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Überproduktion von legalem Cannabis lässt Hanf-Exporte anschwellen
Sa, 21 Jul 2018 09:00:00 GMT - Werner Bösch war der erste Produzent von Indoor-Hanf-CBD in der Schweiz. Vor einem Jahr hatte er in einem Interview mit swissinfo.ch über den Boom des Light-Cannabis gesprochen. Dieses untersteht nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Und wie sieht es heute aus? Statt Euphorie herrscht mittlerweile grosse Enttäuschung. Als wir Bösch das letzte Mal besuchten, war die Drogenpolizei vor Ort. Die Polizisten hatten kontrolliert, ob die Cannabispflanzen in den Indoor-Plantagen von Werner Bösch den gesetzlichen Bestimmungen entsprachen. Bei unserem erneuten Besuch finden wir zehn junge Leute an einem langen Tisch an. Mit Akribie und übergestreiften Latexhandschuhen säubern sie die Cannabis-Blüten von Blättern und Ästchen. Werner Bösch befindet sich im Trockenraum.  Er entschuldigt sich für die grosse Unordnung. Der Boden ist von Cannabis-Resten und Staub übersät. "Wir befinden uns voll im Arbeitsprozess", sagt er und zeigt die Früchte der jüngsten Ernte. Seine Indoor-Plantage befindet ...
 
Bild der Woche
Fr, 20 Jul 2018 12:37:52 GMT - In dieser Serie stellt die Bildredaktion von swissinfo.ch jede Woche ein Foto vor, das ein aktuelles Ereignis illustriert.
 
Kinder gehören nicht ins Gefängnis
Do, 19 Jul 2018 06:39:00 GMT - Kinder gehören nicht hinter Gitter. Das beschloss kürzlich auch die zuständige Kommission des Nationalrates. Es gab in der Vergangenheit aber Fälle, in der Minderjährige weggesperrt wurden, weil die Mutter vor der Ausschaffung stand. Der Bundesrat muss nun rasch Alternativen suchen. Der Direktor des Regionalgefängnisses Thun trifft aber bereits jetzt Massnahmen.
 
Erste Bestandesaufnahme der Schweiz vor der UNO zur Agenda 2030
Mi, 18 Jul 2018 06:15:00 GMT - Die Schweiz gilt als Musterschülerin in Bezug auf die Umsetzung der Agenda 2030 und deren 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Bundesrätin Doris Leuthard hat vor der UNO in New York erstmals über den Stand der Dinge informiert. Dabei zeigt sich: Automatisch bleibt man nicht Klassenbeste. Leuthard erklärte vor der UNO wie weit die Schweiz bei der Umsetzung der Agenda 2030 ist. In der Schweiz stiess der Länderbericht im Vorfeld auf teilweise harsche Kritik der Zivilgesellschaft. Im Länderbericht der Schweiz an die UNO zog die Regierung eine mehrheitlich positive Zwischenbilanz. In ihrer Präsentation erklärte Leuthard, dass die Schweiz bei vielen Zielen, etwa zu Gesundheit, Bildung, Energie, Beschäftigung, Infrastruktur und Innovation, so wie beim Ziel 16 (friedliche und inklusive Gesellschaften), auf gutem Weg sei. Sie nannte aber auch Bereiche, bei denen in der Schweiz Handlungsbedarf besteht, zum Beispiel im Umgang mit dem nicht-nachhaltigen Ressourcenverbrauch ...
 
Worin ist die Schweiz Weltmeisterin?
Di, 17 Jul 2018 12:00:00 GMT - Die Welt des Fussballs hat mit Frankreich einen neuen Weltmeister. Halb so wild für die Schweiz: Es gibt andere Disziplinen, in denen niemand dem kleinen Land im Herzen Europas etwas vormacht. Fragt man Schweizer, worin die Schweizer Weltmeister sind, antworten die meisten: im Schokolade machen. Das war auch bei der #Wochenfrage in der zweisprachigen Stadt Biel/Bienne so. Auch die Klischees wurden genannt: Käse, Roger Federer und Wintersport.  Bekannt ist auch, dass kaum eine andere Nation mit vergleichbarem Eifer Müll trennt und Recycling betreibt. Aber Weltmeister im Reklamieren? Eine Passantin in Biel ist davon überzeugt: niemand beschwere sich so meisterlich wie die Schweizer. Um zu wissen, wo die Schweizer ihre eigenen Stärken sehen, ist swissinfo.ch diese Woche in Biel auf die Strasse gegangen.
 
Katholische Priester und die Liebe
Di, 17 Jul 2018 05:49:00 GMT - Seit 900 Jahren, so lange wie es das Gebot gibt, dass Priester in der katholischen Kirche nur Gott und nicht eine Frau lieben sollen, wird das Zölibat immer wieder kontrovers diskutiert. Nun gibt ein neuer Fall zu reden. Der Pfarrer von Brigels im Kanton Graubünden gibt sein Amt ab ? aus Liebe.
 
