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Autonomes Fahren: Die Zukunft ist bereits Realität
So, 11 Feb 2018 10:00:00 GMT - Reisen im Stadtverkehr mit einem selbstfahrenden Auto oder Bus: Das ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität. In Singapur wird ab 2018 ein unbemannter Taxidienst angeboten. Auch in der Schweiz wird diese Art von Mobilität an einigen Standorten erprobt. In der Gemeinde Marly beispielsweise fährt ein Shuttlebus durch die Strassen eines Industriegebietes. Eine Tankstelle, eine verkehrsreiche Strasse, ein Restaurant und ein Dorfladen. Das ist das Bild, das man von Marly hat, eine anonyme Gemeinde, etwa zehn Busminuten vom Zentrum Freiburgs entfernt. Nichts deutet darauf hin, dass gerade hier die Zukunft geplant wird. Und doch sieht man etwas Zukunftsträchtiges auf sich zurollen: Es handelt sich um den selbstfahrenden Shuttle-Bus, der seit September 2017 zwischen dem Innovationszentrum der Gemeinde Marly und der Haltestelle Epinettes verkehrt. Der Elektrobus fährt mit einer Geschwindigkeit von rund 10 Stundenkilometern auf einer 1300 Meter langen Strecke und kann bis zu ...
 
Die neue Erde könnte Trappist 1e heissen
Mi, 7 Feb 2018 15:40:00 GMT - Seit einem Jahr ist er der Star unter den weit entfernten Planetensystemen. Nun haben die sieben Planeten von Trappist 1 etwas mehr von ihren Geheimnissen preisgegeben. Die Ähnlichkeiten mit der Erde sind frappant. "Diese Planeten sind die ersten, bei denen man bestimmen könnte, ob es Leben auf ihnen gibt. Und das innerhalb von zehn Jahren", sagt Brice-Olivier Demory begeistert. Der Astronomie-Professor arbeitet am Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern und beim Nationalen Forschungsschwerpunkt "PlanetS". Diese beiden Institutionen meldeten kürzlich, dass unter den sieben Planeten des Sternes Trappist 1, in 39 Lichtjahren Entfernung von der Erde, der vierte Planet Trappist 1e der erdähnlichste ist, der je beobachtet wurde. Er ist felsig, hat ein gemässigtes Klima und muss über flüssiges Wasser und eine gute Atmosphäre verfügen. Das ist aber noch nicht alles: Während die drei äussersten Planeten dieses Systems wahrscheinlich von Eisschichten bedeckt sind, ...
 
Alpenblumen kämpfen um Nahrung und Raum
Mi, 7 Feb 2018 12:45:00 GMT - Die globale Erwärmung beeinflusst die Alpenflora. Dabei gibt es unter den Pflanzen Gewinner und Verlierer, wie eine gemeinsame Studie von Schweizer und österreichischen Wissenschaftlern zeigt. Es droht ein Verlust der Biodiversität. Alpenpflanzen geraten in höheren Lagen zunehmend unter Druck, wie Forscher der Universität Wien und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) herausgefunden haben. Wenn die Temperaturen steigen, steigen auch die Pflanzen. Im Vergleich zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegt ihre obere Verbreitungsgrenze heute im Durchschnitt 20-35 Meter höher. Die Studie, die in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA" erschien, kommt zudem zum Ergebnis, dass die untere Verbreitungsgrenze vieler Arten schneller ansteigt als die obere Grenze, so dass gesamthaft ein schmaleres Höhenband besiedelt wird als früher. Die Folge: In grösseren Höhen wird es eng, die nach oben vorstossenden ...
 
Das Phantom am Rand unseres Sonnensystems
Di, 6 Feb 2018 10:00:00 GMT - Himmelsgucker weltweit fahnden fieberhaft nach einem bisher unbekannten Riesenplaneten. So auch der Schweizer Astrophysiker Christoph Mordasini von der Universität Bern. Die Entdeckung wäre eine wissenschaftliche Sensation. Woran liegt es, dass unsere Sonne in einem schiefen Winkel rotiert? Und warum kreisen einige Himmelskörper am Rand unseres Sonnensystems auf seltsamen Bahnen? Irgendetwas bringt unser Sonnensystem ins Ungleichgewicht. Doch was ist es? Einige Astronomen denken, dass ein bislang unentdeckter grosser Planet für die Störungen verantwortlich sein könnte. Vor allem zwei sind überzeugt von dieser These: Die beiden Astrophysiker Konstantin Batygin und Mike Brown vom California Institute of Technology. 2016 schrieben sie in einem Fachartikel, dass sie Hinweise für einen neunten Planeten gefunden hätten. Sie hätten die unregelmässigen Umlaufbahnen kleiner Körper jenseits des Neptuns analysiert und dabei festgestellt, dass diese womöglich von einem grossen Planeten ...
 
Der neue "Rolls Royce" der Spektrographen
Fr, 2 Feb 2018 15:00:00 GMT - Dank des neuen Präzisionsinstrumentes ESPRESSO sollte es möglich sein, eine zweite Erde im All zu entdecken. Der Schweizer Erfinder hofft, dass sein Gerät eines Tages eine sauerstoffreiche Atmosphäre finden wird. Ein kleiner Kaffee? "Wir hatten den Namen vor dem Kürzel", sagt Francesco Pepe, Leitender Forscher von ESPRESSO. "Die Maschine hat eine Menge Sitzungen, Mahlzeiten und Kaffee in Anspruch genommen. Dann sahen wir, dass es auch 'Echelle SPectrograph for Rocky Exoplanets and Stable Spectroscopic Observations' bedeuten könnte. Aber man soll darin nicht nach etwas Tieferem suchen." Am Nachthimmel sieht der Mensch nur Licht. Und seine Teleskope, egal wie gross sie sind, sehen auch nichts anderes.  Aber Astrophysiker wissen, wie man daraus jede Menge Informationen ableitet: Dank dem Licht wissen sie, dass unsere Sonne keine Ausnahme ist und dass die meisten Sterne in unserer Galaxie Planeten haben, die sich um sie drehen. Licht, das die Farbe wechselt, wenn ein Stern auf ...
 
