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Schweizer Katholiken enttäuscht vom Papst
Mo, 10 Dez 2018 15:00:00 GMT - Für einige Katholiken und Katholikinnen in der Schweiz wird die Weihnachtsstimmung getrübt durch die jüngsten Äusserungen des Papstes zu Homosexualität und Abtreibung. Sie sehen die Chancen auf Reformen in der katholischen Kirche schwinden.   Das Buch "Die Kraft der Berufung" ist Anfang Dezember in 10 Sprachen erschienen. Es basiert auf einem vierstündigen Interview, das im August im Vatikan zwischen dem argentinischen Papst Franziskus und dem in Spanien geborenen Missionar Fernando Prado geführt wurde. Unter den zahlreichen Themen, die in dem 120 Seiten umfassenden Buch behandelt werden, beschäftigt sich der Papst vor allem mit dem Thema Berufung und den Missionen des Klerus in der heutigen Zeit. Homosexualität als "Mode" "In unseren Gesellschaften scheint es sogar, dass Homosexualität in Mode ist und dass diese Mentalität in gewisser Weise auch das Leben der Kirche beeinflusst", wird der Papst in dem Buch zitiert. Der Text bekräftigt die langjährige Politik der katholischen ...
 
Warum ist der globale Migrationspakt nötig?
Mo, 10 Dez 2018 10:00:00 GMT - Die UNO-Mitgliedstaaten treffen sich am Montag in Marokko, um ein internationales Abkommen zu verabschieden, das einen besseren, stärker koordinierten Ansatz zur Migrationsfrage verspricht. Warum braucht es einen solchen Migrationspakt? Warum ist er derart umstritten, und warum nimmt die Schweiz, die das Abkommen mitgestaltet hat, nicht teil?  Am 10. Und 11. Dezember treffen sich Staats- und Regierungschefs in Marrakesch, um öffentlich ihre Verpflichtung zum Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration (Migrationspakt) zu bestätigen. Das multilaterale Abkommen wurde Anfang des Jahres unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen (UNO) abgeschlossen. Das 31-seitige Dokument, die Regierungskonferenz und die feierliche Verabschiedung werden den Höhepunkt markieren von fast zwei Jahren intensiver Verhandlungen. Mit dabei waren Staaten, Mitglieder aus der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors. Unterstützt wurden sie von den beiden Botschaftern Juan José ...
 
Marginaler Frauenanteil in den Chefetagen
Mo, 10 Dez 2018 07:14:00 GMT - Der Ständerat (kleine Parlamentskammer) berät am Dienstag über eine Passage im neuen Aktienrecht, welche den Frauen die Tür zu den Chefetagen öffnen soll. Kommt die Frauenquote?
 
Latein wird überleben (wenn die Politik mitspielt)
So, 9 Dez 2018 10:00:00 GMT - Wie steht es um den Lateinunterricht in der Schweiz? Trotz offensichtlicher und wiederkehrender Probleme halten Lehrkräfte und Fachleute ein Aussterben der Sprache für unwahrscheinlich. Die Debatte über den Lateinunterricht in der Schweiz wird in periodischen Abständen immer wieder neu aufs Tapet gebracht. Daran mitschuldig ist auch das komplexe, je nach Kanton unterschiedlich strukturierte Bildungswesen. Latein im Schweizer Schulsystem In der Pflichtschule (Primar- und Sekundarstufe I) ist Latein in keinem Kanton für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch. Die Sprache Vergils wird lediglich als Freikurs oder als Pflichtwahlfach für all jene angeboten, die ein anspruchsvolleres Curriculum wählen. Etwas anders präsentiert sich die Situation in den Deutschschweizer Kantonen, die das System des Langzeit-Gymnasiums kennen. Dieses dauert sechs Jahre und ist für all jene Schülerinnen und Schüler gedacht, die später einmal an einer Universität studieren möchten. Laut der ...
 
Bild der Woche
Sa, 8 Dez 2018 23:00:00 GMT - In dieser Serie stellt die Bildredaktion von swissinfo.ch jede Woche ein Foto vor, das ein aktuelles Ereignis illustriert.
 
Weihnachtskrippe mit Vagabunden
Sa, 8 Dez 2018 10:00:00 GMT - Josef, Maria, Christkind - und allerlei Alltagsfiguren: Im Kloster Muri ist eine provenzialische Krippe aus 'Santons' zu bestaunen. Sie zeigt in einer Welt aus bunt bemalten Tonfiguren die Geschichte der Geburt Jesu in einer Einheit aus Religiosität, Literatur, Kultur und Volkskunde. Aufgebaut wurde die Krippe unter der Leitung des Kunsthistorikers Rudolf Velhagen, Leiter der historischen Sammlung beim Museum Aargau. Er unterrichtete in Marseille Kunstgeschichte. Dort entdeckte er die 'Santons', wie die bunt bemalten Figuren genannt werden - und brachte sie in die Schweiz. Die Figuren des verstorbenen französischen Künstler Marcel Carbonel zeigen nebst den traditionellen Krippenfiguren wie Josef und Maria, die heiligen drei Könige, Hirten, Esel, Schafe und natürlich das Christkind auch einen Querschnitt der provenzialischen Gesellschaft und des Alltags. Da gibt es den Bäcker, die strickende Grossmutter, einen Fischverkäufer, Vagabunden oder Damen und Herren in Tracht. Sie ...
 
