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Warum sind 7 von 10 Häftlingen in der Schweiz Ausländer?
Mi, 17 Apr 2019 13:55:00 GMT - Die Kaufkraft der Bevölkerung, die grosse lokale Nachfrage nach Drogen und die demographische Zusammensetzung geben einige Hinweise, um den Sonderfall Schweiz zu verstehen. Auf Wunsch einiger Leserinnen und Leser von swissinfo.ch und in Zusammenarbeit mit Marcelo Aebi, Vizerektor der Schule für kriminalistische Wissenschaften der Universität Lausanne und Verantwortlicher für die jährlichen Kriminalstatistiken des Europarats, gehen wir den Ursachen für den hohen Anteil ausländischer Häftlinge in der Schweiz auf die Spur. Die Schweiz im Gefälle zwischen Nord-Süd und Ost-West Während laut der vom Europarat in Auftrag gegebenen und kürzlich veröffentlichten Studie SPACE I über Gefängnisse in Europa von Marcelo Aebi und Mélanie M. Tiago der Universität Lausanne (UNIL) der Ausländeranteil an der Gefängnisbevölkerung in Europa 15,9% beträgt, beläuft er sich in der Schweiz auf 71,4%. Einzuwenden ist, dass die Zahlen für Nord- und Westeuropa eindeutig höher sind als für Mittel- und ...
 
Ein historisches Denkmal zu rekonstruieren, ist immer heikel
Mi, 17 Apr 2019 12:02:00 GMT - Für viele Schweizerinnen und Schweizer weckt die Verwüstung der Pariser Kathedrale Notre-Dame Erinnerungen an die 1993 durch einen Brand zerstörte Kapellbrücke in Luzern. Das Beispiel zeigt, dass ein Wiederaufbau möglich, aber eine Herausforderung ist. Als die Bewohner der Stadt Luzern am 18. August 1993 erwachten, sahen sie die weltweit älteste gedeckte Holzbrücke nur noch als rauchende Ruine. Trotz des Einsatzes der Feuerwehr ? die es schaffte, den achteckigen Wasserturm zu retten ? brannten zwei Drittel der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Brücke über die Reuss ab. "Ein Stück Heimat und Identität und ein wichtiges Wahrzeichen sind verloren gegangen", sagt der Luzerner Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner. Es sei wichtig gewesen, die Brücke möglichst rasch wiederaufzubauen, um den Verlust zu überwinden. Andreas Hindemann stimmt zu. Er ist Chefarchitekt und verantwortlich für das Basler Münster, das in diesem Jahr 1000 Jahre alt wird. "Sie sollten Notre-Dame rekonstruieren; sie ...
 
"Wir haben keine Lehren aus der Migrationskrise 2015 gezogen"
Mi, 17 Apr 2019 06:19:00 GMT - Was, wenn Europa mit einer neuen Migrationskrise konfrontiert wird? Der Ausbruch des dritten Bürgerkriegs in Libyen seit 2011 könnte zu einem Anstieg der Asylanträge in den westlichen Ländern führen. Die Reaktion der europäischen Staaten darauf dürfte genauso chaotisch ausfallen wie 2015, sagt Professor Etienne Piguet. Nach der Migrationskrise, die Europa 2015 und 2016 aufgrund des syrischen Bürgerkriegs erlebte, hat sich die Lage etwas beruhigt. Diese Entspannung sei aber "fragil", sagt Etienne Piguet, Professor für Humangeographie an der Universität Neuenburg und Vizepräsident der Eidgenössischen Migrationskommission. Piguet veröffentlichte kürzlich in der kanadischen Wissenschaftszeitschrift "Refuge" eine ausführliche Analyse der Migrationskrise. Er kommt zum Schluss, dass "die Grundlagen für ein tiefes Ungleichgewicht nach wie vor vorhanden sind". swissinfo.ch: Müssen wir angesichts der drohenden neuen Krise in Libyen in diesem Sommer mit einem erneuten Anstieg der ...
 
Schon mit 14 Jahren einen Beruf wählen
Mo, 15 Apr 2019 09:00:00 GMT - Schweizer Teenager beschreiben, wie sie im zarten Alter von 14 Jahren ihre Berufswahl getroffen haben. (Julie Hunt, swissinfo.ch)
 
Sind 14-Jährige alt genug für die Berufswahl?
Mo, 15 Apr 2019 06:06:00 GMT - In der Schweiz entscheiden sich Schülerinnen und Schüler schon relativ früh für ihre berufliche Zukunft. Zu früh, oder gerade früh genug? Die Meinungen darüber gehen immer mehr auseinander. Jugendliche in der Schweiz sind zwischen 15 und 16 Jahre alt, wenn sie die obligatorische Schule abschliessen. Doch ihre Karriereplanung müssen sie bereits zwei Jahre vorher angehen. Der Entscheid, welchen beruflichen Weg man einschlagen will, sollte mit etwa 14 Jahren fallen ? und das kann ein sehr schwieriger Prozess sein. Rund 20% der Jugendlichen entscheiden sich für das Gymnasium, das ihnen später die Türen zu einem Universitätsstudium öffnet. Mindestens zwei Drittel entscheiden sich für eine Berufslehre. Im so genannten dualen Bildungssystem, das eine praktische, bezahlte Ausbildung in einem Betrieb mit dem Besuch einer Gewerbeschule vereint, kann aus über 250 Berufen ausgewählt werden. Mehrere Jugendliche, mit denen swissinfo.ch sprechen konnte, betonen aber, es sei schwierig, mit 14 ...
 
