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Er liebt Hummer und vermisst die Bratwurst
Mo, 23 Apr 2018 09:00:00 GMT - Er lebt seit über 50 Jahren an der Küste des US-Bundesstaats Massachusetts. Der Schweizer Architekt Thomas Amsler liebt die Region New England, die sich über mehrere Bundesstaaten erstreckt. Doch noch immer vermisst er die Schweizer Bratwurst. Thomas Amsler, 81 Jahre alt, wanderte 1964 in die USA aus. In all dieser Zeit habe er nie Heimweh gehabt, betont er. "Wir haben gewisse Dinge vermisst, doch es gab so viele neue Sachen zu entdecken. Und ich bin jemand, der vorwärtsschaut. Ich denke nicht oft darüber nach, ob ich wieder nach Hause zurückkehren soll", sagt er. Der Architekt wurde 1936 im Kanton Schaffhausen im Nordosten der Schweiz geboren. Bei einem Schweiz-Besuch letzten Herbst kam er bei swissinfo.ch vorbei, um über seine Studie zum Tessiner Dorf Corippo und dessen bemerkenswerte Architektur zu sprechen. Wenn man nicht wüsste, dass er bereits über 80-jährig ist, würde man ihm nicht den Lift anbieten. Doch Amsler nimmt die Treppe mit Schwung. "Ist das ein neues ...
 
Ein deutscher Fotograf entdeckt die Schweiz
Sa, 21 Apr 2018 09:00:00 GMT - Wie wird die Schweiz von einem gesehen, der sich vom Norden her neugierig annähert? Ein neuer Bildband des deutschen Fotografen Andreas Herzau gibt Einblick. Die Absicht war: ein Porträt der Schweiz, aus ganz persönlicher Perspektive. Die Zuwanderung aus Deutschland in die Schweiz war 2011 ein Dauerbrenner in allen Medien. Die Beziehung der Bewohner der deutschsprachigen Schweiz zum grossen Nachbarn nördlich des Rheins beschäftigte die Menschen, ,mehr aber noch einige Medien. Andreas Herzau, ein Fotograf aus Hamburg, hatte in jenem Jahr einen ganz persönlichen Grund, wie er auf sein Thema stiess: Seine Partnerin war eine dieser Deutschen, die in die Schweiz gezogen waren und sich nun in der neuen Welt zurechtfinden und wohlfühlen wollten. Konkret: Sie hatte in Bern eine Stelle angenommen. Sammlung subjektiver Eindrücke Nun liegt Herzaus Arbeit auf dem Tisch: "Helvetica" ? ein grossformatiges Buch, seine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz. Die vergangenen Jahre ...
 
Generation Netflix schmetterte "No Billag" am stärksten ab
Fr, 20 Apr 2018 08:51:00 GMT - Die Angst vor dem Ende der SRG war einer der Hauptgründe für die klare Ablehnung der No-Billag-Initiative. Dies geht aus einer Nachwahlbefragung hervor. Ausgerechnet die Generation der "Digital Natives" stimmte am deutlichsten gegen die Abschaffung der Gebühren. Das Verdikt der Schweizer Stimmbürger war am vergangenen 4. März klar: 71,6% schickten die Volksinitiative bachab. Nur 28,4% stimmte für ein Verbot der Gebührenfinanzierung der SRG ? in der Schweizer Abstimmungsdemokratie eine schon fast vernichtende Niederlage. Nun liefert eine Befragung genauere Hinweise, wie dieses Resultat zustande kam. 80% der 18- bis 29-Jährigen legten ein Nein in die Urne. Dies, obwohl im Abstimmungskampf oft von den veränderten Mediengewohnheiten der Jungen die Rede gewesen sei. Konkret: Die Generation Netflix habe kaum mehr einen Bezug zu den gebührenfinanzierten öffentlichen Medien und deren Sendungen. Quer durch alle Altergruppen Gleichzeitig lag die Stimmbeteiligung dieser Altersgruppe ...
 
Mädchen oder Junge? Kinder werden operiert, um ein Kästchen ankreuzen zu können
Do, 19 Apr 2018 12:00:00 GMT - Angeblich kommen 1 bis 2% aller Kinder intersexuell zur Welt. Oft bleiben sie ihr Leben lang in schmerzlichem Schweigen gefangen. Der Dokumentarfilm "Ni d?Ève, Ni d?Adam. Une histoire intersexe" von Floriane Devigne gibt ihnen nun eine Stimme.   Die Westschweizer Regisseurin Floriane Devigne hinterfragt in dem Film die etablierten Geschlechter-Normen, für welche die Gesellschaft manchmal bereit ist, sehr weit zu gehen. Der französisch-schweizerische Dokumentarfilm läuft im Rahmen des Wettbewerbs am Festival Visions du Réel in Nyon. Das Geheimnis der Intersexualität ist meist schwer zu ertragen. Das Tabu ist oft beklemmend, zerstörerisch. Floriane Devigne wirft mit ihrem Film ein Schlaglicht auf diese Varianten der sexuellen Entwicklung und gibt Betroffenen eine Stimme. Film führt zur Gründung eines Vereins Aus der Freundschaft zwischen verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten des Films und deren Umfeld ist der Verein InterAction, l'Association Suisse pour les ...
 
