Schweizer Verein Freiburg e.V.


Willkommen Wir über uns Termine Berichte Vereins-News Nachrichten Adressen Links

News & Aktuelles


News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Schweiz! Klicken Sie einfach auf die gewünschte Überschrift, um die komplette Nachricht anzuzeigen....


Wirtschaft - SWI swissinfo.ch

Dieser RSS Feed wird zur Verfügung gestellt von:
http://www.swissinfo.ch/ger

Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

"Kein Fortschritt in den Beziehungen mit der EU"
Di, 21 Jan 2020 09:29:00 GMT - Am WEF in Davos ist Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga gestern Nachmittag mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammengekommen. Im Zentrum standen die zähen Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen. Positiv war wenigstens die Atmosphäre. Wie das Treffen aus Sicht der Schweiz und der EU zu werten ist, analysieren SRF-Bundeshausredaktor Christoph Nufer und Sebastian Ramspeck, SRF-Korrespondent in Brüssel. Die Sicht aus Bern Das Treffen der beiden Präsidentinnen Von der Leyen und Sommaruga hatte symbolische Bedeutung. Mehr nicht. Nach langem Schweigen sprechen die EU und die Schweiz wieder miteinander ? auf höchster Ebene und mit neuen Köpfen. Drei offene Punkte Seit Juni 2019 herrschte nach einem Briefwechsel zwischen dem damaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und dem damaligen Bundespräsidenten Ueli Maurer auf höchster Ebene Funkstille. Die Schweiz verlangte Klärungen in drei offenen Punkten: flankierende Massnahmen, ...
 
Ein Dorf geht ? und niemand regt sich auf
Mo, 20 Jan 2020 15:00:00 GMT - Seit über 200 Jahren ist das Dörfchen Clavaleyres eine kleine Berner Insel umgeben von den Kantonen Freiburg und Waadt. Nun will es sich dem Kanton Freiburg anschliessen. Es wird eine Abspaltung in Eintracht. "Gemeindehaus Clavaleyres" steht gross an der Fassade. Darüber prangen das Orts- und das Berner Wappen. Besonders viel Platz braucht diese Gemeinde aber nicht mehr: Sie hat noch einen Raum unterm Dach bezogen. Wenn alles klappt, wird sie wohl auch diesen bald räumen. Aber noch empfängt hier Jürg Truog, der voraussichtlich letzte Gemeindepräsident von Clavaleyres. "Ich hab mich im Raum umgeguckt und gefragt, ob ich die Fusion in die Finger nehmen darf", erinnert er sich an den Anfang seines grössten politischen Projekts vor acht Jahren. Keinen, Laden, keine Schule, keine Post Voraussichtlich ab Anfang 2022 wird Clavaleyres keine eigenständige Gemeinde und kein Stück Bern mehr sein, sondern Teil von Murten und des Kantons Freiburg. Dass ein Dorf und fünf Kilometer kurvige ...
 
Ist der Stakeholder-Kapitalismus die Allerweltslösung?
Mo, 20 Jan 2020 09:21:34 GMT - Mit seinem neu lancierten "Davoser Manifest" zum 50. Geburtstag des Weltwirtschaftsforums (WEF) propagiert WEF-Gründer Klaus Schwab den Stakeholder-Kapitalismus. Eine globalisierungskritische NGO widerspricht. Der sogenannte Stakeholder-Kapitalismus ist laut Schwab die einzige Organisationsform, die soziale Verantwortung inklusive Umweltfrage mit dem System der Marktwirtschaft verbindet, Das Davoser Manifest fordere Unternehmen dazu auf, Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine zentrale Rolle einzuräumen,  Sie könnten dazu beitragen, übergeordnete gesellschaftliche Ziele zu erreichen, etwa das Pariser Klima-Abkommen und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, sagte Schwab gegenüber Medien. Oliver Classen von "Public Eye" findet wenig Gefallen am neu lancierten Manifest des Davoser Elitetreffens, wie er im Gespräch mit swissinfo.ch sagt. Laut dem Mediensprecher der Schweizer Nichtregierungsorganisation dient dieses in erster Linie dazu, Regulierungsbemühungen zu verhindern. Public ...
 
Neuer Startup-Rekord in der Schweiz
Fr, 17 Jan 2020 10:30:00 GMT - Im letzten Jahr wurden in der Schweiz 44'482 neue Unternehmen gegründet ???????? neuer Rekord. Auch die Investitionen in Startups wuchsen stark und überstiegen erstmals zwei Milliarden Franken. Die Verlangsamung der Konjunktur im Eurogebiet, die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und der Handelsstreit zwischen den USA und China belasteten 2019 auch die Wirtschaftsleistung der Schweiz: Laut den neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) betrug das Wachstum des Bruttoinlandprodukts nicht mehr als 0,9 %. Diese moderate Konjunkturentwicklung entmutigte die Unternehmer aber nicht: Die Zahl der Neugründungen von Unternehmen nahm gegenüber dem Vorjahr um 3% zu. Sie erreichte damit den höchsten Stand seit der erstmaligen Veröffentlichung des Schweizerischen Handelsamtsblatts (SHAB) im Jahr 1883. Die Zahl der Neugründungen ging in den letzten zehn Jahren stetig nach oben. Begünstigt wurde dies durch die Stabilität der Schweizer Wirtschaft in dieser Zeit und ...
 
"Wir sind fast Albaner"
Fr, 17 Jan 2020 09:00:00 GMT - Vor 70 Jahren war die Schweiz eines der ersten Länder, welche die neue Volksrepublik China anerkannten. Dank dieser diplomatischen Geste konnte die Eidgenossenschaft in den folgenden Jahrzehnten auf gute Beziehungen zur kommunistischen Regierung in Peking zählen. Und in den 1970er-Jahren profitierte die Schweiz von der wirtschaftlichen Öffnung des Reichs der Mitte. "Der Bundespräsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft beehrt sich, Seiner Exzellenz Präsident Mao Tse-Tung mitzuteilen, dass der Bundesrat beschlossen hat, dem Schreiben vom 4. Oktober Folge zu leisten, mit dem die Zentralregierung der Volksrepublik China auf das Interesse aufmerksam gemacht hat, das die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern mit sich bringen würde. Der Bundesrat hat heute die Zentralregierung der Volksrepublik China, mit der sie bereit ist, diplomatische Beziehungen aufzunehmen, de jure anerkannt stop [...]" Telegramm des Präsidenten der Schweizerischen ...
 