Schweizer Rekord-Schneehöhen gegen den Trend
Mi, 24 Jan 2018 13:00:00 GMT - Diese Woche erlebten die Skistationen Davos, Zermatt und Andermatt zum Teil rekordhohe Schneepegel. Es handelt sich dabei aber um Ausreisser im jahrelangen Trend rückläufiger Schneefälle. Im vergangenen Jahrzehnt fiel 2012 zum letzten Mal eine solch grosse Schneemenge innerhalb eines Tages. In Davos. Kanton Graubünden, und Zermatt, Kanton Wallis, vermochte die gestrige Schneehöhe diese Menge sogar in den Schatten zu stellen. Deswegen gilt für den gesamten Alpenbogen die höchste Lawinen-Warnstufe. Einige Ferienorte in den Alpen sind von der Umwelt abgeschnitten. Im Vergleich über die Jahre sind die Schneefallpegel in den bekannten Skistationen Davos, Zermatt und Andermatt in den letzten Jahren gesunken, wie die dunkleren Farben in den folgenden Grafiken zeigen. Die Lawinengefahr, Erdrutsche und Hochwasser führten in der Schweiz in den vergangenen Tagen zu Strassensperrungen und Störungen im öffentlichen Verkehr. ???????
 
"Statisten" wollen Trump in Davos die Schau stehlen
Mo, 22 Jan 2018 14:01:00 GMT - Wenn die weltweit vermutlich umstrittenste Figur einen Auftritt hat, lädt sich die Atmosphäre zwangsläufig auf. Was wäre also besser, als das Weltwirtschaftsforum zum Thema "Das Schaffen einer gemeinsamen Zukunft in einer zerrissenen Welt" mit der Ankunft von US-Präsident Donald Trump zu eröffnen? "Unsere Welt wurde durch die zunehmende Konkurrenz zwischen Nationen und den tiefen Graben in der Gesellschaft zerrissen", sagte Klaus Schwab, Gründer des World Economic Forum (WEF), an einer Pressekonferenz vor dem Jahrestreffen in Davos. Mit den vielen einflussreichen Politikern, Wirtschaftsführern und Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft unter einem Dach hofft das WEF, "diese Verwerfungen zu überwinden" und "den Zustand der Welt zu verbessern". Das Jahrestreffen der Wirtschaftselite findet zum 48. Mal statt, und Schwabs Aufruf hat unterdessen einen vertrauten Klang angenommen. Wieder einmal hat das WEF die unmöglich erscheinende Aufgabe auf sich genommen, die schier endlose ...
 
Kryptowährungen führen zu neuem Goldrausch im Alpendorf
Mi, 10 Jan 2018 10:00:00 GMT - Im ehemaligen Goldgräberdorf Gondo wird seit neustem nach Kryptowährungen geschürft. Das Dorf mit seinen 40 Bewohnern, das immer wieder von Unglücken heimgesucht wurde, hofft auf eine bessere Zukunft. Gondo ? eine isolierte Schweizer Gemeinde im Kanton Wallis nahe der schweizerisch-italienischen Grenze ? ist kaum der Ort, an dem man eine ultramoderne, disruptive und kontrovers diskutierte Technologie vermuten würde. Trotzdem entschied sich das Startup Alpine Mining dafür, hier eine Kryptowährungs-Mine einzurichten. Der unaufhaltsame Höhenflug von Bitcoin lockt immer mehr Menschen an den mutmasslichen Honigtopf der Kryptowährungen. Bereits gibt es mehr als tausend Digitalwährungen, und jeden Tag kommen neue dazu. Viele werden wohl spurlos verschwinden, Enthusiasten aber glauben, dass sie bleiben und florieren werden. In Gondo sind die Tage schon längst vorbei, als 500 Goldschürfer hier ihr Glück versuchten. Die neue Mine befindet sich in einem Raum voll blinkender Lichter, ...
 
In der Kryptomine von Gondo
Mi, 10 Jan 2018 10:00:00 GMT - Die Kryptomine von Alpine Mining befindet sich in einem Gemeindegebäude von Gondo. Ein Gewirr aus Kabeln, Belüftungsrohren und blinkenden Maschinen.
 
Ein Blick auf Gondos Dorfzentrum
Mi, 10 Jan 2018 10:00:00 GMT - Das kleine Schweizer Dorf, beidseitig von hohen Bergen umgeben, baute nach dem verheerenden Erdrutsch in der Dorfmitte einige neue Gebäude.
 
Wie Biomasse mithelfen kann, das Energieziel zu erreichen
So, 7 Jan 2018 10:00:00 GMT - In der Schweiz steckt ein grosses Energiepotenzial in der Biomasse ? wie Holz, Hofdünger und Speisereste. Doch um dieses Potential zu nutzen, braucht es mehr als technologische Innovationen. Biomasse ist derzeit die zweitwichtigste heimische erneuerbare Energiequelle der Schweiz (die wichtigste ist Wasserkraft). Biomasse ? also Pflanzen oder andere organische Stoffe ? kann auf vielfältige Weise energetisch genutzt werden: So kann beispielsweise Holz zur Wärmeerzeugung verbrannt werden, Pflanzenreste können chemisch zu flüssigen Biokraftstoffen verarbeitet werden, und Hofdünger kann von Bakterien abgebaut werden, um Biogas freizusetzen, das wiederum zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) sagen nun, dass die Menge an nachhaltiger Energie, die aus Biomasse gewonnen wird, doppelt so hoch sein könnte wie heute. Ihre Argumentation basiert auf der ersten umfassenden Berechnung der potenziellen Energie ...
 
