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Nigeria, eine Quelle der Inspiration für Netzneutralität?
Mi, 11 Jul 2018 09:27:00 GMT - Seit die USA die Netzneutralität abgeschafft haben, ist die Debatte über das freie Internet auch in der Schweiz entbrannt. In Nigeria konnten Aktivisten die Verankerung der Netzneutralität in einem Gesetz erreichen. Ein zentrales Thema für den afrikanischen Kontinent. In einer Welt ohne Internet-Neutralität könnte das Surfen im Amazon-Online-Shop viel schneller sein als der Besuch der Seite eines lokalen Kleinanbieters. Zugangsprovider hätten mit anderen Worten die Möglichkeit, die Ströme nach eigenem Ermessen zu steuern. Es stünde ihnen frei, gegen Entgelt einen schnelleren Zugang zu bestimmten Websites zu gewähren oder von den Inhalte-Anbietern für eine rasche und qualitativ hohe Datenübertragung Extragebühren zu verlangen. Ein System, das die Kleinsten bestraft, die nicht über die Mittel der vier Internet-Riesen Google, Apple, Facebook und Amazon verfügen, um den Breitbandzugang zu ihren Websites zu gewährleisten. Diese Welt, die den Weg für eine Zweiklassengesellschaft im ...
 
Nationalsender soll sich der Digitalisierung anpassen
Mi, 11 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR soll weiterhin einen umfassenden Service Public anbieten. Der Bundesrat will das heutige Modell nicht auf den Kopf stellen, aber an die digitalen Verhältnisse anpassen. Das Angebot müsse dort sein, wo das Publikum sei ? also auch im Internet, sagte Medienministerin Doris Leuthard am Freitag vor den Medien in Bern. Vor allem junge Menschen wendeten sich zunehmend von den klassischen Medien ab. Das Ziel müsse es sein, sie zu erreichen. Der Service public sei in einer direkten Demokratie besonders wichtig, sagte sie. Mittelfristig will der Bundesrat deshalb das heutige Radio- und Fernsehgesetz in ein Gesetz über elektronische Medien umwandeln. Konkrete Vorschläge wird er laut Leuthard voraussichtlich 2018 vorlegen. Entwicklung zulassen Heute gelten Beschränkungen für die SRG SSR im Internet, damit diese nicht Private konkurriert. Die Herausforderung bestehe darin, dem gebührenfinanzierten Service public ausreichend ...
 
Arles ? Schweizer Fotografie-Exklave im Süden
Sa, 7 Jul 2018 09:00:00 GMT - Im südfranzösischen Arles läuft derzeit das grösste jährliche Treffen der Fotografie. Viele Schweizer Fotografen treten im "Espace Nonante-neuf" auf, der sich dieses Jahr neu im Stadtzentrum befindet. Schweizer Werke stehen im Zentrum von nicht weniger als 14 Ausstellungen. Eine Liebesgeschichte, oder schon fast eine "Kolonialisierung"? "Nonante-neuf" Die Franzosen sprechen die Zahl 99 als "Quatre-vingt-dix-neuf" aus, während die in der Westschweiz verwendete Form "Nonante-neuf", wenn in Frankreich benutzt, sofort eine schweizerische oder belgische Herkunft erkennen lässt. Wer im Sommer die Stadt Arles in der südfranzösischen Provence besucht, staunt ob der grossen Schweizer Präsenz. An den "Rencontres de la Photographie" können Kulturtouristen die Ausstellungen im "Nonante-neuf" ("99") besuchen, dem Herzen des Schweizer Auftritts, und sich dann auf einer Chaiselongue ausruhen, auf der "Unter dem Pflaster liegt die Schweiz" eingraviert ist. Man trifft auf Studierende der ...
 
Krempelt Google nun Zürich um?
Fr, 6 Jul 2018 11:47:00 GMT - Digitalisierung und Tech-Boom verändern das Gesicht von Städten. Der Zuzug von Tech-Start-ups vertreibt in der Regel Künstler, Kleingewerbler und Ausländer. Droht auch Zürich ein solches Szenario? Mit mehr als 2400 Mitarbeitenden aus 85 Nationen ist Zürich heute der grösste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Google ausserhalb den USA. 2017 bezog das Unternehmen zusätzlich zum bisherigen Standort neue Büros direkt beim Hauptbahnhof. Damit schaffte es Platz für 5000 Mitarbeitende. Auch Apple und Facebook/Oculus bezogen in den letzten Monaten Büros an zentraler Lage in Zürich. Zwar sind die Schweiz-Teams der Tech-Riesen aus dem Silicon Valley noch verhältnismässig klein, doch Zürichs Anziehungskraft für die Digitalökonomie wuchs in den vergangenen Jahren stark an. Wie in anderen europäischen Städten, trägt der Tech-Boom auch in Zürich zum Wandel von einstigen Arbeiterquartieren bei. Am besten sichtbar ist dies an der Langstrasse im Kreis 4: Kleingewerbe, Kneipen und ...
 
"Schweizer Theaterproduktionen sind nicht einfach zu verkaufen"
Do, 5 Jul 2018 12:00:00 GMT - Laurence Perez hat eine Mission: Sie muss "die Türöffner-Produktion finden". Die Direktorin der Schweizer Auswahl für das Festival von Avignon erklärt, wie sie die Schweizer Produktionen ausgewählt hat, die am wichtigsten Theaterfestival Europas zwischen dem 6. und 24 Juli in der Stadt der Päpste gezeigt werden. Die Schweizer Auswahl soll das Schweizer Theater- und Choreografieschaffen im internationalen und im französischsprachigen Kulturnetzwerk fördern. Dieses Programm wurde 2016 auf Initiative der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Corodis (Commission romande de diffusion des spectacles) gegründet und wird unterstützt von privaten Förderern, darunter dem Migros-Kulturprozent. Der Grossteil der Schweizer Produktionen werden an den "Off Avignon Festspielen" gezeigt. Keine einfache Aufgabe für Laurence Perez, Direktorin der Schweizer Auswahl (Sélection): Jährlich werden in der Sektion Off Avignon etwa 1500 Theaterproduktionen aufgeführt. Ein Dschungel, in dem die ...
 
