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Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

Türe Nummer 6: Kanton Jura
Do, 5 Dez 2019 23:00:00 GMT - Die St. Martins-Torte oder Toétché jurassien ist die jurassische Spezialität par excellence. Der Toétché ist ein Rahmkuchen, der sich durch seinen säuerlichen und salzigen Geschmack auszeichnet. Ähnlich wie der Vully-Kuchen in Fribourg, wird der Toétché jurassien im Dialekt seiner Heimat schlicht als "der Kuchen" bezeichnet. Unsere App ?SWI plus? liefert Ihnen täglich ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Debatten und medialen Themen in der Schweiz bietet. Mit ?SWI plus? wollen wir aber auch erfahren, was Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beschäftigt und interessiert.  Hier gehts zum Download:  ? Android oder ? iPhone Hier das Rezept:  Zutaten: Hefeteig: 400g Mehl; 15g Hefe, zerbröckelt; 5 Esslöffel Milch; 1 Teelöffel Salz; 30g Butter in Stücken, weich; 1dl Milch, lauwarm; 1,5 Esslöffel Kirsch Guss: 2 Eier; 3dl Doppelrahm; 0,5 Teelöffel Salz; 1 Prise Safran Zubereitung: Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde ...
 
In Bundesratswahlen steckt ein Hauch Oligarchie
Do, 5 Dez 2019 12:00:00 GMT - Bundesratswahlen enthalten ein Element, das wir von Rotary Clubs her kennen: Ein innerer Zirkel ergänzt sich selbst, nach eigenen, festgeschriebenen Regeln. Man nennt das Kooptation. Noch funktioniert dieses Prinzip. Historisch ist es aber überholt. Wählen bedeutet zuallererst auswählen. Das setzt im Minimum zwei Vorschläge voraus. Denn nur dies erlaubt es, sich für und gegen etwas zu entscheiden. In Demokratien setzt man Wählen häufig mit Volkswahlen gleich. Daneben gibt es Wahlen durch Gremien, die ihrerseits vom Volk gewählt wurden. In der Schweiz ist das seit 1848 so. Der Nationalrat ging seither immer aus einer Volkswahl hervor. Beim Ständerat war es lange üblich, dass er von den Kantonsparlamenten bestimmt wurde. Heute ist das nicht mehr der Fall, auch hier wählt das Volk. Der Autor Claude Longchamp zählt zu den erfahrensten und angesehensten Politanalysten der Schweiz. Er war Gründer des Forschungsinstitutes gfs.bern, dessen Direktor er bis zu seiner Pensionierung war.
 
Türe Nummer 5: Kanton Basel-Landschaft
Mi, 4 Dez 2019 23:15:00 GMT - Was wird heute in den Schweizer Medien diskutiert? Und was beschäftigt die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer? Wir fassen täglich für Sie die wichtigsten Debatten in der Schweiz in unsere App ?SWI plus? zusammen und liefern Ihnen ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht bietet. Hier gehts zum Download:  ? Android oder ? iPhone Gleich vorneweg: Heute liefern wir Ihnen kein Rezept nach Hause. Hinter dem heutigen Adventstürchen versteckt sich das Schweizer Kultbonbon schlechthin: das Cola-Fröschli. Wussten Sie, dass es aus dem Kanton Baselland stammt? Das Cola-Fröschli feierte 2018 seinen 80. Geburtstag. Seit seiner Lancierung wurde die Rezeptur nie geändert. Das Cola-Fröschli ist ein süsses Hartbonbon in Fröschliform mit Cola-Geschmack. Es ist braun gefärbt und wiegt rund fünf Gramm. Es besteht aus Zucker und Glukosesirup sowie Farb- und Aromastoffen. Viele Schweizerinnen und Schweizer verbinden einige Kindheitserinnerungen mit dem "Goggi-Fröschli".
 
"Ohne staatliche Unterstützung gerät ein armes Kind in Not"
Mi, 4 Dez 2019 14:00:00 GMT - Durchschnittlich mindestens ein Kind in jeder Schweizer Schulklasse ist arm. Das schätzt die Caritas. Eine Zahl, die tendenziell zunimmt, obwohl es dem Bund finanziell gut geht. "Unerträglich", empört sich das Hilfswerk und fordert Massnahmen auf nationaler Ebene. Hinter dem Bild der reichen und wohlhabenden Schweiz steckt eine viel weniger glitzernde Realität: Von den 1,7 Millionen Kindern im Land sind 103'000 von Armut betroffen. Das sind rund 6%. Die Caritas verurteilt die Haltung der Regierung, die "den Kampf gegen die Armut den Kantonen überlässt und ungleiche Chancen schafft". Das Hilfswerk erinnert daran, dass die Schweiz 2015 die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung unterzeichnet und sich verpflichtet hat, die Armut um die Hälfte zu reduzieren. Es fordert das neue Parlament auf, zu handeln. Hugo Fasel, Direktor von Caritas Schweiz, betont die Notwendigkeit, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen, der von Generation zu Generation weitergegeben werde. ...
 
Türe Nummer 4: Kanton Wallis
Di, 3 Dez 2019 23:15:00 GMT - Da wären wir wieder bei einem speziellen Namen, über dessen Herkunft sich Experten nicht einig sind: Die Walliser Spezialität Cholera ? ein Gemüsekuchen mit Lauch, Kartoffeln, Käse und Äpfeln. Es heisst, dass dieses Gericht um 1830 wegen der Cholera-Epidemie erfunden wurde. Die Leute durften damals ihre Häuser wegen der Ansteckungsgefahr nicht verlassen und mussten sich aus dem Garten und von ihren Vorräten ernähren. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Verwandtschaft mit dem Wort Kohle ? Walliserdeutsch Chola oder Cholu, weil der Kuchen mit Hilfe von Kohlen gebacken wurde. Unsere App ?SWI plus? liefert Ihnen täglich ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Debatten und medialen Themen in der Schweiz bietet. Mit ?SWI plus? wollen wir aber auch erfahren, was Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beschäftigt und interessiert.  Hier gehts zum Download:  ? Android oder ? iPhone Das Rezept: Zutaten:  500g Blätterteig; 40g Butter; ...
 
