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SWI swissinfo.ch - Schweizer Nachrichten - Schweiz, Politik, Wirtschaft, Sport, Wetter, Verkehrsinfo. Swissinfo berichtet mit Nachrichten und Informationen aus der Schweiz - und dem weltweiten Ausland. Die Schweizer News- und Informationsplattform von swissinfo.ch

"Singapur und die Schweiz sind Vorbilder für die Zukunft"
Fr, 16 Feb 2018 10:00:00 GMT - Mit seinen provokativen Thesen und Büchern ist der US-indische Politikwissenschaftler Parag Khanna auf allen Kanälen präsent. Ob bei CNN, am WEF in Davos oder auf Facebook: Khanna gilt weltweit als intellektueller Star. Wir begegneten dem unermüdlichen Weltreisenden mit dem Flair für demokratische Unaufgeregtheit in Singapur. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Direkter, digitaler und lokaler: der 40-jährige US-indische Politikwissenschaftler und Buchautor Parag Khanna setzt sich weltweit für die Stärkung der Demokratie ein.  Als Motor für diese Entwicklung sieht er Metropolen wie Singapur. Dort herrscht zwar Familiendynastie, die aber täglich die Bürger konsultiert.  Khanna ist auch ein grosser Fan von der Schweiz und deren direkter Demokratie. In beiden Systeme sieht er den ...
 
"Von dramatischem Demokratie-Rückgang kann keine Rede sein"
Mo, 12 Feb 2018 12:00:00 GMT - ??????? "Meinungsäusserungsfreiheit unter Beschuss" und "Demokratie setzt dramatischen Rückzug fort": So titelte The Economist seinen Demokratie-Index 2017. Solche Töne seien fehl am Platz, sagt Bruno Kaufmann, internationaler Demokratie-Korrespondent von swissinfo.ch. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Laut neuestem internationalen Demokratievergleich der britischen Wochenzeitschrift The Economist wiesen 2017 über die Hälfte der untersuchten Länder rückläufige Werte auf (89 von 167). Nur knapp fünf Prozent der Weltbevölkerung lebten 2017 in einer "echten Demokratie", wogegen fast ein Drittel unter autoritären Regimes stehe. Die Autoren schreiben vom "grössten Rückschlag seit Jahren". Die Schweiz liegt zwar immer noch in den Top Ten, fiel aber von Platz acht auf neun zurück.
 
Gefährdet E-Voting die demokratischen Grundwerte?
Di, 30 Jan 2018 09:29:00 GMT - Die flächendeckende Einführung des E-Votings in der Schweiz sei übereilt, das Stimmgeheimnis mit der heutigen Technologie nicht gewährleistet. Das sagt der Zürcher Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl. Die Verantwortliche des Bundes widerspricht. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Man müsse auf die Einführung der elektronischen Stimmabgabe in der Schweiz verzichten, forderte der Datenschützer des Kantons Zürich kürzlich am Europäischen Datenschutztag.  ?  Digitalisierung macht vieles effizienter, aber unter kantonalen Datenschützern wächst die Sorge um die demokratischen Grundwerte.  ?  So fordert der Zürcher Datenschützer anlässlich des Europäischen Datenschutztages, auf die geplante flächendeckende Einführung von E-Voting zu verzichten.  ?  Denn bei der elektronischen ...
 
"Die Meinungen sind weitgehend gemacht"
Fr, 26 Jan 2018 15:58:00 GMT - 60% Nein: Hätten die Bürger Mitte Januar 2018 über die "No Billag"-Initiative abgestimmt, wäre sie klar gescheitert. Für Politikwissenschaftler Thomas Milic ist das angesichts der Radikalität der Forderung keine Überraschung, wie er im Livestream von swissinfo.ch sagte. 60% Nein, 38% Ja, 2% Unentschiedene: Dies zeigt die erste Trendumfrage, die das Berner Forschungsinstitut gfs.bern für die SRG SSR erstellte, zu der auch swissinfo.ch gehört. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Mit "No Billag" fordern die Initianten, die vorwiegend zum  rechtsbürgerlichen Lager gehören, die Abschaffung des gebührenfinanzierten medialen Service Public durch die SRG.  Heute bezahlen alle Haushalte in der Schweiz 451 Franken. 2019 werden es 365 Franken sein, was einem Franken pro Tag gleichkommt.
 
Wie viel sollen oder dürfen Stadträte verdienen?
Fr, 19 Jan 2018 13:00:00 GMT - In Bellinzona wird am Wochenende über die Löhne der Stadträte abgestimmt. Sowohl die Rechte wie auch die Sozialisten bekämpfen die angeblich zu hohen Bezüge. Die Abstimmung in Bellinzona spiegelt einen landesweiten Trend. Die politische Arbeit in den Gemeinden professionalisiert sich zusehends. Die Bezüge steigen, aber die Bevölkerung ist damit nicht unbedingt einverstanden. 120?000 Franken im Jahr für den Stadtpräsidenten von Bellinzona, 95?000 Franken für den Vize-Stapi, je 80?000 Franken für die fünf Stadträte ? zuzüglich Spesen. Um diese Bezüge für die Exekutivmitglieder tobt in der Tessiner Kantonshauptstadt Bellinzona eine hitzige Debatte. Sind diese Löhne übertrieben? Oder sind sie gerechtfertigt angesichts der Tatsache, dass es immer komplexer wird, selbst eine Stadt von mittlerer Grösse zu regieren? Am Wochenende werden die Einwohner eine Antwort geben. Es handelt sich um eine Referendumsabstimmung, die von zwei entgegengesetzten politischen Lagern ? SVP/Lega und ...
 
