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Wenn Versicherungen nicht für die Stornierung von Reisen haften
Fr, 27 Mär 2020 12:30:00 GMT - Was passiert, wenn man schon lange eine Reise ins Ausland geplant hat und nun wegen der Pandemie gezwungen ist, diese abzusagen? Werden die bereits entstandenen Kosten erstattet? Was ist aus versicherungstechnischer Sicht der Unterschied zwischen "Epidemie" und "Pandemie"? Fragen, auf die viele Menschen heute gerne Antworten hätten. Der Frühling kündigt sich an, die Ostersaison steht vor der Tür. Viele Menschen nutzen diese Gelegenheit normalerweise, um eine Auslandreise zu unternehmen. Einige fliegen an exotische Orte, andere entdecken eine europäische Hauptstadt. Ein Sprichwort besagt: "Weihnachten mit der Familie, Ostern mit wem Du willst". Und auch in diesem Jahr, kurz nach Weihnachten, haben viele Menschen Reisen und Aufenthalte im In- und Ausland gebucht. Höchstwahrscheinlich werden wir jedoch zu Ostern alle gezwungen sein, zu Hause zu bleiben. Jene, die schon vor längerer Zeit Flugtickets gekauft und eine Unterkunft gebucht haben, werden jetzt sicherlich von Zweifeln ...
 
Wie die Schweiz von Entwicklungshilfe profitiert
Mi, 25 Mär 2020 11:00:00 GMT - Entwicklungsbanken sind umstritten. Die Schweiz hat grossen Einfluss in diesen supranationalen Organisationen, welche die wirtschaftliche Entwicklung in armen Ländern fördern sollen. Und die Schweiz profitiert: Laut einer neuen Studie fliessen Gelder der Weltbank via Korruption auf Schweizer Konten. Weltbank schnürt Corona-Hilfspaket Die Weltbank hat 14 Milliarden Dollar Hilfskredite für Entwicklungsländer zugesagt, um das Coronavirus zu bekämpfen. Arme Länder könnte das Virus besonders empfindlich treffen. Ein Teil des Geldes der Weltbank soll die Gesundheitssysteme stärken, ein anderer Teil geht an Unternehmen und deren Angestellte, die durch die Pandemie getroffen sind. Wenn die Weltbank Gelder zur Verfügung stellt, um die Wirtschaft in einem bestimmten Entwicklungs- oder Schwellenland anzukurbeln, steigen plötzlich die Bankkonten-Guthaben von reichen Bürgern dieses Landes in Offshore-Zentren. Eine Studie der Weltbank kommt zum Ergebnis, dass 7,5% der von ihr ausgezahlten ...
 
Kinderpsychologin: "Unsere Isolation ist eine Luxus-Isolation"
Mi, 25 Mär 2020 07:52:00 GMT - Die Covid-19-Pandemie hat das Alltagsleben von Millionen Menschen durcheinandergebracht. Das verursacht nicht nur praktische Probleme, sondern kann auch Ängste und Sorgen auslösen. Besonders betroffen sind die Kinder. Die Einschätzung einer Kinderpsychologin. Es ist ein schöner Frühlingstag, draussen ist es sonnig, im Garten umschwirren die Bienen gierig die frisch aufgesprungenen Blüten des wilden Pflaumenbaums. Meine siebenjährige Tochter möchte unbedingt mit ihren Freunden draussen spielen gehen. Ich frage sie, mit wem sie sich treffen möchte, und erinnere sie daran, dass es besser wäre, den Kontakt zu vermeiden. Das kommt nicht gut an: Sie schliesst sich in ihrem Zimmer ein, nicht ohne vorher die Tür zuzuknallen. Szenen wie diese spielen sich vermutlich heutzutage in vielen Schweizer Familien ab. Die Eltern wissen oft weder ein noch aus. In der Whatsapp-Gruppe im Berner Stadtteil, in dem ich wohne, sind die Meinungen geteilt: Manche finden, man könne den Kindern nicht ...
 
"Bleiben Sie zu Hause." Und wer kein Zuhause hat?
Di, 24 Mär 2020 14:42:00 GMT - Zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie wird empfohlen, zu Hause zu bleiben. Was passiert mit jenen, die keines mehr haben? Im Kanton Tessin, der am stärksten von der Krise betroffen ist, gibt es ein Aufnahmezentrum mit Betten. In den grossen Städten ist die Situation anders: Genf nimmt Obdachlose in einer ehemaligen Kaserne auf. Dass es auch in einem reichen Land mit funktionierenden Sozialdiensten Menschen gibt, die ohne Schlafplatz bleiben, ist inzwischen bekannt. Im Kanton Tessin nimmt die "Casa Astra" vorübergehend alleinstehende Frauen mit Kindern, ausgerissene Jugendliche, Rückkehrer aus dem Ausland und andere Menschen in Schwierigkeiten auf. Seit der Corona-Krise gab es keinen Anstieg von Anfragen. Am Montagmorgen seien bloss zwei Personen eingetroffen, sagt Leiter Donator Di Blasi gegenüber TVSvizzera/swissinfo.ch. Andere hätten die Institution kürzlich sogar verlassen. "Ich habe mehr Anfragen erwartet", sagt er. "Viele haben bei Freunden oder Verwandten unterkommen können.
 
Zivilgesellschaft wendet sich gegen Autokraten
Di, 24 Mär 2020 12:00:00 GMT - 2019 haben erstmals seit fast zwei Jahrzehnten wieder mehr Menschen unter einem autokratischen Regime gelebt als in einer Demokratie. 2019 ist aber auch das "Jahr des globalen Protests für Demokratie". Dies zeigt der neue V-Dem-Jahresbericht, der umfassendste internationale Demokratievergleich. Das macht Mut: Der Index für pro-demokratische Proteste befindet sich auf einem Allzeithoch. 2019 demonstrierten in Hong Kong grosse Massen an Menschen für mehr Demokratie. In Teheran auch. Ebenso in Warschau. Oder in Santiago de Chile. Überall wandte sich die Zivilgesellschaft gegen das autokratische Regime vor Ort. Sie forderte Pressefreiheit, verlangte mehr Möglichkeiten der politischen Partizipation und trat für die strikte Einhaltung von Menschenrechten ein. Der Aufstand von unten verstärkte sich wieder. 2019 sogar häufiger und intensiver als beim Fall der Sowjetunion oder während des Arabischen Frühlings, wie das V-Dem Institut der Universität Göteborg in seinem Bericht festhält.
 
