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Arbeitslosengeld: EU verärgert Schweiz und Grenzgänger
Mi, 18 Jul 2018 09:30:00 GMT - In Zukunft sollen EU-Grenzgänger Arbeitslosengeld von dem Land erhalten, in dem sie arbeiteten, statt wie bisher von ihrem Wohnsitzland. Diese Ankündigung der EU schlug nicht nur in der Politik wie eine Bombe ein; auch die am stärksten Betroffenen stehen dieser Reform nicht positiv gegenüber. Jeden Tag kommen gegen 320'000 europäische Grenzgängerinnen und Grenzgänger zur Arbeit in die Schweiz. Verlieren sie heute ihre Stelle, erhalten sie die Arbeitslosenentschädigung von ihrem Wohnsitzland. Mit der neuen EU-Sozialversicherungs-Regelung wären Grenzgänger, die ihre Stelle in der Schweiz verlieren, in Zukunft auf Hilfe der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angewiesen, und die Schweiz müsste für ihre Arbeitslosenentschädigung aufkommen. Die geplante EU-Reform könnte die Schweiz pro Jahr bis zu einer Milliarde Franken kosten. Sie wirft aber auch viele weitere Fragen auf. + Wer bezahlt künftig für arbeitslose Grenzgänger? Ab wann gelten die neuen Regeln? Um in Kraft zu ...
 
Erste Bestandesaufnahme der Schweiz vor der UNO zur Agenda 2030
Mi, 18 Jul 2018 06:15:00 GMT - Die Schweiz gilt als Musterschülerin in Bezug auf die Umsetzung der Agenda 2030 und deren 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Bundesrätin Doris Leuthard hat vor der UNO in New York erstmals über den Stand der Dinge informiert. Dabei zeigt sich: Automatisch bleibt man nicht Klassenbeste. Leuthard erklärte vor der UNO wie weit die Schweiz bei der Umsetzung der Agenda 2030 ist. In der Schweiz stiess der Länderbericht im Vorfeld auf teilweise harsche Kritik der Zivilgesellschaft. Im Länderbericht der Schweiz an die UNO zog die Regierung eine mehrheitlich positive Zwischenbilanz. In ihrer Präsentation erklärte Leuthard, dass die Schweiz bei vielen Zielen, etwa zu Gesundheit, Bildung, Energie, Beschäftigung, Infrastruktur und Innovation, so wie beim Ziel 16 (friedliche und inklusive Gesellschaften), auf gutem Weg sei. Sie nannte aber auch Bereiche, bei denen in der Schweiz Handlungsbedarf besteht, zum Beispiel im Umgang mit dem nicht-nachhaltigen Ressourcenverbrauch ...
 
Worin ist die Schweiz Weltmeisterin?
Di, 17 Jul 2018 12:00:00 GMT - Die Welt des Fussballs hat mit Frankreich einen neuen Weltmeister. Halb so wild für die Schweiz: Es gibt andere Disziplinen, in denen niemand dem kleinen Land im Herzen Europas etwas vormacht. Fragt man Schweizer, worin die Schweizer Weltmeister sind, antworten die meisten: im Schokolade machen. Das war auch bei der #Wochenfrage in der zweisprachigen Stadt Biel/Bienne so. Auch die Klischees wurden genannt: Käse, Roger Federer und Wintersport.  Bekannt ist auch, dass kaum eine andere Nation mit vergleichbarem Eifer Müll trennt und Recycling betreibt. Aber Weltmeister im Reklamieren? Eine Passantin in Biel ist davon überzeugt: niemand beschwere sich so meisterlich wie die Schweizer. Um zu wissen, wo die Schweizer ihre eigenen Stärken sehen, ist swissinfo.ch diese Woche in Biel auf die Strasse gegangen.
 
Vorzüge des Ballungsraums Genf in einer bewegten Welt
Di, 17 Jul 2018 09:00:00 GMT - Pierre Maudet, der neue Präsident der Kantonsregierung, überwacht die Entwicklung des Grossraums Genf und des internationalen Genf. Dieser alte Fuchs der Lokalpolitik skizziert, wie das Wachstum des französisch-schweizerischen Ballungsraums organisiert und wie dessen internationale Rolle gestärkt werden kann. Bei den Kantonswahlen im April dieses Jahres wurde die politische Landschaft in Genf heftig durchgerüttelt. Die rechtskonservativen Parteien und die Unabhängigkeitsbewegungen büssten zugunsten der anderen Parteien Wählerstimmen ein. Politik im Blut Pierre Maudet, geboren am 6. März 1978, leitete das Jugendparlament der Stadt Genf im Alter von 15 Jahren. Von 2005 bis 2015 war er Vorsitzender der Eidgenössischen Kommission für Kinder und Jugend. Gleichzeitig leitete er drei Jahre lang die Freisinnige Partei (FDP.Die Liberalen) von Genf. Nach seiner Wahl in das Parlament der Stadt Genf trat er 2007 in die Stadtregierung ein und wurde 2011 Bürgermeister. 2012 wurde er in ...
 
War die "Geheimarmee" der Schweiz legal?
Mo, 16 Jul 2018 07:54:00 GMT - Die Gerüchte um die sogenannte P-26 verstummen bis heute nicht, obwohl es 28 Jahre her ist, dass diese enttarnt wurde. Als "Geheimarmee mit geheimen Bunkerbüros" ging sie in die Geschichte ein. Nun stellt ein Historiker die politische Aufarbeitung in Frage. Er lanciert mit seiner Dissertation die Diskussion um die P26 neu. Seiner Ansicht nach handelte es sich nicht um eine private Geheimarmee, sondern um eine Abteilung der öffentlichen Verwaltung.
 
