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Erst die Alpen ? dann die Anden
Mi, 27 Nov 2019 15:00:00 GMT - Auf seiner berühmten Forschungsreise durch Amerika hatte Alexander von Humboldt auch Schweizer Messgeräte im Gepäck - und seine in den Schweizer Alpen gewonnenen Erkenntnisse im Hinterkopf. Das Humboldt-Jahr anlässlich des 250. Geburtstags des Universalgenies neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, das auch für den renommierten Berner Humboldt-Forscher Oliver Lubrich ereignis- und erfolgreich war. Der Literaturwissenschaftler hat nicht nur über die Verbindungen Humboldts in die Schweiz geforscht, sondern jüngst auch mit seinem Kollegen Thomas Nehrlich eine viel gelobte Berner Ausgabe mit bisher nicht veröffentlichen Schriften des deutschen Abenteurers und Forschers herausgegeben. Bereits in den 1990er-Jahren als Student fiel Oliver Lubrich während seiner Reisen in Südamerika auf, dass Humboldt dort allerorts mit Denkmälern und als Namensgeber präsent schien.  "Erstaunlicherweise waren seine Werke aber im Buchladen kaum erhältlich", erinnert sich der wie Humboldt in Berlin ...
 
Die Schweiz, ein Volk von Migranten?
Di, 26 Nov 2019 15:00:00 GMT - Migration gehört zur Schweiz: Die Ausstellung "Homo migrans" im Historischen Museum Bern zeichnet die Bevölkerungsbewegungen nach, die das Territorium der Schweiz und seine Bewohner und Bewohnerinnen über Jahrtausende hinweg geprägt haben. Sie gibt auch Auslandschweizern eine Stimme. Wie viel Migration steckt in mir? Die Ausstellung "Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs" im Historischen Museum Bern beginnt mit dieser einfachen Frage. Oder vielleicht doch nicht ganz so einfach, wie ein Rundgang durch zwei Millionen Jahre Bevölkerungsbewegungen zeigt, die ihren Anfang in Afrika nehmen und schliesslich bis auf das Territorium führen, das wir heute "Schweiz" nennen. Die Ausstellung "Homo migrans" ist noch bis am 28. Juni 2020 im Historischen Museum in Bern zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr. Besucher und Besucherinnen können die Spuren der ersten Menschen verfolgen, die sich gegen 15'000 v. Chr. in der Region niederliessen und eintauchen ...
 
"Ihr könnt uns umbringen, aber nicht unsere Geschichten"
Di, 26 Nov 2019 10:44:00 GMT - Mit dem Jubiläum, das am 20. November 2019, in Bern mit internationalen Gästen aus der Medienwelt gefeiert wurde, setzt SWI swissinfo.ch ein Zeichen für den unabhängigen Journalismus und engagiert sich für "Reporter ohne Grenzen Schweiz". "You can kill us, but you can't kill the story" - Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht auf Informationen ? unabhängiger und unzensierter Journalismus. Die Proklamation ist laut und weltweit.  Caroline Muscats Worte hallen nach und ernten Beifall der rund 130 Gäste. SWI swissinfo.ch feiert sein 20-jähriges Online-Bestehen. In der hochkarätig besetzten Paneldiskussion mit Caroline Muscat von The Shift News (Malta), Galina Timtschenko von meduza.io (Russland) und Daniela Pinheiro, ehemalige Chefredaktorin vom Época Magazine (Brasilien) wird offensichtlich, unter welch massivem Druck sich die Medien teilweise in anderen Ländern befinden.  Die Hetze gegen Journalistinnen ist oft systematisch, Journalisten arbeiten in einem Klima der Angst, ...
 
Als die Schweiz ihrer Armee den Boden unter den Füssen wegzog
Di, 26 Nov 2019 09:00:00 GMT - Vor 30 Jahren stimmten die Schweizer über die Abschaffung der Armee ab. Die überraschend hohe Zustimmung hat Reformen angetrieben. Hat die Abstimmung auch den Kalten Krieg aus den Köpfen vertrieben? Ein Rückblick mit den Protagonisten aus jener Zeit. Drei Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer befand die Schweizer Stimmbevölkerung vor 30 Jahren über die Abschaffung der Armee. Hinter der Volksinitiative stand die Gruppe Schweiz ohne Armee, kurz GSoA, die sich 1982 gegründet hatte. Zum Erstaunen aller stimmten am 26. November 1989 35,6 Prozent für ihren Plan, die Armee abzuschaffen ? mehr als eine Million Schweizerinnen und Schweizer. Ginge es gar nur nach den Kantonen Genf und Jura, wäre die Schweiz seit 30 Jahren ein Land ohne Armee. Am Anfang standen die Aktivisten "Nein, dieses Resultat habe ich nicht erwartet", blickt der Rentner Oliver Krieg zurück. Krieg gehörte dem Initiativkomitee an, das mit 100 Leuten rekordverdächtig gross war. "Tankwart" stand dort als sein Beruf.
 
