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Coronavirus schwächt Schweizer Medien trotz Rekordnutzungszahlen
Sa, 28 Mär 2020 14:00:00 GMT - Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Informationen war noch nie so gross wie in dieser Zeit der Pandemie. Doch die Werbeeinnahmen brechen weiter ein, die Schweizer Medien sind in grossen Schwierigkeiten. Die meisten greifen bereits auf Kurzarbeit zurück. Der öffentlich-rechtliche Auftrag der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), zu der auch swissinfo.ch gehört, ist in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig. "Mehr denn je müssen wir unser Publikum begleiten und ihm durch diese beispiellose Krise helfen, indem wir unsere dreifache Aufgabe erfüllen: informieren, beraten und begleiten", sagt Pascal Crittin, Direktor von Radio Télévision Suisse (RTS). Die Programmpläne wurden geändert, um die Berichterstattung über das aktuelle Geschehen und die Serviceangebote zu stärken sowie Unterhaltungs- und Bildungsangebote für die zu Hause lernenden Schüler und Schülerinnen zu bieten. Auch die Schweizer Medien leiden unter der Coronavirus-Krise. Die Werbeeinnahmen gehen ...
 
Wenn Versicherungen nicht für die Stornierung von Reisen haften
Fr, 27 Mär 2020 12:30:00 GMT - Was passiert, wenn man schon lange eine Reise ins Ausland geplant hat und nun wegen der Pandemie gezwungen ist, diese abzusagen? Werden die bereits entstandenen Kosten erstattet? Was ist aus versicherungstechnischer Sicht der Unterschied zwischen "Epidemie" und "Pandemie"? Fragen, auf die viele Menschen heute gerne Antworten hätten. Der Frühling kündigt sich an, die Ostersaison steht vor der Tür. Viele Menschen nutzen diese Gelegenheit normalerweise, um eine Auslandreise zu unternehmen. Einige fliegen an exotische Orte, andere entdecken eine europäische Hauptstadt. Ein Sprichwort besagt: "Weihnachten mit der Familie, Ostern mit wem Du willst". Und auch in diesem Jahr, kurz nach Weihnachten, haben viele Menschen Reisen und Aufenthalte im In- und Ausland gebucht. Höchstwahrscheinlich werden wir jedoch zu Ostern alle gezwungen sein, zu Hause zu bleiben. Jene, die schon vor längerer Zeit Flugtickets gekauft und eine Unterkunft gebucht haben, werden jetzt sicherlich von Zweifeln ...
 
Das Virus, die Schweiz und der Stillstand
Do, 26 Mär 2020 15:59:00 GMT - Die Menschen in der Schweiz wollten den Frühling feiern. Aber Zürich, Basel, Bern, Genf & Co. sind nun Geisterstädte. Banker, Nationalrätinnen, Ständeräte, Fussballer und Skiasse sind von der Bildfläche verschwunden. Es dominieren Bilder von Daniel Koch, oberster Kämpfer gegen das Coronavirus.  Die Ausgeh-Agenda ist einer Krisen-Agenda gewichen. Deren Fixpunkte sind die Medienkonferenzen der Regierung mit der Verkündung der neuen, schärferen Massnahmen. Willkommen in der Schweiz im Bann der Coronakrise. Hier eine persönliche Einordnung der Geschehnisse. Vor dem Virus sind alle gleich. Gleich machtlos. Auf einmal haben selbst der Bundesrat, das Parlament und die allgewaltigen Wirtschaftsbosse, also jene, deren Entscheide sonst das Leben von 8,5 Millionen Menschen in der Schweiz betreffen, keine Antworten mehr. Die sieben Politikerinnen und Politiker des Bundesrats regieren das Land im Krisenmodus. Mit Massnahmen, die es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat. Aber ...
 
Ungewisse Zukunft für den Schweizer Immobilienmarkt
Do, 26 Mär 2020 11:00:00 GMT - Das Jahr 2019 war ein sehr gutes Jahr für Immobilieninvestoren und für 2020 haben sie mit einer rosigen Zukunft gerechnet. Nun könnte sich aber wegen der Corona-Krise und einer möglichen weltweiten Wirtschaftskrise alles ändern. Die Immobilieninvestoren in der Schweiz blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Zwar sind die Mieten etwas gesunken, dadurch haben aber auch die Leerstände abgenommen. Per Ende 2019 zeigen Liegenschaften etwa eine Werteentwicklung von 3.0% gegenüber 2.0% im Vorjahr, wie das Immobilienberatungsunternehmen IAZI im IAZI Swiss Property Benchmark festhält. Besonders Wohnliegenschaften haben an Wert gewonnen. Alles in allem waren die Erträge aus Investorensicht äusserst zufriedenstellend. Bis vor kurzem waren die Prognosen der Immobilieninvestoren für das Jahr 2020 optimistisch. Nicht nur für sich selbst: "2020 wird ein Jahr für die Mieter werden", ist Prof. Dr. Donato Scognamiglio, CEO der IAZI AG, überzeugt. Durch die Negativzinspolitik der ...
 
