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Schweizer Wein, der in China und Japan geschätzt wird
So, 17 Feb 2019 10:00:00 GMT - Diese Neuenburger Weinspezialitäten verkaufen sich sogar in Asien. Nicolas Ruedin, ein Winzer aus Cressier, verkauft einen Teil seiner Weine in China und Japan. Die Geschmäcker sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Seine Weine werden in japanischen Zeitungen erwähnt und erscheinen sogar in einem Manga (Comic). Nicolas Ruedin ist stolz darauf, einen Teil seiner Produktion ins Land der aufgehenden Sonne zu exportieren: "Es ist eine schöne Anerkennung, wenn unsere Weine an aussergewöhnlichen Orten angeboten werden." Das Landgut Ruedin besteht seit 1614 und verfügt heute über elf Hektar Weinberge. Der Winzer kultiviert die Rebsorten Chasselas, Pinot Noir, Gamaret, Pinot Gris, Chardonnay und Muscat. Ruedin übernahm den Betrieb 2014. "Es ist eine tolle Arbeit. Wir sind kreativ, stehen in direktem Kontakt mit den Konsumenten. Wir sind nicht nur ein kleines Zahnrad in einer grossen Maschine", sagt er. Auf dem Weingut, wo neben Ruedin zwei Mitarbeiter und ein Auszubildender tätig ...
 
Der "Non Filtré", ein trüber und fruchtiger Wein
Fr, 15 Feb 2019 13:34:39 GMT - Im Kanton Neuenburg wird eine lokale Spezialität besonders gepflegt: der "Non Filtré". Dieser trübe Weisswein, der jeweils als erster des Jahres degustiert wird, ist fruchtig und erfrischend. Die Behörden des Kantons und die Winzer organisieren Ende Januar mehrere öffentliche Degustationen, um dieses Produkt zu bewerben.  Nicolas Ruedin, Winzer in Cressier, verkauft einen Teil seines "Non Filtré" in Japan. Im Gespräch mit den Konsumenten vor Ort entdeckte er, dass dieser Wein besonders wegen seiner Finesse und Natürlichkeit geschätzt wird.
 
Schweizerische Post lässt Hacker-Armada auf eigenes E-Voting-System los
Do, 14 Feb 2019 14:42:00 GMT - Hackerinnen und Hacker hereinspaziert! Die Post lädt Computerprofis ein, ihr E-Voting-System auf Herz und Nieren nach Sicherheitslücken zu prüfen. Den Besten winken Geldpreise bis zu 50'000 Franken. Kritiker bezeichnen den Test als Farce. Eindringen erwünscht: Computer-Hackerinnen und -Hacker sollen einen Monat lang das E-Voting-System der Schweizerischen Post legal angreifen. Ziel des Tests, der vom 25. Februar bis 24. März dauert, ist die Optimierung der Sicherheit. Bis Mittwoch hatten sich fast 1800 Hackerinnen und Hacker angemeldet: 28% stammen aus der Schweiz, 15% aus Frankreich, 6% aus den USA und 5% aus Deutschland. Politisch am Wackeln In den letzten 15 Jahren haben mehrere Kantone E-Voting probeweise mit Systemen der Post oder des Kantons Genf eingesetzt. Viele Schweizer Stimmberechtigte ? insbesondere im Ausland ? sind begierig darauf, online abzustimmen. Dennoch: Der Widerstand gegen die elektronische Stimmabgabe ist in letzter Zeit massiv gewachsen. Der Grund ...
 
Die saubere Banknote, die an den Falschmünzer Farinet erinnert
Do, 14 Feb 2019 13:00:00 GMT - Für Verkehrssünder muss es ein prickelndes Gefühl sein: In der Walliser Kantonshauptstadt Sitten können sie ihre Bussen der Polizei nicht nur in Franken, sondern auch mit Farinets bezahlen, also mit einer lokalen Währung, die den Namen des berühmtesten Schweizer Geldfälschers trägt. Vielleicht ist es an der Zeit, das Bild von der Beziehung der Schweizerinnen und Schweizer zu ihrem Geld etwas zu revidieren. Ohne Zweifel ist ihr Glaube an den soliden Schweizer Franken ungebrochen. Aber im Wallis zum Beispiel zirkuliert nebst dem Franken seit gut einem Jahr auch die Währung Le Farinet. Im vergangenen Herbst adelte die Walliser Kantonshauptstadt Sitten diese Komplementärwährung. Sie entschied nämlich, dass auch behördliche Dienstleistungen neu mit Farinets bezahlt werden können. Selbst im Verkehr mit der Polizei werden jetzt auch Farinets akzeptiert. Der Wechselkurs zwischen Franken und Farinet erleichtert das Ganze: Ein Farinet ist exakt einen Franken wert. Wer den Reiz des ...
 
Afghanistan: Die Amerikaner gehen, Pilatus bleibt
Do, 14 Feb 2019 10:45:00 GMT - Während die USA einen bedeutenden Rückzug aus Afghanistan planen, sorgen sich Wissenschaftler über das Schicksal der Schweizer Pilatus-Flugzeuge, welche die Amerikaner der afghanischen Armee gegeben haben. Die Nachricht geisterte schon seit mehreren Wochen herum, Anfang Februar machte sie Donald Trump in seiner Rede zur Lage der Nation offiziell: Nach 18 Jahren militärischer Präsenz werden die meisten amerikanischen Truppen in den kommenden Monaten Afghanistan verlassen. Zu den Hinterlassenschaften der Amerikaner in Afghanistan gehört auch ein kleines Stück Schweiz: etwa zwanzig Pilatus PC-12-Flugzeuge, die Washington der afghanischen Regierung überreicht hat. Während die Zukunft des Landes Anlass zu Sorge bietet, gilt dies ebenso für die Schweizer Flugzeuge. Die Schweiz verbietet den Export von Kriegsmaterial in Kriegsländer. Wie kommt es also, dass in der Schweiz hergestellte Kampfflugzeuge in Afghanistan landeten? Der Fall geht auf das Jahr 2012 zurück: Washington hatte ...
 