Pferde, Weite und sonst nichts
So, 14 Apr 2019 09:00:00 GMT - Mit ihrer Pferdeherde lebt Nicole Ulrich abgelegen in Kanada. Das Leben in der wilden Natur birgt aber auch Gefahren, wie sie bereits am eigenen Leib erfahren musste. Nur das Schmatzen der Pferde oder das Bellen der Hunde bricht die Stille. Es sind Minus fünfzehn Grad, der Himmel hat sich sein schönstes Blau angezogen. Der Schnee liegt seit Monaten, und dahinter reihen sich die Tannen, in deren Nähe die Bären ihren Winterschlaf halten. Diese Weite und diesen Platz hat Nicole Ulrich gesucht, gefunden und vor elf Jahren zu ihrem Heim gemacht. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist. Nicole hat der Schweiz den Rücken gekehrt, um sich in Kanada ein neues Leben aufzubauen. Zusammen mit ihrem Freund hat sie sich in Quesnel in British Columbia im Westen des Landes ...
 
Kraft aus der Mitte
Do, 11 Apr 2019 13:30:00 GMT - Die Grünliberale Partei GLP gewann in Zürich viel. Sie hat auch national Potenzial. Aber nicht als triumphierende Gewinnerin, sondern als ordnende Kraft zwischen den Polen: Als Zünglein an der Waage. Das Sorgenbarometer berichtet jeweils, welchen Institutionen die Schweizer vertrauen ? und welchen weniger. 2018 war das Vertrauen der Schweizer ins Bundesgericht, in die Polizei, in die Armee und in die Nationalbank ausgeprägt. Gegenüber Bundesrat, Ständerat und Nationalrat zeigte es sich weniger vorteilhaft, aber stabil. Regelrecht eingebrochen waren die Vertrauenswerte dagegen bei den politischen Parteien. Zu Beginn der Legislatur vertraute ihnen noch mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten. Nun sind es nicht einmal mehr 40 Prozent. Der Mangel an Kooperation unter Regierungspartnern Meine These heute lautet: Die Bundesratsparteien schneiden so schlecht ab, weil sie nicht zusammenarbeiten! Bei SP und SVP hat das Phänomen Tradition. Seit wenigen Jahren brechen aber auch FDP ...
 
Der Traum vom Auswandern ? und was daraus wurde
Do, 11 Apr 2019 09:00:00 GMT - Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben alle ihre ganz eigene Geschichte. Eine Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte Schwyz beleuchtet die Entstehung der Auslandschweizer-Organisation (ASO) und setzt einzelne Auswanderer-Schicksale in Szene. Zum Beispiel der "Türken-Müller". Als junger Mann reiste der Luzerner Bähnler Jakob Müller nach Istanbul. Dort legte er eine Bilderbuch-Karriere hin, "bis die Stelle eines Generaldirektors der Orientbahnen als Auszeichnung seiner Gewissenhaftigkeit, Tüchtigkeit, Arbeitsfreude, Treue und Ehrlichkeit seine Laufbahn krönte", wie das Luzerner Tagblatt 1923 in einem Nachruf schrieb. Müller ist einer der Protagonisten der Ausstellung "Die Schweiz anderswo" im Forum Schweizer Geschichte Schwyz, das zum Schweizerischen Nationalmuseum gehört. "Er zog 1877 mit knapp 20 Jahren nach Istanbul, sehr mutig und neugierig", sagt Pia Schubiger, welche die viersprachige Ausstellung (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch) kuratiert hat. In ...
 
"Die Schweiz anderswo"
Di, 9 Apr 2019 09:00:00 GMT -
 
Bezahlt die Schweiz zu hohe Renten?
Mo, 8 Apr 2019 06:00:00 GMT - Das Schweizer Rentensystem droht zu kollabieren. Gleichzeitig erhalten Schweizer Pensionierte so hohe Renten wie kaum irgendwo auf der Welt. Zahlt die Schweiz zu hohe Renten aus? Die Schweizer und Schweizerinnen sind ein Volk glücklicher Rentner und Rentnerinnen. Laut einer Studie der UBS (International Pension Gap Index) muss man in der Schweiz im Vergleich zu zwölf anderen Ländern dank guter Renten mit Abstand am wenigsten selber für das Alter sparen ? und das in einem Land mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt. Wer in der Schweiz als Angestellter ein Leben lang Vollzeit gearbeitet hat, dem geht es im Alter vergleichsweise gut. Die Schweiz hat ein ausgeklügeltes Renten-System, das auf drei verschiedenen Säulen basiert: Eine staatliche Vorsorge sichert die Existenz mit einer bescheidenen Minimalrente für alle. Angestellte sind darüber hinaus obligatorisch bei einer Pensionskasse versichert, was ihnen die Fortführung des gewohnten Lebensstandards sichern soll. Als ...
 
Abenteuerliches Klosterleben
So, 7 Apr 2019 09:00:00 GMT - Sie wollte ein abwechslungsreiches und spannendes Leben und fand dies ausgerechnet in einem deutschen Kloster. Ruth Meili lebt seit bald einem halben Jahrhundert als Benediktiner-Schwester. "Ein einziger Mann hätte mir nicht gereicht. Wenn schon, dann hätte ich mehrere haben müssen. Nur einer ist doch langweilig", witzelt Ruth Meili (78), wenn man sie fragt, weshalb sie ins Kloster ging. Seit fast fünfzig Jahren lebt die Schweizerin im deutschen Evangelischen Benediktinerinnen-Kloster Schwanberg, unweit von Nürnberg. Dass sie eines Tages in ein Kloster ziehen wollte, zeichnete sich schon früh ab. Mit ihren Freundinnen fantasierte die damals kleine Ruth von einem gemeinsamen Haus, quasi einer Frauen-WG mit dazugehöriger Schule. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist.
 