"SWI swissinfo.ch ist heute einer der grossen Namen in der internationalen Information"
Mo, 25 Nov 2019 14:32:00 GMT - SWI swissinfo.ch feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aber eigentlich begann alles 1935. SRG-Generaldirektor Gilles Marchand mit seinem Blick auf zwei Jahrzehnte Internationaler Dienst und Auslandschweizer-Plattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR). 1935 strahlt der Schweizer Kurzwellendienst bereits weltweit das Programm der Schweizer Radios aus. Und die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die über alle Kontinente verstreut leben, schätzen den Kontakt zu ihrer Heimat und ihren Wurzeln, der durch die Rundfunkübertragungen aus der Schweiz möglich ist. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs entstehen die internationalen Schweizer Radioprogramme auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Programme, die dank ihrer Ausgewogenheit und ihrer Professionalität überall geschätzt sind. Der Begriff «mediale Neutralität» mag in Zusammenhang mit den Kurzwellen entstanden sein ? jedenfalls wird die Schweiz damit in Verbindung gebracht, was sehr positiv ist. ...
 
Ignoranz als Staatsschutz?
Fr, 22 Nov 2019 12:00:00 GMT - Vor genau 30 Jahren geriet die Schweiz in eine der schwersten institutionellen und politischen Krisen ihrer Geschichte. Der so genannte "Fichenskandal" explodierte. Es war der 1. August 1990, der 699. Geburtstag der Eidgenossenschaft. An diesem Tag erhielt Max Frisch ein 13-seitiges Dokument mit einer Aufstellung aller öffentlichen und privaten Ereignisse in seinem Leben, welche von der politischen Polizei erfasst worden waren. Der Schriftsteller und Dramatiker Frisch (1911-1991), der auch als Anwärter für den Literatur-Nobelpreis gehandelt worden war, hatte kurz zuvor Zugang zu seiner ?Staatsschutzfiche? gehabt, welche Hunderte von Spionagehandlungen zusammenfasste, denen er im Laufe der Jahre ausgesetzt war. Die Erfassung beinhaltete mehr als 40 Jahre Auslandreisen, Reden, Teilnahmen an politischen Kundgebungen und Debatten sowie Meinungsaustausch aller Art. Das gesamte Material war mit einer gewissen Oberflächlichkeit gesammelt und zusammengestellt worden, ohne eine echte ...
 
"Wir gehen noch zu oft davon aus, zu wissen, was gut ist für das Kind"
Mi, 20 Nov 2019 07:49:00 GMT - Das Kind selbst ist der beste Experte für seine eigene Situation. Vor 30 Jahren hat die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes einen neuen Ansatz im Jugendstrafrecht eingeführt. Der Schweizer Jean Zermatten, eine treibende Kraft dieser Revolution, hält fest, dass es noch mehr Umdenken brauche, um die Verletzungen von Kinderrechten stärker zu bekämpfen. Am 20. November 1989 hat die internationale Staatengemeinschaft die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Das Abkommen löste eine beispiellose Begeisterung aus, und die meisten Staaten ratifizierten es rasch. Bis heute haben insgesamt 196 Länder das Übereinkommen ratifiziert, die Schweiz tat dies 1997. Jean Zermatten gilt international als ausgewiesener Experte im Bereich Jugendstrafrecht. Er sass als erster Schweizer im UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes, den er später auch präsidierte. Am Anfang als Jugendrichter im Kanton Wallis widmete Zermatten seine ganze Karriere dieser Sache. Ein Interview. ...
 
"Ein Staat von der Grösse Deutschlands kann nicht neutral sein"
Di, 12 Nov 2019 13:00:00 GMT - Der Fall der Mauer in Berlin am Abend des 9. November 1989 überraschte fast alle. Auch die Schweiz tappte im Dunkeln beim Versuch, die künftige Entwicklung Deutschlands vorherzusagen. Doch von einer Sache war man sofort überzeugt: Die Neutralität des grossen Nachbarstaats war keine praktikable Option. die von modrow mit segen des kremls aus der mottenkiste geholte idee einer neutralisierung gestamtdeutschlands geht an der realität vorbei. ein staat von der groesse und potenz gesamtdeutschlands kann begrifflich nicht neutral sein, es fehlt i[h]m das essentiale der kleinheit als voraussetzung des neutral-sein-koennens, die durch seine groesse bedingten interessen machen es selber zur sicherheitspolitisch relevanten akteur im internationalen kontext. zudem: gesamtdeutschland neutral werden zu lassen, hiesse, ihm einen sonderstatus zuzubilligen, der ihm eine eigenstaendige, nicht beinflussbare politik gegenueber den anderen maechten ermoeglicht, eine einbindung in gesamteuropäischen ...
 
Fondation Bodmer hinterfragt Krieg und Frieden
Fr, 8 Nov 2019 15:32:00 GMT - Ist der Krieg die Zukunft der Menschheit? Dies ist eine der Fragen einer Ausstellung in der Fondation Martin Bodmer in Genf, die in Zusammenarbeit mit der UNO und dem IKRK konzipiert wurde. Eine historische, politische und künstlerische Reflexion über eine Welt auf der Suche nach Bedeutung und Gleichgewicht ? wie vor 100 Jahren bei der Gründung des Völkerbunds auch schon. "Wäre diese Ausstellung nur dreissig Jahre früher entstanden, wäre sie von ausserordentlichem Optimismus geprägt gewesen", schreibt Pierre Hazan, der Kurator, am Anfang des umfangreichen Katalogs zur Ausstellung. "Drei Jahrzehnte später hat sich die Perspektive brutal gewandelt", ergänzt der Berater des Zentrums für humanitären Dialog, einer Organisation mit Sitz in Genf, die sich auf Vermittlung in bewaffneten Konflikten spezialisiert hat.  Es reicht, die Nachrichten zu verfolgen, um sich zu überzeugen. Der Sicherheitsrat der UNO ? der internationalen Organisation, deren Ziel Frieden unter den Nationen ist ? ...
 
