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Blick auf Autobahn und Zugstrecke
Do, 18 Apr 2019 12:37:00 GMT -
 
Zu Hause zwei Meter von der Autobahn entfernt
Do, 18 Apr 2019 12:19:00 GMT - Romantische Berghütten oder prächtige Villen am See? In der Schweiz gibt es noch ganz andere Realitäten: Im Südtessin wird das Leben von Tausenden von Menschen durch die Autobahn und die Gotthard-Eisenbahn stark beeinflusst. swissinfo.ch hat die Bewohner eines Hauses in der Nähe der Nord-Süd-Achse besucht. Zürich, am 1. März. Eine novemberliche Tristesse und starke Regenfälle begleiten uns vom Hauptbahnhof bis zum Nordeingang des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld. Beim Ausgang südlich der Alpen, in Bodio, erwartet uns hingegen ein strahlender Frühling, der sich bereits vorsommerlich anfühlt. Nach dem Umsteigen in Lugano erreichen wir den Bahnhof Maroggia-Melano, unweit des Ceresio-Sees. Es ist nicht die Hauptverkehrszeit, aber in regelmässigen Abständen fahren Güterzüge vorbei. Eine Smartphone-App führt uns über die Autobahn, die hier nah zur Eisenbahn verläuft, bis zur Adresse des Hauses. Zur eleganten Villa sind es nur wenige Minuten vom Bahnhof. Ehrfürchtig nähern wir uns ...
 
Die Technologie hinter Bitcoin und Blockchain
Do, 18 Apr 2019 11:16:36 GMT - Für einige ist es viel heisse Luft. Andere sehen darin eine revolutionäre Technologie, welche die Art und Weise verändern wird, wie wir fast alles austauschen, was einen Wert hat. Was ist Distributed Ledger Technology (DLT), wie funktioniert es, und wer wird davon profitieren? In dieser Animation trennen wir Fakten von Fiktion und helfen Ihnen, hinter die Kulissen zu schauen. Zuerst diente DLT als Grundlage von Kryptowährungen wie Bitcoin. In den letzten zehn Jahren hat sich die Technologie weiterentwickelt und eine ganze Reihe weiterer Anwendungen abgedeckt. Blockchain, die bekannteste Anwendung von DLT, wird von einigen als die Technologie der Zukunft gelobt und von anderen als Instrument für Betrug und Geldwäsche verspottet. Es ermöglicht Gruppen von Menschen, Daten sicher und ohne Vermittler wie Banken oder Anwälte zu speichern und zu transferieren. Befürworter der Technologie sagen, dass damit auch Kosten gespart und Transaktionen beschleunigt werden können. Es wird ...
 
UBS heuert in USA ihren ehemaligen Aufpasser an
Di, 16 Apr 2019 14:39:00 GMT - Jeb Hensarling, der Ex-Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus, wird bei UBS USA neue Nummer zwei. Wenn das kein Wechsel ist: erst sechs Jahre an der Spitze des einflussreichen Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus, bald Vizepräsident der US-Tochter der Schweizer Grossbank UBS. Der Seitenwechsel des Republikaners gilt in Finanzkreisen als guter Zug der UBS. Hensarling, der Anfang 2019 seinen Sitz im US-Parlament als Vertreter von Texas verlassen hatte, verfügt über beste Kenntnisse der staatlichen Regulierungsbehörde der Finanzindustrie. Was der Finanzpolitiker auch mitbringt, sind beste Kontakte: Während seiner Zeit im Kongress verfügte Hensarling über einen sehr guten Draht zu Mike Pence, dem derzeitigen Vizepräsidenten von Donald Trump.  Obamas Finanzaufsicht gekippt "Mit einer langen Karriere in Politik und Wirtschaft wird Jeb ein grosser Gewinn für uns sein", sagte Tom Naratil, Präsident von UBS Americas. Der Schritt von der Bankenaufsicht ...
 
"In unseren Handys stecken Umweltverschmutzung und Gesundheitsschäden"
Mo, 15 Apr 2019 09:43:00 GMT - Im Südosten der Demokratischen Republik Kongo hinterlässt der Kobaltrausch seine Spuren. Schwester Nathalie Kangaji kämpft dafür, dass multinationale Unternehmen beim Abbau des blauen Metalls auf Umwelt und die lokale Bevölkerung Rücksicht nehmen. Sie setzt grosse Hoffnungen in die Konzernverantwortungs-Initiative. Wurde Mutombo Kasuyi getötet oder ist er bei einem Unfall gestorben? Sechs Jahre nach den Geschehnissen ist der Fall immer noch nicht gelöst. Im Jahr 2013 überquerte der junge kongolesische Vater die Bergbauzone einer Tochtergesellschaft des Schweizer Unternehmens Glencore in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) auf Arbeitssuche. Dort wurde er angeblich von Polizisten angehalten und geschlagen, so dass er später an den Verletzungen starb. Diese Version wird von dem multinationalen Unternehmen bestritten. Laut Glencore haben die Polizisten den jungen Mann lediglich ins Spital begleitet, weil dieser sich nicht gut gefühlt habe. "Es war der erste Fall, der mich ...
 
Pferde, Weite und sonst nichts
So, 14 Apr 2019 09:00:00 GMT - Mit ihrer Pferdeherde lebt Nicole Ulrich abgelegen in Kanada. Das Leben in der wilden Natur birgt aber auch Gefahren, wie sie bereits am eigenen Leib erfahren musste. Nur das Schmatzen der Pferde oder das Bellen der Hunde bricht die Stille. Es sind Minus fünfzehn Grad, der Himmel hat sich sein schönstes Blau angezogen. Der Schnee liegt seit Monaten, und dahinter reihen sich die Tannen, in deren Nähe die Bären ihren Winterschlaf halten. Diese Weite und diesen Platz hat Nicole Ulrich gesucht, gefunden und vor elf Jahren zu ihrem Heim gemacht. Auslandschweizer-Community Die Journalistin Joëlle Weil lebt als Auslandschweizerin in Israel. Sie porträtiert in loser Folge interessante Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, denen sie in Facebook-Gruppen der Auslandschweizer-Community begegnet ist. Nicole hat der Schweiz den Rücken gekehrt, um sich in Kanada ein neues Leben aufzubauen. Zusammen mit ihrem Freund hat sie sich in Quesnel in British Columbia im Westen des Landes ...
 