In der Schweiz ist qualitativ alles besser ? oder nicht?
Do, 16 Jan 2020 14:00:00 GMT - Eine Leserin fragt uns, ob in der Schweiz verkaufte Produkte strengeren Qualitätsanforderungen unterstehen als jene in der Europäischen Union. Schweizer und Schweizerinnen gelten als qualitätsbewusst. So lautet denn auch ein weit verbreitetes Klischee, dass in der Schweiz alles ein bisschen besser ist als anderswo. Eine Leserin fragt uns: Unterliegen in der Schweiz verkaufte Produkte höheren Qualitätsstandards als jene in der Europäischen Union? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an. Zunächst einmal ist nicht ganz klar, was unter "Qualitätsstandards" zu verstehen ist. Das kann Produktesicherheit, Transparenz, Zutatenvorgaben, Tierschutz und vieles mehr sein. Laut dem Eidgenössischen Büro für Konsumentenfragen lässt sich die Frage nicht im Allgemeinen beantworten. Je nach Produkt und Aspekt würden wahrscheinlich strengere oder weniger strenge Regelungen gelten. Wir werden im Folgenden einige Aspekte anschauen. EU-Produkte dürfen auch in der Schweiz verkauft werden Beim ...
 
CO2-Emmissionen: Die Schweiz tritt der EU bei
Do, 16 Jan 2020 10:00:00 GMT - Seit dem 1. Januar dieses Jahres nehmen Schweizer Unternehmen am EU-Emissionshandels-System teil. Der Mechanismus beruht auf dem Verursacherprinzip: Wer CO2-Ausstoss verursacht, der bezahlt. Worum geht es? Das Emissionshandelssystem (EHS) ist ein Instrument der Klimapolitik, das die Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen gemäss Grundsätzen der Marktwirtschaft zum Ziel hat. Sie dient der Reduzierung der Emissionen von Unternehmen, welche die Umwelt am stärksten belasten. Wie funktioniert das? Die Unternehmen erhalten jedes Jahr kostenlos eine bestimmte Menge von Emissionsrechten. Wenn ein Unternehmen mehr Emissionen ausstösst, als ihm gemäss Kontingent zusteht, muss es zusätzliche Gutschriften dazukaufen. Andernfalls wird es bestraft. Diejenigen Unternehmen, die unter den erlaubten Werten bleiben, können stattdessen ihre nicht genutzten Zertifikate verkaufen. Damit entsteht ein echter CO2-Markt, auf dem Unternehmen mit Emissionsrechten handeln können. Die Gesamtzahl der ...
 
Ms. Cybersicherheit
Do, 16 Jan 2020 07:00:00 GMT - Die Wissenschaftlerin Myriam Dunn Cavelty ist global führend im Bereich Cybersecurity Politics. In Zürich, genauer: an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH, hat sie das weltweit grösste Forschungsteam in ihrem Fachgebiet aufgebaut. Dunn Cavelty ist die neunte Schweizer Digitalpionierin, die wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Auf einmal sind grosse Teile der Schweiz ohne Strom, die Züge der SBB fahren nicht mehr, am Flughafen Zürich steht alles still und gerüchteweise sind Cyberkriminelle in die Netzwerke unserer Atomkraftwerke und Staudämme eingedrungen. Die Schweiz und halb Europa versinken im Chaos. Mit solchen Schreckensszenarien befasst sich die renommierte Cybersecurity-Expertin Myriam Dunn Cavelty. Die Gänge im ETH-Gebäude am Haldeneggsteig sind lang und verwinkelt. Sie wirken wenig altehrwürdig und trotz hellgrünem Anstrich fast farblos. Ganz hinten im Corner Office finde ich die bekannte Wissenschaftlerin. In der Serie SWISS DIGITAL ...
 
Kein Erdöl mehr für die Schweizer Nationalbank
Mi, 15 Jan 2020 15:15:00 GMT - Klimaaktivisten haben einen ersten Sieg gegen Finanzinstitute errungen, die in fossile Energien investieren. Zu den Gegnern der Umweltschützer gehören nicht nur private Banken wie die Credit Suisse, sondern auch die Schweizer Nationalbank. Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat Devisenreserven in der Höhe von über 800 Milliarden Franken angehäuft und gehört heute zu den wichtigsten institutionellen Anlegern weltweit. Die Nationalbank trägt nicht nur durch ihre Geldpolitik zum Wohlstand des Alpenlandes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner bei, sondern auch durch ihre Milliardengewinne, von denen jährlich ein Teil an Bund und Kantone geht. Allerdings finden nicht alle gut, wie die Nationalbank Gewinne macht. So haben beispielsweise in der Schweiz über 100'000 Personen eine Volksinitiative unterzeichnet, die der SNB und den Pensionskassen verbieten will, in Unternehmen zu investieren, die Kriegsmaterial produzieren. Aus Sicht von Klimaaktivisten ist hingegen die Beteiligung am ...
 
Der Léman Express ist nicht genug für den Grossraum Genf
Mi, 15 Jan 2020 11:00:00 GMT - Er galt als ein historischer Schritt nach vorn für den öffentlichen Verkehr im Ballungsraum Frankreich-Waadt-Genf: der Léman Express, der vor einem Monat eingeweiht wurde. Doch wenn sich die französisch-schweizerische Zusammenarbeit nicht weiterentwickle, bestehe die Gefahr, dass das grösste grenzüberschreitende S-Bahn-System Europas die Ungleichheiten zwischen Genf und der französischen Peripherie weiter vergrössere. Dieser Meinung ist der Forscher Sébastien Lambelet. Arbeiten in Genf, Wohnen in den französischen Nachbardepartementen Ain und Hochsavoyen: Das ist kurz zusammengefasst die Entwicklungspolitik, die in den letzten Jahrzehnten im französisch-waadtländisch-genferischen Ballungsraum vorherrschte. Die Region ist eine der dynamischsten in Europa. Die Folge daraus: Die französischen Grenzgemeinden werden mit zunehmenden Belastungen konfrontiert. Sie müssen massiv in ihre öffentliche Infrastruktur investieren, um die Tausenden von neuen Einwohnerinnen und Einwohnern jedes ...
 
