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Wie ist das Wetter in Bukarest?
Do, 18 Apr 2019 14:00:00 GMT - Im April 1969 besuchte der Schweizer Bundesrat Willy Spühler Rumänien. Es war das erste Mal, dass ein Schweizer Aussenminister in einem osteuropäischen Land empfangen wurde. Die Reise, die in einer Atmosphäre der Entspannung zwischen dem Sowjetblock und den westlichen Ländern stattfand, markierte einen neuen Kurs in der Schweizer Diplomatie. "[?] Die Unterhaltung während der beiden Besuche und während des anschliessenden Mittagessens in kleinstem Kreise spielte sich in freundschaftlicher und offener Weise ab. Währenddem Präsident Maurer, jovial und von Vitalität überbordend, sich in seinen Äusserungen wenig Zurückhaltung auferlegte, zeigte sich Präsident Ceausescu als der Partei-Puritaner, der jedes Wort wohl überlegt und abwägt. Es war klar, dass er keinerlei Zweifel aufkommen lassen wollte mit Bezug auf seine politischen Überzeugungen und seine Treue zum kommunistischen Lager. Anderseits hämmerte er aber mit ebensolcher Klarheit und Unmissverständlichkeit den rumänischen ...
 
Zu Hause zwei Meter von der Autobahn entfernt
Do, 18 Apr 2019 12:19:00 GMT - Romantische Berghütten oder prächtige Villen am See? In der Schweiz gibt es noch ganz andere Realitäten: Im Südtessin wird das Leben von Tausenden von Menschen durch die Autobahn und die Gotthard-Eisenbahn stark beeinflusst. swissinfo.ch hat die Bewohner eines Hauses in der Nähe der Nord-Süd-Achse besucht. Zürich, am 1. März. Eine novemberliche Tristesse und starke Regenfälle begleiten uns vom Hauptbahnhof bis zum Nordeingang des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld. Beim Ausgang südlich der Alpen, in Bodio, erwartet uns hingegen ein strahlender Frühling, der sich bereits vorsommerlich anfühlt. Nach dem Umsteigen in Lugano erreichen wir den Bahnhof Maroggia-Melano, unweit des Ceresio-Sees. Es ist nicht die Hauptverkehrszeit, aber in regelmässigen Abständen fahren Güterzüge vorbei. Eine Smartphone-App führt uns über die Autobahn, die hier nah zur Eisenbahn verläuft, bis zur Adresse des Hauses. Zur eleganten Villa sind es nur wenige Minuten vom Bahnhof. Ehrfürchtig nähern wir uns ...
 
Wie soll sich die Schweiz zur EU stellen?
Do, 18 Apr 2019 09:45:00 GMT - ?????????????Die Beziehungen der Schweiz zur EU sind ein innen- und aussenpolitischer Dauerbrenner. Wie sollen diese künftig aussehen? Das wollte swissinfo.ch von den grössten fünf Parteien der Schweiz wissen. Die Schweiz wählt diesen Herbst ein neues Parlament. Das Rahmenabkommen mit der EU wird eines der heissen Wahlkampf-Themen. swissinfo.ch hat bei den fünf grössten Parteien der Schweiz nachgefragt, wie die Beziehungen der Schweiz zur EU in Zukunft aussehen sollen. Fünf Mitglieder der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats (grosse Kammer) hatten je eine Minute Zeit, um die Vision ihrer Partei zu erläutern. Die Schweiz sucht seit Jahren nach einer neuen Hausordnung für ihr Verhältnis zur grossen Nachbarin. Ein Entwurf des Vertrags, der die Spielregeln für gewisse Abkommen zwischen Bern und Brüssel festlegt, ist zurzeit bei den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Akteuren in der "Konsultation". Der Bundesrat hatte sich Ende 2018 zu diesem ungewöhnlichen ...
 
Schweizer Städte locken Menschen aus aller Welt an
jeu., 18 avr. 2019 08:00:00 GMT - Die grossen Schweizer Städte werden immer internationaler. Sie gehören zu den kosmopolitischsten der Welt. In Genf ist der Ausländeranteil am höchsten ? in der Hauptstadt Bern ist er vergleichsweise tief. Ein Fünftel aller Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz leben in Städten mit mehr als 100'000 Einwohnern. In den grössten Schweizer Städten ? Zürich, Basel, Genf, Lausanne und Bern ? stammt jeweils mindestens jede oder jeder Vierte aus dem Ausland. In Bern leben im Vergleich mit den anderen Städten am wenigsten Personen ohne Schweizer Pass. Der Anteil der Personen aus dem Ausland ist seit 1990 in den fünf grössten Schweizer Städten gestiegen. Im internationalen Vergleich gehören die grossen Schweizer Städte damit zu den kosmopolitischsten Städten der Welt. "Die Schweiz ist ein grosses Einwanderungsland, trotz ihrer eher restriktiven Politik in diesem Bereich", sagt Etienne Piguet, Professor für Humangeografie an der Universität Neuenburg und Vizepräsident der ...
 
Warum sind 7 von 10 Häftlingen in der Schweiz Ausländer?
Mi, 17 Apr 2019 13:55:00 GMT - Die Kaufkraft der Bevölkerung, die grosse lokale Nachfrage nach Drogen und die demographische Zusammensetzung geben einige Hinweise, um den Sonderfall Schweiz zu verstehen. Auf Wunsch einiger Leserinnen und Leser von swissinfo.ch und in Zusammenarbeit mit Marcelo Aebi, Vizerektor der Schule für kriminalistische Wissenschaften der Universität Lausanne und Verantwortlicher für die jährlichen Kriminalstatistiken des Europarats, gehen wir den Ursachen für den hohen Anteil ausländischer Häftlinge in der Schweiz auf die Spur. Die Schweiz im Gefälle zwischen Nord-Süd und Ost-West Während laut der vom Europarat in Auftrag gegebenen und kürzlich veröffentlichten Studie SPACE I über Gefängnisse in Europa von Marcelo Aebi und Mélanie M. Tiago der Universität Lausanne (UNIL) der Ausländeranteil an der Gefängnisbevölkerung in Europa 15,9% beträgt, beläuft er sich in der Schweiz auf 71,4%. Einzuwenden ist, dass die Zahlen für Nord- und Westeuropa eindeutig höher sind als für Mittel- und ...
 