Türe Nummer 3: Kanton Freiburg
Mo, 2 Dez 2019 23:15:00 GMT - Ursprünglich ist der Vully-Kuchen eine süsse Hefeteig-Spezialität aus dem Kanton Freiburg. Mittlerweile existieren mehrere salzige Varianten mit Speck, Kreuzkümmel oder Mandeln. Der Kuchen ist weit über die Freiburger Kantonsgrenze hinaus bekannt. Sein Name leitet sich vom Mont Vully am Murtensee ab. Im kulinarischen Erbe der Schweiz steht, dass der Vully-Kuchen in seiner Ursprungsregion schlicht und einfach nur als "der Kuchen" bezeichnet werde, ohne dass es weitere Erklärungen bräuchte. Hier das Rezept: Zutaten:  Teig: 500 g Mehl; 20 g Hefe; 1/2 EL Salz; 75 g Butter; 3 dl lauwarme Milch; 1 Ei Für den Belag: 1 Eigelb; 4 dl Rahm; Butterflocken; Würfelzucker; Zimtpulver. Möchten Sie an den Themen dranbleiben, die in der Schweiz diskutiert werden?  Mit der ?-App 'SWI plus' erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten aus der Schweiz: ? Android oder ? iPhone Zubereitung: Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Vertiefung anbringen. Hefe ...
 
Nummer 2: Kanton Bern
So, 1 Dez 2019 23:15:00 GMT - Der Kanton Bern hat kulinarisch einiges zu bieten. Für den Adventskalender haben wir das Meitschibei ausgewählt.  Obwohl es der berndeutsche Name für Mädchenbeine ist, handelt es sich dabei nicht etwa um ein Fleischgericht. Nein, es ist ein hufeisenförmiges Hefegebäck mit Nussfüllung. In der Westschweiz kennt man es als Croissant Viennois. Es heisst, dass immer mehr Bäckereien das Meitschibei wegen der gendergerechten Sprache unter dem Namen Glücksbringer anbieten. Hat es doch die Form eines Hufeisens ? was in unseren Breitengraden als Symbol für Glück steht. Unsere App ?SWI plus? liefert Ihnen täglich ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Debatten und medialen Themen in der Schweiz bietet. Mit ?SWI plus? wollen wir aber auch erfahren, was Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beschäftigt und interessiert.  Hier gehts zum Download:  ? Android oder ? iPhone Hier das Rezept: Zutaten:  Teig: 160g Butter; 2 Eier; 1 Ei zum ...
 
Türe Nummer 1: Aargau
Sa, 30 Nov 2019 23:15:00 GMT - Fangen wir doch gleich mit der berühmten Aargauer Rüeblitorte an.  Dass der Kanton als Rüeblikanton bezeichnet wird, basiert vermutlich auf einer Verwechslung.  Historiker gehen davon aus, dass der Begriff tatsächlich auf die in der Region liegenden Anbaugebiete der Zuckerrüben zurückgeht. Eigentlich müsste der Kanton Aargau also Rübenkanton heissen. Rüebli oder Rüben hin oder her: Die Aargauer Spezialität ist und bleibt die Rüeblitorte. Kennen Sie schon unsere ? "SWI plus"-App ??  Mit ihr erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten aus der Schweiz: ? Android oder ? iPhone Hier das Rezept: Zutaten:  250g Zucker; 5 Eigelbe;  2 Esslöffel heisses Wasser; 250g Rüebli, fein gerieben; 250g Mandeln; 1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und Saft; 2 Esslöffel Kirsch; 80 g Mehl; 2 Teelöffel Backpulver; 5 Eiweisse; 1 Prise Salz; 300g Puderzucker; 2 Esslöffel Kirsch oder Zitronensaft; 2 Esslöffel Wasser; 12 Marzipanrüebli Zubereitung: Biskuitteig:
 
Adventskalender 2019
Sa, 30 Nov 2019 23:00:00 GMT - Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, liebe swissinfo.ch-Leserinnen und -Leser Der Advent ist ? zumindest in der Schweiz ? die Zeit der Mandarindli, Weihnachtsguetzli und des Glühweins. Er ist aber auch die Zeit der Besinnlichkeit, des Lichts, der Vorfreude, Familie und Heimat. Ebendiese Heimat möchten wir Ihnen in der Vorweihnachtszeit Tag für Tag, Adventstürchen für Adventstürchen näherbringen. Wir begleiten Sie durch die Adventszeit und stellen Ihnen jeden Tag eine kulinarische Spezialität aus einem anderen Kanton vor. Ein Stück Heimat also ? egal, wo Sie gerade sind. Und falls Sie die Lust zum Nachbacken oder -kochen packt, liefern wir Ihnen gleich das Rezept dazu. Was ist ein Adventskalender?  Der Adventskalender gehört zum christlichen Brauchtum und entstand im Laufe des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Er wurde eingeführt, um Kindern die verbleibende Zeit bis zum Heiligabend zu veranschaulichen und die Vorfreude auf das ...
 
10 Jahre Minarett-Verbot: Rückblick auf eine hart umkämpfte Debatte
Fr, 29 Nov 2019 13:00:00 GMT - Keine neuen Minarette: Heute vor 10 Jahren befürwortete eine Mehrheit der Schweizer Wählerinnen und Wähler und aller Kantone eine Volksinitiative, die den Bau weiterer Minarette in der Schweiz verbot. Wir blicken zurück auf eine heftige Debatte und was sich seither verändert hat.  Die Volksinitiative wurde von 57,5% der Schweizer Stimmberechtigten angenommen, obwohl sie von den meisten Politikern sowie von Kirchen und islamischen Organisationen innerhalb und außerhalb der Schweiz abgelehnt wurde.  Nur die rechts-konservative Schweizerische Volkspartei (SVP) und die christliche, nationalkonservative Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) unterstützten den Vorschlag. Für sie symbolisierte das Minarett den religiös-politischen Machtanspruch des Islams. Mit dem Ja zum Verbot landeten die Initianten eine Politsensation, die niemand vorausgesehen hatte. Heute, zehn Jahre nach der Befürwortung dieser Initiative, wächst die Zahl der Muslime in der Schweiz weiter, und der Bau von ...
 