Ein Jahrhundert, um alle Gebäude der Schweiz zu sanieren
Mi, 15 Jan 2020 07:00:00 GMT - Gebäude sind für mehr als ein Viertel aller Emissionen in der Schweiz verantwortlich. Trotz staatlicher Anreize und der Notwendigkeit, die Auswirkungen auf das Klima zu reduzieren, schreitet die energieeffiziente Renovierung von Häusern und Gebäuden nur langsam voran. Warum? "Zuerst hatte ich nur vor, die Türen und Fenster zu ersetzen. Als ich jedoch von der Möglichkeit finanzieller Unterstützung hörte, entschied ich mich für eine komplette Renovierung", sagt Luca Berini. Er besitzt ein Haus in Insone ob Lugano im Südschweizer Kanton Tessin, Baujahr 1964. "Ich denke, es ist wichtig, der Umwelt besonders Sorge zu tragen", sagt er. Eine 24 Zentimeter dicke Steinwolle-Beschichtung, Dreifachverglasung, eine automatische Lüftungsanlage und der Austausch des Ölkessels durch eine Wärmepumpe haben das alte Einfamilienhaus in ein modernes Gebäude verwandelt. Es brauche weniger Energie, und man lebe wesentlich besser darin, hält seine 80-jährige Mutter fest: "In jedem Raum herrscht die ...
 
Nein zu einer zentralistischen, teuren und wenig zielführenden Initiative
Di, 14 Jan 2020 13:00:00 GMT - Die Volksinitiative "Mehr bezahlbare Wohnungen", über die am 9.Februar abgestimmt wird, ist gemäss Nationalrat Fabio Regazzi weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. Der CVP-Politiker ist überzeugt, dass eine Annahme dieser Initiative hohe Kosten für den Mittelstand zur Folge hätte. Er wirbt daher für ein Nein. Am 9. Februar 2020 wird das Schweizer Volk über die Initiative "Mehr bezahlbare Wohnungen" abstimmen. Die Vorlage verfolgt zwar lobenswerte Absichten, ist aber ein echter Bumerang für Immobilienbesitz. Die erste Frage, die wir uns stellen müssen: Ist es wirklich notwendig, in der Schweiz eine Quote einzuführen, welche den Anteil für den gemeinnützigen Wohnungsbau auf 10 Prozent festlegt und damit gegenüber heute verdreifacht? Unser föderalistisches und vielfältiges Land, das je nach Region unterschiedliche Realitäten und Gebräuche kennt, hatte immer Mühe mit Verordnungen und Vorschriften, die Prozentanteile, Minimal- oder auch Maximalansätze "von oben" aufzwingen wollen.
 
Ja zur Initiative für günstigen Wohnraum
Di, 14 Jan 2020 13:00:00 GMT - Der freie Markt in der Schweiz hat viel leerstehenden Wohnraum geschaffen. Doch ein Grossteil davon ist zu teuer oder befindet sich in abgelegenen Gegenden: Diese Meinung vertritt Ständerätin Marina Carobbio Guscetti. Die sozialdemokratische Parlamentarierin ist überzeugt, dass die Volksinitiative "Mehr bezahlbare Wohnungen", über die am 9.Februar abgestimmt wird, die Marktverzerrungen teilweise beheben kann. Die Initiative komme den mittleren und unteren Einkommensschichten zu Gute. Die Mieten stellen neben den Krankenkassenprämien die höchsten Ausgabenposten im Budget einer Schweizer Familie dar. Trotz eines Rückgangs der Zinsen und einer Zunahme an leerstehendem Wohnraum sind die Mieten in der Schweiz seit dem Jahr 2005 um 18,8 Prozent gestiegen. Das zeigen die Statistiken auf. Am kommenden 9. Februar hat das Schweizer Volk die Gelegenheit, die Dinge zu ändern. Nachdem das Parlament die Initiative "Für bezahlbare Wohnungen" des Mieterinnen- und Mieterverbands ohne ...
 
25 Jahre WTO: Grosse Erfolge, grosse Herausforderungen
Mo, 13 Jan 2020 13:30:00 GMT - Die Welthandelsorganisation (WTO) feiert ihren 25. Geburtstag. Im Gastbeitrag zum Jubiläums schaut Generaldirektor Roberto Azevêdo auf die Erfolge und Misserfolge der Organisation ab und erklärt, welche grossen Herausforderungen bevorstehen. In den vergangenen 25 Jahren hat die WTO dazu beigetragen, die internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu verändern. Verbindliche Regeln für den globalen Handel mit Waren und Dienstleistungen haben zu einem grossen Wachstum der grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeit geführt. Seit 1995 hat sich der Dollarwert des Welthandels nahezu vervierfacht, während sich das reale Welthandelsvolumen um das 2,7-fache vergrössert hat. Dies übertrifft bei weitem den zweifachen Anstieg des Weltbruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Zeitraum. Die durchschnittlichen Tarife haben sich fast halbiert: Sie sind von 10,5% auf 6,4% gesunken. 164 Staaten sind nun Teil der WTO, die ihren Sitz in Genf hat. Mit dem Beitritt waren weitreichende Reformen und ...
 
Wohin gehen all die von der Nationalbank angehäuften Milliarden?
Do, 9 Jan 2020 16:04:00 GMT - Im Jahr 2019 erzielte die Schweizerische Nationalbank einen Gewinn von 49 Milliarden Franken, den zweithöchsten ihrer Geschichte. Angesichts dieses Geldberges hat die Nationalbank beschlossen, einen "grosszügigeren" Beitrag an Bund und Kantone zu leisten. Woher kommt der Milliardengewinn? Das Ergebnis der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist vor allem auf die gute Entwicklung der Kapital-, Devisen- und Goldmärkte im Jahr 2019 zurückzuführen. Die SNB profitierte unter anderem vom starken Wachstum der globalen Aktienmärkte und erzielte einen Gewinn von 40 Milliarden Franken auf den Devisenwerten, während der Kursanstieg von Gold einen Kapitalgewinn von fast sieben Milliarden Franken bewirkte. Am Donnerstag gab die SNB bekannt, dass sie für das vergangene Jahr einen Gesamtgewinn von 49 Milliarden Franken erwartet. Die endgültigen Zahlen werden im März bekannt gegeben. Warum hat die SNB seit einigen Jahren so hohe Überschüsse? Im Jahr 2008 waren viele Regierungen unvorbereitet, ...
 