"Wissenschaft ist das Hirn, Fotografie aber das Herz"
So, 1 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Naturfotografin Daisy Gilardini stammt aus dem Tessin und lebt heute in Kanada. Dieses Jahr wurde die 50-Jährige vom Magazin "Canadian Geographic" zur "Photographer-in-residence" (Hausfotografin) erkoren. Die gelernte Buchhalterin fotografiert besonders gerne Tiermotive der Polarregionen. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Daisy Gilardini: Ich habe die Schweiz 2012 für die Liebe verlassen. Ich habe David McEown geheiratet, einen kanadischen Aquarellmaler, und bin nach Kanada ausgewandert. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.G.: Ich liebe die Schweiz, und in meinem Herzen werde ich sie immer als meine Heimat betrachten. Aber Kanada ist auch ein toller Platz zum Leben, besonders für meinen Beruf. Ich bezweifle, dass ich einmal für immer zurückkehren werde. Aber auf meinen jährlichen Besuch verzichte ich nie. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum ...
 
Schweizer Bräuche aus der Optik eines Flüchtlings
Sa, 30 Jun 2018 07:00:00 GMT - Sasi Subramaniam, ein Flüchtling aus Sri Lanka, schloss seine Diplomausbildung zum Fotografen mit einer Arbeit über Bräuche in der Schweiz ab. Dazu hat er 16 Volksfeste und Brauchtümer in verschiedenen Kantonen der Schweiz fotografiert. Sasi Subramaniam war in Sri Lanka als Journalist und Kriegsreporter tätig, bevor er 2008 zur Flucht gezwungen wurde und in die Schweiz kam. Zusammen mit seiner Frau wurde er dem Kanton Glarus zugeteilt, wo er heute noch lebt und arbeitet. "Interessiert haben mich Kultur und Volksrituale nie" erzählte mir Sasi, als wir uns in Glarus trafen. "Ich kenne nicht einmal die Bräuche meines Volkes. Ich war besessen von der Politik." 2010 erhielt er eine Anfrage eines Buchverlages ob er die Fotografien zu einem Bildband über Glarner Bräuche beisteuern würde. Er arbeitete da bereist schon als freier Fotograf für Regionalzeitungen. Bei der Arbeit merkte er, wie gut es ihm tat, mit der Kamera die Menschen und ihre Rituale zu beobachten: "Es half, den ...
 
SRG stellt Reformprogramm vor
Fr, 29 Jun 2018 06:31:00 GMT - Die SRG SSR, zu der auch swissinfo.ch gehört, startet ein umfangreiches Reformprogramm. Bei Radio und Fernsehen sollen mehrere Sendungen gestrichen und in der SRG SSR bis 2022 insgesamt 250 Stellen abgebaut werden.
 
Giacometti-Institut in Paris will neue Perspektive bieten
Di, 26 Jun 2018 08:02:00 GMT - Das Giacometti-Institut in Paris, ein Ausstellungs-, Austausch- und Forschungsraum, öffnet am 26. Juni seine Pforten. Ein innovatives Konzept, um sich die Zeit zu nehmen für ein einfühlsames, kreatives Entdecken des Künstlers und eine Erforschung seiner reichhaltigen Epoche. Das Montparnasse-Quartier der Avantgarde war Alberto Giacomettis Hochburg. Ab 1922 lebte und arbeitete der Schweizer Maler und Bildhauer mehr als 40 Jahre lang hier, flanierte durch die Strassen. Heute wird dort mit einem ihm gewidmeten Institut ein neues Kapitel in der Geschichte des Künstlers aufgeschlagen. Weder Museum, noch Galerie, soll dieser Ort viele bisher unbekannte Aspekte und nie gezeigte Werke des Künstlers offenbaren, während zugleich unter optimalen Bedingungen die Moderne erforscht wird, die seine reichhaltige Epoche prägte.   Hier gibt es keine Warteschlangen, man steht nicht dicht gedrängt in überfüllten Räumen. Aufmerksamkeit und Intimität herrschen vor. Das Giacometti-Institut empfängt ...
 
Kunstprojekt zeigt verborgene Orte in der Schweiz
Sa, 23 Jun 2018 09:00:00 GMT - Was haben eine rosarote Beruhigungszelle in einem Hochsicherheitsgefängnis, das geheime Sitzungszimmer des Bundesrates, das Sterbezimmer der Dignitas oder die Forschungsstation im Felsen des Jungfraujochs gemeinsam? Es sind Orte, die den meisten Menschen unzugänglich sind. Kunsthistorikerin Catherine Iselin und der Fotograf Kostas Maros gingen im Kunstprojekt HIDDEN der Frage nach, was verborgene Orte faszinierend macht. Sie spürten zusammen 25 Orte in der ganzen Schweiz auf, die den meisten Menschen nicht zugänglich oder bisher im Verborgenen geblieben sind.  Sie suchten das ungewöhnlich Gewöhnliche, das sonderbar Merkwürdige und das vielfältig Einzigartige, heisst es in der Projektbeschreibung. Entstanden sind Fotografien, die in einer Fotoausstellung und einem Bildband zu sehen sind. Iselin und Maros suchten Orte, die der Öffentlichkeit gänzlich unbekannt sind. Oder Orte, die bekannt, aber nicht zugänglich sind. Und Orte, die zwar bekannt sind, von denen man bisher jedoch ...
 