Gleichstellung: Kann die Schweiz von Ruanda lernen?
Fr, 5 Apr 2019 09:00:00 GMT - Das ostafrikanische Land Ruanda liegt bei der Gleichstellung der Geschlechter im internationalen Vergleich an sechster Stelle. Die Schweiz belegt Rang 20. Ruandas Frauenbeauftragte Rose Rwabuhihi muss darüber laut lachen. Etwas ernster sagt sie, dass Gesetzesreformen nach dem Genozid vor 25 Jahren für die Frauen vieles verändert hätten. Ruanda und die Schweiz haben einiges gemeinsam: Es sind kleine, gebirgige Länder mit wenig natürlichen Ressourcen; Dienstleistungen und Tourismus tragen zu ihrem Wohlstand bei. Beide Länder sind bekannt für ihre Liebe zur Ordnung und Kühe sind wichtig. Ansonsten aber sind Ruanda und die Schweiz sehr unterschiedlich: Mit Blick auf Menschenrechte, BIP-Index oder demokratische Freiheiten liegt die Schweiz weit voraus. Das Land ist seit langem stabil und friedlich, während Ruanda immer noch von den Narben des Völkermordes von 1994 gezeichnet ist. Die Schweiz verfügt über ein politisches System der direkten Demokratie und der Gewaltenteilung. Ruandas ...
 
Reise in ein märchenhaftes Universum
Do, 4 Apr 2019 09:31:02 GMT - Reportage des italienischsprachigen Schweizer Radios und Fernsehens (RSI) aus dem Atelier in Rom, wo die Kostüme entworfen werden. (Lorenzo Buccella, RSI)
 
Schweiz ist im Europa-Vergleich ein Paradies für Ausbrecher
Mi, 3 Apr 2019 12:30:00 GMT - In der Schweiz flüchten gemäss einer neuen Studie europaweit am meisten Insassen aus Gefängnissen. Hochgerechnet auf 10'000 machten sich 2017 rund 255 Häftlinge auf und davon. Das tönt negativ, ist aber eigentlich positiv. Denn die Rangliste bestrafe die "Guten", sagt ein Kriminologie-Professor. Auf den ersten Blick ist das für ein Land nicht sonderlich erstrebenswert: Die Schweiz belegt Rang eins, wenn es um Gefängnisflucht geht. In keinem Land auf dem europäischen Kontinent machen sich mehr Gefängnis-Insassen aus dem Staub. Dies zeigt der Space-Report, den der Lausanner Kriminologie-Professor Marcelo F. Aebi für den Europarat erstellt hat. Verglichen werden darin die Gefängnissysteme von 47 Ländern Europas. Hochgerechnet auf 10'000 Häftlinge flüchteten in der Schweiz 2017 rund 255 Häftlinge. In anderen Ländern waren es viel weniger: in Frankreich rund 88 pro 10'000 Gefängnisinsassen, in Deutschland 61, in Österreich 30 und in Spanien zwei. Ähnlich oft wie in der Schweiz türmten ...
 
Ruanda gilt heute als Vorbild, aber trifft dies zu?
Mi, 3 Apr 2019 06:45:00 GMT - Vor 25 Jahren entbrannte in Ruanda ein unvorstellbarer Genozid. Heute glänzt das ostafrikanische Land mit dem weiblichsten Parlament der Welt. Eine Parlamentsdelegation aus der Schweiz wird bei ihrem Besuch in Kigali wohl höchstens die halbe Wahrheit erfahren. Die Schweiz in schlechter Gesellschaft Die Welt ? und auch die Schweiz ? wandte sich ab, als vor 25 Jahren der eindeutigste Fall eines Genozids seit dem Holocaust seinen Lauf nahm. Dabei hatte es schon Jahre vorher deutliche Anzeichen gegeben, dass das kleine ostafrikanische Binnenland auf einen Völkermord zusteuerte. Konfliktforscher kommen nicht nur zum Schluss, dass der Genozid vorhersehbar war, sondern auch, dass er durch frühzeitiges Handeln möglicherweise hätte verhindert oder zumindest abgeschwächt werden können. Eine frühe Warnung sandte etwa im Juni 1992 der belgische Botschafter in Kigali aus, der festhielt, dass eine machtvolle Hutu-Gruppe "die Auslöschung der Tutsi in Ruanda" plane. Im März 1993 berichteten ...
 
Demokratie leben ist eine Kompetenz, die gelernt sein will
Mo, 1 Apr 2019 06:00:00 GMT - Junge Menschen mit einem Rucksack voller Wissen und Fähigkeiten auszustatten, damit sie sich in die schweizerische Demokratie einbringen können: Dies ist das Ziel der politischen Bildung 2.0. Ein Blick mit Bildungsspezialistin Monika Waldis auf ein neues Konzept mit alten Grenzen. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. Es war ein mittlerer Schock: Schweizer Schülerinnen und Schüler schnitten 1999 in der internationalen Vergleichsstudie "International Civic and Citizenship Education Study" (ICCS) schlecht ab. Dies nicht etwa in Physik oder Biologie, sondern im Bereich politische Bildung.  2010 zeigte sich nochmals dasselbe Bild. 2016 machte die Schweiz beim Vergleich nicht mehr mit ? aus Kostengründen.  Wenn bei der Weltmeisterin in direkter Demokratie der Nachwuchs Mühe ...
 
Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne wird 50
Fr, 29 Mär 2019 13:00:00 GMT - Die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) feiert ihr 50-jähriges Bestehen. In einem halben Jahrhundert hat die EPFL viele wissenschaftliche Durchbrüche und Entdeckungen gemacht, von denen einige eine globale Reichweite haben. Zur Feier des Jubiläums sind das ganze Jahr über mehrere Veranstaltungen geplant. Besonders im Herbst finden mehrere Veranstaltungen statt, die für die breite Öffentlichkeit gedacht sind: Tag der offenen Tür am 14. und 15. September sowie der "Open Science"-Tag am 18. Oktober. Neues Logo Als symbolischer Auftakt des Jubiläums hat sich die EPFL eine neue visuelle Identität gegeben. Das neue Logo ist simpel und raffiniert zugleich, es konzentriert sich auf die vier Buchstaben "EPFL" und auf die Farbe Rot als Symbol der Schweiz. "Wir wollten eine junge Schweizer Hochschule verkörpern, eine hochdynamische, explorative und technologische Hochschule mit internationaler Ausstrahlung. Kurz gesagt, ein Start-up, das schnell gewachsen ist und nun ins ...
 
Die besten Pressefotografen
Fr, 29 Mär 2019 10:00:00 GMT - Die Jury der Fondation Reinhardt von Graffenried hat die besten Pressefotografen des Jahres 2018 nominiert. In der Kategorie Aktualität gewinnt Stefan Bohrer mit seinem Foto von einem Grossbrand im Basler Rheinhafen (siehe oben). »Das Bild ist auch ein visuelles Zitat von einem  Pressefotografie-Klassiker der Neuzeit«, sagt Jury-Mitglied Koni Nordmann. Er zieht damit einen Vergleich zum Magnum-Fotografen Thomas Hoepker, der eine Gruppe Jugendlicher in Brooklyn fotografiert hat, die gemütlich plaudert, während im Hintergrund die Twin Towers brennen.  Die Kategorie Schweizer Geschichten gewinnt Nicolas Brodard. Er hat Bundespräsident Alain Berset monatelang begleitet, ohne ihn selbst zu fotografieren: «Der Minister erscheint auf keinem Bild, aber jedes zeigt seine Sicht der Dinge», sagt der junge Fotograf. swissinfo.ch hat seine Arbeit in einer Bildgalerie gezeigt. Mit vier Nikolausen, die eine Strafanstalt betreten um Gefangene zu besuchen, gewinnt Christian Merz den ...
 
Die Dreiviertelkratie
Mi, 27 Mär 2019 10:00:00 GMT - Wer im Besitz des Schweizer Passes ist, geniesst politische Mitbestimmungsrechte wie kaum wo auf der Welt. Doch nur drei von vier Menschen im Land haben ihn. Anders gesagt: 25% der Menschen, die in der Schweiz leben und Steuern zahlen, sind politisch auf stumm geschaltet. Forscher warnen vor einem Demokratiedefizit. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Politische Inklusion ist alles andere als ein Käse. In internationalen Demokratievergleichen ist es auch die mangelnde Integration, die der Schweiz jeweils den absoluten Spitzenplatz kostet. Würde man politische Integration als Käse darstellen, dann wäre Schweden der löchrige Emmentaler. Dies, weil das skandinavische Land ein besonders durchlässiges System der Integration kennt. Dänen, Finninnen, Isländer und Norwegerinnen können ...
 
Ein visionärer Schweizer Ingenieur veränderte New Yorks Gesicht
Di, 26 Mär 2019 07:03:00 GMT - Der Ingenieur Othmar Ammann konstruierte und erbaute mehrere der ikonischen Brücken New Yorks und definierte die Kunst des Brückenbaus neu. Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Gateways to New York" erzählt die Geschichte des "Schweizer Manns in Amerika". "Es begann damit, dass mich der europäische Fernsehsender Arte anfragte, über unbesungene Schweizer Helden nachzuforschen", sagt Dokumentarfilmer Martin Witz. "Dabei fand ich einige Menschen, von denen ich das Gefühl hatte, sie sollten eigentlich berühmter sein." Darunter etwa der Autobauer Louis Chevrolet, der Schweizer Diplomat Carl Lutz, der im Zweiten Weltkrieg in Budapest zehntausende Juden rettete, oder der Pilot Victor Hug, der 1946 als erster Mensch mit einem Rettungsflugzeug auf einem Gletscher landete. "Ich schlug auch Othmar Ammann vor", sagte Witz an den Solothurner Filmtagen, wo sein Film den Publikumspreis gewann, gegenüber swissinfo.ch. "Doch als ich all diese Namen vorbereitete, dachte ich, Ammann könnte mehr ...
 
"Die Kaiserin ins Herz getroffen"
Mo, 25 Mär 2019 07:00:00 GMT - Die Schweiz als Tatort für Weltgeschichte: 1898 wird Kaiserin Elisabeth von Österreich in Genf ermordet. Die beliebte "Sisi", erdolcht von einem italienischen Anarchisten. Der Fall wühlt die Herzen der Menschen auf.  Die Welt ist wütend auf die Schweiz. Doch diese verteidigte ihre offenen Grenzen. Mit einem Pfiff kündigt das Dampfschiff Genève seine baldige Abfahrt an. Kaiserin Elisabeth und ihre Hofdame sind schon fast beim Steg angelangt, als ein Unbekannter auf sie zustürzt und der Kaiserin einen spitzen Gegenstand in die Brust rammt.  "Oh nein, es ist nichts! Er stiess mir nur gegen die Brust, offenbar hatte er es auf meine Uhr abgesehen." Kaiserin Sisi. Kurze Zeit später war sie tot. Lautlos sinkt sie zu Boden. Passanten helfen ihr auf die Füsse, die Hofdame ? so will es zumindest die Überlieferung ? fragt ängstlich: "Majestät, sollen wir nicht lieber ins Hotel zurückkehren?" Elisabeth erwidert: "Oh nein, es ist nichts! Er stiess mir nur gegen die Brust, offenbar hatte er ...
 