Die Frau, die fast allein ein ganzes Land an die Urnen bewegt
Do, 18 Jan 2018 15:30:00 GMT - Die Initiative "für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung" will die Landwirtschaft zu strengster Rücksicht auf die Natur verpflichten. Lanciert wurde sie von einer Einzelperson, von Franziska Herren. In neun Monaten überzeugte ihr achtköpfiges Komitee mehr als 100'000 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Ein Hausbesuch. Franziska Herren, 50, fokussierter Blick, empfängt im Büro unter dem Dach. Im Stockwerk darunter lebt sie. Im Parterre befindet sich ihr Fitness- und Aerobic-Studio. Ein Privathaus in einem Dorf zwischen Autobahn und Jura: Das ist die Kampagnenzentrale der Trinkwasserschutz-Initiative. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. "Eigentlich eine schüchterne Person" Lanciert wurde das Anliegen vergangenen März von Herren und sieben Unterstützenden ? fast alles Frauen.
 
Ungefragte Organentnahme ? wird das bald die Schweizer Regel?
Fr, 19 Jan 2018 10:00:00 GMT - Eine Volksinitiative will jeden Erwachsenen im Todesfall zum potenziellen Organspender machen. Das sei eine gefährliche Abkürzung ? sagen ausgerechnet zwei Ärzte, die im Tessin die Spenderzahlen erhöhen konnten. Die Mediziner sehen eine andere Lösung für den Organspende-Mangel. "Aber wo ist seine Seele jetzt?". "Im Prinzip wären wir einverstanden, die Organe unseres Angehörigen zu spenden, aber damit würden wir ihn in seinem nächsten Leben zur Giraffe machen. Deshalb können wir unsere Zustimmung nicht erteilen." Das sind zwei Beispiele für die unterschiedlichen Fragen, die Sebastiano Martinoli und Roberto Malacrida in den dreissig Jahren gestellt wurden, in denen die beiden Ärzte und ehemaligen Universitätsprofessoren im Tessin für mehr Organspenden warben. Obwohl beide sich vor einigen Jahren aus der Intensiv- und Notfallmedizin zurückgezogen haben, ist ihr Einfluss im Tessin immer noch spürbar. Dank ihrer Pionierarbeit hat sich der italienischsprachige Kanton vom letzten ...
 
Digitale Demokratie in der politischen Kampfarena
Fr, 12 Jan 2018 07:54:00 GMT - Aufgewacht aus dem Dornröschenschlaf, nimmt das Thema digitale Demokratie in der Schweiz Fahrt auf. Dabei stehen sich zwei Lager gegenüber: Jene, welche die Anpassung der demokratischen Instrumente an die Realitäten des 21. Jahrhunderts fordern, und eine Allianz aus Traditionalisten und Sicherheitsexperten. Ein Plädoyer für mehr Experimentierfreude. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Gemäss dem Demokratie-Index des britischen Wirtschaftsmagazins The Economist gehört die Schweiz zu den demokratischsten Ländern der Erde. Ebenso ist sie Spitze bei der Informatik-Infrastruktur. Beim entsprechenden Index des World Economic Forum (WEF) belegt sie den 7. Rang. Nur mit der Kombination von Technologie und Demokratisierung tut sich die Schweiz etwas schwer, wie etwa Adrienne Fichter, ...
 
So prägte die direkte Demokratie das Schweizer Polit-Jahr 2017
Fr, 29 Dez 2017 14:43:00 GMT - Fragen rund um die Gesundheit: Dies ist das Thema, das die Menschen in der Schweiz in den letzten 12 Monaten politisch am meisten auf Trab hielt. Vier der zehn Volksinitiativen, die 2017 lanciert wurden, drehen sich um die Gesundheitspolitik. + Das ist eine Volksinitiative Die Schweiz verfügt über eine stark ausgebaute direkte Demokratie. Diese ermächtigt die Bürgerinnen und Bürger, in der Gesetzgebung ein Gegengewicht zum Parlament zu schaffen. Zwar sind es die gewählten Parlamentarier, die neue Gesetze machen oder bestehende ändern. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Deren Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Aber das letzte Wort hat das Volk: Ist jemand mit der Arbeit des Gesetzgebers nicht einverstanden, kann die neue Regelung mit einem Referendum angefochten werden. Dieses ist in der Schweiz also ein Vetorecht ...
 
"Die Urform der Demokratie"
Do, 28 Dez 2017 10:00:00 GMT - Der Schweizer Komiker und Schauspieler Mike Müller tourt mit einer Theatervorstellung durch das Land, die sich ganz dem Thema Gemeindeversammlung widmet. Ihn fasziniert die Selbstregierung der Bürgerinnen und Bürger auf lokaler Ebene. Einbürgerungen per Abstimmung findet der berühmte Polit-Satiriker hingegen skandalös. Mehrmals jährlich kommen in kleinen und mittelgrossen Gemeinden der Schweiz die Bürgerinnen und Bürger zusammen, diskutieren über das Gemeindebudget, die Jahresrechnung, den Steuerfuss, ein neues Schulhaus oder was sonst noch in der Gemeinde ansteht ? und stimmen am Ende meist hitziger Debatten per Handhochheben ab.  Mike Müller ist ein Schweizer Komiker und Schauspieler. Geboren 1963 wuchs er im Kanton Solothurn auf und studierte später an der Universität Zürich Philosophie. In den 1990er-Jahren spielte er Theater, später kamen TV- und Filmengagements dazu. Zusammen mit Viktor Giacobbo war er von 2008 bis 2016 Host der wöchentlichen Late Night Show ...
 
