Schweizer Verein Freiburg e.V.


Willkommen Wir über uns Termine Berichte Vereins-News Nachrichten Adressen Links

News & Aktuelles


News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Schweiz! Klicken Sie einfach auf die gewünschte Überschrift, um die komplette Nachricht anzuzeigen....


Kultur - SWI swissinfo.ch

Dieser RSS Feed wird zur Verfügung gestellt von:
http://www.swissinfo.ch/ger

Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

Der grosse Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist tot
Sa, 16 Feb 2019 11:35:00 GMT - Seine Stimme, seine Gebärden, seine Zurückhaltung: Bruno Ganz war unverwechselbar. Er ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Ein Nachruf. Ein "Züri-Hegel" sei er, sagt Bruno Ganz in Wim Wenders? Film "Der amerikanische Freund". Er sagt es in der Rolle des Hamburger Bilderrahmen-Machers Jonathan Zimmermann. Zu einem amerikanischen Arzt in Paris, in einem deutsch-französischen Film nach einem amerikanischen Roman. Die erste Rolle mit 19 Das war 1977. Bruno Ganz war damals 36 Jahre alt, längst ein Bühnenstar in Bremen, Zürich, Berlin, und «Der amerikanische Freund» war auch bereits seine neunte Filmrolle. Die erste hatte er mit 19 Jahren gespielt, eine kleine Nebenrolle als Kammerdiener im Walter-Roderer-Vehikel «Der Herr mit der schwarzen Melone». Er wollte schon früh Schauspieler werden Der «Züri-Hegel», das war autobiographisch, eine Reminiszenz des Schweizers an seine Heimatstadt, die seine Basis geblieben ist, trotz seinem zeitweiligen Leben in Berlin, trotz Wohnung in ...
 
Die Glöcknerin von Schaffhausen
Sa, 16 Feb 2019 10:00:00 GMT - Die kleine Stadt an der Schweizer Grenze zu Deutschland wird von einer Frau bewacht. Dies zum ersten Mal in der Geschichte des Munot. Seit zwei Jahren erfüllt Karola Lüthi ihre Aufgabe als Munotwächterin. Sie ist eine vitale Frau um die fünfzig. "Schon vor 20 Jahren hatte ich Lust auf diesen Job. Damals habe ich diesen Wunsch nicht weiterverfolgt. Eine Frau? Niemals!" erzählt sie am Tisch, in der Turmwohnung sitzend. Doch vor drei Jahren sah sie die ausgeschriebene Stelle als "Munotwächterin". Sie besprach sich mit ihrem Mann, da ein Paar gewünscht wurde. "Ich habe die Bewerbung des Jahrhunderts geschrieben, da ich diese Stelle unbedingt haben wollte." Und siehe da: Unter 80 Bewerber und Bewerberinnen bekam sie den Zuschlag. Der Stolz der Schaffhauser Der "Munot" wurde im 16. Jahrhundert als Festung errichtet und ist das Wahrzeichen von Schaffhausen. Er thront über dem Städtchen, doch schon bei der Neuerrichtung galt er als militärisch veraltetes Bauwerk. Er diente der ...
 
Gianluca Rendina, ein Polar-Architekt
Mi, 13 Feb 2019 15:00:00 GMT - Was macht ein antarktischer Architekt? Ganz einfach: Er baut Gebäude am Südpol. Natürlich keine normalen Häuser, sondern Häuser für Wissenschaftler, die für Forschungszwecke in die Antarktis gehen. Gianluca Rendina aus dem schweizerischen Bellinzona lebt seit Jahren in London, wo er einer der Leiter des Planungsbüros Hugh Broughton ist. Er ist einer der wenigen Architekten weltweit mit Erfahrung in der Planung von "Gebäuden", die extremen Temperaturen und eisigen Winden standhalten. Sein erstes Projekt war die britische Forschungsstation Halley VI des British Antarctic Survey für Wissenschaftler, welche die Magnetfelder der Erde untersuchen. Die Wissenschaftler sind wegen der niedrigen Temperaturen (bis minus 60 Grad) und des Windes von über 150 Stundenkilometern gezwungen, dort anderthalb Jahre zu leben, ohne nach draussen gehen zu können. Die antarktische Basis mutet futuristisch an: eine Art "Tausendfüssler", der aus sieben blauen Modulen (oder Häusern) besteht, die an ...
 
"Drachenzähmen"-Erfinder zeigt Schweizer Kindern seine Tiere
Mi, 13 Feb 2019 13:00:00 GMT - Der Chef-Animator der Trilogie "Drachenzähmen leicht gemacht" ist Schweizer. Simon Otto lebt seit 21 Jahren in den USA. Nun ist er auf Heimatbesuch und hat Schulkindern gezeigt, wie er seine Drachen zähmt. Otto begann seine Karriere im Bankwesen. Später studierte er Animation an der renommierten Animationsschule Les Gobelins in Paris. 1997 begann er beim DreamWorks-Studio in Los Angeles, wo er sich hocharbeitete. Otto arbeitete an "Der Prinz von Ägypten", "Geist: Stallion des Cimarron", der Aardman-Co-Produktion "Flutsch und weg" und "Ab durch die Hecke", bevor er in die Serie "Drachenzähmen leicht gemacht" einstieg. Für den ersten Film der Trilogie gewann er 2011 einen VES-Award für "hervorragende Animation". Das Schweizer Fernsehen SRF traf Otto in Zürich. Es sprach auch mit Dean DeBlois, dem Regisseur der Fantasy-Geschichte, in der eine Gruppe von unfähigen Wikingern lernt, mit den Kreaturen zusammenzuleben, die sie einst am meisten fürchteten. (Filmausschnitte mit ...
 
