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Schweiz soll Migrantinnen und Migrantenkinder besser schützen
Do, 22 Feb 2018 05:15:00 GMT - Inhaftierte Eltern, allein in Heimen platzierte Kinder, missachtete Familienzusammengehörigkeit: Der aktuelle Bericht von Amnesty International prangert die Schweiz wegen unmenschlichen Abschiebungen von Migranten an.  Im vergangenen Jahr haben die Schweizer Behörden nach Angaben von Amnesty International (AI) mehrere Asylsuchende ungeachtet ihrer familiären Bindungen im Land abgeschoben. Laut der Menschenrechts-Organisation ist die Schweiz sehr strikt in der Anwendung des Dubliner Übereinkommens, gemäss dem ein Asylgesuch im ersten europäischen Ankunftsland gestellt werden muss. + Setzt die Schweiz das Dublin-Abkommen zu rigoros um? Der Jahresbericht von AI verweist insbesondere auf den Fall einer afghanischen Familie: Die Eltern wurden inhaftiert und deren Kinder vorübergehend getrennt untergebracht, bevor die Familie nach Norwegen abgeschoben wurde. Das Bundesgericht hat dieses Vorgehen des Kantons Zug im Mai 2017 als "illegal" und "unverhältnismässig" verurteilt. ...
 
Was ist Ihre Nummer 1?
Mi, 21 Feb 2018 13:00:00 GMT - Roger Federer ist wieder die Nummer 1. Für die meisten Schweizer ist er ohnehin der Beste. Doch auf diesem Thron sitzt er nicht allein. swissinfo.ch stellt Schweizer Passantinnen und Passanten diesmal die #Wochenfrage, wer für sie die Nummer 1 ist. Für viele steht die Familie auf dem ersten Platz. Einige erzählen auch, was die Schweiz zur Nummer 1 macht. Die Mutter, die Brüder oder natürlich der Schatz. Und die Schweiz wird zur Nummer 1 wegen ihrer starken Wirtschaft und dank ? ja, auch das ? Schokolade und Käse.
 
Chancen hat nur, wer so bekannt ist wie Roger Federer
Mi, 21 Feb 2018 12:00:00 GMT - Es sind Ausnahmeerscheinungen: Auslandschweizer, die unter der Bundeshauskuppel politisieren: Neben dem nun zurückgetretenen Sozialdemokraten Tim Guldimann können sich auch die Parlamentsdienste für die vergangenen Legislaturen nur noch an Ruedi und Stephanie Baumann erinnern. Der Biobauer, Mitglied der Grünen Partei, wurde 1991 in den Nationalrat (grosse Kammer) gewählt, seine Ehefrau rückte 1994 auf einen frei gewordenen Sitz der Sozialdemokraten (SP) nach. 1995 und 1999 wurden beide wiedergewählt. 2001 übergab das Ehepaar den Landwirtschaftsbetrieb den Söhnen und zog nach Frankreich. Der grüne Nationalrat und die SP-Nationalrätin blieben aber bis November 2003 ? also bis Legislaturende ? im Amt. Tim Guldimann ist somit der bisher einzige Parlamentarier, der im Zeitpunkt seiner Wahl im Ausland lebte. Rechtlich den ansässigen Schweizern gleichgestellt Dabei gibt es für Schweizer, die einen festen Wohnsitz im Ausland haben, nicht viel mehr rechtliche Hürden als für ansässige.
 
Ist die Adoption in der Schweiz ein Auslaufmodell?
Mi, 21 Feb 2018 10:00:00 GMT - Der frühere Boom an Auslandsadoptionen ist vorbei. Heute adoptieren Schweizer und Schweizerinnen kaum noch Kinder. Das hat verschiedene Gründe. Das Flugzeug war voller Kinder. Daran erinnern sich Elena, Tom und Rhea* noch genau. Myra* hingegen war zu klein, um sich zu erinnern. Die vier flogen in den 1970er Jahren aus Südkorea zu Adoptiveltern in die Schweiz. Ihre leiblichen Eltern konnten oder wollten nicht mehr für sie sorgen. Rund 1200 südkoreanische Kinder kamen damals in die Schweiz und wurden adoptiert. Manche von ihnen treffen sich heute im Verein Dongari, der einen Austausch von aus Korea adoptierten Personen ermöglicht. Die Vereinsmitglieder Elena, Tom, Rhea und Myra haben sich einverstanden erklärt, mit swissinfo.ch über ihre Adoption zu sprechen. Obwohl sie schwere Geschichten erlebt haben (siehe Text "Vier Schicksale"), können die vier immer wieder gemeinsam lachen. Zum Beispiel, wenn sie von ihren Erlebnissen bei Reisen nach Südkorea erzählen. "Ich hab's nicht ...
 
Doris Hofer: Mit Sport- und Ernährungstipps zum Insta-Star
So, 18 Feb 2018 10:00:00 GMT - Fitness sei die beste Investition ihres Lebens gewesen, sagt Doris Hofer. Die 42-jährige Auslandschweizerin hat sich nach ihrer Scheidung neu erfunden. In der Türkei wurde sie mit ihren Tipps für Fitness und gesunde Ernährung zur gefragten Expertin ? besonders auch dank Instagram & Co. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Doris Hofer: Ich habe die Schweiz 2004 wegen der Liebe verlassen. Ich war mit meinem türkischen Ex-Mann knapp 10 Jahre zusammen. Wir haben zwei Kinder, Zoe und Noah. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.H.: Ich würde gerne wieder vermehrt in die Schweiz kommen und mit helvetischen Firmen arbeiten. Aber zurückziehen werden wir wohl nicht, denn wir haben eine ...
 