Generelle Aufhebung des Asylverfahrens steht derzeit nicht zur Debatte
Di, 24 Mär 2020 09:56:00 GMT - Die Covid-19-Pandemie hat bisher wenig Auswirkungen auf die Asylverfahren in der Schweiz gehabt. Die Prüfung der Anträge wird fortgesetzt und auch Abschiebungen werden angeordnet. Organisationen, die sich für den Schutz von Migranten einsetzen, fordern eine Suspension des gesamten Prozesses während der Coronavirus-Krise Eingeschränkte Bewegungsfreiheit, geschlossene öffentliche Institutionen, Versammlungsverbot... Die ganze Schweiz versucht, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Doch diese Einschränkungen haben den Asylbereich noch nicht erreicht. Dort laufen Verfahren trotz der Pandemie weiter. Antragsteller müssen weiterhin bei Anhörungen anwesend sein. Sie können dabei noch immer negative Bescheide erhalten und abgeschoben werden. Mehrere Länder, darunter Italien, weigern sich nun, Asylsuchende, die bei ihnen registriert sind, wiederaufzunehmen. Die Schweiz habe den Transfer noch nicht eingestellt, sondern prüfe von Fall zu Fall, ob eine Rückführung je nach ...
 
Kühlschrank mit gratis Lebensmittel für die Bedürftigsten
Mo, 23 Mär 2020 17:02:00 GMT - Fast eine Person von zehn leidet in der Schweiz unter Armut oder ist davon bedroht. Das staatliche soziale Sicherheitsnetz und verschiedene Stiftungen helfen. Es gibt aber auch immer mehr Bürgerinitiativen, um die Betroffenen zu unterstützen. Ein Beispiel ist die vor einem Jahr gegründete Neuenburger Verein Free Go. Hinter einem schwarzen Paravent, im hinteren Teil der Werkstatt des Vereins Sym'Bôle, geht Lilian durch die Regale eines Kühlschranks. Sie wählt ein paar Zwiebeln, einen Salat und eine Portion Linsen mit Poulet aus und packt alles in ihre Tasche, in die sie bereits etwas Brot gelegt hat. Die Rentnerin kommt regelmässig zum Free Go, um gratis unverkaufte Lebensmittel zu holen. Wenn sie kann, legt sie ein Geldstück in das Sparschwein neben dem Kühlschrank. "Ich finde hier Gemüse, um gute Suppen zu machen", sagt sie. "Manchmal gibt es sogar Kuchen!" Das Angebot variiert in normalen Zeiten von Tag zu Tag. Jetzt musste auch Free Go den Betrieb aussetzen, wegen der Covid-19 ...
 
Lehrlinge im Dienst von Risikopatienten zum Schutz vor dem Corona-Virus
Mo, 23 Mär 2020 10:45:27 GMT - Aline und Alessandro sind zwei Lehrlinge der Spitex in Bellinzona, die in dieser Zeit der Coronavirus-Pandemie für die Lieferung von Lebensmitteln an ältere und gefährdete Menschen zuständig sind. Diese Dienstleistung wird von der Stadt Bellinzona im Kanton Tessin kostenlos angeboten.
 
Ein kommunaler Hilfsdienst für ältere Menschen wegen Covid-19
Mo, 23 Mär 2020 10:42:00 GMT - Für ältere und andere gefährdete Menschen einkaufen, damit sie zu Hause bleiben und sich vor dem Coronavirus schützen, ohne in Einsamkeit zu versinken: Die Stadt Bellinzona bietet diesen Service an. Es mag banal erscheinen, aber in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist das keineswegs: Wer Einkäufe zum Haus einer Risikoperson bringt, muss die Hygienevorkehrungen strikte einhalten, um eine Ansteckung zu verhindern. Und nicht jeder Mensch in einer prekären Situation hat jemanden, der für diese Aufgabe zur Verfügung steht. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Bellinzona können diese Dienstleistung nun auf einfache Weise kostenlos in Anspruch nehmen: Sie können sich über eine spezielle Telefon-Hotline an die Gemeinde wenden. Gezielte Unterstützung "Der ganze Stadtrat von Bellinzona steht hinter der Initiative, mit der Idee, den älteren Menschen und Menschen in Schwierigkeiten nahe zu sein. Es erschien uns wichtig, dass die Gemeinde diese Unterstützung anbietet", erklärt der Leiter ...
 
Warum Hausaufgaben auch nach Covid-19 nicht verschwinden werden
Mo, 23 Mär 2020 10:00:00 GMT - Hausaufgaben haben mit den Schulschliessungen im Zuge der Covid-19-Pandemie eine ganz neue Bedeutung erhalten. Immer wieder experimentieren Schweizer Schulen mit Modellen ohne Hausaufgaben. Sind sie die Zukunft? Bevor das Coronavirus für Chaos sorgte, stellte eine St. Galler Schule die Schweizer Unterrichtspolitik auf den Kopf. Die Primarschule Feldli-Schoren beschloss vor einigen Monaten, die Hausaugaben für ihre 8- bis 12-jährigen Schülerinnen und Schüler zu streichen. Das Pilotprojekt wurde im Februar auf unbestimmte Zeit verlängert. "Unser Hauptziel ist die Chancengleichheit", sagte Schulleiter Ralf Schäpper damals gegenüber dem St. Galler Tagblatt. "Es existieren grosse Lücken zwischen Familien mit und ohne Bildungsbezug. Hausaufgaben sind ein Stress für all jene Schüler, welche ihre Eltern nicht um Rat oder Hilfe bitten können." Die Vorteile seien vielfältig, so Schäpper. "Wenn Kinder nach sieben Stunden Schule nach Hause kommen, sollten sie nicht wieder am Schreibtisch ...
 
