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Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

Der fliegende Glace-Verkäufer vom Klöntalersee
Sa, 22 Jun 2019 09:00:00 GMT - Der Glarner André van Sprundel ist ein erfolgreicher Geschäftsmann mit einem besonderen Hobby: Schweizweit ist er wohl der Einzige, der per Schiff Glace an Badegäste verkauft. Van Sprundel ist als Wirtssohn im Klöntal in den Ostschweizer Alpen aufgewachsen. Schon während einer kaufmännischen Lehre hat er sich weit mehr für IT-Technologie interessiert und sich in diesem Bereich weitergebildet. So war der elterliche Gasthof einer der ersten Restaurationsbetriebe, der über eine Website verfügte. Im Jahr 2000 gründete er eine Firma, die qualifiziertes IT-Personal vermittelt. Obwohl er sich dies nie so ausgemalt hatte, übernahm er 2014 den elterlichen Gasthof im Klöntal und blieb über all die Jahre seinem Hobby treu. Zusammen mit seiner kleinen Tochter fährt er mit dem Boot "Ice Dream Express" von Ufer zu Ufer und verkauft Glace. Liebe zur Heimat Das Klöntal liegt Van Sprundel am Herzen. "Die schroffen Berge, das enge Tal und der glitzernde See vermitteln mir Geborgenheit", sagt er.
 
Schweizer Spin-off tüftelt an nachhaltigen Häusern für alle
Fr, 21 Jun 2019 14:02:00 GMT - Zwei Materialwissenschaftler und eine Architektin wollen mit ihrem zementfreien Beton aus tonhaltigem Aushubmaterial die Bauindustrie revolutionieren. Ihr Ansatz soll vor allem Menschen in Entwicklungsländern zugutekommen. "Oxara" kommt von "Ossara" und heisst Kommune auf Kabiyé. Die Sprache ist benannt nach einem Volk, das unter anderem im Togo lebt. "Dieser Name ist uns sehr wichtig", sagt Gnanli Landrou. Der Togolese ist der Gründer eines gleichnamigen Spin-offs, das er vergangenen Herbst ins Leben gerufen hat. Zusammen mit Thibault Demoulin, wie Landrou ein Materialwissenschaftler, steht er gut gelaunt in einer grossen Werkstatthalle der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) auf dem Hönggerberg in Zürich. Es fehlt die Architektin Daria Ardant, die ebenfalls zum Oxara-Team gehört und laut den beiden jungen Männern "ein Auge fürs Detail hat". Auf zwei Tischen haben Landrou und Demoulin Ansichtsexemplare ausgestellt: Zementfreie Betonplatten und -zylinder. Ein ...
 
Was es heisst, Künstlerin in der Schweiz zu sein
Fr, 21 Jun 2019 11:30:00 GMT - In einer exklusiven Recherche haben SWI swissinfo.ch und Radio Television Suisse (RTS) aufgezeigt, dass Kunst von Frauen in Schweizer Museen viel weniger gezeigt wird als Kunst von Männern. Was bedeutet es, als weibliche Künstlerin in der Schweiz zu arbeiten? Wir haben Vertreterinnen dreier Generationen zusammengebracht, um über dieses Thema zu diskutieren. "Arbeiten ohne den Druck des Erfolges" und "Nicht in Ausstellungen zusammen mit Männern sein müssen" ? die berühmten ironischen Poster der "Guerilla Girls" wurden vor 30 Jahren veröffentlicht. Was hat sich seither verändert?  Die Recherche von SWI swissinfo.ch zeigt ein klares Bild: Nur 26% der Künstlerinnen in Einzelausstellungen waren Frauen. Um die Herausforderungen zu verstehen und nachzuvollziehen, denen sich Künstlerinnen regelmässig stellen müssen, und um mehr über den Alltag von Künstlerinnen in der Schweiz zu erfahren, haben wir drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Paul Klee Zentrum in Bern ...
 
Die Schweiz nähert sich dem Vaterschaftsurlaub an
Do, 20 Jun 2019 15:00:00 GMT - Eine Woche nach dem landesweiten Frauenstreik hat eine der Forderungen im Parlament eine erste Hürde genommen: Der Ständerat sagt Ja zu einem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub. Aber im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz auch damit weit hinterher. Nach der violetten feministischen Welle, welche die Strassen der Schweiz vergangenen Freitag überrollt hat, spricht sich der Ständerat dafür aus, Vätern bei der Geburt ihres Kindes zwei Wochen Urlaub zu gewähren. Die kleine Parlamentskammer hat dem Vorhaben am Donnerstag mit 26 zu 16 Stimmen zugestimmt. Das ist ein Kompromiss: Denn die Version des Ständerats ist ein Gegenenvorschlag zu einer Volksinitiative, die vier Wochen Urlaub für Väter fordert. Das Volksbegehren der Linken lehnte er mit 29 zu 14 Stimmen ab. Vier oder zwei Wochen? Das Gesetz in der Schweiz sieht keinen Vaterschaftsurlaub vor. Nur die Parlamentarier der konservativen Rechten argumentierten für diesen Status quo. Peter Föhn von der Schweizerischen Volkspartei ...
 
Politische Reformen nach dem Frauenstreik gefordert
Mi, 19 Jun 2019 14:00:00 GMT - Schweizer Politikerinnen mobilisieren sich, um die Forderungen des Frauenstreiks vom vergangenen Freitag umzusetzen. Parlamentarierinnen von rechts und links haben eine Reihe von politischen Vorstössen eingereicht. Die Hunderttausenden von Frauen, die am vergangenen Freitag in der ganzen Schweiz auf die Strasse gingen, sagten es laut und deutlich: Dieser Streik ist nur der Beginn einer langfristigen Mobilisierung zur Änderung von Gesetzen, Gepflogenheiten und Mentalitäten. Politikerinnen von links und rechts beschlossen, Massnahmen zur Umsetzung der Forderungen zu ergreifen: Sie haben eine Reihe von politischen Vorstössen im Parlament eingereicht. Hier ist eine Auswahl davon: Sexuelle Gewalt: Sechs Interpellationen wurden letzte Woche von Frauen aus allen Parteien eingereicht (mit Ausnahme der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei). Sie sind schockiert über eine Untersuchung von Amnesty International, die ergab, dass jede fünfte Frau in der Schweiz Opfer von sexueller ...
 
