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Happy End für Schweizer Kinos?
Mi, 3 Jun 2020 06:39:00 GMT - Kinos dürfen ab dem 6. Juni wieder öffnen. Die Besitzer fragen sich nun, ob und wie sie dies tun sollen. Und ob überhaupt jemand ins Kino kommen wird. Eine Schweizer Kinobetreiberin spricht über das psychologische Drama, mit dem die Branche konfrontiert ist, seit am 16. März Kinos und Theater geschlossen werden mussten. "Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren wir alle erleichtert, denn die Tage vor dem Lockdown waren wegen der Ungewissheit sehr schwierig gewesen", sagt Edna Epelbaum, Präsidentin des Schweizerischen Kinoverbands. Sie bezieht sich auf den Entscheid der Regierung, die "ausserordentliche Lage" auszurufen und das öffentliche Leben praktisch stillzulegen, um die weitere Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. "Zuvor hatte jeder Kanton für sich selbst entschieden. Dies machte es für unsere Branche, in der alle von nationalen und internationalen Filmstarts abhängig sind, sehr schwierig. So war zu einem bestimmten Zeitpunkt, am Sonntagabend [15. März, N.d.R.], die Hälfte ...
 
"Der Anfang in Ecuador war hart"
Di, 2 Jun 2020 08:30:00 GMT - In Ecuador hat die Baslerin Heidi Burri vor 30 Jahren eine neue Heimat gefunden. Das Grundstück nahe der Hauptstadt Quito ist für sie und ihre Familie inzwischen zum Paradies geworden. Ein Hausbesuch. Das moderne, sonnendurchflutete Haus mit Dachterrasse, auf der Heidi, mit Blick in das grüne Tal, ihre Yogaübungen macht, hat nichts Schweizerisches an sich. Aber da sind der alte Obstteller, auf dem nun ecuadorianische Bananen liegen, der schon etwas angeschlagene Milchkrug und das von ihrer Grossmutter gehäkelte Spitzendeckchen. Alles aus der Schweiz. Im Hochland Ecuadors, im ländlichen Stadtviertel Chiviqui, eine halbe Stunde vom Zentrum der Hauptstadt Quito, empfängt uns Heidi Burri barfuss und gut gelaunt am Eingang ihres grossen Grundstücks. Sie teilt dieses mit ihren beiden erwachsenen Kindern, ihrem Schwiegersohn und drei Enkelkindern. Heidi Burri (69) arbeitete bis 40 in Basel als Lehrerin und Heilpädagogin. 1991 kam sie mit ihrem Lebensgefährten und den beiden Kindern ...
 
Delhi-Genf, die Rückkehr eines Schriftstellers aus dem Lockdown
Mo, 1 Jun 2020 12:00:00 GMT - Im vergangenen September verliess der waadtländische Autor Blaise Hofmann mit seiner Familie die Schweiz. Doch das Coronavirus beendete seine Asienreise nach sechs Monaten abrupt. Im März musste er Indien verlassen. Seine letzten Momente und Gedanken vor der Heimkehr. Samstag, 21. März 2020, der Vorabend eines monumentalen Hausarrests: 1,3 Milliarden Inderinnen und Inder bereiten sich darauf vor, wegen der Covid-19-Pandemie für einige Zeit in strenger Selbstisolation zu leben. In Delhi wartet eine Schweizer Familie in einem Hotel auf ihre bevorstehende Rückkehr in ihre Heimat. Die Mutter singt ihren beiden kleinen Mädchen ein Lied von Pierre Perret vor, das viel über das Bedürfnis nach Freiheit aussagt: "Öffnet den Vogelkäfig / schaut, wie sie wegfliegen, das ist schön." Der indische Flughimmel wird sich in wenigen Stunden schliessen; schnell müssen sie die ihnen liebgewonnenen Breitengrade verlassen, die plötzlich drohen, zu einem unerträglichen Gefängnis zu werden. Auf dem ...
 
Ein Lied geht um die Welt
So, 31 Mai 2020 09:00:00 GMT - Mit seiner Stimme berührte Joseph Schmidt Millionen. Der Tenor starb 1942 am Ende seiner Flucht vor dem Naziregime im Zürcher Oberland. Das Schicksal des jüdischen Sängers bewegt auch heute noch. Das Grab auf dem jüdischen Friedhof Friesenberg Zürich trägt die Nummer 2331. «Ein Stern fällt?» ist auf dem schwarzen Grabstein zu lesen. Darunter: Joseph Schmidt. Kammersänger. 1904 ? 1942. Es ist das Grab eines jüdischen Flüchtlings, dessen Leben in der friedlichen Schweiz im Zweiten Weltkrieg tragisch endete. Alfred A. Fassbind beschäftigt sich seit seiner Jugend mit dem Schicksal von Joseph Schmidt. Der Zürcher hat eine Biografie über den berühmten Sänger verfasst und liefert die wichtigsten Informationen zur Vita des deutschen Tenors: Joseph Schmidt wird am 4. März 1904 in Davideny bei Czernowitz geboren. Die Gegend hatte ein wechselvolles Schicksal hinter sich und gehörte damals zu Österreich-Ungarn, später für kurze Zeit zu Rumänien, heute zur Ukraine. Czernowitz beherbergte eine ...
 
Opernhaus-Krawall: "Da war plötzlich ein Damm gebrochen"
Fr, 29 Mai 2020 12:00:00 GMT - Vor 40 Jahren tobten Jugendaufstände in Zürich. Es wurden mehr Freiräume für Kultur gefordert. Wie veränderte so eine Revolte eine Stadt? Ein Gespräch mit dem Stadtforscher und Soziologen Christian Schmid über die 1980er-Revolte, ihr Erbe und was davon noch übrig ist. swissinfo.ch: Ende Mai 1980 begannen in Zürich Krawalle ? wogegen richteten die sich? Christian Schmid: Der konkrete Anlass war, dass die Stadt Zürich Jugendkultur und alternative Räume in den 1970er Jahren regelrecht unterdrückte: Die Polizei schloss reihenweise Restaurants und Treffpunkte, mit dem Argument, dass da illegale Drogen konsumiert würden ? was ja durchaus stimmte. Und es gab kaum mehr nichtkommerzielle Auftrittslokale für all die Bands, die in den Kellern probten. 1977 hatte die Zürcher Bevölkerung zwar an der Urne zugestimmt, ein altes Fabrikareal aus rotem Backstein ? die "Rote Fabrik" ? zu einem Zentrum für alternative Kultur zu machen. Doch die Stadt Zürich setzte diesen Auftrag nicht um.
 
