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Warum die Schatulle des Schweizer Schatzmeisters voll ist
Mo, 10 Dez 2018 12:00:00 GMT - Während die meisten Länder Jahr für Jahr ein hohes Staatsdefizit ausweisen, scheint der Bund im Geld zu schwimmen. 2018 könnte ein Überschuss von 2,5 Mrd. Franken resultieren. Auch für 2019 ist ein Plus in Milliardenhöhe budgetiert. "Die Schweiz ist nicht nur ein Glückspilz. Sie hat ihre Hausaufgaben gemacht", sagt ein Wirtschaftsprofessor der Uni Lausanne dazu. Bei Ausgaben von 72 Mrd. Franken sieht der Budget-Entwurf der Regierung für 2019 ein Plus von rund 1,2 Mrd. Franken vor. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass am Ende des Rechnungsjahres ? wie in den Jahren zuvor - ein deutlich höherer Überschuss resultieren wird, als budgetiert wurde.  Um diese komfortable Finanzlage dürfte der Schweizer Schatzmeister von den meisten seiner Amtskollegen in Europa beneidet werden. Trotzdem wehrt sich Finanzminister Ueli Maurer in der laufenden Budgetdebatte des Parlaments gegen höhere Staatsausgaben. Dass die Schweiz ihre Finanzen seit Jahren im Griff hat, sei nicht nur Glückssache, ...
 
Schweizer Rohstoffhändler an der Spitze der vorbildlichen Praxis
Fr, 7 Dez 2018 13:05:00 GMT - Am Dienstag berät der Ständerat den Vorschlag der Schweizer Regierung für mehr Transparenz im Rohstoffhandel. Die globalen Rohstoff-Player mit Sitz in der Schweiz sahen sich jüngst mit vermehrten Vorwürfen konfrontiert, in ihrer Tätigkeit Menschenrechte und Umweltstandards zu verletzen. Stéphane Graber, Generalsekretär des Schweizer Vereins des Rohstoffhandels und des Schiffstransportes (STSA), schreibt, weshalb die Schweiz einen Alleingang bei der Regulierung der Branche vermeiden sollte. Der Bundesrat hat 2013 den Hintergrundbericht über Rohstoffe veröffentlicht. Darin unterstrich er die wirtschaftliche Bedeutung des Rohstoffhandels für die Schweiz, der 3,8% des Schweizer Bruttoinland-Produkts BIP ausmacht. Dazu schafft der Sektor zahlreiche Arbeitsplätze in allen Regionen der Schweiz. Der Bericht betonte auch einige der Herausforderungen, denen der Rohstoffhandel gegenübersteht. Ebenso die Kritik einiger Nichtregierungs-Organisationen. Diese zeigt, dass es Lücken gibt im ...
 
Fünf Jahre verschlafen: Bundesrat drückt sich weiter vor Rohstoff-Regulierung
Fr, 7 Dez 2018 13:00:00 GMT - Am Dienstag berät der Ständerat den Vorschlag der Schweizer Regierung für mehr Transparenz im Rohstoffhandel. Die globalen Rohstoff-Player mit Sitz in der Schweiz sahen sich jüngst mit vermehrten Vorwürfen konfrontiert, in ihrer Tätigkeit Menschenrechte und Umweltstandards zu verletzen. Andreas Missbach von Public Eye schreibt, weshalb die von der NGO lancierte Konzernverwantwortungs-Initiative notwendig ist. Ende November veröffentlichte die Schweizer Regierung, fünf Jahre nach ihrem "Grundlagenbericht Rohstoffe" eine Neubeurteilung der Lage: "Rohstoffsektor Schweiz: Standortbestimmung und Perspektiven".  Trotz unzähligen Skandalen, in die Genfer und Zuger Rohstoffhandelsfirmen involviert sind, hat es der Bundesrat einmal mehr versäumt, griffige Massnahmen gegen Korruptions- und andere Risiken zu erlassen. Er beschränkt sich einmal mehr darauf, von Glencore & Co lediglich ein "integres und verantwortungsvolles Verhalten" zu erwarten. 2013 sprach der Bundesrat immerhin ...
 
Behindertengerechter Umbau der Bahnhöfe
Fr, 7 Dez 2018 07:26:00 GMT - Problemlos in den Zug ein- und aussteigen, das sollen auch Menschen mit einer Behinderung tun können. Bis 2023 müssten alle Schweizer Bahnhöfe barrierefrei sein gemäss Behinderten-Gleichstellungsgesetz. Dieses Ziel wird nicht reicht, teilen das Bundesamt für Verkehr und die SBB. Mehr als die Hälfte der Bahnhöfe muss zuerst umgebaut werden, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
 
Der lange Abschied von der Kohlekraft
Do, 6 Dez 2018 10:00:00 GMT - Alpiq, einer der grössten Schweizer Energiekonzerne, prüft den Verkauf seiner beiden Kohlekraftwerke in Tschechien. Das Unternehmen spricht von "strategischen Gründen" für die Devestition. Hintergrund sind finanzielle Risiken, die mit Kohlekraftwerken wegen der CO2-Emissionen verbunden sind. Seit Jahren steht die Kohlekraft im Zentrum der Diskussionen um die künftige Energie- und Klimapolitik. Die Kohlekraft ist immer noch weit verbreitet, recht günstig, erzeugt aber beim Verbrennungsprozess grosse Mengen von Kohlendioxid, die eine zentrale Rolle für den Treibhauseffekt und Klimawandel spielen. Im Jahr 2013 trug die Kohlekraft 43% zum weltweiten Gesamtausstoss an CO2 bei. Der grösste Kohle-Verbraucher weltweit ist China ? mit 1887,6 Millionen Tonnen Öläquivalent (Stand 2016). Es folgen Indien (411,9) und die USA (358,4). In Europa wird die Rangliste von Deutschland angeführt (75,3 Millionen Tonnen Öläquivalent), gefolgt von Polen und der Türkei (Quelle: BP). Deutschland gehört ...
 
