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"Die Roma wurden zur idealen Zielscheibe"
Di, 21 Jan 2020 14:41:00 GMT - Ein Transitplatz für Fahrende Ja oder Nein? Diese Frage stellt sich am 9. Februar dem Stimmvolk des Kantons Bern. Das umstrittene Projekt bringt die in der Schweiz und in Europa aufgeheizte Stimmung gegen Fahrende ans Licht. Interview mit einem Experten für Antiziganismus. Der Plan für den Bau eines Transitplatzes für ausländische Fahrende sorgt im Kanton Bern für Spannungen. Am 9. Februar stimmen die Bernerinnen und Berner ab über einen Kredit von rund 3,33 Millionen Franken für die Planung, Projektierung und Realisierung eines Transitplatzes neben der Autobahn in der Gemeinde Wileroltigen. Der Transitplatz soll 36 Stellplätze für Fahrende aus dem Ausland bieten, die während der Sommermonate in der Schweiz arbeiten. Sowohl die lokalen Behörden wie auch die Junge Schweizerische Volkspartei (JSVP, rechtskonservativ) des Kantons Bern sind dagegen. Die JSVP ergriff das Referendum gegen die Vorlage. Zu wenig Plätze Fahrende haben es in der Schweiz nicht leicht, denn es fehlt an ...
 
Schweizerschulen im Ausland im harten Wind der Konkurrenz
So, 19 Jan 2020 10:00:00 GMT - Schulbildung ist ein international hartumkämpfter Markt. Hat die Schweiz eine Chance, mit ihren Auslandschulen hier vorn mitzumischen? Ja, ist Barbara Sulzer Smith, Direktorin von educationsuisse, den Schweizerschulen im Ausland, überzeugt. Ein Problem sei aber die Suche nach guten Lehrkräften. Offiziell gibt es 18 Schweizerschulen im Ausland mit insgesamt rund 7500 Schülerinnen und Schülern. Das Zielpublikum sind Kinder der einheimischen Bewohner und sowie von Expats. Dabei machen Kinder mit Schweizer Pass nur rund 20% aus. Damit ist das schulische Auslandnetz der Schweiz überschaubar: Das benachbarte Deutschland betreibt 140 Schulen im Ausland, Frankreich gar deren 522. Zudem gibt es an den Standorten harte Konkurrenz: In Peking, dem Standort der jüngsten Schweizer Schule, können Eltern aus einem Angebot von rund 50 internationalen Schulen wählen. + Schweizerschulen im Ausland gehen in die Offensive Schweizerschulen im Ausland hätten heute vor allem Botschafter-Funktion, ...
 
Wie funktionieren "Babyklappen" in der Schweiz?
Sa, 18 Jan 2020 10:00:00 GMT - Die Aussetzung eines Neugeborenen bei einem Werkhof Anfang Januar hat die Bevölkerung tief bewegt. Das Mädchen wurde in einem unterkühlten Zustand von einem Passanten entdeckt. Dabei gibt es in der Schweiz mehrere "Babyklappen", in denen verzweifelte Mütter ihr Kind aussetzen können, ohne es zu gefährden. Anfang Jahr erschütterte ein Drama die Schweiz: Ein Passant entdeckte auf einer Abfallsammelstelle im Kanton Bern ein neugeborenes Baby. Das Mädchen war unterkühlt und in einem kritischen Zustand. Die Mutter wurde durch die Polizei rasch gefunden. Sie erklärte, bewusst einen gut frequentierten Ort für die Aussetzung ihres Kindes gewählt zu haben, damit es schnell gefunden würde. Dabei gibt es in der Schweiz eine Notfalllösung für verzweifelte Mütter: Mehrere Spitäler des Landes haben eine so genannte "Babyklappe" installiert. Was ist eine Babyklappe? Es handelt sich um eine Einrichtung, die es einer Mutter erlaubt, ihr Neugeborenes anonym auszusetzen, ohne es zu gefährden. Die ...
 
Famille
Mo, 13 Jan 2020 12:46:00 GMT -
 
"Schon als Kind hielt ich Messen im Schlaf"
Sa, 11 Jan 2020 10:00:00 GMT - Er wurde im Alter von fünf Jahren zum Mann. Gérald Chukwudi Ani musste dafür kämpfen, seine Träume zu verwirklichen und seiner Berufung zu folgen. Seine Geistesstärke vermittelt er heute in seiner Pfarrei und in den Schulen des Kantons Tessin. Sein Teamkollege hatte einen präzisen Pass in den Strafraum geschlagen. Gérald Chukwudi Ani hätte den Ball kontrolliert auf der Brust annehmen und ins Netz kicken können. Er hätte sicherlich weitere Tore geschossen und seine vielversprechende Karriere im Fussball fortgesetzt. Doch er wollte aus der Drehung heraus schiessen. Der 15-Jährige fiel unglücklich zu Boden und verletzte sich am Rücken. Eine Verletzung, die einen möglichen Fussballgott? in einen Diener Gottes verwandelte. So könnte die Geschichte von Pater Gérald anfangen, den wir im Haus der Kirche San Cristoforo in Grancia treffen, einem kleinen Ort im Kanton Tessin wenige Kilometer südlich von Lugano. Er begrüsst uns mit einem Lächeln, das seine ganze Erzählung begleiten wird.
 
Wie Kommunisten-Angst die Schweizer zu Spionen machte
Fr, 10 Jan 2020 10:38:00 GMT - In der Schweiz fand der Kalte Krieg in den Köpfen statt. Dort herrschte Angst vor dem  Kommunismus der Sowjets. Misstrauen gegenüber allen, die sich nicht scharf genug davon distanzierten. Und ein Wahn, dass der Feind unter den Nachbarn lebt, wo er sein Gift verströmt. Januar, 1957: Martha Farner sitzt im Wartezimmer ihres Zahnarztes in Schwyz, sie wird aufgerufen.  Doch als sie sich auf den Behandlungsstuhl setzen will, beginnt ihr Zahnarzt zu schreien: "Halt, halt, bevor sie absitzen, müssen Sie abschwören?" "Was abschwören?" "Dem Kommunismus müssen Sie abschwören!" Einem Exorzisten gleich forderte er die Abrenuntiatio diaboli. Die Kommunisten, meint Martha Farner in ihren Erinnerungen, seien in der Schweiz als der "leibhaftige Teufel" gesehen worden ? besonders nach 1956. Der Mob von Thalwil Im November 1956 rollten sowjetische Panzer in Ungarn ein, um dort demokratische Reformen im Keim zu ersticken. Hunderttausende flüchteten ? viele auch in die Schweiz. Die ungarischen ...
 
