Schweizer Verein Freiburg e.V.


Willkommen Wir über uns Termine Berichte Vereins-News Nachrichten Adressen Links

News & Aktuelles


News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Schweiz! Klicken Sie einfach auf die gewünschte Überschrift, um die komplette Nachricht anzuzeigen....


Kultur - SWI swissinfo.ch

Dieser RSS Feed wird zur Verfügung gestellt von:
http://www.swissinfo.ch/ger

Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

Latein wird überleben (wenn die Politik mitspielt)
So, 9 Dez 2018 10:00:00 GMT - Wie steht es um den Lateinunterricht in der Schweiz? Trotz offensichtlicher und wiederkehrender Probleme halten Lehrkräfte und Fachleute ein Aussterben der Sprache für unwahrscheinlich. Die Debatte über den Lateinunterricht in der Schweiz wird in periodischen Abständen immer wieder neu aufs Tapet gebracht. Daran mitschuldig ist auch das komplexe, je nach Kanton unterschiedlich strukturierte Bildungswesen. Latein im Schweizer Schulsystem In der Pflichtschule (Primar- und Sekundarstufe I) ist Latein in keinem Kanton für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch. Die Sprache Vergils wird lediglich als Freikurs oder als Pflichtwahlfach für all jene angeboten, die ein anspruchsvolleres Curriculum wählen. Etwas anders präsentiert sich die Situation in den Deutschschweizer Kantonen, die das System des Langzeit-Gymnasiums kennen. Dieses dauert sechs Jahre und ist für all jene Schülerinnen und Schüler gedacht, die später einmal an einer Universität studieren möchten. Laut der ...
 
Weihnachtskrippe mit Vagabunden
Sa, 8 Dez 2018 10:00:00 GMT - Josef, Maria, Christkind - und allerlei Alltagsfiguren: Im Kloster Muri ist eine provenzialische Krippe aus 'Santons' zu bestaunen. Sie zeigt in einer Welt aus bunt bemalten Tonfiguren die Geschichte der Geburt Jesu in einer Einheit aus Religiosität, Literatur, Kultur und Volkskunde. Aufgebaut wurde die Krippe unter der Leitung des Kunsthistorikers Rudolf Velhagen, Leiter der historischen Sammlung beim Museum Aargau. Er unterrichtete in Marseille Kunstgeschichte. Dort entdeckte er die 'Santons', wie die bunt bemalten Figuren genannt werden - und brachte sie in die Schweiz. Die Figuren des verstorbenen französischen Künstler Marcel Carbonel zeigen nebst den traditionellen Krippenfiguren wie Josef und Maria, die heiligen drei Könige, Hirten, Esel, Schafe und natürlich das Christkind auch einen Querschnitt der provenzialischen Gesellschaft und des Alltags. Da gibt es den Bäcker, die strickende Grossmutter, einen Fischverkäufer, Vagabunden oder Damen und Herren in Tracht. Sie ...
 
"Unsere Traditionen halten uns zusammen"
So, 2 Dez 2018 10:00:00 GMT - Die junge Auslandschweizerin Heidi Amstalden Albertin lebt in einer von Schweizern gegründeten Kolonie in Brasilien. Die 27-jährige Juristin ist stolz darauf, einer der Gründerfamilien zu entstammen. In ihrer Freizeit ist sie eine leidenschaftliche Fotografin. swissinfo.ch: Sie wurden im Ausland geboren: Warum sind Sie Auslandschweizerin? Heidi Amstalden Albertin: Ich bin Brasilianerin, die Schweizer Abstammung habe ich von Seiten meiner Mutter (Amstalden, von Zuben, Sigrist und Zumstein). Von der Seite meines Vaters her bin ich aber auch Italienerin. swissinfo.ch: Was für einen Bezug haben Sie zur Schweiz? Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie eine Schweizer Seite haben? H.A.A.: Ich lebe in Helvetia, einer Schweizer Kolonie in Brasilien, die 1888 von vier Schweizer Einwandererfamilien gegründet wurde: Amstalden, Ambiel, Bannwart und Wolf. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich ...
 
Starke Nonnen
Sa, 1 Dez 2018 08:00:00 GMT - Noch 20 Frauen leben im Kloster Fahr. Doch die Zukunft der Benediktinerinnen ist ungewiss ? es fehlt der Nachwuchs. Die Nonnen fordern mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche. Das Kloster Fahr wurde im Jahr 1130 gegründet und hatte bis heute Bestand. Doch im Orden der Benediktinerinnen gab es 2017 schweizweit nur noch eine einzige Novizin. Wie es mit dem Kloster Fahr weitergehen wird, ist daher noch offen. Wie andere Ordensfrauen kritisieren manche Nonnen des Klosters Fahr die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche und fordern mehr Mitbestimmung. "Die katholische Kirche hat nur Zukunft, wenn sie von Frauen und Männern gemeinsam getragen und geleitet wird", sagt beispielsweise die Priorin Irene. Im Mittelalter waren Klöster für Frauen die einzige Möglichkeit, ein bisschen Selbständigkeit und Freiraum zu gewinnen. Gleichzeitig war und ist die katholische Hierarchie sehr patriarchal. Ein Tagebuch aus dem Klosterleben In einem neu erschienenen Buch erzählen ...
 