Am Burnout scheiden sich in der Schweiz die Geister
Mo, 17 Jun 2019 09:00:00 GMT - Obwohl die WHO Burnout kürzlich als gesundheitsgefährdenden Faktor eingestuft hat, stösst das Phänomen bei Arbeitgebern und Medizinern auf wenig Verständnis. Die Schweiz, mit ihrer Kultur der Versagensangst, setzt sich mit den Beschwerden auseinander und der Frage, wie diese zu behandeln sind. Per R.'s Stimme wird brüchig, als er sich daran erinnert, wie alles anfing. Es sind drei Jahre vergangen, seit er unter einem Burnout litt, aber wenn er darüber spricht, weckt es immer noch schmerzhafte Erinnerungen in ihm. Der Schwede und Vater zweier Kinder, der seit mehr als 20 Jahren in der Schweiz lebt, war Handelsvertreter bei einem Medizinproduktehersteller, als plötzlich seine Schlaflosigkeit begann. "Das war das erste Anzeichen", sagt er gegenüber swissinfo.ch. "Knapp ein Jahr vor dem eigentlichen Burnout." Sechs Monate später sank seine Motivation auf den Nullpunkt. "Ich erinnere mich, dass ich am Ende des Sommers auf einer Konferenz war und mich verloren fühlte. Ich war wie im ...
 
Die Selbsthilfegruppe Psychose besucht er seit sieben Jahren
So, 16 Jun 2019 09:00:00 GMT - Am Tag der offenen Tür des Selbsthilfe-Netzwerk in Sarnen erzählen drei Engagierte von ihrer Krankheit und ihrem Umgang damit. Ein Blick in die Landschaft der Selbsthilfegruppen. In der Region, die man auch Urschweiz nennt, sind solche wenig verbreitet. Am Dorfplatz von Sarnen decken sich Passanten mit Gipfeli und Erfahrungen ein. Es ist der erste Tag der offenen Tür der Selbsthilfegruppen im Kanton Obwalden. Ob es um Sucht, psychische oder chronische Erkrankungen geht: Betroffene treffen sich in Selbsthilfegruppen, teilen ihre Erlebnisse und stützen sich gegenseitig.  Wenig Angebote auf dem Land In den ländlichen Regionen der Schweiz ist das Netzwerk noch wenig dicht. Es ist offen, ob das daran liegt, dass in ländlichen Regionen weniger Menschen Hilfe suchen oder weil man Gefahr läuft, beim Treffen der Nachbarin zu begegnen. In der Schweiz gibt es über 2000 Gruppen ? in Luzern, Obwalden und Nidwalden bloss 95. Die Dachorganisation Selbsthilfe Schweiz führt dies auf beschränkte ...
 
Der Schweizer-Club Aachen ? wie Phönix aus der Asche
Fr, 14 Jun 2019 10:00:00 GMT - Hans Krebser, ein Mann aus dem Kanton Bern, machte sich im 19. Jahrhundert auf nach Deutschland, um beruflich weiterzukommen. Neun Jahre später, 1891, gründete er den Schweizer-Club Aachen. swissinfo.ch besucht den heute blühenden Club, um vor den Eidgenössischen Wahlen im Herbst der Fünften Schweiz den Puls zu nehmen. Um Mitglied im Schweizer-Club Aachen zu werden, braucht es nicht zwingend den Schweizer Pass. Denn er will ein Club für alle sein, die sich der Schweiz verbunden fühlen. Die Stadt im Dreiländereck Deutschland, Belgien und den Niederlanden ist denn auch geprägt durch ein stetiges Kommen und Gehen über Grenzen. Der Schweizer-Club Aachen in Zahlen Gründung: 1891 Mitglieder: 92 Personen zwischen 1 und 92 Jahren, darunter 30 Paare und 13 Familien mit Kindern Leitung: 6 Personen (3 im Vorstand, 3 Beisitzer) Jährliche Aktivitäten: 6-7 Publikationen: auf der Club-Website So leben heute auch einige der Mitglieder im benachbarten Belgien. Und mit Schweizer Clubs in ...
 
Das ist der Graben zwischen Mann und Frau in der Schweiz
Fr, 14 Jun 2019 06:30:00 GMT - Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist in der Schweiz in der Bundesverfassung verankert ? das Stimmvolk wollte es so. Aber 38 Jahre nach der Abstimmung vom 14. Juni 1981 ist die Gleichstellung noch immer nicht verwirklicht. Hier fünf Schlüsselindikatoren für die Ungleichheit der Geschlechter in der täglichen Realität der Schweiz. "Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit", stellt der Verfassungsartikel zur Rechtsgleichheit unter anderem fest. Auch das Gleichstellungsgesetz verbietet ausdrücklich jede Diskriminierung in Arbeitsverhältnissen ? insbesondere beim Lohn ? aus Gründen des Geschlechts. Die offiziellen Statistiken zeigen jedoch eine ganz andere Realität. Im Jahr 2016 (jüngste verfügbare Daten) betrug der standardisierte Median-Bruttolohn in der Schweiz 6011 Franken pro Monat für Frauen und 6830 Franken für Männer, was einer Differenz von 12% entspricht. Noch grösser war der Unterschied, wenn man nur den privaten Sektor betrachtet.
 
