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Er liebt Hummer und vermisst die Bratwurst
Mo, 23 Apr 2018 09:00:00 GMT - Er lebt seit über 50 Jahren an der Küste des US-Bundesstaats Massachusetts. Der Schweizer Architekt Thomas Amsler liebt die Region New England, die sich über mehrere Bundesstaaten erstreckt. Doch noch immer vermisst er die Schweizer Bratwurst. Thomas Amsler, 81 Jahre alt, wanderte 1964 in die USA aus. In all dieser Zeit habe er nie Heimweh gehabt, betont er. "Wir haben gewisse Dinge vermisst, doch es gab so viele neue Sachen zu entdecken. Und ich bin jemand, der vorwärtsschaut. Ich denke nicht oft darüber nach, ob ich wieder nach Hause zurückkehren soll", sagt er. Der Architekt wurde 1936 im Kanton Schaffhausen im Nordosten der Schweiz geboren. Bei einem Schweiz-Besuch letzten Herbst kam er bei swissinfo.ch vorbei, um über seine Studie zum Tessiner Dorf Corippo und dessen bemerkenswerte Architektur zu sprechen. Wenn man nicht wüsste, dass er bereits über 80-jährig ist, würde man ihm nicht den Lift anbieten. Doch Amsler nimmt die Treppe mit Schwung. "Ist das ein neues ...
 
Urban Mining oder das zweite Leben für Baumaterial
So, 22 Apr 2018 09:00:00 GMT - Enrico Marchesi, Innovation Manager "NEST" an der Empa, erklärt das Konzept von Urban Mining und zeigt einige Beispiele.
 
Guten Appetit! Teile dieser Wohnung können Sie essen
So, 22 Apr 2018 09:00:00 GMT - Eine moderne Wohnung dient in der Region Zürich zur Erforschung von neuartigen Materialien und Technologien, um in Zukunft ressourcenschonender zu bauen. Zentral an der Bauweise ist der Kreislaufgedanke. Nach ein paar Jahren soll die Wohnung komplett zurückgebaut und alle Materialen weiterverwendet werden. Es ist wohl das verrückteste Haus der Schweiz, das "NEST" in Dübendorf. Darin hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) einige Büros und verschiedene Forschungsprojekte untergebracht. Mit Filzüberziehern an den Schuhen betreten wir eine topmodern eingerichtete Wohnung, eine so genannte Unit. Das erste, was auffällt, ist ein angenehmer Geruch nach mit natürlichen Ölen behandeltem Holz. Die Wohnung im dritten Stock wird "UMAR" genannt. "UMAR" steht für "Urban Mining and Recycling". Im Mai sollen zwei Studierende einziehen. "Wir haben hier eine reale Umgebung. Das sind keine Ausstellungen, keine Labors", sagt Enrico Marchesi, Innovation Manager im "NEST".
 
Ein deutscher Fotograf entdeckt die Schweiz
Sa, 21 Apr 2018 09:00:00 GMT - Wie wird die Schweiz von einem gesehen, der sich vom Norden her neugierig annähert? Ein neuer Bildband des deutschen Fotografen Andreas Herzau gibt Einblick. Die Absicht war: ein Porträt der Schweiz, aus ganz persönlicher Perspektive. Die Zuwanderung aus Deutschland in die Schweiz war 2011 ein Dauerbrenner in allen Medien. Die Beziehung der Bewohner der deutschsprachigen Schweiz zum grossen Nachbarn nördlich des Rheins beschäftigte die Menschen, ,mehr aber noch einige Medien. Andreas Herzau, ein Fotograf aus Hamburg, hatte in jenem Jahr einen ganz persönlichen Grund, wie er auf sein Thema stiess: Seine Partnerin war eine dieser Deutschen, die in die Schweiz gezogen waren und sich nun in der neuen Welt zurechtfinden und wohlfühlen wollten. Konkret: Sie hatte in Bern eine Stelle angenommen. Sammlung subjektiver Eindrücke Nun liegt Herzaus Arbeit auf dem Tisch: "Helvetica" ? ein grossformatiges Buch, seine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz. Die vergangenen Jahre ...
 
Generation Netflix schmetterte "No Billag" am stärksten ab
Fr, 20 Apr 2018 08:51:00 GMT - Die Angst vor dem Ende der SRG war einer der Hauptgründe für die klare Ablehnung der No-Billag-Initiative. Dies geht aus einer Nachwahlbefragung hervor. Ausgerechnet die Generation der "Digital Natives" stimmte am deutlichsten gegen die Abschaffung der Gebühren. Das Verdikt der Schweizer Stimmbürger war am vergangenen 4. März klar: 71,6% schickten die Volksinitiative bachab. Nur 28,4% stimmte für ein Verbot der Gebührenfinanzierung der SRG ? in der Schweizer Abstimmungsdemokratie eine schon fast vernichtende Niederlage. Nun liefert eine Befragung genauere Hinweise, wie dieses Resultat zustande kam. 80% der 18- bis 29-Jährigen legten ein Nein in die Urne. Dies, obwohl im Abstimmungskampf oft von den veränderten Mediengewohnheiten der Jungen die Rede gewesen sei. Konkret: Die Generation Netflix habe kaum mehr einen Bezug zu den gebührenfinanzierten öffentlichen Medien und deren Sendungen. Quer durch alle Altergruppen Gleichzeitig lag die Stimmbeteiligung dieser Altersgruppe ...
 
