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Die Schweizer Nonne, die das Zölibat abschaffen will
Mo, 14 Okt 2019 13:53:00 GMT - Florentina Camartin ist eine Nonne im Ruhestand, die ein Gelübde des Zölibats abgelegt hat. Als ein junger Priester in ihrer Ostschweizer Kirchgemeinde der Liebe wegen die Kirche verlassen musste, begann sie ihren Kreuzzug für eine Reform des Zölibats. "Wenn Priester ihre Arbeit aufgeben müssen, haben wir Pfarreien ohne Priester. Und eine Pfarrei ohne Priester ist wie eine Herde ohne Hirt", sagt sie. "Jetzt ist es an der Zeit, etwas zu tun." Deshalb begann sie, Unterschriften in ihrer Kirchgemeinde zu sammeln, um die Regeln des Zölibats in der römisch-katholischen Kirche zu liberalisieren. Tausende unterstützten sie. Sie liess die Petition ins Italienische übersetzen, um sie dem Papst zu zeigen. Nun versucht sie, jemanden zu finden, der diese dem Kirchenoberhaupt überreichen kann. "Sie muss ihn erreichen, er muss sie sehen", sagt sie. Ob sich etwas ändert, bleibt abzuwarten, aber Camartin sagt, dass sie zumindest alles getan haben wird, um junge Priester in der Kirche zu halten.
 
Die holzfällende Prinzessin und Superman als Babysitter
Fr, 11 Okt 2019 09:00:00 GMT - In der Schweiz ist der Entwicklungsverlauf von Mädchen und Jungen stark von Geschlechterunterschieden geprägt. Die "Gleichstellungsschule" versucht den Lernenden zu helfen, sexistische Vorurteile und Stereotypen zu erkennen und zu beseitigen. Erläuterungen anlässlich des Internationalen Mädchentags. "Als ich zur Schule ging, besuchten nur die Mädchen den Hauswirtschaftsunterricht und lernten Socken flicken und Kochen", erinnert sich eine 60-jährige Frau. Eine 15-jährige Schülerin, die in ihrer Nachbarschaft lebt, kann sich das kaum vorstellen: "Bei uns im Hauswirtschaftsunterricht kochen Mädchen und Jungen zusammen und lernen, Glühbirnen auszuwechseln." Allerdings ist die Gleichstellung in der Bildung in der Schweiz noch lange nicht erreicht. Der Entwicklungsverlauf hängt immer noch stark davon ab, ob man ein Mädchen oder ein Junge ist. Nach der obligatorischen Schulpflicht entscheiden sich Frauen immer noch eher für weniger gut bezahlte Jobs, die weniger Aufstiegsmöglichkeiten ...
 
In der "Gleichstellungsschule"
Fr, 11 Okt 2019 08:43:39 GMT - Dank neuer Lehrmittel haben die Lehrkräfte in der Westschweiz Zugang zu Material, das die Integration des Themas der Geschlechtergleichstellung in die regulären Aktivitäten eines Klassenzimmers ermöglicht. Alle Abbildungen stammen aus der ersten Broschüre der "Gleichstellungsschule".
 
Schweizer auf den Spuren der Göttin Artemis
Do, 10 Okt 2019 08:00:00 GMT - Ein archäologisches Rätsel in Griechenland wurde nach fast einem Jahrhundert gelöst ? dank der Arbeit von Schweizer Forschern. "Es war ein Riesenerfolg, dass wir das Heiligtum nach so langer Zeit gefunden haben", sagt Karl Reber. Er ist Professor für Archäologie an der Universität Lausanne und Direktor der Archäologischen Schule in Griechenland, ESAG. In dieser Funktion verbringt Reber seit Jahren einen Teil des Sommers auf Euböa, der zweitgrössten griechischen Insel, wo sich die Aktivitäten der Schule konzentrieren. Vor zwei Jahren konnte Reber mit seinem 40-köpfigen Team einen Durchbruch vermelden: Der lange in der Nähe des Dorfes Amarynthos vermutete Tempel der Göttin Artemis konnte eindeutig lokalisiert werden. Diesen Sommer wurde nun erstmals in einer Inschrift der Name "Amarynthos" gefunden ? womit nachgewiesen wurde, dass sich diese Ortsbezeichnung mit Unterbrüchen seit fast 3000 Jahren hält. Beim Heiligtum handelt es sich um den wichtigsten Sakralbau der Insel mit ...
 
"Wegen teurer Kinderbetreuung kommt man nicht aus der Sozialhilfe raus"
Di, 8 Okt 2019 06:30:00 GMT - Unter den Personen, die in der Schweiz Sozialhilfe beziehen, sind auffallend viele alleinerziehende Mütter. Wir haben mit einer Mutter gesprochen, die trotz Teilzeitarbeit, Alimenten und Kinderzulagen auf Sozialhilfe angewiesen ist. Dieser Text ist Teil einer Serie, in der wir in loser Folge Beiträge zum Thema Armut publizieren. Armut ist in der Schweiz stark tabuisiert. Im Besonderen die Abhängigkeit von Sozialhilfe wird von vielen Betroffenen als Stigma empfunden. Dennoch hat sich eine Betroffene bereit erklärt, uns ihre Geschichte zu erzählen, sofern sie gegenüber der Öffentlichkeit anonym bleiben darf. Wir treffen die alleinerziehende Mutter (37) in einem Café, während die Kinder in der Kita respektive Schule sind. Sozialhilfe in der Schweiz Wenn alle Netze der Sozialversicherungen (Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung, Krankentaggeldversicherung) reissen, sichert in der Schweiz die Sozialhilfe das Existenzminimum. Sozialhilfe muss in der Schweiz zurückgezahlt ...
 
