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Das erste Nein gegen Schwarzenbachs "Überfremdungs-Initiative"
Do, 4 Jun 2020 09:00:00 GMT - Am 7. Juni 1970 stimmten die Schweizer über eine Volksinitiative ab, die eine Begrenzung des Ausländeranteils auf 10% der Bevölkerung forderte. Die Initiative ? nach dem Namen des Initianten meist "Schwarzenbach-Initiative" genannt ? konnte nur in sieben Kantonen überzeugen und wurde mit 54% Nein-Stimmen abgelehnt. Doch der Feldzug gegen die so genannte Überfremdung blieb nicht ohne Folgen. James Schwarzenbach (1911-1994) war der Sohn eines Textilfabrikanten. Er wuchs in einer grossbürgerlichen Familie in Zürich auf, wurde von einem Hauslehrer unterrichtet, absolvierte die Matura in einem Engadiner Internat und promovierte in Freiburg in Geschichte. Schwarzenbach war Inhaber eines Verlagshauses mit katholischer Ausrichtung. Der Protestant war während seines Studiums zum Katholizismus konvertiert. 1967 wurde er für die Bewegung "Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat" in den Nationalrat (grosse Parlamentskammer) gewählt. Er machte sich und die konservative ...
 
Post lanciert nochmals ihr E-Voting-System und erntet Kritik
Mi, 3 Jun 2020 11:00:00 GMT - Das für Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen so wichtige E-Voting wird derzeit kontrovers diskutiert. Im Zentrum der Kritik steht die Schweizerische Post. Sie hat das seit letztem Jahr wegen gravierender Mängel suspendierte E-Voting-System von der spanischen Scytl übernommen, um es unabhängig von ihrem ehemaligen Technologiepartner weiterzuentwickeln. Letzterer ist inzwischen bankrott. Die Transaktion wurde am 17. Mai vom Zürcher Sonntagsblick aufgedeckt. Die Zeitung hatte die Post um Aufklärung gebeten, nachdem aus Barcelona bekannt wurde, dass Scytl ein Konkursverfahren eingeleitet hatte. Der Preis wird absolut vertraulich behandelt. Die Post hatte bereits Ende Sommer 2019 beschlossen, das von ihr zuvor in Zusammenarbeit mit Scytl vorgeschlagene E-Voting-System in Eigenregie weiterzuentwickeln. Nach mehrmonatigen Verhandlungen habe sie die Rechte am Quellcode erworben, wie der Sprecher des gelben Riesen Oliver Flüeler in einer schriftlichen Antwort an swissinfo.ch mitteilte.
 
Happy End für Schweizer Kinos?
Mi, 3 Jun 2020 06:39:00 GMT - Kinos dürfen ab dem 6. Juni wieder öffnen. Die Besitzer fragen sich nun, ob und wie sie dies tun sollen. Und ob überhaupt jemand ins Kino kommen wird. Eine Schweizer Kinobetreiberin spricht über das psychologische Drama, mit dem die Branche konfrontiert ist, seit am 16. März Kinos und Theater geschlossen werden mussten. "Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren wir alle erleichtert, denn die Tage vor dem Lockdown waren wegen der Ungewissheit sehr schwierig gewesen", sagt Edna Epelbaum, Präsidentin des Schweizerischen Kinoverbands. Sie bezieht sich auf den Entscheid der Regierung, die "ausserordentliche Lage" auszurufen und das öffentliche Leben praktisch stillzulegen, um die weitere Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. "Zuvor hatte jeder Kanton für sich selbst entschieden. Dies machte es für unsere Branche, in der alle von nationalen und internationalen Filmstarts abhängig sind, sehr schwierig. So war zu einem bestimmten Zeitpunkt, am Sonntagabend [15. März, N.d.R.], die Hälfte ...
 
"In der Schweiz zeigt man nicht, dass es einem finanziell nicht gut geht"
Di, 2 Jun 2020 12:00:00 GMT - Ein Schweizer Paar organisiert auf Facebook private Hilfe für Menschen, die am Existenzminimum leben. Helfer verschenken Kleider, laden armutsbetroffene Familien in den Zoo ein oder gehen mit ihnen Lebensmittel einkaufen. Diese Art der Direkthilfe kommt in der Deutschschweiz gut an. Alles begann mit der Liebe. Nachdem Fabienne sich selbst aus den Schulden befreit hatte, wollte sie 2017 eine Selbsthilfegruppe für Verschuldete gründen. Auf Facebook schrieb sie den Administrator der Gruppe "Leben am Existenzminimum" an ? Alessandro Menna. Diesem gefiel die Idee einer Selbsthilfegruppe, also trafen sie sich mehrmals zum Austausch. "Nebenbei merkten wir, dass wir uns mögen", sagt Fabienne lachend. Inzwischen sind die beiden verheiratet. Und ihr Engagement haben sie ausgebaut: Sie gründeten den Verein Siidefade, der Armutsbetroffenen eine nachhaltige Unterstützung im Kampf aus der Armut bieten will. Eines der Ziele ist laut Website:  "Egal woher ein Hilferuf kommt, sofort jemanden vor ...
 
Was ist der Ausweg aus der alternativlosen Geldpolitik?
Di, 2 Jun 2020 10:00:00 GMT - Jan-Egbert Sturm (KOF/ETH) ist der renommierteste Konjunkturprognostiker der Schweiz. Mit zwei Kollegen präsentierte er vor zwei Wochen einen kreativen Ausweg aus der vermeintlich alternativlosen Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank. Im Geldcast (Spotify, iTunes) spricht er über die Wirtschaftsaussichten für die Schweiz, die bisherige Krisenpolitik der Notenbank und seine innovative Politikempfehlung. Das Gespräch führt der Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg. Mehr davon? Abonnieren Sie den Podcast auf Spotify oder iTunes. Folgen Sie Fabio Canetg auf Twitter, Facebook, Linkedin, oder Instagram.
 