Bei Trisa sind Mitarbeitende auch Mit-Unternehmende
Mi, 10 Apr 2019 09:00:00 GMT - Auf allen Kontinenten, in mehr als 60 Ländern putzen Menschen ihre Zähne mit Bürsten der Trisa AG. Den Erfolg führt die Unternehmensleitung auf begeisterte, innovative Mitarbeitende mit Unternehmergeist zurück. Gelten Sie in Ihrer Firma nur als Mitarbeiter oder auch als Mit-Unternehmer? Sind Sie am Unternehmenserfolg beteiligt? Fühlt sich Ihr Chef dafür verantwortlich, dass Sie mit Begeisterung arbeiten? Die 1100-köpfige Belegschaft des traditionsreichen Familienunternehmens Trisa AG im luzernischen Triengen kann solche Fragen mit Ja beantworten, und zwar nicht erst seit gestern, sondern seit den 1960er-Jahren: "Ein Team um meinen Vater hat damals den Grundstein zu einer neuen Firmenphilosophie gelegt", erzählt CEO Adrian Pfenniger. Die Philosophie gilt immer noch.   Auf der Website prangt ein Zitat von Vater Ernst Pfenniger von 1964: "Ich glaube an Gott und das Gute im Menschen. Es ist die Aufgabe des Unternehmers, Freude an der Arbeit zu vermitteln." Die hehren Werte ...
 
Ein romantischer, einsamer Umweltschützer
Do, 4 Apr 2019 12:49:00 GMT - Der Landschafts- und Umweltschützer Franz Weber ist am Dienstag im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte die Fondation Franz Weber mit. Weber gilt als Vater der Zweitwohnungsinitiative. Wir publizieren aus diesem Anlass ein Porträt nochmals, das wir anlässlich seines grössten politischen Siegs geschrieben haben.  Am 13. März 2012 erschien auf swissinfo.ch der folgende Text: Praktisch im Alleingang hat der Waadtländer Franz Weber am letzten Sonntag die Volksinitiative gegen den ausufernden Zweitwohnungsbau durchgebracht. Ein weiterer erstaunlicher Sieg eines aussergewöhnlichen Visionärs mit jugendlichem Geist. Er schafft es auch mit 84 Jahren noch, alle zu erstaunen ? sogar seine Verbündeten, die Umweltschutz-Organisationen, die seine Ansichten als zu radikal und die Zweitwohnungs-Initiative als juristisch zu komplex eingeschätzt hatten. "Es war unglaublich. Ich konnte es am Sonntag kaum glauben, als ich die Resultate sah", sagt Silva Semadeni, Nationalrätin der ...
 
Kostüme "Made in Italy" an der Fête des Vignerons
Do, 4 Apr 2019 10:30:00 GMT - Es findet nur rund alle 20 Jahre statt. Das traditionelle Winzerfest (Fête des Vignerons) in Vevey. Für die diesjährige Ausgabe werden die rund 6000 Kostüme, die am Fest zum Einsatz kommen, in italienischen Ateliers produziert. Das sorgt für Kritik. Die Arbeit ist titanisch. Nicht nur durch die schiere Menge, sondern auch, was die Qualität der Kostüme für die Fête des Vignerons betrifft. Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel einer Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele, müssen diese Kostüme viel aushalten können. Das Fest zu Ehren der Weinbautradition in Vevey dauert drei Wochen, vom 18. Juli bis 11. August 2019. Es ist eingetragen im Immateriellen Kulturerbe der Unesco und wird nur etwa fünfmal pro Jahrhundert durchgeführt. Dieses Jahr leitet der Tessiner Regisseur und Choreograf Daniele Finzi Pasca das Fest. Unterstützt wird er durch die italienische Kostümbildnerin Giovanna Buzzi, mit der er bereits bei den Zeremonien der Olympischen Spiele in ...
 
Schweizer Exportwirtschaft trotzt allen Widrigkeiten
Di, 2 Apr 2019 09:00:00 GMT - Die Schweizer Exportindustrie hat die Frankenstärke insgesamt gut überstanden und ist heute robuster aufgestellt gegenüber Wechselkursschwankungen und dem Wirtschaftsgang der Eurozone. Doch die Abhängigkeit von Branchen wie der Pharmaindustrie und einzelnen Grossunternehmen steigt weiter. Rund 452 Milliarden Franken: So hoch war der Wert der Waren und Dienstleistungen, welche die Schweiz 2018 exportierte. Im Vergleich zur gesamten Produktion der Schweiz ist das etwa ein Drittel. Im internationalen Vergleich gehört die Schweiz damit zu den sehr stark verflochtenen Volkswirtschaften. Deshalb ist sie abhängig von der ausländischen Wirtschaft, und ihre Fähigkeit, auf den Weltmärkten zu bestehen, ist zentral. "Die starke Entwicklung der Schweizer Warenexporte beeindruckt. Ende 2018 lagen die Warenexporte rund 30% über den Höchstständen vor der Finanzkrise." Die Entwicklung der Schweizer Warenexporte kann mit zwei Einflussgrössen erklärt werden: der weltweiten Nachfrage nach Waren ...
 
Wie lassen sich Schweizer Firmen im Ausland zur Rechenschaft ziehen?
Fr, 29 Mär 2019 07:00:00 GMT - Die Schweizer Stimmberechtigten werden wahrscheinlich bald darüber abstimmen, ob Schweizer Unternehmen für ihr Handeln im Ausland verantwortlich gemacht werden sollen. Drei Beispiele zeigen die Herausforderungen, unter dem bestehenden System Gerechtigkeit zu erlangen. Wenn ein in der Schweiz ansässiges Unternehmen oder eine seiner Tochtergesellschaften sich im Ausland schlecht verhalten, können die Betroffenen vor die lokalen Gerichte ziehen, sich an die Medien wenden, protestieren oder streiken. Die lokalen Gerichte können aber nicht viel tun, wenn es keine starken lokalen Gesetze gibt, um Umweltschäden oder Verstösse gegen das Arbeitsrecht zu ahnden. Regierungen, die vermeiden wollen, ausländische Investoren abzuschrecken, helfen oft, den Widerstand in der Bevölkerung mit Gesetzen zu unterdrücken, die für Kriminelle gedacht sind. Und wenn Betroffene aus dem Ausland in der Schweiz Gerechtigkeit erlangen wollen, sind die Möglichkeiten noch eingeschränkter. Die ...
 