Neuer Teilchenbeschleuniger soll CERN noch mehr Einblick bringen
Sa, 14 Jul 2018 09:00:00 GMT - Der weltweit grösste Teilchenbeschleuniger (LHC) am CERN bei Genf wird massiv ausgebaut. Das Ziel: Der LHC soll bis 2026 noch leistungsfähiger werden, um ? so die Hoffnung ? weitere Erkenntnisse über die Physik und das Wesen der Materie zu erschliessen. Der Large Hadron-Collider (LHC) am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) befindet sich in einem 27 Kilometer langen Ringtunnel; dieser verläuft rund 100 Meter unter der Erde im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich. Der Auftakt zum Ausbau des Teilchenbeschleunigers zum High-Luminosity LHC (HL-LHC) wurde Mitte Juni in beiden Ländern mit einer offiziellen Zeremonie markiert. Was ist der LHC? Im unterirdischen LHC, dem weltweit leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger am CERN bei Genf lassen Physiker seit 2010 Teilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen. Warum? Diese hochenergetischen Protonenkollisionen, mit denen die Physiker die ersten Nanosekunden nach dem Urknall simulieren, sind von ...
 
Hochsaison bei Zwangsheiraten
Fr, 13 Jul 2018 06:30:00 GMT - Im Sommer, wenn junge Ausländerinnen und Ausländer aus der Schweiz in ihrer Heimat Ferien machen, werden sie oft zwangsverheiratet. Die zuständige Fachstelle hat vor den Sommerferien ausserordentlich viele Anfragen von Hilfe-Suchenden.
 
Rote Linien sind keine toten Linien
Do, 12 Jul 2018 08:00:00 GMT - Die Schweizer Politik hat diesen Sommer eine harte Nuss zu knacken. Die EU verlangt den freien Markt, auch bei den Löhnen. Die Schweiz will der EU zwar gefallen, aber ihr hohes Lohnniveau um jeden Preis absichern. Es ist kompliziert! Doch es gibt einen bewährten Lösungsansatz: verhandeln! Drei übergeordnete Ziele hat der Schweizer Bundesrat bis zu den Wahlen 2019: ?  die Unternehmenssteuer neu gestalten, ?  die Rentenreform um mindestens einen wichtigen Schritt voranbringen, ?  und die Zukunft der Bilateralen sichern. Die beiden ersten Vorhaben scheiterten am Referendum. Die Allianzen der Befürworter hatten für die parlamentarische Mehrheit gereicht, nicht aber für die in der Volksabstimmung. Rasche Siege haben ihren Preis Politologe Manuel Fischer beschreibt in seiner Dissertation zu "Entscheidungsstrukturen in der Schweizer Politik des 21. Jahrhunderts" den Grund für Blockaden: Die Grosswetterlage bevorzugt das Gegeneinander, den politischen Wettbewerb ? und ...
 
"Wie sehen Sie das mit den Doppelbürgern?"
Mi, 11 Jul 2018 13:00:00 GMT - Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbands spaltet mit seiner Aussage das Land: "Man müsste sich vielleicht fragen: Wollen wir Doppelbürger?" Eine heikle Frage, wie auch Passanten in Schaffhausen finden. Der Satz des Schweizer Fussballfunktionärs Alex Miescher fiel, nachdem die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft an der WM ausgeschieden war. Zuvor hatten die Schweizer Fussballspieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka nach ihren Toren mit den Händen den albanischen Doppeladler geformt. Die Beiden sind, wie die meisten Spieler im Schweizer Nationalteam, Doppelbürger.  Inzwischen zieht die Debatte Kreise über den Sport hinaus. Neben dem Schweizer noch einen zweiten Pass zu haben, ist in der Schweiz seit 1992 erlaubt. 570'000 der 775'000 Auslandschweizer sind Doppelbürger. In der Schweiz selbst leben 900'000 Doppelbürger, ein Grossteil davon sind Menschen, die nach der Einbürgerung auch ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit behalten haben.  Politische Vorstösse gegen ...
 
Nigeria, eine Quelle der Inspiration für Netzneutralität?
Mi, 11 Jul 2018 09:27:00 GMT - Seit die USA die Netzneutralität abgeschafft haben, ist die Debatte über das freie Internet auch in der Schweiz entbrannt. In Nigeria konnten Aktivisten die Verankerung der Netzneutralität in einem Gesetz erreichen. Ein zentrales Thema für den afrikanischen Kontinent. In einer Welt ohne Internet-Neutralität könnte das Surfen im Amazon-Online-Shop viel schneller sein als der Besuch der Seite eines lokalen Kleinanbieters. Zugangsprovider hätten mit anderen Worten die Möglichkeit, die Ströme nach eigenem Ermessen zu steuern. Es stünde ihnen frei, gegen Entgelt einen schnelleren Zugang zu bestimmten Websites zu gewähren oder von den Inhalte-Anbietern für eine rasche und qualitativ hohe Datenübertragung Extragebühren zu verlangen. Ein System, das die Kleinsten bestraft, die nicht über die Mittel der vier Internet-Riesen Google, Apple, Facebook und Amazon verfügen, um den Breitbandzugang zu ihren Websites zu gewährleisten. Diese Welt, die den Weg für eine Zweiklassengesellschaft im ...
 
