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Die Ingenieurin, die am CERN den Höllenmagnet baut
Mi, 25 Apr 2018 09:00:00 GMT - Sie ist keine der gehypten CERN-Physiker, die Theorien erstellen, was Nanosekunden nach dem Urknall passiert sein könnte. Aber ohne Ingenieurinnen wie Marta Bajko, welche die gigantischen Magneten für den Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) bauen, könnten die Physiker ihre Theorien nicht testen. Bei Rockkonzerten gibt es die Rockstars, die auf der Bühne im Rampenlicht stehen ? und die Roadies, die dafür sorgen, dass die Stars ihre Musik abrocken und ihre Show abziehen können: Sie bauen das Equipment auf der Bühne auf, stimmen die Instrumente, schliessen die Verstärker und Lautsprecher an und checken, dass der Strom fliesst. Die Rockstars im CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, sind die Teilchenphysiker- und physikerinnen.  Im Schatten der Stars Sie erhalten jeweils am meisten Aufmerksamkeit, wenn in diesem Superlabor ein neues subatomares Teilchen entdeckt wird, das uns dabei hilft zu verstehen, wie das Universum bei seiner Geburt ...
 
Die wichtige Rolle der Schweiz
Mo, 23 Apr 2018 07:00:00 GMT - Jedes Jahr sterben eine halbe Million Menschen an Malaria. Unter den Todesopfern sind besonders viele Kinder. In der Forschung ist die Schweiz weltweit führend. Über 200 Millionen Menschen erkranken jährlich an Malaria. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Malaria bis 2030 um 90 Prozent reduzieren. Ein hochgestecktes Ziel, da sind sich die Experten einig. Vor allem, weil die Zahl der Malaria-Infektionen jüngst wieder zugenommen hat. Der genau Grund dafür ist unklar. Der Vize-Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Thomas Gass, glaubt, dass die zunehmende Reisetätigkeit weltweit dafür verantwortlich sein könnte. Der Malaria-Erreger könnte so wieder in Gebiete transportiert worden sein, welche zuvor als malariabefreit galten. Die Schweiz spielt im weltweiten Kampf gegen Malaria eine wichtige Rolle. Zum Beispiel mit den Anti-Malaria-Projekten des DEZA. Aufklärung, Prävention und Unterstützung der medizinischen Infrasruktur vor Ort stünden im ...
 
Urban Mining oder das zweite Leben für Baumaterial
So, 22 Apr 2018 09:00:00 GMT - Enrico Marchesi, Innovation Manager "NEST" an der Empa, erklärt das Konzept von Urban Mining und zeigt einige Beispiele.
 
Guten Appetit! Teile dieser Wohnung können Sie essen
So, 22 Apr 2018 09:00:00 GMT - Eine moderne Wohnung dient in der Region Zürich zur Erforschung von neuartigen Materialien und Technologien, um in Zukunft ressourcenschonender zu bauen. Zentral an der Bauweise ist der Kreislaufgedanke. Nach ein paar Jahren soll die Wohnung komplett zurückgebaut und alle Materialen weiterverwendet werden. Es ist wohl das verrückteste Haus der Schweiz, das "NEST" in Dübendorf. Darin hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) einige Büros und verschiedene Forschungsprojekte untergebracht. Mit Filzüberziehern an den Schuhen betreten wir eine topmodern eingerichtete Wohnung, eine so genannte Unit. Das erste, was auffällt, ist ein angenehmer Geruch nach mit natürlichen Ölen behandeltem Holz. Die Wohnung im dritten Stock wird "UMAR" genannt. "UMAR" steht für "Urban Mining and Recycling". Im Mai sollen zwei Studierende einziehen. "Wir haben hier eine reale Umgebung. Das sind keine Ausstellungen, keine Labors", sagt Enrico Marchesi, Innovation Manager im "NEST".
 
Wenn die Spinne der Pflanze zu Hilfe eilt
Fr, 20 Apr 2018 14:38:00 GMT - Es war lange Zeit eine schlechte Nachricht aus der Natur: Krabbenspinnen, die auf blühenden Pflanzen Insekten fangen und fressen, die landen, um die Blüten zu bestäuben. Doch jetzt ist das räuberische Insekt rehabilitiert: Weil es auch Schädlinge frisst, ist die Krabbenspinnen auch ein Freund der Pflanzen. Die Entdeckung von Forschern der Universität Zürich ist wichtiger, als sie auf den erst Blick scheint. Sie hatten lange Zeit einen schlechten Ruf: Krabbenspinnen, die auf blühenden Pflanzen ihre Netze spannen und darin Insekten fangen und fressen.  Doch jetzt ist das räuberische Insekt rehabilitiert: Weil die Krabbenspinne auch Schädlinge frisst, ist sie nicht nur eine Freundin, sondern sogar auch eine Retterin der Blumen. Verbreitete Strategie der Natur Symbiotische Beziehungen zwischen verschiedenen Arten sind in der Natur weit verbreitet. Denken wir an den Elefanten, der mit Vögeln auf dem Rücken durch die Savanne streift, die ihm Ungeziefer aus der dicken Haut picken.
 
Die Einsteins der Welt versammeln sich in Genf
Fr, 13 Apr 2018 15:00:00 GMT - In Genf findet zurzeit die 46. Internationale Erfindermesse statt. Während vier Tagen können Erfinder aus aller Welt die Früchte ihrer Arbeit präsentieren und vor allem auf Möglichkeiten hoffen, ihre Entdeckungen zu vermarkten. Wie üblich findet die Messe im Palexpo in Genf statt, einem Gebäude in der Nähe des Genfer Flughafens, in der jeweils Grossveranstaltungen wie der Automobilsalon, die Buchmesse, Konzerte etc. stattfinden. Und natürlich ist auch die Internationale Erfindermesse ein grosses Ereignis - sogar das wichtigste seiner Art in der Welt. 2018 stellen 700 Erfinder aus 45 Ländern insgesamt tausend Erfindungen vor. Die Internationale Erfindermesse ist beliebt und verhilft den Ausstellern zu Visibilität: Im vergangenen Jahr kamen mehr als 30'000 Besucher (davon ca. 40% Berufsleute) und 650 Journalisten. Die Messe bietet Erfindern auch die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Geschäfte zu machen. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Ausstellerbefragung ergab, dass ...
 
