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Wenn Eltern trinken, leiden die Kinder
Fr, 15 Feb 2019 15:00:00 GMT - Alkoholismus von Eltern kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Kinder haben. Damit diese nicht ebenfalls in die Spirale von Abhängigkeit oder psychischer Erkrankung geraten, darf Alkoholismus kein Tabu mehr sein. Zwei Kinder von abhängigen Eltern erzählen ihre Geschichte, um anderen zu helfen. In der Schweiz wachsen rund 100'000 Kinder mit einem alkoholkranken Elternteil auf. Diese Kinder haben ein sechsmal höheres Risiko, selbst eine Sucht oder psychische Störung zu entwickeln. Zahlen, die den Ernst des Problems zeigen. Hinter den Statistiken verbergen sich schwierige Lebensgeschichten und stilles Leiden. Viele Kinder schweigen über ihre Not, um ihre Eltern zu schützen, oder aus Scham- oder Schuldgefühlen. Sucht Schweiz organisierte eine nationale Aktionswoche, um diesen Kindern eine Stimme zu geben.  "Ich hatte Angst, dass mein Vater meine Mutter umbringt." Sandra Leu* gehört zu jenen, die den Mut hatten, das Schweigen zu brechen. Ein Schweigen, das lange Zeit das ...
 
Schritt in Richtung Ehe für Schwule und Lesben in der Schweiz
Fr, 15 Feb 2019 13:02:00 GMT - Die Schweiz soll vorwärts machen und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare einführen. Auch sollen diese Kinder adoptieren können. Dies schlägt die Rechtskommission des Nationalrats vor, die Grosse Kammer des Schweizerischen Parlaments. Heiraten, wen man will, unbesehen vom Geschlecht: Dies soll in der Schweiz bald möglich sein. Damit wären Schwule und Lesben den Heterosexuellen weitestgehend gleichgestellt. Die Parlamentskommission hat einem entsprechenden Gesetzesentwurf zugestimmt und diesen in die Konsultation geschickt. Heute haben Schwule und Lesben die Möglichkeit zur eingetragenen Partnerschaft. Darin ist ihnen die Adoption von Kindern nicht erlaubt. Allerdings machten die Mitglieder des vorberatenden Parlamentsausschusses einen Vorbehalt: Sie nahmen die Samenspende für lesbische Paare raus aus dem Gesetz und wollen diese erst noch zur Diskussion stellen. Eine Samenspende ist aktuell nur gemischt-geschlechtlichen Ehepaaren erlaubt. Die Kommission schlug vor, das ...
 
Sterbehilfe erreicht in der Schweiz einen neuen Höchststand
Mi, 13 Feb 2019 07:38:00 GMT - Die Anzahl der begleiteten Freitode ist im letzten Jahr in der Schweiz auf 905 gestiegen ? ein neuer Höchststand. Selber bestimmen, wann man diese Welt verlässt ? warum wollen das immer mehr Menschen? Die Gründe im Beitrag.
 
"Schweizer Tabakindustrie begeht in Afrika organisierten Völkermord"
Mo, 11 Feb 2019 16:06:00 GMT - Zigaretten aus Schweizer Produktion, die in Afrika verkauft werden, enthalten rund doppelt so viele Giftstoffe wie jene, die in der Schweiz geraucht werden. Die Senegalesische Liga gegen Tabak fordert nun die afrikanischen Länder auf, die chemische Zusammensetzung der Import-Zigaretten zu kontrollieren. Amadou Moustapha Gaye, der Präsident der NGO, wirft den Schweizer Behörden Laxheit vor. Die Organisation aus Senegal reagiert damit auf den Skandal um überdosierte Schweizer Zigaretten, die in Afrika verkauft werden. Enthüllt hatte ihn die französische Journalistin Marie Maurisse. Rauchen ist ein tödliches Risiko für die Gesundheit. In Afrika ist dieses Risiko grösser als in Europa. Recherchen von Maurisse, Gewinnerin des Public Eye Investigation Award, zeigen, dass Schweizer Unternehmen Zigaretten herstellen, die bewusst süchtig machen. Die Glimmstengel, die für den afrikanischen Markt hergestellt werden, sind also schädlicher als die für den Schweizer Markt. Die Schweiz ist ...
 
Wie eine Schweizerin den Karneval nach Bremen brachte
Mo, 11 Feb 2019 15:00:00 GMT - Janine Jaeggi organisierte vor 34 Jahren den ersten Samba-Karneval der Hansestadt Bremen in Deutschland. Der bunte Umzug zählt heute zu den grössten seiner Art in Europa. Nur noch wenige Wochen, dann ziehen sie wieder durch die Strassen der Bremer Altstadt und bringen die kühlen Norddeutschen in Stimmung: Hundert Samba-, Masken- und Stelzengruppen verjagen Ende Februar mit Sambarhythmen und kreativen Kostümen winterliche Gefühle aus der Stadt. Ganz vorne mit dabei wird wie in jedem Jahr die in Zürich geborene Janine Jaeggi sein, dieses Mal hoch auf Stelzen als Schmetterlingselfe. Ohne sie würde es den Bremer Samba-Karneval nicht geben: Die Künstlerin kam vor nunmehr 34 Jahren mit Gleichgesinnten auf die Idee des winterlichen Umzugs. Ein durchaus gewagtes Unterfangen, denn den zurückhaltenden Norddeutschen liegt der Karneval, die Fasnacht oder der Fasching, wie er je nach Region in Deutschland genannt wird, nicht gerade im Blut. Zumindest, so die Schweizerin, zeigt er seine ...
 