Wo soll die Schweiz mehr investieren?
Di, 4 Dez 2018 15:00:00 GMT - In dieser Wintersaison diskutiert das Schweizer Parlament das Budget 2019. Wo soll die Schweiz investieren und wo sparen? Wir stellten die #Wochenfrage in Zürich. Infrastruktur, Forschung, IT oder Gesundheit? In welchen Sektoren soll die Schweiz Geld reinstecken, und wo macht es gar keinen Sinn? Während in Bern die Politiker darüber diskutieren, ist swissinfo.ch in Zürich auf die Strasse gegangen und hat nachgefragt. Interessant ist: Alle angefragten Passantinnen und Passanten waren sich einig, dass sie mehr in die Bildung investieren würden. Und beim Sparen nannten die Zürcher auffallend oft das Schweizer Militär. Die Landesregierung selbst budgetiert für 2019 einen Überschuss von rund 1,3 Milliarden Franken. Kürzungen sind im Asylwesen und bei Bundesstellen geplant. Etwas mehr soll in die Grenzwache und in die Unfall-Untersuchungsstelle fliessen.
 
Sizilianerin züchtet in Zürich personalisiertes Hauttransplantat
Di, 4 Dez 2018 14:00:00 GMT - Weltweit leiden rund 50 Millionen Menschen an gravierenden Hautproblemen. Verbrennungen, Tumore oder andere Krankheiten können die Ursache sein. Die Wissenschaftlerin Daniela Marino hat mit ihrem Start-up Cutiss eine revolutionäre Methode entwickelt, um menschliche Haut im Labor herzustellen. Das personalisierte Hauttransplantat geht von den Zellen des jeweiligen Patienten aus. Ein Stückchen gesunder Haut reicht ? nicht grösser als eine Briefmarke. Von dieser Gewebeprobe ? einer so genannten Biopsie ? werden epidermale und dermale Zellen isoliert und in vitro expandiert. Diese Zellen werden mit einem Hydrogel zu einem dermo-epidermalen Hauttransplantat zusammengefügt. Die im Labor erzeugte Haut kann die 70-fache Grösse der entnommenen Gewerbeprobe erreichen. Sie ist dann bereit für die Transplantation, um den Hautdefekt des Patienten zu decken. Diese neue Heilungsmethode namens "denovoSkin" vom Start-up-Unternehmen Cutiss in Zürich stellt für Millionen von Menschen eine Hoffnung dar.
 
2060 herrscht Gluthitze in der Schweiz
Di, 4 Dez 2018 10:00:00 GMT - Über 40 Grad in den Städten, anhaltende Dürreperioden und schneearme Winter: In rund 40 Jahren könnte die Schweiz einem heutigen Mittelmeer-Land ähneln. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Gesellschaft, den Alpentourismus und die Umwelt? "Die Temperatur erreicht heute in Genf 45 Grad. Das Mittelland und die Alpentäler erleben seit Anfang des Jahres ihren zwanzigsten Tropentag. Die Hitzewelle, welche die Südalpen und das Wallis seit über einem Monat im Griff hat, wird sich in den kommenden Wochen fortsetzen. Aufgrund der anhaltenden Dürreperiode wird die Bevölkerung dazu angehalten, den Wasserverbrauch zu minimieren." So oder ähnlich könnte der Wetterbericht eines Sommertages um das Jahr 2060 herum lauten. Diese Prognosen basieren auf neuen Klimaszenarien für die Schweiz, die das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) Mitte November gemeinsam präsentiert haben. "Die Schweiz wird heisser ...
 
Bedingungsloses Grundeinkommen scheitert am Geld
Mo, 3 Dez 2018 13:30:00 GMT - Jeden Monat ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten: Im Zürcher Dorf Rheinau wollte die Mehrheit der Bewohnerinnen und -bewohner an einem solchen Versuch teilnehmen. Doch Filmemacherin Rebecca Panian droht mit ihrem Projekt zu scheitern: Im Crowdfunding ist bisher nur ein Bruchteil des benötigten Betrags zusammengekommen. Das Ausland ist bei praktischen Feldversuchen weiter. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern nebst internen auch aussenstehende Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit jener von swissinfo.ch decken. Jeden Monat ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten: Im Zürcher Dorf Rheinau wollte die Mehrheit der Bewohnerinnen und -bewohner an einem solchen Versuch teilnehmen. Doch Filmemacherin Rebecca Panian droht mit ihrem Projekt zu scheitern: Im Crowfunding ist bisher nur ein Bruchteil des benötigten Betrags zusammengekommen. Das Ausland ist punkto praktische ...
 
Schweizer Parlament debattiert über Klimazukunft der Schweiz
Mo, 3 Dez 2018 06:00:00 GMT - Die Schweiz will ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2030 halbieren. Aber wie? Die Antwort muss im Parlament gefunden werden, das ab heute über die Revision des CO2-Gesetzes debattiert. Von Worten zu Taten: Fast vier Jahre nach der Vorstellung ihrer Ziele zur Reduzierung der Emissionen, die in das historische internationale Klimaabkommen von Paris aufgenommen wurden, muss die Schweiz nun entscheiden, wie sie ihre Verpflichtungen umsetzen will. Am 3. Dezember beginnt die grosse Parlamentskammer (Nationalrat) mit der Diskussion über die Revision des CO2-Gesetzes, das im Zentrum der Schweizer Klimapolitik steht. Die andere Kammer, der Ständerat, wird ab 2019 darüber beraten. Worum geht es? Das CO2-Gesetz ist das wichtigste politische Instrument des Bundes zur Erreichung der Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Es ist seit 2011 in Kraft und verpflichtet alle Sektoren, vom Verkehr bis zur Industrie, Massnahmen zu ergreifen. Warum wird das Gesetz revidiert? Die ...
 