Adventskalender
Fr, 30 Nov 2018 23:15:00 GMT -  
 
"Hier ging der Plan nicht auf, dem Staat fehlt Geld"
Di, 27 Nov 2018 13:08:00 GMT - Der Regisseur Reinhard Manz will den Schweizer Steuerwettbewerb und seine Folgen mit der Kamera einfangen. Mit swissinfo.ch sprach er insbesondere über Luzern, denn auch seine Dokumentation trägt den Arbeitstitel "Luzern ? der Film". Der Dokumentarfilmregisseur Reinhard Manz ist Auslandschweizer und Grenzgänger. Er lebt auf der deutschen Seite des Rheins und arbeitet in Basel. Für seine aktuelle Doku "Luzern ? der Film" reist er häufig ins Zentrum der Schweiz. Der Kanton Luzern verfolgt eine Tiefsteuerpolitik, die reiche Einzelpersonen und Firmen anlocken soll. Anders als anderswo ist die Rechnung für Luzern nicht aufgegangen: Der Kanton muss sparen. Beamte arbeiten unbezahlt länger, soziale Leistungen werden beschränkt, Kulturgelder zusammengekürzt. Manz befasst sich mit einem der schweizerischsten Themen überhaupt: dem Steuerwettbewerb. swissinfo.ch: Herr Manz, Steuerwettbewerb ist ein gesamtschweizerisches Thema. Warum trägt Ihr Dokumentarfilm nicht den Titel "Schweiz - der ...
 
Museen durchsuchen vermehrt Bestände nach Raubkunst
Di, 27 Nov 2018 10:00:00 GMT - Während des Zweiten Weltkriegs erbeuteten die Nazis in ganz Europa Tausende von Kunstwerken. Die Gemälde landeten auch in Schweizer Museen. Diese tun sich schwer, die Gemälde zu identifizieren und an die Besitzer zurückzugeben. Doch es gibt Fortschritte, sagen Experten. Eigentlich wissen die Museen, was zu tun ist. Die so genannte Washingtoner Erklärung gibt vor, wie NS-Raubkunst in Kunstsammlungen identifiziert wird und wie faire Lösungen mit den Erben aussehen. Auch die Schweiz hat den Richtlinien vor 20 Jahren zugestimmt, zusammen mit 44 Regierungen und Organisationen weltweit. Doch die Erklärung ist ein unverbindliches Regelwerk und wird je nach Staat unterschiedlich umgesetzt. Und die Schweiz hinkt anderen Ländern hinterher. Das hat auch Alain Monteagle erfahren. Der Franzose hat über ein Jahrzehnt lang vergeblich für die Rückgabe eines Gemäldes aus seiner Familie gekämpft. "Dedham from Langham", gemalt vom britischen Künstler John Constable. Das Gemälde, das sich im Besitz ...
 
Tonangebend in der Westschweiz ? OSR feiert Geburtstag
Mo, 26 Nov 2018 07:38:00 GMT - Das "Orchestre de la Suisse Romande" feiert sein 100-jähriges Bestehen mit einer Konzertreihe in Genf. Ein Einblick in die Proben.
 
Gletscher: Gefrorene Zeit
Sa, 24 Nov 2018 10:00:00 GMT - Der Klimawandel beschäftigt den Fotografen Daniel Schwartz schon seit Langem. Die Ausstellung "Gletscher Odyssee" im Bündner Kunstmuseum zeigt nun in Bildern, was sich vor der Tür des Kunsthauses abspielt. Ein Spaziergang an der Seite des Vaters, an einen Ort der Kindheitserinnerungen in den Walliser Bergen: Das gab den Ausschlag für Schwartz' aktuelle Arbeit. Der gemeinsame Blick auf den heutigen Rhonegletscher, sowie die Betrachtung einer Fotografie eines fünfzig Jahre zurückliegenden Ausflugs machte das Thema fassbar: Der über Jahrtausende gewachsene und sich unbemerkt fortbewegende Eisstrom zieht sich zurück - und löst sich praktisch vor unseren Augen auf.  Am Anfang stand die Neugier  Daniel Schwartz kehrte nach diesem Ausflug nach Hause zurück, nach Solothurn, an den von Gletschern geprägten Jura-Südfuss. Das Thema liess den Fotografen nicht los: Er studierte Karten, kontaktierte Glaziologinnen und Glaziologen. Schwartz geht beim Arbeiten immer ähnlich vor: Am Anfang ...
 
Gebärde des Jahres 2018? "Alain Berset"
Fr, 23 Nov 2018 14:00:00 GMT - Humor ist eine universelle Sprache. Dies zeigt die Schweizer Gebärde des Jahres 2018, die den Bundespräsidenten Alain Berset aufs Korn nimmt. Doch was ist der Stand der Gebärdensprache in der Schweiz? Ein Überblick.  Um den Schweizer Bundespräsidenten akkurat zu beschreiben, braucht es nur zwei Dinge: Daumen und Zeigefinger. Die Schweizer Gebärde des Jahres 2018 ist "Alain Berset" und signalisiert das beinahe verschwundene Haupthaar des Spitzenpolitikers: Seit 2016 ermittelt der Schweizer Gehörlosenbund eine Deutschschweizer "Gebärde des Jahres". Die Gebärde "Alain Berset" etablierte sich unter den Schweizer Gebärdensprechenden seit seiner Rede zum Nationalfeiertag am 1. August 2018 auf dem Rütli. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden die Ansprachen und die Landeshymne auch gedolmetscht. Dies steht exemplarisch für ein gesteigertes Bewusstsein für solche Bedürfnisse. Doch was ist der Stand der Gebärdensprache in der Schweiz? Ein Überblick: Was ist Gebärdensprache? ...
 