Coronavirus: Was gilt in der Schweiz als "essenziell"?
Do, 26 Mär 2020 10:00:00 GMT - Die Schweiz geht bei der Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus zwar nicht so weit wie Italien, hat aber alle Tätigkeiten und Aktivitäten verboten, die als nicht "zwingend erforderlich" gelten. Eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, was für die Gesellschaft wirklich wichtig ist, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Sergio Rossi. Geschäfte, Märkte, Restaurants, Bars, Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzertsäle, Theater, Sportzentren, Schwimmbäder, Coiffeursalons, Schönheitssalons und Skigebiete: Vom 17. März bis 19. April sind alle diese Einrichtungen in der Schweiz geschlossen. Nach Ansicht der Behörden handelt es sich dabei um "nicht zwingend erforderliche" Aktivitäten, auf die zum Schutz der öffentlichen Gesundheit verzichtet werden kann. Auf die Folgen dieser Entscheidung für Angestellte und Selbständigerwerbende nimmt diese Liste keine Rücksicht. Wie könnte ein Sportzentrum oder Theater angesichts der hohen Ansteckungsgefahr des Coronavirus die Gesundheit der Besucher ...
 
Er ist die Ruhe im Corona-Sturm - aber nicht nur beliebt
Mi, 25 Mär 2020 16:00:00 GMT - Von den Deutschschweizern gelobt, im Tessin und der Westschweiz kritisiert. Daniel Koch ist das Gesicht der Schweiz im Kampf gegen das Coronavirus. Unermüdlich gestaltet und erklärt er die Strategie der Regierung. Ein Portrait. Eine Krise kann eine der Öffentlichkeit bisher unbekannte Figur ins Rampenlicht rücken. In der Schweiz ist dies der Fall von Daniel Koch, unserem "Herrn Coronavirus", Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Sein Gesicht ist nun in den Stuben aller Schweizer Bürger und Bürgerinnen, die ihre Augen auf den Fernseher richten, um die Entwicklung der Pandemie zu verfolgen. Koch ist die Brücke zwischen den eigenen vier Wänden und der Aussenwelt, er ist Gesprächspartner der Journalisten und die Stimme mit der schweren Aufgabe, den rasanten Anstieg der Zahl der Covid-19-Infektionen täglich zu verkünden. Er ist es, der an der Front steht, um die Linie der Regierung zu verteidigen: keine totale Ausgangssperre, sondern ...
 
Wie die Schweiz von Entwicklungshilfe profitiert
Mi, 25 Mär 2020 11:00:00 GMT - Entwicklungsbanken sind umstritten. Die Schweiz hat grossen Einfluss in diesen supranationalen Organisationen, welche die wirtschaftliche Entwicklung in armen Ländern fördern sollen. Und die Schweiz profitiert: Laut einer neuen Studie fliessen Gelder der Weltbank via Korruption auf Schweizer Konten. Weltbank schnürt Corona-Hilfspaket Die Weltbank hat 14 Milliarden Dollar Hilfskredite für Entwicklungsländer zugesagt, um das Coronavirus zu bekämpfen. Arme Länder könnte das Virus besonders empfindlich treffen. Ein Teil des Geldes der Weltbank soll die Gesundheitssysteme stärken, ein anderer Teil geht an Unternehmen und deren Angestellte, die durch die Pandemie getroffen sind. Wenn die Weltbank Gelder zur Verfügung stellt, um die Wirtschaft in einem bestimmten Entwicklungs- oder Schwellenland anzukurbeln, steigen plötzlich die Bankkonten-Guthaben von reichen Bürgern dieses Landes in Offshore-Zentren. Eine Studie der Weltbank kommt zum Ergebnis, dass 7,5% der von ihr ausgezahlten ...
 
Covid-19: "Wir werden das gemeinsam durchstehen"
Fr, 20 Mär 2020 08:53:00 GMT - ??????? Die durch das Coronavirus ? Covid-19 ? verursachte Unruhe umgibt uns alle. Und ich weiss, dass viele ängstlich, besorgt und verwirrt sind. Das ist völlig normal. Wir sind mit einer Gesundheitsbedrohung konfrontiert, wie wir sie noch nie in unserem Leben erfahren haben. Inzwischen breitet sich das Virus aus, die Gefahr wächst und unsere Gesundheitssysteme, unsere Wirtschaft und unser tägliches Leben werden auf eine harte Probe gestellt. Die verletzlichsten Menschen sind die am stärksten Betroffenen ? vor allem unsere älteren Menschen und diejenigen mit bereits bestehenden Krankheiten; diejenigen, die keinen Zugang zu einer zuverlässigen Gesundheitsversorgung haben und diejenigen, die in Armut oder am Rand der Gesellschaft leben. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Kombination aus Pandemie und sich abschwächender Wirtschaft werden die meisten von uns einige Monate lang betreffen. Aber die Ausbreitung des Virus wird ihren Höhepunkt erreichen. Unsere ...
 
Ein Teil der Wirtschaft "steckt den Kopf in den Sand"
Do, 19 Mär 2020 10:00:00 GMT - Zu viele Arbeitgeber halten sich nicht an die Richtlinien der Schweizer Landesregierung zum Schutz von Arbeitnehmenden und Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus. Die Gewerkschaften schlugen deshalb am Mittwoch Alarm. Abstand halten, Hände waschen, Versammlungen vermeiden: Diese Vorschriften gelten auch am Arbeitsplatz. "In der Realität drücken sich unzählige Arbeitgeber um diese Vorschriften: Im Verkauf, auf Baustellen, in der Produktion, in Firmenbussen. Jetzt sind die Behörden gefordert", schreibt die Gewerkschaft Unia am Mittwoch, nach unzähligen Berichten von Arbeitnehmenden. "Das Credo: kein Umsatzrückgang" Vania Alleva, Präsidentin der Unia, unterstrich in einer Mitteilung: Wenn Unternehmen die behördlichen Direktiven nicht umsetzen könnten, "muss die Arbeit eingestellt werden". Viele Unternehmen schienen stattdessen eine Vogel-Strauss-Politik zu übernehmen: "Nur ja keine Umsatzeinbussen riskieren, scheint ihr Credo zu sein." "Was bringt es, den Zugang zu ...
 
