Schweizer Verein Freiburg e.V.


Willkommen Wir über uns Termine Berichte Vereins-News Nachrichten Adressen Links

News & Aktuelles


News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Schweiz! Klicken Sie einfach auf die gewünschte Überschrift, um die komplette Nachricht anzuzeigen....


Die Fünfte Schweiz im Fokus - SWI swissinfo.ch

Dieser RSS Feed wird zur Verfügung gestellt von:
http://www.swissinfo.ch/ger

Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

"Ich fühle mich zuhause, obwohl ich hier nie gelebt habe"
Fr, 2 Aug 2019 11:20:00 GMT - Auf einer Reise lernen junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ihre Wurzeln kennen. Einige von ihnen finden so eine zweite Heimat. Ein heisser Nachmittag im Freibad Meiringen im Berner Oberland. Hier, im Herzen der Schweiz, befindet sich eine Station der Schweizer Reise für junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Nach einer einwöchigen Tour quer durch die Schweiz ist die Badi eine schöne Abkühlung für die 24 Kinder aus aller Welt. Von Solothurn nach Kalifornien "Es isch mega cool", sagt die 14-jährige Lilly. Sie kommt aus Santa Monica in Kalifornien. Dass sie in den USA lebt, hört man ihrem von englischen Wörtern durchzogenen Schweizerdeutsch deutlich an. "Meine Eltern geben sich Mühe, zu Hause Schweizerdeutsch mit mir zu sprechen", sagt Lilly. Mit fünf Jahren ist sie mit ihrer Familie von Solothurn nach Kalifornien gezogen, wo ihr Vater als Filmproduzent arbeitet. "Connection" mit den anderen Die Schweizer Reise macht sie schon zum zweiten Mal. Vor ...
 
Was es Expats bedeutet, Schweizer Wurzeln zu haben
Do, 1 Aug 2019 07:00:00 GMT - Für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ist der 1. August kein offizieller Feiertag. Doch viele werden heute an ihre Heimat denken. Rund 760'200 Schweizerinnen und Schweizer leben ausserhalb des Landes. Sie machen 10,6% der Staatsbürgerinnen und -bürger aus. Mehr als 60% der Auslandschweizerinnen und -schweizer leben in Europa, fast ein Viertel in Amerika, davon allein 80'400 in den USA. Diesen Sommer besuchten wir im Rahmen unserer Aktion #SWIonTour verschiedene Auslandschweizer-Clubs in Deutschland, Frankreich, Italien, Brasilien, Argentinien und den USA. Wir fragten die Mitglieder dabei auch, was es für sie bedeutet, Schweizerin oder Schweizer zu sein. Hier eine Auswahl der Antworten. In unseren weiteren Artikeln und Videos erfahren Sie, wie unsere Interviewpartner über die bevorstehenden Schweizer Parlamentswahlen denken, über E-Voting und was es für sie heisst, Schweizer Bürgerin oder Bürger im Ausland zu sein. ???
 
"Wir Schweizer sind sehr anpassungsfähig"
So, 20 Jan 2019 10:00:00 GMT - Wegen einer Frau zog David Schaffner vor gut zwei Jahren nach Mitteldeutschland. Heute ist der 25-jährige Auslandschweizer glücklich mit ihr verheiratet und geniesst das ruhige Leben in einer Kleinstadt. Zu seiner Heimat pflegt er weiterhin enge Kontakte. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? David Schaffner: Wegen der Liebe. Ich habe die Schweiz 2016 für meine damalige Freundin, mittlerweile Frau, verlassen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.S.: Eine Rückkehr war und ist bis jetzt nicht geplant, schliesse ich aber auch nicht aus. swissinfo.ch: Welcher Arbeit gehen Sie nach? Wie läuft es? D.S.: Ich arbeite in der Lebensmittelindustrie im Vertrieb. Wir sind auf "private label packaging" ...
 
Aufbruch ins Unbekannte
So, 6 Jan 2019 10:00:00 GMT - Eva Hefti wagte das grosse Abenteuer und zog mit ihrer Familie nach Neuseeland, ohne das Land vorher besucht zu haben. Von der Schweiz aus hatte ihr Mann eine Arbeit gefunden und hat dank kürzeren Arbeitszeiten jetzt mehr Zeit für die Familie. Die 39-jährige Bernerin schätzt besonders das warme Klima im Kiwiland. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Eva Hefti: Wir (ich, mein Mann und unsere drei Buben) flogen im Juni 2017 mit einem One-way-Ticket nach Neuseeland (ohne jemals vorher da gewesen zu sein). Mein Mann Tom wollte schon seit längerem einen Auslandaufenthalt machen, um seinen beruflichen Horizont zu erweitern. Und nachdem unsere Zwillinge keine Babys mehr waren, konnte ich mir das auch vorstellen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Auf Neuseeland stiessen wir eher zufällig: Ich habe einen ...
 
"Schweizer zu sein, ist ein zentraler Bestandteil meiner Identität"
So, 16 Dez 2018 12:00:00 GMT - Schon als Kind interessierte sich François Schwalb für die Schweiz, das Heimatland seines Vaters. Heute lebt der 30-Jährige mit seiner jungen Familie und zahlreichen Tieren in der südafrikanischen Provinz, wo er in der Obst- und Gemüseindustrie tätig ist. swissinfo.ch: Warum sind Sie Auslandschweizer? François Schwalb: Ich wurde 1988 in Südafrika geboren. Mein Vater ist Schweizer. Wir lebten 1996-97 in der Schweiz, als ich zwischen sieben und neun Jahre alt war. Wir besuchten die Schweiz 2008 und 2018 noch einmal. Nach der jüngsten Reise mit meiner Frau und unserem einjährigen Sohn planen wir, Familie und Freunde in der Schweiz künftig mindestens alle zwei Jahre zu besuchen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Haben Sie je daran gedacht, mal in der Schweiz zu leben? F.S.: Es ist immer eine Option, "zurückzukehren".
 
"Unsere Traditionen halten uns zusammen"
So, 2 Dez 2018 10:00:00 GMT - Die junge Auslandschweizerin Heidi Amstalden Albertin lebt in einer von Schweizern gegründeten Kolonie in Brasilien. Die 27-jährige Juristin ist stolz darauf, einer der Gründerfamilien zu entstammen. In ihrer Freizeit ist sie eine leidenschaftliche Fotografin. swissinfo.ch: Sie wurden im Ausland geboren: Warum sind Sie Auslandschweizerin? Heidi Amstalden Albertin: Ich bin Brasilianerin, die Schweizer Abstammung habe ich von Seiten meiner Mutter (Amstalden, von Zuben, Sigrist und Zumstein). Von der Seite meines Vaters her bin ich aber auch Italienerin. swissinfo.ch: Was für einen Bezug haben Sie zur Schweiz? Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie eine Schweizer Seite haben? H.A.A.: Ich lebe in Helvetia, einer Schweizer Kolonie in Brasilien, die 1888 von vier Schweizer Einwandererfamilien gegründet wurde: Amstalden, Ambiel, Bannwart und Wolf. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich ...
 
"Die Schweiz ist für mich die Referenz"
So, 4 Nov 2018 15:00:00 GMT - Der 32-jährige Claudio Ghizzo arbeitet in Italien als Krankenpfleger. Er glaubt, dass seine Schweizer Wurzeln seine Mentalität und seinen Bürgersinn beeinflusst haben. Aber er fühlt sich auch sehr stark mit den Dolomiten verbunden. swissinfo.ch: Sie wurden in Italien geboren. Sind Sie wegen Ihrer Mutter, Ihres Vaters oder beiden Auslandschweizer? Claudio Ghizzo: Ich wurde in Italien als Sohn einer Schweizer Mutter geboren. swissinfo.ch: Haben Sie je daran gedacht, mal in der Schweiz zu leben? C.G.: Der Wunsch, mich in der Schweiz niederzulassen, ist immer in meinen Gedanken, aber es ist nicht einfach, sein eigenes Leben radikal zu verändern. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Welcher Arbeit gehen Sie gegenwärtig nach? C.G.: Ich bin diplomierter Krankenpfleger und arbeite in einem Spital in der Nähe meiner Wohnung.
 
"Es ist hart, einem Schweizer beim Klagen zuzuhören"
So, 21 Okt 2018 09:00:00 GMT - Seit acht Jahren lebt die Profi-Mountainbikerin Ariane Lüthi in Südafrika. Als Frau musste die 35-Jährige dort mehr kämpfen, als sie es von der Schweiz gewohnt war. Die Berner Oberländerin mit Universitätsabschluss in Sport-, Medienwissenschaften und Geschichte ist der Meinung, viele Daheimgebliebene würden die gesellschaftlichen Errungenschaften in der Schweiz zu wenig schätzen. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Ariane Lüthi: Ich bin Ende 2010 nach Südafrika ausgewandert. Zwei Monate davor hatte ich dort an einem Mountainbike-Etappenrennen teilgenommen und meinen Ex-Mann kennengelernt. Er war Profi und Manager eines Mountainbike-Teams und konnte mir einen Profivertrag mit seinem neuen Team aushandeln. Ich bin also der Liebe wegen und der Möglichkeit, meine Passion als Profession auszuüben, nach Südafrika ausgewandert. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und ...
 
"Wenn man bereit für Veränderungen ist, fällt alles leichter"
So, 7 Okt 2018 09:00:00 GMT - Die Auslandschweizerin Sabrina Maniscalco hat bereits in mehreren Ländern gelebt. Sie ist 31 Jahre alt, "und wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, fühlt sich das viel besser an als 21". Die Fotografin lebt gegenwärtig in Portugal von verschiedenen Jobs und hat in ihrem Alltag im Ausland erkannt, dass sich die Menschen überall ähnlich sind. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Sabrina Maniscalco: Nach meinem Universitätsstudium in Lausanne erhielt ich 2014 ein Angebot, als Kamera-Assistentin in Brasilien zu arbeiten, für einen Dokumentarfilm über eine Fussballmannschaft (Atletico Mineiro) in Belo Horizonte. Ich war zuvor noch nie in Südamerika gewesen und packte die Gelegenheit beim Schopf! Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Daraufhin arbeitete ich als Standfotografin an Filmsets und war für ein ...
 
"Das schnelle Duzen bereitet mir noch etwas Mühe"
So, 16 Sep 2018 09:00:00 GMT - Florian Lüthi ist erst seit diesem Jahr Auslandschweizer. In den Niederlanden hofft er, neue Erfahrungen in seinem Beruf als Pflegefachmann zu machen. Mit der direkten Art der Holländer muss sich der 30-Jährige noch anfreunden. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Florian Lüthi: Ich habe per Anfang April 2018 die Schweiz verlassen. Der Grund dafür ist und war, dass ich neue Erfahrungen in meinem Beruf als Pflegefachmann machen wollte, und weil ich den Wunsch habe, im Ausland meinen Master zu machen. Aufgrund dessen und der Verwandtschaft meiner Mutter in den Niederlanden, hatte ich mich entschieden, diesen Schritt zu wagen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? F.L.: Bis jetzt ist es eine ...
 
Gewürzduft lockte ihn weg von den Paragraphen
So, 2 Sep 2018 09:00:00 GMT - ??????? Als Backpacker liess sich der Jurist Raphael Flury von Ostafrika und dessen Naturprodukten begeistern. Jetzt leitet der 28-jährige Auslandschweizer ein biozertifiziertes Gewürzproduktions- und Handelsunternehmen auf der Gewürzinsel Sansibar, die zu Tansania gehört. swissinfo.ch: ???????Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Raphael Flury: Als junger Jurist hatte ich einen interessanten und fordernden Alltag in der Schweiz. Ich war zufrieden mit meinem beruflichen und privaten Leben. Während des Studiums hatte ich ein Austausch-Semester im internationalen Lausanne absolviert und als Backpacker Asien, Ostafrika und Zentralamerika bereist. Diese internationalen Erfahrungen prägten mich sehr. Meine letzte grössere Reise hatte mich durch Tansania geführt, wo ich zwischen meinem Bachelor- und Masterstudium interimistisch das Tagesgeschäft einer Kaffeefarm leiten durfte. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und dessen Politik, sind ...
 
"Ich fühlte mich in Los Angeles nie fremd"
So, 19 Aug 2018 09:00:00 GMT - Choreografie und Regie sind ihre grossen Leidenschaften. Deshalb war es für die 30-jährige Evelina Stampa naheliegend, nach Los Angeles zu ziehen. Dort konnte sie bereits bei einem starbesetzten Kurzfilm Regie führen. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Evelina Stampa: Ich war immer mal wieder für längere Zeit im Ausland, wie zum Beispiel in New York oder für drei Jahre für mein Bachelor-Studium in London. In Los Angeles bin ich nun auch schon seit fast drei Jahren. Ich habe in Europa als Tänzerin und Choreografin sowie an verschiedenen Schulen als Tanz- und Schauspiel-Lehrerin gearbeitet. Auf Umwegen und mit viel Glück konnte ich bei verschiedenen Theater-Produktionen und auch auf Filmsets als Regieassistentin arbeiten und habe dabei realisiert, dass ich mich weiterbilden möchte. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken.
 
Aus der geordneten Schweiz ins chaotische Nepal
So, 5 Aug 2018 09:00:00 GMT - Die reiselustige Neo-Schweizerin Billi Bierling führt ein Leben zwischen den Hauptstädten der Schweiz und Nepals. Die 50-jährige Alpinistin fühlt sich in beiden Welten daheim. swissinfo.ch: Sie wurden im Ausland geboren, sind aber seit diesem Jahr Schweizerin. Warum? Billi Bierling: Ich lebte seit 2001 in der Schweiz, und auch wenn ich meine Heimat Bayern liebe, war es mir recht wichtig, Schweizerin zu werden. Seit 2006 arbeite ich als Kommunikationsexpertin für das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe (SKH). Dabei vertrete ich die Schweiz in verschiedensten Ländern, und das fühlte sich als Deutsche immer etwas komisch an. Ich musste auch immer viel erklären! Zudem lebe und arbeite ich auch in der Schweiz und zahle dort meine Steuern. Als ich mit Niederlassungsbewilligung C in der Schweiz lebte, hatte ich zwar viele Rechte, doch ich durfte nicht über Dinge abstimmen, die auch mich betreffen. Jetzt kann ich das tun und die direkte Demokratie der Schweiz voll geniessen. Die ...
 
Als Kiwi auf Zeit den Schweizer Sommer verlängert
So, 15 Jul 2018 09:00:00 GMT - Der 20-jährige Solothurner Oliver Ingold verbrachte die Wintermonate in Neuseeland und war somit Auslandschweizer auf Zeit. Ihn faszinierten die weiten Landschaften und die unkomplizierte Art der Neuseeländer, die "theoretisch alle Einwanderer sind". swissinfo.ch: Sie sind kürzlich in die Schweiz zurückgekehrt. Warum gingen Sie nach Neuseeland? Oliver Ingold: Ich war insgesamt vier Monate lang in Neuseeland; drei Monate in einer Englischschule in Wellington und danach ein Monat auf einem Roadtrip durchs ganze Land. Die weite Reise habe ich Anfang November 2017 angetreten. Die Idee für einen Auslandaufenthalt war bereits während meiner Zeit im Gymnasium entstanden. Als ich mich dann entschied, ein Zwischenjahr nach der Matura einzulegen, war sofort klar, dass ich die Schweiz für ein paar Monate verlassen werde. Meine Wahl fiel auf Neuseeland, da alle, die schon einmal dort waren, so schwärmen und weil ich die weite Reise sonst wohl nie in den Ferien angetreten hätte. Obwohl ich ...
 
"Wissenschaft ist das Hirn, Fotografie aber das Herz"
So, 1 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Naturfotografin Daisy Gilardini stammt aus dem Tessin und lebt heute in Kanada. Dieses Jahr wurde die 50-Jährige vom Magazin "Canadian Geographic" zur "Photographer-in-residence" (Hausfotografin) erkoren. Die gelernte Buchhalterin fotografiert besonders gerne Tiermotive der Polarregionen. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Daisy Gilardini: Ich habe die Schweiz 2012 für die Liebe verlassen. Ich habe David McEown geheiratet, einen kanadischen Aquarellmaler, und bin nach Kanada ausgewandert. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.G.: Ich liebe die Schweiz, und in meinem Herzen werde ich sie immer als meine Heimat betrachten. Aber Kanada ist auch ein toller Platz zum Leben, besonders für meinen Beruf. Ich bezweifle, dass ich einmal für immer zurückkehren werde. Aber auf meinen jährlichen Besuch verzichte ich nie. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum ...
 