Ein historisches Denkmal zu rekonstruieren, ist immer heikel
Mi, 17 Apr 2019 12:02:00 GMT - Für viele Schweizerinnen und Schweizer weckt die Verwüstung der Pariser Kathedrale Notre-Dame Erinnerungen an die 1993 durch einen Brand zerstörte Kapellbrücke in Luzern. Das Beispiel zeigt, dass ein Wiederaufbau möglich, aber eine Herausforderung ist. Als die Bewohner der Stadt Luzern am 18. August 1993 erwachten, sahen sie die weltweit älteste gedeckte Holzbrücke nur noch als rauchende Ruine. Trotz des Einsatzes der Feuerwehr ? die es schaffte, den achteckigen Wasserturm zu retten ? brannten zwei Drittel der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Brücke über die Reuss ab. "Ein Stück Heimat und Identität und ein wichtiges Wahrzeichen sind verloren gegangen", sagt der Luzerner Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner. Es sei wichtig gewesen, die Brücke möglichst rasch wiederaufzubauen, um den Verlust zu überwinden. Andreas Hindemann stimmt zu. Er ist Chefarchitekt und verantwortlich für das Basler Münster, das in diesem Jahr 1000 Jahre alt wird. "Sie sollten Notre-Dame rekonstruieren; sie ...
 
"Wir haben keine Lehren aus der Migrationskrise 2015 gezogen"
Mi, 17 Apr 2019 06:19:00 GMT - Was, wenn Europa mit einer neuen Migrationskrise konfrontiert wird? Der Ausbruch des dritten Bürgerkriegs in Libyen seit 2011 könnte zu einem Anstieg der Asylanträge in den westlichen Ländern führen. Die Reaktion der europäischen Staaten darauf dürfte genauso chaotisch ausfallen wie 2015, sagt Professor Etienne Piguet. Nach der Migrationskrise, die Europa 2015 und 2016 aufgrund des syrischen Bürgerkriegs erlebte, hat sich die Lage etwas beruhigt. Diese Entspannung sei aber "fragil", sagt Etienne Piguet, Professor für Humangeographie an der Universität Neuenburg und Vizepräsident der Eidgenössischen Migrationskommission. Piguet veröffentlichte kürzlich in der kanadischen Wissenschaftszeitschrift "Refuge" eine ausführliche Analyse der Migrationskrise. Er kommt zum Schluss, dass "die Grundlagen für ein tiefes Ungleichgewicht nach wie vor vorhanden sind". swissinfo.ch: Müssen wir angesichts der drohenden neuen Krise in Libyen in diesem Sommer mit einem erneuten Anstieg der ...
 
UBS heuert in USA ihren ehemaligen Aufpasser an
Di, 16 Apr 2019 14:39:00 GMT - Jeb Hensarling, der Ex-Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus, wird bei UBS USA neue Nummer zwei. Wenn das kein Wechsel ist: erst sechs Jahre an der Spitze des einflussreichen Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus, bald Vizepräsident der US-Tochter der Schweizer Grossbank UBS. Der Seitenwechsel des Republikaners gilt in Finanzkreisen als guter Zug der UBS. Hensarling, der Anfang 2019 seinen Sitz im US-Parlament als Vertreter von Texas verlassen hatte, verfügt über beste Kenntnisse der staatlichen Regulierungsbehörde der Finanzindustrie. Was der Finanzpolitiker auch mitbringt, sind beste Kontakte: Während seiner Zeit im Kongress verfügte Hensarling über einen sehr guten Draht zu Mike Pence, dem derzeitigen Vizepräsidenten von Donald Trump.  Obamas Finanzaufsicht gekippt "Mit einer langen Karriere in Politik und Wirtschaft wird Jeb ein grosser Gewinn für uns sein", sagte Tom Naratil, Präsident von UBS Americas. Der Schritt von der Bankenaufsicht ...
 
Kann die Schweiz Julian Assange helfen?
Di, 16 Apr 2019 11:41:00 GMT - Die Stadt Genf fordert die Schweizer Regierung auf einzugreifen, um das Leben und die körperliche Unversehrtheit von Wikilieaks-Gründer Julian Assange zu schützen. Die Hürden, die bei einem Antrag für Asyl oder für ein humanitäres Visum überwunden werden müssen, sind in der Schweiz jedoch hoch. Assanges Schicksal beschäftigt die Genfer Politik. Das Stadtparlament hat Anfang Februar eine Resolution verabschiedet, in der die Schweizer Regierung aufgefordert wird, dem Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks zu helfen. Dieses Gesuch traf letzte Woche beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern ein, als Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London verhaftet wurde, wo er sich seit 2012 als Flüchtling aufgehalten hatte. Die Genfer Resolution, eingereicht von Eric Bertinat, Stadtrat der Schweizerischen Volkspartei (SVP), fordert den Bundesrat auf, "seine Politik des Schutzes von Menschenrechtsverteidigern umzusetzen, indem er seine guten ...
 
Migration, Grenzen, Neutralität: acht Schweizer Standpunkte
Di, 16 Apr 2019 09:04:00 GMT - Drei Verlage aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin haben in ihrer jeweiligen Sprache den Titel "Neue Schweizer Standpunkte" veröffentlicht. In dem Gemeinschaftswerk äussern sich acht Schweizer Autoren und Autorinnen zu sozialpolitischen Fragen, die ihr Land und Europa heute bewegen. Lustig und dramatisch ist das Schweizer Gleichgewicht. So sehen es jedenfalls die acht Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin, die zum "Dialog" mit Carl Spitteler (1845-1924) eingeladen wurden. Er ist der einzige Schweizer, der bisher den Literatur-Nobelpreis erhalten hat. Das war 1919. Hundert Jahre später baten die Verlage Rotpunkt, Zoé und Casagrande, welche die drei Sprachregionen des Landes vertreten, Autorinnen und Autoren, auf die Rede zu reagieren, die Spitteler im Dezember 1914 vor der Neuen Helvetischen Gesellschaft gehalten hatte. Wie sie Spittelers Rede oder Aspekte davon aufgriffen, blieb den Schreibenden überlassen. Der ...
 
