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"Ohne staatliche Unterstützung gerät ein armes Kind in Not"
Mi, 4 Dez 2019 14:00:00 GMT - Durchschnittlich mindestens ein Kind in jeder Schweizer Schulklasse ist arm. Das schätzt die Caritas. Eine Zahl, die tendenziell zunimmt, obwohl es dem Bund finanziell gut geht. "Unerträglich", empört sich das Hilfswerk und fordert Massnahmen auf nationaler Ebene. Hinter dem Bild der reichen und wohlhabenden Schweiz steckt eine viel weniger glitzernde Realität: Von den 1,7 Millionen Kindern im Land sind 103'000 von Armut betroffen. Das sind rund 6%. Die Caritas verurteilt die Haltung der Regierung, die "den Kampf gegen die Armut den Kantonen überlässt und ungleiche Chancen schafft". Das Hilfswerk erinnert daran, dass die Schweiz 2015 die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung unterzeichnet und sich verpflichtet hat, die Armut um die Hälfte zu reduzieren. Es fordert das neue Parlament auf, zu handeln. Hugo Fasel, Direktor von Caritas Schweiz, betont die Notwendigkeit, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen, der von Generation zu Generation weitergegeben werde. ...
 
Wie die Schweiz ihr Geld ausgibt ? und wo es herkommt
Di, 3 Dez 2019 13:00:00 GMT - Die Schweiz plant auch im nächsten Jahr wieder mit mehr Einnahmen als Ausgaben. Wo viel Geld ist, bleibt wenig zu streiten. Aber immer noch genug. Das Parlament berät in der ersten Woche der laufenden Wintersession dieses Budget fürs nächste Jahr. Es sieht bei Ausgaben von gut 75,2 Milliarden Franken einen Überschuss von 435 Millionen Franken vor. Wo kommt das Geld her? Zwei Drittel des Schweizer Haushalts werden nächstes Jahr durch Einnahmen aus der Mehrwertsteuer und der direkten Bundessteuer abgedeckt. Bei der direkten Bundessteuer kommt mehr als die Hälfte der 24 Milliarden von Unternehmen und nur 45 Prozent von natürlichen Personen, vor allem von Gutverdienenden.   Weitere Einnahmen kommen durch Steuern auf Treibstoffe (4,5 Mia. Franken), Tabak (2 Mia. Fr.) und Finanztransaktionen, den sogenannten Stempelabgaben (2,2 Mia. Franken) zustande. Die übrigen Fiskaleinnahmen (7 Milliarden) setzen sich aus Verkehrsabgaben und Lenkungsabgaben wie der CO2-Abgabe zusammen. Unter ...
 
Schweizer Ex-Minister und ihre umstrittenen Jobs
Di, 3 Dez 2019 10:00:00 GMT - Was machen die Bundesrätinnen und -räte nach ihrem Ausscheiden aus der Schweizer Regierung? Müssen sie besser auf den Schritt zurück in ein "normales" Leben vorbereitet werden? Die Nominierung von Doris Leuthard, der ehemaligen Verkehrs- und Infrastrukturministerin, zur Verwaltungsrätin des Schweizer Bahnherstellers Stadler Rail wurde stark kritisiert und hat eine alte Debatte wieder aufflammen lassen. Die Schweiz müsse gesetzgeberisch tätig werden, fordert die NGO Transparency International.  Ehemalige Schweizer Ministerinnen und Minister, die in Pantoffeln daheim vor dem Kaminfeuer sitzen: Dies ist eine komplett falsche Vorstellung davon, wie das Leben von Ex-Bundesräten aussieht. Das Gegenteil ist der Fall: Sie wechseln meist unmittelbar in die Privatwirtschaft, wo sie einen mehr oder minder hohen Posten bekleiden. Genau dies wird aber kritisiert, weil daraus mögliche Interessenkonflikte resultieren können.  Für die jüngste Kontroverse sorgt Doris Leuthard: Die ehemalige ...
 
Revolutionäre Methode zur Speicherung erneuerbarer Energie
So, 1 Dez 2019 10:00:00 GMT - Die Idee scheint trivial, doch man muss darauf kommen: Betonblöcke am Seil per Kran hochziehen, mit erneuerbarer Energie, und dann bei Bedarf wieder herunterlassen, um Strom zu erzeugen. Das Tessiner Startup Energy Vault hat sich diese revolutionäre Weise der Energiespeicherung ausgedacht. Investoren und Kunden aus der ganzen Welt interessieren sich für die Technik. Erneuerbare Energien sind gut und recht. Doch was machen wir, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind bläst? Das Startup-Unternehmen Energy Vault scheint eine Antwort auf eine der zentralen Fragen gefunden zu haben, die von Skeptikern erneuerbarer Energien immer wieder gestellt werden. Wegen fehlender Speichertechnik sind sie der Ansicht, dass sich auf Nuklearenergie und fossile Energieträger nicht verzichten lässt. Die Frage der Speicherung ist die "Achillesverse" der erneuerbaren Energieformen. Solar- und Windenergie spielen in den Energiestrategien von immer mehr Ländern eine bedeutende Rolle. Mit diesen ...
 
In Schweizer Städten weht ein Hauch von Anarchie
Fr, 29 Nov 2019 11:40:00 GMT - Unter dem Slogan "Wir sind der Verkehr" fahren in rund zehn Schweizer Gemeinden jeweils am letzten Freitag im Monat Gruppen von Velofahrern ziellos durch die nächtliche Stadt. Sie sind Teil der globalen Bewegung "Critical Mass".  Immer am letzten Freitag im Monat treffen sich Radfahrerinnen und Radfahrer in der Zürcher Innenstadt. Aufgrund des niederschwelligen Ansatzes beteiligen sich bei dieser gemeinsamen Ausfahrt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Absichten. Neben vielen Alltagsvelofahrenden und Sportbike-Nutzenden, fahren auch Leute mit kreativen Gefährten mit. Bei der letzten Ausgabe Ende Oktober waren gemäss Schätzungen erstmals rund tausend Menschen auf Velos unterwegs. Sie sind Teil der "Critical Mass", einer Bewegung die weltweit in über 300 Städten existiert. Ziel ist, dass die "kritische Masse" aller Teilnehmenden so gross ist, dass sie den einzelnen Radfahrenden inmitten des motorisierten Verkehrs gleichzeitig Freiheit und Schutz bietet. Der ...
 