Behindertengerechter Umbau der Bahnhöfe
Fr, 7 Dez 2018 07:26:00 GMT - Problemlos in den Zug ein- und aussteigen, das sollen auch Menschen mit einer Behinderung tun können. Bis 2023 müssten alle Schweizer Bahnhöfe barrierefrei sein gemäss Behinderten-Gleichstellungsgesetz. Dieses Ziel wird nicht reicht, teilen das Bundesamt für Verkehr und die SBB. Mehr als die Hälfte der Bahnhöfe muss zuerst umgebaut werden, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
 
Altersvorsorge scheint vielen nicht mehr sicher
Do, 6 Dez 2018 14:00:00 GMT - 45% der befragten Schweizerinnen und Schweizer nennen im neusten Sorgenbarometer ihre Ängste um eine gesicherte Altersvorsorge als grösstes Problem. Für die Mehrheit ist das Thema Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und Vorsorge denn auch das wichtigste Ziel, um das sich die Politik kümmern sollte. Laut den Autoren der Studie des Forschungsinstituts gfs.bern ist die Altersvorsorge ein "gesamtgesellschaftliches Problem". 86% der Befragten seien der Meinung, dass alle einen Beitrag zur Sicherung der Vorsorge leisten müssten. Zwei Drittel von ihnen zeigen sich zufrieden mit dem Drei-Säulen-Modell der Schweiz (AHV, Pensionskasse, private Vorsorge). Dieses funktioniere gut und sollte beibehalten werden. Ja zu höherer Mehrwertsteuer Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer befürwortet gemäss dem Sorgenbarometer auch unpopuläre Massnahmen für die finanzielle Absicherung im Alter: So stimmen 60% der Erhöhung der Mehrwertsteuer um 1% zu. Noch 52% sagen Ja zu einem ...
 
2060 herrscht Gluthitze in der Schweiz
Di, 4 Dez 2018 10:00:00 GMT - Über 40 Grad in den Städten, anhaltende Dürreperioden und schneearme Winter: In rund 40 Jahren könnte die Schweiz einem heutigen Mittelmeer-Land ähneln. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Gesellschaft, den Alpentourismus und die Umwelt? "Die Temperatur erreicht heute in Genf 45 Grad. Das Mittelland und die Alpentäler erleben seit Anfang des Jahres ihren zwanzigsten Tropentag. Die Hitzewelle, welche die Südalpen und das Wallis seit über einem Monat im Griff hat, wird sich in den kommenden Wochen fortsetzen. Aufgrund der anhaltenden Dürreperiode wird die Bevölkerung dazu angehalten, den Wasserverbrauch zu minimieren." So oder ähnlich könnte der Wetterbericht eines Sommertages um das Jahr 2060 herum lauten. Diese Prognosen basieren auf neuen Klimaszenarien für die Schweiz, die das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) Mitte November gemeinsam präsentiert haben. "Die Schweiz wird heisser ...
 
Zwang zu gleichem Lohn in grossen Firmen
Di, 4 Dez 2018 07:27:00 GMT - Grosse Unternehmen müssen künftig prüfen, ob sie Frauen und Männern gleich viel Lohn zahlen. Der Nationalrat (Volkskammer) hat am Montag beim revidierten Gleichstellungsgesetz die letzte Differenz ausgeräumt.
 
Schweiz hat neuen Gesetzesartikel gegen Homophobie
Mo, 3 Dez 2018 16:00:00 GMT - Der Nationalrat hat am Montag eine Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm auf Diskriminierung wegen sexueller Orientierung gutgeheissen. Intersexuelle und Transgender-Menschen werden hingegen nicht besser geschützt. Wie Frankreich, Österreich, die Niederlande und Dänemark wird die Schweiz nun auch strafrechtlich gegen Homophobie vorgehen. Nach dem Ständerat (Kantonskammer) letzte Woche hat am Montag auch der Nationalrat (Volkskammer) eine Parlamentarische Initiative von Nationalrat Mathias Reynard von der Sozialdemokratischen Partei (SP) gutgeheissen. Der Text verlangt, Artikel 261bis Strafgesetzbuches ? gemeinhin als Antirassismus-Strafnorm bekannt ? um die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu erweitern. Homophobie kann somit auf die gleiche Weise bekämpft werden wie Rassismus. So kann eine Person, die öffentlich erklärt, "alle Homos sollten in Lagern eingesperrt werden!", strafrechtlich belangt werden. Dies war bisher nicht der Fall. Auch homophobe ...
 
Bedingungsloses Grundeinkommen scheitert am Geld
Mo, 3 Dez 2018 13:30:00 GMT - Jeden Monat ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten: Im Zürcher Dorf Rheinau wollte die Mehrheit der Bewohnerinnen und -bewohner an einem solchen Versuch teilnehmen. Doch Filmemacherin Rebecca Panian droht mit ihrem Projekt zu scheitern: Im Crowdfunding ist bisher nur ein Bruchteil des benötigten Betrags zusammengekommen. Das Ausland ist bei praktischen Feldversuchen weiter. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Jeden Monat ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten: Im Zürcher Dorf Rheinau wollte die Mehrheit der Bewohnerinnen und -bewohner an einem solchen Versuch teilnehmen. Doch Filmemacherin Rebecca Panian droht mit ihrem Projekt zu scheitern: Im Crowfunding ist bisher nur ein Bruchteil des benötigten Betrags zusammengekommen. Das Ausland ist punkto praktische ...
 