Was sagt uns die Schneedecke?
Do, 4 Jan 2018 08:30:00 GMT - Der Schneephysiker Charles Fierz und sein Kollege vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos demonstrieren die verschiedenen Tests und Messungen, die durchgeführt wurden, um schwache Schichten in der Schneedecke zu erkennen. (SRF, swissinfo.ch)
 
"Wir sind ja längst Cyborgs, und wir verbessern uns laufend"
Di, 2 Jan 2018 10:00:00 GMT - Auf Milliarden von Smartphones laufen heute Spracherkennungen und -übersetzungen, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Jürgen Schmidhuber, der vielen als Vater der modernen KI gilt, ist überzeugt, dass diese dem Menschen punkto Intelligenz bald den Rang ablaufen wird. Schmidhuber ist seit 1995 leitender Forscher bei IDSIA (Istituto Dalle Molle di Studi sull 'Intelligenza Artificiale) in Lugano, einem Schweizer Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz. Dort führt der gebürtige Deutsche seit den 1990er-Jahren KI-Grundlagenforschung durch. swissinfo.ch: Sie sagen in Interviews immer wieder, dass Sie solange als Wissenschaftler arbeiten wollen, bis Sie eine Maschine entwickelt haben, die klüger ist als Sie selbst. Woher kommt dieser Traum? J.S.: Als Bub fragte ich mich, wie ich meinen Einfluss auf die Welt maximieren kann.  Weil ich einsah, dass ich nicht sehr klug bin, sah ich die Lösung darin, eine Maschine zu bauen, die lernt, viel klüger zu werden, als ich es bin ...
 
Das Jahr 2017 in Zahlen
Di, 26 Dez 2017 10:00:00 GMT - Fast alle Artikel, die swissinfo.ch 2017 veröffentlicht hat, enthalten einen Prozentsatz, ein Alter, einen Geldbetrag oder andere Zahlen. Hier ist ein Rückblick auf ein paar wichtige Daten. 17. Januar 5000 Um die Sicherheit am Boden und in der Luft während des jährlichen Weltwirtschaftsforums (WEF)  in Davos zu gewährleisten, stellte das Verteidigungsministerium bis zu 5000 Armeeangehörige zur Verfügung. Die Zahl der Teilnehmer war nur halb so hoch. 27. Januar 69 Laut Armeeangaben verschwanden im Jahr zuvor 69 Armeewaffen dauerhaft oder vorübergehend. Die meisten von ihnen wurden gestohlen oder "verlegt". Zwischen 1969 und 2015 gingen 5155 Waffen verloren. (beruhigend oder auch nicht: 317 tauchten später wieder auf). 28. Februar 87 Die Schweizer Regierung musste einräumen, dass ihre Strategie zur Ausrottung der Masern gescheitert war. Die Masernimpfungsrate liegt in der Schweiz bei 87% und damit unter den 95%, welche die Weltgesundheits-Organisation (WHO) als Ziel für die ...
 
"Überall im All finden sich alle Grundzutaten für das Leben"
Mo, 25 Dez 2017 10:00:00 GMT - Nach dem Schweizer Michel Mayor im Jahr 2000 hat einer seiner ehemaligen Postdoktoranden dieses Jahr den Balzan-Preis erhalten. Der Belgier Michael Gillon wurde bekannt, weil er seine Teleskope auf Sterne ausrichtete, die leicht auf ihre Planeten schliessen lassen. Trappist 1, benannt nach den berühmten Braumönchen, heisst das ultrakompakte System von sieben Planeten, die er in Zusammenarbeit mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa entdeckt hat. Sie bringen Science-Fiction-Fans zum Träumen. Speculoos heisst sein Projekt für die Suche nach Planeten in der Umgebung von ultrakalten Sternen (trotzdem etwa 3000 Grad an der Oberfläche!): Michael Gillons Werk lässt auch in der Namensgebung etwas von seinem belgischen Humor durchscheinen. Für den 43-jährigen Forscher, der am 17. November den Balzan-Preis aus den Händen von Bundespräsidentin Doris Leuthard erhielt hat, ist die Forschung aber eine ernste Sache. Im belgischen Lüttich hatte er zuerst Biologie studiert, dann Astrophysik, bevor er ...
 
Urteil zur Netzneutralität vertieft Spaltung zwischen USA und Europa
Mi, 20 Dez 2017 13:55:00 GMT - Welche Folgen hat der Entscheid der USA, die Netzneutralität aufzuheben, für die Schweiz und Europa? Es könnte die Online-Innovation ersticken, sagt ein amerikanischer Forscher, der in Zürich über Fragen des Internetzugangs forscht. Paradoxerweise könnten aber viele Gesetze, die auf die Aufrechterhaltung eines neutralen Internets zielen, den gleichen Effekt haben. Der Entscheid der Federal Communications Commission der Vereinigten Staaten "schafft eine Welt, in der 'man gross sein muss, um mitzuspielen'", sagt Internet-Experte Brian Trammell. Diese Kommission hatte letzte Woche entschieden, die Vorschriften zu kippen, die Internet-Provider bisher davon abhielten, Content-Providern für einen besseren Zugang zu ihren Netzwerken Kosten zu berechnen. Netzneutralität: Der Grundsatz, dass Internetdienst-Anbieter (Provider) Zugang zu allen Inhalten und Anwendungen unabhängig von der Quelle ermöglichen sollten, ohne bestimmte Produkte oder Websites zu bevorzugen oder zu blockieren. ...
 