Können Sie Fragen über die Schweiz richtig beantworten?
Mi, 8 Jan 2020 10:49:00 GMT - Richtig oder falsch? SWI swissinfo.ch hat im Laufe des Jahres 2019 eine Reihe von Faktenchecks veröffentlicht, die auf Fragen unserer Leserinnen und Leser zurückgingen. Haben Sie aufgepasst? In den letzten Tagen haben wir auf Social Media ein Quiz durchgeführt. Hier sind die Ergebnisse ? und die richtigen Antworten, mit Links zu den Original-Artikeln. Zahlen Ausländer in der Schweiz höhere Autoversicherungs-Prämien als Schweizer Bürger? Ja, das stimmt. Die Autoversicherer verlangen in der Schweiz von bestimmten Nationalitäten höhere Prämien (in der EU nicht erlaubt). Laut einer Analyse von 2018 zahlen Albaner bis zu 95% mehr als Schweizer, Italiener je nach Versicherung bis zu 22%. Ob manche Nationalitäten weniger zahlen als Schweizer und Schweizerinnen, kann der Versicherungsverband nicht beantworten. Darf man nach 22 Uhr abends in Schweizer Wohnungen die Toilettenspülung betätigen? Ja, darf man. Toilettenspülungen gelten nicht als Störung der Nachtruhe. ...
 
"Der Geist von Charlie Hebdo ist völlig verschwunden"
Di, 7 Jan 2020 15:45:00 GMT - Die französische Satirezeitung Charlie Hebdo hat den Anschlag überlebt, bei dem am 7. Januar 2015 zwölf Menschen auf der Redaktion ermordet wurden. Der Schweizer Karikaturist Thierry Barrigue glaubt, dass der "Geist von Charlie" nicht überlebt habe. "Die Angst hat gesiegt", sagt er. "Ich bin Charlie." Mit diesen drei Worten stand die Welt nach dem Massaker in der Redaktion von Charlie Hebdo für einen kurzen Moment zusammen, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Der Geist dieses Zusammenhalts kam aber schnell zum Erliegen, erstickt durch die Diktatur des Internets und die Gesetzmässigkeiten der Medien. Thierry Barrigue, der Gründer der satirischen Wochenzeitung Vigousse in der Westschweiz, macht sich Sorgen um die Zukunft der Pressekarikatur. swissinfo.ch: Hat sich der Beruf des Pressekarikaturisten fünf Jahre nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo verändert? Thierry Barrigue: Ja, der Beruf hat sich enorm verändert. Abgesehen vom Verlust dieser Freunde und ihres unersetzlichen ...
 
15 Vorlagen in einem Jahr: Das Schweizer Volk ist gefordert
Mo, 6 Jan 2020 13:41:00 GMT - Nach den Festtagen heisst es gleich wieder: Viva la Fiesta! Das gilt für die Demokratie und die Volksrechte in der Schweiz. Denn das neue Jahr fordert die Stimmbürgerinnen und -bürger mit bis zu 15 Volksentscheiden. Ein Überblick. Manchen dürften noch die Festtage in den Knochen stecken. Oder gar im Kopf brummen. Dabei gilt es, den Schwung der Feierlichkeiten mitzunehmen. Und zwar möglichst so, dass er für das ganze Jahr reicht.  Denn das Schweizer Demokratie-Jahr 2020 verspricht Hochspannung, und das über alle vier Abstimmungssonntage hinaus. Diese finden traditionell im Februar, Mai, September und November statt. + Ausblick auf das internationale Demokratiejahr 2020 (in Englisch, von Bruno Kaufmann, swissinfo.ch-Korrespondent für globale Demokratie) 2020 erleben wir also eine direkte Demokratie der Schweiz in Hochform. Das ist zugleich auch eine Ansage ans Ausland. Dort bringen Wahlen vermehrt Parteien und Männer an die Macht, die lieber ohne das Volk regieren. Schafft es ...
 
Schuluniformen in der Schweiz? Es gäbe gute Gründe
Mo, 6 Jan 2020 12:00:00 GMT - In der Schweiz haben Schuluniformen einen schweren Stand. Das ist vor allem historisch bedingt. Doch das Thema kommt immer mal wieder aufs Tapet, und sowohl Schüler als auch Experten sehen durchaus Vorteile. Ein Blick auf einen beliebigen Schweizer Pausenplatz genügt, um festzustellen: Schweizer Schülerinnen und Schüler tragen keine Uniformen. Stattdessen sind Jeans, Kapuzenpullover und Sneakers die bevorzugte Kleiderwahl.  Die Ausnahme bilden einige private Eliteschulen, zum Beispiel die Lemania-Verbier International School in Verbier, wo jüngst die dänischen Royals Frederick und Mary ihre Kinder eingeschrieben haben. Dort lautet der Dresscode: graue Hose und weisses Poloshirt. In den öffentlichen Schulen sind Unformen nicht vorhanden. Das Thema taucht dennoch regelmässig auf der politischen Agenda auf. Im Frühjahr 2019 etwa wies das Walliser Kantonsparlament eine Motion ab, welche das Tragen von Schuluniformen an öffentlichen Walliser Schulen forderte. Die Begründung lautete:
 
Pioniere der Digitalkunst
So, 5 Jan 2020 10:00:00 GMT - Sie hackten die Zürcher Oper und liessen einen Bot im Darknet wahllos einkaufen. Carmen Weisskopf and Domagoj Smoljo sind die ausgezeichnete "!Mediengruppe Bitnik" und die achten Schweizer Digitalpioniere, die wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Das Telefon klingelt. "Grüezi. Hier ist das autonome Operntelefon der Stadt Zürich. Zu Ihrer Freude und Unterhaltung haben wir in der Zürcher Oper eine Wanze platziert. In wenigen Sekunden werden Sie live ins Opernhaus verbunden." Im Frühjahr 2007 konnte man in Zürich vom Sofa aus den "Rosenkavalier" live mithören. Die !Mediengruppe Bitnik hatte die Oper so "gehackt". Mit Hilfe eines Telefoncomputers und per Zufallsgenerator wurde in Zürcher Privathaushalte angerufen. Wer den Hörer abnahm, hörte die Oper, die von illegal deponierten Abhörgeräten übertragen wurde. Das Schweizer Fernsehen berichtete über den "Kulturanschlag auf die Oper". Bis heute kann man die Anleitung, um "die Oper in zehn einfachen Schritten zu ...
 
