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"Die Schweizer nehmen nicht gerne grosse Risiken in Kauf"
Fr, 20 Jul 2018 11:00:00 GMT - In unternehmerischer Hinsicht sind Schweizer traditionell vorsichtig. Gleichwohl gab es in den letzten Jahren einen bedeutenden Zuwachs an Start-up-Unternehmen. Diese jungen Firmen fördern auf internationaler Ebene das Bild einer innovativen Schweiz und schaffen zudem jedes Jahr zahlreiche Arbeitsplätze. swissinfo.ch sprach mit Jordi Montserrat, einem Spezialisten und Berater für Start-ups. Der Unternehmergeist ist in der Schweiz nicht sehr ausgeprägt. Es gibt bereits viele erfolgreiche Unternehmen in jeglicher Grössenordnung, die für Investitionen und junge Diplomanden interessant sind. Gleichwohl lässt sich seit einigen Jahren ein eindrücklicher Zuwachs an neugegründeten Start-up-Unternehmen beobachten. Diese Unternehmen setzten auf innovative Geschäftsideen mit einem hohen Wachstumspotential. Zwischen 2012 und 2017 haben sich die Investitionen in Start-ups praktisch verdreifacht und sich der Schwelle von 1 Milliarde Franken pro Jahr genähert. Diese Entwicklung wird durch die ...
 
"Wir müssen über neue Massnahmen zum Arbeitsmarktschutz nachdenken"
Do, 19 Jul 2018 09:00:00 GMT - Seit 2015 ist der Tessiner Gian-Luca Lardi Zentralpräsident des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV). Im Gespräch mit swissinfo.ch spricht er über die Herausforderungen der Schweizer Baubranche, die Folgen der Digitalisierung und Lohndumping. swissinfo.ch: Die Schweizer Ökonomie ist stark globalisiert. Ist auch die Schweizer Baubranche ein globaler Player? Gian-Luca Lardi: Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg waren Schweizer Baufirmen im Ausland sehr aktiv, auch mit eigenen Arbeitskräften. Aufgrund unserer hohen Löhne ist ein Schweizer Bauunternehmen heute im Ausland nicht mehr konkurrenzfähig, wenn Personal aus der Schweiz eingesetzt wird. Es gibt nur einige wenige Schweizer Unternehmen, die in Europa und darüber hinaus dank ihres spezifischen Know-hows Erfolg haben. swissinfo.ch: In welchen Bereichen können Baufirmen im Ausland konkurrenzfähig sein? Dies funktioniert in sehr spezifischen Arbeitsbereichen, in denen die Schweiz über viel Erfahrung verfügt. Denken wir etwa an ...
 
Schluss mit Spottpreisen für Kaffeebauern
Mo, 16 Jul 2018 09:00:00 GMT - Ein Schweizer hilft nicaraguanischen Bauern, ihren Kaffee so zu verkaufen, damit international tätige Unternehmen wie Starbucks und McDonalds ihn nicht zu Spottpreisen abräumen können.  Wie wenn er einer Frau die Haare aus dem Gesicht streichen würde, schiebt Victor Robelo die Zweige der brusthohen Kaffeepflanze zur Seite. Unter grünen, vollen Blättern erscheint eine Reihe Kaffeekirschen. Die besonders roten Früchte sind reif. Er beisst einen Spalt in die harte Haut und klaubt die weiss-grünliche Frucht heraus. "Das Fruchtfleisch kann man essen", sagt er und schiebt sich die Frucht in den Mund. Das Fruchtfleisch schmeckt überraschend ? süss und erfrischend. Für Kaffee wird es allerdings nicht gebraucht. Dafür reicht die Bohne ? sie ist grün. Sie muss aber erst geröstet werden. "Wir verschiffen die Bohnen oft grün nach Europa, die verschiedenen Länder mögen unterschiedliche Röstungen", erklärt Robelo. Während Skandinavier hellere Röstungen bevorzugen, setzen Südländer auf dunkle ...
 
Als Kiwi auf Zeit den Schweizer Sommer verlängert
So, 15 Jul 2018 09:00:00 GMT - Der 20-jährige Solothurner Oliver Ingold verbrachte die Wintermonate in Neuseeland und war somit Auslandschweizer auf Zeit. Ihn faszinierten die weiten Landschaften und die unkomplizierte Art der Neuseeländer, die "theoretisch alle Einwanderer sind". swissinfo.ch: Sie sind kürzlich in die Schweiz zurückgekehrt. Warum gingen Sie nach Neuseeland? Oliver Ingold: Ich war insgesamt vier Monate lang in Neuseeland; drei Monate in einer Englischschule in Wellington und danach ein Monat auf einem Roadtrip durchs ganze Land. Die weite Reise habe ich Anfang November 2017 angetreten. Die Idee für einen Auslandaufenthalt war bereits während meiner Zeit im Gymnasium entstanden. Als ich mich dann entschied, ein Zwischenjahr nach der Matura einzulegen, war sofort klar, dass ich die Schweiz für ein paar Monate verlassen werde. Meine Wahl fiel auf Neuseeland, da alle, die schon einmal dort waren, so schwärmen und weil ich die weite Reise sonst wohl nie in den Ferien angetreten hätte. Obwohl ich ...
 