Trotz neuer Regeln: Kühe leiden für "Schönheitsideale"
Do, 12 Apr 2018 14:30:00 GMT - Eine Kuhausstellung ist in der Schweiz ein Volksfest. Jeder will die schönste Kuh in den Ring führen, frisiert sie, cremt sie ein, bringt sie mit Sprays zum Glänzen. Doch dieses Jahr ist an der nationalen Holstein- und Red-Holstein-Ausstellung in Bulle Nervosität spürbar. Grund dafür sind neue Regeln, die zum Schutz der Kühe eingeführt worden sind. Anlass dazu gaben die riesigen Euter der Tiere, die an der Milchkuh-Ausstellung im Zentrum stehen: Besitzer dehnen die Melkzeiten aus und verkleben die Zitzen, damit keine Milch tropft. Doch eine Kuh, die zu lange nicht gemolken wurde, leidet. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Studie zeigt: Rund ein Viertel der an Ausstellungen getesteten Kühe wies Euter-Ödeme auf. Diese können schmerzhaft sein und sind ein sichtbares Indiz für überfüllte Euter. Neu kontrollieren Tierärzte seit Anfang Jahr bei jedem Wettbewerb die Euter der beiden erst platzierten Kühe direkt nach der Vorführung mit Ultraschall. Finden sie Ödeme, hat das je ...
 
Superprothesen und Realität
Mo, 9 Apr 2018 14:43:00 GMT - Dank Assistenzgeräten könnten Menschen bald beinahe übermenschliche Leistungen erbringen. Laut ETH-Professor Robert Riener gibt es allerdings dringendere Ziele als die Entwicklung von Supermenschen. Was bis vor kurzem als Vision beschrieben wurde, ist Wirklichkeit geworden: Die ersten selbsternannten "Cyborgs" [Mischwesen zwischen Mensch und Maschine, N.d.R.] liessen sich Chips in den Körper einpflanzen, um damit Türen zu öffnen und bargeldlos zu bezahlen. Die neusten robotischen Handprothesen ermöglichen sämtliche Griffarten und Fingerfertigkeiten. Parathleten treten mit ihren Lauf- und Sprungprothesen gegen die besten, nicht-beeinträchtigen Athleten an ? und gewinnen. Und robotische Haustiere und sprechende humanoide Roboter sorgen für Aufheiterung in Pflegeheimen. "Im Vergleich zur heute verfügbaren Technologie ist unser Körper ein Wunderwerk." Medien prophezeien gar, dass die Hochtechnologie eine physiologische Erweiterung und Verbesserung ermöglicht, die alle ...
 
Schweizer ICO-Markt ist nicht der Wilde Westen
Do, 29 Mär 2018 14:00:00 GMT - Im vergangenen Jahr haben Firmen in der Schweiz schätzungsweise 850 Millionen Franken mit "Initial Coin Offerin" (ICO) beschafft. Das ist eine neuartige Form der Kapitalbeschaffung durch Nutzung von Blockchain. Ein hochrangiger Schweizer Beamter weist Befürchtungen zurück, wonach diese neue Finanzierungsmethode für Krypto-Start-ups ausser Kontrolle geraten sei. Jörg Gasser, Staatssekretär für internationale Finanzfragen im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD), bestreitet, dass sich die ICO-Branche in ein "free for all" verwandelt hat. Er ist überzeugt, dass die geplanten Regulierungen den Ruf der Schweizer Finanzindustrie schützen können. Gasser leitet die Arbeitsgruppe Blockchain/ICO des Bundes, in der die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) zusammen mit dem Bundesamt für Justiz und Vertretern der Privatwirtschaft die ICO-Landschaft unter die Lupe nimmt. Die Arbeitsgruppe wird der Regierung bis Ende des Jahres Bericht erstatten. swissinfo.ch: Einige Beobachter ...
 
Bei komplexen Entscheiden werden Bürger zu Beratern
Mi, 28 Mär 2018 09:00:00 GMT - Wie kann die direkte Demokratie der Schweiz noch demokratischer werden? Indem man einfache Bürgerinnen und Bürger, die durch das Los gezogen werden, in einen Beratungsprozess einbezieht. Ein Forschungsprojekt will diese Praxis aus Oregon in der Schweiz erproben. Das Projekt trägt den Titel "Eine nicht-populistische Theorie der direkten Demokratie". Es wird von Nenad Stojanovic geleitet und durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt. Der Politologe, ein überzeugter Befürworter der direkten Demokratie, erklärt, er wolle sich nicht auf ein theoretisches Projekt beschränken. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Mit seiner Forschungsgruppe will der Professor auch konkret "eine Innovation im Zusammenhang mit der direkten Demokratie" erforschen, "die ein nicht-populistisches Potenzial hat". Es geht dabei um das Modell aus dem US-Bundesstaat Oregon von 2010, die "Citizens? Initiative Review" (CIR), buchstäblich:
 