LSD, Cannabis, Kokain ? soll das alles legal sein?
Do, 19 Apr 2018 09:00:00 GMT - Heute vor 75 Jahren machte der Schweizer Pharmaforscher Albert Hofmann den ersten Selbstversuch mit der Droge LSD. swissinfo stellte in Winterthur die #Wochenfrage: Welche Droge würden Sie legalisieren? Als der Chemiker Albert Hofmann im April vor 75 Jahren für seinen Arbeitgeber Sandoz das LSD aus dem hochgiftigen Mutterkorn synthetisiert, nimmt er etwas von dem Wirkstoff durch die Haut auf und erlebt seinen ersten Trip. Neugierig geworden, unternimmt Hofmann drei Tage später, exakt heute vor 75 Jahren, einen ersten "kontrollierten" Selbstversuch.  Kurz nach der Einnahme befällt ihn Schwindel und ein Angstgefühl. Hofmann leidet unter Sehstörungen, Lähmungen und Lachreiz. Er bittet seine Laborantin, ihn mit dem Velo nach Hause zu begleiten. "Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel. Auch hatte ich das Gefühl, mit dem Fahrrad nicht vom Fleck zu kommen", hält der Chemiker in einem Protokoll fest. Die Laborantin erinnert sich dagegen ...
 
Mehr Männer über 50 werden Väter
Mi, 18 Apr 2018 11:30:00 GMT - Die Zahl der Männer über 50, die Väter werden, hat sich in der Schweiz in den letzten 20 Jahren verdreifacht. Experten sehen in diesem Trend sowohl Vor- als auch Nachteile.  Im Jahr 1996 wurden 625 Babys geboren, deren Vater über 50 Jahre alt war. 2016 waren es nach Angaben des Bundesamtes für Statistik 1855. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil dieser Geburten an allen Geburten von 0,8% auf 2,2%. 2016 gab es 22 Fälle, in denen die frischgebackenen Väter gar 70 oder älter waren. Felix Häberlin, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, sagte gegenüber 20 Minuten: "Grund für diese Entwicklung ist vor allem die immer später stattfindende Familienplanung. Junge Frauen machen längere Ausbildungen und sind häufiger berufstätig, der Kinderwunsch wird erst später aktuell. Somit steigt auch das Alter der Väter an." 2016 lag das Durchschnittsalter einer Mutter bei der Geburt des ersten Kindes bei 31,8 Jahren, zwei Jahrzehnte zuvor lag es noch bei 29,5 Jahren.
 
"Volksvermögen gehört nicht renditeorientierten Privaten"
Di, 17 Apr 2018 09:30:00 GMT - Staatsnahe Betriebe, die ganze Unternehmenseinheiten oder Teile ihres Vermögens an Private verkaufen, sorgen in der Schweiz für Aufsehen. Das ist ein Unding, sagt Jacqueline Badran im Interview mit swissinfo.ch. Die Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei SP kämpft an vorderster Front gegen diese "Veruntreuung von Volksvermögen". In einer modernen Gesellschaft braucht jede und jeder neben Wasser, Luft und Boden auch Strom, Bildung, Gesundheit, Post- oder Transportdienstleistungen. Die Nutzung dieser essentiellen Güter wurde in der Schweiz Staats- oder staatsnahen Betrieben übertragen. In jüngster Zeit häufen sich aber Meldungen, dass diese Betriebe Teile ihres Geschäfts oder Vermögens veräussern.  Letzten Monat verkaufte der grösste Schweizer Stromkonzern Alpiq sein Industriegeschäft für 850 Millionen Franken an den französischen Baukonzern Bouygues. Für Schlagzeilen sorgte auch, dass die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in den letzten zehn Jahren Grundstücke im Wert von ...
 
"Gipfeltreffen USA-Nordkorea in der Schweiz?"
Di, 17 Apr 2018 09:00:00 GMT - Beim Treffen von Japans Premierminister Shinz? Abe und dem Schweizer Bundespräsidenten Alain Berset letzte Woche rückte die japanische Berichterstattung die Nordkorea-Krise in den Mittelpunkt. Die Schweiz hatte ihre Vermittler-Dienste proaktiv angeboten. Eine Presseschau aus Japan. NHK Online zitierte Japans Premier Abe mit den Worten: "Die internationale Ordnung steht vor grossen Herausforderungen. Darum ist es für uns umso wichtiger, mit einem Land wie der Schweiz, mit dem wir fundamentale Werte teilen, eng zusammenzuarbeiten." Im Anschluss an das Gipfeltreffen habe der Schweizer Bundespräsident Berset gesagt: "Um Sicherheit zu schaffen, müssen alle am Konflikt beteiligten Länder miteinander reden. Wir machen uns Gedanken, wie wir die Gespräche sinnvoll unterstützen können." Nach einer zweiten Pressekonferenz in Tokio, die Berset allein abhielt, titelte NHK: "Gipfeltreffen USA ? Nordkorea in der Schweiz?" Dazu ein Zitat von Bundespräsident Berset: "Wir sind vorbereitet, falls ...
 
Genf straft Populismus auf dem Buckel der Grenzgänger ab
Mo, 16 Apr 2018 14:48:00 GMT - Die Stimmbürgerinnen und -bürger von Genf haben bei den Kantonswahlen vom Wochenende rechtsnationalen Gruppen eine klare Abfuhr erteilt. Gewinner sind die traditionellen Parteien: Die Mittepartei FDP und die Grünen gewannen je fünf Sitze. Damit hat sich in Genf einen Trend bestätigt, der sich bereits in anderen Kantonen der französischsprachigen Westschweiz gezeigt hat. So in der Waadt, im Wallis und in Neuenburg. Die Niederlage der Rechtsnationalen, die im Grenzkanton insbesondere gegen die Grenzgänger aus Frankreich kämpfen, hatte der Politologe Pascal Sciarini vor einem Monat gegenüber swissinfo.ch vorausgesagt: Gleich drei rechtspopulistischen Gruppen, die um Wähler buhlten, riskierten, sich gegenseitig "zu kannibalisieren", wie der Professor an der Universität Genf gesagt hatte. "Spektakuläre Umkehr": So kommentiert die Zeitung Tribune de Genève das Verdikt. "Auffallend ist das bittere Scheitern der Genfer Bürgerbewegung (MCG) und der Schweizerischen Volkspartei (SVP).
 