Die höchste Schweizerin bei der Uno in New York
Mo, 7 Okt 2019 11:36:00 GMT - UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ist ein Mann. Das war bei seiner Wahl ein Problem. Viele hatten gefordert, es müsse nun endlich eine Frau an die Spitze. Immerhin: Guterres besetzt viele Chefposten mit Frauen. Eine von ihnen ist Mirjana Spoljaric, die höchste Schweizerin am UNO-Hauptsitz. Von ihrem Eckbüro im 16. Stock an New Yorks First Avenue fällt der Blick direkt aufs UNO-Hauptgebäude und den East River. UNO-Vizegeneralsekretärin Mirjana Spoljaric ist allerdings nicht oft hier. Zumal ihre 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptsächlich "im Feld" arbeiten: in Osteuropa, im Kaukasus, in Zentralasien: "Also in einer Region, die sich an der Frontlinie des früheren Kalten Krieges befindet und die immer noch mit den Spannungen aus jener Zeit umgehen muss", sagt sie. Entsprechend muss sie die Balance halten, um die mächtigen regionalen Akteure einzubinden: "Ohne eine gute Zusammenarbeit mit der EU, mit Russland, mit der Türkei können wir nichts erreichen und diese Agenda ...
 
Was würde Kosovo ohne Diaspora machen?
Mo, 7 Okt 2019 09:00:00 GMT - Was würde mit dem Kosovo geschehen, wenn ethnische Albaner in der Schweiz kein Geld mehr nachhause schicken würden? Sie unterstützen ihre Verwandten im Balkanland seit Jahrzehnten. Aber die jüngeren Generationen werden diese Praxis kaum fortsetzen.  Kosovo ist das zweitärmste Land Europas. Es leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und fehlenden Investitionen. Überweisungen aus der Diaspora in Deutschland, der Schweiz und den nordischen Ländern machen etwa 17% des Bruttoinlandsprodukts aus, während die internationale Geberhilfe weitere 10% ausmacht. Der Bund trägt für die Periode 2017-2020 insgesamt 80 Millionen Franken bei.  +Erfahren Sie hier mehr über Schweizerhilfe im Kosovo Seit Generationen verlassen die Kosovaren ihr Land, um im Westen Arbeit zu finden. Aber im Ausland stellen viele fest, dass es immer schwieriger wird, ihre Kultur in einem fremden Land am Leben zu erhalten. Viele junge Kosovaren, die in der Schweiz geboren oder in jungen Jahren dorthin gezogen sind, sprechen ...
 
Schweizer Kosovaren greifen Daheimgebliebenen unter die Arme
Mo, 7 Okt 2019 08:51:55 GMT -
 
Wie Kommunisten-Angst die Schweizer zu Spionen machte
Mi, 2 Okt 2019 11:00:00 GMT - In der Schweiz fand der Kalte Krieg in den Köpfen statt. Dort herrschte Angst vor dem  Kommunismus der Sowjets. Misstrauen gegenüber allen, die sich nicht scharf genug davon distanzierten. Und ein Wahn, dass der Feind unter den Nachbarn lebt, wo er sein Gift verströmt. Januar, 1957: Martha Farner sitzt im Wartezimmer ihres Zahnarztes in Schwyz, sie wird aufgerufen.  Doch als sie sich auf den Behandlungsstuhl setzen will, beginnt ihr Zahnarzt zu schreien: "Halt, halt, bevor sie absitzen, müssen Sie abschwören?" "Was abschwören?" "Dem Kommunismus müssen Sie abschwören!" Einem Exorzisten gleich forderte er die Abrenuntiatio diaboli. Die Kommunisten, meint Martha Farner in ihren Erinnerungen, seien in der Schweiz als der "leibhaftige Teufel" gesehen worden ? besonders nach 1956. Der Mob von Thalwil Im November 1956 rollten sowjetische Panzer in Ungarn ein, um dort demokratische Reformen im Keim zu ersticken. Hunderttausende flüchteten ? viele auch in die Schweiz. Die ungarischen ...
 
"Unsere Mission ist es, die wichtigsten Werte der Schweiz in der Welt zu verbreiten"
Mi, 2 Okt 2019 09:00:00 GMT - Die Schweizer Schule in Mailand feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Der Direktor, Luca Corabi De Marchi, erzählt im Interview von der Geschichte, den Schlüsselmomenten, den Schwierigkeiten und den neuen Herausforderungen, vor denen die Schweizer Schule steht. Die Geschichte der Schweizer Schule von Mailand ist lang, sie begann vor einem Jahrhundert in der lombardischen Hauptstadt.  Um eine der ältesten Schweizer Institutionen in Mailand zu feiern, fand am 1. Oktober im historischen Hauptsitz in der Via Appiani in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset und verschiedenen konsularischen und kantonalen Behörden eine Feier statt.??????? swissinfo.ch: Die Schweizer Schule in Mailand feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Wie ist sie entstanden? Luca Corabi De Marchi: Die Schule wurde vor der Vereinigung Italiens als Internationale Schule für protestantische Familien gegründet und wechselte zwischen 1860 und Beginn des Ersten Weltkriegs einige Male den Standort.  Nach dem Ende des ...
 