Als Kiwi auf Zeit den Schweizer Sommer verlängert
So, 15 Jul 2018 09:00:00 GMT - Der 20-jährige Solothurner Oliver Ingold verbrachte die Wintermonate in Neuseeland und war somit Auslandschweizer auf Zeit. Ihn faszinierten die weiten Landschaften und die unkomplizierte Art der Neuseeländer, die "theoretisch alle Einwanderer sind". swissinfo.ch: Sie sind kürzlich in die Schweiz zurückgekehrt. Warum gingen Sie nach Neuseeland? Oliver Ingold: Ich war insgesamt vier Monate lang in Neuseeland; drei Monate in einer Englischschule in Wellington und danach ein Monat auf einem Roadtrip durchs ganze Land. Die weite Reise habe ich Anfang November 2017 angetreten. Die Idee für einen Auslandaufenthalt war bereits während meiner Zeit im Gymnasium entstanden. Als ich mich dann entschied, ein Zwischenjahr nach der Matura einzulegen, war sofort klar, dass ich die Schweiz für ein paar Monate verlassen werde. Meine Wahl fiel auf Neuseeland, da alle, die schon einmal dort waren, so schwärmen und weil ich die weite Reise sonst wohl nie in den Ferien angetreten hätte. Obwohl ich ...
 
Gewinner und Verlierer gab es auch abseits des Rasens
Fr, 13 Jul 2018 11:46:00 GMT - Vor den letzten Spielen ist klar: Gewinner und Verlierer gab es während der WM auch neben dem Fussballplatz. Und das nicht nur in Russland. Der Fotograf Kostas Maros hat einige von ihnen in Basel getroffen. Die drei Freunde führen die Brauerei BrauBudeBasel, wo sie die Schweizer Spiele live übertragen haben und so einen extra Umsatz machen konnten. Holm, Heim und Labhart interessieren sich auch für Fussball, wenn gerade keine WM stattfindet. Auf die Frage, wer Weltmeister werden soll, geben sie die ironische Antwort: "Nach dem Ausscheiden der Schweiz, schaffen es vielleicht Italien oder Holland", die sich bekanntlich beide nicht für die Endrunde qualifizieren konnten. Sie mögen keine simulierenden Fussballer und auch keine Menschen, die nicht gerne Bier haben. Nora Gysin und ihr Kumpel Tizian Aellig sind fasziniert vom Fanverhalten im Sport. Während der WM können sie dieses Verhalten in ihrem "Vegiman" studieren und gleichzeitig wie wild Bier und Burger verkaufen. Nach ...
 
Hochsaison bei Zwangsheiraten
Fr, 13 Jul 2018 06:30:00 GMT - Im Sommer, wenn junge Ausländerinnen und Ausländer aus der Schweiz in ihrer Heimat Ferien machen, werden sie oft zwangsverheiratet. Die zuständige Fachstelle hat vor den Sommerferien ausserordentlich viele Anfragen von Hilfe-Suchenden.
 
Nigeria, eine Quelle der Inspiration für Netzneutralität?
Mi, 11 Jul 2018 09:27:00 GMT - Seit die USA die Netzneutralität abgeschafft haben, ist die Debatte über das freie Internet auch in der Schweiz entbrannt. In Nigeria konnten Aktivisten die Verankerung der Netzneutralität in einem Gesetz erreichen. Ein zentrales Thema für den afrikanischen Kontinent. In einer Welt ohne Internet-Neutralität könnte das Surfen im Amazon-Online-Shop viel schneller sein als der Besuch der Seite eines lokalen Kleinanbieters. Zugangsprovider hätten mit anderen Worten die Möglichkeit, die Ströme nach eigenem Ermessen zu steuern. Es stünde ihnen frei, gegen Entgelt einen schnelleren Zugang zu bestimmten Websites zu gewähren oder von den Inhalte-Anbietern für eine rasche und qualitativ hohe Datenübertragung Extragebühren zu verlangen. Ein System, das die Kleinsten bestraft, die nicht über die Mittel der vier Internet-Riesen Google, Apple, Facebook und Amazon verfügen, um den Breitbandzugang zu ihren Websites zu gewährleisten. Diese Welt, die den Weg für eine Zweiklassengesellschaft im ...
 
Wie erkennt man Schweizer im Ausland?
Mi, 4 Jul 2018 13:00:00 GMT - Seine eigenen Landsleute erkennt man im Ausland an subtilen, aber typischen Merkmalen: Die Schweizer zum Beispiel an ihren Gore Tex-Wanderhosen oder am behäbigen Englisch. Wer länger im Ausland gelebt hat, kennt dieses lustige Aha-Erlebnis, wenn man seine eigenen Landsleute auf fremden Terrain erkennt. Sei es am Appenzellergurt, am mitgebrachten Ovo-Schokoriegel, am eigentümlichen Akzent oder auch nur an der vertrauten Gangart. Wie erkennt man Schweizer im Ausland? swissinfo.ch ist in Brunnen im Kanton Schwyz auf die Strasse gegangen und hat nachgefragt.
 