Erleben Sie swissinfo.ch in 360 Grad
Mo, 16 Apr 2018 11:31:00 GMT - Von den Alpengipfeln in die Säle der Schweizer Regierung und auf die Strassen der Städte während den Fasnachtsfeiern. Werfen Sie einen 360-Grad-Blick auf swissinfo.ch, den internationalen Dienst der SRG, und die Themen, über die wir berichten. (swissinfo.ch/concept360)
 
Genfs Rechte stark geschwächt
Mo, 16 Apr 2018 08:24:00 GMT - Im Genfer Kantonsparlament bekommen neu die Freisinnigen (FDP.Die Liberalen) und die Grünen je fünf zusätzliche Sitze. Für den Genfer Staatsrat (Regierung) ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Als einziger gewählt ist bisher Pierre Maudet.
 
Eine neue Strategie gegen Ebola und Grippe?
So, 15 Apr 2018 09:00:00 GMT - Zum Eindämmen von Epidemien wird schnell zu aussergewöhnlichen Massnahmen gegriffen, etwa die Einstellung von Flugverbindungen eines Landes oder die Schliessung von Grenzen. Doch diese Strategie ist nicht immer die wirksamste. Sie könnte gemäss einer Schweizer Studie sogar negative Folgen für die Gesellschaft haben. "Es ist ein radikales Vorgehen nötig, um die Ausbreitung von Ebola ein für allemal zu unterbinden." Mit diesen Worten verteidigte der Chef der Task-Force Anti-Ebola in Sierra Leone, Ibrahim Ben Kargbo, im September 2014 den Entscheid, wonach die Einwohner seines Landes vier Tage lang ihre Häuser nicht verlassen durften. Die Massnahme war mit gewisser Skepsis aufgenommen worden. Und die Frage war aufgekommen, ob eine solche Verordnung nicht sogar einen Verstoss gegen die Menschenrechte darstellt. Inzwischen sind zusätzliche Fragen aufgetaucht ? auch in Bezug auf die Effizienz dieser Massnahme. Zumindest bezweifelt Emanuele Massaro von der Eidgenössischen Technischen ...
 
Wenn der Nationalrat das Bundesbüchlein nicht mehr versteht
Fr, 13 Apr 2018 16:36:00 GMT - Eine knappe und prägnante Sprache, überprüfbare Fakten und Emotionen ? kurz: gutes Journalistenhandwerk. Damit sollen Junge in der Schweiz wieder für politische Themen gewonnen werden. Die Rezeptur stammt von Journalisten und Politikern, abgegeben an der easyvote-Jahrestagung in Bern. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. In der Schweiz stimmen die Bürger viermal im Jahr landesweit über Sachvorlagen ab. Dazu kommen viele Urnengänge auf kantonaler und lokaler Ebene. So kommt einiges zusammen: In seinem Leben geht ein aktiver Bürger in der Schweiz rund 1800 Mal ins Stimmlokal. Diese Zahl hat der Politikwissenschaftler Andreas Ladner einmal genannt. Etwa ein Fünftel davon sind nationale Urnengänge, je 40% entfallen auf kantonale und kommunale Abstimmungen, so der Professor an der ...
 
Nimmt Rassismus in der Schweiz zu?
Fr, 13 Apr 2018 07:00:00 GMT - Wie erleben und beurteilen die Schweizer Rassismus? Und kommt er in der Schweiz oft vor? swissinfo stellte die #Wochenfrage in Bellinzona. Die Beratungsstellen für Rassismusopfer haben im Jahr 2017 301 Fälle von rassistischen Diskriminierungen registriert, 100 Fälle mehr als 2016. Doch gibt es in der Schweiz tatsächlich mehr Rassismus? Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht. Der Anstieg bedeute nicht zwingend, dass der Rassismus im selben Mass zugenommen habe, steht im Bericht. Es könne auch sein, dass die Beratungsstellen bekannter geworden seien, zudem sei die Anzahl der Beratungsstellen gestiegen.  Auch die Menschen auf den Strassen von Bellinzona sehen es differenziert: In der Schweiz seien die Menschen Fremden gegenüber genauso skeptisch wie in anderen Ländern, sagt ein Passant. In der Arbeitswelt  würden  Schweizer besser behandelt als andere, meint eine andere. Und ein Befragter erzählt von einem afrikanischen Freund, der "von irgendwelchen Leuten wegen seiner dunklen ...
 