Frühere Erkennung von Brustkrebs bei gefährdeten Frauen
Di, 1 Okt 2019 15:00:00 GMT - Brustkrebs, die häufigste Todesursache bei Frauen im Alter von 40 bis 50 Jahren, betrifft immer häufiger auch jüngere Frauen. Die am Dienstag lancierte Präventionskampagne Pinker Oktober macht darauf aufmerksam. Alexandre Bodmer ist Chefarzt des Brustzentrums am Genfer Universitätsspital. Er schlägt vor, das Screening dieser Entwicklung anzupassen. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in den westlichen Ländern: Jede neunte Frau ist davon betroffen. In der Schweiz werden jedes Jahr fast 6000 neue Fälle diagnostiziert. Die Mehrheit der Brustkrebserkrankungen betrifft Frauen über 50 Jahre. Aber 20% der Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger. Eine Studie des Nationalen Instituts für Krebsepidemiologie und -registrierung hat für den Zeitraum von 1996 bis 2009 folgendes herausgefunden: Die Zahl der Fälle von Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahre stieg jährlich um 1,8%. Bei Frauen im Alter von 40 bis 49 Jahren betrug der jährliche Anstieg 0,5%. Dieser Trend wird ...
 
Entstigmatisierung von Suchterkrankungen
Di, 1 Okt 2019 09:00:00 GMT - Dreissig Jahre nach den offenen Drogenszenen in mehreren Schweizer Städten hat das Bundesgericht vor kurzem einen wegweisenden Entscheid gefällt: Suchtabhängige werden künftig als Kranke betrachtet. Die Betroffenen haben somit unter bestimmten Voraussetzungen neu Anspruch auf eine IV-Rente. Der amerikanische Autor William Burroughs schrieb 1959 in seinem skandalumwitterten Werk "Naked Lunch" (frei zitiert): "Ob man den Stoff schnupft oder raucht, isst oder ihn sich auf andere Art reinzieht, das Ergebnis ist immer das gleiche: Abhängigkeit." Und weiter: "Ein Drogensüchtiger ist ein Mensch mit dem totalen Verlangen nach Stoff." Burroughs hatte während fünfzehn Jahren unter dem Einfluss von Heroin und Morphin gestanden. Sechzig Jahre später kommt das Schweizerische Bundesgericht in seinem Entscheid vom 11. Juli zum Schluss, bei Drogenabhängigkeit dränge sich die gleiche Sichtweise auf wie bei psychischen und geistigen Störungen. Bis anhin galt: Drogenabhängige Versicherte hatten ...
 
Schweizer Auswanderern in Neuseeland auf der Spur
So, 29 Sep 2019 09:00:00 GMT - Was hat Tausende von Schweizerinnen und Schweizern dazu gebracht, auf die andere Seite des Planeten auszuwandern? Die in der Schweiz geborene Forscherin Joan Waldvogel erzählt in ihrem Buch "Swiss Settlers in New Zealand" deren Geschichte in Neuseeland. Der erste Schweizer, der in Neuseeland Fuss fasste, war der Maler John Webber, Sohn eines Bildhauers aus Bern. 1776 heuerte Webber bei der letzten Expedition von James Cook in die Südsee an. Inzwischen sind ihm Tausende weitere Schweizer gefolgt. Joan Waldvogel, Soziologin, hat das Buch "Swiss Settlers in New Zealand ? a history of Swiss immigration to New Zealand" veröffentlicht. Auf den Seiten des 400 Seiten starken Werks zeichnet die Autorin das Leben der Schweizer Auswanderer von den 1860er-Jahren bis heute nach. Buch und Autorin "Swiss Settlers in New Zealand ? a history of Swiss immigration to New Zealand" von Joan Waldvogel, Peter Lang Editions, Berlin 2018. Waldvogel ist Neuseeländerin der ersten Generation. Ihr Vater ...
 
Bild der Woche
So, 29 Sep 2019 07:00:00 GMT - In dieser Serie stellt die Bildredaktion von swissinfo.ch jede Woche ein Foto vor, das ein aktuelles Ereignis illustriert.
 
Der Weg ist noch weit für die starken Frauen von Nepal
Mi, 25 Sep 2019 08:00:00 GMT - Die Vertretung von Frauen im nepalesischen Parlament ist in den letzten Jahren markant gestiegen. Verantwortlich dafür ist ein Geschlechterquoten-System, das Nepal zu einem der fortschrittlichsten Länder Asiens macht. Die wahre Gleichstellung ist aber noch lange nicht erreicht.  "Es ist immer noch nicht einfach, allen klarzumachen, dass Frauen so zu respektieren sind wie Männer, dass sie gleichbehandelt werden sollen, dass ihnen die Gesellschaft ein Umfeld schaffen muss, welches ihnen Beteiligung garantiert." Das sagt Tham Maya Thapa, eine von drei Frauen in der nepalesischen Bundesregierung.  Als Ministerin für Frauen, Kinder und Senioren muss sie Wege finden, um traditionelle patriarchalische Denkweisen in der Gesellschaft zu überwinden. Trotz Gesetzen, die Frauen vor Gewalt und Diskriminierung schützen, überwiege diese Denkweise oft, sagt sie. Dazu gehört auch, dass sie Themen wie sexuelle Belästigung angeht oder dem Tabuisieren der Menstruation entgegentritt. Die ...
 
Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Nepal
Mi, 25 Sep 2019 06:00:00 GMT -
 
"Smart Village": Wenn sich Menschen auf der Online-Piazza treffen
Di, 24 Sep 2019 12:00:00 GMT - Eine Frau in einem Dorf im Süden der Schweiz stellt fest: Die Menschen in ihrem Umfeld würden sich gerne austauschen und Dinge teilen, wissen aber nicht, wie sie das angehen sollen. Deshalb erfindet sie "Smart Village", einen virtuellen Dorfplatz. Das ist das vierte Video einer Serie, die sich mit Blick auf die Wahlen im Oktober mit der Frage beschäftigt, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Schweizerinnen und Schweizer auswirken. Monica Rush Solcà lebt im italienischsprachigen Tessin. Sie erinnert sich an die Zeit, als sich die Menschen jeden Abend draussen auf der Piazza trafen. Sie sprachen über ihren Tag, sahen, was andere brauchten und halfen einander, wenn sie konnten. Aber die Zeiten haben sich geändert: Heute leben die Menschen individueller und neigen dazu, sich online zu verbinden. Sie besitzen auch mehr Dinge als je zuvor. Eines Morgens hatte Solcà eine Idee: Eine Gruppe und eine Plattform kreieren, auf der die Dorfbewohner Dinge austauschen und ...
 