"Der Anfang in Ecuador war hart"
Di, 2 Jun 2020 08:30:00 GMT - In Ecuador hat die Baslerin Heidi Burri vor 30 Jahren eine neue Heimat gefunden. Das Grundstück nahe der Hauptstadt Quito ist für sie und ihre Familie inzwischen zum Paradies geworden. Ein Hausbesuch. Das moderne, sonnendurchflutete Haus mit Dachterrasse, auf der Heidi, mit Blick in das grüne Tal, ihre Yogaübungen macht, hat nichts Schweizerisches an sich. Aber da sind der alte Obstteller, auf dem nun ecuadorianische Bananen liegen, der schon etwas angeschlagene Milchkrug und das von ihrer Grossmutter gehäkelte Spitzendeckchen. Alles aus der Schweiz. Im Hochland Ecuadors, im ländlichen Stadtviertel Chiviqui, eine halbe Stunde vom Zentrum der Hauptstadt Quito, empfängt uns Heidi Burri barfuss und gut gelaunt am Eingang ihres grossen Grundstücks. Sie teilt dieses mit ihren beiden erwachsenen Kindern, ihrem Schwiegersohn und drei Enkelkindern. Heidi Burri (69) arbeitete bis 40 in Basel als Lehrerin und Heilpädagogin. 1991 kam sie mit ihrem Lebensgefährten und den beiden Kindern ...
 
Wie Nahrungsmittel der Zukunft entstehen
Mo, 1 Jun 2020 09:00:00 GMT - Klimaveränderungen und ethische Bedenken erfordern neue Nahrungsmittel und Verfahren. Auch in der Schweiz spriessen die Produkte: von Fleischersatz auf Basis von Erbsenprotein über ein Superfood-Pulver, das aus Wasserlinsen gewonnen wird, bis hin zu einem Anbausystem, das keine Erde und kaum Wasser benötigt. Der Mensch wählt sein Essen mit Bedacht und stellt zunehmend sicher, dass die Lebensmittel, die er konsumiert, gesund sind, umweltgerecht und ethisch produziert werden. Das Umdenken eröffnet neue Märkte und Möglichkeiten für die Produzenten. Die Schweiz erweist sich dabei als fruchtbarer Boden. Vieles klingt erst einmal unglaublich. So auch der Poulet-Ersatz, der vom jungen Team der Planted AG in Zürich hergestellt wird, einem Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH). Bevor ich die Mitgründer Pascal Bieri und Lukas Böni traf, ging ich in ein Zürcher Café, um ihr Produkt zu testen. Ich ass das pflanzliche Hühnchen in einer Salatmischung mit Kohl, Karotten, ...
 
Nur wenige Betrügereien mit zinslosen Covid-19-Krediten
Fr, 29 Mai 2020 15:00:00 GMT - Nur ein verschwindend kleiner Anteil aller Kreditanträge von Unternehmen in der Corona-Krise sind betrügerischer Natur: Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schätzt den Anteil auf weniger als 0,1% von insgesamt 125'000 Anträgen. Die Ermittlungsbehörden befürchten hingegen viele noch unentdeckte Betrugsfälle. Beide Behörden sind sich einig, "dass Betrüger nicht ungestraft davonkommen dürfen". Ohne Liquidität läuft ein Unternehmen Gefahr, Konkurs zu gehen. Niemand weiss dies besser, als die vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz. Das Land zählt 590'000 KMU, die 4,5 Millionen Personen beschäftigen. Von diesen wiederum sind 530'000 so genannte Mikrounternehmen. Sie beschäftigen maximal neun Mitarbeiter. Sie sind das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Für die Schweizer Regierung (Bundesrat) war es daher eine absolute Priorität, einen Konkurs dieser Firmen in Folge der Corona-Krise zu vermeiden und die wirtschaftliche Stabilität des Landes zu sichern. ...
 
Wie der Schweizer Bundesanwalt an der FIFA scheiterte
Do, 28 Mai 2020 12:00:00 GMT - Gegen den Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber ist ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet worden, wegen seinen geheimen Treffen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in einer Reihe von Korruptionsfällen in Zusammenhang mit der FIFA. Eine Übersicht. Der Anfang der Geschichte Der Schweizer Teil der Untersuchungen gegen die FIFA beginnt mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, über die weltweit berichtet wird: Am 27. Mai 2015 führt die Polizei eine Razzia im Hotel Baur au Lac in Zürich durch und nimmt dabei sieben Funktionäre der FIFA und ihr angeschlossener Organisationen fest. Die Schweizer Justiz handelt auf Ersuchen der US-Behörden, die diese Personen verdächtigen, seit den 1990er-Jahren Bestechungsgelder und Provisionen angenommen zu haben. Die Bundesanwaltschaft (BA) hatte am 10. März 2015 aber auch ein eigenes Strafverfahren eröffnet, wegen Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Geldwäscherei. Sie vermutet, dass es bei den ...
 
Schweizer Software entlastet Bestellungen von unnötigen Kosten
Di, 26 Mai 2020 11:30:00 GMT - Unternehmen, deren Auftrags- und Lagerhaltungskosten explodieren, können diese dank einer von einem Start-up-Unternehmen in Lausanne entwickelten Software rationalisieren. Die künstliche Intelligenz hilft dabei, zu bestimmen, wann und in welchen Mengen Bestellungen aufgegeben werden sollen. Das Start-up-Unternehmen GenLots will schweizerischen und internationalen Unternehmen eine Software zur Verfügung stellen, die laut eigenen Angaben erhebliche Einsparungen ermöglichen kann, indem sie Warenbestellungen profitabel macht. Ein multinationales Unternehmen, den Pharmakonzern Merck GKaA (ehemals Merck-Serono), konnte GenLots bereits überzeugen. "Dies ist der erste Kunde, der uns sein Vertrauen geschenkt hat", erklärt Matthieu Dumont, Sprecher des jungen Unternehmens, das seinen Sitz im Innovationspark der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hat. Das Start-up beschäftigt rund zehn Mitarbeitende und hofft, etwa 400 Unternehmen aus dem Industriesektor von der ...
 
Aufholjagd des Velos mit Corona-Rückenwind
Mo, 25 Mai 2020 09:52:00 GMT - Die Pandemie hinterlässt Spuren in der Schweizer Mobilität. Am stärksten ist die Nutzung des öffentlichen Verkehrs eingebrochen. Das Velo hingegen nimmt Fahrt auf. Wie lange dies anhält, hängt von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. In seinen fast vierzig Jahren Erfahrung als Inhaber eines Veloladens in der Agglomeration Bern hat er so etwas noch nie erlebt: "Es ist beeindruckend, dass so viele Leute im Dorf plötzlich ein Velo-Bedürfnis haben, die jahrelang nicht mehr auf zwei Rädern unterwegs waren", sagt Ernst Leuthold. "Ein gutes Gefühl! Mancher Kunde ist dankbar, dass wir sein altes Velo, das eine halbe Ewigkeit nicht mehr aus dem Keller geholt wurde, wieder fahrtüchtig machen." Er und seine zwei Mitarbeiter seien an die Grenze der Reparaturkapazitäten gelangt. Weil das Geschäft wegen der Ansteckungsgefahr acht Wochen lang geschlossen blieb, gingen aber die Verkäufe von Velos und Velo-Zubehör ? nur noch per Internet ? markant zurück. "Seitdem es wieder offen ist, ...
 