Einem geheimnisvollen Wahlverfahren auf der Spur
Mi, 6 Nov 2019 09:17:00 GMT - Das Projekt verbindet Forschung, Handwerk und Kunst. Am kommenden Samstag kann die Bevölkerung dort nacherleben, wie vor fast 250 Jahren in Yverdon eine Wahl stattgefunden hat. Im Zentrum des komplexen Verfahrens stand das Los. Die drei Frauen, mit denen wir uns in Yverdon-les-Bains treffen, freuen sich sichtlich. In historischen Kostümen findet die Wahl genau in dem Raum statt, in dem sie am 4. September 1775 über die Bühne ging. Catherine Guanzini und Patricia Brand sind Archivare und Historiker.  Libé Vos ist Tischlerin, Künstlerin und Lehrerin. Sie sind für das Kulturprojekt verantwortlich, das der Öffentlichkeit eine wenig bekannte Seite der Schweizer Geschichte zeigt ? und gleichzeitig ein aktuelles politisches Thema berührt: Die Wahl per Los. Immer öfter wird in letzter Zeit gefordert, dass etwa Richter oder Kommissionsmitglieder durch Losentscheide und nicht durch Wahlen bestimmt werden sollen. Viele halten das Los für fairer. In der Schweiz wird das Volk auch zu einer ...
 
"1989 erfasste die Schweiz eine Sympathie-Welle für Osteuropa"
Di, 5 Nov 2019 14:22:00 GMT - Die Berliner Mauer fällt, es herrscht Aufbruchstimmung in Europa. In der Schweiz hegt die Bevölkerung grosse Bewunderung für die ostmitteleuropäischen Länder. 30 Jahre später macht sich Ratlosigkeit breit. Ein Gespräch mit Osteuropa-Historikerin Julia Richers. Als vor und nach dem Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren die Bürgerinnen und Bürger ehemaliger sozialistischer Volksrepubliken ihre Herrscher vom Sockel stürzen, sympathisiert die Schweizer Bevölkerung mit den Dissidenten im Osten. Das Schicksal der Kleinen, die sich gegen die Grossen behaupten müssen, liegt der kleinen Schweiz am Herzen. 30 Jahre später macht sich Ernüchterung breit. Die illiberale Wende in Ungarn und Polen, der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland oder die Armut, unter der immer noch ein Grossteil der Bevölkerung der ehemaligen ?Ostblockstaaten? leidet, zementiert das Konstrukt des ?rückständigen? Ostens in unseren Köpfen und führt zu Unverständnis. SWI swissinfo.ch hat mit der Historikerin Julia ...
 
Bonu Burrë! Sei ein Mann! (Pierre-Kastriot Jashari)
Mo, 4 Nov 2019 14:52:00 GMT -
 
In diesem Restaurant hängt hohe Kunst tief
Sa, 2 Nov 2019 10:00:00 GMT - Wer Rang und Namen hat, trifft sich in Zürich in der Kronenhalle. Das renommierte Restaurant verbindet Bild- und Tafelkunst, indem es Meisterwerke der modernen Malerei an den Wänden zeigt. Ein Buch erzählt von dieser Berufung. Das Buch "Pays de rêve" (Land der Träume) versucht, den engen Kontakt, den das Restaurant Kronenhalle in Zürich seit Jahrzehnten mit Künstlern pflegt, durch Archivbilder und Fotos von Kunstwerken zu dokumentieren. Der Verlag bat ausserdem vier junge Zürcher Schriftsteller, literarische Texte zu verfassen, die an die zeitlose Atmosphäre der Kronenhalle erinnern. Das 1924 im Zentrum von Zürich eröffnete Restaurant entwickelte sich schnell zu einem sehr beliebten Treffpunkt für Maler, Schriftsteller und Architekten. In der Kronenhalle waren zum Beispiel viele Prominente wie Coco Chanel, James Joyce, Richard Strauss, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt zu Gast. Das Besitzerpaar, Hulda und Gottlieb Zumsteg, sorgten dafür, dass der Ort für alle zugänglich blieb ...
 
Das Schweizer Institut in Rom und die künstlerische Renaissance Palermos
Fr, 1 Nov 2019 13:00:00 GMT - Mit einer Ausstellung des Zürcher Künstlerduos Rico Scagliola und Michael Meier und der Lancierung eines Residenzprogramms will die Schweizer Institution die Erneuerung des künstlerischen und kulturellen Lebens der sizilianischen Hauptstadt unterstützen. Nach der aktiven Teilnahme an der Wander-Kunstbiennale Manifesta12 sind die Direktorin des Schweizer Instituts in Rom, Joëlle Comé, und der Künstlerische Leiter Samuel Gross wieder in Palermo.  Ihr Ziel: Sie wollen im kulturellen Panorama der Stadt, die zu neuer Blüte erwacht, eine wichtige Rolle spielen. "Wir waren beeindruckt von dem, was wir letztes Jahr hier gesehen haben. Palermo hat einen unglaublichen Aufstieg in der internationalen zeitgenössischen Kunstszene erlebt", sagt Samuel Gross. Es ist daher kein Zufall, dass er beschlossen hat, die erste grosse Videoausstellung des Schweizer Duos Rico Scagliola und Michael Meier, die zu den Gewinnern der Swiss Art Awards 2018 gehören, im Palazzo Ziino zu organisieren, einem der ...
 