Ein Vierteljahrhundert Diskussion um die Meinungsfreiheit in der Schweiz
Di, 24 Sep 2019 09:00:00 GMT - Vor 25 Jahren sagten fast 55% der Schweizer Stimmbürgerinnen und -bürger Ja zur Einführung der Rassismus-Strafnorm. Seither kann in der Schweiz bestraft werden, wer öffentlich zu Hass oder Diskriminierung gegen Menschen "wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion" aufruft. 2018 wurde das Gesetz auf die Diskriminierung von Menschen aufgrund der sexuellen Orientierung ausgeweitet. Das hat die alte Diskussion neu angefacht. Am 25. September 1994 sprach sich das Schweizer Volk für eine Rassismus-Strafnorm aus. Der Abstimmungen voran gingen hitzige Diskussionen. Die Befürworter betonten den Kampf gegen Hetze und Rassismus, die Gegner sahen das Ende der Meinungsäusserungsfreiheit. Strafbar macht sich in der Schweiz seither, wer Angehörige ethnischer oder religiöser Gruppen per se als herabsetzungswürdig einstuft. Einer der zentralen Punkte ist ebenfalls die Leugnung oder die Verharmlosung eines Völkermordes. 2018 weitete das Schweizer Parlament das Gesetz aus: Neu soll auch die ...
 
Zu wenig Platz für Fahrende in der Schweiz
Mo, 23 Sep 2019 09:00:00 GMT - Die Schweiz anerkennt die Fahrenden als nationale Minderheit. Dennoch hat die Zahl der Stand- und Durchgangsplätze für mehrere Tausend Angehörige des fahrenden Volks in den vergangenen Jahren ständig abgenommen. Was dazu führt, dass deren Lebensweise ernsthaft bedroht ist. Jenische leben auch in Österreich und Deutschland. In der Schweiz wird ihre Zahl auf rund 30'000 geschätzt. Schätzungsweise 3000 sind bis heute als Fahrende unterwegs. Sie sind Schweizer Staatsangehörige und bilden eine autochthone ethnische Gruppe. Sinti werden auch Manouches genannt und leben in Deutschland, Frankreich und Italien. Sie sind Nachkommen der Roma, die im 15. Jahrhundert nach Zentraleuropa auswanderten. In der Schweiz soll es rund 400 Sinti geben. Sie haben die Schweizer Staatsangehörigkeit und leben oft mit Jenischen zusammen. Sanitäre Anlagen, einen Wasser- und Stromanschluss sowie Platz für rund fünfzehn Wohnwagen. Mehr braucht es nicht, um die Schweizer Fahrenden, bestehend aus Jenischen ...
 
"Die Stellplätze sind häufig voll"
Mo, 23 Sep 2019 08:35:33 GMT - Albert Barras, Sprecher der Gemeinschaft der Fahrenden in der Westschweiz, erzählt von den Schwierigkeiten seines nomadischen Lebensstils.
 
EDA lanciert neue App für Schweizer und Schweizerinnen auf Reisen
Sa, 21 Sep 2019 08:30:00 GMT - Rund 15 Millionen Reisen unternehmen Schweizer und Schweizerinnen jedes Jahr. Und auch die im Ausland lebenden Bürgerinnen und Bürger sind auf Achse. Eine neue kostenlose App des Aussendepartements bündelt Dienstleistungen für die Reisevorbereitung, für unterwegs und für den Notfall. Habe ich alles dabei, was ich für meine Reise brauche? Was tun, wenn im Ausland plötzlich der Pass verloren geht? Wie steht es um die Sicherheitslage in dem Land, das ich gerne bereisen möchte? Auf diese und andere Fragen gibt die am Samstag am Flughafen Zürich vom Schweizer Aussendepartement (EDA) lancierte "Travel Admin App" Antworten. "Ob Schweizer mit Wohnsitz Schweiz oder im Ausland: Die App ist eine Unterstützung für Reisende", sagt Botschafter Johannes Matyassy, Direktor der Konsularischen Direktion, zu swissinfo.ch. "Mit Hilfe der App kann man sich gut auf eine Reise vorbereiten. Und sollte während der Reise etwas passieren, findet man rasch die Kontakte, die einem weiterhelfen." ...
 
Warum ein Schweizer Künstler in Thailand an Buddha-Statuen arbeitet
Fr, 20 Sep 2019 09:00:00 GMT - Erst die Filmmetropole Hollywood, dann das Spieler-Eldorado Las Vegas: Nun hat sich der Schweizer Künstler Alfred Soland in Thailand niedergelassen. Seine Präsenz hat sogar in der lokalen Presse für Schlagzeilen gesorgt. Sie sagen, er sei der erste ausländische Künstler, der eine Buddha-Statue restaurieren und eine neue Statue bauen dürfe. "Ich bin 60 Jahre alt, aber ich fühle mich jung ? mein Körper und meine Haut sind wie diejenigen eines 35-Jährigen", meint Alfred Soland während eines Gesprächs via Skype. Wir können dies nicht überprüfen. Denn die Verbindung erlaubt nur einen Ton, kein Bild. Seine Stimme klingt aufgestellt, wohl auch weil er in den letzten Wochen von einigen thailändischen Medien kontaktiert worden ist, um seine Lebensgeschichte zu erzählen. Er wurde sogar vom Gouverneur der Provinz Chiang Mai eingeladen: "Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Er hatte von mir gehört. Er wollte, dass ich ein thailändisches Lied ins Englische übersetze und die Musik ...
 