Im Herzen sind die Schweizer ängstliche Krieger
Do, 15 Feb 2018 15:00:00 GMT - Schweizer Männer und Frauen interpretieren "Mut" sehr unterschiedlich. Was das mit traditionellen Stereotypen und Erziehung zu tun hat, erklärt ein Psychologe.  Arnold Winkelried umfasste im Jahr 1386 ein Bündel gegnerischer Lanzen, spiesste sich selbst damit auf und durchbrach damit die habsburgische Front. So will es zumindest die Legende. Ob wahr oder nicht: Gefragt nach der mutigsten Persönlichkeit, nennen Schweizer Männer Winkelried an erster Stelle. Dies ist das Resultat einer repräsentativen Studie, die der Frage nachgeht, was Schweizerinnen und Schweizer als mutig erachten ? und wo sie sich selbst verorten.  Hat sich denn gar nichts verändert in den vergangenen acht Jahrhunderten? "Der traditionelle Mutbegriff ist der des Soldaten im Kampf auf dem Schlachtfeld." Das sagt der Zürcher Psychologe Andreas Dick. Er hat ein Buch zum Thema Mut geschrieben. Seit Aristoteles wird auch in der Philosophie mit "Mut" mehrheitlich "Todesmut" auf dem Schlachtfeld ...
 
Immer mehr Menschen melden sich bei Sterbebegleitung an
Do, 15 Feb 2018 14:00:00 GMT - Jedes Jahr werden tausende Menschen Mitglied von Exit, der grössten Sterbehilfe-Organisation der Schweiz. Das vergangene Jahr war keine Ausnahme: 10'078 neue Mitglieder meldeten sich an. Wer das eigene Leben beenden will und bestimmte Kriterien erfüllt, kann die Dienste der Organisation in Anspruch nehmen. Exit hatte Ende 2017 in der Deutschschweiz und im Tessin insgesamt 110'391 Mitglieder. In der Westschweiz waren es 26'205. Im letzten Jahr beendeten 734 Menschen in der Deutschschweiz und im Tessin ihr Leben mit den Dienstleistungen von Exit. Im Jahr zuvor waren es 723. Die Zahlen für die Westschweiz werden erst Ende April publiziert. Was ist eine Sterbehilfe-Organisation?  Die ersten Organisationen, die Menschen bei der Wahrnehmung ihres "Sterberechts" unterstützten, wurden vor rund 35 Jahren in der Schweiz gegründet. Dazu gehörten Exit, Dignitas, Ex International und Lifecircle. Die Organisationen setzen sich für Menschen ein, die zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl sterben ...
 
"Wir sind alle gleich und alle verschieden"
Mi, 14 Feb 2018 09:45:00 GMT - Manarekha ist acht Jahre alt. Doch das Mädchen, das in einer Adoptivfamilie im Tessin lebt, hat Mühe zu sprechen und zu rechnen. Für die Familie ist es nicht leicht, mit dieser kognitiven Beeinträchtigung umzugehen. Grosse Unterstützung findet die Familie aber durch die Schule. swissinfo.ch porträtiert das Mädchen, ihren Alltag und ihre Familie.  Es ist 7 Uhr morgens. Manarehka reibt sich die Augen. Sie ist noch müde. "Wer hat seine Milch zuerst ausgetrunken?", wird sie von ihrem Papa angespornt. "Beeile dich, denn gleich kommt der Schulbus. Noch ein Schluck ? und dann Zähneputzen." Es ist der übliche Alltag in einem kleinen Haus in Vacallo, einem Tessiner Dorf in unmittelbarer Nähe zu Italien. Die Familie Di Costantino-Laudi ist zum Frühstück im Wohnzimmer. Mutter Babita, Vater Massimo, die jugendliche Tochter Iris und die kleine Manarekha. Ein multidisziplinäres Team Das Projekt "Willkommensklasse" (Classe accogliente) wurde im September 2017 in Stabio, Kanton Tessin, lanciert.
 
Kampf gegen Sucht braucht neue Ansätze
Di, 13 Feb 2018 15:50:00 GMT - Cannabis mir tiefem THC-Gehalt, elektronische oder verbrennungsfreie Zigaretten, Online-Spiele. In jüngster Zeit hat sich das Angebot an Produkten mit Suchtpotenzial vervielfacht. Deren Verbreitung übers Internet vereinfacht den Zugang, wie das Schweizer Suchtpanorama 2018 warnt. Die Kreativität im Bereich von Produkten, die Suchtpotenzial aufweisen, kennt keine Grenzen. Zwar hat die Anzahl der Süchtigen in den letzten Jahren kaum zugenommen, doch heute stehen ihnen immer mehr Produkte zur Verfügung. Eine Entwicklung, die sich mit den neuen Technologien beschleunigt. Zu diesem Schluss kommt die unabhängige, gemeinnützige Stiftung Sucht Schweiz, die heute ihr Schweizer Suchtpanorama 2018 herausgegeben hat. Die Stiftung bemängelt das Fehlen von wissenschaftlichen Daten und verlangt nach einer besseren politischen Antwort, wie deren Pressesprecherin Corine Kibora im Interview erklärt. swissinfo.ch: In der letzten Zeit kommen immer wieder neue Produkte mit Suchtpotenzial auf den ...
 