Nationalsender soll sich der Digitalisierung anpassen
Mi, 11 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR soll weiterhin einen umfassenden Service Public anbieten. Der Bundesrat will das heutige Modell nicht auf den Kopf stellen, aber an die digitalen Verhältnisse anpassen. Das Angebot müsse dort sein, wo das Publikum sei ? also auch im Internet, sagte Medienministerin Doris Leuthard am Freitag vor den Medien in Bern. Vor allem junge Menschen wendeten sich zunehmend von den klassischen Medien ab. Das Ziel müsse es sein, sie zu erreichen. Der Service public sei in einer direkten Demokratie besonders wichtig, sagte sie. Mittelfristig will der Bundesrat deshalb das heutige Radio- und Fernsehgesetz in ein Gesetz über elektronische Medien umwandeln. Konkrete Vorschläge wird er laut Leuthard voraussichtlich 2018 vorlegen. Entwicklung zulassen Heute gelten Beschränkungen für die SRG SSR im Internet, damit diese nicht Private konkurriert. Die Herausforderung bestehe darin, dem gebührenfinanzierten Service public ausreichend ...
 
Krempelt Google nun Zürich um?
Fr, 6 Jul 2018 11:47:00 GMT - Digitalisierung und Tech-Boom verändern das Gesicht von Städten. Der Zuzug von Tech-Start-ups vertreibt in der Regel Künstler, Kleingewerbler und Ausländer. Droht auch Zürich ein solches Szenario? Mit mehr als 2400 Mitarbeitenden aus 85 Nationen ist Zürich heute der grösste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Google ausserhalb den USA. 2017 bezog das Unternehmen zusätzlich zum bisherigen Standort neue Büros direkt beim Hauptbahnhof. Damit schaffte es Platz für 5000 Mitarbeitende. Auch Apple und Facebook/Oculus bezogen in den letzten Monaten Büros an zentraler Lage in Zürich. Zwar sind die Schweiz-Teams der Tech-Riesen aus dem Silicon Valley noch verhältnismässig klein, doch Zürichs Anziehungskraft für die Digitalökonomie wuchs in den vergangenen Jahren stark an. Wie in anderen europäischen Städten, trägt der Tech-Boom auch in Zürich zum Wandel von einstigen Arbeiterquartieren bei. Am besten sichtbar ist dies an der Langstrasse im Kreis 4: Kleingewerbe, Kneipen und ...
 
Was tun gegen zunehmende Vergewaltigungen im Krieg?
Mi, 4 Jul 2018 09:00:00 GMT - Vergewaltigungen als Kriegswaffe sind auf dem Vormarsch: Dies das traurige Fazit von Expertinnen und Spezialisten an einer Konferenz in Genf. Die schweizerische Organisation Trial International, die das Treffen organisierte, kämpft zusammen mit der Schweizer Diplomatie gegen die Straflosigkeit für Täter in Syrien, Myanmar, der Demokratischen Republik Kongo oder Libyen. Was Céline Bardet, Gründerin der Nichtregierungs-Organisation "We are not weapons of war" (Wir sind keine Kriegswaffen), sagt, muss erschüttern: "Es gibt heute keinen Konflikt in der Welt, in der Vergewaltigung nicht als Waffe eingesetzt wird. Es ist eine extrem wirksame Kriegswaffe, mit vielen Auswirkungen, die nicht nur das Opfer direkt, sondern auch dessen Familie und die Gemeinschaft als Ganzes treffen." Und weiter: "Da die Täter solcher Gräueltaten die Regel straflos bleiben, wird sie umso mehr eingesetzt." Mit rund 50 anderen Aktivistinnen und Spezialisten hat Bardet Mitte Juni 2018 an einem Treffen in Genf ...
 
Iran und die Schweiz bekräftigen Atomabkommen
Mi, 4 Jul 2018 06:18:00 GMT - Der iranische Präsident Hassan Rohani und Bundespräsident Alain Berset bekräftigten am Dienstag in Bern ihre Absicht, am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten. Rohani befindet sich noch heute Mittwoch in der Schweiz, die als Schutzmacht die konsularischen und diplomatischen Interessen der USA im Iran vertritt. ???????
 
Weltparlament: Schweizer Vorschlag zur Lösung der UNO-Krise
Di, 3 Jul 2018 12:00:00 GMT - UNO-Menschenrechtsrat, effizientere Verwaltung, Efforts für Frieden und Sicherheit, Anstoss eines globalen Migrationspaktes: Die Schweiz ist innerhalb der UNO sehr aktiv, was Reformen und neue Projekte betrifft. Nun liegt ein neuer, "revolutionärer" Vorschlag auf dem Tisch: ein Weltparlament. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Es ist Daniel Jositsch, der die Vision eines Weltparlaments in der Schweiz auf die politische Bühne bringt. Der Strafrechtsprofessor aus Zürich, der für die Sozialdemokraten in der kleinen Kammer des Schweizer Parlaments sitzt, hat einen entsprechenden Vorstoss angekündigt. Darin fordert Jositsch die Schweizer Regierung auf, die Schaffung eines Weltparlaments zu prüfen. Das laut ihm "revolutionäre" Projekt könnte dazu beitragen, die seit Jahren ...
 
Pouletflügeli haben ihn politisiert
Di, 3 Jul 2018 09:00:00 GMT - Nicolas Eichenberger ist Präsident der Jungsozialisten JUSO von Basel-Stadt. Er lebt vegan und arbeitet als Tontechniker im Bundeshaus in Bern. Wenn er arbeite, sehe er aus wie ein Jungfreisinniger, lacht der 28-jährige: "Dann habe ich Gel im Haar und trage einen Anzug." An den Dresscode des Bundeshauses muss sich der Jungpolitiker halten, auch wenn er selber vor Ort gar nicht politisiert. "Ich bin ausgebildeter Audiotechniker und bin mit meinem Team dafür zuständig, dass die Beschallung der Parlamentsräume funktioniert und dass das Gesagte per Audiospur an Fernsehen und Radio weitergeht."  Zurzeit absolviert Nicolas Eichenberger seinen Zivildienst auf der geschlossenen Abteilung der Universitären Psychiatrischen Klinik Basel. Daneben leitet er die abendlichen Sitzungen der Jungpartei. "Ich träume von einer Welt, die weniger auf Gewinn getrimmt ist. Und in der alle ihr Recht haben. Nicht nur wir Menschen, sondern auch Tiere", sagt er.    
 