Börsenäquivalenz: Brüssel droht weiter
Do, 29 Nov 2018 07:35:00 GMT - Lässt die EU die Börsenäquivalenz platzen, dürfen Händler aus der EU keine Aktien mehr an der Schweizer Börse handeln, sondern nur noch an Börsenplätzen der EU. Der Bundesrat will zum Schutz der Schweizer Börse Gegenmassnahmen ergreifen.
 
Steuerwettbewerb unter den Kantonen
Di, 27 Nov 2018 08:16:00 GMT - Seit Jahren läuft unter den Kantonen ein erbitterter Kampf um die Attraktivität für Unternehmen. Einer der unattraktivsten Kantone bezüglich dieser Steuern, der Kanton Bern, wollte die Gewinnsteuern senken - erfolglos.
 
Hornkühe verpassen Sprung in die Verfassung
So, 25 Nov 2018 16:15:00 GMT - Keine finanzielle Unterstützung für Schweizer Kühe mit Hörnern: Das Stimmvolk lehnt die Hornkuh-Initiative mit 54,7% Nein-Stimmen ab. Diese scheitert auch am Ständemehr. 20 Kantone lehnen die Initiative ab, lediglich 6 stimmen zu.  In der Schweiz haben heute rund drei Viertel der Kühe keine Hörner. Grund: So brauchen die Tiere weniger Platz im Stall, und die Verletzungsgefahr sinkt. Es gibt zwei Möglichkeiten, Kühe ohne Hörner zu halten: Entweder man züchtet sie, oder man enthornt die Jungtiere kurz nach der Geburt. Dazu werden die Hornknospen, wo die Hörner später wachsen würden, unter lokaler Betäubung ausgebrannt. Soll ein Wesensmerkmal der Kuh erhalten bleiben oder die Verletzungsgefahr vermindert werden? Die Volksinitiative "Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere" (Hornkuh-Initiative) forderte die Einführung von Subventionen in der Verfassung für Züchter, die ihren Kühen die Hörner nicht entfernen lassen. Urheber der Initiative ist Armin Capaul, ein ...
 
"Fremde Richter", Hornkühe und Sozialdetektive an den Urnen
Sa, 24 Nov 2018 16:00:00 GMT - Die Schweizer Stimmberechtigten im In- und Ausland befinden dieses Wochenende über drei Vorlagen: die Selbstbestimmungs-Initiative, die Hornkuh-Initiative und eine Gesetzesänderung zur Überwachung von Versicherten. Gemäss letzten Umfragen wird sich das Stimmvolk voraussichtlich weigern, dem Schweizer Recht Vorrang vor dem Völkerrecht einzuräumen. Das Klischee einer Schweiz, in der Hornkühe die Königinnen sind, wo ohne Beeinflussung aus den Nachbarländern entschieden wird und Detektive die Versicherten überwachen, kommt am Wochenende bei den nationalen Abstimmungen auf den Prüfstand. Das Stimmvolk muss drei Fragen beantworten: Soll die Schweizer Bundesverfassung Vorrang vor dem Völkerrecht haben? Sollen Landwirte Subventionen erhalten, wenn sie ihren Kühen die Hörner wachsen lassen? Und sollen Detektive Versicherte ausspionieren dürfen? "Fremde Richter" Einen grossen Einfluss auf die internationalen Beziehungen könnte die Selbstbestimmungs-Initiative haben, welche die ...
 
Schweizerische Post mit neuem Chef
Fr, 23 Nov 2018 07:29:00 GMT - Der Tessiner Roberto Cirillo ist der neue Post-Chef. Der 47-jährige Tessiner soll die schweizerische Post in die Zukunft lenken und Vertrauen zurückgewinnen. Dies, nachdem die frühere Chefin wegen des Postauto-Skandals den Hut genommen hatte.
 
"Das globale Ansehen der Schweiz ist in Gefahr"
Do, 22 Nov 2018 14:09:00 GMT - Drei diplomatische Kontroversen in jüngster Zeit werfen die Frage auf, ob die Schweiz noch als moralische Stimme in der Weltpolitik angesehen werden kann. Das schreibt der schweizerisch-amerikanische Politikwissenschaftler Daniel Warner. Jüngstes Beispiel: Der Bundesrat will dem UNO-Migrations-Pakt vorerst nicht zustimmen, weil er die Debatte im Parlament abwarten möchte. Die Schweiz war immer stolz darauf, sich aufgrund ihrer erfolgreichen Wirtschaft, ihrer historischen Neutralität und ihrer Werthaltungen einen Platz unter den grösseren Ländern erobern zu können und Gastgeberin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und des UNO-Menschenrechtsrates zu sein. Der Nutzen insbesondere des internationalen Genfs, als einzigartige Plattform für Diskussionen wie den Reagan-Gorbatschow-Gipfel während des Kalten Krieges oder die syrischen Friedensgespräche, haben das Bild der Schweiz in Menschenrechts- und humanitären Fragen gestärkt. Aber drei Kontroversen in jüngster ...
 