"Wir sollten weitere Schweizer Schulen gründen"
Mo, 10 Jun 2019 09:00:00 GMT - Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gründete eine Gruppe von Schweizern, die in Katalonien lebten, die Schweizer Schule in Barcelona. Ein Jahrhundert später ist sie die grösste Schweizer Schule Europas. Für den Direktor Pascal Affolter ist Bildung mehr als nur ein hervorragendes akademisches Ergebnis. swissinfo.ch: Die Schweizer Schule von Barcelona (ESB) wurde 1919 in einer politisch schwierigen Zeit gegründet. Was gab den Anstoss zur Gründung? Pascal Affolter: Schweizer Schulen sind noch nie strategisch entstanden. Sie sind seit jeher die isolierte Initiative einer Gruppe von Auslandschweizern, die ihren Kindern die Sprache und die Werte der Bildung bieten wollen, die sie zu Hause erhalten haben. Es handelt sich um Projekte von Menschen, die eine starke Verbindung mit ihrem Land aufrechterhalten wollen. Dies hat es ermöglicht, weltliche Schulen für Mädchen und Jungen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Nationalitäten zu gründen. Für Deutschland oder Frankreich ...
 
Der Traum von der grossen Bühne
So, 9 Jun 2019 09:00:00 GMT - In New York möchte sie als Schauspielerin und Sängerin durchstarten. Lea Kalisch hat dort ihre Nische gefunden und gelernt: Den grossen Durchbruch zu erleben, ist für sie genauso wichtig, wie davon zu träumen. "Zuhause bin ich ein Exot. Hier bin ich das lebende Klischee", so beschreibt Lea Kalisch ihr Leben. Die 25-Jährige hat sich für ein Künstlerdasein entschieden, hat vor vier Jahren ihre Koffer gepackt und ist für ihren Traum nach New York ausgewandert. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist. Musical-Darstellerin will sie sein. Auf der Bühne stehen, singen, spielen, das Publikum begeistern. Aber Lea träumt nicht mehr von "Cats" oder "The Lion King". Lea hat ihre ganz eigene Nische gefunden: Sie performt hauptsächlich auf Jiddisch. Lea ist in Zürich in einer ...
 
Der Stand der Dinge beim Rahmenabkommen
Fr, 7 Jun 2019 15:00:00 GMT - Nach Monaten des Wartens bewegt sich etwas zwischen Bern und Brüssel. Die Schweizer Regierung fordert weitere Abklärungen. Die EU gibt bekannt, dass sie zwar bereit für Diskussionen ist, nicht aber für Nachverhandlungen. Hier der Stand der Dinge im Moment. Warum ein Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU? Die Schweiz ist eines der wenigen europäischen Länder, die nicht der EU beitreten wollten. 1992 lehnte das Schweizer Volk auch einen Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Dieser hätte es der Schweiz ermöglicht, am europäischen Binnenmarkt teilzunehmen und gleichzeitig ausserhalb der EU zu bleiben. Dieser große Markt von über 500 Millionen Menschen garantiert allen Mitgliedstaaten den freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital. Um nicht von diesem Markt ausgeschlossen und damit benachteiligt zu werden ? etwa durch Zölle ?,   hat die Schweiz in den letzten 20 Jahren bilaterale Abkommen mit der EU abgeschlossen. Dies in einer Reihe ...
 
"Europa braucht Schweizer und Briten, um mit den USA und China konkurrieren zu können"
Fr, 7 Jun 2019 13:48:00 GMT - "Wir unterschreiben (noch) nicht": Dies der Entscheid der Schweizer Regierung zum EU-Rahmenabkommen. Jetzt dürften die Risiken von Retorsionsmassnahmen seitens Brüssel steigen. So droht etwa der Ausschluss von EU-Forschungsprogrammen. Laut Mauro Dell?Ambrogio, dem ehemaligen Staatssekretär für Bildung und Forschung, ist die EU gespalten, was die Position gegenüber Drittländern betreffe. Das 9. Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation "Horizon Europe" sieht für die Jahre 2021 bis 2027 ein Investitionsvolumen von fast 100 Milliarden Euro vor. Der Entwurf der Europäischen Kommission wurde dem Europäischen Parlament vorgelegt, das im November 2019 eine Entscheidung treffen wird. Die helvetischen Forschungseinrichtungen haben sich bereits 2018 für eine vollumfängliche Teilnahme der Schweiz als assoziierter Staat an "Horizon Europa" stark gemacht. Die Schweizer Universitäten und der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) befürchten, ...
 
"Die Schweizer Kunstmuseen müssen weiblicher werden"
Fr, 7 Jun 2019 08:00:00 GMT - In der Schweiz seien Frauen in der Kunst zu wenig sichtbar, sagt Fanni Fetzer, Direktorin am Kunstmuseum Luzern. Mehr Kunst von Frauen zu zeigen allein reiche aber nicht ? auch das "wie" bei einer Ausstellung sei entscheidend. swissinfo.ch: Frau Fetzer, laut unserer Recherche haben Sie im Kunstmuseum Luzern in den Einzelausstellungen in den vergangenen 11 Jahren nur 33 % Frauen gezeigt. Geht da nicht mehr? Fanni Fetzer: Diese Zahl schmerzt. Das Ergebnis heisst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Ich habe das Gefühl, wir machen bereits ein sehr feministisches Programm und achten auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Ich überlege ständig: Was kann ich in den nächsten zwei, drei Ausstellungsjahren tun, um gleich viele Künstlerinnen und Künstler zu zeigen? Als Direktorin habe ich eine grosse Verantwortung, aber auch Gestaltungsspielraum, und diesen möchte ich nutzen. Welche Strategien haben Sie, um weibliche Künstlerinnen zur Geltung zu bringen? Wenn man eine ...
 
