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Wie Google & Co die Schweizer Newsmedien schwächen
Mo, 14 Okt 2019 10:00:00 GMT - Soft-News, Messenger-Dienste, welche die gesellschaftliche Debatte privatisieren, Politikerinnen und Politiker als Agenda-Setter, Medienkonzentration ? so hat sich die Schweizer Medienlandschaft gewandelt. Die Schweiz braucht einen neuen "Medienpatriotismus", wird im "Jahrbuch Qualität der Medien 2019" gefordert. Die wichtigste Triebfeder für den Wandel in der Mediennutzung ist die wachsende Bedeutung der Tech-Plattformen Google, Facebook, Youtube und Co. Diese bedrängen auch in der Schweiz den professionellen Newsjournalismus, der für den politisch-demokratischen Prozess unverzichtbar ist.  swissinfo.ch fasst die Befunde und Probleme sowie die vorgeschlagenen Massnahmen der Studie zusammen. Die Hauptbefunde der Studie zur Mediennutzung Signifikant zunehmende Medienkonzentration. Der Marktanteil grosser Medienhäuser wächst. Die Anzahl der Medienbesitzer und der Titel sinkt. Immer dominanter werden hingegen die Tech-Giganten.Eine wachsende Verbreitung haben Messenger-Dienste, ...
 
Blick: die meistverkaufte Zeitung der Schweiz wird 60
Mo, 14 Okt 2019 09:42:00 GMT - Die neue Stimme der Schweizer Presse stellte sich am 14. Oktober 1959, vor 60 Jahren, mit den folgenden Worten selber vor: "BLICK ist mutig, angriffig und wird sich immer für Ihre Rechte als freier Bürger einsetzen, und hat keine Angst, die Wahrheit zu sagen".  "BLICK ist dabei" war ein Slogan, der die Art und Weise des neuen Journalismus beschrieb und gleichzeitig das Image beim Leser prägte. Blick Reporter waren mit ihren Autos mit dem auf der Seite angemalten Zeitungslogo oft als erste vor Ort und bereits in der ersten Ausgabe der Zeitung wandte man sich auch an die Leser, sich mit Themen bei der Redaktion zu melden. Mit der Lancierung der ersten Boulevardzeitung der Schweiz reagierte das Verlagshaus Ringier auf die gesellschaftlichen Veränderungen der 1950er-Jahre - Stichworte Wohlstand, Konsumgesellschaft, elektronische Massenmedien. Vorbild war die 1952 gegründete deutsche "Bild"-Zeitung.  Erste Kontroversen und Proteste Die Zeitung war von Beginn weg erfolgreich auf ...
 
Lässt die Genfer Anziehungskraft auf Unternehmen und Fachkräfte nach?
Mo, 14 Okt 2019 06:43:00 GMT - Einige multinationale Unternehmen aus den USA und Japan haben kürzlich in Genf einen Stellenabbau angekündigt. Sind dies erste Zeichen für neue Entwicklungen auf dem lokalen Arbeitsmarkt? Die Experten sind sich uneinig. Kürzlich warnte der Leiter der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer (Amcham), Martin Naville, in Medienberichten, der Kanton Genf habe Schwierigkeiten, neue US-Firmen anzusiedeln. Er wies auf einen Stellenabbau bei den multinationalen Unternehmen aus den USA in den letzten zehn Jahren hin. Dies sei zum Teil auf "neue Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem politischen Klima in der Schweiz" sowie auf die starke Konkurrenz aus Ländern wie den Niederlanden und Irland zurückzuführen. Im vergangenen Monat kündigten auch Japanese Tobacco International (JTI) und der US-Kosmetikspezialist Coty, den Abbau von Arbeitsplätzen in Genf an. Die hohen Kosten in der Schweiz sind eindeutig eine Herausforderung für grosse ausländische Unternehmen, sagt Sjoerd Broers, ...
 