"Grosse Unterschiede zwischen Gesetz und Wirklichkeit"
So, 17 Jun 2018 09:00:00 GMT - Wie integriert man sich als Schweizer in Russland? Russische Freunde und vertiefte Kenntnisse von Literatur, Geschichte und Kultur sowie dem Sport des Landes können dabei helfen, sagt der 45-jährige Geschäftsmann Daniel Rehmann, seit 2017 im Auslandschweizer-Parlament als Vertreter der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in Russland. swissinfo.ch: Warum haben Sie Russland als Wohnsitz gewählt? War es zufällig oder geplant? Daniel Rehmann: Das ergab sich aufgrund des Geschäftsaufbaus vor Ort sowie der wissenschaftlichen Weiterausbildung an der Universität in St. Petersburg. Geplant war das nicht. Ich habe auf einer Reise Leute in St. Petersburg kennengelernt, die mir eine Kooperation beim Aufbau eines Geschäfts im Tourismus vorgeschlagen haben. Dies war mein Beginn in St. Petersburg. Es war auch die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in Russland, und es gab viele Geschäftsmöglichkeiten. Also bin ich geblieben und habe mein eigenes kleines Geschäft aufgebaut sowie mich ...
 
"Englisches Essen ist viel besser als sein Ruf"
So, 3 Jun 2018 09:00:00 GMT - Auch wenn der Nordosten Englands Probleme mit Obdachlosigkeit, Drogenmissbrauch und Littering hat, gefällt es Stephanie Züger-Legler dort ausserordentlich gut. Die 35-jährige Auslandschweizerin schätzt die Warmherzigkeit der Einheimischen und das englische Schulsystem. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Stephanie Züger-Legler: Ich bin vor drei Jahren mit meiner Familie aus beruflichen Gründen ausgewandert. swissinfo.ch: Haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? S.Z.-L.: Wir wollten eigentlich nur ein Jahr bleiben, ich war noch im Mutterschaftsurlaub. Der Nordosten Englands hat mich dann aber so fasziniert, dass ich auf unbestimmte Zeit verlängern wollte. Eine Rückkehr in die Schweiz bleibt immer offen, zum Glück. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch:
 
"Wir sind eine sehr sportliche Familie"
So, 20 Mai 2018 09:00:00 GMT - Als sie vor 22 Jahren in Australien ankam, fand sie kaum gutes Brot. Heute kann die 52-jährige Auslandschweizerin Manuela Rocker, die sich höchstens wie 40 fühlt, dort sogar Schweizer Käse kaufen. Die Sportbegeisterte liebt das Strandleben in Sydney, vermisst aber die langen Sommernächte in Lugano. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Manuela Rocker: Ich habe die Schweiz 1995 verlasen, um meinem Herzen zu folgen. Die ersten Monate erkundete ich die schöne Stadt Sydney. Die Sprache war kein Problem, weil ich bereits über Grundkenntnisse in Englisch verfügte. Eine Herausforderung allerdings war das Fahren auf der linken Strassenseite! Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? M.R.: Es war eine Reise ohne Rückkehr, auch ...
 
"Journalismus als Bindeglied zwischen den Kulturen"
So, 6 Mai 2018 14:00:00 GMT - ??????? Das Interesse der Schweizer Journalistin Maurine Mercier für die arabisch-islamische Kultur und ihre Gesellschaft erwachte nach ihrem Studium der internationalen Beziehungen am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien. Die ehemalige Kriegsreporterin will Muslimen eine Stimme geben. Mercier zögerte keine Sekunde, als sie das Angebot erhielt, als Korrespondentin für das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen für das französischsprachige Publikum (RTS) nach Tunesien zu gehen. Dort reist die Waadtländerin heute regelmässig zwischen Tunesien und Libyen hin und her, um über die Region zu berichten. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. An vielen Vormittagen ist sie zwischen sechs und neun Uhr auf Sendung. Sie erklärt Hintergründe der Geschehnisse vor Ort auf einfache und ...
 
Er liebt Hummer und vermisst die Bratwurst
Mo, 23 Apr 2018 09:00:00 GMT - Er lebt seit über 50 Jahren an der Küste des US-Bundesstaats Massachusetts. Der Schweizer Architekt Thomas Amsler liebt die Region New England, die sich über mehrere Bundesstaaten erstreckt. Doch noch immer vermisst er die Schweizer Bratwurst. Thomas Amsler, 81 Jahre alt, wanderte 1964 in die USA aus. In all dieser Zeit habe er nie Heimweh gehabt, betont er. "Wir haben gewisse Dinge vermisst, doch es gab so viele neue Sachen zu entdecken. Und ich bin jemand, der vorwärtsschaut. Ich denke nicht oft darüber nach, ob ich wieder nach Hause zurückkehren soll", sagt er. Der Architekt wurde 1936 im Kanton Schaffhausen im Nordosten der Schweiz geboren. Bei einem Schweiz-Besuch letzten Herbst kam er bei swissinfo.ch vorbei, um über seine Studie zum Tessiner Dorf Corippo und dessen bemerkenswerte Architektur zu sprechen. Wenn man nicht wüsste, dass er bereits über 80-jährig ist, würde man ihm nicht den Lift anbieten. Doch Amsler nimmt die Treppe mit Schwung. "Ist das ein neues ...
 
"In London habe ich alles vor meiner Haustüre"
So, 8 Apr 2018 09:00:00 GMT - Ein Studium in einer Weltstadt garantiert Kontakte in die ganze Welt. Die 23-jährige Auslandschweizerin Janina Kauz könnte für ihr Studium der interkulturellen Kommunikation kaum einen besseren Ort als London ausgewählt haben. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Janina Kauz: Ich bin zum Studieren nach London gezogen, weil es den Studiengang "Intercultural Communications in the Creative Industries" in der Schweiz nicht gibt. Das Studium hat im September 2017 begonnen, auf dieses Datum bin ich nach London gereist. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Die ersten Monate waren spannend und aufregend, aber auch ermüdend. Obwohl London nicht so weit weg ist und uns nicht sehr fremd erscheint, hat man hier doch viele neue Eindrücke und muss sich an neue Begebenheiten gewöhnen. Das hat sich aber ...
 
Für die Schweiz auf den Eisbahnen der Welt
So, 25 Mär 2018 09:00:00 GMT - Die in den USA geborene Alexia Paganini hat kürzlich erstmals an Olympischen Spielen teilgenommen ? für die Schweiz. Auch wenn der Sport und ihre Doppelbürgerschaft die 16-Jährige bereits in die ganze Welt gebracht haben, betrachtet die Eiskunstläuferin die Schweiz als ihr "Heimatland". Alexia Paganini, die in New York lebt, erreichte an den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Eiskunstlauf den 21. Rang. Erst diese Woche nahm sie an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand teil. Mit swissinfo.ch sprach sie über ihr Leben als Athletin ? und Raclette. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Ihre Eltern haben die Schweiz verlassen. Warum? Alexia Paganini: Meine Eltern haben die Schweiz im Jahr 2000 verlassen, weil mein Vater ein Executive MBA-Programm an der Columbia Universität machen wollte. Davor lebten sie in St. Moritz, mit meinem ...
 
Robert Woodrich: "Die Schweiz ist immer noch eine Art politische Oase"
So, 11 Mär 2018 10:00:00 GMT - Der 32-jährige Globetrotter Robert Woodrich wurde in Kanada geboren und lebt heute in Thailand, wo er ein eigenes Unternehmen leitet. Wegen seiner familiären Wurzeln aber war für ihn die Schweiz immer eine Art "zweite Heimat". swissinfo.ch: Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie eine Schweizer Seite haben? Robert Woodrich: Ich wurde im Ausland geboren, in Windsor, Kanada ? genau südlich der US-Stadt Detroit. Meine Schweizer Staatsbürgerschaft habe ich von meiner Oma mütterlicherseits, die von Zürich und Schwyz ausgewandert ist, zu einer Zeit, als Frauen in der Schweiz noch kein Stimm- und Wahlrecht hatten. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Bereits als Kind erfuhr ich von meiner Nationalität; meine Eltern witzelten jeweils, dass sie mich in die Schweiz schicken könnten, sollte während des Kalten Kriegs ein ...
 
Doris Hofer: Mit Sport- und Ernährungstipps zum Insta-Star
So, 18 Feb 2018 10:00:00 GMT - Fitness sei die beste Investition ihres Lebens gewesen, sagt Doris Hofer. Die 42-jährige Auslandschweizerin hat sich nach ihrer Scheidung neu erfunden. In der Türkei wurde sie mit ihren Tipps für Fitness und gesunde Ernährung zur gefragten Expertin ? besonders auch dank Instagram & Co. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Doris Hofer: Ich habe die Schweiz 2004 wegen der Liebe verlassen. Ich war mit meinem türkischen Ex-Mann knapp 10 Jahre zusammen. Wir haben zwei Kinder, Zoe und Noah. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.H.: Ich würde gerne wieder vermehrt in die Schweiz kommen und mit helvetischen Firmen arbeiten. Aber zurückziehen werden wir wohl nicht, denn wir haben eine ...
 
Emanuel Wenk: Ein grosses Herz für Tiere
So, 4 Feb 2018 10:00:00 GMT - Ein Burnout brachte ihn zu seiner Berufung. Der 42-jährige Emanuel Wenk arbeitete jahrelang in der österreichischen Gastronomie, bis er vor sieben Jahren genug hatte. Heute führt er in der Steiermark einen Gnadenhof, der nicht nur Pferden einen würdigen Lebensabend bietet, sondern auch Kindern Kontakt zu den Tieren ermöglicht. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Emanuel Wenk: Ich habe die Schweiz 2001 verlassen, weil ich mit einer Österreicherin ein Kind gezeugt habe, als sie auf Saison in der Schweiz arbeitete. Ich bin somit meinem Kind nachgereist, um das Besuchsrecht einzufordern und den Vaterpflichten nachzukommen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? E.W.: Das Vorhaben war ...
 
Eva Witschi: Unbezahlbare berufliche Erfahrungen in London
So, 21 Jan 2018 10:00:00 GMT - Bevor sie später einmal in die Schweiz zurückkehren und hier Kinder grossziehen möchte, will die 25-jährige Eva Witschi sich "etwas in der grossen weiten Welt austoben". Mit ihrem 26-jährigen Partner lebt sie seit 2016 in Grossbritannien, wo sie ihre berufliche Karriere in der Werbebranche trotz Brexit nicht gefährdet sieht. swissinfo.ch: Warum haben Sie die Schweiz verlassen? Eva Witschi: Ich habe die Schweiz im Juli 2016 zusammen mit meinem langjährigen Partner verlassen. Es war lange ein Traum von uns beiden gewesen, länger im Ausland zu leben, und weil wir in ein englischsprachiges Land gehen wollten, lag Grossbritannien am nächsten. Wir haben ein Jahr in Birmingham gewohnt und sind im September 2017 nach London gezogen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Ich schliesse nicht aus, dass ich in ein ...
 
Kurt Sieber: 57 Jahre in Japan ? Gedanken eines Pensionärs
So, 7 Jan 2018 10:00:00 GMT - 1960 zog er nach Japan. Der Schweizer Kurt E. Sieber war Geschäftsführer von Schweizer und österreichischen Firmen. 2011 ging er mit 73 in Pension ? und kehrte nicht zurück in die Schweiz. Wie sieht und empfindet er dieses Land, in dem er schon so lange lebt? Mit welchen Herausforderungen hat die japanische Gesellschaft zu kämpfen? "Meine Sicht auf Japan hat sich in den 57 Jahren, die ich nun in Tokio lebe, sehr verändert", sagt Kurt Sieber. "Ich habe viel nachgedacht über Japans Stellung in der Welt, die japanische Wirtschaft und Politik, die Frage, was getan werden müsste, um die gesellschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen." Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. An einigen Beispielen erklärt er, was ihn aktuell besonders beschäftigt. Fehlender Reformwille der japanischen Wirtschaft In der ...
 
Laura Gibilras: "Junge haben in Italien keine Zukunft"
Mi, 3 Jan 2018 13:00:00 GMT - Zwar wurde Laura Gibilras in Italien geboren, doch sie hatte immer eine besonders nahe Beziehung zur Schweiz, der Heimat ihrer Mutter. Seit zwei Jahren lebt die 19-Jährige im Kanton Zürich ? und hier stellt sie sich ebenfalls ihre Zukunft vor. Auch wenn die Menschen in Italien, wie sie sagt, "viel offener und kontaktfreudiger sind". swissinfo.ch: Sie sind als Auslandschweizerin in Italien geboren. Stammt jemand aus Ihrer Familie aus der Schweiz? Laura Gibilras: Ich war Auslandschweizerin, weil meine Mutter in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist. Auf einer Italienreise hat sie meinen Vater kennengelernt, und die beiden haben sich verliebt. Ich weiss, das ist sehr romantisch? Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Welchen Bezug haben Sie zur Schweiz? L.G.: Ich hatte schon immer eine ...
 
Mit Samichlaus in der Sommerhitze ? der Advent der Auslandschweizer in 18 Bildern
Sa, 23 Dez 2017 15:00:00 GMT - Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer markieren ihre Bilder auf Instagram mit #WeAreSwissAbroad. Sie machen dadurch die Schweiz in der Welt sichtbar. So auch jetzt in der Adventszeit.  Vor rund eineinhalb Jahren haben wir einen Instagram-Account eingerichtet. Damit wollen wir den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern eine Plattform geben. Seither reposten wir fast täglich ausgewählte Bilder von ihnen. Und dank ihren Bildern haben wir schon viele interessante Schweizerinnen und Schweizer porträtiert, die vor kurzem oder schon länger ausgewandert sind. Zum Beispiel die Westschweizerin Coraline Chappatte, die in die Türkei ausgewandert ist, oder Manuel Schuster aus Thun, der heute auf den Philippinen lebt. Damit Sie nun nicht selber im Stream der mit #WeAreSwissAbroad markierten Bilder nach Adventsbildern suchen müssen, haben wir die schönsten und witzigsten rausgesucht. Aber Vorsicht: Sie kriegen Appetit auf frisch gebackene Weihnachts-Guetzli! 1. Poetisch ...
 
Madeleine Weiss: "Ich liebe das Leben in Indonesien"
Mi, 13 Dez 2017 12:16:00 GMT - Mit ihrem indonesischen Mann und zwei kleinen Buben zog die 31-jährige Madeleine Weiss nach Yogyakarta. Die Radiojournalistin und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache liebt das unkomplizierte Leben an einem Ort, der nur eine Jahreszeit kennt. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? Madeleine Weiss: Am 30. Juni 2015 sind wir ? mein Mann, ich und unsere zwei kleinen Kinder, damals gerade einmal drei und 22 Monate alt ? mit vier Koffern ins Flugzeug nach Indonesien gestiegen. Viel hatten wir nicht dabei. Wo, wie und von was genau wir leben würden, war damals noch unklar. Doch wir waren guten Mutes und voller Energie und Abenteuerlust. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Zwei Jahre wollten wir bleiben; im Heimatland meines ...
 
Séverine von Kaenel: Im verrosteten Campingbus nach Portugal
So, 19 Nov 2017 08:00:00 GMT - Der Traum vom Meer. Er musste bei Séverine von Kaenel lange reifen, bis sie sich letztes Jahr dazu entschied, es zu wagen. Nun lebt die 38-Jährige in einem portugiesischen Fischerdorf und hat es dank einer beruflichen Neuorientierung geschafft, ihren Traum leben zu können ? auch wenn es nicht immer einfach ist. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Séverine von Kaenel: Das Thema Auswandern beschäftigte mich seit über zehn Jahren... Ich betreibe seit meiner Jugend diverse Wassersportarten und habe mich vor Jahren ins Surfen verliebt. Am Meer leben war für mich nicht nur ein Traum, sondern eine Gewissheit. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Doch der richtige Zeitpunkt kam einfach nie (wie bei den meisten Leuten, die einen Entscheid vor sich hinschieben). Long story short: Nach ...
 