Gianluca Rendina, ein Polar-Architekt
Mi, 13 Feb 2019 15:00:00 GMT - Was macht ein antarktischer Architekt? Ganz einfach: Er baut Gebäude am Südpol. Natürlich keine normalen Häuser, sondern Häuser für Wissenschaftler, die für Forschungszwecke in die Antarktis gehen. Gianluca Rendina aus dem schweizerischen Bellinzona lebt seit Jahren in London, wo er einer der Leiter des Planungsbüros Hugh Broughton ist. Er ist einer der wenigen Architekten weltweit mit Erfahrung in der Planung von "Gebäuden", die extremen Temperaturen und eisigen Winden standhalten. Sein erstes Projekt war die britische Forschungsstation Halley VI des British Antarctic Survey für Wissenschaftler, welche die Magnetfelder der Erde untersuchen. Die Wissenschaftler sind wegen der niedrigen Temperaturen (bis minus 60 Grad) und des Windes von über 150 Stundenkilometern gezwungen, dort anderthalb Jahre zu leben, ohne nach draussen gehen zu können. Die antarktische Basis mutet futuristisch an: eine Art "Tausendfüssler", der aus sieben blauen Modulen (oder Häusern) besteht, die an ...
 
Drohnen zum Schutz von Leben
Mi, 13 Feb 2019 10:00:00 GMT - Die Drohnen des Startup-Unternehmens Flyability können in enge und komplexe Räume vordringen. Räume, die bis anhin praktisch unzugänglich waren oder deren Erkundung mit einem hohen Risiko oder hohen Kosten verbunden war. Der Einsatz der ferngesteuerten Flugobjekte ist beispielsweise in Kernkraftwerken und Industrieanlagen möglich, aber auch bei Polizei und Feuerwehr. Die Flyability-Drohnen sind ein Symbol für den Erfolg des Schweizer "Drohnen-Valley" geworden. Den Anstoss zur Erfindung dieser Drohnen gaben das Erdbeben von Haiti (2010) sowie die Nuklearkatastrophe von Fukushima (2011). "Wir stellten fest, dass die damaligen Roboter nicht in komplexe Räume vordringen konnten, um auszukundschaften, ob es dort Opfer gab", erinnert sich Patrick Thévoz, ein junger Mann aus Lausanne, der im Jahr 2014 gemeinsam mit seinem Cousin Adrien Briod das Unternehmen Flyability in der Waadtländer Hauptstadt gegründet hat. Ziel war es von Anfang an, fliegende Roboter herzustellen, welche auch in ...
 
Der Schweiz fehlen Hunderte Medikamente
Di, 12 Feb 2019 14:00:00 GMT - Ausgerechnet im Pharma-Land Schweiz sind Arzneimittel nicht immer verfügbar. Nun übt der Bund Kritik an den Herstellern. Seit vier Jahren führt Enea Martinelli eine Liste aller fehlenden Medikamente. In dieser Zeit haben die Lieferengpässe laut dem Chefapotheker der Spitäler Meiringen, Frutigen und Interlaken stetig zugenommen. "Als ich angefangen habe, dachte ich, 150 seien wahnsinnig viel. Vor kurzem waren es 600." So viel wie noch nie. Da die Engpässe zum Teil auch immer länger dauern würden, sei das gesamte Spitalpersonal gefordert. "Der Aufwand, alles so zu organisieren, damit der Patient nichts merkt, ist enorm", so Martinelli. Engpässe kaum vorauszusehen Patienten brauchen Ersatzmedikamente, chronisch Kranke müssen auf andere Therapien umgestellt werden. Das bringt nicht nur einen Mehraufwand mit sich, sondern auch Kosten. Patienten müssen öfter zum Arzt, vielfach sind Ersatzmedikamente teurer. Einfache Lösungen gibt es laut Martinelli nicht: "Wir haben unsere ...
 
Delegierter des Auslandschweizerrats will Postfinance verklagen
Di, 12 Feb 2019 12:00:00 GMT - Die rund 750'000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland müssen seit mehr als zehn Jahren einen eingeschränkten und kostspieligen Zugang zu den Dienstleistungen der Schweizer Banken erdulden. Mehrere politische Vorstösse ihrer Interessenvertretungen sind im Eidgenössischen Parlament gescheitert. Nun will ein Delegierter des Auslandschweizerrats eine Diskriminierungsklage gegen Postfinance einreichen. Den letzten politischen Dämpfer in dieser Sache mussten die Auslandschweizer im Juni 2018 hinnehmen, als die kleine Parlamentskammer (Ständerat) eine Motion ablehnte, die von der Landesregierung verlangt hatte, dafür zu sorgen, dass die Auslandschweizer zu ähnlichen Konditionen wie in der Schweiz Zugang zu den Dienstleistungen der Postfinance erhalten sollen. Eine deutliche Mehrheit der Ständeräte war der Ansicht, dass die von der Post kontrollierte Bank mit dieser Forderung gezwungen würde, die Gesetzgebung zahlreicher Länder zu missachten. John McGough, ein in Ungarn lebender ...
 
Schweiz unterschreibt Handelsvertrag mit Grossbritannien
Di, 12 Feb 2019 07:30:00 GMT - Als eines der ersten Länder hat die Schweiz mit Grossbritannien einen Handelsvertrag für die Zeit nach dem Brexit ausgehandelt. In Bern reichten sich der Schweizer Wirtschaftsminister Guy Parmelin und der britische Handelsminister Liam Fox die Hände. Das kommt auch Schweizern und Schweizerinnen im Königreich entgegen.
 