Homophobie-Verbot "füllt eine Gesetzeslücke"
Mi, 8 Jan 2020 14:00:00 GMT - Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 9. Februar über eine Ausweitung der Antirassismus-Strafnorm. Neu sollen auch homophobe Äusserungen und Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung verboten sein. Laut Muriel Waeger, Westschweizer Direktorin des Dachverbands der Schwulen- und Lesbenorganisationen, ist die Gesetzesanpassung essentiell, denn das aktuelle Gesetz schütze nicht vor Aufruf zu Hass gegen Homosexuelle. Das Schweizer Recht weist eine Lücke auf. Ich kann mich verteidigen, wenn eine Person öffentlich und in allgemeingültigen Worten Hass gegen meine Ethnie, Rasse oder Religion propagiert. Aufgrund eines Rechtsvakuums kann ich mich aber nicht wehren, wenn der Aufruf zu Hass meine sexuelle Orientierung betrifft. Eine Flut von Hasskommentaren gegenüber Lesben auf dem Internet, beleidigende Kommentare, die zu Hass gegenüber Homosexuellen im Fernsehen aufrufen, ein Hotel, das ein Frauenpaar abweist oder eine Krippe, welche die Kinder eines Schwulenpaars nicht ...
 
Können Sie Fragen über die Schweiz richtig beantworten?
Mi, 8 Jan 2020 10:49:00 GMT - Richtig oder falsch? SWI swissinfo.ch hat im Laufe des Jahres 2019 eine Reihe von Faktenchecks veröffentlicht, die auf Fragen unserer Leserinnen und Leser zurückgingen. Haben Sie aufgepasst? In den letzten Tagen haben wir auf Social Media ein Quiz durchgeführt. Hier sind die Ergebnisse ? und die richtigen Antworten, mit Links zu den Original-Artikeln. Zahlen Ausländer in der Schweiz höhere Autoversicherungs-Prämien als Schweizer Bürger? Ja, das stimmt. Die Autoversicherer verlangen in der Schweiz von bestimmten Nationalitäten höhere Prämien (in der EU nicht erlaubt). Laut einer Analyse von 2018 zahlen Albaner bis zu 95% mehr als Schweizer, Italiener je nach Versicherung bis zu 22%. Ob manche Nationalitäten weniger zahlen als Schweizer und Schweizerinnen, kann der Versicherungsverband nicht beantworten. Darf man nach 22 Uhr abends in Schweizer Wohnungen die Toilettenspülung betätigen? Ja, darf man. Toilettenspülungen gelten nicht als Störung der Nachtruhe. ...
 
Zufluchtsstädte ? eine US-Bewegung erreicht die Schweiz
Mi, 8 Jan 2020 09:30:00 GMT - In den USA legen sich mehr und mehr Städte mit den Bundesbehörden an. Als "Sanctuary Cities" schützen sie Migrantinnen und Migranten ohne Papiere gegen die harte Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump. In der Schweiz sind Genf und Basel Pioniere, die Sans-Papiers einen Zufluchtsort bieten wollen, wo diese nicht um Verhaftung und Abschiebung fürchten müssen. Zuflucht: Diese wurde früher meist Menschen gewährt, die aus religiösen oder anderen Gründen verfolgt worden waren und in Kirchen Unterschlupf und Schutz fanden. Heute ist Zuflucht zu etwas Weltlicherem geworden: Eine "Zufluchtsstadt" ist eine Stadt, die sich über nationale Gesetze hinwegsetzt, indem sie Einwohnerinnen und Einwohner, die über keine persönlichen Dokumente verfügen, so genannten Sans-Papiers, Dienstleistungen und Schutz anbietet. Aktuell ist das Thema in den USA. Dort verweigern Städte wie Chicago oder New York sowie der "Zufluchtsstaat" Kalifornien die Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden, weil sie ...
 
"Der Geist von Charlie Hebdo ist völlig verschwunden"
Di, 7 Jan 2020 15:45:00 GMT - Die französische Satirezeitung Charlie Hebdo hat den Anschlag überlebt, bei dem am 7. Januar 2015 zwölf Menschen auf der Redaktion ermordet wurden. Der Schweizer Karikaturist Thierry Barrigue glaubt, dass der "Geist von Charlie" nicht überlebt habe. "Die Angst hat gesiegt", sagt er. "Ich bin Charlie." Mit diesen drei Worten stand die Welt nach dem Massaker in der Redaktion von Charlie Hebdo für einen kurzen Moment zusammen, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Der Geist dieses Zusammenhalts kam aber schnell zum Erliegen, erstickt durch die Diktatur des Internets und die Gesetzmässigkeiten der Medien. Thierry Barrigue, der Gründer der satirischen Wochenzeitung Vigousse in der Westschweiz, macht sich Sorgen um die Zukunft der Pressekarikatur. swissinfo.ch: Hat sich der Beruf des Pressekarikaturisten fünf Jahre nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo verändert? Thierry Barrigue: Ja, der Beruf hat sich enorm verändert. Abgesehen vom Verlust dieser Freunde und ihres unersetzlichen ...
 
Das duale Bildungssystem der Schweiz, einmalig in der Welt
Mo, 6 Jan 2020 16:00:00 GMT - Früher mussten Jugendliche nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit definitiv über ihre berufliche Zukunft entscheiden. Heute ist das anders. Egal, welche Wahl sie mit 15 Jahren treffen, sie können später während der Schul- oder Berufskarriere immer noch die Richtung ändern. Vergessen Sie die Dichotomie "entweder studieren oder arbeiten" am Ende der Mittelstufe: Was auch immer die Jugendlichen im Alter von 15 Jahren entscheiden, schliesst nicht aus, in der Zukunft einen anderen Weg einzuschlagen. Dies dank dem dualen Bildungssystem der Schweiz, das weltweit einzigartig ist. Gymnasium oder Lehre? Immer mehr junge Menschen wählen den klassischen Weg "gymnasiale Maturität, dann Studium und schliesslich ein Beruf". Aus Bequemlichkeit oder Prestigegründen. Die anderen wählen den Weg der Berufsbildung: Lehre und anschliessend Arbeit. Bis vor einigen Jahrzehnten waren dies zwei getrennte Wege, die nicht miteinander korrelierten. Wollte man Beruf oder Studium wechseln, musste man ...
 