"Viele Uhrmacher fühlen sich ihres Fachwissens beraubt"
Mi, 20 Dez 2017 10:00:00 GMT - Um dem Nachfrageboom gerecht zu werden, hat sich die Schweizer Luxusuhrenbranche in den letzten 20 Jahren massiv industrialisiert. Dieses Phänomen führte zu einer Abwertung der traditionellen Uhrmacherkunst, wie der Waadtländer Anthropologe Hervé Munz festgestellt hat. Will man etwas mehr erfahren über die sehr diskrete Welt der Uhrmacherei, wendet man sich meistens an Finanzanalysten, Historiker oder Fachjournalisten. Für einmal befasste sich nun aber ein Anthropologe mit dem Thema und nahm dazu das Prunkstück der Schweizer Exportindustrie unter die Lupe. Ein Beruf, zwei Ebenen: Uhrmacher und Uhrenarbeiter Wer in der Schweiz Uhrmacher/Uhrmacherin werden will, absolviert entweder eine Lehre in einem Betrieb oder besucht vollzeitlich eine Uhrmacherschule. Die vierjährige Berufsausbildung wird mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen. Neben der Montage müssen Uhrmacher/innen sämtliche Teile eines Uhrwerks herstellen, warten und reparieren können. Seit ...
 
Begegnung mit dem Alpensalamander
Fr, 15 Dez 2017 13:00:00 GMT - Der Alpensalamander ist ein eigentümliches Wesen. Er unterscheidet sich von anderen Amphibien durch seine ungewöhnliche Fortpflanzung, aber auch durch die Fähigkeit, Kälte zu ertragen. Während andere Amphibien typischerweise Eier oder Larven legen, bringt das Alpensalamander-Weibchen nach einer zwei- bis vierjährigen Schwangerschaft ein oder zwei vollständig entwickelte Junge zur Welt. Die Neugeborenen haben eine Länge von 3 bis 5 Zentimeter. Ein ausgewachsenes Tier misst 13 bis 16 cm. In der Schweiz sind Amphibien seit 1967 generell geschützt. Sie gehören zu den am meisten gefährdeten Arten. Obwohl der Alpensalamander nicht betroffen ist, muss sein Lebensraum laut Biologen geschützt werden: felsige, nicht zu trockene Alpweiden mit magerer Vegetation. Das glänzend schwarze Wesen, das schattige und feuchte Räume zum Beispiel entlang von Bächen oder in Schluchten bevorzugt, lebt im Norden der Schweizer Alpen und im Kanton Graubünden in Höhen zwischen 800 und 2500 Metern über Meer.
 
Mit dabei der Schweizer Jacques Dubochet
Mo, 11 Dez 2017 07:49:00 GMT - Am Sonntag wurden in Oslo und Stockholm die Nobelpreise überreicht - unter anderem der Friedensnobelpreis, der an die in Genf ansässige Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN ging. Der Schweizer Physiker Jacques Dubochet nahm zusammen mit zwei Kollegen den Chemie-Nobelpreis entgegen.
 
Leuthard plädiert für mehr Risikobereitschaft
Di, 21 Nov 2017 07:30:00 GMT - Im Rennen um die digitale Zukunft will der Bund seinen guten Startplatz verteidigen. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Schweizerinnen und Schweizer deshalb dazu aufgerufen, beim Erforschen von neuen digitalen Möglichkeiten mehr Risikobereitschaft zu zeigen. Heute gebe es etwa beim E-Government noch Verbesserungspotenzial, sagte Leuthard an der erstmals vom Bundesamt für Kommunikation organisierten Konferenz "Digitale Schweiz" in Biel. In diesem Bereich figuriere die Schweiz nicht unter den Spitzenreitern. Um dies zu ändern und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, seien eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein ständiger Dialog zwischen allen Anspruchsgruppen notwendig, so Leuthard vor rund 700 Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Ergebnisse der Konferenz bilden die Grundlage für die Überarbeitung der Strategie "Digitale Schweiz" des Bundesrats. Eine neue Version wird zusammen mit einem ...
 
Wie eine Schülerin gegen Antibiotikaresistenzen kämpft
Mo, 20 Nov 2017 10:00:00 GMT - Die 19-jährige Nina Kathe hat gerade erst ihr Studium in Biomedizin an der Universität Zürich begonnen. Sie ist aber schon Autorin einer preisgekrönten Forschungsarbeit über Antibiotikaresistenzen, ein globales Problem für die öffentliche Gesundheit. Angesichts der zwei prestigeträchtigen Auszeichnungen, die Nina Kathe für ihre Forschung erhielt, könnte man denken, dass ihr Projekt über Antibiotikaresistenz in E. coli-Bakterien das Ergebnis eines Stipendiums oder einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit war. Dem war nicht so: Sie hatte das Experiment mit Hilfe ihres eigenen Computers und im Biologieunterricht ihrer Schule im Kanton Aargau selber durchgeführt; es war ihre Maturarbeit. "Als ich meinem Biologielehrer meine Idee präsentierte, schaute er mich seltsam an und sagte, ich könnte es versuchen. Es töne aber wirklich utopisch und ich sollte daher auch nicht enttäuscht sein, falls es nicht klappen würde", erklärt Kathe gegenüber swissinfo.ch. "Eigentlich hätte ich meine ...
 