"Schweizer Tabakindustrie begeht in Afrika organisierten Völkermord"
Mo, 11 Feb 2019 16:06:00 GMT - Zigaretten aus Schweizer Produktion, die in Afrika verkauft werden, enthalten rund doppelt so viele Giftstoffe wie jene, die in der Schweiz geraucht werden. Die Senegalesische Liga gegen Tabak fordert nun die afrikanischen Länder auf, die chemische Zusammensetzung der Import-Zigaretten zu kontrollieren. Amadou Moustapha Gaye, der Präsident der NGO, wirft den Schweizer Behörden Laxheit vor. Die Organisation aus Senegal reagiert damit auf den Skandal um überdosierte Schweizer Zigaretten, die in Afrika verkauft werden. Enthüllt hatte ihn die französische Journalistin Marie Maurisse. Rauchen ist ein tödliches Risiko für die Gesundheit. In Afrika ist dieses Risiko grösser als in Europa. Recherchen von Maurisse, Gewinnerin des Public Eye Investigation Award, zeigen, dass Schweizer Unternehmen Zigaretten herstellen, die bewusst süchtig machen. Die Glimmstengel, die für den afrikanischen Markt hergestellt werden, sind also schädlicher als die für den Schweizer Markt. Die Schweiz ist ...
 
Andermatt ? ein Dorf wird zur Luxuskulisse
Sa, 9 Feb 2019 10:00:00 GMT - Es war einmal ein gewöhnliches Alpendorf. Da kam ein ägyptischer Milliardär und machte daraus das grösste Tourismus-Resort der Schweiz. Das veränderte die Landschaft und das Leben der Einheimischen in Andermatt. Zwei Schweizer Fotografen haben die Verwandlung der Region festgehalten. Das Mega-Resort sollte sich von anderen Feriendestinationen in den Alpen unterscheiden: Mehr Luxus, bis zu sechs erstklassige Hotels, 500 Apartments und ein Kongresszentrum mit Indoor-Schwimmbad. Eine "Grand Deluxe Suite" im Fünfsterne-Hotel "The Chedi", das 2013 eröffnet wurde, kostet je nach Saison um die 1700 Franken pro Nacht. Bis jetzt wurden rund eine Milliarde Franken in das Resort investiert, das noch nicht ganz fertiggestellt ist. Eine Militärgeschichte Alles fing 2004 an, als die Schweizer Armee ihre Truppenbestände reduzierte. Von den militärischen Fachausbildungs-Zentren, an denen nach Abschluss der Rekrutenschule zehntausende Soldaten zu Spezialisten ausgebildet wurden, mussten viele ...
 
Zu wenig Internetsicherheit in der Schweiz
Mi, 6 Feb 2019 08:15:00 GMT - Die Schweiz gilt als Hightech-Land ? in Bezug auf die Internetsicherheit ist sie aber ein Entwicklungsland. Nur zwölf Prozent der Schweizer Internetseiten sind gegen feindliche Übernahmen und Missbrauch genügend geschützt. Den Schweizerinnen und Schweizern bereitet besonders die Sicherheit ihrer Finanzdaten Sorgen.
 
Als Standort für Familienunternehmen ist die Schweiz Weltklasse
Di, 5 Feb 2019 13:00:00 GMT - Roche, Swatch, Victorinox, Kudelski oder Julius Bär: Zahlreiche weltbekannte Familienunternehmen haben ihren Sitz in der Schweiz, und zwar seit Jahrzehnten. Das ist kein Zufall. Die Schweiz ist für Familienunternehmen ein attraktiver Standort. Im Ländervergleich belegt sie derzeit Rang 1. 99 von 100 Unternehmen in der Schweiz sind klein oder mittelgross. Fast 90% dieser rund 320'000 KMU befinden sich im Besitz von Familien. Sie beschäftigen 60% der Arbeitnehmenden und erwirtschaften rund zwei Drittel des Bruttoinlandprodukts. Dass viele von ihnen eine jahrzehnte- oder sogar jahrhundertealte Geschichte haben, zeigt, dass es ihnen hierzulande gefällt. Im Ländervergleich der deutschen Stiftung Familienunternehmen, der für Firmen im Familienbesitz seit 2006 alle zwei Jahre die wichtigsten Standortfaktoren untersucht, belegt die Schweiz jeweils einen der vordersten Ränge. Unter den 21 ausgewählten OECD-Staaten liegt sie derzeit sogar an der Spitze vor den USA und Grossbritannien.
 
Zweifelhafte Steuerpraxis eines Modegiganten
Mo, 4 Feb 2019 15:41:00 GMT - Vor gut einer Woche beendete die Mailänder Finanzpolizei ihre Untersuchung des multinationalen Luxuskonzerns Kering, dem das Modehaus Gucci angehört. Es besteht der Verdacht, dass der Konzern zwischen 2011 und 2017 Steuergelder in der Höhe von 1,4 Milliarden Euro hinterzogen hat. Im Mittelpunkt dieser mutmasslichen Grosshinterziehung soll ein Tessiner Unternehmen mit schwindelerregenden Gewinnen stehen. Wenn man davor steht, würde man nicht einen Franken darauf wetten. Doch tatsächlich scheint dieses rötliche Gebäude im Industriegebiet von Cadempino im südlichen Teil des Kantons Tessin eine regelrechte Geldfabrik zu sein: 2017 erzielte die Luxury Goods International (LGI), seit 1997 hier ansässig, einen Reingewinn von 1,7 Milliarden Franken. Ein kolossales Ergebnis. Zum Vergleich: Die Swatch Group, die grösste Uhrenmarke der Welt, oder Adecco, der weltgrösste Temporärarbeit-Vermittler, erwirtschafteten weniger als die Hälfte der Gewinne der unauffälligen LGI. Das Unternehmen ...
 