"Unsere Traditionen halten uns zusammen"
So, 2 Dez 2018 10:00:00 GMT - Die junge Auslandschweizerin Heidi Amstalden Albertin lebt in einer von Schweizern gegründeten Kolonie in Brasilien. Die 27-jährige Juristin ist stolz darauf, einer der Gründerfamilien zu entstammen. In ihrer Freizeit ist sie eine leidenschaftliche Fotografin. swissinfo.ch: Sie wurden im Ausland geboren: Warum sind Sie Auslandschweizerin? Heidi Amstalden Albertin: Ich bin Brasilianerin, die Schweizer Abstammung habe ich von Seiten meiner Mutter (Amstalden, von Zuben, Sigrist und Zumstein). Von der Seite meines Vaters her bin ich aber auch Italienerin. swissinfo.ch: Was für einen Bezug haben Sie zur Schweiz? Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie eine Schweizer Seite haben? H.A.A.: Ich lebe in Helvetia, einer Schweizer Kolonie in Brasilien, die 1888 von vier Schweizer Einwandererfamilien gegründet wurde: Amstalden, Ambiel, Bannwart und Wolf. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich ...
 
Starke Nonnen
Sa, 1 Dez 2018 08:00:00 GMT - Noch 20 Frauen leben im Kloster Fahr. Doch die Zukunft der Benediktinerinnen ist ungewiss ? es fehlt der Nachwuchs. Die Nonnen fordern mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche. Das Kloster Fahr wurde im Jahr 1130 gegründet und hatte bis heute Bestand. Doch im Orden der Benediktinerinnen gab es 2017 schweizweit nur noch eine einzige Novizin. Wie es mit dem Kloster Fahr weitergehen wird, ist daher noch offen. Wie andere Ordensfrauen kritisieren manche Nonnen des Klosters Fahr die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche und fordern mehr Mitbestimmung. "Die katholische Kirche hat nur Zukunft, wenn sie von Frauen und Männern gemeinsam getragen und geleitet wird", sagt beispielsweise die Priorin Irene. Im Mittelalter waren Klöster für Frauen die einzige Möglichkeit, ein bisschen Selbständigkeit und Freiraum zu gewinnen. Gleichzeitig war und ist die katholische Hierarchie sehr patriarchal. Ein Tagebuch aus dem Klosterleben In einem neu erschienenen Buch erzählen ...
 
Warum die "Anti-HIV"-Pille in der Schweiz so schwer zugänglich ist
Fr, 30 Nov 2018 12:00:00 GMT - Die Schweiz war ein Pionierland in der Aids-Prävention. Doch heute hinkt sie anderen Ländern hinterher. "PrEP", ein effizientes Präventionsmedikament, ist nur schwer zu erhalten. Ärzte sehen sich gezwungen, ihren Patienten zu empfehlen, dieses im Ausland zu kaufen. Ein Mensch, der mit HIV angesteckt wird, ist heute nicht mehr zum sicheren Tod verurteilt. Und mit einer wirksamen Behandlung besteht auch kein Risiko mehr, dass das Virus bei sexuellen Kontakten weitergegeben wird. Das ist nicht neu: Bereits 2008 wurde die Information als "Swiss Statement" publiziert. Wie eine Bombe eingeschlagen hatte damals die Stellungnahme der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen (seit 2012 Eidgenössische Kommission für sexuelle Gesundheit) und der Fachkommission Klinik und Therapie des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in der "Schweizerischen Ärztezeitung". Doch auch zehn Jahre später erschreckt das Gespenst Aids die Menschen weiterhin, und es kursieren immer wieder Missverständnisse. Deshalb ...
 
Parlament soll beim UNO-Migrationspakt mitbestimmen
Fr, 30 Nov 2018 07:26:00 GMT - Der Bundesrat wollte dem Grundsatzpapier über die weltweite Migration übernächste Woche in Marokko zustimmen. Nachdem die Kritik hierzulande immer lauter wurde, hat die kleine Parlamentskammer nun entschieden, dass das Parlament das letzte Wort haben soll.
 
Schweiz-Rückkehrer vom Amtsschimmel getreten
Do, 29 Nov 2018 14:30:00 GMT - Ein Mann kehrt nach fünf Jahren im Ausland in die Schweiz zurück. Doch die macht ihm den Wiedereinstieg schwer. Das ist die Geschichte eines 43-jährigen Schweizers, der die letzten fünf Jahre bei einem Unternehmen in Deutschland arbeitete und auch dort lebte, nun in die Schweiz zurückgekehrt ist und beim gleichen Unternehmen weiterarbeitet. Der Mann mietet sich temporär für zwei Monate eine kleine Wohnung und beginnt dann, sein Leben in der Schweiz neu zu organisieren. Dazu meldet er sich bei verschiedenen Ämtern.Auf der Gemeinde: "Guten Tag, ich möchte mich anmelden." "Tut uns leid, aber Sie benötigen einen Mietvertrag von mindestens drei Monaten. Sobald Sie einen festen Wohnsitz haben, geht das."Bei der Krankenkasse: "Guten Tag, ich bin zurück in der Schweiz und möchte mich bei Ihnen wieder anmelden." "Es tut uns leid. Wir können Sie erst versichern, wenn Sie eine Wohnsitzbestätigung beibringen können."Bei der Wohnungssuche: "Ich nehme die Wohnung. Bitte schicken Sie mir den ...
 