"Wissenschaft ist das Hirn, Fotografie aber das Herz"
So, 1 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Naturfotografin Daisy Gilardini stammt aus dem Tessin und lebt heute in Kanada. Dieses Jahr wurde die 50-Jährige vom Magazin "Canadian Geographic" zur "Photographer-in-residence" (Hausfotografin) erkoren. Die gelernte Buchhalterin fotografiert besonders gerne Tiermotive der Polarregionen. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Daisy Gilardini: Ich habe die Schweiz 2012 für die Liebe verlassen. Ich habe David McEown geheiratet, einen kanadischen Aquarellmaler, und bin nach Kanada ausgewandert. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.G.: Ich liebe die Schweiz, und in meinem Herzen werde ich sie immer als meine Heimat betrachten. Aber Kanada ist auch ein toller Platz zum Leben, besonders für meinen Beruf. Ich bezweifle, dass ich einmal für immer zurückkehren werde. Aber auf meinen jährlichen Besuch verzichte ich nie. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum ...
 
Globuskrawall: Als die Schweizer Jugend auf die Strasse ging
Fr, 29 Jun 2018 14:00:00 GMT - Die Zusammenstösse zwischen der Polizei und jungen Protestierenden in Zürich vor 50 Jahren gelten als Wendepunkt in der jüngsten Geschichte der Schweiz. Der so genannte "Globuskrawall" stand am Anfang der Jugendbewegung gegen das bürgerliche Establishment in der Schweiz, nach ähnlichen Protesten in ganz Europa, besonders im benachbarten Frankreich. Vor der gewaltsamen Konfrontation am 29. Juni 1968 war es bereits Anfang jenes Jahres nach Rockkonzerten von Jimi Hendrix und den Rolling Stones ? zwei Ikonen der jungen Generation ? zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften gekommen. Wegen den Demonstrationen und erbitterten Strassenkämpfen kam der öffentliche Verkehr in der bis anhin friedlichen Schweizer Stadt zum Stillstand. Mehr als 40 Personen wurden verletzt, darunter auch Polizisten und Feuerwehrleute. Die Polizei nahm rund 170 Demonstrierende fest. Mehr als 30 Personen, darunter auch ein Polizist, kamen vor Gericht. Bei den Demonstrationen ging es um die Forderung ...
 
Dutzende Jugendliche in Schweizer Gefängnissen
Fr, 29 Jun 2018 10:30:00 GMT - Scharfe Kritik von der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats: Die Inhaftierung abgewiesener jugendlicher Asylbewerber in einigen Kantonen gehe zu weit. Zwischen 2011 und 2014 sind insgesamt 200 minderjährige Asylbewerber in Schweizer Gefängnissen gesessen ? weil ihre Ausschaffung kurz bevorstehen sollte. Das steht im Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK), der grossen Parlamentskammer. Es könnten aber auch viel weniger oder viel mehr gewesen sein ? denn die Kantone nehmen es laut dem Report mit der Registrierung der Inhaftierten nicht so genau. Von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich Tatsache ist aber, dass manche Kantone ausdrücklich darauf verzichten, Minderjährige in Haft zu nehmen. Dazu gehören Neuenburg, Waadt oder Genf. In anderen Kantonen ? wie etwa Bern ? kommt es immer wieder vor, dass Kinder unter 15 Jahren zusammen mit ihren Angehörigen hinter Gittern sitzen; wenn auch nur für einige Tage. Diese Praxis wird damit begründet, dass ...
 
Was Asylbewerber über Leben, Arbeit und Liebe in der Schweiz lernen
Fr, 29 Jun 2018 09:00:00 GMT - Was in der Schweiz ganz normal ist, kann Menschen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder Eritrea manchmal sehr merkwürdig vorkommen. Um Asylbewerber mit dem Schweizer Lebensstil bekanntzumachen, bieten Organisationen Sonderkurse an. Es geht um Wohnungssuche, Verhalten am Arbeitsplatz ? und um Sexualität. Vor kurzem entschied der Kanton Wallis, Migranten zum Besuch eines Kurses für Sexualkunde zu verpflichten. Es handelt sich dabei um einen Teil der Einführung in die Grundrechte. Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf sexuelle Gesundheit. Damian Mottier, Generalsekretär im Walliser Amt für Gesundheit, Soziales und Kultur erklärt, dass jeder Kanton in der Schweiz per Gesetz verpflichtet sei, Zentren für die sexuelle Gesundheitsvorsorge zu unterhalten, welche Sprechstunden für Fragen der sexuellen Erziehung oder für Prävention anbieten. Indem sein Kanton Sexualkurse für Asylbewerber für obligatorisch erklärt habe, ermögliche er allen einen Zugang zu den Informationen. Der ...
 
Was wollen Asylsuchende über die Schweiz wissen?
Fr, 29 Jun 2018 09:00:00 GMT - Dany Misho, Trainer an der Kulturschule, verrät, was Neukömmlinge über die Schweiz wissen wollen.
 