Glückskette hilft Menschen, die durch Coronakrise in Not geraten
Mo, 23 Mär 2020 06:00:00 GMT - Um die harten Auswirkungen der Schutzmassahmen von Bund und Kantonen im Kampf gegen die Ausbreitung des gefährlichen Virus zu mildern, hat die Glückskette eine Spendenaktion lanciert. Damit sollen Menschen unterstützt werden, die durch die Beschränkungen in eine Notlage geraten sind. Das hat die Schweiz seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr erlebt: Im Land steht das öffentliche Leben weitgehend still.  Aufgrund der strikten Massnahmen der Behörden im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus ist die Bewegungsfreiheit der Menschen weitgehend eingeschränkt. Kleine Betriebe wie auch Grossunternehmen erleiden riesige Einbussen. Diese werden bisher auf rund 30 Milliarden Franken geschätzt. So können Sie spenden Spenden mit dem Vermerk "Coronavirus" können online auf www.glueckskette.ch oder per E-Banking auf Postkonto 10-15000-6 getätigt werden. Die Stiftung Glückskette ist die humanitäre Solidaritäts- und Sammelplattform der Schweiz und wird von Radio und ...
 
Aufruf an Reisende im Ausland
Fr, 20 Mär 2020 19:41:00 GMT - Ein dringender Aufruf des Bundesrats an Reisende im Ausland: Der Bundesrat ruft Schweizer Reisende zur Rückkehr in die Heimat auf.  Damit der Bund jene, die im Ausland blockiert sind,  unterstützen kann, sollen sich diese sehr rasch auf der "Travel Admin App" (Android / iPhone) registrieren. So kann das Aussendepartement EDA mit den Betroffenen in Kontakt treten. "Wir müssen wissen, wo sich die Schweizer und Schweizerinnen aufhalten, damit wir Rückholungen organisieren können", sagt  EDA-Kommunikationschef Sebastian Hueber. Gleichzeitig sollen alle, die schon zurückgekehrt sind, ihre Reiseregistrierung löschen.  Dieser Aufruf betrifft NICHT die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer mit ständigem Wohnsitz im Ausland.
 
"Die Schweizer Gesellschaft ist solidarisch, davon bin ich überzeugt"
Mo, 16 Mär 2020 16:11:00 GMT - Wie weit ist der Einzelne dafür verantwortlich, dass sich ein Virus nicht weiterverbreitet? Das Coronavirus stellt die Gesellschaft vor schwierige moralische Fragen. Wir haben mit dem emeritierten Ethikprofessor Alberto Bondolfi gesprochen. swissinfo.ch: Was sind die Fragen, die das Coronavirus an einen Ethiker stellt? Alberto Bondolfi: Für die Ethik ist eine Epidemie eine klassische Situation, da Ethik sich ja schon lange mit Katastrophensituationen beschäftigt. Schwierig zu vermitteln bleibt aber, dass die Normen, die in einer Katastrophensituation gelten, nicht intuitiv sind. Die Sicht der Epidemiologie ist eine andere als unsere Alltagserfahrung. swissinfo.ch: Wie meinen Sie das? A.B.: Ein Beispiel: Die Katastrophenmedizin gibt die Empfehlung, zuerst jene zu behandeln, die weniger schlecht dran sind und nicht die schwierigsten Fälle. Das wirkt auf den ersten Blick ungerecht. swissinfo.ch: Welche Idee steht dahinter? A.B.: Es dient schlicht dem menschlichen Leben ...
 
Coronavirus, Verantwortung und Verletzlichkeit
Mo, 16 Mär 2020 13:00:00 GMT - Die multidimensionale Krise, die durch die aktuelle globale Pandemie hervorgerufen wird, ist ein starker Indikator für die Gegenwart und unsere verletzliche Natur als Lebewesen. Zu diesem Schluss kommt der Schweizer Arzt und Ethiker Bertrand Kiefer in der von ihm geleiteten Revue Médicale Suisse. Seltsame Angst. Vergänglich, schwer fassbar, den Geist einer offenen Gesellschaft infizierend. Sie kommt aus der Antike und spricht von dem, was kommt. Die alte Welt: die der schrecklichen, launischen Epidemien ohne bekannte Ursache. Und das, was kommen wird: Der Mythos, der das Vertrauen und den Stolz der Moderne begründete, der Glaube an die Allmacht des Menschen über die Natur, bricht zusammen. Oder besser gesagt, die Idee, dass es einen gesicherten, endlosen Schutz gibt, bricht zusammen. Stattdessen stellen wir fest, dass wir unter anderen leben, zerbrechliche, einfache Subjekte der Ökosysteme. Unsere Epoche steht unter dem Zauber der Hypertechnologie, eingebettet in die ...
 
Wie Schweizer Ärzte die Triage bei Corona-Patienten vornehmen werden
Mo, 16 Mär 2020 10:30:00 GMT - In Italien sind die Intensivstationen so überlastet, dass das Spitalpersonal wie im Krieg entscheiden muss, wer eine Behandlung bekommt und wer sterben gelassen wird. Auch in der Schweiz könnte es bald so weit sein. Nach welchen Kriterien entscheiden Ärztinnen und Ärzte bei uns? Sollen in der Corona-Krise junge Kranke bevorzugt behandelt und ältere sterben gelassen werden? Sollen Mütter und Väter von kleinen Kindern zuerst an die Beatmungsmaschine kommen, damit keine Waisen zurückbleiben? Soll man einen 90-Jährigen gar nicht auf der Intensivstation pflegen, weil er ohnehin nicht mehr lange zu leben hat? Vor solchen schwierigen Fragen verzweifeln derzeit Mediziner und Medizinerinnen in Italien. Im Nachbarland kann nur noch jeder vierte Patient, der eine künstliche Beatmung braucht, an eine Maschine angeschlossen werden. Deswegen geben Ärzte manche Patienten auf und behandeln sie nur noch palliativ. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) schätzt ...
 