Laura Scholl: "Wie ich zur 'Heimweh-Japanerin' wurde"
Do, 2 Nov 2017 13:00:00 GMT - Während ihres Studiums lebte die 34-jährige Laura Scholl mehrere Jahre in Japan ? und wanderte danach in den Inselstaat aus. Für ein Nachdiplom-Studium ist sie nun während einem Jahr als "Heimweh-Japanerin" wieder in der Schweiz und blickt wehmütig auf ihre Zeit in Tokio zurück. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Laura Scholl: Ich habe ostasiatische Kunstgeschichte, Japanologie und Sinologie studiert. Während der Uni-Zeit war ich insgesamt drei Jahre in Japan. Bereits das erste Mal in Japan ? ein Kurzaufenthalt von sechs Wochen an einer Sprachschule in Okazaki in der Präfektur Aichi ? wusste ich, dass ich in Japan leben und arbeiten wollte. Direkt nach meinem Lizenziats-Abschluss im Frühling 2012 bin ich dann nach Japan ausgewandert, um im Bereich HR/Recruiting anzufangen. Schritt für Schritt habe ich meine Karriere weiterentwickelt, von einer vierköpfigen Boutique Headhunting-Firma zur Talent Acquisition Spezialistin bei Johnson & Johnson. Im ...
 
Nina Bader: "Das Leben in Vancouver ist viel entspannter"
Di, 17 Okt 2017 12:27:00 GMT - Die 27-jährige Nina Bader lernte während des Studiums die kanadische Stadt Vancouver lieben, und fand dort ihre Liebe und einen Job. Ihr gefallen die lockere Westküsten-Lebensart und die vielen kulinarischen Möglichkeiten, welche die Stadt am Meer bietet. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Nina Bader: Meine Geschichte ist ein wenig kompliziert ? ich war 2012 für sechs Wochen in Kanada, um das Land zu bereisen. Weil es mir so gut gefallen hatte, kehrte ich für einen sechsmonatigen Sprachaufenthalt zurück. Danach absolvierte ich ein College-Jahr in Vancouver, und da ich immer noch nicht genug von der Stadt und ausserdem in der Zwischenzeit meinen Freund kennengelernt hatte, suchte ich mir nach meinem Masterabschluss einen Job in Vancouver. Nun arbeite ich seit sieben Monaten bei der Schweizer Handelskammer. Die ersten Monate waren eine Achterbahn der Gefühle ? alles ist neu und aufregend, und gleichzeitig ist man auch ein wenig vom Heimweh geplagt. Ich ...
 
Luca Orduña: Schweizer Uhren für die Mega-Stadt Tokio
So, 1 Okt 2017 12:00:00 GMT - Der 27-jährige Luca Orduña setzte alles auf eine Karte. Er ging mit 22 Jahren zum ersten Mal nach Japan und machte sich dort selbstständig. Der vom vielfältigen Essen und von der Natur faszinierte Abenteurer denkt auch jetzt noch nicht an eine Rückkehr in die Schweiz. In seinem Berufsleben hat er als Chef einer Distributionsfirma von Schweizer Uhren trotzdem enge Beziehungen zur Heimat. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Luca Orduña: Meine Eltern besitzen ein Reisebüro in Zürich, weshalb ich schon von klein auf die Möglichkeit hatte, die Welt zu entdecken und früh von den asiatischen Kulturen und Sprachen begeistert war. Während meines Studiums in St. Gallen besuchte ich einen Kurs über Kultur in Japan und war fasziniert von dieser facettenreichen Kultur. Während dieses Kurses wurde ich auch das erste Mal auf die Schweizerisch-Japanische Handelskammer (SJCC) aufmerksam. Diese bietet ein Stipendium für junge Schweizer an, die ihrer Ausbildung ein ...
 
René Wittwer: Ein sportlicher Globetrotter geniesst das Leben
Di, 12 Sep 2017 12:30:00 GMT - Der ehemalige Eishockey-Crack aus Langnau im Emmental gehört zu den Senioren, die ihren Lebensabend in Thailand verbringen. In der Schweiz hatte René Wittwer bereits eine schweizerisch-thailändische Familie. Zusammen mit seiner jetzigen thailändischen Partnerin hat er seine Zelte definitiv im Süden Thailands aufgeschlagen. Auf die Frage, weshalb ihr Vater vor knapp sechs Jahren nach Thailand ausgewandert sei, meint seine 24-jährige Tochter lakonisch: "Er hatte die Nase voll." Bei näherer Betrachtung der Umstände fällt die Antwort dann doch etwas differenzierter aus. René Wittwer, gelernter Maurer und später Disponent im Baugewerbe, war als Jugendlicher und junger Mann vor allem eines, nämlich leidenschaftlicher Eishockeyspieler. Dank Talent und Trainingsfleiss stieg er zum gefragten Spitzenspieler im Eishockeydorf Langnau auf ? der Emmentaler Hauptort hat seit 1946 ein Hockey-Team, das mehrheitlich in der höchsten Schweizer Spielklasse kämpft. Sein Hobby konnte der heute ...
 
Jacqueline Tschumi: "Wenig Flexibilität im japanischen Arbeitsalltag"
Mo, 28 Aug 2017 12:00:00 GMT - Sie ging für eine kurze Ausbildung nach Japan. Und wollte nicht mehr zurück in die Schweiz ? es war eine Liebe auf den ersten Blick. Nun lebt die bald 33-jährige Jacqueline Tschumi seit über fünf Jahren im Land der aufgehenden Sonne, wo sie sich einzig in der Arbeitswelt etwas mehr Innovation wünscht. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Jacqueline Tschumi: Ich hatte mich für eine Praktikumsstelle bei der Schweizer Botschaft beworben, um in Japan Arbeitserfahrung zu sammeln und Diplomatenluft zu schnuppern. Aus ursprünglich vier Monaten wurde ein Jahr, und daraus ? nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz ? weitere dreieinhalb Jahre als Festangestellte an der Botschaft. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? J.T.: Zeitlich kann ich keine genauen Angaben machen, aber ich gehe davon aus, dass ich wieder in die Schweiz zurückkehren werde. swissinfo.ch: Wie waren die ersten ...
 
Coraline Chapatte: Was aus dem "Umweg" über Istanbul wurde?
Di, 15 Aug 2017 14:00:00 GMT - Die 36-Jährige Neuenburgerin Coraline Chapatte hat sich der Fitness verschrieben. Als semi-professionelle Triathletin steht ihr Leben in Istanbul im Zeichen des Sports. Die Bosporus-Metropole, über die sie eigentlich nur einen "Umweg" machen wollte, sei für sportliche Aktivtäten sehr gut geeignet, sagt die Auslandschweizerin. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Coraline Chapatte: Ich hatte eigentlich nicht die Absicht, die Schweiz zu verlassen. Nach der Fussball-Europameisterschaft 2008, während der ich für die Schweizerischen Bundesbahnen im Transportprojekt gearbeitet hatte, ging ich für drei Monate in die Südtürkei. In Ka? wollte ich mein Tauchbrevet als Divemaster absolvieren und den Sommer verbringen. Aus diesen drei Monaten wurden zuerst einmal drei Jahre als Tauchlehrerin, Unterwasser-Fotografin und -Filmerin sowie als Angestellte im Verkauf und Marketing von Tauch- und Sportferien. Nach drei Jahren am, auf und im Meer machte sich bei mir aber ...
 
Raphael Knopf: "Mein Häuschen in Neuseeland"
Do, 10 Aug 2017 11:58:00 GMT - Der 38-jährige Raphael Knopf hat sein Glück auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel gefunden. Vor 15 Jahren verliess er seinen Geburtsort in der Westschweizer Region Broye Richtung Neuseeland. Seither produziert er dort Bio-Honig im Einklang mit der wilden Natur in seiner Wahlheimat. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Raphael Knopf: Das war im September 2002. Nachdem ich Fähigkeitsausweise in zwei Berufen erworben und den Militärdienst absolviert hatte, plante ich, nach Nepal zu gehen, um beim Bau eines Staudamms mitzuhelfen. Aber weil dort ein Bürgerkrieg ausbrach, war das nicht möglich. Deshalb war meine zweite Wahl Australien, danach Neuseeland. Ich wollte Neues erleben und hatte das Verlangen nach viel Platz und Abenteuern. swissinfo.ch: Wie verliefen die ersten Monate? R.K.: Ich fühlte mich entwurzelt. Ich sprach kaum Englisch. Während meiner Schulzeit hatte ich kein Interesse, Englisch zu lernen, weil ich dachte ? und das denke ich ...
 
Wie Schweizer weltweit den 1. August feierten
Mi, 2 Aug 2017 12:41:00 GMT - Schweizerinnen und Schweizer im Ausland zeigen, wie sie den Nationalfeiertag zelebrierten. Von Singapur über Neuseeland, USA, Norwegen, Schweden, Bangladesch und Katar bis Kanada: Wir bekamen Fotos aus allen Ecken der Welt von Leuten, die mit ihren Familien und Freunden Schweizer Spezialitäten assen und den Tag feierten. Kartoffeln mit Käse war ein wiederkehrendes Thema, ob in Frankreich, Schweden oder Südkorea. Gewisse Schweizer Getränke haben es in sich, auch in England und Australien.  Machen Sie die globale Schweiz sichtbar: Markieren Sie Ihre Instagram-Bilder mit #WeAreSwissAbroad Wir werden ausgewählte Bilder und Videos auf unserem Instagram-Account reposten und hoffen, dass wir beim Stöbern im #WeAreSwissAbroad-Stream viele interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer und ihre Geschichten entdecken. Es ist uns ein grosses Anliegen, auf swissinfo.ch Ihnen und Ihren Erlebnissen in Form von Porträts, Anekdoten und Geschichten eine Plattform zu ...
 
Manuel Schuster: Ein digitaler Nomade in Manila
Fr, 28 Jul 2017 09:00:00 GMT - Mit seinem Job ist er örtlich völlig ungebunden. Der 27-jährige Manuel Schuster aus Thun im Berner Oberland folgte seiner Liebe auf die Philippinen und berät heute Unternehmen bei Fragen rund ums Marketing im Internet. swissinfo.ch: Wann und weshalb haben Sie die Schweiz verlassen? Manuel Schuster: Ich wollte schon immer ortsunabhängig arbeiten und dabei die Welt entdecken. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, 2016 Asien zu bereisen. Bereits im Oktober 2015 habe ich aber meine jetzige Freundin in Barcelona getroffen, die dort im Urlaub war. Sie kommt ursprünglich von den Philippinen. Im November 2015 habe ich mich dann entschieden, genau diesen südostasiatischen Inselstaat anzusteuern. swissinfo.ch: Wie waren die ersten Monate auf den Philippinen?   M.S.: Die ersten Monate waren unglaublich. Zuerst habe ich mich für ein, zwei Monate in Manila aufgehalten. Dort herrscht ein totales Verkehrschaos, und die Armut in manchen Vierteln ist deutlich spürbar. Trotzdem hat ...
 
Lukas Habersaat: Preisgekröntes Geschäftsmodell in Bangkok
Mi, 12 Jul 2017 09:00:00 GMT - Er arbeitete für ein multinational tätiges thailändisch-chinesisches Familienkonglomerat und hat heute eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung in Thailand. Lukas Habersaat wurde für die Entwicklung und Umsetzung eines pionierhaften Geschäftsmodells in Bangkoks Vergnügungsviertel offiziell ausgezeichnet. Seit über zwanzig Jahren lebt er mit seinem Partner in Bangkok und möchte auch in Zukunft in Thailand bleiben. Für den Winterthurer Lukas Habersaat war es kein zufälliger Entscheid, eine Berufslehre als Koch zu absolvieren. Schon früh war sein kulinarisches Interesse geweckt. Während den ersten Jahren der Berufspraxis im Gastgewerbe bildete er sich berufsbegleitend weiter. Zunächst kaufmännisch mit dem Besuch einer Handelsschule und in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre zum Tourismusexperten an der Hotelfachschule Lausanne. Der Erwerb und die Vertiefung von Fremdsprachen waren ihm wichtig. In der Folge perfektionierte er sich in Französisch und Englisch. Für den beruflichen ...
 
"Unsere Mission ist es, die wichtigsten Werte der Schweiz in der Welt zu verbreiten"
Mi, 2 Okt 2019 09:00:00 GMT - Die Schweizer Schule in Mailand feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Der Direktor, Luca Corabi De Marchi, erzählt im Interview von der Geschichte, den Schlüsselmomenten, den Schwierigkeiten und den neuen Herausforderungen, vor denen die Schweizer Schule steht. Die Geschichte der Schweizer Schule von Mailand ist lang, sie begann vor einem Jahrhundert in der lombardischen Hauptstadt.  Um eine der ältesten Schweizer Institutionen in Mailand zu feiern, fand am 1. Oktober im historischen Hauptsitz in der Via Appiani in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset und verschiedenen konsularischen und kantonalen Behörden eine Feier statt.??????? swissinfo.ch: Die Schweizer Schule in Mailand feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Wie ist sie entstanden? Luca Corabi De Marchi: Die Schule wurde vor der Vereinigung Italiens als Internationale Schule für protestantische Familien gegründet und wechselte zwischen 1860 und Beginn des Ersten Weltkriegs einige Male den Standort.  Nach dem Ende des ...
 
Schweizer Auswanderern in Neuseeland auf der Spur
So, 29 Sep 2019 09:00:00 GMT - Was hat Tausende von Schweizerinnen und Schweizern dazu gebracht, auf die andere Seite des Planeten auszuwandern? Die in der Schweiz geborene Forscherin Joan Waldvogel erzählt in ihrem Buch "Swiss Settlers in New Zealand" deren Geschichte in Neuseeland. Der erste Schweizer, der in Neuseeland Fuss fasste, war der Maler John Webber, Sohn eines Bildhauers aus Bern. 1776 heuerte Webber bei der letzten Expedition von James Cook in die Südsee an. Inzwischen sind ihm Tausende weitere Schweizer gefolgt. Joan Waldvogel, Soziologin, hat das Buch "Swiss Settlers in New Zealand ? a history of Swiss immigration to New Zealand" veröffentlicht. Auf den Seiten des 400 Seiten starken Werks zeichnet die Autorin das Leben der Schweizer Auswanderer von den 1860er-Jahren bis heute nach. Buch und Autorin "Swiss Settlers in New Zealand ? a history of Swiss immigration to New Zealand" von Joan Waldvogel, Peter Lang Editions, Berlin 2018. Waldvogel ist Neuseeländerin der ersten Generation. Ihr Vater ...
 
Wo Migration ein Gesicht erhält
So, 18 Aug 2019 09:00:00 GMT - Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren zeichnet in der Schweiz Geschichten der Migration auf. Dafür stellen sie in Museen ihr "Büro für Migrationsgeschichten" auf. Das Projekt entstand aus den Trümmern der gescheiterten Idee eines eigenständigen Migrationsmuseums. "Eine junge Frau aus Chile kam zu mir an den 'Schalter'. Sie erzählte, ihr Urgrossvater sei nach Chile ausgewandert, sie habe ein paar Dokumente dabei aus Einwohnerregistern in Lauterbrunnen, Basel und Zürich. Vielmehr wisse sie aber auch nicht." Das Büro aktuell vor Ort Das Büro für Migrationsgeschichten ist gegenwärtig an der Ausstellung "Die Schweiz anderswo" im Forum Schweizer Geschichte Schwyz zu Gast. Nächste Daten: 11. und 22.9., nachmittags. Die Ausstellung dauert noch bis zum 29.9.2019. Zudem wird das Büro während drei Tagen vom 27.-29.8. in der "Robert-Walser-Sculpture" des Berner Künstlers Thomas Hirschhorn in Biel zu Gast sein. So oder ähnlich beginnen oft die Migrationsgeschichten, die Beat Mazenauer ...
 
"Auslandschweizerinnen und -schweizer haben wenig Platz im Parlament"
Sa, 17 Aug 2019 15:21:00 GMT - In diesem Wahljahr umwerben diverse politische Formationen die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. Im Parlament allerdings gehört die Verteidigung ihrer Interessen nicht wirklich zu den Prioritäten. Das meint der Politologe Marc Bühlmann. Am 97. Auslandschweizer-Kongress in Montreux warben die Schweizer Parteien für ihre Programme und diskutierten an einem Podiumsgespräch. Zudem präsentierten swissinfo.ch und der Politologe Marc Bühlmann jeweils ein Ranking der Parteien, was deren Engagement für die so genannte "Fünfte Schweiz" betrifft. Ein sehr politischer Morgen also für die in Montreux versammelten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Auslandschweizer-Kongress Mehr als 400 Mitglieder der "Fünften Schweiz" treffen sich jedes Jahr während drei Tagen in der Schweiz zum Auslandschweizer-Kongress. Die Veranstaltung beginnt traditionell mit der Sitzung des Auslandschweizerrats, dem "Parlament der Fünften Schweiz", bevor sie am Freitagabend offiziell eröffnet wird. ...
 