Patrick Frey: Der unabhängige Veteran
Fr, 23 Nov 2018 10:00:00 GMT - (Carlo Pisani, swissinfo.ch)
 
Von der Kunst, unabhängig Kunstbücher zu verlegen
Fr, 23 Nov 2018 10:00:00 GMT - Das gedruckte Buch ist nicht tot ? und es wird immer mehr zu einer Kunstform an sich. Der Erfolg und die schnelle Expansion der jährlichen unabhängigen Zürcher Kunstbuch-Messe "Volumes" zeigt, dass sich diese Nische langsam aber sicher zu einem Markt entwickelt. Die Schweiz kennt eine lange Tradition des unabhängigen Verlegens. Bereits in der frühen Neuzeit kamen viele Gelehrte und Künstler wie Erasmus von Rotterdam oder Albrecht Dürer nach Basel, um dort ihre Werke zu drucken, die von der katholischen Kirche als anstössig empfunden wurden. Mit der Reformation nach 1520 suchten Protestanten, Wiedertäufer und anti-klerikale Autoren Zuflucht in der Schweizer Stadt. Sie fühlten sich auch angezogen von den dortigen Druckmaschinen. Ihnen folgten Anarchisten, Sozialisten und Revolutionäre von weiter her. Heute hat der unabhängige Verlagsmarkt nur noch sehr wenig mit Politik oder Religion zu tun. Er ist eher eine Nische, die berühmten und weniger bekannten visuellen Künstlerinnen und ...
 
Nicolas Polli: Digital Native, Fan des Analogen
Fr, 23 Nov 2018 10:00:00 GMT - (Carlo Pisani, swissinfo.ch)
 
Alte Schweizer Häuser ? verlorene Schätze
Sa, 17 Nov 2018 10:00:00 GMT - Die Schweiz verfügte über einen gewaltigen Reichtum ? gemeint ist die Vielfalt an Stilen der alten Land- und Bauernhäuser. Meist waren sie aus Materialien gebaut, die aus der unmittelbaren Umgebung stammten. Kommen Sie mit swissinfo.ch in die Archive. Trotz der relativ kleinen Fläche von etwas mehr als 41'000 Quadratkilometern, sind die ländlichen Baustile der Schweiz so vielfältig wie die vielen regionalen oder lokalen Dialekte ihrer vier Landessprachen. Die Alpen sind eine Art geographischer Knotenpunkt in Europa, wobei die Bewohner nördlich der Alpen ihre Häuser hauptsächlich aus Holz bauten, während die Behausungen im Süden überwiegend aus Stein waren. In der Zentralschweiz findet man Übergangsregionen mit einem Mix aus beiden Materialien. Ausnahmen sind zahlreich. Für die Bauernhäuser des Jura, der nordwestschweizerischen Grenzregion zu Frankreich, wurde solider Jurakalk verwendet. Während beispielsweise die Tessiner Wohnungen überwiegend aus unverändertem lokalem ...
 
Der andere Blick auf die arabische Welt
Fr, 16 Nov 2018 12:00:00 GMT - Es gibt mehrere arabische Filmfestivals in der Schweiz. Sie haben eine künstlerische Botschaft und verstehen sich als Vermittler zwischen den Kulturen. Derzeit läuft eines in Zürich Die Wahrnehmung des arabischen Raums in der Schweiz ist oft durch Kriege, Konflikte und Korruption geprägt. Dies wird der Realität aber nicht gerecht.  Das Internationale Arabische Filmfestival in Zürich, das diese Woche begonnen hat, kann der verzerrten Wahrnehmung etwas entgegensetzen, wie der Vizepräsident und Medienverantwortliche des Festivals, Marc Mouci, zu swissinfo.ch sagt: "Mit der Vielfalt der Filme, die aus den unterschiedlichen arabischen Ländern kommen, können wir einen anderen Einblick in das Leben der Menschen geben." Bühne frei für den Dialog  Denn im Anschluss an die Filmvorführungen finden Diskussionen statt, eine Bühne für eine andere Art des Dialogs als jenem, der in der Politik vorherscht. "Ein wichtiger Teil des Festivals sind die Podiumsdiskussionen und Gespräche mit den ...
 
"Grosse Seestrasse": grosse Schweizer Schenkung, grosse Hindernisse
Fr, 16 Nov 2018 10:00:00 GMT - Es ist eine Geschichte mit Hindernissen und Happy End: Die Eidgenossenschaft schenkt der Liebermann-Villa in Berlin das Gemälde "Grosse Seestrasse". Doch zuvor musste erst einmal die Eigentumsfrage endgültig geklärt werden. Martin Faass konnte sein Glück kaum fassen: Als der Direktor der Berliner Liebermann-Villa im Januar 2018 von der damaligen Schweizer Botschafterin Christine Schraner Burgener in ihre Residenz eingeladen wurde, dachte er, es ginge um eine anstehende Ausstellung in seinem Haus: Im Sommer würde die Villa am Wannsee Bilder von Max Liebermann und Paul Klee zeigen. Wegen der biographischen Schweiz-Bezüge Klees hatte die eidgenössische Botschaft Martin Faass in dieser Sache ihre Unterstützung zugesagt. Christine Schraner Burgener wollte als amtierende Botschafterin die Schirmherrschaft übernehmen. Es gab also einiges zu besprechen. "Doch dann eröffnete sie mir die grossartige und völlig unerwartete Nachricht, dass die Schweiz uns ein Liebermann-Gemälde schenken ...
 
Schmuck von Marie-Antoinette unter dem Hammer in Genf
Mi, 14 Nov 2018 12:15:00 GMT - Eine aussergewöhnliche Sammlung von königlichen Juwelen wird am Mittwoch in Genf bei Sotheby's versteigert. Unter den Vorzeigestücken befindet sich vor allem Schmuck der Königin von Frankreich, Marie-Antoinette, die 1793 guillotiniert wurde. In Genf kommt am Mittwoch die Sammlung des Hauses Bourbon-Parma unter den Hammer. Neben Juwelen von Marie-Antoinette gehören auch Schmuckstücke des französischen Königs Karl X., der Erzherzöge von Österreich und der Herzöge von Parma zur Sammlung. Insgesamt werden hundert Schmuckstücke versteigert. Aussergewöhnliche Versteigerung Eine solche Auktion ist äusserst ungewöhnlich. So wurde die Sammlung vor der Versteigerung in Genf in mehreren Städten der Welt präsentiert: London, Hongkong, Dubai, Singapur und Taipeh. "Es handelt sich hier um eine der wichtigsten je auf dem Markt befindlichen Sammlungen königlicher Schmuckstücke, und jedes dieser Stücke ist von Geschichte durchdrungen", sagte Daniela Mascetti, Vizepräsidentin der Abteilung ...
 