Wie E-Voting zu einem Kampf um die Demokratie wurde
Do, 28 Mär 2019 13:05:00 GMT - Nach jahrelangen Tests und Gesprächen steht E-Voting in der Schweiz am Scheideweg: Die Regierung will das elektronische Abstimmen stark ausbauen, eine parteiübergreifende Kampagne will es stoppen. Die Schweizerische Post hat es nicht einfach. Zuerst kam das Internet, und die Leute hörten auf, Briefe zu schreiben. Im letzten Jahr wurde bei PostAuto ? eine Tochtergesellschaft der Post, die in der Schweiz die regionalen und lokalen Busverkehrs-Dienste betreibt ? ein Subventionsskandal bekannt, der zum Rücktritt des CEO der Schweizerischen Post, zu einer intensiven öffentlichen Prüfung und zu Forderungen nach Privatisierung führte. Vor rund zwei Wochen wurde dann ein Leck im elektronischen Abstimmungssystem eines spanischen Technologieunternehmens entdeckt, das die Post bereits bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst in mehreren Kantonen einführen wollte. Und diese Woche wurde ein zweites Leck entdeckt. In der Folge hat die Ablehnung des E-Voting-Projekts der Schweizer Regierung ...
 
1900 Mrd. Fr. ? so viel haben Banken in "dreckige Energie" investiert
Mi, 27 Mär 2019 15:30:00 GMT - Seit dem Klimaabkommen von Paris im Jahr 2015 sollen Banken weltweit Firmen im Bereich fossile Brennstoffe mit rund 1,9 Billionen Franken finanziert haben. Dies steht in einem Bericht einer Gruppe von Nichtregierungs-Organisationen. Die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse sollen in den letzten drei Jahren 83 Milliarden Franken investiert haben. Der Anteil der Schweizer Banken an der Gesamtsumme von 1900 Milliarden Franken bleibt allerdings mager im Vergleich zu den grössten Investitionen von Banken in 1800 Unternehmen im Bereich fossile Brennstoffe, die im Bericht untersucht wurden. Die "Top-Täterin", die US-Bank JP Morgan Chase, investierte allein in den Jahren 2016 bis 2018 knapp 200 Milliarden Dollar. Die Gelder flossen in Investitionen in Unternehmen, die an den umstrittensten Aktivitäten wie Fracking und Bergbau für Öl und Gas am Polarkreis beteiligt sind, heisst es im Bericht der Nichtregierungs-Organisationen (NGO) Banktrack, Rainforest Action Network, ...
 
Eigenmietwert: reale Steuer für fiktives Einkommen
Di, 26 Mär 2019 13:00:00 GMT - Wer in der Schweiz in den eigenen vier Wänden lebt, zahlt dafür eine separate Steuer. Die Besteuerung dessen, was im Steuerjargon "Eigenmietwert" genannt wird, ist eine Schweizer Besonderheit. Mehrere Versuche, dieses System abzuschaffen, sind bereits gescheitert. Doch das Thema taucht wieder auf und verspricht lebhafte Debatten. Jedes Jahr, wenn die Steuererklärung ausgefüllt wird, müssen Schweizerinnen und Schweizer, die in ihrem eigenen Haus oder ihrer eigenen Wohnung leben, ein Feld mit dem Namen "Eigenmietwert" ausfüllen. Es handelt sich dabei um jenen fiktiven Betrag, der dem Einkommen entspricht, das Eigentümer mit einer Vermietung ihres Wohnraums erwirtschaften könnten. Erinnerung an Ersten Weltkrieg Dieses fiktive Einkommen wird zum tatsächlich erzielten Einkommen der Steuerzahlenden hinzugezählt, mit dem Resultat, dass diese ein höheres Einkommen erreichen und somit auch mehr Steuern bezahlen müssen. Der Eigenmietwert wurde während des Ersten Weltkriegs vorläufig ...
 
Ein visionärer Schweizer Ingenieur veränderte New Yorks Gesicht
Di, 26 Mär 2019 07:03:00 GMT - Der Ingenieur Othmar Ammann konstruierte und erbaute mehrere der ikonischen Brücken New Yorks und definierte die Kunst des Brückenbaus neu. Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Gateways to New York" erzählt die Geschichte des "Schweizer Manns in Amerika". "Es begann damit, dass mich der europäische Fernsehsender Arte anfragte, über unbesungene Schweizer Helden nachzuforschen", sagt Dokumentarfilmer Martin Witz. "Dabei fand ich einige Menschen, von denen ich das Gefühl hatte, sie sollten eigentlich berühmter sein." Darunter etwa der Autobauer Louis Chevrolet, der Schweizer Diplomat Carl Lutz, der im Zweiten Weltkrieg in Budapest zehntausende Juden rettete, oder der Pilot Victor Hug, der 1946 als erster Mensch mit einem Rettungsflugzeug auf einem Gletscher landete. "Ich schlug auch Othmar Ammann vor", sagte Witz an den Solothurner Filmtagen, wo sein Film den Publikumspreis gewann, gegenüber swissinfo.ch. "Doch als ich all diese Namen vorbereitete, dachte ich, Ammann könnte mehr ...
 
"Eine grossartige Chance, an der Baselworld zu sein"
Mo, 25 Mär 2019 14:45:00 GMT - Der Uhrenmarkt wird zunehmend von grossen Luxusuhren-Konzernen dominiert. Kleine Akteure versuchen jedoch, sich einen Platz an der Sonne zu sichern, indem sie auf Originalprodukte setzen oder traditionelle Häuser wiederbeleben. Eine Begegung mit drei von ihnen in an der Baselworld. 
 