"Die EU versagte, in den grenzübergreifenden Regionen für Solidarität zu sorgen"
Di, 16 Apr 2019 07:23:00 GMT - Der Steuersegen aus dem Einkommen von Grenzgängern ist in der Schweiz und anderswo in Europa Anlass für Zwietracht. In der französischen Region Grand Est protestieren Abgeordnete und hochrangige Beamte gegen Luxemburgs Egoismus und fordern Entschädigungen nach dem Modell Genfs. Die Lösung könnte vom Europarat kommen. So erstaunlich es erscheinen mag: Die Schweiz zeigt sich solidarischer mit ihren direkten europäischen Nachbarstaaten als Luxemburg, eines der Gründungsmitglieder der Europäischen Union. Dies zeigt sich besonders im Steuerbereich. Während die Schweiz vor allem mit Frankreich Abkommen zur Aufteilung der Steuern unterzeichnet hat, die von den in der Schweiz arbeitenden Grenzgängerinnen und Grenzgängern erhoben werden, überweist Luxemburg keinen einzigen Euro an seine französischen und deutschen Nachbarn und nur einige Krümel an die grenznahen  Gemeinden in Belgien. + Um mehr zu erfahren über die Besteuerung der Grenzgänger in der Schweiz  Dies ist vor allem auf eine ...
 
"In unseren Handys stecken Umweltverschmutzung und Gesundheitsschäden"
Mo, 15 Apr 2019 09:43:00 GMT - Im Südosten der Demokratischen Republik Kongo hinterlässt der Kobaltrausch seine Spuren. Schwester Nathalie Kangaji kämpft dafür, dass multinationale Unternehmen beim Abbau des blauen Metalls auf Umwelt und die lokale Bevölkerung Rücksicht nehmen. Sie setzt grosse Hoffnungen in die Konzernverantwortungs-Initiative. Wurde Mutombo Kasuyi getötet oder ist er bei einem Unfall gestorben? Sechs Jahre nach den Geschehnissen ist der Fall immer noch nicht gelöst. Im Jahr 2013 überquerte der junge kongolesische Vater die Bergbauzone einer Tochtergesellschaft des Schweizer Unternehmens Glencore in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) auf Arbeitssuche. Dort wurde er angeblich von Polizisten angehalten und geschlagen, so dass er später an den Verletzungen starb. Diese Version wird von dem multinationalen Unternehmen bestritten. Laut Glencore haben die Polizisten den jungen Mann lediglich ins Spital begleitet, weil dieser sich nicht gut gefühlt habe. "Es war der erste Fall, der mich ...
 
"Erstmals sahen die Kongolesen, wie viel Geld an ihre Regierung geht"
Mo, 15 Apr 2019 12:28:00 GMT - ??????? Das Schweizer Rohstoffunternehmen Glencore ist in mehrere Gerichtsverfahren verwickelt und steht wegen Menschenrechts-Verletzungen häufig in der Kritik. Die Nachhaltigkeitschefin von Glencore sagt im Interview mit swissinfo.ch, wie das Unternehmen das Thema Sorgfaltspflicht in seinen umfangreichen Geschäftsbereichen angeht. Von der Mineralgewinnung über den Erdölhandel bis hin zu landwirtschaftlichen Produkten: Glencore ist in mehr als 50 Ländern tätig. Einige Länder wie Australien haben eine lange Geschichte des Bergbaus und strenge Vorschriften. Andere wie die kobaltreiche Demokratische Republik Kongo sind risikoreiche Umgebungen, die viele Unternehmen meiden würden. Anna Krutikov ist seit 2015 für die Nachhaltigkeitspolitik von Glencore verantwortlich. Sie nahm an Diskussionen teil, die zur Gestaltung der Menschenrechts-Richtlinien des Bundes für den Rohstoffsektor, der rund 4% des BIP des Landes ausmacht, beigetragen haben. Glencore ist im Abbau und Handel mit ...
 
Sind 14-Jährige alt genug für die Berufswahl?
Mo, 15 Apr 2019 06:06:00 GMT - In der Schweiz entscheiden sich Schülerinnen und Schüler schon relativ früh für ihre berufliche Zukunft. Zu früh, oder gerade früh genug? Die Meinungen darüber gehen immer mehr auseinander. Jugendliche in der Schweiz sind zwischen 15 und 16 Jahre alt, wenn sie die obligatorische Schule abschliessen. Doch ihre Karriereplanung müssen sie bereits zwei Jahre vorher angehen. Der Entscheid, welchen beruflichen Weg man einschlagen will, sollte mit etwa 14 Jahren fallen ? und das kann ein sehr schwieriger Prozess sein. Rund 20% der Jugendlichen entscheiden sich für das Gymnasium, das ihnen später die Türen zu einem Universitätsstudium öffnet. Mindestens zwei Drittel entscheiden sich für eine Berufslehre. Im so genannten dualen Bildungssystem, das eine praktische, bezahlte Ausbildung in einem Betrieb mit dem Besuch einer Gewerbeschule vereint, kann aus über 250 Berufen ausgewählt werden. Mehrere Jugendliche, mit denen swissinfo.ch sprechen konnte, betonen aber, es sei schwierig, mit 14 ...
 
Pferde, Weite und sonst nichts
So, 14 Apr 2019 09:00:00 GMT - Mit ihrer Pferdeherde lebt Nicole Ulrich abgelegen in Kanada. Das Leben in der wilden Natur birgt aber auch Gefahren, wie sie bereits am eigenen Leib erfahren musste. Nur das Schmatzen der Pferde oder das Bellen der Hunde bricht die Stille. Es sind Minus fünfzehn Grad, der Himmel hat sich sein schönstes Blau angezogen. Der Schnee liegt seit Monaten, und dahinter reihen sich die Tannen, in deren Nähe die Bären ihren Winterschlaf halten. Diese Weite und diesen Platz hat Nicole Ulrich gesucht, gefunden und vor elf Jahren zu ihrem Heim gemacht. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist. Nicole hat der Schweiz den Rücken gekehrt, um sich in Kanada ein neues Leben aufzubauen. Zusammen mit ihrem Freund hat sie sich in Quesnel in British Columbia im Westen des Landes ...
 
