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Der Schweizer, der auf der digitalen Welle reitet
Mo, 24 Jun 2019 08:30:00 GMT - Der Tessiner Bruno Giussani erkannte als Journalist früh die Potenziale des Webs. Er lancierte die erste Schweizer News-Website und wurde später Internet-Unternehmer. Seit 14 Jahren baut Giussani am TED-Imperium mit, einer starken Plattform für Ideen und Innovation im digitalen Zeitalter. Er ist der dritte Digitalpionier, den wir in unserer Serie porträtieren. Sie haben es alle getan: Papst Franziskus, Microsoft-Gründer Bill Gates, Techniksoziologin Zeynep Tufekci, EU-Kommissionmitglied Margrethe Vestager, Datenschützer Malte Spitz. Sie haben einen TED-Talk gehalten, den der Tessiner Bruno Giussani kuratiert hatte. Und der millionenfach angeklickt wurde. Die Einladung, einen TED-Talk zu halten, ist im digitalen Zeitalter eine Art Ritterschlag. Inzwischen hat Giussani hunderte von TED-Talks kuratiert, Themen gesetzt und aus interessanten Persönlichkeiten rhetorisch das Beste herausgeholt. 2005 stösst Giussani zur Non-Profit-Organisation TED, die in Nordamerika Konferenzen ...
 
Wie Vevey sein monströses Winzerfest stemmt
Mo, 24 Jun 2019 06:17:00 GMT - Die Fêtes des Vignerons: Alle 20 bis 25 Jahre findet in Vevey am Genfersee das traditionelle Winzerfest statt. Die Organisation des dreiwöchigen Grossanlasses ist eine riesige Herausforderung, werden doch insgesamt eine Million Besucher erwartet. Damit liegt das traditionelle Volksfest in der Liga des Karnevals von Rio. Mitten auf dem Marktplatz von Vevey am Ufer des Genfersees steht sie da, die Freiluftarena mit ihren 20'000 Sitzplätzen. Sie wirkt wie ein gigantisches Raumschiff, das vom Himmel herabgeschwebt ist. Ihre markanten Dekorationen in den Farben rot, gelb, grün und braun machen sie zum auffälligsten Element der bevorstehenden Fête des Vignerons. Dieses wird in der französischsprachigen Westschweiz ungefähr alle 20 Jahre veranstaltet ? viermal in einem Jahrhundert. Vom 18. Juli bis am 11. August werden voraussichtlich eine Million Besucher erwartet, die an das diesjährige Fest kommen wollen, um die Tradition des Weinanbaus in den Regionen Lavaux und Chablais zu feiern.
 
Was es heisst, Künstlerin in der Schweiz zu sein
Fr, 21 Jun 2019 11:30:00 GMT - In einer exklusiven Recherche haben SWI swissinfo.ch und Radio Television Suisse (RTS) aufgezeigt, dass Kunst von Frauen in Schweizer Museen viel weniger gezeigt wird als Kunst von Männern. Was bedeutet es, als weibliche Künstlerin in der Schweiz zu arbeiten? Wir haben Vertreterinnen dreier Generationen zusammengebracht, um über dieses Thema zu diskutieren. "Arbeiten ohne den Druck des Erfolges" und "Nicht in Ausstellungen zusammen mit Männern sein müssen" ? die berühmten ironischen Poster der "Guerilla Girls" wurden vor 30 Jahren veröffentlicht. Was hat sich seither verändert?  Die Recherche von SWI swissinfo.ch zeigt ein klares Bild: Nur 26% der Künstlerinnen in Einzelausstellungen waren Frauen. Um die Herausforderungen zu verstehen und nachzuvollziehen, denen sich Künstlerinnen regelmässig stellen müssen, und um mehr über den Alltag von Künstlerinnen in der Schweiz zu erfahren, haben wir drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Paul Klee Zentrum in Bern ...
 
Starmus-Festival vereint Astronomie und Musik
Mi, 19 Jun 2019 06:30:00 GMT - Garik Israelian ist Astrophysiker und Musiker. Brian May ist Musiker und Astrophysiker. Aus ihrer Begegnung entstand Starmus, das Festival, das den Geist, die Seele und die Sinne anspricht. Zu entdecken vom 24. bis 29. Juni in Zürich. Im Jahr 1999 war er an der Spitze des internationalen Teams, das eine Idee, die seit 200 Jahren in der Luft liegt, definitiv bestätigte: Nach ihren Supernovæ-Explosionen, welche die gesamte Galaxie erhellen, schrumpfen die Riesensterne zu schwarzen Löchern. Eine Premiere, die ihm ein Zitat von Stephen Hawking einbrachte. Kein Zweifel: Garik Israelian ist ein grosses Tier. Zum ersten Mal in der Schweiz Nach drei Ausgaben auf den Kanarischen Inseln und einer in Norwegen wählte das Festival die Schweiz. Der Vorschlag kam vom Schweizer Astronauten Claude Nicollier und von der Marke Omega, deren Uhren NASA-Astronauten seit 50 Jahren an ihren Handgelenken tragen. Vor einem halben Jahrhundert haben Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond eine ...
 
Hereinspaziert! So sah der Circus Knie früher aus
Di, 18 Jun 2019 12:00:00 GMT - Vor 100 Jahren, am 14. Juni 1919, zeigte der Circus Knie seine erste Vorstellung in Bern. Eine Liebschaft stand am Anfang der Zirkus-Dynastie. Der junge Medizinstudent Friedrich Knie verliebte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Innsbruck in die junge Kunstreiterin Wilma. Er war so fasziniert vom Artistenleben, dass er sein Studium abbrach und mit der Truppe durch Österreich zog. Zwar war die Liebe nur von kurzer Dauer, doch Friedrich gründete 1806 eine Akrobatentruppe, die Lob und Anerkennung auf sich zog und auch in der Schweiz auftrat. Hier liess sich ein Zweig der Familie Knie später nieder und erlangte die schweizerische Staatsbürgerschaft. Von der offenen Arena zum Zelt Ein Jahrhundert und vier Generationen später setzten die vier Brüder Friedrich, Rudolf, Karl und Eugen Knie den langjährigen Wunsch der Artistenfamilie in die Tat um: Sie kauften sich auf Kredit ein Zweimasten-Zelt, um nicht mehr in offenen Arenen auftreten zu müssen. Mit der Erstaufführung im ...
 