Konfessionslose wollen Blasphemie-Verbot aufheben
Mo, 11 Feb 2019 09:30:00 GMT - Laut dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof darf der Prophet Mohammed nicht als pädophil bezeichnet werden. Auch in der Schweiz riskiert man mit einer solchen Äusserung eine Strafe. Als in Pakistan die Christin Asia Bibi als erste Frau wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt wurde, gerieten die pakistanischen Blasphemie-Gesetze ins Interesse der Weltöffentlichkeit. Diese würden missbraucht, um die christliche Minderheit in Pakistan zu unterdrücken oder missliebige Personen aus dem Weg zu räumen, so Kritiker. Pakistanische Islamisten argumentierten derweil, es sei die Pflicht jedes Muslims, einen Gotteslästerer umzubringen. Diese Debatte mutet mittelalterlich an. Doch was nur Wenige wissen: Auch in der Schweiz ist Blasphemie eine Straftat. Gotteslästerer riskieren nicht gerade ihren Kopf wie in Pakistan, aber immerhin eine Busse. Im Schweizer Strafgesetzbuch heisst es: "Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den ...
 
Es gibt sie, die Vergessenen und Ausgeschlossenen
Fr, 8 Feb 2019 10:00:00 GMT - ?????????????? Die Demokratie bezieht ihre Legitimität aus dem Versprechen, das Volk angemessen zu repräsentieren. Ein kritischer Blick auf die Demokratie der Schweiz offenbart jedoch Mängel: Frauen, Junge sowie Menschen mit weniger Bildung und Einkommen werden in den politischen Institutionen nur schlecht repräsentiert. Ausländerinnen und Ausländer sind vom Stimmrecht ausgeschlossen. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Demokratische Rechte fallen nicht vom Himmel. Sie sind eine Errungenschaft mutiger Menschen, die politische Rechte für sich und ihre Mitmenschen gefordert und erkämpft haben. Diese Gleichheitsbestrebungen manifestierten sich auch in der Schweiz, wie ein Blick zurück zeigt. Vor fast genau 100 Jahren war die gesellschaftliche und politische Lage in der Schweiz ...
 
Genf stimmt über umstrittenes Laizismus-Gesetz ab
Do, 7 Feb 2019 13:00:00 GMT - Die Genfer Stimmberechtigten stimmen am Sonntag über ein umstrittenes neues Gesetz ab, das auf eine bessere Regelung der Beziehung zwischen Staat und Religion abzielt und das Prinzip des Laizismus im Kanton bekräftigt. Für die Gegner gehen die geplanten Änderungen zu weit, etwa das Verbot für kantonale Angestellte, bei der Arbeit sichtbare religiöse Symbole zu tragen. Genf ist ein kosmopolitischer Schmelztiegel; rund 40% der Einwohner und Einwohnerinnen stammen ursprünglich aus dem Ausland. Der Kanton des protestantischen Reformers Jean Calvin wird manchmal auch als protestantisches Rom bezeichnet. Doch die Zeiten haben sich gewandelt und Genf hat heute eine vielfältige religiöse Zusammensetzung. 2016 haben sich 35% der Wohnbevölkerung als römisch-katholisch bezeichnet, 10% als protestantisch und 6% als muslimisch. Insgesamt gibt es in der Stadt 400 religiöse Gemeinschaften, gleichzeitig sagten 35% der Bevölkerung, sie seien nicht gläubig oder gehörten keiner Konfession an. ...
 
Gretas Generation
Do, 7 Feb 2019 11:30:00 GMT - Desinteresse: Das ist die verbreitete Haltung junger Menschen gegenüber der Politik. Doch die Rettung des Klimas hat am letzten Samstag in 13 Schweizer Städten knapp 40'000 Menschen auf die Strasse gebracht. Darunter sehr viele junge Menschen. Deren Einmischung in die Politik hat aber früher begonnen. Natürlich war und ist da vor allem Greta Thunberg. Seit einem halben Jahr schwänzt die schwedische Klimaaktivistin jeden Freitag die Schule. Mit anderen Schülern demonstriert sie vor dem Parlament in Stockholm für eine wirksame Klimapolitik. Seit ihrer medienwirksamen Zugsreise ans WEF 2019 (World Economic Forum) in Davos ist sie die eigentliche Ikone einer ganz jungen Generation. Rund um den Globus setzt sie sich für ihr kommendes Leben ein. Auch in der Schweiz wenden sich neuerdings Jugendliche an Politiker. Mitte Januar 2019 leiteten Sara, Luis und Andreas die "Arena", die traditionelle Polit-Diskussionssendung des Schweizer Fernsehens. Als die drei 17-jährigen Jugendlichen ...
 
Mit "mutigen Massnahmen" Süchte bekämpfen
Mi, 6 Feb 2019 16:00:00 GMT - Mehr als 11'000 Todesfälle und soziale Kosten von über 14 Milliarden Franken: Das sind die jährlichen Folgen von psychoaktiven Substanzen und Glücksspiel in der Schweiz. Drogen wie Kokain oder Heroin sind hierzulande problemlos und schnell zu beschaffen. Zu diesem Urteil kommt die gemeinnützige Stiftung Sucht Schweiz. Die Schweiz ist ein Paradies für den Verkauf von Suchtmitteln. Die tiefe Regulierung und die hohe Kaufkraft bieten ideale Voraussetzungen für den Verkauf und Konsum von illegalen und legalen Drogen. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Sucht Schweiz im Schweizer Suchtpanorama 2019. Sie hat darin die Suchtmittelmärkte untersucht. Alkohol, Zigaretten, Geldspiele, selbst illegale Drogen seien in der Schweiz relativ einfach zugänglich, heisst es in der Suchtstudie. Die Märkte seien komplex, auch nach dieser Untersuchung wisse man noch zu wenig darüber. Es brauche viel Wissen, um sie zu verstehen und Mut, sie zu regulieren, schreibt Sucht Schweiz. Sicher aber ist der ...
 