Wie lebt eine Beraterin mit netto 8195 Franken?
Fr, 29 Nov 2019 08:00:00 GMT - In losen Abständen lassen wir Menschen in der Schweiz eine Woche lang Tagebuch führen über ihre Ausgaben. Damit wollen wir unseren Lesern und Leserinnen im Ausland eine Vorstellung von Löhnen, Ausgaben und Lebenshaltungskosten in der Schweiz geben. Heute: Eine Beraterin mit netto 8195 Franken. Monatseinkommen netto Als Beraterin mit einem Masterabschluss in Betriebswirtschaft bei einem Pensum von 90% rund 8195 CHF. Im Lohn enthalten sind 50 CHF Spesen für das Handy-Abonnement. Zusätzlich finanziert die Firma Halbtax-Abo für die öffentlichen Verkehrsmittel. Montag Ich bin bei einem Dienstleister angestellt. Wir sind eine kleine Firma mit zwölf Mitarbeitern und arbeiten für verschiedene Unternehmen als externe Mitarbeiter. Montags treffen wir uns immer in unserem Büro zur internen Abstimmung über Kunden, Rekrutierung und interne Projekte. Diese Woche darf ich am Mittag aus einer Weiterbildung berichten und anschliessend gibt es Risotto mit selbst gesammelten Pilzen einer ...
 
Wie lebt eine Kaufmännische Angestellte mit netto 4482 Franken?
Do, 28 Nov 2019 12:00:00 GMT - In losen Abständen lassen wir Menschen in der Schweiz eine Woche lang Tagebuch führen über ihre Ausgaben. Damit wollen wir unseren Lesern und Leserinnen im Ausland eine Vorstellung von Löhnen, Ausgaben und Lebenshaltungskosten in der Schweiz geben. Heute: Eine Kaufmännische Angestellte mit einem monatlichen Netto-Einkommen von 4482.95 Franken bei einem Vollzeitpensum. ???? Kleines Vorwort Im Moment spare ich für eine Kleinwohnform (Tiny House, Zirkuswagen oder ähnliches). In dieser Woche ist mir das Sparen extrem gut gelungen, das ist nicht immer der Fall. Grad jede Woche gelingt es mir nicht, nur so wenige Ausgaben zu haben. Einerseits würde ich mir das wünschen, andererseits soll auch mal "was drin liegen", ins Kino, was Trinken oder gerne auch mal jemanden auf etwas einladen. So lautet mein wichtigster Grundsatz während der Phase des Sparens: bloss nie geizig werden! Sonntag Mit Freunden ins Restaurant. Blöderweise nicht grad um die Ecke, über 100 km ein Weg. Unterwegs ...
 
Wie lebt eine Spitex-Teamleiterin mit netto 5600 Franken?
Mi, 27 Nov 2019 09:30:00 GMT - In losen Abständen lassen wir Menschen in der Schweiz eine Woche lang Tagebuch führen über ihre Ausgaben. Damit wollen wir unseren Lesern und Leserinnen im Ausland eine Vorstellung von Löhnen, Ausgaben und Lebenshaltungskosten in der Schweiz geben. Heute: Eine Spitex-Teamleiterin mit netto 5600 Franken. Monatseinkommen netto Als dipl. Pflegefachfrau HF und Teamleiterin in einer öffentlichen Spitex, 70%-Anstellung plus Zusatzvertrag im Springerpool (Stundenlohn): Rund 5600.-, abhängig von den Schichtzulagen und den zusätzlich geleisteten Stunden am Springerdienst. Sonntag Meine Freundin ist zum Mittagessen eingeladen und ich begleite sie ? 100 km entfernt von unserem Wohnort. Das realisieren wir leider erst am Vorabend. Umwelttechnisch nicht gerade günstig, aber wir nehmen mein Auto und verbinden den Ausflug dafür noch mit einem spontanen Besuch bei einer anderen Freundin, die zufällig 5 Minuten entfernt vom Restaurant wohnt. Entgegen meiner Gewohnheiten verzichte ich ...
 
Money Diaries aus der Schweiz
Mi, 27 Nov 2019 09:30:00 GMT - Wie viel verdienen "normale" Schweizer und Schweizerinnen, wie viel Geld geben sie aus und wofür? Money Diaries geben Aufschluss. Der Medianlohn für eine Vollzeitstelle liegt in der Schweiz bei 6'502 Franken brutto pro Monat. Die am schlechtesten bezahlten 10% der Arbeitnehmenden verdienen weniger als 4'313 Franken pro Monat. Im Jahr 2017 betrug das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Privathaushalte der Schweiz 6984 Franken pro Monat. Vom Bruttolohn werden automatisch Beiträge für Renten, Unfall- sowie Arbeitslosenversicherung abgezogen. Was danach übrig bleibt, ist der so genannte Nettolohn. Im Unterschied zu anderen Ländern werden in der Schweiz Steuern und Krankenkassenbeiträge nicht automatisch vom Lohn abgezogen. Beim Schweizer Nettolohn sind diese Kosten also noch nicht berücksichtigt. Die Beträge für Steuern und Krankenkasse variieren stark je nach Wohnort. Die Lebenshaltungskosten sind in der Schweiz sehr hoch. Nebst Steuern und Abgaben schlagen in der Schweiz ...
 
"Ihr könnt uns umbringen, aber nicht unsere Geschichten"
Di, 26 Nov 2019 10:44:00 GMT - Mit dem Jubiläum, das am 20. November 2019, in Bern mit internationalen Gästen aus der Medienwelt gefeiert wurde, setzt SWI swissinfo.ch ein Zeichen für den unabhängigen Journalismus und engagiert sich für "Reporter ohne Grenzen Schweiz". "You can kill us, but you can't kill the story" - Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht auf Informationen ? unabhängiger und unzensierter Journalismus. Die Proklamation ist laut und weltweit.  Caroline Muscats Worte hallen nach und ernten Beifall der rund 130 Gäste. SWI swissinfo.ch feiert sein 20-jähriges Online-Bestehen. In der hochkarätig besetzten Paneldiskussion mit Caroline Muscat von The Shift News (Malta), Galina Timtschenko von meduza.io (Russland) und Daniela Pinheiro, ehemalige Chefredaktorin vom Época Magazine (Brasilien) wird offensichtlich, unter welch massivem Druck sich die Medien teilweise in anderen Ländern befinden.  Die Hetze gegen Journalistinnen ist oft systematisch, Journalisten arbeiten in einem Klima der Angst, ...
 