"Ich fühlte mich in der Schweiz nie als Ausländer"
So, 15 Jul 2018 09:00:00 GMT - Seit 25 Jahren ist er Grenzgänger. Der 51-jährige Ralf Hilbich fühlt sich an seinem Arbeitsort in der Region Basel bestens integriert. Der Süddeutsche ist dort bei einer renommierten Uhrenmarke mitverantwortlich für die Entwicklung. Ein fester Blick, ein gewinnendes Lächeln, graumelierte, mit Gel gebändigte Locken, ein enges schwarzes Poloshirt und Bluejeans, die eine sorgfältig gepflegte Muskulatur unterstreichen: Ralf Hilbich wirkt mit seinen 51 Jahren sportlich und scheint sich wohl in seiner Haut zu fühlen. "Sobald das Wetter es erlaubt, während etwa 70 bis 80 Tagen pro Jahr, schwinge ich mich auf mein Rennrad, um in die Schweiz zur Arbeit zu fahren", erzählt er in seiner schnellen Ausdrucksweise und mit jenem starken schwäbischen Akzent, der viele Bewohner Baden-Württembergs charakterisiert. Hilbich ist einer der 61'000 Deutschen, die jeden Tag über die Grenze zur Arbeit in verschiedenen Regionen der Schweiz kommen. Seit 17 Jahren arbeitet er für die Uhrenmarke Oris im ...
 
Gewinner und Verlierer gab es auch abseits des Rasens
Fr, 13 Jul 2018 11:46:00 GMT - Vor den letzten Spielen ist klar: Gewinner und Verlierer gab es während der WM auch neben dem Fussballplatz. Und das nicht nur in Russland. Der Fotograf Kostas Maros hat einige von ihnen in Basel getroffen. Die drei Freunde führen die Brauerei BrauBudeBasel, wo sie die Schweizer Spiele live übertragen haben und so einen extra Umsatz machen konnten. Holm, Heim und Labhart interessieren sich auch für Fussball, wenn gerade keine WM stattfindet. Auf die Frage, wer Weltmeister werden soll, geben sie die ironische Antwort: "Nach dem Ausscheiden der Schweiz, schaffen es vielleicht Italien oder Holland", die sich bekanntlich beide nicht für die Endrunde qualifizieren konnten. Sie mögen keine simulierenden Fussballer und auch keine Menschen, die nicht gerne Bier haben. Nora Gysin und ihr Kumpel Tizian Aellig sind fasziniert vom Fanverhalten im Sport. Während der WM können sie dieses Verhalten in ihrem "Vegiman" studieren und gleichzeitig wie wild Bier und Burger verkaufen. Nach ...
 
Grenzgänger: In der Schweiz ungeliebt, in Luxemburg allgemein geschätzt
Fr, 13 Jul 2018 09:00:00 GMT - In Luxemburg ist fast jeder zweite Arbeitnehmer ein Grenzgänger. In der lokalen Bevölkerung löst die massive Präsenz jedoch nur wenig Widerstand aus. Könnte dies ein Beispiel für die Schweiz sein? Erklärungen der Forscherin Isabelle Pigeron. Mit fast 320'000 Menschen, die täglich die Schweizer Grenze überqueren, um hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ist das Land ein Eldorado für Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Zumindest in absoluten Zahlen betrachtet. Doch sieht man genauer hin, zieht ein Land proportional noch mehr Grenzgänger an: Luxemburg. Im kleinsten der Gründerstaaten der Europäischen Union, eingenistet zwischen Deutschland, Belgien und Frankreich, machen Grenzgänger und Grenzgängerinnen ? rund 180'000 Menschen ? 45% der gesamten Arbeitskräfte im Lande aus. Isabelle Pigeron, Spezialistin für Grenzgänger-Fragen an der Universität Luxemburg, gehört selber zum Strom dieser Migranten, die Tag für Tag zur Arbeit in das Grossherzogtum kommen, und entscheidend zu der ...
 
Nationalsender soll sich der Digitalisierung anpassen
Mi, 11 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR soll weiterhin einen umfassenden Service Public anbieten. Der Bundesrat will das heutige Modell nicht auf den Kopf stellen, aber an die digitalen Verhältnisse anpassen. Das Angebot müsse dort sein, wo das Publikum sei ? also auch im Internet, sagte Medienministerin Doris Leuthard am Freitag vor den Medien in Bern. Vor allem junge Menschen wendeten sich zunehmend von den klassischen Medien ab. Das Ziel müsse es sein, sie zu erreichen. Der Service public sei in einer direkten Demokratie besonders wichtig, sagte sie. Mittelfristig will der Bundesrat deshalb das heutige Radio- und Fernsehgesetz in ein Gesetz über elektronische Medien umwandeln. Konkrete Vorschläge wird er laut Leuthard voraussichtlich 2018 vorlegen. Entwicklung zulassen Heute gelten Beschränkungen für die SRG SSR im Internet, damit diese nicht Private konkurriert. Die Herausforderung bestehe darin, dem gebührenfinanzierten Service public ausreichend ...
 
Unter Strom ? wie die Schweiz elektrifiziert wurde
So, 8 Jul 2018 09:00:00 GMT - In der Schweiz setzte die Elektrifizierung sehr früh ein. Das Land ist für Staudämme und Eisenbahnen wie gemacht ? es ist Pionierin. Doch die Entwicklung vor 120 Jahren verläuft keineswegs gleichförmig. Eine kurze Geschichte des Stroms. 1879 nahm das Hotel Engadiner Kulm in St. Moritz erstmals in der Schweiz eine elektrische Beleuchtungsanlage in Betrieb. "Die Oberschicht hat sich auf diese Weise sozial abgegrenzt", sagt Florian Blumer, Autor des Buchs "Wie Baselland Strom bekam", im Gespräch. Der Historiker beschreibt und kommentiert in dem Buch 120 Fotografien zur Elektrifizierung des Kantons Baselland (Reihe "bild.geschichten.bl"). Bis etwa 1910 wies die Schweiz weltweit die höchste Stromproduktion pro Einwohner auf, mit sehr grossen jährlichen Zuwachsraten. Ein Grund dafür lag in der Topographie, sie bot gute Voraussetzungen für den Bau von Flusskraftwerken. Nach 1910 wurde sie von den USA und den skandinavischen Ländern abgelöst. Strom als Sinnbild der Moderne Die ...
 