Stillen in der Schweiz: Mythos und Realität
Mi, 6 Feb 2019 10:00:00 GMT - 95% der Mütter stillen ihre Neugeborenen. Doch das Stillen ist von zahlreichen Vorurteilen behaftet: "Du hast nicht genügend Milch" und "das Stillen wird Deine Brüste ruinieren" oder auch, "eine gute Mutter stillt ihr Kind", hört man etwa. swissinfo.ch hat mit zwei Expertinnen über das Stillen in der Schweiz gesprochen. Katrin Berger und Margrit Hagen sind zertifizierte Stillberaterinnen und arbeiten in der Frauenklinik des Universitätsspitals Bern (Inselspital). Die beiden sind zudem Hebammen mit über 30 Jahren Berufserfahrung. Sie kennen die Gefühle, Überlegungen und Sorgen der Mütter bei der Ernährung ihrer Neugeborenen aus erster Hand. Ihre Erfahrung diente ihnen auch in ihrer Tätigkeit als Auditorinnen zur Vergabe des Labels "Babyfreundliche Spitälern". Es steht für von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk (UNICEF) festgelegte Qualitätskriterien, denen in der Schweiz heute 27 Spitäler entsprechen. swissinfo.ch: Wie kommt die Schweiz den ...
 
Schweizer Asylverfahren als Exportmodell?
Mi, 6 Feb 2019 07:20:00 GMT - Die Zahl der Asylanträge in der Schweiz war im letzten Jahr so tief wie seit 11 Jahren nicht mehr. Ein Grund dafür sind beschleunigte Asylverfahren ? Anwälte, Dolmetscher und Richter sitzen in einem Bundes-Asylzentrum unter einem Dach und entscheiden. Dieses Modell stösst auch im Ausland auf grosses Interesse.
 
Genf als Prüfstand für Zahnversicherung
Mo, 4 Feb 2019 12:00:00 GMT - Die Übernahme von Gesundheitskosten steht im Mittelpunkt zweier Initiativen, über die das Stimmvolk im Kanton Genf am 10. Februar abstimmt. Eine betrifft eine Forderung, die in den meisten lateinischen Kantonen erhoben wird: die Einführung einer obligatorischen Zahnarztversicherung. Zahnbehandlungen sind in der Schweiz nicht von der Grundversicherung gedeckt. Die Kosten für Zahnbehandlungen beliefen sich in der Schweiz gemäss jüngsten Statistiken vom Jahr 2016 auf 4,1 Milliarden Franken. Mehr als drei Viertel der Rechnungen gingen direkt an die Patienten und Patientinnen, da Zahnbehandlungen nicht von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen werden. Es gibt nur Zusatzversicherungen mit begrenzter Deckung, deren Prämien sich aber nicht alle leisten können. Eine Folge davon ist ein wachsender "Zahnarzttourismus", um Geld zu sparen. In einer Umfrage der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) gaben mehr als ein Fünftel der Befragten an, mindestens einmal einen ...
 
"In drei Jahren wird Cannabis in Schweizer Apotheken verkauft"
Mo, 4 Feb 2019 10:00:00 GMT - Zehntausende von Patienten in der Schweiz verwenden Cannabis, um ihre Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Aber die meisten von ihnen tun es illegal. Laut Rudolf Brenneisen, einem der führenden Schweizer Experten für therapeutischen Hanf, ist dies eine untragbare Situation. Er hofft, dass die "verbotene Pflanze" in Apotheken verkauft wird. Die Schweiz gilt als Pionierin im Bereich der Drogenpolitik. Vor 25 Jahren startete sie ein Projekt zur medizinischen Verschreibung von Heroin, und ihr so genanntes Viersäulen-Prinzip wurde von vielen anderen Ländern übernommen. Ein progressiver Ansatz, der jedoch bei medizinischem Cannabis nicht übernommen wurde, sagt Rudolf Brenneisen, Vorsitzender der Schweizer Arbeitsgruppe für Cannabinoide in der Medizin (SACM) und ehemaliger Berater des Labors der Vereinten Nationen für Betäubungsmittel. + Die Renaissance eines verbotenen Heilmittels: Heilen mit Marihuana swissinfo.ch: Was ist Cannabis für Sie: eine zu verbietende Droge oder ein zu ...
 
Zu viel Koffein ? Jugendsperre für Energy-Drinks
Fr, 1 Feb 2019 07:32:00 GMT - Forscher warnen vor Langzeitschäden. Als erster Detailhändler in der Schweiz reagiert Spar: Ab Samstag muss man mindestens 14 sein, um einen Energy-Drink zu kaufen.
 
Der "Lawinenwinter", der die Schweizer Lawinenprävention veränderte
Do, 31 Jan 2019 16:00:00 GMT - Im extremen Winter 1951 zerstörten mehr als 1300 Lawinen in der ganzen Schweiz 1000 Gebäude und töteten 98 Menschen. Es war ein verheerender Moment in der Schweizer Geschichte, der als "Lawinenwinter" bekannt wurde. In unserer Serie #swisshistorypics blicken wir ein paar Jahre zurück, auf Fotos, die das damalige Leben in der Schweiz dokumentieren.
 