Trotz neuer Regeln: Kühe leiden für "Schönheitsideale"
Do, 12 Apr 2018 14:30:00 GMT - Eine Kuhausstellung ist in der Schweiz ein Volksfest. Jeder will die schönste Kuh in den Ring führen, frisiert sie, cremt sie ein, bringt sie mit Sprays zum Glänzen. Doch dieses Jahr ist an der nationalen Holstein- und Red-Holstein-Ausstellung in Bulle Nervosität spürbar. Grund dafür sind neue Regeln, die zum Schutz der Kühe eingeführt worden sind. Anlass dazu gaben die riesigen Euter der Tiere, die an der Milchkuh-Ausstellung im Zentrum stehen: Besitzer dehnen die Melkzeiten aus und verkleben die Zitzen, damit keine Milch tropft. Doch eine Kuh, die zu lange nicht gemolken wurde, leidet. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Studie zeigt: Rund ein Viertel der an Ausstellungen getesteten Kühe wies Euter-Ödeme auf. Diese können schmerzhaft sein und sind ein sichtbares Indiz für überfüllte Euter. Neu kontrollieren Tierärzte seit Anfang Jahr bei jedem Wettbewerb die Euter der beiden erst platzierten Kühe direkt nach der Vorführung mit Ultraschall. Finden sie Ödeme, hat das je ...
 
Armut trifft auch Schweizer Bevölkerung
Mi, 11 Apr 2018 10:00:00 GMT - Die Armut in der Schweiz bleibt ein Problem ? trotz guter Wirtschaftslage. Der Anteil der von Armut betroffenen Personen stieg 2016 zum zweiten Mal in Folge auf mittlerweile 7,5%. Caritas Schweiz spricht von strukturellen Problemen. In der Schweiz haben 2016 rund 615'000 Personen unter Einkommensarmut gelitten. Während für die meisten Betroffenen Armut nur eine vorübergehende Erfahrung ist, gilt rund ein Prozent der Bevölkerung als dauerhaft arm. Im Vergleich zu 2015 stieg die Armutsquote der Bevölkerung in Privathaushalten von 7 auf 7,5%, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. 2014 lag dieser Anteil noch bei 6,7%. Für das BFS bewegt sich der Anstieg seither innerhalb des statistischen Schwankungsbereichs. Caritas fordert Massnahmen Anders als das BFS geht die Caritas von einer tatsächlichen Zunahme der Armut aus. Das Hilfswerk fordert deshalb in einer Stellungnahme Bund, Kantone und Gemeinden auf, dieser Entwicklung eine wirksame Armutspolitik entgegenzusetzen.
 
Die Senioren haben das Wort
Mi, 11 Apr 2018 08:00:00 GMT - Der 2001 gegründete Schweizerische Seniorenrat ermöglichte es, dass diesem wachsenden Bevölkerungsanteil Gehör geschenkt wird. Die Regierung muss ihn für alle Massnahmen anhören, die ältere Menschen betreffen. Seine Mitglieder verfügen zur Verteidigung ihrer Rechte über eine Plattform. Allerdings besteht noch kein Anlass zur Freude. "Früher entschieden die Politiker für die älteren Leute. Zwar bestanden verschiedene Rentner-Organisationen, jedoch kein Dachverband. Nun vertritt sie der Rat und kämpft für ihre Interessen bei der Bundesverwaltung, im Parlament und beim Bundesrat", sagt Michel Pillonel, einer der beiden Co-Präsidenten dieser föderativen Organisation. Der Schweizerische Seniorenrat (SSR) hat 200'000 Mitglieder, ist jedoch das Sprachrohr der 1,8 Mio. Schweizer Rentnerinnen und Rentner. Er sorgt sich um deren Würde, Lebensqualität und Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben, besonders im Zusammenhang mit sie betreffenden Entscheiden. Sein Leitmotiv: "Wir ...
 
Junge zeigen der Politik vermehrt die kalte Schulter
Di, 10 Apr 2018 15:00:00 GMT - Die Schweizer Jugend scheint immer mehr das Interesse an politischer Information zu verlieren. Gleichzeitig schwindet auch ihr Vertrauen in die Medien. Das zeigt eine Studie der jungen Polit-Plattform Easyvote. 51% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren in der Schweiz interessieren sich laut einer Studie der Polit-Plattform Easyvote nicht für die Schweizer Politik. 2016 waren es 47%, 2014 erst 40%. Easyvote, das den Schweizer Jugendparlamenten angegliedert ist, will diese Gruppe vermehrt zur Teilnahme animieren. Bei der internationalen Politik sieht die Bilanz etwas gemischter aus. Da nahm das Interesse 2016 sogar etwas zu, besonders während der Präsidentschaftswahlen in den USA. Seither ging das Interesse auch hier wieder zurück. Die dritte Easyvote-Studie wurde durch das Institut gfs.bern im Auftrag des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente (DSJ) durchgeführt. Dazu wurden zwischen Oktober und November letzten Jahres 1271 Studierende aus verschiedenen Regionen der ...
 
Superprothesen und Realität
Mo, 9 Apr 2018 14:43:00 GMT - Dank Assistenzgeräten könnten Menschen bald beinahe übermenschliche Leistungen erbringen. Laut ETH-Professor Robert Riener gibt es allerdings dringendere Ziele als die Entwicklung von Supermenschen. Was bis vor kurzem als Vision beschrieben wurde, ist Wirklichkeit geworden: Die ersten selbsternannten "Cyborgs" [Mischwesen zwischen Mensch und Maschine, N.d.R.] liessen sich Chips in den Körper einpflanzen, um damit Türen zu öffnen und bargeldlos zu bezahlen. Die neusten robotischen Handprothesen ermöglichen sämtliche Griffarten und Fingerfertigkeiten. Parathleten treten mit ihren Lauf- und Sprungprothesen gegen die besten, nicht-beeinträchtigen Athleten an ? und gewinnen. Und robotische Haustiere und sprechende humanoide Roboter sorgen für Aufheiterung in Pflegeheimen. "Im Vergleich zur heute verfügbaren Technologie ist unser Körper ein Wunderwerk." Medien prophezeien gar, dass die Hochtechnologie eine physiologische Erweiterung und Verbesserung ermöglicht, die alle ...
 