Die Spannung vor dem ersten Ton
So, 24 Mai 2020 09:00:00 GMT - Üben im Berliner Wohnzimmer statt Konzerte in St. Petersburg: Der international gefragte Harfenist Joel von Lerber ist dennoch optimistisch, bald wieder vor Publikum auftreten zu können. Sein Kalender für dieses Jahr war mit zahlreichen Engagements gefüllt. Dann erwischte die Corona-Pandemie den 28-jährigen Schweizer Musiker im vollen Lauf. Statt auf der Bühne zu musizieren, joggt Joel von Lerber nun durch den Berliner Tiergarten oder übt in seiner Wohnung neue Stücke ein. Der Harfenist lebt seit fünf Jahren in der deutschen Metropole und hofft sehnsüchtig darauf, dass der Konzertbetrieb im Laufe des Sommers wieder langsam anlaufen möge: Weil er damit als Musiker seinen Lebensunterhalt verdient, aber mindestens so wichtig: Weil er die Musik liebt und die Energie im Konzertsaal schmerzlich vermisst. Eine Reihe seiner Auftritte, darunter Konzerte in der Schweiz, wurden in das kommende Jahr verschoben und immerhin nicht gänzlich gestrichen. So ist sein Kalender für das Jahr 2021 ...
 
Emma Hodcroft: Die Virenversteherin
Mo, 18 Mai 2020 12:00:00 GMT - Die Biologin Emma Hodcroft geht den Mutationen des Coronavirus nach. Und sie kämpft öffentlich darum, dass die Medien korrekt und verständlich berichten. Ihr Name war so ziemlich überall zu lesen: im Computermagazin Wired, im Boston Globe und in der NZZ, aber auch in der Aargauer Zeitung, im Blick und sogar auf der News-Plattform Nau. Das ist erstaunlich, denn Emma Hodcroft, die an der Universität Basel tätig ist und amerikanisch-britische Wurzeln hat, erforscht komplexe Dinge: Sie zeichnet die Mutationen des Coronavirus Sars-CoV-2 in Echtzeit nach. Mit ihrem offenen Kommunikationsstil ist sie in der Pandemiezeit neben offiziellen Fachleuten zu einem der Gesichter der Wissenschaft geworden. «Dass die lokalen Medien über mich berichteten, hat mich berührt. Ich spürte als Ausländerin Akzeptanz und Wertschätzung», sagt sie. Doch Medien machen leider auch Fehler: «Eine falsche Behauptung ist etwa, dass Sars-CoV-2-Typen mit unterschiedlichen epidemiologische Eigenschaften existieren, ...
 
Die Schweiz könnte in Ethikfragen den Ton angeben
Mo, 18 Mai 2020 09:00:00 GMT - Aufkeimende Technologien wie künstliche Intelligenz sind nicht reguliert, und es fehlen internationale Standards. Die Schweiz als Demokratie-Vorbild und starker Forschungsstandort könnte im Bereich KI-Ethik eine Vorreiterrolle übernehmen. "Künstliche Intelligenz ist entweder das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit jemals passieren wird", sagte einst der bekannte Astrophysiker Stephen Hawking. Seine Aussage zeigt, wie kontrovers selbst in der Wissenschaft das Thema KI diskutiert wird. Viele Menschen fragen sich, welche Rolle schlaue Computersysteme in Zukunft spielen werden und fordern Schutz und Transparenz. Eine von der Europäischen Kommission eingesetzte Expertengruppe legte Ende 2018 Ethik-Leitlinien vor. Bisher fehlt jedoch eine weltweite Strategie, welche Grundsätze und Regeln hinsichtlich Transparenz, Datenschutz, Fairness und Rechte in Bezug auf künstliche Intelligenz definiert. In der Schweiz ist das Thema auch aktuell, und der Bundesrat beteiligt sich an ...
 
Wo Grenzen zwischen der Schweiz und Italien zerfliessen
So, 17 Mai 2020 09:00:00 GMT - Durch das Abschmelzen der Alpengletscher aufgrund der Klimaaufheizung ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien ständig in Bewegung. Auf den Gipfeln der Berge macht es nur wenige Meter Unterschied aus. Trotzdem kann es zu Konflikten führen. Im Alpenraum folgen die Grenzen natürlichen Gegebenheiten, vor allem Wasserscheidelinien, die felsigen Kreten und Gletscherkämmen entlangführen. Grenzmarkierungen sind selten. Am ehesten trifft man sie zum Beispiel auf Pässen an. "In den Alpen werden die Grenzen durch die Fliessrichtung des Wassers bestimmt", sagt Alain Wicht, Verantwortlicher für die Landesgrenzen beim Bundesamt für Landestopografie swisstopo. Aufgrund der globalen Erwärmung und des Abschmelzens von Eis und Schnee können sich die Wasserscheide-Linien jedoch verschieben. Und wenn sich die Natur verändert, "müssen Grenzen angepasst werden", sagt Wicht. + Mit Kunstschnee die Alpengletscher retten Das Konzept der "mobilen Grenzen" wurde auch in einem 2008 von der ...
 
Wie der Flughafen Genf der Stadt zum Aufschwung verhalf
Sa, 16 Mai 2020 09:00:00 GMT - Es ist der 23. September 1920, 10:20 Uhr morgens. Der Schweizer Pilot Edgar Primault setzt seine Haefeli DH-3 auf ein holpriges Feld nördlich von Genf auf. Die Landung markiert die offizielle Einweihung des Flughafens Genf Cointrin. Ein Jahrhundert später befindet sich dort das zweitwichtigste Luftfahrt-Drehkreuz der Schweiz. Doch wie die meisten Flughäfen der Welt steht Cointrin derzeit inmitten der Coronavirus-Pandemie still und sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Eine einfache Graspiste mit einem Verwaltungsgebäude, einem Café und einem Schlaftrakt für Piloten. Daraus wurde im Verlauf eines Jahrhunderts ein weitläufiger internationaler Flughafen. Ein neues Buch gibt nun einen Überblick über die wichtigsten Phasen der Entwicklung des Flughafens Genf Cointrin. Die Westschweiz mischte früh in der Luftfahrt mit. Bereits anfangs der 1900er-Jahre erweckten tollkühne Männer in fliegenden Kisten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ? vor allem im benachbarten Frankreich. In ...
 