"Sprengung des Bundespalastes diesen Monat. Zittert!"
Mo, 28 Jan 2019 10:00:00 GMT - Eine neue swissinfo.ch-Serie erzählt von den wenig bekannten anarchistischen Attacken auf Schweizer Boden. Sie bietet einen Überblick über die diversen Arten des Terrors, mit denen die Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert war. Teil 1: Wie das Bundeshaus zum Terrorziel wurde. "Lassen Sie das Bundesratshaus Tag und Nacht bewachen, wehren Sie jeder fremden Person den Eintritt, aber vorsichtig, da alle Genossen mit Waffen und Schwefelsäure versehen sind." "Nummer 5", reuiger Attentäter Als Bundespräsident Karl Schenk am 26. Januar 1885 seine Post durchgeht, durchfährt ihn ein gehöriger Schrecken. Ein anonymes Schreiben warnt ihn, Anarchisten hätten vor, "das Bundesratshaus während einer Sitzung des vollzählig anwesenden Bundesrates in die Luft zu sprengen."  Siebzehn Mann hätten sich freiwillig gemeldet, um die "entsetzliche Arbeit zu verrichten", Dynamit und Zünduhr befänden sich bereits in der Stadt, das Sprengmaterial reiche aus, "um ganz Bern zu vernichten".  ...
 
Vier Wochen Vaterschaftsurlaub für Neuenburger Kantonsangestellte
Mo, 28 Jan 2019 07:47:00 GMT - Eine Premiere in der Schweiz. Doch nicht nur im Kanton Neuenburg tut sich was, auch andere Kantone zeigen sich offen für mehr Urlaub für frischgebackene Väter.
 
Bild der Woche
So, 27 Jan 2019 08:00:00 GMT - In dieser Serie stellt die Bildredaktion von swissinfo.ch jede Woche ein Foto vor, das ein aktuelles Ereignis illustriert.
 
"Fremde Farben" im Süden der Schweiz
Sa, 26 Jan 2019 10:00:00 GMT - Wie halten Menschen, die in einem fremden Land leben, die Verbindungen zu ihrer alten Heimat aufrecht? Etwa, indem sie traditionelle Kleider von dort tragen. Das sorgt für einen bunteren Alltag in ihrer neuen Welt. Die Fotografin Flavia Leuenberger Ceppi hat dieses Phänomen in der Südschweiz eingefangen. Fast 30% der Bevölkerung im Kanton Tessin, südlich der Alpen, sind Ausländerinnen und Ausländer. Ausgehend von diesen statistischen Daten wollte die Fotografin Flavia Leuenberger Ceppi diese Realität dokumentieren, die trotz der Bezeichnung dieser Bevölkerungsgruppe als "die Ausländer" eine enorme Vielfalt aufweist. Mit der Porträtserie "Colori stranieri" ging Leuenberger Ceppi nicht nur auf die Suche nach den zahlenmässig wichtigsten Nationalitäten (Italien, Portugal, Deutschland und Serbien), sondern auch und vor allem nach Minderheiten. Es sind Bevölkerungsgruppen aus Ländern wie Nepal, Irak und der Mongolei, die sich, vielleicht mit noch grösseren Schwierigkeiten, im Tessin ...
 
"Schweizer in Venezuela hatten nicht zu leiden"
Fr, 25 Jan 2019 16:24:00 GMT - Parlamentspräsident Juan Guaidó hat sich diese Woche in Venezuela selbst zum Präsidenten ernannt. Für Pierino Lardi, den Vertreter der Auslandschweizer vor Ort, ist dies Grund zur Hoffnung. Er setzt auf eine professionelle Regierung. Wie stellt sich die Schweiz zur fragilen Situation in Venezuela? Eine offizielle Stellungnahme des Bundes steht noch aus. Am Donnerstag bezog aber der Chef der Amerikas-Abteilung im Berner Aussendepartement, Botschafter Bénédict de Cerjat, über Twitter Stellung: zugunsten des neuen Präsidenten Jan Guaidó. Bénédict de Cerjat ist ehemaliger Schweizer Botschafter in Venezuela. 2016 hatte ihn die linksautokratische Regierung des Landes wegen eines regierungskritischen Tweets zur Persona non grata erklärt. Als unerwünschte Person musste das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen.  swissinfo.ch befragte Pierino Lardi zur aktuellen Situation. Lardi lebt seit zwei Jahrzehnten in Caracas und vertritt Lateinamerika in der Auslandschweizer-Organisation (ASO).
 
Nachkommen von Nazis und Deportierten kämpfen vereint gegen Hass
Fr, 25 Jan 2019 09:31:00 GMT - Am 27. Januar 1945 befreiten die Alliierten die Insassen des Vernichtungslagers Auschwitz. Seither ist dies der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Vor dem 74. Jahrestag der Befreiung hat ein Verein zur Bekämpfung des Antisemitismus in der Westschweiz zwei Treffen zwischen Gymnasiasten und vier Nachkommen von Nazis und Deportierten organisiert. Die Anlässe fallen in eine Zeit, wo in Europa Angst, Hass und Spannungen zunehmen. Die Stimmung in der Aula des Palais de Rumine in Lausanne an diesem Morgen ist gedrückt. Gut vorbereitet auf dieses Treffen hören die in grosser Zahl erschienenen Gymnasiasten den ungewöhnlichen Gästen zu: Es sind dies Söhne und Töchter von Nazi-Verbrechern und deportierten Widerstandskämpfern. Die Nachkommen der Täter und Opfer sind da, um ihre Erfahrungen mit der Nazi-Katastrophe zu teilen. Und um die aktuellen Tendenzen zu bekämpfen, die zu einer solchen Katastrophe führen können. Denn die Zeitzeugen der Nazi-Verbrechen sterben ...
 