Kosovarische Filmemacher setzen Fokus auf bessere Zukunft
Mo, 16 Mär 2020 09:00:00 GMT - Filmemacher im Balkanstaat Kosovo inspirieren die dortige Jugend und verhelfen ihr zu mehr Handlungsspielraum. Deshalb erhalten sie Unterstützung aus der Schweiz. 2008 erklärte Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien. Nach dem verheerenden Bürgerkrieg 1999 und Jahren der Vernachlässigung davor als Teil von Jugoslawiens Hinterland, baut sich der kleine Balkanstaat langsam wieder auf. Die Einkommen nehmen zwar zu, doch Kosovo bleibt das drittärmste Land Europas. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt 60%. Es erstaunt deshalb kaum, dass viele junge Menschen auf der Suche nach Arbeit das Land verlassen. Ende 2018 lebten laut offizieller Statistik mehr als 111'000 Kosovarinnen und Kosovaren in der Schweiz. Es gibt aber auch viele, die den Trend umkehren und junge Menschen motivieren möchten, zu bleiben und zu helfen, die Dinge im eigenen Land zu verbessern. Darunter sind auch kosovarische Filmemacher. Wo ist "zu Hause"? Der unabhängige Filmemacher Ilir Hasanaj ist der Sohn eines ...
 
So erleben Schweizer im Ausland die Corona-Krise
Fr, 13 Mär 2020 16:21:00 GMT - ??????? Die Ereignisse überschlagen sich. Was heute gilt, kann morgen wieder anders sein: Hier werden Flüge gestrichen, dort Einreisesperren verhängt. Alle wünschen sich Normalität zurück. Schweizerinnen und Schweizer im Ausland erzählen, wie sie die Corona-Krise erleben. Eine Momentaufnahme. "Hier in Brasilien ist noch alles ruhig", schreibt Annie Rissi. Zumindest war das vor zwei Tagen der Fall, als sie sich via Social Media bei SWI swissinfo.ch meldete. Das Gleiche berichtet Herbert Biner aus Brasilien. Weiter nördlich lebt Auslandschweizerin Claudia Neuhaus. Sie berichtet aus Panama: "Alles ruhig hier, wir haben seit Montag den ersten bestätigten Fall. Mal sehen, ob es so bleibt." Es ist nicht ruhig geblieben: Mittlerweile muss Panama ein Todesopfer beklagen ? das erste auf dem  zentralamerikanischen Kontinent. Nebst Uruguay ist nur noch Venezuela auf dem südamerikanischen Kontinent vom Virus verschont geblieben (Stand 13.3.). Deshalb schreibt Wolfgang Ruetz: "Hier ist das ...
 
Warum eine Politikerin all die Flüche, die sie erhält, im Bundeshaus verlas
Fr, 13 Mär 2020 15:00:00 GMT - Die sozialdemokratische Nationalrätin Ada Marra sorgte letzte Woche im Schweizer Parlament für Aufsehen, als sie eine lange Liste von Beleidigungen vorlas, denen sie regelmässig ausgesetzt ist. Sie hofft, dass mit einem weiblicheren Parlament eine andere Kultur aufkommt. Für Schweizer Politikerinnen und Politiker sind soziale Netzwerke ein Segen, aber auch eine Bedrohung. Denn während Facebook, Twitter und Instagram ihnen zwar eine hohe Sichtbarkeit verleihen, ermöglichen sie es Benutzern mit zweifelhaften Pseudonymen auch, sie mit Beleidigungen und Drohungen anzufeinden. Ada Marra, die in Italien geboren ist und politisch klar zum linken Lager gehört, ist eine beliebte Zielscheibe von anonymen Massen, die ihre Gehässigkeiten in sozialen Netzwerken verbreiten. Marra hat sich entschieden, das Gesetz des Schweigens zu brechen, indem sie das Parlament ersuchte, einen Dienst einzurichten, der zuständig wäre für die Vorbereitung von möglichen Anzeigen wegen Drohungen oder ...
 
Lieber Grenzgänger, ich nehme Sie bei mir auf!
Fr, 13 Mär 2020 13:17:00 GMT - Der Grenzübertritt zwischen Italien und der Schweiz ist durch die Massnahmen gegen das Coronavirus schwieriger geworden. Im Tessin stellen viele Menschen den Grenzgängern, die im medizinischen Bereich arbeiten, kostenlos Unterkünfte zur Verfügung. Samstag, 7. März, abends. "Die Lombardei ist eine 'rote Zone'. Man darf weder rein noch raus", meldeten einige Medien, noch bevor die Nachricht offiziell war. Die Sorge verbreitete sich in dieser Zeit der epidemischen Unsicherheit innerhalb weniger Minuten auch im Kanton Tessin. Eine der ersten Fragen, die sich stellte, war: "Wie werden wir jetzt den Betrieb unserer Krankenhäuser aufrechterhalten können?" Von den fast 70'000 Grenzgängern, die täglich zur Arbeit ins Tessin reisen, sind mehr als 4000 im Gesundheitssektor beschäftigt. Der Zweck der von den Behörden verhängten Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus besteht darin, den Druck auf die Pflegeeinrichtungen zu verringern und die am stärksten ...
 
Riskiert Schweiz mit eingeschränkter Einwanderung einen "Swixit"?
Fr, 13 Mär 2020 10:00:00 GMT - Aufgrund der Coronavirus-Krise beschloss der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. März, die Abstimmung vom 17. Mai auf ein unbestimmtes Datum zu verschieben. Die neuesten Entwicklungen finden Sie hier. Sollte die Initiative "für eine massvolle Zuwanderung" angenommen werden, hätten Europäerinnen und Europäer einen weniger freien Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Mit ihrer Vorlage versucht die Schweizerische Volkspartei erneut, den freien Personenverkehr mit der Europäischen Union abzuschaffen. Die Regierung befürchtet einen Brexit Marke Schweiz. Das Ende des freien Personenverkehrs und eine Rückkehr zu Quoten, um die europäische Zuwanderung zu regeln: Die Schweizerinnen und Schweizer entscheiden über eine grundlegende Neuausrichtung der Ausländer-Aufnahmepolitik des Landes. Mit ihrer Volksinitiative "für eine massvolle Zuwanderung", auch "Begrenzungs-Initiative" genannt, verlangt die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP), dass die Schweiz die Einwanderung autonom ...
 
