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SWI swissinfo.ch - Schweizer Nachrichten - Schweiz, Politik, Wirtschaft, Sport, Wetter, Verkehrsinfo. Swissinfo berichtet mit Nachrichten und Informationen aus der Schweiz - und dem weltweiten Ausland. Die Schweizer News- und Informationsplattform von swissinfo.ch

Wenn Haltung zu Kunst wird
Mi, 21 Feb 2018 15:00:00 GMT - Balthasar Burkhard war zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Bern in den 1960er-Jahren. Die Stadt mit ihrer lebendigen Bohème-Szene war ein Magnet für radikale Künstler und Ideen, die 1969 in der Anthologie-Ausstellung "When attitudes become form" in der Kunsthalle Bern ihren Höhepunkt erreichte. Dieser Zeit in der fünf Jahrzehnte langen Karriere von Burkhard widmet das Fotomuseum Winterthur nun eine umfassende Retrospektive (bis 21.05.2018). Sein Handwerk erlernte er von Kurt Blum, einem der bedeutendsten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. Darauf begann Burkhard sich in den bohèmischen Kreisen von Bern zu bewegen. Schon bald gehörte er zum Gefolge von Harald Szeemann, der von 1961 bis 1969 die Kunsthalle Bern leitete. In diesen Jahren fing Szeemann den Zeitgeist radikaler politischer und sozialer Bewegungen ein, die auch die Künste beeinflussten. Burkhards Fotografie war eng mit Szeemanns Werk verbunden. Die Kunsthalle Bern nahm all diese radikalen Ideen auf. Szeemann ...
 
80 Jahre Rätoromanisch als Landessprache
Mi, 21 Feb 2018 09:22:00 GMT - Rätoromanisch ist seit exakt 80 Jahren offizielle Landessprache. Gleichzeitig ist die Sprache der Bergtäler vom Aussterben bedroht. Was kann die Schweiz tun, damit sie erhalten bleibt? Und ist das überhaupt noch möglich? swissinfo.ch führte ein Live-Gespräch mit Romanist und Publizist Rico Valär.  Rico Valär ist in Zuoz im Oberengadin aufgewachsen und spricht Rätoromanisch als Muttersprache. Der Romanist ist ab August Professor für rätoromanische Sprache und Literatur an der Universität Zürich. Im Live-Gespräch mit swissinfo.ch erklärte er unter anderem, warum 1938 überwältigende 92% der Schweizer Stimmbürger Ja zu Rätoromanisch als Landessprache gesagt haben. Die damalige aussenpolitische Situation - der Druck von Deutschland und Italien - habe in der Schweiz ein Bedürfnis geschaffen, zusammenzustehen. Das ursprünglich rätoromanische Motto "Wir sind weder Italiener noch Deutsche" sei zu einem Motto der ganzen Schweiz geworden. Laut einer Studie der Europäischen Kommission ...
 
"No Billag": Nein-Tendenz nimmt zu
Mi, 21 Feb 2018 05:00:00 GMT - Nein zur Initiative "No Billag", Ja zur Finanzordnung 2021. Wäre Mitte Februar abgestimmt worden, hätte das Stimmvolk die Initiative, welche die Radio- und Fernsehgebühren abschaffen will, mit fast zwei Dritteln der Stimmen abgelehnt. 65% der Befragten hätten Mitte Februar die Volksinitiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)" abgelehnt. Das sind 5% mehr als in der Umfrage von Mitte Januar. 33% hätten sich dafür entschieden, 5% weniger als noch vor einem Monat. SWI swissinfo.ch ist ein Unternehmen der SRG und wird hälftig ebenfalls durch die Billag-Gebühr finanziert. Um 5% zu- respektive abgenommen haben in der zweiten Umfrage auch die Stimmen für und gegen die Finanzordnung 2021, die rechtliche Grundlage, damit der Bund die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer für weitere 15 Jahre erheben kann. Dieser Vorlage würden 74% der Befragten zustimmen, 10% würden sie ablehnen. Im Zeitvergleich hätten sich die Stimmabsichten bei ...
 
Rätoromanisch retten, wo immer noch jemand es spricht
Di, 20 Feb 2018 12:30:00 GMT - Vor 80 Jahren sagten 92 Prozent der damals männlichen Stimmbürger Ja zur Anerkennung des Rätoromanischen als vierte Landessprache. Heute ist die Sprache der Bergler in der Schweiz so beliebt wie eh und je ? und stirbt dennoch aus. Jetzt muss der Bund helfen, fordert die Lobby der Minderheitensprache. Rätoromanisch ist die älteste noch gesprochene Landessprache der Schweiz. Sie entstand aus der Vermischung von Volkslatein mit lokalen Sprachen im Kanton Graubünden. Laut Unesco ist die Sprache der Bergler gefährdet. Nur noch 0,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung sprechen Rätoromanisch, auch wenn der Sprache viel Sympathie entgegengebracht wird. + Lesen Sie hier, warum Rätoromanisch ausstirbt und ob die Sprache laut Linguisten eine Zukunft hat Vor 80 Jahren kam die Bedrohung von aussen ? konkret vom italienischen Faschismus unter Benito Mussolini. Dieser war der Ansicht, Rätoromanisch sei ein lombardischer Dialekt und der Schweizer Kanton Graubünden gehöre deshalb zusammen mit ...
 