"Wir müssen den Mut haben, Nein zu Pestiziden zu sagen"
Do, 19 Sep 2019 15:00:00 GMT - Mals in Italien ist die erste Gemeinde in Europa, die Pestizide verboten hat. Auf Besuch in der Schweiz erklärt Bürgermeister Ulrich Veith die Gründe für das Verbot und wie sich die Realität des Südtiroler Dorfs seit dem historischen Entscheid verändert hat. Im September 2014 sprach sich Mals im Vinschgau als erste Gemeinde in Europa gegen Pestizide aus. In der von Bürgermeister Ulrich Veith einberufenen Volksabstimmung sagten 75% der Stimmbevölkerung des Dorfs mit rund 5200 Einwohnern Ja zu einem Verbot von Düngemitteln und Chemikalien auf ihrem Gebiet. Ein überraschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft der Gemeinde an der Grenze zur Schweiz und Österreich stark mit der Landwirtschaft, namentlich der intensiven Apfelproduktion, verbunden ist. "Ein Revolutionär? Nein, ich bin wie viele andere Bürgermeister, die sich um die Gesundheit ihrer Bürger kümmern", sagt Ulrich Veith, den swissinfo.ch anlässlich des Schweizerischen Insektentags in Aarau, Kanton Aargau ...
 
Definitives Aus für den Küken-Schredder in der Schweiz
Do, 19 Sep 2019 10:50:00 GMT - Ein Herz für Tiere: In der Schweiz werden die männlichen Küken nicht mehr lebendig geschreddert. Sie müssen fortan, da für die Eierproduktion unbrauchbar, mit Gas eingeschläfert werden. Dies hat das Schweizer Parlament entschieden. Die Schweiz zählt punkto Tierschutz zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt. Grundlage dazu ist das strenge Tierschutzgesetz von 2008. Ausnahme war das "Fenster" für den Küken-Schredder. Nach jahrelangen Protesten von Tierschützerinnen und Tierschützern wird dieses jetzt geschlossen. In anderen Ländern der Europäischen Union dagegen ist der Küken-Schredder aber weiter gängige Praxis. Auch die Regierung ist der Ansicht, dass sich die Zeiten geändert haben und diese Art von Tötung nicht mehr tolerierbar ist. Gallosuisse, der Verband der Eierproduzenten in der Schweiz, unterstützt das Verbot, da er das Schreddern von lebendigen Küken als eine veraltete Methode betrachtet. Die vier Grossbetriebe in der Schweiz, die Hühnerfarmen mit Jungtieren ...
 
Schweiz ist besorgt über Lage in Kolumbien
Do, 19 Sep 2019 08:27:00 GMT - Die Ankündigung einer Gruppe der ehemaligen Farc-Guerilla, wieder zu den Waffen zu greifen, hat über Kolumbien hinaus auch Auswirkungen auf die internationale Gemeinschaft. Die Schweiz, die den Friedensprozess von Beginn an begleitet hat, zeigt sich besorgt. Kenner wundern sich aber kaum über den Verlauf des Post-Konflikts. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) nahm die Ankündigung von Iván Márquez "mit Besorgnis" auf. Der ehemalige Farc-Chef hatte am 29. August gesagt, er werde den bewaffneten Kampf gegen den kolumbianischen Staat wieder aufnehmen. Dies wäre "offensichtlich ein Rückschritt" so das EDA auf Anfrage. In einem Kontext, in dem die Stärkung des Friedensabkommens und des Dialogs "notwendiger denn je" sei, fordere die Schweiz die Parteien dazu auf, "auf jegliche Gewalt zu verzichten", so das EDA. Man anerkenne die bisher getane Arbeit zur Umsetzung des Abkommens, die blosse Umsetzung reiche aber nicht aus, "um einen dauerhaften Frieden ...
 
Von Deutschland bis Costa Rica, der Wahlkampf kennt keine Grenzen
Mi, 18 Sep 2019 11:00:00 GMT - Gegen 180'000 Auslandschweizerinnen und -schweizer sind in einem Stimmregister eingetragen. Die Schweizer Diaspora hat damit ein politisches Gewicht, das dem eines mittelgrossen Kantons entspricht. Einen Monat vor den nationalen Wahlen schärfen die Parteien ihre Argumente, um diese potenziellen Wähler und Wählerinnen auf der ganzen Welt zu mobilisieren. Ein Überblick. Schweizerische Volkspartei (SVP): Auslandschweizer aus den hintersten Winkeln der Welt verteidigen Mit mehr als 400 Mitgliedern hat die SVP die grösste internationale Sektion aller Parteien. Und sogar vier lokale Sektionen: In Südafrika, Spanien, Costa Rica und Côte d?Ivoire. "Wir wollen vor allem denjenigen Auslandschweizern eine Stimme geben, die sich von der EU-fokussierten Auslandschweizer-Organisation zu wenig vertreten fühlen", erklärt Aliki Panayides, Pressesprecherin der SVP. Wählen aus dem Ausland, eine Gebrauchsanweisung Alle Schweizer und Schweizerinnen im Ausland, die in einem Stimmregister ...
 