"Fair-Food-Initiative unnötig"
Di, 3 Jul 2018 07:00:00 GMT - Die Grünen wollen mit ihrer "Fair-Food-Initiative" den Bund zur Förderung von Lebensmitteln verpflichten, die umweltschonend, tierfreundlich und fair hergestellt werden. Der Bundesrat teilt die Anliegen der Initiative, hält sie aber für unnötig.
 
"Der Iran lechzt nach europäischer Kultur"
Mo, 2 Jul 2018 09:09:00 GMT - Kaum einer kennt den Iran besser als Philippe Welti. Der Ex-Botschafter in Teheran findet Trumps Abkehr vom Iran unerhört. Die Schweiz müsse kulturell reagieren, sagte er kürzlich im Interview mit der "Schweizer Illustrierten". Die Kunst, Geschichten zu erzählen, ist im Orient weitverbreitet. Auch der ehemalige Schweizer Botschafter im Iran, Philippe Welti, 69, hat diese Gabe. Er holt aus, geht weit zurück. "Meine Familie sagt immer: 'Fass dich kurz!' Falls ich abschweife, entschuldige ich mich ? aber ich verspreche, ich mache es wieder", sagt er und lacht. Herr Welti, wann waren Sie das letzte Mal im Iran? Im Februar als Präsident der Wirtschaftskammer Schweiz-Iran, beim ersten Treffen des Gemischten Ausschusses. Es war ein sehr gutes Treffen. Worum ging es? Um die Umsetzung des Handelsvertrags mit der Schweiz ? an dessen Entstehung ich beteiligt war. Eine lustige Erinnerung! Als ich während meiner Botschafterzeit 2005 in der Schweiz Skiferien machte, bekam ich ein Telefon ...
 
"Wissenschaft ist das Hirn, Fotografie aber das Herz"
So, 1 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Naturfotografin Daisy Gilardini stammt aus dem Tessin und lebt heute in Kanada. Dieses Jahr wurde die 50-Jährige vom Magazin "Canadian Geographic" zur "Photographer-in-residence" (Hausfotografin) erkoren. Die gelernte Buchhalterin fotografiert besonders gerne Tiermotive der Polarregionen. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Daisy Gilardini: Ich habe die Schweiz 2012 für die Liebe verlassen. Ich habe David McEown geheiratet, einen kanadischen Aquarellmaler, und bin nach Kanada ausgewandert. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.G.: Ich liebe die Schweiz, und in meinem Herzen werde ich sie immer als meine Heimat betrachten. Aber Kanada ist auch ein toller Platz zum Leben, besonders für meinen Beruf. Ich bezweifle, dass ich einmal für immer zurückkehren werde. Aber auf meinen jährlichen Besuch verzichte ich nie. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum ...
 
Schweizer Bräuche aus der Optik eines Flüchtlings
Sa, 30 Jun 2018 07:00:00 GMT - Sasi Subramaniam, ein Flüchtling aus Sri Lanka, schloss seine Diplomausbildung zum Fotografen mit einer Arbeit über Bräuche in der Schweiz ab. Dazu hat er 16 Volksfeste und Brauchtümer in verschiedenen Kantonen der Schweiz fotografiert. Sasi Subramaniam war in Sri Lanka als Journalist und Kriegsreporter tätig, bevor er 2008 zur Flucht gezwungen wurde und in die Schweiz kam. Zusammen mit seiner Frau wurde er dem Kanton Glarus zugeteilt, wo er heute noch lebt und arbeitet. "Interessiert haben mich Kultur und Volksrituale nie" erzählte mir Sasi, als wir uns in Glarus trafen. "Ich kenne nicht einmal die Bräuche meines Volkes. Ich war besessen von der Politik." 2010 erhielt er eine Anfrage eines Buchverlages ob er die Fotografien zu einem Bildband über Glarner Bräuche beisteuern würde. Er arbeitete da bereist schon als freier Fotograf für Regionalzeitungen. Bei der Arbeit merkte er, wie gut es ihm tat, mit der Kamera die Menschen und ihre Rituale zu beobachten: "Es half, den ...
 
Von beherzt bis eigenwillig: Laute Momente der Schweizer Diplomatie
Fr, 29 Jun 2018 12:00:00 GMT - Bundesrat Ignazio Cassis machte kürzlich mit seiner Aussage zum UNO-Flüchtlingshilfswerk UNRWA Schlagzeilen. Auch in der Verhandlung zum Rahmenabkommen machte der Aussenminister unvorhergesehene Wendungen. War es Intuition? War es Taktik? Man weiss es nicht. Was man weiss, ist allein: Das Land diskutiert wieder mal, wie Diplomatie zu sein hat. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die zurückhaltende Aussenpolitik der Schweiz immer wieder eigenwillige, mutige und laute Momente erfuhr ? gleich deren drei in der Ära von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. 1. Kopftuch: Anbiederung oder ganz nach Protokoll? Der Teheran-Besuch 2008 Micheline Calmy-Rey reiste 2008 als erste westliche Aussenministerin zum damaligen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in den Iran.  Es ging vor allem darum, der Axpo bei einem Gas-Deal Schützenhilfe zu leisten. Zu diesem Anlass trug die Bundesrätin ein locker sitzendes Kopftuch. In der Schweiz führte diese Geste zu einem Aufschrei, dem mit ebenso ...
 