Weniger Hunger dank Pestiziden?
Fr, 6 Jul 2018 09:00:00 GMT - Beim Einsatz von Pestiziden in Entwicklungsländern scheiden sich die Geister. Was die einen für eine Gefährdung von Mensch und Natur und rücksichtslosen Profit halten, ist für die anderen unumgänglich, um Hunger und Mangelernährung zu bekämpfen. Wie gefährlich Pestizide tatsächlich sind, darüber ist sich die Wissenschaft nicht einig. Exemplarisch dafür steht der Streit um das Herbizid Glyphosat in der Europäische Union (EU). Aus Sicht der einen ist es krebserregend, aus Sicht der anderen nicht. Politische Diskussionen lösten auch die Fusionen grosser Chemiekonzerne wie die Übernahme der Schweizer Syngenta durch die staatliche Chemchina aus. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sprachen von einer "Bedrohung für die Welternährung und die demokratische Gestaltung der Landwirtschaft". Eine Welt Dieser Artikel ist im Magazin "Eine Welt" erschienen. Herausgeberin ist die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza). "Eine Welt" erscheint viermal jährlich, es informiert ...
 
Wie erkennt man Schweizer im Ausland?
Mi, 4 Jul 2018 13:00:00 GMT - Seine eigenen Landsleute erkennt man im Ausland an subtilen, aber typischen Merkmalen: Die Schweizer zum Beispiel an ihren Gore Tex-Wanderhosen oder am behäbigen Englisch. Wer länger im Ausland gelebt hat, kennt dieses lustige Aha-Erlebnis, wenn man seine eigenen Landsleute auf fremden Terrain erkennt. Sei es am Appenzellergurt, am mitgebrachten Ovo-Schokoriegel, am eigentümlichen Akzent oder auch nur an der vertrauten Gangart. Wie erkennt man Schweizer im Ausland? swissinfo.ch ist in Brunnen im Kanton Schwyz auf die Strasse gegangen und hat nachgefragt.
 
Iran und die Schweiz bekräftigen Atomabkommen
Mi, 4 Jul 2018 06:18:00 GMT - Der iranische Präsident Hassan Rohani und Bundespräsident Alain Berset bekräftigten am Dienstag in Bern ihre Absicht, am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten. Rohani befindet sich noch heute Mittwoch in der Schweiz, die als Schutzmacht die konsularischen und diplomatischen Interessen der USA im Iran vertritt. ???????
 
"Wissenschaft ist das Hirn, Fotografie aber das Herz"
So, 1 Jul 2018 09:00:00 GMT - Die Naturfotografin Daisy Gilardini stammt aus dem Tessin und lebt heute in Kanada. Dieses Jahr wurde die 50-Jährige vom Magazin "Canadian Geographic" zur "Photographer-in-residence" (Hausfotografin) erkoren. Die gelernte Buchhalterin fotografiert besonders gerne Tiermotive der Polarregionen. swissinfo.ch: Wann und warum haben Sie die Schweiz verlassen? Daisy Gilardini: Ich habe die Schweiz 2012 für die Liebe verlassen. Ich habe David McEown geheiratet, einen kanadischen Aquarellmaler, und bin nach Kanada ausgewandert. swissinfo.ch: War es eine Reise ohne Rückkehr, oder haben Sie vor, einmal wieder in die Schweiz zurückzukehren? D.G.: Ich liebe die Schweiz, und in meinem Herzen werde ich sie immer als meine Heimat betrachten. Aber Kanada ist auch ein toller Platz zum Leben, besonders für meinen Beruf. Ich bezweifle, dass ich einmal für immer zurückkehren werde. Aber auf meinen jährlichen Besuch verzichte ich nie. Die in diesem Artikel geäusserten Ansichten, unter anderem zum ...
 
SRG stellt Reformprogramm vor
Fr, 29 Jun 2018 06:31:00 GMT - Die SRG SSR, zu der auch swissinfo.ch gehört, startet ein umfangreiches Reformprogramm. Bei Radio und Fernsehen sollen mehrere Sendungen gestrichen und in der SRG SSR bis 2022 insgesamt 250 Stellen abgebaut werden.
 
Kleiderhändler OVS entlässt 1200 Angestellte in der Schweiz
Mi, 27 Jun 2018 06:56:00 GMT - Die Massenentlassung ist Tatsache. Der Kleiderhändler OVS entlässt in der Schweiz alle Mitarbeiter per Ende Juni. Betroffen sind rund 1200 Angestellte, die derzeit noch in den Filialen tätig sind. OVS gliedert sich in eine ganze Reihe von Kleiderhäusern, die aus dem Schweizer Modemarkt verschwunden sind.
 