"Generalverdacht mit einem moralischen Touch"
Di, 27 Nov 2018 15:38:00 GMT - Am Wochenende haben sich fast zwei Drittel der Stimmberechtigten in der Schweiz dafür ausgesprochen, dass Sozialversicherungen Privatdetektive einsetzen können. Ein deutliches Ergebnis, das eine Frage aufwirft: Haben die Schweizer eine Schwäche für die Überwachung? Wir fragten einen Juristen und einen Soziologen. Künftig sollen schweizerische Sozialversicherungen eine versteckte Überwachung von Versicherten anordnen können, die im Verdacht stehen, unrechtmässig Leistungen zu beziehen. Mit dieser Aufgabe können sie Privatdetektive betrauen, ohne dass sie dazu einen richterlichen Beschluss brauchen. Ausgenommen von dieser Massnahme sind die Sozialhilfe, die in die Kompetenz von Kantonen und Gemeinden fällt, sowie die berufliche Vorsorge. + Die neue rechtliche Basis zur Überwachung von Versicherten im Detail Die Gesetzesänderung, gegen die das Referendum ergriffen worden war, wurde von fast zwei Dritteln der Stimmbevölkerung angenommen. In einigen Kantonen lag die Zustimmung bei ...
 
Hornkühe verpassen Sprung in die Verfassung
So, 25 Nov 2018 16:15:00 GMT - Keine finanzielle Unterstützung für Schweizer Kühe mit Hörnern: Das Stimmvolk lehnt die Hornkuh-Initiative mit 54,7% Nein-Stimmen ab. Diese scheitert auch am Ständemehr. 20 Kantone lehnen die Initiative ab, lediglich 6 stimmen zu.  In der Schweiz haben heute rund drei Viertel der Kühe keine Hörner. Grund: So brauchen die Tiere weniger Platz im Stall, und die Verletzungsgefahr sinkt. Es gibt zwei Möglichkeiten, Kühe ohne Hörner zu halten: Entweder man züchtet sie, oder man enthornt die Jungtiere kurz nach der Geburt. Dazu werden die Hornknospen, wo die Hörner später wachsen würden, unter lokaler Betäubung ausgebrannt. Soll ein Wesensmerkmal der Kuh erhalten bleiben oder die Verletzungsgefahr vermindert werden? Die Volksinitiative "Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere" (Hornkuh-Initiative) forderte die Einführung von Subventionen in der Verfassung für Züchter, die ihren Kühen die Hörner nicht entfernen lassen. Urheber der Initiative ist Armin Capaul, ein ...
 
Kunterbunte Berufswelt
Fr, 23 Nov 2018 15:30:00 GMT - Die Messe "Cité des Métiers et de la Formation" in Genf ist die grösste nationale Fachmesse für Beruf und Ausbildung in der Schweiz. Sie findet vom 20. - 25. November 2018 statt. Ein Jugendlicher, der sich heute für einen Lehrberuf entscheiden soll, steht vor ganz anderen Herausforderungen als noch vor wenigen Jahren. Wie verändert sich ein Beruf im Zuge der Digitalisierung? Hat der Beruf auch längerfristig Zukunft? An der Messe werden rund 300 verschiedene Berufe und Weiterbildungen aus den Bereichen Kunstgewerbe, Handel, Bau, Natur und Umwelt, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Hotel, Restaurant und Technik vorgestellt und gewähren den Jugendlichen einen Einblick in die jeweilige Arbeitswelt. Selber Erfahren Die Interaktivität spielt an der Berufsmesse eine grosse Rolle. Den Besuchern werden die verschiedenen Lehrberufe und Weiterbildungsangebote nähergebracht, indem sie diese auch selber ausprobieren können. An jedem Stand sind Berufsbildungsverantwortliche und Lernende ...
 
Gebärde des Jahres 2018? "Alain Berset"
Fr, 23 Nov 2018 14:00:00 GMT - Humor ist eine universelle Sprache. Dies zeigt die Schweizer Gebärde des Jahres 2018, die den Bundespräsidenten Alain Berset aufs Korn nimmt. Doch was ist der Stand der Gebärdensprache in der Schweiz? Ein Überblick.  Um den Schweizer Bundespräsidenten akkurat zu beschreiben, braucht es nur zwei Dinge: Daumen und Zeigefinger. Die Schweizer Gebärde des Jahres 2018 ist "Alain Berset" und signalisiert das beinahe verschwundene Haupthaar des Spitzenpolitikers: Seit 2016 ermittelt der Schweizer Gehörlosenbund eine Deutschschweizer "Gebärde des Jahres". Die Gebärde "Alain Berset" etablierte sich unter den Schweizer Gebärdensprechenden seit seiner Rede zum Nationalfeiertag am 1. August 2018 auf dem Rütli. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden die Ansprachen und die Landeshymne auch gedolmetscht. Dies steht exemplarisch für ein gesteigertes Bewusstsein für solche Bedürfnisse. Doch was ist der Stand der Gebärdensprache in der Schweiz? Ein Überblick: Was ist Gebärdensprache? ...
 
"Um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, braucht es Ressourcen"
Fr, 23 Nov 2018 11:30:00 GMT - In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Person, meist eine Frau, durch häusliche Gewalt getötet. Die Umsetzung der Istanbul-Konvention sollte helfen, Gewalt gegen Frauen wirksamer zu bekämpfen. Die Schweiz habe hier noch viel zu tun, sagen Nichtregierungsorganisationen. Im vergangenen Jahr schlugen die Hashtags #MeToo oder #BalanceTonPorc ein wie Blitze. Sie machten das Ausmass des Problems deutlich. Denn Gewalt gegen Frauen ist kein neues Phänomen, sondern eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen, wie die UNO anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen vom 25. November in Erinnerung ruft. Nichtregierungsorganisationen, die gegen dieses Leid kämpfen, setzen ihre Hoffnung auf das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention, abgeschlossen am 11. Mai 2011 in Istanbul). Es trat im April letzten Jahres in der Schweiz in Kraft. Simone Eggler vom Netzwerk der ...
 