Malerei ? die Stimme der Psychiatrie-Patienten von 1900
Fr, 22 Mär 2019 10:00:00 GMT - Zu Beginn des 20. Jahrhunderts landeten Menschen sehr schnell in einer psychiatrischer Klinik. Viele der Internierten schafften es nie mehr heraus. Und viele von ihnen begannen zu zeichnen oder malen. Ihnen ist eine Ausstellung im Kunstmuseum Thun gewidmet. Zwischen 1850 und 1930 gab es keine Kunsttherapie. Dennoch fanden Patienten in psychiatrischen Kliniken Wege, ihre Kreativität auszudrücken. Absolventinnen und Absolventen der Zürcher Hochschule für Kunst und Design erforschten zwischen 2006 und 2014 die Archive von 22 psychiatrischen Kliniken in der Schweiz. Das Resultat ist eine Datenbank, in der rund 5000 Arbeiten von Patientinnen und Patienten erfasst sind. Diese kann beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft eingesehen werden kann. Die Ausstellung "Extraordinary" präsentiert im Kunstmuseum Thun nun eine Auswahl von 180 Werken. Durch die Arbeiten entdecken wir das alltägliche Leben in den Kliniken der damaligen Zeit. Ein Leben, das von der Aussenwelt ...
 
Antisemitische Verschwörungstheorien auf dem Vormarsch
Do, 21 Mär 2019 13:30:00 GMT - Im Jahr 2018 hat Antisemitismus in der französischsprachigen Schweiz zugenommen. In der Deutschschweiz fällt auf: Die von den Nationalsozialisten verwendete Kriegsrhetorik einer angeblichen "jüdischen Weltverschwörung" hat wieder Hochkonjunktur. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) hat im Jahr 2018 in der Deutschschweiz 42 antisemitische Vorfälle registriert ? Online nicht mitgezählt. In der französischsprachigen Schweiz hat die Coordination Intercommunautaire Contre l'Antisémitisme et la Diffamation (CICAD) im gleichen Zeitraum 174 Vorfälle von Judenhass gezählt. 64% davon fanden auf den sozialen Netzwerken statt. Comeback der "jüdischen Weltverschwörung" Im heute publizierten Antisemitismus-Bericht 2018 für die Deutschschweiz beschreibt der SIG die gravierendsten Vorfälle in der Deutschschweiz. Hier ein paar Beispiele:In Zürich rannte ein Mann mit einem Messer in der Hand einer Gruppe orthodoxer Juden hinterher und rief antisemitische Parolen. Ein Passant ...
 
Die Schweiz bündelt ihre Kräfte gegen Cyber-Kriminalität
Mi, 20 Mär 2019 13:00:00 GMT - Die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen haben einen neuen Master-Studiengang für "Cyber Security" eingeführt. Laut dem Bildungsminister kann und muss die Schweiz in diesem Bereich eine führende Rolle spielen. Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) böten bereits "eine Weltklasse-Ausbildung in den Bereichen Computer- und Kommunikationstechnologien" an, sagte Bildungsminister Guy Parmelin "ohne falsche Bescheidenheit". Begleitet von den Präsidenten der beiden Institutionen präsentierte er am Dienstag den neuen Master-Studiengang "Cyber Security", der ab diesem Herbst belegt werden kann. Der Masterabschluss von vier Semestern Dauer, davon drei in Zürich und eines in Lausanne oder umgekehrt, wird von den beiden ETH gemeinsam verwaltet. "Der Studiengang wird auch Praxisteile beinhalten und sich nicht nur mit den technischen Aspekten der Cyber-Sicherheit, sondern auch mit ethischen, rechtlichen und betrieblichen Fragen eines Fachgebiets ...
 
Die Schweiz verstärkt ihre Grenzkontrollen
Mi, 20 Mär 2019 07:20:00 GMT - Die Zahl der Grenzwächter ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, und das Eidgenössische Parlament fordert nach wie vor die Schaffung neuer Stellen. Dieser Wunsch nach einer Verstärkung der Kontrollen ist in ganz Europa zu erkennen, auch wenn die Grenzen selber immer mobiler werden. Die Kontrolle der Schweizer Landesgrenzen sorgt für rote Köpfe zwischen dem Parlament und der Regierung. Das Thema Einwanderung beschäftigt die Grenzkantone und das Parlament, beide fordern seit Jahren eine Aufstockung des Grenzwachtkorps. Im Dezember stimmten die Parlamentarier und Parlamentarierinnen beider Kammern für die Verlängerung des Bundeshaushalts 2019, um sofort 44 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Eine Bitte, der die Regierung nicht Wort für Wort nachkommt: Der Bundesrat zieht es nämlich vor, das Grenzwachtkorps schrittweise durch eine Modernisierung des Systems zu stärken. Die DaziT-Reform zielt auf eine vollständige Digitalisierung des Schweizer Zolls bis 2026. Ziel ist es, die ...
 
Klimastreik: Warum wir Wissenschaftler uns einmischen
Fr, 15 Mär 2019 09:13:00 GMT - Jugendliche streiken fürs Klima, nun unterstützen Forschende ihre Anliegen. Klimaforscher Reto Knutti von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) über eine unerwartete Wende in der Klimadebatte und die gesellschaftliche Rolle der Wissenschaft. Die Wissenschaft verfasst einen Klimabericht nach dem anderen, die Politik debattiert endlos über mögliche Massnahmen, doch passieren tut wenig. Dann provoziert die schwedische Schülerin Greta Thunberg weltweite Streiks für Klimaschutz. Und nun unterschreiben über 12'000 Wissenschaftler einen Appell zum Handeln, den Klimaforschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam verfasst haben. Warum mischen wir uns ein? Die Fakten sind klar Der Klimawandel ist real, der dominante Anteil menschengemacht, die Auswirkungen sind heute schon deutlich, viele sind nicht rückgängig zu machen. In einer idealen Welt liefert die Wissenschaft die faktischen Grundlagen, und die Gesellschaft entscheidet über die besten Massnahmen.
 
