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Der grosse Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist tot
Sa, 16 Feb 2019 11:35:00 GMT - Seine Stimme, seine Gebärden, seine Zurückhaltung: Bruno Ganz war unverwechselbar. Er ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Ein Nachruf. Ein "Züri-Hegel" sei er, sagt Bruno Ganz in Wim Wenders? Film "Der amerikanische Freund". Er sagt es in der Rolle des Hamburger Bilderrahmen-Machers Jonathan Zimmermann. Zu einem amerikanischen Arzt in Paris, in einem deutsch-französischen Film nach einem amerikanischen Roman. Die erste Rolle mit 19 Das war 1977. Bruno Ganz war damals 36 Jahre alt, längst ein Bühnenstar in Bremen, Zürich, Berlin, und «Der amerikanische Freund» war auch bereits seine neunte Filmrolle. Die erste hatte er mit 19 Jahren gespielt, eine kleine Nebenrolle als Kammerdiener im Walter-Roderer-Vehikel «Der Herr mit der schwarzen Melone». Er wollte schon früh Schauspieler werden Der «Züri-Hegel», das war autobiographisch, eine Reminiszenz des Schweizers an seine Heimatstadt, die seine Basis geblieben ist, trotz seinem zeitweiligen Leben in Berlin, trotz Wohnung in ...
 
Schweizer Wein, der in China und Japan geschätzt wird
So, 17 Feb 2019 10:00:00 GMT - Diese Neuenburger Weinspezialitäten verkaufen sich sogar in Asien. Nicolas Ruedin, ein Winzer aus Cressier, verkauft einen Teil seiner Weine in China und Japan. Die Geschmäcker sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Seine Weine werden in japanischen Zeitungen erwähnt und erscheinen sogar in einem Manga (Comic). Nicolas Ruedin ist stolz darauf, einen Teil seiner Produktion ins Land der aufgehenden Sonne zu exportieren: "Es ist eine schöne Anerkennung, wenn unsere Weine an aussergewöhnlichen Orten angeboten werden." Das Landgut Ruedin besteht seit 1614 und verfügt heute über elf Hektar Weinberge. Der Winzer kultiviert die Rebsorten Chasselas, Pinot Noir, Gamaret, Pinot Gris, Chardonnay und Muscat. Ruedin übernahm den Betrieb 2014. "Es ist eine tolle Arbeit. Wir sind kreativ, stehen in direktem Kontakt mit den Konsumenten. Wir sind nicht nur ein kleines Zahnrad in einer grossen Maschine", sagt er. Auf dem Weingut, wo neben Ruedin zwei Mitarbeiter und ein Auszubildender tätig ...
 
Die Glöcknerin von Schaffhausen
Sa, 16 Feb 2019 10:00:00 GMT - Die kleine Stadt an der Schweizer Grenze zu Deutschland wird von einer Frau bewacht. Dies zum ersten Mal in der Geschichte des Munot. Seit zwei Jahren erfüllt Karola Lüthi ihre Aufgabe als Munotwächterin. Sie ist eine vitale Frau um die fünfzig. "Schon vor 20 Jahren hatte ich Lust auf diesen Job. Damals habe ich diesen Wunsch nicht weiterverfolgt. Eine Frau? Niemals!" erzählt sie am Tisch, in der Turmwohnung sitzend. Doch vor drei Jahren sah sie die ausgeschriebene Stelle als "Munotwächterin". Sie besprach sich mit ihrem Mann, da ein Paar gewünscht wurde. "Ich habe die Bewerbung des Jahrhunderts geschrieben, da ich diese Stelle unbedingt haben wollte." Und siehe da: Unter 80 Bewerber und Bewerberinnen bekam sie den Zuschlag. Der Stolz der Schaffhauser Der "Munot" wurde im 16. Jahrhundert als Festung errichtet und ist das Wahrzeichen von Schaffhausen. Er thront über dem Städtchen, doch schon bei der Neuerrichtung galt er als militärisch veraltetes Bauwerk. Er diente der ...
 
Wenn Eltern trinken, leiden die Kinder
Fr, 15 Feb 2019 15:00:00 GMT - Alkoholismus von Eltern kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Kinder haben. Damit diese nicht ebenfalls in die Spirale von Abhängigkeit oder psychischer Erkrankung geraten, darf Alkoholismus kein Tabu mehr sein. Zwei Kinder von abhängigen Eltern erzählen ihre Geschichte, um anderen zu helfen. In der Schweiz wachsen rund 100'000 Kinder mit einem alkoholkranken Elternteil auf. Diese Kinder haben ein sechsmal höheres Risiko, selbst eine Sucht oder psychische Störung zu entwickeln. Zahlen, die den Ernst des Problems zeigen. Hinter den Statistiken verbergen sich schwierige Lebensgeschichten und stilles Leiden. Viele Kinder schweigen über ihre Not, um ihre Eltern zu schützen, oder aus Scham- oder Schuldgefühlen. Sucht Schweiz organisierte eine nationale Aktionswoche, um diesen Kindern eine Stimme zu geben.  "Ich hatte Angst, dass mein Vater meine Mutter umbringt." Sandra Leu* gehört zu jenen, die den Mut hatten, das Schweigen zu brechen. Ein Schweigen, das lange Zeit das ...
 
Schritt in Richtung Ehe für Schwule und Lesben in der Schweiz
Fr, 15 Feb 2019 13:02:00 GMT - Die Schweiz soll vorwärts machen und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare einführen. Auch sollen diese Kinder adoptieren können. Dies schlägt die Rechtskommission des Nationalrats vor, die Grosse Kammer des Schweizerischen Parlaments. Heiraten, wen man will, unbesehen vom Geschlecht: Dies soll in der Schweiz bald möglich sein. Damit wären Schwule und Lesben den Heterosexuellen weitestgehend gleichgestellt. Die Parlamentskommission hat einem entsprechenden Gesetzesentwurf zugestimmt und diesen in die Konsultation geschickt. Heute haben Schwule und Lesben die Möglichkeit zur eingetragenen Partnerschaft. Darin ist ihnen die Adoption von Kindern nicht erlaubt. Allerdings machten die Mitglieder des vorberatenden Parlamentsausschusses einen Vorbehalt: Sie nahmen die Samenspende für lesbische Paare raus aus dem Gesetz und wollen diese erst noch zur Diskussion stellen. Eine Samenspende ist aktuell nur gemischt-geschlechtlichen Ehepaaren erlaubt. Die Kommission schlug vor, das ...
 