Wenn das Parlament bockt, setzt man auf das Volk
Do, 21 Dez 2017 14:19:00 GMT - Das Schweizer Parlament sagte Nein zum Importverbot von Stopfleber, Froschschenkeln und anderen tierquälerisch erzeugten Produkten. Gleich zwei Volksinitiativen könnten dem Anliegen nun doch noch zum Durchbruch verhelfen. Wenn man in der Schweiz mit einem Anliegen im Parlament scheitert, bleibt einem immer noch die direkte Demokratie. Wenn das Parlament Nein sagt, heisst das noch lange nicht, dass das Volk ebenfalls Nein sagt. Also lanciert man eine Volksinitiative und schlägt dem Parlament mit Hilfe der Stimmbevölkerung ein Schnippchen. So kürzlich geschehen in Bezug auf ein Importverbot von Produkten, deren Herstellung in der Schweiz wegen Tierquälerei verboten ist: Nach dem Entscheid der kleinen Parlamentskammer, dass Tierqualprodukte weiterhin importiert werden dürfen, kündigte eine Allianz von Tierschutzorganisationen eine Volksinitiative an. Diese soll das im Parlament gescheiterte Anliegen des Parlamentariers Matthias Aebischer von der Sozialdemokratischen Partei (SP) ...
 
Wenn Wölfe und Lämmer zusammen regieren
Fr, 2 Feb 2018 10:00:00 GMT - Eine Regierung, in der alle grossen Parteien vertreten sind, von Sozialdemokraten bis Nationalkonservativen ? wer würde sich so etwas antun? Die Schweizer! Das kleine Land kennt dieses System seit Jahrzehnten. Es ist eine direkte Folge der direkten Demokratie. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Im Mai 2017, knapp 50 Jahre nach dem "Pariser Frühling", ereignete sich in Frankreich erneut ein grosses politisches Erdbeben: Emmanuel Macron wurde mit klarem Resultat zum französischen Präsidenten gewählt. Macron war zwar unter Vorgänger Hollande schon mal Minister gewesen. Die Präsidentschaft aber gewann er als Kopf der neuen Bürgerbewegung En Marche! Zwar hatte er im ersten Wahlgang lediglich 24% der Stimmen gewonnen, doch weil ihm im zweiten Durchgang nur noch Marine Le Pen vom ...
 
Die Schweiz als Herrschaft der Wenigen
So, 17 Dez 2017 10:00:00 GMT - Die Schweiz gilt international als ein mustergültiges Beispiel einer funktionierenden Demokratie. Doch wer genauer hinschaut, merkt: Auch die Schweizer Demokratie ist alles andere als perfekt. Die "Herrschaft aller" entlarvt sich als die "Herrschaft einiger". Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Es ist ein Sonntag, doch kein gewöhnlicher. Es ist der 24. September 2017 und damit "Abstimmungssonntag", wie wir hier in der Schweiz sagen. Doch der Sonntag ist nicht nur deshalb speziell, weil abgestimmt wird, sondern auch wegen der vorliegenden Abstimmungsthemen. Denn es geht unter anderem um eine wichtige und dringliche Reform der Altersvorsorge. Ein Thema, das früher oder später jeden Einzelnen direkt betrifft. Im Verlaufe des Tages stellte sich heraus, dass die Reform im Volk ...
 
Schweizer Demokratie auf der Rückseite des Globus
Fr, 15 Dez 2017 10:00:00 GMT - Nach jahrelangem Streit hat das australische Parlament soeben die gleichgeschlechtliche Ehe beschlossen. Vorgespurt hatten die australischen Stimmbürger, mit dem ersten Ja in einer Volksabstimmung seit 40 Jahren. Australiens Verfassung ist stark von der Schweiz geprägt. Verantwortlich dafür waren zwei Auswanderer. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Die Stimmung ist so gut wie schon lange nicht mehr im Australia Capital Territory, kurz ACT genannt. Hier im kargen australischen Hinterland wurde 1911 nach amerikanischem Vorbild eine föderale Exklave des Bundesstaates Neusüdwales (NSW) gebildet. 1913 wurde im 2300 Quadratkilometer grossen Gebiet die Hauptstadt Canberra gegründet. Hier hat die Regierung des föderalen Staates mit seinen knapp 25 Millionen Einwohnern ihren Sitz. Hier ...
 
Wenn Shoppen zum politischen Akt wird
Fr, 8 Dez 2017 10:00:00 GMT - Junge scheren sich kaum um das politische Geschehen, heisst es oft. Tatsächlich: Bei Abstimmungen ist ihre Beteiligung meist sehr schwach. Besser sind sie beim Einkaufen. Auch hier kann man politisch Einfluss nehmen, zum Beispiel dann, wenn man sich beim Shoppen mit den Produktionsbedingungen in anderen Ländern auseinandersetzt.  Bio und Fairtrade liegen im Trend. Das Angebot an zertifizierten Produkten wächst stetig. Jedoch lässt sich an den Verkaufszahlen alleine nicht sehen, warum die Leute zertifizierte Produkte kaufen. Erst wenn politische Gründe zu einem Kauf führen, findet eine Form politischer Teilhabe statt. Politisch motiviertes Einkaufen ist das Gebiet von Birte Gundelach. Die Forscherin tüftelt in Aarau am Zentrum für Demokratie an neuen Methoden, um herauszufinden, wieso Konsumenten Produkte mit Label kaufen. Im Democracy Lab, unserer Video-Serie von #DearDemocracy, erzählen junge Forscherinnen und Forscher, was sie über die Demokratie herausgefunden haben.
 
Junge Politiker stellen Hindernisse in den Weg
Do, 14 Dez 2017 13:00:00 GMT - Die Einführung des E-Votings ist nicht nur für die Auslandschweizer und -schweizerinnen von grosser Bedeutung. Auch für die jungen Wählerinnen und Wähler gilt sie als erstrebenswert. Während der Bund die Kantone auffordert, das elektronische Abstimmungsverfahren voranzutreiben, stehen nun aber ausgerechnet vier Jungparteien auf die Bremse. Ihre politischen Ansichten gehen weit auseinander. Doch bei der elektronischen Stimmabgabe sind sich die Leiter der Jungparteien der SVP (rechtskonservativ), der FDP (rechts), der Grünliberalen (Mitte) und der SP (links) einig. Das überrascht. Skepsis und Vorsicht dominieren. Auf dem Spiel stünden das Vertrauen in die korrekte Durchführung der Abstimmungen, die den Grundpfeiler der schweizerischen Direktdemokratie bilden, sorgen sich die vier Jungen. Die Vorsteher der vier Parteien traten in einer Sendung des Schweizer Fernsehers SRF auf, um über die nationale Einführung des elektronischen Stimmrechts zu diskutieren. Dabei zeigten sie sich ...
 