Schweizer Fotograf hält den Wandel von Grenzen fest
Mi, 27 Mai 2020 10:00:00 GMT - In einem kleinen Land und von anderen Staaten umgeben, gehören Grenzen zum Alltag vieler Schweizerinnen und Schweizer. Geschlossen während der Gesundheitskrise, rückten sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Fotograf Roger Eberhard beschäftigte sich drei Jahre mit Grenzen. Entstanden ist ein Buch, von besonderer Relevanz in der Zeit der Corona-Pandemie. Roger Eberhard sagt, er habe ein Buch über Grenzen machen wollen, um "ein sichtbares und sich ständig veränderndes kartographisches Puzzle unserer Welt" zu zeigen. Für den Künstler und Verleger aus Zürich sind Ländergrenzen "fliessend" und an die Politik gebunden. Er ruft in Erinnerung, wie sich die Zahl der Länder in der Welt seit den 1960er-Jahren verändert hat. Einreiseverbote, Grenzmauern und "Massenmigration" sorgen in den Weltnachrichten zurzeit regelmässig für Schlagzeilen. Angesichts dessen wollte der Fotograf mit seinen Bildern der "Vergänglichkeit dieser vom Menschen geschaffenen Markierungen" mehr Gewicht geben. ...
 
«Eine Stadt muss eine Zumutung sein ? sonst ist sie keine Stadt»
Mo, 25 Mai 2020 10:02:00 GMT - Vor 40 Jahren tobten Jugendaufstände in Zürich. Es wurden mehr Freiräume für Kultur gefordert. Wie veränderte so eine Revolte eine Stadt? Ein Gespräch mit dem Stadtforscher und Soziologen Christian Schmid über die 1980er-Revolte, ihr Erbe und was davon noch übrig ist. Ende Mai 1980 begannen in Zürich Krawalle ? wogegen richteten die sich? Der konkrete Anlass war, dass die Stadt Zürich Jugendkultur und alternative Räume in den 1970er Jahren regelrecht unterdrückte: Die Polizei schloss reihenweise Restaurants und Treffpunkte, mit dem Argument, dass da illegale Drogen konsumiert würden ? was ja durchaus stimmte. Und es gab kaum mehr nichtkommerzielle Auftrittslokale für all die Bands, die in den Kellern probten.   1977 hatte die Zürcher Bevölkerung zwar an der Urne zugestimmt, ein altes Fabrikareal aus rotem Backstein ? die "Rote Fabrik" ? zu einem Zentrum für alternative Kultur zu machen. Doch die Stadt Zürich setzte diesen Auftrag nicht um. Dafür brachte sie 1980 einen ...
 
Die Spannung vor dem ersten Ton
So, 24 Mai 2020 09:00:00 GMT - Üben im Berliner Wohnzimmer statt Konzerte in St. Petersburg: Der international gefragte Harfenist Joel von Lerber ist dennoch optimistisch, bald wieder vor Publikum auftreten zu können. Sein Kalender für dieses Jahr war mit zahlreichen Engagements gefüllt. Dann erwischte die Corona-Pandemie den 28-jährigen Schweizer Musiker im vollen Lauf. Statt auf der Bühne zu musizieren, joggt Joel von Lerber nun durch den Berliner Tiergarten oder übt in seiner Wohnung neue Stücke ein. Der Harfenist lebt seit fünf Jahren in der deutschen Metropole und hofft sehnsüchtig darauf, dass der Konzertbetrieb im Laufe des Sommers wieder langsam anlaufen möge: Weil er damit als Musiker seinen Lebensunterhalt verdient, aber mindestens so wichtig: Weil er die Musik liebt und die Energie im Konzertsaal schmerzlich vermisst. Eine Reihe seiner Auftritte, darunter Konzerte in der Schweiz, wurden in das kommende Jahr verschoben und immerhin nicht gänzlich gestrichen. So ist sein Kalender für das Jahr 2021 ...
 
Die neue Prekarität: Wie der Virus die Schweizer Kunstszene Empathie lehrt
Mi, 13 Mai 2020 09:00:00 GMT - Wie sollen Schweizer Kunstschaffende mit der Corona-Krise umgehen? Kunst online zu stellen alleine reicht nicht, meint Kurator Damian Christinger. Die Pandemie erschüttere das sichere Fundament, auf dem Schweizer Kunst wuchs und bedinge neue Ansätze des Nachdenkens über den global kulturellen Raum. Für die meisten von uns in der Schweiz ist dies die erste unmittelbare, existentielle Krise unseres Lebens. Dies unterscheidet Zürich, Genf oder Locarno von Kampala oder Delhi, Caracas oder Hong Kong.  Während sich die Auseinandersetzungen mit dem Anthropozän, dem Klimawandel und dem Massentiersterben, die den künstlerischen Diskurs der letzten Jahre auch in diesem Land dominierten, immer auf die rasant näherkommende Zukunft bezogen, liegt die Auseinandersetzung mit der Pandemie in einer Gegenwart, die sich fortwährend verändert.  Die angewendeten künstlerischen Strategien mögen dieselben bleiben: Blick von der Peripherie aufs vermeintliche Zentrum, Kritik der Macht und Ohnmacht, ...
 