Daniele Finzi Pasca versprüht seine Magie für die Fête des Vignerons
Di, 18 Jun 2019 06:00:00 GMT - Der Tessiner Regisseur und Choreograf inszeniert das Schauspiel der Fête des Vignerons 2019, des Winzerfestivals, das am 18. Juli in Vevey beginnt. Wie fast alles, das er produziert, dürfte die Aufführung magisch werden. Treffen mit einem Traumkünstler von internationalem Rang. In der opulenten Umgebung des Genfer Grand Théâtre wirkt Daniele Finzi Pasca wie ein Kobold, der aus einem Kindermärchen entwichen ist. Schlanke Figur, funkelnde Augen, agiler Gang, lebhafte Gesten: Der Tessiner ist ein Magier der Bühnenbretter, der auch mit Worten jonglieren kann. Was er sagt, kommt flüssig daher, verwoben mit Metaphern. In perfektem Französisch richtete er sich im Mai im Genfer Grand Théâtre, das seine Opernsaison präsentierte, an die versammelten Medienvertreter. Finzi Pasca wird im September dieses Jahres für die Genfer Institution das Werk "Einstein on the Beach" inszenieren, einer Oper von Philip Glass. Dort treffen wir ihn, nicht um über Opernwerke zu reden, sondern über die ...
 
Wie ein Zürcher die kleinste Oper der Welt schuf
Sa, 15 Jun 2019 09:00:00 GMT - Eine Ausstellung in Zürich zeigt die kleinste Oper der Welt. Sie holt das fast vergessene Werk des 1995 verstorbenen Dekorateurs und Mini-Impressarios Bernhard Vogelsanger aus dem Archiv. Für einen Impresario war er ungewöhnlich gekleidet. Er trug Jeans, schrille Shirts von Rockbands, eine ACDC-Lederjacke und dicke Ringe an den Händen. Aber Bernhard Vogelsanger war ja auch nicht irgendwer: Er leitete die kleinste Oper der Welt im Alleingang. Er war Dirigent und Orchester, Bühnenbildner und Regisseur, Schneider und Schauspieler in Personalunion. Für mehr Personal hätte der Platz kaum gereicht: Seine Opernbühne in Zürich Schwamendingen hatte die Grösse einer Schuhschachtel. Genauer: Viele Bühnen waren tatsächlich aus Schuhschachteln gefertigt. Im Publikumssaal standen gerade mal acht Stühle ? mehr Platz gab es im engen Zimmer im zweiten Stock eines Wohnhauses nicht. Ein Kreis Eingeweihter wurde regelmässig eingeladen, wenn Vogelsanger hier die grossen Opern spielte: Mit ...
 
Ein Überblick über die Art Basel? Das schafft nur das Handy
Fr, 14 Jun 2019 16:00:00 GMT - Die Warteschlangen am Eingang zu den Basler Messehallen sind lang und die Besucher international. Die Art Basel hat ihre Tore dem Publikum geöffnet. Augenschein am Tag der Eröffnung. Viel Kunst, viel Publikum, viel Geld: Das über mehrere Hallen und Stockwerke verteilte Angebot an Kunst ist überwältigend. Immerhin ist dies die grösste Kunstmesse der Welt. Dieses Jahr präsentieren sich 291 Galerien aus 34 Ländern. Zu sehen sind Werke von über 4000 Künstlern.  Das Smartphone scheint ein fast unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand zu sein, um all die gesehenen Kunstwerke zu festzuhalten. Was das Smartphone für die Besucher, ist das Tablet oder der Laptop für die Galeristen. Der Platz in den teuren Boxen ist schliesslich beschränkt. Wenn die Kundschaft aber an einem Bild oder einem Künstler Gefallen findet, dann greifen die Galeristen ganz schnell zum Tablet, zeigen den potentiellen Kunden weitere Bilder aus dem Fundus. Denn hier geht es nicht ums Ausstellen, es geht ums Verkaufen. An ...
 
Frauenstreik 2019: das jüngste Kapitel einer langen Geschichte
Fr, 14 Jun 2019 06:00:00 GMT - Am 14. Juni 1991 nahmen Tausende von Frauen in der Schweiz am ersten Frauenstreik teil. Fast 30 Jahre nach diesem historischen Ereignis wiederholt sich heute die landesweite Mobilisierung der Frauen. Viele Schweizerinnen und Schweizer waren damals überrascht ? an diesem Freitag im Frühsommer 1991. Die Initiative einer kleinen Gruppe von Uhrenarbeiterinnen im Waadtländer Jura war ? mit Unterstützung der Gewerkschafterin Christiane Brunner ? zu einer der grössten politischen Mobilisierungen in der Geschichte der Schweiz geworden. Rund 500'000 Frauen im ganzen Land nahmen an den unterschiedlichsten Veranstaltungen zum Frauenstreik teil. Die Hauptforderungen waren: Lohngleichheit, Gleichstellung in den Sozialversicherungen sowie das Ende von Diskriminierung und sexuellen Belästigungen. Warum gerade 1991? Das Datum war nicht zufällig gewählt worden, denn der Frauenstreik von 1991 erfolgte genau 10 Jahre nach Inkrafttreten des Verfassungsartikels zur Gleichstellung. Ein ...
 
Ein Schweizer Dichter im Herzen Londons
Do, 13 Jun 2019 14:09:47 GMT - Der Tessiner Vanni Bianconi ist Direktor des Babel Festivals in Bellinzona und lebt seit Jahren in London. Wir haben ihn im Herzen der britischen Hauptstadt getroffen. Vanni Bianconi ist Dichter und Übersetzer. Er wurde 1977 in Locarno geboren und lebt heute in der britischen Hauptstadt. Er ist künstlerischer Leiter des Babel Festivals für Literatur und Übersetzungen in Bellinzona. Er übersetzt aus dem Englischen, eine Sprache, in der er auch gerne schreibt. Seine Übersetzung von W.H. Audens Weihnachtsoratorium gewann 2012 den Marazza Preis. Seine erste Gedichtsammlung, Faura dei morti, erschien 2004 im "Ottavo quaderno italiano" bei Marcos y Marcos. Sein erstes Buch mit dem Titel "Ora prima" enthält sechs lange Gedichte (Casagrande 2008) und wurde mit dem Schillerpreis ausgezeichnet. Das zweite Buch, Il passo dell'uomo, wurde im November 2012 ebenfalls bei Casagrande veröffentlicht. Und wieder bei diesem Schweizer Verlag veröffentlichte er 2017 eine Gedichtsammlung mit dem ...
 