Albinen oder ein Dorf holt sich seine Zukunft zurück
Do, 7 Dez 2017 12:30:00 GMT - Ein kleines Dorf in den Walliser Bergen droht auszusterben. Bis eine Gruppe junger Einwohner vorschlägt, neue Bewohner anzulocken ? mit Prämien von bis zu 25'000 Franken pro Person. Was diese Idee dann in der Welt auslöst, damit hat im Dorf niemand gerechnet. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. + So kämpfen Dörfer in den Schweizer Bergen gegen das Aussterben Vier Kameras sind auf ihn gerichtet. Noch mehr Mikrofone recken sich ihm entgegen, als Gemeindepräsident Beat Jost sagt: "Albinen hat die Wohnbauförderung angenommen." Dann feuern die Journalisten ihre Fragen auf ihn ab: "Herr Jost, wie geht es Ihnen jetzt?" "Was bedeutet das nun?" "Haben Sie damit gerechnet?" Man fühlt sich, als sässe man an einer Pressekonferenz mit mindestens einem Mitglied der Schweizer Regierung.
 
25 Jahre europäischer Sonderfall Schweiz
Di, 5 Dez 2017 15:00:00 GMT - Vor 25 Jahren fällten die Schweizer Stimmbürger an der Urne einen der folgenreichsten Volksentscheide der jüngeren Gegenwart: Mit hauchdünner Mehrheit lehnten sie den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Schon im Abstimmungskampf waren die Wogen hochgegangen. Die siegreichen Gegner um Christoph Blocher machten aus der Vorlage eine Frage über die Souveränität der Schweiz. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Es war keine Abstimmung wie andere an jenem 6. Dezember 1992: Die Stimmbeteiligung betrug 78,7% - ein Rekord. 23'100 Stimmen gaben den Ausschlag, dass die Schweiz hauchdünn Nein sagte ? 50,3% lehnten die Annäherung an die Europäische Union (EU) ab. Kaum jemals zuvor hatten weniger Stimmen einen grösseren Graben durchs Land aufgerissen als an jenem ...
 
Die Volksinitiative oder alle drei Monate eine Revolution
Di, 5 Dez 2017 10:05:00 GMT - Die Volksinitiative ist ein wirksames Mittel für Stimmbürger, gegen den Willen von Parlament und Regierung Veränderungen von unten anzustossen. Die meisten Initiativen scheitern an der Urne. Dennoch: Oft haben sie entscheidenden Einfluss auf die Politik. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Am 26. November 1989 stand die Schweizer Politik unter Schock. An diesem Tag stimmte das Volk über eine Initiative ab, welche die Abschaffung der Armee forderte. Das von der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) lancierte Begehren wurde verworfen. +  Sehen Sie hier: Das ist eine Volksinitiative und so direkt wirkt sie. Für Erstaunen und Entrüstung sorgte jedoch, wie viel Zuspruch die Initiative trotz ihres radikalen Inhalts erhielt: 36% der Stimmenden sprachen sich dafür aus, die ...
 
Bergdorf beschliesst Lockangebot für Familien
Fr, 1 Dez 2017 15:01:00 GMT - Das Walliser Bergdorf Albinen lockt Familien und andere Einwohner künftig mit Geldbeträgen an. Die Einwohner des Dorfes haben der Wohnbauförderung am Donnerstag zugestimmt. Die Massnahme soll die Abwanderung stoppen. Die Urversammlung nahm die Vorlage mit 71 zu 29 Stimmen an, wie am Donnerstagabend bekannt wurde. Gemeindepräsident Beat Jost war sehr froh über das "klare Resultat", wie er nach der Abstimmung sagte. Die Vorlage hatte vergangene Woche für grosse Schlagzeilen gesorgt. Einzelpersonen erhalten bei einem Zuzug 25'000 Franken, Paare 50'000 Franken. Für jedes Kind würde die Gemeinde zusätzlich 10'000 Franken aufwerfen. So bekäme eine vierköpfige Familie 70'000 Franken. Allerdings gibt es die Geldbeträge nur unter gewissen Voraussetzungen. Die Empfänger müssen sich dafür in Albinen als Erstwohnsitz niederlassen und unter 45 Jahre alt sein. Zudem müssen sie ein bewilligungsreifes Bauprojekt oder einen Kaufvertrag über eine Mindestinvestitionssumme von 200'000 Franken ...
 
Der Verein als Schule der Schweizer Demokratie
So, 3 Dez 2017 10:00:00 GMT - Es gibt sie zu Zehntausenden landauf landab: Die Vereine. Sie gehören gewissermassen zur DNA der Schweiz. Ein Klassiker ist der Kaninchenzüchter-Verein. Vereine seien in der Schweiz auch wichtig für das Erlernen der Demokratie, sagt Fanni Dahinden von der Fachstelle Vitamin B in Zürich. Sie berät und unterstützt ehrenamtliche Vereinsvorstände und weiss, wo die Vereine der Schuh drückt. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Vereine prägen das Leben der Menschen in der Schweiz von der Wiege bis zur Bahre: Vom Geburtshaus über die Spielgruppe, über den Chor und den Sportclub bis schliesslich zum Panther-Club für Senioren ? hinter allem steht ein Verein. Und nach unserem Ableben sorgt vielleicht ein Kremationsverein für eine würdige Bestattung. + Lesen Sie hier: Islamisten unter dem ...
 