"Alexia, Kevin & Romain", die Freiheit gegen alle Widerstände
Do, 24 Jan 2019 10:50:00 GMT - Der Schweizer Regisseur Adrien Bordone verfolgte mit seiner Kamera drei Jugendliche auf der Suche nach Autonomie. Für diese jungen Menschen mit Behinderungen ist der Weg ins Erwachsenenalter beschwerlich. "Alexia, Kevin & Romain" läuft am Sonntag im Wettbewerb der Solothurner Filmtage.  "Ich bin 17 Jahre alt, und ich bin ein Jugendlicher. Wenn ich 18 bin, werde ich die Klasse verlassen, und ich werde?" Romain bricht ab. Es ist schwierig, die Frage der Erwachsenen zu beantworten oder ihr gar einen Sinn zu geben. Sie haben ihn gefragt, was er später tun möchte. Der sanfte und heitere Blick des jungen Mannes offenbart die Qualen einer Zukunft, deren Konturen noch unklar sind. Wer ist noch nie auf die unvermeidliche Frage gestossen, der sich alle Jugendlichen auf der Welt stellen müssen? Wer hatte nie Angst vor den entscheidenden Weichenstellungen, die der Übergang zum Erwachsenenalter jedem und jeder auferlegt? Die Befragungen von Alexia, Kevin und Romain, drei jungen ...
 
Geschlechterkluft schliessen: eine Schweizer Sichtweise am WEF
Mi, 23 Jan 2019 15:45:00 GMT - Am Rande des World Economic Forum (WEF) gibt Simona Scarpaleggia, CEO von IKEA Schweiz, ihre Einschätzung ab, was es bedeutet, wenn das globale Treffen in Davos eines Tages ein 50-50-Geschlechterverhältnis unter den Teilnehmenden erreichen soll. Forum zum Thema Gleichstellung Simona Scarpaleggia nahm gemeinsam mit Sylvie Durrer vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau sowie Suba Umathevan vom Hilfswerk Plan International Schweiz an einer WEF-Begleitveranstaltung zum Thema Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz teil. Das Forum wurde von The Female Quotient durchgeführt, einem Unternehmen in Frauenhand, das sich auf die Gleichstellung am Arbeitsplatz spezialisiert hat. IKEA Schweiz ist eines von wenigen Unternehmen in der Schweiz, aber auch weltweit, in denen das Geschlechterverhältnis im Management 50 zu 50 ist. Die in Italien geborene Simona Scarpaleggia fordert ein Ende des Teilzeitarbeits-Tabus, das sie als eines der Haupthindernisse für die ...
 
"Die Kontrolle der weiblichen Sexualität ist ein globales Thema"
Di, 22 Jan 2019 10:00:00 GMT - In der Schweiz ist #Female Pleasure der meistgesehene Dokumentarfilm 2018. Im Film geht es weniger um die weibliche Lust als um deren Unterdrückung. Fünf Frauen erzählen über sexuelle Gewalt. Weshalb der Film für alle Frauen und Männer gedacht ist, erklärt die Schweizer Regisseurin Barbara Miller. Es ist eine Szene aus dem Erfolgsfilm "Female Pleasure": Männer, Frauen und Kinder lutschen an bunten Eisstengeln, die anatomisch korrekt dem Penis nachempfunden sind. Im Hintergrund tragen festlich gekleidete Männer eine meterhohe Penisskulptur vorbei. Darüber die Stimme der Japanerin Rokudenashiko. "Die Verehrung des Penis ist akzeptiert. Ich entschied, einen 3D-Abdruck meiner Vagina zu machen", sagt sie.  Die Künstlerin baute daraus ein Kanu und paddelte durch Tokio ? und wurde wegen "Obszönität" und "Erregung öffentlichen Ärgernisses" angeklagt und einen Monat in Untersuchungshaft gesteckt. Nicht nur in Japan ist die weibliche Sexualität ein Tabu, wie der Film #Female Pleasure zeigt.
 
Wut wegen Ausschluss von Grenzgänger-Kindern von Genfer Schulen
Mo, 21 Jan 2019 15:30:00 GMT - Trotz eines Gerichtsurteils besteht der Kanton Genf darauf, die Türen seiner Schulen für Kinder von Grenzgängern zu schliessen. Tausende von Schweizer im benachbarten Frankreich sind besorgt und wütend. Sie fühlen sich durch ihren Herkunftskanton diskriminiert. Aus Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Genf haben sich fast 25'000 Schweizerinnen und Schweizer ? 14% der Genfer Stimm- und Wahlberechtigten ? für ein Leben in den benachbarten französischen Departementen Ain und Haute-Savoie entschieden. Die meisten von ihnen bleiben weiterhin eng mit ihrem Heimatkanton verbunden: Sie arbeiten dort und zahlen einen grossen Teil ihrer Steuern, die ihnen direkt von ihrem Genfer Einkommen abgezogen werden (Quellensteuer). Heute herrschen unter den Schweizer Expats Enttäuschung und ein Gefühl der Verlassenheit. Sie fühlen sich von ihrem Herkunftskanton zunehmend als "Bürger zweiter Klasse" behandelt. Besonders eine Massnahme sorgt für rote Köpfe: das Verbot für Schweizer Grenzgängerinnen ...
 
"Wir Schweizer sind sehr anpassungsfähig"
So, 20 Jan 2019 10:00:00 GMT - Wegen einer Frau zog David Schaffner vor gut zwei Jahren nach Mitteldeutschland. Heute ist der 25-jährige Auslandschweizer glücklich mit ihr verheiratet und geniesst das ruhige Leben in einer Kleinstadt. Zu seiner Heimat pflegt er weiterhin enge Kontakte. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? David Schaffner: Wegen der Liebe. Ich habe die Schweiz 2016 für meine damalige Freundin, mittlerweile Frau, verlassen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.S.: Eine Rückkehr war und ist bis jetzt nicht geplant, schliesse ich aber auch nicht aus. swissinfo.ch: Welcher Arbeit gehen Sie nach? Wie läuft es? D.S.: Ich arbeite in der Lebensmittelindustrie im Vertrieb. Wir sind auf "private label packaging" ...
 