Wie wichtig sind Hochschul-Rankings?
Do, 28 Nov 2019 15:00:00 GMT - Schweizer Schulen schneiden in internationalen Hochschulrankings oft gut ab. Aber wie werden diese Ergebnisse von den Institutionen selbst interpretiert und warum unterscheiden sie sich so stark?   Während die einen argumentieren, dass Hochschulrankings dazu beitragen, die Qualität in einem zunehmend globalen, wettbewerbsorientierten und vielfältigen Umfeld zu bewerten. Sagen andere, dass solche Ranglisten Universitäten dazu bringen, sich nur auf das Abschneiden im Ranking zu konzentrieren: Ranking-freundliche Forschung anstatt Lehr- und Sozialverantwortung. Kritiker haben auch auf Rankings verwiesen, die die 200 besten Unis bevorzugen, von denen viele in Europa und Nordamerika liegen.  Die Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich schneidet von den Schweizer Universitäten immer wieder am besten ab. An zweiter Stelle folgt ihr Pendant in der Westschweiz, die EPFL in Lausanne. Die beiden könnten an der Spitze bald Gesellschaft erhalten: Zwei Forscher der Universität Genf ...
 
Erst die Alpen ? dann die Anden
Mi, 27 Nov 2019 15:00:00 GMT - Auf seiner berühmten Forschungsreise durch Amerika hatte Alexander von Humboldt auch Schweizer Messgeräte im Gepäck - und seine in den Schweizer Alpen gewonnenen Erkenntnisse im Hinterkopf. Das Humboldt-Jahr anlässlich des 250. Geburtstags des Universalgenies neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, das auch für den renommierten Berner Humboldt-Forscher Oliver Lubrich ereignis- und erfolgreich war. Der Literaturwissenschaftler hat nicht nur über die Verbindungen Humboldts in die Schweiz geforscht, sondern jüngst auch mit seinem Kollegen Thomas Nehrlich eine viel gelobte Berner Ausgabe mit bisher nicht veröffentlichen Schriften des deutschen Abenteurers und Forschers herausgegeben. Bereits in den 1990er-Jahren als Student fiel Oliver Lubrich während seiner Reisen in Südamerika auf, dass Humboldt dort allerorts mit Denkmälern und als Namensgeber präsent schien.  "Erstaunlicherweise waren seine Werke aber im Buchladen kaum erhältlich", erinnert sich der wie Humboldt in Berlin ...
 
Die Schweiz, ein Volk von Migranten?
Di, 26 Nov 2019 15:00:00 GMT - Migration gehört zur Schweiz: Die Ausstellung "Homo migrans" im Historischen Museum Bern zeichnet die Bevölkerungsbewegungen nach, die das Territorium der Schweiz und seine Bewohner und Bewohnerinnen über Jahrtausende hinweg geprägt haben. Sie gibt auch Auslandschweizern eine Stimme. Wie viel Migration steckt in mir? Die Ausstellung "Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs" im Historischen Museum Bern beginnt mit dieser einfachen Frage. Oder vielleicht doch nicht ganz so einfach, wie ein Rundgang durch zwei Millionen Jahre Bevölkerungsbewegungen zeigt, die ihren Anfang in Afrika nehmen und schliesslich bis auf das Territorium führen, das wir heute "Schweiz" nennen. Die Ausstellung "Homo migrans" ist noch bis am 28. Juni 2020 im Historischen Museum in Bern zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr. Besucher und Besucherinnen können die Spuren der ersten Menschen verfolgen, die sich gegen 15'000 v. Chr. in der Region niederliessen und eintauchen ...
 
Homosexuelle im Kosovo: Kamera gibt ihnen eine Stimme
So, 24 Nov 2019 10:00:00 GMT - Im Kosovo sind Homosexuelle oft dazu verurteilt, ihre sexuelle Identität zu verstecken. Ihr Leben ist aber auch in der albanischen Diaspora in der Schweiz schwierig. Der kosovarisch-schweizerische Fotograf Pierre-Kastriot Jashari wollte ihnen eine Stimme geben. "In meinem Volk hat es Homosexualität nie gegeben." Diese Worte eines Imams im Kosovo, der offen erklärt, homophob zu sein, werden durch die Rhythmen der elektronischen Musik verwischt, zu denen sich die LGBTIQ-Gemeinschaft in Pristina endlich, ausdrücken kann, sicher vor unerwünschten Blicken, wenn auch an geheim gehaltenen Orten. In Fotos und Videos fasst das Projekt von Pierre-Kastriot Jashari, einem Schweizer Fotografen albanischer Herkunft, zusammen, wie unmöglich es für sexuelle Minderheiten im Kosovo ist, frei zu leben. Auch wenn es in der Hauptstadt Pristina heute eine Pride-Parade gibt, und ein Teil der Bevölkerung offen ist für Vielfalt, bleibt der kulturelle Würgegriff hart. Für seine Porträtserie Bonu Burrë!
 
Jüdischer Friedhof im Niemandsland
Sa, 23 Nov 2019 10:00:00 GMT - In einem abgelegenen Waldstück liegt der grösste und gleichzeitig auch älteste jüdische Friedhof der Schweiz. Wie kam es, dass der Friedhof im Niemandsland zwischen den Gemeinden Endingen und Lengnau im Kanton Aargau zu liegen kam? Im Jahre 1646 beschloss die damalige Regierung der Eidgenossenschaft, alle Juden aus der Schweiz auszuweisen. Weil aber kein Land sie aufnehmen wollte, liess man sie schliesslich in der Grafschaft Baden bleiben. Dieses Gebiet war Untertanenland aller Eidgenossen. Der Landvogt von Baden war nicht abgeneigt, da er von den Juden hohe Schutzgelder und Abgaben kassieren konnte. In der Stadt Baden wollte man die Juden auch nicht haben. Die jüdischen Familien zogen daher ins Surbtal, in die Gemeinden Lengnau und Endingen, nicht weit von der Stadt Baden. Die Stadtnähe war für die Juden wichtig, weil sie nur als Hausierer und Händler arbeiten durften. So konnten sie ihre bescheidenen Geschäfte betreiben. Jahrzehntelang durften sie nur hier wohnen. Die Juden ...
 