Wie eine Schweizerin den Karneval nach Bremen brachte
Mo, 11 Feb 2019 15:00:00 GMT - Janine Jaeggi organisierte vor 34 Jahren den ersten Samba-Karneval der Hansestadt Bremen in Deutschland. Der bunte Umzug zählt heute zu den grössten seiner Art in Europa. Nur noch wenige Wochen, dann ziehen sie wieder durch die Strassen der Bremer Altstadt und bringen die kühlen Norddeutschen in Stimmung: Hundert Samba-, Masken- und Stelzengruppen verjagen Ende Februar mit Sambarhythmen und kreativen Kostümen winterliche Gefühle aus der Stadt. Ganz vorne mit dabei wird wie in jedem Jahr die in Zürich geborene Janine Jaeggi sein, dieses Mal hoch auf Stelzen als Schmetterlingselfe. Ohne sie würde es den Bremer Samba-Karneval nicht geben: Die Künstlerin kam vor nunmehr 34 Jahren mit Gleichgesinnten auf die Idee des winterlichen Umzugs. Ein durchaus gewagtes Unterfangen, denn den zurückhaltenden Norddeutschen liegt der Karneval, die Fasnacht oder der Fasching, wie er je nach Region in Deutschland genannt wird, nicht gerade im Blut. Zumindest, so die Schweizerin, zeigt er seine ...
 
Der junge Picasso - Blaue und Rosa Periode
Mo, 11 Feb 2019 13:12:00 GMT - Die Ausstellung der Fondation Beyeler zeigt einen noch unfertigen Picasso, auf der Suche nach seiner Identität als Maler. Die Schau selbst ist eine Klasse für sich. Es ist die aufwendigste und teuerste Ausstellung, die in Riehen bei Basel je zu sehen war. Die gezeigten Werke aus der Frühzeit des Malers sind Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Noch nie wurden diese in einer so dichten und qualitativ hochstehenden Ausstellung gemeinsam präsentiert. Als Auftakt der Ausstellung setzt der Kurator Raphaël Bouvier «Yo Picasso», ein selbstbewusstes Selbstporträt in leuchtenden Farben, wie sie zur Zeit des damals modischen Postimpressionismus gebraucht wurden, in Szene. Das Bild hängt gleich beim Eingang, es markiert unmissverständlich den Aufbruch. Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begab sich der aufstrebende Ku?nstler Pablo Ruiz Picasso (1881?1973) auf die Suche nach neuen Bildthemen und Ausdrucksformen. Diese Suche ist auch das ...
 
Schätze aus Berner Sammlung
Mi, 6 Feb 2019 13:00:00 GMT - 20 Jahre lang lebte und arbeitete der deutsche Expressionist Ernst Ludwig Kirchner in Davos. Die hochkarätige Sammlung des Berner Galeristen E.W. Kornfeld aus Kirchners Schweizer Jahren wird nun erstmals in Berlin gezeigt. "Es gibt doch gar keine blauen Kühe." Die Davoser Primarschüler, die Ernst Ludwig Kirchner im Zeichnen unterrichten sollte, zeigten wenig Verständnis für den expressionistischen Stil ihres Lehrers. Der damals bereits höchst erfolgreiche Künstler kam 1917 mitten im Ersten Weltkrieg nach einem psychischen Zusammenbruch in die Schweiz. Kirchner wollte seinem Leben eine Wende geben. Er blieb bis zu seinem Freitod im Jahr 1938 in Davos. In der Abgeschiedenheit der Berge fand er neben einer grandiosen Landschaft auch eine heilsame friedliche und geerdete Atmosphäre. Ein grösserer Kontrast zu der aufgeheizten Kriegsstimmung in Berlin war wohl kaum denkbar. Kirchner lebte in seiner neuen Heimat in einfachen Verhältnissen, im ersten Sommer auf der Stafelalp, dann in ...
 
Zu wenig Internetsicherheit in der Schweiz
Mi, 6 Feb 2019 08:15:00 GMT - Die Schweiz gilt als Hightech-Land ? in Bezug auf die Internetsicherheit ist sie aber ein Entwicklungsland. Nur zwölf Prozent der Schweizer Internetseiten sind gegen feindliche Übernahmen und Missbrauch genügend geschützt. Den Schweizerinnen und Schweizern bereitet besonders die Sicherheit ihrer Finanzdaten Sorgen.
 
Zweifelhafte Steuerpraxis eines Modegiganten
Mo, 4 Feb 2019 15:41:00 GMT - Vor gut einer Woche beendete die Mailänder Finanzpolizei ihre Untersuchung des multinationalen Luxuskonzerns Kering, dem das Modehaus Gucci angehört. Es besteht der Verdacht, dass der Konzern zwischen 2011 und 2017 Steuergelder in der Höhe von 1,4 Milliarden Euro hinterzogen hat. Im Mittelpunkt dieser mutmasslichen Grosshinterziehung soll ein Tessiner Unternehmen mit schwindelerregenden Gewinnen stehen. Wenn man davor steht, würde man nicht einen Franken darauf wetten. Doch tatsächlich scheint dieses rötliche Gebäude im Industriegebiet von Cadempino im südlichen Teil des Kantons Tessin eine regelrechte Geldfabrik zu sein: 2017 erzielte die Luxury Goods International (LGI), seit 1997 hier ansässig, einen Reingewinn von 1,7 Milliarden Franken. Ein kolossales Ergebnis. Zum Vergleich: Die Swatch Group, die grösste Uhrenmarke der Welt, oder Adecco, der weltgrösste Temporärarbeit-Vermittler, erwirtschafteten weniger als die Hälfte der Gewinne der unauffälligen LGI. Das Unternehmen ...
 