Drängen neue Zuwanderer die alten in die Arbeitslosigkeit?
Mo, 25 Jun 2018 09:00:00 GMT - Hohe Zuwanderung trotz hoher Arbeitslosigkeit. Das Baugewerbe ist eine von wenigen Branchen in der Schweiz, auf die dies zutrifft, allerdings nur bei niedrig qualifizierten Arbeitskräften. Ob die Einführung der Stellenmeldepflicht ab Juli dieses Jahres Abhilfe schafft oder nur bürokratischen Aufwand, ist in der Branche umstritten. Nach der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 wurden in der Baubranche besonders viele Leute aus dem Ausland angestellt, obwohl überdurchschnittlich viele Arbeitskräfte stellenlos waren. 2016 waren unter dem Begriff "sonstige Berufe im Bauhauptgewerbe" rund 3200 Arbeitskräfte oder 18% arbeitslos gemeldet, während im gleichen Jahr mehr als 6000 Ausländer in diesem Berufszweig eine Stelle erhielten. Deshalb stellt sich die Frage, ob neue Zuwanderer die alten in die Arbeitslosigkeit drängen. Ob dieser Trend immer noch anhält, lässt sich nicht mit Zahlen dokumentieren. Bis März 2018 sank die Arbeitslosenquote in diesen Berufen auf 15,4%. Wie ...
 
"Wer die Stelle behalten will, muss sich anpassen"
Mo, 25 Jun 2018 08:00:00 GMT - (Julie Hunt, swissinfo.ch)   
 
Schweizer Waffen auch für Bürgerkriegs-Länder
Fr, 22 Jun 2018 07:07:00 GMT - Seit längerer Zeit forderte die Schweizer Waffenindustrie flexiblere Regeln für den Export von Kriegsmaterial. Jetzt hat das Parlament die Rufe erhört: Künftig sollen Schweizer Waffen auch in Länder verkauft werden dürfen, in denen Bürgerkrieg herrscht. Der Entscheid fiel aufgrund des Arguments, die Produktionskapazitäten im Schweizer Rüstungsbereich aufrechtzuerhalten. Er führte jedoch zu zahlreichen Bedenken bei Menschenrechts-Organisationen wie auch im Parlament. Letzen September wandten sich rund ein Dutzend Schweizer Waffenproduzenten an die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats (Kantonskammer). Die Firmen forderten eine Aufweichung der Regeln für die Ausfuhr von Kriegsmaterial. Darunter befanden sich Ruag, General Dynamics European Land System - Mowag, Rheinmetall und Thales. Konkret verlangten die Vertreter der Waffenindustrie, dass vor allem defensive Rüstungsgüter künftig auch in Staaten exportiert werden dürfen, in denen ein "interner bewaffneter Konflikt" ...
 
Service Public im Internet als Zankapfel
Fr, 22 Jun 2018 06:20:00 GMT - Dreieinhalb Monate nach der Abstimmung über die "No-Billag"-Initiative hat Bundesrätin Doris Leuthard das neue Mediengesetz präsentiert. Dieses sieht vor, dass SRG als Service-Public-Medium auch programmunabhängige Online-Inhalte publizieren kann. Schon jetzt ist klar, dass dies in der gestern eröffneten Anhörung auf Widerstand stossen wird.
 
Grösster Schweizer Flughafen bläst 70 Kerzen aus
Do, 21 Jun 2018 14:00:00 GMT - Vor 70 Jahren fand die erste Flugbewegung auf dem brandneuen Rollfeld des internationalen Flughafens Zürich statt. Ein Blick zurück auf den Bau des heute grössten Flughafens der Schweiz. Am 14. Juni 1948 fand auf dem Flughafen Zürich-Kloten eine Zeremonie statt. Auf dem Rollfeld wurden vor einem Flugzeug mit der Aufschrift "Swiss Air Lines" Reden gehalten. An jenem Tag wurde die erste Piste des Flughafens mit einer Länge von 1900 Metern offiziell eröffnet, nach zweijährigen Bauarbeiten. Die Grösse des Flughafens war damals recht bescheiden. Erst in verschiedenen Ausbauschritten in den folgenden Jahrzehnten fand er zu seinem heutigen Umfang. Heute ist er der grösste Flughafen der Schweiz ? weit vor Genf-Cointrin. Die Zahlen sprechen für sich: Im Mai 2018 benutzten 2,71 Millionen Passagiere (rund 2 Millionen starteten oder landeten von hier, der Rest befand sich im Transit) den Flughafen Zürich-Kloten. In jenem Monat wurden 24'463 Flugbewegungen registriert und 40'800 Tonnen Waren ...
 
Schweiz hat teuerste Lebensmittel und Getränke in ganz Europa
Do, 21 Jun 2018 12:00:00 GMT - Die Schweiz ist nach Island das zweitteuerste europäische Land für Konsumgüter. Diese liegen 59% über dem Durchschnitt der Europäischen Union. Lebensmittel und alkoholfreie Getränke sind besonders teuer. Das dritte Jahr in Folge war die Schweiz 2017 das teuerste Land Europas für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke (+68% mehr als der EU-Durchschnitt, etwas weniger als 2016). Das zeigen die am Mittwoch veröffentlichten Eurostat-Daten. Platz zwei hinter Island besetzt die Schweiz unter den europäischen Ländern mit Blick auf Bekleidung (+53%). Hotels und Restaurants (+63%) kosteten nur in Island und Norwegen mehr. Der Personenverkehr lag in der Nähe des EU-Durchschnitts. Strom, Gas und andere Brennstoffe waren teurer (+7%), während Unterhaltungselektronik (-5%) und Möbel (-9%) billiger waren als der EU-Durchschnitt. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) betrug 2014 das monatliche Bruttoeinkommen eines einzelnen Schweizer Erwachsenen 6250 Franken. Während die ...
 