Warum einige Schweizer Eltern den Heimunterricht vorziehen
Do, 21 Nov 2019 12:00:00 GMT - Weshalb entscheiden sich Eltern, ihre Kinder daheim zu unterrichten? Darüber ist in der Schweiz eine Debatte entbrannt. Kürzlich hat das Bundesgericht entschieden, in der Schweiz gebe es kein verfassungsmässiges Recht auf Heimunterricht. Dies, nachdem eine Mutter aus dem Kanton Basel-Stadt, die ihren hochbegabten Sohn daheim unterrichten wollte, Berufung eingelegt hatte. Die Mutter hatte erklärt, dass das lokale Bildungssystem nicht gut genug für ihr hochbegabtes Kind und ihr Vertrauen in das System erschüttert sei. Mit dem Bundesgerichtsurteil geriet diese Praxis ins Scheinwerferlicht ? und sorgte für zahlreiche Reaktionen. Warum entscheiden sich ? angesichts des als hochqualitativ angesehenen Bildungssystems der Schweiz ? einige Eltern trotzdem dafür, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten? Das fragten sich viele. Zunehmend beliebter In der Schweiz liegt die Bildungshoheit bei den 26 Kantonen. Sie haben unterschiedliche Ansichten, was den Heimunterricht betrifft (siehe Infobox).
 
"Wir gehen noch zu oft davon aus, zu wissen, was gut ist für das Kind"
Mi, 20 Nov 2019 07:49:00 GMT - Das Kind selbst ist der beste Experte für seine eigene Situation. Vor 30 Jahren hat die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes einen neuen Ansatz im Jugendstrafrecht eingeführt. Der Schweizer Jean Zermatten, eine treibende Kraft dieser Revolution, hält fest, dass es noch mehr Umdenken brauche, um die Verletzungen von Kinderrechten stärker zu bekämpfen. Am 20. November 1989 hat die internationale Staatengemeinschaft die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Das Abkommen löste eine beispiellose Begeisterung aus, und die meisten Staaten ratifizierten es rasch. Bis heute haben insgesamt 196 Länder das Übereinkommen ratifiziert, die Schweiz tat dies 1997. Jean Zermatten gilt international als ausgewiesener Experte im Bereich Jugendstrafrecht. Er sass als erster Schweizer im UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes, den er später auch präsidierte. Am Anfang als Jugendrichter im Kanton Wallis widmete Zermatten seine ganze Karriere dieser Sache. Ein Interview. ...
 
Der Kiwi, der fast wie Pelé spielte
So, 17 Nov 2019 10:00:00 GMT - Er ist der beste Fussballspieler Ozeaniens des letzten Jahrhunderts. Wynton Rufer, Sohn eines Schweizer Auswanderers nach Neuseeland und einer Maori, spielte in den höchsten Ligen der Schweiz und Deutschlands und gewann in seiner Karriere sechs Titel und Pokale. Heute leitet er eine Fussballschule in Auckland. Ein Porträt. "Wenn du die Liste der besten Fussballspieler Ozeaniens im letzten Jahrhundert anschaust, findest du meinen Namen an der Spitze. Nicht schlecht, oder?", sagt Wynton Rufer am Telefon.  Und er sagt es nicht mit Arroganz, sondern mit dem Bewusstsein derer, die wissen, dass sie ihre Spuren in der Welt des Fussballs hinterlassen haben. Nicht in Neuseeland, wo vor allem die Rugby-Nationalmannschaft All Blacks verehrt wird, sondern in der Schweiz und Deutschland. Dort hat Wynton Rufer die Herzen der Fans des FC Zürich, FC Aarau, der Grasshoppers, von Werder Bremen und Kaiserslautern erobert. "Ich wollte immer schon professioneller Fussballspieler werden", erinnert ...
 
Schweizer Stimmbürgerinnen und -bürger auf dem Weg zur Minderheit
Fr, 15 Nov 2019 14:08:00 GMT - Wer regiert den Kanton? Wie entwickelt sich die Stadt? Welche Tramlinie wird gebaut? Bei diesen Fragen entscheidet in der Schweiz das Stimmvolk. Im Kanton Basel-Stadt gibt es aber immer weniger Menschen, die bei diesen Fragen mitbestimmen können. Eine Tendenz, die sich auch in anderen Schweizer Städten zeigt. Die Anzahl Stimmberechtigter sinkt ? und in zehn Jahren könnten im Kanton Basel-Stadt gemäss Berechnungen des kantonalen Statistischen Amtes weniger als die Hälfte der Bevölkerung stimmberechtigt sein. Der Grund: Es wandern mehr Menschen aus dem Ausland in die Schweiz ein, als sich einbürgern lassen. Dieser Trend betrifft die Schweiz insgesamt. Was bedeutet das für die direkte Demokratie, wenn ein immer grösser werdender Teil der Bevölkerung nicht mitbestimmen darf?  In Basel geboren, in Basel zuhause Paola Palmieri ist eine von ihnen. Sie lebt in Basel, darf aber nicht abstimmen und wählen. Denn sie ist italienische Staatsbürgerin. "Ich bin 1977 hier in Basel geboren.
 
Von Notwohnungen zu hippen Mittelstandssiedlungen
Fr, 15 Nov 2019 10:00:00 GMT - Nach dem ersten Weltkrieg waren in der Schweiz viele Menschen obdachlos. Genossenschaften linderten die Wohnungsnot, manche feiern dieses Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum. Die Industrialisierung führte dazu, dass ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Menschen vom Land in die Städte strömten. Das verknappte den Wohnraum. Im Sommer 1889 waren in der Stadt Bern fast 100 Familien obdachlos. Viele von ihnen wohnten im Wald nahe der Stadt im Freien ? eine unhaltbare Situation. Bern baute daher als erste Stadt der Schweiz mit Steuergeldern Wohnungen für die Unterschicht. Ab 1890 gründeten Mieter des Mittelstands in der Schweiz erste Selbsthilfegenossenschaften. Die Idee: Wenn mehrere Personen sich zusammenschliessen, können sie günstiger Wohnungen bauen und diese zum Kostenpreis an sich selbst vermieten, also ohne Gewinn machen zu müssen. Hilfe zur Selbsthilfe Weil wegen des Ersten Weltkrieges wenig gebaut wurde, spitzte sich die Wohnungsnot während und nach dem Krieg erneut zu.
 