Zersiedelung als Konsequenz der Selbstverwirklichung?
So, 3 Feb 2019 10:00:00 GMT - Viele Schweizer und Schweizerinnen träumen vom Eigenheim. Doch der Einfamilienhaus-Boom trägt nicht nur zur Zersiedelung des Landes bei. Diese Bauform ist auch sehr teuer. Die dreijährige Shira zeichnet am Holztisch im Wohnzimmer. Noa, 1 Jahr alt, ist auf dem Arm von Vater Michael Halpern. Aviva ist noch in der Schule. Familie Halpern hat Glück: Sie konnte die Hälfte eines Doppel-Einfamilienhauses kaufen. Im Osten der Stadt Bern, in der Nähe von Kindergarten und Schule. Vater Halpern erzählt, dass er und seine Frau unbedingt einen Garten gewollt hätten. "Ein direkter Zugang zum Garten war uns wichtig", sagt der Familienvater. Zudem schätzt Halpern die Freiheit, die das Einfamilienhaus biete. Spürbar war dies bereits beim Umbau des Hauses aus den frühen 1920er-Jahren. "Es hat etwas Gemütliches, sein eigenes Nest zu haben. Vielleicht könnte man das in einer Wohnung auch haben." Schon fast eine Million Einfamilienhäuschen Nach diesem Bauchgefühl sehnen sich viele Menschen.
 
Automatikgetriebe schaltet einen Gang hoch
Fr, 1 Feb 2019 15:00:00 GMT - Seit Freitag gibt es keinen Unterschied mehr zwischen dem Führerausweis für ein Auto mit Handschaltung oder eines mit Automatikgetriebe. Diese Gesetzesänderung löste eine Kontroverse um die Sicherheit aus. Doch vielleicht ist das eine falsche Diskussion, weil die Tage der Schaltgetriebe gezählt zu sein scheinen. Bis zu diesem Tag absolvierte die Mehrzahl der Fahrschülerinnen und -schüler ihre Fahrprüfung mit einem handgeschalteten Auto. So konnten sie anschliessend nach Wunsch ein manuelles oder automatisches Fahrzeug fahren. Jene hingegen, welche die Prüfung mit einem automatisch geschalteten Auto machten, durften anschliessend keine handgeschalteten Autos fahren. Seit dem 1. Februar gibt es keinen Unterschied mehr. Mit einem Führerschein, der mit einem Auto mit Automatikgetriebe erworben wurde, darf man nun auch jeden Fahrzeugtyp fahren. Deshalb ist jetzt auch denkbar, dass Fahrschülerinnen und -schüler künftig lieber die etwas einfachere Prüfung mit einem automatischen ...
 
Heisse Luft und schwarzer Rauch
Fr, 1 Feb 2019 10:00:00 GMT - Für ihre Schokolade ist die Schweiz weltweit berühmt. Weniger bekannt ist, dass das Land fast gleich viele Zigaretten exportiert. Dabei sind die für Afrika hergestellten Zigaretten giftiger als die für den europäischen Markt. Eine Recherche von Marie Maurisse, Gewinnerin des Public Eye Investigation Awards. Über der alten Medina von Casablanca geht langsam die Sonne auf. In den engen Gassen der marokkanischen Wirtschaftshauptstadt plaudern die Bewohner miteinander, Kinder spielen hinter den filigran geschnitzten Holztüren Verstecken. Vor seinem Kleiderladen raucht Marwan eine Zigarette. Es ist nicht die erste und wird auch nicht die letzte dieses langen Tages sein. Sein Geschäft schliesst Marwan erst wieder am Abend. Was raucht er? "Winston", sagt er und zeigt uns die Zigarettenschachtel. Bei genauerem Hinsehen erkennen wir die vertraute Angabe: "Made in Switzerland". Diesen Vermerk werden wir während unseres Aufenthalts in Marokko Mitte Oktober 2018 überall antreffen. In der ...
 
Zu viel Koffein ? Jugendsperre für Energy-Drinks
Fr, 1 Feb 2019 07:32:00 GMT - Forscher warnen vor Langzeitschäden. Als erster Detailhändler in der Schweiz reagiert Spar: Ab Samstag muss man mindestens 14 sein, um einen Energy-Drink zu kaufen.
 
SAFIR ? ein Auto aus Zürich-West
Do, 31 Jan 2019 13:00:00 GMT - Wo heute das Zürcher Tonhalle-Orchester spielt und der Prime Tower in den Himmel ragt, wurden von 1913 bis 1991 Zahnräder, Pumpen und Werkzeugmaschinen produziert. Und von 1907 bis 1910 ein paar Dutzend Automobile der Marke SAFIR. In Zürich-West erinnern die Bezeichnungen Maag-Areal und Tonhalle Maag an den ehemaligen Industriestandort. Die Automobil-Fabrik SAFIR ist vergessen. Von ihrer Existenz zeugen unter anderem ein paar hervorragend gestaltete Werbedrucksachen in der Grafischen Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums. In nächtlicher Fahrt steuert eine nackte, in grelles Licht getauchte Frau mit loderndem Haar einen Kraftwagen aus einer Kurve heraus haarscharf am Betrachter vorbei in die Tiefe. Auf dem dunklen Hintersitz kauert ein golemhafter Riese und verleiht dem Gefährt gewaltigen Schub. Im Scheinwerferlicht die Automarke: SAFIR. Die scharfe S-Kurve nimmt den Anfangsbuchstaben des Firmennamens vorweg. Man hört das Bild buchstäblich. Das ist mehr als visuelle ...
 
Rahmenabkommen: Gewerbeverband äussert sich skeptisch
Do, 31 Jan 2019 08:00:00 GMT - Der Schweizerische Gewerbeverband hat das Rahmenabkommen diskutiert. Dabei zeigt sich: Bei der Dachorganisation der Schweizer KMU überwiegt die Skepsis. Die Mitglieder stören sich an der dynamischen Rechtsübernahme. Sie fürchten, künftig automatisch EU-Recht übernehmen zu müssen. Ausserdem sei unklar, wie der Lohnschutz künftig geregelt werde. Der Gewerbeverband vertritt rund 250 Verbände mit gegen 300'000 Unternehmen.
 