Was die Auslandschweizer-Organisation von der Politik verlangt
Fr, 16 Aug 2019 15:04:00 GMT - Angesichts der Wahlen in diesem Herbst will die Auslandschweizer-Organisation ihre Rolle voll ausspielen, die Interessen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer bestmöglich zu vertreten. Deshalb haben die 98 Mitglieder des Auslandschweizerrats in Montreux ein Wahlmanifest verabschiedet ? mit nur einer Stimmenthaltung. Von den 760'200 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern haben sich unterdessen 172'000 in einem Stimm- und Wahlregister eintragen lassen. Das entspricht der Grösse des Kantons Tessin, Wallis oder Thurgau. Jedes Jahr sind es mehr. Diese Ressource gelte es systematisch zu nutzen, betont die ASO. Vor den Wahlen 2019 legt die Auslandschweizer-Organisation deshalb Parteien und politischen Akteuren einen Katalog vor, damit diese die Sorgen und Erwartungen der Schweizer Diaspora für die nächste Legislaturperiode berücksichtigen. Das Manifest besteht aus folgenden Punkten: E-Voting Um alle Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer an Abstimmung und Wahlen ...
 
Schweizer Diaspora sorgt sich um Spannungen Schweiz-EU
Fr, 16 Aug 2019 13:30:00 GMT - Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wollen sich in Europa weiterhin frei niederlassen und arbeiten können. Ihre Vertreter, die sich an diesem Wochenende in Montreux zum Jahreskongress versammeln, beteuern erneut ihr Engagement für das Personenfreizügigkeits-Abkommen. Auslandschweizer-Kongress Mehr als 400 Mitglieder der "Fünften Schweiz" treffen sich jedes Jahr während drei Tagen in der Schweiz zum Auslandschweizer-Kongress. Die Veranstaltung beginnt traditionell mit der Sitzung des Auslandschweizerrats, dem "Parlament der Fünften Schweiz", bevor sie am Freitagabend offiziell eröffnet wird. Der Samstag ist der Plenarsitzung und dem offiziellen Thema des diesjährigen Kongresses gewidmet: "Welche Welt für morgen?" Der Sonntag bietet jeweils die Gelegenheit, gemeinsam die Region des Gastgebers zu besuchen. Die Delegierten des Auslandschweizerrats (ASR), des "Parlaments der 5. Schweiz", sorgen sich über die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der ...
 
Wer sich hinter die Bürgerinnen und Bürger im Ausland stellte ? und wer nicht
Do, 15 Aug 2019 09:00:00 GMT - Welche Parteien haben in der ablaufenden Legislatur 2015 bis 2019 die Interessen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wirklich vertreten? SWI swissinfo.ch hat alle Geschäfte des Nationalrats mit Bezug zur Fünften Schweiz analysiert. Viele der 760'000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die sich im Ausland niedergelassen haben, bleiben an der Schweiz politisch interessiert. Sie wollen in der Heimat ihre Anliegen vertreten sehen. Kommen diese aber auch im Parlament an? Diese Frage hat swissinfo.ch gestellt. Wir haben in Zusammenarbeit mit den Politik-Analysten von smartvote.ch die Legislatur 2015 bis 2019 unter die Lupe genommen. Wir identifizierten über die vier Jahre der Parlamentsarbeit im Bundeshaus 16 Geschäfte, die im Nationalrat zur Abstimmung gelangten. Alle Geschäfte hatten einen Bezug zu den im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizern, zu 14 davon hatte die ASO ihre Position öffentlich formuliert. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertritt die ...
 
"Ich fühle mich zuhause, obwohl ich hier nie gelebt habe"
Fr, 2 Aug 2019 11:20:00 GMT - Auf einer Reise lernen junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ihre Wurzeln kennen. Einige von ihnen finden so eine zweite Heimat. Ein heisser Nachmittag im Freibad Meiringen im Berner Oberland. Hier, im Herzen der Schweiz, befindet sich eine Station der Schweizer Reise für junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Nach einer einwöchigen Tour quer durch die Schweiz ist die Badi eine schöne Abkühlung für die 24 Kinder aus aller Welt. Von Solothurn nach Kalifornien "Es isch mega cool", sagt die 14-jährige Lilly. Sie kommt aus Santa Monica in Kalifornien. Dass sie in den USA lebt, hört man ihrem von englischen Wörtern durchzogenen Schweizerdeutsch deutlich an. "Meine Eltern geben sich Mühe, zu Hause Schweizerdeutsch mit mir zu sprechen", sagt Lilly. Mit fünf Jahren ist sie mit ihrer Familie von Solothurn nach Kalifornien gezogen, wo ihr Vater als Filmproduzent arbeitet. "Connection" mit den anderen Die Schweizer Reise macht sie schon zum zweiten Mal. Vor ...
 
"Wir sagen andern Ländern, was wir denken ? aber auf unsere Art"
Di, 30 Jul 2019 09:00:00 GMT - In einem Büro in Bern läuft zusammen, was Schweizer und Schweizerinnen im Ausland widerfährt. Die Konsularische Direktion des Aussendepartements kümmert sich um Kinder von Terrorreisenden, Priester mit Kokain im Gepäck und entführte Schweizer. Wir trafen Botschafter Johannes Matyassy, den Direktor der Konsulardirektion, zum Interview. swissinfo: Johannes Matyassy, unter Journalisten sagen wir: Frag nie einen Diplomaten, da erfährst du nichts. Trotzdem freue ich mich auf dieses Gespräch. Johannes Matyassy: Ich bin zwar kein klassischer Karrierediplomat, sondern ein Quereinsteiger. Zudem war ich als Gemeindeparlamentarier, Kantonalparteipräsident und Generalsekretär auch auf der politischen Ebene tätig. Das hilft mir, Klartext zu reden. swissinfo: Und Sie haben was zu erzählen. Immerhin sind Sie der Chef einer Direktion, in der zusammenläuft, was Schweizern und Schweizerinnen im Ausland an Notfällen widerfährt. J.M.: Ja, wir sind hier zuständig für den konsularischen Schutz ...
 
Als Schweizerinnen und Schweizer als Hausangestellte nach Frankreich auswanderten
Mo, 22 Jul 2019 09:00:00 GMT - Sowohl in Paris als auch in Marseille sind Schweizer Hausangestellte im 19. Jahrhundert sehr beliebt. Die Arbeit ist hart, aber die Lebensbedingungen besser als in der ländlichen Schweiz. Napoleons Lakai, Jean-Abram Noverraz, verkörpert diese Auswanderungswelle. Am 5. Mai 1821, vor fast zweihundert Jahren, starb Napoleon Bonaparte im Gefängnis in Longwood, St. Helena. Sein treuer Lakai, der Waadtländer Jean-Abram Noverraz, wachte während Wochen an Napoleons Krankenbett. Der englische Gouverneur Hudson Lowe, dessen Verhältnis zu Napoleon angespannt war, liess die Bewohner der kleinen Insel an der Leiche des ehemaligen Kaisers vorbeimarschieren, damit keine Zweifel an dessen Tod aufkamen. Der Historiker Thierry Lentz beschreibt die Szene in seinem neuesten Buch "Bonaparte ist nicht mehr" folgendermassen: "Ali, Noverraz, Pierron und Marchand (die Diener) standen um das Bett herum, Bertrand und Montholon (die Generäle) ein wenig weiter vorn, die britischen Soldaten und Matrosen, ...
 
"Einst war die Schweiz von Feinden umzingelt, heute von Freunden"
Mi, 17 Jul 2019 14:00:00 GMT - Knapp 550 Kilometer: Die Distanz von der Schweizer Grenze in Basel nach Aachen in Deutschland reicht, dass dortige Auslandschweizer ihr Ursprungsland aus europäischer Perspektive sehen ? nämlich am liebsten als Mitglied der EU. Dies trifft zumindest auf die Ü60-Fraktion zu, die am Podiumsgespräch teilnahmen, das swissinfo.ch im Rahmen von #SWIontour in der deutschen Universitätsstadt mit ihren rund 100'000 Studierenden  organisierte (siehe auch Box am Schluss).  Überraschenderweise waren es die beiden jüngeren Mitglieder der Auslandschweizer Community Aachen, die für eine unabhängige Schweiz plädierten. In einem Talk haben wir Mitte Juni fünf Mitgliedern des Schweizer-Clubs Aachen den Puls genommen. Zu Themen, welche die Schweizer Parlamentswahlen von kommendem Oktober prägen. Die Debatte zu sechs Themen haben wir in separaten Videos festgehalten. Die Teilnehmenden der Runde sind (von links): Bernhard Lüscher, 63, Professor für Molekularbiologie; Wolfgang Rüsges, 78, ehemals ...
 
Wie Schweizer Biologen den Huemul-Hirsch retten wollen
Sa, 13 Jul 2019 09:00:00 GMT - In Argentinien setzen sich Schweizer Forscher für eine Tierart ein, die vom Aussterben bedroht ist. Dazu wollen sie die erste Zucht- und Auswilderungsstation des Landes aufbauen. Eine argentinische Gemeinde mit einem Naturschutzgebiet ist mit an Bord, nun sind sie auf der Suche nach weiterer Unterstützung. Patagonischer oder Südlicher Andenhirsch, Huemul, Shoonem: Das Tier trägt viele Namen und ist vom Aussterben bedroht. Das schreibt die Weltnaturschutz-Union IUCN, die den offiziellen Gefährdungsgrad von Tierarten anhand formaler Kriterien festlegt. Der Schweizer Biologe Werner Flueck lebt seit 1990 in Argentinien und hat sich dort auf den Südlichen Andenhirsch spezialisiert. Zuvor erforschte er während des Studiums in den USA das Verhalten von Hirschen und doktorierte über Tiergesundheit und -krankheiten. Laut IUCN leben in Argentinien noch zwischen 350 und 500 Tiere, die auf einer Länge von 1800 Kilometern in den Anden verstreut sind. Um sie vor dem Aussterben zu bewahren, ...
 
"Wir sollten weitere Schweizer Schulen gründen"
Mo, 10 Jun 2019 09:00:00 GMT - Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gründete eine Gruppe von Schweizern, die in Katalonien lebten, die Schweizer Schule in Barcelona. Ein Jahrhundert später ist sie die grösste Schweizer Schule Europas. Für den Direktor Pascal Affolter ist Bildung mehr als nur ein hervorragendes akademisches Ergebnis. swissinfo.ch: Die Schweizer Schule von Barcelona (ESB) wurde 1919 in einer politisch schwierigen Zeit gegründet. Was gab den Anstoss zur Gründung? Pascal Affolter: Schweizer Schulen sind noch nie strategisch entstanden. Sie sind seit jeher die isolierte Initiative einer Gruppe von Auslandschweizern, die ihren Kindern die Sprache und die Werte der Bildung bieten wollen, die sie zu Hause erhalten haben. Es handelt sich um Projekte von Menschen, die eine starke Verbindung mit ihrem Land aufrechterhalten wollen. Dies hat es ermöglicht, weltliche Schulen für Mädchen und Jungen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Nationalitäten zu gründen. Für Deutschland oder Frankreich ...
 
Auslandschweizerin engagiert sich in britischer Frauen-Partei
Do, 6 Jun 2019 08:37:00 GMT - Die Auslandschweizerin Leandra Bias engagiert sich in der vor vier Jahren gegründeten britischen Women's Equality Party. Was denkt sie über den Frauenstreik in der Schweiz? Und: Ist Grossbritannien bei der Geschlechter-Gleichstellung schon weiter? Die Zürcherin Leandra Bias mit griechischen Wurzeln lebt seit 2013 in Grossbritannien. Die Politikwissenschafts-Doktorandin engagiert sich als lokale Wahl- und Kampagnenleiterin in der vor vier Jahren gegründeten Women's Equality Party (siehe Box). Diese wurde in Grossbritannien aus Protest gegen die Geschlechterungleichheit gegründet. Die Women's Equality Party Die Autorin Catherine Mayer und die Moderatorin Sandi Toksvig gründeten 2015 aus Protest eine Partei, damit Politiker die Anliegen von Frauen nicht länger ignorieren können. Sie ärgerten sich, dass Frauen als Minderheit behandelt werden, obwohl sie zahlenmässig die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Die Partei setzt sich unter anderem für gleichen Lohn, gleiche Familienarbeit ...
 
Das Parlament der Fünften Schweiz muss sich ändern ? kann es das?
Mo, 3 Jun 2019 05:45:00 GMT - Wie demokratisch ist der Auslandschweizerrat, das Parlament der Fünften Schweiz? Und repräsentiert er wirklich alle Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Diese Frage stellt sich der Auslandschweizer-Organisation immer dringender. An der Tagung der Schweizer Vereine in Deutschland kam es darob zum Disput. Der Auslandschweizerrat gilt als das Parlament der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Seine 140 Ratsmitglieder treffen sich zweimal pro Jahr in der Schweiz zur Sitzung. Diese verläuft vergleichbar der Session eines Kantonsparlaments. Beschlüsse des Auslandschweizerrats werden in der Schweiz wahrgenommen als die Stimme aller Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben. Politisch vertritt dieses Parlament nach eigenem Anspruch die Interessen aller Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gegenüber Behörden und Öffentlichkeit in der Schweiz. Sie vertreten nicht Bürger, sondern Vereine Der Unterschied ist aber: Jedes Kantonsparlament wird demokratisch gewählt.
 
E-Voting bleibt mehr denn je Priorität für Fünfte Schweiz
Fr, 16 Aug 2019 16:34:00 GMT - Bund und Kantone müssen "ein zuverlässiges, vertrauenswürdiges und finanziell tragbares elektronisches Abstimmungssystem" zur Verfügung stellen: Das verlangt der Auslandschweizerrat in Montreux. Er betont, dies sei für die meisten Schweizer Expats die einzige Möglichkeit, ihre politischen Rechte auszuüben. Der 20. Oktober hätte die Krönung vieler Bemühungen um eine breite Einführung des E-Votings sein sollen. Denn die Schweizer Landesregierung (Bundesrat) hatte sich zum Ziel gesetzt, dieses bei den Nationalratswahlen 2019 in zwei Dritteln der Kantone einzuführen. Stattdessen wird er nun ein schwarzes Datum in der Geschichte der Auslandschweizer markieren, denn niemand wird mehr über das Internet abstimmen können. Der aus Sicherheitsgründen erfolgte Rückzug sowohl der bisher in der Schweiz verwendeten Online-Voting-Systeme als auch des jüngsten Regierungsbeschlusses, die Umwandlung des E-Votings in einen gewöhnlichen Abstimmungskanal nur vorübergehend aufzugeben, war für die ...
 
Auslandschweizer-Organisation beklagt "Führungsschwäche" der Regierung beim E-Voting
Mi, 14 Aug 2019 14:00:00 GMT - Was bedeutet das faktische Ende der E-Voting-Optionen für die Schweizer Community im Ausland? Der Präsident der Auslandschweizer-Organisation bringt seine Besorgnis zum Ausdruck und skizziert im Vorfeld der Eidgenössischen Wahlen vom Oktober die Optionen. Die elektronische Stimmabgabe ist für Stimmberechtigte im Schweizer System der direkten Demokratie keine Option mehr, nachdem die Regierung jüngst entschieden hat, die Pläne für eine permanente und flächendeckende Einführung von Online-Instrumenten fallen zu lassen; zudem wurden die beiden Systeme, die während längeren Testphasen im Einsatz standen, ausser Betrieb genommen. Inmitten wachsender Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der neuen Technologie argumentierten die Behörden und IT-Unternehmen vor allem mit technischen Mängeln und Sicherheitsbedenken. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) zeigte sich schockiert über die Abkehr der Regierung von ihrer bisher verfolgten Politik. Die Organisation hatte in den letzten 16 ...
 