Nicht lang her, und doch so anders
Di, 17 Sep 2019 13:30:00 GMT - In der Schweiz sind die Orte, an denen Rauchen erlaubt ist, in den letzten zwanzig Jahren immer weniger geworden. Dabei nahmen die Behörden vor allem die Tabakkonsumenten ins Visier. Gegenüber den Tabakproduzenten zeigten sie sich deutlich nachsichtiger. Doch der Wind scheint sich zu drehen. Raucher in der Schweiz: Ihre Art zu konsumieren und ihr Platz in der Gesellschaft haben sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Grund dafür sind neue Vorschriften, eine grössere Produktenvielfalt und ein Mentalitätswandel. Dennoch hat sich die Zahl der Raucher zwischen 1997 und 2017 kaum verändert: Der Anteil der Raucherinnen und Raucher in der Bevölkerung sank bei den Frauen von 27 auf 23% und bei den Männern von 39 auf 31%. Ungefähr 9500 Personen sterben jährlich aufgrund tabakbedingter Krankheiten. Rückgang des Passivrauchens Enorm verändert hat sich die Toleranz gegenüber Rauchern. Noch in den 1990er-Jahren konnte sich jeder ohne Probleme bei der Arbeit, in öffentlichen ...
 
Zahlen Ausländer in der Schweiz höhere Autoversicherungs-Prämien?
Mo, 16 Sep 2019 12:30:00 GMT - Ein Leser möchte von uns wissen, ob es stimmt, dass Ausländer und Ausländerinnen in der Schweiz höhere Autoversicherungs-Prämien zahlen als Schweizer und Schweizerinnen. Die Antwort auf die Leserfrage lautet: Ja. Die Autoversicherer verlangen in der Schweiz von bestimmten Nationalitäten höhere Prämien. "Die Nationalität ist gemäss unserem Wissenstand bei den meisten Versicherern ein wichtiges Tarifkriterium", sagt Takashi Sugimoto, Mediensprecher vom Schweizerischen Versicherungsverband. Die Versicherungen stellen bei der Berechnung der Prämien unter anderem auf Geschlecht, Alter, Wohnort, Fahrzeugtyp, Fahrpraxis und Nationalität ab. Diese Faktoren beeinflussen nämlich statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls. "Die Versicherer versuchen das Risiko eines Autofahrers so gut wie möglich zu erfassen", sagt Sugimoto. Dafür bildeten sie Risikogruppen, gestützt auf die Schadenhistorie, eigene Statistiken sowie teilweise öffentliche Statistiken. Am teuersten sind die ...
 
Ein Banküberfall ? und "Todesstrafe!", rief Schweiz
Mo, 16 Sep 2019 09:00:00 GMT - ??????? Da blieb die Schweiz erstaunlich lange cool: Anfang des 20. Jahrhunderts trieben anarchistische Flüchtlinge im Gastland ihr Unwesen. Doch eine Tat war der Blutstropfen zu viel: Der Banküberfall von Montreux 1907, bei dem zwei Russen einen Angestellten und auf ihrer Flucht einen Passanten töteten. "Todesstrafe", riefen Bürgerinnen und Bürger. Am Morgen des 18. September 1907 kommt es in Montreux am Genfersee zu einer Verfolgungsjagd wie in den Gangsterfilmen, die neuerdings in den Lichtspielhäusern gezeigt werden. Zwei Männer hetzen durch die Avenue du Kursaal. "Haltet sie, haltet sie!", rufen Passanten. Dem Postangestellten Auguste Vuilliamoz gelingt es, einen der beiden zu Boden zu werfen. Der andere rennt, so ein Augenzeuge, "wie ein Hase" davon. Wilde Szenen Jules Favre, ein Notar, stellt sich ihm beherzt in den Weg. Der Flüchtende schiesst ihm eine Revolverkugel ins Bein und läuft weiter. Dem Coiffeur Georges Bär, der aus seinem Salon stürzt, ergeht es nicht besser.
 
Schweizer Frauen unter Still- und Abstilldruck
Sa, 14 Sep 2019 12:00:00 GMT - Frauen in der Schweiz wollen stillen: 95% geben ihrem Kind nach der Geburt die Brust. Danach brechen allerdings viele ab. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 2 Jahre sind in der Schweiz kulturell nicht umsetzbar. Weltstillwoche Vom 14. bis 21. September ist Weltstillwoche. Das diesjährige Motto lautet: "Eltern unterstützen, Stillen erleichtern!" In der Schweiz engagieren sich mehrere Organisationen für die Stillförderung. Auch der Staat fördert das Stillen: In manchen Kantonen erhalten Mütter eine "Stillprämie", wenn sie mindestens 10 Wochen gestillt haben. Aufgrund eines WHO-Abkommens sind Pulvermilch-Hersteller in der Schweiz gesetzlich verpflichtet, auf den Packungen zu vermerken, dass Muttermilch der künstlichen Milch überlegen ist. "Stillen ist das Beste für Ihr Kind", liest deshalb eine junge Mutter, wenn sie zur Pulvermilch greift. Die Förderung ? oder der Druck, je nach Sichtweise ? zeigt Früchte: Während in den 1970er-Jahren eine Mehrheit der ...
 
Das Ende des freien Personenverkehrs?
Fr, 13 Sep 2019 14:00:00 GMT - Die wählerstärkste Partei der Schweiz versucht ein weiteres Mal, den Zustrom von ausländischen Arbeitskräften zu bremsen: Mit ihrer "Begrenzungs-Initiative" fordert die SVP die Kündigung des Abkommens über die Personenfreizügigkeit mit der EU. Für die Regierung spielt die Partei mit dem Feuer. Im Jahr 2020 wird das Schweizer Stimmvolk aufgefordert, über die Volksinitiative "Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungs-Initiative)" abzustimmen. Nächste Woche debattiert das Parlament darüber. Innerhalb von 20 Jahren wird dies bereits das fünfte Mal sein, dass die umstrittene Frage des freien Personenverkehrs mit der Europäischen Union (EU) an die Schweizer Urnen kommt. Im Jahr 2000 stimmten die Schweizer Stimmberechtigten dem Abschluss der Bilateralen Abkommen I zwischen Bern und Brüssel zu. Diese führten unter anderem die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU ein. Im Jahr 2005 einigten sich die Schweizerinnen und Schweizer darauf, dieses gegenseitige Recht auf die ...
 