Werwölfe in der Schweiz
Do, 31 Okt 2019 10:55:00 GMT - Von der Westschweiz aus nahm der Wahn der Hexenverfolgung seinen Ausgang. Weniger bekannt ist, dass in der Schweiz bis ins 18. Jahrhundert auch Werwölfe gejagt wurden. Über die alpine Spezialität der Werwolf-Prozesse.  Die Westschweiz wurde im Mittelalter eines der frühen Zentren der Hexenverfolgung. Man hatte in der Region in Prozessen gegen Ketzer wie die Waldenser einiges an Wissen gesammelt, das nun gegen andere Teufelsbündler verwendet wurde.  Ab 1430 begann man im Wallis, um Lausanne, Fribourg und den Genfersee, aber auch in Basel, Frauen wie Männer vor Gericht zu zerren, weil man ihnen vorwarf, sie hätten sich mit teuflischem Schadenzauber gegen die christliche Gemeinschaft gewendet. In den von den Inquisitoren erfolterten Protokollen schlich sich in jenen Jahren eine Figur ein, die unter Theologen und Dämonologen für Aufruhr sorgen sollte: Der Wolf.  Den Wolf geritten Zunächst erschien er in mehreren Prozessen plötzlich als Reittier für Hexen. So wurde 1433 in Basel ...
 
Rico und Michael, zwei Schweizer Videokünstler in Palermo
Mo, 28 Okt 2019 10:45:00 GMT -
 
Schweizer Artists in Residence im Palazzo Butera
Fr, 25 Okt 2019 14:48:00 GMT -
 
Wie ein Schweizer zum Top-Fussballer in Taiwan wurde
Do, 24 Okt 2019 08:30:00 GMT - Drei Pässe, abgestempelt in 54 Ländern, acht Sprachen fliessend gesprochen, wohl Hundertausende Pässe auf dem Fussballrasen ? und das alles mit 26 Jahren: Philipp Omar Marda ist ein Ausnahme-Auslandschweizer, der sich durch Sport im fernen Taiwan integriert hat. In Zürich geboren und aufgewachsen, Fussballer im lokalen Erstliga-Klub FC Kosova, Student an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften: Die Kurzbiografie von Philipp Marda tönt verdächtig nach Schweizer Durchschnitt. In Taiwan vollzog er eine Wandlung: Auf der Insel avancierte der Midfielder aus der schweizerischen Zweitliga zum ersten Schweizer Kicker in der Premier League, der taiwanesischen Top-Liga. Er ist Schweizer und in der Welt zuhause: 54 Länder hat er bereist, sagt er. Diese Welt, zumindest im Kleinen, ist gewissermassen in seiner DNA eingeschrieben: "Mein Vater ist Marokkaner, die Mutter Deutsche. Und kennengelernt haben sie sich in Italien, also sprachen sie Italienisch miteinander", erzählt er.
 
Eröffnung eines Nachtclubs im abgelegenen Scuol
Mi, 23 Okt 2019 09:00:00 GMT - Bevor Juliane und Nici das "Cult" eröffneten, mussten Jugendliche aus dem Engadiner Scuol kilometerweit fahren ? teils bis über die Grenze nach Österreich ?, um Spass zu haben. "Scuol war eine Geisterstadt in Sachen Nachtleben", sagt Juliane. Deshalb forderten Jugendliche in einer Petition, dass das romanischsprachige Scuol einen Treffpunkt für Jugendliche haben müsse, wo sie tanzen oder einfach nur ein paar Drinks mit Freunden geniessen können. Die Eltern unterstützten das Anliegen, weil damit die Gefahr von Alkohol am Steuer reduziert würde. Mit einem kleinen Budget gründeten die beiden jungen Erwachsenen das äusserst erfolgreiche Cult, das nicht nur eine Bar und ein Nachtclub, sondern auch eine Plattform für verschiedene kulturelle Veranstaltungen ist. Laut den beiden Gründern läuft es sehr gut, und sie haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Sie ärgern sich nur über das "Rock'n'Roll-Verhalten" gewisser Leute und wünschten sich, dass diese aufhören würden, Türen und ...
 
"Die Schweiz kommt ihren Verpflichtungen noch zu wenig nach"
Mi, 23 Okt 2019 06:30:00 GMT - Die Schweiz hat die Behindertenrechtskonvention 2014 in New York ratifiziert und sich damit unter anderem verpflichtet, die Inklusion von Menschen mit kognitiven Behinderungen in der Gesellschaft zu fördern. Wie Inklusion konkret aussehen könnte, zeigt ein Musikfestival in Zürich. Inklusion von Menschen mit kognitiven Behinderungen Inklusion bedeutet, dass Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen als gleichwertige Mitglieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihre Andersartigkeit als Bereicherung empfunden wird.   Der Saal in der Roten Fabrik ist voll. Die Stimmung bombig. Das Publikum klatscht, singt mit und jubelt. Auf den ersten Blick ein ganz normales, äusserst gelungenes Musik-Festival. Auf den zweiten Blick zeigt sich: Sowohl im Publikum als auch auf der Bühne singen, feiern und applaudieren Menschen mit und ohne geistige Beeinträchtigung nebeneinander und miteinander. Die hierzulande berühmte Schweizer Sängerin Vera Kaa singt unter anderem davon, dass man ...
 