Dutzende Jugendliche in Schweizer Gefängnissen
Fr, 29 Jun 2018 10:30:00 GMT - Scharfe Kritik von der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats: Die Inhaftierung abgewiesener jugendlicher Asylbewerber in einigen Kantonen gehe zu weit. Zwischen 2011 und 2014 sind insgesamt 200 minderjährige Asylbewerber in Schweizer Gefängnissen gesessen ? weil ihre Ausschaffung kurz bevorstehen sollte. Das steht im Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK), der grossen Parlamentskammer. Es könnten aber auch viel weniger oder viel mehr gewesen sein ? denn die Kantone nehmen es laut dem Report mit der Registrierung der Inhaftierten nicht so genau. Von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich Tatsache ist aber, dass manche Kantone ausdrücklich darauf verzichten, Minderjährige in Haft zu nehmen. Dazu gehören Neuenburg, Waadt oder Genf. In anderen Kantonen ? wie etwa Bern ? kommt es immer wieder vor, dass Kinder unter 15 Jahren zusammen mit ihren Angehörigen hinter Gittern sitzen; wenn auch nur für einige Tage. Diese Praxis wird damit begründet, dass ...
 
Was Asylbewerber über Leben, Arbeit und Liebe in der Schweiz lernen
Fr, 29 Jun 2018 09:00:00 GMT - Was in der Schweiz ganz normal ist, kann Menschen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder Eritrea manchmal sehr merkwürdig vorkommen. Um Asylbewerber mit dem Schweizer Lebensstil bekanntzumachen, bieten Organisationen Sonderkurse an. Es geht um Wohnungssuche, Verhalten am Arbeitsplatz ? und um Sexualität. Vor kurzem entschied der Kanton Wallis, Migranten zum Besuch eines Kurses für Sexualkunde zu verpflichten. Es handelt sich dabei um einen Teil der Einführung in die Grundrechte. Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf sexuelle Gesundheit. Damian Mottier, Generalsekretär im Walliser Amt für Gesundheit, Soziales und Kultur erklärt, dass jeder Kanton in der Schweiz per Gesetz verpflichtet sei, Zentren für die sexuelle Gesundheitsvorsorge zu unterhalten, welche Sprechstunden für Fragen der sexuellen Erziehung oder für Prävention anbieten. Indem sein Kanton Sexualkurse für Asylbewerber für obligatorisch erklärt habe, ermögliche er allen einen Zugang zu den Informationen. Der ...
 
Bundesrat will Frauenrentenalter auf 65 erhöhen
Fr, 29 Jun 2018 07:22:00 GMT - Der Bundesrat hat einen neuen Vorschlag für eine Reform der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ins Kosultationsverfahren geschickt. Er will die Mehrwertsteuer erhöhen und bringt dabei auch wieder das Rentenalter 65 für Frauen auf den Tisch.
 
SRG stellt Reformprogramm vor
Fr, 29 Jun 2018 06:31:00 GMT - Die SRG SSR, zu der auch swissinfo.ch gehört, startet ein umfangreiches Reformprogramm. Bei Radio und Fernsehen sollen mehrere Sendungen gestrichen und in der SRG SSR bis 2022 insgesamt 250 Stellen abgebaut werden.
 
Sie politisiert für Gleichheit im Kanton Uri
Do, 28 Jun 2018 13:30:00 GMT - Nora Sommer ist mit ihren 25 Jahren die zweitjüngste Landrätin des Kantons Uri. Die angehende Ärztin setzt sich unter anderem für die Flüchtlings- und Frauenpolitik ein. Manchmal sei es etwas deprimierend, wenn sie mit ihrer Partei, den Sozialdemokraten, wieder eine eine Abstimmung im Landrat, dem Kantonsparlament, verliert, eine mehr. "Ich fühle mich zwar unglaublich wohl im Kanton Uri, aber manchmal geht es schon  sehr traditionell zu und her", sagt Nora Sommer. Die junge Frau aus Altdorf setzte sich erst gerade dafür ein, dass Tunnelarbeiter für die neue Gotthardröhre in Göschenen nachhaltigere Unterkünfte bekommen. "Wir sollten alle die gleichen Rechte haben, das gilt auch für die Löhne."  In die Politik kam Nora Sommer durch ihre Eltern. "Wir haben schon am Mittagstisch politisiert, und schliesslich bin ich mit 18 Jahren der Partei beigetreten." Die Wahl in den Landrat schaffte sie auf Anhieb. Nebenbei studierte sie in Bern Medizin. Seit Mai arbeitet sie als ...
 
Als die Schweizer Jugend ihren eigenen Staat gründete
Do, 28 Jun 2018 09:00:00 GMT - Am 29. Juni 1968 kam es zum Urknall der 1968er-Bewegung in der Schweiz. Es ging um ein Autonomes Jugendzentrum. Ein Blick auf die Geschichte der Jugendzentren zeigt: Sie sollten dem Land eine gesellschaftsverträgliche Jugend bringen ? tatsächlich brachten sie Lektionen in Demokratie. In einer heissen Sommernacht Ende Juni 1968 kam es zu einem in Zürich noch nie gesehenen Aufruhr: Pflastersteine, Flaschen, Ketten, aus Kabinen herausgerissene Telefonhörer und Blumentöpfe flogen durch die Luft. Flugblätter hatten am 29. Juni 1968 zu einer Demonstration aufgefordert ? gegen Abend war die Menschenmenge auf über Tausend Menschen angewachsen und blockierte den Verkehr. Da griff die Polizei mit Knüppeln und Wasserwerfern ein, die Situation eskalierte. Der Globuskrawall gilt bis heute als Urknall des Jahres 1968 in der Schweiz. Anlass für die Demonstration war die Weigerung des Stadtrates, das sogenannte Globus-Provisorium, ein Gebäude neben der Zürcher Bahnhofsbrücke, permanent als ...
 