"SWI swissinfo.ch ist heute einer der grossen Namen in der internationalen Information"
Mo, 25 Nov 2019 14:32:00 GMT - SWI swissinfo.ch feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aber eigentlich begann alles 1935. SRG-Generaldirektor Gilles Marchand mit seinem Blick auf zwei Jahrzehnte Internationaler Dienst und Auslandschweizer-Plattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR). 1935 strahlt der Schweizer Kurzwellendienst bereits weltweit das Programm der Schweizer Radios aus. Und die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die über alle Kontinente verstreut leben, schätzen den Kontakt zu ihrer Heimat und ihren Wurzeln, der durch die Rundfunkübertragungen aus der Schweiz möglich ist. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs entstehen die internationalen Schweizer Radioprogramme auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Programme, die dank ihrer Ausgewogenheit und ihrer Professionalität überall geschätzt sind. Der Begriff «mediale Neutralität» mag in Zusammenhang mit den Kurzwellen entstanden sein ? jedenfalls wird die Schweiz damit in Verbindung gebracht, was sehr positiv ist. ...
 
Unruhen in Hongkong bereiten Schweizer Uhrenindustrie Kopfschmerzen
Fr, 22 Nov 2019 14:00:00 GMT - Im Oktober hat Hongkong seinen traditionellen Status als führende Destination für Schweizer Uhrenexporte verloren. Chinesische Touristen meiden derzeit die ehemalige britische Kolonie, die sich im Griff von gewalttätigen Demonstrationen und politischer Instabilität befindet. Dies drückt stark auf die Verkäufe von Schweizer Uhren, die um über 50% einbrachen. Weltweit gesehen haben die Exporte von Schweizer Uhren im Oktober um 1,5% auf zwei Milliarden Franken zugenommen. Dies geht aus den neusten Zahlen der Schweizer Uhrenindustrie hervor. Der weltweite Anstieg wurde jedoch durch einen massiven Einbruch in Hongkong gebremst. Wegen der pro-demokratischen Demonstrationen in der südostasiatischen Metropole brachen die Exporte im Vergleich zum Oktober 2018 um fast 30% ein. Hongkong, das seit über einem Jahrzehnt den ersten Platz in der Rangliste belegte, rutschte nun ab auf den dritten Platz der wichtigsten Importeure von Schweizer Uhren in der Welt, hinter die USA und China. Über ...
 
Ueli Maurers brisante Auslandreisen
Mi, 20 Nov 2019 14:43:00 GMT - Bundespräsident Ueli Maurer trifft am Donnerstag Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Es ist bereits die vierte grosse Reise Maurers in seinem Präsidialjahr, die hierzulande viel zu reden gibt. Eine Übersicht. Finanzminister Ueli Maurer übt das Amt des Bundespräsidenten bereits zum zweiten Mal aus. Und das Mitglied der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) scheint Freude an der Ausübung dieser Funktion gefunden zu haben: Blieb er während seines ersten Präsidialjahres 2013 noch lieber "zu Hause", hat er in diesem Jahr die Hände der mächtigsten Staatsmänner geschüttelt. Hochumstritten war Maurers Reise nach Saudi-Arabien im Oktober. Das Land war insbesondere nach der Ermordung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi international in Verruf geraten. Immer wieder für Kritik wegen der Menschenrechtslage sorgen zudem Reisen der offiziellen Schweiz nach China, so auch Maurers Besuch in Peking anfangs Jahr. Diese beiden Besuche sowie die jüngste ...
 
Gletscherschmelze fördert Konflikte ums Wasser
Mi, 20 Nov 2019 10:00:00 GMT - Mit dem Verschwinden der Gletscher verliert die Schweiz ein wichtiges Wasserreservoir. Dies wird Auswirkungen für die Landwirtschaft, die Stromerzeugung durch Wasserkraft sowie die Schiffbarkeit der grossen Flüsse Europas haben. Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Auch in den nächsten Jahren werden die Gletscher die Flüsse ausreichend mit Wasser versorgen. Das schreibt der Glaziologe Matthias Huss, Direktor des Gletschermessnetzes Schweiz (Glamos). Die in den Gletschern eingeschlossene Wassermenge wird den Flusspegel vorläufig stabilisieren und somit die immer häufigeren Trockenheitsperioden ausgleichen können. +So wird die Schweiz in 40 Jahren sein Aber: Die Schweizer Gletscher werden immer kleiner. Und eines Tages wird das Wasser, das von den auftauenden Gletschern bergabwärts fliesst, immer weniger werden. Der Strom könnte vielleicht sogar ganz versiegen. Dieser Wendepunkt ("peak water") ist gemäss Huss in den meisten Wassereinzugsgebieten Südamerikas bereits Realität, ...
 
Ein Deutscher ergründet den Einkaufstourismus
Di, 19 Nov 2019 12:18:44 GMT - Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach.
 
"Wir wollen die Black-Box des Kaffeehandels öffnen"
Sa, 16 Nov 2019 10:00:00 GMT - Ein Schweizer Ehepaar will mit seinem Start-up Direct Coffee den Kaffeehandel sozialer machen und Vorbild für andere Unternehmen sein. Die Kernidee: Konsumenten und Bauern in Äthiopien näher zusammenbringen. Äthiopien gilt als Geburtsort des wilden Arabica-Kaffees. In den westlichen, waldreichen Regionen von Jimma und Kaffa ist Kaffee nicht nur Haupteinnahmequelle der Menschen, sondern nimmt in den Traditionen eine zentrale Rolle ein und ist Inspiration für Mythen und Legenden. Es ist die grosse Wertschätzung gegenüber dieser leidenschaftlichen Kaffee-Kultur, welche Michaël und Marie Tuil vor einigen Jahren ins Land am Horn von Afrika zog. Sie gründeten Direct Coffee, ein Start-up mit einer Prämisse: Höchste Kaffeequalität und grosse Nachhaltigkeit in der Kaffeeproduktion erzielen, indem sie Konsumenten und Produzenten näher zusammenbringen. "Wir wollten die Black Box auf beiden Seiten des Handels öffnen", erklärt Michaël Tuil. "Nicht nur für Kaffeetrinker ist es wichtig zu ...
 