Schuluniformen in der Schweiz? Es gäbe gute Gründe
Mo, 6 Jan 2020 12:00:00 GMT - In der Schweiz haben Schuluniformen einen schweren Stand. Das ist vor allem historisch bedingt. Doch das Thema kommt immer mal wieder aufs Tapet, und sowohl Schüler als auch Experten sehen durchaus Vorteile. Ein Blick auf einen beliebigen Schweizer Pausenplatz genügt, um festzustellen: Schweizer Schülerinnen und Schüler tragen keine Uniformen. Stattdessen sind Jeans, Kapuzenpullover und Sneakers die bevorzugte Kleiderwahl.  Die Ausnahme bilden einige private Eliteschulen, zum Beispiel die Lemania-Verbier International School in Verbier, wo jüngst die dänischen Royals Frederick und Mary ihre Kinder eingeschrieben haben. Dort lautet der Dresscode: graue Hose und weisses Poloshirt. In den öffentlichen Schulen sind Unformen nicht vorhanden. Das Thema taucht dennoch regelmässig auf der politischen Agenda auf. Im Frühjahr 2019 etwa wies das Walliser Kantonsparlament eine Motion ab, welche das Tragen von Schuluniformen an öffentlichen Walliser Schulen forderte. Die Begründung lautete:
 
Zehn Jahre nach Erdbeben in Haiti: Spendengelder zeigen Wirkung
Mo, 6 Jan 2020 10:00:00 GMT - Am 12. Januar 2010 bebte in Haiti die Erde. Noch immer ist die tatsächliche Zahl der Todesopfer unbekannt. Schweizer Hilfswerke setzten sich unter anderem für die Wasserversorgung und den Wiederaufbau von Häusern ein. Gemäss einer Evaluation der Glückskette zeigt diese Arbeit in den meisten Fällen bis heute positive Wirkung. UNO stellt Friedensmission ein Mitte Oktober des vergangenen Jahres hat der UNO-Sicherheitsrat nach 15 Jahren die UNO-Friedensmission in Haiti eingestellt. Die UNO hatte 2004 nach dem Sturz des damaligen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide Friedenstruppen in das Land entsandt. 2017 wurden die Blauhelmsoldaten durch eine UNO-Polizeimission ersetzt. Diese soll nun durch eine noch kleinere politische Mission ersetzt werden. In den vergangenen Monaten kam es in Haiti immer wieder zu Protesten, die sich vor allem gegen den seit Februar 2017 amtierenden Staatschef Jovenel Moïse richten. Die Opposition zweifelt seinen Wahlsieg an und fordert seinen Rücktritt.
 
"Ich habe meine Stimme durch Cartoons gefunden"
Sa, 4 Jan 2020 10:00:00 GMT - Von der Schweiz nach England, von Vacallo nach London: Das war das Einfach-Ticket von Simone Giampaolo. Heute ist er international einer der geschätztesten und jüngsten Animations-Regisseure. Giampaolo schloss in der britischen Hauptstadt sein Studium ab und begann mehrere Kollaborationen auf diesem Gebiet als "Animations-Regisseur" mit Aardman Animations. Dies ist jenes Studio, das Grosserfolge wie "Chicken Run", "Shaun das Schaf" und "Wallace & Gromit" realisierte. Auch mit Blue-Zoo Animations und dem Studio Jellyfish Pictures realisierte der Südschweizer Projekte. Zudem realisierte er verschiedene Werbespots und Kurzfilme, immer basierend auf avantgardistischen Animationen. Gegenwärtig engagiert er sich in einem Grossprojekt, einem eigenen Film, der über Ökologie, Erderwärmung, die Zukunft und neue Generationen spricht, die sich dem Umweltschutz verschrieben haben. Der Kurzfilm heisst "Only a Child", und um diesen zu realisieren, hat er rund zwei Dutzend Zeichnerinnen und ...
 
Neues Jahr, neue Gesetze ? das ändert in der Schweiz 2020
Mi, 1 Jan 2020 13:00:00 GMT - Ab 1. Januar schlagen sich höhere AHV-Beiträge aufs Portemonnaie nieder. Dafür müssen sich Paare, die heiraten, mit weniger Bürokratie herumschlagen. Neu ist mit den kantonalen Steuerrabatten für Unternehmen Schluss. Dies aufgrund von Druck aus dem Ausland. Dafür können sie von Vergünstigungen wie der Patentbox oder einem erhöhten Forschungsabzug profitieren. Eine Übersicht über die Erlasse, die am 1. Januar 2020 in der Schweiz in Kraft treten: AHV: Im Mai 2019 hat das Stimmvolk die AHV-Steuervorlage an der Urne angenommen. In der Folge steigt der AHV-Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte. Die Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden getragen. Banken: Für Grossbanken gelten strengere Eigenmittelvorschriften. Für die UBS und die Credit Suisse beläuft sich der Mehrbedarf auf rund 24 Milliarden Franken. Kleine und besonders gut kapitalisierte Banken und Wertpapierhäuser profitieren von administrativen Vereinfachungen und Einsparungen. Unternehmen: Die ...
 