Zersiedelungs-Initiative vor schwerem Urnengang
Mi, 30 Jan 2019 05:00:00 GMT - Das Blatt wendet sich gegen die Zersiedelungs-Initiative: Wäre am 19. Januar abgestimmt worden, hätten die Gegner mit einer relativen Mehrheit von 49% die Nase vorn gehabt. Nur noch 47% wären dafür gewesen. Das ist ein starker Meinungsumschwung gegenüber dem letzten Dezember. Anfang letzten Dezember hatten noch 63% der Befragten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angegeben, ein Ja zur Initiative einzulegen. In den letzten Wochen hat also ein grosser Meinungsumschwung stattgefunden ? und zwar vom anfänglichen Ja Richtung Nein. Dies zeigt die zweite Trendbefragung der SRG SSR, die das Forschungsinstitut gfs.bern durchführte. Aufgrund dieser starken Erosion der Sympathien zugunsten des Vorhabens wäre ein Ja an der Urne eine Sensation. Die Initiative verlangt, dass in der Schweiz keine weiteren Bauzonen geschaffen werden. So wollen die Initianten verhindern, dass das kleine Land weiter und weiter durch sich stetig ausbreitende Siedlungsbauten zugebaut werde. Abgestimmt wird am 10.
 
Erfolgsjahr für Schweizer Uhrenbranche
Di, 29 Jan 2019 15:00:00 GMT - 2018 sind die Uhrenexporte aus der Schweiz um 6,3% gestiegen und haben die Marke von 21 Milliarden Franken überschritten. Die Zunahme ist besonders den asiatischen Märkten zu verdanken. Es wird erwartet, dass sich der Trend in diesem Jahr fortsetzen wird ? trotz der Unsicherheiten in der chinesischen Wirtschaft. 19,1% mehr Exporte nach Hongkong (insgesamt 3 Milliarden Franken), 11,7% mehr nach China (1,7 Mrd. Fr.): Die Schweizer Uhrenhersteller profitierten letztes Jahr von einer verstärkten Nachfrage aus dem Fernen Osten. Sie konnten damit gemäss am Dienstag veröffentlichter Zahlen des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) das fünftbeste Jahresergebnis ihrer Geschichte erzielen. Wenn man die Verkäufe von Schweizer Uhren im Ausland dazuzähle, schätzen Experten, könne man davon ausgehen, dass eine von zwei "Swiss Made"-Uhren auf der Welt an eine aus China stammende Person verkauft worden sei. Und dieser Trend dürfte sich fortsetzen, so Jean-Daniel Pasche, Präsident ...
 
Shutdown helvetique ? Schweizer Stadt ohne Budget
Di, 29 Jan 2019 11:00:00 GMT - Der von Präsident Trump herbeigeführte Shutdown der Verwaltung und dessen Folgen sind das grosse Thema in den USA. Shutdowns, wenn auch in Mini-Form, gibt es auch in der Schweiz: Wenn auf Gemeindeebene das Budget durch ausstehende Volksabstimmungen blockiert ist. Genau das ist momentan in der Stadt Olten der Fall. Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. Hier äussern auch aussenstehende Autorinnen und Autoren ihre Ansichten. Ihre Positionen müssen sich nicht mit derjenigen von SWI swissinfo.ch decken. 400 Unterschriften hätten gereicht, aber mehr als doppelt so viele Bürger haben unterschrieben: Die Schweizer Kleinstadt Olten am Fusse der Juraketten startet ohne Budget ins Jahr 2019. Der Grund: Zwei Gruppen haben Unterschriften gegen die vom Stadtparlament beschlossene Steuererhöhung gesammelt. Ein Bruchteil der Stimmberechtigten kann einen Mini-Shutdown herbeiführen. Bis zu einem halben Jahr ohne Haushalt Die Folgen ...
 
Der heilige Gral der Pharma-Industrie: Personalisierte Medikamente
Mo, 28 Jan 2019 15:00:00 GMT - Im Zeitalter von Sensoren, Wearables und künstlicher Intelligenz (KI) kann fast alles an individuelle Vorlieben und Verhaltensweisen einer Person angepasst werden. Gemäss Diskussionen am diesjährigen Weltwirtschafts-Forum (WEF) in Davos ist als Nächstes der Gesundheitssektor dran. Die Digitalisierung bietet Pharma-Unternehmen das, was Genya Dana, die das WEF-Zentrum für die Vierte Industrielle Revolution leitet, als "heiligen Gral" der Medizin bezeichnet: Das richtige Medikament für den richtigen Patienten zum richtigen Moment. Stellen Sie sich vor, dass der tragbare Schrittzähler an Ihrem Handgelenk Ihnen nicht nur hilft, fit zu bleiben, sondern auch unzählige Datenmengen an Pharma-Unternehmen sendet, damit diese potentiell lebensrettende Therapien entwickeln können. Dies ist das Herzstück einer der aufregendsten, aber auch dornigsten Entwicklungen im Gesundheitssektor. Grosse Pharma-Konzerne wie Roche und Novartis kombinieren technologische Fortschritte mit dem Zugang zu ...
 
"Immer nur diese Erdbeerkonfi!"
So, 27 Jan 2019 10:00:00 GMT - Therese Hubler, einst Mitbesitzerin eines Gourmetrestaurants in Bätterkinden in Bern, leitet heute ein Gästehaus in Myanmar. Als Asienanfängerin beging sie anfangs einige kulturelle Fauxpas ? aber hat daraus viel über das Land gelernt. "Immer nur diese Erdbeerkonfi, könnt ihr nicht mal eine andere kaufen?", fragt Therese Hubler die drei Burmesinnen, die in der Küche stehen und sie mit grossen Augen anschauen. Die 67-jährige Schweizerin möchte das Frühstücksangebot im Gästehaus "Lei Thar Gone" anpassen. Bis sie realisiert: Es gibt in Yenangyaung, einer Stadt 550 Kilometer nordwestlich von Yangon, gar keine andere. Denn Burmesen essen ohnehin nie Konfitüre. Zum Frühstück gibt es entweder Reis oder Fischsuppe. "Als ich beschloss, 2013 nach Myanmar zu reisen, wusste ich gerade mal, dass dieses Land in Asien liegt. Ich musste die Kultur zuerst kennenlernen", sagt Hubler. Yenangyaung ist von Bagan mit einem Taxi oder mit dem öffentlichen Bus in gut zwei Stunden erreichbar. Gäste ...
 