Willkommen in der Digitalen Schweiz
Mi, 22 Nov 2017 10:51:00 GMT - Die digitale Elite der Schweiz geht in die Offensive. Am 20. November 2017 trafen sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an der ersten "Nationalen Konferenz Digitale Schweiz". Am 21. November machte die Branchenorganisation digitalswitzerland die Chancen der Digitalisierung für die Bevölkerung greifbar. Diese Dynamik ist zu begrüssen, auf die folgenden Taten kann man gespannt sein. An der nationalen Konferenz stimmte die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard die Gäste auf den Tag ein. Es gelte, Vor- und Nachteile der Digitalisierung abzuwägen. Wer profitiert? Insgesamt sei die Digitalisierung ? richtig umgesetzt ? eine Chance. Wie das gehen sollte, verriet sie noch nicht. Der Politikwissenschaftler Stefan Klauser ist Projektleiter für "Digital Society" an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. In Estland wird online geheiratet, Steuern bezahlt und Firmen gegründet Anschliessend zeigte Taavi Kotka, der frühere Informationsbeauftragte der estnischen ...
 
Für und Wider der "Pflegeinitiative"
Mo, 20 Nov 2017 07:29:00 GMT - Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK möchte den Pflegeberuf attraktiver machen ? Krankenkassen warnen vor finanziellen Auswirkungen.
 
Am Anfang des Schweizer Föderalismus standen die Irokesen
Fr, 3 Nov 2017 10:00:00 GMT - Keine anderen Länder der Welt haben so starke direktdemokratische Volksrechte wie die USA und die Schweiz. Doch es gibt einen ganz grossen Unterschied: Auf nationaler Ebene können die Bürgerinnen und Bürger der USA bislang nicht mitbestimmen. Prägend für den Föderalismus der modernen Schweiz waren nicht George Washington & Co., sondern die Ureinwohner der Irokesen. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. "Ein Verfassungskonvent für New York", "Obamacare für alle in Maine", "Günstige Heilmittel für die Bürger von Ohio": Das sind drei von insgesamt 27 Vorlagen, über welche die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von neun Bundesstaaten der USA am 7. November 2017 abstimmen werden. Das hat System: sämtliche Verfassungsänderungen müssen in den US-Bundesstaaten direkt vom Stimmvolk an der Urne verabschiedet werden. Einzige Ausnahme ist Delaware. Zudem kennt gut die Hälfte der fünfzig Gliedstaaten die Instrumente der ...
 
In 200 Tagen um die Welt für Demokratie und Volksrechte
Fr, 3 Nov 2017 10:00:00 GMT - In einem berühmten französischen Roman aus dem 19. Jahrundert brauchten Phileas Fogg und sein Diener Passepartout 80 Tage, um die Erde zu umrunden. Bruno Kaufmann hat zwar keinen Diener, dafür mehr Zeit ? und in seiner Tasche einen globalen Pass zur modernen direkten Demokratie. Vor wenigen Tagen begann der schweizerisch-schwedische Autor und Journalist Bruno Kaufmann eine Reise durch mehr als 20 Länder auf vier Kontinenten. Seine erste Station ist Boston, an der Ostküste der USA. Der Pazifikraum ist ein Schwerpunkt der sechsmonatigen Reise. Weitere Destinationen sind der Inselstaat Palau im mikronesischen Archipel sowie China, Japan, Australien, Laos und Hawaii. Zwischendurch wird Kaufmann auch in den USA, in Kanada und in verschiedenen Ländern Europas unterwegs sein. So auch in der Schweiz und in Skandinavien, wo er seit 1990 lebt. Enden soll die Reise nächsten Mai in Halifax an der Ostküste Kanadas. Treffen wird Kaufmann auf seiner Reise Demokratie-Aktivisten, ...
 
"Rätoromanisch findet nicht nur in den Bergen statt"
So, 29 Okt 2017 10:00:00 GMT - Das rätoromanische Radio und Fernsehen bekommt einen neuen Chefredaktor. Dieser hat unorthodoxe Ideen: Der ehemalige Schweizer Gardist setzt auf Exilbündner, die kein Rätoromanisch sprechen. Am 1. November tritt Flavio Bundi seine Stelle als Chefredaktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens (RTR) in Chur an. Bundi hat bisher als Papstgardist sowie als Programmleiter easyvote, einer Plattform zur Förderung der politischen Partizipation von jungen Erwachsenen, gearbeitet. In seiner Freizeit ist Bundi als Dirigent und Komponist tätig. swissinfo.ch hat mit ihm über junge Medienkonsumenten, Service Public, "No Billag"-Initiative sowie Sprachminderheiten in der direkten Demokratie gesprochen. swissinfo.ch: Sie sind 30 Jahre alt und haben noch nie auf einer Redaktion gearbeitet. Warum hat man Ihnen den Posten als Chefredaktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens (RTR) gegeben? Flavio Bundi: Gute Frage (lacht). Die Verantwortlichen setzen wohl auf mich als Person, weniger ...
 
Blick voraus auf eine Welt mit digitaler Politik
Fr, 27 Okt 2017 09:00:00 GMT - Während Stimmbürgerinnen und Stimmbürger überall auf der Welt mit der Digitalisierung vertrauter werden, experimentieren die Staaten mit neuen digitalen Instrumenten in der Politik. Die Schweiz gehört laut zwei neuen Büchern, die sich mit der vernetzten Zukunft auseinandersetzen, zu den langsameren. Roboter, künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge, Crowd-Sourcing, Crowd-Funding, Blockchain, Bitcoin, MOOCs, E-Books, Drohnen, Smartphones ? das Wirrwarr der Digitalisierung zeigt sich allein an der grossen Anzahl neuer Begriffe. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass in einem Artikel die glorreiche (oder apokalyptische) Zukunft zerlegt wird, die von solchen Technologien gestaltet wird. Als Costa Vayenas, ein in Zürich tätiger Berater für öffentliche Angelegenheiten und ehemaliger Forschungsleiter bei der UBS, sich für den Einfluss technischer Hilfsmittel auf demokratische Verfahren zu interessieren begann, stellte er mit Erstaunen fest, dass sich dieses Thema der öffentlichen Wahrnehmung ...
 