Die Päpstliche Schweizergarde in Sprechblasen
Di, 31 Dez 2019 13:00:00 GMT - Die Päpstliche Schweizergarde ist zum ersten Mal Gegenstand eines Comics. Zwar handelt es sich um Fiktion, aber das Buch bewegt sich nahe an der Realität. Die Schweizer Garde arbeitete eng mit den Autoren zusammen. Das Ziel: Ihr Image zu modernisieren und Rekruten zu gewinnen. Schon viel wurde über die Schweizer Garde gemacht: Bücher, Ausstellungen, Dokumentationen... Aber bisher noch nie in Form eines Comics. Das ändert sich nun mit der Publikation des Buches "Les gardiens du pape, la Garde suisse pontificale". Das Buch ist das Ergebnis der Arbeit von drei französischen Autoren: Yvon Bertorello (Text), Laurent Bidot (Illustrationen) und Arnaud Delalande (Text). Es wurde bei Artège veröffentlicht, einem auf religiöse Bücher spezialisierten Verlag. Der Comic handelt von einem jungen Schweizer ? Marc -, der sich der Schweizer Garde anschliessen möchte. Die Person ist fiktiv, aber der Kontext ist real. Die Autoren konnten eng mit der Schweizer Garde zusammenarbeiten, um so nah ...
 
2019 in Zahlen ? von milden Strafen bis zum Samichlaus-Kurs
Mo, 30 Dez 2019 10:00:00 GMT - Wir blicken zurück auf einige nennenswerte Zahlen in swissinfo.ch-Artikeln des auslaufenden Jahres. Darunter etwa die 20 Kerzen auf unserer Geburtstagstorte oder die 500'000 Franken, die zwei Kinder in der Schweiz den Eltern kosten. Januar 10 Wer in der Schweiz einen Mord begeht, kann zu lebenslänglich verurteilt werden. Doch "lebenslang" kann auch nur zehn Jahre heissen. Warum tendieren Schweizer Richter zu relativ milden Strafen, verglichen mit anderen Ländern? Februar 95 Rund 95% aller Mütter in der Schweiz stillen ihre Kinder. Es existieren aber verschiedenste Ansichten darüber, wo ? und ob überhaupt ? gestillt werden soll. März 20 SWI swissinfo.ch konnte 20 Kerzen ausblasen! Entdecken Sie hier, wie stark sich der Journalismus über die letzten beiden Dekaden verändert hat. April 14 Ist man mit 14 Jahren zu jung, um eine Berufswahl zu treffen? In der Schweiz müssen sich Jugendliche relativ früh entscheiden, in welche Richtung es beruflich gehen soll. Mai 1'250'000 ...
 
Die Geschichte von Bulgariens Schweizer Blumenminister
So, 29 Dez 2019 10:00:00 GMT - Der Waadtländer Landschaftsgärtner Lucien Chevallaz drückte vor einem Jahrhundert der südbulgarischen Stadt Plowdiw seinen Stempel auf ? und führte im jungen Nationalstaat in Südosteuropa neben neuen Pflanzen auch moderne Techniken im Gartenbau ein. Als Lucien Chevallaz 1879 nach Plowdiw im südlichen Bulgarien reiste, das damals noch unter seinem griechischen Namen Philippopolis bekannt war, war er nicht etwa von Abenteuertum oder Balkanromantik angetrieben. Anders als viele Schweizer Auswanderer seiner Zeit war es auch nicht die Armut, die ihn auf die Suche nach einem besseren Leben in die Fremde brachte. Mit seinen 39 Jahren war Chevallaz bereits ein gefragter Landschaftsgärtner, Plowdiw eine weitere Etappe in seiner vielversprechenden Karriere. Kulturhauptstadt noch bis Ende Jahr Plowdiw gilt aufgrund von Funden, die im 6. Jahrhundert vor Christus datieren, als eine der ältesten Städte Europas. Thraker, Makedonier, Römer, Byzantiner, Osmanen: Zahlreiche Völker haben ihre ...
 
Ein Unternehmer mit Leidenschaft für den Fussball
Fr, 27 Dez 2019 10:00:00 GMT - Der Schweizer Alain Schibl ist in London nicht nur als erfolgreicher Unternehmer bekannt. Er gründete auch eine Fussballschule, die heute von über tausend Kindern und Jugendlichen besucht wird. Die Londoner Fussballfans ? von denen es nicht wenige gibt! ? kennen Alain Schibl gut: Nicht nur spielte dieser in der Vergangenheit selber bei Lausanne, sondern er ist vor allem Gründer der "Sporting Duet Academy", einer der bekanntesten und beliebtesten Jugendfussball-Schulen der englischen Hauptstadt. Dort werden über das reine Fussballspiel hinaus Werte wie Sportethik, Multikulturalismus und Fairplay gelehrt. Dank der Zusammenarbeit mit einem ehemaligen Arsenal-Star, dem Franzosen Robert Pires, trainiert die Schule inzwischen über tausend Schüler und behauptet sich (mit mehreren eigenen Teams bei den Jugendmeisterschaften) als eine der grössten und beliebtesten in der Region London. Engagement in Padua Heute ist Schibl in erster Linie ein bekannter Schweizer Unternehmer in London mit ...
 
Nur wer das Licht löscht, wird von Sternen erleuchtet
Di, 24 Dez 2019 14:00:00 GMT - ??????? Die Schweiz hat ihren ersten Sternenpark, ein Gebiet, in dem zur nächtlichen Dunkelheit besonders Sorge getragen wird. Das ist weit mehr als ein romantisches Projekt. Der an einer sonnigen Bergflanke der Gemeinde Guggisberg im Kanton Bern gelegene Weiler Ottenleuebad ist eines ganz sicher nicht: aufregend. Früher mag er es gewesen sein. So wurde 1886 hier ein Heilbad eröffnet, also eine leicht anrüchige Wellness- und Vergnügungseinrichtung. Aber die damals weitherum blühende und lustvolle Bäderkultur ist völlig verschwunden. Heute ist es hier wieder maximal unspektakulär: ein paar wenige Bergbauernhöfe und Wochenendhäuschen, weidende Kühe, kreisende Greifvögel. Mal bellt ein Hund. Mal wandert ein Pilzsammler vorbei. Und am südlichen Horizont thronen die Gipfel der bernisch-freiburgischen Voralpen: Gantrisch, Bürglen, Ochsen, Kaiseregg. Diese voralpine Bergwelt bildet den Naturpark Gantrisch. Raus mit der Sicherung Die einzige Auffälligkeit im Ottenleuebad der ...
 