Moutier in einen bernischen und jurassischen Teil spalten?
Fr, 15 Feb 2019 13:00:00 GMT - Die Spannung in Moutier zieht sich über ein vertretbares Mass in die Länge. Die Berner Justiz wird in einigen Monaten über die Annullation der Abstimmung vom 18. Juni 2017 entscheiden müssen, bei der es um die Kantonszugehörigkeit der Stadt gegangen war. Unterdessen zeichnet sich ein "dritter Weg" ab: Moutier in zwei Teile aufspalten. Die Stadt Moutier administrativ in zwei Teile aufspalten, um die oppositionellen politischen Lager zu beschwichtigen, die sich seit mehr als 40 Jahren gegenüberstehen. Aufteilen zwischen Pro-Jurassiern und Pro-Bernern, zwischen denen im Süden und denen im Norden. Und so die toxischen Altlasten beseitigen, die sich im Lauf der Zeit hier und dort ansammelten, indem man unter "Tapferen eine Friedenspfeife" anzündet. Eine Aufteilung der Stadt als Ultima Ratio, um aus dieser offenen Schlacht herauszukommen? Mit einem bernischen und einem jurassischen Teil der Stadt Moutier? Bis zur Lancierung dieser Idee Ende Januar, die von der jurassischen Regierung ...
 
"Die Schweizer Demokratie ist ein Kunstprojekt mit Vorbildcharakter"
Fr, 15 Feb 2019 10:45:00 GMT - So schnell kann es gehen: Plötzlich sind die Schweiz und ihre direkte Demokratie international gefragt. In Deutschland und neuerdings auch in Frankreich fordern Bürgerbewegungen die Einführung der Volksinitiative und damit Volksentscheide auf nationaler Ebene. In der italienischen Provinz Bozen-Südtirol sind Volksrechte nach Schweizer Vorbild schon Tatsache. Stephan Lausch hat an dieser Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. Die Frage ist heiss umstritten: Hat die Schweiz das Zeug, um anderen Ländern in Zeiten, wo Demokratie unter Druck steht, als demokratisches Musterbeispiel zu dienen? Diese Frage haben aktive Bürgerinnen und Bürger in der Provinz Bozen-Südtirol längst beantwortet. Was die Italiener seit 2009 beweisen: Volksrechte lassen ...
 
Wie die Bieler ihre Demokratie revitalisieren wollen
Fr, 15 Feb 2019 10:00:00 GMT - Biel im Kanton Bern ist vor allem bekannt als Hauptstadt der Schweizer Uhrenindustrie und grösste zweisprachige Stadt des Landes. Ein weniger glorreiches Merkmal: Die Bielerinnen und Bieler sind "Abstimmungsverweigerer". Eine neue "Stadtverfassung" soll sie in Sachen Demokratie wieder auf Zack bringen. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. Wir leben im goldenen Zeitalter der Volksrechte, der partizipativen Prozesse überhaupt. Immer wieder werden in der Schweiz wie auch in Frankreich und anderswo auf dem Globus Foren, Runde Tische, Podiumsgespräche und weitere Diskussionen über politische Ideen organisiert. Während die "Gelbwesten" in Frankreich eine Abstimmung über die Einführung der Volksinitiative fordern, versuchen in der Schweiz Gemeindepräsidenten landauf landab ...
 
Schweizerische Post lässt Hacker-Armada auf eigenes E-Voting-System los
Do, 14 Feb 2019 14:42:00 GMT - Hackerinnen und Hacker hereinspaziert! Die Post lädt Computerprofis ein, ihr E-Voting-System auf Herz und Nieren nach Sicherheitslücken zu prüfen. Den Besten winken Geldpreise bis zu 50'000 Franken. Kritiker bezeichnen den Test als Farce. Eindringen erwünscht: Computer-Hackerinnen und -Hacker sollen einen Monat lang das E-Voting-System der Schweizerischen Post legal angreifen. Ziel des Tests, der vom 25. Februar bis 24. März dauert, ist die Optimierung der Sicherheit. Bis Mittwoch hatten sich fast 1800 Hackerinnen und Hacker angemeldet: 28% stammen aus der Schweiz, 15% aus Frankreich, 6% aus den USA und 5% aus Deutschland. Politisch am Wackeln In den letzten 15 Jahren haben mehrere Kantone E-Voting probeweise mit Systemen der Post oder des Kantons Genf eingesetzt. Viele Schweizer Stimmberechtigte ? insbesondere im Ausland ? sind begierig darauf, online abzustimmen. Dennoch: Der Widerstand gegen die elektronische Stimmabgabe ist in letzter Zeit massiv gewachsen. Der Grund ...
 
Die saubere Banknote, die an den Falschmünzer Farinet erinnert
Do, 14 Feb 2019 13:00:00 GMT - Für Verkehrssünder muss es ein prickelndes Gefühl sein: In der Walliser Kantonshauptstadt Sitten können sie ihre Bussen der Polizei nicht nur in Franken, sondern auch mit Farinets bezahlen, also mit einer lokalen Währung, die den Namen des berühmtesten Schweizer Geldfälschers trägt. Vielleicht ist es an der Zeit, das Bild von der Beziehung der Schweizerinnen und Schweizer zu ihrem Geld etwas zu revidieren. Ohne Zweifel ist ihr Glaube an den soliden Schweizer Franken ungebrochen. Aber im Wallis zum Beispiel zirkuliert nebst dem Franken seit gut einem Jahr auch die Währung Le Farinet. Im vergangenen Herbst adelte die Walliser Kantonshauptstadt Sitten diese Komplementärwährung. Sie entschied nämlich, dass auch behördliche Dienstleistungen neu mit Farinets bezahlt werden können. Selbst im Verkehr mit der Polizei werden jetzt auch Farinets akzeptiert. Der Wechselkurs zwischen Franken und Farinet erleichtert das Ganze: Ein Farinet ist exakt einen Franken wert. Wer den Reiz des ...
 