Schweiz bei Behinderten-Gleichstellung unter Zugzwang
Mi, 25 Okt 2017 10:00:00 GMT - Menschen mit Behinderungen, die unter einer umfassenden Beistandschaft stehen, schliesst die Verfassung der Schweiz vom Stimm- und Wahlrecht aus. Dies ist ein Widerspruch zur UNO-Behindertenrechts-Konvention, der seit 2014 auch die Schweiz angehört. Fachleute arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Ungleichheit. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Es gibt in der Schweiz nur eine Gruppe von Bürgern mit dem roten Pass, die keine politischen Rechte haben: Personen, die infolge schwerer und langfristiger geistiger Beeinträchtigung nicht an der Gesellschaft teilhaben können. Weil sie ausserstande sind, für sich selbst zu sorgen, werden sie von einer professionellen Behörde, der kantonalen Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde oder kurz Kesb, unter eine umfassende Beistandschaft gestellt. Einher geht die Anordnung der Behörden mit dem systematischen Ausschluss der Betroffenen von den politischen Rechten. Dies steht ...
 
Der Demokratiekritiker, der die Schweiz missversteht
Fr, 20 Okt 2017 12:47:00 GMT - Demokratie-Bashing ist "in". Bei Populisten und neu auch bei Intellektuellen. Einer von ihnen ist Parag Khanna. In seinem Buch* propagiert er den "Info-Staat" ? ein Mix von direkter Demokratie nach Schweizer Vorbild und dem autoritären Technokratenregime in Singapur. Die genaue Lektüre aber zeigt: Von echter Mitbestimmung hält der US-Politologe nicht viel. Seine Thesen im Faktencheck. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. "Gegen Wahlen" und "Jenseits von Demokratie": Die Bücher des belgischen Historikers David van Reybrouck und des US-Politologen Jason Brennan sind Programme einer neuen Welle von grundsätzlicher Demokratie-Kritik aus wissenschaftlicher Warte. Die Amplitude der Debatte, welche die beiden Autoren mit ihren Beiträgen erzeugten, macht klar: Die Zeit ist reif, auch radikale Demokratie-Reformen, die auf die Einschränkung der Mitbestimmungsrechte der Bürger abzielen, in die Runde zu werfen. Jetzt ist auch ...
 
Das Picasso-Wunder zu Basel
Fr, 6 Okt 2017 09:00:00 GMT - Was ist das, wenn der grösste Künstler des 20. Jahrhunderts, zwei seiner Gemälde und eine bunte Volksbewegung aus jungen Hippies, Bürgertum und schwerreichem Chemie-Adel aufeinandertreffen? Das Wunder von Basel. Dieses ist zugleich auch ein Wunder der direkten Demokratie: 1967, also vor 50 Jahren, sagten die Basler Stimmbürger Ja zum Ankauf zweier Picassos. Was dann geschah, tönt wie ein Märchen. Nur dass es wahr ist. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. So zauberhaft unsere Geschichte endet, so dramatisch beginnt sie ? mit einem Flugzeugabsturz im peitschenden Regen. Im April 1967 zerschellt auf Zypern eine Maschine der Fluggesellschaft Globe Air im Landeanflug. 117 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder sterben.  Die Katastrophe lässt die kleine Airline wenig später in den Konkurs schlittern. Die hohen Forderungen muss grösstenteils der Hauptaktionär der Gesellschaft übernehmen. Es ist der Basler Peter G.
 
Sag mir, wer du bist, und ich sag dir, wie du wählst
Sa, 30 Sep 2017 12:00:00 GMT - Wählen und Abstimmen ist auch eine Charaktersache: Offene Personen neigen eher dem linken Lager zu, während Gewissenhafte Positionen des Law & Order bevorzugen. Diesen Schluss zieht der Schweizer Politikwissenschaftler Markus Freitag in einem neuen Buch, das auf fast 15'000 Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern beruht. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. War die Rentenreform, über welche die Schweiz am 24. September abgestimmt hat, ein ausgewogener Kompromiss? Oder ein verantwortungsloser Ausbau der AHV zulasten der Jungen? Welche Antwort wir auf diese wie auch andere politische Fragen geben: sie hängt auch mit unserer Persönlichkeit zusammen.  Wer Wert legt auf Ausgleich und soziale Gerechtigkeit, kommt zu einem anderen Schluss als jemand, dem die Einhaltung von Regeln und eine nachhaltige Finanzierung wichtig sind. Für Markus Freitag steht fest: Der Charakter spielt eine wichtige Rolle bei politischen Entscheiden.
 
"Soviele Dinge, die man nie mehr nachholen kann"
Fr, 10 Nov 2017 10:00:00 GMT - In der Schweiz gibt es bis anhin keinen gesetzlichen Vaterschaftsurlaub. Dank einer Volksinitiative wird demnächst der Souverän entscheiden, ob ein Vaterschaftsurlaub eingeführt wird. Doch was bedeutet dies konkret? Davide und Arianna haben bereits Erfahrungen gesammelt ? auf eigene Initiative. "Die Annahme dieser Initiative wäre ein grosser Schritt, der das Sozialsystem verändern könnte", meint Davide Dosi zur eidgenössischen Volksinitiative "Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub ? zum Nutzen der ganzen Familie". swissinfo.ch hat Davide und seine Frau Arianna in ihrer Wohnung in Chiasso, einer kleinen Gemeinde von 8000 Einwohnern an der Grenze zu Italien, getroffen. Die beiden Akademiker sind überzeugte Anhänger der Volksinitiative, auch wenn eine Annahme für sie keinerlei persönliche Vorteile hätte. Davide Dosi könnte vom bezahlten Vaterschaftsurlaub nicht profitieren, da seine beiden Töchter Anna und Elena schon 11 beziehungsweise 7 Jahre alt sind. "Das kann mir niemand ...
 