Warum die Schweiz die Suizidhilfe nicht regulieren will
Do, 14 Mär 2019 10:00:00 GMT - Der Kanton Neuenburg verlangt eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfeorganisationen und des assistierten Suizids. Der Vorschlag wird ebenso scheitern wie alle Regulierungsversuche davor. Was ist eine Standesinitiative? Jeder Kanton kann vorschlagen, dass eine Kommission einen Entwurf für einen Erlass der Bundesversammlung ausarbeitet. Der Kanton Neuenburg verlangt mit einer Standesinitiative, dass die Bedingungen für die Suizidhilfe geregelt und Rechtsgrundlagen für Sterbehilfeorganisationen geschaffen werden. Zur Begründung bringt der Kanton unter anderem vor, dass Schweizer Sterbehilfeorganisationen den Kreis der Personen, denen sie beim Suizid helfen, immer mehr ausweiteten. So können inzwischen auch Alterskranke auf die Dienste von Sterbehilfeorganisationen zählen. Zu wenig klare Rechtslage In der kleinen Parlamentskammer war der Vorstoss des Kantons Neuenburg chancenlos. In dieser Session debattiert nun der Nationalrat (grosse Parlamentskammer). Die ...
 
Barbie kam, und die Schweiz schrie "Göre"
Mi, 13 Mär 2019 13:30:00 GMT - Wir haben Barbie noch nicht zum 60. Geburtstag gratuliert. Als Entschuldigung können wir vorbringen, dass sie in der Schweiz allerdings auch etwas jünger ist. Hier wurde sie erst 1965 lanciert. Letzte Woche wurde die Barbiepuppe 60: Am 9. März 1959 wurde die wohl meistproblematisierte Anzieh-Puppe der Welt zum ersten Mal an der Spielzeugmesse in New York präsentiert. In der Schweiz kam sie allerdings einiges später an. Hier wurde sie ab 1965 angeboten ? mit der Unterstützung durch die Zürcher Firma Farner PR. Die Spin-Doktoren hatten der Schweizer Bevölkerung zuvor auch Atombomben und Kampfjets schmackhaft zu machen versucht. Bei Barbie handelte es sich zwar nicht um eine Reform des Armeewaffen-Bestands, aber doch um eine des Kinderzimmers. Oder genauer: des Mädchen-Zimmers. Der Aufstieg der Models Der Verkauf von Barbie wurde in der Schweiz bald zu einem Skandal erhoben. Lernten Mädchen bis dahin mit ihren Puppen, wie sie Babys wickeln und in Kinderwagen rumschieben, lehrte ...
 
Nur wenige wollen Schweizer werden
Mi, 13 Mär 2019 11:00:00 GMT - Seit einem Jahr können sich Ausländerinnen und Ausländer der dritten Generation in der Schweiz erleichtert einbürgern lassen. Doch nur gut 1000 machten vom neuen Gesetz Gebrauch. Dafür gibt es wohl mehrere Gründe. Im ersten Jahr der erleichterten Einbürgerung für Ausländerinnen und Ausländer der dritten Generation sind 1065 Gesuche eingereicht worden. 309 Personen erhielten über diesen Weg die Staatsbürgerschaft, wie die Eidgenössische Migrationskommission (EKM) mitteilte. Von rund 25'000 jungen Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz, die zur dritten Generation gezählt werden, hätten im ersten Jahr zirka 3000 ein klares Interesse an der Einbürgerung gezeigt. Seit dem 15. Februar 2018 können sich Ausländerinnen und Ausländer, deren Grosseltern bereits in der Schweiz gelebt haben, erleichtert einbürgern lassen. Weniger Gesuche als erwartet "Man hätte sich eigentlich gewünscht, dass deutlich mehr junge Ausländerinnen und Ausländer der dritten Generation von dem Angebot ...
 
Basler Fasnacht im Zeichen der politischen (In)-Korrektheit
Mo, 11 Mär 2019 12:44:00 GMT - Heute um vier Uhr morgens hat unter dem Motto "bis zletscht" die Basler Fasnacht begonnen. Zehntausende Schaulustige verfolgten in der verdunkelten Innenstadt das Spektakel mit satirischen Laternen und Musik. "Morgestraich ? vorwärts marsch!" Der Ruf ertönte und die Fasnachtsgruppen setzten sich in Bewegung. Mit ihren Laternen und Bildern zogen die Cliquen los und marschierten in langsamen Schritten durch die Basler Altstadt. Der Himmel war sternenklar, die Temperaturen um die fünf Grad. Die Trommler und Piccolo-Flötenspieler sorgten dafür, dass alle hellwach blieben. Die Bandbreite der Themen auf Schildern und Laternen war ähnlich breit wie in den Vorjahren. Nebst Rassismus, Umweltverschmutzung und assistiertem Suizid thematisierten die Satiriker auch globale News-Themen (US-Präsident Donald Trump und Fake News) sowie lokale Vorkommnisse (ein Brand in einem Basler Holzlager). Wie erwartet spielten Geschlechterrollen, Sexismus und politische (In-)Korrektheit eine wichtige Rolle.
 