Schweiz ist aufgefordert, mehr Schulden zu machen, um die Wirtschaft zu stützen
Fr, 15 Mai 2020 13:30:00 GMT - Die Coronavirus-Krise könnte ein Loch von mehreren Dutzend Milliarden Franken in die Bundeskasse reissen. Ein enormer Verlust, den die Schweiz aber dank eines im internationalen Vergleich sehr umsichtigen Umgangs mit ihren öffentlichen Mitteln leicht ausgleichen kann. Steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Steuereinnahmen, kostspielige Unterstützungspläne für die am stärksten betroffenen Wirtschaftssektoren: Die Coronavirus-Krise dürfte die öffentlichen Kassen sehr viel Geld kosten, in der Schweiz wie auch im Ausland. Ende April präsentierte Finanzminister Ueli Maurer eine erste Schätzung: Die Verluste in diesem Jahr könnten sich auf rund 80 Milliarden Franken belaufen, was in etwa einem Jahresbudget des Bundes entspricht. Gegenwärtig geht es nicht darum, die Steuern zu erhöhen oder die öffentlichen Ausgaben zu kürzen ? beide Schritte könnten die für nächstes Jahr erhoffte Erholung des Wirtschaftswachstums dämpfen. "Eine Erhöhung der Steuern würde die Situation für Unternehmen und ...
 
"Für Fleiss und Gehorsam gibt es Maschinen"
Fr, 15 Mai 2020 07:58:00 GMT - Können Sie sich eine Gesellschaft vorstellen, welche die Existenz jedes Menschen ohne Wenn und Aber sichert? Daniel Häni kann das, und wie. Sein halbes Leben lang legt sich der Basler Unternehmer für ein bedingungsloses Grundeinkommen ins Zeug. Die Corona-Krise gibt neuen Schub. Derzeit taucht der Begriff des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in den politischen Debatten wieder häufiger auf. Und Häni fragt sich, ob die Zeit für eine neue Abstimmung gekommen sei. Er hofft, dass sich aus einem Gespräch mit Parlamentariern von Ende April eine "parteiübergreifende Plattform zum Grundeinkommen" entwickelt. Soziale Sicherheit in der Schweiz Die Schweiz lässt niemanden verelenden. Hierzulande kommt die Allgemeinheit für alle auf, die nicht selbst für sich sorgen können. Aber umsonst, gibt es nichts. Die Arbeitslosenkasse (ALV) ist eine Versicherung. Anspruch auf Entschädigung bei Stellenverlust haben deshalb nur Personen, welche die Bedingungen erfüllen. Wer keinen Anspruch auf ...
 
"Ich hinterfrage ständig, aber die Wahrheit kenne ich nicht"
Do, 14 Mai 2020 13:03:00 GMT - Unser Redaktor Peter Siegenthaler geht Ende Mai in Pension. Wir stellten ihm exakt die Fragen, die er in den letzten Jahren anderen Personen stellte.  Peter Siegenthaler, Sie waren 36 Jahre im Schweizer Journalismus tätig, 13 davon bei swissinfo.ch. Wir stellen Ihnen nun einige Fragen, die Sie vielleicht noch kennen. Sie haben diese bei anderer Gelegenheit anderen Leuten gestellt. Schliesslich haben Sie über die Jahre einen enormen Effort als kritischer Journalist geleistet.  swissinfo.ch: Die Politiker zum Handeln bewogen hat aber ein 16-jähriges Mädchen. Ist das für Sie nicht ein wenig frustrierend? Peter Siegenthaler: Die Rede ist von Greta Thunberg. Ich stellte die Frage einem grünen Politiker. Nein, mich frustriert es nicht. Es freut mich. Es geht um die junge Generation, um die Zukunft meiner Tochter und meiner Enkelin. Es ist schön, wenn junge Leute sich einig sind, dass man fürs Klima etwas machen muss. Tragen Sie, zum Beispiel zum Einkaufen, eine Schutzmaske? Bis ...
 
Schweizer Wissenschaftler streiten über Nutzen des Lockdowns
Do, 14 Mai 2020 09:00:00 GMT - War es notwendig, einen grossen Teil der Schweiz für fast zwei Monate stillzulegen, um die Verbreitung von Covid-19 zu kämpfen? Ein Experte für Katastrophen-Management befürchtet, dass die Arznei letztlich schlimmer war als die Krankheit. Die Debatte ist lanciert, während die Schweizer Bevölkerung Schritte aus dem Lockdown macht. "Die Abschottung ? oder Abriegelung ? der europäischen Länder hat zu einem Ergebnis geführt, das wir quantifizieren konnten, nämlich zu einer Verringerung der Todesfälle in der Grössenordnung von 50 Menschen pro Million Einwohner". Nach den Berechnungen des Teams um Didier Sornette, Professor für unternehmerische Risiken an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ), hat der Lockdown in der Schweiz, der am 11. Mai weiter gelockert wurde, das Land vor 400 weiteren Todesfällen bewahrt. Dies im Vergleich zu weniger strikten Einschränkungen, wie man sie etwa in Schweden sieht. Bisher starben in der Schweiz rund 1800 Menschen an Ursachen, ...
 
Rekordhohes Schweizer Hilfspaket für die Wirtschaft
Di, 12 Mai 2020 11:30:00 GMT - Eine Mehrheit der Regierungen hat öffentliche Ausgaben von beispiellosen Dimensionen angekündigt, um angesichts der Coronavirus-Krise der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Mit einem Hilfspaket von 65 Milliarden Franken gehört die Schweiz zu den Ländern, welche die meisten Mittel mobilisieren. Die Coronavirus-Pandemie führte auf der ganzen Welt zu einem Zusammenbruch der Aktivitäten in einer Vielzahl von Sektoren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2020 eine Abschwächung der Weltwirtschaft um drei Prozent. Nach Angaben der Organisation wäre dies "die schlimmste Rezession seit der Grossen Depression" der 1930er-Jahre, weit schlimmer als die Finanzkrise von 2008. Die meisten Regierungen versuchen, den Schaden für die Wirtschaft zu begrenzen und die Voraussetzungen für eine Erholung zu schaffen. Dazu ergriffen sie beispiellose Massnahmen zur Unterstützung von Haushalten, Unternehmen und Finanzmärkten. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und ...
 