Als die Schweizer Jugend ihren eigenen Staat gründete
Do, 28 Jun 2018 09:00:00 GMT - Am 29. Juni 1968 kam es zum Urknall der 1968er-Bewegung in der Schweiz. Es ging um ein Autonomes Jugendzentrum. Ein Blick auf die Geschichte der Jugendzentren zeigt: Sie sollten dem Land eine gesellschaftsverträgliche Jugend bringen ? tatsächlich brachten sie Lektionen in Demokratie. In einer heissen Sommernacht Ende Juni 1968 kam es zu einem in Zürich noch nie gesehenen Aufruhr: Pflastersteine, Flaschen, Ketten, aus Kabinen herausgerissene Telefonhörer und Blumentöpfe flogen durch die Luft. Flugblätter hatten am 29. Juni 1968 zu einer Demonstration aufgefordert ? gegen Abend war die Menschenmenge auf über Tausend Menschen angewachsen und blockierte den Verkehr. Da griff die Polizei mit Knüppeln und Wasserwerfern ein, die Situation eskalierte. Der Globuskrawall gilt bis heute als Urknall des Jahres 1968 in der Schweiz. Anlass für die Demonstration war die Weigerung des Stadtrates, das sogenannte Globus-Provisorium, ein Gebäude neben der Zürcher Bahnhofsbrücke, permanent als ...
 
Gegenvorschlag zur Burkainitiative
Do, 28 Jun 2018 07:13:00 GMT - Frauen in Burkas sind auch in der Schweiz anzutreffen und geben Anlass zur Diskussion. Der Bundesrat hat nun einen Gegenvorschlag zur Burkainitiative in die Vernehmlassung geschickt. Die Burkainitiative verlangt ein komplettes Verbot von Gesichtsverhüllungen im öffentlichen Raum. Soweit will der Bundesrat nicht gehen.
 
Verkehrsunfälle und Suizide erklären nicht alles
Mi, 27 Jun 2018 13:00:00 GMT - Jedes Jahr sterben unter 1000 jungen Erwachsenen (15-39 Jahre) in der Schweiz nur eine Frau und zwei Männer. In absoluten Zahlen ist das zwar ein positiver Befund. Trotzdem zeigt er eine relativ hohe Sterblichkeit durch Suizide und Verkehrsunfälle, aber auch wegen starken Ungleichheiten. Seit es nationale Statistiken gibt, wird in der Schweiz auch die Lebenserwartung festgehalten. Demnach ist sie in den letzten anderthalb Jahrhunderten förmlich explodiert, von etwa 40 Jahren im Jahr 1876 auf heute fast 85 Jahre. Dies zeigt eine Studie des Nationalen Forschungsschwerpunkts "LIVES ? Überwindung der Verletzbarkeit im Verlauf des Lebens" (NFS LIVES). Trotz dieser Fortschritte leiden junge Erwachsene weiterhin unter einer höheren Sterberate (Übersterblichkeit) im Vergleich zu jener, die man bei guter Gesundheit erwarten würde. "Im Vergleich zur Sterblichkeit im Kindes- und Erwachsenenalter besteht diese Anomalie fort und führt bei den Sterberaten nach Altersgruppen zu einem ...
 
1968 bringt die Schule aus dem Konzept
Mi, 27 Jun 2018 09:00:00 GMT - Die Zeit um 1968 war geprägt von einer Gier nach neuen Gesellschaftsentwürfen, auch in der Erziehung. Die Autorität steckte in einer tiefen Krise. Aus diesem Zeitgeist sind experimentelle Privatschulen entstanden. Ein Blick zurück auf die Erziehung der 68er-Generation in der Schweiz. In der Schweiz starteten angehende Primarlehrer die Revolte: Im März 1968 besetzen rund 250 Studenten des Lehrerseminars in Locarno ein Klassenzimmer. Sie fordern eine Neuordnung des Unterrichts und ein Mitspracherecht der Schülerschaft. Auf der Piazza San Francesco vor dem Seminar diskutieren Bewohner von Locarno laut über die die Aktion ? einige zeigen Sympathien, andere munkeln, die Schüler seien von kommunistischen Gruppen aufgewiegelt worden. Nach nur drei Tagen zeigt die Besetzung Erfolg ? der Bildungsdirektor des Kantons Tessin empfängt eine Delegation revolutionärer Studierender. So führt die Scuola Magistrale di Locarno als erstes Gymnasium der Schweiz die Mitbestimmung der Schüler ein:
 
Stellenmeldepflicht ab 1. Juli
Mi, 27 Jun 2018 07:45:00 GMT - In wenigen Tagen tritt der Inländervorrang Light in Kraft. Auf diese Regelung hat sich das Parlament geeinigt, nachdem die Stimmbevölkerung die Masseneinwanderungs-Initiative gutgeheissen hatte. Ab dem 1. Juli gilt für Arbeitgeber in der Schweiz eine Stellenmeldepflicht für Berufe, bei denen die Arbeitslosigkeit über acht Prozent liegt. Vertreter von Bund und Kantonen sagen heute: Wir sind bereit. Vertreter der betroffenen Branchen sehen das allerdings anders.
 