"Du und ich, wir verreisen mal ganz allein nach Saas-Fee"
Di, 22 Okt 2019 15:19:20 GMT -
 
Das Schweizer Zivilverteidigungsbuch in Japan
Di, 22 Okt 2019 08:58:00 GMT - ??????? Gedacht war das sogenannte Zivilverteidigungsbuch eigentlich für die Schweizer Bevölkerung: Es sollte sie wappnen für den Kalten Krieg. Auf Anklang stiess es aber vor allem in Japan. 1969 wurde das so genannte Zivilverteidigungsbuch an alle Haushalte der Schweiz verschickt. Das Handbuch sollte die Bevölkerung einerseits auf einen Angriff vorbereiten, andererseits auch wachsam machen gegenüber Unterwanderungen durch den Feind. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie "Die Schweiz im Kalten Krieg". swissinfo.ch beleuchet darin verschiedene Aspekte der damaligen Schweiz, die als neutrales Land zwischen den Blöcken stand und sich gleichzeitig klar dem Westen zuordnete. Doch der Höhepunkt des Kalten Krieges und damit der zähe Konsens jener Jahre war vorüber. Das Buch stiess auf Widerstand: Es wurde aus Protest zurückgeschickt, an Militärparaden auf die Strasse geworfen, öffentlich verbrannt. Grund für die Empörung war die Darstellung politischer Gegner als subversive ...
 
Wir bringen Ihnen die eidgenössischen Wahlen ins Ausland
Mi, 16 Okt 2019 12:00:00 GMT - UPDATE: Hier finden Sie die aktuellen Resultate und hier die Sonderausgabe unseres täglichen Briefings.  Sie leben im Ausland und möchten am Sonntag live und aus kompetenter Hand erfahren, wie die Schweiz ihr neues Parlament gewählt hat? Das wird in diesem Jahr erstmals möglich sein: SWI swissinfo.ch bringt auf der App "SWI plus" die komplette Berichterstattung des Fernsehens SRF live zu den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern. Am kommenden Sonntag wählt die Schweiz ein neues Parlament. An diesen Wahlen haben sich auch weit über 100'000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland beteiligt. Sie erhalten nun erstmals die Möglichkeit, die Hochrechnungen, Resultate und Analysen live per TV-Stream mitzuverfolgen ? egal wo sie sich aufhalten. Alle Resultate weltweit auf Ihrem Handy Möglich wird dies, weil das Schweizer Fernsehen SRF für dieses nationale Polit-Ereignis das sogenannte Geoblocking aufhebt ? die Sendungen am Sonntag sind in allen Ländern verfügbar. Die aktuelle ...
 
Auf den Spuren eines "touristischen Werbers" des 19. Jahrhunderts
Mi, 16 Okt 2019 09:00:00 GMT - 1863: Wir stehen am Beginn des Massentourismus in der Schweiz. Der britische Fotograf William England reist in die Schweiz und erfasst mit modernsten fotografischen Techniken die Wunder des Alpenlandes, dessen Städte und Menschen. Es ist ein durchschlagender Erfolg. 2019: Das digitale Zeitalter boomt. Der Tessiner Künstler Alan Alpenfelt beschliesst, die gleiche Reise wie William England zu unternehmen. Mit fortschrittlichen audiovisuellen Aufnahmewerkzeugen kreiert er ein Kunstprojekt, das zeigt, wie sich die Schweiz in 156 Jahren verändert hat. Es waren die Briten, die dem Schweizer Tourismus die Türen öffneten. Zu Beginn des 18. und 19. Jahrhunderts reisten Wissenschaftler in die Schweiz. Anschliessend kamen die Abenteurer, welche die Berge für das pure Vergnügen besteigen wollten, um die Alpen zu bezwingen (ein Hobby, das in den Augen der damaligen Einheimischen absurd wirken musste). 1857 wurde in London der Alpine Club, der erste Verein von Bergsteigern, gegründet. Die ...
 
Wie Google & Co die Schweizer Newsmedien schwächen
Mo, 14 Okt 2019 10:00:00 GMT - Soft-News, Messenger-Dienste, welche die gesellschaftliche Debatte privatisieren, Politikerinnen und Politiker als Agenda-Setter, Medienkonzentration ? so hat sich die Schweizer Medienlandschaft gewandelt. Die Schweiz braucht einen neuen "Medienpatriotismus", wird im "Jahrbuch Qualität der Medien 2019" gefordert. Die wichtigste Triebfeder für den Wandel in der Mediennutzung ist die wachsende Bedeutung der Tech-Plattformen Google, Facebook, Youtube und Co. Diese bedrängen auch in der Schweiz den professionellen Newsjournalismus, der für den politisch-demokratischen Prozess unverzichtbar ist.  swissinfo.ch fasst die Befunde und Probleme sowie die vorgeschlagenen Massnahmen der Studie zusammen. Die Hauptbefunde der Studie zur Mediennutzung Signifikant zunehmende Medienkonzentration. Der Marktanteil grosser Medienhäuser wächst. Die Anzahl der Medienbesitzer und der Titel sinkt. Immer dominanter werden hingegen die Tech-Giganten.Eine wachsende Verbreitung haben Messenger-Dienste, ...
 