"Grosse Unterschiede zwischen Gesetz und Wirklichkeit"
So, 17 Jun 2018 09:00:00 GMT - Wie integriert man sich als Schweizer in Russland? Russische Freunde und vertiefte Kenntnisse von Literatur, Geschichte und Kultur sowie dem Sport des Landes können dabei helfen, sagt der 45-jährige Geschäftsmann Daniel Rehmann, seit 2017 im Auslandschweizer-Parlament als Vertreter der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in Russland. swissinfo.ch: Warum haben Sie Russland als Wohnsitz gewählt? War es zufällig oder geplant? Daniel Rehmann: Das ergab sich aufgrund des Geschäftsaufbaus vor Ort sowie der wissenschaftlichen Weiterausbildung an der Universität in St. Petersburg. Geplant war das nicht. Ich habe auf einer Reise Leute in St. Petersburg kennengelernt, die mir eine Kooperation beim Aufbau eines Geschäfts im Tourismus vorgeschlagen haben. Dies war mein Beginn in St. Petersburg. Es war auch die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in Russland, und es gab viele Geschäftsmöglichkeiten. Also bin ich geblieben und habe mein eigenes kleines Geschäft aufgebaut sowie mich ...
 
USA lockern gegenüber Banken, darunter CS und UBS, die Schrauben
Do, 14 Jun 2018 10:00:00 GMT - Zehn Jahre nach der Subprime-Finanzkrise 2008 machte die US-Regierung einen ersten bedeutenden Schritt in Richtung einer Lockerung der Bankenregulierung. Von dem als Geste gegenüber kleinen und mittelgrossen Banken präsentierten Erlass werden auch Schweizer Finanzinstitute wie die UBS und Credit Suisse profitieren. Ende Mai verabschiedeten der US-Kongress und Präsident Donald Trump den Economic Growth, Regulatory Relief and Consumer Protection Act (Gesetz über Wirtschaftswachstum, regulatorische Lockerung und Konsumentenschutz) mit dem verschiedene Vorgaben des Dodd-Frank-Gesetzes modifiziert werden. Dieses war 2010 von der Regierung unter Barack Obama erlassen worden, um weitere Finanzkrisen zu verhindern. Der neue Erlass war von Seiten der Republikaner eingebracht worden, erhielt aber auch Unterstützung von einer Reihe Abgeordneter der Demokraten. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört eine Änderung der Definition einer "systemrelevanten Bank" (die als "too big to fail" ...
 
Rechts-Vorbeifahren soll erlaubt werden
Do, 14 Jun 2018 06:15:00 GMT - Nach dem Nationalrat (grosse Parlamentskammer) hat auch der Ständerat (kleine Kammer der Kantonsvertreter) beschlossen, dass Rechts-Vorbeifahren auf Autobahnen künftig erlaubt werden soll. Eine entsprechende Motion wurde nun an den Bundesrat (Landesregierung) überwiesen.
 
Postfinance wird nicht zur Bank für Auslandschweizer
Mi, 13 Jun 2018 15:05:00 GMT - ??????? Der Ständerat hat eine Motion abgelehnt, die von der Landesregierung verlangte, dafür zu sorgen, dass die Auslandschweizer Zugang zu den Dienstleistungen der von der Schweizerischen Post kontrollierten Bank erhält. Die Auslandschweizer-Organisation ist enttäuscht, aber entschlossen, ihren Kampf gegen die Diskriminierung der Fünften Schweiz fortzusetzen. Zwar hiess der Nationalrat (grosse Parlamentskammer) die Motion "Postfinance auch für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer" im letzten September mit überwältigender Mehrheit gut, doch weil am Mittwoch die Kantonskammer (Ständerat) diese ablehnte, ist das Thema vorerst vom Tisch. Der Text wurde mit 30 gegen 9 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen abgelehnt. Die Motion hatte gefordert, dass Auslandschweizerinnen und -schweizer zu ähnlichen Konditionen wie in der Schweiz Zugang zu den Dienstleistungen von Postfinance haben, einschliesslich des Kreditkarten-Angebots. Aufgrund der in den letzten zehn Jahren verabschiedeten ...
 
Der parlamentarische Weg zu verantwortungsvollen Unternehmen
Mi, 13 Jun 2018 11:00:00 GMT - Unternehmen mit Sitz in der Schweiz und deren Tochtergesellschaften müssen auch im Ausland Menschenrechte und Umwelt respektieren. Dies fordert die "Konzernverantwortungsinitiative", die von einer breiten Koalition aus NGOs und Gewerkschaften lanciert wurde. Jetzt wird im Parlament ein Gegenvorschlag diskutiert, der die Forderungen der Initiative weitgehend aufgreift. Die Aktivitäten multinationaler Unternehmen stehen seit Jahrzehnten im Fokus der internationalen Presse und Öffentlichkeit, insbesondere im Zusammenhang mit Fällen von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen. Dabei handelt es sich oft um Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, denn die Schweiz weist weltweit die höchste Dichte an multinationalen Unternehmen pro Einwohner auf. Besonders betroffen sind Unternehmen, die Rohstoffe verarbeiten. Die Frage der Konzernverantwortung wird seit Jahrzehnten auch in den Vereinten Nationen diskutiert. Im Jahr 2011 verabschiedete der UNO-Menschenrechtsrat einstimmig die ...
 