Coronavirus: die Zahlen in der Schweiz
Mo, 11 Mai 2020 09:48:00 GMT - Wir präsentieren hier die wichtigsten Zahlen zum Verlauf der Pandemie in der Schweiz. Die Grafiken werden automatisiert aktuell gehalten. In der Schweiz gibt es unterschiedliche Datenquellen zum Ausbruch und zur Verbreitung des Coronavirus. Primär erhoben werden die Daten von den Kantonen, zusätzlich werden sie vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) täglich einmal weiterveröffentlicht. Gerade bei den verstorbenen Personen veröffentlicht das BAG teilweise Zahlen, die ein paar Tage Verspätung auf die Kantone haben. SWI swissinfo.ch veröffentlicht hier nur Zahlen, die direkt von den Kantonen stammen. Dafür wird eine Schnittstelle des Statistischen Amts des Kantons Zürich genutzt. Diese genügt hohen Standards bezüglich Datenqualität und Verfügbareit. Die Zahl der Genesenen ist eine Schätzung, die auf einer Formel der NZZ basiert. Diese stützt sich wiederum auf verschiedene Modelle von Forschern und Behörden. Da es sich um eine Schätzung handelt, wird die Zahl gerundet. Die hier ...
 
Schweizer Humor für die Quarantäne
So, 10 Mai 2020 09:00:00 GMT - Auch wenn der gegenwärtige Lockdown eine Erfahrung ist, die viele verändert hat, haben die Schweizer Karikaturistinnen und Karikaturisten nicht weniger zu tun ? ganz im Gegenteil. Die Coronavirus-Pandemie mit ihren neuen prominenten Gesichtern und den Reaktionen von Politik und Gesellschaft gibt den Karikaturistinnen und Karikaturisten im Land Stoff im Überfluss. Der schweizerische Karikaturistenverband, der Verein Gezeichnet, hatte die Idee, einen Teil des enormen humorvollen Outputs zu dieser ungewöhnlichen Zeit, die wir erleben, auf einem Instagram-Account zusammenzustellen. Dies zusammen mit dem Museum für Kommunikation in Bern. "Während der Krise darf man seinen Sinn für Humor nicht verlieren", sagt Nico Gurtner, Leiter Marketing und Kommunikation des Museums. "Die Zusammenführung dieser Zeichnungen in einer einzigen Sammlung kann im Homeoffice isolierte Menschen ein wenig ablenken." Menschen in der Isolation humorvolle Inhalte anzubieten, so Gurtner weiter, sei umso ...
 
Ist die argentinische Milchkuh der Schweizer Rohstoffhändler tot?
Fr, 8 Mai 2020 10:00:00 GMT - Vaca Muerta, im argentinischen Patagonien: Das Gebiet ist das zweitgrösste Schiefergas- und das viertgrösste Schieferöl-Vorkommen der Welt. Von dort exportieren die Schweizer Rohstoffhändler Mercuria und Trafigura in die ganze Welt. Doch wird das Projekt die fallenden Ölpreise überleben? Darüber werden der IWF und Argentiniens Regierung schon bald entscheiden. Es handelt sich um ein riesiges Gebiet im Nordwesten Patagoniens. Sein Name war vielleicht noch nie so treffend wie heute. Nicht dass dort jemals eine Kuh gestorben wäre ? der Name rührt eher von der Form des Gebiets aus der Vogelperspektive. Aber in Zeiten der fast globalen Ausgangssperre und des freien Falls des Ölpreises könnte "Vaca muerta" an Aussagekraft gewinnen. Das Potenzial dieser 30'000 Quadratkilometer grossen Lagerstätte, in der erst seit etwa zehn Jahren gebohrt wird, ist enorm. Doch es gibt Widerstand. Grund sind die Auswirkungen des sogenannten "Frackings" auf die Rechte der Indigenen, die Menschenrechte ...
 
Coronavirus bringt "Sans-Papiers" in der Schweiz in prekäre Lage
Fr, 8 Mai 2020 09:00:00 GMT - Die Coronavirus-Pandemie verschlimmert die Situation der rund 100'000 papierlosen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz. Im Land mit seinen hohen Lebenskosten haben es die so genannten "Sans-Papiers" nun noch schwerer. "Ich habe Freunde, und wir helfen einander. Aber diesmal sind wir alle von der Krise betroffen. Eine Freundin, die mit einem Schweizer verheiratet ist, leiht mir Geld zum Überleben. Das Coronavirus hat hier zu einer Ausbreitung der Armut geführt", sagt Mariana*, eine 34-jährige Dominikanerin, die als Reinigungskraft arbeitet. "Zwei Familien bezahlen mir weiterhin die Stunden, die ich normalerweise pro Woche bei ihnen arbeite, auch wenn ich gegenwärtig nicht in ihre Häuser gehe. Sie sagen mir, ich könne sie später entschädigen, indem ich eine zusätzliche Reinigungsstunde einschiebe. Aber andere Familien können das nicht tun, weil sie Ausländer sind, die ihre Jobs verloren haben, oder mich nicht brauchen, weil sie daheim sind." Heute lebt Mariana in einem Dorf ...
 
Parlament gibt Mittel für "vergessene" Branchen frei
Do, 7 Mai 2020 15:30:00 GMT - Das Parlament hat die von der Schweizer Regierung zur Bekämpfung der Pandemie freigegebene Nothilfe in Höhe von 57 Milliarden Franken genehmigt. Einige Millionen wurden dazugefügt, um von der Krise besonders stark betroffene Branchen zu unterstützen. Das Schweizer Parlament nahm diese Woche in einer Sondersession wieder die Zügel in die Hand. Nach einer erzwungenen Aussetzung der Tätigkeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie konnten beide Kammern drei Tage lang in Ausstellungshallen der Stadt Bern tagen. Eine Nutzung des Parlamentsgebäudes war nicht möglich, weil die Abstandsregeln, die zur Begrenzung der Ausbreitung der Pandemie nötig sind, dort nicht hätten eingehalten werden können. In dieser aussergewöhnlichen Konstellation prüfte das Parlament die von der Regierung freigegebenen Notstandsmittel und die Entscheide zur Bekämpfung der Pandemie. Obwohl die Legislative (Parlament) unter ausserordentlichen Umständen mehr Macht hat als die Exekutive (Landesregierung), beschränkte ...
 