Saisonniers sind wieder da, in viel grösserer Zahl als bisher
Do, 22 Nov 2018 13:00:00 GMT - Der umstrittene Status des Saisonniers wurde 2002 in der Schweiz offiziell abgeschafft. Seitdem nimmt die Anzahl kurzfristiger Arbeitserlaubnisse jedoch stark zu. Um ihre Wirtschaft in Gang zu halten, ist die Schweiz von zugewanderten, flexiblen und günstigen Arbeitskräften abhängig. Jeden Sommer verbringen Mircea* und Viorel* fast vier Monate in den Schweizer Alpen, weit weg von ihren Familien und ihrem Heimatland Rumänien. Untergebracht sind sie in einer Alphütte oberhalb von Crans-Montana. Ihr Alltag ist nicht vergleichbar mit jenem der reichen Ausländer, die sich ein paar Hundert Meter weiter unten in auffälligen Chalets in dem sehr gehobenen Walliser Resort niederliessen, das für sein sonniges Klima und seine attraktive Pauschalsteuer bekannt ist. + Alpine Steueroase bangt ums Überleben Der Tag von Mircea und Viorel beginnt um 4 Uhr morgens mit dem ersten Melken der Kühe und endet erst um 19.30 Uhr, wenn die rund hundert Tiere ? die meisten gehören zur Eringer-Rasse ? in ...
 
Die erste Frau in der Schweizer Botschaft in Paris
Do, 22 Nov 2018 11:00:00 GMT - Spitzenposten in Frauenhand: Das ist in der Diplomatie noch nicht Alltag, aber es tut sich etwas. Das sagt auch Livia Leu Agosti. Die Botschafterin vertritt seit Herbst als erste Frau die Schweiz im Nachbarland Frankreich. Das Westschweizer Fernsehen RTS hat sie an ihrem ersten Arbeitstag begleitet. An der Wand mit den Bildern ihrer Vorgänger sind nur Männer zu sehen. Livia Leu ist die erste Botschafterin der Schweiz in Paris. Sie trat ihr Amt anfangs September an ? eine Rückkehr an den Anfang ihrer diplomatischen Karriere, absolvierte sie doch vor bald 30 Jahren in Paris ihr erstes Praktikum auf einer Botschaft. Leu ist keine Unbekannte in der Schweizer Diplomatie. Sie gehört zu den wenigen Frauen, die Spitzenposten belegen. 2009 schickte die damalige Aussenministerin Micheline Calmy-Rey sie als erste Frau nach Teheran. Dort vertrat Leu bis 2013 die Interessen der Schweiz in Iran ? und die der USA, denn die Schweiz hat seit 1980 ein Schutzmachtmandat für die USA im Iran. ...
 
UNO-Migrationspakt auch in der Schweiz unter Druck
Do, 22 Nov 2018 07:11:00 GMT - Auch in der Schweiz wächst der Widerstand gegen den Vertrag, der internationale Standards im Umgang mit Migration festlegen soll. Der Bundesrat will dem Pakt nun vorerst nicht zustimmen, weil er die Debatte im Parlament abwarten möchte.
 
Vom Boom der Schweizer Städte
Mi, 21 Nov 2018 16:30:00 GMT - In Sachen Lebensqualität sind Schweizer Städte weltweit top. Genf oder Zürich schaffen es oft in die obersten Ränge. Doch wie sieht es mit dem Management dieser Städte aus? Wo überzeugen städtische Politik und Verwaltung am meisten? Eine neue Studie von Avenir Suisse gibt Auskunft und schreibt von einem "Boom der Schweizer Städte". Städte-Ranking von Avenir Suisse 1. Zürich: 64.7% ; 2. Basel: 62.8%; 3. Bern: 62.7%; 4. Luzern: 58.3%; 5. St. Gallen: 53.8%; 6. Winterthur: 52.8%; 7. Lausanne: 49.3%; 8. Biel: 48.9%; 9. Lugano: 43.1%; 10. Genf: 38.8% Wo wird für die Bürgerin, den Bürger in der Schweiz am besten gesorgt? In welchen Städten sind Politik und Verwaltung top? Mit solchen Fragen als Ausgangspunkt hat die liberale Denkfabrik Avenir Suisse mit Sitz in Zürich die zehn grössten Schweizer Städte genauer unter die Lupe genommen. Für ihre Studie wählte sie 47 Indikatoren in acht Bereichen. Die Studienautoren schauten sich unter anderem die Qualität der Verwaltungsdienste, die ...
 
Roboter: Dein Freund und Pfleger im Alter
Mi, 21 Nov 2018 10:39:00 GMT - Geschichten erzählen, Turnübung kontrollieren, ein holpriges Gespräch führen ? all das gehört bereits zum Repertoir von Roboter Lio. Für Pflegeaufgaben reichts jedoch noch nicht. Lio muss nach der Pilotphase im Tertianum Bubenholz wieder gehen.
 