"Schockierend, dass Fliegen nicht besteuert wird"
Sa, 11 Nov 2017 13:30:00 GMT - Angesichts der Bedrohung durch den Klimawandel sollte die Schweiz die Fliegerei besteuern, fordert Florian Egli. Der ETH-Wissenschaftler nimmt derzeit an der UNO-Klimakonferenz in Deutschland teil. Er ist Vizepräsident von foraus, einem jungen Schweizer Thinktank zur Aussenpolitik. swissinfo: Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich beim Klimaschutz?  Florian Egli: Die Bilanz ist durchzogen. Einerseits hat sie vor dem Abschluss des Klimaabkommens 2015 in Paris viel Schwung in die Verhandlungen eingebracht. Sie war das erste Land, welches ein nationales Klimaziel einreichte. Gleichzeitig sind Schweizerinnen und Schweizer grosse Klimasünder. Dies auch angesichts der Tatsache, dass sie viele Konsumgüter importieren, die gar nicht in den Treibhausgasstatistiken der Schweiz erscheinen, sondern  in den denjenigen der Herkunftsländer (also zum Beispiel China). swissinfo:  Schweizerinnen und Schweizer isolieren zwar ihre Gebäude besser und verursachen im Haushalt weniger ...
 
Berner Klimaforscher erhält Marcel-Benoist-Preis
Mi, 1 Nov 2017 14:30:00 GMT - Mit dem Benoist-Preis werden seit fast 100 Jahren Wissenschaftler geehrt, die in der Schweiz forschen. Dieses Jahr hat der Berner Klimaforscher Thomas Stocker den "Schweizer Nobelpreis" in Empfang genommen. Thomas Stocker und sein Team an der Universität Bern beherrschen eine Technik, um Eis zu untersuchen, das 800'000 Jahre alt ist. Und der Klimaforscher will noch weitergehen: "Wir möchten in der Antarktis das älteste Eis holen. Es ist etwa 1,5 Millionen Jahre alt." Aus dem Eis gewann Stocker Erkenntnisse über den Klimawandel. Das brachte ihm den Ruf eines Forschers von Weltrang ein ? und jetzt den Marcel-Benoist-Preis. Mit seiner Forschung leiste Stocker "einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis der Komplexität des weltweiten Klimasystems und den sich abzeichnenden Klimaveränderungen", schreibt die Marcel-Benoist-Stiftung auf ihrer Internetseite. Er verstehe es, "seine Erkenntnisse nicht nur der Wissenschaftsgemeinde, sondern auch politischen Entscheidungsträgern ...
 
Künstliche Intelligenz: Lugano bietet ersten Schweizer Masterstudiengang an
Mo, 30 Okt 2017 15:03:00 GMT - Die Universität der italienischen Schweiz (USI) in Lugano bietet neu einen Masterlehrgang für künstliche Intelligenz an. Für die Schweiz eine Premiere. "Wissen Sie, was lustig ist? Wenn man mich vor fünf Jahren gefragt hätte, ob Autos jemals alleine fahren werden, hätte ich wahrscheinlich geantwortet, dass in zwanzig Jahren darüber gesprochen wird", sagt Luca Maria Gambardella. "Doch wenn sich neben den Forschern ? welche die methodischen Grundlagen legen ? auch die Industrie und die Wirtschaft bewegen, können beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Das selbstfahrende Auto ist heute Realität, und bis vor kurzem war es für uns noch gar nicht denkbar." Gambardella ist Direktor des Instituts Dalle Molle für künstliche Intelligenz (IDSIA), das 1988 von Angelo Dalle Molle gegründet wurde. Der Erfinder des Alkoholgetränks Cynar glaubte an den technologischen Fortschritt als Beitrag zu einer besseren Lebensqualität (er war beispielsweise ein Wegbereiter für die Elektromobilität). Er ...
 
Blick voraus auf eine Welt mit digitaler Politik
Fr, 27 Okt 2017 09:00:00 GMT - Während Stimmbürgerinnen und Stimmbürger überall auf der Welt mit der Digitalisierung vertrauter werden, experimentieren die Staaten mit neuen digitalen Instrumenten in der Politik. Die Schweiz gehört laut zwei neuen Büchern, die sich mit der vernetzten Zukunft auseinandersetzen, zu den langsameren. Roboter, künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge, Crowd-Sourcing, Crowd-Funding, Blockchain, Bitcoin, MOOCs, E-Books, Drohnen, Smartphones ? das Wirrwarr der Digitalisierung zeigt sich allein an der grossen Anzahl neuer Begriffe. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass in einem Artikel die glorreiche (oder apokalyptische) Zukunft zerlegt wird, die von solchen Technologien gestaltet wird. Als Costa Vayenas, ein in Zürich tätiger Berater für öffentliche Angelegenheiten und ehemaliger Forschungsleiter bei der UBS, sich für den Einfluss technischer Hilfsmittel auf demokratische Verfahren zu interessieren begann, stellte er mit Erstaunen fest, dass sich dieses Thema der öffentlichen Wahrnehmung ...
 