Wie die Cholera in Zürich die direkte Demokratie befeuerte
Di, 12 Mai 2020 09:45:00 GMT - Im Sommer 1867 breitete sich in Zürich die Cholera aus. Als sie im Herbst ausgemerzt war, schuf der Kanton "das demokratischste politische System der Welt". Nachdem der erste Cholera-Fall im Juli 1867 festgestellt worden war, breitete sich die Krankheit in Zürich schnell aus. Vor allem in den ärmeren und schmutzigeren Vierteln der Stadt, schreibt der Schweizer Medizinhistoriker Flurin Condrau. Die Gesundheitsbehörden ? damals noch in ihren Anfängen ? unternahmen die bekannten Schritte: Häuser mit Infizierten wurden unter Quarantäne gestellt und Gesunde strikt von Kranken getrennt. Derweil beäugten die Bürgerinnen und Bürger die Anstrengungen misstrauisch. Und als die Todesrate zunahm, liessen sie sich auch von einer unheimlichen Atmosphäre anstecken, wie der Landbote aus Winterthur am 28. September 1867 schrieb. "Wenn man in den letzten Wochen nicht in Zürich war, kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie es ist, sowohl auf der Strasse als auch im Geisthe [...] Die ...
 
«Roms, la quête infatigable du paradis»
Di, 12 Mai 2020 05:59:19 GMT -
 
Coronavirus: die Zahlen in der Schweiz
Mo, 11 Mai 2020 09:48:00 GMT - Wir präsentieren hier die wichtigsten Zahlen zum Verlauf der Pandemie in der Schweiz. Die Grafiken werden automatisiert aktuell gehalten. In der Schweiz gibt es unterschiedliche Datenquellen zum Ausbruch und zur Verbreitung des Coronavirus. Primär erhoben werden die Daten von den Kantonen, zusätzlich werden sie vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) täglich einmal weiterveröffentlicht. Gerade bei den verstorbenen Personen veröffentlicht das BAG teilweise Zahlen, die ein paar Tage Verspätung auf die Kantone haben. SWI swissinfo.ch veröffentlicht hier nur Zahlen, die direkt von den Kantonen stammen. Dafür wird eine Schnittstelle des Statistischen Amts des Kantons Zürich genutzt. Diese genügt hohen Standards bezüglich Datenqualität und Verfügbareit. Die Zahl der Genesenen ist eine Schätzung, die auf einer Formel der NZZ basiert. Diese stützt sich wiederum auf verschiedene Modelle von Forschern und Behörden. Da es sich um eine Schätzung handelt, wird die Zahl gerundet. Die hier ...
 
Schweizer Humor für die Quarantäne
So, 10 Mai 2020 09:00:00 GMT - Auch wenn der gegenwärtige Lockdown eine Erfahrung ist, die viele verändert hat, haben die Schweizer Karikaturistinnen und Karikaturisten nicht weniger zu tun ? ganz im Gegenteil. Die Coronavirus-Pandemie mit ihren neuen prominenten Gesichtern und den Reaktionen von Politik und Gesellschaft gibt den Karikaturistinnen und Karikaturisten im Land Stoff im Überfluss. Der schweizerische Karikaturistenverband, der Verein Gezeichnet, hatte die Idee, einen Teil des enormen humorvollen Outputs zu dieser ungewöhnlichen Zeit, die wir erleben, auf einem Instagram-Account zusammenzustellen. Dies zusammen mit dem Museum für Kommunikation in Bern. "Während der Krise darf man seinen Sinn für Humor nicht verlieren", sagt Nico Gurtner, Leiter Marketing und Kommunikation des Museums. "Die Zusammenführung dieser Zeichnungen in einer einzigen Sammlung kann im Homeoffice isolierte Menschen ein wenig ablenken." Menschen in der Isolation humorvolle Inhalte anzubieten, so Gurtner weiter, sei umso ...
 
Deutsche Kriegsgefangene in der Schweiz
Fr, 8 Mai 2020 08:30:00 GMT - Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchteten viele deutsche Soldaten in und durch die Schweiz. Die Behörden reagierten unterschiedlich: Die einen Armeeangehörigen wurden abgeschoben, die anderen interniert. Zwischen 1945 und 1947 wurden in Frankreich 1'065'000 deutsche Kriegsgefangene festgehalten. 740'000 von ihnen stammten aus amerikanischen Internierungslagern, 237'000 waren auf französischem Staatsgebiet festgenommen worden. Die letzten kamen aus Nordafrika, wo sie unter britischer Aufsicht gestanden hatten. Nachdem sie für den Wiederaufbau in das vom Krieg verwüstete Frankreich geschickt worden waren, liessen viele ? fast 40?000 ? ihr Leben auf Minenfeldern oder starben in Gefangenschaft. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Nationalmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Wie in zahlreichen anderen Ländern forderte der Krieg auch in Frankreich ...
 
Teju Cole oder ein Fremder fotografiert die Schweizer Stille
Sa, 2 Mai 2020 09:00:00 GMT - Zwischen 2014 und 2019 verbrachte der amerikanische Fotograf, Schriftsteller und Kritiker Teju Cole seine Sommer in der Schweiz und erforschte die Räume zwischen den Bergen. Daraus entstand das Buch "Fernweh". Der Zeitpunkt hätte (un)angemessener nicht sein können. Die Publikation von "Fernweh" im Februar fiel mit der Verhängung umfassender Massnahmen in fast allen europäischen Ländern, einschliesslich der Schweiz, zusammen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Plötzlich wurde das, was eine visuelle und zeitlose Erkundung der Räume der Schweiz in all ihrer stillen und leeren Pracht sein sollte, zu einer Art dunklem Spiegel der unmittelbarsten Wirklichkeit. Als Gastkünstler im Literaturhaus Zürich verbrachte Cole die Hälfte des Jahres 2014 damit, das Land zu bereisen und zu fotografieren. Gleichzeitig schrieb er einen Text über die nigerianische Stadt Lagos, wo er seine Kindheit verbrachte. Nichts war für ihn gegensätzlicher als diese beiden Themen: "Ich bin ohne ...
 