Afghanistan: Die Amerikaner gehen, Pilatus bleibt
Do, 14 Feb 2019 10:45:00 GMT - Während die USA einen bedeutenden Rückzug aus Afghanistan planen, sorgen sich Wissenschaftler über das Schicksal der Schweizer Pilatus-Flugzeuge, welche die Amerikaner der afghanischen Armee gegeben haben. Die Nachricht geisterte schon seit mehreren Wochen herum, Anfang Februar machte sie Donald Trump in seiner Rede zur Lage der Nation offiziell: Nach 18 Jahren militärischer Präsenz werden die meisten amerikanischen Truppen in den kommenden Monaten Afghanistan verlassen. Zu den Hinterlassenschaften der Amerikaner in Afghanistan gehört auch ein kleines Stück Schweiz: etwa zwanzig Pilatus PC-12-Flugzeuge, die Washington der afghanischen Regierung überreicht hat. Während die Zukunft des Landes Anlass zu Sorge bietet, gilt dies ebenso für die Schweizer Flugzeuge. Die Schweiz verbietet den Export von Kriegsmaterial in Kriegsländer. Wie kommt es also, dass in der Schweiz hergestellte Kampfflugzeuge in Afghanistan landeten? Der Fall geht auf das Jahr 2012 zurück: Washington hatte ...
 
Minergie boomt in der Schweiz
Do, 14 Feb 2019 09:21:00 GMT - Das schweizerische Minergie-Label für nachhaltiges Bauen boomt bei Neubauten in der Deutschschweiz. Eine Familie zeigt uns, wie sie mit der energiesparenden und umweltfreundlichen Bauweise ihrer Eigentumswohnung zurechtkommt. Denn manches ist anders als in einem "normalen" Haus. Erica und Mirko haben 15 Jahre Erfahrung mit Minergie. Zunächst wohnten sie in einer Minergie-zertifizierten Mietwohnung. Vor etwa fünf Jahren kauften sie sich eine 5,5-Zimmer-Eigentumswohnung mit Minergie-Standard in der Agglomeration Zürich, wo sie mit ihren drei Kindern im Alter von zehn, vier und einem Jahr leben. Bald werden sie in ein Doppeleinfamilienhaus ziehen ? zum ersten Mal ohne Minergie-Standard. "Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge", sagt Erica, denn es gefällt ihnen sehr gut hier in der Siedlung. Der Grund, warum sie wegziehen, hat nichts mit Minergie zu tun: Als sie die Wohnung kauften, hatten sie zwei Kinder ? später kam unerwartet ein Drittes dazu. Deshalb ziehen ...
 
Gianluca Rendina, ein Polar-Architekt
Mi, 13 Feb 2019 15:00:00 GMT - Was macht ein antarktischer Architekt? Ganz einfach: Er baut Gebäude am Südpol. Natürlich keine normalen Häuser, sondern Häuser für Wissenschaftler, die für Forschungszwecke in die Antarktis gehen. Gianluca Rendina aus dem schweizerischen Bellinzona lebt seit Jahren in London, wo er einer der Leiter des Planungsbüros Hugh Broughton ist. Er ist einer der wenigen Architekten weltweit mit Erfahrung in der Planung von "Gebäuden", die extremen Temperaturen und eisigen Winden standhalten. Sein erstes Projekt war die britische Forschungsstation Halley VI des British Antarctic Survey für Wissenschaftler, welche die Magnetfelder der Erde untersuchen. Die Wissenschaftler sind wegen der niedrigen Temperaturen (bis minus 60 Grad) und des Windes von über 150 Stundenkilometern gezwungen, dort anderthalb Jahre zu leben, ohne nach draussen gehen zu können. Die antarktische Basis mutet futuristisch an: eine Art "Tausendfüssler", der aus sieben blauen Modulen (oder Häusern) besteht, die an ...
 
"Drachenzähmen"-Erfinder zeigt Schweizer Kindern seine Tiere
Mi, 13 Feb 2019 13:00:00 GMT - Der Chef-Animator der Trilogie "Drachenzähmen leicht gemacht" ist Schweizer. Simon Otto lebt seit 21 Jahren in den USA. Nun ist er auf Heimatbesuch und hat Schulkindern gezeigt, wie er seine Drachen zähmt. Otto begann seine Karriere im Bankwesen. Später studierte er Animation an der renommierten Animationsschule Les Gobelins in Paris. 1997 begann er beim DreamWorks-Studio in Los Angeles, wo er sich hocharbeitete. Otto arbeitete an "Der Prinz von Ägypten", "Geist: Stallion des Cimarron", der Aardman-Co-Produktion "Flutsch und weg" und "Ab durch die Hecke", bevor er in die Serie "Drachenzähmen leicht gemacht" einstieg. Für den ersten Film der Trilogie gewann er 2011 einen VES-Award für "hervorragende Animation". Das Schweizer Fernsehen SRF traf Otto in Zürich. Es sprach auch mit Dean DeBlois, dem Regisseur der Fantasy-Geschichte, in der eine Gruppe von unfähigen Wikingern lernt, mit den Kreaturen zusammenzuleben, die sie einst am meisten fürchteten. (Filmausschnitte mit ...
 
Drohnen zum Schutz von Leben
Mi, 13 Feb 2019 10:00:00 GMT - Die Drohnen des Startup-Unternehmens Flyability können in enge und komplexe Räume vordringen. Räume, die bis anhin praktisch unzugänglich waren oder deren Erkundung mit einem hohen Risiko oder hohen Kosten verbunden war. Der Einsatz der ferngesteuerten Flugobjekte ist beispielsweise in Kernkraftwerken und Industrieanlagen möglich, aber auch bei Polizei und Feuerwehr. Die Flyability-Drohnen sind ein Symbol für den Erfolg des Schweizer "Drohnen-Valley" geworden. Den Anstoss zur Erfindung dieser Drohnen gaben das Erdbeben von Haiti (2010) sowie die Nuklearkatastrophe von Fukushima (2011). "Wir stellten fest, dass die damaligen Roboter nicht in komplexe Räume vordringen konnten, um auszukundschaften, ob es dort Opfer gab", erinnert sich Patrick Thévoz, ein junger Mann aus Lausanne, der im Jahr 2014 gemeinsam mit seinem Cousin Adrien Briod das Unternehmen Flyability in der Waadtländer Hauptstadt gegründet hat. Ziel war es von Anfang an, fliegende Roboter herzustellen, welche auch in ...
 