Von Notwohnungen zu hippen Mittelstandssiedlungen
Fr, 15 Nov 2019 10:00:00 GMT - Nach dem ersten Weltkrieg waren in der Schweiz viele Menschen obdachlos. Genossenschaften linderten die Wohnungsnot, manche feiern dieses Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum. Die Industrialisierung führte dazu, dass ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Menschen vom Land in die Städte strömten. Das verknappte den Wohnraum. Im Sommer 1889 waren in der Stadt Bern fast 100 Familien obdachlos. Viele von ihnen wohnten im Wald nahe der Stadt im Freien ? eine unhaltbare Situation. Bern baute daher als erste Stadt der Schweiz mit Steuergeldern Wohnungen für die Unterschicht. Ab 1890 gründeten Mieter des Mittelstands in der Schweiz erste Selbsthilfegenossenschaften. Die Idee: Wenn mehrere Personen sich zusammenschliessen, können sie günstiger Wohnungen bauen und diese zum Kostenpreis an sich selbst vermieten, also ohne Gewinn machen zu müssen. Hilfe zur Selbsthilfe Weil wegen des Ersten Weltkrieges wenig gebaut wurde, spitzte sich die Wohnungsnot während und nach dem Krieg erneut zu.
 
WEF Davos: Der erste Blick hinter die Kulissen der Macht
Do, 14 Nov 2019 15:00:00 GMT - Was besprechen die Mächtigen der Welt jeweils im Januar hinter den Türen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos? Wer steht hinter dem Jahrestreffen der globalen Elite? Dem deutschen Dokumentarfilmer Marcus Vetter wurde zum ersten Mal in der Geschichte des WEF ein unabhängiger Blick hinter die Kulissen gewährt.  Vetters Film "Das Forum" läuft derzeit in ausgewählten Kinos, im Februar 2020 wird er im Schweizer Fernsehen SRF ausgestrahlt. Mit dem Filmemacher sprach Petra Krimphove. Den Trailer zum Film gibt es hier. swissinfo.ch: Was hat Sie als vielfach ausgezeichneten Regisseur daran gereizt, einen Film über das umstrittene Treffen der Global Leader in den Schweizer Bergen zu machen? M.V.: Erst einmal gar nichts. Ich hatte dieselben Vorurteile wie die meisten, dass sich hier die Mächtigen der Welt treffen, um Geschäfte zu machen. Ich wusste nicht einmal, dass es den Gründer Klaus Schwab gibt. Doch als die Anfrage des Produzenten Klaus Beetz kam, sah ich die Chance, dort das ...
 
Ein bisschen Uber, ein bisschen Postauto
Mo, 11 Nov 2019 14:30:00 GMT - ??????? In der Schweiz befindet sich die Mobilität im Umbruch. Bahn, Bus, Tram und Auto sind zwar nach wie vor die wichtigsten Verkehrsmittel. Die grossen Experimente finden jedoch auf der "letzten Meile" statt. In den vergangenen Jahrzehnten haben dichte Fahrpläne und Stundentakt den grösseren Städten in der Schweiz und deren Agglomerationen einen regelrechten Entwicklungsboom beschert.  Parallel zu dieser "Agglomerationierung" des Mittellandes wächst die Erwartungshaltung gegenüber der Verkehrserschliessung. Insbesondere in Zentrumsnähe steigt das Angebot stetig. Dazu zählen zum Beispiel das dichte Carsharing-Angebot von Mobility und die Nachtbusse an den Wochenenden. Dieser Ausbau führt unter anderem dazu, dass immer weniger Städter und Städterinnen über ein eigenes Auto verfügen. In Zürich wurden bereits die ersten Siedlungen gebaut, in denen die Mieterinnen und Mieter kein Auto besitzen dürfen.  Und trotzdem steigt nach wie vor das Bedürfnis, sich zeitlich und ...
 
Wollen uns die GAFAM unser Know-how entziehen?
So, 10 Nov 2019 10:00:00 GMT - Mehrere Initiativen zielen darauf ab, Genf zu einem Zentrum für die Regulierung des Cyberspace und den digitalen Wandel der Wirtschaft zu machen. Zwei Ansätze treffen aufeinander. Der eine versucht, den Staaten verbindliche Instrumente an die Hand zu geben. Der andere versucht, solche Massnahmen zu verhindern. Cyber-Expertin Solange Ghernaouti beleuchtet die Dynamik. Genf war Anfang der 2000er-Jahre mit dem Weltgipfel der Informationsgesellschaft das Zentrum für erste Versuche der Staaten, das Internet und den Cyberspace zu regulieren.  Dort entwickeln sich derzeit eine Reihe von Initiativen, die von den Schwergewichten der digitalen Wirtschaft dominiert werden, insbesondere von Microsoft. Auch Facebook wählte Genf aus für das umstrittene Projekt zur Einführung der Kryptowährung Libra. Solange Ghernaouti ist Professorin an der Universität Lausanne (UNIL) und internationale Expertin für Cybersicherheit und Cyberabwehr. Das Bild, das sie von den Risiken der GAFAM (Google, ...
 
Die Kraft der Sonne wird viel zu wenig genutzt
Do, 7 Nov 2019 10:00:00 GMT - Photovoltaische Energie ist nach der Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energieform in der Schweiz. Doch das Potential der Sonnenenergie wird gemäss Experten nicht ausreichend genutzt. Im Jahr 1982 war die Schweiz das erste Land Europas, das eine photovoltaische Anlage an das Stromnetz anschloss. 1992 wurde in der Schweiz die für damalige Zeiten grösste Solarkraftanlage des Kontinents eingeweiht. Und 2015 wurde auf der Tissot Arena in Biel das (damals) weltweit grösste stadionintegrierte Solarkraftwerk der Welt in Betrieb genommen. Die Eidgenossenschaft gehört zu den innovativsten Ländern in Sachen Solarenergie, wie sich an Projekten wie Solar Impulse oder Planetsolar zeigt. Gleichwohl hat diese Energieform Mühe, sich landesweit in grossem Stil zu etablieren.   Wieviel Strom wird durch Sonnenenergie erzeugt? In der Schweiz gibt es gemäss dem Branchenverband Swissolar zirka 85'000 photovoltaische Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2173 Megawatt (Stand Ende 2018). Die ...
 