"In London habe ich alles vor meiner Haustüre"
So, 8 Apr 2018 09:00:00 GMT - Ein Studium in einer Weltstadt garantiert Kontakte in die ganze Welt. Die 23-jährige Auslandschweizerin Janina Kauz könnte für ihr Studium der interkulturellen Kommunikation kaum einen besseren Ort als London ausgewählt haben. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Janina Kauz: Ich bin zum Studieren nach London gezogen, weil es den Studiengang "Intercultural Communications in the Creative Industries" in der Schweiz nicht gibt. Das Studium hat im September 2017 begonnen, auf dieses Datum bin ich nach London gereist. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Die ersten Monate waren spannend und aufregend, aber auch ermüdend. Obwohl London nicht so weit weg ist und uns nicht sehr fremd erscheint, hat man hier doch viele neue Eindrücke und muss sich an neue Begebenheiten gewöhnen. Das hat sich aber ...
 
Sind die Schweizer gut im Flirten?
Fr, 6 Apr 2018 12:13:00 GMT - Nach dem langen und grauen Winter mit viel Schnee in den Bergen steigen in der Schweiz die Temperaturen. Und bei den Schweizerinnen und Schweizern die Glückshormone. Aber sind sie auch gut im Flirten?  swissinfo.ch war diesmal für die #Wochenfrage im st. gallischen Toggenburg. Wir haben nach den Flirtkünsten gefragt. Die einen freuen sich auf den Frühling und die frischen Lebensgeister. Anderen sagen von sich, sie seien sogar richtig gut beim Flirt. Und alle haben sie ein Beispiel bereit, wie sie selbst ins Gespräch kommen. Kleiner Tipp eines Passanten: "Nehmt es nicht so ernst. Habt Spass, dann klappt das auch."
 
Altersheime tricksen bei Wohnkosten
Fr, 6 Apr 2018 06:36:00 GMT - Viele Altersheime in der Schweiz verlangen von ihren Bewohnern zu hohe Preise fürs Wohnen und Essen. Der Zweck: Die Querfinanzierung der Pflegekosten. Diese Praxis widerspricht dem Gesetz. In der Verantwortung steht auch die Politik.
 
Weshalb so viele auf eine Entschädigung verzichten
Mi, 4 Apr 2018 14:00:00 GMT - Die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen hatten bis Ostern Zeit, einen Solidaritätsbeitrag zu beantragen. Aber viele von ihnen wollten die schmerzhafte Vergangenheit nicht wieder wachrufen. Die Behörden rechneten mit 10'000 bis 15'000 Gesuchen. Die Zahlen basieren auf Schätzungen, weil es weder Register noch Statistiken gibt. Aber am 30. März beantragten nur 7839 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer sogenannt fürsorgerischer Zwangsmassnahmen einen Solidaritätsbeitrag, der ihnen zusteht und der im Maximum 25'000 Franken pro Person ausmacht. Die Dossiers müssen vom Bundesamt für Justiz (BJ) geprüft werden. Dieses hat bisher bereits 1000 Gesuche gutgeheissen. Die ersten Zahlungen wurden anfangs Jahr ausgerichtet. In letzter Zeit haben die Behörden alles unternommen, um die Betroffenen zu informieren, die noch nicht auf dem Laufenden waren. Sie verschickten zum Beispiel mehr als 10'000 Briefe an verschiedene Organisationen und Altersheime. Die Bemühungen haben Früchte getragen.
 
Pilotin der ersten Stunde macht heute Millionenumsatz
Mi, 4 Apr 2018 09:02:00 GMT - Helene Niedhart sorgte in den 80er Jahren für Schlagzeilen. Sie war eine der wenigen Berufspilotinnen der Schweiz. Und sie wollte fliegen.  Weil sie als Frau bei keiner Schweizer Airline einen Pilotenjob erhielt, gründete sie ihre eigene.    «Geht nicht, gibts nicht», sagt Helene Niedhart und lacht. Sie blickt im Verkehrshaus in Luzern auf die über ihrem Kopf an Drahtseilen hängenden Flugzeuge und Helikopter aus einer anderen Zeit. Über den Wolken gehe es ihr immer gut, sagte sie 1990 gegenüber der «Schaffhauser Zeitung».  Der erste Jet ist da Weil die Schweizer Fluggesellschaften in den 80er Jahren im Cockpit kaum Frauen anstellten, gründete die ausgebildete Linienpilotin ihre eigene Fluggesellschaft. Ihre Leidenschaft für die Fliegerei sei damals mit jedem Tag gewachsen, sagt sie rückblickend. Von der fixen Idee des Fliegens war sie nicht mehr abzubringen. Sie kaufte sich eine Cessna C421 und wurde Pilotin ihrer eigenen Airline. Drei Jahre später besass sie den ersten Jet, ...
 