Kryptowährungen: Chance oder Risiko für Finanzplatz Schweiz?
Di, 12 Jun 2018 12:00:00 GMT - Der Boom der Kryptowährungs- und Blockchain-Unternehmen sorgt in der Schweiz für Begeisterung, aber auch für Ängste. Dieser revolutionäre Sektor könnte enorme Möglichkeiten eröffnen, aber auch dem Ruf des Finanzplatzes schaden. "Kryptowährungen: Alles, was man nicht über Geld versteht, kombiniert mit allem, was man nicht über Computer versteht." Die Beschreibung des britischen Komikers John Oliver trifft vermutlich für die meisten von uns zu. Bitcoin, Ethereum, Blockchain, Token, Wallet und so weiter: Neue Begriffe, die immer häufiger in den Medien auftauchen, aber für viele unverständlich bleiben. Selbst unter Wirtschafts- und Finanzexperten scheint ein grosses Unverständnis zu herrschen, da völlig gegensätzliche Ansichten über Kryptowährungen geäussert werden. Für die einen sind sie das Zahlungsmittel der Zukunft, für die anderen eine bereits angekündigte Katastrophe. Für den Investor und Milliardär Warren Buffet sind Bitcoins und andere virtuelle Währungen "Rattengift im ...
 
Postauto-Skandal lässt höchste Staatsebenen erzittern
Di, 12 Jun 2018 06:30:00 GMT - Der jahrelange Betrug bei Postauto Schweiz zum Erschleichen von Subventionen in der Höhe von rund 100 Mio. Franken hat Konsequenzen: Nach dem Rücktritt von Post-Konzernchefin Susanne Ruoff wurde nun auch die ganze Geschäftsleitung von Postauto Schweiz freigestellt. Zudem wird ihnen die Entlastung verweigert. Die ersten Reaktionen fielen dennoch verhalten aus. Nun ist es amtlich: Drei externe Untersuchungsberichte bestätigen, dass die Post über viele Jahre hinweg Gewinne verschleierte. Der Zweck: Die Buchhaltung "schwächen", damit das Unternehmen von der öffentlichen Hand Subventionen erhält. Auf diese Weise erschlich sich das Unternehmen, eine Ikone des öffentlichen Verkehrs und des Service Public in der Schweiz, rund 100 Mio. Franken. Die Reaktionen der politischen Parteien blieben am Montag verhalten. Die Grüne Partei und die Sozialdemokraten sehen in dem Skandal eine Folge des Renditedenkens im Service public. "Ein solcher Betrug an der Bevölkerung darf nie mehr vorkommen", ...
 
Grenzgänger ersetzen Touristen auf dem Genfersee
Mo, 11 Jun 2018 14:30:00 GMT - Täglich nutzen rund 2500 Grenzgänger die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft (CGN), um zur Arbeit in der Schweiz zu fahren. Die CGN prüft nach Angaben ihres Generaldirektors Luc-Antoine Baehni die Anschaffung eines zwanzigsten Schiffs sowie neue Strecken, vor allem zwischen Frankreich und Vevey-Montreux. swissinfo.ch: Wie hoch ist der Anteil der Grenzgänger, die täglich mit der CGN fahren, am Gesamtaufkommen ihrer Passagiere? Luc-Antoine Baehni: Die Grenzgänger machen zwei Drittel unserer Passagiere aus: Von 2,3 Millionen sind 1,4 Millionen Grenzgänger. Die Grenzgänger nutzen zum Pendeln drei Verbindungen: Lausanne-Evian, Lausanne-Thonon und Nyon-Yvoire. Letztere ist die Strecke mit dem grössten Wachstum in den vergangenen fünf Jahren (+12,4%). Dies ist mit Abstand unser grösstes Passagiersegment. Vor zehn Jahren waren Touristen die deutliche Mehrheit der CGN-Passagiere. Das hat sich geändert. Deshalb wurde die CGN kantonalisiert. Dass die Waadt, Genf und das Wallis vermehrt ...
 
Erfolgreicher Contexa-Dosierroboter
Mo, 11 Jun 2018 09:00:00 GMT - Genf ist Sitz der beiden grössten Duft- und Aromenhersteller der Welt. Viele besonders innovative KMU sind in den letzten Jahren in diesem Umfeld entstanden. Zum Beispiel Contexa, der Meister der automatischen Flüssigdosierung. Eine Reportage. Im Schatten der imposanten Häuserzeile der Siedlung "Cité du Lignon", mit mehr als einem Kilometer Länge das längste Wohnhaus Europas, steht ein kleines, zweistöckiges Gebäude in blassem Rosa, das auch schon bessere Tage gesehen hat. Darin ist die Genfer Firma Contexa untergebracht. Im Innern arbeiten rund dreissig Mitarbeitende in einem Labyrinth von Büros und Räumlichkeiten, die hauptsächlich für Forschung, Qualitätskontrolle und Kundendienst bestimmt sind. Silicon Valley der Gerüche Die in den 1890er-Jahren entstandene Schweizer Parfumindustrie ist nach wie vor führend in der Herstellung von Aromen und Essenzen ? natürliche, aber vor allem auch synthetische ? für den weltweiten Export. Die beiden grössten multinationalen Unternehmen ...
 
Post-Chefin Susanne Ruoff tritt zurück
Mo, 11 Jun 2018 06:23:00 GMT - Die Geschäftsleiterin des Post-Konzerns stolpert über die Postauto-Affäre: Susanne Ruoff hat per sofort ihren Rücktritt eingereicht. Sie übernehme damit die Gesamtverantwortung für die Vorfälle im Bereich Postauto, heisst es in einer privaten Medienmitteilung von Ruoff. Der Rücktritt erfolgt aufgrund der Untersuchungsberichte, die der Post-Verwaltungsrat im Februar in Auftrag gegeben hatte. Diese liegen der Post inzwischen vor, werden aber erst am Montag publiziert.
 