Homo Helveticus
Sa, 2 Feb 2019 10:00:00 GMT - Didier Ruef bescha?ftigt sich seit u?ber 30 Jahren mit der Schweiz. Ein neues Buch entha?lt eine sorgfa?ltig zusammengestellte Auswahl von Fotografien der Schweiz und des "Homo Helveticus". "Es gibt nichts, was es in der Schweiz nicht gibt", schreibt der Schweizer Historiker Thomas Maissen im Vorwort zum Buch Homo Helveticus. Dieser Aussage müsste man vielleicht noch hinzufügen: "...und was der Fotograf im Lauf der vergangenen 30 Jahre beim Blick durch seine Kamera nicht festgehalten hat". Didier Ruef ist in Genf aufgewachsen. Wie viele, hat er dort schon früh über den Tellerrand hinaus in Richtung Frankreich geschaut, und die internationale Atmosphäre Genfs hat ihn mitgeprägt. Nach seinem Studienabschluss zog es ihn nach New York, wo er sich am International Center for Photography (ICP) zum Fotografen ausbilden liess. Wieder zu Hause, vermischte Ruef die Leidenschaft der Street Photography, die in New York eifrig praktiziert wird, mit seinen über Jahrzehnte entstandenen ...
 
Der "Lawinenwinter", der die Schweizer Lawinenprävention veränderte
Do, 31 Jan 2019 16:00:00 GMT - Im extremen Winter 1951 zerstörten mehr als 1300 Lawinen in der ganzen Schweiz 1000 Gebäude und töteten 98 Menschen. Es war ein verheerender Moment in der Schweizer Geschichte, der als "Lawinenwinter" bekannt wurde. In unserer Serie #swisshistorypics blicken wir ein paar Jahre zurück, auf Fotos, die das damalige Leben in der Schweiz dokumentieren.
 
SAFIR ? ein Auto aus Zürich-West
Do, 31 Jan 2019 13:00:00 GMT - Wo heute das Zürcher Tonhalle-Orchester spielt und der Prime Tower in den Himmel ragt, wurden von 1913 bis 1991 Zahnräder, Pumpen und Werkzeugmaschinen produziert. Und von 1907 bis 1910 ein paar Dutzend Automobile der Marke SAFIR. In Zürich-West erinnern die Bezeichnungen Maag-Areal und Tonhalle Maag an den ehemaligen Industriestandort. Die Automobil-Fabrik SAFIR ist vergessen. Von ihrer Existenz zeugen unter anderem ein paar hervorragend gestaltete Werbedrucksachen in der Grafischen Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums. In nächtlicher Fahrt steuert eine nackte, in grelles Licht getauchte Frau mit loderndem Haar einen Kraftwagen aus einer Kurve heraus haarscharf am Betrachter vorbei in die Tiefe. Auf dem dunklen Hintersitz kauert ein golemhafter Riese und verleiht dem Gefährt gewaltigen Schub. Im Scheinwerferlicht die Automarke: SAFIR. Die scharfe S-Kurve nimmt den Anfangsbuchstaben des Firmennamens vorweg. Man hört das Bild buchstäblich. Das ist mehr als visuelle ...
 
Die Afrika-Reise von Pierre Aubert
Do, 31 Jan 2019 10:00:00 GMT - Im Januar 1979 besuchte der Schweizer Aussenminister während zweier Wochen fünf westafrikanische Länder. Diese Reise schlug ein neues Kapitel in der Schweizer Aussenpolitik auf, begleitet von vielen Kontroversen und intensiven Diskussionen über die Rolle des neutralen Landes in der Welt. "Im Rahmen unserer Aussenpolitik der Offenheit und Präsenz in der Welt war es nach dem Aufbau persönlicher Kontakte zu westeuropäischen und danach zu osteuropäischen Ländern nur natürlich, dass sich unsere Diplomatie stärker der Dritten Welt öffnet, deren wachsender Einfluss in der Welt eine anerkannte Tatsache ist. [?] Wir haben Afrika ausgewählt, das nach wie vor der Ort einer Ost-West-Konfrontation ist, deren Intensität nicht wirklich abnimmt. [?] Um uns eingehender zu informieren und unsere Ansichten bekanntzumachen, haben wir uns entschieden, Länder zu besuchen, die uns auf die eine oder andere Weise relativ nahe stehen; bei diesem Entscheid im Vordergrund stand das Streben nach Ausgewogenheit.
 
Locarnos neue Direktorin enthüllt ihre Pläne für das nächste Festival
Mi, 30 Jan 2019 10:00:00 GMT - Das Filmfestival von Locarno hat eine neue Direktorin. Seit dem 1. Dezember letzten Jahres stellt sich Lili Hinstin, 42, der Herausforderung, die Bedeutung des renommiertesten Schweizer Filmfestivals zu erhalten. Sie erzählt swissinfo.ch von ihren Plänen. Hinstin ersetzt Carlo Chatrian, der kurz vor Beginn der letzten Ausgabe von Locarno im August 2018 zum Direktor der Berlinale ernannt wurde. Damals gab das Festival Locarno auch ein Versprechen in Sachen Geschlechter-Gleichstellung ab, das auch von vielen anderen Filmfestivals weltweit übernommen wurde. Die Ernennung von Hinstin ist bestimmt auch eine Geste in diese Richtung, obwohl sie nicht die erste Direktorin des Locarno-Festivals ist (Irene Bignardi leitete es von 2000 bis 2005). Die ehemalige Direktorin des Internationalen Filmfestivals von Belfort (EntreVues) in Frankreich ist eine erfahrene Programmleiterin und Filmproduzentin. Die in Paris geborene und aufgewachsene Hinstin stammt aus einer Familie, die von seltsamen ...
 