"Ich habe meine Stimme durch Cartoons gefunden"
Sa, 4 Jan 2020 10:00:00 GMT - Von der Schweiz nach England, von Vacallo nach London: Das war das Einfach-Ticket von Simone Giampaolo. Heute ist er international einer der geschätztesten und jüngsten Animations-Regisseure. Giampaolo schloss in der britischen Hauptstadt sein Studium ab und begann mehrere Kollaborationen auf diesem Gebiet als "Animations-Regisseur" mit Aardman Animations. Dies ist jenes Studio, das Grosserfolge wie "Chicken Run", "Shaun das Schaf" und "Wallace & Gromit" realisierte. Auch mit Blue-Zoo Animations und dem Studio Jellyfish Pictures realisierte der Südschweizer Projekte. Zudem realisierte er verschiedene Werbespots und Kurzfilme, immer basierend auf avantgardistischen Animationen. Gegenwärtig engagiert er sich in einem Grossprojekt, einem eigenen Film, der über Ökologie, Erderwärmung, die Zukunft und neue Generationen spricht, die sich dem Umweltschutz verschrieben haben. Der Kurzfilm heisst "Only a Child", und um diesen zu realisieren, hat er rund zwei Dutzend Zeichnerinnen und ...
 
Weniger Schweiz, mehr Italien
Fr, 3 Jan 2020 15:00:00 GMT - Seit 1. Januar ist die italienische Exklave Campione d?Italia nicht mehr Teil der Schweizer Zollunion. Der Frust bei den Einwohnerinnen und Einwohnern ist gross. Seit Monaten wurde darüber gesprochen. Nun ist es Wirklichkeit. Die italienische Exklave Campione d?Italia am Luganersee ist seit diesem Neujahr, 1. Januar 2020, ins Zollgebiet der Europäischen Union (EU) eingegliedert. Bisher war Campione Teil der Schweizer Zollunion. Zwischen der Schweiz und Campione gab es daher keine Zollkontrollen. Das ist nun anders. Zollschilder am Ortseingang zu Campione beziehungsweise beim Verlassen von Campione in Richtung Tessin zeigen den neuen Status an. Mit systematischen Kontrollen ist allerdings nicht zu rechnen. Es gibt Stichproben auf Schweizer Seite. Die Grenzwacht hat dies bereits am Neujahrstag in die Praxis umgesetzt, als sie vor dem Torbogen des Dorfs Präsenz markierte. Im Gebäude, das lange das Tourismusbüro von Campione beherbergte, hat sich ihrerseits die italienische ...
 
Neue Streitigkeiten um das Fremde
Do, 2 Jan 2020 10:00:00 GMT - Die Debatte um die Grenzen zwischen dem Fremdartigen und dem Schweizerischen hat sich in letzter Zeit beruhigt. 2020 wird sich das ändern. Neue Barrieren werden aufgestellt. Es geht wieder um Abgrenzung, Ausgrenzung: um Identität und Differenz.  Unser Jahresausblick Teil 2 hat die Politik im Fokus, Teil 1 widmete sich der Wirtschaft. Eine weitere Annäherung an die EU Tun sie's 2020 oder tun sie's nicht? Nach mehr als vier Jahren Verhandlungen ist das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU noch immer nicht besiegelt. Im Gegenteil, die Fronten sind verhärtet. 2019 war geprägt von Stillstand: Die EU machte deutlich, dass sie nicht nachverhandeln werde. In der Schweiz findet der vorliegende Vorschlag aber keine Mehrheit im Parlament. Die Situation bleibt auch 2020 volatil. Beobachter erwarten unter der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kaum neue Töne aus Brüssel, ihr Spielraum ist beschränkt. Zu einem ersten informellen Treffen mit ihr kommen ...
 
Neues Jahr, neue Gesetze ? das ändert in der Schweiz 2020
Mi, 1 Jan 2020 13:00:00 GMT - Ab 1. Januar schlagen sich höhere AHV-Beiträge aufs Portemonnaie nieder. Dafür müssen sich Paare, die heiraten, mit weniger Bürokratie herumschlagen. Neu ist mit den kantonalen Steuerrabatten für Unternehmen Schluss. Dies aufgrund von Druck aus dem Ausland. Dafür können sie von Vergünstigungen wie der Patentbox oder einem erhöhten Forschungsabzug profitieren. Eine Übersicht über die Erlasse, die am 1. Januar 2020 in der Schweiz in Kraft treten: AHV: Im Mai 2019 hat das Stimmvolk die AHV-Steuervorlage an der Urne angenommen. In der Folge steigt der AHV-Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte. Die Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden getragen. Banken: Für Grossbanken gelten strengere Eigenmittelvorschriften. Für die UBS und die Credit Suisse beläuft sich der Mehrbedarf auf rund 24 Milliarden Franken. Kleine und besonders gut kapitalisierte Banken und Wertpapierhäuser profitieren von administrativen Vereinfachungen und Einsparungen. Unternehmen: Die ...
 