Yves Leresche ist Schweizer Fotograf des Jahres
Mi, 29 Apr 2020 13:00:00 GMT - Yves Leresche ist der Hauptgewinner des Swiss Press Photo Award 2020. Die Jury der Fondation Reinhardt von Graffenried hat seine Arbeit zum Frauenstreik ausgezeichnet. Der Westschweizer Fotograf gewinnt mit seiner Serie über den Frauenstreik am 14. Juni 2019 in Lausanne (siehe Bilder oben) den kategorienübergreifenden Hauptpreis des Swiss Press Photo Award 2020. Die Frauen rufen zum Widerstand auf: Widerstand gegen die immer noch vorherrschenden Geschlechterverhältnisse, die sich trotz seit 1996 geltendem Gleichstellungsgesetz hartnäckig gehalten haben. "Die Energie, welche die Frauen verströmten, versuchte ich einzufangen. Dies war das zentrale Sujet", erklärt Yves Leresche. Leresche arbeitet seit 1991 als freier Fotojournalist in Lausanne. Seine Fotografie beleuchtet sozialen Themen, wie randständige Menschen, Romas und gesellschaftliche Ungleichgewichte. Er hat schon verschiedene Auszeichnungen erhalten, unter anderem den World Press Photo Preis 1997 in Amsterdam. Den ...
 
Über uns
Mi, 29 Apr 2020 09:00:00 GMT - SWI swissinfo.ch ist der internationale Dienst der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR. Er bietet unabhängige Berichterstattung über die Schweiz. SWI swissinfo.ch erreicht mit zehn Sprachen potenziell knapp 75% der weltweiten Internet-Community.Wer ist SWI swissinfo.chGeschäftsleitung und ChefredaktionJournalistische Grundsätze ? VerantwortungKorrekturenExterne RechenschaftspflichtProfessionalität ? Beschäftigung, Personalfürsorge, VielfaltZehn Sprachen, drei RollenAuslandschweizerinnen und AuslandschweizerPartnerschaften 1.      Wer ist SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch ist ein Online-Dienst für News und Informationen, gegründet 1999. Er ist der Nachfolger von Schweizer Radio International (SRI), das 1935 als Schweizer Kurzwellendienst begann. Während des Zweiten Weltkriegs war dieser für die rund 200'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer oft die einzige Verbindung zur Heimat. Während des Krieges und eines Grossteils des 20. Jahrhunderts unterstrichen ...
 
Diese Tiny Häuser stehen in der Schweiz
Mi, 29 Apr 2020 08:00:00 GMT - Trotz rechtlicher Schwierigkeiten entdeckt man in der Schweiz neben Bauernhäusern, auf Brachen und sogar in Städten immer mal wieder ein Tiny Haus. Ein Einblick in den Traum von Bescheidenheit und Reduktion aufs Maximum. Die Tiny-Haus-Bewegung entstand in den USA, wo sie durch die Finanz- und Immobilienkrise ab 2008 Auftrieb erhielt. Viele Menschen verloren durch die Krise ihr Haus oder den Job. Mini-Häuser auf Rädern schienen eine gute Lösung, denn diese Wohnform ist billiger, ressourcenschonender und mobil, man kann also dem Job nachreisen. Im Unterschied zu Wohnwagen sind Tiny Häuser aber aus "echten" Hausbaumaterialien erstellt und bieten entsprechenden Komfort. Inzwischen ist die Bewegung auch nach Europa geschwappt, wo Downsizing, Minimalismus und ökologisches Wohnen im Trend liegen. Tiny Häuser, die in der Regel nicht mehr als 45 Quadratmeter Wohnfläche umfassen, sind meist autark und damit ökologischer und klimaschonender als herkömmliche Wohnformen. Einzig in Bezug auf ...
 
Anerkennung für unsere Reportage aus den Schweizer Bergen
Di, 28 Apr 2020 11:38:00 GMT - Eine Longform-Reportage, die wir im Oktober publiziert haben, gewann den dritten Preis des prestigeträchtigen Swiss Press Award Online. Das ist eine erfreuliche Anerkennung der Arbeit unserer Redaktion.  Kann man in der Schweiz dank der Digitalisierung tatsächlich leben, wo man will? Auch in den Bergen? Die Multimedia-Reportage von SWI swissinfo.ch gibt darauf Antwort. Sie erschien bei uns im Oktober 2019. Jetzt gewann sie den dritten Preis des Swiss Press Award Online. Unsere Autoren Sibilla Bondolfi (Text), Carlo Pisani (Video) und Daniel Rhis (Foto) wollten wissen: Wieso drängen sich alle Menschen im nebeligen Mittelland, wenn Sonne, frische Luft und unberührte Landschaften so nahe sind? Könnte die Digitalisierung den Wunsch nach mehr Raum und gut bezahlten Jobs erfüllen? "Wir besuchten Menschen, die dank Digitalisierung in den Bergen leben und arbeiten können. Sie gaben uns Einblick in ihren Alltag und erzählten uns, wie sie sich in den Bergen eine Lebensgrundlage aufbauen ...
 
Jahresbericht SWI swissinfo.ch 
Di, 28 Apr 2020 08:00:00 GMT - Am 12. März 2019 feierte SWI swissinfo.ch sein zwanzigjähriges Online-Bestehen. Dies gab uns Gelegenheit, mit Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt, mit der Organisation «Reporter ohne Grenzen», sowie mit vielen Weggefährten und Weggefährtinnen auf die bewegte Geschichte dieses aussergewöhnlichen Schweizer Online-Pionier-Portals zurückzublicken.   Die 20-jährige Geschichte von SWI swissinfo.ch ist nicht nur eine ambivalente Geschichte ? sondern sie hat auch einen ganz und gar eigenwilligen Charakter. Dieses für die SRG vergleichsweise kleine Medienunternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden und den zehn Sprachredaktionen hat die grosse und komplexe Aufgabe, die Weltaktualität aus Schweizer Perspektive zu spiegeln und die Schweiz in der Welt zu erklären.   Wer uns liebt, versteht die Schweiz, das ist unsere Vision. Die Frage wie wir als Schweizer Medienunternehmen mit internationalem Auftrag für die Menschen im Ausland wirken können, hat uns gerade auch anlässlich des ...
 