Raubkunst wird in Bern ausgestellt
Do, 19 Apr 2018 14:30:00 GMT - Im Kunstmuseum Bern ist die zweite Ausstellung mit Bildern aus dem Kunstfund Gurlitt eröffnet worden. Die Sammlung enthält auch von Nazis geraubte Werke. Cornelius Gurlitt war der zurückgezogen lebende Sohn eines Nazi-Kunsthändlers. 2012 entdeckte die deutsche Steuerbehörde in Gurlitts kleiner Wohnung in München eine Bildersammlung von unschätzbarem Wert. Gurlitt hatte die Sammlung von seinem Vater geerbt und vom heimlichen Verkauf einzelner Stücke gelebt. Als Gurlitt 2014 starb, überliess er die gesamte Sammlung dem Berner Kunstmuseum, was die Institution völlig überraschte. Sammlung in Bern und Bonn gezeigt Die Sammlung wurde in einer zweigeteilten Ausstellung gezeigt. Beide Teile wurden Ende 2017 in Bern und Bonn eröffnet. Im vergangenen Jahr zeigte das Kunstmuseum in Bern eine Ausstellung mit Werken, die vom NS-Regime als "entartete Kunst" bezeichnet wurden. Diese ist nun nach Bonn umgezogen, während die ursprünglich in Bonn gezeigte Ausstellung zum Thema ...
 
Tauschgeschäft in Schweizer Medienlandschaft
Do, 19 Apr 2018 06:42:00 GMT - Der Medienkonzern "Tamedia" kauft Christoph Blocher die Basler Zeitung ab. Blochers neues Verlagshaus "Zeitungshaus AG" übernimmt im Gegenzug mehrere lokale Gratis-Anzeiger. Konvergenz und Konsolidierung sind zwei Schlagwörter, welche die momentane Situation in vielen Wirtschaftsbereichen beschreiben. Sie könnten auch auf die Schweizer Zeitungslandschaft zutreffen. Mit dem Wechsel der Basler Zeitung zum Zürcher Tamedia-Verlag, dominieren zwei Verlage fast alle Tages-Zeitungen.
 
Schweizer Comic-Kunst soll wiederaufleben
Mi, 18 Apr 2018 09:00:00 GMT - ????? Comics sind eine Schweizer Erfindung, aber der Markt war immer zu klein, um sich unabhängig zu behaupten. Das könnte sich bald ändern, dank einer florierenden Szene in Genf und einer riesigen und seltenen Comic-Sammlung, die die reiche Geschichte des Genres in der Schweiz ins Rampenlicht stellt. Cuno Affolter besitzt die grösste Comics-Sammlung in der Schweiz ? und die zweitgrösste in Europa. Er gehört zu den ältesten Liebhabern dieses Genres und seine Sammlung in Lausanne soll bald für die Öffentlichkeit zugänglich werden. "Ein Comic ist heutzutage ein altes Medium", räumt er ein, als er seine Schatzkammer im unterirdischen Lagerbereich der Stadtbibliothek Lausanne öffnet: Stapel um Stapel von Comics finden sich hier, neue und alte, in verschiedenen Sprachen. Seltene Ausgaben des Untergrund-Comics Zap aus den späten 1960er-Jahren in perfektem Zustand liegen hier neben ersten Ausgaben von Tintin. Auch die Persiflage eines Abenteuers des belgischen Comics-Helden ist zu ...
 
"Gipfeltreffen USA-Nordkorea in der Schweiz?"
Di, 17 Apr 2018 09:00:00 GMT - Beim Treffen von Japans Premierminister Shinz? Abe und dem Schweizer Bundespräsidenten Alain Berset letzte Woche rückte die japanische Berichterstattung die Nordkorea-Krise in den Mittelpunkt. Die Schweiz hatte ihre Vermittler-Dienste proaktiv angeboten. Eine Presseschau aus Japan. NHK Online zitierte Japans Premier Abe mit den Worten: "Die internationale Ordnung steht vor grossen Herausforderungen. Darum ist es für uns umso wichtiger, mit einem Land wie der Schweiz, mit dem wir fundamentale Werte teilen, eng zusammenzuarbeiten." Im Anschluss an das Gipfeltreffen habe der Schweizer Bundespräsident Berset gesagt: "Um Sicherheit zu schaffen, müssen alle am Konflikt beteiligten Länder miteinander reden. Wir machen uns Gedanken, wie wir die Gespräche sinnvoll unterstützen können." Nach einer zweiten Pressekonferenz in Tokio, die Berset allein abhielt, titelte NHK: "Gipfeltreffen USA ? Nordkorea in der Schweiz?" Dazu ein Zitat von Bundespräsident Berset: "Wir sind vorbereitet, falls ...
 
Kunst im Bombenkeller am Comicfestival Fumetto
Mo, 16 Apr 2018 15:00:00 GMT - Die Ausstellung "Shelter" in einem Bunker in Luzern dreht sich um Krisen und den menschlichen Umgang damit ? und am Rande um Künstler, die nicht zu ihrer eigenen Ausstellung reisen können. "Ich weiss noch nicht, was ich von der Schweiz halten soll", sagt Mohamed Wahba. Sein Kollege, Ahmed Hossam, wird konkreter: "Luzern ist wunderschön. Aber so klein im Vergleich zu Kairo. Ich habe hier einen Buspass erhalten, aber bisher noch nicht benutzt", sagt er lachend. Es hat tatsächlich etwas Beschauliches, dieses Luzern, weit weg von allen Krisen der Welt.  Die Stadt sei ein perfektes Puppenhaus, stellt jemand aus unserer Gruppe fest, die gemeinsam in die Zivilschutzanlage Sonnenberg hinabsteigt. Es klingt nicht wie ein Kompliment. Tatsächlich kontrastiert die perfekt herausgeputzte Stadt, Objekt zahlloser Smartphone-Fotos, mit dieser Ausstellung. Der Ort dafür könnte passender nicht sein. Schon nach einigen Metern im Stollen stellt sich Beklemmung ein. Der riesige Bunker wurde in ...
 