Basler Kunstszene überdenkt Beziehung zur Art Basel
Mi, 12 Jun 2019 09:00:00 GMT - Die Art Basel, die weltweit grösste Kunstmesse, bringt ab Mittwoch eine Vielzahl von Ausstellungen und andere Veranstaltungen in die Schweizer Stadt. Aber sie sorgt nicht nur für Begeisterung. Die Gefühle für den Mega-Event sind in der lokalen Kunstszene gemischt. Eine wachsende Zahl von Künstlern und Galeristen sagt, dass es bei der Veranstaltung mehr um Geld als um Kunst gehe. "Geld verdirbt alles", sagt Nicolas Krupp, Galerist aus der Region. "Vor zehn Jahren waren 30 Millionen Dollar für ein Kunstwerk ein absurder Betrag. Heute werden für einen Basquiat 110 Millionen Dollar bezahlt, das ist verrückt." Gemeint ist Jean-Michel Basquiat, ein zeitgenössischer Künstler aus den USA, 1960-1988. Art Basel begann 1970 als experimentelle Initiative von drei Galeristen. In den ersten zwei Jahrzehnten wurden die Besucher manchmal von spontanen Interventionen von Aktivisten und Künstlern am Rand der Veranstaltung überrascht. In den 1990er-Jahren konsolidierte sich die Messe als ...
 
Festival der Abfälle
Mi, 12 Jun 2019 06:56:00 GMT - Schirme, Zelte, Kunstplanen, Pappteller, Gläser und Plastikflaschen: Das ist es, was nach den grossen Open-Air-Konzerten bleibt.
 
Die Festivalsaison bringt nebst Musik viel Müll
Di, 11 Jun 2019 09:00:00 GMT - Die Schweiz ist eines der Länder der Welt mit der höchsten Dichte an Open-Air-Musikfestivals. Mindestens ebenso auffällig ist aber auch die Menge an Abfall, die nach den Konzerten liegenbleibt. Paléo, St. Gallen, Frauenfeld, Gurten, Greenfield, Gampel, Rock the Ring....: Die Liste der Open-Air-Musikfestivals in der Schweiz ist lang. So lang, dass die Schweiz mit rund 300 Veranstaltungen pro Jahr zu den Ländern mit der höchsten Open-Air-Dichte der Welt gehört, sagt Christof Huber von Yourope, dem Verband der europäischen Musikfestveranstalter, gegenüber swissinfo.ch. Laut Huber hat dieser Rekord wenig mit der hohen Kaufkraft der Schweizer zu tun. "Ich denke, es liegt vor allem an der relativ kurzen Dauer des Sommers. Wir sehen das auch in skandinavischen Ländern und in Deutschland: Die Menschen verbringen den Sommer gerne im Freien und deshalb sind Musikfestivals sehr beliebt." Nach der Musik bleibt der Müll Die Saison der grossen Outdoor-Konzerte dauert von Mitte Juni bis Mitte ...
 
Sinfonie aus Blüten
Sa, 8 Jun 2019 09:00:00 GMT - Der Buchumschlag fällt auf. Der leuchtende, pinke Leineneinband verspricht Farbe und löst dieses Versprechen ein. Auch der Titel "Blossom" hält, was er vorgibt. Ein Blumenbouquet wie eine kleine Explosion von Farben. Das Pink hätte auch eine beliebige andere Wahl aus der Palette sein können, denn tatsächlich begegnen wir auf den folgenden Seiten allen Farben und Schattierungen. Die Blüten führen uns durch die Jahreszeiten, die Sträusse tauchen unter die Wasseroberfläche und wie eine Raupe kriecht Anna Halm Schudel mit ihrer Kamera ins Innere der Blumenkelche, so nahe, dass wir den Blütenstaub auf den Bildern fast schon ertasten und fühlen können. Die Fotografien führen uns nicht nur entlang der Jahreszeiten, auch die Lebensspanne der abgebildeten Blumen erfahren wir. Von taufrisch, über verwelkt bis spröde und vertrocknet präsentieren sich die Bouquets und Blütenblätter. Kein Wunder sehen wir in Blossom das florale Leben in all seinen Formen. Die Künstlerin beschäftigt sich seit ...
 
Alles andere als der harmlose Kuhschweizer
Fr, 7 Jun 2019 11:18:00 GMT - Er ist nicht der niedliche Klischee-Schweizer, auch wenn der Solothurner Comedian Alain Frei mit diesem Image auf deutschen Bühnen kokettiert. In Deutschland zählt er mittlerweile zu den Grossen der Comedy-Szene. Hier im berühmten Berliner "Quatsch Comedy Club" an der Friedrichstrasse hätte seine Karriere 2010 fast geendet, bevor sie überhaupt begann. "Ich habe mich damals spontan für eine Talent-Show angemeldet", erinnert sich Alain Frei. "Und bin dann in der ersten Runde rausgeflogen." Heute Abend ist der 35-Jährige zurück im Mekka der Comedy-Szene und wartet in der Garderobe auf seinen Auftritt. Nebenan füllt sich der Saal. Er hat es geschafft. Alain Frei ist mittlerweile in der höchsten Liga der Comedians angekommen. Alain Frei heisst eigentlich Alain Ruetschli und übernahm seinen Künstlernamen von seiner Mutter. Der Comedian wurde 1983 in Solothurn geboren und lebt seit 2004 in Deutschland. In Hamburg absolvierte er von 2006 bis 2009 eine Schauspielausbildung und ...
 