Schweizer Kamera sucht nach Leben auf dem Mars
Di, 27 Mär 2018 14:30:00 GMT - Im Jahr 2021 soll ein europäischer Rover über den Boden des Planeten Mars rollen und nach Spuren von Leben suchen. Herzstück des Fahrzeugs ist eine Schweizer Kamera, die derzeit unter (fast) realen Bedingungen getestet wird. In einer Lagerhalle bei Basel haben Wissenschaftler einen Marsgarten angelegt, also Aspekte des Planeten Mars auf der Erde simuliert. An einem Prototyp des zukünftigen Mars-Rovers testen sie eine vom Neuenburger Weltraumforschungsinstitut entwickelte Hightech-Kamera, die auch aus einer Distanz von weniger als 15 Zentimetern hochauflösende 3D-Bilder liefert. Ursprünglich war das Projekt mit der NASA geplant, doch diese zog sich aus finanziellen Gründen zurück. Nun wird die ExoMars-Mission in Partnerschaft mit der russischen Raumfahrtbehörde durchgeführt. Im Jahr 2016 startete eine Proton-Rakete die Sonde "ExoMars Trace Gas Orbiter", die sich um den Mars dreht und nach Methan und anderen Gasen in der Atmosphäre sucht, die möglicherweise von lebenden Organismen ...
 
Forschung aus Basel könnte Malaria stoppen
Di, 27 Mär 2018 13:45:00 GMT - In Basel geben neue Ergebnisse aus der Malaria-Forschung Grund zur Hoffnung: Die Übertragung der Krankheit könnte vielleicht bald gestoppt werden. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss TPH) in Basel befassen sich über 200 Mitarbeitende und Studierende mit der Frage, wie die Übertragung von Malaria zu bekämpfen sei. Nun ist laut Swiss TPH die Aufklärung der Infektionskrankheit einen wichtigen Schritt vorwärts gekommen.  Gemäss einer Medienmitteilung konnten die Basler Forschenden ein Protein namens GDV1 identifizieren. Es ist entscheidend bei der Aktivierung des "Schalters", der Parasiten im Körper der Malaria übertragenden Anopheles-Mücke zu Gametozyten umwandelt.  Hoffnung für Millionen Kranke Nur ein kleiner Teil der Malaria-Parasiten entwickelt sich nämlich in diese infektiösen Gametozyten, die für die Übertragung der Krankheit verantwortlich sind. "Wenn wir diesen Mechanismus blockieren oder Gametozyten ganz eliminieren können, würden wir dem ...
 
Von der zeitlosen Diskussion um die Sommerzeit
Sa, 24 Mär 2018 14:00:00 GMT - Am Sonntag beginnt die Sommerzeit. Vielleicht zum letzten Mal: Denn sowohl in der EU als auch in der Schweiz beraten Parlamentarier über die Zeitumstellung. Wird die Sommerzeit nach beinahe vierzig Jahren wieder abgeschafft? In der Nacht von Samstag auf Sonntag muss die Uhr von zwei auf drei Uhr umgestellt werden. Doch auch fast vierzig Jahre nach ihrer Einführung wird die Sommerzeit noch bekämpft. Im Schweizer Parlament ist seit Dezember 2016 eine Motion hängig, die die Abschaffung der Sommerzeit fordert - viele frühere sind bereits gescheitert. Der Bundesrat hält an seinem Standpunkt fest: Wenn die Schweiz auf die Umstellung verzichten würde, schade dies den Beziehungen zum Ausland. Die Nachbarstaaten der Schweiz seien deren wichtigste Handelspartner. Eine von ihnen abweichende Zeitregelung würde sich im täglich Austausch bemerkbar machen. Zudem würde dies hohe Überprüfungs- und Umrüstungskosten mit sich bringen. Auch in der EU ist die Umstellung derzeit ein Thema.
 
Auch Schweiz anfällig für Facebook-Manipulation
Do, 22 Mär 2018 14:57:00 GMT - Wegen seines Umgangs mit Kundendaten und Manipulationen durch die Firma Cambridge Analytica bläst Facebook gegenwärtig ein kalter Wind entgegen. Kürzlich sagte der Datenschützer des Kantons Zürich, ein solches Szenario wäre auch in der Schweiz möglich. Wirklich? "Nach der Obama- und der Trump-Kampagne kamen verschiedene Berater aus den USA in die Schweiz und zeigten auch an öffentlichen Referaten die neuen Möglichkeiten des 'Campaigning' auf", sagte der Zürcher Datenschützer Bruno Baeriswyl kürzlich in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger. "Es würde mich nicht wundern, wenn wir in den nächsten nationalen Wahlen 2019 solche Phänomene sehen." Baeriswyl zeigte sich "erstaunt", wie systematisch mit Facebook-Daten in politische Kampagnen eingegriffen worden sei, und kritisierte die fehlende Transparenz für die Nutzerinnen und Nutzer betreffend deren Daten sowie die langen, unklaren Nutzungsbedingungen: "Wer nicht einwilligt, kann keinen Account eröffnen." In einem solchen Fall ...
 
Die Schweiz tut sich schwer mit Geostrukturen
Di, 20 Mär 2018 10:00:00 GMT - Ein Schweizer Wissenschaftler gewinnt einen internationalen Preis für ein avantgardistisches Buch über Bodenmechanik. Doch in der Schweiz fasst die neue Technologie nur schwer Fuss. Was ist das Besondere an diesem Buch? "Das müsste man die Jury für den Prix Roberval fragen." Lyesse Laloui, der Direktor des Labors für Bodenmechanik (LSM) der EPFL, bleibt bescheiden ? trotz seines Erfolgs: Im Januar hat er zusammen mit seinen Kollegen Laurent Vuillet und Jian Zhao in Paris einen internationalen Preis für die Förderung und Verbreitung von Wissenschaft und Technologie in der französischen Sprache gewonnen. Eine Auszeichnung, die vor ihm auch schon Nobelpreisträger erhalten haben. Das Werk trägt den nüchternen Titel Mécanique des sols et des roches. [Boden- und Felsmechanik]. Das Besondere an diesem Buch ist die Kombination von Boden- und Felsmechanik, die normalerweise getrennt behandelt werden. Vor allem aber beleuchtet es Themen, die bisher eher auf hochspezialisierte Publikationen ...
 