Betriebe mit Kurzarbeit müssen nicht auf Dividenden verzichten
Do, 7 Mai 2020 07:30:00 GMT - Keine neuen Auflagen für Schweizer Unternehmen, die in Zeiten der Coronavirus-Krise auf Kurzarbeit zurückgreifen: Der Nationalrat wollte ihnen die Ausschüttung von Dividenden verbieten, doch der Ständerat hat dem Vorhaben eine Absage erteilt. Die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise zwingt Schweizer Unternehmen, massiv auf Kurzarbeit zurückzugreifen. 1,9 Arbeitnehmenden wurde die Arbeitszeit gekürzt, das entspricht einem Drittel der Beschäftigten. Viele Parlamentarier, die sich diese Woche in Bern zu einer Corona-Sondersession trafen, zeigten sich deshalb schockiert über die Auszahlung von Dividenden durch Unternehmen, die von Kurzarbeit profitieren. Am Dienstag stimmte der Nationalrat (grosse Kammer) mit 93 zu 88 Stimmen bei 11 Enthaltungen knapp für eine Motion, die es Unternehmen, die Kurzarbeits-Entschädigungen erhalten, verbietet, im laufenden und nächsten Jahr Dividenden zu zahlen. Doch der Ständerat (kleine Kammer) begrub diese Idee einen Tag später ...
 
Unsere neue Serie: Diese 11 Schweizer Themen bewegten die Welt
Mi, 6 Mai 2020 13:00:00 GMT - ??????? Wir bei SWI swissinfo.ch berichten 365 Tage im Jahr in zehn Sprachen über die Schweiz. Dazu gehört auch, dass wir im ständigen Kontakt mit Nutzerinnen und Nutzern aus aller Welt sind. In dieser neuen Serie geben wir Ihnen einen regelmässigen Überblick über die internationalen Reaktionen und Debatten. Je einschneidender die Massnahmen wegen der Pandemie wurden, umso mehr stieg das Bedürfnis, sich zu informieren und sich darüber auszutauschen. Und je mehr Menschen zuhause bleiben, umso mehr kommunizieren sie online. Das spürten auch wir bei SWI swissinfo.ch deutlicher als je zuvor. Abgesehen davon, dass in allen zehn Sprachen die stets aktualisierten Haupt-Beiträge am meisten Seitenbesuche erhielten und ständig laufende Debatten auslösten, gab es viele Artikel auf swissinfo.ch und Posts auf den gut dreissig Kanälen auf den sozialen Medien, die viel gelesen, ausgiebig diskutiert und aktiv geteilt wurden. Hier eine Übersicht der Themen zu denen die Nutzerinnen und Nutzer ...
 
Parlament will Airline Swiss unter die Flügel greifen
Mi, 6 Mai 2020 09:51:00 GMT - Die Schweiz will ihre internationalen Flugverbindungen nicht verlieren. Das Parlament bewilligt Kredite in Höhe von 1,875 Milliarden Franken, um die Swiss und andere Luftfahrtunternehmen zu unterstützen, die eine für die Schweizer Wirtschaft lebenswichtige Verkehrsinfrastruktur bereitstellen. Seit die Schweiz 2001 ihre nationale Fluggesellschaft, die Swissair, verloren hat, liegt der Zivilluftfahrtsektor in ausländischen Händen. Der Luftverkehr wird hauptsächlich von der deutschen Fluggesellschaft Swiss ? 2002 aus den Resten der Swissair gegründet und drei Jahre später an die Lufthansa verkauft ? und der britischen Fluggesellschaft Easyjet bestritten. Die Flughäfen und die technischen Dienste werden von Swissport und SR Technics verwaltet, deren Muttergesellschaft die chinesische Firma HNA ist. Das Catering (Bordverpflegung) stellt Gategroup bereit, die durch den asiatischen Fonds RRJ Group kontrolliert wird. Soll der Bund nun diesen ausländischen Unternehmen helfen, die durch ...
 
Drei Gründe für einen neuen Mindestkurs
Di, 5 Mai 2020 10:58:00 GMT - Die Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegen die Covid-19-Krise sind gezielt und effizient ? doch sie reichen nicht aus, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Drei Gründe sprechen für einen erneuten Mindestkurs gegenüber dem Euro. Es ist noch nicht so bald Weihnachten. Doch die Nationalbank versucht sich schon als Christkind. Als Reaktion auf die Covid-19-Krise beschenkte sie die Banken grosszügig mit Liquiditätshilfen, gelockerten Kapitalanforderungen und einer tieferen Negativzinsbelastung. Das hilft den Banken, Kredite an die Realwirtschaft zu vergeben. Trotz dieser Massnahmen fallen die Preise. Die üblichen Instrumente reichen schlicht nicht aus, um die Inflation im Zielbereich zu halten. Jetzt ist Kreativität und Mut gefragt. Wir diskutieren drei Argumente für einen neuerlichen Mindestkurs. 1. Die Notwendigkeit Die Covid-19-Krise erwischte die Schweizerische Nationalbank auf dem falschen Fuss. Bereits im Februar, als in Europa noch davon ausgegangen ...
 
Schweizer Bierbrauer sorgt in Tansania für saubere Hände
Di, 5 Mai 2020 06:21:00 GMT - Als das Coronavirus Europa in Angst und Schrecken versetzte, reagierte Raphael Flury rasch. Der Geschäftsführer einer Bierbrauerei in Tansania stellte den Betrieb auf die Produktion von Handdesinfektionsmittel um. So kann er helfen und sichert seinen Angestellten gleichzeitig das Einkommen. Die Hände waschen oder desinfizieren. Was hier in Europa einfach tönt, ist in manchen Regionen Afrikas kaum möglich. Deshalb ist es für die Menschen dort umso wichtiger, ein erschwingliches Handdesinfektionsmittel kaufen zu können. Raphael Flury hat deswegen seinen Brauereibetrieb umgestellt und "braut" nun in der Coronakrise Desinfektionsmittel. Social Entrepreneur nennt sich der 30-jährige studierte Jurist, der sich als junger Backpacker von Ostafrika und dessen Naturprodukten begeistern liess. Nach einer ad-interims-Position in der Geschäftsführung einer Kaffeefarm, übernahm er ein paar Jahre später ? Ende 2016 ? die Geschäftsleitung einer Bio-zertifizierten Fairtrade-Gewürzfirma auf der ...
 