Auslandschweizerin engagiert sich in britischer Frauen-Partei
Do, 6 Jun 2019 08:37:00 GMT - Die Auslandschweizerin Leandra Bias engagiert sich in der vor vier Jahren gegründeten britischen Women's Equality Party. Was denkt sie über den Frauenstreik in der Schweiz? Und: Ist Grossbritannien bei der Geschlechter-Gleichstellung schon weiter? Die Zürcherin Leandra Bias mit griechischen Wurzeln lebt seit 2013 in Grossbritannien. Die Politikwissenschafts-Doktorandin engagiert sich als lokale Wahl- und Kampagnenleiterin in der vor vier Jahren gegründeten Women's Equality Party (siehe Box). Diese wurde in Grossbritannien aus Protest gegen die Geschlechterungleichheit gegründet. Die Women's Equality Party Die Autorin Catherine Mayer und die Moderatorin Sandi Toksvig gründeten 2015 aus Protest eine Partei, damit Politiker die Anliegen von Frauen nicht länger ignorieren können. Sie ärgerten sich, dass Frauen als Minderheit behandelt werden, obwohl sie zahlenmässig die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Die Partei setzt sich unter anderem für gleichen Lohn, gleiche Familienarbeit ...
 
Schweiz als Spiegel für das neue, zersplittertere Europa
Do, 6 Jun 2019 06:18:00 GMT - Am Abend nach der Wahl für das 9. Europäische Parlament herrschte vielerorts Freude: 51 Prozent der Wahlberechtigten oder 8 Prozentpunkte mehr als fünf respektive zehn Jahre zuvor hatten ihre Stimme abgegeben. Der Tiefpunkt mit jeweils 43 Prozent war überwunden! Die Freude am aktivierten "demos" Die ersten Kommentare waren positiv. Prominent drückte es Martin Selmayr, der Generalsekretär der EU-Kommission, aus: Gestärkt worden seien durch das Votum des Volkes die EU-Demokratie als Ganzes. Im Kontext der Europäischen Union ist das nicht zu unterschätzen. Denn der "demos", also die 427 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger, bestimmt nur bei den Parlamentswahlen die Zusammensetzung der EU-Behörden. Kommission und Europäischer Rat dagegen werden von Mitgliedsstaaten resp. deren Regierungen erkoren. Da wirken organisierte Interessen verstärkt ein. Der Autor Claude Longchamp zählt zu den erfahrensten und angesehensten Politikwissenschaftlern und -analysten der Schweiz. Er war ...
 
Das Rudel, das die Menschen lehrt
So, 2 Jun 2019 09:00:00 GMT - Mit über 60 Hunden lebt Stefanie Kasser in der wilden Natur Finnlands. Sie hat dort nicht nur territoriale Freiheit gefunden, sondern vor allem geistige. Diese versucht sie nun mit Hilfe ihrer Hunde anderen zu vermitteln. Die Sonne geht um fünf Uhr morgens auf. Die Nacht bricht um 22 Uhr ein. Dies sei die schönste Zeit des Jahres, bevor es im Sommer für drei Monate hell bleibt. Die Natur ist eine andere in Finnland, vor allem da, wo Stefanie Kasser (41) lebt. Die finnische Weite hat es ihr angetan. Die Freiheit. Sie lebt im Norden des Landes, ihr Grundstück grenzt an ein Naturschutzgebiet, wo die Natur einem in Demut zurücklässt. Frei fühle sie sich hier, zusammen mit ihren beiden Söhnen und ihren über sechzig Schlittenhunden. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist.
 
Paul Schneller, Reptilienflüsterer
Sa, 1 Jun 2019 09:00:00 GMT - Paul Schneller hat sich als erster Tierarzt der Schweiz in einer privaten Exotenpraxis auf exotische Tiere spezialisiert. swissinfo.ch hat ihm bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut. Die Patientin liegt rücklings ausgestreckt auf dem Operationstisch. Die Wirkung der Anästhesie hat eingesetzt und Paul Schneller ist bereit für den Schnitt. Doch bevor er die Klinge an der geschuppten Haut ansetzt, hält er einen Moment inne. "Ich möchte nichts riskieren. Vielleicht wäre es besser, sie einfach so weiterleben zu lassen", murmelt er. Die streifenköpfige Bartagame, ein aus Australien stammendes Reptil, hat einen Tumor in Herznähe. Nach erneutem Abtasten der betroffenen Zone beschliesst der Tierarzt, den Eingriff vorzunehmen. "Viele Tierbesitzer kommen zu mir und bitten mich inständig, ihr Tier nicht sterben zu lassen. Ich tue dann jeweils mein Bestes", sagt Schneller. Gefängnisaufenthalt mit Leguan Schlangen, Echsen, Schildkröten, Chamäleons, exotische Vögel und Nagetiere:
 
"In Armenien kann heute jeder sagen, was er will"
Di, 28 Mai 2019 15:44:00 GMT - Seit dem unblutigen Umsturz vor gut einem Jahr führt Premierminister Nikol Pashinyan Armenien Richtung Demokratie. Der ehemalige Oppositionsführer geht den Weg behutsam, aber konsequent. Doch alte Seilschaften versuchten, die demokratisch gewählte Regierung zu destabilisieren, sagt die Armenierin Sona Shaboyan, die in Zürich lebt. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch.  Sechsmal ist die ausgebildete Konzertpianistin in den letzten zwölf Monaten in ihr Heimatland gereist. Was sie sieht, kann sie mit Stolz erfüllen: Armenien zählt zu den wenigen Good News im Bereich internationale Demokratie. Aber der Fortschritt verläuft auf fragilem Grund. swissinfo.ch: Sie kommen soeben von Armenien zurück. Wie ist die Stimmung ein Jahr nach der Revolution? Sona Shaboyan: Sie ist gespalten. Auf der einen Seite sind viele Menschen immer noch sehr euphorisch und optimistisch, dass sie den richtigen Weg gegangen sind. Aber ein ...
 