Ist die Schweiz ein christliches Land?
Di, 24 Dez 2019 10:00:00 GMT - Das Christentum dominiert die religiöse Landschaft der Schweiz. Aber daneben gibt es eine grosse Vielfalt an verschiedenen Glaubensrichtungen ? das Alpenland ist Heimat einer Vielzahl von anderen Religionen und Glaubensgruppen.  Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sind entweder römisch-katholisch oder protestantisch. Die meisten Schweizer Kantone anerkennen diese beiden Kirchen als Landesreligionen. Das bedeutet, dass registrierte Gläubige eine Kirchensteuer zahlen müssen. Die Höhe variiert von Ort zu Ort. Im Kanton Zug beispielsweise zahlen Katholiken zusätzlich 15% zur kantonalen Grundsteuer, Protestanten 10%. An einigen Orten müssen sogar Unternehmen zahlen. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schätzt, dass die beiden Kirchen im Jahr 2016 rund 440 Millionen Franken aus der Kirchensteuer von Privatpersonen und Unternehmen erhalten haben. Nach dem Christentum ist der Islam mit 5,2% der Bevölkerung die grösste Religion, gefolgt von Hinduismus, Buddhismus und Judentum (alle ...
 
Türe Nummer 24: Kanton Zürich
Mo, 23 Dez 2019 23:00:00 GMT - Zum Abschluss unseres Adventskalenders 2019 präsentieren wir Ihnen eine Spezialität aus unserem bevölkerungsreichsten Kanton: dem Kanton Zürich. Die Spezialität sei die Zürcher Antwort auf die Basler Läckerli oder die Wilisauer Ringli, schrieb einst die NZZ über den Züri-Tirggel. Er ist ein Gebäck aus Honig, Mehl und Gewürzen, das in Zürich besonders in der Adventszeit, um Neujahr und seit neuerer Zeit auch am Sechseläuten gegessen wird. Der Tirggel erscheint im 15. Jahrhundert erstmals im Kanton Zürich, wie ein pikantes Gerichtsurteil belegt. Im Zürcher Unterland wurde 1461 eine Frau als Hexe bei lebendigem Leib eingemauert, nachdem sie gestanden hatte: ?Sie habe einem Knaben Dirggely brochen.? Der Junge ist anschliessend gestorben. Wahrscheinlich wäre der Knabe ohnehin an seiner Krankheit gestorben, im Zeitalter der Hexen-Hinrichtungen musste nun das "Dirggeli" herhalten. Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und ...
 
"Das Leben hier ist geprägt von Widersprüchen und Extremen"
Mo, 23 Dez 2019 13:00:00 GMT - Sie lernte auf Reisen ihren Lebenspartner kennen und führt heute mit ihm ein Hostel im australischen Outback. Die 32-jährige Auslandschweizerin Miriam Neuenschwander betrachtet ihr Gastland durchaus auch kritisch. swissinfo.ch Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Miriam Neuenschwander: Im September 2016 habe ich mich auf Reisen begeben und unterwegs ? ganz Klischee ? meinen jetzigen Partner, Sebastian, kennengelernt. Er ist zwar Deutscher, lebt aber seit über zehn Jahren in Australien und führt ein kleines Hostel in Alice Springs. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Nach einigen Monaten Fern- und Nahbeziehung und einer Bedenkphase in der Heimat habe ich im Oktober 2017 den Schritt gewagt und bin nach Australien ausgewandert. Ganz nach dem Motto "There?s nothing to lose, only experience to gain". swissinfo.ch: War ...
 
Weihnachtsmarkt vor dem Kloster Einsiedeln
Mo, 23 Dez 2019 10:00:00 GMT - Der Weihnachtsmarkt Einsiedeln in der Zentralschweiz vor der imposanten Kulisse des Klosters ist einer der schönsten des Landes. Jährlich besuchen ihn 70?000 Menschen. Doch dieses Jahr kann er nur dank einer baulichen Zwischenlösung stattfinden. Dicker weisser Nebel hängt schwer in den Gassen des Klosterdorfes. Nur schemenhaft erkennt man die Umrisse des Klosters und der rund 150 heimelig dekorierte Marktstände, die sich der Hauptstrasse entlang ziehen. Weihnachtsmusik klingt aus unzähligen Musikboxen und es duftet nach Gebäck und Glühwein. Das Zentrum bildet der Klosterplatz mit dem grossen Weihnachtsbaum und der festlichen Beleuchtung. Nur Presslufthammer-Lärm stört die Romantik.  Der Klosterplatz wird derzeit neu gepflastert, wobei es zum Streit über den Belag kam und der Kanton mit einem Baustopp einschreiten musste. Nur dank einem Übergangsbelag kann der Weihnachtsmarkt dieses Jahr überhaupt stattfinden. Das Kloster und der Bezirk Einsiedeln haben sich mit der kantonalen ...
 
Weihnachtsmarkt Einsiedeln
Mo, 23 Dez 2019 10:00:00 GMT -
 
Türe Nummer 23: Kanton Uri
So, 22 Dez 2019 23:00:00 GMT - Es war das erste Risottogericht auf der Alpennordseite: die Urner Spezialität Rys und Pohr. Es besteht aus Reis und Lauch (vom italienischen Porro) und ist ein sehr altes Rezept, das erstmals in einem Kochbuch aus dem 18 Jahrhundert gefunden wurde. Durch Uris Nähe zum Tessin und der Lombardei war die Urner Küche schon früh von Produkten aus dem Süden beeinflusst. Ursprünglich war Rys und Pohr eine Fastenspeise, da sie kein Fleisch beinhaltet. Heute gehört das Gericht fest zur Urner Küche. Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Wir fassen täglich für Sie die wichtigsten Debatten in der Schweiz in unsere App ?SWI plus? zusammen und liefern Ihnen ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht bietet. Hier gehts zum Download:  ? Android oder ? iPhone Das Rezept:  Zutaten: 1 grosse Zwiebeln; 2 Knoblauchzehen; Butter zum Andünsten; 500 g Lauch; 1 EL Mehl; 8 dl Gemüsebouillon; 300 g ...
 