Wenn Zuckerbäckerei und Kunst Hand in Hand gehen
Di, 20 Feb 2018 10:00:00 GMT - In Perugia sind Carla Schucani und ihre süssen Köstlichkeiten eine echte Institution. Doch die gebürtige Bündnerin hat sich auch einen Namen mit ihren Gemälden gemacht. Ein Treffen mit dieser 85-Jährigen, die immer alles nach ihrem Kopf machte und dabei den Geist eines jungen Mädchens bewahren konnte. "Und ich empfehle Ihnen, keine Fehler zu schreiben." Es ist ein Satz, den man nicht erwarten würde von einer Person, die ihr Leben der Kreation von Süsswaren und Haute Cuisine gewidmet hat, welche die Gaumen in Mittelitalien und dem Rest Europas erweicht und erfreut haben. Malerin, Zuckerbäckerin, Schmuckdesignerin, Illustratorin: Carla Schucani steht für 85 Jahre Stolz, Unabhängigkeit und Offenheit. Bereits mit 19 Jahren hatte sie die erste Ausstellung ihrer Gemälde in Rom. Es folgten Ausstellungen ihrer Werke in Zürich, Basel, Treviso, Perugia und Chur. Legende sind ihre unwiderstehlichen Confiserie-Kreationen. Präsidenten der Republik wie Carlo Azeglio Ciampi und Giovanni ...
 
Panorama der fünften Jahreszeit
Mo, 19 Feb 2018 15:30:00 GMT - Die Fotografen und Fotografinnen der Bildagentur Keystone sind während der Fasnacht oft zu unüblichen Zeiten unterwegs und dokumentieren das närrische Treiben in all seinen lokalen Formen und Ausprägungen in der ganzen Schweiz.  Der letzte Grossanlass im jährlichen Fasnachtskalender ist der "Morgenstraich" in Basel. Ab 4 Uhr Morgens sind die Maskierten mit Piccolo und Trommeln unterwegs. Die Bildersammlung präsentiert einen kleinen Streifzug durch die Fasnachtstraditionen der Schweiz - ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Nicht überall wird die Fasnacht mit Grossanlässen begangen, mancherorts sind es ganz einfach kleinere Feste und Maskenbälle in den Gast- und Wirtshäusern der jeweiligen Gemeinden. Alle Bilder: Keystone, Text: Thomas Kern, swissinfo.ch
 
Doris Hofer: Mit Sport- und Ernährungstipps zum Insta-Star
So, 18 Feb 2018 10:00:00 GMT - Fitness sei die beste Investition ihres Lebens gewesen, sagt Doris Hofer. Die 42-jährige Auslandschweizerin hat sich nach ihrer Scheidung neu erfunden. In der Türkei wurde sie mit ihren Tipps für Fitness und gesunde Ernährung zur gefragten Expertin ? besonders auch dank Instagram & Co. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Doris Hofer: Ich habe die Schweiz 2004 wegen der Liebe verlassen. Ich war mit meinem türkischen Ex-Mann knapp 10 Jahre zusammen. Wir haben zwei Kinder, Zoe und Noah. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.H.: Ich würde gerne wieder vermehrt in die Schweiz kommen und mit helvetischen Firmen arbeiten. Aber zurückziehen werden wir wohl nicht, denn wir haben eine ...
 
Hoch oben im Tessin - weit unten in der Tabelle
Sa, 17 Feb 2018 10:00:00 GMT - Die Dörfer Ambrì und Piotta liegen am oberen Ende des Tessiner Leventina-Tals auf rund 1000 Metern Höhe. Hier schlägt das Eishockey-Herz der Schweiz.  Wer von Norden kommend den Gotthardpass hinter sich lässt, erblickt die Dörfer auf der rechten, schattigen Talseite. Ein auffälliges Gebäude mit gewölbtem Dach überragt sämtliche Häuser von Ambrì: die "Pista la Valascia". Das Hockey-Stadion ist die Heimstätte des HC Ambrì-Piotta und bietet Platz für knapp 7000 Zuschauer. Das ist bedeutend mehr als die zwei Dörfer Einwohner haben und hat seinen Grund: Der HCAP hat Anhänger in der ganzen Schweiz und sogar im nahen Ausland. 17 Fanclubs gibt es landesweit, drei weitere in Italien. Vor einem Spiel hört man rund um das Stadion neben Italienisch denn auch Französisch und diverse schweizerdeutsche Dialekte.  Steht ein Derby gegen den Erzfeind Lugano an, stehen selbst die Tifosi aus dem fernen Schaffhausen nicht abseits. In einer Osteria unweit des Stadions bereiten sie sich mit Pizza, Bier ...
 
Die Schweiz lässt im Sudan die Trommeln wirbeln
Do, 15 Feb 2018 15:51:00 GMT - Musik und Tanz im öffentlichen Raum ? für Frauen und Männer. Im Sudan, der politisch während Jahrzehnten isoliert war, bewegt sich etwas. Dank der Swiss Initiative und mit Geldern der Schweizer Botschaft trafen sich unter Dattelpalmen am Nil die Lokalbevölkerung, junge Kulturaktivisten aus der Hauptstadt und Expats zum dreiwöchigen Kulturfestival "Open Sudan". Eine Reportage von Daniel Hitzig von Alliance Sud, einer Arbeitsgemeinschaft von sechs Schweizer Hilfswerken. 15. Dezember 2017, sechs Uhr morgens, es ist noch angenehm frisch in Karmakol in der nordsudanesischen Provinz. Daniel Cavegn, Botschafter der Schweiz für den Sudan und Eritrea mit Sitz in Khartum, schaut zufrieden in die Welt. Auch etwas verschmitzt, so wie es die Art des ausgebildeten experimentellen Psychologen ist. Er war in den letzten Tagen mit grossem Einsatz unterwegs ? und es hat sich gelohnt. Nicht zuletzt dank seiner Last-Minute-Fürsprache beim sudanesischen Kulturminister hat hier am Vorabend das erste ...
 