Soll das Stimmrecht der Auslandschweizer beschnitten werden?
Mi, 27 Sep 2017 14:30:00 GMT - Den Auslandschweizerinnen und -schweizern nach einer bestimmten Abwesenheitsdauer das Stimmrecht entziehen: So lautet die Idee des FDP-Ständerats Andrea Caroni. Der Vorschlag, der möglicherweise zehntausende Wähler und Wählerinnen der Diaspora betreffen könnte, sorgt für eine Kontroverse. "Es ist nicht normal, dass Personen, die nie in der Schweiz gelebt haben und die auch nicht die Absicht haben, zurückzukehren, hier das Stimm- und Wahlrecht haben, während ein bestens in der Schweiz integrierter Ausländer sich nicht zu Entscheiden äussern darf, die ihn direkt betreffen." Andrea Caroni, FDP-Ständerat Seit dessen Einführung im Jahr 1977 wurde das Stimm- und Wahlrecht für Auslandschweizerinnen und -schweizer noch nie durch einen parlamentarischen Akt in Frage gestellt. Am Donnerstag aber wird der Ständerat (kleine Parlamentskammer) sich mit der Frage beschäftigen: In einer Interpellation hat Ständerat Andrea Caroni von der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP.Die Liberalen) ...
 
Lange Debatten contra Geschwindigkeit der Züge
Mi, 27 Sep 2017 09:00:00 GMT - Seit einem Jahr fahren Züge mit 200 km/h durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt, unter den Alpen durch. Vor 25 Jahren sagte das Stimmvolk Ja zum Bau der Neuen Alpentransversale (Lötschberg und Gotthard). Doch bevor es so weit war, hatte die Öffentlichkeit überzeugt werden müssen, es war ein langes demokratisches Schauspiel mit immer wieder neuen Wendungen. Mit ihrer Lage im Herzen Europas ist die Schweiz eine der Hauptverbindungsrouten zwischen dem Norden und Süden des Kontinents. Doch 60% ihres Territoriums sind bedeckt vom imposanten Alpenmassiv mit seinen Gipfeln, die teilweise mehr als 4000 Meter hoch sind. Seit Urzeiten überquerten Menschen und Waren diese Berge, zu Fuss, mit dem Pferd, in der Kutsche und in der jüngeren Vergangenheit auch im Auto oder Lastwagen. Doch für die Eisenbahn ist es schwieriger: Ab einer bestimmten Neigung rutschen die Züge; und ein Zahnradsystem ist nur für kleine, nicht zu schwere Zugkompositionen eine Alternative. Daher brauchte es für den ...
 
Wenig überraschendes Ja zur Ernährungssicherheit
So, 24 Sep 2017 10:30:00 GMT - Wie vorausgesagt, hat eine deutliche Mehrheit der Stimmenden Ja zur Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung gesagt. Damit wird der Bund beauftragt, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherzustellen. Die Vorlage stiess bereits bei den politischen Parteien kaum auf Widerstand und wurde nun vom Stimmvolk durchgewunken: 78,7 Prozent der Stimmenden und sämtliche Stände haben am Sonntag Ja gesagt zur Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung (siehe Box).  Die Ernährungssicherheit sei nicht so selbstverständlich, wie erwartet, sagte Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann an der Pressekonferenz. Er begrüsste die Annahme des Verfassungsartikels. Ändern wird sich zumindest kurzfristig aber nichts. Laut Schneider-Ammann sind in den nächsten Jahren keine Gesetzesänderungen auf Basis der Bestimmungen vorgesehen. Der Verfassungsartikel diene vielmehr als Richtschnur für die zukünftige Landwirtschaftspolitik des Bundes. Das Ja ist keine ...
 
Resultate in den Kantonen
So, 24 Sep 2017 14:03:00 GMT - Das Tessin bekommt ein eigenes Fach für Staatskunde, Zürcher streichen Sozialhilfe für vorläufig Aufgenommene und Luzerner Primarschüler lernen weiterhin Englisch und Französisch - die Resultate einiger kantonalen Abstimmungen. Kanton Genf senkt Hürden für Volksinitiativen und Referenden Im Kanton Genf braucht es für Volksinitiativen und Referenden künftig weniger Unterschriften. Die Genfer Stimmberechtigten hiessen eine entsprechende Verfassungsänderung am Sonntag deutlich gut. Für tiefere Hürden für Volksinitiativen und Referenden legten 68'066 der Genferinnen und Genfer ein Ja ein, 41'564 lehnten die Verfassungsänderung ab. Der Ja-Anteil lag bei rund 62 Prozent. Die Stimmbeteiligung belief sich auf rund 46 Prozent. Mit der Annahme der Verfassungsänderung reichen bei Volksinitiativen und Referenden künftig die Unterschriften von zwei anstatt wie bisher drei Prozent aller Stimmberechtigten. Bei der Verfassungsinitiative wurde die Quote von vier auf drei Prozent gesenkt. ...
 