Zersiedelungs-Initiative vor schwerem Urnengang
Mi, 30 Jan 2019 05:00:00 GMT - Das Blatt wendet sich gegen die Zersiedelungs-Initiative: Wäre am 19. Januar abgestimmt worden, hätten die Gegner mit einer relativen Mehrheit von 49% die Nase vorn gehabt. Nur noch 47% wären dafür gewesen. Das ist ein starker Meinungsumschwung gegenüber dem letzten Dezember. Anfang letzten Dezember hatten noch 63% der Befragten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angegeben, ein Ja zur Initiative einzulegen. In den letzten Wochen hat also ein grosser Meinungsumschwung stattgefunden ? und zwar vom anfänglichen Ja Richtung Nein. Dies zeigt die zweite Trendbefragung der SRG SSR, die das Forschungsinstitut gfs.bern durchführte. Aufgrund dieser starken Erosion der Sympathien zugunsten des Vorhabens wäre ein Ja an der Urne eine Sensation. Die Initiative verlangt, dass in der Schweiz keine weiteren Bauzonen geschaffen werden. So wollen die Initianten verhindern, dass das kleine Land weiter und weiter durch sich stetig ausbreitende Siedlungsbauten zugebaut werde. Abgestimmt wird am 10.
 
"Sprengung des Bundespalastes diesen Monat. Zittert!"
Mo, 28 Jan 2019 10:00:00 GMT - Eine neue swissinfo.ch-Serie erzählt von den wenig bekannten anarchistischen Attacken auf Schweizer Boden. Sie bietet einen Überblick über die diversen Arten des Terrors, mit denen die Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert war. Teil 1: Wie das Bundeshaus zum Terrorziel wurde. "Lassen Sie das Bundesratshaus Tag und Nacht bewachen, wehren Sie jeder fremden Person den Eintritt, aber vorsichtig, da alle Genossen mit Waffen und Schwefelsäure versehen sind." "Nummer 5", reuiger Attentäter Als Bundespräsident Karl Schenk am 26. Januar 1885 seine Post durchgeht, durchfährt ihn ein gehöriger Schrecken. Ein anonymes Schreiben warnt ihn, Anarchisten hätten vor, "das Bundesratshaus während einer Sitzung des vollzählig anwesenden Bundesrates in die Luft zu sprengen."  Siebzehn Mann hätten sich freiwillig gemeldet, um die "entsetzliche Arbeit zu verrichten", Dynamit und Zünduhr befänden sich bereits in der Stadt, das Sprengmaterial reiche aus, "um ganz Bern zu vernichten".  ...
 
Ein Minister auf Reisen mit Journalisten
Mo, 28 Jan 2019 08:27:00 GMT - Zwischen dem 14. und 28. Januar 1979 besuchten der Schweizer Aussenminister Pierre Aubert und eine Delegation von Schweizer Regierungsvertretern fünf westafrikanische Länder. Die Reise, in Form und Umfang eine Neuheit in der Geschichte der Schweizer Diplomatie, wurde von einer grossen Gruppe von Journalisten begleitet. Dieses Video wurde für die Sendung "Panorama der Woche" des öffentlich-rechtlichen deutschsprachigen Schweizer Fernsehens (heute SRF) produziert.
 
Schätze unter dem Bundeshaus
Mo, 28 Jan 2019 07:37:00 GMT - Über 11'000 Kunstwerke hat das Bundesamt für Kultur im Rahmen der Kunstförderung angeschafft. Bis jetzt profitieren nur wenige von den Sammlungen. Jetzt sollen sie in digitaler Form der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
 
"Fremde Farben" im Süden der Schweiz
Sa, 26 Jan 2019 10:00:00 GMT - Wie halten Menschen, die in einem fremden Land leben, die Verbindungen zu ihrer alten Heimat aufrecht? Etwa, indem sie traditionelle Kleider von dort tragen. Das sorgt für einen bunteren Alltag in ihrer neuen Welt. Die Fotografin Flavia Leuenberger Ceppi hat dieses Phänomen in der Südschweiz eingefangen. Fast 30% der Bevölkerung im Kanton Tessin, südlich der Alpen, sind Ausländerinnen und Ausländer. Ausgehend von diesen statistischen Daten wollte die Fotografin Flavia Leuenberger Ceppi diese Realität dokumentieren, die trotz der Bezeichnung dieser Bevölkerungsgruppe als "die Ausländer" eine enorme Vielfalt aufweist. Mit der Porträtserie "Colori stranieri" ging Leuenberger Ceppi nicht nur auf die Suche nach den zahlenmässig wichtigsten Nationalitäten (Italien, Portugal, Deutschland und Serbien), sondern auch und vor allem nach Minderheiten. Es sind Bevölkerungsgruppen aus Ländern wie Nepal, Irak und der Mongolei, die sich, vielleicht mit noch grösseren Schwierigkeiten, im Tessin ...
 
"Alexia, Kevin & Romain", die Freiheit gegen alle Widerstände
Do, 24 Jan 2019 10:50:00 GMT - Der Schweizer Regisseur Adrien Bordone verfolgte mit seiner Kamera drei Jugendliche auf der Suche nach Autonomie. Für diese jungen Menschen mit Behinderungen ist der Weg ins Erwachsenenalter beschwerlich. "Alexia, Kevin & Romain" läuft am Sonntag im Wettbewerb der Solothurner Filmtage.  "Ich bin 17 Jahre alt, und ich bin ein Jugendlicher. Wenn ich 18 bin, werde ich die Klasse verlassen, und ich werde?" Romain bricht ab. Es ist schwierig, die Frage der Erwachsenen zu beantworten oder ihr gar einen Sinn zu geben. Sie haben ihn gefragt, was er später tun möchte. Der sanfte und heitere Blick des jungen Mannes offenbart die Qualen einer Zukunft, deren Konturen noch unklar sind. Wer ist noch nie auf die unvermeidliche Frage gestossen, der sich alle Jugendlichen auf der Welt stellen müssen? Wer hatte nie Angst vor den entscheidenden Weichenstellungen, die der Übergang zum Erwachsenenalter jedem und jeder auferlegt? Die Befragungen von Alexia, Kevin und Romain, drei jungen ...
 