Service Public im Internet als Zankapfel
Fr, 22 Jun 2018 06:20:00 GMT - Dreieinhalb Monate nach der Abstimmung über die "No-Billag"-Initiative hat Bundesrätin Doris Leuthard das neue Mediengesetz präsentiert. Dieses sieht vor, dass SRG als Service-Public-Medium auch programmunabhängige Online-Inhalte publizieren kann. Schon jetzt ist klar, dass dies in der gestern eröffneten Anhörung auf Widerstand stossen wird.
 
Gehören Hotpants verboten?
Do, 21 Jun 2018 15:00:00 GMT - Wenn die Temperaturen steigen, ziehen auch Mädchen kurze Hosen an. Nun ist in der Schweiz eine Debatte entfacht: Wie kurz dürfen diese sein? Die Schulleitung des Gymnasium Oberaargau im bernischen Langenthal hat den Schülerinnen zum Beginn der heissen Monate eine Kleidervorschrift erteilt. In einem Schreiben wird den Mädchen mit Bildern aufgezeigt, dass ihre kurz geschnittenen Hosen, sogenannte Hotpants, nicht zu kurz sein sollten, wenn sie in die Schule kommen ? und Decolletés sollen verborgen bleiben. Männlichen Schülern wurden keine Empfehlungen abgegeben. Seither wird in Schweizer Medien diskutiert, welchen Sinn solche Kleiderregeln in der Schule machen. Was ist vertretbar und was ist daneben? swissinfo.ch ist in Zürich auf die Strasse gegangen und hat die #Wochenfrage gestellt: "Was halten Sie davon, dass jungen Frauen vorgeschrieben wird, wie sie sich zu kleiden haben?"
 
Die Schweiz am Rande eines Bürgerkriegs
Do, 21 Jun 2018 08:30:00 GMT - Vor 100 Jahren fand in der Schweiz ein Landesstreik statt ? ein Generalstreik. Eine Produktion des Schweizer Fernsehens rekonstruiert eines der dramatischsten Ereignisse in der Schweizer Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Sendung bietet eine gute Gelegenheit, über das Verhältnis der Schweizer Gesellschaft zum Streikrecht nachzudenken. Hohe Teuerung, tiefe Löhne, knappe Lebensmittel: Durch den Ersten Weltkrieg gerät die Arbeiterschaft in der Schweiz in bittere Not. Die Unzufriedenheit der Arbeiterklasse wächst täglich, auch weil die Ungleichheit zwischen der armen Gesellschaftsschicht und einigen reichen Fabrikanten, die vom Krieg profitieren, immer weiter wächst. Es kommt zu Streiks und Protesten, welche den internen politisch-sozialen Frieden beenden, der mit Ausbruch des Kriegs eingekehrt war. Das so genannte "Oltener Aktionskomitee" setzt sich an die Spitze einer Bewegung, welche sich mit Forderungen für die Arbeiterschaft und der Drohung eines Generalstreiks direkt an den ...
 
In Deutschland steht das Matterhorn Kopf
Mi, 20 Jun 2018 10:30:00 GMT - Der berühmteste Berg der Schweiz steht bis Ende 2018 in Oberhausen. Genau gesagt hängt er dort von der Decke, in Form einer imposanten Installation in einem umgebauten Gasometer. Fast 200'000 Besucherinnen und Besucher haben das Matterhorn dort bereits bestaunt. So hat man den markanten und weltbekannten Berg noch nie gesehen. Sechs Wochen brauchten Techniker, bis die 7,5 Tonnen schwere, mit weisser Leinwand überzogene Stahlskulptur in dem alten Industriedenkmal kopfüber von der Decke hing. Bestrahlt mit Bildern aus 17 Projektoren verwandelt sich diese in eine täuschend echt aussehende Mini-Kopie des Wahrzeichens. Wer unterhalb der Skulptur auf die grosse runde Spiegelplatte am Boden schaut, sieht das Matterhorn aus der Vogelperspektive. Selbst für erfahrene Bergsteiger ist dies ein ungewöhnlicher Anblick. Die Ausstellung "Der Berg ruft" entstand unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Matterhorn Museum in Zermatt. Von dort erhielten die deutschen Ausstellungsmacher auch einige ...
 
Der Besuch von Papst Franziskus in Genf auf einen Blick
Mi, 20 Jun 2018 08:37:00 GMT - Der Papst kommt am Donnerstag nach Genf. Einige Fragen und Antworten zum eintägigen Schweiz-Besuch des Oberhaupts der Römisch-Katholischen Kirche. Was macht Papst Franziskus in Genf? Der Papst reist am 21. Juni in die Schweizer Stadt, um unter anderem den Feiern zum 70. Gründungstag des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK; auch Weltkirchenrat) beizuwohnen. Seine Ankunft am Flughafen wird für 10:10 Uhr erwartet, wo er von einer Delegation der Schweizer Regierung empfangen wird, darunter Bundespräsident Alain Berset, Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ignazio Cassis. Nach offiziellen Gesprächen mit den Schweizer Führungskräften fährt der Papst für ein ökumenisches Gebet mit Vertretern der lokalen Kirchen ins Hauptquartier des ÖRK. Nach einem Mittagessen im Ökumenischen Institut im Schloss Bossey im Nachbarkanton Waadt kehrt der Papst zu Gesprächen am Sitz des ÖRK zurück. Warum besucht der Papst den ÖRK? Zumal die Römisch-Katholische Kirche nicht Mitglied dieser Organisation ...
 
Landesmuseum zeigt Schweizer Bilderbücher
Fr, 15 Jun 2018 06:30:00 GMT - Das Landesmuseum Zürich widmet der Schweizer Bilderbuch-Tradition eine Ausstellung.
 