Wenn das Heilmittel aufgebraucht ist
Mi, 18 Mär 2020 13:42:00 GMT - Das Coronavirus belastet die Lieferkette und führt in der Schweiz zu einem Mangel an lebenswichtigen Medikamenten. swissinfo.ch sprach mit Jon-Andri Bisaz-Schnyder, Leiter der Murifeld Apotheke in Bern darüber, was man gegen das Problem tun kann und wie er die Entwicklung der Situation sieht.
 
Coronavirus: Schweizer Börse im Sturzflug, Geldpolitik auf Steroiden
Di, 17 Mär 2020 10:08:00 GMT - Die Börsenkurse implodieren weltweit. Zur Rettung haben die Notenbanken ihre Geldschleusen geöffnet wie nie zuvor. Was ist geschehen? Und was macht jetzt die Schweizerische Nationalbank? Ein erklärender Blick auf turbulente Tage am Finanzmarkt.  Der schweizerische Aktienmarkt stürzt ab. In vier Wochen verlor der Swiss Market Index SMI atemberaubende 27% an Wert. Die Finanzbranche traf es am härtesten: Die Credit Suisse wird noch zur Hälfte ihres Wertes von Mitte Februar gehandelt. Die Zürich Versicherungen und die UBS stehen ähnlich gebeutelt da. Das betrifft auch die Schweizer Bevölkerung, weil ihre Pensionskassen- und Sparguthaben zu grossen Teilen in diesen Titeln investiert sind. Zur Rettung gesprungen sind bisher fast nur die Notenbanken. Es ist, als ob man nicht zwei Stunden auf den Balkon sitzen könnte, ohne eine neue Ankündigung einer Zentralbank zu verpassen. Aber puh! ? jetzt erst einmal tief durchatmen. Wir bieten einen Überblick über die wichtigsten Massnahmen der ...
 
"Manager sind nicht in der Lage, mit Risiken wie dem Coronavirus umzugehen"
Di, 17 Mär 2020 09:30:00 GMT - Das Coronavirus zeigt abrupt die Fragilität der Globalisierung und die damit verbundenen Abhängigkeiten auf. Die amerikanisch-schweizerische Management-Professorin Suzanne de Treville ist eine Verfechterin der Rückverlagerung industrieller Produktion von Asien in den Westen. Sie hofft, dass diese Krise mindestens das Bewusstsein schärfen wird. Die Lungenkrankheit Covid-19 ist im Begriff, die Weltwirtschaft in die Knie zu zwingen. Von Asien über die USA bis zu Europa lähmt das neue Coronavirus die Wirtschaft, schädigt das globale Wachstum erheblich und bringt die wichtigsten Aktienmärkte der Welt ins Wanken. Die Krise zeigt unter anderem die Risiken und Abhängigkeiten auf, die mit immer längeren Produktions- und Lieferketten verbunden sind. Suzanne de Treville, Professorin für Management an der Universität Lausanne, will mit Instrumenten der quantitativen Finanzwirtschaft beweisen, dass es vorteilhafter ist, vor Ort zu produzieren, als die Aktivitäten ins Ausland zu verlagern.
 
Das meint Roger de Weck, wenn er von der Kraft der Demokratie spricht
Mo, 16 Mär 2020 10:45:00 GMT - Roger de Wecks neuestes Buch fällt auf, wenngleich kein Bild den Buchdeckel dominiert. Dafür sieht man grün. "Die Kraft der Demokratie" heisst es. Der Untertitel lautet: "Eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre". Öko-Grün leuchten die Worte "Demokratie" und "eine Antwort". Genau das ist auch das Programm des Buches des vielleicht gewichtigste Intellektuelle der Schweizer Gegenwart. Demokratie in der Defensive Gerade in der postmodernen Öffentlichkeit Europas ist es seit einiger Zeit üblich, auf die Schwächen der Demokratie hinzuweisen. Publizist De Weck nennt die Tendenz im Buch bildhaft "Im Bann der Reaktionäre, im Sog der Marktwirtschaft". Buchvernissage abgesagt Die offizielle Vorstellung des Buches von Roger de Weck wäre für morgen Dienstag in Zürich geplant gewesen.  Wie praktisch alle öffentlichen Anlässe wurde auch die Buchvernissage aufgrund der Massnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus abgesagt. Politkulturell spricht man seit gut zehn Jahren von ...
 
1970 eröffnete die erste Shopping Mall der Schweiz
So, 15 Mär 2020 10:00:00 GMT - Vor 50 Jahren eröffnete die erste Shopping Mall der Schweiz. Sie versprach, ein "Paradies" vor den Toren Zürichs zu werden. Die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert brachte eine ungekannte Geschwindigkeit in den Alltag der Menschen. Mit dem Telefon überwand die Kommunikation grosse Distanzen in Sekundenbruchteilen, mit dem Automobil erreichte man als Privatperson Geschwindigkeiten, die zuvor nur Züge kannten. Waren 1950 noch 147'000 Autos angemeldet, waren es 1970 bereits eine halbe Million ? die Schweiz wurde zu einem der dichtesten motorisierten Länder Europas - man erweiterte das Strassennetz, baute Autobahnen. An den Schlagadern des Verkehrs siedelten mit "Moevenpick" oder "Silberkugel" bald die ersten Restaurant an, bei denen man nicht mehr am Tisch aufessen musste, sondern auch schnell etwas mitnehmen konnte ? Fast Food kam auf in der Schweiz. Hier musste man nicht mehr warten Die Beschleunigung erfasste auch den Konsum: 1948 führte die Konsumgenossenschaft Migros das ...
 