Warum Demokratie die Bildung braucht
Mo, 19 Mär 2018 14:00:00 GMT - Starke öffentliche Bildungsinstitutionen sind in einer liberalen Demokratie essenziell. Ohne sie wäre die politische Öffentlichkeit gar nicht denkbar. Wie fragil und unentbehrlich sie sind, erklärte Professor Jürgen Oelkers in seinem Referat an den Aarauer Demokratietagen. Ohne mündige Bürger geht in einer liberalen Demokratie nichts. Doch wie wird man dies? Man lernt es ? und man wird, bis zu einem gewissen Grad zumindest, dazu erzogen. Die Herstellung einer kritischen, politischen Öffentlichkeit wäre ohne starke Bildungsinstitutionen undenkbar. Dies ist die Überzeugung des emeritierten Professors für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich, Jürgen Oelkers. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Aarauer Demokratietage referierte er zum Thema "Populismus und Autoritarismus: Herausforderungen für die öffentliche Bildung" (das Referat ist auch online greifbar). Als die Bildung den Mächtigen gehörte Seinen Ausführungen zufolge sind Bildung, Öffentlichkeit und ...
 
Forschergemeinde trauert um Stephen Hawking
Mi, 14 Mär 2018 09:36:00 GMT - Seine Computerstimme war weltbekannt. In seiner Forschung befasste er sich mit dem Ursprung des Universums. Der als Jahrhundert-Genie bezeichnete britische Astrophysiker Stephen Hawking ist am Mittwochmorgen mit 76 Jahren in Cambridge gestorben. Er war auch in der Schweiz geehrt worden. (SRF/swissinfo.ch) Hawking war den grössten Teil seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt und konnte sich kaum mehr bewegen. Er litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), auch MND (Motor Neuron Disease) genannt. Bei der Diagnose mit 21 Jahren im Jahr 1963 hatten ihm die Ärzte gesagt, er habe nur noch wenige Jahre zu leben. Trotz seiner schweren Beeinträchtigung reiste Hawking viel herum. In der Schweiz wurde er am 4. September 1987 an einer Spezialvorlesung zum Thema "Der Ursprung des Universums" an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) als Schirmherr einer Stiftung zur Erforschung seiner Krankheit geehrt. Darüber berichtete das ...
 
Autonomes Fahren: Die Zukunft ist bereits Realität
So, 11 Feb 2018 10:00:00 GMT - Reisen im Stadtverkehr mit einem selbstfahrenden Auto oder Bus: Das ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität. In Singapur wird ab 2018 ein unbemannter Taxidienst angeboten. Auch in der Schweiz wird diese Art von Mobilität an einigen Standorten erprobt. In der Gemeinde Marly beispielsweise fährt ein Shuttlebus durch die Strassen eines Industriegebietes. Eine Tankstelle, eine verkehrsreiche Strasse, ein Restaurant und ein Dorfladen. Das ist das Bild, das man von Marly hat, eine anonyme Gemeinde, etwa zehn Busminuten vom Zentrum Freiburgs entfernt. Nichts deutet darauf hin, dass gerade hier die Zukunft geplant wird. Und doch sieht man etwas Zukunftsträchtiges auf sich zurollen: Es handelt sich um den selbstfahrenden Shuttle-Bus, der seit September 2017 zwischen dem Innovationszentrum der Gemeinde Marly und der Haltestelle Epinettes verkehrt. Der Elektrobus fährt mit einer Geschwindigkeit von rund 10 Stundenkilometern auf einer 1300 Meter langen Strecke und kann bis zu ...
 
Die neue Erde könnte Trappist 1e heissen
Mi, 7 Feb 2018 15:40:00 GMT - Seit einem Jahr ist er der Star unter den weit entfernten Planetensystemen. Nun haben die sieben Planeten von Trappist 1 etwas mehr von ihren Geheimnissen preisgegeben. Die Ähnlichkeiten mit der Erde sind frappant. "Diese Planeten sind die ersten, bei denen man bestimmen könnte, ob es Leben auf ihnen gibt. Und das innerhalb von zehn Jahren", sagt Brice-Olivier Demory begeistert. Der Astronomie-Professor arbeitet am Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern und beim Nationalen Forschungsschwerpunkt "PlanetS". Diese beiden Institutionen meldeten kürzlich, dass unter den sieben Planeten des Sternes Trappist 1, in 39 Lichtjahren Entfernung von der Erde, der vierte Planet Trappist 1e der erdähnlichste ist, der je beobachtet wurde. Er ist felsig, hat ein gemässigtes Klima und muss über flüssiges Wasser und eine gute Atmosphäre verfügen. Das ist aber noch nicht alles: Während die drei äussersten Planeten dieses Systems wahrscheinlich von Eisschichten bedeckt sind, ...
 
Alpenblumen kämpfen um Nahrung und Raum
Mi, 7 Feb 2018 12:45:00 GMT - Die globale Erwärmung beeinflusst die Alpenflora. Dabei gibt es unter den Pflanzen Gewinner und Verlierer, wie eine gemeinsame Studie von Schweizer und österreichischen Wissenschaftlern zeigt. Es droht ein Verlust der Biodiversität. Alpenpflanzen geraten in höheren Lagen zunehmend unter Druck, wie Forscher der Universität Wien und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) herausgefunden haben. Wenn die Temperaturen steigen, steigen auch die Pflanzen. Im Vergleich zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegt ihre obere Verbreitungsgrenze heute im Durchschnitt 20-35 Meter höher. Die Studie, die in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA" erschien, kommt zudem zum Ergebnis, dass die untere Verbreitungsgrenze vieler Arten schneller ansteigt als die obere Grenze, so dass gesamthaft ein schmaleres Höhenband besiedelt wird als früher. Die Folge: In grösseren Höhen wird es eng, die nach oben vorstossenden ...
 