Schweizer "Health Valley" wächst weiter
Di, 24 Okt 2017 13:53:00 GMT - Die Ankündigung führte in der Westschweiz zu grossen Schlagzeilen: ???????ADC Therapeutics, ein junges Waadtländer Unternehmen, das sich auf modernste Behandlungsmethoden von Krebserkrankungen spezialisiert hat, konnte fast 200 Millionen Franken an privaten Investitionen aufbringen. Ein Rekord in Europa seit 2015, der die Vitalität des Westschweizer "Health Valleys" verdeutlicht. Die Finanzierung sei mit neuen und bestehenden Investoren realisiert worden, schrieb ADC Therapeutics am 23. Oktober in einer Mitteilung. Bereits im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen 105 Millionen Dollar aufbringen. Seit dessen Gründung 2012 konnten insgesamt 455 Millionen Franken an Investorengeldern angezogen werden. Mit den neuen Mitteln sollen die beiden in der Testphase befindlichen Medikamente ADCT-301 und ADCT-402 weiterentwickelt werden. Diese beiden Substanzen sind Gegenstand von vier klinischen Studien in verschiedenen Subtypen von Lymphknotenkrebs und Leukämie. "Die beiden Medikamente, ...
 
Schweizer Studierende gewinnen am US Solar Decathlon
So, 15 Okt 2017 10:01:00 GMT - Die Schweizer Equipe hat in Denver (USA) den Wettbewerb Solar Decathlon 2017 gewonnen. Das Team stellte "NeighborHub" vor, ein Solarhaus, das dem umliegenden Quartier als Zentrum dient. Im Ganzen kamen die Schweizer in Colorado acht Mal aufs Podest. Ihr Projekt: Ein Quartierzentrum, das nur von Sonnenenergie betrieben wird. Das in der Schweiz von rund 50 Studierenden entworfene Solarhaus überzeugte die Jury und gewann den ersten Preis, der mit 300'000 Franken dotiert ist.  Das Solarhaus "NeighborHub" wurde von Studierenden der EPFL in Lausanne, der Hochschule für Ingenieurwissenschaften und Architektur in Freiburg und den Hochschulen für Kunst und Design in Genf und Freiburg konzipiert. Das Schweizer Team kam in den Kategorien Architektur, Ingenieurwesen, Energie, Wasser, Gesundheit und Komfort sowie Haushaltsleben auf den ersten Rang.  Der Wettbewerb Solar Decathlon wird alle zwei Jahre vom US-Energieministerium organisiert.
 
Palliative Care für Kinder: wichtig, aber selten in der Schweiz
Mi, 11 Okt 2017 10:00:00 GMT - In der Schweiz fehlt es an Palliativmedizin für Kinder. Das bedeutet, dass nicht immer alle unheilbar erkrankten Kinder und ihre Familien eine angemessene Betreuung erhalten. Der Wandel sei zwar im Gang, auch wenn es noch viel zu tun gebe, sagt einer der wenigen Spezialisten im Land. "Marc, ich habe genug. Ich möchte dem jetzt ein Ende setzen." Mit Marc ist Professor Ansari gemeint. Er ist Leiter der Abteilung Onkologie und Hämatologie für Kinder am Universitätsspital Genf (HUG). Den Wunsch zu sterben hatte ein Jugendlicher, der an einer unheilbaren Krebserkrankung leidet, kurz vor unserem Treffen ausgedrückt. Eine Situation, die das Ausmass des Leidens aufzeigt, das ein Jugendlicher durchmachen muss, von dem es am Ende doch kein Entrinnen gibt, auch wenn sein Arzt versucht hatte, ihm adäquate Behandlung und Unterstützung zu geben. Es ist eine Bitte, die nicht so selten vorkommt. Der Wunsch zu sterben wird am häufigsten von Jugendlichen formuliert. Die Gründe seien jedoch ...
 
"Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung"
So, 8 Okt 2017 09:00:00 GMT - In den letzten Jahren ist jede Annahme darüber, wer der Mensch eigentlich ist und woher er stammt, in Frage gestellt worden. Neue Ausgrabungen zeigen, dass die Entwicklung zum Homo sapiens um einiges mysteriöser ist als wir dachten. In den Wäldern Ostafrikas wurde der Affe zum Mensch. Dort trennten sich vor sechs bis sieben Millionen Jahren die Stammeslinien von Schimpanse und Mensch, und die ersten aufrechtgehenden Frühmenschen, so genannte Hominiden, entstanden. Das ist die gängige Lehrmeinung. Gemäss dieser breiteten sich diese Vorfahren zwar innerhalb Afrikas weiter aus, verliessen aber den Kontinent für viele Millionen von Jahren nicht. Doch stimmt das so wirklich? Im Mai dieses Jahres berichtete ein deutsches Forscherteam, sie hätten einen neuen Urmenschen identifiziert. Dieser soll vor über sieben Millionen Jahren auf dem Balkan gelebt haben. Die Wissenschaftler folgerten aus dem Befund, dass die Abspaltung zwischen Mensch und Schimpanse wohl nicht in Afrika, sondern im ...
 
Bitterer Honig
Fr, 6 Okt 2017 06:00:00 GMT - Laut einer Schweizer Studie, welche diese Woche in der renommierten Zeitschrift Science publiziert wurde, enthalten drei Viertel des weltweit produzierten Honigs Spuren von Pestiziden. Was sind die Folgen für unsere Gesundheit und die Bienen? Wir haben einen Experten gefragt. Forscher der Universität Neuenburg und des Botanischen Gartens der Stadt Neuenburg haben zwischen 2015 und 2016 insgesamt 198 Honigproben aus der ganzen Welt auf Neonicotinoide, eine Gruppe von Insektiziden, untersucht. Resultat: 75% der Proben enthielten mindestens eines der fünf gesuchten Substanzen. Am höchsten, nämlich 86%, betrug der Anteil bei Honig aus Nordamerika. Wir haben mit einem der Studienautoren gesprochen: Alexandre Aebi, Imker und Dozent für Agrarökologie an der Universität Neuenburg. Drei von vier Proben enthalten Neonicotinoide. Hat Sie das Resultat überrascht? Ja und Nein. Wir haben erwartet, Spuren von Neonicotinoiden zu finden, aber das Ausmass hat uns überrascht. Wir hätten nicht ...
 