Schweizer Museen zeigen wenig Kunst von Frauen
Fr, 7 Jun 2019 08:08:00 GMT - In der Schweiz legen am Freitag tausende Frauen die Arbeit nieder. In vielen Domänen sind Frauen in der Schweiz untervertreten. Auch in Schweizer Kunstmuseen. Das ergibt eine Recherche von SWI swissinfo.ch und Radio Télévision Suisse (RTS). 2019 scheint das Jahr der Künstlerinnen zu sein: Das Museum Tate in London zeigt seit Ende April die Kunst weiblicher britischer Künstlerinnen der letzten 60 Jahre. Die Werke der Männer wurden für einmal abgehängt. Die Sichtbarkeit von Frauen in der Kunst ist weltweit ein wichtiges Thema. Eine Studie in den USA hat ergeben, dass gerade einmal 12% aller Künstlerinnen in Ausstellungen Frauen waren. Auch in der Schweiz ist das Geschlechterverhältnis in der Kunst ein grosses Thema. Die Situation wurde hierzulande noch nicht untersucht - bis jetzt. Wir haben in 125 Schweizer Kunstmuseen nachgefragt, welche Künstlerinnen und Künstler sie von 2008 bis 2018 ausgestellt haben. Über 60% der Institutionen haben geantwortet, und so liegen uns Ergebnisse ...
 
"Die Schweizer Kunstmuseen müssen weiblicher werden"
Fr, 7 Jun 2019 08:00:00 GMT - In der Schweiz seien Frauen in der Kunst zu wenig sichtbar, sagt Fanni Fetzer, Direktorin am Kunstmuseum Luzern. Mehr Kunst von Frauen zu zeigen allein reiche aber nicht ? auch das "wie" bei einer Ausstellung sei entscheidend. swissinfo.ch: Frau Fetzer, laut unserer Recherche haben Sie im Kunstmuseum Luzern in den Einzelausstellungen in den vergangenen 11 Jahren nur 33 % Frauen gezeigt. Geht da nicht mehr? Fanni Fetzer: Diese Zahl schmerzt. Das Ergebnis heisst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Ich habe das Gefühl, wir machen bereits ein sehr feministisches Programm und achten auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Ich überlege ständig: Was kann ich in den nächsten zwei, drei Ausstellungsjahren tun, um gleich viele Künstlerinnen und Künstler zu zeigen? Als Direktorin habe ich eine grosse Verantwortung, aber auch Gestaltungsspielraum, und diesen möchte ich nutzen. Welche Strategien haben Sie, um weibliche Künstlerinnen zur Geltung zu bringen? Wenn man eine ...
 
Viele Schweizer Künstlerinnen gingen vergessen ? zu Unrecht
Fr, 7 Jun 2019 06:07:00 GMT - Mit Frauenausstellungen wird im Jahr 2019 vielerorts auf Künstlerinnen aufmerksam gemacht. Nicht ohne Grund, denn es gibt Nachholbedarf: Viele Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit ? auch in der Schweiz. Wir stellen Ihnen in einer Serie Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Anny Meisser Vonzun (1910 ? 1990) Die Malerin und Zeichnerin Anny Meisser Vonzun schaffte die meiste Zeit ihres Lebens im Schatten ihres Mannes. Vonzun war die Ehefrau des Malers Leonhard Meissner. Die wuchs in St. Moritz auf und konnte nach der Ausbildung an den Kunstgewerbeschulen Basel und Zürich 1937 erstmals ihre Werke in Chur ausstellen. Sie konzentrierte sich oft auf Stillleben und Kinderbildnisse sowie Interieurs als Landschaften. Ihr ganzes Leben blieb sie bei der figurativen Malerei, während sie die heimische Berglandschaft für sich tabuisierte. Nicht, weil sie die beliebten Oberengadiner Landschaften nicht hätte ...
 
Viele Schweizer Künstlerinnen gingen vergessen ? zu Unrecht
Do, 6 Jun 2019 13:30:00 GMT - Mit Frauenausstellungen wird im Jahr 2019 vielerorts auf Künstlerinnen aufmerksam gemacht. Nicht ohne Grund, denn es gibt Nachholbedarf: Viele Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit ? auch in der Schweiz. Wir stellen Ihnen in einer Serie Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Marcello (1836 ? 1897) Herzogin von Castiglione Colonna, Adèle d?Affry oder Marcello? Die Freiburger Bildhauerin arbeitete unter dem männlichen Pseudonym Marcello, um als Künstlerin ernstgenommen zu werden. Adèle d?Affry stammte aus eine Patrizierfamilie und verbrachte ihre Jugend zwischen Freiburg und Nizza. Schon mit 17 Jahren fühlte sie sich zu Skulpturen hingezogen und reiste nach Rom, um sich vom Schweizer Bildhauer Heinrich Maximilian Imhof ausbilden zu lassen. 1856 heiratete sie Carlo Colonna, Herzog von Castiglione Aldovrandi, der im selben Jahr verstarb. Zeit ihres Lebens war Adèle d?Affry hin und her gerissen ...
 
Viele Schweizer Künstlerinnen gingen vergessen ? zu Unrecht
Mi, 5 Jun 2019 09:00:00 GMT - Mit Frauenausstellungen wird im Jahr 2019 vielerorts auf Künstlerinnen aufmerksam gemacht. Nicht ohne Grund, denn es gibt Nachholbedarf: Viele Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit ? auch in der Schweiz. Wir stellen Ihnen in einer Serie Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Binia Bill (1904 ? 1988) Die Fotografin Binia Bill wurde 1904 in Zürich geboren. Sie liess sich in Paris zur Konzert-Cellistin ausbilden und studierte an der Itten-Schule in Berlin Fotografie. Zurück in der Schweiz, arbeitete sie als freie Fotografin für verschiedene Publikationen. 1931 heiratete sie den Architekten und Künstler Max Bill, dessen künstlerisches Werk sie eindrücklich festhielt. Daneben schuf sie ein persönliches fotografisches Werk ? auf Reisen, in der Begegnung mit Künstlerfreunden aus dem engsten Kreis der Pioniere der Moderne und später im privaten Bereich. In ihren Stillleben, Porträts und Blumenbildern ...
 