Schweizer Entwicklungshilfe nimmt Städte in den Fokus
Di, 26 Jun 2018 09:00:00 GMT - Noch nie in der Geschichte haben so viele Menschen in Städten gelebt. Heute sind es 4 Milliarden, bis 2050 werden es 5 Milliarden sein. Was tun, damit die Urbanisierung nicht zu mehr Ungleichheit und Umweltverschmutzung führt? Die Schweizer Entwicklungshilfe sucht nach Antworten. In Indien oder China werden bis 2050 alle zehn Sekunden 30 neue Klimaanlagen, installiert. Rapides Wachstum gekoppelt mit mangelhafter Stadtplanung, schwachen Finanzstrukturen oder Misswirtschaft machen Städte zu den grössten Umweltverschmutzern der Gegenwart. Gleichzeitig wächst die Ungleichheit: Luxusviertel koexistieren mit Slums. Die Herausforderungen einer Urbanisierung, die allen zugutekommt, sind in Entwicklungs- und Schwellenländern enorm. Dort wachsen die Städte dermassen rapide, dass die Planung kaum mithalten kann. Vor 60 Jahren lebten in Afrika und Asien etwa 15% der Bevölkerung in einer Stadt, bis 2050 werden es 60-65% sein, in mehreren Ländern weit mehr. ?Stadt und Land nachhaltig ...
 
"Diese Form von Nationalismus darf man nicht dulden!"
Mo, 25 Jun 2018 14:53:00 GMT - Was Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka mit dem "Doppeladler" wirklich bezweckten, bleibt vielleicht für immer ihr Geheimnis. Fakt ist, dass die beiden Schweizer Fussballer mit kosovarischen Wurzeln die Geste machten, die eine Verbindung mit der Idee eines Grossalbaniens zulässt. Genau dies ist für Nenad Stojanovic, Schweizer Politikwissenschaftler mit bosnischen Wurzeln, unzulässig. Die Fifa hat Geldstrafen verhängt. Fussballfans waren sich einig: Schweiz gegen Serbien von Freitagabend war eine der besten Partien der bisherigen WM in Russland. Wie die Schweizer in der zweiten Halbzeit den Match nach dem frühen Rückstand gekehrt und schliesslich 2:1 gewonnen haben, liess sogar ausländische Medien ins Schwärmen kommen, wie etwa Spiegel online. Doch der süsse Triumph auf dem grünen Rasen hat Konsequenzen am grünen Tisch: Der Weltfussfallverband Fifa hat am Montag die drei Schweizer Spieler Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka mit je 10'000 Franken und Stephan Lichtsteiner mit 5000 Franken ...
 
Drängen neue Zuwanderer die alten in die Arbeitslosigkeit?
Mo, 25 Jun 2018 09:00:00 GMT - Hohe Zuwanderung trotz hoher Arbeitslosigkeit. Das Baugewerbe ist eine von wenigen Branchen in der Schweiz, auf die dies zutrifft, allerdings nur bei niedrig qualifizierten Arbeitskräften. Ob die Einführung der Stellenmeldepflicht ab Juli dieses Jahres Abhilfe schafft oder nur bürokratischen Aufwand, ist in der Branche umstritten. Nach der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 wurden in der Baubranche besonders viele Leute aus dem Ausland angestellt, obwohl überdurchschnittlich viele Arbeitskräfte stellenlos waren. 2016 waren unter dem Begriff "sonstige Berufe im Bauhauptgewerbe" rund 3200 Arbeitskräfte oder 18% arbeitslos gemeldet, während im gleichen Jahr mehr als 6000 Ausländer in diesem Berufszweig eine Stelle erhielten. Deshalb stellt sich die Frage, ob neue Zuwanderer die alten in die Arbeitslosigkeit drängen. Ob dieser Trend immer noch anhält, lässt sich nicht mit Zahlen dokumentieren. Bis März 2018 sank die Arbeitslosenquote in diesen Berufen auf 15,4%. Wie ...
 
"Ich bin der Jude"
Fr, 22 Jun 2018 14:00:00 GMT - Jüdische Jugendliche besuchen Schweizer Schulklassen, um Fragen zum Judentum zu beantworten und damit Antisemitismus entgegenzuwirken. Das Dialogprojekt "Likrat" ist so erfolgreich, dass andere Länder es kopieren. Hinwil im Zürcher Oberland: Die meisten Jugendlichen hier haben noch nie einen Juden gesehen, geschweige denn mit einem gesprochen. Jüdische Gemeinden gibt es in dieser ländlichen Gegend seit Jahren keine mehr. Die Jugendlichen strömen in ein Klassenzimmer mit kreisförmig angeordneten Stühlen. Darauf sitzen zwei junge, modern gekleidete Frauen mit langen, braunen Haaren. Die eine frischt sich noch schnell die Wimpertusche auf. In solchen Momenten kann es vorkommen, dass ein Schüler schreit: "Wo ist denn der Jude?" Und Liora ? eine der beiden hübschen Frauen ? antwortet: "Ich bin der Jude." Vorurteile abbauen, bevor Antisemitismus entsteht Solche Szenen einer "Likrat"-Begegnung hält ein Dokumentarfilm der Grimme-Preisträgerin Britta Wauer fest. "Likrat" ist ein ...
 