Das Internationale Rote Kreuz entwickelt Baller-Game
Mo, 11 Mär 2019 10:30:00 GMT - Auf den ersten Blick klingt es befremdlich: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz entwickelt ein Kriegs-Videospiel nach den Regeln des humanitären Völkerrechts. Die Gamer sollen damit lernen, dass es auch im Krieg Regeln gibt. In herkömmlichen Baller-Games geht es nur um eines: Auf alles schiessen, was sich bewegt und so viele Menschen töten, wie möglich ? ohne Einschränkungen. Kinder und Zivilisten kommen in diesen Games im Unterschied zu einer realen Kriegssituation nicht vor. Die Frage, ob ihr Handeln richtig ist, stellt sich für die Gamer nicht. Das will das Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ändern: Es hat ein Game entwickelt, in dem die Spieler Krieg nach humanitären Regeln führen müssen. Nicht auf Kinder schiessen Konkret bedeutet das: Der Spieler muss zwischen feindlichen Kämpfern und Zivilpersonen unterscheiden und Verletzte medizinisch versorgen. Wer Kriegsgefangene erschiesst oder Zivilpersonen angreift, wird bestraft. Kurz: Die Spieler und ...
 
Wenn Muttersein zum Problem wird
Fr, 8 Mär 2019 10:23:00 GMT - Teilzeitarbeit kann für Mütter in der Schweiz Fluch oder Segen sein. Immer mehr Frauen fordern ein Ende der Stigmatisierung von berufstätigen Müttern. Ingrid Bringas erklomm rasch die Karriereleiter. Dann wurde sie schwanger und so zum Problem für ihren Arbeitgeber.  "Ich leitete ein grosses Projekt für Ceva Logistics mit 13 bis 14 kleineren parallel laufenden Projekten", sagt Bringas gegenüber swissinfo.ch. "Ich sagte meinem Vorgesetzten, dass ich schwanger sei. Kurz darauf wurde mir mitgeteilt, dass ein anderer Manager meine Aufgaben übernommen habe." Am Ende ihres Mutterschaftsurlaubs kam schliesslich der Hammer: Sie sei aufgefordert worden, nicht mehr ins Unternehmen zurückzukehren. Stattdessen wurde ihr eine Abfindung in der Höhe von drei Monatslöhnen angeboten.  swissinfo.ch bat Ceva Logistics um eine Stellungnahme. Das multinationale Unternehmen lässt verlauten, dass es sich nicht zu einzelnen Fällen äussern würde, es aber das Ziel der Firma sei, alle ...
 
Wo die Kluft zwischen Frauen und Männern besonders gross ist
Fr, 8 Mär 2019 09:01:00 GMT - Arbeit, Politik, Lohn: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Schweiz sind gross. Fünf Felder, in denen Frauen heute noch untervertreten sind ? ein internationaler Vergleich. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist längst in der Schweizer Verfassung verankert ? seit 1981. In der Realität sind die Unterschiede aber noch immer gross. 1. Erwerbstätigkeit Wie viel Prozent der Bevölkerung über 15 Jahren geht einer bezahlten Tätigkeit nach? In den meisten Ländern ist der Anteil bei Männern grösser, auch in der Schweiz. In der Türkei ist laut Daten der Weltbank der Unterschied zwischen Frau und Mann am grössten. In der Schweiz sind etwa 60 Prozent der Frauen ab 15 Jahren erwerbstätig, bei den Männern sind es 70 Prozent. Ein unter Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchschnittlicher und dennoch deutlicher Unterschied. Ähnlich ist es in Deutschland, Frankreich und Italien. Am geringsten sind die ...
 
Ein Schweizer Vater erzählt von seiner Teilzeit-Arbeit
Fr, 8 Mär 2019 09:00:00 GMT - Der Schweizer Vater Stefan Barth arbeitet Teilzeit, um mehr Zeit mit seiner 5-jährigen Tochter Noelia zu verbringen.
 
Wohin fliessen die Kinderrenten?
Do, 7 Mär 2019 15:00:00 GMT - Ein Drittel der 26'200 ausbezahlten Schweizer Kinderrenten floss 2017 ins Ausland. Die meisten gingen nach Frankreich. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Serbien, Portugal und Thailand. Der Nationalrat (grosse Parlamentskammer) will die Schweizer Kinderrenten kürzen. Das sind Beiträge, die Rentner für ihre Kinder erhalten. In der Schweiz haben auch 65-jährige Männer und 64-jährige Frauen Anspruch auf Kinderrenten, vorausgesetzt, sie haben noch Kinder unter 18 oder Jugendliche unter 25 Jahren in Ausbildung. Die Kinderrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) beträgt 40 Prozent der AHV-Rente: Maximal sind das derzeit 948 Franken pro Monat. Und wer noch bei einer Pensionskasse versichert ist, kann mit weiteren Hunderten von Franken rechnen. All das pro Kind. Und da immer mehr Herren im fortgeschrittenen Alter noch Vater werden, nimmt die Zahl von ausbezahlten Kinderrenten stärker zu als die Zahl der Altersrenten. Konkret: Von 2010 bis 2017 nahm die Zahl ausbezahlter ...
 
Der Schweizer Kipp-Moment
Do, 7 Mär 2019 12:30:00 GMT - Fast überall gilt bei Wahlen: "It's the economy, stupid! ? Es ist die Wirtschaft, Dummkopf!" Läuft diese, profitiert die Regierung. Läuft sie nicht, jubelt die Opposition. In der Schweiz gilt diese Regel nicht. Dafür ist das Land zu reich. Doch eine Regel gibt es. Sie hat sehr viel mit Europa zu tun. Blüht die Konjunktur, werden Regierungsparteien gestärkt. Herrscht Rezession, kommt die Opposition zum Zug. Brüche in der wirtschaftlichen Entwicklung gelten als die Erklärungsgrösse für Veränderungen in der Parteienlandschaft. Bankenkrisen bilden dabei eine Kategorie für sich. Denn sie verändern nicht nur Gewinner und Verlierer, sie schwächen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Institutionen tiefgreifend. Das ist die Geburtsstunde des Bürgerprotests. In Europa gilt die Regel Europäisch gesehen gibt die globale Finanzmarktkrise ab 2008 den gültigen Rahmen ab, um die jüngsten Entwicklungen in der Parteienlandschaft des Kontinents zu erklären. Denn seither ...
 