Der reichen Schweiz stellen sich Fragen der Moral
Mi, 1 Jan 2020 10:00:00 GMT - Der Schweiz geht es auch 2020 gut. Das Land bleibt reich, mit wenig Arbeitslosigkeit und wenig Absturzgefahr. Soviel Wohlstand verpflichtet. Im neuen Jahr stellen sich Fragen zu Verantwortung und Transparenz.  Unser Jahresausblick Teil 1 hat die Wirtschaft im Fokus Teil 2 schaut auf die Politik. Der Motor der Schweiz läuft einwandfrei In einem trüben weltwirtschaftlichen Umfeld sollte sich die Schweiz auch im Jahr 2020 gut behaupten. Experten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) erwarten "eine grundlegende Wirtschaftsdynamik, die mit jener von 2019 im Wesentlichen identisch ist", wobei die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 1,7% geschätzt wird. Gemäss den Prognosen bleiben Arbeitslosenquote (2,4%) und Inflation (0,1%) auf extrem niedrigen Niveaus. Die Pharmaindustrie wird wohl ihrer Rolle als Motor der Schweizer Exporte erneut gerecht. Bevölkerungswachstum, Überalterung und ein allgemein steigender Lebensstandard treibt die weltweite Nachfrage nach ...
 
2019 in Zahlen ? von milden Strafen bis zum Samichlaus-Kurs
Mo, 30 Dez 2019 10:00:00 GMT - Wir blicken zurück auf einige nennenswerte Zahlen in swissinfo.ch-Artikeln des auslaufenden Jahres. Darunter etwa die 20 Kerzen auf unserer Geburtstagstorte oder die 500'000 Franken, die zwei Kinder in der Schweiz den Eltern kosten. Januar 10 Wer in der Schweiz einen Mord begeht, kann zu lebenslänglich verurteilt werden. Doch "lebenslang" kann auch nur zehn Jahre heissen. Warum tendieren Schweizer Richter zu relativ milden Strafen, verglichen mit anderen Ländern? Februar 95 Rund 95% aller Mütter in der Schweiz stillen ihre Kinder. Es existieren aber verschiedenste Ansichten darüber, wo ? und ob überhaupt ? gestillt werden soll. März 20 SWI swissinfo.ch konnte 20 Kerzen ausblasen! Entdecken Sie hier, wie stark sich der Journalismus über die letzten beiden Dekaden verändert hat. April 14 Ist man mit 14 Jahren zu jung, um eine Berufswahl zu treffen? In der Schweiz müssen sich Jugendliche relativ früh entscheiden, in welche Richtung es beruflich gehen soll. Mai 1'250'000 ...
 
Ein Unternehmer mit Leidenschaft für den Fussball
Fr, 27 Dez 2019 10:00:00 GMT - Der Schweizer Alain Schibl ist in London nicht nur als erfolgreicher Unternehmer bekannt. Er gründete auch eine Fussballschule, die heute von über tausend Kindern und Jugendlichen besucht wird. Die Londoner Fussballfans ? von denen es nicht wenige gibt! ? kennen Alain Schibl gut: Nicht nur spielte dieser in der Vergangenheit selber bei Lausanne, sondern er ist vor allem Gründer der "Sporting Duet Academy", einer der bekanntesten und beliebtesten Jugendfussball-Schulen der englischen Hauptstadt. Dort werden über das reine Fussballspiel hinaus Werte wie Sportethik, Multikulturalismus und Fairplay gelehrt. Dank der Zusammenarbeit mit einem ehemaligen Arsenal-Star, dem Franzosen Robert Pires, trainiert die Schule inzwischen über tausend Schüler und behauptet sich (mit mehreren eigenen Teams bei den Jugendmeisterschaften) als eine der grössten und beliebtesten in der Region London. Engagement in Padua Heute ist Schibl in erster Linie ein bekannter Schweizer Unternehmer in London mit ...
 
Die Schweiz und ihr Wasser
Do, 26 Dez 2019 10:00:00 GMT - Die Schweiz, das "Wasserschloss Europas", hält etwa 6% der Süsswasserreserven des Kontinents. Woher kommt das Wasser, was machen die Schweizer damit und wie sieht der gesamte Wasserverbrauch aus? Einige Antworten.   Woher kommt das Wasser der Schweiz? Vom Himmel ? buchstäblich. Aufgrund des Wasserkreislaufs. Das Wasser kommt aus Wolken, die durch Verdunstung entstehen, hauptsächlich von Meeren und Ozeanen. Es ist Süsswasser, denn Meersalz müsste auf etwa 1500° erhitzt werden, um zu verdunsten. Das Salz bleibt also in den Meeren, während das Wasser bereits einige Grad über Null verdunstet. In der Schweiz fällt ein Drittel davon als Schnee nieder, der Rest als Regen. Die Schweiz bildet mit ihrem Gebirge ein ausgezeichnetes Wasserreservoir. Die unterirdischen Reserven, die durch Regen, Schneeschmelze, Gletscher und die Infiltration von Oberflächenwasser gespeist werden, sind enorm: 150 Milliarden m3, von denen die Schweiz nur etwas mehr als eine Milliarde pro Jahr abpumpt, was ...
 
Weihnachtsmarkt vor dem Kloster Einsiedeln
Mo, 23 Dez 2019 10:00:00 GMT - Der Weihnachtsmarkt Einsiedeln in der Zentralschweiz vor der imposanten Kulisse des Klosters ist einer der schönsten des Landes. Jährlich besuchen ihn 70?000 Menschen. Doch dieses Jahr kann er nur dank einer baulichen Zwischenlösung stattfinden. Dicker weisser Nebel hängt schwer in den Gassen des Klosterdorfes. Nur schemenhaft erkennt man die Umrisse des Klosters und der rund 150 heimelig dekorierte Marktstände, die sich der Hauptstrasse entlang ziehen. Weihnachtsmusik klingt aus unzähligen Musikboxen und es duftet nach Gebäck und Glühwein. Das Zentrum bildet der Klosterplatz mit dem grossen Weihnachtsbaum und der festlichen Beleuchtung. Nur Presslufthammer-Lärm stört die Romantik.  Der Klosterplatz wird derzeit neu gepflastert, wobei es zum Streit über den Belag kam und der Kanton mit einem Baustopp einschreiten musste. Nur dank einem Übergangsbelag kann der Weihnachtsmarkt dieses Jahr überhaupt stattfinden. Das Kloster und der Bezirk Einsiedeln haben sich mit der kantonalen ...
 