Schweizer Fussball-Nationalmannschaft - das müssen Sie wissen
Fr, 22 Jun 2018 13:00:00 GMT - 1:1 gegen Brasilien: Die Schweiz ist in Russland hervorragend in die Fussball-WM gestartet. Heute Abend erfolgt gegen Serbien der ultimative Härtetest. Was aber genau macht die einmalige Erfolgsserie aus, welche die "Nati" unter Coach Vladimir Petkovic hinlegt? "Vielleicht sind sie nicht die besten 23 Spieler, aber das ist die kompletteste Mannschaft". Dies die Begründung des Nationaltrainers, als er seine Auswahl der 23 Spieler bekanntgab, die in Russland dabei sind. Zehn Schweizer Spieler kicken in der deutschen Bundesliga und fünf in der italienischen Serie A. Nur einer, Verteidiger Michael Lang vom FC Basel, spielt in der heimischen Schweizer Super League. Der jüngste der Schweizer WM-Spieler ist der 21-jährige Breel Embolo. Ältester Akteur ist der 34-jährige Stephan Lichtsteiner, der gegen Brasilien sein 100. Länderspiel absolviert hat. Valon Behrami ist der erste Spieler, der an vier Weltmeisterschaften für die Schweiz auflief. Der 33-Jährige war übrigens 2010 in ...
 
Gehören Hotpants verboten?
Do, 21 Jun 2018 15:00:00 GMT - Wenn die Temperaturen steigen, ziehen auch Mädchen kurze Hosen an. Nun ist in der Schweiz eine Debatte entfacht: Wie kurz dürfen diese sein? Die Schulleitung des Gymnasium Oberaargau im bernischen Langenthal hat den Schülerinnen zum Beginn der heissen Monate eine Kleidervorschrift erteilt. In einem Schreiben wird den Mädchen mit Bildern aufgezeigt, dass ihre kurz geschnittenen Hosen, sogenannte Hotpants, nicht zu kurz sein sollten, wenn sie in die Schule kommen ? und Decolletés sollen verborgen bleiben. Männlichen Schülern wurden keine Empfehlungen abgegeben. Seither wird in Schweizer Medien diskutiert, welchen Sinn solche Kleiderregeln in der Schule machen. Was ist vertretbar und was ist daneben? swissinfo.ch ist in Zürich auf die Strasse gegangen und hat die #Wochenfrage gestellt: "Was halten Sie davon, dass jungen Frauen vorgeschrieben wird, wie sie sich zu kleiden haben?"
 
Als der Vatikan in die Schweiz kam
Mi, 20 Jun 2018 08:37:00 GMT -
 
Der Besuch von Papst Franziskus in Genf auf einen Blick
Mi, 20 Jun 2018 08:37:00 GMT - Der Papst kommt am Donnerstag nach Genf. Einige Fragen und Antworten zum eintägigen Schweiz-Besuch des Oberhaupts der Römisch-Katholischen Kirche. Was macht Papst Franziskus in Genf? Der Papst reist am 21. Juni in die Schweizer Stadt, um unter anderem den Feiern zum 70. Gründungstag des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK; auch Weltkirchenrat) beizuwohnen. Seine Ankunft am Flughafen wird für 10:10 Uhr erwartet, wo er von einer Delegation der Schweizer Regierung empfangen wird, darunter Bundespräsident Alain Berset, Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ignazio Cassis. Nach offiziellen Gesprächen mit den Schweizer Führungskräften fährt der Papst für ein ökumenisches Gebet mit Vertretern der lokalen Kirchen ins Hauptquartier des ÖRK. Nach einem Mittagessen im Ökumenischen Institut im Schloss Bossey im Nachbarkanton Waadt kehrt der Papst zu Gesprächen am Sitz des ÖRK zurück. Warum besucht der Papst den ÖRK? Zumal die Römisch-Katholische Kirche nicht Mitglied dieser Organisation ...
 
Hochschulen immer beliebter
Mi, 20 Jun 2018 06:28:00 GMT - Trotz des dualen Bildungssystems wollen immer mehr junge Menschen in der Schweiz an die Universität oder Fachhochschule. Das zeigt der neueste Bildungsbericht des Bundes. Ein Bildungsforscher über die Gründe und die Folgen dieser Entwicklung.
 
Schweiz könnte erneut über Ehepaar-Besteuerung abstimmen
Di, 19 Jun 2018 12:29:00 GMT - Zum ersten Mal in der politischen Geschichte der Schweiz könnte eine nationale Abstimmung wiederholt werden. Geht es nach dem Willen der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP), sollte ihre eidgenössische Volksinitiative "Für Ehe und Familie ? gegen die Heiratsstrafe" erneut vors Stimmvolk. Sie war 2016 an der Urne knapp verworfen worden. Die CVP hat in mehreren Kantonen eine Abstimmungsbeschwerde eingereicht. Das Stimmvolk sei vom Bund im Abstimmungsbüchlein mit den Informationen zum Urnengang hinters Licht geführt worden, macht die Partei geltend.Die CVP will eine Wiederholung der Abstimmung über die Volksinitiative "Für Ehe und Familie ? gegen die Heiratsstrafe".Wären die richtigen Zahlen im Abstimmungskampf genannt worden, hätten mehr dem Anliegen zugestimmt, argumentiert sie. Der Bundesrat hatte am Freitag eingestanden, im damaligen Abstimmungskampf mit falschen Zahlen operiert zu haben. Statt nur 80'000 Doppelverdiener-Ehepaare sind tatsächlich 454'000 von der ...
 