Eine Familiendynastie schreibt Fotogeschichte
Sa, 25 Apr 2020 09:00:00 GMT - Während eines Jahrhunderts fotografierte die Familie Zbinden das Geschehen in Schwarzenburg, einer kleinen Gemeinde bei Bern. ???????Drei Generationen fotografierten in dieser Region Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklassen, dokumentierten Aktualitäten und hielten den Wandel des Alltagslebens in Bildern fest. Gegründet hat das Familienunternehmen Rudolf Zbinden um das Jahr 1916. Er verstarb sehr jung, deswegen übernahm sein Bruder Robert das Geschäft "Photo Zbinden". Zu dieser Zeit beinhaltete die Arbeit des Fotografen ganz andere Aspekte als heute. Man holte den Fotografen immer dann, wenn im Dorf etwas los war, an Volksfesten, an Hochzeiten, aber auch bei Unglücks- und Kriminalfällen war er dem Dorfpolizisten ein unverzichtbare Hilfe. 1975 übergab Robert seinen beiden Kindern Ruth Clalüna Zbinden und Peter Zbinden das Unternehmen. Das Geschwisterpaar führte das Geschäft bis Ende 2015. Sie fokussierten sich auf Porträts, Gruppen- und Familienbilder, Akt- und Paaraufnahmen, da ...
 
Infiltratoren für den Staatsschutz
Di, 21 Apr 2020 09:30:00 GMT - Die Komödie "Moskau einfach" hat viel zu Reden gegeben. Der Film, der in den Monaten vor dem Publikwerden des Fichenskandals spielt, hat keine historiographischen Ambitionen, sondern orientiert sich an den tatsächlichen Ereignissen. Er eröffnete die letzten Solothurner Filmtage und sorgte für viel Diskussionsstoff: Die Rede ist vom Film "Moskau Einfach" des Regisseurs Micha Lewinsky, der die Geschichte des Polizisten Viktor Schuler (Philippe Graber) erzählt, dessen Aufgabe es ist, angebliche Komplotte gegen den Staat durch linke Aktivisten in der Stadt Zürich aufzudecken. Der Film Der Film spielt im Jahr 1989, kurz vor Auffliegen des Fichenskandals. Die antikommunistische Paranoia scheint in der Schweiz kein Ende zu finden. Kommissar Maroog (Mike Müller) lädt seinen Untergebenen Viktor ein, das Schauspielhaus in Zürich im Auge zu behalten.  Um dieses Ziel am besten zu erreichen, muss der ungeschickte Protagonist eine falsche Identität annehmen ? er mimt einen jungen ...
 
Gefragt und verstreut wie noch nie
Fr, 17 Apr 2020 13:00:00 GMT - Die Nachfrage nach den Berichten von SWI swissinfo.ch schnellte aufgrund der Coronavirus-Krise in noch nie dagewesene Höhen. Gleichzeitig musste das Büro in Bern geschlossen werden. So arbeiten wir jetzt über die ganze Schweiz verstreut. Hier ein Einblick wie wir die Welt weiterhin über Entwicklungen in der Schweiz informieren. Vielerorts stieg die Nachfrage nach Medieninhalten zur Corona-Krise eklatant. Selten wird sie jedoch derart explodiert sein, wie bei SWI swissinfo.ch. Die Informationen und Hintergrundberichte in zehn Sprachen erreichten im vergangenen Monat so viele Menschen wie nie zuvor. Das Bedürfnis nach unaufgeregten und zugänglichen Beiträgen zum Coronavirus in der Schweiz schien vorübergehend unstillbar. Über alle zehn Sprachen haben sich im Vergleich zum Vorjahr die Zugriffe verdreifacht, und die Verweildauer ist etwa siebenmal so lang. Dies zeigt ein Blick in die aktuellsten Zahlen der unabhängigen Branchenorganisation Netmetrix. An diesem Ausmass wird ...
 
Schweizer Künstler stellen weiterhin (virtuell) in Paris aus
Do, 16 Apr 2020 09:00:00 GMT - Der Waadtländer Künstler Marwan Bassiouni präsentiert in Paris herrliche Landschaftsaufnahmen, fotografiert durch die Fenster von Moscheen. Vincent Levrat und Ursula Biemann stellen ebenfalls in der französischen Hauptstadt aus. Es lohnt sich nicht, nach Paris zu reisen, denn alle Museen sind geschlossen, aber alles (oder fast alles) lässt sich auf dem Internet sehen. Was sieht man aus seinem Fenster, ohne sich vorzubeugen, ja sogar aus ein oder zwei Meter Abstand rückwärts, um sowohl die Landschaft draussen als auch drinnen zu sehen? Auf diese sehr aktuelle, sehr begrenzte Frage versucht der Waadtländer Fotograf Marwan Bassiouni in einer sehr schönen Ausstellung im Centquatre in Paris Antworten zu finden. Die Kultureinrichtung ist wie alle Pariser Museen wegen der Corona-Krise geschlossen, aber man kann sich die Ausstellung auf der Website des Festivals der jungen europäischen Fotografie Circulations anschauen. Der 35-jährige Bassiouni wurde in Rolle geboren und lebt seit ...
 
Der Schweizer, der die deutsche Neue Rechte inspirierte
Sa, 11 Apr 2020 12:34:00 GMT - Armin Mohler wäre am 12. April 2020 hundert Jahre alt geworden. Mit seiner Sicht auf die Geschichte der Weimarer Republik und seiner Kritik der Vergangenheitsbewältigung lieferte Schweizer Publizist der erstarkenden deutschen Neuen Rechten entscheidende Schlagworte. Manche sehen in ihm den einflussreichsten Schweizer Publizisten. Historiker bezeichnen sein Werk als das im deutschsprachigen Raum «untergründig» wirksamste der Nachkriegszeit.  Die Texte Armin Mohlers stehen am Anfang des Versuchs der extremen Rechten in Deutschland, dadurch wieder Fuss zu fassen, indem sie wie die Linke seit 1968 Kulturkampf betrieb. Sein Begriff der «Konservativen Revolution» war äusserst dienlich um dem Schulterschluss bürgerlicher Kräfte mit der äusseren Rechten einen legitimen Anstrich zu geben.  Dabei konnte Mohler gerade als Schweizer über Jahre als Unbelasteter gelten, als demokratischer Brückenbauer, der einen anderen Blick auf die BRD warf. Begraben wurde der Schweizer Politphilosoph aber ...
 