Diese Argumente haben das E-Voting in der Schweiz gestoppt
Fr, 2 Aug 2019 07:26:00 GMT - Die Geschichte von E-Voting in der Schweiz ist die eines kühnen Traums mit Bruchlandung. Das Schicksal dieses Projektes ist nun mehr als ungewiss. Die Skeptiker haben sich durchgesetzt. Wir redeten mit ihnen. Die Debatte um E-Voting zeigt auch, wie direkte Demokratie in der Schweiz funktioniert. Hier kurz der Hintergrund im Schnelldurchlauf: Die Regierung legt ein Projekt auf den Tisch. Gegner, hier IT-Profis, äusserten prompt Skepsis und Kritik. Es entstand eine emotionale Debatte zwischen Politikern, Behördenvertreterinnen und den IT-Profis. Die Debatte führte zu einem informierten Entscheid. Das Argument, das sich durchgesetzt hat: Die Manipulationsrisiken sind zu gross, denn sie drohen, das politische Rückgrat der Schweiz zu brechen: die direkte Demokratie. Zur Demokratie gehört aber auch der Grundsatz: Kein Entscheid ist in Stein gemeisselt. Hernâni Marques und Adrian Aulbach gehören zu den Skeptikern. Marques ist Computerlinguist, Soziologe, Neuroinformatiker und ...
 
"Einst war die Schweiz von Feinden umzingelt, heute von Freunden"
Mi, 17 Jul 2019 14:00:00 GMT - Knapp 550 Kilometer: Die Distanz von der Schweizer Grenze in Basel nach Aachen in Deutschland reicht, dass dortige Auslandschweizer ihr Ursprungsland aus europäischer Perspektive sehen ? nämlich am liebsten als Mitglied der EU. Dies trifft zumindest auf die Ü60-Fraktion zu, die am Podiumsgespräch teilnahmen, das swissinfo.ch im Rahmen von #SWIontour in der deutschen Universitätsstadt mit ihren rund 100'000 Studierenden  organisierte (siehe auch Box am Schluss).  Überraschenderweise waren es die beiden jüngeren Mitglieder der Auslandschweizer Community Aachen, die für eine unabhängige Schweiz plädierten. In einem Talk haben wir Mitte Juni fünf Mitgliedern des Schweizer-Clubs Aachen den Puls genommen. Zu Themen, welche die Schweizer Parlamentswahlen von kommendem Oktober prägen. Die Debatte zu sechs Themen haben wir in separaten Videos festgehalten. Die Teilnehmenden der Runde sind (von links): Bernhard Lüscher, 63, Professor für Molekularbiologie; Wolfgang Rüsges, 78, ehemals ...
 
E-Voting auf Eis: Was bleibt von den Bemühungen?
Do, 27 Jun 2019 13:53:00 GMT - Schlag für das E-Voting in der Schweiz: Die Bundesrat will es nicht mehr in einen gewöhnlichen Abstimmungskanal überführen. Expertin Ardita Driza Maurer ist aber zuversichtlich, dass die Schweiz aus den bisherigen Bemühungen und Erfahrungen viel mitnehmen kann. Der Entscheid des Bundesrats sei eine "weise und logische Reaktion, welche die Ergebnisse der Transparenzübung vom Februar bis März 2019 berücksichtigt". Das sagt Ardita Driza Maurer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Zürich. Sie forscht am Zentrum für Demokratie in Aarau (ZDA) über politische Rechte und neue Technologien. In der Vernehmlassung über das E-Voting erhielt der Bundesrat nicht die notwendige politische Unterstützung. "Die Mehrheit der Parteien hielt diesen Schritt für verfrüht", gab die Bundeskanzlei heute in einer Mitteilung bekannt. Mit anderen Worten: E-Voting ist zwar nicht ganz beerdigt. Aber die flächendeckende Einführung, so der Plan der Regierung, rückt in weite Ferne. Die Lücken im ...
 
Marschhalt beim E-Voting: Was bedeutet das für die Fünfte Schweiz?
Do, 27 Jun 2019 12:10:00 GMT - 7% der stimmberechtigten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer forderten in einer Petition ein E-Voting-System. Es gibt viele, die sich diskriminiert fühlen. Aber mindestens ebenso viele, die sich nicht in die Schweizer Politik einschalten wollen. Die Fünfte Schweiz wird diesen Schlag verdauen.  Angesichts der hohen Kosten, peinlichen Pannen und der potentiellen Schäden ist es in den letzten Monaten immer schwieriger geworden, der Schweizer Bevölkerung den Nutzen des E-Votings zu erklären. Es gab hier kein dringendes Problem, das mit E-Voting kleiner geworden worden wäre. Profitiert hätten in erster Linie die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Diese stellen einen Zehntel der Schweizer Bevölkerung, es sind rund 760 000 Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Ein Viertel von ihnen haben sich als Stimmende registriert. Hunderte, vielleicht Tausende Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind aber von der Schweizer Demokratie abgeschnitten, weil das Hin- und Hersenden ...
 
Kommt jetzt der Stimmzettel, den man zu Hause ausdrucken kann?
Di, 18 Jun 2019 15:49:00 GMT - Abstimmungsunterlagen per Internet erhalten, sie zu Hause ausdrucken, ausfüllen und per Post zurückschicken: So könnte die Lösung aussehen, der Fünften Schweiz die Teilnahme an Abstimmungen zu erleichtern. Ein vom Nationalrat am Dienstag angenommener Vorschlag stösst bei der Auslandschweizer- Organisation auf Interesse. Im Kampf um eine erleichterte Teilnahme der Fünften Schweiz an Abstimmungen und Wahlen in ihrer Heimat kommt es zu einem Paradigmenwechsel: Die Ausdehnung des E-Votings auf alle Schweizer Stimmberechtigten im Ausland bläst ein kühler Wind entgegen. Nun nahm die grosse Parlamentskammer (Nationalrat) mit 115 zu 69 Stimmen einen Antrag an, der die elektronische Stimmabgabe durch den elektronischen Versand der Stimmunterlagen ersetzen will. Anstatt die Möglichkeiten der Online-Wahl weiterzuentwickeln, schlägt Claudio Zanetti vor, das Problem umgekehrt anzugehen: Der Parlamentarier der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) bat die Regierung, den ...
 
Auslandschweizer zeigen den Weg zum E-Voting
Do, 21 Mär 2019 07:30:00 GMT - Die Zukunft der Demokratie wird digital sein: Davon ist der Schweizer Physiker Franz Muheim überzeugt. Als Auslandschweizer kämpft er für die Einführung von E-Voting. Hier antwortet er auf die Bedenken der Gegner. Innerhalb der Schweiz hat die Kritik am E-Voting im letzten Jahr stark zugenommen. Obwohl E-Voting seit 2003 in 300 Abstimmungen ohne Probleme benützt wurde, ist jetzt eine Initiative gestartet worden, welche ein Moratorium für E-Voting in die Verfassung schreiben will. Diese wird von Politikern in vielen Parteien unterstützt. Viele der Gegner geben offen zu, dass sie E-Voting verbieten wollen. Als Auslandschweizer bin ich sehr besorgt über diese Entwicklung. Das Auslandschweizergesetz verlangt die Durchführung von Versuchen zur elektronischen Stimmabgabe für Auslandschweizerinnen und -schweizern. Ein Verbot würde dazu führen, dass die Auslandschweizer ? nicht zum ersten Mal ? zu "collateral damage" in einer politischen Auseinandersetzung gemacht werden. Damit ...
 
Schweizerische Post lässt Hacker-Armada auf eigenes E-Voting-System los
Do, 14 Feb 2019 14:42:00 GMT - Hackerinnen und Hacker hereinspaziert! Die Post lädt Computerprofis ein, ihr E-Voting-System auf Herz und Nieren nach Sicherheitslücken zu prüfen. Den Besten winken Geldpreise bis zu 50'000 Franken. Kritiker bezeichnen den Test als Farce. Eindringen erwünscht: Computer-Hackerinnen und -Hacker sollen einen Monat lang das E-Voting-System der Schweizerischen Post legal angreifen. Ziel des Tests, der vom 25. Februar bis 24. März dauert, ist die Optimierung der Sicherheit. Bis Mittwoch hatten sich fast 1800 Hackerinnen und Hacker angemeldet: 28% stammen aus der Schweiz, 15% aus Frankreich, 6% aus den USA und 5% aus Deutschland. Politisch am Wackeln In den letzten 15 Jahren haben mehrere Kantone E-Voting probeweise mit Systemen der Post oder des Kantons Genf eingesetzt. Viele Schweizer Stimmberechtigte ? insbesondere im Ausland ? sind begierig darauf, online abzustimmen. Dennoch: Der Widerstand gegen die elektronische Stimmabgabe ist in letzter Zeit massiv gewachsen. Der Grund ...
 
Anliegen der Auslandschweizer im Gegenwind
Fr, 25 Jan 2019 11:29:00 GMT - Es war eine sorgfältig ausgewogene Allianz, die am Freitag in Bern die Volksinitiative für ein Moratorium des E-Votings präsentierte. Eröffnet ist aber die Frage: Geht es um einen Marschhalt oder um das Ende dieses Kernanliegens der Auslandschweizer? Die drei Landessprachen waren vertreten, und bis auf die CVP alle Bundesratsparteien, als die Initianten am Freitag in Bern vor die Medien traten ? und etwas war ihnen wichtig: "Wir sind nicht rückwärtsgerichtete altväterische Technologieverhinderer. Die meisten sind aus der IT-Branche."  Das sagte Franz Grüter. Er ist Kopf und Treiber hinter der Initiative "Für eine sichere und vertrauenswürdige Demokratie (E-Voting-Moratorium)". Grüter ist SVP-Nationalrat, IT-Unternehmer und war bis vor kurzem auch Co-Präsident der Parlamentarischen Gruppe Auslandschweizer. Wenig Verständnis für Auslandschweizer Heute zeigt Grüter wenig Verständnis für das langjährige Ur-Anliegen der Auslandschweizer-Organisation. "Ganz am Ende des Tages ...
 
Ariane Rustichelli, Co-Direktorin ASO
Fr, 30 Nov 2018 16:18:00 GMT - (swissinfo.ch)
 
Petition: E-Voting für alle Auslandschweizer
Fr, 30 Nov 2018 16:11:00 GMT - Ein Thema E-Voting war diese Woche in der Schweiz auf Achterbahnfahrt. Die Fünfte Schweiz stand zwar nicht mitten im Sturm, aber am Freitagnachmittag auf dem Bundesplatz in Bern. Vertreter der Auslandschweizer-Organisation (ASO), angeführt von Präsident Remo Gysin, übergaben der Bundeskanzlei eine Petition mit rund 11'500 Unterschriften. Darin fordern sie die "elektronische Stimmabgabe für alle Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer". Bisher sind es zehn Kantone, die ihren Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern im Ausland ermöglichen, per Mausklick an Abstimmungen in der Heimat teilzunehmen. Bis 2021 sollen alle Schweizer Kantone den Mitgliedern der Auslandschweizer Community E-Voting anbieten, so die Forderung der Petitionäre. Fast 7% der über 172'000 eingetragenen Schweizer Stimmbürger im Ausland hätten unterschrieben, so die ASO.  Die Petition war im August vom Auslandschweizerrat lanciert worden, dem vom Bund anerkannten Sprachrohr der Fünften Schweiz. Damit soll ein ...
 
Das E-Voting, das von Zug aus die Welt erobern soll
Fr, 30 Nov 2018 08:00:00 GMT - So nah können Absturz und Aufbruch beieinander liegen: Am Mittwoch hat der Kanton Genf den Rückzug seines E-Voting-Systems angekündigt, das sieben Kantone anwenden. Am Freitag verkünden Behörden und IT-Spezialisten aus dem Zuger Crypto Valley, dass der Probelauf mit der weltersten E-Voting-Abstimmung, die auf der Blockchain-Technologie beruht, erfolgreich verlaufen sei. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Während Genf sein E-Voting-System Anfang 2020 beerdigen wird, steht die digitale Abstimmung "Made in Zug" in den Startlöchern für den demokratischen Einsatz überall dort auf der Welt, wo aktive Bürger mit ihrer Stimme mitreden wollen und können. Das Crypto Valley ist die Hightech-Biotop der Schweiz. Es schmiegt sich ans obere Ufer des Zugersees und nimmt sich auf den ersten ...
 
"Ein Schlag gegen das Image der elektronischen Stimmabgabe"
Mi, 28 Nov 2018 15:51:00 GMT - Weil der Kanton Genf sein E-Voting-System beerdigt, befürchtet die Auslandschweizer Organisation (ASO), dass das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen in die elektronische Stimmabgabe erschüttert werde. Sie will Gespräche führen, um das System des Kantons Genf zu retten. "Diese Ankündigung kommt zur falschen Zeit", sagt ASO-Direktorin Ariane Rustichelli. Sie bedauere zutiefst die Entscheidung der Genfer Regierung, die am Mittwoch die Aufgabe ihres elektronischen Wahlsystems ankündigte. Man müsse befürchten, dass die Bevölkerung das Ende des Genfer-Systems aus finanziellen Gründen mit dem von der Bundeskanzlei erwarteten Sicherheitsniveau verwechseln könnte. "Das ist kein Schlag gegen die elektronische Stimmabgabe selbst, sondern gegen dessen Image", bedauert Rustichelli. Zur Erinnerung: Im vergangenen November wurde der Kanton Genf wegen Sicherheitsproblemen seines Systems gerügt. Die Fehler hätten aber behoben werden können. Rustichelli weist darauf hin, dass sich immer mehr ...
 
Kanton Genf verzichtet auf seine elektronische Abstimmungsplattform
Mi, 28 Nov 2018 09:54:00 GMT - Die Genfer Regierung will nicht mehr in ihr System für die elektronische Stimmabgabe investieren, das hätte überarbeitet werden müssen, wie das Westschweizer Radio RTS am Mittwoch berichtete. Der Entscheid beruhe auf finanziellen Gründen und nicht auf Sicherheitsproblemen. Der Verzicht habe auch nichts mit dem Hacking-Test zu tun, der vor einem Monat durchgeführt wurde. Den Hackern, die beauftragt wurden, die Sicherheit der elektronischen Stimmabgabe zu überprüfen, gelang es, das Genfer System zu manipulieren: Sie hatten es geschafft, potenzielle Wähler auf eine andere Website umzuleiten. Dieser Fehler hätte behoben werden können. Aber Genf wolle nicht mehr in sein Projekt investieren. Der Kanton hätte mehr als 2 Millionen Franken in die Überholung seines Systems und die Verbesserung der Sicherheit investieren müssen.  2019 noch im Einsatz Die Genfer Plattform wird im kommenden Jahr noch genutzt werden, insbesondere für die Parlamentswahlen. Aber Genf muss eine Alternative ...
 
Rösti von der "Schwarzen Heidi"
Mo, 7 Okt 2019 15:00:00 GMT - Als Kind moderierte Jeniffer Mulinde Schmid eine TV-Show im Schweizer Fernsehen. Nun ist ihr Restaurant in Berlin ihre Bühne. In der "Schwarzen Heidi" serviert sie eidgenössische Küche ? und manchmal jodelt die Wirtin auch. In einer Seitenstrasse im quirligen Kreuzberg weist bereits das Schild über der Eingangstür auf die ungewöhnliche Restaurantbesitzerin hin: Wie eine stolze schwarze Kriegerin steht sie dort, ausgestattet mit einem helvetischen Wappen und einer übergrossen Gabel: Die Schwarze Heidi. Es ist ein Spiel mit Klischees und Namen und zugleich ein Verweis auf Jeniffer Mulinde Schmids Herkunft und Heimat, die sie nachhaltig geprägt haben. "Ich hatte eine ganz spezielle und schöne Kindheit in der Schweiz", erzählt sie. Ihre Mutter, eine ugandische Flugbegleiterin, kam in den achtziger Jahren in die Schweiz. Sie verliebte sich in einen Mann aus dem Berner Oberland und blieb. Da war Jeniffer eineinhalb Jahre alt und lernte Schweizerdeutsch, auch von ihren beiden älteren ...
 