Erleben Sie swissinfo.ch in 360 Grad
Mo, 16 Apr 2018 11:31:00 GMT - Von den Alpengipfeln in die Säle der Schweizer Regierung und auf die Strassen der Städte während den Fasnachtsfeiern. Werfen Sie einen 360-Grad-Blick auf swissinfo.ch, den internationalen Dienst der SRG, und die Themen, über die wir berichten. (swissinfo.ch/concept360)
 
Thomas Ott - Einfall
Do, 12 Apr 2018 14:37:00 GMT - Thomas Ott (*Zürich, 1966) ist einer der bekanntesten Exponenten der Zürcher Comicszene, die in den 1980er-Jahren entstanden war. Seine Werke wurden auch in den USA, Spanien, Italien und Dänemark herausgegeben. Das Kurzvideo "Einfall" des Fotografen und Videofilmers Marius Eckert entstand in Otts Studio. Der Künstler gibt einen Blick frei auf sein kleines Horror-Kabinett, das sich in seinen besonders düsteren Geschichten spiegelt. (Auf Dialekt mit englischsprachigen Untertiteln)
 
Steps bringt die Welt auf Schweizer Bühnen
Do, 12 Apr 2018 10:30:00 GMT - Steps feiert sein 30-jähriges Bestehen im Zeichen des Mutes. Künstler aus Europa, Asien und Afrika tanzen für das 1988 ins Leben gerufene Festival für zeitgenössischen Tanz. Ein Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Isabella Spirig.  Die Zahlen sprechen für sich und spiegeln die Ambitionen des Migros-Kulturprozent-Tanzfestivals Steps, das alle zwei Jahre stattfindet. Bis zum 5. Mai treten zehn internationale und zwei lokale Tanzkompanien auf 36 Bühnen in 31 Schweizer Städten auf. Das italienisch-, deutsch- und französischsprachige Publikum kann Stücke von Künstlern aus Europa, Asien und Afrika bestaunen. Aus der Schweiz kommen zwei Vorstellungen: "Speechless Voices" von Cindy Van Acker und "Take Off!", das Bachelor Studenten und Studentinnen der beiden Hochschulen für darstellende Kunst vereint, La Manufacture in Lausanne, und die Zürcher Hochschule der Künste. Steps zieht ein sehr heterogenes Publikum an, das neugierig ist auf Neuheiten und Vielfalt. Für diese Ausgabe ...
 
"Shelter - Von Krisen gezeichnet"
Do, 12 Apr 2018 08:36:00 GMT -
 
Debatte um Schweizer Gedicht
Mi, 11 Apr 2018 14:45:00 GMT - Ist das Zensur? Oder das gute Recht der Hausherren? In Berlin wird ein Gedicht des renommierten Schweizer Poeten Eugen Gomringer an der Wand einer Hochschule überstrichen, weil Studierende es sexistisch finden. Der Dichter ist entsetzt, die Debatte aufgeheizt. Dabei begann alles einst ganz einmütig. 2011 brachte die Alice Salomon Hochschule im Osten Berlins das von ihr selbst gewählte "avenidas", ein frühes Werk Gomringers, in riesigen Lettern an ihre Fassade an. Es war damals auch eine Hommage an den mittlerweile 93-jährigen Künstler, der in jenem Jahr den Alice Salomon Poetik Preis erhalten hatte. Das Gedicht ist kurz, nur 20 Wörter lang. Frauen, Blumen und Alleen tauchen in verschiedenen Kombinationen auf. Den Schlusspunkt setzt ein "admirador", ein männlicher Bewunderer der Strassenszene. "avenidas" avenidas/avenidas y flores/flores/flores y mujeres/avenidas/avenidas y mujeres/avenidas y flores y mujeres y/un admirador Deutsche Übersetzung: Alleen/Alleen und ...
 
Junge zeigen der Politik vermehrt die kalte Schulter
Di, 10 Apr 2018 15:00:00 GMT - Die Schweizer Jugend scheint immer mehr das Interesse an politischer Information zu verlieren. Gleichzeitig schwindet auch ihr Vertrauen in die Medien. Das zeigt eine Studie der jungen Polit-Plattform Easyvote. 51% der jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren in der Schweiz interessieren sich laut einer Studie der Polit-Plattform Easyvote nicht für die Schweizer Politik. 2016 waren es 47%, 2014 erst 40%. Easyvote, das den Schweizer Jugendparlamenten angegliedert ist, will diese Gruppe vermehrt zur Teilnahme animieren. Bei der internationalen Politik sieht die Bilanz etwas gemischter aus. Da nahm das Interesse 2016 sogar etwas zu, besonders während der Präsidentschaftswahlen in den USA. Seither ging das Interesse auch hier wieder zurück. Die dritte Easyvote-Studie wurde durch das Institut gfs.bern im Auftrag des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente (DSJ) durchgeführt. Dazu wurden zwischen Oktober und November letzten Jahres 1271 Studierende aus verschiedenen Regionen der ...
 
"Schweizer" Produkte sind in Nordamerika äusserst beliebt
So, 8 Apr 2018 14:00:00 GMT - In den USA und in Kanada verkaufen sich Taschen und Rucksäcke mit dem Schweizerkreuz drauf wie warme Wecken. Ein gewinnbringendes Geschäft mit der Swissness. Nur: Mit der Schweiz hat das allerdings herzlich wenig zu tun. In der Schweiz kennt man sie kaum, aber die Nordamerikaner reissen sich darum: Von Quebec bis Kalifornien sind Taschen, Rucksäcke und Koffer mit dem Schweizerwappen schwer angesagt und verkaufen sich unter Studierenden und Geschäftsleuten zu Zehntausenden. Das weisse Kreuz auf rotem Grund, das die Marken benutzen, verspricht Praxistauglichkeit und Robustheit. Die Marken nennen sich Swiss Gear, Swiss Travel Products, Alpine Swiss, Swisswin oder sogar Swiss Alps. Trotzdem wurde dieses Erfolgsgepäck weder in der Schweiz noch von Schweizern noch für Schweizer hergestellt. Die Gepäckstücke stammen meist aus Asien und werden fast ausschliesslich in Nordamerika vertrieben. Dieses spezielle Geschäft der "Schweizer Taschen" läuft über mehrere Zwischenhändler und zeigt ...
 