Wenn das Museum zu Ihnen nach Hause kommt
Fr, 3 Apr 2020 11:00:00 GMT - Die Kultur in Zeiten des Coronavirus verläuft entlang des Glasfasernetztes und über elektromagnetische Wellen. Seit einigen Wochen ist der bevorzugte Kanal für den Zugang zu kulturellen Angeboten digital. Auch die Schweizer Museen passen sich an. Zum Beispiel das Kunstmuseum Basel. Netflix und Co. haben das Leben vieler Menschen vor dem Gesundheitsnotstand verändert. Auch wenn die neuen Player manchmal dämonisiert wurden, gibt es heute viele, die sie als Segen betrachten. Ihnen ist es zu verdanken, dass das Kino ? nicht nur die Unterhaltung ? in viele Wohnungen Einzug gehalten hat. Leider lässt sich das für die Kunst nicht sagen. Die Museen mussten ihre Tore schliessen, Privatsammlungen sind das Vorrecht von sehr wenigen, und das Angebot im Internet ist (vorerst) nicht zufriedenstellend. Zumindest nicht in der Schweiz. Karen Gerig, Kommunikationsverantwortliche des Kunstmuseums Basel, sagt: "Wir haben seit dem 13. März geschlossen und daraufhin kurzfristig beschlossen, gewisse ...
 
In Paris lässt das Giacometti-Institut seine verlorenen Werke wieder auferstehen
Fr, 3 Apr 2020 08:30:00 GMT - Der Schweizer Künstler Alberto Giacometti hat viele seiner Werke zerstört, andere hat er verloren. Aufnahmen aus seinem mythischen Pariser Atelier ermöglichen eine Rekonstruktion der fehlenden Werke. Das Giacometti-Institut ist derzeit, wie alle Pariser Museen, geschlossen. Auf Instagram (#GiacomettiChezVous) schlägt das Institut vor, die Geschichte eines der unveröffentlichten Werke, die in der Ausstellung gezeigt werden, zu entdecken. Weitere Inhalte werden von der Giacometti-Stiftung angeboten. 1948 besuchte der Schweizer Fotograf Ernst Scheidegger Giacometti in Paris. "Albertos beengtes und überfülltes Atelier auf der Rue Hippolyte-Maindron, in dem er zwanzig Jahre lang gearbeitet hatte, war ungemütlich. Aber jeder Gegenstand, jedes Stück Wand trug die Spuren seiner Arbeit. Wenn Alberto nicht im Atelier war (...), fand man ihn normalerweise in einem der beiden Cafés an der Kreuzung der Rue Didot und der Rue d'Alésia. In der Zwischenzeit wurden beide durch Bankfilialen ersetzt.
 
Krise offenbart kulturelle Kluft zwischen den Sprachregionen
Mi, 1 Apr 2020 08:00:00 GMT - Die Reaktion der Schweiz auf die Coronavirus-Pandemie hat einen "Röstigraben" aufgerissen: Je nach Sprachregion fällt die Meinung zu den Beschlüssen des Bundes sehr unterschiedlich aus. Ein Röstigraben sei aufgebrochen, schrieb die Westschweizer Zeitung Le Temps am 17. März. Auf der einen Seite die französischsprachigen Kantone und das Tessin, die entschlossen, seien "alles zu tun, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen" - auf der anderen die zögerlichen Deutschschweizer Kantone. "Die Ausbreitung verläuft nicht überall gleich", erklärte Christian Vitta, der kämpferische Tessiner Regierungspräsident, am 24. März gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen. Es gäbe Regionen, zum Beispiel das Tessin, die stärker betroffen seien als andere. Deshalb sei es schwierig, einen einheitlichen Lösungsansatz für die ganze Schweiz zu verfolgen. "Die Massnahmen müssen angepasst werden", forderte Vitta.  Die Schweiz ist von der Coronavirus-Pandemie stark betroffen: Inzwischen zählt ...
 
Käsefondue bei 35 Grad
Mo, 30 Mär 2020 12:00:00 GMT - Im Schweizer Restaurant Stable in Washington DC ist die Spezialität auch an drückend heissen Sommertagen gefragt. Und auch während der Corona-Krise. Die Corona-Krise hat auch die USA im Griff. Wie in Europa sind von den Schutzmassnahmen auch Bars und Restaurants betroffen. Vom 17.03.2020 bis voraussichtlich dem 27.4. dürfen Restaurants in Washington DC wie das Stable nur einen Lieferservice anbieten. Silvan Kramer und David Fritsche haben sich der Situation angepasst und verkaufen ausser-Haus Fondue und Raclette-Sets inklusive aller Zutaten und der notwendigen Geräte. "Das läuft gut", sagt Silvan Kramer, ebenso wie das selbstgemachte Brot. Ausnahmsweise dürfen sie sogar alkoholische Getränke ausser Haus verkaufen und haben eigene Cocktails kreiert. Die beiden Gastgeber sind zuversichtlich, ab dem 28.4. wieder ihren Normalbetrieb mit allen Angestellten aufnehmen zu können. Diese erhalten in der Zwischenzeit Arbeitslosengeld.  Eigentlich wollten die beiden Köche Silvan Kraemer ...
 
Schweizer Matrosenfilme werden zu historischem Material für eine Kunstausstellung
Mo, 30 Mär 2020 09:00:00 GMT - Das Meer. Der Horizont. Freiheit. Aber auch Angst, Hoffnung, Migration. Und Handel. Mit der Ausstellung "Ein Schiff wird nicht kommen" begibt sich das Johann Jacobs Museum in Zürich an Bord der Geschichte der Schweizer Handelsmarine, um einige drängende zeitgenössische Fragen im Zusammenhang mit den Meeren zu erforschen. "Weltraum: die letzte Grenze". Diese Einleitung der alten Star-Trek-Serie könnte in übertragenem Sinn auch die Bedeutung einer Handelsmarine für ein alpines Binnenland wie die Schweiz aufzeigen. Ende der 1950er-Jahre war Ernst Christinger kaum volljährig, als er das Schweizer Dorf Azmoos, nahe der Grenze zu Liechtenstein, verliess, um Seemann zu werden. In den folgenden 15 Jahren erforschte er die letzte Grenze der Meere an Bord der MS Basilea. Sie war eines der wichtigsten Schiffe unter Schweizer Flagge auf den Weltmeeren. Ernst und seine Besatzungskollegen dokumentierten ihr Leben auf hoher See mit Super-8-Filmkameras, die sie während eines Hafenaufenthalts in ...
 