In den Fängen der schwarzen Magie
Di, 13 Feb 2018 15:08:00 GMT - Nigerianische Migrantinnen, überzeugt davon, verhext zu sein, werden in Europas Städten sexuell ausgebeutet. Auch in der Schweiz. Hier können Sozialarbeitende nun Kurse besuchen, in denen sie lernen, mit diesem Phänomen umzugehen. "Die Menschenhändler haben einen Weg gefunden, die Mädchen für immer an sich zu binden. Es ist eine Art Marketingstrategie." Gifty Amponsah beschreibt die Strategie, mit der die Menschenhändler nigerianische Jugendliche für die Prostitution gewinnen und dort halten. Die Migrantin aus Ghana wohnt in Biel im Kanton Bern. Sie hat selbst Opfer getroffen und engagiert sich an der Seite des Beratungs- und Schulungszentrums Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung ACT212 für die betroffenen Frauen. Der Verein bietet Kurse an für Sozialarbeitende und Mitglieder von Organisationen, die mit Prostituierten in Kontakt stehen. Sie sollen für dieses spezifische und der westlichen Gesellschaft fremdes Problem sensibilisiert werden. Seit Oktober 2015 hat das ...
 
Samuel Schmid: "Auch Anti-Doping-Agentur muss Schuld eingestehen"
Di, 13 Feb 2018 10:00:00 GMT - Während neun Jahren war er aus dem Scheinwerferlicht verschwunden. Am 5. Dezember 2017 trat der ehemalige Bundesrat und Sportminister Samuel Schmid wieder an die Weltöffentlichkeit, als er die Schlussfolgerungen des Untersuchungsausschusses zum Thema Staatsdoping in Russland präsentierte. Mit swissinfo.ch sprach Schmid über den Skandal, der die Welt des Sports erschütterte, und eine mögliche Beteiligung von Wladimir Putin. Es fehlte nur noch ein Kaminfeuer, und die Szene wäre perfekt gewesen. Auf der einen Seite ein Journalist von etwa vierzig Jahren, auf der anderen Seite ein pensionierter Bundesrat, der erzählte; eine Art Nachstellung eines Gemäldes von Albert Anker. Samuel Schmid, 71, empfängt mich in seinem Wohnzimmer in Rüti bei Büren im Berner Seeland und erinnert sich mehr als zwei Stunden lang an seine politische Vergangenheit. "Ich wünsche mir, dass zuoberst auf dem Podest ein echter Sieger steht, nicht ein Betrüger." Und dann spricht er auch über sein kürzliches ...
 
Kommentarspalten ohne Hass
Di, 13 Feb 2018 07:24:00 GMT - Besonders Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, geraten im Internet oft in den Fokus so genannter "Haters". Manchmal reicht es, eine Meinung zu vertreten, die einem Leser nicht genehm ist. Mit intelligenter neuer Schweizer Software will man nun gegensteuern.
 
Krise bei Kleiderbörsen
Fr, 9 Feb 2018 15:00:00 GMT - Konkurrenz aus dem Internet, billige Neuware und Probleme, einen Nachfolger zu finden: Viele Second-Hand-Geschäfte und Kleiderbörsen kämpfen ums Überleben. 2017 gaben allein im Kinderartikelbereich in der Deutschschweiz 50 Börsen auf. "Ich finde diese Entwicklung beunruhigend", sagt Sabine Kölliker, verantwortlich für die Internetseite "kindex.ch" gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin "Espresso". Anbieter können sich dort registrieren lassen, Interessenten erhalten einen breiten Überblick über das Angebot an Second-Hand-Geschäften mit Kinderartikeln in ihrer Nähe. Kölliker beobachtet, wie die Zahl der Angebote seit letztem Jahr deutlich sinkt: Von rund 800 in den Jahren 2015 und 2016 auf rund 750 Ende letzten Jahres. Gründe gebe es mehrere, so Kölliker: Einer sei sicher die wachsende Konkurrenz von Discountern und grossen Kleiderketten. Dort gebe es neue Kinderkleider zu Tiefstpreisen. "Man kauft halt für fünf Franken lieber einen neuen Kinderpulli als einen gebrauchten aus einer ...
 
Eine Identität kann vielschichtig sein
Fr, 9 Feb 2018 12:30:00 GMT - Was bedeutet es, Schweizer zu sein? Diese Frage versucht Ada Marra, Schweizer Parlamentarierin italienischer Herkunft, in einem kürzlich erschienenen Buch zu beantworten. Wenn es in der Geschichte der modernen Schweiz einen "roten Faden" gibt, dann ist eines davon sicherlich das Recht auf Staatsbürgerschaft. Bei der ersten Volksabstimmung 1866, achtzehn Jahre nach der Gründung des Bundesstaates, ging es genau um dieses Thema: die Gleichstellung von Juden und Eingebürgerten. Bis dahin hatten eingebürgerte Personen nicht die gleichen Rechte wie jene, die als Schweizer geboren wurden. So wurden sie zum Beispiel erst wählbar, wenn sie seit fünf Jahren im Besitz des roten Passes waren. In den letzten Jahrzehnten rückte dieses Thema mehrmals ins Rampenlicht. Die jüngsten Entwicklungen gehen auf den Februar 2017 zurück, als das Stimmvolk ein Dekret zur Erleichterung der Einbürgerung für Ausländer der dritten Generation annahm, das am 15. Februar 2018 in Kraft tritt. Anfang Jahr trat ...
 