Preisträger Meizoz: "Meine Themen sind der heutigen Welt nahe"
Do, 15 Feb 2018 10:00:00 GMT - Die vom Bundesamt für Kultur (BAK) vergebenen Schweizer Literaturpreise 2018 werden am 15. Februar im Beisein von Bundeskanzler Walter Thurnherr in Bern verliehen. Zu den Preisträgern gehört der Walliser Romanautor und Essayist Jérôme Meizoz. Eine Begegnung. Er hat einen offenen Blick und ein Lächeln im Gesicht. Jérôme Meizoz hat nichts von einem Angeber. Und auch ein Schweizer Literaturpreis wird ihn nicht zum Prahlen verführen, obschon dieser Preis seiner Ansicht nach eine Ehre ist. "Es ist eine sehr schöne Anerkennung meiner Arbeit als Schriftsteller im Lauf der Zeit. Aber ich bin mir bewusst, dass sie eher einen symbolischen, als einen kommerziellen Wert hat", sagt er. Jérôme Meizoz: Geboren 1967 in Vernayaz (Wallis). Schriftsteller und heute Professor für französische Literatur an der Universität Lausanne. Zuvor hatte er Lehraufträge an den Universitäten in Zürich, Genf, Metz und an der Ecole Normale Supérieure in Paris. Neben verschiedenen Schweizer ...
 
Berlinale-Plakate aus Luzern sind Kult
Mi, 14 Feb 2018 14:30:00 GMT - Was treibt ein Braunbär auf einem trostlosen Platz im nächtlichen Berlin? Neben einer geschlossenen Imbissbude? Er wirbt für die anstehende Berlinale. Zum dritten Mal begeistern Motive wie diese die internationalen Filmfans. Sie stammen von der Luzerner Agentur Velvet. Vor drei Jahren suchten die Berlinale-Macher nach einer neuen Plakatstrategie. Damals setzten sich die Schweizer Kreativen mit ihren Ideen beim sogenannten Pitch gegen drei Berliner Agenturen durch. Seither schicken sie den Bären zu jeder Berlinale erneut durch das bei Nacht ungewöhnlich leere Berlin. Die Motive erzählen Geschichten eines Wanderers durch die Grossstadt. In den vergangenen Jahren streifte der Bär durch U-Bahnhöfe, dieses Mal schaut er unter anderem neugierig vom Brandenburger Tor hinab oder entspannt im Whirlpool hoch über der Stadt. Berlinale Für jeweils zehn Tage im Februar wird Berlin zum Mekka für Filmschaffende und Filmliebhaber aus aller Welt. Die mittlerweile 68. Berlinale vom 15. - 23.2.
 
Kommentarspalten ohne Hass
Di, 13 Feb 2018 07:24:00 GMT - Besonders Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, geraten im Internet oft in den Fokus so genannter "Haters". Manchmal reicht es, eine Meinung zu vertreten, die einem Leser nicht genehm ist. Mit intelligenter neuer Schweizer Software will man nun gegensteuern.
 
Service Public abschaffen, um Politiker zu bestrafen?
Mo, 12 Feb 2018 10:00:00 GMT - Regierung, Parlament, fast alle politischen Parteien, Gewerkschaften, der Wirtschafts-Dachverband. Alle sind gegen die "No Billag"-Initiative, welche die Gebühren für Radio und Fernsehen abschaffen will. Einzig der Gewerbeverband (SGV) sagt Ja dazu. Aber die Chefs der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind nicht alle gleicher Meinung. Im Streitgespräch kreuzen zwei von ihnen die Klinge. Kurt Schär hat sich einen Namen als Pionier für Elektrovelos gemacht. Heute ist er Verwaltungsrat in mehreren Unternehmen im Raum Bern und Mitglied des SGV. Trotzdem wird er am 4. März ein Nein in die Urne legen. Konrad Rüegg war bis vor vier Jahren Inhaber eines Reisebüros im Zürcher Oberland und Mitglied des SGV. Heute verdient er seinen Lebensunterhalt mit der Vermietung von Wohnungen. Der No-Billag-Initiative stimmt er zu. swissinfo.ch, eine Informations-Plattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), hat die beiden KMU-Vertreter an den gleichen Tisch geholt: swissinfo.
 
"Geld verdienen war nicht das primäre Ziel"
Mo, 5 Feb 2018 15:45:00 GMT - Der Streik bei der nationalen Nachrichtenagentur SDA infolge eines Stellenabbaus ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Finanzierung des Qualitätsjournalismus in der Krise steckt. Anstatt die SDA Privaten zu überlassen, sollte man eine Genossenschaft oder eine Stiftung aus ihr machen, sagt ein Schweizer Medienexperte. Die Schweiz gehört zu den wenigen westlichen Demokratien, in denen die Medien keine direkte staatliche Unterstützung erhalten. Hier beschränkt sich der Staat auf eine indirekte Finanzhilfe, indem er den Verlagen eine Vergünstigung für die Zustellung der Zeitungen durch die Post gewährt. Aber sinkende Abonnementszahlen und rückläufige Werbeeinnahmen setzten den privaten Qualitätsmedien zu, sagt Manuel Puppis*. Er ist Professor für Mediensysteme und Medienstrukturen an der Universität Freiburg.   swissinfo.ch: In der Schweiz wird nur selten gestreikt, weil hier die Sozialpartnerschaft funktioniert ? also die lösungsorientierte Verhandlung zwischen Arbeitgebern und ...
 
Schweizer Graffiti-Künstler verklagt GM
Mo, 5 Feb 2018 15:00:00 GMT - Adrian Falkner, der unter dem Pseudonym SMASH 137 arbeitet, verklagt den US-Autohersteller General Motors (GM), weil der Konzern eines seiner Werke ohne seine Zustimmung zu Werbezwecken verwende. Er fordert eine finanzielle Entschädigung. In einer Klage, die am 22. Januar bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht wurde, behauptet Falkner, dass GM sein Wandbild als Schwerpunkt in der Cadillac-Kampagne "The Art of the Drive" (Die Kunst des Fahrens), benutzt habe, um Kunden anzuziehen, die laut einem Bericht in Automotive News eine "Beziehung zur entspannten urbanen Coolness" suchten. Dass das Wandgemälde das Herzstück der Kampagne ist, liegt auf der Hand ? "es ist das einzige kreative Element, welches das Auto schmückt", heisst es in der Klage, die sich auf Falkner als einen "gefeierten zeitgenössischen Künstler" bezieht, "der in Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt hat und für seine grossformatigen Aussengemälde bekannt ist". Das fragliche Wandgemälde, ...
 