Vom Boom der Schweizer Städte
Mi, 21 Nov 2018 16:30:00 GMT - In Sachen Lebensqualität sind Schweizer Städte weltweit top. Genf oder Zürich schaffen es oft in die obersten Ränge. Doch wie sieht es mit dem Management dieser Städte aus? Wo überzeugen städtische Politik und Verwaltung am meisten? Eine neue Studie von Avenir Suisse gibt Auskunft und schreibt von einem "Boom der Schweizer Städte". Städte-Ranking von Avenir Suisse 1. Zürich: 64.7% ; 2. Basel: 62.8%; 3. Bern: 62.7%; 4. Luzern: 58.3%; 5. St. Gallen: 53.8%; 6. Winterthur: 52.8%; 7. Lausanne: 49.3%; 8. Biel: 48.9%; 9. Lugano: 43.1%; 10. Genf: 38.8% Wo wird für die Bürgerin, den Bürger in der Schweiz am besten gesorgt? In welchen Städten sind Politik und Verwaltung top? Mit solchen Fragen als Ausgangspunkt hat die liberale Denkfabrik Avenir Suisse mit Sitz in Zürich die zehn grössten Schweizer Städte genauer unter die Lupe genommen. Für ihre Studie wählte sie 47 Indikatoren in acht Bereichen. Die Studienautoren schauten sich unter anderem die Qualität der Verwaltungsdienste, die ...
 
Wie die Schweizer ihr Geld ausgeben
Mi, 21 Nov 2018 12:30:00 GMT - Ein Schweizer Haushalt verfügt über ein durchschnittliches Einkommen von 7124 Franken. Dieser Betrag steht zur Verfügung, nachdem 2909 Franken für unvermeidliche Zahlungen wie Steuern, Sozialabgaben und Krankenkassen-Prämien ausgegeben wurden. Das zeigen die aktuellsten Zahlen des Bundesamts für Statistik. Nicht alle Haushalte in der Schweiz verfügen über ein verfügbares Einkommen von 7124 Franken pro Monat. Gemäss Daten von 2016, erhoben durch das Bundesamt für Statistik (BFS), wiesen 59% aller Haushalte ein Nettoeinkommen auf, das unter dem schweizerischen Mittelwert lag. Den grössten Posten der nicht obligatorischen Ausgaben machten Wohnen und Energie mit 14,7% des Bruttoeinkommens aus, während für Transport 7,7% und für Lebensmittel 6,3% ausgegeben wurden. Nach allen übrigen Ausgaben sowie etwas Luxuskonsum ? unter anderem 106 Franken für Alkohol und Tabakwaren oder 584 Franken für Ferien ? verfügt ein durchschnittlicher Haushalt über einen Sparbetrag von 1551 Franken für ...
 
Goldbericht liefert Steilpass für Konzern-Verantwortungs-Initiative
Di, 20 Nov 2018 15:30:00 GMT - Der Schweizer Regierung seien die Geschäfte einmal mehr wichtiger als die Menschenrechte, schreibt Strafrechtsprofessor Mark Pieth. Das zeige der kürzlich publizierte Goldbericht des Bundesrats. Die Schweiz ist nicht nur eine Grossmacht im Finanzbereich und im Rohstoffhandel. Wenig bekannt ist, dass die Schweiz ca. 70% der Weltgoldproduktion importiert und ca. 50% raffiniert. Mit dieser Weltmachtstellung sind allerdings grosse Risiken verbunden, da die Goldgewinnung vielfach problematisch ist: Sie geht typischerweise mit schwerer Umweltschädigung einher und immer wieder kommt es zu Zwangsarbeit, Kinderarbeit und sexueller Ausbeutung. Organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäscherei, aber auch die Enteignung von indigenen Völkern sind typische Begleiterscheinungen. Am schwersten wiegt wohl der Erwerb von Konfliktgold: Bürgerkriegsparteien in Darfur und Ostkongo können sich aus dem Ertrag Waffen kaufen. Der Goldhandel mit bewaffneten Gruppen verlängert Kriege. Standpunkt ...
 
Uhren, die so viel kosten wie ein Haus
Mo, 19 Nov 2018 15:30:00 GMT - Seltene Gelegenheit am Schopf gepackt: Journalisten des Westschweizer Fernsehen RTS durften hinter die Kulissen von Greubel Forsey in La Chaux-de-Fonds schauen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Uhren. Mitbegründer Stephen Forsey erklärt die komplizierten Details seiner Zeitmesser. Die Uhren verfügen in der Regel über mehrere Tourbillons und schräge Unruhreifen, welche die Zeitmesser besonders teuer machen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als hundert Mitarbeitende. Die meisten sind in der Abteilung Handarbeit tätig. Die Liebe zum Detail hat natürlich ihren Preis. Das im Jahr 2015 eingeführte "Tourbillon 24 Secondes Vision" kostet weniger als 300'000 Schweizer Franken. Die in diesem Bericht vorgestellte Uhr kostet aber mehr als eine Million Franken. Robert Greubel und Stephen Forsey lancierten 2004 nach langjähriger Entwicklung an der Uhrenmesse Baselworld ihre erste Uhr unter der eigenen Marke "Greubel Forsey": die "Double ...
 
Die Garanten der Schweizer Präzision
Mo, 19 Nov 2018 12:00:00 GMT - Wer stellt sicher, dass die auf dem Display angegebene Menge wirklich stimmt, wenn wir tanken oder im Laden Gemüse abwägen? Die Suche nach der absoluten Präzision steht im Mittelpunkt der Arbeit der kantonalen Inspektoren und des Schweizerischen Instituts für Metrologie bei Bern. "Komisch, das ist mir noch nie passiert", sagt Urs Roseng. Er beobachtet seine Referenzgewichte auf der Waage, entfernt das Grössere, fügt zwei Kleine hinzu, dann ein Drittes. Er schüttelt den Kopf. "Eine unpräzise Waage, das kann vorkommen. Aber vier im gleichen Laden, das ist aussergewöhnlich." Wir sind in einer Metzgerei in Hindelbank, einem kleinen Dorf im Berner Mittelland. Urs Roseng ist als einer von fünf Eichmeistern des Kantons unterwegs. Seine Aufgabe: Die Genauigkeit der Messgeräte überprüfen. Die soeben gemessenen Ungenauigkeiten sind überproportional. Er hat 15 kg auf die Waage gelegt, doch das Display zeigt 25 Gramm mehr an. "Das ist nicht tolerierbar", sagt er. Der zulässige Grenzwert ...
 