Das Phantom am Rand unseres Sonnensystems
Di, 6 Feb 2018 10:00:00 GMT - Himmelsgucker weltweit fahnden fieberhaft nach einem bisher unbekannten Riesenplaneten. So auch der Schweizer Astrophysiker Christoph Mordasini von der Universität Bern. Die Entdeckung wäre eine wissenschaftliche Sensation. Woran liegt es, dass unsere Sonne in einem schiefen Winkel rotiert? Und warum kreisen einige Himmelskörper am Rand unseres Sonnensystems auf seltsamen Bahnen? Irgendetwas bringt unser Sonnensystem ins Ungleichgewicht. Doch was ist es? Einige Astronomen denken, dass ein bislang unentdeckter grosser Planet für die Störungen verantwortlich sein könnte. Vor allem zwei sind überzeugt von dieser These: Die beiden Astrophysiker Konstantin Batygin und Mike Brown vom California Institute of Technology. 2016 schrieben sie in einem Fachartikel, dass sie Hinweise für einen neunten Planeten gefunden hätten. Sie hätten die unregelmässigen Umlaufbahnen kleiner Körper jenseits des Neptuns analysiert und dabei festgestellt, dass diese womöglich von einem grossen Planeten ...
 
Der neue "Rolls Royce" der Spektrographen
Fr, 2 Feb 2018 15:00:00 GMT - Dank des neuen Präzisionsinstrumentes ESPRESSO sollte es möglich sein, eine zweite Erde im All zu entdecken. Der Schweizer Erfinder hofft, dass sein Gerät eines Tages eine sauerstoffreiche Atmosphäre finden wird. Ein kleiner Kaffee? "Wir hatten den Namen vor dem Kürzel", sagt Francesco Pepe, Leitender Forscher von ESPRESSO. "Die Maschine hat eine Menge Sitzungen, Mahlzeiten und Kaffee in Anspruch genommen. Dann sahen wir, dass es auch 'Echelle SPectrograph for Rocky Exoplanets and Stable Spectroscopic Observations' bedeuten könnte. Aber man soll darin nicht nach etwas Tieferem suchen." Am Nachthimmel sieht der Mensch nur Licht. Und seine Teleskope, egal wie gross sie sind, sehen auch nichts anderes.  Aber Astrophysiker wissen, wie man daraus jede Menge Informationen ableitet: Dank dem Licht wissen sie, dass unsere Sonne keine Ausnahme ist und dass die meisten Sterne in unserer Galaxie Planeten haben, die sich um sie drehen. Licht, das die Farbe wechselt, wenn ein Stern auf ...
 
Schweizer Rekord-Schneehöhen gegen den Trend
Mi, 24 Jan 2018 13:00:00 GMT - Diese Woche erlebten die Skistationen Davos, Zermatt und Andermatt zum Teil rekordhohe Schneepegel. Es handelt sich dabei aber um Ausreisser im jahrelangen Trend rückläufiger Schneefälle. Im vergangenen Jahrzehnt fiel 2012 zum letzten Mal eine solch grosse Schneemenge innerhalb eines Tages. In Davos. Kanton Graubünden, und Zermatt, Kanton Wallis, vermochte die gestrige Schneehöhe diese Menge sogar in den Schatten zu stellen. Deswegen gilt für den gesamten Alpenbogen die höchste Lawinen-Warnstufe. Einige Ferienorte in den Alpen sind von der Umwelt abgeschnitten. Im Vergleich über die Jahre sind die Schneefallpegel in den bekannten Skistationen Davos, Zermatt und Andermatt in den letzten Jahren gesunken, wie die dunkleren Farben in den folgenden Grafiken zeigen. Die Lawinengefahr, Erdrutsche und Hochwasser führten in der Schweiz in den vergangenen Tagen zu Strassensperrungen und Störungen im öffentlichen Verkehr. ???????
 
"Statisten" wollen Trump in Davos die Schau stehlen
Mo, 22 Jan 2018 14:01:00 GMT - Wenn die weltweit vermutlich umstrittenste Figur einen Auftritt hat, lädt sich die Atmosphäre zwangsläufig auf. Was wäre also besser, als das Weltwirtschaftsforum zum Thema "Das Schaffen einer gemeinsamen Zukunft in einer zerrissenen Welt" mit der Ankunft von US-Präsident Donald Trump zu eröffnen? "Unsere Welt wurde durch die zunehmende Konkurrenz zwischen Nationen und den tiefen Graben in der Gesellschaft zerrissen", sagte Klaus Schwab, Gründer des World Economic Forum (WEF), an einer Pressekonferenz vor dem Jahrestreffen in Davos. Mit den vielen einflussreichen Politikern, Wirtschaftsführern und Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft unter einem Dach hofft das WEF, "diese Verwerfungen zu überwinden" und "den Zustand der Welt zu verbessern". Das Jahrestreffen der Wirtschaftselite findet zum 48. Mal statt, und Schwabs Aufruf hat unterdessen einen vertrauten Klang angenommen. Wieder einmal hat das WEF die unmöglich erscheinende Aufgabe auf sich genommen, die schier endlose ...
 
In der Kryptomine von Gondo
Mi, 10 Jan 2018 10:00:00 GMT - Die Kryptomine von Alpine Mining befindet sich in einem Gemeindegebäude von Gondo. Ein Gewirr aus Kabeln, Belüftungsrohren und blinkenden Maschinen.
 