Schweizer Festival veranschaulicht hohe Kunst des Comics
Sa, 13 Apr 2019 09:00:00 GMT - Die jüngste Ausgabe eines Comic-Festivals, das nun schon seit fast drei Jahrzehnten jedes Jahr in Luzern stattfindet, geht an diesem Wochenende zu Ende. Fumetto zieht ein internationales Publikum an und gilt als eines der wichtigsten internationalen Comic-Festivals in Europa. Das Festival begann als kleine, lokale Veranstaltung. Auch in seiner 28. Ausgabe behält es seine künstlerische Unabhängigkeit. Die Veranstaltung zieht etablierte und weltbekannte Comic-Künstler an, präsentiert aber auch junge Talente aus der ganzen Welt. Während neun Tagen besetzte das Festival viele der Luzerner Kunst- und Kulturorte, die traditionelle Unterscheidung zwischen bildender Kunst und Comic-Buch-Kunst verschwamm: Workshops, Programme für Kinder und Jugendliche und Vorträge von Künstlern sind zu einem wichtigen Bestandteil des Festivals geworden, das Besucher jeden Alters anzieht. Schon die Gründung des Fumetto Anfang der 1990er-Jahre stand für einen Wandel der Haltung, wonach Comics nur für ...
 
"Junge und Politik stecken in einer Beziehungskrise"
Fr, 12 Apr 2019 14:45:00 GMT - Im Herbst sind Schweizer Parlamentswahlen, und von den Jungen dürfte nur noch etwa jeder und jede Vierte hingehen. Der neue easyvote-Politikmonitor bestätigt damit den Trend, dass die Politik in der Schweiz die unter 25-Jährigen immer weniger erreicht. Computer-Spezialist und Netzaktivist Hernâni Marques hat eine Idee, wie die Digitalisierung dem Demokratie-Nachwuchs wieder mehr Schwung verleihen könnte. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. Achtung, bitte festhalten: Knapp die Hälfte aller Jugendlichen in der Schweiz findet unter den etablierten Parteien keine, die ihre Interessen vertritt. Mehr als die Hälfte der 18- bis 25-Jährigen findet, dass die Entscheide des Parlaments für ihren Alltag nicht wichtig sind. Aber eigentlich sollten die Politikerinnen und Politiker ...
 
Als Kanzler Kohl die Schweiz in die EU holen wollte
Fr, 12 Apr 2019 12:00:00 GMT - Vor 30 Jahren kam der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl in die Schweiz ? und war erstmal überrascht. "Ich war masslos verblüfft, als ich das feststellte", antwortete Kohl schmunzelnd auf die Frage eines Journalisten, "aber das passiert mir ziemlich häufig, dass ich zum ersten Mal als Bundeskanzler in einem Land auftauche". Im April 1989 war seine Reise in das kleine Nachbarland der erste offizielle Besuch eines amtierenden Kanzlers der Bundesrepublik in der Schweiz. Kohl kam nach Bern zu einem Zeitpunkt, den er als "weltgeschichtliche Stunde" bezeichnete, "in der sich so viel verändert, in der Weichen gestellt werden, die weit über die nächsten Jahrzehnte hinausgehen". Zwischen West und Ost war etwas in Bewegung geraten, sieben Monate später fiel die Mauer und im Oktober 1990 feierten West- und Ostdeutschland die Wiedervereinigung. 1989 war auch in der Schweiz eine intensive Europa-Diskussion im Gang. Und so tauschte sich Kohl während seines zweitägigen Aufenthalts mit den ...
 
Die mächtigsten Lobbyisten? Es sind die Parlamentarier
Fr, 12 Apr 2019 09:45:00 GMT - Im Herbst wählt das Schweizer Volk das neue Parlament. Doch die Vertreterinnen und -vertreter des Volkes vertreten unter der Bundeshauskuppel immer mehr und immer offensiver Sonderinteressen von Firmen, Verbänden und Organisationen. Die Verschiebung ist Teil eines Kulturwandels in der Arbeit und der Funktion des Schweizer Parlaments.  Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch.  "Als wäre der Teufel hinter ihnen her": Wenn das Parlament seines Amtes waltet und die Zeitung Tages-Anzeiger so titelt, muss sich unter der Bundeshauskuppel zu Bern Dramatisches ereignet haben. Tatsächlich: Im März 2018 peitschte das Schweizer Parlament ein neues ? und sehr umstrittenes ? Gesetz über den Einsatz sogenannter Sozialdetektive durch. Innert der rekordverdächtigen Frist von einer Woche. Wieso dieser gesetzgeberische Turbo, wo doch das ausgewogene und unabhängige Legiferieren zu den höchsten Tugenden in der Demokratie zählt? Die ...
 
Europawahl betrifft knapp ein Viertel der Schweizer Bevölkerung
Fr, 12 Apr 2019 09:00:00 GMT - Ende Mai wählen die EU-Bürgerinnen und -Bürger ein neues Parlament. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied. Mittendrin und aussen vor, also? Keineswegs. In der Schweiz leben über zwei Millionen Menschen mit einem EU-Pass: Rund 1,4 Millionen EU-Bürger und -Bürgerinnen und 600'000 Schweizer mit EU-Pass. Davon sind schätzungsweise 1,7 Millionen im wahlfähigen Alter. Die Schweiz hat also mehr potenzielle Wählerinnen und Wähler als manche EU-Mitgliedstaaten. Sie sind direkt von der Europawahl betroffen. Das gilt auch für die rund 350'000 Auslandschweizer, die einen EU-Pass besitzen. Doch geht die Schweiz die Europawahl nicht nur aufgrund dieser engen sozialen und menschlichen Verflechtung mit den EU-Mitgliedstaaten etwas an. Die meisten internationalen Abkommen, welche die EU mit Drittstaaten wie der Schweiz eingeht, bedürfen der Zustimmung durch das EU-Parlament. Die Europawahl beeinflusst auch die politische Ausrichtung der EU-Kommission. Mit Blick auf die Schweiz könnte das zum ...
 