Schweizer Starthilfe in Bosnien und Uganda
Mo, 19 Nov 2018 10:00:00 GMT - Start-ups in Entwicklungsländern sind dank Schweizern gut beraten worden. Die Stiftung Swisscontact, deren Ziel es ist, das wirtschaftliche Umfeld in bestimmten Ländern zu verbessern, hat kürzlich über Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Bosnien und Uganda berichtet. Zweck von Swisscontact ist es, "die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung zu fördern, indem sie den Menschen hilft, sich in das lokale Wirtschaftsleben zu integrieren". Die 1959 gegründete Stiftung beschäftigt über 1400 Mitarbeitende und leitet 123 Projekte in 36 Ländern. Sie arbeitet eng mit der Privatwirtschaft zusammen, führt aber im Gegensatz zu einigen anderen Schweizer Non-Profit-Organisationen keine politischen Kampagnen durch. Erna ?o?evic aus Bosnien und David Olyabo vom Viktoriasee in Uganda mussten viele Hürden überwinden, um ihr Unternehmen zu gründen. Davon erzählten sie an einem Vortrag an der Jahrestagung von Swisscontact im Oktober in Zürich. Swisscontact wollte einige ...
 
Vom Kommunismus zum Startup
Mo, 19 Nov 2018 09:00:00 GMT - (Julie Hunt, swisisnfo.ch)
 
Verteidigung spricht von "Prozess gegen die Schweiz"
Fr, 16 Nov 2018 15:25:00 GMT - Vor dem Pariser Gerichtshof haben die Verteidiger der Schweizer Grossbank UBS am Schlusstag der Verhandlungen Freisprüche auf der ganzen Linie verlangt. Sie beschuldigten das Gericht, einen "globalen" Feldzug gegen die Banken und die Schweiz zu führen. Das Urteil soll bis zum 20. Februar 2019 vorliegen. An der letzten Verhandlung vom Donnerstag sprach einer der UBS-Anwälte von einem "traurigen Prozess". Das Verfahren würde einseitig geführt, denn die Anklage habe nie versucht, der UBS zu beweisen, dass deren Mitarbeiter französischen Kunden Beihilfe zum Steuerbetrug geleistet hätten. Am Abschlusstag hatte die Verteidiger-Armada der  UBS die Vorwürfe der Pariser Staatsanwaltschaft förmlich zerzaust. Die Anklage hatte eine Rekordbusse von 3,7 Milliarden Euro beantragt.  Der französische Staat seinerseits fordert Schadenersatz von 1,6 Milliarden Euro. "In meinen 46 Jahren als Anwalt habe ich noch nie eine Anhörung wie diese erlebt", sagte Verteidiger Jean Veil. Er hatte einst ...
 
Insekten schützen, die man nicht sieht
Do, 15 Nov 2018 09:35:00 GMT - Sie können lästig sein, aber viele sind nützlich: Die Insekten erleben einen dramatischen Rückgang. Welche Möglichkeiten hat die Schweiz, das Artensterben der meist kleinen Wesen eindzuämmen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des heutigen, ersten Nationalen Tags für Insekten, während eine Petition ein Eingreifen der Politik fordert. Wer sich über lästige Fliegen ärgert oder das Gefühl hat, von Mücken geplagt zu werden, für den gibt es eine gute Neuigkeit: Gemäss einer Studie aus Deutschland sind in den letzten 30 Jahren drei Viertel der Fluginsekten verschwunden. "Auch in der Schweiz gibt es Studien, die einen Rückgang bestimmter Arten feststellen, aber es fehlt ein allgemeines oder vollständiges Bild der Situation", bestätigt Sebastian Jaquiéry, Mitglied von Naturfreunde Schweiz, gegenüber swissinfo.ch. Gemäss Schätzungen sind über 40% der in der Schweiz präsenten Fluginsekten gefährdet. Im Moment sind die Ursachen des Insektensterbens noch nicht klar, betont Jaquiéry. "Wir ...
 
Aufruhr wegen Agrar-Strategie der Schweizer Regierung
Do, 15 Nov 2018 08:30:00 GMT - Die Bauern konnten in der Parlamentsdebatte über die Agrarpolitik ab 2022 nicht durchgehend gute Ernte einfahren. Zwar ist die grosse Marktöffnung, gleichbedeutend mit dem Wegfall von staatlichen Subventionen, vorerst vom Tisch. Aber mit Reformen müssen die Bauern auch künftig rechnen.
 
Vertuscht Schweizer Erdölhändler Beziehungen zu kasachischer Elite?
Mi, 14 Nov 2018 15:30:00 GMT - Die Nichtregierungs-Organisation Public Eye bezichtigt Vitol, den zweitgrössten Konzern der Schweiz, ein diskretes Joint Venture zu nutzen, um Verbindungen zu mächtigen Eliten in Kasachstan zu verbergen. Damit komme der Konzern zu lukrativen Verträgen. Public Eye fordert den Bundesrat auf, die Standards für Transparenz und Sorgfaltspflichten im Rohstoffhandel zu verstärken. Vitol ist der weltweit grösste private Erdölhändler und ein wichtiger Akteur in der kasachischen Erdöl-Exportindustrie. Über Kontakte zu Männern, die den kasachischen Machthabenden nahestehen, soll der Konzern den Ausbau der Geschäftstätigkeit in dem Land vorangetrieben haben. Das behauptet Public Eye in einem Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Darauf angesprochen, antwortete Vitol gegenüber swissinfo.ch in einer schriftlichen Stellungnahme, der Konzern verfüge über einen strengen Compliance-Rahmen, um sicherzustellen, dass er die Antikorruptions-Gesetze einhalte. Die Recherche basiert ...
 