Mikrosteuer auf Finanzsektor zur Entlastung der Haushalte und Unternehmen
Fr, 13 Mär 2020 13:00:00 GMT - Finanztransaktionen besteuern statt Arbeit und Konsum: Eine Volksinitiative schlägt die Einführung einer Mikrosteuer auf elektronische Zahlungen vor, um die Staatsausgaben zu finanzieren und die Steuerlast für Haushalte und Unternehmen zu verringern. Ein guter Vorschlag, um mit den Veränderungen in der Gesellschaft Schritt zu halten, oder ein Sprung ins Leere? "Heute bringen etwa 10% der Finanztransaktionen der Wirtschaft einen direkten Nutzen. Beim Rest kann man diskutieren, ob sie teilweise oder indirekt nützlich sind. Aber mit Sicherheit dient ein grosser Teil rein spekulativen Zwecken", sagt Professor Marc Chesney, einer der Väter der vor einigen Tagen lancierten Volksinitiative für eine "Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr". Der Direktor des Departements Banken und Finanzen der Universität Zürich steht seit Jahren an der Spitze der Ökonomen, welche die Exzesse des internationalen Finanzsektors anprangern. "Mindestens die Hälfte der weltweiten Transaktionen für ...
 
Schweizer Parlament will Kriegsmaterial-Finanzierung nicht besser kontrollieren
Do, 12 Mär 2020 15:00:00 GMT - Die Schweizerische Nationalbank und die Pensionskassen sollen weiterhin in Unternehmen investieren können, die Kriegsmaterial produzieren. So will es das Schweizer Parlament. Der Nationalrat empfiehlt dem Volk, eine entsprechende Volksinitiative abzulehnen. Das derzeitige Gesetz reicht aus, um Investitionen in den Handel mit Kriegsmaterial zu kontrollieren. Dieser Meinung ist die Mehrheit der grossen Kammer (Nationalrat), die dem Stimmvolk empfiehlt, die Volksinitiative "Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten" abzulehnen. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier wollen auch keinen indirekten Gegenvorschlag zur Verschärfung des Verbots der indirekten Finanzierung verbotener Waffen und zur Erhöhung der Transparenz ausarbeiten. "KMU, die Arbeitsplätze in der Schweiz sichern, würden unter dieser Initiative leiden. Denn es träfe auch diejenigen, die die Präzisionswerkzeuge oder Glas für Rüstungsteile herstellen." Maja Riniker, FDP Die Volksinitiative für ...
 
Wie Schweizer Wissenschaftler versuchen, Deepfakes zu erkennen
Mi, 11 Mär 2020 08:24:00 GMT - Mit Hilfe der KI, also der künstlichen Intelligenz, werden gefälschte Fotos und Videos immer raffinierter. Wie beurteilen Schweizer Experten die Risiken dieser so genannten Deepfakes? Und wie weit sind sie mit der Entwicklung von Detektoren? In einem Computerlabor auf dem riesigen Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) betrachtet ein kleines Team von Ingenieuren das Bild eines lächelnden, bebrillten Mannes mit heller Hautfarbe und dunklen Locken. "Ja, das ist gut", sagt der leitende Forscher Touradj Ebrahimi, der mit dem Mann auf dem Bildschirm eine gewisse Ähnlichkeit hat. Das Team hat Bilder von Ebrahimis Gesicht mit Online-Bildern des Tesla-Gründers Elon Musk manipuliert, um Deepfakes, also Fotos und Videos herzustellen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz gefälscht werden. Es ist eine von vielen gefälschten Illustrationen ? einige realistischer als andere ?, die Ebrahimis Team bei der Entwicklung von Software zusammen mit der ...
 
Tessiner Wirtschaft atmet auf ? vorerst
Di, 10 Mär 2020 14:35:00 GMT - Nach dem Entscheid der italienischen Regierung, ganz Italien zur Corona-Schutzzone zu erklären, geht im Tessin die Befürchtung um, dass die Wirtschaft des Kantons zum Stillstand kommen könnte. Es waren einschneidende Massnahmen, die Italiens Premierminister Giuseppe Conte in der Nacht seinen Landsleuten verkündet hat: Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Covid-19 herrschen im ganzen Land strikte Reisebeschränkungen und ein Versammlungsverbot. Das heisst: Unterwegs darf nur noch sein, wer zur Arbeit geht sowie in Notfällen. Mit anderen Worten: In Italien ist das gesamte öffentliche Leben auf Eis gelegt ? es ist das erste Land, das sich sozusagen in der Corona-Starre befindet. Die Folgen betreffen auch die Schweiz als Nachbarland. Rund 68'000 Menschen queren täglich die Grenze, um in der Schweiz zu arbeiten. Dazu kommt ein reger Freizeitverkehr über die Grenzen, locken doch sowohl Mailand als auch die Schweiz mit besonderen Angeboten punkto Shopping, Kulinarik und Kultur. ...
 