Walter Emmisberger
Di, 3 Apr 2018 14:20:00 GMT - Walter Emmisberger, ein ehemaliges Verdingkind, erzählt, wie es ist, eine offizielle Bitte um Entschuldigung zu erhalten. (SRF/swissinfo.ch)
 
Mario Botta: "Ich will mich mit Einkehr, Opfer und Stille beschäftigen"
So, 1 Apr 2018 09:00:00 GMT - Der Tessiner Mario Botta gehört zu den bekanntesten Architekten der Schweiz. Er hat Gebäude in der ganzen Welt erstellt: Einfamilienhäuser, Museen, Banken oder auch eine Spielbank. Doch es sind sakrale Gebäude, die ihm besonders am Herzen liegen, wie er in diesem Gespräch mit swissinfo.ch aus Anlass seines 75. Geburtstages erklärt. Das Interview fand in seinem Architekturbüro in Mendrisio statt. Herr Botta, am 1. April werden Sie 75 Jahre alt. Ist das ein wichtiges Ereignis für Sie? Wichtig ist es vielleicht für meine Freunde ? für mich ist es eigentlich ein ganz normaler Tag. Wichtig höchstens im Sinne, sich des Älterwerdens bewusst zu werden, auch wenn man denkt, immer jung zu sein. Ich habe mein Leben lang wie besessen gearbeitet. Das war ein Glück. Aber gleichzeitig habe ich nicht gesehen, wie die Zeit vergeht. Und die Zeit verflog. Beunruhigt Sie dieses Älterwerden? Ich bin nicht froh, älter zu werden. Denn ich merke, dass die verbleibende Zeit immer weniger wird. In ...
 
Osterhasen aus der Form
Sa, 31 Mär 2018 09:00:00 GMT - Überall sieht man ihn, in Osternestern, Schaufenstern, Supermärkten oder versteckt im Garten. Es gibt ihn in verschiedenen Grössen und Farben, doch woher kommt er eigentlich, der Schokoladen-Osterhase? Und wie wird er hergestellt? Der Fotograf Christian Beutler hat die Schokoladenmanufaktur der Confiserie Honold in Küsnacht bei Zürich besucht. Das Familienunternehmen, das bereits in der vierten Generation von der Urenkelin des Gründers geführt wird, stellt die Schokolade-Osterhasen zum grossen Teil in Handarbeit her.  Viel ist über die Herkunft des Schokolade-Osterhasen nicht bekannt. Ein Deutscher soll ihn in den Fünfzigerjahren erfunden und in Serie hergestellt haben. Die Schweizer Firma "Lindt & Sprüngli" produzierte im Jahre 1952 erstmals den schweizweit bekannten, in glänzend-goldene Folie eingepackten "Goldhasen". Angeblich weil die Tochter des Chocolatiers sich in ein kleines Häschen im Garten vernarrt hatte. Der süsse Hase wird inzwischen weltweit geliebt. Laut ...
 
Löschst du jetzt Facebook?
Do, 29 Mär 2018 12:00:00 GMT - Sollte man jetzt besser sein Facebook-Profil löschen? Facebook-Gründer Mark Zuckerberg musste in diesen Tagen zugeben, dass er und sein Team Fehler gemacht haben, was die Datensicherheit der User angeht.  Niemand weiss so genau, was mit seinen Daten, Bildern, Kontakten und Informationen passiert, die er oder sie auf seinem Facebook-Profil hat. Wie gehen die Schweizer mit der Sicherheit ihres Facebook-Profils um: besser gleich löschen oder bessere Sicherheitseinstellungen machen? swissinfo.ch hat sich in Lenzburg und in Zürich auf der Strasse umgehört.
 
Seiltanz zwischen Tierschutz und Religionsfreiheit
Mi, 28 Mär 2018 14:30:00 GMT - Um den Import von Tierqualprodukten wie Stopfleber oder Froschschenkel zu verbieten, lancieren Tierschutzorganisationen eine Volksinitiative. Allerdings ist umstritten, ob geschächtetes Fleisch unter das Verbot fallen soll. Daher liebäugeln die Initianten mit einer originellen Lösung. Aus Tierschutzgründen dürfen in der Schweiz keine Foie Gras (Stopfleber) oder Froschschenkel produziert werden. Der Import solcher Produkte ist hingegen erlaubt. Tierschützern ist dieser Widerspruch, der eine Reihe von Produkten betrifft (siehe Box), ein Dorn im Auge. Weil ein Vorstoss für ein Importverbot im Schweizer Parlament scheiterte, greifen Tierschutzorganisationen nach dem Strohhalm der direkten Demokratie: Sie lancieren demnächst eine Volksinitiative. Juden und Muslime brüskieren? Brisant ist vor allem die Frage, ob geschächtetes Fleisch unter das Verbot fallen wird oder nicht. Schächten ist in der Schweiz seit 1893 verboten. Nur wenn das Tier vorher betäubt wird, darf es durch ...
 
Kirche deckte pädophilen Priester
Mi, 28 Mär 2018 06:40:00 GMT - Die Schweizer Kapuziner und die katholische Kirche haben jahrzehntelang weggeschaut bei den pädophilen Übergriffen eines Paters. Das zeigt ein Untersuchungsbericht der Kirche im Auftrag des Ordens.
 
"Ich werde wie eine Ausserirdische angeschaut"
Di, 27 Mär 2018 09:00:00 GMT - In der Schweiz leben und in Frankreich arbeiten, geht diese Rechnung auf? Für einige schon, wie das Beispiel von Anne Caillaut-Pesquer zeigt. Doch die in Genf lebende Französin gibt zu, die finanzielle Gleichung wäre schwer zu lösen, würde ihr Mann nicht in der Schweiz arbeiten. Anne Caillault-Pesquer scheint gegen den Strom zu schwimmen. Und das aus gutem Grund: Seit fast zehn Jahren lebt die Französin aus der Champagne im Herzen der Stadt Genf, während sie als Personalchefin für die französische Agglomeration Annemasse arbeitet. Annemasse liegt im Departement Hochsavoyen und grenzt an den Kanton Genf. Trotz "eines sehr guten Gehalts im französischen öffentlichen Dienst" gibt die 44-jährige Mutter zu: Sie könnte dies nicht tun ohne das Gehalt ihres Mannes, eines Bankiers in Genf. "Es ist schwierig, Grenzgängerin in Gegenrichtung zu sein, ohne auf ein Schweizer Einkommen zu zählen. Allein unsere Miete ist höher als mein Monatslohn", sagt sie. Auch wenn sie in der Schweiz das ...
 