Wann kann man die Schweizer Nationalität verlieren?
Di, 20 Nov 2018 10:00:00 GMT - Das Gesetz sieht mehrere Fälle vor, in denen die Schweizer Behörden eine Einbürgerung aufheben oder die Schweizer Staatsangehörigkeit entziehen können. Der Schweizer Pass ist nicht für die Ewigkeit. Ein Schweizer Bürger oder eine Schweizer Bürgerin kann die Staatsangehörigkeit aus verschiedenen Gründen verlieren, wie im Schweizer Bürgerrechtsgesetz beschrieben. Eine Übersicht.Freiwilliger Verzicht Jeder im Ausland wohnhafte Schweizer mit ausländischer Staatsangehörigkeit kann freiwillig auf das Schweizer Bürgerrecht verzichten. Er muss bei seiner Botschaft oder seinem Konsulat einen Antrag auf "Entlassung aus dem Bürgerrecht" stellen. Verpasste Frist Ein Kind, das von einem Schweizer Elternteil im Ausland geboren wurde und eine andere Nationalität hat, verliert im Alter von 25 Jahren automatisch den schweizerischen Pass. Es sei denn, es hat sich bei einer Schweizer Behörde gemeldet oder schriftlich erklärt, dass es die Schweizer Staatsangehörigkeit behalten will. Falls es die ...
 
Schweizer Starthilfe in Bosnien und Uganda
Mo, 19 Nov 2018 10:00:00 GMT - Start-ups in Entwicklungsländern sind dank Schweizern gut beraten worden. Die Stiftung Swisscontact, deren Ziel es ist, das wirtschaftliche Umfeld in bestimmten Ländern zu verbessern, hat kürzlich über Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Bosnien und Uganda berichtet. Zweck von Swisscontact ist es, "die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung zu fördern, indem sie den Menschen hilft, sich in das lokale Wirtschaftsleben zu integrieren". Die 1959 gegründete Stiftung beschäftigt über 1400 Mitarbeitende und leitet 123 Projekte in 36 Ländern. Sie arbeitet eng mit der Privatwirtschaft zusammen, führt aber im Gegensatz zu einigen anderen Schweizer Non-Profit-Organisationen keine politischen Kampagnen durch. Erna ?o?evic aus Bosnien und David Olyabo vom Viktoriasee in Uganda mussten viele Hürden überwinden, um ihr Unternehmen zu gründen. Davon erzählten sie an einem Vortrag an der Jahrestagung von Swisscontact im Oktober in Zürich. Swisscontact wollte einige ...
 
Wenn die Schweiz nach Frieden sucht, bleibt Religion aussen vor
Do, 15 Nov 2018 12:29:00 GMT - In immer mehr bewaffneten Konflikten spielt Religion eine Rolle. Die Schweiz hat dies früh erkannt und einen Teil ihrer Friedenspolitik der Aufgabe verschrieben, Akteure mit verschiedenen Weltanschauungen an einen Tisch zu bringen. Dabei werden Lösungen gesucht, ohne viel über Religion zu reden. Typisch schweizerisch. Thailand ist der breiten Öffentlichkeit vor allem als Ferienparadies bekannt. Doch 2004 eskaliert im Süden des Landes ein seit langem schwelender Konflikt, der bis heute über 6000 Tote und tausende Verletzte forderte. Muslimische Separatisten kämpfen für mehr Autonomie. Die Zentralregierung in Bangkok hat rund 65'000 Militärs, Paramilitärs und Polizisten in der Region stationiert. Religion wird trennender Faktor 80% der knapp zwei Millionen Einwohner in dem Konfliktgebiet sind Muslime malaiischer Herkunft und Muttersprache. Sie bilden eine ethnische und religiöse kleine Minderheit in dem Staat, der sich als buddhistische Thai-Nation definiert. Auch wenn die ...
 
Insekten schützen, die man nicht sieht
Do, 15 Nov 2018 09:35:00 GMT - Sie können lästig sein, aber viele sind nützlich: Die Insekten erleben einen dramatischen Rückgang. Welche Möglichkeiten hat die Schweiz, das Artensterben der meist kleinen Wesen eindzuämmen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des heutigen, ersten Nationalen Tags für Insekten, während eine Petition ein Eingreifen der Politik fordert. Wer sich über lästige Fliegen ärgert oder das Gefühl hat, von Mücken geplagt zu werden, für den gibt es eine gute Neuigkeit: Gemäss einer Studie aus Deutschland sind in den letzten 30 Jahren drei Viertel der Fluginsekten verschwunden. "Auch in der Schweiz gibt es Studien, die einen Rückgang bestimmter Arten feststellen, aber es fehlt ein allgemeines oder vollständiges Bild der Situation", bestätigt Sebastian Jaquiéry, Mitglied von Naturfreunde Schweiz, gegenüber swissinfo.ch. Gemäss Schätzungen sind über 40% der in der Schweiz präsenten Fluginsekten gefährdet. Im Moment sind die Ursachen des Insektensterbens noch nicht klar, betont Jaquiéry. "Wir ...
 
Wie Dignitas im Ausland für Sterbehilfe missioniert
Mi, 14 Nov 2018 10:00:00 GMT - Die Schweizer Sterbehilfeorganisation DIGNITAS engagiert sich politisch und rechtlich in anderen Ländern, um den assistierten Suizid weltweit zu legalisieren. Sie rechtfertigt ihre missionarische Tätigkeit damit, dass politische und religiöse Eliten im Ausland den Willen der Bevölkerung nicht respektierten. Da ist durchaus was dran. In der Schweiz ist der assistierte Suizid erlaubt. Mehrere Organisationen bieten diesen "Service" an. Weil Sterbehilfe in den meisten Ländern der Welt verboten ist, kommen viele Ausländer und Ausländerinnen in die Schweiz, um sich hier beim Suizid helfen zu lassen. Manche der Schweizer "Right to die"-Organisationen lassen es aber nicht dabei bewenden. Sie engagieren sich im Ausland für die dortige Legalisierung des assistierten Suizids. Allen voran der Verein "Dignitas ? Menschenwürdig leben ? Menschenwürdig sterben". Nach eigenen Angaben will Dignitas sich mit diesem Engagement selbst überflüssig machen, so dass schwerkranke Personen nicht in ...
 