Abtreibungsgegner regen sich auch in der Schweiz wieder
Fr, 13 Sep 2019 13:00:00 GMT - Obwohl es nach wie vor Stimmen dagegen gibt, ist die Abtreibung in den ersten Schwangerschaftswochen in weiten Teilen Europas erlaubt. Fälle wie in El Salvador, wo Frauen sogar nach einem Spontan-Abort regelrecht gejagt werden, sind hierzulande undenkbar. Laut einer Weltkarte des Center for Reproductive Rights sind die Abtreibungsgesetze in der nördlichen Hemisphäre deutlich weniger restriktiv als im Süden. Dort finden sich Länder wie Ägypten, in denen Abtreibung komplett verboten ist. Oder Länder wie El Salvador, mit einem der härtesten Abtreibungsgesetze der Welt. Dutzende Frauen wurden in dem zentralamerikanischen Land regelrecht gejagt, weil sie versucht hatten, unter miserablen Bedingungen abzutreiben oder aber, weil sie eine Fehlgeburt erlitten hatten. Was in El Salvador geschieht, widerspiegelt das Phänomen einer sich verändernden religiösen Landschaft in Mittel- und Südamerika, wo evangelikale Christen ihren Kampf gegen die reproduktiven Rechte der Frauen immer radikaler ...
 
Schweizer Glückskette vergisst die Opfer vergessener Krisen nicht
Do, 12 Sep 2019 12:00:00 GMT - Die Glückskette widmet ihre 250. Spendenaktion den Frauen, die bei Kriegen und Katastrophen oft gleich in mehrfacher Hinsicht Opfer sind. In 73 Jahren hat der "humanitäre Arm der SRG" bisher 1,8 Milliarden Franken für Bedürftige gesammelt. Alles beginnt 1946 in Lausanne, auf den Wellen des damaligen Radio Sottens, dem öffentlichen Radio der Westschweiz (heute RTS). Der Moderator Roger Nordmann und der Komiker Jack Rollan lancieren "La Chaîne du Bonheur" (die Glückskette), ein Programm zur Spendensammlung für humanitäre Zwecke. Damals lag ein Grossteil Europas nach dem Zweiten Weltkrieg noch in Trümmern. Doppelt vergessen Wer in einem Flüchtlingslager in Somalia, in einem von Banden kontrollierten Viertel in El Salvador oder im bombardierten Jemen lebt, gehört zu den "Vergessenen". Denn diese Krisen spielen sich fernab der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit ab. Und wer dort als Frau lebt, geht gleich doppelt vergessen, denn die meisten Systeme und Kulturen dieser Welt sind in ...
 
Pressefreiheit wird zum Testfall für die Schweizer Neutralität
Mi, 11 Sep 2019 09:00:00 GMT - Nach der Ermordung des prominenten saudi-arabischen Kolumnisten Jamal Khashoggi im vergangenen Jahr weigerte sich die Schweiz, eine Erklärung zu unterzeichnen, die den Mord verurteilt und eine lückenlose Untersuchung fordert. Journalisten und NGOs fragen sich seither, wie ernst es der Bundesrat meint mit seinen Bemühungen, für Pressefreiheit einzutreten. Rund ein Jahr ist seit dem Mord am Journalisten Jamal Khashoggi in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul vergangen. Saudi-Arabien ist seither von vielen Seiten scharf verurteilt worden. Im März dieses Jahres unterzeichneten in Genf 36 Länder ? darunter alle EU-Staaten ? eine gemeinsame Erklärung, in der sie unter anderem forderten, dass der Mord an Khashoggi gründlich aufgeklärt wird und Saudi-Arabien die Untersuchung unterstützt. Doch die Schweiz blieb aussen vor: Sie hat die Erklärung nicht unterzeichnet.  "Reporter ohne Grenzen verurteilte diese Entscheidung", sagt Denis Masmejan, Generalsekretär von Reporter ohne ...
 
Politische Bildung soll in der Schweiz Chefsache werden
Di, 10 Sep 2019 14:43:00 GMT - Das schweizerische Parlament berät am Mittwoch eine heisse Kartoffel: Soll der Bund bei der politischen Bildung den Kantonen das Szepter aus der Hand nehmen? Ziel der Kompetenzverschiebung nach oben wäre die Aufwertung des bisher stiefmütterlich behandelten Bereichs. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch.  Es ist erstaunlich: Die Schweiz, die stolze "Weltmeisterin" der direkten Demokratie, verfügt über eine politische Bildung, die höchstens das Prädikat Mauerblümchen verdient. Oder wie es Urs Leuthard, leitender Politikjournalist beim Schweizer Fernsehen SRF, jüngst bei einem Besuch bei swissinfo.ch sagte: "Ich habe in der Schule alles über die alten Römer gelernt, aber kaum etwas über die Demokratie Schweiz." An Plänen und Initiativen, dies zu ändern, mangelt es nicht (siehe Box). Aber der Föderalismus ? die Verteilung von Aufgaben und Macht zwischen den drei Staatsebenen Bund, Kantonen und Gemeinden ? erwies sich ...
 