"In London habe ich alles vor meiner Haustüre"
So, 8 Apr 2018 09:00:00 GMT - Ein Studium in einer Weltstadt garantiert Kontakte in die ganze Welt. Die 23-jährige Auslandschweizerin Janina Kauz könnte für ihr Studium der interkulturellen Kommunikation kaum einen besseren Ort als London ausgewählt haben. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Janina Kauz: Ich bin zum Studieren nach London gezogen, weil es den Studiengang "Intercultural Communications in the Creative Industries" in der Schweiz nicht gibt. Das Studium hat im September 2017 begonnen, auf dieses Datum bin ich nach London gereist. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Die ersten Monate waren spannend und aufregend, aber auch ermüdend. Obwohl London nicht so weit weg ist und uns nicht sehr fremd erscheint, hat man hier doch viele neue Eindrücke und muss sich an neue Begebenheiten gewöhnen. Das hat sich aber ...
 
Auf den Spuren von Louis de Boccard
Sa, 7 Apr 2018 09:00:00 GMT - Neugier und Glück haben den Lausanner Fotografen Nicolas Savary zu den Funden von Louis de Boccard geführt, der 1889 sein Zuhause in Freiburg verliess, um Südamerika zu erkunden. Eine Ausstellung würdigt den Schweizer Abenteurer. Es war ein Albatros, der das Leben von Louis de Boccard veränderte. Der erschöpfte Vogel fiel vom Himmel auf das Boot, das den jungen Mann nach Argentinien brachte, so der Mythos. Geboren am 8. Mai 1866 im schweizerischen Freiburg, war Louis de Boccard wie viele andere Schweizer damals ausgewandert. Er kam 1889 nach Argentinien und arbeitete zunächst in einer Käserei in der Provinz Buenos Aires. Ein Jahr später wurde er dank der Präparierung des unglücklichen Albatros' vom argentinischen Museum La Plata als anatomischer Kurator und Präparator eingestellt. Ein Haufen alter Briefe und eine Kamera Wir wissen das alles durch einen weiteren Zufall. Im Jahr 2010 entdeckte Nicolas Savarys Vater, ein Amateurhändler, bei der Hausräumung der Familie de ...
 
Schweizer Kunst in Paris im Scheinwerferlicht
Fr, 6 Apr 2018 14:21:00 GMT - In Paris hat die "Art Paris Art Fair" ihre Tore geöffnet. Im Zentrum der diesjährigen Kunstmesse im majestätischen Grand Palais an der Seine: Junge Gegenwartskunst aus der Schweiz. Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Fassade des Grand Palais auf einmal lebendig: Füchse, Hirsche und Vögel ziehen vorbei. Dann fallen Schneeflocken vom Himmel, bevor eine grosse, rot-weiss karierte Tischdecke das gewaltige Bauwerk überzieht. Diese spektakuläre Projektion ist das Werk von Camille Scherrer, einer jungen Künstlerin aus den Bergen des Pays d'Enhaut im Kanton Waadt. Ihr  Werk ist geprägt von Schweizer Tradition und Folklore. Sie muss man sich merken Bei ihrem Auftritt in Paris wird Camille Scherrer von ihren Kollegen Alan Bogana aus dem Tessin und Yves Netzhammer aus Schaffhausen begleitet. Letzterer hat sich im Bereich Videokunst einen Namen gemacht. Ihre Präsenz an der Seine ist kein Zufall: Vom 5. bis 8. April fokussiert die "Art Paris Art Fair" auf die Schweiz. Im Grand Palais ...
 
Der Zeichner des Heidi "Made in Japan" ist tot
Fr, 6 Apr 2018 09:30:00 GMT - Isao Takahata, der japanische Altmeister des Zeichentrickfilms, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. In der Schweiz wurde er in den den 1970er-Jahren mit seiner TV-Animeserie "Heidi" bekannt. Die Heidi, die Takahata schuf, eroberte mit ihrem Lachen die Welt. Es gibt sie auf Tassen, T-Shirts und auf Schweizer Werbeplakaten. Mit der TV-Zeichentrickserie "Heidi, das kleine Mädchen aus den Alpen" landete Takahata einen Hit.  Das Titellied seiner Serie - eine Art Jodel à la Japonaise - wurde regelmässig in den Tokyoter Karaoke-Clubs gespielt. Heidi-Fans haben sich in Clubs zusammengeschlossen, die Kinder spielten mit Heidi-Puppen oder -Plüschfiguren.  Die Heidi-Originalvorlage stammte von der Kinderbuchautorin Johanna Spyri. Auch in der Schweiz hat Takahatas mit seiner Trickfilm-Serie viel bewegt. Dank ihm begaben sich unzählige Japaner auf Spurensuche ins Heididorf bei Maienfeld, das auf seiner Webseite noch immer mit Takahatas Zeichnungen wirbt.  Derzeit ist auch auf den ...
 