Emanuel Wenk: Ein grosses Herz für Tiere
So, 4 Feb 2018 10:00:00 GMT - Ein Burnout brachte ihn zu seiner Berufung. Der 42-jährige Emanuel Wenk arbeitete jahrelang in der österreichischen Gastronomie, bis er vor sieben Jahren genug hatte. Heute führt er in der Steiermark einen Gnadenhof, der nicht nur Pferden einen würdigen Lebensabend bietet, sondern auch Kindern Kontakt zu den Tieren ermöglicht. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Emanuel Wenk: Ich habe die Schweiz 2001 verlassen, weil ich mit einer Österreicherin ein Kind gezeugt habe, als sie auf Saison in der Schweiz arbeitete. Ich bin somit meinem Kind nachgereist, um das Besuchsrecht einzufordern und den Vaterpflichten nachzukommen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? E.W.: Das Vorhaben war ...
 
Ein Schweizer Architekt und seine Liebe zu einem Tessiner Dorf
Do, 1 Feb 2018 15:30:00 GMT - Der Schweizer Architekt Thomas Amsler, der heute in den USA lebt, untersuchte in den 1950er-Jahren ein kleines Tessiner Bergdorf. Was hält er von den Plänen, Teile des Dorfes in ein Hotel umzuwandeln, um dessen Zukunft zu sichern? (swissinfo.ch/RTS) Sein bekanntestes Bauwerk ist vermutlich der hohe Kontrollturm am Logan Airport im amerikanischen Boston. Der Auslandschweizer Thomas Amsler besuchte Corippo im Verzascatal erstmals, als er mit seinen Eltern in den 1950er-Jahren wandern ging. Er war derart fasziniert von diesem Dorf aus eng ineinander gebauten Steinhäusern, dass er 1959 mit drei befreundeten Architekten ein Buch darüber publizierte. Sie hätten gestaunt, wie viel Stein in diesem Dorf verbaut worden sei, erzählte er kürzlich gegenüber swissinfo.ch bei einem Besuch in Bern. Amsler interessierte sich besonders für Corippo, weil es damals mit einer ständigen Wohnbevölkerung von 13 Personen die kleinste Gemeinde der Schweiz war. Doch auch wenn das Dorf klein ist, verfügt ...
 
Schweizer Nachwuchs fehlt dieses Jahr am Prix de Lausanne
Do, 1 Feb 2018 14:52:00 GMT - Am Montag begann die 46. Ausgabe des Internationalen Ballettwettbewerbs "Prix de Lausanne". In diesem Jahr nehmen 74 junge Tänzerinnen und Tänzer aus 16 Ländern am prestigeträchtigen Nachwuchsanlass teil. Das Finale findet am 3. Februar statt. Dieses Jahr gibt es keine Schweizer Teilnehmer. Zumindest wohnen zwei der teilnehmenden Kandidaten (aus Japan und Belgien) in der Schweiz, beide sind von der Ballettschule Theater Basel. Auffällig viele Tänzerinnen und Tänzer stammen aus Asien. 19 kommen aus Südkorea, 10 aus China und 9 aus Japan ? sie machen rund die Hälfte der Gesamtteilnehmer aus. Das hat seine Gründe: In Asien professioneller Balletttänzer zu werden, ist nicht einfach. Es gibt kaum Ausbildungsmöglichkeiten. Daher kommen viele junge, asiatische Tänzerinnen und Tänzer an den Lausanner Wettbewerb, mit dem Ziel, später an renommierten europäischen Ballettschulen oder bei Ballettkompanien studieren zu können. "Beim Prix de Lausanne geht es um Potenzial. Potenzial ist nicht ...
 
Streik bei Nachrichtenagentur der Schweiz
Mi, 31 Jan 2018 07:25:00 GMT - Die Redaktorinnen und Redaktoren der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) sind in einen unbefristeten Streik getreten. Die SDA versorgt die Schweizer Medien rund um die Uhr mit Informationen. Die Angestellten wollen mit dem Streik ein Zeichen setzen gegen einen geplanten Stellenabbau, der die mediale Grundversorgung gefährde.
 
Trotz Schminke keine Maske
Mo, 29 Jan 2018 15:00:00 GMT - Der 31-jährige Morgan Danach verwandelt sich regelmässig nach getaner Arbeit in eine Dragqueen. Seit Jahren setzt sich der Zürcher für die Aids Prävention und für mehr Akzeptanz der Homosexuellen in der Schweiz ein. Ein Paradiesvogel war er schon immer. "Ich bin die Dinge immer etwas anders angegangen als andere. Und natürlich sehe ich auch nicht aus wie ein Schweizer Durchschnittsbürger." Geboren in Sri Lanka, wurde er von seinen Adoptiveltern gleich nach der Geburt in die Schweiz geholt. "Eines Tages werde ich mir sicher mein Herkunftsland anschauen gehen. Aber dafür möchte ich mir ein paar Wochen Zeit nehmen, und bis jetzt haben mir dafür die Zeit und das Geld gefehlt." People of Switzerland ist ein multimediales Projekt der Freelance-Journalistinnen Jennifer Greenland und Nora Hesse. Menschen aus allen Schweizer Städten, Dörfern und Tälern erzählen in den vier Landessprachen oder auf Englisch aus ihrem Leben. Wie fühlt es sich an, hier zu leben? Was inspiriert sie? Was ...
 