Vollgeld-Initiative ist deutlich gescheitert
So, 10 Jun 2018 14:40:00 GMT - Die Revolution hat nicht stattgefunden: Die Vollgeld-Initiative ist mit über 75 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt worden. Die Stimmbeteiligung betrug nur 34 Prozent. Die Initianten der Vollgeld-Initiative wollten eine radikale Reform des schweizerischen Währungssystems: Der Bund allein solle Zahlungsmittel schaffen und die Schweizerische Nationalbank solle neu geschaffenes Geld schuldfrei in Umlauf bringen. Doch 75,7 Prozent der Stimmenden sagten Nein zur Vollgeld-Initiative. Das ist deutlicher als in den Umfragen. In der letzten SRG-Trendumfrage lag die Zustimmung zur Initiative bei rund einem Drittel. Die massive Zunahme der Ablehnung im Vergleich zu Umfragen sei nicht unüblich, sagte Lukas Golder von gfs.bern gegenüber SRF. Nein aus allen Kantonen Rund 442'400 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, rund 1'379'500 stimmten Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei ungewöhnlich tiefen 34 Prozent.  Das Ständemehr war nie in Reichweite: Genf sagte mit knapp 60 ...
 
Geldspielgesetz wird klar angenommen
So, 10 Jun 2018 14:15:00 GMT - Schweizer Casinos dürfen künftig Online-Geldspiele anbieten. Das Stimmvolk hat das neue Geldspielgesetz am Sonntag überaus deutlich angenommen: 72,9 Prozent stimmten Ja. Insgesamt rund 1'326'000 Personen nahmen das Gesetz an, rund 492'200 Personen stimmten Nein. Die deutlichste Zustimmung verzeichneten die Westschweizer Kantone und das Tessin. An der Spitze lag der Kanton Waadt mit 88,3% Ja-Stimmen, gefolgt von den Kantonen Neuenburg mit 85,3, Genf mit 83,9, Jura mit 83,2 und Tessin mit 82,1%. Am tiefsten war die Zustimmung im Kanton Solothurn mit 63,5% Ja-Stimmen, gefolgt von den Kantonen Schwyz mit 64,1%, Schaffhausen mit 64,2%, Zürich mit 65,9% und Aargau mit 67,4%. Zufriedene Regierung Lächelnde Gesichter gab es an der Pressekonferenz des Bundesrats (Landesregierung). Justizministerin Simonetta Sommaruga wertete das deutliche Resultat als klaren Wunsch des Stimmvolks: "Wenn in der Schweiz um Geld gespielt wird, soll sichergestellt werden, dass alle davon profitieren und ...
 
Walliser versenken Träume von Olympia in der Schweiz
So, 10 Jun 2018 12:21:00 GMT - Nein zur Olympiakandidatur "Sion 2026" im Wallis, Nein in Nidwalden zum Wellenberg als Reservestandort für ein Atommüll-Endlager, Nein zu einem neuen Nationalpark im Tessin: Dies der Ausgang von Abstimmungen in Kantonen und Gemeinden mit schweizweiter Ausstrahlung. Im Wallis haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit 54% Nein gesagt zur finanziellen Beteiligung ihres Kantons an einer Kandidatur "Sion 2026". Damit haben die Zweifel am Grossprojekt an der Urne überwogen. Überdimensioniert, drohendes, nicht absehbares Defizit zu Lasten der Steuerzahler und fehlende Nachhaltigkeit: Dies waren die Argumente der Gegner. Zugpferde zogen nicht Die Befürworter konnten zwar auf prominente Unterstützung zählen, u. a. von Skilegende Pirmin Zurbriggen und von Ramon Zenhäusern, dem Vize-Olympiasieger im Slalom vom Februar von Pyeongchang. Doch haben auch die Ski-Kanonen die Skepsis ihrer Mitbürger nicht zu zerstreuen vermocht. Weil der Schweizer Sportminister Guy Parmelin ein Ja ...
 
Vollgeldinitiative vor schwierigem Abstimmungstag
Sa, 9 Jun 2018 15:00:00 GMT - ??????? Zwei Vorlagen, zweimal geht es um Geld. Sehr viel Geld sogar, nämlich Milliarden von Schweizer Franken. Die Initianten der Vollgeldinitiative wollen das Geldsystem revolutionieren, der Bund möchte mit seinem neuen Geldspielgesetz ausländische Online-Casinos und -Wettbüros aussperren. Es ist eine Volksinitiative im ursprünglichen Sinn: Urheber der Vollgeldinitiative ist eine kleine Gruppe von Ökonomen, Finanzexperten und Unternehmern von ausserhalb der parlamentarischen Vertretung.  Das Volksrecht der Volksinitiative gibt ihnen die Möglichkeit, ihre idealistische Forderung in der ganzen Schweiz zur Debatte zu stellen - direkte Demokratie nach Schweizer Art. Das hat auch seinen Preis: Ihre Initiative "Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!" wird von allen wichtigen Akteuren abgelehnt: Regierung, Parlament und sämtlichen vier Parteien, die in der Schweizer Regierung vertreten sind. Und das entschieden. Für einmal hielt sich sogar die ...
 