Städte vereinen sich für Menschen und deren Geschichte
Di, 3 Apr 2018 14:30:00 GMT - Angesichts vorsätzlicher Zerstörungen historischer Relikte unterzeichnen ein Dutzend Städte im Norden und Süden die Genfer Erklärung zur Verbesserung des Schutzes des kulturellen Erbes und der damit verbundenen Gemeinschaften. Das Ziel ist, weitere Städte in dieses Netzwerk einzubinden und Lücken in bestehenden Verträgen zu schliessen. "Der Mensch ist durch Blut und Tränen und nicht durch Religionen vereint", sagte Pater Michaeel Najeeb bei der Unterzeichnung der Genfer Erklärung im Palais Heynard, der das Rathaus von Genf beherbergt. Als Flüchtling aus Erbil in der autonomen kurdischen Region des Iraks weiss der chaldäische katholische Priester, wovon er spricht: "Ich rette seit 25 Jahren das kulturelle Erbe und damit auch die Menschen. Man kann Menschen nicht retten, ohne ihre Geschichte zu retten." Pater Najeeb gelang es, 8000 Manuskripte vor der Zerstörung zu bewahren, einige davon aus dem 13. Jahrhundert, und etwa 40'000 Dokumente, darunter die ersten Bücher aus dem alten ...
 
Peter Knapp, Schweizer Modefotograf
Di, 3 Apr 2018 11:00:00 GMT - In den 1960er-Jahren hat der Schweizer Künstler die Spielregeln der Modefotografie auf den Kopf gestellt und der Frauenzeitschrift "Elle" ein neues Gesicht gegeben. In Paris würdigt ihn die Cité de la Mode et du Design mit einer Ausstellung. Unter dem Titel "Dancing in the Street" konzentriert sich die Ausstellung in der Cité de la Mode et du Design, dem Mode- und Designzentrum in den umgebauten Docks an der Seine, auf das fotografische Schaffen des Schweizers Peter Knapp in den 1960er- und 1970er-Jahren in der Welt der Mode. Bis zum 10. Juni werden rund hundert seiner Fotografien präsentiert, von denen die meisten noch nie zuvor zu sehen waren. Die Bilder zeigen Frauen ohne Handschuhe und Hüte, barfuss am Strand. Oder nachts unterwegs auf den Strassen von Paris, junge Frauen, die herumspringen, lachen oder gar die Zunge herausstrecken. Heute sind solche Szenen nicht mehr erstaunlich, damals waren sie echt revolutionär. Peter Knapp kam 1951 aus seiner Schweizer Heimat nach ...
 
Mario Botta: "Ich will mich mit Einkehr, Opfer und Stille beschäftigen"
So, 1 Apr 2018 09:00:00 GMT - Der Tessiner Mario Botta gehört zu den bekanntesten Architekten der Schweiz. Er hat Gebäude in der ganzen Welt erstellt: Einfamilienhäuser, Museen, Banken oder auch eine Spielbank. Doch es sind sakrale Gebäude, die ihm besonders am Herzen liegen, wie er in diesem Gespräch mit swissinfo.ch aus Anlass seines 75. Geburtstages erklärt. Das Interview fand in seinem Architekturbüro in Mendrisio statt. Herr Botta, am 1. April werden Sie 75 Jahre alt. Ist das ein wichtiges Ereignis für Sie? Wichtig ist es vielleicht für meine Freunde ? für mich ist es eigentlich ein ganz normaler Tag. Wichtig höchstens im Sinne, sich des Älterwerdens bewusst zu werden, auch wenn man denkt, immer jung zu sein. Ich habe mein Leben lang wie besessen gearbeitet. Das war ein Glück. Aber gleichzeitig habe ich nicht gesehen, wie die Zeit vergeht. Und die Zeit verflog. Beunruhigt Sie dieses Älterwerden? Ich bin nicht froh, älter zu werden. Denn ich merke, dass die verbleibende Zeit immer weniger wird. In ...
 
Osterhasen aus der Form
Sa, 31 Mär 2018 09:00:00 GMT - Überall sieht man ihn, in Osternestern, Schaufenstern, Supermärkten oder versteckt im Garten. Es gibt ihn in verschiedenen Grössen und Farben, doch woher kommt er eigentlich, der Schokoladen-Osterhase? Und wie wird er hergestellt? Der Fotograf Christian Beutler hat die Schokoladenmanufaktur der Confiserie Honold in Küsnacht bei Zürich besucht. Das Familienunternehmen, das bereits in der vierten Generation von der Urenkelin des Gründers geführt wird, stellt die Schokolade-Osterhasen zum grossen Teil in Handarbeit her.  Viel ist über die Herkunft des Schokolade-Osterhasen nicht bekannt. Ein Deutscher soll ihn in den Fünfzigerjahren erfunden und in Serie hergestellt haben. Die Schweizer Firma "Lindt & Sprüngli" produzierte im Jahre 1952 erstmals den schweizweit bekannten, in glänzend-goldene Folie eingepackten "Goldhasen". Angeblich weil die Tochter des Chocolatiers sich in ein kleines Häschen im Garten vernarrt hatte. Der süsse Hase wird inzwischen weltweit geliebt. Laut ...
 
Löschst du jetzt Facebook?
Do, 29 Mär 2018 12:00:00 GMT - Sollte man jetzt besser sein Facebook-Profil löschen? Facebook-Gründer Mark Zuckerberg musste in diesen Tagen zugeben, dass er und sein Team Fehler gemacht haben, was die Datensicherheit der User angeht.  Niemand weiss so genau, was mit seinen Daten, Bildern, Kontakten und Informationen passiert, die er oder sie auf seinem Facebook-Profil hat. Wie gehen die Schweizer mit der Sicherheit ihres Facebook-Profils um: besser gleich löschen oder bessere Sicherheitseinstellungen machen? swissinfo.ch hat sich in Lenzburg und in Zürich auf der Strasse umgehört.
 