Schweizer werden immer mobiler
Sa, 6 Aug 2016 15:44:00 GMT - Mehr als 10% der Schweizer Bürgerinnen und Bürger leben im Ausland. Und es werden immer mehr. Gleichzeitig nimmt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer an einem Wohnort ab. Was bedeutet diese internationale Mobilität für die Schweiz? "Es ist ein Kommen und Gehen", fasste der Präsident der Auslandschweizer-Organisation (ASO), Remo Gysin, am 94. Auslandschweizer-Kongress in Bern am 6. August die aktuelle Entwicklung zusammen. Auch Gianni D'Amato, Professor für Migration und Staatsbürerschaftsstudien an der Universität Neuenburg, stellte am Kongress fest: "Die Leute wandern, das nennt man Globalisierung." Warum wandern Menschen aus? D'Amato nannte drei Gründe: Arbeit, Familie oder Lifestyle. Einige Schweizer wandern aus, weil sie im Ausland Karrierechancen verfolgen oder von der Firma geschickt werden. Manche möchten im Ausland studieren oder eine Ausbildung machen. Andere verlieben sich in einen Menschen, der in einem anderen Land wohnt und folgen ihm. Wieder andere schätzen das ...
 
Schweizer Clubs hängen am Gründungsmythos der Eidgenossenschaft
Sa, 6 Aug 2016 05:00:00 GMT - Bei einem Treffen im Musée des Suisses dans le mondeA haben sich Auslandschweizer-Vereine mit den Traditionen des Landes und deren Bedeutung für die Schweizer Diaspora befasst. Eine von Historikern begleitete Debatte illustrierte dabei Missverständnisse zwischen Geschichte und Folklore der Eidgenossenschaft. "Der historische Teil dieses Films ist ein Gewebe voller Irrtümer. Wenn ich das sehe, frage ich mich, wozu ich überhaupt diene. Die Schweizer Geschichte wird nur aus der Perspektive der Berge betrachtet, alles andere wird vergessen." Der Historiker François Walter, Autor einer neueren Geschichte der Schweiz, versteckt seine Enttäuschung nicht, nachdem er einen Auszug des Films "La Suisse au c?ur des Alpes" (Die Schweiz im Herzen der Alpen) von Pierre Dubois gesehen hat. Der Film des Abenteurers und Mitglied der Geografischen Gesellschaft Genf stammt von 2013.  Die Szene spielte sich in der idyllischen Umgebung des Château de Penthes bei Genf ab, am Horizont der Mont Blanc.
 
Wie weiter mit der Auslandschweizer-Organisation?
Fr, 5 Aug 2016 16:25:00 GMT - Nach 100-jährigem Bestehen will die Auslandschweizer-Organisation wissen, ob es sie braucht und wie sie zukünftig aussehen soll. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ziehen nur für kurze Zeit ins Ausland. Sie haben andere Bedürfnisse als "klassische" Auswanderer. Zurzeit leben 762'000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu informieren, vernetzen und beraten sowie ihre Interessen in der Politik zu vertreten. Doch die Zeiten ändern sich: Zwar gibt es immer mehr Auslandschweizer, gleichzeitig nimmt aber die Dauer des Aufenthaltes im Ausland ab. Wie soll die ASO auf diese neuen Entwicklungen reagieren? Direktorin hat konkrete Ideen Die Co-Direktorin der ASO, Ariane Rustichelli, hat am Auslandschweizerrat (ASR) in Bern die zukünftigen Entwicklungsschwerpunkte der ASO vorgestellt. Diese sehen unter anderem vor, dass sich die Organisation für das E-Voting stark macht. Dies ist laut ASO besonders ...
 
Zwischen Schweizer Kreuz und Regenschirm
Fr, 5 Aug 2016 14:33:00 GMT - Die Auslandschweizer feiern auf dem Bundesplatz in Bern den 100. Geburtstag ihrer Dachorganisation ASO, der Auslandschweizer-Organisation. Güsse von oben zwangen die Hergereisten zwar zum Aufspannen der Regenschirme. Aber der Festlaune konnte das Nass nichts anhaben. Wer keinen Schirm dabei hatte, konnte immer noch bei einem der Zeltstände oder unter einem Vordach Schutz finden. Spiele, Konzerte und Ansprachen prägten den Geburtstag. Aussenminister Didier Burkhalter nahm ein Bad in der Menge, als er sich unter "seine" Expats mischte, die immer wieder und gerne als Botschafter der Schweiz im Ausland bezeichnet werden. (Text: Federico Bragagnini)
 
Das plötzliche Interesse an den Auslandschweizern
Fr, 5 Aug 2016 08:00:00 GMT - Nicht nur in den Medien, auch in der Politik sind die Auslandschweizer häufiger denn je zum Thema geworden. Die Gruppe "Auslandschweizer" gehört heute mit fast 100 Mitgliedern zu den grössten parlamentarischen Gruppen. Weshalb interessieren sich immer mehr Politiker für die Fünfte Schweiz? Liegt es nur am wachsenden Potential der ausländischen Wählerschaft? Für die Interessenvertreter in der Schweizer Politik spielen die sogenannten parlamentarischen Gruppen eine wichtige Rolle. Laut Parlamentsgesetz ist es ein Zusammenschluss von Ratsmitgliedern, die sich für einen bestimmten Sachbereich interessieren. Parteipolitik hat dabei höchstens eine zweitrangige Bedeutung. Die Gruppen haben keine politischen Kompetenzen, aber durch ihre Mitgliedschaft in der Gruppe signalisieren die Parlamentarier ein Interesse für die Lobbyarbeit der "Einflüsterer". Heute gibt es rund 120 Gruppen unterschiedlichster Grösse. Die Gruppe "Auslandschweizer" gehört mit fast 100 Mitgliedern bereits zu den ...
 
Die ASO, ein Mosaik aus Hunderten von Vereinen
Do, 4 Aug 2016 12:00:00 GMT - Um die Auslandschweizer-Organisation kommt man nicht herum, wenn es um Schweizer Expats geht. Sie ist eine Dachorganisation, die von Hunderten von Schweizer Vereinen im Ausland getragen wird. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um dazu zu gehören? Erklärungen. Laien mag die Auslandschweizer-Organisation (ASO), die derzeit ihr hundertjähriges Jubiläum feiert, vielleicht als monolithisches Organ erscheinen. In der Tat wird sie aber vor allem durch die grosse Diversität ihrer Mitglieder geprägt. In der ASO sind fast 750 Schweizer Clubs, Vereine und Institutionen aus aller Welt zusammengeschlossen. Das können wirtschaftliche Organisationen, Folklore-Gruppen, Freundschafts- oder Jass-Vereine (ein typisches Schweizer Kartenspiel) sein. "Die Palette der Aktivitäten dieser Clubs und Vereine ist wirklich sehr breit", erklärt Ariane Rustichelli, Co-Direktorin der ASO und zuständig für deren Kommunikation. Kriterien Sogar ausländische Sektionen von politischen Parteien können von der ...
 
"Auslandschweizer-Organisation muss sich verjüngen"
Mi, 3 Aug 2016 14:30:00 GMT - Am Wochenende feiert die Auslandschweizer-Organisation (ASO) ihr hundertjähriges Bestehen. Doch noch nie in ihrer Geschichte hatte sie ein derart grosses Nachwuchsproblem. Der ASO-Präsident will deshalb vermehrt die Jugend ansprechen und die Wählerbasis verbreitern ? für mehr Demokratie im Auslandschweizer-Parlament. swissinfo.ch: 760'000 Schweizerinnen und Schweizer leben heute im Ausland, sei es für einige Jahre oder für immer. Welche Bedürfnisse stellen sie an die Schweiz? Remo Gysin: Das Bild der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ist vielfältig. Die einen intensivieren die Beziehungen zur Schweiz, andere gehen ? vielleicht auch nur vorübergehend ? auf Distanz. Die meisten Auslandschweizer aber wollen Teil der Schweiz bleiben und über wichtige Entwicklungen in der Schweiz informiert sein. Viele beteiligen sich an Abstimmungen und Wahlen und sind dankbar, wenn sie dies mittels E-Voting tun können. Auch Auslandschweizerinnen und -schweizer brauchen soziale Sicherheit:
 
Junge Auslandschweizer: "Auf nach Bern!"
Fr, 29 Jul 2016 14:30:00 GMT - Outdoor, Kultur, Sport und Sightseeing. 129 Junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind gegenwärtig in einem der vier Lager, welche die Auslandschweizer-Organisation zu ihrem 100-jährigen Bestehen durchführt. Ausgehend von den vier Sprachregionen bewegen sie sich während zweier Wochen in Richtung der Hauptstadt, wo sie beim Festakt auf dem Bundesplatz über ihre Erlebnisse berichten werden. "Das Camp ist super, ich bin hier richtig", sagt die 15-jährige Lea aus der südfranzösischen Stadt Montpellier. Sie interessiert sich für die Schweizer Kultur, weshalb sie sich für das Jugendlager "Kultur, Geschichte & Politik" angemeldet hat. Am Tag zuvor hatten die Jugendlichen Genf besucht. "Ich fand den Palais des Nations sehr interessant. Sehr schön und sehr gross." Heute sind die 23 Jugendlichen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer mit ihren Leitern unterwegs im Drei-Seen-Land, der Region um Bieler-, Murten- und Neuenburgersee. Wir treffen sie hoch über Neuenburg vor dem ...
 
"Die Auslandschweizer wurden als Musterpatrioten präsentiert"
Mo, 20 Jun 2016 14:34:00 GMT - Wie hat sich die Fünfte Schweiz im Lauf der Zeit verändert? Dieser Frage geht Rudolf Wyder in seinem Buch zum Thema "100 Jahre ASO" nach. Wyder war von 1987 bis 2013 Direktor der Auslandschweizer-Organisation (ASO). Herr Wyder, Sie sind mit Ihrem Werk zum Thema "100 Jahre ASO" in den letzten Zügen. Anfang August soll das Buch erscheinen. Stiessen Sie bei der Recherche eigentlich noch auf Fakten, die Sie als langjähriger Direktor noch nicht kannten? Rudolf Wyder: Auf jeden Fall. Zwar war ich lange Zeit Direktor der ASO, aber es gab viele weisse Flecken in der Geschichte, die ich nicht zuletzt aus persönlichem Interesse füllen wollte. Es gab Phasen, die historisch noch nie aufgearbeitet worden waren. Welche Rolle spielte die Organisation zu Beginn und während des Ersten Weltkriegs? Welche vor allem auch während des Zweiten Weltkriegs? Diese Fragen waren bisher nie beantwortet worden. Wo fanden Sie die Informationen für das Buch? R.W.: Den Einstieg bildeten die Jahresberichte der ...
 
"Ich fühle mich zuhause, obwohl ich hier nie gelebt habe"
Fr, 2 Aug 2019 11:20:00 GMT - Auf einer Reise lernen junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ihre Wurzeln kennen. Einige von ihnen finden so eine zweite Heimat. Ein heisser Nachmittag im Freibad Meiringen im Berner Oberland. Hier, im Herzen der Schweiz, befindet sich eine Station der Schweizer Reise für junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Nach einer einwöchigen Tour quer durch die Schweiz ist die Badi eine schöne Abkühlung für die 24 Kinder aus aller Welt. Von Solothurn nach Kalifornien "Es isch mega cool", sagt die 14-jährige Lilly. Sie kommt aus Santa Monica in Kalifornien. Dass sie in den USA lebt, hört man ihrem von englischen Wörtern durchzogenen Schweizerdeutsch deutlich an. "Meine Eltern geben sich Mühe, zu Hause Schweizerdeutsch mit mir zu sprechen", sagt Lilly. Mit fünf Jahren ist sie mit ihrer Familie von Solothurn nach Kalifornien gezogen, wo ihr Vater als Filmproduzent arbeitet. "Connection" mit den anderen Die Schweizer Reise macht sie schon zum zweiten Mal. Vor ...
 
"Menschen in Ozeanien und in der Schweiz verbinden"
Do, 31 Mär 2016 11:13:00 GMT - Schweizer Klubs in Australien sollen sich vermehrt der jungen Generation öffnen. Dies fordert Ryan Cooper. Der 19-Jährige aus Perth ist eine der neuen Stimmen der jungen Fünften Schweiz, die sich im neuen Jugendparlament der Auslandschweizer engagiert. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor. swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlamentes der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Ryan Cooper: Ich möchte unter den jungen Schweizerinnen und Schweizern hier in Australien das Bewusstsein für die Kultur der Schweiz fördern. Die Verbindung mit seinem Herkunftsland halte ich für sehr wichtig. Die Schweizer Klubs in Australien sind jungen Mitgliedern gegenüber nicht sehr offen. Ich arbeite daran, das zu ändern. Dabei unterstützen mich auch Mitglieder des Auslandschweizerrates hier in Australien. Mein Plan ist es auch, im August 2016 am Auslandschweizer-Kongress teilzunehmen. Dort wird das Engagement der jungen ...
 
"Kanada könnte von gerechterem Wahlsystem profitieren"
Fr, 18 Mär 2016 09:00:00 GMT - Kanada braucht ein Wahlsystem wie dasjenige der Schweiz, sagt Michael Valente aus Toronto. Der 17-jährige Kanada-Schweizer ist eine der Stimmen im neuen und digitalen Jugendparlament der Auslandschweizer. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor. swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlaments der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Michael Valente: Als Kanadier mit Schweizer Pass möchte ich gerne zu einem besseren Verständnis der interkulturellen Vielfalt, der Ideen und Methoden beider Länder beitragen. swissinfo.ch: Wie sieht es punkto direkte Demokratie in Ihrem Gastland aus? Gibt es Instrumente, die Ihnen besonders gefallen? Und auch solche, die Sie vermissen? M.V.: Kanada ist eine konstitutionelle Monarchie, bei welcher der König respektive die Königin das Staatsoberhaupt ist. Die Politik in Kanada funktioniert innerhalb eines Rahmens von parlamentarischer Demokratie und einem bundesstaatlichen ...
 
"Demokratie entwickelt sich in Tunesien in kleinen Schritten"
Fr, 11 Mär 2016 09:10:00 GMT - Demokratie werde über die Gefahr des islamistischen Terrors siegen, ist sich Najib Bourkhis sicher. Der junge Schweizer, der lange im tunesischen Djerba gelebt hatte, ist wieder in der Schweiz zurückgekehrt, um sein Studium abzuschliessen. Bourkhis ist eine der Stimmen im neuen, digitalen Jugendparlament der Auslandschweizer. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor.  swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlaments der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Najib Bourkhis: Das Jugendparlament der Auslandschweizer ist eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu anderen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern meiner Generation von überall auf der Welt in Kontakt zu knüpfen.   In Tunesien möchte ich ein Jugendparlament initiieren, damit sich dort alle junge Auslandschweizer aktiv an der Politik beteiligen können und ihre politischen Rechte besser kennenlernen. swissinfo.ch: Wie sieht es punkto direkte ...
 
"Sind alle bereit, für ihre Sicherheit ein kleines Opfer zu bringen?"
Fr, 4 Mär 2016 07:18:00 GMT - Um Europa vor Attacken islamistischer Terroristen zu schützen, müssten die individuellen Freiheiten eingeschränkt werden, sagt Samuel Cremieux. Für die Sicherung des Wohlergehens der Menschen seien Opfer notwendig, findet der 16-jährige Mittelschüler aus dem Big Apple. Er ist eine der Stimmen im neuen und digitalen Jugendparlament der Auslandschweizer. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor. swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlaments der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Samuel Cremieux: Als neues Mitglied des Jugendparlaments der Auslandschweizer (YPSA) möchte ich als erstes alle jungen Schweizerinnen und Schweizer, wo auch immer sie leben, dazu aufrufen, sich an Wahlen und Abstimmungen zu beteiligen, wie auch an der Schweizer Politik insgesamt. In der Schweiz möchte ich mit jungen Leuten zusammenarbeiten, damit sie bei unseren Veranstaltungen mitmachen, die das YPSA in der Schweiz organisiert.
 
"Andere Länder sollten die Schweiz zum Vorbild nehmen"
Fr, 26 Feb 2016 09:32:00 GMT - Es sei sehr schwierig, junge Menschen in Tschechien für Politik zu interessieren, sagt Timothy Forman. Ändern könnte dies das E-Voting. Aber die Online-Abstimmung sei noch Zukunftsmusik. Der 17-jährige Mittelschüler aus Prag ist eine Stimme im neuen und digitalen Jugendparlament der Auslandschweizer. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor.  swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlaments der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Timothy Foreman: Als aktives Mitglied des Jugendparlamentes der Auslandschweizer (YPSA) möchte ich viele Dinge erreichen. Natürlich aber, dass die Stimme der jungen Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, gehört wird. Für sie möchte ich zudem in meinem Wohnland interessante Aktivitäten ins Leben rufen, an denen sie teilnehmen können. So können sie auch andere junge Auslandschweizer aus demselben Gastland treffen. swissinfo.ch: Wie sieht es punkto direkte Demokratie ...
 