"Die Schweizer verehren die Kuh, töten sie aber trotzdem"
Mi, 14 Nov 2018 13:00:00 GMT - Kurz bevor das Schweizer Stimmvolk über die Hörner von Kühen abstimmen wird, analysiert der Soziologe und Ethnologe Bernard Crettaz die manchmal widersprüchliche Beziehung der Schweizer und Schweizerinnen mit ihrem symbolträchtigen Tier. Kühe haben Bernard Crettaz schon immer fasziniert. Deshalb verfolgt er die Debatte rund um die Hornkuh-Initiative, über die am 25. November abgestimmt wird, mit Interesse. Der Soziologe und Ethnologe ist im Wallis aufgewachsen, in einer Bauernfamilie im Val d?Anniviers (Eifischtal). Für seine Forschungen über die Eringer-Rasse und die Bedeutung der Kuh in der Schweiz reiste er kreuz und quer durch die Alpen und Voralpen. swissinfo.ch: Wie kam es zu dieser Verbindung zwischen der Schweiz und der Kuh? Bernard Crettaz: Im Mittelalter wurde die Schweiz eher verächtlich als ein Land von Hirten betrachtet. Doch diese Ansicht wandelte sich im 15. und 16. Jahrhundert, als die Leute aus den grossen Städten wie Basel, Zürich, Bern und Luzern aufbrachen, ...
 
Nein zu Selbstbestimmungs-Initiative kündigt sich an
Mi, 14 Nov 2018 05:00:00 GMT - Wäre Anfang November abgestimmt worden, hätte die Selbstbestimmungs-Initiative an der Urne klar Schiffbruch erlitten. Die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten wäre ebenso deutlich angenommen worden. Bei der Hornkuh-Initiative wäre es zu einem knappen Ergebnis gekommen. Dies sind die Resultate der zweiten Trendbefragung der SRG SSR, durchgeführt durch das Forschungsinstitut gfs.bern. Eine Ablehnung der Selbstbestimmungs-Initiative am 25. November 2018 "ist das wahrscheinlichere Szenario". Das schreiben die Politologen von gfs.bern im Bericht zur zweiten Welle der SRG SSR-SSR Trendbefragung für die nächsten Eidgenössischen Abstimmungen. Bereits bei der ersten Befragungswelle Anfang Oktober hatte sich mit einem Ja-Anteil von 39% eine Ablehnung an der Urne abgezeichnet. Dieser Trend hat sich nun verstärkt: Noch 37% würden die Selbstbestimmungs-Initiative sicher oder eher annehmen. Klar zugelegt hat das Nein-Lager, das von 55 auf 61% zugenommen hat. Einzig SVP ...
 
Fünf Arten, wie Schweizer Jugendliche das Internet nutzen
Mo, 12 Nov 2018 15:30:00 GMT - Die Schweiz ist im World Wide Web keine Blase. Deshalb sind die Nutzungstrends bei den Jugendlichen teils sehr ähnlich wie in anderen Regionen der Welt. Trotzdem gibt es ein paar Eigenheiten. Aber auch die Bestätigung bestimmter Entwicklungen kann sehr aufschlussreich sein. Im Rahmen einer Studie werden seit fünf Jahren tausend Schweizer Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren zur Nutzung von Medien befragt. Inzwischen lässt sich aus der Wiederholung eine Entwicklung erkennen, die sehr stark von der Verbreitung und Nutzung des Smartphones geprägt ist. Ein Überblick in fünf Punkten.  1. Flatrate-Streaming immer beliebter Der erste Punkt bestätigt das Klischee, dass viele Schweizer Haushalte das nötige Kleingeld für einen attraktiven Medienkonsum besitzen. Hier verlagern sich jedoch die Ausgaben teils rasant von Abonnementen für Zeitungen und Magazine und von MP3, DVD und tragbaren Spielkonsolen hin zu Geräte- und Plattformenübergreifenden Streamingdiensten wie Netflix, Spotify ...
 
Bei Sylvac, im Herzen der Schweizer Hochpräzision
Mo, 12 Nov 2018 09:04:00 GMT - Die Schweizer Industrie verdankt einen Grossteil ihres Erfolgs tausenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die extrem präzise Fertigungsteile, Instrumente und Maschinen in die ganze Welt exportieren. Zu ihnen gehört auch Sylvac, ein weltweit anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Produktion von digitalen Messwerkzeugen. Das Unternehmen im Porträt. Eric Schnyder ist hochzufrieden und macht daraus auch kein Hehl. Der Geschäftsführer von Sylvac sitzt in seinem Sessel mit Blick auf die vollverglaste Fassade des ultramodernen Werks, das 2014 in Malleray-Bévilard (Kanton Bern) eingeweiht wurde, und freut sich über den Aufschwung, den sein Unternehmen in den vergangenen Jahren erlebt hat. "Unser Umsatz ist seit 2015 um rund 30% auf fast 30 Millionen Franken gestiegen, obwohl wir langfristig eher ein Jahreswachstum von 2% anstreben", erklärt er. Sylvac exportiert mehr als 85% seiner Produktion, hauptsächlich nach Deutschland, China und in die USA. Obschon das Unternehmen nur ...
 