"Für eine Italienerin sprichst Du gut Französisch"
Fr, 9 Feb 2018 09:54:44 GMT -
 
Wie dopt sich die Schweiz?
Do, 8 Feb 2018 14:30:00 GMT - Die olympischen Winterspiele machen Doping zum Thema. swissinfo.ch hat Schweizerinnen und Schweizer in Brig gefragt, mit was sie sich täglich dopen und was ihnen das für ein Gefühl gibt. Bereit sein, wach sein und noch mehr leisten können: Während Spitzensportler für das Ergebnis offenbar nicht selten zu unerlaubten Mitteln greifen, wenden Schweizer Arbeitnehmende im alltäglichen Leben auch Tricks an, um einsatzfähiger zu sein.  So braucht Nicolas seine tägliche Dosis Kautabak und Davide seine Koffeintabletten, um im Schichtbetrieb vollen Einsatz bringen zu können. Marit setzt auf den Klassiker der jungen Generation: Energy Drinks. Und Melina braucht, um sich gut zu fühlen, möglichst viel Speck.
 
Schweizer Millionen für Rohingya
Di, 6 Feb 2018 06:56:00 GMT - Die Schweiz zeigt sich solidarisch mit den Rohingya-Flüchtlingen. Bei seinem offiziellen Besuch in Bangladesch sichert Bundespräsident Alain Berset der bangladeschischen Premierministerin Sheik Hasina weitere 12 Millionen Franken Hilfsgelder zu.
 
Lehrpersonen wollen nicht Denunzianten sein
Mo, 5 Feb 2018 15:30:00 GMT - Eine Gruppe rechtsbürgerlicher Parlamentarier verlangt, dass die Schule die Kinder von Sans-Papiers "verpfeift". Das sorgt für Empörung ? nicht nur bei den Lehrpersonen. Laut Schätzungen liegt die Zahl der Sans-Papiers in der Schweiz zwischen 90'000 und 150'000. Auch ohne Status haben diese Personen ein Recht auf gesellschaftliche Leistungen. Sie können ihre Kinder in die Schule schicken. Das Recht auf Schulbildung wurde bereits in der ersten Bundesverfassung von 1848 garantiert. Heute dürften mehrere Tausend oder Zehntausend Schüler Kinder "illegaler Einwanderer" sein. Offizielle Statistiken gibt es allerdings nicht. In einer Broschüre, welche die Sans-Papiers auf ihre Rechte aufmerksam macht, bekräftigen die Gewerkschaft Unia und die Schweizer Flüchtlingshilfe, dass die Schule und die Lehrpersonen nicht befugt seien, der Polizei Informationen über Kinder zu liefern. Die Eltern werden ermutigt, sich den Lehrpersonen anzuvertrauen. Letztere seien "Vertrauenspersonen, die fast ...
 
Emanuel Wenk: Ein grosses Herz für Tiere
So, 4 Feb 2018 10:00:00 GMT - Ein Burnout brachte ihn zu seiner Berufung. Der 42-jährige Emanuel Wenk arbeitete jahrelang in der österreichischen Gastronomie, bis er vor sieben Jahren genug hatte. Heute führt er in der Steiermark einen Gnadenhof, der nicht nur Pferden einen würdigen Lebensabend bietet, sondern auch Kindern Kontakt zu den Tieren ermöglicht. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Emanuel Wenk: Ich habe die Schweiz 2001 verlassen, weil ich mit einer Österreicherin ein Kind gezeugt habe, als sie auf Saison in der Schweiz arbeitete. Ich bin somit meinem Kind nachgereist, um das Besuchsrecht einzufordern und den Vaterpflichten nachzukommen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? E.W.: Das Vorhaben war ...
 
Vier Schicksale
Do, 1 Feb 2018 15:06:00 GMT - In den 1970er-Jahren kamen südkoreanische Kinder gleich flugzeugweise in die Schweiz. Wie ist es ihnen ergangen? Elena, Tom, Rhea und Myra* haben sich einverstanden erklärt, mit swissinfo.ch über ihre Adoption zu sprechen. Die Geschichte von Elena Elena war eines der ersten koreanischen Kinder, die 1970 zu Adoptiveltern in die Schweiz kamen. Sie war damals bereits sechs Jahre alt und lebte in einem koreanischen Waisenhaus. Die Verhältnisse waren schlimm, die Kinder hungerten. Die Amerikanerin Mary Holt von der Holt Stiftung konnte einige Kinder aus dem Heim retten. Elena gehörte zu diesen Kindern. Adoptivkinder aus Südkorea Südkorea hat vermutlich weltweit am meisten Kinder für Adoptionen ins Ausland gegeben. Angefangen hatte es nach dem Korea-Krieg (1950-53): Amerikanische Missionare vermittelten die von Soldaten mit einheimischen Frauen gezeugten Kinder sowie Kriegswaisen für eine Adoption ins Ausland. Später kamen allgemein unehelich geborene Kinder dazu. Manche Eltern ...
 
Schweizer Nachwuchs fehlt dieses Jahr am Prix de Lausanne
Do, 1 Feb 2018 14:52:00 GMT - Am Montag begann die 46. Ausgabe des Internationalen Ballettwettbewerbs "Prix de Lausanne". In diesem Jahr nehmen 74 junge Tänzerinnen und Tänzer aus 16 Ländern am prestigeträchtigen Nachwuchsanlass teil. Das Finale findet am 3. Februar statt. Dieses Jahr gibt es keine Schweizer Teilnehmer. Zumindest wohnen zwei der teilnehmenden Kandidaten (aus Japan und Belgien) in der Schweiz, beide sind von der Ballettschule Theater Basel. Auffällig viele Tänzerinnen und Tänzer stammen aus Asien. 19 kommen aus Südkorea, 10 aus China und 9 aus Japan ? sie machen rund die Hälfte der Gesamtteilnehmer aus. Das hat seine Gründe: In Asien professioneller Balletttänzer zu werden, ist nicht einfach. Es gibt kaum Ausbildungsmöglichkeiten. Daher kommen viele junge, asiatische Tänzerinnen und Tänzer an den Lausanner Wettbewerb, mit dem Ziel, später an renommierten europäischen Ballettschulen oder bei Ballettkompanien studieren zu können. "Beim Prix de Lausanne geht es um Potenzial. Potenzial ist nicht ...
 
Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Religion
Do, 1 Feb 2018 13:33:00 GMT - Laut neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik hat sich die Zahl der Einwohner ohne Religionszugehörigkeit seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Das Christentum ist in der Schweiz auf dem Rückzug, während Anhänger des Islams stetig zunehmen. Der Prozentsatz der Einwohner ohne Religionszugehörigkeit hat von 11,4% im Jahr 2000 auf 24,9% im Jahr 2016 zugenommen. Ein Drittel dieser "Nichtgläubigen" bezeichnete sich als Atheisten, ein Viertel erklärte sich als Agnostiker (unsicher, ob es einen Gott gibt oder nicht). Der Prozentsatz der Einwohner ohne Religionszugehörigkeit hat von 11,4% im Jahr 2000 auf 24,9% im Jahr 2016 zugenommen. Ein Drittel dieser "Nichtgläubigen" bezeichnete sich als Atheisten, ein Viertel erklärte sich als Agnostiker (unsicher, ob es einen Gott gibt oder nicht). Bei den Katholiken besuchen 26% zwischen sechs bis 12 Mal pro Jahr einen Gottesdienst. Evangelikale sind am frommsten: 51% beten jeden Tag, 34% sogar mehrmals. Muslime hingegen praktizieren am ...
 
Politische Rechte und Pflichten der Auslandschweizer
Di, 30 Jan 2018 10:11:00 GMT - Im Vorfeld der 50. Auslandschweizer-Tagung sprach Rudolf Meyer, Chefredaktor des Schweizerischen Kurzwellendienstes (Vorgänger von swissinfo.ch), mit verschiedenen Gäste im Studio. Neben Rudolf Meyer sassen am Tisch: Maurice Jacquard, Chef des Auslandschweizerdienstes im Eidgenössischen Politischen Departement, Paul Keller, Pressekorrespondent in Paris, Gerhard Schürch, ehemaliger Präsident der Auslandschweizer-Kommission und Mitglied des Nationalrats, Luzius Wildhaber, ordentlicher Professor für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht an der Universität Freiburg. Das Gespräch drehte sich um die politischen Rechte und Pflichten der Auslandschweizer. Zur Sprache kam auch ein mögliches Gesetz für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, bis zu dessen Einführung es allerdings noch Jahrzehnte dauern sollte (2015). Im Archiv ist die Sendung ohne Datum archiviert, doch da die 50. Auslandschweizer-Tagung im August 1972 stattfand, dürfte sie im Juni oder Juli desselben Jahres ...
 
Trotz Schminke keine Maske
Mo, 29 Jan 2018 15:00:00 GMT - Der 31-jährige Morgan Danach verwandelt sich regelmässig nach getaner Arbeit in eine Dragqueen. Seit Jahren setzt sich der Zürcher für die Aids Prävention und für mehr Akzeptanz der Homosexuellen in der Schweiz ein. Ein Paradiesvogel war er schon immer. "Ich bin die Dinge immer etwas anders angegangen als andere. Und natürlich sehe ich auch nicht aus wie ein Schweizer Durchschnittsbürger." Geboren in Sri Lanka, wurde er von seinen Adoptiveltern gleich nach der Geburt in die Schweiz geholt. "Eines Tages werde ich mir sicher mein Herkunftsland anschauen gehen. Aber dafür möchte ich mir ein paar Wochen Zeit nehmen, und bis jetzt haben mir dafür die Zeit und das Geld gefehlt." People of Switzerland ist ein multimediales Projekt der Freelance-Journalistinnen Jennifer Greenland und Nora Hesse. Menschen aus allen Schweizer Städten, Dörfern und Tälern erzählen in den vier Landessprachen oder auf Englisch aus ihrem Leben. Wie fühlt es sich an, hier zu leben? Was inspiriert sie? Was ...
 
"Artiste étoile", Patricia Kopatchinskaja
Mo, 29 Jan 2018 12:02:00 GMT - Patricia Kopatchinskaja am Luzerner Sommerfestival in Luzern 2017, wo sie als "artiste étoile" auftrat. (YouTube/swissinfo.ch)
 
Vertreter aus aller Welt lernen in der Schweiz das Friedenshandwerk
Mo, 29 Jan 2018 10:00:00 GMT - Wie bringt man die Parteien eines bewaffneten Konflikts an einen Tisch? Was gehört in ein Waffenstillstandsabkommen? Auf diese und andere Fragen erhalten Mediatoren in einem neuen, weltweit einmaligen Studiengang in Zürich Antworten. Die Ausbildung ist einmalig, weil sie sich ausschliesslich mit Friedensmediation in internationalen politischen Konflikten befasst, wie Studienleiter Andreas Wenger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erklärt. Einmalig aber auch, weil die Ausbildung 18 Monate und nicht nur ein paar Wochen dauert. Im ersten Modul haben die Teilnehmenden Ende Jahr mehr über Konfliktanalyse und -lösung erfahren, das zweite zu Verhandlungsmethoden beginnt im März. Später werden die Studierenden in Rollenspielen üben wie sie reagieren müssen, wenn beispielsweise ein Gesprächspartner frustriert den Raum verlässt. Schweiz trägt ein Drittel des Budgets Für die Planungsphase und die ersten zwei Pilot-Lehrgänge wurde ein Planungsrahmen von 5,5 ...
 