Zermatt ist von Währungskrise wenig beeindruckt
Di, 10 Mär 2020 10:00:00 GMT - Während einige Skiorte Rabatte anbieten, um Gäste anzuziehen, setzt Zermatt auf einheimische und asiatische Feriengäste, um die Verluste abzuwenden. (SRF/swissinfo)
 
"Schweizer Firmen im Ausland halten Menschenrechte hoch"
Di, 10 Mär 2020 09:25:01 GMT -
 
"Im Zweifel kommt die Wirtschaft vor den Menschenrechten"
Di, 10 Mär 2020 09:25:01 GMT -
 
Geht die Schweiz mit China richtig um?
Di, 10 Mär 2020 09:21:00 GMT - Wirtschaftsinteressen oder Menschenrechte? In ihrem Umgang mit China steht die Schweiz immer wieder in diesem Spannungsfeld. SWI swissinfo.ch wollte von vier Experten wissen, ob Bern vor Peking kuscht, um die guten wirtschaftlichen Beziehungen nicht zu gefährden. Aus dem Schweizer Parlament kamen vergangene Woche ungewöhnlich deutliche Signale: Es verlangt vom Bundesrat die Ausarbeitung eines Gesetzes zur besseren Kontrolle problematischer Direktinvestitionen aus dem Ausland. Im Visier sind primär Firmenkäufe durch chinesische Investoren. Das Reich der Mitte scheint nicht mehr primär als Chance, sondern auch als Gefahr gesehen zu werden. Die von offizieller Seite gerne als lange Freundschaft bezeichnete Beziehung Berns mit Peking stand von Anfang an im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftsinteressen und Menschenrechten. Themen wie Tibet oder Taiwan scheinen mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Chinas allerdings an Bedeutung verloren zu haben. Ist die Waage also zugunsten der ...
 
Wie bringt die Schweiz die hohen Preise runter?
Mo, 9 Mär 2020 16:00:00 GMT - In der Schweiz verkaufte Lebensmittel und Getränke liegen preislich 60% über dem Durchschnitt in den EU-Ländern. Das Parlament erwägt eine Gesetzesänderung, um die Preise zu senken. Doch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier sind sich nicht einig. Nur Island ist noch teurer. Die Schweiz ist das zweitteurerste Land Europas. Lebensmittel und Getränke kosten 60% mehr als durchschnittlich in den EU-Ländern, Restaurants und Hotels 53%, der öffentliche Verkehr 29% und Kleidung 25%. Das Parlament muss nun versuchen, Lösungen zu finden, um die Preise zu senken: Es muss sich zur Volksinitiative "Stop der Hochpreisinsel ? für faire Preise" und den indirekten Gegenvorschlag der Landesregierung (Bundesrat) äussern. Die Mitglieder des Parlaments sind zwar zum Handeln verpflichtet. Aber sie sind sich nicht einig, was zu tun ist. Warum kosten die meisten Produkte in der Schweiz mehr als in den Nachbarländern? Die Schweiz bezahlt höhere Mehrkosten auf Importe, weil viele internationale ...
 
"Swiss-Made"-Filter zur Reduzierung der Schadstoffemissionen von Schiffen
Mo, 9 Mär 2020 10:50:00 GMT - Grosse Kreuzfahrtschiffe und Frachtschiffe gehören zu den schlimmsten Umweltverschmutzern der Welt. Das Schweizer Startup-Unternehmen Daphne Technology hat einen Filter entwickelt, um deren schädliche Emissionen drastisch zu senken und die ausgestossenen Gase in Dünger umzuwandeln. Eine Weltneuheit. "Bis vor kurzem erregten Emissionen der Schifffahrt kaum Aufmerksamkeit, weil Schiffe für die meisten Menschen nicht sichtbar sind. 90% der Zeit sind sie auf hoher See und kaum jemand sieht sie. Die Schifffahrtsindustrie liegt deshalb weit hinter der Automobilindustrie, die seit langem gezwungen ist, ihre Emissionen zu reduzieren", sagt Mario Michan, Direktor von Daphne Technology. Ein grosses Kreuzfahrtschiff oder ein Frachtschiff verbraucht zwischen 150 und 300 Tonnen Treibstoff pro Tag. Dabei handelt es sich um den schmutzigsten fossilen Brennstoff, der bei der Ölraffinierung erzeugt wird. Dieses Rohöl ist ein schweres, zähflüssiges Altöl, das hinter der Herstellung von Benzin, ...
 
"Je mehr Macht Bürger haben, desto verantwortungsbewusster sind sie"
Mo, 9 Mär 2020 08:10:00 GMT - Wie können wir die Institutionen der Demokratie erneuern? Und vor allem: Warum müssen wir sie modernisieren? Der Schriftsteller, Journalist und ehemalige Chef der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), Roger de Weck, veröffentlicht am Montag ein Buch, in dem er die Herausforderung für Populisten erläutert. Das Buch "Die Kraft der Demokratie ? eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre" (Suhrkamp Verlag) ist das Werk eines Autors, der "die Demokratie liebt ? weil sie unvollkommen ist und nicht versucht, perfekt zu sein, sondern menschlich". Ein Interview. swissinfo.ch: Warum haben Sie dieses Buch geschrieben? Roger de Weck: Heutzutage sind wir von autoritären und populistischen Politikern umgeben. Ihr Erfolg hat viele Bürgerinnen und Bürger teils beeindruckt, teils verunsichert. Etliche Konservative kippen ins Reaktionäre. Manche Liberalen und Linken haben ihren Kompass verloren. Mir war die Botschaft wichtig, dass die Demokratie ? anders als autoritäre Regime ...
 