Art Basel - Kunstrummel mit Nebenschauplätzen
Mi, 13 Jun 2018 13:00:00 GMT - Am Donnerstag ist es wieder so weit: Die Art Basel, die grösste Kunstmesse der Welt, öffnet ihre Tore. Mit Betonung auf Messe, denn der Event dreht sich um Kunstwerke, Händler und Käufer. Die Künstlerinnen und Künstler sind nur Nebendarsteller. Das war nicht immer so. Als sie 1970 startete, war die Art Basel eine geniale Idee einer Gruppe von Galeristen. Ihr Ziel: die verschiedenen Akteure der damals expandierenden Kunstwelt zusammen zu bringen und für sie einen Marktplatz zu schaffen. Der Erfolg war sofort spürbar. Bereits 1976 erhielten rund 300 Galerien das Privileg eines Messestandes. Das ist bis heute die obere Limite. Aktuell belegen 291 Galerien die über 27'000 Quadratmeter der Ausstellungsfläche. Im letzten Jahr kamen 95'000 Besucher. Doch als die Art Basel mehr und mehr zum festen Bestandteil des kommerziellen Kunstbetriebs wurde, blühten parallele Initiativen rund um die Hauptausstellung auf. Diese rückten jüngere Künstler, Performer und Galerien in den Mittelpunkt.
 
Die grosse Rückkehr Charlie Chaplins nach China
Do, 7 Jun 2018 12:00:00 GMT - "Charlie Chaplin, A Vision": In Shanghai zeigt das Yuz Museum eine grosse Ausstellung über Leben und Werk des wohl grössten Komikers, Schauspielers und Regisseurs. Wichtige Fotografien, Filmausschnitte und Plakate stammen aus der Schweiz: aus dem Musée de L'Elysée in Lausanne und der Schweizer Cinémathèque. "Mit welchen Augen sieht Charlie Chaplin die Welt?" Das Musée de l'Elysée in Lausanne hat das Thema der Ausstellung zu Charlie Chaplin aus dieser Frage der russischen Filmikone Sergej Eisenstein heraus entwickelt. Das Resultat ist nun im Yuz Museum in Shanghai zu sehen. "Vor drei Jahren besuchte uns Budi Tek, der 2014 das Yuz-Museum Yuz gegründet hatte", sagt Elysée-Direktorin Tatiana Franck. "Er entdeckte unser Chaplin-Archiv und war von der Fotosammlung so begeistert, dass er uns bat, eine Ausstellung für sein Museum in Shanghai einzurichten. So fing alles an." Tatiana Franck, welche die Ausstellung in China mit-kuratiert hat, wollte ihren Charlie-Chaplin-Schatz ...
 
Macht Jugendschutz für Whatsapp Sinn?
Do, 7 Jun 2018 08:30:00 GMT - Das neue EU-Datenschutzgesetz verbietet Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zur Kommunikationsplattform Whatsapp. Die neue Regel sorgte auch in der Schweiz für Verunsicherung, wie die #wochenfrage von swissinfo.ch zeigt. Whatsapp ist ein Applikation für Handys, mit welchem kostenlos Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Informationen zum Standort, Dokumente oder Kontakte ausgetauscht werden können. Whatsapp funktioniert nur über Internet. Über Whatsapp werden weltweit täglich 44 Milliarden Nachrichten empfangen. Der Dienst gerät wegen Datenschutz-Fragen regelmässig in die Schlagzeilen. Die Firma Whatsapp mit Sitz in Kalifornien gehört zum Unternehmen Facebook. Dürfen Lehrerinnen und Lehrer noch Whatsapp-Chats für Schulklassen einrichten, um Hausaufgaben zu besprechen oder eine Schulreise zu organisieren? Eigentlich nicht. Denn neu gilt auch in der Schweiz die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO). In deren Rahmen hat Whatsapp das Mindestalter seiner ...
 
"Tschutti Heftli" oder wo Fussball und Kunst verschmelzen
Mo, 4 Jun 2018 14:15:00 GMT - Mehr als 500 kleine Kunstwerke auf 84 Seiten: Das bietet "Tschutti Heftli", das Schweizer Sammelalbum mit den Fussballern, die in Kürze an der WM 2018 in Russland auf dem Rasen stehen werden. Die künstlerische und auch karitative Alternative zu den traditionellen, kommerziellen Panini-Alben gewinnt auch in Deutschland, Österreich und England immer mehr Fans. In der Schweiz spielt man nicht Fussball, sondern man "tschuttet": So nennt sich auf Schweizer Mundart die beliebteste sportliche Tätigkeit auf dem Erdball ? dem runden Leder nachjagen. Das "Tschutti Heftli" ist demzufolge das Fussball-Magazin. Auf dem Tisch liegt aktuell die sechste Ausgabe. Die 32 Teams, die in zwei Wochen an der WM-Endrunde in Russland um den Weltmeistertitel 2018 kämpfen, sind von 32 Künstlern in 32 verschiedenen Techniken dargestellt.  ??????? "Es ist keine Sammlung von Köpfen, sondern von Kunstwerken", betont Silvan Glanzmann, Präsident des Vereins "Tschutti Heftli", Herausgeber des alternativen ...
 
Das WM-Fieber als Kunst-Fieber
Mo, 4 Jun 2018 12:00:00 GMT - Sammelbildchen Ja, Kunst Ja, Kommerz Nein: Dies die Formel des "Tschutti Heftli". Darin sind alle 522 Spieler der Fussball-WM-Endrunde versammelt - jeder in einem Bild, das von einem der 32 Künstler gestaltet worden ist. Von jedem verkauften Umschlag gehen 10 Rappen ans Hilfswerk Terre des Hommes Schweiz.
 