Historiker kratzen am Bergier-Bericht
Do, 14 Nov 2019 09:17:00 GMT - Die Frage der Anzahl jüdischer Flüchtlinge, die während des Zweiten Weltkriegs von den Behörden an der Schweizer Grenze abgewiesen worden waren, spaltet Historiker nach wie vor. Das französische Journal Revue d'histoire de la Shoah zieht eine Bilanz. Der Grenzposten von Caprino mit Blick auf den Luganersee wurde 1935 zunächst teilweise in ein Zollmuseum umgewandelt. Die Idee dazu hatte der Grenzbeamte Angelo Gianola, der dem Publikum auf diese Weise typische Gegenstände aus dem Alltag der Grenzwächter zeigen wollte, vor allem Schmuggelwaren. In den 1970er-Jahren wurde das Gebäude schliesslich zum offiziellen Schweizer Zollmuseum. War es das Bemühen um den Aufbau eines Archivs oder der Argwohn gegenüber den Schmugglern, der die Zollbeamten veranlasst hatte, während der Kriegsjahre akribisch Buch darüber zu führen, wer alles an der Grenze auftauchte? Grenz-Journal "Meines Wissens ist dies das einzige Grenzregister in der Schweiz, in dem neben den Namen der aufgenommenen ...
 
In Costa Rica dem Schweizer Sozialamt entflohen
Mi, 13 Nov 2019 13:00:00 GMT - Sie konnten es sich in der Schweiz finanziell nicht mehr leisten. Deshalb machten Kati und Peter Diethelm aus der Not eine Tugend und wanderten nach Costa Rica aus. "Es ist wie ein zweites, geschenktes Leben", sagt Kati Diethelm rückblickend. Das zweite Leben der Diethelms ist dasjenige von Ausgewanderten. Vor über zwei Jahren fassten Kati Diethelm und ihr Ehemann Peter den Entschluss, der Schweiz den Rücken zu kehren, ihr Haus zu verkaufen und nach Costa Rica auszuwandern. Der Grund: die Finanzen. Die Diethelms konnten sich das Leben in der Schweiz nicht mehr leisten. Sie lebte nach zwei Burnouts von einer halben IV-Rente, er wurde nach einer missglückten Hüftoperation arbeitsunfähig. Zuvor war Peter Diethelm selbständig. Die Pensionskasse ist für seine Gesundheitspraxis, die er aufgeben musste, draufgegangen. "Bevor wir ein Fall für das Sozialamt werden, haben wir rechtzeitig nach einer Lösung gesucht", sagte Kati Diethelm kurz vor der Abreise ins Ausland gegenüber der Aargauer ...
 
Zwei Kinder in der Schweiz? Macht 540'000 Franken, bitte!
Di, 12 Nov 2019 09:19:00 GMT - Im Land der hohen Lebenshaltungskosten können Kinder zum Luxus werden. Die direkten Unterhaltskosten betragen im Durchschnitt zwischen 1200 und 1800 Franken pro Monat und Kind. Dazu kommen die wohl höchsten Kinderbetreuungskosten der Welt. Und mehr. Gitarrenunterricht, Ausflüge in den Europapark, alles von der Schneekönigin, das neueste iPhone: Es gibt viele Möglichkeiten, den Nachwuchs zu verwöhnen. Schon vor der Geburt geben viele Eltern mehrere tausend Franken für Kleidung, Kinderwagen, Babytragen oder Autositze aus, damit sie ihr begehrtes Wesen unter besten Bedingungen begrüssen können. Aber auch ohne übertriebenen Konsum ist die Erziehung eines Kindes in der Schweiz teuer. Aber wie teuer genau? Wir wollen es herausfinden. Was kostet ein Kind in der Schweiz? Soweit uns bekannt, gibt es zwei offizielle Studien zu diesem Thema, die Zahlen ausweisen. Der erste, nüchterne Titel "Kinderkosten in der Schweiz", stammt vom Bundesamt für  Statistik. Die Autoren haben 2009 ...
 
Job und Kinder: Wieso es für Schweizer Mütter hohe Hürden sind
Mo, 11 Nov 2019 09:00:00 GMT - Ein swissinfo.ch-Leser fragte, ob es zutreffe, dass Schweizer Frauen nicht mehr arbeiten und stattdessen zu Hause bleiben würden, wenn sie Kinder haben. Die Daten zeigen, dass dies heute nicht mehr der Fall ist. Frauen schultern aber noch immer häufig den grössten Anteil der Kinderbetreuung und Hausarbeit und scheiden eher aus dem Berufsleben aus, wenn sie Kinder bekommen. In den letzten 30 Jahren hat sich viel verändert. 1991 waren rund 40% der Mütter nicht berufstätig, während heute nur noch ein kleiner Teil der Frauen mit Kindern ? etwa eine von fünf ? zu Hause bleibt, wie ein Bericht des Bundesamts für Statistik (BfS) zeigt. Die meisten Mütter, insbesondere jene mit einer mittleren oder höheren Ausbildung, kehren nach Angaben des BfS innerhalb des ersten Jahres nach der Geburt des Kindes ins Berufsleben zurück. Aber, und das gilt es auch zu sagen: 70%, also über zwei Drittel der Frauen befürchten beim ersten Kind negative Konsequenzen für ihre berufliche Karriere.  Eine ...
 