Weihnachtsmarkt Einsiedeln
Mo, 23 Dez 2019 10:00:00 GMT -
 
Mühleberg ade! Der Blog zum heutigen Abschied
Fr, 20 Dez 2019 07:30:00 GMT - Das Atomkraftwerk Mühleberg bei Bern schreibt ein Stück Schweizer Geschichte: Es ist das erste AKW im Land, das seinen Betrieb einstellt. Im Live-Blog können Sie das Ereignis mitverfolgen.
 
Wie die Schweiz ihr altes AKW Stück für Stück entsorgt
Do, 19 Dez 2019 14:30:00 GMT - Dass dem Atomkraftwerk Mühleberg am 20. Dezember 2019 um 12 Uhr 30 der Stecker gezogen wird, geschieht nicht aus Sicherheits-, sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Wenige Stunden vor dem Aus gibt sich die Betreibergesellschaft BKW zuversichtlich, alles im Griff zu haben.     Obwohl mit dem Abbau des Atomkraftwerks (AKW) in der Schweiz Neuland betreten wird, ist Angst vor einem Atomunfall nirgends wahrnehmbar. Zusätzliche Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung wurden nicht erlassen. Nicht nur die Betreibergesellschaft, auch die Aufsichtsbehörde, die Medien, ja sogar die AKW-Gegner vertrauen darauf, dass nichts schiefgehen wird. Wenn von Risiken die Rede ist, sind entweder die finanziellen Kosten für Steuerzahler und Aktionäre, Engpässe bei der Stromversorgung oder das ungelöste Problem mit der Endlagerung gemeint. Wird der Strom danach knapp? In seiner 47-jährigen Betriebszeit produzierte das AKW Mühleberg ? es liegt wenige Kilometer westlich der Hauptstadt Bern ? rund 3000 ...
 
Die Schweiz, ein Eldorado für Bandenkriminalität?
Mi, 18 Dez 2019 16:21:00 GMT - Serienüberfälle auf Geldtransporter im Kanton Waadt, wiederholte Angriffe auf Geldautomaten im Tessin: Die Grenzregionen der Schweiz sind ein bevorzugtes Ziel für Kriminelle aus dem benachbarten Ausland. Geldkuriere und Politiker weisen auf schwerwiegende Sicherheitsmängel hin und fordern Massnahmen von der Regierung. In der Schweiz wird gerne Bargeld verwendet. Im Land der Banken werden nach wie vor 70% der Transaktionen in bar abgewickelt. Und damit die Schweizer Bevölkerung jederzeit am nächsten Geldautomaten Bares abheben kann, müssen die Geldkuriere Tag und Nacht fahren. Um die Nachtruhe zu bewahren, werden Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr von den Schweizer Strassen verbannt. Das Gesetz sieht eine Ausnahme für Lastwagen vor, die Schnittblumen oder Lebensmittel transportieren, nicht aber für Geldtransporte. Nachts wird das Bargeld nicht in den üblichen, schwer gepanzerten Fahrzeugen mit einem Gewicht zwischen 14 und 16 ...
 
Ein Startup verletzt die Regeln der Schweizer Uhrmacherkunst
Mi, 18 Dez 2019 07:30:00 GMT - Fast jede Woche erscheint eine neue Uhrenmarke auf den Crowdfunding-Plattformen. Die meisten scheitern. Einige wenige aber sind von Erfolg gekrönt. So auch die Lausanner Firma "Code41", die eine Community von Enthusiasten überzeugen konnte ? mit vollständiger Kosten- und Herkunftstransparenz. Auf dem Cover der Dezembernummer des PME Magazine posiert Claudio D?Amore neben Jean-Claude Biver, seines Zeichens Leiter der Uhrenabteilung von LVMH und eine Symbolfigur der Schweizer Uhrmacherkunst. "1989-2019: Konflikt der Generationen", titelt das monatlich erscheinende Wirtschaftsblatt. "Eine gute Idee und ein gutes Produkt allein genügen nicht. Man muss auch wissen, wie darüber zu sprechen." Claudio D'Amore, Gründer "Code41" Als wir ihm die Zeitschrift und den imposanten Stapel der Artikel über "Code41" in der französischsprachigen Presse zeigen, kann D?Amore ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken. Es offenbart eine überraschende Schüchternheit, die im Gegensatz zu jenem Bild ...
 
Eine Schweizer Firma im Wettrennen um Satellitensysteme
Di, 17 Dez 2019 09:25:00 GMT - Das Startup-Unternehmen Astrocast ist dabei, ein neues Kapitel in der Weltraumgeschichte aus Schweizer Sicht zu schreiben. Das junge Unternehmen aus dem Kanton Waadt ist der erste Schweizer Anbieter, der ein eigenes Nanosatelliten-Netzwerk betreiben wird. Das Netzwerk dient dazu, eine Telekommunikation und das Internet der Dinge dort zugänglich zu machen, wo eine Abdeckung über Mobilfunk nicht gewährleistet ist. "Als wir ganz am Anfang unser Projekt in der Schweiz vorstellten, schauten uns die Leute wie Ausserirdische an", erinnert sich Fabien Jordan, Mitbegründer und Geschäftsführer von Astrocast. Warum? "Die Leute verstanden nicht, warum eine kleine Waadtländer Firma Dutzende von Miniatur-Satelliten in den Weltraum schicken wollte", so der Firmenchef. Doch im Lauf von wenigen Jahren hat das in der Nähe von Lausanne gelegene Unternehmen seine Skeptiker überzeugt. Mehr noch: Es gelang der Firma, eine erste Tranche an Finanzierungen aufzutreiben, eine Zusammenarbeit mit den besten ...
 