Briten in der Schweiz sorgen sich um ihre Rechte
Di, 15 Jan 2019 14:30:00 GMT - Die Schweiz und Grossbritannien haben bereits ein Abkommen für die Zeit nach dem Brexit abgeschlossen. Können sich britische Staatsbürger in der Schweiz nun beruhigt fühlen? Botschaftsbeamte arbeiten daran, die Situation zu klären, aber einige Fragen bleiben ungelöst. Ein im Dezember abgeschlossenes Abkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich soll die bestehenden Rechte der in der Schweiz lebenden britischen und der in Grossbritannien lebenden Schweizer Bürgerinnen und Bürger "weitgehend" schützen, nachdem das Vereinigte Königreich am 29. März die Europäische Union (EU) verlassen haben wird. Das Abkommen ? das auch gilt, sollte das Vereinigte Königreich ohne Abkommen aus der EU austreten ? berücksichtigt auch rund 2600 britische Grenzgänger, die aus Nachbarländern in die Schweiz pendeln. Natürlich müssen diese weiterhin die Aufenthaltsvorschriften jenes Landes einhalten, in dem sie leben. Jane Owen, die britische Botschafterin in der Schweiz und in ...
 
Wie Schweizer in London versuchen, den Brexit zu überleben
Mo, 14 Jan 2019 14:52:00 GMT - Bei der neuerlichen Abstimmung im britischen Parlament am Dienstag über das Scheidungsabkommen mit der EU geht es für Premierministerin Theresa May ums politische Überleben. Oder gibt noch eine neuerliche Wende? Schweizerinnen und Schweizer, die in London arbeiten, beobachten das Brexit-Chaos auf der Insel mit Bestürzung. Olivia Tattarletti tut sich schwer mit dem Resultat der Abstimmung vom 23. Juni 2016, als sich 51,9% der Abstimmenden für den Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union (EU) ausgesprochen hatten. "Ich habe versucht, diese vergangenen zwei Jahre nicht allzu viel darüber nachzudenken, um nicht angesteckt zu werden von der mit dem Brexit verbundenen Negativität", erklärt die Freiburgerin in den Büroräumen ihrer Anwaltskanzlei in Camden Town, im Norden Londons. "Deprimierend" "Da ich selber im Umweltrecht, meinem Spezialgebiet, vom Beitritt des Vereinigten Königreichs zur EU profitiert habe, war das Ja zum Brexit natürlich ärgerlich und deprimierend".
 
Herr Früh, ist Ihre Partei homophob?
Fr, 11 Jan 2019 13:00:00 GMT - Die Eidgenössisch-Demokratie Union (EDU) bekämpft ein neues Gesetz, das Homophobie unter Strafe stellt. Die kleine, ultrakonservative christliche Partei hat das Referendum gegen die Bestimmung ergriffen, die Hetze gegen Schwule und Lesben verbietet. Interview mit EDU-Vertreter Marc Früh. Die ultra-konservative EDU bezeichnet sich selbst als "Partei der ethischen Werte", basierend auf "der Bibel und dem Wort Gottes". Auf der politischen Bühne der Schweiz nimmt die bibeltreue Gruppierung einen Platz am äussersten Rand ein ? sie zählt nur 3000 Mitglieder und keinen Vertreter im Parlament. Bei den letzten Parlamentswahlen 2015 erreichte die EDU nur 1,2% der Stimmen. Die kleine Partei war jedoch mehrmals treibende Kraft bei Abstimmungen über soziale Fragen wie Familie oder Abtreibung. Im Jahr 2004 gelang es ihr, 67'000 Unterschriften zu sammeln, um mit dem Referendum eine Abstimmung gegen das Gesetz über die Partnerschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren zu erzwingen. Nur: Das ...
 
Warum die Schweiz so milde bestraft
Fr, 11 Jan 2019 10:00:00 GMT - Im internationalen Vergleich fällt auf, dass die Schweiz Straftaten milde sanktioniert. Die Strafen sind vergleichsweise kurz, vor allem für Gewaltdelikte. Und wirklich ins Gefängnis müssen meist nur Wiederholungstäter oder Schwerkriminelle. Warum ist das so? Ein Blick auf die Strafgesetzbücher europäischer Länder zeigt: Die deutschsprachigen Länder ? darunter die Schweiz ? sehen vergleichsweise milde Strafen vor. Wer in der Schweiz einen Menschen unter "grosser seelischer Belastung" tötet, kann unter Umständen mit einem Jahr Gefängnis davonkommen. In anderen Ländern sind meist deutlich höhere Strafrahmen vorgesehen, wie folgende Grafik zeigt: Zwar kann für Mord auch in der Schweiz eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt werden. Aber "lebenslänglich" heisst im Schweizer Strafrecht nicht, dass der Täter bis ans Ende seines Lebens im Gefängnis bleibt. + Was heisst "lebenslänglich" im Schweizer Strafrecht? Nach 15 Jahren, in manchen Fällen auch bereits nach zehn Jahren, ist ...
 