"Wir, die Auslandschweizer, wollen..."
Sa, 23 Mär 2019 13:33:00 GMT - Es war ein Antrag, der im Vorfeld des Auslandschweizer-Rats vom Samstag für Wirbel gesorgt hatte: Zwei Delegierte forderten, die Auslandschweizer-Organisation solle die Postfinance verklagen, weil diese Auslandschweizer diskriminiere. Ihr Antrag wurde abgeschmettert. John McGough, ein in Ungarn lebender Schweizer, wollte sich nicht damit abfinden, dass Auslandschweizer von den Schweizer Banken, und insbesondere von der Postfinance, benachteiligt werden. Er ist der Meinung, dass Postfinance, die zu 100 Prozent im Besitz des Bundes ist, eine besondere Verantwortung gegenüber der Gleichbehandlung der Auslandschweizer habe.  Gegenwärtig betragen die Kontoführungsgebühren der Postfinance für Auslandschweizer mit 30 Franken ein Mehrfaches der Gebühren im Inland - sofern Schweizern im Ausland ein Konto überhaupt gewährt wird.  Als einer von 140 Delegierten im Auslandschweizerrat (ASR) hat McGough mit Mitinitiant Erich Bloch aus Israel beantragt, eine Diskriminierungsklage gegen ...
 
Wie sieht Sicherheit aus?
Sa, 23 Mär 2019 10:00:00 GMT - Terrorismus, Cyberkriminalität, Klimawandel, Migration ? die Palette der realen oder gefühlten Bedrohungen der Schweiz ist breit. Entsprechend vielfältig sind die Vorkehrungen, die in einem der sichersten Länder der Welt ständig getroffen werden. Wer ist für Sicherheit zuständig? Wer soll wovor geschützt werden? Wie sieht dieser Schutz aus? Diesen Fragen geht der Fotograf und Publizist Salvatore Vitale in seiner Arbeit "How to Secure a Country" nach. Er suchte seine Bilder bei den Institutionen, die uns von Amtes wegen beschützen sollen. Grosses Business, viele Player Sicherheit ist heute ein Miliardengeschäft. Armee, Polizei oder Grenzwacht sind darin längst nicht mehr die einzigen Akteure. Auch Wetterdienste, das Nationale Supercomputercenter CSCS oder das Institut für Robotik und Intelligente Systeme IRIS gehören dazu.  Der Abstellraum im Luftschutzkeller Salvatore Vitale war knapp zwanzigjährig, als er Sizilien verliess, um in Lugano zu studieren. Von der Schweiz hatte ...
 
Schweizer Wasserverbrauch ist grösstenteils "importiert"
Fr, 22 Mär 2019 12:00:00 GMT - Der Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser liegt in der Schweiz knapp über dem Weltdurchschnitt. Das Problem ist, dass die Schweiz einen grossen Teil ihres Wasser-Fussabdrucks im Ausland hinterlässt, vor allem in Ländern mit Wasserknappheit. Rund vier Milliarden Menschen, fast zwei Drittel der Weltbevölkerung, leiden mindestens einen Monat pro Jahr unter Wasserknappheit. Und 2015 hatten drei von zehn Menschen auf der Welt keinen Zugang zu Trinkwasser. Die Zahlen gehen aus einem Bericht der Vereinten Nationen (UNO) zum heutigen Weltwassertag (22. März) hervor. Dieses Jahr stehen die Symptome der Ausgrenzung und Möglichkeiten zur Überwindung von Ungleichheiten im Fokus. 160 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee Die Schweiz, wegen ihrer Berge und Gletscher als das "Wasserschloss Europas" bekannt, verfügt über reichlich Wasserressourcen. Trotzdem ist sie nicht immun gegen globale Probleme des Wasserhaushalts. Die Zahlen der UNO zeigen, dass eine Person in der Schweiz pro Tag im Schnitt 4200 ...
 
Brasilianischer Baukonzern finanzierte Venezuelas Opposition via Genf
Mi, 20 Mär 2019 15:30:00 GMT - Schweizer Banken haben nicht nur Gelder der venezolanischen Regierung verwaltet. Auch die Kampagnen der Opposition wurden über Konten in der Schweiz finanziert. Nun stellte die Bundesanwaltschaft Venezuela entsprechende Informationen zur Verfügung. Es ist ein neues Beispiel der berühmten Schweizer Neutralität, diesmal angewendet im Bankensektor: Während das "revolutionäre" Regime von Hugo Chavez und dessen Nachfolger Nicolas Maduro Milliarden von US-Dollar auf die Bank HSBC in Genf transferierte, finanzierte die brasilianische Konzerngruppe Odebrecht die Kampagnen seines Hauptgegners Henrique Capriles Radonski über Konten derselben Bank. Insgesamt sieben Schweizer Banken beherbergten Bestechungsgelder, die der brasilianische Baukonzern an venezolanische Unternehmer und Politiker zahlte, um öffentliche Aufträge im Land zu erhalten. Darunter auch Capriles Radonski, einer der wichtigsten Gegner des chavistischen Regimes. Der Gouverneur des Bundesstaats Miranda und Kandidat der ...
 
Die Schweiz bündelt ihre Kräfte gegen Cyber-Kriminalität
Mi, 20 Mär 2019 13:00:00 GMT - Die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen haben einen neuen Master-Studiengang für "Cyber Security" eingeführt. Laut dem Bildungsminister kann und muss die Schweiz in diesem Bereich eine führende Rolle spielen. Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) böten bereits "eine Weltklasse-Ausbildung in den Bereichen Computer- und Kommunikationstechnologien" an, sagte Bildungsminister Guy Parmelin "ohne falsche Bescheidenheit". Begleitet von den Präsidenten der beiden Institutionen präsentierte er am Dienstag den neuen Master-Studiengang "Cyber Security", der ab diesem Herbst belegt werden kann. Der Masterabschluss von vier Semestern Dauer, davon drei in Zürich und eines in Lausanne oder umgekehrt, wird von den beiden ETH gemeinsam verwaltet. "Der Studiengang wird auch Praxisteile beinhalten und sich nicht nur mit den technischen Aspekten der Cyber-Sicherheit, sondern auch mit ethischen, rechtlichen und betrieblichen Fragen eines Fachgebiets ...
 