Ist Chur wirklich die älteste Schweizer Stadt?
Mo, 26 Mär 2018 09:00:00 GMT - Die Schweizer Stadt Chur behauptet, dass sie mindestens 11'000 Jahre alt sei. Wenn das stimmt, wäre sie älter als Jericho ? eine der ältesten dauernd bewohnten Siedlungen der Welt. Aber stimmt die Behauptung von Chur überhaupt? Ein Tipp für Erstbesucher: Lassen Sie Ihren Stadtplan von Chur vorerst in ihrer Tasche verschwinden und verirren Sie sich ein wenig. Wenn Sie durch die verwinkelten Kopfsteinpflaster-Gassen wandern ? Autos sind nicht erlaubt ?, stossen Sie bald auf hervorragend erhaltene, alte Gebäude mit detailreichen, bemalten Fassaden, versteckten Innenhöfen, verzierten Türen und Uhren sowie auf die unverwüstliche St. Martinskirche aus dem 15. Jahrhundert. Faszinierende historische Ausstellungsobjekte gibt es auch im Rätischen Museum  sowie viele kleine Cafés, Boutiquen und Hotels. Die ältesten Gebäude stammen aus der Zeit nach dem grossen Brand von 1464, der den grössten Teil der Stadt zerstörte. Aber Chur ist laut dem lokalen Infozentrum viel älter. 1998 stiessen ...
 
Völlig losgelöst - Schweizer Architektur der 70er und 80er
Sa, 24 Mär 2018 10:00:00 GMT - Teilweise völlig losgelöst von ihrer Umgebung stehen sie da, die Bauwerke aus den siebziger und achtziger Jahren. Sie schmiegen sich nicht wirklich ins Stadtbild und wirken doch etwas zu plump, um für sich alleine zu brillieren. Der Fotograf Christian Flierl hat sich dieser Architektur-Ära angenommen und sich für den Bildband "Völlig losgelöst" auf die Suche nach Häusern begeben, die ihn schon seit seiner Kindheit prägen. Anfangs in seiner vertrauten Umgebung von Basel, um dann immer weiter in die Nordostschweiz und die grenznahen Regionen vorzustossen. Schön findet er sie nicht, die Wohn- und Geschäftshäuser mit den üppigen Fassaden in braun und grellem Orange. Doch sie üben eine Anziehung aus: Was steckt hinter diesen übertriebenen, opulenten Betonbauten? Was erzählt uns diese Architektur über die Bedürfnisse, Ängste und Hoffnungen der Menschen in dieser Zeit? Brutalismus Architekturströmung der Moderne (1950er bis frühe 1980er), charakterisiert durch viel Beton sowie ...
 
Tödliches Design in der "Schusslinie"
Fr, 23 Mär 2018 14:00:00 GMT - Das Lausanner Museum für angewandte Kunst (Mudac) zeigt gegenwärtig eine Ausstellung über Waffen. Zufällig spiegelt dieses künstlerische Ereignis die Aktualität. Und es zeigt die paradoxen Beziehungen, die Menschen mit den Waffen pflegen. Das Thema ist brandaktuell: Amoklauf an einer Schule in Florida, Verschärfung der EU-Rechtsvorschriften für Schusswaffen, Parlamentsdebatte in der Schweiz über ebendiese Verschärfung. Die Realität steht also mittendrin in der Ausstellung "Schusslinie" ("Ligne de mire"). Die Ausstellung im Lausanner Mudac (Museum für Design und angewandte Kunst) die erste ihrer Art in der Schweiz, ist aber nicht politisch. Sie gibt auch nicht vor, Fragen zu beantworten, die heute durch den Einsatz solcher Waffen aufgeworfen werden. Doch was ist ihr Ziel? Die paradoxen Beziehungen zu zeigen, welche die Menschen mit Waffen pflegen, Objekte, die sowohl anziehend wie auch abstossend sind. Die ausgestellten Werke stammen aber nicht aus Waffenfabriken, sondern aus ...
 
Mario Botta
Fr, 23 Mär 2018 09:13:00 GMT -
 
Luxusuhren per Mausklick
Mi, 21 Mär 2018 09:30:00 GMT - Bis vor wenigen Jahren galt das Internet unter den Schweizer Uhrmachern praktisch als Tabu. Heute aber wollen auch die renommiertesten Marken nicht auf den Online-Handel verzichten, um ihr Geschäft anzukurbeln. In den letzten Monaten ist praktisch kein Tag vergangen, ohne dass ein Uhrenkonzern ein Online-Verkaufs-Inserat aufgeschaltet hat: Ob auf der eigenen Internetseite oder über Internetseiten von Drittanbietern, die Schweizer Uhrmacher haben diesen Vertriebsweg zu einer Priorität gemacht. Klar, einige wenige Uhrmacher stellen sich dieser Entwicklung weiterhin entgegen. Allgemein lässt sich aber feststellen, dass in einer Zeit, in welcher der elektronische Handel explodiert ? insbesondere in den USA und in China ?, der Verkauf von Luxusprodukten im Internet nicht mehr als Sakrileg gilt. Selbst eine Marke wie Roger Dubuis, deren durchschnittlicher Einzelstückpreis zwischen 60'000 und 80'000 Franken liegt, erwägt derzeit die Umsetzung einer Online-Verkaufsstrategie. Bedacht ...
 
Der jahrzehntelange diplomatische Genfer Eiertanz
Mo, 19 Mär 2018 10:00:00 GMT - Der Fotograf Mark Henley blickt hinter die Kulissen der Genfer Abrüstungskonferenz, die seit zwei Dekaden blockiert ist. Im beeindruckenden Ratssaal, wo sich die Konferenz trifft, tagte einst der Rat des Völkerbunds, der Vorgänger-Organisation des UNO-Sicherheitsrats. Hier fanden die Verhandlungen zur Beendigung des Golfkriegs von 1991 statt. Und hier treffen sich die Mitgliedstaaten seit 1979 für die Abrüstungskonferenz (CD). Doch seit der Annahme des Kernwaffenteststopp-Vertrags 1996 ist die CD blockiert. Die Gründe sind Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ländern, über welche Abrüstungsthemen verhandelt werden soll, und die Verknüpfungen zwischen den Themen. Doch in den letzten Monaten sprechen Mitgliedstaaten von einem "neuen Dringlichkeitsgefühl", das Tempo der multinationalen Abrüstung und Nichtverbreitung zu erhöhen, und von einem möglichen verfahrenstechnischen Durchbruch. Mark Henley dokumentiert seit 2012 für die Agentur Panos die Sitzungen der Abrüstungskonferenz ...
 