Weltreise mit Job ? ist das möglich?
Di, 5 Nov 2019 15:00:00 GMT - Digitale Nomaden trafen sich in der Schweiz zu einer Konferenz, um ihr Wissen über Arbeitsrecht für Remote Work oder Krankenversicherung bei einem Auslandaufenthalt auszutauschen. Denn die Schweizer Bürokratie ist auf ortsungebundenes Arbeiten nicht eingestellt. Reisen und Arbeiten verbinden, das möchten offenbar Schweizer und Schweizerinnen jeglichen Alters. "Die jüngste Teilnehmerin an den Workshops ist 22 Jahre alt, der Älteste über 60", sagt Lorenz Ramseyer vom Verein Digitale Nomaden Schweiz gegenüber swissinfo.ch. Er ist Mit-Initiant der Digitale Nomaden Konferenz Schweiz. Das Interesse am Thema ist gross: Über 100 Personen nahmen teil, der Anlass war ausverkauft. Bereits zum zweiten Mal trafen sich digitale Nomaden in der Schweiz, um praktische Informationen über ortsunabhängiges Arbeiten auszutauschen. Denn Schwierigkeiten gibt es viele: "Wir haben häufig das Gefühl, etwas halblegales zu tun oder uns in Grauzonen zu bewegen", sagte Gabriella, die mit ihrem Partner ...
 
Innovative Schweiz ? hartes Pflaster für Startups aus der Luxusbranche
Di, 5 Nov 2019 09:48:00 GMT - Schweizer Startups in der Luxusbranche haben es schwer. Sie kämpfen gegen jahrzehntealte Traditionen und starre Strukturen. "Vor einigen Jahren arbeitete ich bei einem Auktionshaus. Eines Tages überreichte mir der Vorsitzende ein kleines Ding, das ein Kunde ihm gegeben hatte. Es war ein USB-Speicherstick, und er wusste nicht, was das war." Diese Geschichte erzählte Alexandre Catsicas am Luxury Venture Day, einer Veranstaltung im Oktober in Zürich zur Förderung von Luxus-Startups aus der ganzen Welt. Der Gründer des Tech-Startups Artmyn, das am Genfersee seinen Sitz hat, scannt kostbare Kunstwerke und stellt gigantische digitale Kopien mit einer Grösse von bis zu zwei Milliarden Pixeln her. "Die Finanz-, Musik- oder die Filmwelt haben sich neuen Technologien verschrieben, aber in der Luxusbranche kommen Trends nur langsam an. Es ist eine sehr konservative Branche, die nur schwer zu knacken ist", sagt Catsicas. "Direkte Konkurrenz" Einen Teil der Abneigung der Luxuswelt ...
 
Niklaus Wirth ? eine lebende Informatik-Legende
So, 3 Nov 2019 10:00:00 GMT - Niklaus Wirth hat mehrere Programmier-Sprachen entwickelt. Mit Pascal wird der ETH-Informatikprofessor weltbekannt und erhält den Turing Award, den "Nobelpreis der Informatik". Niklaus Wirth ist der siebte Schweizer Digitalpionier, den wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Eine E-Mail-Adresse steht keine, obwohl der emeritierte ETH-Informatik-Professor vermutlich einer der wenigen 85-Jährigen mit eigener Homepage ist. Im Telefonbuch ist Niklaus Wirth aber noch mit Festnetz-Nummer auffindbar. Er lädt mich am Telefon zum Kaffee in seine gemütliche Zürcher Wohnung ein. Dort fällt mir neben seiner gastfreundlichen Art als erstes der grosse Modellflieger in seinem Wohnzimmer auf. In der Serie SWISS DIGITAL PIONEERS porträtiert SWI swissinfo.ch interessante Schweizer Persönlichkeiten im Ausland oder mit internationaler Ausstrahlung, die früh das Potenzial des Internets erkannt haben und es für ihre Tätigkeiten erfolgreich genutzt haben. Die Autorin Dr. Sarah Genner ...
 
Léman Express sprengt Genfs Mauern
Di, 29 Okt 2019 14:00:00 GMT - Im Dezember nimmt das Hochgeschwindigkeitsbahnnetz im Raum Genf seinen Betrieb auf. Der Léman Express wird Genf mit mehreren Städten in der Schweiz und in Frankreich verbinden. Experten erhoffen sich davon einen Rückgang des motorisierten Verkehrs um 12 Prozent. Eine Revolution. Genf ist eine internationale Stadt. Sie schafft viele Arbeitsplätze, hat sich dabei aber über ihr Hinterland ? die Waadt und das benachbarte Frankreich ? bisher wenig Gedanken gemacht. Das mangelnde Interesse am Umland erreichte 2014 einen traurigen Höhepunkt: Unter dem Einfluss der rechtspopulistischen Partei Mouvement citoyens genevois (MCG) weigerten sich die Genfer, sich an der Finanzierung von Parkplätzen an der französischen Peripherie zu beteiligen. Sie sollten der Stadt Entlastung vom motorisierten Verkehr bringen. Gegenwärtig passieren täglich 630'000 Fahrzeuge die Grenze. Die für den 15. Dezember vorgesehene Inbetriebnahme des Léman Express dürfte dieser Schizophrenie ein Ende bereiten. Dann ...
 
Eine leistungsfähigere "elektrische Batterie" ohne Gletscher
Mo, 28 Okt 2019 07:30:00 GMT - Das Verschwinden der Alpengletscher wird die Wasserkraftproduktion in der Schweiz nicht beeinträchtigen. Im Gegenteil, es wird Möglichkeiten bieten, neue Dämme und Stauseen in den Bergen zu bauen und die Energiespeicherkapazität in den Alpen zu erhöhen, prognostizieren Forscher. Die Idee lässt Umweltschützer schaudern: Die mit Atomenergie erzeugte Wärme zum Schmelzen von Gletschern nutzen und mit dem Schmelzwasser Strom erzeugen. Der Zürcher Ingenieur Adolf Weber schlägt tatsächlich vor, ein solches Wasserkraftwerk in der Jungfrauregion, im Herzen der Schweizer Alpen, zu bauen. Ein Unsinn? Auf jeden Fall. Dies hinderte die Schweizer Regierung jedoch nicht daran, das Projekt den zuständigen Stellen und Instituten zur Stellungnahme vorzulegen. Beruhigend ist einzig die Tatsache, dass der Vorschlag aus dem Jahr 1945 stammt. Physiker und Ingenieure waren damals fasziniert von der Energiemenge, die durch die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki freigesetzt worden waren, und sie ...
 