Der Papst setzt auf Plastik
Sa, 19 Jan 2019 10:00:00 GMT - Die päpstliche Schweizergarde ist eine der bekanntesten militärischen Einheiten der Welt. Sie existiert seit über 500 Jahren. Die Uniform der Gardisten ist alles andere als modern, doch auch im Vatikan geht man zumindest technisch mit der Zeit: Die neue Kopfbedeckung kommt aus dem 3D-Drucker. Die mittelalterlich anmutenden Rüstungen der Schweizergardisten werden in Österreich von Hand geschmiedet. So war das bisher auch mit den Helmen. Fast zwei Kilo wiegt eine der metallenen Kopfbedeckungen. Doch damit hat es jetzt ein Ende. Die schwarzen Helme, welche die Gardisten zu Messen und ­feierlichen Empfa?ngen tragen, werden ersetzt. Die neuen Stücke kommen aus einem 3D-Drucker. Gefertigt werden sie in der Schweiz, in der Nähe von Stans. Marcus Risi, der Inhaber der Firma 3D-Prototyp, war an der Entwicklung des Projekts massgeblich beteiligt. Ein Original aus dem 16. Jahrhundert wurde gescannt, die Daten am Computer nachbearbeitet und schliesslich gedruckt. Inklusive der ...
 
Wie gross ist das Lawinen-Risiko in der Schweiz?
Mo, 14 Jan 2019 15:40:00 GMT - Nach starken Schneefällen am Wochenende gilt in den Schweizer Bergen die höchste Lawinen-Gefahren-Stufe. Welche Lawinenrisiken gibt es in der Schweiz und wie werden solche Gefahren überwacht und gebannt? Am Sonntag verschüttete eine Lawine vier Fahrzeuge auf einer Strasse im Kanton Uri. Die Insassen blieben unverletzt. Letzte Woche stürzte eine Lawine in ein Hotel eines Bergdorfs in der Ostschweiz. Drei Personen wurden leicht verletzt. Wie häufig sind Lawinen in der Schweiz? In den letzten 20 Jahren gab es durchschnittlich 100 gemeldete Lawinen pro Jahr, von denen Menschen betroffen waren. Im Durchschnitt starben jedes Jahr 23 Menschen bei Lawinen. Rund 90% der Verunglückten waren Schneesportler, die ausserhalb der gesicherten Pisten und Wege ums Leben kamen. In kontrollierten Gebieten (Strassen, Eisenbahnen, Gemeinden und gesicherte Skipisten) sank die Zahl der Opfer im Jahresdurchschnitt von 15 Ende der 1940er-Jahre auf weniger als 1 im Jahr 2010. Das letzte Mal, dass ...
 
Rivella ? Molke machts
So, 13 Jan 2019 10:00:00 GMT - Rivella ist das heimliche Nationalgetränk von Herr und Frau Schweizer. Erfunden wurde es von einem Juristen, bestehen tut es aus einem "Abfallprodukt". Die Geschichte einer besonderen Mischung. Begonnen hat alles 1951 in einem Badezimmer im Städtchen Rapperswil am Zürichsee. Ein junger Jurist namens Robert Barth übt sich als Zauberlehrling. Doch anders als in Goethes gleichnamigem Gedicht versucht er sich in seinem Selbstversuch nicht an einem Besen, sondern an einer Mixtur aus Mineralwasser, Kräuteraromen sowie dem aus Molke gewonnen Milchserum.  Dabei mag auch dieser Zauberlehrling immer wieder geklagt haben: "Nass und nässer wirds im Saal und auf den Stufen. Welch entsetzliches Gewässer!" Doch auch Robert Barth wird die Geister, die er rief nicht los. Die Möglichkeit aus der schon immer überflüssigen Molke - auch Schotte oder Sirte genannt - ein aromatisches Erfrischungsgetränk zu entwickeln, treibt ihn an.  Er besorgt sich ein bescheidenes Startkapital und geht auf die ...
 
Küchen im Wandel der Zeit
Do, 10 Jan 2019 13:42:00 GMT - Schweizer Küchen haben sich in den letzten hundert Jahren stark verändert. Sie sind Zeitzeugen der Industrialisierung ? und Moden unterworfen. Vom offenen Feuer zum zeitsparenden Gasherd, gefolgt von der platzsparenden Einbauküche bis hin zur offenen Kochinsel inmitten eines Raumes: Anhand der Küche kann man die Geschichte eines Jahrhunderts schön aufzeigen. Eine kleine Zeitreise in Bildern.
 
Ein Schweizer im Mekka der Gegenwartskunst
Di, 8 Jan 2019 11:30:00 GMT - Der Schweizer Gianni Jetzer, Kurator eines der wichtigsten amerikanischen Museen für zeitgenössische Kunst, lebt seit 12 Jahren in New York, "der Hauptstadt des Kunstmarkts". Gianni Jetzer war mehrere Jahre Direktor des Swiss Institute in New York. Für die Art Basel schuf er (bereits zum sechsten Mal) den Bereich Unlimited, den Raum für monumentale Skulpturen, Videoprojektionen, Live-Performances und Wandmalereien. Und seit einigen Jahren ist er "Curator-at-Large" im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, D.C., dem vielleicht wichtigsten amerikanischen Museum für zeitgenössische Kunst. Dort hat er bereits drei verschiedene Ausstellungen organisiert. Von der kleinen Schweiz in die USA, wo er Ausstellungen und Anlässe organisiert, die zu den berühmtesten der Welt gehören ? Gianni Jetzer hat es geschafft, wie es so schön heisst. Aber was genau macht ein Kurator? Wie und warum entscheidet er sich, bestimmte Künstler auszustellen? Wie gewinnt man Besucher für ein ...
 