Klick! Das Geräusch des Todes
Sa, 9 Jun 2018 09:00:00 GMT - Kathrin Hirsbrunner, die erste und bisher einzige professionelle Feldmauserin der Schweiz, hat bereits  90'000 Mäuse zur Strecke gebracht. Sie erledigt Wühlmaus-Populationen, die von Obst-, Gemüse- und Landwirtschaftsbauern gefürchtet sind und ganze Ernten vernichten können. Auch Flughäfen und die Fifa nehmen ihre Arbeit in Anspruch. Die gelernte Bildhauerin arbeitete als Arbeitsagogin in einem Sozialwerk. Sie brauchte einen Tapetenwechsel und wünschte sich eine neue Tätigkeit, bei der sie selbständig, an der frischen Luft und mit viel Bewegung arbeiten konnte. Im Jahr 2003 wurde ein Dokumentarfilm über den letzten, kürzlich verstorbenen Feldmauser gezeigt. Kathrin Hirsbrunner war klar: "Wenn der Letzte gestorben ist, dann werde ich wieder die Erste sein." Autodidaktisch erlernte sie das Handwerk als professionelle Mäusefängerin. Nach ein paar Monaten und einigen tausend erlegten Feldmäusen bot sie ihre Dienste an und lebt seither, jedoch bescheiden, von der Mauserei. Laut ...
 
Weniger ist mehr: Roboter dosiert Einsatz von Pestiziden
Fr, 8 Jun 2018 13:00:00 GMT - Eine Landwirtschaft ohne Pestizide? Nur wenige Bauern glauben daran. Es gilt aber die Gifte möglichst sparsam einzusetzen. Genau das tut ein neuer Roboter. Galmiz: Der Ort liegt im Herzen des Seelandes, einer Region, in der die Kantone Freiburg, Waadt und Bern aufeinandertreffen. Das ehemalige Sumpfgebiet ist heute der Gemüsegarten der Schweiz. Ein Viertel des im Inland produzierten Gemüses stammt von dort. Ungewöhnlich viele Personen befinden sich heute auf einem der Salatfelder von Thomas Wyssa: Neben Fach- und Lokaljournalisten stehen Vertreter des Verbands Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) und anderer Produzenten sowie der Forschungsinstitute Agroscope (Bund), Grangeneuve (Kantone) und FiBL für biologische Landwirtschaft zwischen den Salatköpfen. Der Traktor, zwischen dessen Rädern vier Reihen Salatköpfen liegen, ist mit einer in der Schweiz noch wenig bekannten Maschine ausgestattet. Aus den Niederlanden stammend, ist dieser Unkrautvernichter eine der Lösungen der ...
 
Die Maschine, die Salate verwöhnt
Fr, 8 Jun 2018 13:00:00 GMT -
 
Passen Firmenbesteuerung und Rentenreform wirklich zusammen?
Do, 7 Jun 2018 14:37:00 GMT - Die kleine Kammer des Schweizerischen Parlaments will die Unternehmenssteuer-Reform an die Finanzierung der Renten koppeln. Praktisch alle Parteien unterstützen diesen Kompromiss ? wenn auch mit wenig Begeisterung. Nur die Rechtskonservativen erachten dieses Paket als zu riskant. Der Ständerat hat beschlossen, das Schicksal zweier Dossiers zu verknüpfen, die beide 2017 vor dem Stimmvolk Schiffbruch erlitten haben: die Unternehmenssteuer-Reform III (USR III) und die Altersvorsorge 2020 (AV2020). Am Donnerstag hat der Ständerat das Steuervorlage 17 (SV17) genannte Projekt mit 34 gegen fünf Stimmen angenommen. Mit dieser neuartigen Lösung soll die Schweiz trotz der Ablehnung der USR III doch noch die neuen internationalen Standards zur Unternehmensbesteuerung einhalten. Der Entwurf sieht die Abschaffung der von der Europäischen Union und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geforderten Steuervergünstigungen für ausländische Unternehmen vor. ...
 
Die grosse Rückkehr Charlie Chaplins nach China
Do, 7 Jun 2018 12:00:00 GMT - "Charlie Chaplin, A Vision": In Shanghai zeigt das Yuz Museum eine grosse Ausstellung über Leben und Werk des wohl grössten Komikers, Schauspielers und Regisseurs. Wichtige Fotografien, Filmausschnitte und Plakate stammen aus der Schweiz: aus dem Musée de L'Elysée in Lausanne und der Schweizer Cinémathèque. "Mit welchen Augen sieht Charlie Chaplin die Welt?" Das Musée de l'Elysée in Lausanne hat das Thema der Ausstellung zu Charlie Chaplin aus dieser Frage der russischen Filmikone Sergej Eisenstein heraus entwickelt. Das Resultat ist nun im Yuz Museum in Shanghai zu sehen. "Vor drei Jahren besuchte uns Budi Tek, der 2014 das Yuz-Museum Yuz gegründet hatte", sagt Elysée-Direktorin Tatiana Franck. "Er entdeckte unser Chaplin-Archiv und war von der Fotosammlung so begeistert, dass er uns bat, eine Ausstellung für sein Museum in Shanghai einzurichten. So fing alles an." Tatiana Franck, welche die Ausstellung in China mit-kuratiert hat, wollte ihren Charlie-Chaplin-Schatz ...
 
Schweizer haben es bei Investitionen in China schwer
Do, 7 Jun 2018 06:32:00 GMT - Während es für chinesische Unternehmen einfach ist, milliardenschwere Firmen in der Schweiz zu übernehmen, ist es für Schweizer Firmen in China schwieriger. Der Ständerat hat heute bekräftigt, dass er die Hürden für die Übernahme von Schweizer Firmen erhöhen will. "10vor10" hat einen Unternehmer bei Verhandlungen in China begleitet.
 


Einladung Generalversammlung 2018
Entwurf neue Satzung
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt 2018
Rundschreiben Nr. 3/2018 (13.02.2018)
Jahresprogramm 2018
Rundschreiben Nr. 1/2018 (18.12.2017)
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