Didier Burkhalter und der überwältigende Wunsch zu schreiben
Di, 13 Nov 2018 13:00:00 GMT - Seit seinem Ausscheiden aus der Schweizer Regierung hat der ehemalige Aussenminister drei Bücher geschrieben; das letzte ? "Mer porteuse" ? befasst sich mit Migration. Ohne die Entscheide der Eidgenossenschaft direkt zu kommentieren, bekräftigt Didier Burkhalter ein humanistisches Credo, das seit seinem Abgang in Bern weniger hörbar ist. Drei Romane in einem Jahr. Seit er im Oktober 2017 aus dem Bundesrat ausschied, äusserte sich der Neuenburger kaum öffentlich. Dafür machte er seinem Herzen durch Bücher mit lyrischen Titeln Luft: "Enfance de terre" (Titel der deutschen Übersetzung: "Kinder der Erde: Geschichten aus aller Welt"), "Là où lac et montagne se parlent" ("Wo sich Berg und See begegnen") und das jüngst publizierte "Mer porteuse", das bisher nur in Französisch erschien. Weil er sich zurzeit gesundheitlich erholt, konnte Didier Burkhalter uns nicht persönlich empfangen. Das folgende Interview wurde daher durch den Austausch von E-Mails geführt. swissinfo.ch: Geht die ...
 
Meret Oppenheim ? die geborene Surrealistin
Di, 13 Nov 2018 10:00:00 GMT - Das Kunsthaus Aarau präsentiert eine einmalige Rückschau auf Schweizer Künstler und Künstlerinnen des Surrealismus. Die bekannteste davon ist Meret Oppenheim: Bekannt wurde sie für ihre Pelztasse, doch entwickelte sie sich weit darüber hinaus. Eine Kaffeetasse, mit Pelz überzogen: Die Vorstellung, an ihren fusseligen Rändern zu nippen oder den Zucker vom haarigen Löffel zu lecken, bereitet Unbehagen, bestenfalls kitzelt es. Dutzende von Kunsthistorikerinnen haben Meret Oppenheims bekanntestes Werk von 1936 gedeutet, einige entdeckten sogar ? was die Künstlerin sehr belustigte ? sexuelle Konnotationen. Oppenheims Tasse war ein poetisches Ding, wie es der Pariser Papst der Surrealisten, André Breton, immer geforderte hatte: Künstler und Künstlerinnen sollen leidenschaftliche Dinge schaffen, die in ihrer Doppeldeutigkeit verwirrten und schön waren wie "wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch". Die Ausstellung "Surrealismus ...
 
Fünf Arten, wie Schweizer Jugendliche das Internet nutzen
Mo, 12 Nov 2018 15:30:00 GMT - Die Schweiz ist im World Wide Web keine Blase. Deshalb sind die Nutzungstrends bei den Jugendlichen teils sehr ähnlich wie in anderen Regionen der Welt. Trotzdem gibt es ein paar Eigenheiten. Aber auch die Bestätigung bestimmter Entwicklungen kann sehr aufschlussreich sein. Im Rahmen einer Studie werden seit fünf Jahren tausend Schweizer Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren zur Nutzung von Medien befragt. Inzwischen lässt sich aus der Wiederholung eine Entwicklung erkennen, die sehr stark von der Verbreitung und Nutzung des Smartphones geprägt ist. Ein Überblick in fünf Punkten.  1. Flatrate-Streaming immer beliebter Der erste Punkt bestätigt das Klischee, dass viele Schweizer Haushalte das nötige Kleingeld für einen attraktiven Medienkonsum besitzen. Hier verlagern sich jedoch die Ausgaben teils rasant von Abonnementen für Zeitungen und Magazine und von MP3, DVD und tragbaren Spielkonsolen hin zu Geräte- und Plattformenübergreifenden Streamingdiensten wie Netflix, Spotify ...
 
Karotten in allen Facetten
Sa, 10 Nov 2018 10:00:00 GMT - Die Kleinstadt Aarau in der Nähe von Zürich steht jeweils am ersten Mittwoch im November im Zeichen der Karotte. Der bunte "Rüeblimärt" wurde 1982 ins Leben gerufen. Karotten, auf Schweizerdeutsch "Rüebli", soweit das Auge reicht. In allen Farben und Formen werden sie angeboten. Das Wurzelgemüse wird zu Rüebliteigwaren, Rüeblirisotto, Rüeblisuppe bis zu Rüebliwurst verarbeitet. Kunstvoll werden die gelben, orangen bis violetten Möhren zu Gestecken und Gesichtern geformt. Von nah und fern kommen die Besucher am frühen Morgen angereist. Diverse Reiseunternehmen bieten Carausflüge in die Schweizer Karottenmetropole an. Bis zu 40'000 Gäste bewundern die 140 liebevoll gestalteten Marktstände. Die Stimmung ist wohlwollend und heiter obwohl das Gedränge so gross ist, dass man in der Menge einfach stecken bleibt. Ein Witz dort, ein herzliches Lachen da, geduldig lassen sich die Besucherinnen und Besucher durch den Markt schieben. Rüeblikanton? Der Aargau wurde lange als Rüeblikanton ...
 
Die Ermordung eines Mädchens rührt bis heute
Do, 8 Nov 2018 07:00:00 GMT - Das jüdische Mädchen Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihr Vater publizierte posthum das Tagebuch, das Anne während des Kriegs im Versteck geführt hatte. Es wurde weltberühmt und rührt die Menschen bis heute.
 