Sterbehilfe: Die Zahlen sprechen für die Seriosität der Organisationen
Do, 10 Jan 2019 14:30:00 GMT - EXIT als grösste Sterbehilfeorganisation der Schweiz äussert ihre Sicht zum Standpunkt des Buchautors Matthias Ackeret mit dem Titel "Die Sterbehilfe in der Schweiz ist längst ausser Kontrolle". Im swissinfo.ch-Standpunkt von Anfang Januar geht es um das neuste Buch von Matthias Ackeret und eine 81-jährige Frau, die mit EXIT aus dem Leben schied. Im Nachwort holt der Autor zu einem Rundumschlag gegen die Sterbehilfeorganisationen in der Schweiz im Allgemeinen und die Freitodbegleitung im Speziellen aus.  Im Beitrag provoziert der Publizist mit der süffigen Aussage, die Sterbehilfe in der Schweiz sei wohl "längst aus dem Ruder gelaufen". Auch stellt er das Wirken der Sterbehilfeorganisationen einem "Businessmodell" gleich, welches angeblich "einem unternehmerischen Druck", aber keiner Kontrolle unterliege. Die fünf Sterbehilfeorganisationen in der Schweiz stellten eine "Sterbehilfe-Industrie" dar,  die "am Todesmarkt teilhabe". Gar ignorant und bösartig erscheint uns seine ...
 
Der Schweizer Bundespräsident muss vier Jahre im Amt sein
Do, 10 Jan 2019 14:23:00 GMT - Die Schweiz hat Macht und Führung bisher achtsam verteilt. Das zeigt sich in der Beschränkung des Bundespräsidenten. Kaum ist er im Amt, ist seine Zeit vorbei. Doch die Gegenwart bietet Eintagesfliegen keinen guten Lebensraum. Sie verlangt Konstanz und Leadership. Es ist bekannt, ich bin ein Fan des schweizerischen Regierungssystems. Der Bundesrat und seine sieben Mitglieder leisten gute Arbeit, wenn es um den Zusammenhalt des Landes geht. Zwar brauchte es Krisen, damit nebst dem liberal gesinnten Bürgertum auch Katholisch-Konservative, Bauern und Arbeiter miteinbezogen wurden.  Die Erweiterung gelang mit dem Einbezug von CVP, SVP und SP in den ursprünglich freisinnigen Bundesrat. Spät setzte hierzulande die Öffnung der Männerpolitik gegenüber Frauen ein. Doch auch hier: Nach einem halben Jahrhundert hat sich die Schweiz vom letzten Platz beim Frauenstimmrecht weltweit in den vorderen Drittel bei der Frauenrepräsentation vorgearbeitet. Symptom: Irrlichternde Europa-Politik ...
 
Was mit überzähligen Kirchen geschieht, wissen die Götter
Do, 10 Jan 2019 09:30:00 GMT - Für Hunderte von Kirchen in der Schweiz stellt sich die Frage: abreissen, verkaufen, vermieten oder auf ganz neue Weise nutzen? Der zügige Wandel der schweizerischen Religionslandschaft hat also handfeste Folgen. Er wirft neue Fragen auf: Ist denn die Kirche mitten im Dorf einzig ein Gotteshaus ? oder gar mehr? Wie früher in der Schweiz doch alles einfach war. Alle waren katholisch oder reformiert. Alle bezahlten Kirchensteuern. Fast alle besuchten Gottesdienste. Bis in die 1970er-Jahre hinein. Und heute? Nur noch sechs von zehn Einwohnerinnen und Einwohnern sind katholisch oder reformiert. Die Freikirchen haben zugelegt. Jede und jeder Zwanzigste bekennt sich zum Islam. Und die Konfessionslosen, die den einst mächtigen Landeskirchen ? besonders der reformierten ? den Rücken zugekehrt haben, machen schon einen Viertel aus. Vorab in den grossen, traditionell reformierten Städten sieht es für die Kirchgemeinden bitter aus. In der Stadt Bern zum Beispiel ist die Zahl der ...
 
Bund will Asylsuchende kollektiv krankenversichern
Di, 8 Jan 2019 16:00:00 GMT - Der Bund sucht mit einer öffentlichen Ausschreibung nach einer Krankenversicherung, die alle Asylsuchenden in Bundeszentren kollektiv versichert. Könnte diese Einheitskasse am Ende teurer kommen? Wer in der Schweiz um Asyl ersucht, hat das Recht auf medizinische Grundversorgung. Vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge müssen sich innerhalb von drei Monaten nach Einreichung des Asylgesuchs bei einer Krankenkasse grundversichern. Sind sie bereits einem Kanton zugeteilt, kümmert sich der jeweilige Kanton um den Abschluss einer Versicherung. Leben die Asylsuchenden noch in einem Bundesasylzentrum, ist hingegen das Staatssekretariat für Migration (SEM) zuständig. Das SEM muss für die Prämien sowie Gesundheitskosten aufkommen, bis der oder die Asylsuchende einem Kanton zugeteilt wird. Das SEM sucht nun mit einer öffentlichen Ausschreibung einen Versicherer, der schweizweit alle Asylsuchenden in Bundeszentren grundversichert. Damit könnte der Verwaltungsaufwand reduziert werden. Auf ...
 
Schweizer Klettertour: sich den Weg nach oben sichern
Di, 8 Jan 2019 15:30:00 GMT - Worum geht es beim Sportklettern? Und wo sind die schönsten Plätze in der Schweiz, um neue Höhen zu erreichen und sich mit den Fingernägeln festzuhalten? Folgen Sie dem deutschen Profi-Kletterer Pirmin Bertle in dieser exklusiven swissinfo.ch-Serie, während dieser in seinem Van durch die Naturwunder der Schweiz reist und entdeckt, wo man klettern oder einfach tief durchatmen und sich mit der Natur verbinden kann. In dieser Episode erklärt Bertle, worum es beim Klettern vor dem Gastlosengrat geht. Aber zuerst zeigt er uns den faszinierenden Stillwasserwald, erzählt die Geschichte einer teuflischen Begegnung und hat eine Audienz bei einem Alphorn-Bläser. Bertle lebt seit zehn Jahren in Freiburg. Er ist einer der besten Sportkletterer der Welt und hat zwei der härtesten Routen des Landes begangen, "La Cène du Lézard" in Jansegg und "Meiose" in Charmey, beide im Kanton Freiburg. ??
 