Wie Occasionsuhren die Schweizer Uhrenindustrie auf den Kopf stellen
Mi, 20 Mär 2019 10:00:00 GMT - Im Unterschied zu den meisten anderen Konsumgütern werden Uhren selten entsorgt. Mit dem Wachstum der Online-Verkäufe und dem Trend zur "Retro"-Mode erhalten viele Uhren ein zweites Leben an einem neuen Handgelenk. Ein Markt mit riesigem Potenzial, der Begehrlichkeiten weckt. Die Uhrenindustrie wird von der "Vintage"-Welle überschwemmt. Bereits getragene Uhren werden bei erfahrenen Liebhabern und "Fashionistas" immer beliebter. Dieser Trend ist nicht nur chic und lässig, sondern bietet auch einen ganz konkreten Vorteil: die Möglichkeit, eine prestigeträchtige Markenuhr zu kaufen, ohne sich dabei finanziell zu ruinieren. Einige spezialisierte Websites versprechen Rabatte von bis zu 60%. "Die Second-Hand-Uhr kommt dem Wunsch entgegen, ein einzigartiges Objekt zu erwerben, das bereits seine eigene Geschichte hat. Sie entspricht auch dem Bedürfnis, intelligent und nachhaltig zu konsumieren, was in allen Gesellschaftsbereichen zu beobachten ist", sagt Vanessa Chicha, Direktorin von ...
 
Unternehmens-Besteuerung und AHV ? komplexe Abstimmung ahoi
Di, 19 Mär 2019 16:05:00 GMT - Am 19. Mai wird in einer Volksabstimmung über die neue Version der Unternehmensteuer-Reform abgestimmt. Das für die Regierung vordringliche Projekt ist an ein anderes wichtiges Dossier gekoppelt: die Finanzierung der Altersvorsorge (AHV). "Ein typisch schweizerischer Kompromiss", so nennt die Regierung das komplexe Gesetzgebungs-Paket, das dem Stimmvolk am 19. Mai vorgelegt wird. Die Vorlage behandelt die sehr technische Reform der Unternehmensbesteuerung und deren Verbindung mit der Finanzierung der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Es ist ein Konstrukt, um zwei wichtige Dossiers, die separat an der Urne gescheitert waren, nun im "Paket" durchzubringen: Die frühere Revision der Unternehmenssteuer-Reform, die USR III, wurde im Februar 2017 von 59% der Schweizer und Schweizerinnen abgelehnt, während die Vorlage Altersvorsorge 2020 im September 2017 mit fast 53% Nein an der Urne scheiterte. Das neue Paket heisst nun "Bundesgesetz über die Steuerreform und die ...
 
Journalisten besser schützen ? mit internationaler Konvention
Di, 19 Mär 2019 10:21:00 GMT - Journalistinnen und Journalisten leben gefährlich: Seit 1990 sind weltweit 2469 Journalistinnen und Journalisten in Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen. Der Internationale Journalisten-Verband (IFJ) schlägt dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf eine Konvention zum besseren Schutz dieser Berufsgruppe vor. Daphne Caruana Galizia: 2017 in Malta in ihrem Auto per ferngezündete Bombe in die Luft gesprengt. Jan Kuciak: 2018 in der Slowakei zusammen mit seiner Partnerin mit Schüssen hingerichtet. Die kaltblütigen Morde an den beiden Investigativ-Journalisten zeigte den Menschen in Europa, dass diese Berufsleute auch in Ländern aus dem Weg geräumt werden, die als Demokratien gelten und keine Diktaturen sind. Die Weltöffentlichkeit endgültig wachgerüttelt hat die bestialische Tötung des saudischen Journalisten Jamal Kashoggi. Er war im letzten Oktober unter einem Vorwand in die Botschaft Saudi Arabiens in der Türkei gelockt worden, wo er im Inneren durch ein eigens angereistes ...
 
Baselworld: Schweizer Uhrenklassiker Zenith erfindet sich neu
Mo, 18 Mär 2019 07:15:00 GMT - Der Genfer Julien Tornare hat lange für den Schweizer Luxusgüter-Konzern Richemont gearbeitet. 2017 wechselte er zum Pariser Konzern LVMH, zu dem auch die Marke Zenith gehört. Seine Mission: die traditionelle Schweizer Uhrenmarke neu lancieren.  swissinfo.ch: Welchen Platz hat das El Primero Uhrwerk für Sie in der Saga der Uhrmacherkunst? Juliein Tornare: Es ist ein Uhrwerk ? um nicht zu sagen, das Uhrwerk ? par excellence. Es geniesst seit Jahren eine grössere Bekanntheit als ein einzelnes Modell oder manchmal sogar als die Marke Zenith selber. In der Uhrmacherei ist das ziemlich einmalig. Die Frage, ob dies eine Stärke oder eine Schwäche sei, sorgte für viele Diskussionen. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass es eine Stärke ist. Nun müssen wir neben diesem Uhrwerk aber auch ein ikonisches Modell entwickeln. swissinfo.ch: Damals, 1969, war Zenith als sehr innovatives Unternehmen anerkannt. Seitdem aber gab es immer wieder Probleme. Hemmte El Primero nicht die Innovation? J.
 