Grammy für Schweizer Violinistin
Mo, 29 Jan 2018 13:00:00 GMT - Die Schweiz darf sich 2018 über einen Grammy freuen. Einer der renommiertesten Musikpreise der Welt kommt nach Bern.  Patricia Kopatchinskaja gewann zusammen mit dem Saint Paul Chamber Orchestra eine Auszeichnung für die beste Kammermusik-Performance. Die moldawisch-schweizerische Weltklasse-Geigerin wurde für das Schubert-Album "Death & The Maiden" geehrt. Bereits 2017 hatte die 41-Jährige in der Schweiz den Grand Prix Musik gewonnen. Kopatchinskaja wurde 1977 in Moldawien geboren. Mit 21 Jahren zog sie von Wien nach Bern, um am Konservatorium ihre musikalische Ausbilung abzuschliessen. Ab September 2018 übernimmt sie in Bern für mindestens drei Jahre die künstlerische Leitung des bekannten Kammerorchesters Camerata Bern.  Vierter Grammy für die Schweiz Leer ausgegangen war bei den diesjährigen Grammys der Genfer Mundharmonika-Spieler Grégoire Maret. Er hatte als Gastsolist zusammen mit dem US-Jazzmusiker Chuck Owen und der Formation "The Jazz Surge" in vier ...
 
"Artiste étoile", Patricia Kopatchinskaja
Mo, 29 Jan 2018 12:02:00 GMT - Patricia Kopatchinskaja am Luzerner Sommerfestival in Luzern 2017, wo sie als "artiste étoile" auftrat. (YouTube/swissinfo.ch)
 
Niklaus Stauss: Ein Hansdampf in allen Gassen
Sa, 27 Jan 2018 10:00:00 GMT - Er hatte sie alle vor der Linse: die Stones, Warhol, Prince, Louis Armstrong. Der bekannteste Promi-Fotograf der Schweiz, Niklaus Stauss, feiert am 27. Januar seinen 80. Geburtstag. Das Leben von Niklaus Stauss ist kunterbunt und vital. Er reiste mehrere Male um die ganze Welt, erlernte den Beruf des Schaufenster-Dekorateurs, arbeitete als Grafiker und widmete sich seiner grossen Leidenschaft, der Fotografie. Er eröffnete ein Fotoatelier in Zürich und gründete eine Werbeagentur. Ab den 1950er-Jahren arbeitete Stauss als freier Fotograf für die Pressebildagentur Keystone. Seinen Vorlieben, Kunst, Musik und Kultur blieb Stauss ein Leben lang treu. Er hat eine seismographische Fähigkeit, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. So gelang es ihm, die Reichen und Schönen dieser Welt über 60 Jahre zu dokumentieren. Mehr als 50'000 Persönlichkeiten hat Stauss fotografiert. Er besitzt heute eines der grössten privaten Archive für Kultur- und Kunstaufnahmen. In unserer Reihe ...
 
"Die Meinungen sind weitgehend gemacht"
Fr, 26 Jan 2018 15:58:00 GMT - 60% Nein: Hätten die Bürger Mitte Januar 2018 über die "No Billag"-Initiative abgestimmt, wäre sie klar gescheitert. Für Politikwissenschaftler Thomas Milic ist das angesichts der Radikalität der Forderung keine Überraschung, wie er im Livestream von swissinfo.ch sagte. 60% Nein, 38% Ja, 2% Unentschiedene: Dies zeigt die erste Trendumfrage, die das Berner Forschungsinstitut gfs.bern für die SRG SSR erstellte, zu der auch swissinfo.ch gehört. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Mit "No Billag" fordern die Initianten, die vorwiegend zum  rechtsbürgerlichen Lager gehören, die Abschaffung des gebührenfinanzierten medialen Service Public durch die SRG.  Heute bezahlen alle Haushalte in der Schweiz 451 Franken. 2019 werden es 365 Franken sein, was einem Franken pro Tag gleichkommt.
 
Basler Mumie mit britischen Erben
Fr, 26 Jan 2018 07:40:00 GMT - Jahrzehntelang hat sie den Forschern Rätsel aufgegeben - die bekannteste Mumie der Schweiz: 40 Jahre, nachdem sie in Basel entdeckt wurde, ist nun klar, wer sie einst war: Eine Dame mit illustrem Stammbaum - die Blutlinie führt bis in bekannte Kreise Grossbritanniens. Der Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urenkel der Basler Mumie ist nämlich Boris Johnson, der britische Aussenminister.
 
"No Billag": Klare Tendenz zum Nein
Fr, 26 Jan 2018 05:00:00 GMT - Eine relative Mehrheit gegen die Initiative "No Billag", ein klares Ja zur Finanzordnung 2021. Das ist das Resultat der 1. Welle der SRG-SSR-Trendbefragung zu den Volksabstimmungen vom 4. März 2018, durchgeführt vom Forschungsinstitut gfs.bern. SWI swissinfo.ch ist ein Unternehmen der SRG und wird hälftig ebenfalls durch die Billag-Gebühr finanziert. 60% der Befragten hätten die Volksinitiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren" ("No Billag") abgelehnt, wäre Anfang Januar abgestimmt worden. 38% befürworteten das Anliegen. Lediglich 2% der Befragten gaben an, dass sie noch unentschlossen seien ? ein sehr tiefer Wert für eine Umfrage in diesem Stadium des Abstimmungskampfs. Hingegen wäre die Stimmbeteiligung mit 53% überdurchschnittlich hoch gewesen. "Das ist für den Zeitpunkt vor einer Abstimmung ein hoher Wert", schreibt gfs.bern. Da das Thema "No Billag" in der Schweiz schon seit letztem Herbst eines der dominierenden Themen in den Medien war, ist die ...
 