Schweizer Schuhhersteller Bally hält Schritt mit der Zeit
Sa, 12 Okt 2019 09:00:00 GMT - Vor fast 200 Jahren lebten die Bewohner eines Dorfes in der Nordschweiz im Rhythmus einer Fabriksirene. Der Familienbetrieb Bally steht mit seiner Geschichte exemplarisch für Entwicklungen in der Schweizer Gesellschaft. Eine Ausstellung im Museum "Ballyana" erzählt die Geschichte der Fabrik anhand des umfangreichen Foto-Archivs. Die ursprüngliche Bally-Fabrik produzierte Bänder, Hosenträger für Herren und andere elastische Produkte. Peter Bally-Herzog hatte die Firma im nordschweizerischen Dorf Schönenwerd übernommen. Nach dem Tod von Bally-Herzog im Jahr 1849 übernahmen zwei Jahre später die Söhne Carl Franz und Fritz die Firma. Ein Familienunternehmen setzt auf Industrialisierung Carl Franz hatte für das Unternehmen eine Vision: funktionale, modische Schuhe zu produzieren. Die industrielle Revolution beschleunigte die Fertigung, so dass er bis ins 20. Jahrhundert Tausende von Arbeitern beschäftigte. Während das Unternehmen stetig wuchs, vergrösserten sich auch die ...
 
"Wegen teurer Kinderbetreuung kommt man nicht aus der Sozialhilfe raus"
Di, 8 Okt 2019 06:30:00 GMT - Unter den Personen, die in der Schweiz Sozialhilfe beziehen, sind auffallend viele alleinerziehende Mütter. Wir haben mit einer Mutter gesprochen, die trotz Teilzeitarbeit, Alimenten und Kinderzulagen auf Sozialhilfe angewiesen ist. Dieser Text ist Teil einer Serie, in der wir in loser Folge Beiträge zum Thema Armut publizieren. Armut ist in der Schweiz stark tabuisiert. Im Besonderen die Abhängigkeit von Sozialhilfe wird von vielen Betroffenen als Stigma empfunden. Dennoch hat sich eine Betroffene bereit erklärt, uns ihre Geschichte zu erzählen, sofern sie gegenüber der Öffentlichkeit anonym bleiben darf. Wir treffen die alleinerziehende Mutter (37) in einem Café, während die Kinder in der Kita respektive Schule sind. Sozialhilfe in der Schweiz Wenn alle Netze der Sozialversicherungen (Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung, Krankentaggeldversicherung) reissen, sichert in der Schweiz die Sozialhilfe das Existenzminimum. Sozialhilfe muss in der Schweiz zurückgezahlt ...
 
Rösti von der "Schwarzen Heidi"
Mo, 7 Okt 2019 15:00:00 GMT - Als Kind moderierte Jeniffer Mulinde Schmid eine TV-Show im Schweizer Fernsehen. Nun ist ihr Restaurant in Berlin ihre Bühne. In der "Schwarzen Heidi" serviert sie eidgenössische Küche ? und manchmal jodelt die Wirtin auch. In einer Seitenstrasse im quirligen Kreuzberg weist bereits das Schild über der Eingangstür auf die ungewöhnliche Restaurantbesitzerin hin: Wie eine stolze schwarze Kriegerin steht sie dort, ausgestattet mit einem helvetischen Wappen und einer übergrossen Gabel: Die Schwarze Heidi. Es ist ein Spiel mit Klischees und Namen und zugleich ein Verweis auf Jeniffer Mulinde Schmids Herkunft und Heimat, die sie nachhaltig geprägt haben. "Ich hatte eine ganz spezielle und schöne Kindheit in der Schweiz", erzählt sie. Ihre Mutter, eine ugandische Flugbegleiterin, kam in den achtziger Jahren in die Schweiz. Sie verliebte sich in einen Mann aus dem Berner Oberland und blieb. Da war Jeniffer eineinhalb Jahre alt und lernte Schweizerdeutsch, auch von ihren beiden älteren ...
 