Vor 100 Jahren erhielt ein Schweizer den Literatur-Nobelpreis
Do, 10 Okt 2019 12:00:00 GMT - Die Literaturnobelpreise der Jahre 2018 und 2019 gehen an die Polin Olga Tokarczuk und den Österreicher Peter Handke. Die Schweiz erhielt diese Auszeichnung erst einmal: Vor hundert Jahren wurde Carl Spitteler ausgezeichnet. Von der Öffentlichkeit vergessen, erlebt der Schriftsteller seit 2017 eine Renaissance ? dank Chinas Präsidenten Xi Jinping. Das Leben von Carl Spitteler (1845-1924) ist alles andere als langweilig: Nach dem Theologiestudium ging er nach St. Petersburg, um dort zehn Jahre lang als Hauslehrer zu arbeiten. Zurück in der Schweiz wurde er im Kanton Bern Lehrer für Deutsch, Latein und Griechisch, bevor er sich dem Journalismus widmete. Durch einen seiner Artikel im "Bund" wird Nietzsche auf ihn aufmerksam. Der erste grosse Wendepunkt kam 1892. Dank seiner Heirat mit einer reichen Frau, kann er sich ganz dem Schreiben widmen. Nach einigen Jahren ist er ein bekannter Autor im deutschen Kulturraum, insbesondere aufgrund seiner von der griechischen Mythologie ...
 
Schweizer auf den Spuren der Göttin Artemis
Do, 10 Okt 2019 08:00:00 GMT - Ein archäologisches Rätsel in Griechenland wurde nach fast einem Jahrhundert gelöst ? dank der Arbeit von Schweizer Forschern. "Es war ein Riesenerfolg, dass wir das Heiligtum nach so langer Zeit gefunden haben", sagt Karl Reber. Er ist Professor für Archäologie an der Universität Lausanne und Direktor der Archäologischen Schule in Griechenland, ESAG. In dieser Funktion verbringt Reber seit Jahren einen Teil des Sommers auf Euböa, der zweitgrössten griechischen Insel, wo sich die Aktivitäten der Schule konzentrieren. Vor zwei Jahren konnte Reber mit seinem 40-köpfigen Team einen Durchbruch vermelden: Der lange in der Nähe des Dorfes Amarynthos vermutete Tempel der Göttin Artemis konnte eindeutig lokalisiert werden. Diesen Sommer wurde nun erstmals in einer Inschrift der Name "Amarynthos" gefunden ? womit nachgewiesen wurde, dass sich diese Ortsbezeichnung mit Unterbrüchen seit fast 3000 Jahren hält. Beim Heiligtum handelt es sich um den wichtigsten Sakralbau der Insel mit ...
 
"Zehn Minuten"
Di, 8 Okt 2019 13:49:00 GMT -
 
Neuer Uhrmacher-Tempel der Marke Shigeru Ban
Fr, 4 Okt 2019 14:30:00 GMT - Nach fünfjähriger Bautätigkeit hat die Swatch Group am Donnerstag den neuen Hauptsitz ihrer gleichnamigen Marke in Biel eröffnet. Die fast ausschliesslich aus Holz gefertigten Gebäude wurden vom japanischen Stararchitekten Shigeru Ban entworfen. Grosszügige Büros, Konferenzräume, zwei Museen, fünf schwarze Olivenbäume und der erste Drive-in-Uhrenshop der Welt: Swatch sieht mit dem Bau des neuen Hauptsitzes, der am Donnerstag in Biel in Anwesenheit vieler hochkarätiger Gäste offiziell eingeweiht wurde, grosse Chancen. Hell und mit einer geschwungenen Silhouette, die an eine Schlange erinnert, erstreckt sich das 35 Meter breite Hauptgebäude über eine Länge von 240 Metern. Fünf Jahre Arbeit, Kosten von fast 125 Millionen Franken und 1997 m3 Schweizer Fichte waren nötig, um dieses spektakuläre Gebäude ? eine der grössten Holzkonstruktionen der Welt ? zu bauen.  An seinem westlichen Ende überquert das Gebäude eine Strasse, die neu nach Nicolas G. Hayek, dem Gründer der Swatch ...
 
Ein Schweizer bei den letzten Penan-Nomaden
Fr, 27 Sep 2019 13:00:00 GMT - Der Fotograf Tomas Wüthrich gibt einen Einblick in das Leben der Penan, einem indigenen Stamm aus dem Sarawak-Regenwald in Malaysia. Von der Jagd mit dem Blasrohr bis zur Abholzung des Regenwaldes erzählen seine Bilder vom Alltag einer bedrohten Existenz. "Ich bin aber nicht der neue Bruno Manser", sagt er. "Hallo Tomas, willst Du mit mir zu den Penan auf Borneo kommen?" "Du meinst, dorthin, wo Bruno Manser verschwunden ist?" "Ja, genau dorthin." So beginnt die Geschichte, die einen Bauernsohn aus dem Kanton Freiburg in den Dschungel von Sarawak auf der Insel Borneo führte. Es war an einem Sommertag im Jahr 2014, als Tomas Wüthrich den Anruf eines Freundes erhielt, einem Journalisten. "Ich wusste nicht, ob es gefährlich werden könnte. Aber ich stimmte zu, bevor ich überhaupt mit meiner Frau darüber gesprochen hatte", erzählt er uns in seinem Wohnzimmer zu Hause in Liebistorf, einem kleinen Dorf zwischen Bern und Freiburg. Tod eines Bauernhofs Nach einer Lehre als Schreiner ...
 
Das bedrohte Paradies der Penan
Fr, 27 Sep 2019 08:48:59 GMT - Die Zerstörung des Borneo-Regenwaldes gefährdet die traditionelle Lebensweise der Penan, einer nomadischen Gruppe auf Borneo. Der Schweizer Fotograf Tomas Wüthrich zeigt in seinem Buch "Doomed Paradise" das Leben im Dschungel, die Entwaldung und den Einfluss von Moderne und Fortschritt.
 