Regierungspläne zu E-Voting stossen auf Skepsis
Do, 28 Jun 2018 07:33:00 GMT - Die Ankündigung des Bundesrates, E-Voting vorantreiben zu wollen, stösst auf unterschiedliche Reaktionen. Die einen begrüssen E-Voting als Fortschritt für Auslandschweizer, die anderen melden Sicherheitsbedenken an: Elektronisches Abstimmen sei eine Gefahr für die Demokratie. Laut Tages-Anzeiger gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen Online-Banking und Online-Steuererklärung auf der einen Seite und E-Voting auf der anderen: "Beim E-Voting geht es buchstäblich um alles: um die Demokratie und deren Glaubwürdigkeit, um handfeste Entscheide, die alle betreffen." Absolute Sicherheit gegen Manipulationen gebe es nicht. Die Schweiz solle das Wagnis nur eingehen, wenn der Nutzen gross genug sei. Und genau das zieht der Tages-Anzeiger in Zweifel. Sparen liesse sich mit E-Voting kaum und einfacher sei das elektronische Abstimmen auch nicht. Die Tageszeitung räumt aber auch einige Vorteile ein: "Online treffen auch die Voten der entferntesten Auslandschweizer rechtzeitig ein, es ...
 
Stellenmeldepflicht ab 1. Juli
Mi, 27 Jun 2018 07:45:00 GMT - In wenigen Tagen tritt der Inländervorrang Light in Kraft. Auf diese Regelung hat sich das Parlament geeinigt, nachdem die Stimmbevölkerung die Masseneinwanderungs-Initiative gutgeheissen hatte. Ab dem 1. Juli gilt für Arbeitgeber in der Schweiz eine Stellenmeldepflicht für Berufe, bei denen die Arbeitslosigkeit über acht Prozent liegt. Vertreter von Bund und Kantonen sagen heute: Wir sind bereit. Vertreter der betroffenen Branchen sehen das allerdings anders.
 
Stadt Zug macht sich fit für Blockchain-Abstimmungen
Di, 26 Jun 2018 14:16:00 GMT - Blockchain-Technologie für die Demokratie, sprich Abstimmungen: Das erprobt die Stadt Zug in einem Versuch. Die Regierung will die Technologie in den kommenden Jahren bei öffentlichen Abstimmungen einsetzen. Der Versuch, der in Zug zwischen dem 25. Juni und dem 1. Juli über die Bühne geht, besteht zunächst aus einem unspektakulären Fragebogen. Die Einwohner können eine digitale Identität eröffnen und via diese "eID" ihre Meinungen äussern. Etwa, ob sie am jährlichen Stadtfest gerne ein Feuerwerk sehen möchten. Mit dieser und anderen Fragen soll überprüft werden, ob das System funktioniert und wo allenfalls Fehler auftauchen. Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller hat aber mehr im Sinn: Seine Stadt, im Herzen des "Krypto Valley" gelegen, dem Schweizer Silicon Valley, soll künftig verstärkt auf die Blockchain-Technologie setzen, nämlich auch bei Abstimmungen. Das Merkmal von Blockchain: Daten können dezentral gespeichert und verteilt werden. Vision "Wer weiss, vielleicht kommt in ...
 
Schweizer Entwicklungshilfe nimmt Städte in den Fokus
Di, 26 Jun 2018 09:00:00 GMT - Noch nie in der Geschichte haben so viele Menschen in Städten gelebt. Heute sind es 4 Milliarden, bis 2050 werden es 5 Milliarden sein. Was tun, damit die Urbanisierung nicht zu mehr Ungleichheit und Umweltverschmutzung führt? Die Schweizer Entwicklungshilfe sucht nach Antworten. In Indien oder China werden bis 2050 alle zehn Sekunden 30 neue Klimaanlagen, installiert. Rapides Wachstum gekoppelt mit mangelhafter Stadtplanung, schwachen Finanzstrukturen oder Misswirtschaft machen Städte zu den grössten Umweltverschmutzern der Gegenwart. Gleichzeitig wächst die Ungleichheit: Luxusviertel koexistieren mit Slums. Die Herausforderungen einer Urbanisierung, die allen zugutekommt, sind in Entwicklungs- und Schwellenländern enorm. Dort wachsen die Städte dermassen rapide, dass die Planung kaum mithalten kann. Vor 60 Jahren lebten in Afrika und Asien etwa 15% der Bevölkerung in einer Stadt, bis 2050 werden es 60-65% sein, in mehreren Ländern weit mehr. ?Stadt und Land nachhaltig ...
 