Schweizer Wirtschaft beginnt zu husten
Fr, 6 Mär 2020 14:30:00 GMT - Die Coronavirus-Epidemie hat negative Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft. Aber nicht alle sind gleichermassen betroffen, einige Sektoren leiden mehr als andere. Ein kurzer, nicht umfassender Überblick. Es ist klar, dass das Coronavirus auch Auswirkungen auf die Gesundheit der Wirtschaft haben wird. Vor einigen Tagen erklärte das BAK-Institut in einer Medienmitteilung, dass sich die wirtschaftlichen Folgen nicht, "wie anfangs erhofft auf wenige kleine Effekte beschränken" werden. Das Wirtschaftsforschungs-Institut hat ausgerechnet, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) in der ersten Jahreshälfte deutlich verlangsamen wird. Für das laufende Jahr revidierte es seine Wachstumsprognose von bisher 1,5% auf 1,3%. Die Forscher des BAK sind nicht die einzigen, die pessimistisch sind. So erwartet die Credit Suisse beispielsweise eine "signifikante Auswirkung". Die zweitgrösste Bank des Landes hat ihre BIP-Wachstumsprognose für das laufende Jahr von bisher 1,4% auf ...
 
Kurzarbeit ? das Schweizer Heilmittel gegen das Coronavirus?
Do, 5 Mär 2020 15:04:00 GMT - In der Krise um faule Hypotheken im Jahr 2009 war Kurzarbeit ein probates Mittel gewesen. Mit dem Eintreffen des neuen Coronavirus in der Schweiz erlebt das staatliche Programm zur Abfederung von Krisen ein Comeback. Besonders herausgefordert ist der Jurabogen als Cluster für die Herstellung von Uhren "Swiss Made". Von Grenchen im Kanton Solothurn bis nach Saignelégier in den Freibergen des Kantons Jura: Hier, in der Heimat der Schweizer Uhrmacherkunst, haben sich die Menschen zuerst etwas Zeit gelassen, bevor sie sich auf den langen, mühsamen und administrativ hindernisvollen Weg Richtung Kurzarbeit begeben. + Finden Sie heraus, warum Kurzarbeit eine wirksame Waffe gegen die Krise ist Das Ziel der Massnahme: die verheerenden Auswirkungen des Coronavirus auf die regionale Wirtschaft so schnell wie möglich zu bekämpfen. Obwohl mehrere Uhrenhersteller ernsthaft erwägen, für die Belegschaft Kurzarbeit einzuführen, wagt es niemand, dies offen zuzugeben. Dabei müssen die Uhrenfirmen ...
 
Steigen die Mieten in der Schweiz wirklich?
Do, 5 Mär 2020 10:00:00 GMT - Kürzlich lehnte das Schweizer Stimmvolk eine Volksinitiative ab, die mehr bezahlbaren Wohnraum verlangte. Rund um die Abstimmung tobte eine Diskussion, ob die Mieten in der Schweiz steigen oder sinken. Wir haben es nachgeprüft. Laut Mieterverband kennt die Mietpreisentwicklung in den letzten Jahren nur eine Richtung: nach oben. "Seit 2005 sind die Mieten gemäss Mietpreisindex um über 17 Prozent gestiegen", schreibt der Mieterverband in einer Mitteilung. Grund dafür sei, dass die Eigentümer auf Kosten der Mieter Rendite erzielen wollten. Tatsächlich flüchten wegen des Anlagedrucks viele Investoren in den Immobilienmarkt. Das kann aber auch zu einem Überangebot und in der Folge zu sinkenden Mieten führen. + In diesem Artikel erfahren Sie, warum in den Agglomerationen Wohnungen leer stehen, und in der Folge die Mieten sinken Widersprüchliche Daten Schauen wir uns also die Daten an: Laut Mietpreisindex des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die Mieten in den letzten Jahren ...
 
Negativzinsen machen Wohneigentum in der Schweiz unerschwinglich
Mi, 4 Mär 2020 15:00:00 GMT - Negativzinsen machen gemäss einer Studie der Grossbank Credit Suisse Wohneigentum in der Schweiz knapp und unerschwinglich. Das Coronavirus verschärft die Situation, weil die Pandemie die Zentralbanken zu weiteren Zinssenkungen verleitet. Die Phase der Negativzinsen dauert länger als gedacht. Die Zentralbanken lassen laut Credit Suisse keinerlei Absicht erkennen, von ihrer Geldpolitik abzurücken. Im Gegenteil: Die US-Notenbank hat wegen der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus gestern ihren Leitzins überraschend um einen halben Prozentpunkt gesenkt. Das erhöht den Druck auf die Schweizer Nationalbank, ebenfalls den Zins zu senken. Durch die Zinssenkungen anderer Zentralbanken wird nämlich der Franken aufgewertet, was die Schweizer Exportwirtschaft belastet. Doch die Zinsen sind bereits rekordtief, der Spielraum der Nationalbank für weitere Zinssenkungen ist daher nach Ansicht einiger Experten beschränkt. Für den Immobilienmarkt haben die ...
 
Auswirkungen der Negativzinsen auf den Immobilienmarkt
Mi, 4 Mär 2020 13:25:00 GMT -
 
"China versucht Technologie-Lücken zu schliessen"
Mi, 4 Mär 2020 13:00:00 GMT - Schweizer Unternehmen sollen vor der Übernahme durch ausländische Investoren besser geschützt werden. Das Schweizer Parlament beauftragt die Landesregierung, eine Genehmigungsbehörde zu schaffen. Im Visier hat es vor allem chinesische Investitionen. Diese folgten häufig einer staatlichen Logik, sagt ein China-Experte. Genehmigungsbehörde Das Parlament will die Schweizer Wirtschaft mit besseren Kontrollen vor schädlichen internationalen Übernahmen schützen. Nach der kleinen Kammer (Ständerat), sagte am Mittwoch auch die grosse Kammer (Nationalrat) Ja zu einer Motion von Beat Rieder, Ständerat der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP). Dessen Vorstoss verlangt, dass die Regierung (Bundesrat) ein Gesetz für eine Genehmigungsbehörde ausarbeitet, die problematische ausländische Investitionen ? im Visier stehen vor allem chinesische ? prüfen soll. Laut dem Motionär soll die Behörde eingreifen, wenn erstens die Sicherheit oder öffentliche Ordnung der Schweiz gefährdet sei, und ...
 