150 Jahre "Fünfte Schweiz" beim östlichen Nachbarn
Di, 13 Nov 2018 15:00:00 GMT - Nur wenige Gehminuten vom Wiener Stephansdom entfernt wird man in einer stillen Seitengasse in einem "Beizli" mit "Grüessech" begrüsst. Hier im "Chamäleon" hält der Stammtisch der Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen sein monatliches Treffen. Hans Schmid aus dem Berner Oberland führt das "Chamäleon" seit elf Jahren. Der Name passt gut für ein Lokal, das seine Nationalfarbe kontinuierlich von österreichisch auf schweizerisch wechselt. Für die Touristen und Wiener gibt es die obligate Melange mit Sachertorte, aber auch Café "Schümli Pflümli" und Café "Lutz" werden angeboten. Ehrensache, dass es hier auch das beste Fondue der Stadt gibt. 16'000 Schweizer und Schweizerinnen leben offiziell in Österreich ? berufsbedingt die meisten von ihnen in Wien und auf Grund der geographischen Nähe auch in Vorarlberg. Oft hat sie die Liebe gelockt oder sie sind nach einem beruflichen Aufenthalt der Liebe wegen geblieben. "Wir Schweizer halten Wort" So auch Judith Greiner, die seit 19 ...
 
Schweizer Jugendliche tendieren zu Extremismus
Mi, 7 Nov 2018 07:30:00 GMT - Wie verbreitet ist Extremismus unter Jugendlichen in der Schweiz? Darüber gab es bisher wenig Erkenntnisse. Nun haben Forschende der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft rund 8000 Schüler und Schülerinnen aus 10 Kantonen befragt.
 
Muslimische Seelsorge in der Schweiz
Mo, 5 Nov 2018 13:00:00 GMT - Die Bevölkerung in der Schweiz wird religiös immer vielfältiger und das Bedürfnis nach einem entsprechenden Angebot der Seelsorge wächst. Trotz bereits vorhandenen Projekten weist die Schweiz im internationalen Vergleich grossen Nachholbedarf auf. Heute leben gemäss dem Bundesamt für Statistik rund 362'973 Muslime in der Schweiz. Das entspricht 5,1% der Gesamtbevölkerung. In der islamischen Tradition existiert keine dem christlichen Konzept der "Seelsorge der Anderen" entsprechende Vorstellung. Man ist selbst für die Sorge um seine Seele verantwortlich. Für die in der Schweiz lebenden Muslime ist es jedoch notwendig, eine vergleichbare Unterstützung zu bekommen. Das Bedürfnis nach muslimischer Seelsorge Reinhard Schulze ist Professor am FINO (Forum Islam und Naher Osten) der Universität Bern. Aufgrund der "Vielfalt von Lebenssituationen, in denen eine psychische Unterstützung zur seelischen Rehabilitation wichtig sein kann", macht es laut ihm auch Sinn, "für gläubige Muslime ...
 
Späte Ehre für Schweizer Siedlerinnen
Mo, 5 Nov 2018 09:00:00 GMT - In ihrem Roman "Überleben am Red River" erzählt die Berner Schriftstellerin Therese Bichsel vom Schicksal von Schweizer Auswanderern in den 1820er-Jahren in Nordamerika. Sie rückt dabei das Schicksal von jungen Frauen, die vielfach zwangsverheiratet wurden, in den Vordergrund. Es gibt ein Video einer Hilfsorganisation. Es zeigt eine 12-jährige syrische Braut, die neben ihrem Ehemann posiert, der so alt ist, dass er ihr Grossvater sein könnte. Die Szene, gedreht in Libanon, ist zwar von Schauspielern gestellt, aber geschieht so in der Realität jeden Tag in vielen Ländern. Das Video ist Teil einer Kampagne, um auf die Praxis von Kinderehen aufmerksam zu machen. Vorkommnisse wie diese haben Therese Bichsel zu ihren Recherchen bewogen - und zum Schreiben eines historischen Romans. Im Fokus stehen bei ihr aber nicht zeitgenössische Zwangsehen in Syrien, sondern historische in Nordamerika, welche einen starken Schweizer Bezug haben. Denn vor rund 200 Jahren wurden auch Schweizer ...
 
"Die Schweiz ist für mich die Referenz"
So, 4 Nov 2018 15:00:00 GMT - Der 32-jährige Claudio Ghizzo arbeitet in Italien als Krankenpfleger. Er glaubt, dass seine Schweizer Wurzeln seine Mentalität und seinen Bürgersinn beeinflusst haben. Aber er fühlt sich auch sehr stark mit den Dolomiten verbunden. swissinfo.ch: Sie wurden in Italien geboren. Sind Sie wegen Ihrer Mutter, Ihres Vaters oder beiden Auslandschweizer? Claudio Ghizzo: Ich wurde in Italien als Sohn einer Schweizer Mutter geboren. swissinfo.ch: Haben Sie je daran gedacht, mal in der Schweiz zu leben? C.G.: Der Wunsch, mich in der Schweiz niederzulassen, ist immer in meinen Gedanken, aber es ist nicht einfach, sein eigenes Leben radikal zu verändern. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. swissinfo.ch: Welcher Arbeit gehen Sie gegenwärtig nach? C.G.: Ich bin diplomierter Krankenpfleger und arbeite in einem Spital in der Nähe meiner Wohnung.
 