"Wir dürfen Künstlern in ihrem Schaffen keine Politik aufzwingen"
Mi, 14 Mär 2018 10:00:00 GMT - Philippe Bischof, seit 100 Tagen Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, spricht mit swissinfo.ch über die Bedeutung des Kulturaustausches mit dem Ausland. Er sagt, Kunst biete eine Chance zum Dialog und erklärt, wie Pro Helvetia Kulturprojekte in Ländern unterstützt, wo die Kunst unter politischem Druck steht. swissinfo.ch: Wenn Sie den Stand der Kunst in der Schweiz beschreiben müssten, um diese im Ausland zu "verkaufen", wie würden Sie das angehen? Philippe Bischof: Mit der Vielfalt, denn diese ist ziemlich spezifisch für die Schweiz. Sie ist ein Land mit vier offiziellen Sprachen. Es gibt nicht nur eine Schweizer Kultur, sondern viele Schweizer Kulturen ? und das wird in anderen Ländern geschätzt, das höre ich oft. Es gibt aber auch die Frage der Qualität. Die Schweiz ist ein reiches Land ? mit einer hohen Qualität in der Kunstproduktion und sehr guten Kunstakademien. Es ist Kunst, die unter exzellenten Bedingungen geschaffen wird, mit guten finanziellen ...
 
"Engagierte Neutralität" unter neuer Leitung
Di, 13 Mär 2018 14:30:00 GMT - Die kulturellen "Tentakel" der Schweiz umspannen fast die ganze Welt. Indiz ist stets das dezente Logo der Pro Helvetia, der Schweizer Kulturstiftung. Ihr Erfolg ist das Ergebnis einer Strategie, die auf den internationalen Kulturaustausch fokussiert. Auslandsbüros dienen als Schaltstellen, die von lokalen Fachleuten geleitet werden. Pro Helvetia kann im nächsten Jahr den 80. Geburtstag feiern. Gegründet wurde die Organisation als Arbeitsgruppe, die sich um die "geistige Verteidigung" des Landes gegen Nazideutschland und das faschistische Italien kümmerte. Seit 53 Jahren hat die Stiftung ein offizielles, gesetzlich verankertes Mandat. Und seit November letzten Jahres hat Pro Helvetia einen neuen Direktor - den Dramatiker und ehemaligen Kulturchef des Kantons Basel-Stadt Philippe Bischof.  Schon im Jahr vor dem grossen Geburtstag gibt es drei kleinere Jubiläen rund um die Welt zu feiern: Das Verbindungsbüro der Pro Helvetia in Kairo ist 30 Jahre alt, jenes in Johannesburg 20 ...
 
Die Malojaschlange auf den dünnen, schnellen Brettern
Sa, 10 Mär 2018 08:00:00 GMT - Das grösste Langlaufrennen der Schweiz jubiliert: Am Sonntag starten in Maloja 14'200 Sportlerinnen und Sportler zum 50. Engadiner Skimarathon. Die Bilder der endlosen Schlange der Langläufer, die sich über die zugefrorenen Seen zieht, sind zu einem Markenzeichen für das Wintersportland Schweiz geworden. Es ist Jubiläum, und alle wollten dabei sein, sprich mitlaufen: Der grosse Andrang stellte die Veranstalter des "Engadiners", dem 42 Kilometer langen und populärsten Volkslanglauf der Schweiz, vor riesige Probleme. Um die Qualität der Veranstaltung zu garantieren, sahen sich die Organisatoren gezwungen, die Zahl der Startplätze auf 14'200 zu begrenzen. Die Langläufer bilden jeweils eine sportliche "Malojaschlange", die sich zum Ziel in S-chanf bewegt. Die "Malojaschlange": So heisst ein lokales Wetterphänomen, bei dem sich ein weisses Nebelband über die Engadiner Seen hinzieht. Auch wenn für den Sonntagvormittag für das Engadin frühlingshafte vier Grad angesagt sind: In den ...
 
Die Kunst, Junge zum Abstimmen und Wählen zu motivieren
Fr, 9 Mär 2018 14:25:00 GMT - a  Der Wettbewerb CinéCivic will Kindern und Jugendlichen zeigen, wie wichtig Abstimmungen und Wahlen sind. Zu diesem Zweck realisieren junge Menschen einen kurzen Film oder entwerfen ein Plakat. Am Kreativitätswettbewerb beteiligen sich immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Abschlussfeier 2017/18 fand soeben in Genf statt. Die Zahl der Teilnehmenden an CinéCivic hat sich in fünf Jahren verdreissigfacht. Dies sagte die Genfer Kanzlerin Anja Wyden Guelpa bei der vor kurzem erfolgten Preisverleihung der Ausgabe 2017/2018. Die fünfte Ausgabe von CinéCivic schlug mit 930 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg, Freiburg, Bern und Wallis alle Rekorde. 67 Kurzfilme und 286 Plakate wurden realisiert. Die Jury vergab in den unterschiedlichen Kategorien 15 Preise. Für die Preisträger ist es natürlich eine Freude, eine Auszeichnung zu erhalten und bei Festivals sowie in den Medien präsent zu sein. Darüber hinaus werden die Werke aber konkret für ...
 