Vom Wert der Kultur in der Entwicklungshilfe
Di, 28 Mai 2019 14:53:00 GMT - Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit soll enger mit der Wirtschaft arbeiten und stärker mit der Migrationspolitik verknüpft werden. Gibt es da noch einen Platz für Kulturprojekte? Ja, sagen Expertinnen, dies sei auch nötig. Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) möchte die schweizerische Entwicklungshilfe massgeblich ändern und deren Budget kürzen. SVP-Parlamentarier Andreas Glarner nahm Anfang Jahr auch die Kulturprojekte der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ins Visier: "Marionettenspieler und Maler in Tansania, Theaterleute in Mali und Usbekistan oder junge Künstler in Moldawien" hätten mit Entwicklungshilfe "nichts zu tun", sagte er in der Neuen Zürcher Zeitung. Es könne nicht sein, "dass gleichzeitig in Burkina Faso Kinder verhungern". Nahrung oder Kultur? "Das eine schliesst das andere nicht aus", sagt Regula Gattiker, verantwortlich für Kultur und Konflikttransformation bei der Entwicklungsorganisation Helvetas. Kultur sei ein ...
 
So teuer ist Dating in Zürich
Mo, 27 Mai 2019 14:30:00 GMT - Wo ist es am teuersten, auswärts Abendessen zu gehen? Oder einen Kinofilm anzuschauen? Ein Taxi nach Hause zu nehmen? Zürich belegt in einem Globalen Ranking von Preisen und Lebenshaltungskosten mehrere der vordersten Plätze. Die Deutsche Bank vergleicht in ihrer jährlichen Studie "Preise und Lebensstandards im weltweiten Vergleich" über 50 Städte auf der ganzen Welt. Dieses Jahr schaffte es Zürich auf den ersten Platz in Sachen Lebensqualität und verdrängte damit Wellington in Neuseeland auf den zweiten Platz. Zürich belegte aber auch den ersten Platz im "Cheap Date Index" der Studie, der den Preis von Kinokarten, Softdrinks, einer einfachen Mahlzeit, ein paar Bieren und Taxifahrten für zwei Personen berechnet. In Zürich kostet das 203$. Die Limmatstadt ist damit "der mit Abstand teuerste Ort, um mit einem Date auszugehen". Es folgen Oslo (164$), Kopenhagen (158$), Helsinki (151$) und Tokio (148$). Am anderen Ende der Skala liegt Kairo, wo fünf Dates so viel kosten wie eines in ...
 
Bild der Woche
Mo, 27 Mai 2019 08:52:00 GMT - In dieser Serie stellt die Bildredaktion von swissinfo.ch jede Woche ein Foto vor, das ein aktuelles Ereignis illustriert.
 
Seit 24 Jahren auf Reisen
So, 26 Mai 2019 09:00:00 GMT - Anne-Claire Küng wanderte bereits im Alter von 18 Jahren aus. Und sie ist es immer noch nicht leid, weit weg von zu Hause zu leben. Die Auslandschweizerin begann ihre Reise 1995 und lebt heute in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington. Zuvor verbrachte sie mehrere Jahre in Warwick und Leeds, sowie in Dublin und Sydney. Für Anne-Claire Küng ist es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die verschiedenen Abschnitte ihres bisherigen Lebens zu vergessen. Alles, was sie dafür tun muss, ist, in den Spiegel zu schauen: Ihr Rücken ist mit einem riesigen farbigen Tattoo bedeckt. "Es ist eine Blumenkomposition, ein Strauss aus Blumen, die in den verschiedenen Ländern, in denen ich gelebt habe, typisch sind. Als letzte kam die Zeichnung des Koru hinzu. So heisst der Silberfarn-Wedel in der Sprache der Maori", erklärt sie. Anne-Claire Küng lebt seit etwas mehr als einem Jahr in Wellington. Wir treffen sie in der Cuba Street, einer Fussgängerzone voller Geschäfte, Bars und Restaurants im ...
 
So turnen Japans Seniorinnen ? und vielleicht bald die Berner
Fr, 24 Mai 2019 15:24:00 GMT - Japan ist eines der führenden Länder bezüglich Altenpflege. Darum hat Bern eine Delegation nach Nara geschickt. Roboter, die Senioren pflegen, oder intelligente Fussmatten, die erkennen, wenn jemand gestürzt ist: Japan ist der Welt eine Nasenlänge voraus, was Technik und Altenpflege angeht. Was kann man von Japan lernen? Eine Delegation der Berner Fachhochschule ? bestehend aus sechs Professorinnen und Professoren, dem Rektor Herbert Binggeli sowie dem Beauftragten des Regierungsrates für die Aussenbeziehungen des Kantons ? reiste deshalb im Mai nach Nara in Japan. Dort wollte sie auskundschaften, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit möglich ist. Therapie in Japan funktioniere teilweise anders als in der Schweiz. "Ältere Menschen sind es sich in Japan gewohnt, in Gruppen unterwegs zu sein", sagt Jonathan Bennett, der Leiter des Instituts Alter an der Berner Fachhochschule. Das habe ihn beeindruckt. In der Rehabilitation gebe es Gruppentherapien ? nicht nur ...
 