Umfrage zeigt Möglichkeit für doppeltes Ja
Fr, 12 Apr 2019 04:00:00 GMT - Hätte die Abstimmung vom 19. Mai bereits Ende März stattgefunden, wäre die Steuerreform und Finanzierung der Altersvorsorge knapp und die neue EU-Waffenrichtlinie deutlich angenommen worden. Zu diesem Resultat kommt die erste Welle der SRG-SSR-Trendbefragung des Forschungsinstituts gfs.bern. "Die gegenwärtigen Stimmabsichten zu den neuen EU-Waffenrichtlinien sind eindeutig", schreiben die Politologen von gfs.bern. Gemäss der Umfrage würden 66% bestimmt oder eher für die Vorlage stimmen. 33% der Befragten wären dagegen, und lediglich 1% ist noch unentschlossen oder hat keine Meinung. Das bedeutet, dass die Meinungsbildung bei dieser Vorlage bereits weit fortgeschritten ist. Die Politologen sehen denn auch nur noch einen "geringen Spielraum für grössere Verschiebungen der Zustimmungswerte während des Abstimmungskampfs", wie sie im Bericht zur Umfrage schreiben. Breite Zustimmung für Waffenrichtlinie Die Europäische Union (EU) will mit ihren neuen Waffenrichtlinien den Erwerb ...
 
Kraft aus der Mitte
Do, 11 Apr 2019 13:30:00 GMT - Die Grünliberale Partei GLP gewann in Zürich viel. Sie hat auch national Potenzial. Aber nicht als triumphierende Gewinnerin, sondern als ordnende Kraft zwischen den Polen: Als Zünglein an der Waage. Das Sorgenbarometer berichtet jeweils, welchen Institutionen die Schweizer vertrauen ? und welchen weniger. 2018 war das Vertrauen der Schweizer ins Bundesgericht, in die Polizei, in die Armee und in die Nationalbank ausgeprägt. Gegenüber Bundesrat, Ständerat und Nationalrat zeigte es sich weniger vorteilhaft, aber stabil. Regelrecht eingebrochen waren die Vertrauenswerte dagegen bei den politischen Parteien. Zu Beginn der Legislatur vertraute ihnen noch mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten. Nun sind es nicht einmal mehr 40 Prozent. Der Mangel an Kooperation unter Regierungspartnern Meine These heute lautet: Die Bundesratsparteien schneiden so schlecht ab, weil sie nicht zusammenarbeiten! Bei SP und SVP hat das Phänomen Tradition. Seit wenigen Jahren brechen aber auch FDP ...
 
Der Traum vom Auswandern ? und was daraus wurde
Do, 11 Apr 2019 09:00:00 GMT - Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben alle ihre ganz eigene Geschichte. Eine Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte Schwyz beleuchtet die Entstehung der Auslandschweizer-Organisation (ASO) und setzt einzelne Auswanderer-Schicksale in Szene. Zum Beispiel der "Türken-Müller". Als junger Mann reiste der Luzerner Bähnler Jakob Müller nach Istanbul. Dort legte er eine Bilderbuch-Karriere hin, "bis die Stelle eines Generaldirektors der Orientbahnen als Auszeichnung seiner Gewissenhaftigkeit, Tüchtigkeit, Arbeitsfreude, Treue und Ehrlichkeit seine Laufbahn krönte", wie das Luzerner Tagblatt 1923 in einem Nachruf schrieb. Müller ist einer der Protagonisten der Ausstellung "Die Schweiz anderswo" im Forum Schweizer Geschichte Schwyz, das zum Schweizerischen Nationalmuseum gehört. "Er zog 1877 mit knapp 20 Jahren nach Istanbul, sehr mutig und neugierig", sagt Pia Schubiger, welche die viersprachige Ausstellung (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch) kuratiert hat. In ...
 
Diese Schweizer Botschaften müssen zittern
Do, 11 Apr 2019 12:00:00 GMT - Ein harscher Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle stellt den Nutzen von kleinen Vertretungen infrage. Ein Botschafter widerspricht. Einsam? Alexander Hoffet überlegt kurz. Nein, einsam in der fremden Stadt fühle er sich nicht. Aber am Arbeitsplatz "muss ich Entscheidungen oft mit mir selbst treffen", sagt er.  Hoffet ist Botschafter in Bratislava und der einzige Schweizer Diplomat in der Slowakei. Neben ihm sind noch zwei lokal angestellte Mitarbeiterinnen in der Botschaft, ein Fahrer und eine Praktikantin aus der Schweiz. Beschauliches Europa. Bis letzten Herbst war Hoffet Generalkonsul in der 26-Millionen-Stadt Shanghai. Er hatte 40 Mitarbeiter, 20 davon ihm direkt unterstellt. An der Wand von Hoffets Büro hängt eine Karte der Slowakei, Stecknadeln markieren die Orte, an denen die 361registrierten Schweizer Staatsbürger leben. Es sind einige Nadeln. Er würde gern bald all die Orte besuchen, über Land reisen, sagt der Botschafter, doch sein Kalender sei voll mit ...
 
Schweiz bestraft Personen, die den Sans-Papiers helfen
Mi, 10 Apr 2019 14:20:00 GMT - Einem Sans-Papier Essen, etwas Geld oder ein Bett zu geben, ist in der Schweiz illegal. Hunderte von Menschen werden jedes Jahr wegen Verletzung des Ausländergesetzes verurteilt. Religionsgemeinschaften, Verbände und Politiker fordern eine Anpassung des Gesetzes, um "Solidaritätsdelikte" auszuschliessen. Am Sonntag, 12. Februar 2017, hält Pfarrer Norbert Valley in der Evangelischen Kirche des Arc Jurassien in Le Locle eine Predigt. Seine Kollegen machen ihn plötzlich auf die Anwesenheit von Polizisten am Eingang zum Gotteshaus aufmerksam. Er hält inne, geht auf die Polizisten zu und erfährt, dass er diesen zur Einvernahme auf den Polizeiposten folgen muss: Norbert Valley steht im Verdacht, das Ausländergesetz verletzt zu haben. 116 Abs. 1a des Ausländergesetzes "Wer im In- und Ausland einer Ausländerin oder einem Ausländer die rechtswidrige Ein- oder Ausreise oder den rechtswidrigen Aufenthalt in der Schweiz erleichtert oder vorbereiten hilft, wird eine Freiheitsstrafe von bis ...
 