Gibt es die "lateinische Schweiz" überhaupt?
Fr, 9 Mär 2018 10:00:00 GMT - Die Französisch und Italienisch sprechenden Schweizer und Schweizerinnen werden manchmal als einheitlicher politischer Block dargestellt ? die "lateinische Schweiz" ?, der sich gegen die Deutschsprachigen verbündet. Doch das ist weit entfernt von der Wahrheit. Der Begriff "lateinische Schweiz" ist üblich, um die Französisch- und Italienischsprachigen in der Schweiz zu benennen. Linguistisch gesehen unterscheiden sich die beiden romanischen Sprachen tatsächlich stark vom westgermanischen Deutsch. Politisch hingegen ist die "lateinische Schweiz" ein Mythos, den es zu revidieren gilt, wie kürzlich eine Studie des Think-Tanks Avenir Suisse ergeben hat. Nachdem die Forscher das Wahlverhalten der deutsch- französisch- und italienischsprachigen Schweiz während drei Jahrzehnten untersuchten, kommen sie zum Schluss: "Die lateinische Schweiz existiert nicht." Grosser Graben zwischen Tessin und Westschweiz Die Forscher und Forscherinnen leiteten aus den unterschiedlichen ...
 
"Rocambolesque"
Do, 8 Mär 2018 09:10:00 GMT - Die grosse Neuigkeit von CinéCivic 2017/18 war der Publikumspreis. In dieser Kategorie gewann das Video "Un?avventura rocambolesco" (Ein kühnes Abenteuer) von Fiona Prieur und  Marco Labagnara aus dem Kanton Waadt. Der Publikumspreis ist beispielhaft für den Geist, der bei diesem Wettbewerb herrscht. Kunst und direkte Demokratie gehen Hand in Hand. Im Vordergrund steht die Interaktion mit jungen Menschen. Ihnen soll die Botschaft vermittelt werden, dass ihre Meinung wichtig ist und zählt. Die Art und Weise der Preisvergabe spiegelt den Lebensstil der jungen Generation: Die jungen Menschen waren eingeladen, die Wettbewerbsfilme auf der Facebook-Seite der Organisatoren zu sehen und ihren Lieblingsfilm mit einem "Gefällt mir" zu belohnen.
 
Zwei Schweizer Architekten in New York
Di, 6 Mär 2018 15:45:00 GMT - Lorenzo Pagnamenta und Anna Torriani arbeiten seit 1992 in den USA. Die beiden Tessiner Architekten nennen ihr Büro, das sie vor vielen Jahren in New York eröffnet haben, nach den Initialen ihrer Nachnamen "Atelier PT". Sie arbeiten gemeinsam an wichtigen architektonischen und gestalterischen Projekten des öffentlichen Sektors. Sie wurden von der Stadt New York mit einem Sonderpreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet, für den Entwurf der Stadtbibliothek auf Staten Island, der Mariners Harbor Branch Library. Die Arbeit der beiden Schweizer Architekten aus Manhattan wurde für ihre intelligente Raumnutzung, die Energiebilanz, die Berücksichtigung von Umweltfragen und schliesslich für ihr Design belohnt, wie der damalige Bürgermeister von New York bei der Preisverleihung sagte. Lorenzo Pagnamenta und Anna Torriani sind nach all den Jahren immer noch etwas schweizerisch, aber notgedrungen auch etwas amerikanisch geworden. Sie wurden bekannt für eine Architektur, die ...
 
Goethe und Schiller - kinderleicht
Mo, 5 Mär 2018 12:30:00 GMT - Die Schweizerin Barbara Kindermann hat in Berlin einen erfolgreichen Verlag für Kinderliteratur aufgebaut. Ihre Bücher zeigen, dass die Geschichten von Faust und Wilhelm Tell auch junge Leser begeistern können. Ohne die damals sechsjährige Anna würde es den Kindermann Verlag vermutlich nicht geben. Das Mädchen lauschte aufmerksam einer Kinderversion von Shakespeares Sturm und erinnerte sich Tage später noch detailliert an den Inhalt. "Das könnte ich auch mit anderen Klassikern versuchen", dachte sich ihre Mutter, die promovierte Germanistin Barbara Kindermann. 1994 brachte sie als erstes Goethes Faust in einer stark vereinfachten und illustrierten Fassung heraus, der Verlag war geboren. Bis heute ist Faust ein Dauerbrenner im Programm des Kindermann Verlags. Der Erfolg zeigt, dass die Verlegerin das richtige Gespür hatte: Fausts Kampf mit dem Bösen und sich selbst, Wilhelm Tells berühmter Schuss auf den Apfel oder auch das Liebesdrama um Romeo und Julia sprechen auch kleine ...
 
Deutliches Nein zu "No Billag"-Initiative
So, 4 Mär 2018 15:48:00 GMT - Das Schweizer Stimmvolk hat mit 71,6% der Stimmen entschieden, weiterhin einen Beitrag zur Finanzierung der Medien des Service Public zu leisten. Die neue Finanzordnung wird mit 84,1% angenommen. Wie bereits die letzten Umfragen vor dem Urnengang vermuten liessen, lehnte das Schweizer Stimmvolk die Initiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren ab, allerdings deutlicher als erwartet. Alle Kantone waren gegen das Anliegen, weshalb die Vorlage auch am Ständemehr gescheitert ist. Mit 54,1% lag die Stimmbeteiligung weit über dem Durchschnitt. Es kam auch zu keinen Protestvoten, wie dies etwa im Kanton Tessin erwartet worden war. Die Volksinitiative "No Billag" ? genannt nach der Firma, die bis Ende dieses Jahres die Gebühren eintreibt ? verlangte, dass der Bund ab dem 1. Januar 2019 keine Gebühren mehr einzieht. Zudem sollte der Eidgenossenschaft verboten werden, zu Friedenszeiten Radio- und Fernsehsendungen zu finanzieren. Das Volksbegehren stammte aus den Reihen der ...
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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