Bewältigung der dunklen Schweizer Kriegsvergangenheit
Sa, 27 Jan 2018 09:00:00 GMT - Am 27. Januar 1945 hat die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit anfangs der 2000er-Jahre und auf Geheiss der UNO, wird an diesem Tag den sechs Millionen Juden gedacht, die während des Zweiten Weltkriegs getötet wurden. swissinfo.ch blickt am Holocaust-Gedenktag zurück auf die fragliche Politik der Schweiz gegenüber Juden, die der Verfolgung durch die Nationalsozialisten entkommen wollten. Unter Berufung auf das Bankgeheimnis, weigerten sich Schweizer Banken nach dem Krieg, Angaben über nachrichtenlose Konten von Holocaust-Opfern zu veröffentlichen. Als der Druck der USA und jüdischer Organisationen immer grösser wurde, setzte die Regierung Mitte der 1990er-Jahre schliesslich eine unabhängige Expertenkommission unter der Leitung des Historikers Jean-François Bergier ein. Ihre Aufgabe war es, das Verhalten der Schweiz während der Kriegszeit zu untersuchen. Die Kommission nahm die Arbeit 1996 auf. Nach fast fünf Jahren kamen die Experten zum Schluss, dass ...
 
Warum auch Auslandschweizer mitbestimmen können
Fr, 26 Jan 2018 17:00:00 GMT - ??????? Sie bezahlen keine Billag-Gebühr und dürfen dennoch am 4. März abstimmen: Die Gemeinde der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Vor allem in libertären Kreisen ist dieses Recht umstritten. Für die politische Lobby der so genannten Fünften Schweiz aber ist klar: Wer heimkehrt, ist später auch von den Entscheiden betroffen. SWI swissinfo.ch ist ein Unternehmen der SRG und wird hälftig ebenfalls durch die Billag-Gebühr finanziert. Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind von der Medienabgabe in der Schweiz entbunden. Für sie gilt das so genannte Territorialitätsprinzip, das besagt, dass Personen den Gesetzen jenes Staates unterworfen sind, auf dessen Boden sie sich jeweils befinden. Laut Dominik Müller, Pressechef der Firma Billag AG, unterstehen Personen nicht der Melde- und Gebührenpflicht, wenn sie sich weder 90 Tage pro Kalenderjahr noch 90 Tage ohne Unterbruch in der Schweiz aufhalten. "Wir sind im Ausland nicht tätig", betont Müller. Das sei nie zur ...
 
Neue Vormundschafts-Behörde ist unbeliebt
Fr, 26 Jan 2018 10:00:00 GMT - Kaum eine Behörde ist in der Schweiz so umstritten und verhasst wie die seit 2013 professionalisierte Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ? kurz KESB. Bürger und Bürgerinnen wehren sich sogar mit einer Volksinitiative. Erika* aus Winterthur war 16 Jahre alt, als sie Ende der 1990er-Jahre schwanger wurde. Das Kind einer minderjährigen Mutter bekommt in der Schweiz einen Vormund. Mit den Behörden sei diskutiert worden, ob jemand aus der Familie die Vormundschaft übernehmen könne, erzählt Erika.  Gewundert habe sie sich nur, dass die Vormundin nie vorbeikam, um zu schauen, ob Erika mit dem Baby alles recht machte. "Da habe ich sie einfach mal zum Abendessen eingeladen", erzählt Erika. Es sei ein sehr schönes Erlebnis gewesen. Und an ihrem 18. Geburtstag wurde ihr problemlos das Sorgerecht für ihre Tochter übertragen. Dann wird Erika ernst und sagt: "Ich glaube, heute wäre das anders." Wie anders? "Nicht so unkompliziert und menschlich, wie bei mir damals", sagt Erika. Heute ...
 
IKRK-Chef skizziert humanitäre Herausforderungen
Do, 25 Jan 2018 15:15:00 GMT - Kriegsführung in Städten, fehlende Spendengelder, vergessene Konflikte, bessere Nutzung digitaler Hilfsmittel und schutzbedürftigen Menschen Zugang zu Unternehmertum ermöglichen: Das sind laut IKRK-Präsident Peter Maurer die grössten humanitären Herausforderungen im Jahr 2018. Peter Maurer, Präsident des in der Schweiz angesiedelten Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), sprach am Dienstag am World Economic Forum (WEF) in Davos an einer Podiumsdiskussion auch über das Schicksal der Rohingya in Myanmar. Maurer wies den Vorwurf zurück, humanitäre Organisationen hätten in Myanmar trotz Kenntnis der angespannten Lage nicht rechtzeitig gehandelt, um das Rohingya-Volk zu schützen. "Man weiss selten, wann die Verschlechterung eintritt und die Gewaltspirale zu drehen beginnt. Wir haben fragile Kontexte zwar im Auge, wissen aber nicht, welche eskalieren werden", sagte Maurer. Die fünf grossen Herausforderungen Maurer warnte an der Podiumsdiskussion, der Trend zur ...
 