"Wir möchten eine Heimat bieten"
So, 11 Nov 2018 10:00:00 GMT - Es ist eine ungewöhnliche Kombination von "Sinn und Gewinn", die den Nerv der Zeit trifft. "Josephine's Guesthouse for Women" ist eine moderne Pension mitten in der Stadt Zürich. Und zugleich eine Unterkunft für Frauen in Not. Nur ein schlichtes, auf eine blaugraue Wand gemaltes Wort weist auf "Josephine's" hin. Der Eingang ist unprätentiös, die Rezeption gleichzeitig schlicht, aber einladend und bunt. Nichts deutet auf die über 100jährige Geschichte des Hauses hin, in der es immer um Frauen ging. 1869 wurde hier das Töchterheim St. Jakob gegründet. 50 Jahre später übernahm es der Martaverein, ein Ableger des 1877 gegründeten Internationalen Vereins Freundinnen Junger Mädchen. Die Pension Lutherstrasse diente als sicherer Hort für Frauen, die im Zuge der Industrialisierung vom Land nach Zürich zogen, um eine Anstellung zu finden. Als Teil der Sittlichkeitsbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, sollte die Pension den Frauen nicht nur eine bezahlbare Unterkunft bieten, sondern ...
 
Karotten in allen Facetten
Sa, 10 Nov 2018 10:00:00 GMT - Die Kleinstadt Aarau in der Nähe von Zürich steht jeweils am ersten Mittwoch im November im Zeichen der Karotte. Der bunte "Rüeblimärt" wurde 1982 ins Leben gerufen. Karotten, auf Schweizerdeutsch "Rüebli", soweit das Auge reicht. In allen Farben und Formen werden sie angeboten. Das Wurzelgemüse wird zu Rüebliteigwaren, Rüeblirisotto, Rüeblisuppe bis zu Rüebliwurst verarbeitet. Kunstvoll werden die gelben, orangen bis violetten Möhren zu Gestecken und Gesichtern geformt. Von nah und fern kommen die Besucher am frühen Morgen angereist. Diverse Reiseunternehmen bieten Carausflüge in die Schweizer Karottenmetropole an. Bis zu 40'000 Gäste bewundern die 140 liebevoll gestalteten Marktstände. Die Stimmung ist wohlwollend und heiter obwohl das Gedränge so gross ist, dass man in der Menge einfach stecken bleibt. Ein Witz dort, ein herzliches Lachen da, geduldig lassen sich die Besucherinnen und Besucher durch den Markt schieben. Rüeblikanton? Der Aargau wurde lange als Rüeblikanton ...
 
Wie machen wir in 50 Jahren Ferien?
Fr, 9 Nov 2018 15:00:00 GMT - Mountainbiken bis im Januar und Kitesurfen bei mediterranen Temperaturen? Wie wird die Schweiz in 50 Jahren ihre Touristen empfangen? Und wie werden die Schweizerinnen und Schweizer selber Urlaub machen? Vor 50 Jahren war es noch nicht selbstverständlich, mit dem Flugzeug schnell nach New York zu fliegen, um ein Shoppingwochenende zu geniessen. Heute ist das normal. Und morgen? Kann es sein, dass wir in 50 Jahren gar kein Flugzeug mehr nehmen dürfen? Was machen eigentlich Chinesen auf dem Jungfraujoch, wenn es keinen Schnee und gar keine Gletscher mehr zu bestaunen gibt? swissinfo.ch ist in Lausanne auf die Strasse gegangen und hat bei den Passanten nachgefragt.
 
Rekordbusse von 3,7 Milliarden Euro gegen UBS beantragt
Fr, 9 Nov 2018 10:30:00 GMT - Im Pariser Prozess gegen die Schweizer Grossbank UBS forderte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag eine Strafe, die "proportional" zum Schaden der französischen Steuerbehörden sei. Die Verteidigung bestreitet die Berechnungsmethode. Die ehemalige Nummer Drei der UBS, Raoul Weil, riskiert eine zweijährige Gefängnisstrafe auf Bewährung. Die beiden Staatsanwälte Serge Roques und Eric Russo sind in den ersten vier Wochen des UBS-Prozesses in Paris auffallend diskret geblieben. Während die Angeklagten und ihre Anwälte bei der Anhörung die Pauke schlugen und die "Whistleblower" ? ehemalige Mitarbeiter, welche die Akquisitionspraktiken der UBS in Frankreich publik machten ? als "Lügner" bezeichneten, blieb die Anklage ruhig. Diesen Donnerstag brach sie ihr Schweigen und hielt eine sehr harte vierstündige Anklagerede. Die Debatten während des ganzen Monats haben ihre anfängliche Meinung keineswegs geändert. "Die UBS hat wissentlich Konten für französische Betrüger eröffnet, geführt und ...
 
Treffen mit dem Top-Unterhändler der Schweiz
Fr, 9 Nov 2018 10:00:00 GMT - Wie ist es, im Zeitalter von Donald Trump und Brexit Top-Unterhändler zu sein? Das wollte swissinfo.ch vom Schweizer Diplomaten Henri Gétaz, dem neuen Generalsekretär der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), wissen.  Henri Gétaz begrüsst uns höflich in seinem grossen, mit vielen Blumen geschmückten Büro in Genf. Er trägt einen Anzug und wählt seine Worte sorgfältig ? wie ein Diplomat eben. Sein Lächeln ist warm und am Sinn für Humor fehlt es dem 54-Jährigen nicht. Auf die Frage, wie er seine Arbeit beschreiben würde, sagt er: "Ein früherer Schweizer Staatssekretär hat sich selbst mal als Diplokrat beschrieben. Das trifft es wohl nicht schlecht: Ein Technokrat der Diplomatie." Gétaz ist der Mann, der in der Schweizer Botschaft in Washington bei den Verhandlungen über ein Abkommen zwischen der Schweizer Grossbank UBS und den US-Steuerbehörden mitgewirkt hat. Später leitete er die Direktion für europäische Angelegenheiten im Schweizer Aussendepartement (EDA). Während seiner ...
 