Kryptowährungen führen zu neuem Goldrausch im Alpendorf
Mi, 10 Jan 2018 10:00:00 GMT - Im ehemaligen Goldgräberdorf Gondo wird seit neustem nach Kryptowährungen geschürft. Das Dorf mit seinen 40 Bewohnern, das immer wieder von Unglücken heimgesucht wurde, hofft auf eine bessere Zukunft. Gondo ? eine isolierte Schweizer Gemeinde im Kanton Wallis nahe der schweizerisch-italienischen Grenze ? ist kaum der Ort, an dem man eine ultramoderne, disruptive und kontrovers diskutierte Technologie vermuten würde. Trotzdem entschied sich das Startup Alpine Mining dafür, hier eine Kryptowährungs-Mine einzurichten. Der unaufhaltsame Höhenflug von Bitcoin lockt immer mehr Menschen an den mutmasslichen Honigtopf der Kryptowährungen. Bereits gibt es mehr als tausend Digitalwährungen, und jeden Tag kommen neue dazu. Viele werden wohl spurlos verschwinden, Enthusiasten aber glauben, dass sie bleiben und florieren werden. In Gondo sind die Tage schon längst vorbei, als 500 Goldschürfer hier ihr Glück versuchten. Die neue Mine befindet sich in einem Raum voll blinkender Lichter, ...
 
Ein Blick auf Gondos Dorfzentrum
Mi, 10 Jan 2018 10:00:00 GMT - Das kleine Schweizer Dorf, beidseitig von hohen Bergen umgeben, baute nach dem verheerenden Erdrutsch in der Dorfmitte einige neue Gebäude.
 
Wie Biomasse mithelfen kann, das Energieziel zu erreichen
So, 7 Jan 2018 10:00:00 GMT - In der Schweiz steckt ein grosses Energiepotenzial in der Biomasse ? wie Holz, Hofdünger und Speisereste. Doch um dieses Potential zu nutzen, braucht es mehr als technologische Innovationen. Biomasse ist derzeit die zweitwichtigste heimische erneuerbare Energiequelle der Schweiz (die wichtigste ist Wasserkraft). Biomasse ? also Pflanzen oder andere organische Stoffe ? kann auf vielfältige Weise energetisch genutzt werden: So kann beispielsweise Holz zur Wärmeerzeugung verbrannt werden, Pflanzenreste können chemisch zu flüssigen Biokraftstoffen verarbeitet werden, und Hofdünger kann von Bakterien abgebaut werden, um Biogas freizusetzen, das wiederum zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) sagen nun, dass die Menge an nachhaltiger Energie, die aus Biomasse gewonnen wird, doppelt so hoch sein könnte wie heute. Ihre Argumentation basiert auf der ersten umfassenden Berechnung der potenziellen Energie ...
 
Was sagt uns die Schneedecke?
Do, 4 Jan 2018 08:30:00 GMT - Der Schneephysiker Charles Fierz und sein Kollege vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos demonstrieren die verschiedenen Tests und Messungen, die durchgeführt wurden, um schwache Schichten in der Schneedecke zu erkennen. (SRF, swissinfo.ch)
 
"Wir sind ja längst Cyborgs, und wir verbessern uns laufend"
Di, 2 Jan 2018 10:00:00 GMT - Auf Milliarden von Smartphones laufen heute Spracherkennungen und -übersetzungen, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Jürgen Schmidhuber, der vielen als Vater der modernen KI gilt, ist überzeugt, dass diese dem Menschen punkto Intelligenz bald den Rang ablaufen wird. Schmidhuber ist seit 1995 leitender Forscher bei IDSIA (Istituto Dalle Molle di Studi sull 'Intelligenza Artificiale) in Lugano, einem Schweizer Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz. Dort führt der gebürtige Deutsche seit den 1990er-Jahren KI-Grundlagenforschung durch. swissinfo.ch: Sie sagen in Interviews immer wieder, dass Sie solange als Wissenschaftler arbeiten wollen, bis Sie eine Maschine entwickelt haben, die klüger ist als Sie selbst. Woher kommt dieser Traum? J.S.: Als Bub fragte ich mich, wie ich meinen Einfluss auf die Welt maximieren kann.  Weil ich einsah, dass ich nicht sehr klug bin, sah ich die Lösung darin, eine Maschine zu bauen, die lernt, viel klüger zu werden, als ich es bin ...
 
Das Jahr 2017 in Zahlen
Di, 26 Dez 2017 10:00:00 GMT - Fast alle Artikel, die swissinfo.ch 2017 veröffentlicht hat, enthalten einen Prozentsatz, ein Alter, einen Geldbetrag oder andere Zahlen. Hier ist ein Rückblick auf ein paar wichtige Daten. 17. Januar 5000 Um die Sicherheit am Boden und in der Luft während des jährlichen Weltwirtschaftsforums (WEF)  in Davos zu gewährleisten, stellte das Verteidigungsministerium bis zu 5000 Armeeangehörige zur Verfügung. Die Zahl der Teilnehmer war nur halb so hoch. 27. Januar 69 Laut Armeeangaben verschwanden im Jahr zuvor 69 Armeewaffen dauerhaft oder vorübergehend. Die meisten von ihnen wurden gestohlen oder "verlegt". Zwischen 1969 und 2015 gingen 5155 Waffen verloren. (beruhigend oder auch nicht: 317 tauchten später wieder auf). 28. Februar 87 Die Schweizer Regierung musste einräumen, dass ihre Strategie zur Ausrottung der Masern gescheitert war. Die Masernimpfungsrate liegt in der Schweiz bei 87% und damit unter den 95%, welche die Weltgesundheits-Organisation (WHO) als Ziel für die ...
 