Trotz Kritik inhaftiert die Schweiz noch immer Kinder
Mi, 6 Nov 2019 13:40:00 GMT - Jedes Jahr werden rund 20 Kinder in Schweizer Gefängnissen eingesperrt. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt und die Behörden nehmen sie vor ihrer Abschiebung in Haft. Trotz heftiger Kritik weigert sich das Parlament, diese Praxis zu verbieten. Die Schweiz ist eines von 196 Ländern, die das UNO-Übereinkommen über die Rechte des Kindes ratifiziert haben. Dieses besagt, dass die Inhaftierung Minderjähriger nur als letztes Mittel und nur so kurz wie möglich eingesetzt werden sollte. Dennoch werden jedes Jahr rund 20 Kinder in verschiedenen Gefängnissen des Landes eingesperrt. Zwischen 2017 und 2018 wurden in der Schweiz 37 Minderjährige für einen Zeitraum von 2 bis 120 Tagen inhaftiert, wie der jüngste Bericht der Schweizer Kommission zur Verhütung von Folter zeigt. Diese Kinder waren Asylsuchende im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Nachdem ihr Asylgesuch abgelehnt worden war, wurden sie bis zu ihrer Ausweisung aus der Schweiz inhaftiert. Eine "Administrativhaft", die in der Schweiz bei ...
 
Von der Haft zur Begleitung: Die Wandlung des Gefängnisses in Moutier
Mi, 6 Nov 2019 09:30:00 GMT - Der Kanton Bern hat entschieden, dass das Gefängnis von Moutier neu für die Unterbringung abgelehnter Asylsuchender zuständig ist, die vor der Ausweisung stehen. Eine grosse Veränderung im Alltag des Personals und der Institution. Im Rahmen einer Reorganisation des Justizvollzugs im Kanton Bern ist das Regionalgefängnis in Moutier seit dem 1. Juli 2018 spezialisiert auf die Administrativhaft von abgelehnten Asylsuchenden, die vor ihrer Ausschaffung stehen. Insgesamt gibt es 28 Plätze für 24 Männer und 4 Frauen: 14 Einzelzellen, eine Zweierzelle und vier Dreierzellen. Diese Spezialisierung erleichtert die Lockerung des Haftregimes, weil die Haftvorschriften weniger strikt sind, als in einer Strafvollzugsanstalt, wie die Direktion erklärt. Eine wesentliche Änderung für das Personal und die allgemeine Funktionsweise der Institution. In Moutier sind die Inhaftierten, die arbeiten (Reinigung, Wäscherei, Produktion von Holzbündeln oder Kartonage für die Uhrenindustrie) zwischen 9 Uhr ...
 
"1989 erfasste die Schweiz eine Sympathie-Welle für Osteuropa"
Di, 5 Nov 2019 14:22:00 GMT - Die Berliner Mauer fällt, es herrscht Aufbruchstimmung in Europa. In der Schweiz hegt die Bevölkerung grosse Bewunderung für die ostmitteleuropäischen Länder. 30 Jahre später macht sich Ratlosigkeit breit. Ein Gespräch mit Osteuropa-Historikerin Julia Richers. Als vor und nach dem Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren die Bürgerinnen und Bürger ehemaliger sozialistischer Volksrepubliken ihre Herrscher vom Sockel stürzen, sympathisiert die Schweizer Bevölkerung mit den Dissidenten im Osten. Das Schicksal der Kleinen, die sich gegen die Grossen behaupten müssen, liegt der kleinen Schweiz am Herzen. 30 Jahre später macht sich Ernüchterung breit. Die illiberale Wende in Ungarn und Polen, der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland oder die Armut, unter der immer noch ein Grossteil der Bevölkerung der ehemaligen ?Ostblockstaaten? leidet, zementiert das Konstrukt des ?rückständigen? Ostens in unseren Köpfen und führt zu Unverständnis. SWI swissinfo.ch hat mit der Historikerin Julia ...
 
Als die Welt sich über Kurzwellen informierte
So, 3 Nov 2019 09:00:00 GMT - Der Auslandsdienst der SRG war nicht immer eine Multimedia-Plattform, wie das heutige SWI swissinfo.ch. Im Video hören und sehen Sie Aufnahmen aus der Zeit, als der internationale Dienst der Schweiz noch ein Radio war. Von Mitte der 1930er-Jahre bis 2004 hiess der internationale Dienst der Schweiz Schweizer Radio International (SRI). Die ersten Jahrzehnte des Bestehens von SRI waren die Blütezeit der Kurzwelle - sie war oft die einzige Möglichkeit, Nachrichten direkt aus anderen Ländern zu erhalten. Eine kurze Geschichte von SRI, dem Vorgänger von swissinfo.ch, erklärt die Töne im obigen Video. Was 1935 als Schweizerischer Kurzwellendienst begann, wuchs zur Ausstrahlung von Programmen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch über andere europäische Sprachen bis hin zu Arabisch und änderte schliesslich seinen Namen in Schweizer Radio International. Der internationale Dienst galt als Stimme der Neutralität in Kriegszeiten, zuerst während des Zweiten Weltkriegs, später ...
 
Werwölfe in der Schweiz
Do, 31 Okt 2019 10:55:00 GMT - Von der Westschweiz aus nahm der Wahn der Hexenverfolgung seinen Ausgang. Weniger bekannt ist, dass in der Schweiz bis ins 18. Jahrhundert auch Werwölfe gejagt wurden. Über die alpine Spezialität der Werwolf-Prozesse.  Die Westschweiz wurde im Mittelalter eines der frühen Zentren der Hexenverfolgung. Man hatte in der Region in Prozessen gegen Ketzer wie die Waldenser einiges an Wissen gesammelt, das nun gegen andere Teufelsbündler verwendet wurde.  Ab 1430 begann man im Wallis, um Lausanne, Fribourg und den Genfersee, aber auch in Basel, Frauen wie Männer vor Gericht zu zerren, weil man ihnen vorwarf, sie hätten sich mit teuflischem Schadenzauber gegen die christliche Gemeinschaft gewendet. In den von den Inquisitoren erfolterten Protokollen schlich sich in jenen Jahren eine Figur ein, die unter Theologen und Dämonologen für Aufruhr sorgen sollte: Der Wolf.  Den Wolf geritten Zunächst erschien er in mehreren Prozessen plötzlich als Reittier für Hexen. So wurde 1433 in Basel ...
 