"Schweizer in Venezuela hatten nicht zu leiden"
Fr, 25 Jan 2019 16:24:00 GMT - Parlamentspräsident Juan Guaidó hat sich diese Woche in Venezuela selbst zum Präsidenten ernannt. Für Pierino Lardi, den Vertreter der Auslandschweizer vor Ort, ist dies Grund zur Hoffnung. Er setzt auf eine professionelle Regierung. Wie stellt sich die Schweiz zur fragilen Situation in Venezuela? Eine offizielle Stellungnahme des Bundes steht noch aus. Am Donnerstag bezog aber der Chef der Amerikas-Abteilung im Berner Aussendepartement, Botschafter Bénédict de Cerjat, über Twitter Stellung: zugunsten des neuen Präsidenten Jan Guaidó. Bénédict de Cerjat ist ehemaliger Schweizer Botschafter in Venezuela. 2016 hatte ihn die linksautokratische Regierung des Landes wegen eines regierungskritischen Tweets zur Persona non grata erklärt. Als unerwünschte Person musste das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen.  swissinfo.ch befragte Pierino Lardi zur aktuellen Situation. Lardi lebt seit zwei Jahrzehnten in Caracas und vertritt Lateinamerika in der Auslandschweizer-Organisation (ASO).
 
Anliegen der Auslandschweizer im Gegenwind
Fr, 25 Jan 2019 11:29:00 GMT - Es war eine sorgfältig ausgewogene Allianz, die am Freitag in Bern die Volksinitiative für ein Moratorium des E-Votings präsentierte. Eröffnet ist aber die Frage: Geht es um einen Marschhalt oder um das Ende dieses Kernanliegens der Auslandschweizer? Die drei Landessprachen waren vertreten, und bis auf die CVP alle Bundesratsparteien, als die Initianten am Freitag in Bern vor die Medien traten ? und etwas war ihnen wichtig: "Wir sind nicht rückwärtsgerichtete altväterische Technologieverhinderer. Die meisten sind aus der IT-Branche."  Das sagte Franz Grüter. Er ist Kopf und Treiber hinter der Initiative "Für eine sichere und vertrauenswürdige Demokratie (E-Voting-Moratorium)". Grüter ist SVP-Nationalrat, IT-Unternehmer und war bis vor kurzem auch Co-Präsident der Parlamentarischen Gruppe Auslandschweizer. Wenig Verständnis für Auslandschweizer Heute zeigt Grüter wenig Verständnis für das langjährige Ur-Anliegen der Auslandschweizer-Organisation. "Ganz am Ende des Tages ...
 
So wird die Schweizerische Nationalbank die Zinsen erhöhen
Fr, 25 Jan 2019 10:50:00 GMT - In der Schweiz mehren sich die Stimmen, welche die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) kritisieren. Insbesondere die Minuszinsen ? ein Mittel für tiefste Krisen ? erscheinen einigen Ökonomen zunehmend widersinnig. Doch eine Zinserhöhung birgt ebenfalls Risiken. Eine ausgefuchste Taktik ist gefragt ? und die gibt es. Die Schweizerische Nationalbank hat 2007 zum letzten Mal die Zinsen erhöht. Und sie wird es wieder tun, voraussichtlich 2020. Die Frage ist aber nicht wann die Zinsen erhöht werden, sondern wie. Denn die kommende Zinserhöhung wird ungleich komplizierter werden als die von 2007. Vor der Finanzkrise von 2008/2009 steuerte die SNB die Zinsen mit Rückkaufs-Vereinbarungen, den sogenannten Repurchase Agreements oder kurz Repos. Weil die Banken strukturell über zu wenig Liquidität verfügten, um ihre Vorschriften betreffend Mindestreserven einzuhalten, mussten sie sich regelmässig Geld von der Nationalbank leihen. Der Preis dafür wurde von der SNB festgelegt.
 
Schweiz sucht mehr Zugang zu China, trotz langsamerem Wachstum
Do, 24 Jan 2019 15:19:00 GMT - Der chinesische Vizepräsident besuchte das Weltwirtschafts-Forum zu einer Zeit, in der sein Land wirtschaftlich nicht mehr so stark wächst und chinesische Investitionen im Ausland zunehmend kritisch betrachtet werden ? so auch in der Schweiz. Gedrückte Stimmung. Ängste. Sorgen. Der chinesische Vizepräsident Wang Qishan, der diese Woche das World Economic Forum (WEF) in Davos besuchte, sollte wohl besser keinen Blick in die Schweizer Zeitungen werfen. "Dunkle Wolken hängen an Chinas Himmel", titelte etwa die Neue Zürcher Zeitung einen Artikel über die Aussichten für die chinesische Wirtschaft. "Chinas Wirtschaft kühlt sich ab, und das bekommt auch der Westen zu spüren", schrieb die Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft. Grosse internationale Marken verzeichneten zurzeit eine Verlangsamung der Verkäufe. Und sogar die Gratiszeitung 20 Minuten berichtete über ungünstige Zukunftsaussichten für die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt. Ein Grund für die gedrückte Stimmung war die ...
 