Viele Schweizer Künstlerinnen gingen vergessen ? zu Unrecht
Di, 4 Jun 2019 11:40:00 GMT - Mit Frauenausstellungen wird im Jahr 2019 vielerorts auf Künstlerinnen aufmerksam gemacht. Nicht ohne Grund, denn es gibt Nachholbedarf: Viele Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit ? auch in der Schweiz. Wir stellen Ihnen in einer Serie Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Eva Aeppli (1925 ? 2015) Seit den 1950er-Jahren schuf Eva Aeppli ein Werk, das von grosser Intensität geprägt ist. Aeppli wurde in Zofingen geboren und wuchs in Basel auf, lebte aber die meiste Zeit ihres Lebens in Frankreich, wo sie 2015 starb. Mit ihrem zweiten Mann, dem berühmten Schweizer Künstler Jean Tinguely, ging sie 1951 zunächst nach Paris. Ihr Werk ist von grosser Vielfalt, aber immer geprägt von einer konsequenten Haltung. Handpuppen, Stofffiguren, expressive, figurative Malereien, dunkle Farben ? ihre Kunst vermittelte ein karges, asketisches Menschenbild. Ab den 1960er-Jahren zeigte Aeppli in grossformatigen ...
 
Viele Schweizer Künstlerinnen gingen vergessen ? zu Unrecht
Mo, 3 Jun 2019 12:00:00 GMT - Mit Frauenausstellungen wird im Jahr 2019 vielerorts auf Künstlerinnen aufmerksam gemacht. Nicht ohne Grund, denn es gibt Nachholbedarf: Viele Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit ? auch in der Schweiz. Wir stellen Ihnen in einer Serie Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Clara von Rappard (1857 ? 1912) Sie galt Ende des 19. Jahrhunderts als bedeutendste Malerin der Schweiz. Clara von Rappard wuchs in Wabern bei Bern und in Interlaken auf. Clara von Rappard lernte bei zahlreichen berühmten Künstlern zeichnen und malen, was für eine Frau zu dieser Zeit ungewöhnlich war. Ihre besonderen Kohle- und Kreideportraits waren beliebt und in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, unter anderem um 1890 in Berlin und Paris. Die damaligen Kritiker lobten ihr Werk. Neben Portraits malte Clara von Rappard Landschaften und Wandbilder und fertigte Zeichnungen sowie Grafiken an. Ihre impressionistische ...
 
Viele Schweizer Künstlerinnen gingen vergessen ? zu Unrecht
Mo, 3 Jun 2019 09:36:00 GMT - Mit Frauenausstellungen wird im Jahr 2019 vielerorts auf Künstlerinnen aufmerksam gemacht. Nicht ohne Grund, denn es gibt Nachholbedarf: Viele Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit ? auch in der Schweiz. Wir stellen Ihnen sechs Künstlerinnen vor, die wiederentdeckt wurden oder erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Eva Aeppli (1925 ? 2015) Seit den 1950er-Jahren schuf Eva Aeppli ein Werk, das von grosser Intensität geprägt ist. Aeppli wurde in Zofingen geboren und wuchs in Basel auf, lebte aber die meiste Zeit ihres Lebens in Frankreich, wo sie 2015 starb. Mit ihrem zweiten Mann, dem berühmten Schweizer Künstler Jean Tinguely, ging sie 1951 zunächst nach Paris. Ihr Werk ist von grosser Vielfalt, aber immer geprägt von einer konsequenten Haltung. Handpuppen, Stofffiguren, expressive, figurative Malereien, dunkle Farben ? ihre Kunst vermittelte ein karges, asketisches Menschenbild. Ab den 1960er-Jahren zeigte Aeppli in grossformatigen Gemälden ...
 
Schweiz verabschiedet sich vom digitalen Antennenfernsehen
Mo, 3 Jun 2019 06:00:00 GMT - Es ist nicht mehr möglich, das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Schweiz mit einer Antenne zu empfangen. Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat am Montag das Signal des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T) aus Kostengründen abgeschaltet. Zuschauer sowohl in der Schweiz als auch im grenznahen Ausland sind wenig erfreut. Für Auslandschweizer wurde eine alternative Lösung gefunden. DVB-T ist eher altmodisches Fernsehen. Das Übertragungssignal kommt von grossen Rundfunkantennen und wird von Richtantennen oder direkt in die Fernsehgeräte eingebauten Antennen empfangen. Dennoch ist DVB-T eine modernere Technologie als das Fernsehen unserer Eltern und Grosseltern, denn es ist gleichbedeutend mit einem digitalen und nicht einem analogen Signal. Angesichts der Senkung der Gebühren, aus denen sich die SRG schwergewichtig finanziert, begründet das öffentlich-rechtliche Fernsehen den Entscheid mit Kostengründen: Durch das Ende der DVB-T-Übertragung können demnach ...
 
Nachhaltigkeit ? der Schlüsselbegriff für Schweizer Nachwuchsdesigner
Fr, 31 Mai 2019 07:46:00 GMT - Design Made in Switzerland hat einen hervorragenden Ruf? Wie steht es mit dem Einfluss der jungen Schweizer Designer auf dem internationalen Markt? Was ist ihnen wichtig? swissinfo.ch traf etablierte Designer und Studenten an einem Event in Kopenhagen, um zu zeigen, wie Schweizer Design in eine moderne, nachhaltige Landschaft passt.  Christian Paul Kägi steht in einem grossen Raum der Schweizer Botschaft in Kopenhagen und stellt sich den Fragen zu dem von ihm entworfenen Produkt: einem nachhaltigen Rucksack. Er ist hier im Rahmen der jährlichen Veranstaltung "3daysofdesign", bei der am letzten Mai-Wochenende Vorträge und Workshops in der ganzen Stadt stattfinden. Aus persönlicher Sicht ist es für Kägi eine Chance, sich zu vernetzen und international bekannt zu machen, aber für die Organisatoren des Schweizer Programms ist dies ein wichtiges Wochenende, um das Schweizer Design auch ausserhalb der Landesgrenzen zu fördern. Es ist ein Jahrzehnt her, dass der Industriedesigner ...
 