"Blitz-Kaffee ohne Kanne"
Mi, 7 Nov 2018 12:00:00 GMT - Vor 80 Jahren wurde in Vevey das Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Kaffeeextrakts entwickelt. Sein Erfinder, der Lebensmittelchemiker Max Morgenthaler, ist im Schatten des Welterfolgs von Nescafé beinahe vergessen. Der junge, an der Berner Universität gut ausgebildete Lebensmittelchemiker Max Morgenthaler spezialisiert in der Vitaminisierung von Milchprodukten, zieht 1929 nach Vevey um dort bei der Firma Nestlé als technischer Chemiker einzutreten. Es ist das Jahr der bodenlosen Börsencrashs und der Pleiten. Weltweit werden über Nacht immense Werte vernichtet. Auch die von der brasilianischen Regierung seit Jahren gehorteten Kaffeevorräte werden so wertlos, dass die Bohnen in Lokomotiven verheizt werden. Einen dauerhaften Schutz vor Kaffeekrisen und Preiszerfall könnte nur ein industrielles Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem Kaffeepulver bieten. Die Nestlé, weltweit tätig und sehr erfahren bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln, erscheint den ...
 
Wie Schweizer Soldaten zu Märtyrern wurden
Di, 6 Nov 2018 14:25:00 GMT - Die Schweizer Armee verlor im Ersten Weltkrieg rund 3000 Soldaten. Die meisten von ihnen sind an Krankheiten gestorben, namentlich an der Spanischen Grippe.
 
Späte Ehre für Schweizer Siedlerinnen
Mo, 5 Nov 2018 09:00:00 GMT - In ihrem Roman "Überleben am Red River" erzählt die Berner Schriftstellerin Therese Bichsel vom Schicksal von Schweizer Auswanderern in den 1820er-Jahren in Nordamerika. Sie rückt dabei das Schicksal von jungen Frauen, die vielfach zwangsverheiratet wurden, in den Vordergrund. Es gibt ein Video einer Hilfsorganisation. Es zeigt eine 12-jährige syrische Braut, die neben ihrem Ehemann posiert, der so alt ist, dass er ihr Grossvater sein könnte. Die Szene, gedreht in Libanon, ist zwar von Schauspielern gestellt, aber geschieht so in der Realität jeden Tag in vielen Ländern. Das Video ist Teil einer Kampagne, um auf die Praxis von Kinderehen aufmerksam zu machen. Vorkommnisse wie diese haben Therese Bichsel zu ihren Recherchen bewogen - und zum Schreiben eines historischen Romans. Im Fokus stehen bei ihr aber nicht zeitgenössische Zwangsehen in Syrien, sondern historische in Nordamerika, welche einen starken Schweizer Bezug haben. Denn vor rund 200 Jahren wurden auch Schweizer ...
 
Generalstreik 1918: Eine Bildbetrachtung
Sa, 3 Nov 2018 09:00:00 GMT - Weltkrieg in den Nachbarländern, Spanische Grippe, Revolutionen, Armut ? heute ist es schwierig, sich ein Bild von der Schweiz während des Generalstreiks zu machen. Wie uns Fotografien aus dieser Zeit weiterhelfen: Eine kleine Bildbetrachtung. Ein Bild wirkt auf den ersten Blick wahrhaft: Als Beweis einer Tatsache, die eins zu eins abgebildet wird. Doch die Betrachtung einer Fotografie unterliegt stets unseren eigenen kulturellen Prägungen, Vorinformationen, Erwartungen. Gerade historische Fotografien sind herausfordernd: Es fehlen Datierungen, Namen, Informationen. Die Suche danach ist nicht immer ganz einfach. Bei dieser Galerie zum Generalstreik haben wir in verschiedenen Archiven und mit verschiedenen Fachleuten die Information zusammenbekommen. Was sehen wir? Wir nehmen exemplarisch das erste Bild als Beispiel: Wir sehen vierzehn Kinder mit Eimern in den Händen. Dunkle Strümpfe: Es könnte kalt sein. Die Gebäude sowie die Hausmauer aus grossen Steinquadern ...
 
"Ich will in der Schweiz begraben sein"
Fr, 2 Nov 2018 10:00:00 GMT - Viele Personen der Zeitgeschichte haben in der Schweiz ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Gründe und dahinter liegenden Geschichten sind teils skurril, teils tragisch und manchmal auch banal. Der unscheinbare Stein mit der heruntergekommen wirkenden grünlichen Aufschrift "Michel Bakunin" ist das meistbesuchte Grab auf dem Berner Bremgartenfriedhof: Der russische Anarchist lebte viele Jahre in der Schweiz, starb 1876 in Bern und wurde folglich hier begraben. Seine Anhänger legen noch immer ab und zu ein Blümchen auf das Grab, zünden eine Kerze an oder trinken zu seinen Ehren einen Wodka. Bakunin ist eine Ausnahme. Normalerweise wird in der Schweiz kein grosses Aufheben um Prominenten-Gräber gemacht. Und so ist vielen Schweizern und Schweizerinnen nicht bewusst, welche Berühmtheiten hierzulande begraben liegen: Die Schriftsteller James Joyce, Elias Canetti, Georg Büchner, Robert Musil und Carl Zuckmayer, der Philosoph Max Horkheimer, der Soziologe Friedrich Pollock, der ...
 