Was tun die Schweizer Kobalt-Händler gegen Kinderarbeit?
So, 3 Mai 2020 09:00:00 GMT - Die Rohstoffkonzerne Glencore und Trafigura gehen unterschiedliche Wege, um die Situation von Kleinschürfern im Kongo zu verbessern. NGOs zeigen sich skeptisch. In jeder Elektroautobatterie stecken acht Kilogramm Kobalt. Über 70% des zunehmend benötigten Metalls werden im Südosten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) abgebaut. Doch die grosse Mehrheit der Schürfer ist bei keinem Minenunternehmen angestellt: Etwa 250'000 Kongolesen, darunter viele Kinder, bauen mit baren Händen oder bestenfalls mit primitiven Hilfsmitteln das kobalthaltige Gestein ab. Da es kaum Gelände gibt, auf denen Kleinschürfer legal arbeiten können, dringen im Umland der Stadt Kolwezi Tausende in die Konzessionen der grossen Minenbetreiber ein. Dabei kommt es immer wieder zu Gewalt und tödlichen Unfällen. Im Juni 2019 starben über 40 Menschen in einer vom Schweizer Rohstoffkonzern Glencore kontrollierten Konzession. Rohstoffhändler ändern ihre Strategie Im Dezember 2019 hat eine US-Advokatur im Namen ...
 
Der Ölpreis fällt, aber das Benzin bleibt teuer
Fr, 1 Mai 2020 14:30:00 GMT - Innerhalb weniger Wochen stürzte der Wert des Rohöls auf historische Werte ab und fiel in den Vereinigten Staaten sogar unter null. Welche Auswirkungen wird der schwindelerregende Rückgang der Ölpreise auf den internationalen Märkten haben und wird er auch zu einem Rückgang der Benzinpreise für die Konsumenten und Konsumentinnen in der Schweiz führen? Der Ölpreis hat in den letzten Jahrzehnten stets ein gewaltiges Auf und Ab erlebt, aber der im April verzeichnete Einbruch wird sicherlich in die Annalen der Geschichte eingehen. In den Vereinigten Staaten sind vor wenigen Tagen die Verträge mit Lieferung im Mai von West Texas Intermediate (WTI) ? dem Rohöl, das als Referenzwert für den amerikanischen Markt dient ? sogar in den negativen Bereich gefallen. Die Verkäufer waren bereit, die Käufer dafür zu bezahlen, dass sie ihnen das Öl abnehmen. Dieser Sturz dauerte zwar nur wenige Stunden und beschränkte sich auf den komplexen amerikanischen Terminmarkt, er symbolisierte aber ...
 
"Es ist speziell, anderen Menschen wieder so nahe zu kommen"
Fr, 1 Mai 2020 12:52:00 GMT - ??????? Jetzt müssen viele Schweizerinnen und Schweizer improvisieren ? für die meisten eine neue Erfahrung. In einer Serie stellen wir Menschen vor, die sich durch den Lockdown kämpfen. Welche Ängste haben sie durchlebt, welche Hoffnungen hegen sie? Seit Montag sind die Coiffeurgeschäfte wieder offen. Daniela Wildisen erzählt von ihren Erlebnissen. Seit dem 16. März dreht sich die Welt in der Schweiz langsamer.  Viele Menschen wurden von einem Tag auf den anderen vor grosse Herausforderungen gestellt. Wie kann der Dönerstandbetreiber mit weniger Laufkundschaft am Ende des Monats die Miete begleichen? Wie kann die Coiffeursalon-Besitzerin den Lohn ihrer Angestellten bezahlen? Oder wie kann ein selbständiges Paar, das sein Yoga- und Pilatesstudio schliessen musste, trotzdem ein Einkommen erzielen? Auch wenn die Schweiz schrittweise wieder zur Normalität zurückkehrt: Die Kunst zu improvisieren bleibt gefragt. "Nachdem ich mich nun wochenlang durch administrative Dinge gekämpft ...
 
Gefragt ist Durchhaltewillen
Do, 30 Apr 2020 12:00:00 GMT - Jetzt müssen viele Schweizerinnen und Schweizer improvisieren ? für die meisten eine neue Erfahrung. In einer Serie stellen wir Menschen vor, die sich durch den Lockdown kämpfen. Welche Ängste haben sie durchlebt, welche Hoffnungen hegen sie? Wie geht es den Taxifahrern? Ismael Mechai gibt uns Einblick.  Seit dem 16. März dreht sich die Welt in der Schweiz langsamer.  Viele Menschen wurden von einem Tag auf den anderen vor grosse Herausforderungen gestellt. Wie kann der Dönerstandbetreiber mit weniger Laufkundschaft am Ende des Monats die Miete begleichen? Wie kann die Coiffeursalon-Besitzerin den Lohn ihrer Angestellten bezahlen? Oder wie kann ein selbständiges Paar, das sein Yoga- und Pilatesstudio schliessen musste, trotzdem ein Einkommen erzielen? Auch wenn die Schweiz schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren soll: Die Kunst zu improvisieren bleibt gefragt. "Wir merken deutlich, dass seit Montag einige Geschäfte wieder geöffnet haben. Jetzt fahren wir unsere ...
 
Covid-19 bringt Schweizer Uhren zum Stillstand
Do, 30 Apr 2020 09:45:00 GMT - Das Coronavirus versetzt der Schweizer Uhrenindustrie einen sehr harten Schlag. Die Branche könnte 2020 die bedeutendste Krise ihrer Geschichte erleben. Experten sind aber zuversichtlich, dass sich die Uhrmacher von diesem Einbruch erholen können, wie sie es in der Vergangenheit schon oft taten. In den letzten Wochen herrschte in den Uhrenwerkstätten des Landes tödliche Stille. Fast alle Produktionslinien wurden gestoppt, die Beschäftigten aufgefordert, zu Hause zu bleiben und auf bessere Tage zu warten. "Von den 50'000 Beschäftigten, die im Vertragsbereich der Branche arbeiten, befinden sich 40'000 in Kurzarbeit. Das ist beispiellos in der Geschichte der Schweizer Uhrenindustrie", sagt Ludovic Voillat, Sprecher des Arbeitgeberverbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie (CP). Der Lockdown für einen grossen Teil der Bevölkerung, die Schliessung von Geschäften und die Unmöglichkeit zu reisen, schaden dem Verkauf von "Swiss Made"-Uhren in allen Teilen der Welt. Gemäss einem Anfang ...
 