Als Gitarrengott Jimi Hendrix in Zürich die Lunte zündete
Mi, 30 Mai 2018 08:14:00 GMT - Vor 50 Jahren revoltierte die westliche Jugend. In Zürich spielte am 30. und 31. Mai 1968 Jimi Hendrix und heizte den Fans im vollen Hallenstadion ein. Ein Anlass, der als "Monsterkonzert" in die Geschichte einging. Das Line up ist gewaltig: Anselmo Trend, John Mayall's Bluesbreakers, The Koobas, Eric Burdon & The New Animals, Traffic, The Move und als Kracher Jimi Hendrix mit seiner neuformierten Band The Jimi Hendrix Experience.  Sie bringen an zwei Abenden das Hallenstadion zum Kochen. Veranstalter ist Hans-Ruedi Jaggi, der im Jahr zuvor schon die Rolling Stones nach Zürich geholt hatte. Nach dem Auftritt von Jimi Hendrix am Freitagabend - das Konzert vom Vorabend war friedlich verlaufen - gehen ein paar Holzstühle zu Bruch. Weil die Besucher die Klappstühle auf Haufen warfen, suggerierten die Fernsehbilder fälschlicherweise Berge von zertrümmertem Mobiliar.  Draussen wärmen sich einige Besucher an einem Lagerfeuer. Dies ist für die Polizei Anlass, um massiv gegen den ...
 
Schweizer Dialekte im Wandel
Di, 29 Mai 2018 07:23:00 GMT - Wer in der Deutschschweiz keinen Dialekt spricht, fühlt sich schnell ausgeschlossen. In der Westschweiz hingegen sind Patois-Sprecher Exoten. Der Dialektgebrauch unterscheidet sich in der Schweiz sehr stark je nach Landesteil. Das hat überraschende Gründe. Am Telefon: "Kantoonspolizäi, Grüezi" "Süddeutsche Zeitung aus München, Grüzi" "Grüss Gott" Dieser Dialog stammt aus einer Schweizer Notrufzentrale. Derartige Gespräche wurden für Forschungszwecke aufgezeichnet und von einem Team unter der Leitung der Professorin Helen Christen ausgewertet. Laut der Forscherin zeigt der oben genannte Dialog, wie Deutschschweizer ? auch Polizisten ? jedes Gespräch mit Unbekannten auf Dialekt beginnen und dann aufgrund subtiler Hinweise, der Gesprächspartner sei des Dialektes nicht mächtig, auf Hochdeutsch wechseln. Einheitsbrei bei Deutschschweizer Dialekten? Zwar ist die Stellung der Schweizerdeutschen Dialekte bemerkenswert stark. Aber wegen der Mobilität gleichen sich Dialekte immer ...
 
Die erste Frau im Männerbund ? eine Schweizerin
Mo, 28 Mai 2018 14:00:00 GMT - Es war eine kleine Sensation in der Klassikwelt, als die Schweizerin Madeleine Carruzzo im September 1982 als erste Frau in die Runde der weltbekannten Berliner Philharmoniker aufgenommen wurde. Neben ihr und Bettina Sartorius spielen heute vier weitere Eidgenossen in dem Orchester. 100 Jahre lang waren die 1882 gegründeten Philharmoniker ein reiner Männerbund gewesen, als Madeleine Carruzzo zum Vorspiel nach Berlin eingeladen wurde. Dort musste sie das Orchester und nicht nur den damaligen Dirigenten Herbert von Karajan überzeugen. In dem Berliner Traditionsorchester wählen die Musiker ihre Dirigenten und ihre neuen Kollegen gemeinsam aus. "Sie saßen allesamt auf den Zuschauerrängen als ich vorspielte und zogen sich dann zur Beratung zurück", erinnert sich die in Sion geborene Violinistin an die für sie so spannenden Stunden. Es war ihr erstes Vorspiel überhaupt, neben ihr hatten die Berliner zwölf Männer in die Philharmonie gebeten. Madeleine Carruzzo trug auf der Violine ...
 
In Bern ist das Glück zu Gast
Fr, 25 Mai 2018 14:30:00 GMT - Der Fussballclub YB verzückt in diesen Wochen die Schweizer Hauptstadt. Die Euphorie nach dem Meistertitel der Young Boys ist schier grenzenlos. Und am Sonntag sollen die Fussballgötter in Bern nach dem Cupfinal zwischen YB und Aussenseiter FC Zürich erneut gefeiert werden. Die Durststrecke war lange, der Niederlagen waren viele. Doch dieser Tage versinkt Bern in einem gelb-schwarzen Freudentaumel. Es gibt gerade sehr viel zu feiern, die Young Boys machen endlich wieder glücklich, die erste Meisterschaft des Fussballclubs seit 1986 hat in der Stadt eine grenzenlose Euphorie ausgelöst. Mal wird leidenschaftlich gejubelt, wie nach dem längst legendären 2:1-Sieg gegen Luzern Ende April, mit dem YB den Titel sicherstellte. Mal feierlich, wie bei der Pokalübergabe ein paar Tage später im erneut ausverkauften Stade de Suisse. Und mal enthusiastisch, wie am Pfingstsonntag beim triumphalen Umzug vom Bundesplatz durch die Gassen der Hauptstadt bis zum Stadion raus. Zehntausende feierten ...
 
Schweizer Künstler erkunden Zukunft vom Mai 68
Di, 22 Mai 2018 14:00:00 GMT - Die Brüder Cyril und Grégory Chapuisat statten die Bühne des Théâtre des Amandiers in Nanterre aus, wo 1968 alles begann. Massimo Furlan und Claire de Ribaupierre nutzen dieses Dekor für die Ausrichtung ihres Marathonspektakels "Les Héros de la pensée" (Die Helden des Denkens). Nanterre. Ein grosser, trauriger Campus. Hier begann am 22. Mai 1968 der französische "Mai 68". 150 Studenten, angeführt von Daniel Cohn-Bendit besetzten damals den Verwaltungsturm der Universität. Sie forderten die Freilassung von Aktivisten des "Vietnam-Komitees", die wegen Steinwürfen gegen den Sitz von American Express festgenommen worden waren. Ausserdem verlangten sie, dass sich junge Frauen und Männer während der Nacht frei bewegen und treffen dürfen. Am 29. Mai 1968 reisten die protestierenden Studierenden aus Nanterre nach Paris, um ihre Mitstreiter an der Sorbonne bei der Besetzung der bekannten Universität zu unterstützen. Die Revolte nahm ihren Anfang. Zum Gedenken an den "Mai 68" in ...
 