Schweizer Traditionsunternehmen in chinesischer Hand
Di, 3 Mär 2020 14:06:00 GMT -
 
Sie brachte das Fernsehen ins Internet
So, 1 Mär 2020 10:00:00 GMT - Bea Knecht ist sich bereits 1990 sicher: Mit schnellen Computern werden wir über das Internet einst fernsehen. Die Aargauerin gründet 2005 die Firma Zattoo in San Francisco, 2006 in der Schweiz, 2007 in Deutschland. Knecht ist die elfte Schweizer Digitalpionierin, die wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Zattoo-Gründerin Bea Knecht wirkt entspannt, als die Skype-Verbindung endlich klappt. Sie sitzt in San Francisco und absolviert am Donnerstagmorgen eine Reihe von Calls. In der Schweiz ist es bereits Abend. Die spätere Digital-TV-Pionierin mit Wohnsitzen in Zürich, San Francisco und Berlin ist im Kanton Aargau aufgewachsen. Bis Knecht 17 Jahre alt ist, lebt sie in Windisch. In der Schule mag sie alle Fächer von Geschichte bis Physik. Geometrie fällt ihr besonders leicht. Rückblickend sagt Knecht: "Geometrie war für mich so einfach, dass ich dachte, es sei gar kein richtiges Fach." Vision: Der Supercomputer als TV Probleme mit dem Buchhaltungssystem des ...
 
Ein "Indianer" als Glücksfall für die Schweizer Demokratie
Fr, 28 Feb 2020 12:00:00 GMT - Nach dem Nein zu seiner Hornkuhinitiative in der Volksabstimmung Ende 2018 war es still um Armin Capaul. Jetzt meldet sich der Einzelkämpfer aus den Bergen des Jura zurück: Er liebäugelt mit dem Referendum gegen das neue Landwirtschaftspaket des Bundes, welches das Parlament voraussichtlich im Herbst berät. Dazu will Capaul seine Erfahrungen in die Waagschale werfen, die jetzt seinen Rucksack füllen. Gäbe es einen Schweizer Rekord im Unterschriftensammeln für eine Volksinitiative, der Titelträger hiesse wohl Armin Capaul. Für seine Hornkuhinitiative hatte der Bergbauer eigenhändig 50'000 der nötigen 100'000 Unterschriften gesammelt.  Andreas Gross, einer der profundesten Kenner der direkten Demokratie Schweiz, weiss von keiner Einzelperson, die Capauls Marke übertroffen hätte. "Bei unserer Volksinitiative zur Abschaffung der Armee (der GSoA-Initiative aus der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre, die Red.) war die Höchstmarke einer Einzelperson 6000 Unterschriften", sagt Gross. Zum ...
 
Ghanaer haben andere Sorgen als den Staatsbesuch in der Schweiz
Do, 27 Feb 2020 13:00:00 GMT - Nach über 60 Jahren empfängt die Schweiz wieder einmal einen Präsidenten aus Subsahara-Afrika zu einem Staatsbesuch: Ghanas Staatsoberhaupt Nana Akufo-Addo reist am Freitag nach Bern. Zwei Journalisten aus Ghana erzählen SWI swissinfo.ch, was dieser Besuch für ihr Land bedeutet. Ghana teilt mit der Schweiz ? im Gegensatz zu anderen westlichen Ländern ? keine lange gemeinsame Geschichte, wie der ghanaische Journalist Isaac Kaledzi sagt. Der Einfluss der Schweiz in Ghana sei geschichtlich gesehen vor allem religiöser Natur: Ab 1815 zogen Basler Missionare unter anderem nach Ghana, um das Evangelium zu verkünden. Sie übersetzten die Bibel in die lokalen Sprachen, gründeten Schulen und Spitäler. Und trieben Handel. Aus Sicht der Ghanaer und Ghanaerinnen sei der Besuch ihres Präsidenten in der Schweiz bloss "einer von zahlreichen", so Kaledzi weiter, der auch für die Deutsche Welle, den Auslandrundfunk Deutschlands, über sein Land berichtet. Viele wüssten gar nicht Bescheid über ...
 
Warum die Idee vom Gratis-ÖV in der Schweiz nicht ankommt
Do, 27 Feb 2020 10:00:00 GMT - Weniger CO2-Ausstoss, weniger Staus. Das versprechen sich Promotoren für einen unentgeltlichen öffentlichen Verkehr. Wie realistisch sind solche Vorstösse in der Schweiz? Einfach einsteigen nach Lust und Laune. Keine Automaten, keine Billette, keine Kontrollen mehr. Wer träumt nicht manchmal davon, wenn wieder mal die Zeit vor dem Billettautomaten knapp wird oder das Handy beim Ticketkauf eine wacklige Verbindung hat. In Luxemburg wird diese Vision ab 1. März 2020 Realität. Das Land will seine notorischen Staus entschärfen und CO2-Emissionen reduzieren. Luxemburg, das zweitkleinste EU-Mitgliedsland, ist rund 16 Mal kleiner als die Schweiz, also kaum vergleichbar. Doch auch hier wird das Thema in letzter Zeit wieder vermehrt diskutiert. Die beste aller Möglichkeiten? Ein vehementer Vorkämpfer für kostenfreien öffentlichen Verkehr (ÖV) ist Cédric Wermuth. Der Politiker kandidiert gegenwärtig für das Co-Präsidium der Sozialdemokratischen Partei (SP). Er hat eine Vision, wie er ...
 