Wie Schweizer Wissenschaftler versuchen, Deepfakes zu erkennen
Mi, 11 Mär 2020 08:24:00 GMT - Mit Hilfe der KI, also der künstlichen Intelligenz, werden gefälschte Fotos und Videos immer raffinierter. Wie beurteilen Schweizer Experten die Risiken dieser so genannten Deepfakes? Und wie weit sind sie mit der Entwicklung von Detektoren? In einem Computerlabor auf dem riesigen Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) betrachtet ein kleines Team von Ingenieuren das Bild eines lächelnden, bebrillten Mannes mit heller Hautfarbe und dunklen Locken. "Ja, das ist gut", sagt der leitende Forscher Touradj Ebrahimi, der mit dem Mann auf dem Bildschirm eine gewisse Ähnlichkeit hat. Das Team hat Bilder von Ebrahimis Gesicht mit Online-Bildern des Tesla-Gründers Elon Musk manipuliert, um Deepfakes, also Fotos und Videos herzustellen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz gefälscht werden. Es ist eine von vielen gefälschten Illustrationen ? einige realistischer als andere ?, die Ebrahimis Team bei der Entwicklung von Software zusammen mit der ...
 
Junge Frauen sind trotz weit entfernter Gleichstellung optimistisch
Sa, 7 Mär 2020 10:00:00 GMT - Die jungen Schweizerinnen sind voller Hoffnung auf Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter. Eine Hoffnung, die schwindet, sobald sie in den Arbeitsmarkt eintreten. Eine Umfrage von Plan International Schweiz anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zeigt, welche Fortschritte noch gemacht werden müssen. "Ist Ihr Mann einverstanden, dass Sie auf Geschäftsreisen gehen werden?", fragt ein Mann eine Bewerberin an einem Vorstellungsgespräch für einen Job. Diesen kleinen Satz, der in der Umfrage von Plan International Schweiz aufgezeichnet wurde, hat die 37-jährige Direktorin des Mädchenhilfswerks, Suba Umathevan, in ihrer Berufslaufbahn auch schon gehört. "Gleichheit beginnt mit der Sprache", sagt Umathevan. Sie ist sri-lankischer Herkunft und kam im Alter von zwei Jahren als Flüchtling in die Schweiz. "Als Frau und als Migrantin werde ich doppelt diskriminiert", sagt sie. Sie ist nicht die Einzige, die unter dieser Art von sexistischem Gerede oder anderer ...
 
Hilfe für Sans Papiers bleibt in der Schweiz eine Straftat
Do, 5 Mär 2020 11:00:00 GMT - Wer in der Schweiz Ausländerinnen und Ausländer unterstützt, die sich illegal im Land aufhalten, riskiert eine Verurteilung. Auch wenn die Person aus reiner Solidarität handelt. Das Parlament hat sich geweigert, eine Ausnahme für Hilfe aus "ehrenhaften Motiven" ins Ausländergesetz aufzunehmen. Das so genannte Solidaritätsdelikt wird in der Schweiz nicht verschwinden. Die grosse Kammer (Nationalrat) hat sich geweigert, die bestehende Regelung aufzuweichen.  In einer parlamentarischen Initiative schlug Lisa Mazzone von den Grünen, sie ist ehemalige National- und heutige Ständerätin für den Kanton Genf (kleine Kammer), die Aufnahme einer Ausnahmeregelung vor.  Diese sollte verhindern, dass Menschen, die aus "ehrenhaften Motiven" papierlosen Migrantinnen und Migranten helfen, verurteilt werden können. Die Mitglieder des Nationalrats lehnten die Änderung mit 102 zu 89 Stimmen ab. Das Gesetz mache keinen Unterschied zwischen professionellen Schleppern und solchen, die aus ...
 
Wie erhalte ich den Schweizer Pass?
Mi, 4 Mär 2020 10:00:00 GMT - Haben Sie über Ihre Familie oder Ihren Partner, Ihre Partnerin eine Verbindung zur Schweiz und möchten offiziell Schweizer oder Schweizerin werden? So können Sie vorgehen. Der Schweizer Pass scheint für viele in weiter Ferne zu liegen. In diesem Video aus der Serie "Die Schweiz erklärt" beschreiben wir, wie Sie den Prozess ins Rollen bringen können, wenn Sie im Ausland leben, und wie Sie herausfinden können, ob Sie für eine erleichterte Einbürgerung in Frage kommen. Es gibt drei Möglichkeiten, Schweizer oder Schweizerin zu werden: Durch Geburt (dank eines Schweizer Elternteils), durch Heirat mit einem Schweizer oder einer Schweizerin oder durch einen Aufenthalt im Land von mindestens zehn Jahren. Die Geburt in der Schweiz bedeutet hingegen nicht, dass Sie automatisch den Schweizer Pass erhalten. Der Prozess kann hunderte, wenn nicht sogar tausende Franken kosten und bis zu zwei Jahre dauern. Wenn Sie Sozialhilfe beziehen oder vorbestraft sind, sind Sie davon ausgeschlossen.
 
Christliches Etikett: Klotz oder Trumpf für die gebeutelte CVP?
Mo, 2 Mär 2020 09:46:00 GMT - Angesichts der Erosion ihrer Wählerschaft stellt die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) die Bedeutung ihres Etiketts "christlich" in Frage. Sollte sich die Partei eher auf ihren "Mitte-Charakter" konzentrieren, um wieder erfolgreich zu sein? Die Frage ist heikel, weil die katholische Identität die DNA der Partei darstellt. Bei der letzten Delegiertenversammlung Mitte Februar brachte CVP-Präsident Gerhard Pfister diese alte Frage mit der Ankündigung einer grossen Umfrage erneut zur Sprache. Die rund 80'000 Mitglieder der Partei werden im April dazu Stellung nehmen. Gleichzeitig wird das Forschungsinstitut gfs.bern die Meinung in der Gesamtbevölkerung ausfindig machen. Ziel dieser umfassenden Überlegungen ist es, bei den nächsten Parlamentswahlen 2023 zum Erfolg zurückzukehren. Die Führungsgremien der Partei wollen auch ausserhalb der traditionellen CVP-Hochburgen ? katholische Kantone und ländliche Gebiete ? Wählerstimmen holen. "Der erste Schritt zum Erfolg ist ...
 