Bankkonto: So teuer ist es aktuell für Auslandschweizer
Mo, 26 Mär 2018 11:30:00 GMT - Die immer höheren Gebühren für ein Bankkonto in der Schweiz sorgen seit einigen Jahren regelmässig für Ärger bei Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern. Auch politischer Druck führte zu keiner Entschärfung der Situation. Dabei zeigt eine Kantonalbank: Es geht auch anders. Das Wichtigste in KürzeRund 800'000 Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland.Sie müssen für ein Konto bei einer Schweizer Bank tief in die Tasche greifen, die Kontogebühren sind zum Teil horrend.Die Gebühren für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind bis zu 40 Mal höher als für Kunden in der Schweiz.Die Banken rechtfertigen dies mit dem hohen administrativen Aufwand.Eine Motion, die fairere Verhältnisse für Auslandschweizer schaffen wollte, ist im Februar im Nationalrat gescheitert. Erfolglos verhandelt Das Ärgernis begann für den Exil-Schweizer Heinz Jüni vor rund acht Jahren. 15 Jahre lang hatte er schon in Ungarn gelebt, als ihm seine Hausbank Credit Suisse ein Schreiben schickte. Man ...
 
Für die Schweiz auf den Eisbahnen der Welt
So, 25 Mär 2018 09:00:00 GMT - Die in den USA geborene Alexia Paganini hat kürzlich erstmals an Olympischen Spielen teilgenommen ? für die Schweiz. Auch wenn der Sport und ihre Doppelbürgerschaft die 16-Jährige bereits in die ganze Welt gebracht haben, betrachtet die Eiskunstläuferin die Schweiz als ihr "Heimatland". Alexia Paganini, die in New York lebt, erreichte an den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Eiskunstlauf den 21. Rang. Erst diese Woche nahm sie an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand teil. Mit swissinfo.ch sprach sie über ihr Leben als Athletin ? und Raclette. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Ihre Eltern haben die Schweiz verlassen. Warum? Alexia Paganini: Meine Eltern haben die Schweiz im Jahr 2000 verlassen, weil mein Vater ein Executive MBA-Programm an der Columbia Universität machen wollte. Davor lebten sie in St. Moritz, mit meinem ...
 
Schweizer Männer bleiben Zahlväter
Fr, 23 Mär 2018 07:40:00 GMT - Seit einem Jahr gilt in der Schweiz ein modernes Gesetz für getrennte Eltern, das theoretisch ein gleichberechtigtes Familienmodell ermöglicht. Doch laut Väterverband halten Richter an der traditionellen Rollenverteilung fest und degradieren Männer zu Zahlvätern. Seit dem 1. Januar 2017 prüfen Schweizer Behörden auf Verlangen eines Elternteils bei jeder Trennung oder Scheidung die alternierende Obhut. Das bedeutet, dass Kinder abwechslungsweise bei Vater und Mutter wohnen. Entsprechend geringer fallen dann auch die Unterhaltsbeiträge an die Mütter aus. Dieses Modell ermöglicht eine gleichberechtigte Aufteilung von Familie und Beruf für Frau und Mann. Soweit die Theorie. In der Praxis wird nach der Trennung jedoch meist ein traditionelles Familienmodell gelebt. Das heisst: Die Kinder wohnen hauptsächlich bei der Mutter, und der Vater bezahlt für Unterhalt und Betreuung. Unterhalt nach einer Trennung In der Schweiz bezahlt nach einer Scheidung der besserverdienende Ehepartner dem ...
 
Freundschaft mit Schweizern? Schwierig?
Do, 22 Mär 2018 11:45:00 GMT - swissinfo.ch fragte in Basel Schweizerinnen, Schweizer und Ausländer, ob das Vorurteil der Expats stimmt: Mit Schweizern eine Freundschaft zu schliessen, ist unmöglich. Schweizer seien zu distanziert, zu misstrauisch und zu verhalten, um einmal mit ihnen spontan ins Gespräch zu kommen. Tim ist aus England und lebt seit 15 Jahren in der Schweiz. In Basel arbeitet er bei der Firma Roche und kennt durch die Arbeit viele Schweizer und Ausländer. Hochdeutsch gehe inzwischen ganz gut, aber sobald die Eidgenossen untereinander Schweizerdeutsch reden würden, sei er schachmatt. Überhaupt: Die Sprache erwähnten viele Befragte. Je besser und je schneller Ausländer diese beherrschen würden, desto rascher seien sie integriert. Auch sind viele der Meinung: Hätte man einmal als Ausländer aktiv mit Vereinsmitgliedschaft, gemeinsamen Sporterlebnissen und Verlässlichkeit etwas bewiesen, würde einer Freundschaft mit einem Schweizer oder einer Schweizerin nichts mehr im Wege stehen.
 