Türe Nummer 22: Kanton Schwyz
Sa, 21 Dez 2019 23:00:00 GMT - Das Rezept sei "ächt Schwyz", schreibt das Tourismusbüro: die Einsiedler Spezialität Ofeturli. Ein Käse-Zwiebelkuchen aus Kartoffelteig. Die Einsiedler verstünden es, aus Kartoffeln vielfältige Speisen herzustellen. Die «Gumel» - wie Kartoffeln im Dialekt heissen - waren über zwei Jahrhunderte hinweg die bevorzugte Speise, die täglich mehrmals und immer wieder anders auf den Tisch kam. Wenn es um Schwyzer, beziehungsweise Einsiedler Spezialitäten geht, hat das Ofeturli harte Konkurrenz. Das Kultgebäck überhaupt aus Einsiedeln ist das Wallfahrtsgebäck "der Schafbock". Heute überlassen wir die Bühne jedoch mal dem weniger bekannten Ofeturli aus Einsiedeln. Kennen Sie schon unsere ? "SWI plus"-App ??  Mit ihr erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten aus der Schweiz: ? Android oder ? iPhone Das Rezept:  Zutaten: 1 Blech von 28x26cm oder 30 cm Ø Teig: 700g Kartoffeln, in der Schale gekocht, geschält; 150g Mehl; 1 ½ Teelöffel Salz; ...
 
Türe Nummer 21: Kanton Schaffhausen
Fr, 20 Dez 2019 23:00:00 GMT - Gestern waren wir noch am Ufer des Neuenburgersees, heute geht?s weiter ans Rheinufer.  Genauer gesagt nach Schaffhausen, wo Zwiebeln ein allseits geliebtes Gemüse ist. Die Schaffhauser haben deshalb ein ganz eigenes Rezept für einen Zwiebelkuchen kreiert, den sie ganz einfach "Bölletünne" nennen. Neben Zwiebeln ("Bölle" im Dialekt) besteht sie aus Rahm, Eiern und Speck. Die Bölletünne wird heiss und goldbraun zusammen mit einem Salat genossen. Am liebsten zum "Zmittag". Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Wir fassen täglich für Sie die wichtigsten Debatten in der Schweiz in unsere App ?SWI plus? zusammen und liefern Ihnen ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht bietet. Hier gehts zum Download:  ? Android oder ? iPhone Das Rezept:  Zutaten: Teig: 200g Mehl; ½ Kaffeelöffel Salz; 70g Butter; 1dl Wasser; Belag: 4 Zwiebeln; 1 Kaffeelöffel Butter; 100g Speckwürfel; 1 ...
 
Wir beantworten Leserfragen zu schrägen Schweiz-Klischees
Fr, 20 Dez 2019 13:00:00 GMT - Ist das wirklich wahr? Wir fragten unsere Leser und Leserinnen, ob sie etwas Komisches über die Schweiz gehört haben, das sie von uns überprüft haben möchten. Hier einige Antworten auf die lustigsten Fragen. Stimmt es, dass man das Rezept für Fondue kennen muss, um die Einbürgerungsprüfung zu bestehen? ? Heather Das stimmt nicht. Zwar gehört zum Einbürgerungsverfahren in den meisten Gemeinden eine Art Test über das Allgemeinwissen sowie ein Gespräch darüber, warum jemand Schweizer oder Schweizerin werden will. Doch eine einzelne falsche Antwort führt nicht zur Disqualifizierung. In Bern beispielsweise braucht man beim Einbürgerungstest 60% richtige Antworten. Manchmal hört man von Extremfällen. Zum Beispiel wurde ein amerikanischer Professor, der seit über 40 Jahren in der Schweiz lebt, die Sprache spricht und drei Kinder grossgezogen hat, nicht eingebürgert. Ein weiterer Fall ? auf den Sie sich mit Ihrer Frage möglicherweise beziehen ? betrifft einen britischen ...
 
Mehrheit für bezahlbares Wohnen und Kampf gegen Homophobie
Fr, 20 Dez 2019 05:00:00 GMT - Zwei Drittel der Befragten unterstützen die Wohnungs-Initiative. Das geht aus der ersten Umfrage der SRG SSR zur Abstimmung vom kommenden 9. Februar hervor. Noch stärkere Unterstützung gibt es für ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Sie startet mit einem guten Vorsprung in die Kampagne vor der Abstimmung im Februar: Die vom Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverband lancierte Initiative zum Bau von mehr gemeinnützigen und preislich moderaten Mietwohnungen. Laut der Anfang Dezember durchgeführten ersten SRG-SSR-Trendbefragung des Forschungsinstituts gfs.bern unterstützen 66% der Befragten die Volksinitiative "Mehr bezahlbare Wohnungen". 30% sind dagegen, 4% noch unentschlossen. Dieser grosse Vorsprung ist in einem Land der Mieter wie der Schweiz nicht erstaunlich: Fast 60% der Bevölkerung leben zur Miete. Und nicht zufällig ist der Zuspruch zur Initiative in jenen Landesteilen etwas höher, in denen der Druck auf den Immobilienmarkt besonders ...
 
Türe Nummer 20: Kanton Neuenburg
Do, 19 Dez 2019 23:00:00 GMT - Heute stellen wir Ihnen das Flaggschiff der Neuenburger Esskultur vor: die Taillaule. Oder auf Deutsch: das Neuenburger Brioche mit Rosinen und Zitronenschale. Sein Renommee kommt nicht von ungefähr. Das Neuenburger Brioche wurde nach ähnlichem Rezept schon im Juli 1748 zu offiziellen Neuenburger Essen serviert ? wie in den Geschichtsbüchern nachzulesen ist. Im Gegensatz zum heutigen Trend wurde damals die Variante ohne Rosinen bevorzugt. Auch die Form des Gebäcks hat sich verändert. Heute wird es meistens als ganzes Stück in einer Kuchenform zubereitet. Ursprünglich kam das Neuenburger Brioche in Form eines Rings daher, später als abgeflachter Fladen wie das freiburgische Cuchaule. In den Sechzigerjahren hat sich die heutige Form etabliert. Einst ein luxuriöses Gericht, wird die Neuenburger Taillaule heute traditionell am Sonntagmorgen mit etwas Butter verspeist. Kennen Sie schon unsere ? "SWI plus"-App ??  Mit ihr erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den ...
 