Der Schweizer Gewinner des World Press Photo Award
Sa, 29 Feb 2020 10:00:00 GMT - Seine Bilder von russischen Kadetten brachten dem Schweizer Fotografen Peter Dammann 1998 Weltruhm ein. Eine Buchpublikation und eine Ausstellung ehren nun den Künstler, der 2015 im Alter von 65 Jahren verstorben war. Dammann gewann am World Press Photo Contest 1998 mit seinem Porträt eines russischen Militärkadetten einen der begehrten Hauptpreise.  Er war ein Sozialkritiker, der zu den Menschen, speziell zu Jugendlichen und Kindern, eine Verbindung einging. Sie, die jungen Menschen, standen stets im Zentrum seiner Fotografie. Ob sie auf der Strasse, in Waisenhäusern oder in psychiatrischen Einrichtungen lebten: Dammann gab ihnen ein Gesicht und hielt ihre Persönlichkeit fest. Seine Fotografien dokumentieren die Ungerechtigkeiten und täglichen Überlebenskämpfe der Kinder, denen er in Russland begegnet ist. In den 1990er-Jahren, als Dammann St. Petersburg besuchte, lebten auf den Strassen Tausende von Waisen und verlassenen Kindern. Sie waren aus ihren Familien und Wohnungen ...
 
Ghanaer haben andere Sorgen als den Staatsbesuch in der Schweiz
Do, 27 Feb 2020 13:00:00 GMT - Nach über 60 Jahren empfängt die Schweiz wieder einmal einen Präsidenten aus Subsahara-Afrika zu einem Staatsbesuch: Ghanas Staatsoberhaupt Nana Akufo-Addo reist am Freitag nach Bern. Zwei Journalisten aus Ghana erzählen SWI swissinfo.ch, was dieser Besuch für ihr Land bedeutet. Ghana teilt mit der Schweiz ? im Gegensatz zu anderen westlichen Ländern ? keine lange gemeinsame Geschichte, wie der ghanaische Journalist Isaac Kaledzi sagt. Der Einfluss der Schweiz in Ghana sei geschichtlich gesehen vor allem religiöser Natur: Ab 1815 zogen Basler Missionare unter anderem nach Ghana, um das Evangelium zu verkünden. Sie übersetzten die Bibel in die lokalen Sprachen, gründeten Schulen und Spitäler. Und trieben Handel. Aus Sicht der Ghanaer und Ghanaerinnen sei der Besuch ihres Präsidenten in der Schweiz bloss "einer von zahlreichen", so Kaledzi weiter, der auch für die Deutsche Welle, den Auslandrundfunk Deutschlands, über sein Land berichtet. Viele wüssten gar nicht Bescheid über ...
 
Verfassungsgericht kippt Verbot der Sterbehilfe
Mi, 26 Feb 2020 14:00:00 GMT - Das deutsche Bundesverfassungsgericht öffnet Suizidwilligen Türen und erklärt das Verbot der "geschäftsmässigen" Sterbehilfe für nichtig. Sterbehilfevereine wie jener des Hamburgers Roger Kusch hatten zwischenzeitlich in der Schweiz Schutz vor dem deutschen Gesetz gesucht. Eine Live-Übertragung im zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) aus dem Gerichtssaal in Karlsruhe, ausführliche Vorberichterstattung in sämtlichen wichtigen Tages- und Wochenzeitungen: Die Medienaufmerksamkeit liess keinen Zweifel darüber, wie sehr das Thema Sterbehilfe die deutsche Gesellschaft bewegt. Kein Wunder, betrifft es doch einen der persönlichsten Bereiche des Lebens: das Recht, über den eigenen Tod zu bestimmen. Doch das war in Deutschland bisher erheblich eingeschränkt. Umstrittener Paragraph 217 § 217 des Strafgesetzbuchs stellt seit 2015 "die geschäftsmässige Förderung der Selbsttötung" unter Strafe. Ärzte und Sterbehilfevereine drohten bis zu drei Jahren Haft, wenn sie mehr als ein Mal beim Suizid ...
 
Laptops im Schulzimmer spalten die Schweiz
Mi, 26 Feb 2020 10:00:00 GMT - Die Schulbehörden des Kantons Freiburg wollen, dass die Schülerinnen und Schüler, die ab Herbst neu die Mittelschule besuchen, einen eigenen Laptop mitbringen. Das Projekt, eine Premiere in der französischsprachigen Schweiz, könnte wegen des grossen Widerstands verschoben werden. In der Deutschschweiz verläuft diese Entwicklung viel reibungsloser. Das Freiburger Projekt läuft unter dem Titel BYOD (Bring Your Own Device oder auf Deutsch "Bring dein eigenes Gerät mit"). Es sieht vor, dass alle Jugendlichen, die neu in die Sekundarstufe II eintreten, einen eigenen Computer haben müssen. Die Massnahme soll zu Beginn des neuen Schuljahres im September 2020 in Kraft treten. Sie betrifft insgesamt 73 erste Klassen in den Gymnasien, Handelsmittelschulen und Fachmittelschulen des Kantons. Das Projekt stösst jedoch auf starken Widerstand. Eltern und Lehrpersonen haben eine Petition gestartet, für die schon mehr als 1500 Unterschriften zusammenkamen. Populärer Aufstand Die ...
 
Gedenken an die Reckinger Lawine und das "Wiegenkind-Wunder"
Mo, 24 Feb 2020 12:05:00 GMT - Am 24. Februar 1970 fegte eine Lawine über das Dorf Reckingen und tötete 30 Menschen. Es war die tödlichste Lawine der jüngeren Schweizer Geschichte aber auch Schauplatz des "Wunders des Wiegenkinds". Die einjährige Ursula Carlen soll wie ein Surfbrett auf der talwärts gleitenden Lawine geschlittert sein, berichteten Reporter aus der Region vor 50 Jahren. Der damalige Bürgermeister versuchte, diese Gerüchte sofort aus der Welt zu schaffen. Dass das Kleinkind die Lawine überlebte, gilt aber heute noch als Wunder. Um 5 Uhr 05 lösten sich rund 1,8 Millionen Kubikmeter Schnee von der Walliser Bächji-Alp und stürzten ins Tal hinunter. Als der Schnee das Haus der Carlens traf, brach ein Teil des Dachs ein. Dieser landete über dem Kinderbett und schützte die kleine Ursula wie eine Truhe. Eineinhalb Stunden später hörte ihr Onkel das Kleinkind schluchzen und grub es aus. Ursulas Brüder hatten weniger Glück. Die Beiden gehörten zu den sechs Kindern, fünf Frauen und 19 Armeeoffizieren, ...
 