"Überall im All finden sich alle Grundzutaten für das Leben"
Mo, 25 Dez 2017 10:00:00 GMT - Nach dem Schweizer Michel Mayor im Jahr 2000 hat einer seiner ehemaligen Postdoktoranden dieses Jahr den Balzan-Preis erhalten. Der Belgier Michael Gillon wurde bekannt, weil er seine Teleskope auf Sterne ausrichtete, die leicht auf ihre Planeten schliessen lassen. Trappist 1, benannt nach den berühmten Braumönchen, heisst das ultrakompakte System von sieben Planeten, die er in Zusammenarbeit mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa entdeckt hat. Sie bringen Science-Fiction-Fans zum Träumen. Speculoos heisst sein Projekt für die Suche nach Planeten in der Umgebung von ultrakalten Sternen (trotzdem etwa 3000 Grad an der Oberfläche!): Michael Gillons Werk lässt auch in der Namensgebung etwas von seinem belgischen Humor durchscheinen. Für den 43-jährigen Forscher, der am 17. November den Balzan-Preis aus den Händen von Bundespräsidentin Doris Leuthard erhielt hat, ist die Forschung aber eine ernste Sache. Im belgischen Lüttich hatte er zuerst Biologie studiert, dann Astrophysik, bevor er ...
 
Urteil zur Netzneutralität vertieft Spaltung zwischen USA und Europa
Mi, 20 Dez 2017 13:55:00 GMT - Welche Folgen hat der Entscheid der USA, die Netzneutralität aufzuheben, für die Schweiz und Europa? Es könnte die Online-Innovation ersticken, sagt ein amerikanischer Forscher, der in Zürich über Fragen des Internetzugangs forscht. Paradoxerweise könnten aber viele Gesetze, die auf die Aufrechterhaltung eines neutralen Internets zielen, den gleichen Effekt haben. Der Entscheid der Federal Communications Commission der Vereinigten Staaten "schafft eine Welt, in der 'man gross sein muss, um mitzuspielen'", sagt Internet-Experte Brian Trammell. Diese Kommission hatte letzte Woche entschieden, die Vorschriften zu kippen, die Internet-Provider bisher davon abhielten, Content-Providern für einen besseren Zugang zu ihren Netzwerken Kosten zu berechnen. Netzneutralität: Der Grundsatz, dass Internetdienst-Anbieter (Provider) Zugang zu allen Inhalten und Anwendungen unabhängig von der Quelle ermöglichen sollten, ohne bestimmte Produkte oder Websites zu bevorzugen oder zu blockieren. ...
 
"Viele Uhrmacher fühlen sich ihres Fachwissens beraubt"
Mi, 20 Dez 2017 10:00:00 GMT - Um dem Nachfrageboom gerecht zu werden, hat sich die Schweizer Luxusuhrenbranche in den letzten 20 Jahren massiv industrialisiert. Dieses Phänomen führte zu einer Abwertung der traditionellen Uhrmacherkunst, wie der Waadtländer Anthropologe Hervé Munz festgestellt hat. Will man etwas mehr erfahren über die sehr diskrete Welt der Uhrmacherei, wendet man sich meistens an Finanzanalysten, Historiker oder Fachjournalisten. Für einmal befasste sich nun aber ein Anthropologe mit dem Thema und nahm dazu das Prunkstück der Schweizer Exportindustrie unter die Lupe. Ein Beruf, zwei Ebenen: Uhrmacher und Uhrenarbeiter Wer in der Schweiz Uhrmacher/Uhrmacherin werden will, absolviert entweder eine Lehre in einem Betrieb oder besucht vollzeitlich eine Uhrmacherschule. Die vierjährige Berufsausbildung wird mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen. Neben der Montage müssen Uhrmacher/innen sämtliche Teile eines Uhrwerks herstellen, warten und reparieren können. Seit ...
 
Begegnung mit dem Alpensalamander
Fr, 15 Dez 2017 13:00:00 GMT - Der Alpensalamander ist ein eigentümliches Wesen. Er unterscheidet sich von anderen Amphibien durch seine ungewöhnliche Fortpflanzung, aber auch durch die Fähigkeit, Kälte zu ertragen. Während andere Amphibien typischerweise Eier oder Larven legen, bringt das Alpensalamander-Weibchen nach einer zwei- bis vierjährigen Schwangerschaft ein oder zwei vollständig entwickelte Junge zur Welt. Die Neugeborenen haben eine Länge von 3 bis 5 Zentimeter. Ein ausgewachsenes Tier misst 13 bis 16 cm. In der Schweiz sind Amphibien seit 1967 generell geschützt. Sie gehören zu den am meisten gefährdeten Arten. Obwohl der Alpensalamander nicht betroffen ist, muss sein Lebensraum laut Biologen geschützt werden: felsige, nicht zu trockene Alpweiden mit magerer Vegetation. Das glänzend schwarze Wesen, das schattige und feuchte Räume zum Beispiel entlang von Bächen oder in Schluchten bevorzugt, lebt im Norden der Schweizer Alpen und im Kanton Graubünden in Höhen zwischen 800 und 2500 Metern über Meer.
 
Mit dabei der Schweizer Jacques Dubochet
Mo, 11 Dez 2017 07:49:00 GMT - Am Sonntag wurden in Oslo und Stockholm die Nobelpreise überreicht - unter anderem der Friedensnobelpreis, der an die in Genf ansässige Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN ging. Der Schweizer Physiker Jacques Dubochet nahm zusammen mit zwei Kollegen den Chemie-Nobelpreis entgegen.
 