Vom Wert der Kultur in der Entwicklungshilfe
Di, 28 Mai 2019 14:53:00 GMT - Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit soll enger mit der Wirtschaft arbeiten und stärker mit der Migrationspolitik verknüpft werden. Gibt es da noch einen Platz für Kulturprojekte? Ja, sagen Expertinnen, dies sei auch nötig. Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) möchte die schweizerische Entwicklungshilfe massgeblich ändern und deren Budget kürzen. SVP-Parlamentarier Andreas Glarner nahm Anfang Jahr auch die Kulturprojekte der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ins Visier: "Marionettenspieler und Maler in Tansania, Theaterleute in Mali und Usbekistan oder junge Künstler in Moldawien" hätten mit Entwicklungshilfe "nichts zu tun", sagte er in der Neuen Zürcher Zeitung. Es könne nicht sein, "dass gleichzeitig in Burkina Faso Kinder verhungern". Nahrung oder Kultur? "Das eine schliesst das andere nicht aus", sagt Regula Gattiker, verantwortlich für Kultur und Konflikttransformation bei der Entwicklungsorganisation Helvetas. Kultur sei ein ...
 
Seit 24 Jahren auf Reisen
So, 26 Mai 2019 09:00:00 GMT - Anne-Claire Küng wanderte bereits im Alter von 18 Jahren aus. Und sie ist es immer noch nicht leid, weit weg von zu Hause zu leben. Die Auslandschweizerin begann ihre Reise 1995 und lebt heute in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington. Zuvor verbrachte sie mehrere Jahre in Warwick und Leeds, sowie in Dublin und Sydney. Für Anne-Claire Küng ist es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die verschiedenen Abschnitte ihres bisherigen Lebens zu vergessen. Alles, was sie dafür tun muss, ist, in den Spiegel zu schauen: Ihr Rücken ist mit einem riesigen farbigen Tattoo bedeckt. "Es ist eine Blumenkomposition, ein Strauss aus Blumen, die in den verschiedenen Ländern, in denen ich gelebt habe, typisch sind. Als letzte kam die Zeichnung des Koru hinzu. So heisst der Silberfarn-Wedel in der Sprache der Maori", erklärt sie. Anne-Claire Küng lebt seit etwas mehr als einem Jahr in Wellington. Wir treffen sie in der Cuba Street, einer Fussgängerzone voller Geschäfte, Bars und Restaurants im ...
 
Yan Duyvendak, ein Talent ohne Grenzen
Fr, 24 Mai 2019 09:03:00 GMT - Er lebt in Genf, kommt ursprünglich aus Holland und ist Künstler sowie Gewinner des Schweizer Grand Prix Theater/Hans-Reinhart-Ring 2019: Yan Duyvendak. Bundesrat Alain Berset wird ihm die Auszeichnung am 24. Mai überreichen. Begegnung mit einem Weltenbummler und vielseitigen Künstler. Yan Duyvendak hat die Agenda eines Ministers. Wer den Westschweizer Performer und Regisseur erreichen will, braucht Geduld und muss Zeitzonen überschreiten können: Anfang Mai ist es soweit, in der Schweiz ist es noch Tag, bei ihm bereits Nacht ? Duyvendak weilt in Goa (Indien), zuvor hielt er sich in den Vereinigten Staaten auf. Dort, in Chicago, präsentierte er eine seiner berühmtesten Shows, mit der er seit 2012 unter dem sich ständig weiterentwickelnden Titel "Please continue (Hamlet)" um die Welt tourt. In jeder Stadt wird Hamlet, der Mörder Polonius', vor Gericht gestellt. Dabei stellt Duyvendak dem Helden Shakespeares bei jedem Zwischenstopp lokal rekrutiertes Justizpersonal vor, das Hamlet ...
 
Viele Schweizer wissen wenig über das Internationale Genf
Mi, 22 Mai 2019 11:30:00 GMT - Die Schweiz investiert Millionen in ihre Strategie als Gastgeberin für das so genannte "Internationale Genf", doch viele Menschen im mehrheitlich deutschsprachigen Raum der Schweiz seien mit der dort geleisteten Arbeit nicht vertraut, behauptet der Leiter eines Think Tanks.  Ein sonniger Mainachmittag in Luzern: Chinesische Touristen und Einheimische überqueren die historische Kapellbrücke oder befahren auf Schiffen den Vierwaldstättersee. Die Arbeit der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen in Genf scheinen weit entfernt. Letzten Donnerstagabend jedoch stand Genf für einmal im Zentrum des Interesses der deutschsprachigen Stadt: An der Universität Luzern fand der Abschluss der Veranstaltungsreihe "Internationales Genf: die Welt in der Schweiz" statt. Die vom aussenpolitischen Think Tank Foraus organisierte Tour umfasste Konferenzen in neun Städten ? hauptsächlich der Deutschschweiz. Ziel des Projekts: Das Bewusstsein für die Rolle und Bedeutung des ...
 
Wissenschaftler, Astronauten und Musiker feiern Mondlandung
Mi, 15 Mai 2019 12:00:00 GMT - 12 Nobelpreisträger und viele weitere Wissenschaftler, 7 Astronauten der Apollo-Missionen und einige Rock-Giganten wie Brian May und Brian Eno: Ende Juni feiert Zürich das 50-Jahr-Jubiläum der Mondlandung, indem es das 5. Starmus-Festival empfängt ? zum ersten Mal in der Schweiz. Das Programm wurde am Freitag bekanntgegeben. "Wenn Politiker sagen, dass Wissenschaft wichtig ist, wer glaubt ihnen? Wenn Wissenschaftler sagen, dass Wissenschaft wichtig ist, werden Sie denken, dass diese sich bloss für die eigene Sache einsetzen. Aber wenn Künstler sagen, dass Wissenschaft wichtig ist, besteht die Chance, dass Sie ihnen zuhören." Mit diesem Satz fasst der amerikanisch-spanische Astrophysiker Garik Israelian das Credo von Starmus zusammen, das er 2011 mit seinem Freund Brian May gegründet hat. Denn der berühmte Gitarrist von Queen ist auch Doktor der Astrophysik. In vier Ausgaben ? die ersten drei auf den Kanarischen Inseln, die letzte in Norwegen ? hat sich dieses UFO des ...
 