"Nur weil wir Mädchen sind?"
Di, 10 Sep 2019 12:29:00 GMT -
 
Diese Schweizer verfolgen in Afrika ein junges Konzept der Entwicklungsarbeit
Di, 10 Sep 2019 11:30:00 GMT - ??????? Begeistern statt belehren: Spass, Events und Freundschaften stehen im Zentrum eines Schweizer Vereins, der sich dem Umgang mit und dem Zugang zum Wasser verschrieben hat. Vor allem in Ländern mit junger Bevölkerung verspricht diese Herangehensweise Erfolge. Entwicklungsarbeit, aber anders: Statt dass Europäer in ein afrikanisches Dorf fahren, einen Brunnen bauen und wieder abreisen, zelebriert ein Schweizer Verein das Trinkwasser als ausgelassene Party mit Musik und Kunst. In den ruralen Gegenden von Mosambik haben zwei Drittel der Dörfer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Oft fehlt es an Wissen über Sanitärversorgung und Hygiene, die für Ernährung und Gesundheit grundlegend sind. Mit Konzerten, Streetart und Beachsoccer behandelt die Schweizer Organisation Viva con Agua solche Themen auf spielerische Art und Weise. Schliesslich sind in diesem ostafrikanischen Land mit einer Bevölkerung von 30 Millionen rund 65 Prozent unter 25 Jahre alt, das Medianalter liegt bei ...
 
"Wir schaffen heute unsere eigene Diskriminierung von morgen"
Di, 10 Sep 2019 09:00:00 GMT - Sie ist weiter verbreitet als Sexismus und Rassismus. Potenziell riskiert jede und jeder, Opfer zu werden. Paradoxerweise aber ignoriert sie die Mehrheit der Menschen: Altersdiskriminierung. Eine Forschergruppe in der Schweiz will diese Diskriminierung nun durch den Einbezug von Kindern bekämpfen. Ageism Im Allgemeinen ist "Ageism die Diskriminierung einer Altersgruppe gegenüber einer anderen Altersgruppe. Das heisst, es geht in verschiedene Richtungen: Ältere Menschen können eine diskriminierende Einstellung gegenüber jungen Menschen haben und umgekehrt. Die Forschung zeigt jedoch, dass die am stärksten von Altersdiskriminierung betroffene Gruppe die der älteren Menschen ist. Daher meinen wir in der Fachliteratur, in etwa 90% der Fälle, in denen wir über Altersdiskriminierung sprechen, derzeit Stereotypen, Vorurteile, Diskriminierung ? die positiv oder negativ sein können ? gegenüber einer Person aufgrund ihres chronologischen Alters oder ihrer Wahrnehmung als alt". (Quelle:
 
Behinderte wollen auch in der Politik mitreden
Fr, 6 Sep 2019 13:00:00 GMT - Geistige Behinderung darf kein Hindernis mehr für die Ausübung politischer Rechte sein. So lautet das Credo von insieme Schweiz. Mit Blick auf den 20. Oktober hat die Dachorganisation der Elternvereine für Menschen mit einer geistigen Behinderung eine Broschüre mit Wahlinformationen in leichter Sprache herausgegeben. Menschen mit einer geistigen Behinderung haben die gleichen Rechte wie jeder andere Bürger. Sofern sie nicht einer Beistandschaft unterstellt sind (siehe Kasten), gehört dazu auch das Stimm- und Wahlrecht. Die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, welche die Schweiz 2014 ratifiziert hat, verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, die Teilnahme von Menschen mit Behinderung am politischen und öffentlichen Leben sicherzustellen. In der Praxis präsentiert sich die Situation allerdings nicht so idyllisch. Die Schweiz betont gerne, bei der Bürgerbeteiligung und dem Schutz von Minderheiten an vorderster Front zu stehen. Doch stossen Menschen mit ...
 
Sie verteidigt die Menschenrechte von Eritreern
Fr, 6 Sep 2019 09:00:00 GMT - Veronica Almedom kam als Baby mit ihrer Familie aus Eritrea in die Schweiz. Heute setzt sie sich für die Menschenrechte der geflüchteten Eritreerinnen und Eritreer ein. "Auf politischer Ebene ist noch viel Kommunikations- und Informationsarbeit zu leisten", sagt Veronica Almedom. Die junge Frau ist in Martigny in der Westschweiz aufgewachsen und studiert an der Universität Genf. Seit 2016 ist sie Mitglied der Eidgenössischen Migrationskommission Im Vorfeld der Eidgenössischen Parlamentswahlen im Oktober ist dies der zweite Beitrag einer Video-Serie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Schweizerinnen und Schweizer auswirken. Seit 2017 hat die Schweiz ihre Aufnahmekriterien für eritreische Asylbewerberinnen und Asylbewerber kontinuierlich verschärft. Diese sind die grösste ausländische Gemeinschaft von Asylsuchenden in der Schweiz. Nachdem sie jedoch Asylbewerber besucht hat, die auf dem blossen Boden schlafen müssen, ist ...
 
Schweizerinnen und Schweizer im Ausland wählen grüner
Do, 5 Sep 2019 15:00:00 GMT - Vor den Parlamentswahlen im Oktober erwacht das Umweltbewusstsein der Auslandschweizer. Gemäss neuestem Wahlbarometer wird deren Wahlverhalten ökologischer ausfallen. Auf nationaler Ebene sind die Grünen auch auf dem Vormarsch. Sie könnten der Christlichdemokratischen Volkspartei als viertgrösste politische Kraft den Platz im Parlament streitig machen. Die globale Klimadebatte ist den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern ein besonderes Anliegen. Eine Umfrage zu ihren Abstimmungsabsichten zeigt, dass die Grünen bei der Auslandgemeinschaft an den Eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober das beste Resultat erzielen dürften. 23% der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die am letzten SRG-Wahlbarometer des Instituts Sotomo teilnahmen, geben an, Kandidierende der grünen Parteien zu wählen, 18% wollen ihre Stimme den Freisinnigen (FDP.Die Liberalen), 16% der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und 16% der Sozialdemokratischen Partei (SP) geben. Dieses Ergebnis zeigt, dass ...
 


Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
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