"Wer nicht abstimmen geht, höhlt die Demokratie aus"
Fr, 19 Feb 2016 13:30:00 GMT - Die jungen Schweizerinnen und Schweizer im Ausland würden politisch im Abseits stehen gelassen, findet Lis Zandberg. Um dies zu ändern, engagiert sich die 19-jährige Studentin aus Middleburg in den Niederlanden im neuen und digitalen Jugendparlament der Auslandschweizer. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor.  swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlaments der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Lis Zandberg: Es ist wichtig, am System der direkten Demokratie in der Schweiz festzuhalten. Der beste Weg dazu besteht darin, die Jungen sehr früh für Politik zu interessieren. Dies trifft für die jungen Leute in der Schweiz zu, nicht aber für die jungen Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. So wird eine sehr wichtige Gruppe der jungen Schweizer ignoriert. Aber nicht nur auf politischer Ebene werden wir abseits stehen gelassen, sondern auf vielen anderen auch. Dies, weil wir über die ganze Welt ...
 
"In Chile vermisse ich die Demokratie der Schweiz"
Fr, 12 Feb 2016 14:18:00 GMT - Die 17-jährige Mittelschülerin Francisca Espinoza ist überzeugt, dass die Bürger in einer direkten Demokratie mehr Möglichkeiten haben, ihre Ideen in die politische Agenda einzubringen. Sie ist eine der Stimmen der jungen Fünften Schweiz, die sich im neuen Jugendparlament der Auslandschweizer engagiert. In einer Serie stellen wir elf leitende Mitglieder vor. swissinfo.ch: Was wollen sie als Mitglied des neuen Jugendparlaments der Fünften Schweiz erreichen - erstens in der Schweiz und zweitens in ihrem Land? Francisca Espinoza: Für die Schweiz möchte ich, dass die Jungen mehr über unsere Länder erfahren und im Rahmen der Möglichkeiten hier Jugendliche mit sozialem Engagement unterstützen, die nicht über die notwendigen Mittel verfügen. Ich wünsche mir auch, dass junge Schweizer mehr reisen und sich mit Auslandschweizern treffen. Für Chile möchte ich, dass Jugendliche schweizerischer Abstammung die Kultur und die Lebensweise der Schweizer besser kennenlernen; sich mit ...
 
"Wir müssen hart bleiben ? und unsere demokratischen Gesellschaften nutzen"
Fr, 5 Feb 2016 08:15:00 GMT - Regierungen sollten sich darum bemühen, die junge Generation anzusprechen, die das Internet und soziale Medien nutzen, um in der Demokratie eine aktive Rolle zu spielen, sagt Wanja Kaufmann. Die 19-jährige Studentin ist eine der Stimmen der jungen Fünften Schweiz, die sich im neuen Jugendparlament der Auslandschweizer engagiert. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor. swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlamentes der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Wanja Kaufmann: Ich möchte anderen jungen Schweizerinnen und Schweizern helfen, mehr über die Schweiz und das politische und zivile System des Landes zu erfahren. Sie sollten die Möglichkeit haben, mit anderen jungen Schweizerinnen und Schweizern im Ausland in Kontakt zu treten. Ich denke, dass viele Jugendliche, überall auf der Welt, viel zu wenig über ihre demokratischen Rechte wissen. Junge Leute, die Schweizer Bürger oder Bürgerinnen sind, haben ...
 
"Kritisieren ist einfach, wenn man immer die Wahl und Freiheit hatte"
Fr, 29 Jan 2016 09:34:00 GMT - Die direkte Demokratie ist das Instrument, das jungen Menschen besser Gehör verschafft. Dies ist die Überzeugung von Marie Lingl. Die 17-jährige Gymnasiastin aus La Rochelle an der französischen Atlantikküste ist eine der neuen Stimmen der jungen Fünften Schweiz, die sich im frisch gebildeten Jugendparlament der Auslandschweizer engagiert.  swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlamentes der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Marie Lingl: Mit dem Mitmachen hoffe ich meine Schweizer Identität zu unterstreichen. Ich möchte meinem Land und den jungen Schweizerinnen und Schweizerinnen noch näher sein. Diese haben dieselben Interessen wie ich, nämlich ein einmalige Erfahrung zu machen. Bald schon kann ich Abstimmen und Wählen. Ich möchte mich aktiv in die Schweizer Politik einbringen und mich nützlich machen, um die Stellung unseres neuen Parlamentes zu stärken. Dieses soll junge Schweizer, die hier leben, ...
 
"Neue Form der Demokratie in meinem Land wäre grossartig!"
Fr, 22 Jan 2016 09:14:00 GMT - Das Volk, das über neue Artikel der Verfassung abstimmen kann: Laura Derrer ist fasziniert von diesem Vorschlag zum Ausbau der direkten Demokratie in Chile, dem Land, wo sie lebt. Die 19-jährige Jus-Studentin ist eine der neuen Stimmen der jungen Fünften Schweiz, die sich im neuen Jugendparlament der Auslandschweizer engagiert. In einer Serie stellen wir 11 leitende Mitglieder vor.  swissinfo.ch: Was wollen Sie als Mitglied des neuen Jugendparlamentes der Fünften Schweiz erreichen ? erstens in der Schweiz, zweitens in Ihrem Land? Laura Derrer: Eines der wichtigsten Ziele, das wir  in der Schweiz erreichen wollen, ist die bessere Wahrnehmung und die bessere Integration der vielen jungen Schweizerinnen und Schweizer, die auf der ganzen Welt leben. Obwohl es schon Organisationen gibt, die sich darum bemühen, kann man hier noch viel mehr erreichen. Die jungen Schweizer im Ausland fühlen sich angesprochen von all dem, was in der Schweiz und in Europa geschieht, und sie würden auch ...
 
"Italien sollte sich von der direkten Demokratie der Schweiz inspirieren lassen"
Fr, 15 Jan 2016 10:00:00 GMT - Davide Wüthrich, der bis vor kurzem in Italien lebte, gehört zu den Promotoren des Auslandschweizer Jugendparlaments. Der Doktorand in Ingenieurwissenschaften schätzt die direkte Demokratie der Schweiz. Doch er kritisiert die seiner Meinung nach zu tiefen Hürden für Volksinitiativen.  swissinfo.ch: Welche Ziele wollen Sie als Mitglied des Auslandschweizer Jugendparlaments erreichen, in der Schweiz und in ihrem Heimatland? Davide Wüthrich: Ich fände es toll, wenn es gelänge, eine neue Plattform zu entwickeln, über die sich junge Auslandschweizer vernetzen könnten. Diese Plattform sollte von jungen Menschen für junge Menschen entwickelt werden, indem man sich auf soziale Netzwerke meiner Generation abstützt, das heisst Facebook, Instagram und Twitter. Innerhalb dieser Community würde ich gerne an Diskussionen teilnehmen. Thematisch könnte es sich um die Lebensgeschichten von Teilnehmenden handeln, aber auch um tagesaktuelle Themen. Es wäre schön, wenn diese Community eine ...
 
Rösti von der "Schwarzen Heidi"
Mo, 7 Okt 2019 15:00:00 GMT - Als Kind moderierte Jeniffer Mulinde Schmid eine TV-Show im Schweizer Fernsehen. Nun ist ihr Restaurant in Berlin ihre Bühne. In der "Schwarzen Heidi" serviert sie eidgenössische Küche ? und manchmal jodelt die Wirtin auch. In einer Seitenstrasse im quirligen Kreuzberg weist bereits das Schild über der Eingangstür auf die ungewöhnliche Restaurantbesitzerin hin: Wie eine stolze schwarze Kriegerin steht sie dort, ausgestattet mit einem helvetischen Wappen und einer übergrossen Gabel: Die Schwarze Heidi. Es ist ein Spiel mit Klischees und Namen und zugleich ein Verweis auf Jeniffer Mulinde Schmids Herkunft und Heimat, die sie nachhaltig geprägt haben. "Ich hatte eine ganz spezielle und schöne Kindheit in der Schweiz", erzählt sie. Ihre Mutter, eine ugandische Flugbegleiterin, kam in den achtziger Jahren in die Schweiz. Sie verliebte sich in einen Mann aus dem Berner Oberland und blieb. Da war Jeniffer eineinhalb Jahre alt und lernte Schweizerdeutsch, auch von ihren beiden älteren ...
 
Warum ein Schweizer Künstler in Thailand an Buddha-Statuen arbeitet
Fr, 20 Sep 2019 09:00:00 GMT - Erst die Filmmetropole Hollywood, dann das Spieler-Eldorado Las Vegas: Nun hat sich der Schweizer Künstler Alfred Soland in Thailand niedergelassen. Seine Präsenz hat sogar in der lokalen Presse für Schlagzeilen gesorgt. Sie sagen, er sei der erste ausländische Künstler, der eine Buddha-Statue restaurieren und eine neue Statue bauen dürfe. "Ich bin 60 Jahre alt, aber ich fühle mich jung ? mein Körper und meine Haut sind wie diejenigen eines 35-Jährigen", meint Alfred Soland während eines Gesprächs via Skype. Wir können dies nicht überprüfen. Denn die Verbindung erlaubt nur einen Ton, kein Bild. Seine Stimme klingt aufgestellt, wohl auch weil er in den letzten Wochen von einigen thailändischen Medien kontaktiert worden ist, um seine Lebensgeschichte zu erzählen. Er wurde sogar vom Gouverneur der Provinz Chiang Mai eingeladen: "Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Er hatte von mir gehört. Er wollte, dass ich ein thailändisches Lied ins Englische übersetze und die Musik ...
 
Anita Braun ? die Vollzeit-Mutter
So, 25 Aug 2019 09:00:00 GMT - Sie fühlt sich heute in Deutschland daheim. Nur eines fehlt ihr: der Vierwaldstättersee. Anita Braun wollte eine Veränderung und fand ihr neues Leben in der Region Aachen. Mit drei eigenen und drei Pflegekindern hat sie sich ganz der Kindererziehung verschrieben. Ein lauschiger Garten im Dorf Hürtgenwald in der deutschen Eifel. Wir sitzen mit Anita Braun am Gartentisch. Vom Wohnzimmer aus beobachten uns ihre drei Pflegekinder neugierig durchs Fenster. Zwei Jungs (14 und 8 Jahre alt) und ein Mädchen (12). Ihre drei eigenen Kinder, zwischen 20 und 17 Jahre alt, sind nicht anwesend. Später wagen sich die Pflegekinder hinaus und spielen im weitläufigen Garten. Braun wird als Pflegemutter vom Staat entschädigt. "Finanziell wäre das in der Schweiz nicht machbar", sagt sie und zeigt auf das grosse Haus. "Dafür wäre meine Arbeit als Kinesiologin besser anerkannt." Doch für die Auslandschweizerin ist klar: "Ich bin in Deutschland daheim." In die Schweiz geht sie sehr gern, aber nur noch ...
 
Verena Schlepütz ? einmal nach Deutschland, nie mehr zurück
Mo, 29 Jul 2019 09:00:00 GMT - "Nie nach Deutschland!" Dies die Bedingung, als die junge Schweizerin ihrem deutschen Auserwählten in Zürich das Jawort gibt. Kurz danach findet sie sich in Deutschland wieder, wo sie mit ihm dessen Familienunternehmen leitet. Doch das ist nur der Start in das turbulente Familienleben von Verena Schlepütz. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Verena Schlepütz kann davon ein Lied singen. 1973 verliebt sich die junge Sekretärin aus Zürich in einen deutschen Bankangestellten, der in der Schweizer Finanzmetropole Berufspraxis sammelt. Vor der Heirat im Jahr darauf macht sie unmissverständlich klar, dass ihre Zukunft als Ehefrau nicht in Deutschland liegt. Von Zürich nach Düren Die Realität wirft ihren Plan über den Haufen: Der Schwiegervater, der in Düren bei Aachen eine Firma zum Bedrucken von Glas und Keramik betreibt, erkrankt schwer. Kurz darauf stirbt er. Verenas Gatte übernimmt den väterlichen Betrieb Ende 1978. Es ist auch hier in Düren, wo uns die vife ...
 
"Die Nazis wollten uns erschiessen, weil wir Ausländer waren"
So, 28 Jul 2019 09:00:00 GMT - Als kleines Mädchen holten fanatische Nazis sie und ihren Schweizer Vater aus dem Haus und stellten sie vor ein Erschiessungs-Kommando. Nur dem Eingreifen des Ortsgruppenführers in letzter Sekunde verdankt Agnes Waser das Leben. Hier ist die Geschichte einer Schweizerin, die ihr Leben in Deutschland verbrachte. Sie lebt seit ihrer Geburt vor bald 85 Jahren in Deutschland. Aber ihr ganzes Leben lang besass Agnes Waser nur den Schweizer Pass. Darauf ist sie stolz. Waser lebt heute wie in ihrer Kindheit schon in Vettweiss in Nordrhein-Westfalen, zwischen Aachen und Köln. Sie hat eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. "Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber mein Herz gehört der Schweiz", sagt sie. Vor sich auf dem Tisch hat Waser zahlreiche, dicht bedruckte A4-Seiten ausgebreitet ? ihre Lebensgeschichte. Die Rentnerin ist für ihre Familie und den Ort gewissermassen das Gedächtnis. Als solches ist sie aktiv im Heimat- und Geschichtsverein Vettweiss. Ihre Geschichte ...
 
Zeitzeugin der Kriegsgräuel
So, 28 Jul 2019 09:00:00 GMT -
 
Verena Schlepütz, Ex-Geschäftsfrau nach harzigem Start
Do, 25 Jul 2019 11:06:00 GMT -
 
Auslandschweizerin ruft Österreich zum Gebet für die Politiker auf
Di, 16 Jul 2019 11:22:00 GMT - Die Auslandschweizerin Helene Cuenod startete mit der Webseite "Pray for Austria" eine viel diskutierte Gebetsinitiative für österreichische Politiker und Politikerinnen. Über 500 Betende hat sie bereits hinter sich geschart. Doch es gibt an solchen Initiativen auch Kritik. 2002 zog Helene Cuenod (45) von Lausanne nach Wien ? anfangs, um in einem kirchlichen Projekt mitzuarbeiten. Jetzt macht sie Schlagzeilen, weil sie zu Gebeten für die Regierung des Landes aufruft.  Dass ausgerechnet eine Schweizerin das katholische Österreich mit einer Privatinitiative zum Gebet für die Politik vereinen und "frischen Wind ins Land bringen" will, ist erklärungsbedürftig. "Das sind wohl meine Schweizer Gene, die etwas gleich systematisieren müssen", sagt die Unternehmensberaterin, Schwerpunkt Mitarbeitenden-Entwicklung. swissinfo.ch hat sie zu einer Wiener Melange im dortigen Stadtpark getroffen. Auslöser: Die Ibiza-Affäre Der entscheidende Anlass für die private Gebetsinitiative war für die ...
 
Zellproteine erinnern Olivier Rossier an Schweizer Landschaften
So, 14 Jul 2019 09:00:00 GMT - Olivier Rossier ist Forscher für Mechano-Biologie in Bordeaux und der Schweiz verbunden, auch wenn er nie im Alpenland gelebt hat. In den letzten Jahren hat er sein Herkunftsland mit Begeisterung wiederentdeckt.  "Es sieht aus wie die Schweizer Alpen mit ihren Tälern und Bergen", sagt Rossier und zeigt uns auf seinem Computer Bilder von Proteinen, die sich innerhalb einer menschlichen Zelle bewegen. Auf dem Bild erscheinen kleine grüne Punkte zwischen rötlichen Streifen. "Das mache ich den ganzen Tag: Ich beobachte, wie sich Proteine, die elementaren Bausteine der Zelle, bewegen", erklärt der Forscher der Mechano-Biologie. Obwohl ihn die Formen der Zellen unter seinem Mikroskop an eine Schweizer Landschaft erinnern, hat Rossier, Einwanderer der dritten Generation aus einer Forscherfamilie, noch nie in seinem Herkunftsland gelebt. Sein Grossvater, ein Chemieingenieur, hatte beschlossen, die Schweiz nach Frankreich und dann nach Belgien zu verlassen. Seinen Vater, Forscher der ...
 