Spielende Katzen und Leitern in der Schweiz
Sa, 11 Mai 2019 09:00:00 GMT - Jeder dritte Schweizer Haushalt hat eine Katze. Kein Wunder also, dass die Katzenliebhaber des Landes alles geben, um das Leben ihrer besten Freunde so angenehm wie möglich zu gestalten. Eine Fotografin dokumentierte ein eigentümliches, weit verbreitetes Hilfsmittel, das Katzen beim Ein- und Ausgehen hilft, egal in welchem Stockwerk sie leben: Katzenleitern. Diese privaten Treppen für Katzen werden in der Regel an Gebäudefassaden oder Abflussrohren befestigt, so dass die Katzen die oft schwindelerregenden Höhen von Schweizer Mehrfamilienhäusern überwinden können. Die Bauten ermöglichen ihnen sowohl den Zugang zur Aussenwelt als auch den Komfort von Futter und Unterkunft. Einige Leitern sind ausgeklügelter als andere, wie diese Auswahl von Bildern aus dem Buch "Swiss Cat Ladders" zeigen. Solche Katzenleitern gibt es auch in anderen europäischen Ländern. Doch es entsteht der Eindruck, dass sie in Schweizer Städten und Dörfern häufiger anzutreffen sind. Denn Katzen sind nicht nur ...
 
Kontroverse um Künstler Thomas Hirschhorn in Biel
Fr, 10 Mai 2019 11:00:00 GMT - Der international renommierte Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn stellt weiterhin etablierte Codes und politische Korrektheit in Frage. Die Hommage, die er im Juni in Biel an den Schriftsteller Robert Walser ausrichten wird, sorgte aber schon weit im Voraus für rote Köpfe. Auf dem Bieler Bahnhofplatz entsteht seit fast drei Wochen eine 1200 Quadratmeter grosse Plattform, die aus Hunderten von miteinander verflochtenen Holzpaletten besteht. Für Besucherinnen und Besucher der Hauptstadt des Seelands ist die Überraschung gross, wenn sie den altmodischen Bahnhof verlassen und auf dem Platz davor eine riesige Baustelle vorfinden. Vom 15. Juni bis 8. September wird die Plattform als Schaufenster für die Gedanken und Texte des berühmtesten Bieler Schriftstellers dienen: Robert Walser (1878-1956). Sie ist ein Projekt im öffentlichen Raum von Thomas Hirschhorn, der diese für die Schweizerische Plastikausstellung Biel 2019 entworfen hat. Verworrene Situation Walser in den Taxis ...
 
Hollywood ruft, die Schweiz kommt
Mi, 8 Mai 2019 11:00:00 GMT - Die US-Millionenmetropole in Kalifornien hat eine magische Anziehungskraft auf Filmschaffende und Künstler. Die TV-Sendung "Glanz & Gloria" SRF hat sechs Auslandschweizerinnen und -schweizer vorgestellt, die in Los Angeles ihr Ziel verfolgen. Blanda Eggenschwiler ? Grafikdesignerin und Künstlerin Einst kam die Zürcherin in die USA, um Grafikdesign zu studieren. Gleich nach ihrem Abschluss fand Blanda Eggenschwiler einen Job als Art Director bei der renommierten Zeitung "New York Times". Doch sie wollte mehr. Heute lebt die 33-Jährige in Los Angeles und ist eine angesagte Künstlerin. Kim und Florine Nüesch ? Filmemacherinnen Die beiden Schwestern wussten schon immer, dass sie Filmemacherinnen werden wollen. Als kleine Mädchen drehten die St. Gallerinnen Kim und Florine Nüesch ihre ersten Filme. Heute sind sie 26 und 28 Jahre alt und erfolgreich. Für den Kurzfilm "Forget Me Not" haben sie in Cannes beim Young Director Award den Silver Award gewonnen, der wohl wichtigste Preis ...
 
Die Zukunft ist ungewiss für die Päpstliche Schweizergarde
Di, 7 Mai 2019 06:00:00 GMT - Jedes Jahr schwört am 6. Mai eine Gruppe von jungen Schweizern dem römisch-katholischen Papst im Vatikan die Treue. Die Zahl der Söldner hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Wie steht es um die Zukunft der Schweizergarde? Am 6. Mai 1527 wurde Rom geplündert ? an diesem Tag werden jedes Jahr in Rom die neuen Rekruten der Schweizergarde vereidigt. Dieses Jahr sind es 23 junge Söldner. Die Schweizergarde dient seit über einem halben Jahrtausend dem persönlichen Schutz des kirchlichen Oberhauptes. Gegründet wurde sie 1506. Doch vieles hat sich seither im Vatikan und in der Schweiz geändert. Hier ein kleiner Überblick über die aktuellen Debatten und die Rolle der Truppe. 1. Was macht die Schweizergarde überhaupt noch? Bekannt sind die Gardisten aufgrund ihrer zeremoniellen Rolle bei offiziellen Empfängen und Besuchen im Vatikan. In solchen Aufgaben sind sie in beeindruckenden, bunten Uniformen bekleidet und mit Degen und Hellebarde bewaffnet. Nicht alles an der Uniform ...
 
Reisend dem Glück entgegen
Mo, 6 Mai 2019 12:30:00 GMT - Lina Bögli erwartete in der Schweiz ein Dasein als arme Bauernmagd. Sie trat die Flucht nach vorne an und erkämpfte sich ein unabhängiges Leben fernab der Heimat. Die Beschreibung ihrer zehnjährigen Weltreise wurde ein Erfolg. Als Lina Bögli im Juli 1892 am Hafen von Triest auf den Dampfer wartet, mit dem sie das erste Stück ihrer Weltreise absolvieren soll, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Noch wäre es nicht zu spät, den ganzen Unsinn abzublasen und den Heimweg einzuschlagen. In der Schweiz wusste ohnehin niemand um ihre Pläne, sie hätte keinen Spott zu befürchten. Da nennt ihr der Beamte den Namen des Dampfers, mit dem ihre geplante zehnjährige Reise eingeläutet werden sollte: "Vorwärts." Ihre Angst verfliegt im Nu. Zentrum "Lina Bögli" Das neue Zentrum Lina Bögli wird am 11. Mai eingeweiht. Es befindet sich im Kornhaus Herzogenbuchsee und beinhaltet eine Basis-Ausstellung über das Leben und die Reise der Schriftstellerin. Daneben werden auch weitere starke Frauen aus ...
 