Braucht es eine Quote für gemeinnützigen Wohnungsbau in der Verfassung?
Mo, 16 Dez 2019 15:30:00 GMT - Am 9. Februar stimmt die Schweiz über die Volksinitiative "Mehr bezahlbare Wohnungen" ab. Über die Vorlage wird im Vorfeld mit harten Bandagen gekämpft. Die Befürworter sehen in der Initiative ein geeignetes Mittel gegen "Immobilienspekulanten". Die Gegner sprechen von eine "schleichenden Verstaatlichung" des Wohnungsmarktes. Der Kontext Die Schweiz ist bekanntlich ein "Land der Mieter". Gemäss einer Aufstellung des Bundesamtes für Statistik (BfS) von Ende 2017 waren 59 Prozent der Haushaltungen der Schweiz (entsprechend 2,2, Millionen) Mietobjekte. Die Quote ist je nach Kanton unterschiedlich. Im Wallis beträgt die Mieterquote 39 Prozent, in Basel-Stadt 84 Prozent. Dies hat seinen Grund: In den grossen urbanen Agglomerationen der Schweiz liegen die Immobilienpreise dermassen hoch, dass sich nur ein kleiner Kreis der Bevölkerung überhaupt Wohneigentum leisten kann. Die Mieten stellen die höchsten Ausgabenposten im Budget einer Schweizer Familie dar. Das BfS kommt für das ...
 
Alle bauen in der Agglo, nur niemand zieht hin
Sa, 14 Dez 2019 10:00:00 GMT - Es hat genug, aber am falschen Ort. So lässt sich die Wohnungs-Situation in der Schweiz zusammenfassen. Die Fotografin Sophie Stieger hat das Paradox dokumentiert. In den städtischen Zentren ? beispielsweise in Zürich, Genf oder Basel ? stehen hunderte Menschen Schlange, um eine leere Wohnung zu besichtigen. Auf dem Land hingegen stehen ganze Neubau-Siedlungen leer. Und in peripheren Gegenden wie beispielsweise im Jura oder Tessin verfallen teilweise ganze Dörfer.   Es sind zwei Phänomene, die in der Schweiz zu leerstehenden Wohnungen führen: In wirtschaftlich schwachen, peripheren Regionen wandern die Menschen ab, weil sie keine Arbeit finden. Im Extremfall stehen Häuser so lange leer, dass sie verfallen. Aber auch im wirtschaftlich prosperierenden Mittelland gibt es ländliche Regionen, in denen neu gebaute Siedlungen halb leer bleiben. Die Wohnungen gehen nur harzig weg, so dass Vermieter Interessenten mit kostenlosen Anfangsmonaten, Einkaufsgutscheinen oder Beiträgen ...
 
Ist die Schweiz das Utopia des gerecht verteilten Reichtums?
Fr, 13 Dez 2019 10:00:00 GMT - Während in vielen Ländern über die zunehmende Kluft zwischen Reich und Arm debattiert wird, lobt ein Kommentar in den New York Times die Schweiz unter anderem für die gleichmässige Verteilung der Vermögen. Die Schweiz sei ein weniger sozialistisches aber erfolgreicheres Utopia als Skandinavien. Was ist an dieser These dran? Serie: Soziale Ungleichheit in der Schweiz Seit einigen Jahren ist soziale Ungleichheit ein beliebtes Thema von Forschung, Medien, Politik und Stammtisch. Auch in der Schweiz. Jüngstes Beispiel: Mit der "99%-Initiative" fordern die Jungsozialisten, dass Kapitaleinkommen wie Zinsen oder Dividenden höher besteuert werden als Arbeitseinkommen. Damit wollen sie nach eigenen Angaben "endlich Gerechtigkeit schaffen und die Privilegien der Superreichen zurückbinden". Die Schweiz ? das Paradies der Gleichheit? In der New York Times preist derweil Ruchir Sharma, ein Autor und Investor, die Schweiz in einem Meinungsartikel mit dem Titel "The Happy, Healthy Capitalists ...
 
Die Schweiz auf TikTok in 19 kurzen Video-Clips
Do, 12 Dez 2019 12:15:00 GMT - Die chinesische App TikTok erfreut sich auch in der Schweiz grosser Beliebtheit. In den Kurz-Clips werden Schweizer Klischees bedient und auf die Schippe genommen ? und sie bieten die Möglichkeit, der hiesigen Jugend über die Schultern zu schauen. Sie kennen TikTok nicht? Zwei Hauptfaktoren machen den Erfolg dieser Social Media App aus:Mit etwas Übung lassen sich innerhalb der App ganz einfach effektvolle, verspielte und witzige Kurz-Video-Clips produzieren.Im Gegensatz zu allen anderen Social Media Plattformen gibt es einen Feed, in dem Inhalte zu sehen sind, ohne dass jemandem gefolgt werden muss. Insbesondere in Zweiterem steckt grosses Suchtpotenzial. Gezeigt wird, was gefällt. Sprich: Diejenigen Clips, die von der Nutzerin oder vom Nutzer geliked, diskutiert und lange angeschaut werden, tauchen auch in deren oder dessen Stream wieder auf. Diesem Sog bin auch ich erlegen, weshalb ich in meiner Freizeit im Moment viel Zeit auf TikTok verbringe. Welche Erfahrungen habe ich ...
 
Negativzinsen: Im Teufelskreis nach unten
Do, 12 Dez 2019 07:00:00 GMT - Fünf Jahre nach der Einführung der Negativzinsen in der Schweiz ist noch immer kein Ende in Sicht. Mitschuld daran trägt eine Fehleinschätzung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vor 20 Jahren. Dann sagt ihr: "Schau, the end is near, now bitte face your final curtain." Ah, wir sind schlau, wir bleiben hier, für die Gesichter, die empörten Diese Geister singen schief und sind nicht einfach auszutreiben Entschuldigung, ich sagte: "Wir sind gekommen, um zu bleiben!" - Judith Holofernes ("Wir sind Helden") Wären die Schweizer Negativzinsen die deutsche Musikgruppe "Wir sind Helden", dann hätten sie bereits zwei Studioalben veröffentlicht. Fünf Jahre nach der Bandgründung war es Judith Holofernes, die Frontfrau der Band, die gesungen hat: "Wir sind gekommen, um zu bleiben". Fünf Jahre nach der Einführung der Negativzinsen in der Schweiz scheint wahrscheinlich, dass auch die Negativzinsen gekommen sind, um zu bleiben. Ein folgenschwerer Entscheid Eine der Ursachen für die ...
 
Das Atomkraftwerk auf der Insel
Mo, 9 Dez 2019 12:57:42 GMT -
 


Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Willkommen ::: News & Aktuelles ::: RSS-Feed ::: Impressum | Datenschutz