Messen von Radiokativität in der Luft und am Boden
Mi, 4 Okt 2017 13:02:00 GMT - Das Labor Spiez ist ein wichtiger Bestandteil der Beobachtungs- und Notfallgruppe, die zur Bewältigung eines nuklearen oder radioaktiven Grossereignisses in der Schweiz eingesetzt würde. Ende September testeten Wissenschaftler des Labors in Spiez zusammen mit Mitarbeitern einer Spezialeinheit der Armee (ABC Abwehrlabor 1) ihre Reaktionen bei einem allfälligen Atomunfall im Kernkraftwerk Mühleberg im Kanton Bern. So wurde die Strahlung in der Luft gemessen. (SRF/swissinfo.ch)
 
Chemie-Nobelpreis 2017 geht in die Schweiz
Mi, 4 Okt 2017 11:52:00 GMT - Der diesjährige Nobelpreis für Chemie geht an den Schweizer Jacques Dubochet, Joachim Frank (USA) und Richard Henderson (GB). Sie werden für die Entwicklung der Kryoelektronen-Mikroskopie geehrt, wie die Nobel-Jury in Stockholm mitteilte. Die Entwicklung der drei Forschenden gibt Einblicke in die Details der Struktur von Biomolekülen. Forscher können damit Biomoleküle "mitten in der Bewegung" einfrieren und damit biologische Prozesse nachvollziehen, die zuvor verborgen geblieben waren. Der 1942 in Aigle, Kanton Waadt, geborene Jacques Dubochet von der Universität Lausanne verbesserte diese Mikroskopie-Technik Anfang der 1980er-Jahre wesentlich, indem er die in Wasser gelösten Moleküle für die Messung rasant einfror, also "vitrifizierte". Dadurch behalten die Biomoleküle selbst im Vakuum ihre natürliche Form. Das erlaubte eine Momentaufnahme ihrer Struktur. 3D-Bilder von Zika-Virus Der gebürtige Deutsche Joachim Frank arbeitet an der Columbia University in New York und legte ...
 
Digitaltechnik im Dienst der Bildung
Fr, 29 Sep 2017 15:32:00 GMT - Auch die Bildung ist in der digitalen Welt angekommen. Die neuen Techniken werden in der Schweiz nach und nach als pädagogische Mittel eingesetzt. Während die obligatorische Schule interaktive Lehrtafeln benutzt, werden MOOC (Massive Open Online Course), jene Gratis Online-Kurse, die allen zugänglich sind, zum Teil an Hochschulen eingesetzt. Die Kommunikationsverantwortliche der pädagogischen Hochschule der Kantone Bern, Jura, Neuenburg (HEP) in La Chaux-de-Fonds erläutert: "Die HEP bildet jedes Jahr mehrere Hundert Studentinnen und Studenten zu Lehrkräften für unterschiedliche Schulstufen aus. Sie bietet auch ein Weiterbildungsprogramm an." Raphaël Lehmann, der Verantwortliche für die Ausbildung der Lehrkräfte der Primarstufe, ist optimistisch. Er zeigt uns die neueste Errungenschaft: eine interaktive, beidseitig benutzbare Lehrtafel. Die Tafel erkennt die Handschrift, kann diese transformieren, duplizieren oder umstellen, spielerische Übungen machen, Grafiken erstellen, ...
 
Unbemannte Kuriere aus der Luft
Fr, 29 Sep 2017 07:29:00 GMT - Ein Drohnensystementwickler und ein Autohersteller spannen zusammen, um den Kunden Produkte schneller liefern zu können. Ein Onlinemarktplatz im Raum Zürich ist für das Pilotprojekt auserkoren worden. Am Donnerstag wurde es vorgestellt ? mit einer Lieferung Kaffee von Ebmatingen nach Zollikon. Mercedes-Benz Vans, der US-amerikanische Drohnensystementwickler Matternet und der Schweizer Online-Marktplatz siroop haben in Zürich ein Pilotprojekt für Lieferungen per Transporter und Drohne gestartet. Rund drei Wochen lang können Kunden nun beim Online-Marktplatz siroop ausgewählte Produkte bestellen. Diese sind maximal zwei Kilogramm schwer und für den Transport per Drohne geeignet. Der Händler bestückt die Drohnen direkt nach Eingang der Bestellung. Sie fliegen daraufhin zu einem von zwei im Projekt genutzten Mercedes-Benz Wagen mit integrierter Drohnen-Landeplattform. Der Fahrer nimmt das Päckli in Empfang und bringt es auf «der letzten Meile» dem Kunden nach Hause.
 
"Der Klimawandel entzieht uns Ressourcen"
Fr, 22 Sep 2017 10:30:00 GMT - Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem, sondern auch ein wirtschaftliches und soziales, sagt der Schweizer Experte Thomas Stocker. Die Industriestaaten müssten Verantwortung übernehmen und so schnell wie möglich das Pariser Abkommen umsetzen. Seit 26 Jahren beschäftigt sich Thomas Stocker mit dem Klimawandel. In den Anfängen untersuchte er die Rolle der Ozeane, und seit Anfang der Neunzigerjahre beschäftigt er sich mit den menschenverursachten Faktoren des Klimawandels im engeren Sinn.  Sieben Jahre lang hat der Forscher und Professor für Klima und Umweltphysik an der Universität Bern die Arbeitsgruppe Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) geleitet: Der im Jahr 2014 herausgegebene fünfte Bericht war die wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage für 195 an der Pariser Klimakonferenz vom Dezember 2015 teilnehmende Regierungen. Noch vor zwanzig Jahren mussten Sie vermutlich die These von der Klimaerwärmung verteidigen. Heute ist sie eine Tatsache.
 