Junge Auslandschweizer nehmen das Heft in die Hand
So, 23 Feb 2020 09:00:00 GMT - Das Jugendparlament der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer nimmt seine Aktivitäten mit einer neuen Vision wieder auf. Der Schwerpunkt liegt auf der Bildung und einer dynamischen Teilnahme der Mitglieder. So hatten sie sich das nicht vorgestellt: Es waren zahlreiche Hindernisse, die sich dem Youth Parliament of the Swiss Abroad (YPSA) in den ersten vier Jahren in den Weg stellten. "Die erste Schwierigkeit sind sicherlich die Distanzen zwischen den Mitgliedern", analysiert der scheidende Präsident Roberto Landolina. Zwar machen es Skype, Whatsapp und soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Youtube oder Meetup einfach, im globalen Massstab zu kommunizieren. Doch die beteiligten jungen Digital Natives der Fünften Schweiz mussten erkennen, dass solche Kanäle allein nicht ausreichen, um eine globale Community zu schaffen. Um zu wachsen, müsse die Gemeinschaft der jungen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ihre Ausrichtung ändern, sagt Landolina. Er wird in diesen ...
 
Der Schweizer Pass lässt Russen mehr träumen als Italiener
Do, 20 Feb 2020 14:30:00 GMT - Nicht alle wollen Schweizer werden. Der rote Pass mit dem weissen Kreuz ist laut neuen Daten unter Menschen von weither gefragter als unter Europäern. Wichtige Kriterien sind die Bindung an das Land, der Migrationsweg oder auch das Alter. Russen und Russinnen sind gewissermassen die Schweizer Meister, was die Einbürgerung betrifft. Die auf Schweizer Boden lebenden Österreicher hingegen zeigen kein Interesse am roten Pass mit dem weissen Kreuz. Die Eidgenössische Migrationskommission (EKM) und die Universität Genf haben zum ersten Mal detaillierte Zahlen zur Einbürgerung veröffentlicht. Die Daten zeigen die Unterschiede in den Verfahren auf lokaler Ebene auf, geben aber auch Auskunft über die Nationalitäten derjenigen, die das Schweizer Bürgerrecht erhalten. 10,3% der in der Schweiz lebenden Russen wurden zwischen 2011 und 2017 eingebürgert. Damit belegen sie den ersten Platz. Die Einbürgerung hängt unter anderem von der Bindung an das Herkunftsland ab. "Menschen, die sich auf ...
 
Genfer Plattform hilft Klimaflüchtlingen auf der ganzen Welt
Mi, 19 Feb 2020 10:00:00 GMT - Die Vertreibung des Menschen durch Katastrophen gilt als eine der grössten humanitären Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Die in Genf ansässige "Platform on Disaster Displacement" befasst sich mit dem Thema Klimaflüchtlinge. Nach Schätzungen des in Genf ansässigen Internationalen Panels über Klimawandel (IPCC) könnte ein Temperaturanstieg von 2°C den Meeresspiegel so weit ansteigen lassen, dass bis zum Ende dieses Jahrhunderts die Heimat von 280 Millionen Menschen überflutet sein wird. Gegenwärtig sind viele Länder und Regionen Jahr für Jahr von Katastrophen betroffen. Allein im Jahr 2018 waren 17,2 Millionen Menschen in 148 Ländern und Gebieten aufgrund von Katastrophen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, und 764'000 Menschen in Somalia, Afghanistan und mehreren anderen Ländern wurden infolge der Dürre vertrieben. "Wir kennen das Ausmass des Problems in Bezug auf die Anzahl Menschen, die aufgrund plötzlicher Katastrophenereignisse ihre Heimat verlassen müssen. Aber wir ...
 
Wer kann in der Schweiz Arbeitslosengeld beziehen?
Di, 18 Feb 2020 15:00:00 GMT - Wer in der Schweiz die Stelle verliert, kann unter bestimmten Bedingungen Leistungen der Arbeitslosenversicherung beanspruchen. In der Regel erhalten Betroffene rund zwei Jahre lang 70% ihres Gehalts. Jeden Monat zahlen die Arbeitnehmenden in der Schweiz und ihre Arbeitgeber einen Betrag an die Arbeitslosenversicherung. Die Versicherung leistet finanzielle Beiträge zugunsten von Personen, die ihre Stelle verlieren, bis diese eine neue Arbeit finden. Aber diese Unterstützung ist zeitlich begrenzt und von einigen Bedingungen abhängig. Im Folgenden einige Erläuterungen. Wer zahlt in die Arbeitslosenversicherung ein? Alle AHV-pflichtigen Arbeitnehmenden und ihre Arbeitgeber müssen Beiträge an die Arbeitslosenversicherung zahlen. Der Arbeitgeber zahlt die eine Hälfte der Beiträge, die Arbeitnehmenden die andere Hälfte. Der Beitragssatz beträgt 2,2% des Jahresgehalts bis 148'200 Franken und 1% des Betrags, der über einem Jahresgehalt von 148'200 Franken liegt. Selbständige, ...
 
200 Jahre Dienst für benachteiligte Schweizer in Frankreich
Di, 18 Feb 2020 10:00:00 GMT - Während die Schweizer Gemeinschaft in Frankreich im Vergleich zu früher immer mehr auseinanderdriftet, sucht die "Société helvétique" ihren Platz. Mit ihrer beeindruckenden Geschichte findet man diese Institution heute da, wo Schweizerinnen und Schweizer in Frankreich Hilfe brauchen. Unter den 200'000 in Frankreich lebenden Schweizerinnen und Schweizern können sich nicht alle zu den Grossgrundbesitzern, den wohlhabenden Auswanderern oder den gut bezahlten Grenzgängern zählen. Sie gehören zu den Schweizern, die sich in Frankreich in einer harten, finanziellen Realität wiederfinden. Möchten Sie an den Themen dranbleiben, die in der Schweiz diskutiert werden?  Mit der ?-App 'SWI plus' erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten aus der Schweiz: ? Android oder ? iPhone "Es gibt Menschen, die alles versucht haben, um über die Runden zu kommen, sich aber dennoch in einer Sackgasse befinden. Arbeitslosigkeit, geringe Rente oder Schulden treiben ...
 