Erstmals wurde ein Abstimmungsergebnis anulliert
Mi, 10 Apr 2019 12:36:00 GMT - Das Bundesgericht kippt erstmals einen nationalen Volksentscheid. Eine Abstimmungsbeschwerde der CVP zur Vorlage über die Heiratsstrafe wurde gutgeheissen. Eine Analyse. Das Schweizer Politsystem wird mit dem heutigen Urteil auf die Probe gestellt. Dass eine nationale Volksabstimmung für ungültig erklärt wird ? mit einer solchen Zäsur war die direkte Demokratie noch nie konfrontiert. Was war passiert? Der Bundesrat hatte vor der Abstimmung zur Volksinitiative der CVP «Für Ehe und Familie ? gegen die Heiratsstrafe» falsch informiert. Von 80'000 betroffenen Doppelverdiener-Ehepaaren war die Rede. Diese 80'000 Paare sollen also mindestens 10 Prozent Bundessteuern mehr bezahlt haben, als wenn sie unverheiratet gewesen wären. Das war vor der Abstimmung vom 18. Februar 2016. Bei der Abstimmung gab es ein Ständemehr für die Initiative, aber kein Volksmehr: Der Nein-Anteil betrug 50.8 Prozent. Im Juni 2018 musste der Bundesrat Fehler einräumen: Nicht 80'000, sondern 454'000 ...
 
Bei Trisa sind Mitarbeitende auch Mit-Unternehmende
Mi, 10 Apr 2019 09:00:00 GMT - Auf allen Kontinenten, in mehr als 60 Ländern putzen Menschen ihre Zähne mit Bürsten der Trisa AG. Den Erfolg führt die Unternehmensleitung auf begeisterte, innovative Mitarbeitende mit Unternehmergeist zurück. Gelten Sie in Ihrer Firma nur als Mitarbeiter oder auch als Mit-Unternehmer? Sind Sie am Unternehmenserfolg beteiligt? Fühlt sich Ihr Chef dafür verantwortlich, dass Sie mit Begeisterung arbeiten? Die 1100-köpfige Belegschaft des traditionsreichen Familienunternehmens Trisa AG im luzernischen Triengen kann solche Fragen mit Ja beantworten, und zwar nicht erst seit gestern, sondern seit den 1960er-Jahren: "Ein Team um meinen Vater hat damals den Grundstein zu einer neuen Firmenphilosophie gelegt", erzählt CEO Adrian Pfenniger. Die Philosophie gilt immer noch.   Auf der Website prangt ein Zitat von Vater Ernst Pfenniger von 1964: "Ich glaube an Gott und das Gute im Menschen. Es ist die Aufgabe des Unternehmers, Freude an der Arbeit zu vermitteln." Die hehren Werte ...
 
Die schweizerisch-japanische Freundschaft blüht weiter
Do, 18 Apr 2019 12:00:00 GMT - Dank der tief wurzelnden Freundschaft zu Japan hat Bern 36 neue Kirschbäume. Diesen Frühling sponserte die japanische Präfektur Nara die Pflanzung von Kirschbäumen in der Nähe des Rosengartens in der Bundesstadt Bern. Die Geste erinnert an eine Spende vor über 40 Jahren - von einem japanischen Bauern, der die Schweiz sehr geschätzt hat. In den 1960er-Jahren reiste der japanische Milchbauer und Imker Yoshiyuki Urata (1910-1987) in die Schweiz, nachdem er einen Schweizer Priester im Kyoto International Student House der Schweizer Ostasien-Mission kennengelernt hatte. Urata verbrachte Zeit auf einem Bauernhof im Kanton Zürich und studierte Landwirtschaft in St. Gallen. Er war fasziniert von der Zuverlässigkeit und Arbeitsethik der Schweizer Bauern ? vor allem in Bezug auf die zehn- bis 14-stündigen Arbeitstage. Urata selbst machte auch einen guten Eindruck auf Schweizer, die er traf: Es gelang ihm, Spenden von 30'000 Franken pro Jahr ? während 20 Jahren ? für die Finanzierung der ...
 
"Schweiz nimmt zum inneren Konflikt Venezuelas nicht Stellung"
Di, 9 Apr 2019 15:36:00 GMT - Ob die Schweiz künftig die Interessen der USA in Venezuela vertreten wird, hängt noch von Nicolas Maduro ab. Washington und Bern unterzeichneten bereits letzte Woche eine Vereinbarung über ein Schutzmacht-Mandat. Dass sich Venezuelas Machthaber gegen dieses Mandat stellen wird, kann sich Ex-Spitzendiplomat Tim Guldimann nicht vorstellen. Washington unterstützt im inneren venezolanischen Konflikt nicht Machthaber Nicolas Maduro, sondern dessen Widersacher Juan Guaidó, der sich zum Interimspräsidenten erklärte. Ausserdem drohten die USA wiederholt mit einer bewaffneten Intervention, worauf Venezuela im Januar die diplomatischen Beziehungen mit Washington abbrach. Der ehemalige Spitzendiplomat Tim Guldimann, der von 1999 bis 2004 als damaliger Schweizer Botschafter in Iran dort auch die amerikanischen Interessen vertrat, begrüsst die Übernahme des neuen Mandats durch die Schweiz, die Interessen der USA in Venezuela zu vertreten. Mit einer Vermittlerrolle habe dies aber nichts zu ...
 
China lobbyiert für Anerkennung seiner Ärzte in der Schweiz
Di, 9 Apr 2019 12:00:00 GMT - Millionen Chinesinnen und Chinesen haben Traditionelle Chinesische Medizin studiert. Mit diesem Abschluss allein sind sie in der Schweiz nicht als Ärzte zugelassen. Die Regierung in Peking möchte dies ändern. Laut NZZ am Sonntag lobbyiert China stark dafür, dass die Schweiz Ärzte zulässt, die in China traditionelle chinesische Medizin (TCM) studiert haben. Eine chinesische Delegation mit Vertretern der Botschaft der Volksrepublik China habe im November an einer Sitzung Druck auf den Bund gemacht, dass die Schweiz TCM-Absolventen anerkennt und über die obligatorische Krankenversicherung abrechnen lässt. Laut China Daily will China die Traditionelle Chinesische Medizin in Europa stärker verbreiten. Wer in China das fünfjährige TCM-Studium absolviert hat, wird in der Schweiz ohne klassisches Medizinstudium nicht als Arzt zugelassen. TCM-Leistungen werden von den Krankenkassen nur vergütet, wenn der behandelnde Arzt nebst der Ausbildung in chinesischer Medizin ein klassisches ...
 