Wenn die Bedrohung der Biodiversität von weither kommt
Mi, 22 Mai 2019 09:00:00 GMT - Wird Ihr Garten von exotischen Arten heimgesucht? Importierte Pflanzen und Tiere gehören zu den Hauptursachen für den Verlust der weltweiten biologischen Vielfalt. In der Schweiz trägt der Kampf gegen invasive Spezies Früchte. Doch es braucht die Anstrengung aller. Sie ist eines der Symbole des Tessins, dem Schweizer Kanton südlich der Alpen. Sie steht in privaten Gärten und Pärken, und dank einem fast mediterranen Klima breitet sie sich auch in den Wäldern aus. Für die Verantwortlichen der Tourismusförderung ist die Chinesische Hanfpalme, auch Tessinerpalme genannt, eine wertvolle Partnerin. Allerdings nicht für Brigitte Marazzi vom Naturkundemuseum des Kantons Tessin. Sie sieht in dieser ostasiatischen Palme ein Problem, das so schnell wie möglich angegangen werden muss. "Diese Palme wird mit der exotischen Seite des Tessins in Verbindung gebracht. Touristen von jenseits der Alpen mögen es, sie im Wald wachsen zu sehen. Viele wissen aber nicht, dass es sich dabei um eine ...
 
Die Palmen-Invasion
Mi, 22 Mai 2019 09:00:00 GMT - Die Chinesische Hanfpalme breitet sich in einigen Wäldern des Tessins massiv aus.
 
Invasive Arten aufspüren
Mi, 22 Mai 2019 09:00:00 GMT - (Julie Hunt/swissinfo.ch)
 
Invasive Arten
Mi, 22 Mai 2019 09:00:00 GMT -
 
Eule zeigt Kind den Weg zum Gemeinwesen
Di, 21 Mai 2019 13:09:00 GMT - Eine kleine Eule namens Comunix nimmt Kinder auf Entdeckungstour durch ihre Gemeinde: Dies die Geschichte eines neuen Comics, das der Schweizerische Gemeindeverband zum "Jahr der Milizarbeit" publiziert. Das Ziel: Kinder auf spielerische Weise für die Belange der Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Das Milizsystem krankt, der Schweiz kommen die Freiwilligen abhanden, die in ihrer Gemeinde politische Funktionen im Nebenamt ausüben. Was tun? Der Schweizerische Gemeindeverband (SGV), die Dachorganisation der 2212 Gemeinden im Land, denkt in dem von ihm erklärten "Jahr der Milizarbeit" auch an die Kleinsten. Comunix, die kleine Eule, begleitet die Kinder auf den 28 Seiten des Büchleins "Meine Gemeinde, mein Zuhause" (hier in als pdf-Download verlinkt). Der freundliche Vogel gibt Informationen und stellt den Kids auch Fragen. Comunix Aufgabe ist es nicht, die Weisheit nach Athen zu tragen, dafür umso mehr die Grundlagen der politischen Bildung zu den Kindern. Gefühl für die ...
 
Kommen die Benimmregeln in Schweizer Zügen unter die Räder?
Mo, 20 Mai 2019 15:15:00 GMT - Steig ein, fahr an deinen Zielort, steig aus ? ohne jemanden zu schikanieren. Klingt einfach, ist es aber nicht. Das sagt eine Expertin für Verhaltensregeln in öffentlichen Verkehrsmitteln auf einer Zugfahrt mit swissinfo.ch. Franziska von Grünigen schrieb unter dem Pseudonym "Katja Walder" ein Jahrzehnt lang Zeitungskolumnen über unangenehme Situationen, die sie als Pendlerin in der Schweiz beobachtete. Sie gehört zu den vier Millionen Personen, die durchschnittlich 15 Kilometer zurücklegen, um von zuhause zur Arbeit zu gelangen, davon 31% mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Kürzlich hat sie ein 180-seitiges Regelwerk mit Cartoons von Daniel Müller veröffentlicht, mit Musterbeispielen von Menschen, die sich in öffentlichen Verkehrsmitteln falsch verhalten. "Die Probleme beginnen, wenn sich jemand zu sehr wie bei sich zuhause fühlt", sagt sie. "Irgendwie ist der Zug eine Hybridzone zwischen dem Zuhause und dem Ziel." Dies manifestiert sich bei Menschen, die Dinge tun, mit denen sie ...
 
"Die unbeschwerten Jahre der Entwicklungsorganisationen sind vorbei"
Mo, 20 Mai 2019 09:12:00 GMT - Innenpolitischer Druck, Konkurrenz aus dem Ausland, Streichung der EU-Gelder: Schweizer Hilfswerken bläst zurzeit ein steifer Wind entgegen, es kommt zu Entlassungen und Fusionen. Ein Gespräch über eine Branche im Wandel mit Daniel Hitzig von Alliance Sud. Schweizer Hilfswerke sorgten zuletzt für wenig erfreuliche Schlagzeilen. Jüngstes Beispiel ist die Terre des hommes Fondation in Lausanne. Das Kinderhilfswerk steckt in finanziellen Schwierigkeiten und muss über 60 Stellen streichen. Nebst Terre des hommes baut auch das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) Stellen ab. Bis 2021 werden das HEKS und Brot für alle zudem fusionieren. swissinfo.ch hat mit Daniel Hitzig über die Situation auf dem "Markt der Entwicklungsorganisationen" gesprochen. Hitzig ist seit 2013 Kommunikationsverantwortlicher bei Alliance Sud, der entwicklungspolitischen Denkfabrik mehrere Schweizer Hilfswerke. swissinfo.ch: Wo drückt der Schuh? Daniel Hitzig: Es gibt viele Gründe für die ...
 