Die SBB sammelt immer mehr Kundendaten
Di, 25 Feb 2020 14:30:00 GMT - Die SBB sitzt auf einer digitalen Goldgrube und verdient damit Geld. Der Datenschützer sowie Software-Experten zeigen sich beunruhigt. Die SBB-App ist ein Renner: Vor dem Einsteigen in den Zug den Schalter auf dem Handy nach rechts schieben ? und das Billett läuft. Rund 500'000 Personen haben sich bereits für "EasyRide" registriert. Die Funktion ist seit letztem November Teil der SBB-App.  Ist sie eingeschaltet, teilt das Handy der SBB die Position mit. Wenn am Ankunftsort der Schalter zurückgeschoben wird, berechnet das System den günstigsten Billettpreis für die gefahrene Strecke. Bequem für den Kunden ? und äussert spannend für die SBB. Heikle Mobilitätsdaten Daten sind das Gold der Neuzeit ? und Bewegungsdaten sind besonders wertvoll. Am Bewegungsverhalten lassen sich viele Merkmale und Gewohnheiten einer Person ablesen. Zusammen mit den Daten, welche die SBB ohnehin von 3,7 Millionen SwissPass-Besitzern hat ? Name, Geschlecht, Alter, Wohnadresse, Telefonnummer ? ergibt ...
 
"Kinder können mit Fremdheitserfahrung sehr gut umgehen"
Mo, 24 Feb 2020 13:30:00 GMT - Kinder- und Jugendliteratur auf Deutsch stammt überwiegend aus westlichen Ländern. Eine Nichtregierungsorganisation will dies ändern und publiziert in der Schweiz übersetzte Werke unter dem Slogan "Created in the World, Published in Switzerland". Alles begann 1975: Die Nichtregierungsorganisation "Erklärung von Bern" (heute Public Eye) gründete eine Arbeitsgruppe zur Kinderliteratur. Ziel war es, zu untersuchen, welche Bilder über die "Dritte Welt" die damals erhältlichen Kinderbücher vermittelten. "Das war eine ganz andere Zeit", sagt Sonja Matheson, Geschäftsleiterin von Baobab Books. "Die Kinderliteratur war voller Stereotype über Indianer und Afrikaner, denken Sie nur an Tim und Struppi im Kongo oder Globi bei den Indianern." Aus der Arbeitsgruppe entwickelte sich ein Projekt, das jährlich ein Empfehlungsverzeichnis herausgibt und heute den Namen Kolibri trägt. Freiwillige Leserinnen und Leser prüfen Neuerscheinungen und wählen jene Bücher, die Kindern und Jugendlichen eine ...
 
Der Coronavirus-Crash gibt einer alten Idee neuen Schwung
Mo, 24 Feb 2020 09:14:00 GMT - Die Wertpapierkäufe der Notenbanken führten zu immer neuen Höchstständen an den Börsen. Der Coronavirus-Crash von Ende Februar hat gezeigt: Das kann sich schnell ändern. Namhafte Ökonomen warnen vor einer erneuten Finanzkrise. Eine Idee aus den 1960er-Jahren schafft Abhilfe für die Zukunft. Lassen Sie uns auf den Estrich steigen. Die Lampe flackert, es ist etwas staubig und kühl. Unsere Siebensachen haben wir lange nicht gesehen. Es sind Schätze aus der Vergangenheit, aufbewahrt für den richtigen Zeitpunkt. Das Buch finden wir hinter der Campingausrüstung. Das Papier ist vergilbt, der Autor ? ein Nobelpreisträger ? längst tot. Wir schlagen eine Seite auf und lesen das Wort "Helikoptergeld". Der Text verrät uns, dass damit Geldscheine gemeint sind, die im Auftrag der Notenbank von einem Helikopter über uns Bürgerinnen und Bürgern abgeworfen werden. Veröffentlicht wurde der Text 1969, im Jahr der Mondlandung. Am Seitenrand steht ein grosses "?", das ich einst bei der Lektüre mit ...
 
"Goodbye everybody" ? das Swissair-330-Unglück jährt sich zum 50. Mal
Fr, 21 Feb 2020 05:00:00 GMT - Das Ereignis hat die Schweiz erschüttert und wirkt bis heute nach: Am 21. Februar 1970 stürzte eine Swissair-Maschine kurz nach dem Start ab. Sie war in Richtung Tel Aviv unterwegs. Alle an Bord ? 38 Passagiere und 9 Crew-Mitglieder ? starben. Es was ein Terroranschlag, der schlimmste in der Schweizer Geschichte. Und bis heute ist niemand dafür bestraft worden. "330 stürzt ab", sagte Co-Pilot Armand Etienne dem Kontrollturm. "Goodbye everybody." Es war 13.34 Uhr. Es waren die letzten Worte aus dem Cockpit der Swissair-Maschine. Rund 15 Minuten zuvor war im Frachtraum der Convair eine Bombe explodiert, ausgelöst durch einen Höhenmesser. Die Piloten versuchten noch, das Flugzeug zu wenden und in Zürich notzulanden, doch die Systeme fielen aus, und im raucherfüllten Cockpit konnten sie nichts mehr sehen.  Neue Hinweise Schweizer Zeitungen, darunter der Blick und die Neue Zürcher Zeitung, haben in den letzten Tagen den Fall wieder aufgenommen. Laut den Berichten liegen in ...
 


Rundschreiben Nr. 3/2020 (29.02.2020)
Einladung Mehrtagesfahrt 2020
Anmeldung Mehrtagesfahrt 2020
Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
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