Bundesrat will Heiratsstrafe abschaffen
Do, 22 Mär 2018 07:27:00 GMT - Der Begriff Heiratsstrafe beschreibt, dass verheiratete Paare gegenüber unverheirateten steuerlich benachteiligt sein können. Finanzminister Ueli Maurer nahm gestern einen neuen Anlauf, daran etwas zu ändern.
 
Schüler ausländischer Herkunft: mehr Mühe, aber motivierter
Di, 20 Mär 2018 09:46:00 GMT - Sie machen in Europa einen Viertel aller Schüler aus: Wie schlagen sich Schülerinnen und Schüler mit ausländischem Hintergrund? Sie haben mehr Mühe als die anderen ? und das besonders in der Schweiz. Doch sie sind auch motivierter, ihre Ziele zu erreichen. Das zeigt eine neue Studie. Die Vielfalt stellt die Schulen vor eine Herausforderung, bietet aber auch eine Chance. Denn "die Vielfalt stand immer im Zentrum des menschlichen Fortschritts", wie die Experten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der Einführung einer neuen Studie schreiben. Ausgehend von Daten der Pisa-Studie von 2015 über die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in rund 70 Ländern, haben die Autoren die Fähigkeiten von jenen mit ausländischem Hintergrund genauer unter die Lupe genommen. Diese lassen sich nicht nur aus den wissenschaftlichen Ergebnissen in Zahlen fassen. In Betracht gezogen wurden auch das Zugehörigkeitsgefühl zu ihrer Schule, die Angst vor ...
 
Warum Demokratie die Bildung braucht
Mo, 19 Mär 2018 14:00:00 GMT - Starke öffentliche Bildungsinstitutionen sind in einer liberalen Demokratie essenziell. Ohne sie wäre die politische Öffentlichkeit gar nicht denkbar. Wie fragil und unentbehrlich sie sind, erklärte Professor Jürgen Oelkers in seinem Referat an den Aarauer Demokratietagen. Ohne mündige Bürger geht in einer liberalen Demokratie nichts. Doch wie wird man dies? Man lernt es ? und man wird, bis zu einem gewissen Grad zumindest, dazu erzogen. Die Herstellung einer kritischen, politischen Öffentlichkeit wäre ohne starke Bildungsinstitutionen undenkbar. Dies ist die Überzeugung des emeritierten Professors für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich, Jürgen Oelkers. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Aarauer Demokratietage referierte er zum Thema "Populismus und Autoritarismus: Herausforderungen für die öffentliche Bildung" (das Referat ist auch online greifbar). Als die Bildung den Mächtigen gehörte Seinen Ausführungen zufolge sind Bildung, Öffentlichkeit und ...
 
Was eine Schweizer Vertretung in Eritrea bringt
Do, 15 Mär 2018 10:00:00 GMT - ????? Die Schweiz soll mit diplomatischer Präsenz in Eritrea abklären, ob Asylsuchende aus dem Land an Leib und Leben gefährdet sind. So will es das Parlament. Exil-Eritreer bezweifeln, ob dadurch Klarheit über die Menschenrechtssituation vor Ort entsteht. "Wer das Gleiche oder viel Schlimmeres wie ich erlebt hat, weiss, wie willkürlich das eritreische Regime mit seinen Bürgern umgeht", sagt Okbaab Tesfamariam gegenüber swissinfo.ch. Der 34-jährige Eritreer flüchtete vor zehn Jahren in die Schweiz. "Ich war in Eritrea im Militärcamp. Nach dem militärischen Training mussten wir auf den Feldern Baumwolle pflücken." Eines Tages habe man ihm unterstellt, flüchten zu wollen. "Ich wurde drei Monate ins Gefängnis und vier Monate in ein Arbeitslager gesteckt", erzählt er. "Das Gefängnis bestand aus einem Blechcontainer, in dem mehrere Personen zusammengepfercht wurden. Die sanitären Anlagen waren miserabel. Die Benutzung der Toilette war nur zu bestimmten Zeiten möglich. Wer nachts ...
 
Was tun gegen die hohen Pflegekosten?
Do, 15 Mär 2018 07:43:00 GMT - Das Schweizer Parlament debattiert über das Kostenwachstum bei den Ergänzungsleistungen. Dieses hat auch mit den hohen Pflegekosten im Pflegeheim zu tun. Weshalb ein Betreuungsplatz so teuer ist und was man dagegen tun könnte, zeigt ein Beitrag des Schweizer Fernsehens SRF.
 
Forschergemeinde trauert um Stephen Hawking
Mi, 14 Mär 2018 09:36:00 GMT - Seine Computerstimme war weltbekannt. In seiner Forschung befasste er sich mit dem Ursprung des Universums. Der als Jahrhundert-Genie bezeichnete britische Astrophysiker Stephen Hawking ist am Mittwochmorgen mit 76 Jahren in Cambridge gestorben. Er war auch in der Schweiz geehrt worden. (SRF/swissinfo.ch) Hawking war den grössten Teil seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt und konnte sich kaum mehr bewegen. Er litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), auch MND (Motor Neuron Disease) genannt. Bei der Diagnose mit 21 Jahren im Jahr 1963 hatten ihm die Ärzte gesagt, er habe nur noch wenige Jahre zu leben. Trotz seiner schweren Beeinträchtigung reiste Hawking viel herum. In der Schweiz wurde er am 4. September 1987 an einer Spezialvorlesung zum Thema "Der Ursprung des Universums" an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) als Schirmherr einer Stiftung zur Erforschung seiner Krankheit geehrt. Darüber berichtete das ...
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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