In der Schweiz "blockiert": Abgewiesene eritreische Asylsuchende
Do, 7 Mär 2019 10:00:00 GMT - Tausende von abgewiesenen Asylsuchenden können weder abgeschoben werden, noch in ihre Heimat zurückkehren. Viele leben weiter in der Schweiz und erhalten Nothilfe, sind aber ohne irgendeine Zukunftsperspektive. Junge Eritreer erzählen uns ihre Geschichte. Mewael* lebt mit 10 Franken pro Tag in Genf. Er hat kein Recht, eine Ausbildung zu machen oder zu arbeiten. Um seine Tage auszufüllen, spielt er Fussball, erledigt in der ihm zugewiesenen Unterkunft kleinere Arbeiten oder kocht im Haus des Quartiervereins. Er gehört zu den Tausenden von Personen, die kein Asyl erhielten, aber nicht in ihre Heimat zurückkehren können und nun hier in der Schweiz feststecken. 2017 haben mehr als 8000 abgewiesene Asylsuchende Nothilfe erhalten, meistens in Form von Unterkunft und Nahrungsmitteln. Mewael ist etwa 20 Jahre alt. Er ist aus Eritrea geflohen und kam vor fast drei Jahren in die Schweiz. Er reichte ein Asylgesuch ein und lernte Französisch, während er auf den Entscheid der Behörden ...
 
Frauen können das auch
Mi, 6 Mär 2019 10:00:00 GMT - (Julie Hunt/swissinfo.ch mit Filmmaterial von Riccardo Spalacci) 
 
Platz frei für Frauen am gefährlichen Cresta Run
Mi, 6 Mär 2019 10:00:00 GMT - In dieser Wintersaison haben Frauen zum ersten Mal seit 90 Jahren wieder freien Zugang zum legendären Cresta Run in der Schweiz. Der historische Skeleton-Eiskanal im Nobelort St. Moritz im Oberengadin gilt als berühmteste und gefürchtetste Schlittelbahn der Welt. Der Cresta Run war Jahrzehnte lang eine Männerbastion, bis der Club, der die Bahn betreibt, 2018 entschied, Frauen wieder zuzulassen. Allerdings ist dies erst ein vorläufiger Entscheid. Nach einer Probezeit von zwei Jahren werde man weitersehen, erklärt Clubsekretär Gary Lowe. Bis in die 1920er-Jahre hatten Frauen sich auf Augenhöhe mit den Männern messen dürfen; danach war ihre Teilnahme als medizinisch gefährlich eingestuft und untersagt worden. In den letzten Jahrzehnten hatten Frauen pro Saison an einem einzigen Tag, dem Ladies' Day, auf dem unteren Teil der Bahn mit dem Skeletonschlitten antreten dürfen. ??????? Tödlich Der Cresta Run wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal gebaut, aus Natureis ...
 
Ein erster Schritt zur Bekämpfung der Überschuldung
Di, 5 Mär 2019 15:00:00 GMT - Die Schweiz ist eines der wenigen Länder in Europa, die für Menschen in grossen finanziellen Schwierigkeiten keinen Schuldenerlass vorsehen. Das Parlament fordert eine Anpassung des Gesetzes. Hoch verschuldete Personen in der Schweiz haben Mühe, aus den Schulden herauszukommen. Die gesetzlich vorgesehenen Lösungen schliessen in der Regel diejenigen mit sehr geringen Ressourcen aus. "Viele der Betroffenen haben keine realistische Aussicht, wieder schuldenfrei zu leben", stellt ein Bericht des Bundesrates (Landesregierung) zum Thema Sanierungsverfahren für Privatpersonen fest. Ein erster Schritt wurde am Montag unternommen: Beide Parlamentskammern unterstützten die Motion des sozialdemokratischen Ständerats Claude Hêche einstimmig. Sie fordert die Regierung auf, das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs zu ändern, um eine kurzfristige wirtschaftliche Wiedereingliederung überschuldeter Menschen zu ermöglichen. Ausserdem wird die Einführung eines Mechanismus vorgeschlagen, ...
 
Wenn die letzte Reise über die Grenze führt
Di, 5 Mär 2019 10:00:00 GMT - Eine Bestattung zu organisieren, ist naturgemäss nichts Angenehmes. Familienangehörige und dem Verstorbenen nahestehende Personen müssen nebst ihrer Trauer eine Reihe von Hindernissen bürokratischer und ökonomischer Art bewältigen. Diese häufen sich, wenn der Verstorbene nach seinem Ableben noch eine Landesgrenze zu überwinden hat. Vergangenes Jahr sorgten bürokratische Fallstricke im Kanton Tessin für Gesprächsstoff. Einwohnern von Como und Umgebung war es nach der Schliessung des örtlichen Krematoriums im Jahre 2016 nicht möglich, Verstorbene ins nächstgelegene Krematorium nach Chiasso zu überführen. Die Krux an der Sache: die Landesgrenze dazwischen. Wie einem Artikel der Tessiner Tageszeitung la Regione zu entnehmen ist, konnte die Angelegenheit im Dezember letzten Jahres nach langem Hin und Her bereinigt werden. Sie hat jedoch deutlich gemacht, dass Landesgrenzen für Familienangehörige bisweilen ein nicht unerhebliches Hindernis darstellen können. Wir haben mit zwei ...
 


Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
Anmeldeformular zur Mehr-Tages-Fahrt 2019
Einladung zur Generalversammlung 2019
Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
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