Wie ein Sieben-Tonnen-Koks-Deal in Sitten geplatzt ist
Di, 12 Feb 2019 16:00:00 GMT - Die Operation "Brasil Low Cost" ermöglichte Ende Januar die Zerschlagung eines Drogenschmuggler-Rings zwischen Südamerika und Italien. Die Route hätte durch die Schweiz gehen sollen. Die Fäden zog der römische Familienclan Casamonica. Ein sonniger Sommernachmittag. Zwei Männer steigen aus einem Eurocity-Zug und gehen schnell auf dem Bahnsteig. Sie kommen aus Rom und haben es eilig, ein Bistro unweit des Bahnhofs der Stadt Sitten im Kanton Wallis im Schweizer Alpenraum zu erreichen. Sie setzen sich mit einem Herrn an einen Tisch und fangen ohne Umschweife an, über das Geschäft zu reden: "Wir sind bereit, sowas von bereit! Wir geben 4,5 Millionen Euro aus?" Die in der Schweiz eingetroffene Delegation spielt ein grosses Spiel. Sie verfügt über direkte Kontakte zu kolumbianischen Drogenhändlern und ist in der Lage, zwischen fünf und sieben Tonnen Kokain pro Jahr über Brasilien nach Europa zu bringen. Sie müssen nur ein Flugzeug an einem sicheren Ort landen lassen ? und kein Ort ...
 
Der Schweiz fehlen Hunderte Medikamente
Di, 12 Feb 2019 14:00:00 GMT - Ausgerechnet im Pharma-Land Schweiz sind Arzneimittel nicht immer verfügbar. Nun übt der Bund Kritik an den Herstellern. Seit vier Jahren führt Enea Martinelli eine Liste aller fehlenden Medikamente. In dieser Zeit haben die Lieferengpässe laut dem Chefapotheker der Spitäler Meiringen, Frutigen und Interlaken stetig zugenommen. "Als ich angefangen habe, dachte ich, 150 seien wahnsinnig viel. Vor kurzem waren es 600." So viel wie noch nie. Da die Engpässe zum Teil auch immer länger dauern würden, sei das gesamte Spitalpersonal gefordert. "Der Aufwand, alles so zu organisieren, damit der Patient nichts merkt, ist enorm", so Martinelli. Engpässe kaum vorauszusehen Patienten brauchen Ersatzmedikamente, chronisch Kranke müssen auf andere Therapien umgestellt werden. Das bringt nicht nur einen Mehraufwand mit sich, sondern auch Kosten. Patienten müssen öfter zum Arzt, vielfach sind Ersatzmedikamente teurer. Einfache Lösungen gibt es laut Martinelli nicht: "Wir haben unsere ...
 
Delegierter des Auslandschweizerrats will Postfinance verklagen
Di, 12 Feb 2019 12:00:00 GMT - Die rund 750'000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland müssen seit mehr als zehn Jahren einen eingeschränkten und kostspieligen Zugang zu den Dienstleistungen der Schweizer Banken erdulden. Mehrere politische Vorstösse ihrer Interessenvertretungen sind im Eidgenössischen Parlament gescheitert. Nun will ein Delegierter des Auslandschweizerrats eine Diskriminierungsklage gegen Postfinance einreichen. Den letzten politischen Dämpfer in dieser Sache mussten die Auslandschweizer im Juni 2018 hinnehmen, als die kleine Parlamentskammer (Ständerat) eine Motion ablehnte, die von der Landesregierung verlangt hatte, dafür zu sorgen, dass die Auslandschweizer zu ähnlichen Konditionen wie in der Schweiz Zugang zu den Dienstleistungen der Postfinance erhalten sollen. Eine deutliche Mehrheit der Ständeräte war der Ansicht, dass die von der Post kontrollierte Bank mit dieser Forderung gezwungen würde, die Gesetzgebung zahlreicher Länder zu missachten. John McGough, ein in Ungarn lebender ...
 
Frauen erobern die Schweizer Aussenpolitik
Di, 12 Feb 2019 10:00:00 GMT - Als letztes Land in Europa öffnet die Schweiz 1956 ihr Aussendepartement auch für Frauen. Doch Spitzendiplomatinnen bleiben lange die Ausnahme. Erst seit zehn Jahren steigt der Frauenanteil in der Schweizer Aussenpolitik stetig. "Als ich zur Botschafterin ernannt wurde, hat man mich wie einen Gegenstand betrachtet. Das hat mich schockiert, denn die Männer wurden ganz anders behandelt." Mit diesen Worten erinnerte sich Francesca Pometta in einem Interview aus dem Jahr 1998 an ihre Ernennung zur ersten Schweizer Botschafterin 1977. Im gleichen Jahr trat Paul Widmer in den diplomatischen Dienst des Schweizer Aussendepartements EDA ein. Er sagt heute, die Ernennung Pomettas zur Botschafterin sei damals unter den jungen, neu eintretenden Diplomaten "kein grosses Gesprächsthema" gewesen. "Frau Pometta war für uns einfach die Pionierin", so der ehemalige Botschafter. Die "Pionierin" sprach von sich selber rückblickend als "Alibifrau": "Ich blieb zehn Jahre lang die einzige Schweizer ...
 