Die Schweiz lernt, ohne Bargeld zu leben
Do, 30 Apr 2020 08:30:00 GMT - Die Schweiz ist ein Bargeldland. Im Gegensatz zu Ländern wie etwa Schweden und Norwegen. Nun verschmähen wegen des Coronavirus immer mehr Menschen Bargeld und setzen auf Plastik. Wird sich dieser Trend auch nach der Krise halten? "Nur Bares ist Wahres", hiess es früher. Besonders seit der Corona-Krise gilt aber: "Geld ist schmutzig." Wenn man so wenig wie möglich anfassen sollte, gilt das natürlich umso mehr für Bargeld, das bereits vor dem neuen Coronavirus als Virenfänger verpönt war. So halten sich Grippeviren laut einer Studie der Universitätsklinik Genf bis zu zwei Wochen auf Banknoten. Laut der Zeitung Finanz und Wirtschaft sind die Internet-Suchanfragen nach den gesundheitlichen Risiken von Bargeld seit Mitte März "geradezu explodiert". Cashless und Contactless sind in diesen Zeiten häufig gehörte und gelesene Begriffe. Und weil viele Fachgeschäfte vorübergehend die Türen schliessen mussten, wurde viel mehr auch online geshoppt, was ebenfalls bargeldlos abgewickelt wird.
 
"Der WC-Rollen-Kuchen ist unser grosser Hit"
Mi, 29 Apr 2020 12:00:00 GMT - Jetzt müssen viele Schweizerinnen und Schweizer improvisieren ? für die meisten eine neue Erfahrung. In einer Serie stellen wir Menschen vor, die sich durch den Lockdown kämpfen. Welche Ängste haben sie durchlebt, welche Hoffnungen hegen sie? Wie läuft es eigentlich für Bäckereien? Stefanie Sollberger erzählt. Seit dem 16. März dreht sich die Welt in der Schweiz langsamer.  Viele Menschen wurden von einem Tag auf den anderen vor grosse Herausforderungen gestellt. Wie kann der Dönerstandbetreiber mit weniger Laufkundschaft am Ende des Monats die Miete begleichen? Wie kann die Coiffeursalon-Besitzerin den Lohn ihrer Angestellten bezahlen? Oder wie kann ein selbständiges Paar, das sein Yoga- und Pilatesstudio schliessen musste, trotzdem ein Einkommen erzielen? Auch wenn die Schweiz schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren soll: Die Kunst zu improvisieren bleibt gefragt. "Manchmal habe ich fast ein schlechtes Gewissen zu sagen, dass es bei uns gut läuft. Rundherum kämpfen ...
 
Diese Tiny Häuser stehen in der Schweiz
Mi, 29 Apr 2020 08:00:00 GMT - Trotz rechtlicher Schwierigkeiten entdeckt man in der Schweiz neben Bauernhäusern, auf Brachen und sogar in Städten immer mal wieder ein Tiny Haus. Ein Einblick in den Traum von Bescheidenheit und Reduktion aufs Maximum. Die Tiny-Haus-Bewegung entstand in den USA, wo sie durch die Finanz- und Immobilienkrise ab 2008 Auftrieb erhielt. Viele Menschen verloren durch die Krise ihr Haus oder den Job. Mini-Häuser auf Rädern schienen eine gute Lösung, denn diese Wohnform ist billiger, ressourcenschonender und mobil, man kann also dem Job nachreisen. Im Unterschied zu Wohnwagen sind Tiny Häuser aber aus "echten" Hausbaumaterialien erstellt und bieten entsprechenden Komfort. Inzwischen ist die Bewegung auch nach Europa geschwappt, wo Downsizing, Minimalismus und ökologisches Wohnen im Trend liegen. Tiny Häuser, die in der Regel nicht mehr als 45 Quadratmeter Wohnfläche umfassen, sind meist autark und damit ökologischer und klimaschonender als herkömmliche Wohnformen. Einzig in Bezug auf ...
 
"Ich versuche nicht zu viel nachzudenken, das bringt nichts"
Di, 28 Apr 2020 12:45:00 GMT - Jetzt müssen viele Schweizerinnen und Schweizer improvisieren ? für die meisten eine neue Erfahrung. In einer Serie stellen wir Menschen vor, die sich durch den Lockdown kämpfen. Welche Ängste haben sie durchlebt, welche Hoffnungen hegen sie? Heute: Dogan Korkmaz. Seit dem 16. März dreht sich die Welt in der Schweiz langsamer.  Viele Menschen wurden von einem Tag auf den anderen vor grosse Herausforderungen gestellt. Wie kann der Dönerstandbetreiber mit weniger Laufkundschaft am Ende des Monats die Miete begleichen? Wie kann die Coiffeursalon-Besitzerin den Lohn ihrer Angestellten bezahlen? Oder wie kann ein selbständiges Paar, das sein Yoga- und Pilatesstudio schliessen musste, trotzdem ein Einkommen erzielen? Auch wenn die Schweiz schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren soll: Die Kunst zu improvisieren bleibt gefragt. "Seit dem Lockdown ist es sehr ruhig. Bei der Menge des vorbereiteten Essens ? ich biete neben Kebab auch andere türkische Speisen an ? muss ich jeden ...
 
Anerkennung für unsere Reportage aus den Schweizer Bergen
Di, 28 Apr 2020 11:38:00 GMT - Eine Longform-Reportage, die wir im Oktober publiziert haben, gewann den dritten Preis des prestigeträchtigen Swiss Press Award Online. Das ist eine erfreuliche Anerkennung der Arbeit unserer Redaktion.  Kann man in der Schweiz dank der Digitalisierung tatsächlich leben, wo man will? Auch in den Bergen? Die Multimedia-Reportage von SWI swissinfo.ch gibt darauf Antwort. Sie erschien bei uns im Oktober 2019. Jetzt gewann sie den dritten Preis des Swiss Press Award Online. Unsere Autoren Sibilla Bondolfi (Text), Carlo Pisani (Video) und Daniel Rhis (Foto) wollten wissen: Wieso drängen sich alle Menschen im nebeligen Mittelland, wenn Sonne, frische Luft und unberührte Landschaften so nahe sind? Könnte die Digitalisierung den Wunsch nach mehr Raum und gut bezahlten Jobs erfüllen? "Wir besuchten Menschen, die dank Digitalisierung in den Bergen leben und arbeiten können. Sie gaben uns Einblick in ihren Alltag und erzählten uns, wie sie sich in den Bergen eine Lebensgrundlage aufbauen ...
 


Rundschreiben Nr. 5/2020 (27.04.2020)
Rundschreiben Nr. 3/2020 (29.02.2020)
Einladung Mehrtagesfahrt 2020
Anmeldung Mehrtagesfahrt 2020
Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
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