Sommerende auf der Kaisereggalp
Sa, 21 Sep 2019 09:00:00 GMT - Der Sommer ist vorbei, die Alpsaison zu Ende. Der SWI-Fotograf Thomas Kern begleitete fast 40 Helfer, wie sie 130 Rinder auf einem schmalen und steilen Wanderweg  auf eine tiefergelegene Alp brachten. Sein Bericht. Die Alphütte der Kaisereggalp auf 1799 Metern ist leer. Es ist niemand zu Hause, aber die Tür ist nicht abgeschlossen. Im Herd hat es noch etwas Glut und der Nebel hat sich von draussen bereits schon ein wenig in die Küche eingeschlichen. Es ist kühl und das Licht in der Stube ist gedämpft. Während des ganzen Aufstiegs hatte ich kaum mehr als fünfzig Meter weit gesehen. Nach beinahe zwei Stunden des Wartens haben sich die Wolken draussen ein wenig verzogen. Von weitem sehe ich ein einachsiges Gefährt mit Anhänger im Schritttempo den Hang hochfahren. Es ist der Alphirte Erich Offner zusammen mit einem Freund aus Plaffeien. Sie haben heute Nachmittag diverses Material, leere Flaschen und einen Stromgenerator zur Bergstation einer Materialseilbahn gefahren. Zu Fuss ...
 
Warum ein Schweizer Künstler in Thailand an Buddha-Statuen arbeitet
Fr, 20 Sep 2019 09:00:00 GMT - Erst die Filmmetropole Hollywood, dann das Spieler-Eldorado Las Vegas: Nun hat sich der Schweizer Künstler Alfred Soland in Thailand niedergelassen. Seine Präsenz hat sogar in der lokalen Presse für Schlagzeilen gesorgt. Sie sagen, er sei der erste ausländische Künstler, der eine Buddha-Statue restaurieren und eine neue Statue bauen dürfe. "Ich bin 60 Jahre alt, aber ich fühle mich jung ? mein Körper und meine Haut sind wie diejenigen eines 35-Jährigen", meint Alfred Soland während eines Gesprächs via Skype. Wir können dies nicht überprüfen. Denn die Verbindung erlaubt nur einen Ton, kein Bild. Seine Stimme klingt aufgestellt, wohl auch weil er in den letzten Wochen von einigen thailändischen Medien kontaktiert worden ist, um seine Lebensgeschichte zu erzählen. Er wurde sogar vom Gouverneur der Provinz Chiang Mai eingeladen: "Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Er hatte von mir gehört. Er wollte, dass ich ein thailändisches Lied ins Englische übersetze und die Musik ...
 
Ein Banküberfall ? und "Todesstrafe!", rief Schweiz
Mo, 16 Sep 2019 09:00:00 GMT - ??????? Da blieb die Schweiz erstaunlich lange cool: Anfang des 20. Jahrhunderts trieben anarchistische Flüchtlinge im Gastland ihr Unwesen. Doch eine Tat war der Blutstropfen zu viel: Der Banküberfall von Montreux 1907, bei dem zwei Russen einen Angestellten und auf ihrer Flucht einen Passanten töteten. "Todesstrafe", riefen Bürgerinnen und Bürger. Am Morgen des 18. September 1907 kommt es in Montreux am Genfersee zu einer Verfolgungsjagd wie in den Gangsterfilmen, die neuerdings in den Lichtspielhäusern gezeigt werden. Zwei Männer hetzen durch die Avenue du Kursaal. "Haltet sie, haltet sie!", rufen Passanten. Dem Postangestellten Auguste Vuilliamoz gelingt es, einen der beiden zu Boden zu werfen. Der andere rennt, so ein Augenzeuge, "wie ein Hase" davon. Wilde Szenen Jules Favre, ein Notar, stellt sich ihm beherzt in den Weg. Der Flüchtende schiesst ihm eine Revolverkugel ins Bein und läuft weiter. Dem Coiffeur Georges Bär, der aus seinem Salon stürzt, ergeht es nicht besser.
 
Schweizer Starregisseur bringt Einstein und Glass an den Genfersee-Strand
Fr, 13 Sep 2019 09:00:00 GMT - Das Grand Théâtre in Genf startet die Spielzeit 2019/20 mit einer mutigen Neuinszenierung von "Einstein on the Beach". Die Oper von Philip Glass/Robert Wilson gilt als Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters und fordert Regisseure seit mehr als 40 Jahren heraus.   Die Compagnia Finzi Pasca aus Lugano in der italienischsprachigen Schweiz hat keine Angst vor grossen Kisten: Mit drei Zeremonien an Olympischen Spielen und Dutzenden von Bühnenspektakeln ? eben gerade die Fête des Vignerons, dem Winzerfest in Vevey sowie Opern bringt die Theatertruppe nun ein musikalisches und visuelles Vergnügen für all jene auf die Bühne, die bereit sind, sich einer vier Stunden dauernden, hypnotischen Ekstase zu stellen. Das Stück "Einstein on the Beach" hat keinen Handlungsstrang; die "Erzählung" besteht aus losen Assoziationen mit Bezug zu Nuklearphysik, Mathematik, Musik und was auch immer der Betrachter und die Betrachterin fühlen mag. Der US-Regisseur und Dramatiker Robert Wilson ...
 