Türe Nummer 19: Kanton Glarus
Mi, 18 Dez 2019 23:00:00 GMT - Sie ist nicht nur die berühmteste Glarnerin, sondern auch die Königin der Glarner Spezialitäten: die Glarner Pastete. Ein luftiges Gebäck aus Blätterteig, das je zur Hälfte eine Mandel- und Zwetschgenfüllung enthält. Zur Herkunft der Pastete gibt es laut dem Kulinarischen Erbe der Schweiz verschiedene Theorien: Die Franzosen gälten als Erfinder der Pasteten. "Dort kommen sie meist mit Fleisch gefüllt auf den Tisch. Glarner Offiziere sollen die Idee nach Hause gebracht haben", heisst es auf der Webseite des kulinarischen Inventars. Statt teures Fleisch hat die Pastete eine süsse Füllung erhalten, ursprünglich Äpfel und Rosinen. Die heutige Variante mit Mandel- und Zwetschgenfüllung ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Wir fassen täglich für Sie die wichtigsten Debatten in der Schweiz in unsere App ?SWI plus? zusammen und liefern ...
 
Türe Nummer 18: Kanton Luzern
Di, 17 Dez 2019 23:00:00 GMT - Heute stellen wir Ihnen ein geschichtsträchtiges Gebäck aus dem Luzerner Hinterland vor.  Das Willisauer Ringli wird noch heute wie schon 1850 im Herzen des Städtchens Willisau produziert. Denn nur dann ist es ein Original Willisauer Ringli.  Es gehört zu den bekanntesten "Guetzlis" der Schweiz, viele Touristen besuchen alleine der Spezialität wegen das charmante Städtchen. Das tat auch ich am vergangenen Wochenende - sehen Sie hier.  Typischerweise ist das Willisauer Ringli steinhart und es empfiehlt sich, es vor dem Verzehr in eine Tasse Kaffee oder Tee zu tauchen, um den Gang zum Zahnarzt zu vermeiden. Das Originalrezept der Willisauer Ringli von Heinrich Maurer lautete folgendermassen: 7 Pfund Zucker, 7 kleinere Tassen Wasser, Rinde von zwei Zitronen und einer Orange und ca. 5 1/2 bis 6 Pfund Mehl. Hinzu kommen geheime Gewürze, die den Geschmack ausmachen. Der Erfinder war aber nicht etwa ein waschechter Willisauer ? er war Aargauer. Heinrich Maurer wurde am 19. Dezember ...
 
So schlecht steht es in der Schweiz um die Chancengleichheit
Di, 17 Dez 2019 10:51:00 GMT - Wer in der Schweiz aus einem armen und bildungsfernen Elternhaus mit Migrationshintergrund stammt, hat schlechte Karten. Nur wenigen gelingt der Aufstieg. Der soziale Status wird in der Schweiz gewissermassen vererbt. Serie: Soziale Ungleichheit in der Schweiz In einem einführenden Text zu dieser Serie haben wir gesehen, dass soziale Ungleichheit in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern weniger stark ausgeprägt ist.  Aber wenn man die Chancengleichheit anschaut, also die Aufstiegschancen der Armen oder die "unfaire Ungleichheit", sieht es deutlich düsterer aus: In einem Ranking der europäischen Staaten liegt die Schweiz nur auf Platz zehn ? nach Malta, Tschechien, Deutschland, Belgien, Island, Frankreich, Norwegen, Finnland und der Niederlande. Die Schweiz hat im Vergleich zu anderen Ländern eine tiefe Bildungsmobilität. Das heisst: Nur wenige, die aus einem Elternhaus mit geringer Bildung kommen, schaffen einen Hochschulabschluss. "Akademikerkinder haben eindeutig ...
 
Türe Nummer 17: Kantone Appenzell Innerrhoden/Ausserrhoden
Mo, 16 Dez 2019 23:00:00 GMT - Das Biberli hat den schweizweiten Durchbruch als Zwischenmahlzeit längst geschafft.  Praktisch in jeder Deutschschweizer Beiz findet man die Appenzeller Spezialität neben Salzstängeli und Pommes Chips als kleinen Snack im Regal. Schon im 16. Jahrhundert seien findige Appenzeller auf die Idee gekommen, Honigteig mit einer Nussfüllung zu kombinieren und das Gebäck mit einer Prägung zu versehen. Bekannt ist der Biber auch seiner Verpackung wegen: Echte Appenzeller Bauernmalereien zieren sie. Die Appenzeller sind Geheimniskrämer: Nicht nur die Rezeptur des berühmten Appenzeller Käses ist geheim, sondern auch die genaue Gewürzmischung der Appenzeller Bärli-Biberli.  Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Wir fassen täglich für Sie die wichtigsten Debatten in der Schweiz in unsere App ?SWI plus? zusammen und liefern Ihnen ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht bietet. Hier gehts zum ...
 
Ist die Schere zwischen Reich und Arm ein Problem?
Mo, 16 Dez 2019 08:02:00 GMT - Seit einigen Jahren steht die Zunahme sozialer Ungleichheit im Interesse von Forschung, Medien und Politik. Auch wir widmen dem Thema eine Serie. Da stellt sich zunächst die Frage: Warum sind wirtschaftliche Ungleichheiten in einer Gesellschaft überhaupt ein Problem? Serie: Soziale Ungleichheit in der Schweiz Wenn es vielen Menschen wirtschaftlich schlecht geht, ist das gefährlich, wie der Aufstieg der Nationalsozialisten während der Weltwirtschaftskrise und weitere Beispiele aus der Geschichte zeigen. Aber ist auch soziale Ungleichheit an und für sich gefährlich? Theoretisch ist nämlich eine Gesellschaft ohne absolute Armut denkbar, in der es dennoch soziale Unterschiede gibt. Dieses Bewusstsein drückt sich auch im Konzept der "relativen Armut" aus: Nicht nur, wer materielle Entbehrungen erleidet, gilt dabei als arm, sondern auch, wer im Vergleich zum landesspezifischen Wohlstandsniveau wenig hat. Reto Föllmi, Wirtschaftsprofessor an der Universität St. Gallen, sagt: "Wenn ...
 