"Schweizer Tabakindustrie begeht in Afrika organisierten Völkermord"
Mo, 11 Feb 2019 16:06:00 GMT - Zigaretten aus Schweizer Produktion, die in Afrika verkauft werden, enthalten rund doppelt so viele Giftstoffe wie jene, die in der Schweiz geraucht werden. Die Senegalesische Liga gegen Tabak fordert nun die afrikanischen Länder auf, die chemische Zusammensetzung der Import-Zigaretten zu kontrollieren. Amadou Moustapha Gaye, der Präsident der NGO, wirft den Schweizer Behörden Laxheit vor. Die Organisation aus Senegal reagiert damit auf den Skandal um überdosierte Schweizer Zigaretten, die in Afrika verkauft werden. Enthüllt hatte ihn die französische Journalistin Marie Maurisse. Rauchen ist ein tödliches Risiko für die Gesundheit. In Afrika ist dieses Risiko grösser als in Europa. Recherchen von Maurisse, Gewinnerin des Public Eye Investigation Award, zeigen, dass Schweizer Unternehmen Zigaretten herstellen, die bewusst süchtig machen. Die Glimmstengel, die für den afrikanischen Markt hergestellt werden, sind also schädlicher als die für den Schweizer Markt. Die Schweiz ist ...
 
Wie eine Schweizerin den Karneval nach Bremen brachte
Mo, 11 Feb 2019 15:00:00 GMT - Janine Jaeggi organisierte vor 34 Jahren den ersten Samba-Karneval der Hansestadt Bremen in Deutschland. Der bunte Umzug zählt heute zu den grössten seiner Art in Europa. Nur noch wenige Wochen, dann ziehen sie wieder durch die Strassen der Bremer Altstadt und bringen die kühlen Norddeutschen in Stimmung: Hundert Samba-, Masken- und Stelzengruppen verjagen Ende Februar mit Sambarhythmen und kreativen Kostümen winterliche Gefühle aus der Stadt. Ganz vorne mit dabei wird wie in jedem Jahr die in Zürich geborene Janine Jaeggi sein, dieses Mal hoch auf Stelzen als Schmetterlingselfe. Ohne sie würde es den Bremer Samba-Karneval nicht geben: Die Künstlerin kam vor nunmehr 34 Jahren mit Gleichgesinnten auf die Idee des winterlichen Umzugs. Ein durchaus gewagtes Unterfangen, denn den zurückhaltenden Norddeutschen liegt der Karneval, die Fasnacht oder der Fasching, wie er je nach Region in Deutschland genannt wird, nicht gerade im Blut. Zumindest, so die Schweizerin, zeigt er seine ...
 
Der junge Picasso - Blaue und Rosa Periode
Mo, 11 Feb 2019 13:12:00 GMT - Die Ausstellung der Fondation Beyeler zeigt einen noch unfertigen Picasso, auf der Suche nach seiner Identität als Maler. Die Schau selbst ist eine Klasse für sich. Es ist die aufwendigste und teuerste Ausstellung, die in Riehen bei Basel je zu sehen war. Die gezeigten Werke aus der Frühzeit des Malers sind Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Noch nie wurden diese in einer so dichten und qualitativ hochstehenden Ausstellung gemeinsam präsentiert. Als Auftakt der Ausstellung setzt der Kurator Raphaël Bouvier «Yo Picasso», ein selbstbewusstes Selbstporträt in leuchtenden Farben, wie sie zur Zeit des damals modischen Postimpressionismus gebraucht wurden, in Szene. Das Bild hängt gleich beim Eingang, es markiert unmissverständlich den Aufbruch. Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begab sich der aufstrebende Ku?nstler Pablo Ruiz Picasso (1881?1973) auf die Suche nach neuen Bildthemen und Ausdrucksformen. Diese Suche ist auch das ...
 
Nein zum Bauzonen-Stopp: Schweizer Presse mahnt vor Gefahren
Mo, 11 Feb 2019 10:28:00 GMT - Das klare Nein des Schweizer Stimmvolks zum Einfrieren der Bauzonen in der Schweiz wird von den Schweizer Medien ebenso klar begrüsst. Doch herrscht die Befürchtung, dass das Verdikt jene Kräfte beflügelt, die dem Bauen ausserhalb der Bauzonen möglichst grosse Hintertüren offenhalten wollen. Die Westschweizer Zeitung Le Temps kommentiert, das Abstimmungsresultat sei nicht als Zeichen der Gleichgültigkeit des Schweizer Volkes gegenüber der Zersiedelung zu lesen. Vielmehr sei es ein Vertrauensvotum gegenüber den Behörden, dass diese die Instrumente des revidierten Raumplanungsgesetzes richtig anwendeten.  Es sei zu früh gewesen, ein Scheitern des Raumplanungsgesetzes zu verkünden und schon wieder auf das Thema zurückzukommen. Das Raumplanungsgesetz wurde 2013 vom Schweizer Volk an der Urne angenommen und ist seit 2014 in Kraft. In dieselbe Kerbe schlägt auch die Aargauer Zeitung. Die Volksinitiative habe ein Thema aufgegriffen, das niemanden kalt lasse. Doch die Jungen Grünen ...
 
Konfessionslose wollen Blasphemie-Verbot aufheben
Mo, 11 Feb 2019 09:30:00 GMT - Laut dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof darf der Prophet Mohammed nicht als pädophil bezeichnet werden. Auch in der Schweiz riskiert man mit einer solchen Äusserung eine Strafe. Als in Pakistan die Christin Asia Bibi als erste Frau wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt wurde, gerieten die pakistanischen Blasphemie-Gesetze ins Interesse der Weltöffentlichkeit. Diese würden missbraucht, um die christliche Minderheit in Pakistan zu unterdrücken oder missliebige Personen aus dem Weg zu räumen, so Kritiker. Pakistanische Islamisten argumentierten derweil, es sei die Pflicht jedes Muslims, einen Gotteslästerer umzubringen. Diese Debatte mutet mittelalterlich an. Doch was nur Wenige wissen: Auch in der Schweiz ist Blasphemie eine Straftat. Gotteslästerer riskieren nicht gerade ihren Kopf wie in Pakistan, aber immerhin eine Busse. Im Schweizer Strafgesetzbuch heisst es: "Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den ...
 