Schweizer Stiftung hilft Thailands Seenomaden
Do, 16 Mai 2019 08:43:00 GMT - Die Schweizer Stiftung Jan & Oscar unterstützt in Thailand die Moken, eines der letzten Völker im südostasiatischen Raum, die noch nomadisch leben. Ziel der Zusammenarbeit: die Abfallberge an der thailändischen Küste zu recyceln und diesen Menschen, die offiziell gar nicht existieren, Arbeit zu geben. Vor bald 15 Jahren rang das Meer dem Volk der Moken dem Meer einen hohen Preis ab: Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 fegte die Häuser und Boote der Seenomaden, die auf oder am Wasser leben, weg. Die Moken glauben, dass die Riesenwelle nicht durch ein Erdbeben verursacht wurde, sondern durch eine Riesenkrabbe, die in den Tiefen des Indischen Ozeans lebt. Die Waadtländerin Laurence Pian verlor durch den Tsunami in Khao Lak zwei Söhne, der eine war achtjährig, der andere zwölf. Durch das Unglück wurde sie auf das Schicksal der Moken aufmerksam, die über keine Papiere verfügen und nirgendwo registriert sind. 2005 gründete sie die Stiftung Jan & Oscar, um den Ärmsten Thailands zu helfen.
 
Kiffen und dabei die Schweizer Renten sichern
Do, 16 Mai 2019 06:43:00 GMT - Das  angeschlagene Schweizer Rentensystem vor dem Kollaps retten. Das wollen die Brüder Valerio und Nevio Paganini sowie Bryan Pellegrino aus Chur im Kanton Graubünden. Ihr Heilmittel ist der legalisierte Cannabis-Konsum. Es ist dies eine von 16 Siegerideen des Wettbewerbs "Verändere die Schweiz". Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. Sie zählt zu den ganz grossen staatlichen Herausforderungen, der sich durchs Band weg alle Länder Europas aktuell stellen müssen: Die finanzielle Sicherung ihrer Rentensysteme. Das gilt auch für die Schweiz. Hier werden die Menschen immer älter. Das heisst: Immer weniger Arbeitstätige müssen die Renten von immer mehr älteren Menschen finanzieren. Das kann auf Dauer nicht gut gehen ? es droht der finanzielle Kollaps. Und zwar bald. Was ...
 
Keine Kontingente für Studierende aus Drittstaaten
Mi, 15 Mai 2019 09:00:00 GMT - Im Kampf um die weltweit besten Fachkräfte möchte sich die Schweiz verbessern. Im Weg stehen Zuwanderungsbeschränkungen für Personen aus Staaten ausserhalb der EU/Efta. Nun will das Parlament diese Beschränkungen lockern. Wie viele dieser begehrten Hochschul-Absolventen die Schweiz verlassen und warum, weiss niemand genau. So reibungslos wie die Motion des freisinnigen Politikers Marcel Dobler ging seit Jahren kein politischer Vorstoss mehr durch beide Parlamentskammern, bei dem es um eine Lockerung einer Zuwanderungsbeschränkung ging. Von Mitte-Links bis ins bürgerliche Lager war sich die grosse Mehrheit der Parlamentarier einig: Das Ausländergesetz soll so geändert werden, dass Hochschul-Absolventen aus Drittstaaten ? insbesondere mit Diplomen in Bereichen mit Fachkräftemangel ? die Schweiz nicht mehr verlassen müssen, "sondern einfach und unbürokratisch in der Schweiz bleiben können". Nun muss die Schweizer Regierung die Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und ...
 
Jobsuche in der Schweiz
Mi, 15 Mai 2019 08:12:53 GMT - Arielle Fakhraee aus Philadelphia erhielt 2012 ihren Master of Science an der ETH Zürich, wo sie Maschinenbau mit Schwerpunkt Robotik studiert hatte.  Nach dem Abschluss arbeitete sie in einem ETH-Spin-off-Unternehmen, das elektromagnetische Systeme für biomedizinische Anwendungen entwickelte. Nach einigen Jahren scheiterte das Startup. Während der Arbeit beim diesem Unternehmen gab es keine Probleme für eine Arbeitsbewilligung. Komplizierter wurde es bei ihrem Eintritt in ein grosses Beratungsunternehmen, wo sie im Bereich Medizinaltechnik-Beratung tätig war.
 
Wie Jugendliche das Abstimmen lernen
Di, 14 Mai 2019 09:00:00 GMT - Wie würde die "Generation Greta" über die beiden Vorlagen befinden, über die das Schweizer Stimmvolk am 19. Mai abstimmt? Der Kanton Genf wird eine Antwort liefern: Dort können fast 5000 Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren fiktiv abstimmen, und zwar per E-Voting. Es ist der bisher grösste solche Versuch in der Schweiz. Die Jugend geht heute auf die Strasse, um für einen wirksamen Klimaschutz zu demonstrieren. Damit wollen die Jungen den ihrer Meinung nach zu laschen Politikern Beine machen für eine wirksame CO2-Reduktion. Die Minderjährigen müssen sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es schon bald, nämlich an ihrem 18. Geburtstag, an ihnen selber liegen wird, die politischen Geschicke der Schweiz insgesamt an die Hand zu nehmen. Dann erhalten sie das Schweizer Stimmrecht. Das Verständnis für die Wichtigkeit der Teilnahme an den politischen Entscheiden des Landes ist aber nur der erste Schritt. Es ist auch wichtig, die Instrumente der direkten Demokratie zu kennen, die ...
 
Reisegruppe mit 12'000 Chinesen besucht die Schweiz
Di, 14 Mai 2019 08:45:00 GMT - Ein Arbeitgeber hat 12'000 chinesischen Angestellten eine Reise in die Schweiz geschenkt. Die erste Gruppe ist eingetroffen. Die Schweizer Tourismusbehörden ziehen alle Register für eine Reise, die von Jeunesse Global, einem amerikanischen Vertriebsunternehmen für Gesundheits- und Schönheitsprodukte, gesponsert wurde. Angestellte, welche die Verkaufsziele des Unternehmens für seine Produkte in China übertrafen, wurden mit einer Tour zu den legendären Sehenswürdigkeiten in der Schweiz belohnt: Vom Rheinfall, Europas grösstem Wasserfall, zum Titlisberg bis zu Shopping in den Städten Luzern, Basel und Zürich. Die Gruppe ist so gross, dass sie in drei separate Gruppen von je 4000 Touristen aufgeteilt werden musste, um bis Ende Mai alle durch die Sechstagestour zu bringen. Dennoch haben sich die Luzerner Tourismusfachleute mit der Polizei und den lokalen Behörden abgestimmt, um mit diesen hohen Menschenzahlen fertig zu werden, unter anderem mit Massnahmen zur Steuerung der ...
 