"Ich sehe kein Handicap, sondern Kinder mit anderen Qualitäten"
Do, 25 Jan 2018 10:00:00 GMT - Wo die Menschen wegschauen, richtet Fernand Melgar seine Kamera drauf. Sein neuer Film "A l'école des philosophes", der am Donnerstag die 53. Solothurner Filmtage eröffnet, erzählt die Geschichte von Kindern in einer Spezialschule. Der Schweizer Regisseurs hofft, dass sein Film dazu beiträgt, die Sichtweise auf Behinderungen und Unterschiede in unserer Gesellschaft zu verändern. Schulbeginn in der Rue des Philosophes in Yverdon im Kanton Waadt. Vor der Kamera von Fernand Melgar kreuzen sich die Schicksale von drei Mädchen und zwei Knaben. Louis und Léon haben eine Form von Autismus, Albiana eine Art Trisomie. Kenza ist mehrfach behindert, Chloé hat eine Erbkrankheit. Mit Unterstützung von Fachleuten müssen die Kinder ihre Schwierigkeiten überwinden, um das "Schülersein" zu lernen, wie die Pädagogin Adeline es nennt. Die Schreie, Ängste und Aufregungen weichen langsam aber sicher dem Lächeln, dem Schalk, der gegenseitigen Unterstützung. Der Regisseur hält die Fortschritte fest, ...
 
Kreative auf der Suche nach Kunden
Mi, 24 Jan 2018 15:13:00 GMT - Stoffe aus Ananasgewebe, mit Kunst bedruckte Blusen und Kleider. Junge Schweizer Designer stemmen sich gegen den Billigmodetrend und versuchen ihre Nischen zu finden. Dazu brauchen sie den deutschen Markt. Die kleinen eidgenössischen Labels müssen sich gegen widrige Umstände behaupten: Als Folge des globalen Wettbewerbs und der Verlagerung von Produktionen in Niedriglohnländer ist die helvetische Textilindustrie bereits erheblich geschrumpft. Doch mit grossen Konzernen wie H&M und Zara, die billig in Bangladesch und Vietnam schneidern lassen, wollen die jungen Designer gar nicht konkurrieren. Sie stellen besondere Ideen und hochwertige Materialien in den Vordergrund und wissen, dass viele Kunden eine nachhaltige Produktion sowie faire Produktionsbedingungen in der Schweiz oder in EU-Ländern schätzen. Das gute Gewissen spielt, sofern man es sich leisten kann, beim Kauf von Kleidung und Accessoires eine zunehmend grosse Rolle. Innovative Gewebe sind Exportschlager Während die ...
 
Der fliegende Fotograf
Di, 23 Jan 2018 14:00:00 GMT - Der Schweizer Vincent Laforet ist einer der bekanntesten Fotografen, die sich auf Nachtaufnahmen von Metropolen aus aller Welt spezialisiert haben. Im Helikopter muss er Schwindel und Furcht besiegen ? mit einer Hand am Türgriff und der anderen eng um die Kamera geschlungen. In der Regel lässt er den Heli in Höhen von über dreitausend Meter steigen. Vincent Laforet wurde berühmt durch seine Reportagen für die New York Times nach den Anschlägen vom 11. September. 2002 erhielt er dafür den Pulitzer-Preis für Reportage-Fotografie. Später machte er sich auch einen Namen im Film und entwickelte sich weiter zu einem beliebten Regisseur von Werbespots. Seine jüngsten Luftbild-Projekte, "Air" und "City Lights", gab National Geographic später in zwei grossen Bildbänden heraus. Claudio Moschin traf Laforet in seinem Studio-Wohnhaus in Redondo Beach, einem Quartier am Meer in Los Angeles. Biografie Vincent Laforet wird 1975 in Saanen, Kanton Bern, geboren. Später zieht seine Familie in ...
 
"Der Schweizer Film hat mehr Sichtbarkeit verdient"
Di, 23 Jan 2018 12:30:00 GMT - Nur selten schaffen es Schweizer Filme in deutsche und internationale Kinos. Zu Unrecht, findet die in Berlin lebende Oltenerin Teresa Vena. Sie hat in Eigenregie das erste Schweizer Filmfest in der Hauptstadt organisiert, auch um Schweizer Klischees etwas entgegenzusetzen. Seit fünf Jahren schreibt die begeisterte Cineastin, die seit 2008 in Berlin lebt, für Filmportale im Internet. Sie hat in dieser Zeit zahlreiche Filmfestivals in der Stadt und im Ausland besucht sowie in Berlin eine Reihe mit niederländischen Filmen und ein Weihnachtsfilmfest organisiert. Doch warum, begann sich die Kunsthistorikerin zu fragen, gibt es eigentlich kein Filmfestival, welches allein Schweizer Produktionen gewidmet ist? Berlin bildet mit dieser Leerstelle keine Ausnahme. "Der Schweizer Film wird international vernachlässigt", sagt Teresa Vena. Dabei hätten es eidgenössische Filme durchaus verdient, häufiger auch ausserhalb ihrer Heimat gezeigt zu werden. Künstlerisch stünden sie denen anderer, ...
 
Eva Witschi: Unbezahlbare berufliche Erfahrungen in London
So, 21 Jan 2018 10:00:00 GMT - Bevor sie später einmal in die Schweiz zurückkehren und hier Kinder grossziehen möchte, will die 25-jährige Eva Witschi sich "etwas in der grossen weiten Welt austoben". Mit ihrem 26-jährigen Partner lebt sie seit 2016 in Grossbritannien, wo sie ihre berufliche Karriere in der Werbebranche trotz Brexit nicht gefährdet sieht. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Eva Witschi: Ich habe die Schweiz im Juli 2016 zusammen mit meinem langjährigen Partner verlassen. Es war lange ein Traum von uns beiden gewesen, länger im Ausland zu leben, und weil wir in ein englischsprachiges Land gehen wollten, lag Grossbritannien am nächsten. Wir haben ein Jahr in Birmingham gewohnt und sind im September 2017 nach London gezogen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Ich schliesse nicht aus, dass ich in ein ...
 