Zersiedelungs-Initiative deutlich abgelehnt
So, 10 Feb 2019 15:14:00 GMT - Doch keine Einfrierung der Bauzonen: Die Zersiedelungs-Initiative ist mit 63,7 Prozent abgelehnt worden. Alle Kantone sagten Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 38 Prozent. Das liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Rund 1'291'000 Stimmende sagten Nein zu einem revidierten Bundesverfassungsartikel gegen die Zersiedelung, 737'000 sprachen sich dafür aus. Am deutlichsten war das Nein im Wallis, gefolgt von zahlreichen Deutschschweizer Ständen. In der Westschweiz und im Tessin sowie in urbanen Regionen war die Ablehnung tendenziell weniger gross.   Bundesrat zeigte sich erleichtert Der Bundesrat ist erleichtert über den Volksentscheid. An einer Medienkonferenz sagte Umweltministerin Simonetta Sommaruga, die Initiative hätte die Zersiedelung verstärkt, statt gebremst. "Mit der Initiative hätte sich die Bautätigkeit in Gebiete verlagert, wo es heute noch grössere Baulandreserven hat." In den Städten hätte sich laut der Bundesrätin der Druck auf die Mieten erhöht. "Das Nein ...
 
Bern schränkt Demonstrationsrecht ein
So, 10 Feb 2019 15:00:00 GMT - Als Hauptstadt der Schweiz und Sitz der Bundesbehörden ist Bern die ideale Stadt für Kundgebungen. Künftig können die Veranstalter nun aber zur Kasse gebeten werden, wenn eine Demonstration aus dem Ruder läuft. Eine Zusammenstellung der Resultate der wichtigsten kantonalen Abstimmungen. Im Kanton Bern müssen sich Organisatoren von Demonstrationen künftig an den Kosten der polizeilichen Intervention beteiligen, wenn Gewalttaten gegen Personen oder Eigentum begangen wurden. Die maximalen Kosten betragen 10'000 Franken, in besonders schweren Fällen 30'000 Franken. Die Organisatoren der Kundgebung sollen zur Zahlung verpflichtet werden können, wenn sie keine Genehmigung hatten oder wenn sie vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen die Regeln verstossen haben. Linke Parteien und Fahrende des Kantons Bern hatten das Referendum gegen ein totalrevidiertes Polizeigesetz ergriffen. Sie sahen unter anderem die Meinungsäusserungsfreiheit in Gefahr. Umstritten war auch ein Artikel zur ...
 
Dem Einfrieren von Bauzonen droht ein kaltes Nein
Sa, 9 Feb 2019 15:00:00 GMT - Jeden Tag wird in der Schweiz eine Fläche von acht Fussballplätzen verbaut. Landschaftsschützer wollen diese Zersiedelung stoppen ? mit einer Volksinitiative. Am Sonntag stimmen die Schweizer darüber ab, ob die Betonierung des kleinen Landes gestoppt werden soll. Parallel mit dem Bevölkerungswachstum schreitet auch die Überbauung der Schweiz voran: Während die bewohnten Flächen 1960 rund 260'000 Hektar umfasst hatten, stiegen sie 2017 auf 390'000 Hektar. Diese Entwicklung geht im Wesentlichen zu Lasten der landwirtschaftlichen Flächen. Diese schier unaufhaltsame Betonierung ist beunruhigend. Der Boden ist in der kleinräumigen Schweiz eine besonders begrenzte Ressource. Dies, weil felsige Flächen ? Stichwort Berggebiete ? Seen, Gletscher oder Wälder als Baugrund wegfallen. Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind sich des Problems bewusst: 2013 sagten sie Ja zur Revision des Raumplanungs-Gesetzes. Konkret ging es um die Verdichtung des Wohnungsbaus. Die neue ...
 
Andermatt ? ein Dorf wird zur Luxuskulisse
Sa, 9 Feb 2019 10:00:00 GMT - Es war einmal ein gewöhnliches Alpendorf. Da kam ein ägyptischer Milliardär und machte daraus das grösste Tourismus-Resort der Schweiz. Das veränderte die Landschaft und das Leben der Einheimischen in Andermatt. Zwei Schweizer Fotografen haben die Verwandlung der Region festgehalten. Das Mega-Resort sollte sich von anderen Feriendestinationen in den Alpen unterscheiden: Mehr Luxus, bis zu sechs erstklassige Hotels, 500 Apartments und ein Kongresszentrum mit Indoor-Schwimmbad. Eine "Grand Deluxe Suite" im Fünfsterne-Hotel "The Chedi", das 2013 eröffnet wurde, kostet je nach Saison um die 1700 Franken pro Nacht. Bis jetzt wurden rund eine Milliarde Franken in das Resort investiert, das noch nicht ganz fertiggestellt ist. Eine Militärgeschichte Alles fing 2004 an, als die Schweizer Armee ihre Truppenbestände reduzierte. Von den militärischen Fachausbildungs-Zentren, an denen nach Abschluss der Rekrutenschule zehntausende Soldaten zu Spezialisten ausgebildet wurden, mussten viele ...
 
Schokoladenfabrik Cailler feiert 200-Jahr-Jubiläum
Fr, 8 Feb 2019 15:30:00 GMT - Cailler startet am kommenden Sonntag die Feierlichkeiten zum zweihundertjährigen Bestehen. Die 1819 gegründete Schokoladenfabrik ist inzwischen die älteste der Schweiz. Auch heute verlassen riesige Mengen Schokolade die Produktionsstätte in Broc, die auch zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden ist. Das Jubiläum namens "200 Jahre gemeinsames Vergnügen", wird am Sonntag, den 10. Februar, in der Schokoladenfabrik Cailler in Broc, im Kanton Freiburg, eröffnet. Diese erste Veranstaltung findet in Form eines Volksfestes statt, das der Magie der Schokolade im Kino gewidmet ist. Drei Schauspieler ? Julie Dawn Cole, Rusty Goffe und Blair Dunlop ?, die an den Verfilmungen des berühmten Kinderromans "Charlie und die Schokoladenfabrik" mitgewirkt haben, werden für eine Autogrammstunde anwesend sein. Industrielles Abenteuer Die Marke Cailler wurde in Vevey, im Kanton Waadt, von François-Louis Cailler (1796-1852) gegründet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ? insbesondere einem ...
 