Leuthard plädiert für mehr Risikobereitschaft
Di, 21 Nov 2017 07:30:00 GMT - Im Rennen um die digitale Zukunft will der Bund seinen guten Startplatz verteidigen. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Schweizerinnen und Schweizer deshalb dazu aufgerufen, beim Erforschen von neuen digitalen Möglichkeiten mehr Risikobereitschaft zu zeigen. Heute gebe es etwa beim E-Government noch Verbesserungspotenzial, sagte Leuthard an der erstmals vom Bundesamt für Kommunikation organisierten Konferenz "Digitale Schweiz" in Biel. In diesem Bereich figuriere die Schweiz nicht unter den Spitzenreitern. Um dies zu ändern und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, seien eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein ständiger Dialog zwischen allen Anspruchsgruppen notwendig, so Leuthard vor rund 700 Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Ergebnisse der Konferenz bilden die Grundlage für die Überarbeitung der Strategie "Digitale Schweiz" des Bundesrats. Eine neue Version wird zusammen mit einem ...
 
Wie eine Schülerin gegen Antibiotikaresistenzen kämpft
Mo, 20 Nov 2017 10:00:00 GMT - Die 19-jährige Nina Kathe hat gerade erst ihr Studium in Biomedizin an der Universität Zürich begonnen. Sie ist aber schon Autorin einer preisgekrönten Forschungsarbeit über Antibiotikaresistenzen, ein globales Problem für die öffentliche Gesundheit. Angesichts der zwei prestigeträchtigen Auszeichnungen, die Nina Kathe für ihre Forschung erhielt, könnte man denken, dass ihr Projekt über Antibiotikaresistenz in E. coli-Bakterien das Ergebnis eines Stipendiums oder einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit war. Dem war nicht so: Sie hatte das Experiment mit Hilfe ihres eigenen Computers und im Biologieunterricht ihrer Schule im Kanton Aargau selber durchgeführt; es war ihre Maturarbeit. "Als ich meinem Biologielehrer meine Idee präsentierte, schaute er mich seltsam an und sagte, ich könnte es versuchen. Es töne aber wirklich utopisch und ich sollte daher auch nicht enttäuscht sein, falls es nicht klappen würde", erklärt Kathe gegenüber swissinfo.ch. "Eigentlich hätte ich meine ...
 
"Schockierend, dass Fliegen nicht besteuert wird"
Sa, 11 Nov 2017 13:30:00 GMT - Angesichts der Bedrohung durch den Klimawandel sollte die Schweiz die Fliegerei besteuern, fordert Florian Egli. Der ETH-Wissenschaftler nimmt derzeit an der UNO-Klimakonferenz in Deutschland teil. Er ist Vizepräsident von foraus, einem jungen Schweizer Thinktank zur Aussenpolitik. swissinfo: Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich beim Klimaschutz?  Florian Egli: Die Bilanz ist durchzogen. Einerseits hat sie vor dem Abschluss des Klimaabkommens 2015 in Paris viel Schwung in die Verhandlungen eingebracht. Sie war das erste Land, welches ein nationales Klimaziel einreichte. Gleichzeitig sind Schweizerinnen und Schweizer grosse Klimasünder. Dies auch angesichts der Tatsache, dass sie viele Konsumgüter importieren, die gar nicht in den Treibhausgasstatistiken der Schweiz erscheinen, sondern  in den denjenigen der Herkunftsländer (also zum Beispiel China). swissinfo:  Schweizerinnen und Schweizer isolieren zwar ihre Gebäude besser und verursachen im Haushalt weniger ...
 
Berner Klimaforscher erhält Marcel-Benoist-Preis
Mi, 1 Nov 2017 14:30:00 GMT - Mit dem Benoist-Preis werden seit fast 100 Jahren Wissenschaftler geehrt, die in der Schweiz forschen. Dieses Jahr hat der Berner Klimaforscher Thomas Stocker den "Schweizer Nobelpreis" in Empfang genommen. Thomas Stocker und sein Team an der Universität Bern beherrschen eine Technik, um Eis zu untersuchen, das 800'000 Jahre alt ist. Und der Klimaforscher will noch weitergehen: "Wir möchten in der Antarktis das älteste Eis holen. Es ist etwa 1,5 Millionen Jahre alt." Aus dem Eis gewann Stocker Erkenntnisse über den Klimawandel. Das brachte ihm den Ruf eines Forschers von Weltrang ein ? und jetzt den Marcel-Benoist-Preis. Mit seiner Forschung leiste Stocker "einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis der Komplexität des weltweiten Klimasystems und den sich abzeichnenden Klimaveränderungen", schreibt die Marcel-Benoist-Stiftung auf ihrer Internetseite. Er verstehe es, "seine Erkenntnisse nicht nur der Wissenschaftsgemeinde, sondern auch politischen Entscheidungsträgern ...
 
Künstliche Intelligenz: Lugano bietet ersten Schweizer Masterstudiengang an
Mo, 30 Okt 2017 15:03:00 GMT - Die Universität der italienischen Schweiz (USI) in Lugano bietet neu einen Masterlehrgang für künstliche Intelligenz an. Für die Schweiz eine Premiere. "Wissen Sie, was lustig ist? Wenn man mich vor fünf Jahren gefragt hätte, ob Autos jemals alleine fahren werden, hätte ich wahrscheinlich geantwortet, dass in zwanzig Jahren darüber gesprochen wird", sagt Luca Maria Gambardella. "Doch wenn sich neben den Forschern ? welche die methodischen Grundlagen legen ? auch die Industrie und die Wirtschaft bewegen, können beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Das selbstfahrende Auto ist heute Realität, und bis vor kurzem war es für uns noch gar nicht denkbar." Gambardella ist Direktor des Instituts Dalle Molle für künstliche Intelligenz (IDSIA), das 1988 von Angelo Dalle Molle gegründet wurde. Der Erfinder des Alkoholgetränks Cynar glaubte an den technologischen Fortschritt als Beitrag zu einer besseren Lebensqualität (er war beispielsweise ein Wegbereiter für die Elektromobilität). Er ...
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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