Schweizerin bringt Theater zum Publikum ins Haus
Do, 11 Jul 2019 08:00:00 GMT - Sie zog der Liebe wegen nach Rom ? und für ihre grosse Leidenschaft: die Schauspielerei. Als Theaterschauspielerin durchbricht Eva Allenbach die imaginäre Wand zwischen Künstlern und dem Publikum durchbrechen. Österreichische Soldatin im Ersten Weltkrieg, Deutsche in den Sechzigerjahren, drogenabhängige Mutter, Sekretärin: Dies sind nur einige der Rollen, in die Eva Allenbach schon eingetaucht ist. Mit 37 Jahren kann sie bereits auf eine vielfältige Künstlerinnenkarriere zurückblicken. In der Welt des Kinos, mit Kurz- und Spielfilmen, wie auch auf der Theaterbühne. Die Auslandschweizerin, die in Italiens Hauptstadt Rom lebt, hat sich mit der Zeit immer mehr "italianisiert", sie sie sagt. "Ich lebe meine beiden Identitäten", betont sie. Leidenschaft für das Kino Allenbach wird 1982 in Zürich geboren. Als sie noch ein Kind ist, zieht die Familie nach Torricella im italienischsprachigen Kanton Tessin im Süden der Schweiz. Ihr Vater, ein Journalist, hatte eine Stelle als ...
 
Mit der eigenen Alpaka-Herde die Freiheit geniessen
Fr, 5 Jul 2019 06:43:00 GMT - Die Aargauerin Sandra Zahn ist vor sieben Jahren nach Frankreich auswandert. Im Gepäck hatte sie einen Traum: Alpakas züchten und aus ihren Haaren Wolle spinnen. Sie hat ihn wahrgemacht. Und zu ihrem Beruf. Sie bewegen die Ohren in unsere Richtung. Aber lassen sich viel Zeit, um sich uns Fremden anzunähern. "Sie sind neugierig, aber scheu", sagt Sandra Zahn, während sie uns ins Gehege einlässt.  Nach ein paar Minuten kommen die Tiere näher und lassen sich von uns das Fell kraulen. Wir sind auf dem Hof von Sandra Zahn in Bardine in der Region Bordeaux. Hier verfügen die Huftiere, die ursprünglich in den südamerikanischen Anden beheimatet sind, über ausgedehnte Weiden. In den Ställen von Sandra Zahn tummeln sich neben den fünfzehn Alpakas auch noch Kaninchen und Hühner. Zusammen mit den Hunden und Katzen zählt ihr Hof insgesamt 40 Tiere. In der Schweiz hatte sie im medizinischen Bereich gearbeitet. Aber in ihrem Kopf entwickelte sie eine Vision, die immer konkretere Formen annahm.
 
Stich für Stich in ein neues Leben
Mi, 3 Jul 2019 14:00:00 GMT - Ein Luzerner schenkt Opfern von Menschenhandel neue Perspektiven und stellt sie in seiner Näherei in Tel Aviv ein. Ein Projekt, das sich bis hin zur israelischen Regierung durchgesprochen hat. Es ist gerade Mittagspause, im Nebenraum riecht es nach Schakschuka. S. hat es gekocht. Für sich und die anderen Arbeiterinnen. Das tut sie regelmässig. Noch vor zwei Jahren hätte sie sich zu der Uhrzeit vielleicht noch von ihrer Nachtschicht als Prostituierte erholt. Oder sich auf den nächsten Kunden vorbereitet. Vielleicht hätte sie auch bereits mit der Arbeit begonnen. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist. Heute näht sie Taschen und Rucksäcke aus ausgedienten Kitesurfing-Segeln, Fallschirmen, Yacht-Segeln oder Neopren-Anzügen. Ehrliche Arbeit für ehrliches Geld. Und ...
 
Warum sich eine Schweizer Familie in Deutschland einbürgern liess
Mi, 3 Jul 2019 10:30:00 GMT - Kaum waren die Stingelins deutsche Staatsbürger, meldeten sie sich als Wahlhelfer für die Europawahl. Und dennoch sind zugleich überzeugte Schweizer.??????? Schweizer mit Doppelpass Die Schweiz machte den Weg für Doppelbürger bereits 1992 frei. Deutschland folgte mit Einschränkungen erst 2007. 2017 wurden 328 Eidgenossen (auch) deutsche Staatsbürger, 2018 waren es 295. Insgesamt besitzen 57'000 der  88'600 in Deutschland lebenden Schweizer einen Doppelpass. Darunter sind viele, die ihre deutsche Staatsangehörigkeit wegen eines deutschen Elternteils automatisch erhalten oder in Deutschland geboren wurden. Quelle: Destatis, eda "Warum wollt ihr denn den deutschen Pass, wo ihr doch den Schweizer habt?" Diese Frage stellten nicht nur Freunde und Familie in der Heimat. "Auch Deutsche haben sich darüber gewundert", sagt Petra Leuenberger Stingelin. Doch für sie, ihren Mann Martin Stingelin und Sohn Gilles wuchs nach fast zwölf Jahren im nördlichen Ruhrgebiet der Wunsch, sich in der ...
 
Tsunami, Keramik und ein gutes Glas Wein
So, 30 Jun 2019 09:00:00 GMT - Der Schweizer Fabrizio Bernardi erforscht Tsunamis. Seit fünfzehn Jahren lebt er in Rom und schätzt die Herzlichkeit der Italienerinnen und Italiener. Aber er hat Heimweh, wenn er an die Berge der Schweiz denkt. "Ich befand mich für eine Hochzeitsfeier an der Amalfiküste. Auf dem Rückweg in die Schweiz legte ich in Rom einen Zwischenstopp ein, um Freunde zu begrüssen, die am Institut für Geophysik arbeiteten. Es sollte bloss ein Abstecher sein, doch am Ende fand ich mich mit einem Vorschlag für eine Forschungszusammenarbeit wieder", erzählt Fabrizio Bernardi. Das war 2004. Fünfzehn Jahre später ist der ursprünglich auf wenige Monate befristete Vertrag eine Festanstellung, und Bernardi fühlt sich auch als Bürger Roms. "Ich habe zwei Lebensweisen: eine römisch-italienische und eine tessinerisch-schweizerische. Ich schätze die menschlichen Kontakte und Herzlichkeit in Rom, aber ich fühle mich meinem Herkunftsland sehr verbunden". "Ich schätze die menschlichen Kontakte und ...
 
Der Traum von der grossen Bühne
So, 9 Jun 2019 09:00:00 GMT - In New York möchte sie als Schauspielerin und Sängerin durchstarten. Lea Kalisch hat dort ihre Nische gefunden und gelernt: Den grossen Durchbruch zu erleben, ist für sie genauso wichtig, wie davon zu träumen. "Zuhause bin ich ein Exot. Hier bin ich das lebende Klischee", so beschreibt Lea Kalisch ihr Leben. Die 25-Jährige hat sich für ein Künstlerdasein entschieden, hat vor vier Jahren ihre Koffer gepackt und ist für ihren Traum nach New York ausgewandert. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist. Musical-Darstellerin will sie sein. Auf der Bühne stehen, singen, spielen, das Publikum begeistern. Aber Lea träumt nicht mehr von "Cats" oder "The Lion King". Lea hat ihre ganz eigene Nische gefunden: Sie performt hauptsächlich auf Jiddisch. Lea ist in Zürich in einer ...
 
General Guisan: "Wir vergessen Euch nicht!"
Mi, 28 Feb 2018 10:11:00 GMT - Während des Zweiten Weltkriegs wandte sich der Schweizer General Henri Guisan an die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, "die fern von der Heimat ihre Pflicht erfüllen". Sie dürften sicher sein, dass man sie in der Schweiz nicht vergesse. In dieser Aufnahme vom April 1942 wandte sich General Henri Guisan auf Deutsch speziell an die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. Die Kernbotschaft seiner Ansprache: "Zählt auf uns, wie wir auf Euch zählen!" Denn auch weit von der Heimat entfernt, finde jede und jeder eine Gelegenheit, für die Ehre des Landes einzutreten.
 
Politische Rechte und Pflichten der Auslandschweizer
Di, 30 Jan 2018 10:11:00 GMT - Im Vorfeld der 50. Auslandschweizer-Tagung sprach Rudolf Meyer, Chefredaktor des Schweizerischen Kurzwellendienstes (Vorgänger von swissinfo.ch), mit verschiedenen Gäste im Studio. Neben Rudolf Meyer sassen am Tisch: Maurice Jacquard, Chef des Auslandschweizerdienstes im Eidgenössischen Politischen Departement, Paul Keller, Pressekorrespondent in Paris, Gerhard Schürch, ehemaliger Präsident der Auslandschweizer-Kommission und Mitglied des Nationalrats, Luzius Wildhaber, ordentlicher Professor für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht an der Universität Freiburg. Das Gespräch drehte sich um die politischen Rechte und Pflichten der Auslandschweizer. Zur Sprache kam auch ein mögliches Gesetz für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, bis zu dessen Einführung es allerdings noch Jahrzehnte dauern sollte (2015). Im Archiv ist die Sendung ohne Datum archiviert, doch da die 50. Auslandschweizer-Tagung im August 1972 stattfand, dürfte sie im Juni oder Juli desselben Jahres ...
 
Auslandschweizer Kinder im Ferienlager in Davos
Sa, 30 Dez 2017 07:33:00 GMT - Seit 1917 können Kinder von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern Ferien in der Schweiz machen. Im Sommer 1962 fand eines dieser Lager in Davos statt, wo die Kinder unter anderem auch auf Deutsch und Französisch unterrichtet wurden. Der Beitrag wurde erst am 6. Februar 1963 in der Sendung Antenne des Schweizer Fernsehens (heute SRF) ausgestrahlt, weil zu jenem Zeitpunkt die Sammlung für die Auslandschweizer Ferienlager durchgeführt wurde. Seit einem Jahrhundert ermöglicht die Stiftung für junge Auslandschweizer (SJAS), dass Kinder mit Schweizer Wurzeln Ferien in der Schweiz machen können. "Das Anliegen bleibt für uns auch nach 100 Jahren immer noch dasselbe: Es soll jedes Kind, unabhängig von der finanziellen Situation der Familie, die Möglichkeit erhalten, in die Schweiz zu kommen und seine Wurzeln kennen zu lernen", sagte Loic Roth, Geschäftsführer der SJAS, im Sommer 2017 gegenüber swissinfo.ch.  
 
Auch das "allergrösste Wohlwollen" versandete bald
Mo, 30 Okt 2017 10:32:00 GMT - Bereits vor 50 Jahren wurde über ein Auslandschweizer-Gesetz diskutiert. So versprach Bundesrat Willy Spühler am 40. Auslandschweizer-Tag in Sion 1962, die Regierung setze sich dafür ein, dass ein entsprechender Verfassungsartikel "so rasch als möglich" komme. Es sollte weitere 48 Jahre dauern! Der Beitrag mit der Rede von Bundesrat Willy Spühler wurde am 27. August 1962 in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens (heute SRF) ausgestrahlt. Das Auslandschweizer-Gesetz trat schliesslich am 1. November 2015 in Kraft.
 
"Herr Marti, bitte... ans Mikrofon!"
Sa, 30 Sep 2017 13:12:00 GMT - Das Schweizer Fernsehen interviewte 1961 die Herren Meier und Marti aus Nord- und Südamerika an der Auslandschweizer-Tagung in St. Gallen. Das Archivband trägt das Datum 1. Januar 1961, womit vermutlich nur das Jahr der Aufnahme gemeint ist, da diese Veranstaltung (heute Auslandschweizer-Kongress) üblicherweise im Sommer durchgeführt wird.
 
Herr Leibundgut auf Heimatbesuch: "Schön ist es!"
Mi, 13 Sep 2017 11:12:00 GMT - Eine echte Archivperle: Vor knapp 60 Jahren interviewte die Tagesschau des Schweizer Fernsehens einen betagten Auslandschweizer aus Toledo, USA, in der alten Heimat. Fritz Leibundgut, ursprünglich aus Langenthal (Kanton Bern), besuchte als 94-Jähriger erstmals seit 50 Jahren wieder das Oberaargauer Städtchen seiner Kindheit und Jugend. Vor allem der Verkehr sei "viel besser" als vor 50 Jahren, meinte er im Interview mit der Tagesschau vom 13. September 1958.
 
Schweizer im Dienst von Leopold II. ? Spurensuche im Kongo-Freistaat
Mo, 17 Jul 2017 09:00:00 GMT - Es ist ein wenig untersuchtes Kapitel der schweizerischen Emigrationsgeschichte. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts engagierten sich immer mehr Schweizer im Dienst des Kongo-Freistaates, dem alleinigen Eigentum von König Leopold II. von Belgien. Gustave Moynier, Mitbegründer des IKRK, wurde der erste Schweizer Generalkonsul des Kongo-Freistaates. Wie war es möglich, dass er als Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sich gleichzeitig für die gewaltige und mörderische Ausbeutung des Kongos durch Leopold II. zwischen 1885 und 1908 einsetzen konnte? In dieser besonderen Kolonie, die dem König von Belgien persönlich und nicht dem Staat Belgien gehörte, kamen Millionen von Afrikanern zu Tode (der Journalist Adam Hochschild schätzt die Opferzahl in seiner Untersuchung "Schatten über dem Kongo. Die Geschichte eines der grossen, fast vergessenen Menschheitsverbrechen", erschienen 1998, auf 10 Millionen Menschen.) Er beschreibt ein Klima des Schreckens, das im Kongo ...
 
Kurzwellen im Dienste der Schweizer Politik
Di, 28 Feb 2017 10:00:00 GMT - Ein neues Buch erzählt die Geschichte des Kurzwellendienstes ? der Vorgängerin von swissinfo.ch. Die Historikerin Raphaëlle Ruppen Coutaz zeigt in dem Buch, wie die Schweiz mit Hilfe des Radiosenders ihre Haltung im Ausland vertreten konnte. Ein Interview. Das Buch untersucht die internationalen Tätigkeiten der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) sowie im Besonderen Gründung und Anfangszeit des Kurzwellendienstes, der später in Schweizer Radio International umbenannt und inzwischen zu swissinfo.ch umgewandelt wurde. Die Studie konzentriert sich auf die Jahre 1932 bis 1949, eine einschneidende Zeit, in der die Schweiz ausländischer Propaganda widersprechen und mit Hilfe der Kurzwellen die eigene Sicht verteidigen musste. swissinfo.ch: Aus welchen Gründen hat man den Kurzwellendienst gegründet? Raphaëlle Ruppen Coutaz: Ab den 1930er-Jahren war das Radio im Aufschwung. Die Schweiz äusserte in der Botschaft des Bundesrats vom 9. Dezember 1938 über die geistige ...
 
Was erwartete Auswanderer nach Kanada in den 1940er-Jahren?
Fr, 19 Aug 2016 15:01:24 GMT - Otmar Biedermann, Vizepräsident der Schweizer Vereinigung Montreal, informierte am 30.07.1947 auf Radio Kanada über die Chancen, die Schweizer Auswanderer in Kanada haben (Dialekt). Die Rede wurde anlässlich des Nationalfeiertags am 1. August im Radiostudio Montreal auf 78-Touren-Schallplatten aufgezeichnet. Sie kam aber verspätet in der Schweiz an, wie im Archiv vermerkt ist.
 
Konsul Max Kunz über die Auslandschweizer Jugend
Do, 28 Jul 2016 09:45:00 GMT - Der Konsul aus Mannheim spornte am 15.1.1936 in einer Rede in Bern die Auslandgemeinde dazu an, der Auslandschweizer Jugend den Anschluss an die schweizerische Mentalität zu ermöglichen. Die Technik hatte damals noch ihre Tücken. Die Rede musste deshalb kurz unterbrochen werden ("Können Sie einen Moment warten? Das Band ist fertig?"), und Konsul Max Kunz fuhr fort, bevor das neue Band gestartet war. Inhaltlich könnte er aber nicht aktueller gesprochen haben. Schon seit 99 Jahren bietet die 1917 unter dem Namen "Schweizer Hilfe" gegründete Stiftung für junge Auslandschweizer (SJAS) Auslandschweizer Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren Ferienaufenthalte in der Schweiz an. Die Geschäftsstelle wird seit 1997 durch die ASO geführt.
 


Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Willkommen ::: News & Aktuelles ::: RSS-Feed ::: Impressum | Datenschutz