Besuch der Beinhäuser im Wallis
Mi, 31 Okt 2018 15:30:00 GMT - Ende Oktober, Anfang November finden in vielen Ländern Feste im Zusammenhang mit den Verstorbenen statt. Auch in der Schweiz, wo mehrere Traditionen aufeinandertreffen. Dies kann eine Gelegenheit sein, die Beinhäuser im Wallis zu besuchen. In der katholischen Schweiz werden die Toten traditionell am 2. November anlässlich des Gedenkens an die verstorbenen Gläubigen geehrt. Diese Feier wird oft mit Allerheiligen vom 1. November verwechselt, an dem die katholische Kirche aller ihrer Heiligen gedenkt. Jedenfalls besuchen zu dieser Jahreszeit immer noch viele Schweizerinnen und Schweizer zu Ehren ihrer Lieben die Friedhöfe, auch wenn diese Tradition eher abnimmt. Die Gräber sind mit Blumen geschmückt, meist mit Chrysanthemen. Im deutschsprachigen Teil des Wallis ist die Anwesenheit der Toten visuell spürbar. In der Region gibt es etwa zwanzig Beinhäuser. Einer der beeindruckendsten Orte ist Leuk, wo nicht weniger als 25'000 Schädel sorgfältig gestapelt wurden. Aber man trifft auch ...
 
"Der Tod, was für ein Fest"
Di, 30 Okt 2018 15:30:00 GMT - Das berühmte mexikanische Totenfest "Todos Santos" wird auch in der Schweiz gefeiert. An verschiedenen Orten im Land bereiten sich Schweizer und mexikanische Expats darauf vor, ihren Ahnen Opfergaben zu schenken. Viel los ist im Berner Haus der Religionen und im Ethnographischen Museum der Stadt Neuenburg. Am 1. und 2. November will es die Tradition, dass Lebende und Tote vereint werden. Der mexikanische Tag der Toten ist seit 2003 im Immateriellen Kulturerbe der Menschheit der Unesco festgeschrieben. Diese Tradition pflegen die mexikanische Gemeinschaft (etwa 3000 Personen) und deren Botschaft in der Schweiz seit Jahren. "Am Anfang war es wie ein 'Schock' für die Schweizer. Aber wir haben ihnen erklärt, dass es um eine andere Sichtweise des Todes geht. Ein Fest, an dem die Toten uns besuchen und sie mit uns sind", sagt Margarita Delalay, die Verantwortliche für kulturelle Veranstaltungen beim Verband der Mexikaner und Freunde Mexikos (Amex) in den Kantonen Waadt und Neuenburg. ...
 
Ein Meilenstein: Fotomuseum Winterthur wird 25
Di, 30 Okt 2018 14:00:00 GMT - Mit einem Blick in die eigene Geschichte begeht das Fotomuseum Winterthur dieses Jahr sein 25. Jubiläum. Es zeigt die Arbeiten von 51 Künstlern, die in dieser Zeit mit dem Museum zusammengearbeitet haben. Die Ausstellung unter dem Motto "25 Jahre! Gemeinsam Geschichte(n) schreiben" wurde von 25 Unterstützern des Museums kuratiert. Um das Jubiläumsjahr zu begehen, fragte das Museum 25 Freunde und Kollegen, ihre liebsten Werke aus der Sammlung des Fotomuseums auszuwählen und Anekdoten in Form eines Essays oder eines aufgezeichneten Gesprächs zur Verfügung zu stellen, die ihre persönliche Beziehung zum Museum dokumentieren. Mit diesem Ansatz hoffte Direktorin Nadine Wietlisbach, ein jüngeres Publikum anzusprechen und einen Blick in die Zukunft des Museums zu bieten. Seit der Gründung 1993 ist die zeitgenössische Fotografie das Rückgrat der Sammlung des Museums. Dank grosszügigen Spenden, Anschaffungen und Dauerleihgaben umfasst die Sammlung heute rund 8000 fotografische Werke. Ein ...
 
Das Ritual der Krokodilmänner
Mo, 29 Okt 2018 14:00:00 GMT - In einem Dorf im Norden von Papua-Neuguinea dokumentierte der junge Schweizer Fotograf Florian Spring ein indigenes Volk und ihr seltenes Krokodil-Ritual. Und wurde vom Schreiner zum Fotograf.  Die Fotoreportage "Im Krokodilnest? zeigt das besondere Leben eines indigenen Stammes, der bis heute noch an seine alten Traditionen festhält. Nebst der Krokodiljagd im Sumpf führen die Dorfbewohner eine dreiwöchige Zeremonie durch, bei welcher jungen Männern als Zeichen des Eintritts in die Erwachsenenwelt ein schuppenähnliches Muster in die Haut eingeschnitten wird. Die Vernarbung soll später wie eine Krokodilhaut aussehen. Nach mehreren Besuchen in Papua-Neuguinea durfte der Berner Fotograf dieses aussergewöhnliche Ritual miterleben und fotografisch festhalten. Vom Schreiner zum Fotografen Florian Spring, geboren 1990 in Bern, absolvierte zuvor eine Ausbildung in einer Schreinerei. Nachdem er diese abgeschlossen hatte, zog es ihn während einigen Jahren mit seiner Kamera im Gepäck ...
 
Ein Tag für die digitale Welt
Fr, 26 Okt 2018 14:00:00 GMT - Der "Digitalday" oder Digital-Tag fand gestern zum zweiten Mal statt. Dabei wurde ein Blick auf Risiken und Chancen der Digitalisierung geworfen. In der Schweiz pflegt man noch immer ein gewisses Misstrauen gegenüber dieser grossen Veränderung. "Die Schweiz ist kein Land der Revolutionen, sondern ein Land der Evolutionen." Sébastien Kulling, Direktor von Digitalswitzerland in der Westschweiz, möchte mit dieser Aussage den Nutzen dieser Veranstaltung hervorheben, die derzeit weltweit einzigartig ist. Unter der Leitung von mehr als 70 Partnern (darunter Google, die Schweizerischen Bundesbahnen, Swisscom und SRG SSR, zu der auch swissinfo.ch gehört) wurden an diesem Tag an rund 30 Standorten im ganzen Land Treffen angeboten, um Innovationen von der Virtual Reality bis zur künstlichen Intelligenz, einschliesslich Telearbeit und notwendiger IT-Sicherheit, zu testen, zu entdecken, zu hinterfragen und zu reflektieren. Verzögerungen und Misstrauen Digitalswitzerland wurde 2015 ...
 