Auf der Suche nach William Englands Orten
Do, 12 Sep 2019 12:44:00 GMT -
 
Schweizer Glückskette vergisst die Opfer vergessener Krisen nicht
Do, 12 Sep 2019 12:00:00 GMT - Die Glückskette widmet ihre 250. Spendenaktion den Frauen, die bei Kriegen und Katastrophen oft gleich in mehrfacher Hinsicht Opfer sind. In 73 Jahren hat der "humanitäre Arm der SRG" bisher 1,8 Milliarden Franken für Bedürftige gesammelt. Alles beginnt 1946 in Lausanne, auf den Wellen des damaligen Radio Sottens, dem öffentlichen Radio der Westschweiz (heute RTS). Der Moderator Roger Nordmann und der Komiker Jack Rollan lancieren "La Chaîne du Bonheur" (die Glückskette), ein Programm zur Spendensammlung für humanitäre Zwecke. Damals lag ein Grossteil Europas nach dem Zweiten Weltkrieg noch in Trümmern. Doppelt vergessen Wer in einem Flüchtlingslager in Somalia, in einem von Banden kontrollierten Viertel in El Salvador oder im bombardierten Jemen lebt, gehört zu den "Vergessenen". Denn diese Krisen spielen sich fernab der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit ab. Und wer dort als Frau lebt, geht gleich doppelt vergessen, denn die meisten Systeme und Kulturen dieser Welt sind in ...
 
Einstein on the Beach des Genfersees
Mi, 11 Sep 2019 09:23:00 GMT -
 
Diese Schweizer verfolgen in Afrika ein junges Konzept der Entwicklungsarbeit
Di, 10 Sep 2019 11:30:00 GMT - ??????? Begeistern statt belehren: Spass, Events und Freundschaften stehen im Zentrum eines Schweizer Vereins, der sich dem Umgang mit und dem Zugang zum Wasser verschrieben hat. Vor allem in Ländern mit junger Bevölkerung verspricht diese Herangehensweise Erfolge. Entwicklungsarbeit, aber anders: Statt dass Europäer in ein afrikanisches Dorf fahren, einen Brunnen bauen und wieder abreisen, zelebriert ein Schweizer Verein das Trinkwasser als ausgelassene Party mit Musik und Kunst. In den ruralen Gegenden von Mosambik haben zwei Drittel der Dörfer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Oft fehlt es an Wissen über Sanitärversorgung und Hygiene, die für Ernährung und Gesundheit grundlegend sind. Mit Konzerten, Streetart und Beachsoccer behandelt die Schweizer Organisation Viva con Agua solche Themen auf spielerische Art und Weise. Schliesslich sind in diesem ostafrikanischen Land mit einer Bevölkerung von 30 Millionen rund 65 Prozent unter 25 Jahre alt, das Medianalter liegt bei ...
 
Rob Gnant, der Van Gogh der Schweizer Fotografen
Sa, 7 Sep 2019 09:00:00 GMT - Rob Gnant, ein Schweizer Fotograf mit einem Gespür für die Verknüpfung wichtiger gesellschaftlicher Themen mit einer starken visuellen Ästhetik, ist im August gestorben. Er hinterlässt aus seinem Lebenswerk ein Vermächtnis von mehr als 200'000 Negativen. Gnant gilt als einer der bedeutendsten dokumentarischen Fotografen und Filmern der Nachkriegszeit in der Schweiz. Einen Namen machte er sich mit seinen Reportagen und Portraits. Aber sein Interesse galt auch dem Film. Bei rund 30 Dokumentar- und Spielfilmen arbeitete er als Kameramann, u.a. für den Dokumentarfilm "Im Herbst" (A fleur d'eau), der 1963 bei den Filmfestspielen von Cannes in der Kategorie Kurzfilm gewann. Die meisten seiner Fotografien sind schwarz-weiss, beeinflusst von seiner Arbeit beim Film. Sein stilistischer Zugang zu sozialen Geschichten brachte ihm in der Branche den Spitznamen "van Gogh der Schweizer Fotografie" ein. So dokumentierte er zum Beispiel die Fremdarbeiter bei deren Ankunft und am Arbeitsplatz.   ...
 
Der Digitalmagier
Fr, 6 Sep 2019 09:00:00 GMT - Als Kind wollte er einst wie David Copperfield werden. Heute ist der Zürcher Marco Tempest der bekannteste Digitalzauberer der Welt und arbeitet auch für die Nasa. Regelmässig tritt er auf den grössten Bühnen der Welt auf und verzaubert das Publikum an grossen Konferenzen mit digitalen Tricks. Tempest ist der fünfte Digitalpionier den wir in unserer Serie "Swiss Digital Pioneers" porträtieren. "Die Magie von heute ist die Technologie der Zukunft," sagt Marco Tempest lächelnd. "Es gibt eine lange Tradition von Zauberern, die gleichzeitig Erfinder waren." Insofern steht der Digitalzauberer Tempest in einer Reihe von Magiern, die schon seit jeher versuchten, der aktuellen Technologie einen Schritt voraus zu sein. Aber Marco Tempest ist nicht nur Zauberer mit technologischen Mitteln, er ist auch Designer, Filmemacher, Coach und Storyteller. Sein Business sind Geschichten, Illusionen und Inspirationen. Der Zürcher erzählt auf der Bühne faszinierende Geschichten, um zu simulieren, was ...
 


Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
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