Bananen könnten zum Webstoff der Zukunft werden
Fr, 15 Mär 2019 10:00:00 GMT - Baumwolle ist die Königin der Naturfasern, doch sie braucht enorm viel Wasser. Das kann in den Anbauregionen zu Problemen führen. Bieten Schweizer Experimente mit Fasern aus Bananenstauden, Brennnesseln, Holz oder Flachs bessere Alternativen? Indien ist einer der weltgrössten Produzenten und Exporteure von Baumwolle. Doch die Cotton Association of India steckt zurzeit etwas in der Klemme. Bereits drei Mal musste sie ihre Baumwoll-Ertragsschätzung für die Saison 2018-2019 senken. Jedes Mal war der Grund fehlendes Wasser. Dürreähnliche Zustände in Teilen Indiens zwangen Bauern sogar dazu, ihre Ernten auszureissen, damit die geringe Feuchtigkeit im Boden erhalten bleibt. "Der Wasserverbrauch für den Anbau der indischen Baumwoll-Exporte im Jahr 2013 würde ausreichen, um 85 Prozent der 1,24 Milliarden Menschen des Landes ein Jahr lang mit 100 Litern Wasser pro Tag zu versorgen. Währenddessen haben mehr als 100 Millionen Menschen in Indien keinen Zugang zu sauberem Wasser", schrieb ...
 
Ein Deutscher rockt den Schweizer Käse
Do, 14 Mär 2019 13:33:38 GMT - Der deutsche Musik- und Medienwissenschaftler Michael Harenberg hat sich an ein schweizerisches Symbol gewagt: Zusammen mit Studierenden und einem Käsehändler will er herausfinden, ob Käse durch Beschallung mit Musik (noch) besser wird. Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach. Michael Harenberg kam Anfang der 2000er-Jahre in die Schweiz. Heute ist er Professor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) und Co-Leiter des Studienbereichs Musik. Durch das Projekt HKB geht an Land wurde er auf den Käsehändler Beat Wampfler in Burgdorf aufmerksam. Dieser schlug ihm vor, ein gemeinsames Projekt durchzuführen und Emmentaler-Käse mit Musik zu beschallen, zum Beispiel mit "Stairway To Heaven" von Led Zeppelin. Harenberg hatte sich schon als Kind für Musik interessiert, spielte Klavier und Orgel und experimentierte bereits in frühen Jahren mit elektronischer Musik. Er studierte in Giessen ...
 
Was Led Zeppelin mit dem Käse macht
Do, 14 Mär 2019 13:30:00 GMT - Wird Käse besser, wenn er mit Musik beschallt wird? Oder reift er schneller? Ein Käsehändler und ein Musikwissenschaftler haben die Probe aufs Exempel gemacht. Das Medieninteresse war riesig, das Resultat lässt aufhorchen. Was haben Mozart, A Tribe Called Quest, Yello und Led Zeppelin gemeinsam? Ihre Musik wurde während der letzten acht Monate in einem Versuch zur Beschallung von Schweizer Käse benutzt. Ergänzt mit einem Techno-Track und drei verschiedenen Sinustönen beschallten Stücke dieser Musiker und Komponisten je einen Käselaib ? rund um die Uhr. Alles begann in einem Käsekeller in Burgdorf. Beat Wampfler ist Pferde-Tierarzt in der Berner Kleinstadt und betreibt dort als Hobby das Käsehaus K3, einen "Mikro-Käsehandel", wie er es nennt. Vor drei Jahren kaufte er dieses Haus. Und weil über dem Keller Musiklehrer tätig sind, gefiel ihm der "Groove", den er im Käsekeller hörte. "Ich dachte, mein Käse hätte sicher auch Freude an etwas Musik." Die Hochschule der Künste Bern ...
 
Als die Stimme der Schweiz im Internet auftauchte
Di, 12 Mär 2019 10:00:00 GMT - swissinfo.ch wird heute 20 Jahre alt. Die Mission ist dieselbe wie beim früheren Schweizer Radio International. Umgesetzt wird sie aber mit anderen Mitteln, die es vor 20 Jahren noch kaum gab. Stellen Sie sich eine Zeit vor, in der es weder Smartphones noch Tablets gibt. Und in der PCs für viele Haushalte noch unerschwinglich sind. Eine Zeit, in der weder Facebook noch Twitter noch Instagram existieren. Nur die Kühnsten "chatten" in Foren von Yahoo, einem Portal, um das man nicht herumkommt, in einer Zeit, in der Google gerade das Licht der Welt erblickt. Unmöglich, der Versuchung zu widerstehen, den letztes Jahr verstorbenen französischen Sänger Charles Aznavour zu zitieren: "Je vous parle d?un temps que les moins de vingt ans ne peuvent pas connaître." ("Ich spreche von einer Zeit, welche die unter Zwanzigjährigen nicht kennen können"). Die Internetverbindung ist noch sehr langsam, und sehr teuer. Man zahlt pro Minute, sobald das Modem einem mit dem Netz verbunden hat ? oft ...
 
Radioaktive Abfälle: Japan lernt aus Schweizer Fehlern
Mo, 11 Mär 2019 10:00:00 GMT - Eine sichere und dauerhafte Lagerstätte für radioaktive Abfälle bauen: Vor dieser Herausforderung stehen die Kernenergie erzeugenden Länder seit Jahrzehnten. Japan, das heute des Atomunfalls von Fukushima gedenkt, blickt mit Interesse auf den Schweizer Ansatz. Seit jener Dreifach-Katastrophe an einem Freitag im März sind acht Jahre vergangen. Ein Erdbeben und ein Tsunami verwüsteten die Nordostküste Japans, die Welle erfasste auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und zerstörte dessen Kühlsysteme. In drei Reaktoren kam es deswegen zu einer Kernschmelze ? zusammen mit Tschernobyl der schlimmste Atomunfall in der Geschichte. Die Katastrophe vom 11. März 2011 zeigte erneut, mit welchen Risiken die Atomenergie behaftet ist. Aber während in Japan immer noch die Folgen von Fukushima für die Bevölkerung und die Umwelt abgeschätzt werden, bleibt ein weiteres, viel älteres Problem ungelöst. Wo sollen die Tausenden von Tonnen radioaktive Abfälle, die jedes Jahr weltweit anfallen, ...
 