Die bewegte Geschichte des SBB-Designs
Sa, 26 Okt 2019 09:00:00 GMT - Lässt sich ein Symbol, das mehr als eine Million Menschen täglich bewusst oder unbewusst zu Gesicht bekommen, als Designklassiker feiern? Das Museum für Gestaltung Zürich ist davon überzeugt. Es widmet den vielen im Inland bekannten Symbolen der Schweizerischen Bundesbahnen eine eigene Ausstellung. Wer in der Schweiz mit dem Zug gereist ist, hat sicherlich die auffälligen Uhren an allen Bahnhöfen wahrgenommen. Aber nicht nur diese eigentümlichen Zeitmesser, sondern auch viele Piktogramme in dezent leuchtenden Grundfarben prägen die Infrastruktur der nationalen Eisenbahn. Auch mit Hilfe dieser Symbole navigieren die SBB täglich mehr als eine Million Passagiere auf ihrem ausgedehnten Schienennetz. Die Schweiz ist stolz auf die Pünktlichkeit ihrer Züge. Obwohl heute im Alltag Störungen des Schienenverkehrs vor allem unter den zahlreichen Pendlern Anlass zu Beschwerden geben, erreichen die allermeisten Züge ihr Ziel rechtzeitig. Die SBB-Uhr, die heute noch an manchen Bahnhöfen die ...
 
In Zürich nehmen es Mieter mit der Credit Suisse auf
Fr, 25 Okt 2019 08:00:00 GMT - Die Bewohner des Brunauparks in Zürich bangen um ihr Zuhause. Die Credit Suisse Pensionskasse plant einen riesigen Neubaukomplex. Sie hat deshalb den Mietern der fast 250 Wohnungen gekündigt. Die geplanten Appartements sind viel teurer. Viele Mieter gehen auf die Barrikaden. Der Brunaupark liegt im Südwesten Zürichs, der grössten Stadt der Schweiz, zwischen dem Uetliberg und dem See und ist vom Hauptbahnhof innert 15 Minuten mit dem Tram erreichbar. Der in den 1980er- und 1990er-Jahren erbaute, aus fünf Gebäuden bestehende Komplex steht etwas abseits der Strasse hinter einem kleinen Einkaufszentrum. Die Wohnanlage beherbergt rund 700 Menschen in 405 Wohnungen. Das erste, was auffällt, ist die Ansammlung hoher weisser Stangen, die überall in den Himmel ragen. Es sind die Bauprofile, welche die Position und Höhe des geplanten Neubaus markieren. Bauherr ist die Credit Suisse Pensionskasse. Im Frühling haben viele der Mieter unerfreuliche Post erhalten: Via Hausverwaltung ...
 
Kampf gegen Geldwäscherei: Die Schweiz, eine fast gute Schülerin
Do, 24 Okt 2019 13:00:00 GMT - Die Schweiz hat in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um ihr System zur Bekämpfung der Geldwäscherei zu verbessern. Noch gibt es aber einige Lücken, die bis Anfang nächsten Jahres geschlossen werden müssen. Drogen- und Waffenhandel, Schmuggel, Korruption, Cyber-Kriminalität: Jahr für Jahr generieren Aktivitäten des organisierten Verbrechens substanzielle Profite, die in die legale Wirtschaft eingespiesen werden, indem ihre Herkunft verschleiert wird. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) entspricht das Volumen der Geldwäscherei insgesamt mindestens 2% des globalen Bruttoinlandprodukts. Die "Reinigung" illegaler Gelder ist in den letzten Jahrzehnten durch die Digitalisierung und den starken Anstieg der internationalen Finanztransaktionen sehr viel einfacher geworden. Ende der 1980er-Jahre entschieden die Mitgliedstaaten der G7 und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) deshalb, eine koordinierte Aktion für ...
 
Die digitale Nomadin
Fr, 18 Okt 2019 13:30:00 GMT - ??????? Das Reisen liebte sie schon immer. Aber erst das mobile Internet machte es möglich, dass die digitale Nomadin Anina Torrado als erste Schweizerin ein Team einer Grossbank leitete und dabei einmal um die Welt reiste. Anina Torrado ist die sechste Digitalpionierin, die wir in der SWI swissinfo-Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Irgendwann hatte sie es satt, jeweils zu kündigen, wenn sie wieder den Duft der weiten Welt schnuppern wollte. Anina Torrado arbeitete damals als Abteilungsleiterin in einer führenden Schweizer Bank, als sie von einem ehemaligen Chef einen Tipp bekam: Ihre Stelle behalten und gleichzeitig ein Jahr um die Welt reisen. Das Internet und der Goodwill ihres Vorgesetzten liessen den Traum wahr werden. Seit drei Jahren lebt Anina Torrado als digitale Nomadin. Damit gehört die Kommunikationsspezialistin zu einer wachsenden Gruppe von Berufstätigen, die ihren Büroalltag hinter sich gelassen haben und mobil arbeiten. Remote Worker, die nicht nur am ...
 
Swisscom CEO
Fr, 18 Okt 2019 09:00:00 GMT - Swisscom-CEO Urs Schaeppi nimmt Stellung zur Kritik, dass die Schweiz mit der Einführung der 5G-Technologie zu schnell voranschreite.
 