Aufbruch ins Unbekannte
So, 6 Jan 2019 10:00:00 GMT - Eva Hefti wagte das grosse Abenteuer und zog mit ihrer Familie nach Neuseeland, ohne das Land vorher besucht zu haben. Von der Schweiz aus hatte ihr Mann eine Arbeit gefunden und hat dank kürzeren Arbeitszeiten jetzt mehr Zeit für die Familie. Die 39-jährige Bernerin schätzt besonders das warme Klima im Kiwiland. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Eva Hefti: Wir (ich, mein Mann und unsere drei Buben) flogen im Juni 2017 mit einem One-way-Ticket nach Neuseeland (ohne jemals vorher da gewesen zu sein). Mein Mann Tom wollte schon seit längerem einen Auslandaufenthalt machen, um seinen beruflichen Horizont zu erweitern. Und nachdem unsere Zwillinge keine Babys mehr waren, konnte ich mir das auch vorstellen. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Auf Neuseeland stiessen wir eher zufällig: Ich habe einen ...
 
Die Sterbehilfe in der Schweiz ist längst ausser Kontrolle
Fr, 4 Jan 2019 13:00:00 GMT - Der Schweizer Autor Matthias Ackeret hat ein Buch über eine Frau geschrieben, die mit Sterbehilfe aus dem Leben schied. Im Nachwort liefert er eine kritische Betrachtung der Freitod-Begleitung. Wir publizieren dieses mit freundlicher Genehmigung ? in gekürzter Fassung. "Sterbehilfe" geho?rt zu denjenigen Begriffen, deren Bedeutung unmissversta?ndlich ist. Das Ziel ist klar, das Ende vorgegeben. Standpunkt swissinfo.ch öffnet seine Spalten für ausgewählte Gastbeiträge. Wir publizieren regelmässig Texte von Experten, Entscheidungsträgern und Beobachtern. Ziel ist es, eigenständige Standpunkte zu Schweizer Themen oder zu Themen, welche die Schweiz interessieren, darzustellen und so zu einer lebendigen Debatte beizutragen. Sterbehilfe ? oder Freitodbegleitung ? wie sie die beiden grossen Sterbehilfeorganisationen Exit und Dignitas praktizieren, ist eine Schweizer Eigenheit und ist nur dank des Strafgesetzbuchartikels 115 StGB mo?glich. Nach diesem wird Suizidhilfe ...
 
Eine Schweizerin revolutionierte die italienische Grafik
Mo, 31 Dez 2018 14:30:00 GMT - Die Welt des Designs und der Grafik war bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg vorwiegend eine männliche. Doch es war eine Frau, welche die italienische Ästhetik des Wirtschaftsbooms revolutionierte: die Schweizerin Lora Lamm. Achtzig Jahre nach ihrer Geburt ist ihr Stil immer noch aktuell. Gegenwärtig wird sie an der Triennale di Milano gefeiert. Die 1938 in Arosa im Kanton Graubünden geborene Lora Lamm absolviert eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule und an der Hochschule der Künste in Zürich, wo auch ein anderer Schweizer Designer studiert, der später gleichzeitig südlich der Alpen tätig sein sollte: Max Huber. Und wie Huber beginnt Lamm ihre Karriere in Mailand, das zwischen den 1950er- und 60er-Jahren nach dem Krieg und inmitten eines Wirtschaftsbooms zur wirtschaftlichen und kulturellen Hauptstadt Italiens wurde. 1953 findet sie einen Job im Studio Boggeri, einem Bezugspunkt für die damaligen Kreativen (alles Männer, ausser der Anita Klinz aus Istrien). Diese Erfahrung ...
 
75 Jahre Schweizer Ausbildung in Peru
Mo, 31 Dez 2018 10:17:00 GMT - Die Pestalozzischule in Peru entstand inmitten der Wirren des Zweiten Weltkriegs. Nun feiert die fest in der Hauptstadt Lima verankerte Schule das 75-Jahr-Jubiläum. Urs Steiner, Generaldirektor des Colegio Pestalozzi, spricht über die Herausforderungen und das soziale Engagement einer Schweizer Ausbildung im Ausland, die dort oft nur der Elite zugänglich ist. swissinfo.ch: Die Pestalozzischule in Peru wurde 1943 gegründet, inmitten der grossen Krise in Europa. Was war das Motiv dafür? Urs Steiner: Die Schweizerinnen und Schweizer, die damals in Peru lebten und die Deutsche Schule besuchten, wollten nicht den Hitlergruss machen. Deshalb gründete man eine eigene Schule. Erste Schritte in diese Richtung wurden 1941 unternommen, mit der Idee, die Schule 1942 zu eröffnen. Doch wegen der wirtschaftlichen Situation war es zunächst schwierig, jemanden aus der Schweiz holen zu lassen, um die Direktion dieser Institution zu übernehmen. Deshalb wurde das Projekt erst 1943 realisiert. ...
 
Was wünschen Sie sich fürs 2019?
So, 30 Dez 2018 10:30:00 GMT - Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist der Moment zu überlegen, was man im kommenden Jahr besser oder anders machen sollte. Was bringt 2019? Welche Vorsätze und welche Wünsche haben die Schweizer für ein neues Kapitel und ein neues Jahr? Swissinfo.ch ist in Zermatt auf die Strasse und hat gefragt: Was wünschen sie sich fürs 2019?    
 


Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
Rundschreiben Nr. 7/2018 (16.10.2018)
Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
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