Warum sich junge Schweizer für nachhaltige Ernährung einsetzen
So, 10 Mär 2019 10:00:00 GMT - Neben Pestiziden, Nitraten, Phosphaten und CO2-Emissionen sind Lebensmittel das wohl umweltschädlichste Konsumgut. Mit dem Startup-Unternehmen Beelong haben zwei junge Leute aus dem Kanton Waadt einen Indikator entwickelt, der es Produzenten, Händlern und Gastronomen ermöglicht, die negativen ökologischen Auswirkungen ihrer Produkte zu reduzieren. "Die Nahrungsmittel-Industrie führt zu unglaublichen Fehlentwicklungen. Man denke an Tomaten, die in Italien wachsen und dort geerntet werden, dann nach China verschifft und in Dosen verpackt werden, um schliesslich nach einer langen Rückreise in Europa auf den Tellern der Konsumenten zu landen. Ist das sinnvoll?", fragt Charlotte de La Baume. Der jungen Frau aus dem Kanton Waadt liegen ökologische Anliegen sehr am Herzen. 2012 hatte sie ihr Studium an der Hotelfachschule von Lausanne (EHL) mit einer Arbeit zur nachhaltigen Ernährung abgeschlossen. Auf diese Arbeit folgte die Entwicklung eines Gradmessers, um die Nachhaltigkeit und den ...
 
Wenn Muttersein zum Problem wird
Fr, 8 Mär 2019 10:23:00 GMT - Teilzeitarbeit kann für Mütter in der Schweiz Fluch oder Segen sein. Immer mehr Frauen fordern ein Ende der Stigmatisierung von berufstätigen Müttern. Ingrid Bringas erklomm rasch die Karriereleiter. Dann wurde sie schwanger und so zum Problem für ihren Arbeitgeber.  "Ich leitete ein grosses Projekt für Ceva Logistics mit 13 bis 14 kleineren parallel laufenden Projekten", sagt Bringas gegenüber swissinfo.ch. "Ich sagte meinem Vorgesetzten, dass ich schwanger sei. Kurz darauf wurde mir mitgeteilt, dass ein anderer Manager meine Aufgaben übernommen habe." Am Ende ihres Mutterschaftsurlaubs kam schliesslich der Hammer: Sie sei aufgefordert worden, nicht mehr ins Unternehmen zurückzukehren. Stattdessen wurde ihr eine Abfindung in der Höhe von drei Monatslöhnen angeboten.  swissinfo.ch bat Ceva Logistics um eine Stellungnahme. Das multinationale Unternehmen lässt verlauten, dass es sich nicht zu einzelnen Fällen äussern würde, es aber das Ziel der Firma sei, alle ...
 
"Flüge in der Schweiz besteuern? Eine Absurdität!"
Mi, 6 Mär 2019 13:30:00 GMT - In der Schweiz wie auch in anderen Ländern wird diskutiert, wie die Klimaauswirkungen der Zivilluftfahrt am besten reduziert werden können. Aber wie viel Treibstoff verbraucht ein Flugzeug und wie entwickelt sich der Sektor in Bezug auf die Emissionen? Die Überlegungen eines Experten. Die Schweizer und Schweizerinnen lieben es zu fliegen ? mehr als ihre europäischen Nachbarn. Im Durchschnitt fliegen sie 9000 km pro Jahr, so die neuesten verfügbaren Zahlen von 2015. Das Flugzeug befindet sich jedoch in heftigen Turbulenzen. Ob Umweltorganisationen oder junge Klima-Streikende: Immer mehr Stimmen fordern strengere Vorschriften für den Luftverkehr, der rund 2,5 % der weltweiten Emissionen ausmacht. Im Schweizer Parlament fordern grüne und linke Parteien die Einführung einer Klimasteuer auf Flugtickets, wie sie in mehreren europäischen Ländern wie Italien, Frankreich, Deutschland und Grossbritannien üblich ist. Der Vorschlag wurde im Dezember vom Nationalrat (grosse Parlamentskammer) ...
 
Hispano Suiza: elektrische Rückkehr einer Automobil-Legende
Mi, 6 Mär 2019 10:00:00 GMT - Die seit Jahrzehnten verschwundene Automarke Hispano Suiza versucht sich zum 89. Genfer Auto-Salon mit einem Revival. Die spanische Marke präsentiert den "Carmen", einen elektrischen Supersportwagen, von dem es 19 Exemplare gibt. Der Auftritt ist eine Art Rückkehr zu den Wurzeln, denn ein Genfer Ingenieur spielt die Schlüsselfigur in der Geschichte dieser Automobillegende. Hispano Suiza? Dieser Name sagt den meisten vermutlich nicht viel. Bei Auto-Fans hingegen lässt er Erinnerungen an eine prestigeträchtige Marke erwachen, die in der Zwischenkriegszeit in der gleichen Liga spielte wie Rolls-Royce, Jaguar oder Mercedes. Hispano Suiza wird mit leistungsstarken Luxusautos in Verbindung gebracht. Revolutionärer Motor Die Entwicklung der Marke geht auf einen Genfer namens Marc Birkigt (1878-1953) zurück. Mit einem Abschluss der Schule für Mechanik in der Tasche, folgt er 1899 einem Kommilitonen nach Barcelona. Nach einer ersten industriellen Erfahrung, die im Konkurs endet, ...
 
Daraus lässt sich noch was machen
Di, 5 Mär 2019 13:00:00 GMT - Jeder Deutsche wirft im Jahr 55 Kilo Lebensmittel weg, in Schweizer Haushalten ist es gar fast doppelt so viel. Nun hat Berlin der Lebensmittel-Verschwendung den Kampf angesagt. Ein Vorbild für die Schweiz? Vom Acker bis zum Teller, vom Landwirt bis zum Verbraucher ? die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner appelliert in einer "Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittel-Verschwendung" an alle, den Wegwerf-Wahnsinn gemeinsam anzugehen. Anders als in Frankreich soll dies zunächst auf freiwilliger Basis geschehen. Dort sind Supermärkte mit einer Ladenfläche über 400 Quadratmetern gesetzlich verpflichtet, ihre nicht verkauften Waren an gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln zu spenden. Verschwendung in der Schweiz 45% der Lebensmittel-Verschwendung in der Schweiz geht laut des Vereins Foodwaste auf private Haushalte zurück. Pro Person und Tag werfen Schweizer rund 320 Gramm in den Müll. Den grössten Anteil haben Frischgemüse, Kartoffeln und Brot. ...
 