ARD und ZDF haben es bei der Jugend schwer
Do, 18 Jan 2018 10:00:00 GMT - ??????? Es war ein Meilenstein: Am 1. Januar 1984 ging mit Sat.1 der erste Privatsender Deutschlands auf Sendung. Einen Tag später kam RTL plus hinzu. Seither konkurrieren im dualen Rundfunksystem Deutschlands die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD und ZDF mit kommerziellen Anbietern. Die Fernseh- und Radiolandschaft hat sich damit gründlich verändert. Unter den mittlerweile vielen hundert privaten Programmen dominieren zwei Konzerne: der Mediengigant Bertelsmann mit seiner RTL-Group, zu der auch VOX und n.tv gehören, sowie die ProSieben/Sat.1 Media AG mit ihren Sendern Sat.1, Pro Sieben, Kabel eins und sixx. Im Bezahlfernsehen, einer Untergruppe der privaten Sender, ist der PayTV-Sender sky Marktführer. Die privaten Anbieter müssen sich als privatwirtschaftliche Unternehmen allein aus Werbeeinnahmen oder im Fall des Bezahlfernsehens aus Abo-Gebühren finanzieren. Das erhöht den Quotendruck: Je mehr Leute einschalten, desto üppiger fliessen die Gelder. Und so wird gezeigt, was ...
 
Die Frau in Schwarz ist überraschend gestorben
Do, 18 Jan 2018 07:38:00 GMT - Christa de Carouge, die bekannte Schweizer Kleiderdesignerin ist am Dienstag überraschend nach einer kurzen, schweren Krankheit 81-jährig verstorben. Seit der Eröffnung ihrer ersten eigenen Boutique 1978 waren sie und ihre Entwürfe in Schwarz gleichsam Sehenswürdigkeiten.
 
Warum die Schweizer in der Lawinen-Vorhersage Experten sind
Mi, 17 Jan 2018 10:00:00 GMT - Es mag ein ziemlicher Sprung sein vom Studium der Schneeflocken mit der Lupe bis zur Vorhersage einer der grössten Naturgefahren in den Alpen. Aber der Schritt ist Teil des Lawinen-Managements der Schweiz, das schon bald den begehrten Status des Unesco-Kulturerbes erlangen könnte. "Was passiert mit den Schneeflocken, wenn sie landen?", fragt Gian Darms, Lawinenprognostiker am Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos, der knietief im Pulverschnee steht. In der Ferne sind die surrenden Sessellifte zu hören. "Die Arme der Kristalle brechen ab", antwortet schliesslich ein bebrillter Teilnehmer. "Bravo!", sagt Darms. Die Gruppe in Skiausrüstung steht in einem Schneefeld direkt unterhalb des 2692 Meter hohen Weissfluhjoch bei Davos in der Südostschweiz. Die acht Teilnehmer am heutigen Lawinen-Auffrischungskurs ? vorwiegend Lift- und Gemeindeangestellte sowie interessierte Personen ? gehören zum langjährigen Lawinenbeobachter-Netzwerk des SLF. Seit 1945, als das SLF ...
 
Annemarie Schwarzenbach: Depression in Übersee
Sa, 13 Jan 2018 08:00:00 GMT - Zwischen 1936 und 1938 reiste die Schweizer Fotografin Annemarie Schwarzenbach mehrmals in die USA, wo sie in die von der Grossen Depression gezeichneten Gesichter blickte. Ein Blick auf ausgewählte Zeitdokumente. Die amerikanische Freiheit hat faule Früchte getragen ? bis sich das Land von der Weltwirtschaftskrise erholte, die 1929 ihren Anfang nahm, verstrich mehr als eine Dekade. Annemarie Schwarzenbach bereiste in den Dreissigerjahren amerikanische Wolkenkratzerstädte und abgeschürfte Landschaften. Dabei war sie immer nah an den Menschen und ihren Geschichten, entstanden sind sozialkritische Niederschriften und Bilder. 1936 verfolgte sie in New York die Wiederwahl Franklin Roosevelts, im darauffolgenden Jahr bereiste sie zusammen mit der amerikanischen Journalistin und Fotografin Barbara Hamilton-Wright mit einem Ford 8 die Südstaaten. Mit Rolleiflex-Kameras hielten sie Gefängnisse, Baumwollplantagen, Fabriken und die arbeitende Bevölkerung fest. "Die Vision eines besseren ...
 
Die Bedeutung und die Folgen der No-Billag-Initiative
Fr, 12 Jan 2018 12:00:00 GMT - Am 4. März entscheidet das Schweizer Volk über eine Volksinitiative, welche die Radio- und Fernsehgebühren abschaffen will. Die Initianten sind der Auffassung, dass der Medienmarkt ohne Gebühren freier und wettbewerbsfähiger wäre ? mit Vorteilen für das Publikum. Regierung und Parlament lehnen die Initiative ab. Ihrer Meinung nach bedroht sie Qualität und Pluralität der Medien. Insbesondere in einem Land der direkten Demokratie stelle die Vorlage eine Gefahr für die freie Meinungsbildung dar. Einige Mitglieder der Jungfreisinnigen (FDP) und der Jungen SVP haben die so genannte No-Billag-Initiative lanciert. Die Kernforderung dieser Initiative besteht in der Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren. Diese werden im Auftrag des Bundes durch die Billag AG eingezogen. Bei der Abstimmung geht es nicht um die Zukunft dieser Swisscom-Tochtergesellschaft, deren Mandat Ende 2018 abläuft. Zur Debatte steht die politische, soziale und kulturelle Rolle des öffentlich-rechtlichen Radios und ...
 