Die höchste Schweizerin bei der Uno in New York
Mo, 7 Okt 2019 11:36:00 GMT - UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ist ein Mann. Das war bei seiner Wahl ein Problem. Viele hatten gefordert, es müsse nun endlich eine Frau an die Spitze. Immerhin: Guterres besetzt viele Chefposten mit Frauen. Eine von ihnen ist Mirjana Spoljaric, die höchste Schweizerin am UNO-Hauptsitz. Von ihrem Eckbüro im 16. Stock an New Yorks First Avenue fällt der Blick direkt aufs UNO-Hauptgebäude und den East River. UNO-Vizegeneralsekretärin Mirjana Spoljaric ist allerdings nicht oft hier. Zumal ihre 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptsächlich "im Feld" arbeiten: in Osteuropa, im Kaukasus, in Zentralasien: "Also in einer Region, die sich an der Frontlinie des früheren Kalten Krieges befindet und die immer noch mit den Spannungen aus jener Zeit umgehen muss", sagt sie. Entsprechend muss sie die Balance halten, um die mächtigen regionalen Akteure einzubinden: "Ohne eine gute Zusammenarbeit mit der EU, mit Russland, mit der Türkei können wir nichts erreichen und diese Agenda ...
 
Neuer Uhrmacher-Tempel der Marke Shigeru Ban
Fr, 4 Okt 2019 14:30:00 GMT - Nach fünfjähriger Bautätigkeit hat die Swatch Group am Donnerstag den neuen Hauptsitz ihrer gleichnamigen Marke in Biel eröffnet. Die fast ausschliesslich aus Holz gefertigten Gebäude wurden vom japanischen Stararchitekten Shigeru Ban entworfen. Grosszügige Büros, Konferenzräume, zwei Museen, fünf schwarze Olivenbäume und der erste Drive-in-Uhrenshop der Welt: Swatch sieht mit dem Bau des neuen Hauptsitzes, der am Donnerstag in Biel in Anwesenheit vieler hochkarätiger Gäste offiziell eingeweiht wurde, grosse Chancen. Hell und mit einer geschwungenen Silhouette, die an eine Schlange erinnert, erstreckt sich das 35 Meter breite Hauptgebäude über eine Länge von 240 Metern. Fünf Jahre Arbeit, Kosten von fast 125 Millionen Franken und 1997 m3 Schweizer Fichte waren nötig, um dieses spektakuläre Gebäude ? eine der grössten Holzkonstruktionen der Welt ? zu bauen.  An seinem westlichen Ende überquert das Gebäude eine Strasse, die neu nach Nicolas G. Hayek, dem Gründer der Swatch ...
 
Schweizer Winzer haben den Blues
Fr, 4 Okt 2019 12:00:00 GMT - Dass die Schweiz ein Land mit einer langen Weinbautradition ist, weiss jenseits der Landesgrenze kaum jemand. Seit zwei Jahrtausenden steht der Herbstanfang für die Erntezeit. Aber in diesem Jahr ist die Stimmung düster, denn der einheimische Wein verkauft sich schlecht. In einigen Teilen der Schweiz ist der Weinbau eine lebendige Tradition. Erst vor wenigen Tagen nahmen nicht weniger als 300'000 Menschen am Neuenburger Erntefest teil. Doch die Produzenten von Wein befinden sich nicht in Festlaune. Die Bestände für 2018 sind noch nicht erschöpft, da erreicht die neue Ernte bereits ihren Höhepunkt. Bütten, die voll bleiben, bedeuten Preisdruck in einem ohnehin schon schwierigen Markt. Die Sorge ist so gross, dass die vier wichtigsten Weinbaukantone den Bund um Hilfe gebeten haben. Seit einigen Jahren machen Schweizer Weine 35% des nationalen Konsums aus. Das reiche nicht aus, um einen ausgewogenen Verkauf der derzeitigen einheimischen Produktion zu gewährleisten, schreiben die ...
 