Ein Volk von Schützen
Sa, 4 Mai 2019 09:00:00 GMT - Viele Hobbyschützen sehen ihre Freizeitbeschäftigung durch ein neues Waffengesetz in Gefahr. Das Sportschiessen ist eine der beliebtesten Sportarten in der Schweiz. Seine Wurzeln reichen bis ins späte Mittelalter zurück, aber vor allem im 19. Jahrhundert wurde das Schiessen zu einem wichtigen Teil der nationalen Identität. Schweizer Schützen und Jäger befürchten, dass die Abstimmung vom 19. Mai über die europäische Waffenrichtlinie ihr Hobby gefährden könnte. Auch wenn Bern die Europäische Union von der Besonderheit ihrer Tradition überzeugen und Ausnahmen aushandeln konnte ? besonders, was die Armeewaffen betrifft. Weit verbreitete Leidenschaft Alle, die je einen Spaziergang in der Schweiz gemacht haben, sind wahrscheinlich in der Nähe eines Schiessstands vorbeigekommen oder haben einen Zivilisten mit über die Schulter gehängtem Sturmgewehr angetroffen. Viele Schweizerinnen und Schweizer sind leidenschaftliche Schützen. Allein in den Schützenvereinen sind rund 130'000 Personen ...
 
Die Schweiz anderswo
Do, 2 Mai 2019 09:45:00 GMT - Noch vor 150 Jahren war die Schweiz kein Wohlstandsland. Viele haben sich damals aufgemacht, um in der Fremde Landbesitz, Reichtum und Religionsfreiheit zu finden. Einige Auswanderer haben Siedlungen gegründet und diesen Namen der alten Heimat gegeben. Deshalb finden wir heute etwa ein Bern, Zürich oder Fribourg und weitere in aller Welt. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Schweizerischen Nationalmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Migration ist ein aktuelles Thema. Viele Menschen suchen ein besseres Leben in Europa, auch in unserem Land. Dabei verlief die Auswanderung im 19. Jahrhundert vor allem in entgegengesetzter Richtung: Aus der überwiegend agrarischen Schweiz hinaus auf andere Kontinente. Einige kantonale Behörden unterstützten den Wegzug, auch weil sie so unerwünschte, verarmte Bewohner loswerden konnten. In anderen Kantonen ...
 
Alte Mauern, neues Kunstmekka, und alles fest in Frauenhand
Mi, 1 Mai 2019 11:30:00 GMT - Susch am Fuss des Flüelapasses in den Bündner Bergen war früher ein verschlafenes Durchgangsdorf zwischen Ober- und Unterengadin. Heute beherbergt der Ort einen der beeindruckendsten Kunsträume der Schweiz: das Muzeum Susch für zeitgenössische Kunst. Gründerin des seit Januar geöffneten Hauses ist die Polin Gra?yna Kulczyk. Die Unternehmerin, Milliardärin und Sammlerin legt den Fokus auf die Rolle der Frau in Kunst und Wissenschaft. Rund zwei Stunden von Zürich entfernt, ist das Dorf Susch mit seinen nur gut 200 Einwohnern (Stand 2014) zum neuen Hotspot auf der Karte der Tourismus- und Kulturdestinationen des Kantons Graubünden im Südosten der Schweiz avanciert. Neben der Clinica Holistica Engiadina (seit 2010), einer Klinik für Patienten mit Burnout und Erschöpfungs-Depressionen, bietet das Muzeum Susch eine Art der Therapie für die Sinne. Bier und Beten Das Zentrum besteht aus vier Gebäuden, darunter  ein altes Kloster und eine alte Brauerei. Die ältesten Teile stammen aus ...
 
Die ganze Schweiz tanzt
Mi, 1 Mai 2019 09:00:00 GMT - Strassen, Parks, Bibliotheken, Einkaufszentren, Museen: Vom 2. bis 5. Mai findet an öffentlichen Orten in rund 30 Schweizer Städten und Gemeinden "das Tanzfest" statt. Jedes Jahr zieht das 2006 ins Leben gerufene Kulturereignis mehr Fans an. Und auch zu seiner 14. Ausgabe kommt das Fest immer noch beschwingt daher. Freizeitbeschäftigung und gemeinsames Vergnügen. Das ist das Tanzfest. Seine Wurzeln gehen auf die öffentlichen Tanzveranstaltungen zurück, die in Europa zum Ende des 18. Jahrhunderts aufkamen. Seither wurden solche Festivitäten wieder aufgenommen, darunter mit "das Tanzfest", einem Konzept, das vor einigen Jahren in Frankreich entwickelt wurde und sich im französischsprachigen Raum ausgebreitet hat ? so auch in der Schweiz. "Wir wollen aus dem traditionellen Rahmen eines Saals ausbrechen und Zuschauer oder Teilnehmer an unerwartete Orte führen, zum Beispiel in einen Supermarkt." Boris Brüderlin, Geschäftsführer von Reso Das Festival hat mehrere Komponenten:
 
9000 Tonnen Fels für 1500 Quadratmeter Kunstraum
Mi, 1 Mai 2019 08:01:20 GMT - Direktorin Mareike Dittmer über die aufwändige und anspruchsvolle Renovation des Muzeum Susch.
 
Als Naruhito nach Bern kam
Di, 30 Apr 2019 13:45:00 GMT - Japan bekommt einen neuen Kaiser. Anlässlich des historischen Ereignisses werfen wir einen Blick auf den Besuch des ehemaligen Kronprinzen in Bern im Jahr 2014. Kaiser Akihito hat abgedankt. Erstmals seit etwa 200 Jahren endet eine kaiserliche Ära in Japan noch vor dem Tod des Tenno. Formal tritt Akihito um Mitternacht Ortszeit von seinem Amt zurück. Dann wird sein Sohn Naruhito (59) zu seinem Nachfolger.  2014: Naruhito in der Schweiz Naruhito besuchte die Schweiz, um 150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan zu feiern. Berns ehemaliger Bürgermeister Alexander Tschäppät zeigte ihm die Bundesstadt. Die Schweizer Presse bemerkte damals, dass die Reise für Naruhito eine willkommene Pause bedeutete, dessen öffentliche Auftritte normalerweise streng kontrolliert würden und wenige Begegnungen mit "normalen Menschen" ermöglichten. Eine Ära geht  zu Ende Mit der Abdankung von Kaiser Akihito nach 30 Jahren auf dem Thron endet in Japan auch eine Ära: Nach ...
 


Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
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