Adlergeste rückt kosovarische Gemeinschaft der Schweiz ins Rampenlicht
Mo, 25 Jun 2018 15:10:00 GMT - Dass Schweizer Fussballer balkanischer Herkunft die Siege im Fussball mit dem Adlerzeichen feierten, hat nach dem WM-Sieg gegen Serbien von Freitagabend für heisse Kontroversen gesorgt. Das rückt die Albanisch sprechende Community im Land in den Fokus ? die viertgrösste ausländische Gemeinschaft in der Schweiz. Was ist passiert? Zwei Schweizer Fussballspieler mit kosovo-albanischen Wurzeln, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, sorgten am Freitag bei ihrem Sieg gegen Serbien an der Weltmeisterschaft 2018 für Kontroversen. Die beiden legten ihre offenen Hände zusammen, um den doppelköpfigen schwarzen Adler auf der albanischen Flagge nachzuahmen.  Auch Kapitän Stephan Lichtsteiner machte die Geste während des Spiels. Die Serben waren unbeeindruckt. Gefragt nach der Adlergeste nach dem Spiel, sagte Shaqiri: "Im Fußball hat man Emotionen. Du kannst sehen, was ich getan habe. Es waren nur Gefühle." Die Spieler stehen nun allerdings vor einer Untersuchung und einem möglichen ...
 
Die Schweizer Regierung, die Abstimmung und die falsche Zahl
Mo, 25 Jun 2018 12:00:00 GMT - ??????? Erstmals in der Geschichte droht der Demokratie Schweiz, dass die Stimmbürger ein zweites Mal über eine Volksinitiative abstimmen müssen. Der Grund: Im Abstimmungskampf 2016 stützte sich die Regierung auf falsche Zahlen. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Schluss mit der steuerlichen Benachteiligung von Ehepaaren gegenüber unverheirateten Paaren: Die Vorlage, die das Schweizer Stimmvolk im Februar 2016 mit 50,8% hauchdünn ablehnte, war alles andere als spektakulär. Doch nun könnte die Dutzendabstimmung eine spektakuläre Wende nehmen. Die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) fordert jetzt eine zweite Abstimmung über ihre Volksinitiative "Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe" (siehe Box). Um Faktor fünf daneben Die Partei, die sich traditionell der ...
 
"Der Sultan bleibt seinem Volk erhalten"
Mo, 25 Jun 2018 09:00:00 GMT - Die Wahlkommission bestätigte in der Nacht auf Montag den Sieg Erdogans im ersten Wahlgang der türkischen Präsidentschaftswahl. Die Schweizer Presse zeigt sich besorgt, denn der gewählte Präsident kann in Zukunft beinahe autokratisch regieren. Neue Zürcher Zeitung "Willkommen in der nächsten Ära Erdogan" titelt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Zwar sei der Wunsch mächtig gewesen, die Ära Erdogan endlich zu beenden, und die türkische Opposition habe sich durchaus Mühe gegeben. Linke Kemalisten, rechte Nationalisten und Erdogan-kritische Islamisten hätten sich zu einem Bündnis der Verzweifelten zusammengerauft ? wann habe es dies je zuvor gegeben? Doch die türkische Opposition könne sich noch so sehr anstrengen ? sie werde Erdogan nicht los. "Der Sultan bleibt seinem Volk erhalten (?)." Laut der NZZ ist auch bei dieser Wahl höchstwahrscheinlich in grossem Massstab manipuliert worden. Man könne nun spekulieren, inwieweit das Wahlergebnis ein anderes gewesen wäre, wenn der ...
 
Liliane Maury Pasquier: "Der Europarat ist in einer schwierigen Situation"
Mo, 25 Jun 2018 08:00:00 GMT - Die Schweizerin Liliane Maury Pasquier, die zur Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats gewählt wurde, spricht über die Herausforderungen der ramponierten Institution.   Trotz Massnahmen ihrer Abgeordneten hat sich die Parlamentarische Versammlung des Europarats noch nicht von dem als "Kaviargate" bezeichneten Korruptionsskandal erholt, bei dem es um Versuche Aserbaidschans ging, Abgeordnete mit Geld- oder Sachspenden zu beeinflussen. Zwar führte die Institution, der 47 Staaten angehören (darunter seit 1963 auch die Schweiz), eine Untersuchung durch und ergriff eine Reihe von Massnahmen, um sich in Zukunft besser gegen Korruptionsversuche zu wappnen. Das volle Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger müsse die Organisation aber noch zurückgewinnen, schätzt die Genferin Liliane Maury Pasquier. Die Genfer Ständerätin ist Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion der Parlamentarischen Versammlung und Kandidatin bei der Wahl für die Präsidentschaft des ...
 
Feriengast wird Dorfchef
Fr, 22 Jun 2018 08:59:00 GMT - Weil niemand aus dem Dorf mehr Gemeindepräsident sein will, setzen die Bewohner der Bündner Berggemeinde Tujetsch auf einen Headhunter. Und der findet Beat Röschlin, einen ehemaligen Firmenmanager, der im Ort eine Ferienwohnung besitzt. Ein Lehrstück über das kriselnde Schweizer Milizsystem ? und eines für den neuen Dorfchef aus dem Unterland. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. "Als ich zu diesem Amt Ja gesagt habe, hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Null. Keinen Schimmer", sagt Beat Röschlin. Im grauen Polohemd mit aufgestelltem Kragen sitzt er im mit Holz getäferten Gemeinderatszimmer in Sedrun, dem Hauptort der weitverzweigten Gemeinde Tujetsch. Hinter ihm ein grosses Fenster, aus dem der Blick auf ein grünes Bord und hinauf auf die hohen, weissen Berge geht.
 