Wo sich Touristen mit Licht bezaubern lassen
Do, 3 Jan 2019 15:33:00 GMT - Lichtshows erweisen sich als eine beliebte und effektive Möglichkeit, Touristen in die Schweiz zu locken. Seit 2013 haben die Initiatoren des Zauberwald Lenzerheide in der Südostschweiz Lichtinstallationen, Essen und Musik zu einem multisensorischen Erlebnis kombiniert. Die letzte Ausgabe zog in nur zwei Wochen 45'000 Besucherinnen und Besucher an. Die Stadt Genf hat mit dem Geneva Lux Festival (29. November bis 13. Januar) eine ähnliche Anziehungskraft. In der diesjährigen Ausgabe werden 25 Werke der Öffentlichkeit vorgestellt, die einen imaginären Weg zur Wiederentdeckung der Stadt bieten. Seit 2017 veranstaltet der Kurort Bad Ragaz eine Lichtshow, die sechs Monate im Jahr dauert. Das Festival Light Ragaz begann in der Tamina-Schlucht. Seit diesem Winter wurde es erweitert, um die Stadt Bad Ragaz einzubeziehen. Der berühmte Kurort hatte in den letzten Jahren einen Rückgang der Gästezahlen zu verzeichnen. Die Organisatoren des Lichtfestivals versprechen sich von ihrem Angebot ...
 
Was wollen wir? Und wie schnell?
Do, 3 Jan 2019 13:00:00 GMT - Die Schweiz strahlt aus. Aber sie ist auch vielen Einflüssen von aussen unterworfen. Weltwirtschaft, globale Veränderungen und die EU geben das Tempo an. In diesem Rahmen wählt das Land ein neues Parlament. Es wird eine Wahl zwischen Mitgehen und Hierbleiben. Teil 2 unseres Jahresausblicks. Unsere fünf Fragen ans Jahr 2019: 1.    Mit wem gehen wir? Jeder für sich: Ein Trend erfasst die Schweiz. Die Schweizer Aussenpolitik setzt traditionell auf Diplomatie und Neutralität: gute Dienste, Dialog, globale Vernetzung und internationales Genf. Die Schweiz steht für Multilateralismus. Doch Multilateralismus und Dialog haben schon bessere Zeiten gesehen. Die Zeichen stehen auf Richtungswechsel: Protektionistische und gehässige Töne sind im Aufwind. Ein Jeder-für-sich herrscht bis in die höchsten politischen Etagen. Dieser Trend strahlt auch auf die Schweiz aus. Der UNO-Migrationspakt, ein von der Schweiz mitausgearbeitetes Projekt, wurde im Parlament heftig attackiert. 2019 wird ...
 
Ueli Maurer ? ein Bundesrat hat wieder Spass am Regieren
Di, 1 Jan 2019 14:00:00 GMT - Ab 1. Januar 2019 ist Finanzminister Ueli Maurer neuer Bundespräsident der Schweiz. Das Amt macht den 68-jährigen Zürcher zum Kopf der Regierung ? ist aber turnusgemäss nur auf ein Jahr beschränkt. Mit einem Glanzresultat wählte das Schweizer Parlament am 5. Dezember 2018 Ueli Maurer zum Bundespräsidenten: 201 von 209 Mitglieder von National- und Ständerat (grosse und kleine Kammer) gaben Maurer ihre Stimme.  Der letzte Bundespräsident mit solch einem klaren Resultat war Jean-Pascal Delamuraz ? und das war im Jahr 1989. Gefühlsausbruch Das sorgte bei Ueli Maurer für schon fast überschwängliche Freude. "Politik muss Freude und Spass machen", rief er in seiner Dankesrede den Mitgliedern der beiden Räte zu. 2013, in seinem ersten Präsidialjahr, hatte es noch anders getönt: Zu viele repräsentative Termine, zu viele Reisen ins Ausland, hatte Maurer damals geklagt. In der Schweiz hat der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin nicht mehr politische Macht als die sechs ...
 
Eine Schweizerin revolutionierte die italienische Grafik
Mo, 31 Dez 2018 14:30:00 GMT - Die Welt des Designs und der Grafik war bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg vorwiegend eine männliche. Doch es war eine Frau, welche die italienische Ästhetik des Wirtschaftsbooms revolutionierte: die Schweizerin Lora Lamm. Achtzig Jahre nach ihrer Geburt ist ihr Stil immer noch aktuell. Gegenwärtig wird sie an der Triennale di Milano gefeiert. Die 1938 in Arosa im Kanton Graubünden geborene Lora Lamm absolviert eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule und an der Hochschule der Künste in Zürich, wo auch ein anderer Schweizer Designer studiert, der später gleichzeitig südlich der Alpen tätig sein sollte: Max Huber. Und wie Huber beginnt Lamm ihre Karriere in Mailand, das zwischen den 1950er- und 60er-Jahren nach dem Krieg und inmitten eines Wirtschaftsbooms zur wirtschaftlichen und kulturellen Hauptstadt Italiens wurde. 1953 findet sie einen Job im Studio Boggeri, einem Bezugspunkt für die damaligen Kreativen (alles Männer, ausser der Anita Klinz aus Istrien). Diese Erfahrung ...
 
Was wünschen Sie sich fürs 2019?
So, 30 Dez 2018 10:30:00 GMT - Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist der Moment zu überlegen, was man im kommenden Jahr besser oder anders machen sollte. Was bringt 2019? Welche Vorsätze und welche Wünsche haben die Schweizer für ein neues Kapitel und ein neues Jahr? Swissinfo.ch ist in Zermatt auf die Strasse und hat gefragt: Was wünschen sie sich fürs 2019?    
 