Wieso brauchen wir eine freie Presse?
Mi, 30 Okt 2019 10:00:00 GMT - Informations- und Pressefreiheit verteidigen: Das ist Sinn und Zweck von Reporter ohne Grenzen. Zum 20-jährigen Bestehen von swissinfo.ch schauen wir auf die Arbeit dieser NGO und auf ihre Befürchtung, wonach die freie Presse heute Angriffen ausgesetzt sei wie nie zuvor. Ein junges Mädchen mit Zöpfen blickt über seine Schulter zum Fotografen und bemüht sich, den übergrossen Rucksack, den es nur an einem Riemen festhält, nicht loszulassen. Auf einer anderen Fotografie posiert ein Junge für die Kamera. Auf dem rosa T-Shirt, das er trägt, ist ein Schwinger aufgedruckt ? die Farbe passt zur Zuckerwatte, die er in seiner rechten Hand hält. Beide Fotos wurden in der Stadt Aleppo, in Syrien, aufgenommen, doch dazwischen liegen fünf Jahre. Die intakte Welt des Mädchens ? ist es auf dem Weg zur Schule, als es die Kopfsteinpflasterstufen hinaufsteigt? ? steht in krassem Gegensatz zur Welt des Jungen. Es ist nicht sein T-Shirt und auch nicht die Zuckerwatte, die unsere Aufmerksamkeit erregt.
 
"Das wäre eine Diskriminierung von Schweizerinnen und Schweizern"
Di, 29 Okt 2019 09:11:00 GMT - ??????? Auslandschweizer Franz Muheim antwortet auf unseren gestrigen Meinungsbeitrag von Paul Widmer. Dieser forderte, dass Ausländer in der Schweiz mehr Rechte haben sollten. Und Auslandschweizer im Gegenzug weniger.   Paul Widmer, ehemaliger Diplomat und Lehrbeauftragter für internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen, schreibt ?Ausla?nder in der Schweiz haben Pflichten, aber kein Stimmrecht. Fu?r Auslandschweizer ist es genau umgekehrt. Das ist unfair.?  Widmers Hauptthese ist falsch. Ausländer in der Schweiz haben kein Stimmrecht, obwohl sie von Entscheidungen direkt betroffen sind. Das ist ein Problem, welches man zu Recht anprangern kann. Aber man löst es nicht, indem man eine andere Gruppe diskriminiert ? und den Auslandschweizern das Stimmrecht entzieht.  Als Auslandschweizer verstehe ich diese Problematik sehr gut. Wie Paul Widmer unterstütze ich das kommunale Stimm- und Wahlrecht auf lokaler Ebene für Ausländer, welche seit mehreren Jahren in der ...
 
Bild der Woche
So, 27 Okt 2019 08:00:00 GMT - In dieser Serie stellt die Bildredaktion von swissinfo.ch jede Woche ein Foto vor, das ein aktuelles Ereignis illustriert.
 
Schweizer Migrationspolitik als Rezept für Europa?
Fr, 25 Okt 2019 11:30:00 GMT - Die Kantone sind in der Schweizer Migrationspolitik wichtige Akteure. Sind sie doch nicht einfach Vollzugsorgane, sondern haben eigenen Handlungsspielraum. Das führt dazu, dass einige Kantone die Gesetze restriktiver auslegen als andere. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer Studie um Gianni D'Amato von der Universität Neuenburg.  Europa könnte sich vom Schweizer System inspirieren lassen, sagt der Professor und Direktor des Schweizerischen Forums zur Erforschung von Migration und Bevölkerung im Interview. Kleine Differenzen, die für betroffene Asylsuchende- denn um diese Menschen geht es hier - weitreichende Folgen haben können: Die Migrationspolitik in der Schweiz wird in jedem Kanton unterschiedlich umgesetzt.  Das Schweizerische Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien (SFM), das an der Universität Neuenburg angesiedelt ist, hat die Gesetzesanwendungen in den Kantonen auf ihre Unterschiede geprüft.  Die Forschenden untersuchten die Bereiche Integration, Schutz ...
 
"Die Schweiz kommt ihren Verpflichtungen noch zu wenig nach"
Mi, 23 Okt 2019 06:30:00 GMT - Die Schweiz hat die Behindertenrechtskonvention 2014 in New York ratifiziert und sich damit unter anderem verpflichtet, die Inklusion von Menschen mit kognitiven Behinderungen in der Gesellschaft zu fördern. Wie Inklusion konkret aussehen könnte, zeigt ein Musikfestival in Zürich. Inklusion von Menschen mit kognitiven Behinderungen Inklusion bedeutet, dass Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen als gleichwertige Mitglieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihre Andersartigkeit als Bereicherung empfunden wird.   Der Saal in der Roten Fabrik ist voll. Die Stimmung bombig. Das Publikum klatscht, singt mit und jubelt. Auf den ersten Blick ein ganz normales, äusserst gelungenes Musik-Festival. Auf den zweiten Blick zeigt sich: Sowohl im Publikum als auch auf der Bühne singen, feiern und applaudieren Menschen mit und ohne geistige Beeinträchtigung nebeneinander und miteinander. Die hierzulande berühmte Schweizer Sängerin Vera Kaa singt unter anderem davon, dass man ...
 
"Du und ich, wir verreisen mal ganz allein nach Saas-Fee"
Di, 22 Okt 2019 15:19:20 GMT -
 
Auf den Spuren eines "touristischen Werbers" des 19. Jahrhunderts
Mi, 16 Okt 2019 09:00:00 GMT - 1863: Wir stehen am Beginn des Massentourismus in der Schweiz. Der britische Fotograf William England reist in die Schweiz und erfasst mit modernsten fotografischen Techniken die Wunder des Alpenlandes, dessen Städte und Menschen. Es ist ein durchschlagender Erfolg. 2019: Das digitale Zeitalter boomt. Der Tessiner Künstler Alan Alpenfelt beschliesst, die gleiche Reise wie William England zu unternehmen. Mit fortschrittlichen audiovisuellen Aufnahmewerkzeugen kreiert er ein Kunstprojekt, das zeigt, wie sich die Schweiz in 156 Jahren verändert hat. Es waren die Briten, die dem Schweizer Tourismus die Türen öffneten. Zu Beginn des 18. und 19. Jahrhunderts reisten Wissenschaftler in die Schweiz. Anschliessend kamen die Abenteurer, welche die Berge für das pure Vergnügen besteigen wollten, um die Alpen zu bezwingen (ein Hobby, das in den Augen der damaligen Einheimischen absurd wirken musste). 1857 wurde in London der Alpine Club, der erste Verein von Bergsteigern, gegründet. Die ...
 