Schweizer Waffen auch für Bürgerkriegs-Länder
Fr, 22 Jun 2018 07:07:00 GMT - Seit längerer Zeit forderte die Schweizer Waffenindustrie flexiblere Regeln für den Export von Kriegsmaterial. Jetzt hat das Parlament die Rufe erhört: Künftig sollen Schweizer Waffen auch in Länder verkauft werden dürfen, in denen Bürgerkrieg herrscht. Der Entscheid fiel aufgrund des Arguments, die Produktionskapazitäten im Schweizer Rüstungsbereich aufrechtzuerhalten. Er führte jedoch zu zahlreichen Bedenken bei Menschenrechts-Organisationen wie auch im Parlament. Letzen September wandten sich rund ein Dutzend Schweizer Waffenproduzenten an die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats (Kantonskammer). Die Firmen forderten eine Aufweichung der Regeln für die Ausfuhr von Kriegsmaterial. Darunter befanden sich Ruag, General Dynamics European Land System - Mowag, Rheinmetall und Thales. Konkret verlangten die Vertreter der Waffenindustrie, dass vor allem defensive Rüstungsgüter künftig auch in Staaten exportiert werden dürfen, in denen ein "interner bewaffneter Konflikt" ...
 
Wer bezahlt künftig für arbeitslose Grenzgänger?
Do, 21 Jun 2018 06:30:00 GMT - Die Europäische Union (EU) schlägt einen Systemwechsel vor: Neu soll ein Grenzgänger, der seine Arbeit verliert, sein Arbeitslosengeld nicht vom Wohnsitz-Land, sondern vom Land der letzten Beschäftigung erhalten. Über 300'000 Personen überqueren jeden Morgen die Grenze, um zur Arbeit zu fahren. Sie arbeiten in der Schweiz und wohnen im benachbarten Ausland.  Am Donnerstag sind diese Grenzgänger Thema im EU-Sozialministerrat: Künftig soll ein Grenzgänger nämlich, wenn er seine Arbeit verliert, nicht im Wohn-, sondern im Beschäftigungs-Land Arbeitslosengelder beziehen. Sollte die Schweiz diese Regelung übernehmen, bedeutete das gemäss Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) Mehrkosten in der Höhe von mehreren hundert Millionen Schweizer Franken.
 
Schweiz bedauert US-Rückzug aus Menschenrechtsorgan
Mi, 20 Jun 2018 14:00:00 GMT - Die Schweizer Behörden bedauern den Austritt der USA aus dem Menschenrechtsrat. Sie verteidigen den Rat, der "in den betroffenen Gebieten Konkretes" bewirke und bei der Ausarbeitung von rechtlichen Rahmenbedingungen "eine massgebende Rolle" spiele. "Die Schweiz bedauert die Entscheidung der USA, aus dem UNO-Menschenrechtsrat (MRR) auszutreten. Sie erachtet den MRR als wichtiges Gremium zur Förderung und zum Schutz der Rechte in diesem Bereich", schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch in einer Mitteilung. Das Schweizer Aussenministerium erklärte, es bleibe dem 47-köpfigen Organ verpflichtet. "Der MRR bewirkt in den betroffenen Gebieten Konkretes, namentlich durch die Entsendung von Ermittlungs- und Untersuchungskommissionen bei besorgniserregenden Vorkommnissen. Bei der Ausarbeitung von rechtlichen Rahmenbedingungen spielt er zudem eine massgebende Rolle." Am Dienstag hatten die USA nach langen Spekulationen bestätigt, sich aus dem ...
 
Wo Flüchtlinge in der Schweiz daheim sind
Mi, 20 Jun 2018 12:00:00 GMT - Weltweit sind 68,5 Millionen Menschen wegen Kriegen oder Katastrophen auf der Flucht. Der Fotograf Yvain Genevay zeigt die provisorischen Unterkünfte für die wenigen, welche die Schweiz erreichen. Wer in der Schweiz um Asyl ersucht, darf im Land auf den Entscheid der Behörden warten. Während der ersten drei Monate nach Einreichung des Gesuchs wird ihnen eine provisorische Unterkunft angeboten. Laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) verzeichnete die Schweiz Ende 2017 18'088 Asylgesuche, und 6360 Menschen wurde Asyl gewährt. Wer in der Schweiz um Asyl ersucht, erhält einen N-Ausweis als Nachweis, dass ein Asylantrag gestellt wurde und auf ein Ergebnis gewartet wird. Erster Eindruck Mit seinen Bildern zeigt der Fotograf Yvain Genevay, was einige der Asylsuchenden in der Schweiz sehen können, wenn sie zum ersten Mal mit ihrer vorübergehenden Unterkunft konfrontiert sind. Die fotografierten Eingänge reichen von Bunkern in Vorstadt- und Stadtregionen bis hin zu Hotels in ...
 
Der Besuch von Papst Franziskus in Genf auf einen Blick
Mi, 20 Jun 2018 08:37:00 GMT - Der Papst kommt am Donnerstag nach Genf. Einige Fragen und Antworten zum eintägigen Schweiz-Besuch des Oberhaupts der Römisch-Katholischen Kirche. Was macht Papst Franziskus in Genf? Der Papst reist am 21. Juni in die Schweizer Stadt, um unter anderem den Feiern zum 70. Gründungstag des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK; auch Weltkirchenrat) beizuwohnen. Seine Ankunft am Flughafen wird für 10:10 Uhr erwartet, wo er von einer Delegation der Schweizer Regierung empfangen wird, darunter Bundespräsident Alain Berset, Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ignazio Cassis. Nach offiziellen Gesprächen mit den Schweizer Führungskräften fährt der Papst für ein ökumenisches Gebet mit Vertretern der lokalen Kirchen ins Hauptquartier des ÖRK. Nach einem Mittagessen im Ökumenischen Institut im Schloss Bossey im Nachbarkanton Waadt kehrt der Papst zu Gesprächen am Sitz des ÖRK zurück. Warum besucht der Papst den ÖRK? Zumal die Römisch-Katholische Kirche nicht Mitglied dieser Organisation ...
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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