Ungewisse Zukunft für Schweizer Kirchen
So, 4 Nov 2018 09:00:00 GMT - Die Schweizer Bevölkerung wendet sich immer mehr von der Kirche ab. Denn seit einigen Jahren sind Kirchenaustritte und Pfarrermangel an der Tagesordnung. Dennoch läuten die Kirchenglocken täglich und Gottesdienste finden weiterhin statt. swissinfo.ch hat eine gutbesuchte Messe im Dom zu Arlesheim miterlebt. Rund 60 Prozent der in der Schweiz lebenden Menschen gehören dem Christentum an, die meisten davon sind römisch-katholisch. Während der Anteil der katholischen Kirche in den letzten 40 Jahren relativ stabil geblieben ist, hat jener der evangelisch-reformierten Kirche stark zugunsten von Konfessionslosigkeit abgenommen. Gemäss einer Erhebung des Bundesamts für Statistik hat zwischen 2000 und 2016 der Anteil der Konfessionslosen um 13,5% zugenommen. An eine Zukunft der Schweizer Kirchen wird deshalb oft gezweifelt. Dennoch werden heute Gottesdienste weiterhin besucht. Gottesdienst im Dom zu Arlesheim Der Dom zu Arlesheim wurde in den 1680er Jahren als Stiftskirche für das ...
 
Ein lebenswerter Friedhof für alle
Do, 1 Nov 2018 10:00:00 GMT - Auf dem Bremgarten-Friedhof der Stadt Bern finden Bestattungen von vier Weltreligionen statt. Das Angebot ist ein Zeichen des Respekts gegenüber Andersgläubigen. Sie sollen ihre Bestattungsrituale bei dem schmerzhaften Ereignis bedürfnisgerecht durchführen können. Ein Rundgang auf einem Friedhof, der für alle "lebenswert" sein soll. Die beiden somalischen Buben, die 2017 in einer Gemeinde des Kantons Bern durch einen Stromschlag in der Badewanne verunfallten, weil sie mit einem Föhn gespielt hatten, hätten nicht hier beerdigt werden dürfen. Gemäss Reglement ist der Bremgarten-Friedhof Personen vorbehalten, die in der Bundesstadt lebten. Das war bei dieser Familie nicht der Fall, ein muslimisches Begräbnis in Bern also unmöglich. Diese Mitteilung hätte Walter Glauser, der Chef über die Berner Friedhöfe, den Eltern persönlich im Spital überbringen sollen, wo die sechs- und siebenjährigen Kinder verstarben. Auf dem Weg dorthin wurde Glauser aber klar, dass er der leidgeprüften ...
 
Um sich in der Schweiz aufzuhalten, muss man reich sein
Mi, 31 Okt 2018 10:00:00 GMT - Das Ausländergesetz schreibt vor, dass ausländische Staatsangehörige zur Einreise in die Schweiz über "ausreichende finanzielle Mittel" zur Bestreitung des Lebensunterhalts verfügen müssen ? etwa 100 Franken pro Tag. Ein Kriterium, das sich als schwierig erweisen kann. Am vergangenen 6. September wurde Douraid in Genf auf der Strasse von der Polizei angehalten. Der etwa 30 Jahre alte Tunesier war obdachlos, hatte keine Ausweispapiere und keine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz. In dem am 9. September von Staatsanwältin Alexandra Clivaz-Butler erlassenen Strafbefehl wird Douraid auch vorgeworfen, dass er nicht über "ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts und die Rückreise" verfüge. Nach zwei Tagen in Polizeigewahrsam wurde der junge Mann zu einer Geldstrafe von 43 Tagessätzen verurteilt. Die Genfer Staatsanwaltschaft befasst sich jeden Monat mit Dutzenden solcher Fälle. Manchmal werden Ausländer, die sich illegal in der Schweiz aufhalten, mit Drogen ...
 
"Der Tod, was für ein Fest"
Di, 30 Okt 2018 15:30:00 GMT - Das berühmte mexikanische Totenfest "Todos Santos" wird auch in der Schweiz gefeiert. An verschiedenen Orten im Land bereiten sich Schweizer und mexikanische Expats darauf vor, ihren Ahnen Opfergaben zu schenken. Viel los ist im Berner Haus der Religionen und im Ethnographischen Museum der Stadt Neuenburg. Am 1. und 2. November will es die Tradition, dass Lebende und Tote vereint werden. Der mexikanische Tag der Toten ist seit 2003 im Immateriellen Kulturerbe der Menschheit der Unesco festgeschrieben. Diese Tradition pflegen die mexikanische Gemeinschaft (etwa 3000 Personen) und deren Botschaft in der Schweiz seit Jahren. "Am Anfang war es wie ein 'Schock' für die Schweizer. Aber wir haben ihnen erklärt, dass es um eine andere Sichtweise des Todes geht. Ein Fest, an dem die Toten uns besuchen und sie mit uns sind", sagt Margarita Delalay, die Verantwortliche für kulturelle Veranstaltungen beim Verband der Mexikaner und Freunde Mexikos (Amex) in den Kantonen Waadt und Neuenburg. ...
 


Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
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