Das Plebiszit ? Macrons Vision von direkter Demokratie
Fr, 8 Feb 2019 14:46:00 GMT - "Das Schweizer Modell ist ungeeignet": So lautet die Antwort von Frankreichs Präsident auf die Forderung der "Gilets Jaunes" nach direkter Demokratie. Emmanuel Macrons Vorstellung eines "Referendums" ist derjenigen der Protestbewegung diametral entgegengesetzt. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Als Reaktion auf die anhaltenden Massenproteste hat Frankreichs Staatspräsident eine "grosse nationalen Debatte" lanciert. Eines von vier Hauptthemen ist Demokratie und Bürgerschaft. Seit Ausbruch der Krise, welche die "Gelben Westen" mit ihren Demonstrationen auslösten, sind die Schweiz und ihr direktdemokratisches Instrument der Volksinitiative zur grossen Inspiration beim französischen Nachbarn geworden. Lange hats gedauert. Denn Frankreich hat uns mit der ...
 
Es gibt sie, die Vergessenen und Ausgeschlossenen
Fr, 8 Feb 2019 10:00:00 GMT - ?????????????? Die Demokratie bezieht ihre Legitimität aus dem Versprechen, das Volk angemessen zu repräsentieren. Ein kritischer Blick auf die Demokratie der Schweiz offenbart jedoch Mängel: Frauen, Junge sowie Menschen mit weniger Bildung und Einkommen werden in den politischen Institutionen nur schlecht repräsentiert. Ausländerinnen und Ausländer sind vom Stimmrecht ausgeschlossen. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Demokratische Rechte fallen nicht vom Himmel. Sie sind eine Errungenschaft mutiger Menschen, die politische Rechte für sich und ihre Mitmenschen gefordert und erkämpft haben. Diese Gleichheitsbestrebungen manifestierten sich auch in der Schweiz, wie ein Blick zurück zeigt. Vor fast genau 100 Jahren war die gesellschaftliche und politische Lage in der Schweiz ...
 
Gemeinden fehlen junge Kommunalpolitiker
Fr, 8 Feb 2019 10:00:00 GMT - Schweizer Gemeinden haben zunehmend Mühe, junge Menschen für ein politisches Amt zu rekrutieren, obwohl gemäss einer Studie grundsätzlich jeder fünfte junge Erwachsene bereit wäre, sich politisch zu engagieren. Die Schweiz hat über 2000 Gemeinden. Gemäss der Umfrage der Hochschule Chur haben mehr als Zweidrittel der Gemeinden Mühe, junge Erwachsene für ein politisches Amt zu finden. So sind im ganzen Land nur 760 junge Erwachsene in einer Gemeinde-Exekutive tätig, schätzen die Forscher. Jahr der Milizarbeit Mit dem Jahr der Milizarbeit will der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) die Öffentlichkeit auf die Krise des Schweizerischen Milizsystems aufmerksam machen. Um eine vertiefte interdisziplinäre Diskussion zu fördern, organisiert der SGV im Jahr 2019 schweizweite Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Partnern aus verschiedenen Sektoren. Diskussionen zwischen Experten und der Öffentlichkeit sollten Impulse für Reformen geben, die nach Ansicht des SGV dringend notwendig ...
 
Warum Steuern der Grenzgänger in der Schweiz zu reden geben
Do, 7 Feb 2019 15:30:00 GMT - Ein Teil der Steuern auf das Einkommen von Grenzgängerinnen und Grenzgängern landet in den Kassen der Schweizer Behörden. In der Eidgenossenschaft wächst der Appetit auf diesen immer grösser werdenden Steuersegen. Die wichtigsten Fragen. Wie wird die Einkommenssteuer für deutsche Grenzgänger erhoben? Die Besteuerung von Grenzgängerinnen und Grenzgängern ist im deutsch-schweizerischen Doppelbesteuerungs-Abkommen (DBA) von 1971 geregelt. Ziel des Abkommens ist die Vermeidung der Doppelbesteuerung. Die Schweiz erhebt eine limitierte Quellensteuer von 4,5% auf das Bruttoeinkommen von in Deutschland ansässigen und in der Schweiz angestellten Grenzbewohnerinnen und -bewohnern. Dieser Betrag wird anschliessend von der durch das deutsche Finanzamt erhobenen Einkommensteuer abgezogen. Dies allerdings nur, wenn man sich zuvor beim Finanzamt am Wohnsitz in Deutschland als Grenzgänger angemeldet hat. Diese so genannte Ansässigkeits-Bescheinigung muss dem Schweizer Arbeitgeber vorgelegt ...
 
Genf stimmt über umstrittenes Laizismus-Gesetz ab
Do, 7 Feb 2019 13:00:00 GMT - Die Genfer Stimmberechtigten stimmen am Sonntag über ein umstrittenes neues Gesetz ab, das auf eine bessere Regelung der Beziehung zwischen Staat und Religion abzielt und das Prinzip des Laizismus im Kanton bekräftigt. Für die Gegner gehen die geplanten Änderungen zu weit, etwa das Verbot für kantonale Angestellte, bei der Arbeit sichtbare religiöse Symbole zu tragen. Genf ist ein kosmopolitischer Schmelztiegel; rund 40% der Einwohner und Einwohnerinnen stammen ursprünglich aus dem Ausland. Der Kanton des protestantischen Reformers Jean Calvin wird manchmal auch als protestantisches Rom bezeichnet. Doch die Zeiten haben sich gewandelt und Genf hat heute eine vielfältige religiöse Zusammensetzung. 2016 haben sich 35% der Wohnbevölkerung als römisch-katholisch bezeichnet, 10% als protestantisch und 6% als muslimisch. Insgesamt gibt es in der Stadt 400 religiöse Gemeinschaften, gleichzeitig sagten 35% der Bevölkerung, sie seien nicht gläubig oder gehörten keiner Konfession an. ...
 