Leinwand-Romantik auf Romanisch
Di, 23 Okt 2018 09:00:00 GMT - Glisch, camera, acziun! Der erste professionelle Spielfilm in Rätoromanisch, einer der vier Landessprachen der Schweiz, war am Filmfestival von Locarno erfolgreich und wurde von einem amerikanischen Verleiher übernommen. Welche Rolle spielt der Film für die romanische Kultur? "Romanisch ist zwar die am wenigsten verbreitete Schweizer Landessprache, aber Amur Senza Fin erzählt in einer Universalsprache und mit einem wunderbaren Sinn für Humor eine Geschichte über Liebe und Hingabe. Es ist die Art von Film, die das Publikum auf der ganzen Welt begeistert." In dieser poetischen Form erklärte Edward Noeltner, Leiter der Cinema Management Group (CMG), das Potenzial, das sein in Los Angeles ansässiges Unternehmen in Amur Senza Fin sieht, was wörtlich "endlose Liebe" bedeutet, obwohl der internationale Titel "Hide and Seek" lautet. Der 91-minütige Film wurde von der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), der Muttergesellschaft von swissinfo.ch, für das Fernsehen produziert.
 
Es droht der Einheitsbrei in Schweizer Medien
Mo, 22 Okt 2018 11:32:00 GMT - Die Schweizer Medienlandschaft verfügt nach wie vor über hohe Qualität, krankt aber an einer "besorgniserregend hohen" Konzentration. Die Online-Werbeeinnahmen der Online-Medien brechen zugunsten von Google, Facebook und Co. ein. In den Redaktionen findet ein Braindrain statt. Warum dies kein gutes Zeichen für die Demokratie ist. In einem kleinen Land mit einer grossen Sprachenvielfalt und regionalen Eigenheiten gibt es Vorteile. Herausforderungen stellen sich jedoch in der Medienlandschaft. Dies zeigt das neuste "Jahrbuch Qualität der Medien" Das Jahrbuch Qualität der Medien des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft fög an der Universität Zürich untersucht jedes Jahr die Entwicklungen des Medienwesens in der Schweiz.  Die Befunde von 2018 zeigen: Internationale Tech-Intermediäre wie Google und Facebook dominieren den Online-Werbemarkt. Als Folge davon intensiviert sich die Schweizer Medienkonzentration auf einige wenige Häuser.  Der Grund: Google erhält zwei ...
 
Loprenos neuer Fotoband "hat etwas Heroisches"
Sa, 13 Okt 2018 09:00:00 GMT - Nach "Voyage en Suisse" (Reise in die Schweiz) setzt der Genfer Fotograf Patrick Gilliéron Lopreno mit seiner "Eloge de l'invisible" (Lobrede des Unsichtbaren) seine Reisen am Rande einer anschaulichen Schweiz fort. Der Pressefotograf hat in den letzten zehn Jahren einen immer sensibleren persönlichen Ansatz entwickelt, den er in seinen Fotobüchern darstellt. Das renommierte Berner Unternehmen Till Schaap Edition ist Herausgeber von Loprenos drittem Buch in einer zweisprachigen (französisch/deutsch) Ausgabe. Im Vorwort dieses Buchs schreibt der Walliser Schriftsteller Slobodan Despot: "Es hat etwas Aberwitziges an sich, heutzutage einen Fotoband zu veröffentlichen. Oder besser: etwas Heroisches. Denn ein Fotoband ist an und für sich eine Geste des Widerstands. Keine Kunst ist in den letzten Jahrzehnten so sehr in der Masse versunken wie die Fotografie. In jeder Minute werden weltweit Millionen von Fotos geschossen." Laut Despot ist "der Blick von Patrick Gilliéron Lopreno eine ...
 
Ausstellung belebt Stimmung von 1968
Di, 9 Okt 2018 09:00:00 GMT - Vor 50 Jahren erschütterten Studenten- und Arbeiterunruhen weltweit die Gesellschaft. Das Landesmuseum Zürich widmet dieser bewegten Zeit eine Ausstellung und gibt wichtige Einblicke in die visuelle Kultur der 68er-Bewegung. Unser Rundgang beleuchtet einige Bilder und Objekte, die uns die wichtigen Themen jener Zeit im In- und Ausland näherbringen. Fernseher, Skulpturen, Installationen, Manifeste, Andenken, bewegte Bilder: Das Landesmuseum Zürich (Schweizerisches Nationalmuseum) bekräftigt mit der Ausstellung Imagine 68 seinen multimedialen Anspruch. "Das Spektakel der Revolution", kuratiert von Stefan Zweifel und Juri Steiner, widmet sich einer der kontroversesten Zeitspannen des 20. Jahrhunderts. + 1968 in der Schweiz 1968: Dieses Jahr prägte nicht nur jene Zeit, sondern wirkte in manchen Aspekten bis weit in die 1970-er Jahre. Die zwei Kuratoren wollten nicht bloss eine Chronik der Ereignisse vermitteln, sondern versuchten mit ausgewählten Objekten und einer freien Umsetzung ...
 
"Wenn man bereit für Veränderungen ist, fällt alles leichter"
So, 7 Okt 2018 09:00:00 GMT - Die Auslandschweizerin Sabrina Maniscalco hat bereits in mehreren Ländern gelebt. Sie ist 31 Jahre alt, "und wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, fühlt sich das viel besser an als 21". Die Fotografin lebt gegenwärtig in Portugal von verschiedenen Jobs und hat in ihrem Alltag im Ausland erkannt, dass sich die Menschen überall ähnlich sind. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Sabrina Maniscalco: Nach meinem Universitätsstudium in Lausanne erhielt ich 2014 ein Angebot, als Kamera-Assistentin in Brasilien zu arbeiten, für einen Dokumentarfilm über eine Fussballmannschaft (Atletico Mineiro) in Belo Horizonte. Ich war zuvor noch nie in Südamerika gewesen und packte die Gelegenheit beim Schopf! Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. Daraufhin arbeitete ich als Standfotografin an Filmsets und war für ein ...
 