Schweizer Bauern streiten über Kuhhörner
Do, 8 Nov 2018 13:00:00 GMT - Wenige Wochen vor der Abstimmung über die sogenannte Hornkuh-Initiative sind die Meinungen auch unter den Bauern geteilt. swissinfo.ch hat sich im Kuhstall eines Befürworters und eines Gegners umgesehen.   Ein wesentliches Merkmal erhalten oder Verletzungen vermeiden? Die Volksinitiative "Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere" (Hornkuh-Initiative), über die am 25. November abgestimmt wird, spaltet auch die bäuerliche Gemeinschaft. Das Volksbegehren fordert die Einführung von Subventionen in der Verfassung für Züchter, die ihren Kühen die Hörner nicht entfernen lassen. Der Schweizerische Bauernverband hat keine Abstimmungsparole gefasst. Der Westschweizer Bauernverband AGORA fordert die Ablehnung der Vorlage, die Kleinbauern-Vereinigung und Bio Suisse empfehlen die Annahme. swissinfo.ch hat zwei Bauern getroffen, die unterschiedliche Vorstellungen vom Tierschutz haben. "Ich lasse die Hörner meiner Tiere entfernen, um gebrochene Hörner und Verletzungen zu vermeiden." ...
 
"Versicherungsbetrug ist ungerecht und asozial"
Do, 8 Nov 2018 10:00:00 GMT - Der Einsatz von Sozialdetektiven während der letzten zwölf Jahre habe die Missbrauchsquoten massiv vermindert. Sollte das neue Gesetz nicht angenommen werden, würden wie zuvor wieder die Prämien- und Steuerzahlenden die Geprellten sein, schreibt SVP-Nationalrat Mauro Tuena. Bis vor 16 Jahren galt in weiten Bevölkerungskreisen die Meinung, wer Versicherungsleistungen oder auch Sozialhilfe bezieht, betrügt nicht. Als die Schweizerische Volkspartei (SVP) als einzige Partei wagte, das Gegenteil zu sagen, wurde sie mit Häme übersät. Doch die Realität sieht anders aus. Auf Druck der SVP und später der Medien kamen unzählige Missbräuche durch Bezüger von Versicherungs- und Sozialhilfeleistungen ans Tageslicht. Die durch die Betrugsmaschen verursachten Schäden bewegten sich sowohl bei den Versicherungen wie auch in der Sozialhilfe in der Grössenordnung von sechs Prozent der gesamthaft ausbezahlten Leistungen. Es geht also um Milliardensummen. Nutzen von Sozialdetektiven unbestritten ...
 
"Sozialdetektive-Gesetz öffnet Interpretation Tür und Tor"
Do, 8 Nov 2018 10:00:00 GMT - Ein neues Gesetz soll es Sozialversicherungen erlauben, Versicherte mit Hilfe von Sozialdetektiven auszuspionieren. Das Gesetz sei schlecht formuliert, die Grenzen und Anforderungen für eine Observation unklar, findet SP-Nationalrätin Silvia Schenker. Deshalb gehöre die Vorlage zurück an den Absender, also ans Parlament, geschickt. Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte und in der Folge das Bundesgericht haben festgestellt, dass sowohl im schweizerischen Unfallversicherungsgesetz als auch im Invalidengesetz keine ausreichende gesetzliche Grundlage für die Observation von Versicherten vorhanden ist. Daraufhin mussten die Observationen eingestellt werden. Im Schnellzugstempo hat das Parlament eine neue gesetzliche Grundlage geschaffen. Das Tempo, aber auch der Druck durch die Versicherungslobby, haben der Qualität der Vorlage massiv geschadet. Das Gesetz ist sehr schlecht formuliert. Statt der notwendigen gesetzlichen Klarheit, wurden Formulierungen gewählt, die der ...
 
Schweizer Wirtschaft begrüsst US-Wahl
Do, 8 Nov 2018 07:44:00 GMT - Die US-Kongresswahlen sind auch in der Schweiz mit grossem Interesse verfolgt worden. Was deren Ausgang für die Schweiz bedeutet hat die Tagesschau beim Direktor der Handelskammer Schweiz-USA nachgefragt.
 
"Blitz-Kaffee ohne Kanne"
Mi, 7 Nov 2018 12:00:00 GMT - Vor 80 Jahren wurde in Vevey das Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Kaffeeextrakts entwickelt. Sein Erfinder, der Lebensmittelchemiker Max Morgenthaler, ist im Schatten des Welterfolgs von Nescafé beinahe vergessen. Der junge, an der Berner Universität gut ausgebildete Lebensmittelchemiker Max Morgenthaler spezialisiert in der Vitaminisierung von Milchprodukten, zieht 1929 nach Vevey um dort bei der Firma Nestlé als technischer Chemiker einzutreten. Es ist das Jahr der bodenlosen Börsencrashs und der Pleiten. Weltweit werden über Nacht immense Werte vernichtet. Auch die von der brasilianischen Regierung seit Jahren gehorteten Kaffeevorräte werden so wertlos, dass die Bohnen in Lokomotiven verheizt werden. Einen dauerhaften Schutz vor Kaffeekrisen und Preiszerfall könnte nur ein industrielles Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem Kaffeepulver bieten. Die Nestlé, weltweit tätig und sehr erfahren bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln, erscheint den ...
 


Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
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