Wer finanziert Grossmoschee in Schaffhausen?
Di, 22 Mai 2018 11:38:00 GMT - Der Bau einer türkischen Grossmoschee gibt in der Schweiz zu reden. Nachdem die Stadt Schaffhausen nach monatelangem Hin und Her grünes Licht gab, kann mit der Errichtung des islamischen Gebetshauses im Sommer begonnen werden. Unklar ist, wer hinter der Finanzierung steht. 1,5 Millionen Franken kostet das neue Gebetshaus mit dem Namen Aksa-Moschee laut einem Bericht der Zeitung "SonntagsBlick". Die Stadt Schaffhausen hat den Neubau, der rund 30 Meter lang, 16 Meter breit und 12 Meter hoch ist, bewilligt. Das Projekt war lange Zeit blockiert, weil die Behörden Nachbesserungen am Konzept verlangt hatten. In dem Gebäude sind zwei Gebetsräume ? je einer für Frauen und Männer ? ein Jugendlokal, ein Schulungsraum und eine Kinderkrippe vorgesehen. Hinter dem Projekt steht der Türkisch-Islamische Verein Schaffhausen, der gegenüber Medien beteuert, für die Finanzierung selber aufzukommen. Das Grundstück gehört aber der türkisch-islamischen Stiftung für die Schweiz (TISS), einem Ableger ...
 
Beeinflusst Facebook auch die Wahlen 2019 in der Schweiz?
Mo, 21 Mai 2018 12:00:00 GMT - Der stark in die Kritik geratene Social-Media-Gigant Facebook plant offenbar, seinen höchst umstrittenen "I'm a voter"-Button auch in der Schweiz einzusetzen: Bei den Parlamentswahlen im nächsten Jahr. Die Schweizer Behörden sind laut Medienberichten nicht offiziell von der US-Firma informiert worden. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Das Thema ist brisant. Ausgangspunkt war ein Bericht in der Zeitung Schweiz am Wochenende vom April. Demnach führte Anika Geisel, Politics and Government Outreach Manager von Facebook in Berlin, am 11. April in Zürich einen Workshop durch. Das Publikum: 20 Politikerinnen und Politiker aller Schweizer Parteien. Konkrete Pläne Nun griff das Schweizer Online-Magazin Republik das Thema auf. Laut Republik ging es um die Frage, wie Kandidaten für ...
 
Badegenuss im Freien
Sa, 19 Mai 2018 09:00:00 GMT - Alle Jahre wieder werden im Monat Mai in der Schweiz die Freibäder eröffnet. Dies ist nichts Neues. Vor knapp zweihundert Jahren wurden die ersten Schwimmbäder gebaut. Seit es Menschen gibt, zieht es sie ans Wasser. Lange begnügen sie sich, im Freien die Kleider abzustreifen und ins Wasser zu steigen. Bald ist es verpönt oder gar verboten, nackt zu baden und Männer und Frauen dürfen nur noch getrennt ins kühle Nass steigen. Einfache hölzerne Badehütten schiessen aus dem Boden. In den Städten muss der Badebetrieb besser organisiert werden und die Zeit der Kastenbäder beginnt. Im 19. Jahrhundert werden Holzbäder rund um Schweizer Gewässer nach strikter Trennung der Geschlechter gebaut. In Zürich entsteht an der Limmat 1837 ein "Badehaus für Frauenzimmer", das heute noch existierende, umgebaute Frauenbad. Entlang der alten Stadtmauer entsteht 1864 das Männerbad Schanzengraben, das immer noch als reines Männerbad geführt wird. 1919 wird das Strandbad Weggis-Lido gebaut. Es ist eines ...
 
Die Harmonie der Natur, wie Hodler sie sah
Fr, 18 Mai 2018 10:30:00 GMT - Am 19. Mai 1918 starb der Schweizer Maler Ferdinand Hodler in Genf. Eine grosse Ausstellung in der Rhonestadt feiert das Werk und die ästhetischen Ideale eines der grössten Schweizer Künstlers ? mit einer Schau mit Werken aus seiner späten Schaffensphase, die er"Parallelismus" nannte. Anlässlich des 100. Todestags des Schweizer Künstlers zeigt das Museum für Kunst und Geschichte in Genf zusammen mit dem Kunstmuseum Bern 100 Werke Hodlers. Das älteste Gemälde stammt von 1890. Die Ausstellung "Hodler/Parallelismus" gastiert vom 20. April bis 19. August zuerst in Genf, bevor sie vom 14. September 2018 bis 13. Januar 2019 nach Bern zieht. "Unsere Herausforderung bei dieser Ausstellung war es, einen neuen Blickwinkel zu finden", sagt Jean-Yves Marin, der Direktor des Genfer Museums. Seit Anfang der 2000er-Jahre steht Hodler im Mittelpunkt bedeutender Ausstellungen: 2003, 2006, 2008 und 2011 in der Schweiz und 2007 in Paris. "Wenn man die Menschen in Genf nach Hodler fragt, sagen ...
 