"Alexia, Kevin & Romain", die Freiheit gegen alle Widerstände
Do, 24 Jan 2019 10:50:00 GMT - Der Schweizer Regisseur Adrien Bordone verfolgte mit seiner Kamera drei Jugendliche auf der Suche nach Autonomie. Für diese jungen Menschen mit Behinderungen ist der Weg ins Erwachsenenalter beschwerlich. "Alexia, Kevin & Romain" läuft am Sonntag im Wettbewerb der Solothurner Filmtage.  "Ich bin 17 Jahre alt, und ich bin ein Jugendlicher. Wenn ich 18 bin, werde ich die Klasse verlassen, und ich werde?" Romain bricht ab. Es ist schwierig, die Frage der Erwachsenen zu beantworten oder ihr gar einen Sinn zu geben. Sie haben ihn gefragt, was er später tun möchte. Der sanfte und heitere Blick des jungen Mannes offenbart die Qualen einer Zukunft, deren Konturen noch unklar sind. Wer ist noch nie auf die unvermeidliche Frage gestossen, der sich alle Jugendlichen auf der Welt stellen müssen? Wer hatte nie Angst vor den entscheidenden Weichenstellungen, die der Übergang zum Erwachsenenalter jedem und jeder auferlegt? Die Befragungen von Alexia, Kevin und Romain, drei jungen ...
 
Die Schweizer Bahnhofsuhr wird 75
Do, 24 Jan 2019 09:43:00 GMT - Sie ist nicht zu übersehen. Die Uhr, die in den Schweizer Bahnhöfen hängt, sieht ganz besonders aus und wurde deshalb zu einem der Symbole des Schweizer Designs. Auch nach 75 Jahren sieht sie noch aus wie neu geboren. Zum ersten Mal tauchte sie 1944 auf. Ihr Erschaffer war Hans Hilfiker, Designer bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Er hatte sich von der Bauhaus-Bewegung inspirieren lassen und entwarf eine Uhr, die einerseits sehr schlicht ist ? keine Zahlen, sondern einfache vertikale Linien ?, andererseits unvergesslich wurde wegen des roten Sekundenzeigers, der mit seiner runden Spitze an die traditionelle Kelle eines Bahnhofsvorstands erinnert. Auch mit 75 Jahren ist die Uhr kein bisschen veraltet. 2012 übernahm Apple das unverwechselbare Design sogar für seine Tablets. Weil dem kalifornischen Unternehmen deswegen ein Prozess drohte, zahlte es den SBB 20 Millionen Franken, um das Recht zur Nutzung des Uhrendesigns zu erhalten. Ein Jahr später verschwand es wieder von ...
 
Die Abstimmungen sind im App-Zeitalter angekommen
Di, 22 Jan 2019 15:00:00 GMT - Die Digitalisierung der direkten Demokratie schreitet voran. Live-Resultate der Abstimmungen in Bund und Kantonen, umfassende Informationen über alle Abstimmungsthemen und Daten aus den Archiven: Das alles ist nun über die neue Smartphone-App "VoteInfo" zugänglich. Alle 26 Kantone und die Eidgenossenschaft haben daran mitgearbeitet: Die neue App "VoteInfo" kann gratis auf Handys mit dem Betriebssystem Android oder iOS heruntergeladen werden. Dank diesem praktischen Instrument können an den Abstimmungs-Sonntagen künftig per Smartphone alle ständig aktualisierten Ergebnisse für jede Vorlage ? von der Schliessung der Urnen mittags um 12 Uhr bis zum Ende der Auszählung aller Stimmzettel ? verfolgt werden. Optionen für Favoriten (zum Beispiel der Wohnkanton) und Push-Nachrichten ermöglichen es, die Ansicht anzupassen und Benachrichtigungen schnell und einfach entsprechend den persönlichen Bedürfnissen zu erhalten. Neue Möglichkeiten Doch "VoteInfo" ist viel mehr als nur eine ...
 
Grosse Abwesende prägen diesjähriges WEF
Di, 22 Jan 2019 07:31:00 GMT - Die internationale Wirtschafts- und Polit-Elite trifft sich am WEF in Davos zu Gesprächen. Im Fokus stehen die Handelskonflikte, die Schuldenlast einzelner Länder, aber auch der Klimawandel. Das alles bedeutet wie immer viel Arbeit für Polizei und Armee, auch wenn dieses Jahr am Treffen in der Schweiz einige sehr glamouröse Gäste fehlen. Ob mit oder ohne Trump und die anderen grossen Namen - der Sicherheitsaufwand am WEF nimmt trotzdem eher zu. Dieses Jahr werden mehr Teilnehmende erwartet ? und dies ist für die Arbeit der Polizei und der Armee relevant.
 
Wohin führt uns die globale Vernetzung?
Mo, 21 Jan 2019 13:00:00 GMT - Themen rund um die vernetzte Welt ? die so genannte "Globalisierung 4.0" ? stehen bei der diesjährigen Ausgabe des Weltwirtschaftsforums in Davos ganz oben auf der Agenda. swissinfo.ch wird diese Woche der Frage nachgehen, was dies für Schweizer Unternehmen und den Platz des Alpenlandes auf der Weltbühne bedeutet. Internationale Interaktionen zwischen Menschen, Unternehmen und Regierungen müssen integrativer und nachhaltiger werden, sagt WEF-Exekutivpräsident Klaus Schwab und fügt hinzu: "Wir müssen uns um die Verlierer kümmern, um die Zurückgelassenen." Für Schwab bietet das Treffen in Davos der Führungselite die Möglichkeit, einmal etwas Abstand zu gewinnen zum Alltag des Krisenmanagements, um Prioritäten zu setzen, künftige Chancen zu nutzen und Bedrohungen zu entschärfen. Doch wie kann die Welt nachhaltigen Fortschritt anstreben, in einer Zeit, in der disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz die Funktionsweise von Volkswirtschaften, Wirtschaft, Gesellschaft und ...
 