Der moderne Schweizer Bio-Wein aus der alten Presse
Sa, 6 Okt 2018 09:00:00 GMT - Bio-Wein wird in der Schweiz immer beliebter. Winzer wie Jean-Denis Perrochet nutzen dabei traditionelle Prozesse, die während Jahrhunderten in der Familie gepflegt wurden. Jean-Denis Perrochet hat sich mit seinem biodynamischen Schweizer Wein und seinem leidenschaftlichen Einsatz für Bio-Weinbau einen Namen gemacht. Weil er von dessen gesundheitlichen und ökologischen Vorteile überzeugt war, begann Perrochet 2012 mit seiner Frau und seinem Sohn, biodynamischen Wein zu produzieren. Sein Weingut, die Domaine de La Maison Carrée, liegt in der Nähe der Nordwestschweizer Stadt Neuenburg. Dort ernten sie im Herbst Original Schweizer Chasselas-Trauben, bevor die kalten Temperaturen die Weinberge um das Dorf Auvernier erreichen. Perrochets verwenden dieselben Geräte und folgen denselben Prozessen, wie dies seine Familie schon seit sieben Generationen gemacht hat. Er glaubt, sein Geschäft habe vom Wissen seiner Vorfahren profitiert, die 1827 mit dem Weinbau begonnen haben. Zu den ...
 
Fotografie als Klassenkampf
Fr, 5 Okt 2018 09:50:00 GMT - Emil Acklin war ein Schweizer Fotograf, der die soziale und politische Geschichte Zürichs zwischen 1930 und 1950 dokumentierte. Dabei standen die Menschen als Arbeiter im Fokus seiner fotografischen Tätigkeit. Das Stadtarchiv Zürich macht Acklins Nachlass nun mit einer Ausstellung öffentlich. Auf Zürichs Strassen war der Lehrer, Kommunist und Fotograf Emil Acklin (1889-1976) unterwegs. Mittels seiner Leica Kamera hielt er das alltägliche Leben der Menschen im Arbeiterquartier Aussersihl in Bildern fest. Nicht nur werktags bei der Arbeit lichtete er Zürcherinnen und Zürcher ab, sondern auch während derer Freizeit oder bei politischen Veranstaltungen, wie etwa beim 1.Mai-Umzug. Acklin verstand seine Fotografie als Bestandteil des damals herrschenden Klassenkampfs. Stürmische Zeiten Industrialisierung, Bildung der Arbeiterschicht und Wirtschaftsnot während der Kriegsjahre prägten Acklin sehr stark. Folglich wandte er sich in seinen jungen Jahren immer mehr sozialistischen Inhalten zu.
 
Schweiz als Zufluchtsort eines überaus beliebten Sängers
Di, 2 Okt 2018 14:41:00 GMT - Charles Aznavour lebte ab 1972 in der Schweiz, eine Entscheidung, die nicht nur durch die anhaltende Aufmerksamkeit der französischen Steuerbehörden begründet war. "Die Schweiz ist ein Zufluchtsort", sagte der Chansonnier, dessen Eltern vor einem Jahrhundert vor dem Völkermord an den Armeniern geflohen waren, 2011 gegenüber swissinfo.ch. "Die Schweiz ist ein Zufluchtsort. Alles ist viel leiser, bescheidener, selbst rote Lichter brauchen viel Zeit, um grün zu werden und umgekehrt! Es ist ein Land, das ich sehr respektiere und liebe. Ich habe meine Kinder einbürgern lassen", antwortete Charles Aznavour 2011 auf die Fragen von Bernard Léchot, damals Journalist bei swissinfo.ch. Der Künstler der Worte und Melodien fügte hinzu: "Aber ich wollte mich aus Gründen der Treue nicht selbst einbürgern lassen. Frankreich gab meinen Eltern die Möglichkeit, ein normales Leben zu führen und die Kinder grosszuziehen. Das konnte ich nicht verraten. Ich hatte Frankreich wütend verlassen. Das Land ...
 
Die Naturkatastrophe, welche die Schweiz veränderte
Di, 2 Okt 2018 13:31:00 GMT - Vor genau 150 Jahren wurden mehrere Gebiete der Schweiz durch das Überlaufen von Seen und Flüssen unter Wasser gesetzt. Die Überschwemmungen brachten Tod und Zerstörung übers Land, ermöglichten es dem jungen föderalen Staat aber, sich zu konsolidieren und Strategien zu entwickeln. Zuerst der starke Regen vom 27. und 28. September, dann jener von Anfang Oktober: Der Herbst 1868 war einer der regenreichsten und katastrophalsten der Schweizer Geschichte. Der Lago Maggiore im Südschweizer Kanton Tessin erreichte damals den höchsten Stand aller Zeiten (199,98 Meter, 7 Meter über dem aktuellen Jahresdurchschnitt). Und auf dem San-Bernardino-Pass wurden innerhalb von acht Tagen 1118 Millimeter Niederschlag gemessen. Ein Rekord für die Schweiz. In den am meisten betroffenen Kantonen ? Tessin, Wallis. Graubünden, Uri und St. Gallen ? forderten die Niederschläge 51 Todesopfer. Die Schäden beliefen sich auf rund 40 Millionen Franken, was heute rund einer Milliarde Franken entspricht. ...
 


Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Willkommen ::: News & Aktuelles ::: RSS-Feed ::: Impressum | Datenschutz