"Lieber gesellschaftliche als rechtliche Anerkennung"
Mo, 17 Feb 2020 13:00:00 GMT - Muslime sind in der Schweiz die drittgrösste Glaubensgemeinschaft. Aber im Unterschied zu den christlichen Landeskirchen sind sie nicht öffentlich-rechtlich anerkannt. Wichtiger wäre den Muslimen aber die Akzeptanz in der Gesellschaft, sagt ein Experte. Ausgangslage:  In der Schweiz gibt es zwei Formen der Anerkennung: die privatrechtliche, "kleine" Anerkennung, die eher symbolischen Charakter hat. Sie ist in acht Kantonen möglich. Aber nur die öffentlich-rechtliche Anerkennung erlaubt einer religiösen Institution, Steuern zu erheben. Weil die Kantone nicht eine Religion ? also den Islam ?, sondern eine konkrete Organisation (wie etwa die reformierte Kirche) anerkennen, stellt sich die Frage, welche der zahlreichen muslimischen Glaubensgemeinschaften dafür überhaupt in Frage käme.   Ausserdem findet die Anerkennung auf kantonaler Ebene statt. Deshalb kommen primär kantonale muslimische Dachorganisationen in Frage. Die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS), ...
 
"Nach meiner ersten Betreibung verlor ich mich in meinen Rechnungen"
Mo, 17 Feb 2020 09:30:00 GMT - Auch in der reichen Schweiz gibt es Menschen, die sich verschulden. Geldprobleme sind aber tabu und Betroffene wagen oft nicht, Hilfe zu suchen. Wie ein junger Mann nach Jahren finanzieller Schwierigkeiten den Weg aus der Schuldenfalle gefunden hat. In der Schweiz leben 42,5% der Bevölkerung in einem Haushalt, der mit mindestens einer Art von Schulden belastet ist: Kredit, Leasing, Rechnungsverzug, überzogene Kreditkarte oder andere Schulden. Doch Geldprobleme bleiben in der reichen Schweiz weiterhin ein Tabu. Betroffene warten oft lange, bis sie darüber sprechen oder Hilfe suchen. Das verschlimmert ihre Situation nur. Verschuldung in der Schweiz Es gibt nur wenige detaillierte Zahlen zu den finanziellen Problemen der Schweizerinnen und Schweizer. Die aktuellsten Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) zu diesem Thema stammen aus der Umfrage "Statistics on Income and Living Conditions" (SILC) aus dem Jahr 2017. Zu dieser Zeit lebten 42,5% der Bevölkerung in einem Haushalt mit ...
 
Eine Schweizerin verführt Neuseeländer mit Schokolade
So, 16 Feb 2020 10:00:00 GMT - Ines Haslers Konditorkunst hat den Gaumen der Neuseeländer erobert. In Waihi Beach eröffnete die junge Walliserin ein Schokoladengeschäft, in dem sie Schweizer Spezialitäten verkauft: Pralinen, Trüffel, Karamellschokolade und künstlerische Kompositionen. Eigentlich wollte sie in Waihi Beach bloss surfen. Ein Porträt. "Schweizer essen vor allem im Winter Schokolade, Neuseeländer hingegen dann, wenn ihnen danach ist, also immer", sagt Ines Hasler und lacht. Ein Glück für sie, denn sie verkauft Schokolade. Ihr Schokoladenladen liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Meer entfernt in Waihi Beach, einem Dorf mit knapp 2000 Einwohnern in der Bay of Plenty auf der Nordinsel Neuseelands. Wir sind ihr auf dem Weg zur Coromandel-Halbinsel begegnet. Eine Freundin hatte uns von der Chocolaterie erzählt, und so liessen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, den Geschmack der Heimat ? Schokolade ? zu kosten. Ines' Schokoladenladen liegt etwas versteckt, etwa zwanzig Meter von der ...
 
Junge bringen Leben in eine kriegsversehrte Stadt
Do, 13 Feb 2020 13:10:00 GMT -
 
Schweizerisch-kosovarischer Filmer kehrt zu seinen Wurzeln zurück
Do, 13 Feb 2020 13:02:00 GMT -
 
Ein jemenitischer Journalist kämpft in der Schweiz für sein Land
Do, 13 Feb 2020 10:00:00 GMT - In der Schweiz leben kaum Jemeniten. Der Journalist Saddam Hamed Abu Asim gehört zu den wenigen, denen die Flucht aus dem Bürgerkriegsland hierher gelungen ist. In der Schweiz darf er schreiben, was er will. Doch für dieses Leben in Sicherheit zahlt er einen hohen Preis.??????? Saddam Hamed Abu Asim öffnet uns barfuss die Tür zu seiner hellen Altbauwohnung in Bern. Für schweizerisches Empfinden ist die Heizung stark aufgedreht. Saddam hatte uns zuvor einmal erzählt, er habe sich diese "beissende Kälte" in der Schweiz nicht vorstellen können, bevor er hierherkam. Das Wohnzimmer ist spärlich möbliert: Ein Sofa, ein Beistelltisch und ein niedriges Regal. Auf dem Couchtisch liegt eine Ausgabe des "Blicks", Bücher auf Arabisch und ein Buch mit dem Titel "Wer regiert die Schweiz". Als wir uns gesetzt haben, ertönt aus dem Nebenzimmer ein Geräusch, eine Mischung aus Glucksen und Quietschen. Saddam springt auf und verschwindet. Kurz darauf kommt er mit einem gelben Bündel auf dem Arm ...
 


Rundschreiben Nr. 3/2020 (29.02.2020)
Einladung Mehrtagesfahrt 2020
Anmeldung Mehrtagesfahrt 2020
Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
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