Türe Nummer 16: Kanton Waadt
So, 15 Dez 2019 23:00:00 GMT - Kartoffeln, Lauch und Kabiswurst: Das sind die Zutaten des Waadtländer Laucheintopfs "Papet vaudois".  Es ist eine typische Spezialität aus der Genferseeregion. Seinen Namen verdankt der Laucheintopf dem alten französischen Begriff "Papette". Was während dem Ancien Regime für die Bezeichnung von Gerichten aus Mehlbrei verwendet wurde.  Erst in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts wurde die Papet populär. Heute ist die Papet vaudois die Waadtländer Spezialität schlechthin. Die Farben des Gerichts (weiss und grün wie das Kantonswappen) tragen dazu bei.  Zudem wird der Laucheintopf traditionell am 24. Januar serviert ? am Tag der Waadtländischen Unabhängigkeit (1798). Es gibt sogar einen Papet-Vaudois-Tag, jeweils der erste Freitag im Oktober. An diesem Tag offerieren einige Waadtländer Metzger der Kundschaft eine Portion des berühmten Gerichts. Kennen Sie schon unsere ? "SWI plus"-App ??  Mit ihr erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten ...
 
Ungerecht? Erbschaften in der Schweiz auf Jahrhunderthoch
So, 15 Dez 2019 10:00:00 GMT - In der Schweiz wird immer mehr Geld vererbt. Erbschaften setzen soziale Ungleichheit in der nächsten Generation fort. Ist Erben also ungerecht? Serie: Soziale Ungleichheit in der Schweiz Jeder zweite Vermögensfranken in der Schweiz ist geerbt. 63 Milliarden Franken waren es im Jahr 2015; laut einer neusten Schätzung werden es 2020 rund 95 Milliarden sein. Die Erbschaften haben sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt ? sie befinden sich auf einem  Jahrhunderthoch. Gründe für diese Zunahme sind laut einer Studie von 2015 ein "wirtschaftshistorischer Effekt" sowie ein "demografischer Effekt": In der Nachkriegszeit wuchs die Schweizer Volkswirtschaft, was zu einem Vermögenszuwachs der zu dieser Zeit aufgewachsenen Bevölkerung führte, die folglich zunehmend wohlhabend stirbt. Personen über 85 Jahren sind die wohlhabendste Altersgruppe in der Schweiz. Auch eine Rolle spielen dürften die Wertzunahmen bei Immobilien und Wertschriften. Ungleiche Verteilung Erbschaften ...
 
Türe Nummer 15: Kanton Zug
Sa, 14 Dez 2019 23:00:00 GMT - Das muss der Zuger Kirschtorte zuerst mal jemand nachmachen. Die Spezialität aus dem drittkleinsten Kanton der Schweiz hat sogar ein eigenes Museum. Der Konditor Heinrich Höhn (1889 - 1957) ist der Erfinder der über 100-jährigen Torte. Er übernahm 1913 in Zug ein Wirtshaus und richtete dort eine kleine Konditorei ein.  Inspiriert von der regionalen Kirschproduktion, experimentierte Höhn mehrere Jahre an einer mit Kirschwasser getränkten Torte. 1915 erschien das erste Inserat mit dem Begriff ?Zuger Kirschtorte? in den ?Zuger Nachrichten?. Seit 2015 darf die Zuger Kirschtorte nur noch so bezeichnet werden, wenn sie tatsächlich im Kanton Zug hergestellt wurde. Laut dem Kulinarischen Erbe der Schweiz würden sich private Haushalte selten an die Herstellung wagen, denn die Torte sei sehr aufwändig. Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Wir fassen täglich für Sie die wichtigsten Debatten in der Schweiz ...
 
Türe Nummer 14: Kanton Basel-Stadt
Fr, 13 Dez 2019 23:00:00 GMT - Basel-Stadt und die Fasnacht: Das gehört untrennbar zueinander. Deshalb präsentieren wir Ihnen nicht etwa das Rezept der bekannten Basler Läckerli, sondern jenes der Fastenwähe. Sie wird traditionell während der Basler Fasnacht verspeist. Ihren Ursprung hat sie in der Zeit vor der Reformation. Die Fastenwähe wurde typischerweise in der Fastenzeit im Winter gegessen. Die Tradition einer Fastenspeise wird bis heute ? zumindest zeitlich ? fortgeführt.  Die Basler Fastenwähe ist ein brezelähnliches Gebäck aus feinem Hefeteig, das mit Eigelb bestrichen und mit Kümmel bestreut wird. Kennen Sie schon unsere ? "SWI plus"-App ??  Mit ihr erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten aus der Schweiz: ? Android oder ? iPhone Das Rezept:  Zutaten:  Hefeteig: 500g Mehl; 2 Teelöffel Salz; 0,5 Würfel Hefe (ca. 20g), zerbröckelt; 175g Butter, in Stücken, weich; 2dl Milch, lauwarm 1 Eigelb mit wenig Wasser verdünnt; wenig Kümmel Zubereitung: Mehl, ...
 
Ist die Schweiz das Utopia des gerecht verteilten Reichtums?
Fr, 13 Dez 2019 10:00:00 GMT - Während in vielen Ländern über die zunehmende Kluft zwischen Reich und Arm debattiert wird, lobt ein Kommentar in den New York Times die Schweiz unter anderem für die gleichmässige Verteilung der Vermögen. Die Schweiz sei ein weniger sozialistisches aber erfolgreicheres Utopia als Skandinavien. Was ist an dieser These dran? Serie: Soziale Ungleichheit in der Schweiz Seit einigen Jahren ist soziale Ungleichheit ein beliebtes Thema von Forschung, Medien, Politik und Stammtisch. Auch in der Schweiz. Jüngstes Beispiel: Mit der "99%-Initiative" fordern die Jungsozialisten, dass Kapitaleinkommen wie Zinsen oder Dividenden höher besteuert werden als Arbeitseinkommen. Damit wollen sie nach eigenen Angaben "endlich Gerechtigkeit schaffen und die Privilegien der Superreichen zurückbinden". Die Schweiz ? das Paradies der Gleichheit? In der New York Times preist derweil Ruchir Sharma, ein Autor und Investor, die Schweiz in einem Meinungsartikel mit dem Titel "The Happy, Healthy Capitalists ...
 


Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
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