Coronavirus schwächt Schweizer Medien trotz Rekordnutzungszahlen
Sa, 28 Mär 2020 14:00:00 GMT - Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Informationen war noch nie so gross wie in dieser Zeit der Pandemie. Doch die Werbeeinnahmen brechen weiter ein, die Schweizer Medien sind in grossen Schwierigkeiten. Die meisten greifen bereits auf Kurzarbeit zurück. Der öffentlich-rechtliche Auftrag der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), zu der auch swissinfo.ch gehört, ist in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig. "Mehr denn je müssen wir unser Publikum begleiten und ihm durch diese beispiellose Krise helfen, indem wir unsere dreifache Aufgabe erfüllen: informieren, beraten und begleiten", sagt Pascal Crittin, Direktor von Radio Télévision Suisse (RTS). Die Programmpläne wurden geändert, um die Berichterstattung über das aktuelle Geschehen und die Serviceangebote zu stärken sowie Unterhaltungs- und Bildungsangebote für die zu Hause lernenden Schüler und Schülerinnen zu bieten. Auch die Schweizer Medien leiden unter der Coronavirus-Krise. Die Werbeeinnahmen gehen ...
 
Kulturszene ist geschwächt, aber noch immer guter Dinge
Mi, 25 Mär 2020 13:30:00 GMT - Absagen von Festivals, Schliessungen von Museen, Theatern und Kino. Die Kunstwelt ist stark von der Corona-Krise betroffen. Vier Kulturschaffende berichten. Ein Konzertsaal ist keine Bank. Und ein Festival ist nicht gleich wie ein internationales Unternehmen aufgebaut, denn freiwillige Mitarbeiten gehören bei ersterem zur Logistik. Es kommt auch vor, dass kulturelle Institutionen nur von ihrem Einkommen leben, ohne von der finanziellen Unterstützung ihrer Stadt oder Gemeinde profitieren zu können. Der Öffentlichkeit gegenüber wortbrüchig zu werden, ist für diese Branche deshalb tödlich. Das zeigt die Zerbrechlichkeit dieses Sektors, der seit Anfang März und vor allem nach der Verkündung des Ausnahmezustands durch den Bundesrat, in seinen Grundfesten ins Wanken geraten ist. Die Absagen von Festivals, Schliessung von Museen und der abrupte Abbruch der Theater- und Opernsaison werden von der Künstlergemeinschaft als Schockstarre erlebt. Die Enttäuschung heute ist zwar gross, doch ...
 
"Ein Schiff wird nicht kommen"
Do, 19 Mär 2020 17:35:00 GMT -
 
Kosovarische Filmemacher setzen Fokus auf bessere Zukunft
Mo, 16 Mär 2020 09:00:00 GMT - Filmemacher im Balkanstaat Kosovo inspirieren die dortige Jugend und verhelfen ihr zu mehr Handlungsspielraum. Deshalb erhalten sie Unterstützung aus der Schweiz. 2008 erklärte Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien. Nach dem verheerenden Bürgerkrieg 1999 und Jahren der Vernachlässigung davor als Teil von Jugoslawiens Hinterland, baut sich der kleine Balkanstaat langsam wieder auf. Die Einkommen nehmen zwar zu, doch Kosovo bleibt das drittärmste Land Europas. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt 60%. Es erstaunt deshalb kaum, dass viele junge Menschen auf der Suche nach Arbeit das Land verlassen. Ende 2018 lebten laut offizieller Statistik mehr als 111'000 Kosovarinnen und Kosovaren in der Schweiz. Es gibt aber auch viele, die den Trend umkehren und junge Menschen motivieren möchten, zu bleiben und zu helfen, die Dinge im eigenen Land zu verbessern. Darunter sind auch kosovarische Filmemacher. Wo ist "zu Hause"? Der unabhängige Filmemacher Ilir Hasanaj ist der Sohn eines ...
 
Lieber Grenzgänger, ich nehme Sie bei mir auf!
Fr, 13 Mär 2020 13:17:00 GMT - Der Grenzübertritt zwischen Italien und der Schweiz ist durch die Massnahmen gegen das Coronavirus schwieriger geworden. Im Tessin stellen viele Menschen den Grenzgängern, die im medizinischen Bereich arbeiten, kostenlos Unterkünfte zur Verfügung. Samstag, 7. März, abends. "Die Lombardei ist eine 'rote Zone'. Man darf weder rein noch raus", meldeten einige Medien, noch bevor die Nachricht offiziell war. Die Sorge verbreitete sich in dieser Zeit der epidemischen Unsicherheit innerhalb weniger Minuten auch im Kanton Tessin. Eine der ersten Fragen, die sich stellte, war: "Wie werden wir jetzt den Betrieb unserer Krankenhäuser aufrechterhalten können?" Von den fast 70'000 Grenzgängern, die täglich zur Arbeit ins Tessin reisen, sind mehr als 4000 im Gesundheitssektor beschäftigt. Der Zweck der von den Behörden verhängten Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus besteht darin, den Druck auf die Pflegeeinrichtungen zu verringern und die am stärksten ...
 