5G testet die Grenzen der Cybersicherheit in der Schweiz
Fr, 18 Okt 2019 09:00:00 GMT - Immer mehr Regierungen gehen das Risiko ein, mit ausländischen Anbietern von 5G-Netzwerken zusammenzuarbeiten. Die Schweiz als eine der ersten Anwenderinnen der Technologie steht deshalb im Blickpunkt. Wird sie ausländische Anbieter wie Huawei in der 5G-Lieferkette einschränken oder den Markt entscheiden lassen? Nehmen wir an, ein Hacker greife eine 5G-Antenne an und sende schädliche Signale an Millionen von angeschlossenen Geräten. Dies verursache einen Ausfall des Verkehrssystems und des Energienetzes und bringe die Städte zum Stillstand. Der Schaden breite sich schnell auf die Netzwerke anderer Länder aus und führe zu einem massiven Angriff auf das globale Internet Dieses Schreckensszenario ? es ist gar nicht so weit hergeholt ? zeigt, dass bei allen Vorteilen, welche die durch 5G ermöglichte Verbindungsfähigkeit mit sich bringen könnte, auch die Sicherheitsanforderungen steigen. Die in der vergangenen Woche veröffentlichte EU-weite Risikobewertung der 5G-Cybersicherheit ...
 
Mit Milch eine Familie ernähren
Do, 17 Okt 2019 12:26:47 GMT - In der Milchwirtschaft ist es nicht einfach. Das spürt das junge Ehepaar Mazenauer im Kanton Appenzell Innerrhoden jeden Tag. Trotzdem wollen die beiden mit ihrer Familie ihren Traum weiterleben. Die 31-jährige Jasmin Mazenauer ist aus Liebe aus dem Kanton St. Gallen in den Kanton Appenzell Innerrhoden gezogen. Ihr Mann, Johann Mazenauer, hatte als Bauernsohn schon immer den Traum, eines Tages einen eigenen Betrieb übernehmen zu können. Nach langem Suchen haben die beiden vor zwei Jahren einen Landwirtschaftsbetrieb in den Hügeln von Kau gefunden. Dort betreiben die Eltern von vier Kindern einen Milchbetrieb, der 150'000 Liter Milch pro Jahr hergibt. Zudem halten sie Schweine und Ziegen. Jasmin Mazenauer kümmert sich neben den Kindern um die Buchhaltung des Betriebs und hilft beim regelmässigen Heuen mit. "Von der Landwirtschaft alleine können wir nicht leben", erklärt sie. "Der Milchpreis zwingt uns, nebenbei zu arbeiten." So hilft ihr Mann als Maurer auf dem Bau aus, sie ...
 
Auf den Spuren eines "touristischen Werbers" des 19. Jahrhunderts
Mi, 16 Okt 2019 09:00:00 GMT - 1863: Wir stehen am Beginn des Massentourismus in der Schweiz. Der britische Fotograf William England reist in die Schweiz und erfasst mit modernsten fotografischen Techniken die Wunder des Alpenlandes, dessen Städte und Menschen. Es ist ein durchschlagender Erfolg. 2019: Das digitale Zeitalter boomt. Der Tessiner Künstler Alan Alpenfelt beschliesst, die gleiche Reise wie William England zu unternehmen. Mit fortschrittlichen audiovisuellen Aufnahmewerkzeugen kreiert er ein Kunstprojekt, das zeigt, wie sich die Schweiz in 156 Jahren verändert hat. Es waren die Briten, die dem Schweizer Tourismus die Türen öffneten. Zu Beginn des 18. und 19. Jahrhunderts reisten Wissenschaftler in die Schweiz. Anschliessend kamen die Abenteurer, welche die Berge für das pure Vergnügen besteigen wollten, um die Alpen zu bezwingen (ein Hobby, das in den Augen der damaligen Einheimischen absurd wirken musste). 1857 wurde in London der Alpine Club, der erste Verein von Bergsteigern, gegründet. Die ...
 
"Am besten ist es, wenn man keine CO2-Kompensation nötig hat"
Di, 15 Okt 2019 15:40:00 GMT - Immer mehr Menschen und Unternehmungen kompensieren freiwillig C02-Emissionen. Handelt es sich um eine Modeerscheinung oder einen wirklichen Bewusstseinswandel? Kai Landwehr, Sprecher der Schweizer Stiftung myclimate, nimmt im Gespräch mit swissinfo.ch Stellung. Haben Sie einen Flug in die USA gebucht? Oder eine Kreuzfahrt im Mittelmeer? Und wollen Sie die Reise mit einem reinen Gewissen antreten? Einige Organisationen bieten an, die eigenen CO2-Emissionen freiwillig durch Klimaschutzprojekte zu kompensieren. Eine der führenden Organisationen für die Kompensationen ist die Schweizer Stiftung myclimate www.myclimate.org. swissinfo.ch: Seit dem ersten Klimastreik im Dezember 2018 wird in der Schweiz immer häufiger eine Energie- und Konsumwende gefordert. Handelt es sich um Lippenbekenntnisse oder um einen effektiven Gesellschaftswandel? Kai Landwehr: Ich habe den Eindruck, dass es sich um einen echten Wandel handelt. Auch dank des Klimastreiks befinden sich Umwelt- und Klimafragen ...
 
Blick: die meistverkaufte Zeitung der Schweiz wird 60
Di, 15 Okt 2019 12:00:00 GMT - Die neue Stimme der Schweizer Presse stellte sich am 14. Oktober 1959, vor 60 Jahren, mit den folgenden Worten selber vor: "BLICK ist mutig, angriffig und wird sich immer für Ihre Rechte als freier Bürger einsetzen, und hat keine Angst, die Wahrheit zu sagen".  "BLICK ist dabei" war ein Slogan, der die Art und Weise des neuen Journalismus beschrieb und gleichzeitig das Image beim Leser prägte. Blick Reporter waren mit ihren Autos mit dem auf der Seite angemalten Zeitungslogo oft als erste vor Ort und bereits in der ersten Ausgabe der Zeitung wandte man sich auch an die Leser, sich mit Themen bei der Redaktion zu melden. Mit der Lancierung der ersten Boulevardzeitung der Schweiz reagierte das Verlagshaus Ringier auf die gesellschaftlichen Veränderungen der 1950er-Jahre - Stichworte Wohlstand, Konsumgesellschaft, elektronische Massenmedien. Vorbild war die 1952 gegründete deutsche "Bild"-Zeitung.  Erste Kontroversen und Proteste Die Zeitung war von Beginn weg erfolgreich auf ...
 