Lesen Sie noch?
Do, 17 Mai 2018 10:30:00 GMT - In der Schweiz müssen immer mehr Buchhandlungen schliessen. Die Nachfrage nach Büchern sinkt von Jahr zu Jahr. Lesen Schweizer und Schweizerinnen überhaupt noch? Der grosse Schweizer Buchhändler Orell Füssli versucht gegenwärtig, die Jungen, die sich aus den Buchhandlungen verabschiedet haben, wieder zurückzugewinnen. In der Deutschschweiz geschieht das mit den Berner Rap-Stars Lo & Leduc, die erklären, warum sich das Lesen lohnt. Warum eigentlich, wenn man sich alles auch bei Youtube und Netflix auf  dem Smartphone oder dem Computer reinziehen kann? swissinfo.ch ging in Lugano auf die Strasse, um herauszufinden, wann und wie die hier wohnenden Menschen lesen. Die Verbreitung von E-Books ist in der Schweiz mit 15 Prozent Nutzern übrigens noch relativ bescheiden.
 
Wo die Schweiz ihre Schriftsteller her hat
Mi, 16 Mai 2018 14:00:00 GMT - "Noch nie war das, was in der Schweiz von jungen Autoren ? und vor allem Autorinnen! ? geschrieben wurde, von so hoher Qualität." Das war das Fazit von Schriftsteller Peter Bichsel an den Solothurner Literaturtagen. Ein Grund dafür ist vielleicht eine neue Ausbildungsstätte, das Schweizerische Literaturinstitut in Biel. Ein Werkstattbesuch. Der Aschenbecher vor der Bieler Villa, in der das Schweizerische Literaturinstitut sitzt, ist noch leer. Drinnen begrüsst Dozentin und Autorin Regina Dürig die deutschsprachigen Studierenden im ersten Jahr zum wöchentlichen Schreibatelier. "Morgen!" ruft der letzte beim Reinkommen. Dürig fragt nach: "Was ist denn mit den anderen? Habt ihr Nachricht?" Es ist die intime Situation und das konsequente Duzen, die das Literaturinstitut in diesem Moment mehr wie eine Grund- als eine Fachhochschule wirken lassen. Neuerung im französischen Sprachraum  Das Literaturinstitut bietet den schweizweit einzigen Studiengang an einer staatlichen ...
 
Goldene Handwerkerhände schaffen Goldene Palme von Cannes
Sa, 12 Mai 2018 09:00:00 GMT - In einer Genfer Werkstatt arbeiten 16 Handwerkerhände daran, einen grossen Kristall und ein Nugget nachhaltig geschürften Goldes in einen der begehrtesten Filmpreise der Welt zu verwandeln. Die Palme d'Or, ein goldener Palmenzweig auf Kristall, ist der traditionelle Hauptpreis des Filmfestivals von Cannes, das dieses Jahr vom 8. bis 19. Mai stattfindet. Seit 21 Jahren stammt die Goldene Palme von demselben Juwelier: Das Haus Chopard in Genf. Es beginnt mit einer blauen Wachspalme, die in Gips gelegt wird. Dieser wird anschliessend über Nacht in einem Ofen erhitzt, um das Wachs abschmelzen zu lassen. Was bleibt, ist die hohle Gipsform des Palmenzweigs. 2018 besteht die Auszeichnung aus 118 Gramm Gelbgold von 18 Karat. Das geschmolzene Edelmetall wird in die Form gegossen, diese sodann in kaltes Wasser getaucht ? der Gips bricht auseinander und die Goldene Palme steht da. Zumindest in ihrer Rohfassung. Nun ist ausgedehntes Entgraten, Schleifen, Reinigen und Polieren gefragt, ...
 
VIPs werden in Genf mit rotem Teppich empfangen
Do, 10 Mai 2018 14:00:00 GMT - Genf hat mehr offizielle Empfänge und Konferenzen als jede andere Stadt der Welt. Ein spezielles Team heisst Staatsoberhäupter, Prinzen und Spitzendiplomaten am Flughafen auf besondere Art willkommen. Eine neue Fotoausstellung führt hinter die Kulissen. Im vergangenen Jahr begrüsste Genf rund 4700 internationale VIPs, darunter 97 Staatsoberhäupter, 44 Premierminister, über 2000 Minister und fast 700 königliche Familienmitglieder. Die lokalen Behörden rühmen sich, dass es "in Genf mehr offizielle Empfänge als in New York und mehr internationale Konferenzen als in jeder anderen Stadt der Welt" gebe. Im Jahr 2016 fanden 2831 internationale Konferenzen in der Stadt statt, in der sich der europäische Hauptsitz der Vereinten Nationen und 37 internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Welthandelsorganisation (WTO) befinden. Der Fotograf Mohammed Zouhri berichtet seit 15 Jahren über das Kommen und Gehen internationaler Führungskräfte und Diplomaten ...
 
Schweizer Jury-Präsidentin am Filmfestival in Cannes
Mi, 9 Mai 2018 06:45:00 GMT - Ursula Meier ist Präsidentin der siebenköpfigen Jury beim renommierten Preis "Caméra d'Or" am Filmfestival von Cannes. Das sei ihr eine besondere Ehre, sagt die mit einem Schweizer Filmpreis und einem Silbernen Bären ausgezeichnete Westschweizer Regisseurin. Die "Caméra d'Or" wird für den besten Debütfilm vergeben.
 
10 kleine Sprachen der Schweiz
Di, 8 Mai 2018 12:56:00 GMT - Die Schweiz ist ein mehrsprachiges Land. Nebst den vier Landessprachen gibt es eine Vielzahl von Kleinstsprachen und Dialekten. Manche davon sind allerdings unter Druck ? andere sogar ausgestorben. Wir geben einen Überblick. 1 Tessiner Dialekt Die Tessiner und Italienischbündner Mundarten gehören zum Lombardischen, einer norditalienischen Dialektgruppe. Die Dialekte unterscheiden sich von Tal zu Tal. Seit Jahrzehnten sind vor allem die Tessiner Dialekte stark im Rückgang. Während in den 1970er-Jahren die Mehrheit der Tessiner zu Hause Dialekt sprach, waren es 2012 nur noch rund 30 Prozent. Auch im italienischsprachigen Graubünden (Misox, Calanca, Bergell und Puschlav) zeigt sich eine ähnliche Tendenz, wenn auch etwas schwächer. 2 Gurinerditsch (Bosco Gurin) Im 13. Jahrhundert wanderten deutschsprachige Siedler aus dem Wallis ins abgelegene Valle di Bosco Gurin. Die Bewohner des einzigen deutschsprachigen Dorfes des italienischsprachigen Kanton Tessins bewahrten wegen der ...
 