Preisträgerin ist erstmals kulturelle Organisation
Mi, 10 Jan 2018 08:00:00 GMT - Die Stiftung "Nova Fundaziun Origen" im Bündner Dorf Riom erhält den Wakker-Preis 2018 für ihre Idee, in dem kleinen Bergdorf leere Gebäude zu nutzen und diese wieder mit Leben zu füllen. Erstmals ? und als Ausnahme ? verleiht der Schweizer Heimatschutz den begehrten Preis somit nicht an eine Gemeinde sondern an eine kulturelle Organisation.
 
Kurt Sieber: 57 Jahre in Japan ? Gedanken eines Pensionärs
So, 7 Jan 2018 10:00:00 GMT - 1960 zog er nach Japan. Der Schweizer Kurt E. Sieber war Geschäftsführer von Schweizer und österreichischen Firmen. 2011 ging er mit 73 in Pension ? und kehrte nicht zurück in die Schweiz. Wie sieht und empfindet er dieses Land, in dem er schon so lange lebt? Mit welchen Herausforderungen hat die japanische Gesellschaft zu kämpfen? "Meine Sicht auf Japan hat sich in den 57 Jahren, die ich nun in Tokio lebe, sehr verändert", sagt Kurt Sieber. "Ich habe viel nachgedacht über Japans Stellung in der Welt, die japanische Wirtschaft und Politik, die Frage, was getan werden müsste, um die gesellschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen." Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. An einigen Beispielen erklärt er, was ihn aktuell besonders beschäftigt. Fehlender Reformwille der japanischen Wirtschaft In der ...
 
Das Ende der Kabine
Sa, 6 Jan 2018 10:00:00 GMT - Einst waren sie ein Ort, wo sich Liebespaare heimlich trafen, wo Menschen stundenlang in dicken Rauchschwaden miteinander redeten, Obdachlose Zuflucht suchten oder Kinder Telefonstreiche spielten. Doch nun ist Schluss damit: Ab diesem Jahr darf die Swisscom über die Telefonkabinen frei verfügen und sie nach Belieben demontieren. In den besten Zeiten, das war 1995, gab es landesweit über 58'000 private und öffentliche Publifone. Das Handy hat mit seinen vielen neuen Kommunikationsmöglichkeiten das öffentliche Telefon ins Abseits befördert. Heute sind noch 5900 Publifone in Betrieb. Die noch verbliebenen gehen in den nächsten paar Jahren in die wohlverdiente Pension. Wer mag, kann sich eine Kabine für rund 3000 Franken kaufen und sich eine nostalgische Erinnerung ins Heim stellen. Gemeinden können die Telefonzellen nach Bedarf umfunktionieren. Wir zeigen eine Auswahl an Telefonkabinen, die bald von der Bildfläche verschwinden werden ? oder mit einer neuer Bestimmung ihren ...
 
Auf den Spuren des Völkerbundes
Fr, 5 Jan 2018 13:00:00 GMT - Am 1. Januar 1942 unterzeichneten 26 Staaten ein Dokument, in dem sie erklärten, weiter gemeinsam gegen die Achsenmächte kämpfen zu wollen - ein Schritt auf dem Weg zur Gründung der UNO. Dank Internet sollen diese Erklärung und andere historische Dokumente nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (RTS/swissinfo.ch) Die Genfer Archive zeugen von den Bemühungen um Frieden durch Diplomatie. Der Völkerbund war der Vorläufer der Vereinten Nationen und die erste internationale Organisation, die sich für den Weltfrieden einsetzte. Seine 26-jährige Geschichte ist auf 15 Millionen Seiten zusammengefasst. Diese Dokumente werden demnächst im Internet verfügbar sein, auch dank Studierenden der Universität Genf. Sie sind damit beschäftigt, die Dokumente mit Hilfe von Tausenden von Internetnutzern über eine Online-Rechercheplattform zu entschlüsseln und zu indexieren. Das Projekt ist Teil eines Crowdsourcing-Projekts und gleicht einer Social-Media-Seite für Forscher. ...
 
Alles eine Frage der Perspektive
So, 31 Dez 2017 10:00:00 GMT - Für die einen ging es nur bergab, andere erlebten Höhenflüge oder wagten den Sprung ins kalte Nass gleich mehrmals: Rückblick aufs bewegende Jahr 2017 in Bildern. Das vergangene Schweizer Jahr war voller eindrücklicher Bilder und kurioser Szenen ? von Sport über Brauchtum zu politischen Anlässen. swissinfo.ch hat die besten Bilder des Jahres zusammengestellt. Tierisch ging es im Wallis zu und her: Immer am letzten Wochenende im August werden bis zu 1000 Schafe von der Sommerweide über dem Aletschgletscher zurück auf die Belalp getrieben und dort mit der "Schafscheid" wieder ihren Besitzern zugewiesen. Im Städtchen Sursee bei Luzern treibt jährlich am St. Martinstag ein kurioser Brauch Einwohner und Gäste auf die Tribüne: die "Gansabhauet". Dabei versucht eine Person ? gekleidet in einen roten Umhang und eine goldene Sonnenmaske ?, mit einem Säbel einer toten Gans mit einem Schlag den Hals zu durchtrennen. Der Gewinn? Das Geflügel. In einigen Regionen findet der ...
 


Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
Rundschreiben Nr. 6/2017 (10.10.2017)
Rundschreiben Nr. 5/2017 (30.08.2017)
Rundschreiben Nr. 4/2017 (15.06.2017)
Rundschreiben Nr. 3/2017 (12.04.2017)
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