"Ich sehe kein Handicap, sondern Kinder mit anderen Qualitäten"
Do, 25 Jan 2018 10:00:00 GMT - Wo die Menschen wegschauen, richtet Fernand Melgar seine Kamera drauf. Sein neuer Film "A l'école des philosophes", der am Donnerstag die 53. Solothurner Filmtage eröffnet, erzählt die Geschichte von Kindern in einer Spezialschule. Der Schweizer Regisseurs hofft, dass sein Film dazu beiträgt, die Sichtweise auf Behinderungen und Unterschiede in unserer Gesellschaft zu verändern. Schulbeginn in der Rue des Philosophes in Yverdon im Kanton Waadt. Vor der Kamera von Fernand Melgar kreuzen sich die Schicksale von drei Mädchen und zwei Knaben. Louis und Léon haben eine Form von Autismus, Albiana eine Art Trisomie. Kenza ist mehrfach behindert, Chloé hat eine Erbkrankheit. Mit Unterstützung von Fachleuten müssen die Kinder ihre Schwierigkeiten überwinden, um das "Schülersein" zu lernen, wie die Pädagogin Adeline es nennt. Die Schreie, Ängste und Aufregungen weichen langsam aber sicher dem Lächeln, dem Schalk, der gegenseitigen Unterstützung. Der Regisseur hält die Fortschritte fest, ...
 
Der fliegende Fotograf
Di, 23 Jan 2018 14:00:00 GMT - Der Schweizer Vincent Laforet ist einer der bekanntesten Fotografen, die sich auf Nachtaufnahmen von Metropolen aus aller Welt spezialisiert haben. Im Helikopter muss er Schwindel und Furcht besiegen ? mit einer Hand am Türgriff und der anderen eng um die Kamera geschlungen. In der Regel lässt er den Heli in Höhen von über dreitausend Meter steigen. Vincent Laforet wurde berühmt durch seine Reportagen für die New York Times nach den Anschlägen vom 11. September. 2002 erhielt er dafür den Pulitzer-Preis für Reportage-Fotografie. Später machte er sich auch einen Namen im Film und entwickelte sich weiter zu einem beliebten Regisseur von Werbespots. Seine jüngsten Luftbild-Projekte, "Air" und "City Lights", gab National Geographic später in zwei grossen Bildbänden heraus. Claudio Moschin traf Laforet in seinem Studio-Wohnhaus in Redondo Beach, einem Quartier am Meer in Los Angeles. Biografie Vincent Laforet wird 1975 in Saanen, Kanton Bern, geboren. Später zieht seine Familie in ...
 
Weshalb die Schule bei der sexuellen Erziehung mitredet
Mo, 22 Jan 2018 16:00:00 GMT - Auf Kinderfragen zur Sexualität sollen Lehrpersonen situations- und stufengerecht antworten. Dies ist für den obersten Lehrer der Schweiz die Quintessenz eines Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Laut Beat Zemp bestätigen die Strassburger Richter die Praxis an Schweizer Schulen, dass Kinder am Aufklärungsunterricht teilnehmen müssen. Ob vom Schwimmen, vom Weihnachts-Singen oder von der Sexualkunde: Immer wieder sorgen Eltern für Aufsehen, die vor Gericht ziehen, um ihre Kinder vom Schulunterricht zu dispensieren. Letzte Woche liess der EGMR eine Basler Familie abblitzen, die für ihre Tochter eine Dispensation vom Sexualkunde-Unterricht gefordert hatte. Das Urteil markiert das vorläufige Ende einer emotionalen Debatte über Sexualkunde an der Schule, die infolge des Basler Falls in der Schweiz entfacht wurde. Für die Pädagogen dient der Unterricht primär der Missbrauchs-Prävention; für konservative Kreise, die von "Frühsexualisierung" sprechen, bewirkt ...
 
Eva Witschi: Unbezahlbare berufliche Erfahrungen in London
So, 21 Jan 2018 10:00:00 GMT - Bevor sie später einmal in die Schweiz zurückkehren und hier Kinder grossziehen möchte, will die 25-jährige Eva Witschi sich "etwas in der grossen weiten Welt austoben". Mit ihrem 26-jährigen Partner lebt sie seit 2016 in Grossbritannien, wo sie ihre berufliche Karriere in der Werbebranche trotz Brexit nicht gefährdet sieht. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Eva Witschi: Ich habe die Schweiz im Juli 2016 zusammen mit meinem langjährigen Partner verlassen. Es war lange ein Traum von uns beiden gewesen, länger im Ausland zu leben, und weil wir in ein englischsprachiges Land gehen wollten, lag Grossbritannien am nächsten. Wir haben ein Jahr in Birmingham gewohnt und sind im September 2017 nach London gezogen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Ich schliesse nicht aus, dass ich in ein ...
 
Berufsintegration mit einem Algorithmus
Fr, 19 Jan 2018 07:29:00 GMT - Heute haben im Schnitt nur rund 15 Prozent der Asylsuchenden im dritten Jahr nach ihrer Ankunft einen Job ? es harzt mit der Berufsintegration. Doch jetzt haben Forscher der ETH Zürich und der Stanford University einen Algorithmus entwickelt, der den Einstieg von Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt deutlich optimieren soll.
 