Tausend Briefe
Mi, 20 Sep 2017 08:42:00 GMT - Der Dichter Rainer Maria Rilke führte rege Korrespondenz. Diese solle veröffentlicht werden, so steht es in seinem Testament. Durch die Arbeit des Schweizerischen Literaturarchivs ist nun ein Teil der Briefsammlung digital einsehbar. 1353 Stück: So viele Briefe des Dichters der Moderne sind nun öffentlich zugänglich. Dies ist nur ein Bruchteil des gesamten Briefverkehrs, der eine bedeutende Rolle im literarischen Schaffen Rainer Maria Rilkes einnimmt. Seine letzten Jahre verbrachte der umtriebige Schreiber aus Prag auf Schloss Muzot in Siders (VS). Von dort aus stellte er 1922 das zehn Jahre zuvor begonnene Werk «Duineser Elegien» fertig, das ein Jahr später schliesslich veröffentlicht wurde. Nanny Wunderly-Volkart, an welche der oben abgebildete Brief adressiert ist, war für sieben Jahre die Mäzenin Rilkes. Von 1919 bis zu seinem Tod 1926 führten sie intensiven Briefkontakt.
 
Superreiche in der Schweiz und der Kryptowährungsboom
Mi, 13 Sep 2017 09:30:00 GMT - Wer sind die Investoren, die begierig darauf sind, auf den Bitcoin zu setzen? Und welche Pläne hegen sie für ihre frisch gemünzten Digitalanlagevermögen? "Geht es um Digitalwährungen, gibt es nur eine Art von Investoren ? jene, die sich wünschen, mehr gekauft zu haben", erklärte Bitcoin-Suisse-Gründer Niklas Nikolajsen gegenüber swissinfo.ch. Die seit 2013 in Zug angesiedelte Handels-, Makler- und Beratungsfirma erlebte in den vergangenen zwölf Monaten eine wahre Nachfrageexplosion. "Die meisten unserer Kunden sind vermögende Privatpersonen [Millionäre oder Milliardäre]", sagte Nikolajsen. "Sie haben entdeckt, dass Kryptowährung (Digitalwährung) eine gute Investition für ihre Portfolios ist. Bei keiner anderen Anlageklasse sah man in letzter Zeit eine derart gute Wertentwicklung." In der Schweiz sind die wichtigsten Akteure im Bereich Kryptowährung Firmen, die auf die neuen Digitalvermögenswerte spezialisiert sind. Mehr und mehr stossen aber auch Superreiche oder institutionelle ...
 
Selbstfahrende Busse kommen gut an
Mi, 13 Sep 2017 08:10:00 GMT - Es gibt bisher nur einen Ort in der Schweiz, wo man einem fahrenden Postauto ohne Chauffeur begegnet: Seit einem Jahr fahren zwei solche selbstfahrende Busse in Sitten durch die Strassen. Die Post zieht eine positive Bilanz und weitete den Pilotversuch auf Bern aus.
 
Das erste zertifizierte Elektroflugzeug
Di, 12 Sep 2017 15:35:00 GMT - Das Antares Elektro-Segelflugzeug von Lange Aviation war das erste Elektroflugzeug, das mit Elektromotor zertifiziert wurde. Pilot Karl Olsen entwickelte die Software. (Julie Hunt, swissinfo.ch) 
 
Leise surren die Motoren
Di, 12 Sep 2017 14:30:00 GMT - Noch spricht kaum jemand von elektrischer Fliegerei, doch die Entwicklung schreitet rasch voran. Erstmals in Europa hat sich am Wochenende in Grenchen alles getroffen, was in der Elektroflug-Szene Rang und Namen hat. Applaus für die Landung eines Kleinflugzeugs. Das hat Pilot Frank Anton, der am Samstag den Magnus E-Fusion mit Elektro-Antrieb von Siemens auf dem Flughafen Grenchen gelandet hat, noch nie erlebt. Publikum und Fotografen feiern den Leiter Elektroflugzeuge von Siemens auf dem Rollfeld wie einen Rockstar. Auch die anderen Kleinflugzeuge im Hangar und auf dem Rollfeld erhalten trotz Regen viel Aufmerksamkeit. Zum Teil sehen sie ganz normal aus. Einige ähneln Segelflugzeugen oder Ultraleicht-Fliegern. Meistens ist auch der Pilot oder die Pilotin nicht weit, um Fragen zu beantworten. Mit der Smartflyer Challenge fand am Wochenende erstmals ein Treffen von elektrisch oder hybrid betriebenen Flugzeugen in Europa statt, unter dem Motto: "Die Zukunft ist elektrisch". "Wir ...
 
Ein Schweizer Superleichtgewicht
Di, 12 Sep 2017 14:02:00 GMT - Er heisst wie ein Flugsaurier, doch der "Archaopteryx" ist ein elektrifiziertes Segelflugzeug von lediglich 88 Kilogramm, das auf kleinstem Raum landen kann. (Julie Hunt, swissinfo.ch) 
 


Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
Rundschreiben Nr. 6/2017 (10.10.2017)
Rundschreiben Nr. 5/2017 (30.08.2017)
Rundschreiben Nr. 4/2017 (15.06.2017)
Rundschreiben Nr. 3/2017 (12.04.2017)
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