Ihr Arbeitgeber könnte Sie überwachen. Beunruhigt Sie das?
Mo, 13 Mai 2019 06:00:00 GMT - Stellen Sie sich vor, Ihr Arbeitgeber registriere jeden Klick, Schritt, jedes Gespräch und jede Toilettenpause, um Ihre Stimmung zu erkennen, wie gut Sie mit Kollegen zusammenarbeiten und ob Sie drauf und dran sind, Ihren Job zu kündigen. Diese neue Welle der Datenanalyse am Arbeitsplatz, die sich in der globalen Wirtschaft durchsetzt, wirft in der Schweiz mit ihrer starken Kultur des Vertrauens und der Privatsphäre heikle Fragen auf. Kürzlich fand ein Mitarbeiter der Hochschule Luzern einen Infrarot-Sensor unter seinem Pult. Während die Hochschule behauptete, dass die Sensoren die Auslastung für die Gebäudeplanung überwachen sollen, wurden einige Mitarbeiter das beunruhigende Gefühl nicht los, dass sie überwacht wurden. Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Big Data ermöglichen, was sich Personalverantwortliche vor zehn Jahren höchstens vorstellen konnten. Aber die Technologien sind umstritten. Die Aussicht auf eine Mitarbeiterüberwachung sei verlockend für Schweizer ...
 
Sorgen striktere Waffengesetze für mehr Sicherheit?
Fr, 10 Mai 2019 09:00:00 GMT - Die Schweizer Regierung hat eine klare Botschaft an die Stimmberechtigten: Die Zustimmung zur Waffenrechts-Reform führt zu besserem Schutz der Bevölkerung vor dem Missbrauch gefährlicher Waffen. Doch ist das wirklich so? Das Stimmvolk entscheidet am 19. Mai über die Übernahme der neuen EU-Waffenrichtlinie, die nach den Terroranschlägen in einigen EU-Staaten verschärft worden war. Die revidierte Gesetzgebung würde halbautomatische Waffen verbieten (mit gewissen Ausnahmen), die Rückverfolgung von Waffen verbessern, für einen besseren Informationsaustausch zwischen den Schengen-Staaten und weitere Massnahmen im Kampf gegen den illegalen Handel mit Waffen sorgen. (Die Schweiz ist zwar nicht EU-Mitglied, aber Teil des Schengen-Abkommens, das die Personenfreizügigkeit in grossen Teilen Europas regelt.) Kreise und Organisationen, die sich den Änderungen des Waffenrechts widersetzen, weisen das Sicherheitsargument der Regierung zurück und beharren darauf, dass eine Verschärfung der ...
 
Wirksam ist nur der persönliche Dialog
Do, 9 Mai 2019 09:45:00 GMT - Damit die Leute an die Urnen gehen, müssen die Parteien zu den Leuten hin. Das ist neu im Schweizer Wahlkampf 2019. Das Stichwort ist "Canvassing" ? Wahlkampf im direkten Dialog mit den Bürgern. Für einige Parteien funktioniert das online gut. Andere setzen auf Telefon oder Türklingel. Campaigning-Spezialisten künden seit geraumer Zeit die digitale Demokratie an. Diese verändere die Wahlkämpfe, sagen sie. Ein professionellerer Journalismus, spezialisierte Werbung und Bürgerkommunikation im Internet würden sich verweben. Alles zusammen ergibt dann den sogenannten hybriden Wahlkampf. Bei den Wahlen 2015 gab die Statistik zur Mediennutzung der Schweizer diesbezüglich aber noch wenig Anlass zu übertriebenen Erwartungen. Der Autor Claude Longchamp zählt zu den erfahrensten und angesehensten Politikwissenschaftlern und -analysten der Schweiz. Er war Gründer des Forschungsinstitutes gfs.bern, dessen Direktor er bis zu seiner Pensionierung war. Er ist nach wie vor Präsident des ...
 
Bern entscheidet über Kürzung der Sozialhilfe
Do, 9 Mai 2019 07:00:00 GMT - Sollen die Sozialhilfeleistungen, das letzte Sicherheitsnetz des schweizerischen Sozialversicherungssystems, gekürzt oder erhöht werden? Erstmals wird die Bevölkerung bei diesem politisch heiklen Thema ein Mitspracherecht haben. Die Abstimmung vom 19. Mai im Kanton Bern ist ein Test für die übrige Schweiz. Missbrauchs- und Betrugsfälle, steigende Zahl von Sozialhilfebezügern in einigen Städten des Landes, zu hohe Auszahlungen an bestimmte Bevölkerungsgruppen: Die Sozialhilfe ist in der Schweiz seit vielen Jahren Gegenstand heftiger Diskussionen. Bisher beschränkte sich die politische Diskussion in der Regel auf die Parlamente der 26 Schweizer Kantone, die über die Kompetenz verfügen, in diesem Bereich Gesetze zu erlassen. Die Sozialhilfe in der SchweizDie Sozialhilfe muss es Menschen in Not ermöglichen, ein menschenwürdiges und eigenständiges Leben zu führen und soll ihre soziale Integration fördern.Um Anspruch auf Sozialhilfe zu haben, muss man alle anderen Ressourcen ...
 


Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
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