Ein Jahr im Windschatten des Bundespräsidenten
Sa, 29 Dez 2018 10:00:00 GMT - Alain Berset gibt Ende 2018 turnusgemäss das Schweizer Bundespräsidium ab. Im vergangenen Jahr wurde er von einem jungen Fotografen begleitet. Dieser hatte sich eine Aufgabe gestellt: Konsequent aus dem Blickwinkel des Magistraten zu fotografieren.  Von Alain Bersets Amtszeit als Bundespräsident 2018 bleibt ein Bild ganz besonders in Erinnerung: Wie er vor dem UNO-Hauptsitz in New York auf dem Bürgersteig sitzt und Akten studiert. Wohl noch nie ging das Bild eines Schweizer Bundesrats so um die Welt wie Berset's "Strassenbild".  Was für ein bescheidener Präsident, staunten Menschen in aller Welt. Dabei wurde das Foto nicht inszeniert. Geschossen hat es ein unabhängiger Agenturfotograf.  Darauf kommt der Schweizer Bundespräsident dermassen unkompliziert und relaxt herüber, dass das Foto weltweit zur besten Werbung für die Schweiz und ihre Regierung wurde. Bad im Volk Genau solche Effekte wollte der junge Fotograf Nicolas Brodard vermeiden. Ihn interessierte Bersets Funktion, ...
 
Wer ist Frieda Hauswirth? Eine Spurensuche
Fr, 28 Dez 2018 09:30:00 GMT - Als die eine 88-jährig starb, war die andere noch nicht einmal geboren. Und doch haben die beiden Schweizerinnen etwas gemeinsam: das Interesse an Indien. Masterabsolventin Claire Louise Blaser auf den Spuren der heute weitgehend vergessenen Schriftstellerin, Malerin und Anti-Kolonialistin Frieda Hauswirth. Claire Louise Blaser 1992: Geboren in Bern Sept. 2012 ?Juli 2016 Universität Lausanne: Bachelor in südasiatischen Sprachen und Kulturen Sept. 2016 ? Sept. 2018 School of Oriental and African Studies (SOAS), Universität London Aug. 2017 ? Dez. 2017 als Deutschlehrerin in New Delhi, Indien 2018: Masterarbeit in "Religion in Global Politics" zum Thema "Solidarität und Säkularität in der Kolonialzeit: eine Inszenierung von Frieda Hauswirths antikolonialem Feminismus" Ab Februar 2019: Halbjähriges Praktikum in der Schweizer Botschaft in Islamabad, Pakistan "Sie war eine mutige, eigenwillige, kreative und   intellektuelle Frau, die gegen alle Konventionen ihrer Zeit ...
 
2018 in Zahlen ? von Federer bis zu brennenden Schneemännern
Do, 27 Dez 2018 09:30:00 GMT - Fast jeder von swissinfo.ch veröffentlichte Artikel enthält einen Prozentsatz, ein Alter, einen Geldbetrag oder eine andere Zahl. Hier eine Zusammenfassung einiger der interessantesten Statistiken, die 2018 erschienen sind. Januar 20 Was für ein Ergebnis! Der Schweizer Tennisspieler Roger Federer gewinnt seinen 20. Grand-Slam-Titel und erweitert damit seinen Rekord, als er zum sechsten Mal die Australian Open Trophy holt. Im Februar kehrt er im Alter von 36 Jahren an die Spitze der Weltrangliste zurück. Februar 80 Vor genau 80 Jahren ? oder otganta ? wurde das Rätoromanische zur vierten Schweizer Landessprache, nachdem 92% der Schweizer Stimmberechtigten dafür votiert hatten. Zum Jahrestag dieser Abstimmung fordert die rätoromanische Lobby die Anerkennung der gesamten Schweiz als Territorium der vierten Landessprache. Im Jahr 2018 erscheint auch der weltweit erste professionelle Spielfilm in rätoromanischer Sprache. März 71.6 In einer weltweit beachteten nationalen ...
 
So sahen Schweizer Karikaturisten das Jahr 2018
Mi, 26 Dez 2018 13:30:00 GMT - Der Hitzesommer, selbstherrliche Präsidenten hüben und drüben, das gespannte Schweizer Verhältnis zur Europäischen Union: So haben Schweizer Karikaturisten das Jahr 2018 mit spitzer Feder kommentiert. "Der garantiert humorvollste Jahresrückblick!", wie das Berner Museum für Kommunikation schreibt, lässt die grossen Themen des vergangenen Jahres nochmals Revue passieren. In der Ausstellung "Gezeichnet 2018" sind aktuelle Werke von 48 Schweizer Pressezeichnerinnen und -zeichnern zu sehen. Die Ausstellung hat den Anspruch, die kulturellen Grenzen der vier Sprachregionen der Schweiz zu überwinden. Der gezeichnete Jahresrückblick findet bereits zum elften Mal statt und ist noch bis am 10. Februar 2019 zu sehen. Seit 2012 wird zum Ende der Ausstellung auch ein Publikumspreis vergeben. Besucherinnen und Besucher sind deshalb dazu aufgerufen, ihre Karikatur des Jahres zu wählen.
 
Im Zeichen der Energie
Mi, 26 Dez 2018 09:30:00 GMT - Manche pflügten voller Tatendrang hindurch, andere quälten sich eher mühsam durch die sommerliche Hitze. Ein Rückblick auf das ausgehende Jahr 2018 in kraftvollen Bildern. Soviel ist klar. Die Sonne verschonte uns nicht mit Energie: Der Sommer war heiss, lang und trocken. Die Wasserstände der Schweizer Flüsse und Seen waren tief und die Hitze führte zu hohen Wassertemperaturen und noch intensiverer Gletscherschmelze in den Hochalpen als ohnehin schon.  Kraftvoll angestiegen ist während der Hitzeperiode der Umsatz von Mineralwasser und Bier. Die Freibäder waren überfüllt mit Badenden, die sich erfrischen wollten. Auch die Bergregionen haben von der Hitzewelle profitiert, da die Menschen in Bergseen und kühlen Schluchten Erfrischung suchten. Hitzige Kämpfe und Wahlen Hitzige Abstimmungskämpfe prägten das Jahr. Engagiert wurden die Kampagnen zur "No Billag" und der "Selbstbestimmungsinitiative" geführt. Das Stimmvolk lehnte die Initiative zur Abschaffung der Rundfunkgebühren im ...
 