Neue Initiative gegen Zuwanderung in die Schweiz
Di, 16 Jan 2018 14:24:00 GMT - Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei hat eine weitere Volksinitiative gegen die Zuwanderung lanciert. Die Schweiz solle die Einwanderung eigenständig regeln, fordert die Partei. Derweil hat die Zuwanderung in die Schweiz seit 2008 um fast die Hälfte abgenommen. Die Zuwanderung in die Schweiz ist seit vier Jahren rückläufig. Aus der Europäischen Union (EU) wanderten seit der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit 2007 nie weniger Personen in die Schweiz ein als letztes Jahr. Die Zuwanderung hatte bereits zwischen 2008 und 2010 abgenommen, dann bis 2013 wieder ein wenig zugenommen. Im Jahr 2017 wanderten unter dem Strich 53'221 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz ein, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) anfangs dieser Woche mitteilte. Die Zuwanderung nahm gegenüber dem Vorjahr um knapp 4% ab, die Auswanderung stieg um 2% an. Ende Dezember lebten 2'053'589 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Rund 70% der ständigen ausländischen ...
 
Zahl der illegal Einreisenden fast halbiert
Di, 16 Jan 2018 07:41:00 GMT - Im vergangenen Jahr sind markant weniger Migrantinnen und Migranten in die Schweiz gekommen. Die Zahl der illegalen Einreisen hat sich fast halbiert. 2016 wurden knapp 49'000 rechtswidrige Aufenthalte in der Schweiz gezählt. 2017 waren es noch gut 27'000, wie die Statistik des Grenzwachtkorps zeigt.
 
Ein Schritt in Richtung eines neuen globalen Migrationspakts
Mo, 15 Jan 2018 15:00:00 GMT - Der Umgang mit Migration ist eine der dringlichsten Herausforderungen für die internationale Zusammenarbeit in unserer Zeit. Das sagt António Guterres, seit Anfang letzten Jahres Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO). Migration ist ein Motor für Wirtschaftswachstum, sie baut Ungleichheiten ab und verbindet unterschiedliche Gesellschaften miteinander. Sie ist aber auch eine Quelle politischer Spannungen und menschlicher Tragödien. Die Mehrheit der Migrantinnen und Migranten lebt und arbeitet in einem legalen Rahmen. Aber eine verzweifelte Minderheit riskiert ihr Leben, um in Länder zu gelangen, in denen sie oft mit Misstrauen und Missbrauch konfrontiert sind. Demografischer Druck und Auswirkungen des Klimawandels auf verletzliche Gesellschaften dürften die Migration in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. Als globale Gemeinschaft stehen wir vor einer Wahl. Wollen wir, dass Migration eine Quelle des Wohlstands und der internationalen Solidarität oder Inbegriff für ...
 
Ohne Gesetz, ohne Zahlen: Wie Homophobie bekämpfen?
Mo, 15 Jan 2018 10:00:00 GMT - Es ist kein Einzelfall in der Schweiz: Kürzlich machte ein homophober Übergriff, gefilmt in einem Tram in Genf, in den Sozialen Medien von sich reden. Solche Vorfälle gelte es statistisch zu erfassen, fordern Organisationen, die sich für Homosexuelle einsetzen. Auch brauche die Schweiz endlich ein Gesetz zur Bekämpfung von Homophobie. Drängelei in einem Genfer Tram. Ein Mann beschimpft einen Passagier: "Mach schon, zieh Leine (?) du wolltest mich anbaggern (?) ich ficke keine Schwuchteln", sagt er. Der Beschimpfte heisst Jordan Davis und arbeitet für das Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS). Er lässt sich nicht aus der Fassung bringen, nimmt sein Handy und filmt die Szene (siehe Video unten). "Wir sind hier in der Schweiz. Ich bin homosexuell und stolz darauf. Ich bin Ihnen ebenbürtig", sagt er. Doch die Beleidigungen gehen weiter. Mitfahrende verteidigen den angegriffenen Jordan Davis. Sie zwingen den Aggressor zum Aussteigen. Da steht er nun an einem Dezemberabend an einer ...
 
Zuwanderung auf Rekordtief
Mo, 15 Jan 2018 07:28:00 GMT - Die Zuwanderung in die Schweiz liegt auf dem tiefsten Stand seit zehn Jahren. Die Nettozuwanderung lag 2017 bei gut 53'000 Personen. Laut Staatssekretariat für Migration leben aktuell 2,05 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz ? ein Viertel der Bevölkerung.
 
Xherdan Shaqiri ? der Unvollendete
So, 14 Jan 2018 10:04:00 GMT - 2018 soll das grosse Jahr von Xherdan Shaqiri werden. Der immer noch erst 26-jährige Schweizer Fussballer gilt weiter als unerfülltes Versprechen. Dabei hat der Spektakelmacher in seiner Karriere bereits jede Menge erreicht. Die Szene spielt Anfang Oktober in Feusisberg, dem Teamhotel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Pressetermin mit den wichtigsten Akteuren vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Ungarn und in Portugal. Auch Xherdan Shaqiri sitzt an einem Tischchen im engen, kleinen Raum im ersten Untergeschoss, zusammen mit einigen der führenden Fussballjournalisten des Landes. Xherdan Shaqiri meidet die Medien seit ein paar Jahren, so gut das eben geht als Xherdan Shaqiri. Heute aber steht er der Presse zur Verfügung. Und es ist ein veränderter Mann, der hier spricht, gereift und doch locker geblieben, vorsichtiger und gleichwohl mit einer unbescheidenen Aura versehen. Es ist ein Shaqiri 2.0, eine Art angepasster Freigeist. Grosses im Visier Xherdan ...
 


Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
Rundschreiben Nr. 6/2017 (10.10.2017)
Rundschreiben Nr. 5/2017 (30.08.2017)
Rundschreiben Nr. 4/2017 (15.06.2017)
Rundschreiben Nr. 3/2017 (12.04.2017)
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