Wie bringt die Schweiz die hohen Preise runter?
Mo, 9 Mär 2020 16:00:00 GMT - In der Schweiz verkaufte Lebensmittel und Getränke liegen preislich 60% über dem Durchschnitt in den EU-Ländern. Das Parlament erwägt eine Gesetzesänderung, um die Preise zu senken. Doch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier sind sich nicht einig. Nur Island ist noch teurer. Die Schweiz ist das zweitteurerste Land Europas. Lebensmittel und Getränke kosten 60% mehr als durchschnittlich in den EU-Ländern, Restaurants und Hotels 53%, der öffentliche Verkehr 29% und Kleidung 25%. Das Parlament muss nun versuchen, Lösungen zu finden, um die Preise zu senken: Es muss sich zur Volksinitiative "Stop der Hochpreisinsel ? für faire Preise" und den indirekten Gegenvorschlag der Landesregierung (Bundesrat) äussern. Die Mitglieder des Parlaments sind zwar zum Handeln verpflichtet. Aber sie sind sich nicht einig, was zu tun ist. Warum kosten die meisten Produkte in der Schweiz mehr als in den Nachbarländern? Die Schweiz bezahlt höhere Mehrkosten auf Importe, weil viele internationale ...
 
René Burri - Explosion des Sehens
Fr, 6 Mär 2020 13:00:00 GMT - Seit 2013 beherbergt das Musée de l'Elysée René Burris 30'000 Bilder umfassendes, privates Archiv. Die Ausstellung dazu kann man sich bis zum 3. Mai in Lausanne ansehen. Der Schweizer Fotojournalist René Burri starb 2014 nach einer langen Karriere im Alter von 81 Jahren. Für seine Reportagen war er schon früh unterwegs, und er blieb ein Reisender bis an sein Lebensende. Burri vergass jedoch nie, woher er stammte, und das Besondere eines Lebens zwischen zwei La?ndern ? der Schweiz und seiner zweiten Heimat Frankreich ? hat fu?r seine Arbeit immer eine Rolle gespielt. Der Ausstellungstitel "Explosion des Sehens" deutet hin auf etwas Grosses, Unkontrolliertes und Wildes. Er spiegelt den Wunsch Burris, aus den technischen Einschränkungen, die der Fotografie naturgemäss obliegen, auszubrechen. René Burri besuchte die von Hans Finsler geführte Fachklasse für Fotografie an der Kunstgewerbeschule Zürich. Das war ein Umfeld, in dem sich die Fotografie in die Welt der Kunst einzubetten ...
 
Die rhetorischen Tricks der politischen Kommunikation
Di, 3 Mär 2020 09:07:00 GMT - "Gefällt mir, Kommentieren, Teilen ? eine rhetorische Figur", so lautet der Titel der Ausstellung des Genfer Künstlers Marc Bauer, die derzeit im Schweizerischen Institut in Mailand zu sehen ist. Ausgehend von Salvinis Tweets reflektiert die Ausstellung rhetorische Tricks der digitalen Kommunikation. Marc Bauers Überlegungen gehen von der Twitter-Kommunikation von Matteo Salvini aus. Mit den in Mailand ausgestellten Werken, die eigens für die Ausstellung geschaffen wurden, fängt Marc Bauer die politische Botschaft Salvinis ein ? mittels Kätzchen, Pizza und Nutella. Die Ausstellung ist bis zum 21. März 2020 wochentags von 10.30 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Wegen des Corona-Virus ist die Ausstellung vorübergehend für das Publikum geschlossen. Im Grunde sei die Message des Lega-Politikers einfach und repetitiv, sagt Bauer. "Kurzgefasst sagt Salvini, dass er das liebt, was die Italiener lieben. Also isst er Brot und Nutella zum Frühstück. Er liebt Pizza.
 
Sie brachte das Fernsehen ins Internet
So, 1 Mär 2020 10:00:00 GMT - Bea Knecht ist sich bereits 1990 sicher: Mit schnellen Computern werden wir über das Internet einst fernsehen. Die Aargauerin gründet 2005 die Firma Zattoo in San Francisco, 2006 in der Schweiz, 2007 in Deutschland. Knecht ist die elfte Schweizer Digitalpionierin, die wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Zattoo-Gründerin Bea Knecht wirkt entspannt, als die Skype-Verbindung endlich klappt. Sie sitzt in San Francisco und absolviert am Donnerstagmorgen eine Reihe von Calls. In der Schweiz ist es bereits Abend. Die spätere Digital-TV-Pionierin mit Wohnsitzen in Zürich, San Francisco und Berlin ist im Kanton Aargau aufgewachsen. Bis Knecht 17 Jahre alt ist, lebt sie in Windisch. In der Schule mag sie alle Fächer von Geschichte bis Physik. Geometrie fällt ihr besonders leicht. Rückblickend sagt Knecht: "Geometrie war für mich so einfach, dass ich dachte, es sei gar kein richtiges Fach." Vision: Der Supercomputer als TV Probleme mit dem Buchhaltungssystem des ...
 
Der Schweizer Gewinner des World Press Photo Award
Sa, 29 Feb 2020 10:00:00 GMT - Seine Bilder von russischen Kadetten brachten dem Schweizer Fotografen Peter Dammann 1998 Weltruhm ein. Eine Buchpublikation und eine Ausstellung ehren nun den Künstler, der 2015 im Alter von 65 Jahren verstorben war. Dammann gewann am World Press Photo Contest 1998 mit seinem Porträt eines russischen Militärkadetten einen der begehrten Hauptpreise.  Er war ein Sozialkritiker, der zu den Menschen, speziell zu Jugendlichen und Kindern, eine Verbindung einging. Sie, die jungen Menschen, standen stets im Zentrum seiner Fotografie. Ob sie auf der Strasse, in Waisenhäusern oder in psychiatrischen Einrichtungen lebten: Dammann gab ihnen ein Gesicht und hielt ihre Persönlichkeit fest. Seine Fotografien dokumentieren die Ungerechtigkeiten und täglichen Überlebenskämpfe der Kinder, denen er in Russland begegnet ist. In den 1990er-Jahren, als Dammann St. Petersburg besuchte, lebten auf den Strassen Tausende von Waisen und verlassenen Kindern. Sie waren aus ihren Familien und Wohnungen ...
 
Kunst zwischen Sozialen Netwerken und politischer Kommunikation
Di, 25 Feb 2020 12:33:00 GMT -
 


Rundschreiben Nr. 5/2020 (27.04.2020)
Rundschreiben Nr. 3/2020 (29.02.2020)
Einladung Mehrtagesfahrt 2020
Anmeldung Mehrtagesfahrt 2020
Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
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