Der geschmolzene Schweizer Kernreaktor Marke Eigenbau
Mo, 21 Jan 2019 10:00:00 GMT - Am 21. Januar 1969 ereignete sich in der Schweiz einer der schwersten Atomunfälle der Geschichte. Doch warum blieb der Reaktorunfall von Lucens ohne Folgen? Vor 50 Jahren lief aus einem Atomkraftwerk im waadtländischen Lucens strahlendes Wasser aus Sandfelsen, Männer mit Gasmasken und Kautschukanzügen rannten hektisch herum: Am 21. Januar 1969 brannten die Brennstäbe des ersten selber gebauten Schweizer Atom-Reaktors durch. Die Dekontaminations-Arbeiten dauerten mehr als vier Jahre, 250 Fässer radioaktiv verstrahltes Material warteten auf ihre Entsorgung. Das Ereignis in Lucens rangiert weltweit unter den 20 gefährlichsten Unfällen der Kernenergie ? auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) wird es mit einer 5 eingestuft, Fukushima und Tschernobyl waren eine 7. Lucens blieb aber ohne grösseren Effekt. Auch für den Schlussbericht über die Havarie schien es keine politische Eile zu geben ? er wurde erst ein stolzes Jahrzehnt später, 1979, ...
 
Neue Messe-Termine verunsichern die Uhrmacher
Fr, 18 Jan 2019 14:15:00 GMT - Die Entscheidung der grössten Schweizer Uhrenmessen ? dem Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf und der Baselworld ?, ab dem nächsten Jahr zusammenzuspannen, macht das Leben der Uhrmacher schwieriger. Die Tore des Genfer Uhrensalons SIHH schlossen am Donnerstag mit einem Besucherrekord. Insgesamt 23'000 Besucherinnen und Besucher, 15% mehr als im Vorjahr, interessierten sich für die 29. Ausgabe mit 35 Ausstellern. Hunderte Händler vorwiegend aus asiatischen und europäischen Ländern liessen sich in privaten Räumen, die an die Stände angrenzten, die neuesten Kollektionen vorstellen. Im März werden sie ein zweites Mal in die Schweiz reisen müssen, wenn sie sich auch jene der Baselworld anschauen wollen. Ab 2020 werden die beiden Messen jedoch hintereinander stattfinden: SIHH vom 26. bis 29. April in Genf, Baselworld vom 30. April bis 5. Mai in Basel. Diese neue Regelung gilt bis 2024. ??????? "Wir haben den Dialog mit SIHH gesucht und gemeinsam eine Lösung ...
 
Skifahren in drei Tagen
Fr, 18 Jan 2019 12:19:06 GMT -
 
Wie kommen die Schweizer wieder auf die Ski?
Fr, 18 Jan 2019 12:09:00 GMT - Die Schweiz hat sich immer als eine Nation von Skifahrerinnen und Skifahrern verstanden. Davon zeugen die Erfolge von Beat Feuz, Lara Gut, Pirmin Zurbriggen oder Bernhard Russi im Weltcup. Aber es gibt im Alpenland auch Menschen, die mit der weissen Pracht nichts am Hut haben. Sie verbringen die Winterferien lieber am Strand als in einer weissen Ski-Arena. Schweizer verlernen das Skifahren. Zwischen den Wintern 2008/9 und 2017/18 ist die Anzahl jener Tage, an denen Schweizerinnen und Schweizer auf den Skis standen, um 23% gesunken, also um fast einen Viertel. Dies zeigt ein Bericht von Schweiz Tourismus aus dem letzten Jahr. Dies entspricht einem allgemeinen Trend. Der Schweizer Tourismusforscher Laurent Vanat, der einen jährlichen Bericht über den Schnee- und Bergtourismus publiziert, schreibt: "Der globale westliche Wintersportmarkt verflacht sich. Das zeigt sich jedoch nicht in der Zahl der weltweit aktiven Skifahrer, denn diese wächst aufgrund von wachsenden Märkten wie China".
 
"Brexit führt Grossbritannien in eine Sackgasse"
Do, 17 Jan 2019 15:30:00 GMT - Mit dem Brexit fahre sich Grossbritannien selber an die Wand, sagt der Schweizer Journalist Peter Stäuber. Seine Berichte aus einem geteilten Land wurden kürzlich in einem Buch zusammengefasst. Er zeigt ein "Albion", das dramatisch gespalten ist zwischen einer Elite und ihren Sitzengelassenen. "Der Brexit und die unentwirrbare politische Situation in Grossbritannien sind komplizierte Themen, die man nicht allein auf die Entstehung des rechtsextremen Populismus in den letzten Jahren zurückführen sollte. Eine stagnierende Volkswirtschaft, anhaltende Ungleichheiten und immer wiederkehrende soziale Probleme gehören hier seit langem zum Bild", entmystifiziert Peter Stäuber die Situation auf Anhieb. Als sich das britische Stimmvolk am 23. Juni 2016 für den Brexit ausgesprochen hatte, war der Grossbritannien-Korrespondent der Zürcher Wochenzeitung WOZ und des deutschen Nachrichtenportals "Zeit Online" nicht überrascht. "Ich wachte nicht auf und dachte, dass sich dieses Land dramatisch ...
 
Weniger Zusammenarbeit behindert Bewältigung globaler Risiken
Mi, 16 Jan 2019 16:30:00 GMT - Die Unfähigkeit, kollektive Massnahmen zur Bewältigung dringender schwerer Krisen zu fördern, hat laut dem jüngsten Global Risk Report des Weltwirtschaftsforums ein kritisches Niveau erreicht. Die sich verschlechternden internationalen Beziehungen sind das grösste Hindernis, um gegen die zunehmenden Probleme zu kämpfen, wie etwa eine Verschlechterung der globalen Wirtschaftsaussichten, die teilweise durch geopolitische Spannungen verursacht wird. Das ist das Hauptergebnis des Global Risk Report des Weltwirtschaftsforums (WEF). "Bereits der wirtschaftliche Gegenwind stellt eine Bedrohung für die internationale Zusammenarbeit dar, doch die Bemühungen werden 2019 durch zunehmende geopolitische Spannungen zwischen den Grossmächten weiter gestört", schrieb die Genfer Organisation am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Laut den Experten ist es dringend notwendig, die internationale Zusammenarbeit und aufeinander abgestimmte Aktionen zu erneuern. "Wir verfügen einfach nicht über die ...
 


Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
Rundschreiben Nr. 7/2018 (16.10.2018)
Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
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