Grüne Welle, Frauenwahl und neue Mehrheitsbeschaffer
Di, 15 Okt 2019 09:00:00 GMT - Gefangen in der Frage, welche Wahlprognose nun stimmt, übersieht man gerne das Wichtigste: Spätestens am Wahlabend stellen sich Fragen nach den Ursachen und Folgen der Nationalratswahlen für die Politik. Meine Auslegeordnungen der wahrscheinlichsten Interpretationen. Nehmen wir an: Am 20. Oktober 2019 gewinnen Grüne und Grünliberale im Nationalrat Stimmenanteile und Sitze hinzu, wie es ein Abgleich aller Prognosen hier nahelegt. Unterstellen wir zudem, dass die SVP am meisten verliert, während BDP und CVP beschränkte Rückgänge erleiden. Bei SP und FDP wäre dann ein Ergebnis rund um ein Halten am wahrscheinlichsten. Der Autor Claude Longchamp zählt zu den erfahrensten und angesehensten Politikwissenschaftlern und -analysten der Schweiz. Er war Gründer des Forschungsinstitutes gfs.bern, dessen Direktor er bis zu seiner Pensionierung war. Er ist nach wie vor Präsident des Verwaltungsrats. Longchamp analysierte und kommentierte während 30 Jahren Abstimmungen und Wahlen am ...
 
Die Schweizer Nonne, die das Zölibat abschaffen will
Mo, 14 Okt 2019 13:53:00 GMT - Florentina Camartin ist eine Nonne im Ruhestand, die ein Gelübde des Zölibats abgelegt hat. Als ein junger Priester in ihrer Ostschweizer Kirchgemeinde der Liebe wegen die Kirche verlassen musste, begann sie ihren Kreuzzug für eine Reform des Zölibats. "Wenn Priester ihre Arbeit aufgeben müssen, haben wir Pfarreien ohne Priester. Und eine Pfarrei ohne Priester ist wie eine Herde ohne Hirt", sagt sie. "Jetzt ist es an der Zeit, etwas zu tun." Deshalb begann sie, Unterschriften in ihrer Kirchgemeinde zu sammeln, um die Regeln des Zölibats in der römisch-katholischen Kirche zu liberalisieren. Tausende unterstützten sie. Sie liess die Petition ins Italienische übersetzen, um sie dem Papst zu zeigen. Nun versucht sie, jemanden zu finden, der diese dem Kirchenoberhaupt überreichen kann. "Sie muss ihn erreichen, er muss sie sehen", sagt sie. Ob sich etwas ändert, bleibt abzuwarten, aber Camartin sagt, dass sie zumindest alles getan haben wird, um junge Priester in der Kirche zu halten.
 
Die holzfällende Prinzessin und Superman als Babysitter
Fr, 11 Okt 2019 09:00:00 GMT - In der Schweiz ist der Entwicklungsverlauf von Mädchen und Jungen stark von Geschlechterunterschieden geprägt. Die "Gleichstellungsschule" versucht den Lernenden zu helfen, sexistische Vorurteile und Stereotypen zu erkennen und zu beseitigen. Erläuterungen anlässlich des Internationalen Mädchentags. "Als ich zur Schule ging, besuchten nur die Mädchen den Hauswirtschaftsunterricht und lernten Socken flicken und Kochen", erinnert sich eine 60-jährige Frau. Eine 15-jährige Schülerin, die in ihrer Nachbarschaft lebt, kann sich das kaum vorstellen: "Bei uns im Hauswirtschaftsunterricht kochen Mädchen und Jungen zusammen und lernen, Glühbirnen auszuwechseln." Allerdings ist die Gleichstellung in der Bildung in der Schweiz noch lange nicht erreicht. Der Entwicklungsverlauf hängt immer noch stark davon ab, ob man ein Mädchen oder ein Junge ist. Nach der obligatorischen Schulpflicht entscheiden sich Frauen immer noch eher für weniger gut bezahlte Jobs, die weniger Aufstiegsmöglichkeiten ...
 
In der "Gleichstellungsschule"
Fr, 11 Okt 2019 08:43:39 GMT - Dank neuer Lehrmittel haben die Lehrkräfte in der Westschweiz Zugang zu Material, das die Integration des Themas der Geschlechtergleichstellung in die regulären Aktivitäten eines Klassenzimmers ermöglicht. Alle Abbildungen stammen aus der ersten Broschüre der "Gleichstellungsschule".
 
Schweizer auf den Spuren der Göttin Artemis
Do, 10 Okt 2019 08:00:00 GMT - Ein archäologisches Rätsel in Griechenland wurde nach fast einem Jahrhundert gelöst ? dank der Arbeit von Schweizer Forschern. "Es war ein Riesenerfolg, dass wir das Heiligtum nach so langer Zeit gefunden haben", sagt Karl Reber. Er ist Professor für Archäologie an der Universität Lausanne und Direktor der Archäologischen Schule in Griechenland, ESAG. In dieser Funktion verbringt Reber seit Jahren einen Teil des Sommers auf Euböa, der zweitgrössten griechischen Insel, wo sich die Aktivitäten der Schule konzentrieren. Vor zwei Jahren konnte Reber mit seinem 40-köpfigen Team einen Durchbruch vermelden: Der lange in der Nähe des Dorfes Amarynthos vermutete Tempel der Göttin Artemis konnte eindeutig lokalisiert werden. Diesen Sommer wurde nun erstmals in einer Inschrift der Name "Amarynthos" gefunden ? womit nachgewiesen wurde, dass sich diese Ortsbezeichnung mit Unterbrüchen seit fast 3000 Jahren hält. Beim Heiligtum handelt es sich um den wichtigsten Sakralbau der Insel mit ...
 


Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
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