Wenn die letzte Reise über die Grenze führt
Di, 5 Mär 2019 10:00:00 GMT - Eine Bestattung zu organisieren, ist naturgemäss nichts Angenehmes. Familienangehörige und dem Verstorbenen nahestehende Personen müssen nebst ihrer Trauer eine Reihe von Hindernissen bürokratischer und ökonomischer Art bewältigen. Diese häufen sich, wenn der Verstorbene nach seinem Ableben noch eine Landesgrenze zu überwinden hat. Vergangenes Jahr sorgten bürokratische Fallstricke im Kanton Tessin für Gesprächsstoff. Einwohnern von Como und Umgebung war es nach der Schliessung des örtlichen Krematoriums im Jahre 2016 nicht möglich, Verstorbene ins nächstgelegene Krematorium nach Chiasso zu überführen. Die Krux an der Sache: die Landesgrenze dazwischen. Wie einem Artikel der Tessiner Tageszeitung la Regione zu entnehmen ist, konnte die Angelegenheit im Dezember letzten Jahres nach langem Hin und Her bereinigt werden. Sie hat jedoch deutlich gemacht, dass Landesgrenzen für Familienangehörige bisweilen ein nicht unerhebliches Hindernis darstellen können. Wir haben mit zwei ...
 
Mit der Tausendernote auf Einkauf
Mo, 4 Mär 2019 13:00:00 GMT -
 
Kleine Liebeserklärung an das Geld
Mo, 4 Mär 2019 13:00:00 GMT - Am Dienstag präsentiert die Schweizerische Nationalbank die neue Tausendernote. Der Anlass demonstriert: Geld zeigt sich in vielen Formen. Liebeserklärung an ein äusserst diverses Wesen, das stets tausendmal schöner ist als es scheint. Liebes Geld Ich liebe Dich, wenn Du mir zu einem Kaffee wirst. Ich liebe Dich, wenn Du mir Eintritt in ein Konzert verschaffst. Und ich liebe Dich, wenn Du Dich in einen Blumenstrauss verwandelst. Ich erinnere mich gerne an unsere erste Begegnung: Du warst eine Münze, und ich war fünf Jahre alt. Dein Jahrgang: 1879. Der Altersunterschied, er stand uns nicht im Weg: Ich liebte Dich als das, was Du warst: Als Wert an und für sich, und als Wert für mich. Einige Jahre später, 1998: die neue Banknotenserie. Zum ersten Mal meine Einsicht, dass Du, liebes Geld, wandelbar warst. Du bist mir trotzdem wertvoll geblieben. Ich akzeptierte Deine neuen Gesichter; die Liebe hielt an. Ich wurde älter. Der Wunsch, Dich einzutauschen, liebes Geld, wurde stärker.
 
Bundesrätin Sommaruga: Medien sind Lebensversicherung einer Demokratie
Mo, 4 Mär 2019 11:24:00 GMT - Bundesrätin Simonetta Sommaruga eröffnete die erste International Public Media Conference IPMC in Bern mit einem klaren Statement zur Wichtigkeit einer informierten Öffentlichkeit: "Medien sind die Lebensversicherung einer modernen Demokratie", sagte die Infrastruktur- und Medienministerin.  Verfolgen Sie die ganze Konferenz via Livestream hier.
 
So sieht der erste Schweizer Elektro-Sportwagen aus
So, 3 Mär 2019 09:00:00 GMT - Sein Vater Ferdinand war ganz gross im Geschäft bei Porsche, Audi und Volkswagen. Nun will Anton Piëch seinem Familiennamen einen neuen Dreh geben. Zum Automobilsalon in Genf hat er den elektrischen Prototypen Piëch Mark Zero lanciert. Der sportliche Zweisitzer stammt von einer Schweizer Firma. Anton Piëch hat, wie man sagt, Benzin im Blut: Er ist einer der Söhne des ehemaligen VW-Chefs Ferdinand Piëch und zudem ein Urgrosssohn von Porsche-Gründer Ferdinand Porsche. Doch mit seiner Firma wendet er sich ab von fossilen Brennstoffen und setzt ? grösstenteils ? auf die Karte der nachhaltigen Mobilität. Piëch Automotive mit Sitz in Zürich und München ist noch sehr jung. Das Unternehmen wurde 2016 von Anton Piëch und Rea Stark Rajcic gegründet und beschäftigt rund 20 Personen, arbeitet aber auch mit namhaften externen Partnern zusammen. Insgesamt sind rund 200 Personen in diesem Projekt involviert. Nun will es sein erstes Auto, einen Elektro-Sportwagen, am Genfer Automobilsalon ...
 
Gesichter und Facetten der öffentlichen Medien in der Schweiz
Sa, 2 Mär 2019 10:00:00 GMT - Die öffentlichen Medien in der Schweiz haben eine lange Geschichte ? und stehen vor der Herausforderung, zukünftige Generationen zu begeistern. Das Programmangebot der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG) ist vielfältig, insbesondere aufgrund der vielen Sprachen: Die auf ein internationales Publikum ausgerichtete SRG-Einheit SWI swissinfo berichtet zusätzlich zu den vier Landessprachen in sieben weiteren Sprachen. Dies erklärt, weshalb die Journalisten und Journalistinnen Mikrofone mit verschiedenen Logos benützen. Angesichts der Beliebtheit von Bürger-Journalismus (Soziale Medien) und YouTube ist der Medien-Wettbewerb härter denn je geworden. Besonders herausfordernd ist es, auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, das sich kaum an eine Zeit vor Netflix erinnern kann. Jeder Haushalt bezahlt jährlich 365 Franken für den Zugang zu Radio und Fernsehen in der Schweiz. 2018 waren sowohl die SRG als auch ihre Unterstützer erleichtert, als das Schweizer Stimmvolk einen ...
 


Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
Anmeldeformular zur Mehr-Tages-Fahrt 2019
Einladung zur Generalversammlung 2019
Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
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