Vier Parteien sind in der Poleposition für den Schweizer Wahlherbst
Di, 9 Apr 2019 09:15:00 GMT - 26 Wahlen in den Schweizer Kantonen, vier Siegerparteien: Grüne, Freisinnig-Liberale, Sozialdemokraten und Grünliberale. Wir zeigen Ihnen, wo die vier Sieger am meisten abgeräumt haben. Im Herbst finden in der Schweiz die Parlamentswahlen statt. Es könnte einen Rutsch in Richtung Links-Grün geben ? das prognostiziert eine Wahlforscherin. Darauf deuten die Resultate der Wahlen in den 26 Schweizer Kantonen hin. Sie sind ein Indikator für die nationalen Wahlen vom 20. Oktober. Strategie der Parteien dürfte es sein, auf ihren Hochburgen aufzubauen und ihre Erfolge von dort aus auf die übrigen Landesteile auszubauen. Im Herbst wählen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die 200 Mitglieder des Nationalrats (grosse Parlamentskammer) und die 46 Mitglieder des Ständerats* (kleine Parlamentskammer). Die vier Parteien, die als Sieger aus den Kantonswahlen der auslaufenden Legislatur hervorgingen, sind: die Grünen, die Sozialdemokraten und aus der Mitte die Freisinnig-Liberalen ...
 
"Nein zur Revision des Waffenrechts, weil es die Schweizer entwaffnet"
Di, 9 Apr 2019 09:00:00 GMT - Luca Filippini bekämpft die Revision des Waffengesetzes. Seiner Meinung nach verfehlt die Angleichung der Schweizerischen Gesetzgebung an die EU-Waffenrichtlinie ihr erklärtes Ziel, den Terrorismus wirksam zu bekämpfen. Zudem sei diese Änderung mit der Schweizer Verfassung und dem Volkswillen nicht vereinbar, meint der Präsident der Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz (ISS), welche das Referendum ergriffen hat. Schliesslich warnt Filippini: "Sollte das Schweizer Volk der Anpassung an die EU-Waffenrichtlinie am 19.Mai in der Volksabstimmung zustimmen, bedeutet dies de facto ein Verbot für den privaten Waffenbesitz." Ich bin gegen diese Waffenrechtsrevision, weil ihre Bestimmungen zutiefst ungerecht und freiheitsgefährdend sind. Sie bringen absolut nichts in Bezug auf die Bekämpfung des Terrorismus, obwohl dies als erklärtes Ziel dieser Gesetzesrevision ausgegeben wird. Sie verstossen auch gegen das Prinzip der Verhältnismässigkeit staatlichen Handels, wie es im Artikel 5 ...
 
Ja zum modernen Waffenrecht, für "mehr Sicherheit und Wohlstand"
Di, 9 Apr 2019 09:00:00 GMT - Die Einschränkungen bei der Umsetzung der europäischen Waffenrichtlinie in Schweizer Recht seien "angemessen", sagt Pascal Vuichard, der die Gesetzesrevision unterstützt. Der Präsident des Komitees "Offiziere für Schengen" warnt vor der Gefahr, dass die Schweiz im Fall einer Ablehnung bei der Volksabstimmung am 19. Mai von den Abkommen von Schengen und Dublin ausgeschlossen wird. Die Sicherheit der Bu?rgerinnen und Bu?rger in der Schweiz ist eng verbunden mit unserer Mitgliedschaft bei Schengen/Dublin. Nur schon der Zugang zur Schengen-Kriminalstraftäter-Datenbank ist fu?r unsere Polizei und unser Grenzwachkorps Gold wert, um Verbrecher dingfest zu machen. Lehnen wir die überarbeitete Waffenrichtlinie ab, riskieren wir die Mitgliedschaft der Schweiz bei Schengen/Dublin. Standpunkt swissinfo.ch öffnet seine Spalten für ausgewählte Gastbeiträge. Wir werden regelmässig Texte von Experten, Entscheidungsträgern und Beobachtern publizieren. Ziel ist es, eigenständige Standpunkte zu ...
 
"Schweizer in Israel kündigen Netanyahu die Gefolgschaft"
Di, 9 Apr 2019 08:00:00 GMT - In Israel leben über zwanzigtausend Bürgerinnen und Bürger der Schweiz, meist Doppelbürger. Auch sie sind heute Dienstag zur Wahl des israelischen Parlaments, die Knesset, aufgerufen. Auslandschweizer Erich Bloch liefert eine Einschätzung. Diesmal verfolgen die Auslandschweizer die Parlamentswahlen gespannt und mit grossem Interesse. Es wird wohl eine aufregende Nacht werden. Die Ausgangslage: Das Parlament bestimmt die Zusammensetzung einer neuen Regierung. Die Wahl wird auch als Referendum über die Politik des amtierenden Ministerpräsidenten Binjamin Netanyahu und seiner rechtskonservativen Regierung wahrgenommen. Netanyahu ist seit 2009 ununterbrochen im Amt, allerdings dank den ultraorthodoxen Kleinparteien, welche ihm in Regierungskrisen immer wieder den Sessel sicherten, wegen den Subventionen für ihre religiösen Institutionen. Netanyahus heutige Gegner sind vor allem ehemalige hochdekorierte Militäroffiziere und erfahrene Politiker. Der ehemalige Generalstabchef Benny ...
 
Indische Gurus und ihre Schweizer Uhren
Mo, 8 Apr 2019 13:30:00 GMT - Wohlhabende Anhänger sorgen oft dafür, dass ihre spirituellen Meister von allem das Beste haben, einschliesslich Schweizer Uhren. Wir verraten Ihnen, welche Uhren fünf berühmte indische Gurus an den Handgelenken trugen. Indische Mystiker waren einst berühmt für ihre spärlichen materiellen Besitztümer. Ihre orangefarbenen Gewänder, Hirschfellmatten und Bettelschalen waren oft das Einzige, was sie besassen. Sie reisten zu Fuss zu verschiedenen Pilgerstätten, hielten an, um sich auszuruhen und hielten auf dem Weg Vorträge über spirituelle Themen. Heute ist die Anhängerschaft der meisten Gurus global, dank der wachsenden indischen Diaspora, aber auch weil seit Ende des 19. Jahrhunderts manche Pioniere in den Westen gingen. Der Kalender der Gurus ist häufig ähnlich voll wie jener eines Staatsoberhaupts oder eines CEO. Eine gute Uhr kann da helfen, die Zeit im Auge zu behalten und sich in den Zeitzonen zurechtzufinden. Osho (1931 - 1990) Osho, oder Bhagwan Shree Rajneesh, bezeichnete ...
 