Gretas Generation
Do, 7 Feb 2019 11:30:00 GMT - Desinteresse: Das ist die verbreitete Haltung junger Menschen gegenüber der Politik. Doch die Rettung des Klimas hat am letzten Samstag in 13 Schweizer Städten knapp 40'000 Menschen auf die Strasse gebracht. Darunter sehr viele junge Menschen. Deren Einmischung in die Politik hat aber früher begonnen. Natürlich war und ist da vor allem Greta Thunberg. Seit einem halben Jahr schwänzt die schwedische Klimaaktivistin jeden Freitag die Schule. Mit anderen Schülern demonstriert sie vor dem Parlament in Stockholm für eine wirksame Klimapolitik. Seit ihrer medienwirksamen Zugsreise ans WEF 2019 (World Economic Forum) in Davos ist sie die eigentliche Ikone einer ganz jungen Generation. Rund um den Globus setzt sie sich für ihr kommendes Leben ein. Auch in der Schweiz wenden sich neuerdings Jugendliche an Politiker. Mitte Januar 2019 leiteten Sara, Luis und Andreas die "Arena", die traditionelle Polit-Diskussionssendung des Schweizer Fernsehens. Als die drei 17-jährigen Jugendlichen ...
 
Tiny Häuser haben es in der Schweiz schwer
Do, 7 Feb 2019 10:37:00 GMT - In der Schweiz sind sie (noch) Exoten: Marlies und Moni wohnen mit Kleinkind und Hund auf 20 Quadratmetern Wohnfläche in einem Tiny House auf Rädern. Dank geringer Mietkosten haben sie mehr Zeit für die Familie. Doch Stellplätze sind schwer zu finden. In der winterlich verschneiten Berglandschaft des Kantons Graubünden ist es trotz Sonnenschein so kalt, dass einem die Finger steif werden: Das Thermometer zeigt minus 8° Celsius. Doch drinnen im Tiny House ist es angenehm warm. Die kleine Romy kann sogar barfuss herumhüpfen ? das Tiny House hat eine Bodenheizung. Das Tiny House ist eindeutig mehr Haus als Wohnwagen: Die Fenster sind aus echtem Glas, es hat einen Holzofen, eine Abwaschmaschine, Dusche und ein Kompost-WC. "Wir sind eine ganz normale Familie, die einfach auf kleinem Raum wohnt", betont Moni. Seit Frühling 2016 wohnen Moni und Marlies im Tiny House. Das war eine ziemliche Umstellung: Zuvor hatten sie in einer 100 m2 grossen Wohnung gelebt.
 
Mit "mutigen Massnahmen" Süchte bekämpfen
Mi, 6 Feb 2019 16:00:00 GMT - Mehr als 11'000 Todesfälle und soziale Kosten von über 14 Milliarden Franken: Das sind die jährlichen Folgen von psychoaktiven Substanzen und Glücksspiel in der Schweiz. Drogen wie Kokain oder Heroin sind hierzulande problemlos und schnell zu beschaffen. Zu diesem Urteil kommt die gemeinnützige Stiftung Sucht Schweiz. Die Schweiz ist ein Paradies für den Verkauf von Suchtmitteln. Die tiefe Regulierung und die hohe Kaufkraft bieten ideale Voraussetzungen für den Verkauf und Konsum von illegalen und legalen Drogen. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Sucht Schweiz im Schweizer Suchtpanorama 2019. Sie hat darin die Suchtmittelmärkte untersucht. Alkohol, Zigaretten, Geldspiele, selbst illegale Drogen seien in der Schweiz relativ einfach zugänglich, heisst es in der Suchtstudie. Die Märkte seien komplex, auch nach dieser Untersuchung wisse man noch zu wenig darüber. Es brauche viel Wissen, um sie zu verstehen und Mut, sie zu regulieren, schreibt Sucht Schweiz. Sicher aber ist der ...
 
"Die einzige friedliche Lösung für Venezuela sind Wahlen"
Mi, 6 Feb 2019 15:00:00 GMT - Die Länder, die Juan Guaidó als Interimspräsident Venezuelas anerkannt haben ? die Schweiz gehört nicht dazu ?, plädieren für die Durchführung von Wahlen. "Es ist die einzige Lösung", sagt auch Yanina Welp. Laut der Forscherin am Zentrum für Demokratie Aarau werden andere Auswege aus der Krise autoritär und oder gewalttätig enden. Aussendepartement nimmt Stellung "Das Schweizer Aussendepartement EDA teilt auf Anfrage von swissinfo.ch schriftlich mit: "Die Schweiz verfolgt die Ereignisse in Venezuela aufmerksam und mit Sorge. Seit 2016, wenn nicht früher, weist Venezuela gravierende Mängel in Bezug auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Menschenrechte auf. Angesichts der jüngsten Entwicklungen fordert die Schweiz die beteiligten Parteien nachdrücklich auf, Zurückhaltung zu üben und die politische Krise verfassungskonform zu lösen. Grundsätzlich erkennt die Schweiz nur Staaten an, nicht Regierungen. Die Nationalversammlung Venezuelas wurde 2015 demokratisch gewählt.
 
Soll das Demonstrationsrecht eingeschränkt werden?
Mi, 6 Feb 2019 14:00:00 GMT - Die Organisation einer Demonstration in Bern, der Hauptstadt der Schweiz, könnte komplizierter werden. Am kommenden Sonntag entscheidet die dortige Stimmbevölkerung über Massnahmen zur besseren Überwachung von Kundgebungen. Als Hauptstadt der Schweiz und Sitz der Bundesbehörden ist Bern die ideale Stadt für die Organisation von Demonstrationen. Verbände, politische Parteien und Gruppen aller Art marschieren dort mehr als 200 Mal im Jahr auf, um das Klima zu schützen, gleiche Bezahlung von Frau und Mann zu fordern oder Abtreibung zu verbieten. Diese Versammlungen sind genehmigungspflichtig und verlaufen meist friedlich, aber manchmal kommt es zu Ausschreitungen, oder es mischen sich Chaoten unter die Demonstrierenden. Um Ausschreitungen in Grenzen zu halten, wollen die Berner Behörden Demonstrationen stärker kontrollieren. Sie möchten, dass sich die Organisatoren von Demonstrationen an den Kosten der polizeilichen Intervention beteiligen, wenn Gewalttaten gegen Personen oder ...
 


Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
Rundschreiben Nr. 7/2018 (16.10.2018)
Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
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