Finanzierung der Renten auf Messers Schneide
Sa, 23 Sep 2017 15:00:00 GMT - Die Schweizer und Schweizerinnen stimmen am Sonntag über eine der wichtigsten Reformen der letzten Jahre ab: Mit der Vorlage "Altersvorsorge 2020" soll die Finanzierung der Renten bis 2030 gesichert werden. Die Vorlage wird von rechts und teilweise auch links bekämpft, der Entscheid könnte daher knapp ausfallen. Unbestritten ist hingegen ein Beschluss über die Ernährungssicherheit. Die letzte Revision der beruflichen Vorsorge in der Schweiz fand im Jahr 1997 statt. In den letzten 20 Jahren sind sämtliche Reformversuche gescheitert ? entweder im Parlament oder an der Urne. Mit der Altersvorsorge 2020 hoffen die Schweizer Regierung und eine Parlamentsmehrheit, endlich den Kompromiss gefunden zu haben, der die Hürde der Urne schafft. Ziel der Reform ist es, die Finanzierung der Sozialwerke in den Jahren von 2020 bis 2030 sicherzustellen ? trotz der wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Herausforderungen. Das 3-Säulen-Prinzip der Schweizer Altersvorsorge Das Schweizer ...
 
Welches sind die brennenden Themen in Schweizer Abstimmungen?
Fr, 22 Sep 2017 09:00:00 GMT - Über 600 Mal hat die Schweizer Stimmbevölkerung sich seit 1848 an der Urne geäussert. Gibt es Themen, die in letzter Zeit an Popularität gewonnen haben? Die Hälfte aller Staaten weltweit kennen eine Form der direkten Gesetzgebung. Doch nur die Schweiz wendet dieses Verfahren so extensiv an. Schweizerinnen und Schweizer gehen rund viermal jährlich für nationale Abstimmungen an die Urne. swissinfo.ch hat einen Blick auf die Themen geworfen, zu denen sich die Stimmbevölkerung seit der ersten Verfassung von 1848 äusserte. Dabei stützen wir uns auf Daten, die das Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) zusammengetragen hat. Das Zentrum katalogisierte alle gut 600 auf nationaler Ebene abgehaltenen Abstimmungen nach Schlüsselwörtern. Jeder Abstimmung wurden zwischen einem und drei Themen zugeteilt. Hier sehen Sie die Häufigkeit der Hauptthemen: Wünschen Sie detailliertere Informationen über den Ausgang dieser Stimmen oder darüber, wie die Themen sich über die Zeit entwickelten? Die ...
 
Der verborgene Schatz der Schweizerinnen und Schweizer
Fr, 15 Sep 2017 14:30:00 GMT - Sie hat in der Schweiz eine grosse wirtschaftliche und soziale Bedeutung erlangt ? die berufliche Vorsorge, die seit 1985 obligatorisch ist. Das seither von Pensionskassen und Versicherungen verwaltete Sparkapital liegt deutlich über dem Bruttoinlandprodukt und den Reserven der Schweizerischen Nationalbank. Gemeinsam mit der staatlich verwalteten Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) hat die berufliche Vorsorge (BVG) zum Ziel, den Lebensstandard nach der Pensionierung, im Fall des Todes eines Lebenspartners oder von Invalidität weitgehend aufrechtzuerhalten. Heute sind rund 4,1 Millionen berufstätige Menschen bei Pensionskassen und Versicherungen angeschlossen. Mehr als 1,1 Mio. Personen beziehen Leistungen aus der BVG. In den letzten Jahrzehnten hat die "zweite Säule" des Schweizer Vorsorge-Systems eine grosse wirtschaftliche Dimension angenommen: 2016 überschritten die Fonds der BVG erstmals die Marke von 1000 Milliarden Franken (1 Billion). Ende 2016 waren es 1029 ...
 
Meine Stimme zählt!
Fr, 15 Sep 2017 09:00:00 GMT - Es passiert per Wahlzettel oder Fingerabdruck: Wählen. Die Stimmabgabe zugunsten eines Kandidaten, einer Kandidatin, einer Partei oder einer Reform der Verfassung. Der urdemokratische Akt der Wahl verbindet fast die Hälfte aller Menschen auf der Erde. Kommen Sie zum Internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2017 mit uns auf Wahl-Beobachtungstour rund um die Welt. Wer wird Präsident? Welche Kandidatin schafft den Sprung ins Parlament? Erhalten wir endlich mehr Freiheit? 2016 konnten Bürgerinnen und Bürger in 72 Ländern der Welt wählen. Dies betraf meist den Präsidenten oder die Präsidentin des Landes und/oder die Mitglieder des Parlaments. Sie konnten also mit ihrer Stimme mithelfen, die politischen Weichen zu stellen. 75 Länder waren es, die über eine vollständige oder eine unvollständige Demokratie verfügen. Die Zahlen sind aus dem Demokratieindex, den das führende britische Wirtschaftsmagazin The Economist herausgibt. Wahlen sind positiv, was das demokratische ...
 
Zum Abstimmen braucht es mehr als den Bauch
Fr, 8 Sep 2017 11:25:00 GMT - Demokratie: Das sind viele Menschen, die miteinander diskutieren, argumentieren, abstimmen. Tönt ganz einfach. Ist es aber nicht. Denn damit Bürger das können, müssen wie in einem Puzzle viele Bedingungen erfüllt sein. Die politische Bildung spielt eine zentrale Rolle in der Demokratie. Sie macht die Menschen fit, sich aktiv zu beteiligen. Denn Demokratie verlangt ein politisches Selbstverständnis, das auf Selbstbewusstsein gründet. In der zweiten Folge unserer neuen Serie Democracy Lab befassen sich die Politik-Forscherinnen Claudia Schneider und Vera Sperisen mit dem politischen Selbstverständnis von älteren Flüchtlingen.
 


Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
Rundschreiben Nr. 6/2017 (10.10.2017)
Rundschreiben Nr. 5/2017 (30.08.2017)
Rundschreiben Nr. 4/2017 (15.06.2017)
Rundschreiben Nr. 3/2017 (12.04.2017)
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