Der explosive Schneemann
Mo, 8 Apr 2019 12:30:00 GMT - Jedes Jahr wird an einem Montag im April um 18 Uhr auf dem Zürcher Sechseläutenplatz der "Böögg" beziehungsweise Schneemann verbrannt. Sobald der Kopf explodiert, wird die Uhr gestoppt. Die Brenndauer zeigt an, wie lange und warm der Sommer werden soll, sagt der Volksmund. Das Sechseläuten hat verschiedene Wurzeln. Einerseits gründet es auf Feuerbräuchen, die an die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche gebunden waren. Während dieser Zeit verbrannten Knaben selbstgebastelte Strohpuppen auf Plätzen der Stadt. Andererseits regelten die Zunftsleute früher mit dem Läuten der Glocken die Arbeitszeiten. Im Winter arbeiteten die Handwerker bis 17 Uhr und im Sommer bis 18 Uhr.  1892 wurden die beiden Traditionen zusammengeführt. Das Verbrennen des mit Feuerwerkskörpern gefüllten Schneemannes wurde ein fester Bestandteil des Sechseläuten. Exakt um 18 Uhr wird der "Böög" angezündet, der auf einem 10 Meter hohen Holzhaufen thront. Etwa 3500 Zünftlerinnen und Zünftler, in traditionellen Trachten, ...
 
Küchenhilfen aus der Schweiz
Mo, 8 Apr 2019 11:00:00 GMT - Die französische, die italienische oder die chinesische Küche sind weltweit bekannt. Die Schweizer Kochkünste nicht, jedoch ihre Erfindungen. Sie erleichtern den Köchen rund um den Erdball das Leben. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseumss, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Die Schweizer Küche gehört global nicht zu den bekanntesten. Doch ohne die Schweiz wäre das kulinarische Erbe des Planeten sicher um einige Kapitel ärmer. Oder anders gesagt: Das Kochen wäre etwas komplizierter. Nehmen wir zum Beispiel die Knoblauchpresse. Zehe reinstecken, drücken und schon ist der betörende mediterrane Geschmack garantiert. Nicht auszudenken, wenn jede einzelne Knoblauchzehe gerüstet und geschnippelt werden müsste.  Erfunden hat dieses Wunderwerkzeug ein gewisser Karl Zysset (1907-1998). Der Velomechaniker aus dem bernischen Lyss war ein ...
 
Bezahlt die Schweiz zu hohe Renten?
Mo, 8 Apr 2019 06:00:00 GMT - Das Schweizer Rentensystem droht zu kollabieren. Gleichzeitig erhalten Schweizer Pensionierte so hohe Renten wie kaum irgendwo auf der Welt. Zahlt die Schweiz zu hohe Renten aus? Die Schweizer und Schweizerinnen sind ein Volk glücklicher Rentner und Rentnerinnen. Laut einer Studie der UBS (International Pension Gap Index) muss man in der Schweiz im Vergleich zu zwölf anderen Ländern dank guter Renten mit Abstand am wenigsten selber für das Alter sparen ? und das in einem Land mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt. Wer in der Schweiz als Angestellter ein Leben lang Vollzeit gearbeitet hat, dem geht es im Alter vergleichsweise gut. Die Schweiz hat ein ausgeklügeltes Renten-System, das auf drei verschiedenen Säulen basiert: Eine staatliche Vorsorge sichert die Existenz mit einer bescheidenen Minimalrente für alle. Angestellte sind darüber hinaus obligatorisch bei einer Pensionskasse versichert, was ihnen die Fortführung des gewohnten Lebensstandards sichern soll. Als ...
 
Abenteuerliches Klosterleben
So, 7 Apr 2019 09:00:00 GMT - Sie wollte ein abwechslungsreiches und spannendes Leben und fand dies ausgerechnet in einem deutschen Kloster. Ruth Meili lebt seit bald einem halben Jahrhundert als Benediktiner-Schwester. "Ein einziger Mann hätte mir nicht gereicht. Wenn schon, dann hätte ich mehrere haben müssen. Nur einer ist doch langweilig", witzelt Ruth Meili (78), wenn man sie fragt, weshalb sie ins Kloster ging. Seit fast fünfzig Jahren lebt die Schweizerin im deutschen Evangelischen Benediktinerinnen-Kloster Schwanberg, unweit von Nürnberg. Dass sie eines Tages in ein Kloster ziehen wollte, zeichnete sich schon früh ab. Mit ihren Freundinnen fantasierte die damals kleine Ruth von einem gemeinsamen Haus, quasi einer Frauen-WG mit dazugehöriger Schule. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist.
 
Schweizer Alpenmaler erhält eigenes Museum
Sa, 6 Apr 2019 09:00:00 GMT - Seine alpinen Landschaften waren ursprünglich vom Tourismus beflügelt. Später halfen sie Glaziologen, den Klimawandel zu dokumentieren. Und nun haben die Werke des Schweizer Künstlers Caspar Wolf einen festen Platz in einem nach ihm benannten Museum erhalten. Geboren wurde Caspar Wolf (1735-1783) im nordschweizerischen Aargau. Im Kloster Muri begann er seinen künstlerischen Werdegang mit der dekorativen Malerei. Dazu gehörten auch Dutzende von Miniaturen auf einer Truhe, die heute im umgebauten Klostergebäude ausgestellt ist. "Er hat hier ein Jahrzehnt lang gearbeitet und sich wahrscheinlich ein wenig gelangweilt", sagt Kurator Peter Fischer. Wolf wagte sich nach Paris, um mit Philip James de Loutherbourg, einem Star der französischen Kunstszene, zusammenzuarbeiten. "Dort lernte er die Freilichtmalerei ? unverzichtbar für Landschaften." Nach seiner Rückkehr in die Schweiz entwickelte er seine Landschaftstechnik weiter. Beispiele sind nun in Muri zu sehen. "So muss Abraham ...
 


Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
Anmeldeformular zur Mehr-Tages-Fahrt 2019
Einladung zur Generalversammlung 2019
Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
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