Suizide verhindern
Di, 19 Jun 2018 06:25:00 GMT - Fast jeden dritten Tag begeht ein junger Mensch in der Schweiz Suizid. Die Stiftung Pro Juventute startete am Montag die Kampagne "Ansprechen, Zuhören und Hilfe holen" mit Jugendlichen, die suizidgefährdeten Kolleginnen oder Kollegen geholfen haben.
 
Tibetische Kinder für Schweizer Familien
Mo, 18 Jun 2018 12:30:00 GMT - Ein dunkles und wenig bekanntes Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte betrifft die ausserfamiliären Platzierungen und internationalen Adoptionen von Tibeterkindern. Auf Initiative des Oltner Industriellen Charles Aeschimann wurden zwischen 1961 und 1964 insgesamt 160 tibetische Kinder in Pflegefamilien bei Schweizer Familien untergebracht. Die meisten waren keine Waisen. Lange Menschenkarawanen von Kindern, Frauen und Männern auf der Flucht. Zu Fuss oder auf dem Rücken von Lasttieren. Diese Bilder aus Tibet erreichten im Frühling 1959 den Westen. Sie erschütterten die öffentliche Meinung tief. Das Volk floh vom Himalaya-Plateau, das 1950 von chinesischen Truppen besetzt worden war und wo die Armee am 10. März 1959 den Aufstand mit Waffen zum Schweigen brachte und den Unabhängigkeits-Bestrebungen des Staats auf dem Dach der Welt ein Ende setzte. Eine Woche später, am 17. März, verlässt der damals 24-jährige Dalai Lama die tibetische Hauptstadt Lhasa, um im indischen Dharamsala ...
 
Flüchtlinge und Einheimische lernen das Zusammenleben
Mo, 18 Jun 2018 09:00:00 GMT - Beim Blick auf eine Landkarte könnte Bex einfach eine etwas verschlafene Schweizer Stadt sein, bekannt vor allem für ihre Salzminen. Doch sieht man genauer hin, findet man im Zentrum der Stadt einen afrikanischen Laden und in den Strassen sind Menschen unterschiedlichster Herkunft unterwegs. Die kleine Stadt war eine der ersten in der Region, in der ein Zentrum für Asylsuchende eingerichtet wurde ? 1982. Heute beträgt der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer unter den 7731 Einwohnerinnen und Einwohnern rund 33%, was über dem nationalen Durchschnitt liegt. Kann man aus den Erfahrungen in Bex Lehren ziehen für das Zusammenleben anderswo im Land? "Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber wir sind eine kleine Stadt und viele werden uns aufgedrängt, wenn die Städte entlang dem See [Genfersee] sie nicht wollen", erklärte eine ältere Einwohnerin, die ihr ganzes Leben in Bex wohnte und ihren Namen nicht genannt haben will. "Es ist zu viel." Manchmal habe man kaum noch das Gefühl, in ...
 
"Grosse Unterschiede zwischen Gesetz und Wirklichkeit"
So, 17 Jun 2018 09:00:00 GMT - Wie integriert man sich als Schweizer in Russland? Russische Freunde und vertiefte Kenntnisse von Literatur, Geschichte und Kultur sowie dem Sport des Landes können dabei helfen, sagt der 45-jährige Geschäftsmann Daniel Rehmann, seit 2017 im Auslandschweizer-Parlament als Vertreter der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in Russland. swissinfo.ch: Warum haben Sie Russland als Wohnsitz gewählt? War es zufällig oder geplant? Daniel Rehmann: Das ergab sich aufgrund des Geschäftsaufbaus vor Ort sowie der wissenschaftlichen Weiterausbildung an der Universität in St. Petersburg. Geplant war das nicht. Ich habe auf einer Reise Leute in St. Petersburg kennengelernt, die mir eine Kooperation beim Aufbau eines Geschäfts im Tourismus vorgeschlagen haben. Dies war mein Beginn in St. Petersburg. Es war auch die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in Russland, und es gab viele Geschäftsmöglichkeiten. Also bin ich geblieben und habe mein eigenes kleines Geschäft aufgebaut sowie mich ...
 
"Typisch schweizerisch an mir ist..."
Fr, 15 Jun 2018 14:30:00 GMT - Neutral, zurückhaltend, verlässlich. Das sind typisch schweizerische Attribute. Wie sehen sich die Schweizer selbst?  Die nächsten vier Wochen ist die Zeit, in der der Nationalstolz etwas ungehemmter zum Ausdruck kommt. Die Fussballweltmeisterschaft macht die Nationen, die dabei sind stolz, und schart ihre Bewohner als Fans hinter ihre Flaggen. Auch in der Schweiz geschieht dies verlässlich. Schweizer sind dabei wohl etwas zurückhaltender als andere, aber neutral sind sie nicht. swissinfo.ch hat in Bern auf der Strasse die #Wochenfrage gestellt: "Was an Ihnen ist typisch schweizerisch und was total nichtschweizerisch?"  Pünktlichkeit und Verlässlichkeit wurde von fast allen genannt. Aber wehe, man redet im Tram, in ganz normaler Lautstärke. Sowas von unschweizerisch. Ein Passant hat darin Erfahrung.  
 