Wie Google & Co die Schweizer Newsmedien schwächen
Mo, 14 Okt 2019 10:00:00 GMT - Soft-News, Messenger-Dienste, welche die gesellschaftliche Debatte privatisieren, Politikerinnen und Politiker als Agenda-Setter, Medienkonzentration ? so hat sich die Schweizer Medienlandschaft gewandelt. Die Schweiz braucht einen neuen "Medienpatriotismus", wird im "Jahrbuch Qualität der Medien 2019" gefordert. Die wichtigste Triebfeder für den Wandel in der Mediennutzung ist die wachsende Bedeutung der Tech-Plattformen Google, Facebook, Youtube und Co. Diese bedrängen auch in der Schweiz den professionellen Newsjournalismus, der für den politisch-demokratischen Prozess unverzichtbar ist.  swissinfo.ch fasst die Befunde und Probleme sowie die vorgeschlagenen Massnahmen der Studie zusammen. Die Hauptbefunde der Studie zur Mediennutzung Signifikant zunehmende Medienkonzentration. Der Marktanteil grosser Medienhäuser wächst. Die Anzahl der Medienbesitzer und der Titel sinkt. Immer dominanter werden hingegen die Tech-Giganten.Eine wachsende Verbreitung haben Messenger-Dienste, ...
 
Lässt die Genfer Anziehungskraft auf Unternehmen und Fachkräfte nach?
Mo, 14 Okt 2019 06:43:00 GMT - Einige multinationale Unternehmen aus den USA und Japan haben kürzlich in Genf einen Stellenabbau angekündigt. Sind dies erste Zeichen für neue Entwicklungen auf dem lokalen Arbeitsmarkt? Die Experten sind sich uneinig. Kürzlich warnte der Leiter der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer (Amcham), Martin Naville, in Medienberichten, der Kanton Genf habe Schwierigkeiten, neue US-Firmen anzusiedeln. Er wies auf einen Stellenabbau bei den multinationalen Unternehmen aus den USA in den letzten zehn Jahren hin. Dies sei zum Teil auf "neue Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem politischen Klima in der Schweiz" sowie auf die starke Konkurrenz aus Ländern wie den Niederlanden und Irland zurückzuführen. Im vergangenen Monat kündigten auch Japanese Tobacco International (JTI) und der US-Kosmetikspezialist Coty, den Abbau von Arbeitsplätzen in Genf an. Die hohen Kosten in der Schweiz sind eindeutig eine Herausforderung für grosse ausländische Unternehmen, sagt Sjoerd Broers, ...
 
Schweizer Schuhhersteller Bally hält Schritt mit der Zeit
Sa, 12 Okt 2019 09:00:00 GMT - Vor fast 200 Jahren lebten die Bewohner eines Dorfes in der Nordschweiz im Rhythmus einer Fabriksirene. Der Familienbetrieb Bally steht mit seiner Geschichte exemplarisch für Entwicklungen in der Schweizer Gesellschaft. Eine Ausstellung im Museum "Ballyana" erzählt die Geschichte der Fabrik anhand des umfangreichen Foto-Archivs. Die ursprüngliche Bally-Fabrik produzierte Bänder, Hosenträger für Herren und andere elastische Produkte. Peter Bally-Herzog hatte die Firma im nordschweizerischen Dorf Schönenwerd übernommen. Nach dem Tod von Bally-Herzog im Jahr 1849 übernahmen zwei Jahre später die Söhne Carl Franz und Fritz die Firma. Ein Familienunternehmen setzt auf Industrialisierung Carl Franz hatte für das Unternehmen eine Vision: funktionale, modische Schuhe zu produzieren. Die industrielle Revolution beschleunigte die Fertigung, so dass er bis ins 20. Jahrhundert Tausende von Arbeitern beschäftigte. Während das Unternehmen stetig wuchs, vergrösserten sich auch die ...
 
"Wegen teurer Kinderbetreuung kommt man nicht aus der Sozialhilfe raus"
Di, 8 Okt 2019 06:30:00 GMT - Unter den Personen, die in der Schweiz Sozialhilfe beziehen, sind auffallend viele alleinerziehende Mütter. Wir haben mit einer Mutter gesprochen, die trotz Teilzeitarbeit, Alimenten und Kinderzulagen auf Sozialhilfe angewiesen ist. Dieser Text ist Teil einer Serie, in der wir in loser Folge Beiträge zum Thema Armut publizieren. Armut ist in der Schweiz stark tabuisiert. Im Besonderen die Abhängigkeit von Sozialhilfe wird von vielen Betroffenen als Stigma empfunden. Dennoch hat sich eine Betroffene bereit erklärt, uns ihre Geschichte zu erzählen, sofern sie gegenüber der Öffentlichkeit anonym bleiben darf. Wir treffen die alleinerziehende Mutter (37) in einem Café, während die Kinder in der Kita respektive Schule sind. Sozialhilfe in der Schweiz Wenn alle Netze der Sozialversicherungen (Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung, Krankentaggeldversicherung) reissen, sichert in der Schweiz die Sozialhilfe das Existenzminimum. Sozialhilfe muss in der Schweiz zurückgezahlt ...
 
Rösti von der "Schwarzen Heidi"
Mo, 7 Okt 2019 15:00:00 GMT - Als Kind moderierte Jeniffer Mulinde Schmid eine TV-Show im Schweizer Fernsehen. Nun ist ihr Restaurant in Berlin ihre Bühne. In der "Schwarzen Heidi" serviert sie eidgenössische Küche ? und manchmal jodelt die Wirtin auch. In einer Seitenstrasse im quirligen Kreuzberg weist bereits das Schild über der Eingangstür auf die ungewöhnliche Restaurantbesitzerin hin: Wie eine stolze schwarze Kriegerin steht sie dort, ausgestattet mit einem helvetischen Wappen und einer übergrossen Gabel: Die Schwarze Heidi. Es ist ein Spiel mit Klischees und Namen und zugleich ein Verweis auf Jeniffer Mulinde Schmids Herkunft und Heimat, die sie nachhaltig geprägt haben. "Ich hatte eine ganz spezielle und schöne Kindheit in der Schweiz", erzählt sie. Ihre Mutter, eine ugandische Flugbegleiterin, kam in den achtziger Jahren in die Schweiz. Sie verliebte sich in einen Mann aus dem Berner Oberland und blieb. Da war Jeniffer eineinhalb Jahre alt und lernte Schweizerdeutsch, auch von ihren beiden älteren ...
 


Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
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