"Journalismus als Bindeglied zwischen den Kulturen"
So, 6 Mai 2018 14:00:00 GMT - ??????? Das Interesse der Schweizer Journalistin Maurine Mercier für die arabisch-islamische Kultur und ihre Gesellschaft erwachte nach ihrem Studium der internationalen Beziehungen am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien. Die ehemalige Kriegsreporterin will Muslimen eine Stimme geben. Mercier zögerte keine Sekunde, als sie das Angebot erhielt, als Korrespondentin für das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen für das französischsprachige Publikum (RTS) nach Tunesien zu gehen. Dort reist die Waadtländerin heute regelmässig zwischen Tunesien und Libyen hin und her, um über die Region zu berichten. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum Gastland und über dessen Politik, sind ausschliesslich jene der porträtierten Person und müssen sich nicht mit der Position von swissinfo.ch decken. An vielen Vormittagen ist sie zwischen sechs und neun Uhr auf Sendung. Sie erklärt Hintergründe der Geschehnisse vor Ort auf einfache und ...
 
Bäume in Reih und Glied
Sa, 5 Mai 2018 09:00:00 GMT - Wie verlässliche Wächter stehen die Bäume da. Die Ruhe, das Schattenspiel und das Rauschen der Blätter machen sie zu einem besonderen Naturerlebnis. Ein Bildband zeigt nun die Alleen der Schweiz. Alleen sind seit Jahrhunderten bedeutende und vielseitige Bestandteile von Kulturlandschaften. Ihre Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Angelegt wurden sie aus Gründen der Ästhetik, des Schutzes, der Holzgewinnung und der Landschaftsgestaltung. Die Schweiz hat die Idee der Allee von Frankreich übernommen. Der Begriff ?Allee? wurde aus dem französischen Verb ?aller? (gehen) abgeleitet und bezeichnet ursprünglich einen gestalteten Gehweg. Nur noch die Hälfte da Im 17. Jahrhundert setzte sich die Allee im deutschen Sprachraum durch. So waren baumgesäumte Schattenwege ein typischer Bestandteil barocker Gartenanlagen. Daneben wurden in der freien Landschaft vermehrt Ulmenreihen gepflanzt, deren Holz zur Produktion von Kriegsfuhrwerken begehrt war. Im 18. bis ins frühe 20.
 
"Meine erste Ausstellung organisierte ich zu Hause in der Küche"
Fr, 4 Mai 2018 14:00:00 GMT - Der Schweizer Ausstellungsmacher Hans Ulrich Obrist spielt in der Top-Liga der internationalen Kunstbranche. Er hat auf der ganzen Welt Hunderte von Ausstellungen kuratiert. swissinfo.ch hat Obrist an der Milano Design Week getroffen. swissinfo.ch: Sie haben Wirtschaftswissenschaften studiert. Wie haben Sie sich der Kunstwelt angenähert? Hans Ulrich Obrist: Ich habe Wirtschafts-, aber auch Umweltwissenschaften studiert, was heute ein ganz wichtiges Thema ist. Ich studierte damals bei einem Schweizer Ökonom an der Universität St.Gallen, der mit Verweis auf Goethe einen Zusammenhang zwischen Kunst und Ökologie herstellte. Ich lernte dank meines Professors einige Künstler kennen, die mich beeindruckt haben, beispielsweise das Zürcher Künsterduo Fischli & Weiss oder den Franzosen Christian Boltansky. Und eigentlich wurde ich dann mehr oder weniger aus Zufall Kurator. Meine erste Ausstellung machte ich in der Küche meiner Wohnung. Es hat mich stets fasziniert, durch Kunst Einfluss ...
 
Opernhaus Zürich bangt um russischen Regisseur
Di, 1 Mai 2018 14:30:00 GMT - Zu den Premieren der laufenden Saison am Opernhaus Zürich gehört "Cosi fan tutte" unter der Regie von Kirill Serebrennikov. Das Problem dabei: Die russische Justiz hält den unbequemen Theatermann unter Hausarrest. Und allmählich wird die Zeit knapp. Am 18. April ereigneten sich zwei Dinge, scheinbar ohne Zusammenhang. Das Moskauer Bezirksgericht Basmanny hat einen Hausarrest von Kirill Serebrennikov, Intendant und Direktor des zeitgenössischen Theaters Gogol, bis zum 19. Juli 2018 verlängert. Am selben Tag gab das Opernhaus Zürich bekannt, dass es zwei Schauspieler für die Regie von Mozarts "Così fan tutte" sucht, die Anfang November uraufgeführt werden soll. Mozarts Oper Così fan tutte ist in Zürich fix eingeplant, Regie: Kirill Serebrennikov. Doch dieser steht bereits seit August 2017 unter Hausarrest. Im Mai 2017 hatte die russische Polizei sein Haus und sein Theater überfallen, das Gogol Center in Moskau. Grund der Intervention war laut russischer Justiz eine Untersuchung ...
 
Jiddisch
Di, 1 Mai 2018 14:04:00 GMT - Isaak Guggenheim-Bloch: "Berufe der Juden", "Vorbereitungen auf den Sabbat", "Die hohen Feiertage" aus dem Schweizerischen Idiotikon (Surbtaler Jiddisch aus Endingen)
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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