"Die Zeiten der Abstinenz auf der internationalen Bühne sind vorbei"
Fr, 15 Jun 2018 13:00:00 GMT - Wenige Länder sind so vernetzt wie die Schweiz. Eine aktive Aussenpolitik sei deshalb von zentraler Bedeutung für das Land, sagt Christa Markwalder. Die Politikerin ist die neue Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Aussenpolitik. swissinfo.ch: Welches sind die aktuellen aussenpolitischen Herausforderungen der Schweiz? Christa Markwalder.: Die Welt als Ganzes ist im Umbruch. Nach Jahrzehnten der Demokratisierung der früheren Ostblockstaaten beispielsweise, beobachten wir heute neue autokratische Tendenzen. Die USA erleben eine unstetige, wenn nicht chaotische Präsidentschaft mit Donald Trump. In den Konflikten und Kriegen von heute mischen immer mehr nichtstaatliche Akteure mit und es werden Stellvertreterkriege geführt. "Es ist heute nicht mehr möglich, Innen- und Aussenpolitik scharf voneinander zu trennen. Diese Trennung wirkt künstlich." swissinfo.ch: Wir befinden uns also in einer ziemlich chaotischen Welt, in der sich die Schweiz zurechtfinden und ...
 
Konsulat auf vier Rädern für Schweizer Fans
Do, 14 Jun 2018 14:00:00 GMT - Schweizer Fans, die zu den Fussball-Weltmeisterschaften nach Russland reisen, werden bei Problemen nicht allein gelassen. Die Schweizer Botschaft in Russland organisiert für sie einen "fliegenden Konsulardienst". Konkret handelt es sich um einen Kleinbus, der in die Städte fährt, in denen das Schweizer Team in der Vorrunde spielt. Der Minibus in den Farben der Schweizer Flagge (rot und weiss) mit dem Bild eines Fussballs wird zu einem mobilen Konsulat, wo Schweizer Bürger (vor allem Fussballfans) bei Dokumentenverlust, Visafragen und anderen Problemen vor Ort unterstützt werden können. Er wird am 17. Juni in Rostow am Don, am 22. Juni in Kaliningrad und am 27. Juni in Nischni Nowgorod anwesend sein. Das zur Verfügung gestellte Personal ist bescheiden: zwei oder drei Konsularbeamte und ein Leiter. Der Kleinbus wird in Absprache mit den Verwaltungen der betroffenen Städte an einem vorher festgelegten Ort abgestellt. Der Generalkonsul und seine Mitarbeiter besuchten diese Städte ...
 
Bund soll neue Betreuungsplätze weiter fördern
Mi, 13 Jun 2018 06:15:00 GMT - Dank finanzieller Unterstützung des Bundes sind in der Schweiz in den letzten 15 Jahren 57'000 neue Kita-Plätze entstanden. Das Impuls-Programm wurde bereits zweimal verlängert, Ende Jahr läuft es nun aus. Jetzt will es die grosse Parlamentskammer (Nationalrat) verlängern und weitere 130 Millionen Franken zur Verfügung stellen.
 
Seltene Ehre für Schweizer Physikerin
Fr, 8 Jun 2018 06:15:00 GMT - ETH-Professorin Ursula Keller erhält vom Europäischen Patentamt in Paris den Europäischen Erfinderpreis 2018. Keller wird für ihre revolutionären Erfindungen in der Lasertechnik ausgezeichnet.
 
Martha Stettler: moderne Künstlerin aus einer andern Zeit
Di, 5 Jun 2018 13:59:00 GMT - Als Frau mit einem Kunstberuf im späten 19. Jahrhundert hatte Martha Stettler keine einfache Stellung. Trotz ihres Talents und der Unterstützung ihrer Familie musste die Schweizer Künstlerin um einen Platz in den Büchern der Kunstgeschichte kämpfen. Jetzt wird ihr Werk in einer Retrospektive gefeiert, und zwar dort, wo alles begann: im Kunstmuseum Bern. Martha Stettler wurde am 25. September 1870 in einer bürgerlichen Familie in Bern geboren. Ihr Vater, Eugen Stettler ? der Architekt des Kunstmuseums Bern ?, erkannte und förderte das künstlerische Talent seiner Tochter. Nachdem sie die komplette Sammlung der Gipsskulpturen im Museum entworfen hatte, die ihr Vater mit aufgebaut hatte, ebnete ihre Leidenschaft, das Malen, 1886 den Weg zu einer Ausbildung an der Kunsthochschule Bern und später um 1893, im Alter von 23 Jahren, nach Paris. Hier wurde sie vom französischen Maler Lucien Simon gefördert, der Martha in die impressionistische Malerei einführte. Zusammen mit ihrer ...
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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