Adventskalender
Mo, 24 Dez 2018 10:00:00 GMT -
 
Kinderbücher als Kassenschlager
Mi, 19 Dez 2018 07:30:00 GMT - Die Buchbranche steht in der Schweiz schon seit Jahren unter Druck. Eine Ausnahme bildet das Segment der Kinderbücher. Dank Klassikern aber auch neuer Ideen wächst dieser Markt jährlich um mindestens 1%.
 
Das sind die meistgesuchten Schweizer auf Google
Mo, 17 Dez 2018 15:45:00 GMT - Was Schweizerinnen und Schweizer beschäftigt, geht aus dem Jahresrückblick von Google hervor. Die drei Podestplätze gehen an die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Er polarisierte an der Fussball-WM: Platz 1 für Stürmerstar Xherdan Shaqiri. Auch der Nati-Trainer stiess auf grosses Interesse: Platz 2 für Vladimir Petkovic. Traumpaar des Sports: Platz 3 für den Kämpfer der Nationalmannschaft Valon Behrami... ... und Platz 4 für seine grosse Liebe, die Skirennfahrerin Lara Gut-Behrami. Platz 5 für ein TV-Sternchen: Bacholorette Adela Smajic. Sie ist die Tochter von Ex-FC-Basel Profi Admir Smajic. Der umstrittene Genfer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan landet auf dem Rang 6.  Danach folgen auf den Positionen sieben bis zehn erneut vier Fussballer: Yann Sommer, Granit Xhaka, Breel Embolo und Ivan Rakitic.  Die Google-Rubrik "Skandale und Aufreger" führt Herzogin Meghan Markle vor dem Stichwort "Bitcoin" an.  Google erstellt die ...
 
Die Schweiz nach Sonnenuntergang
Sa, 15 Dez 2018 10:00:00 GMT - Tagsüber rückt Fotograf Dominic Büttner für seine Kundschaft die Dinge ins rechte Licht. Nachts ist er in eigener Sache unterwegs. Davon zeugt sein Projekt "Dreamscapes". Büttner arbeitet für renommierte Schweizer Firmen und Organisationen und hat schon zweimal das offizielle Bundesratsfoto realisiert hat ? dies jeweils gemeinsam mit der Fotografin Béatrice Devènes. Es werde Licht Nach Sonnenuntergang steht Dominic Büttner der Sinn nach Anderem. Er sucht sich Unorte, an denen man selbst tagsüber nicht verweilen würde. In absoluter Dunkelheit stellt er seine Kamera auf, drückt den Auslöser und marschiert mit einer grossen Lampe in der Hand ins eigene Bild. Vom Fotografen selbst bleibt nur die geisterhafte Spur seiner Gummistiefel. Man ist sich bei seinen Lichtmalereien nie ganz sicher: Ist es ein Wunderland ? oder ein Albtraum? Der Dunkelheit nachhelfen Büttner hat auch Traumlandschaften in Japan, Deutschland oder Italien gefunden. Aber Unorte sind weltweit Unorte, ...
 
Schweizer Wörterbuch "Made in China"
Fr, 14 Dez 2018 15:30:00 GMT - Seit Anfang Dezember 2018 sind die ersten 13 Bände des rätoromanischen Wörterbuchs online verfügbar. Eine Leistung, die nur durch Auslagerung nach China möglich war. Das Wörterbuch "Dicziunari Rumantsch Grischun" existiert seit dem 16. Jahrhundert auf Papier. Die Webversion wurde nun von sechs Frauen in China in Rekordzeit abgetippt, obwohl sie kein einziges Wort davon verstehen. Zu teuer in der Schweiz Projekt-Leiter Ursin Lutz spricht von einem Meilenstein in der Geschichte des Idioms. Die Digitalisierung erforderte sechs Jahre Arbeit und musste in China erfolgen, erklärt Lutz: "Wenn wir das in der Schweiz oder in Europa machen müssten, hätten wir es uns nicht leisten können." Fünf Idiome mit Unterdialekten Rätoromanisch wird im Kanton Graubünden gesprochen. Es gibt fünf Schriftsprachen mit jeweils eigenen Unterdialekten. Neben Deutsch, Französisch und Italienisch gehört Rätoromanisch zu den vier Landessprachen der Schweiz. Obwohl nur 0,5% der Schweizer Bevölkerung ...
 
Jodeln kann man jetzt in der Schweiz studieren
Mi, 12 Dez 2018 10:00:00 GMT - Jodeln hat einen langen Weg zurückgelegt, seit es Hirten verwendeten, um ihre Tiere zu rufen oder zwischen den Alpendörfern zu kommunizieren. Wer einem Jodelclub beitreten will, von dem wird erwartet, zuerst Gesangsunterricht zu nehmen. Jetzt geht die Hochschule Luzern einen Schritt weiter und bietet einen Bachelorstudiengang mit dem Schwerpunkt Jodeln an. Der mehrstimmige Gesang ohne Text, der zur traditionellen Schweizer Musik gehört, kann in Kursen des Eidgenössischen Jodler-Verbands gelernt werden. swissinfo.ch besuchte einen Anfängerkurs in Emmenbrücke, Kanton Luzern, um herauszufinden, wie man das Jodeln erlernt. Diese Gruppe trainiert seit fünf Kursabenden unter der Leitung von Ursula Gernet, einer Solojodlerin und Chorleiterin. Die meisten Schüler und Schülerinnen hatten schon vor Kursbeginn ein gutes Verständnis für das Jodeln, weil sie den traditionellen Gesang bereits von ihren Eltern gelernt hatten. Auch an der Fachhochschule Luzern rückt Jodeln ins Zentrum. Seit ...
 


Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
Rundschreiben Nr. 7/2018 (16.10.2018)
Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
Willkommen ::: News & Aktuelles ::: RSS-Feed ::: Impressum | Datenschutz