Architekt Shigeru Ban: "Das Projekt meines Lebens"
Do, 3 Okt 2019 16:24:00 GMT -
 
Wie das neue Swatch-Gebäude entstanden ist
Do, 3 Okt 2019 14:33:00 GMT -
 
Die Wichtigkeit von Testpersonen im Zeitalter des Online-Handels
Do, 3 Okt 2019 08:30:00 GMT - Die Globalisierung und der Online-Handel haben eine wachsende Distanz zwischen Unternehmen und ihren Kunden geschaffen. Ein Zürcher Startup schliesst diese Lücke. Es hat die grösste europäische Plattform zu Vermittlung von Testpersonen geschaffen. So können Firmen die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Kunden kennenlernen. "Im Jahr 2014, als ich für die Abschlussarbeit meines Masterstudiums im Silicon Valley war, suchte ich einige Testpersonen, um die App einer Design Firma auszuprobieren. Ich habe eine Anzeige aufgeschaltet und es kamen alle möglichen Leute, die dem publizierten Anforderungsprofil überhaupt nicht entsprachen und die nur am Geld interessiert waren. Es gab sogar eine ganze Familie mit Kindern, Onkeln und Tanten", erzählt Reto Lämmler, CEO von TestingTime. "Da habe ich mich gefragt, wie ist es möglich, dass heutzutage für jegliche Dienstleistung ein Online-Service besteht, während es keinerlei Angebot gibt, um auch nur fünf geeignete Personen zum Testen eines ...
 
Frühere Erkennung von Brustkrebs bei gefährdeten Frauen
Di, 1 Okt 2019 15:00:00 GMT - Brustkrebs, die häufigste Todesursache bei Frauen im Alter von 40 bis 50 Jahren, betrifft immer häufiger auch jüngere Frauen. Die am Dienstag lancierte Präventionskampagne Pinker Oktober macht darauf aufmerksam. Alexandre Bodmer ist Chefarzt des Brustzentrums am Genfer Universitätsspital. Er schlägt vor, das Screening dieser Entwicklung anzupassen. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in den westlichen Ländern: Jede neunte Frau ist davon betroffen. In der Schweiz werden jedes Jahr fast 6000 neue Fälle diagnostiziert. Die Mehrheit der Brustkrebserkrankungen betrifft Frauen über 50 Jahre. Aber 20% der Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger. Eine Studie des Nationalen Instituts für Krebsepidemiologie und -registrierung hat für den Zeitraum von 1996 bis 2009 folgendes herausgefunden: Die Zahl der Fälle von Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahre stieg jährlich um 1,8%. Bei Frauen im Alter von 40 bis 49 Jahren betrug der jährliche Anstieg 0,5%. Dieser Trend wird ...
 
Der Marathon Man der Demokratie-Erneuerung in der Schweiz
Mi, 25 Sep 2019 11:26:00 GMT - Der Mann hat einen Plan: Mit der Plattform wecollect hat Daniel Graf die analoge direkte Demokratie Schweiz einen grossen Schritt Richtung Digital Age geschoben. Nach der kürzlichen, erfolgreichen Premiere des von ihm initiierten Demokratie Festivals blickt er schon in die Zukunft. Zur ihr gehört auch eine "Demokratie-Initiative". Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. #DearDemocracy sprach mit dem Antreiber der Demokratie Schweiz kurz nach der Premiere von Beta, dem ersten Demokratie Festival der Schweiz, das der 46-jährige Zürcher ins Leben rief. swissinfo.ch: Die erste Ausgabe von Beta ging vor wenigen Tagen in Basel über die Bühne. Wie lautet Ihre Bilanz? Daniel Graf: Das Festival war seit Monaten ausgebucht und platzte am Tag selbst aus allen Nähten. Mich faszinierte, dass die unterschiedlichsten Menschen kamen, ganz Junge, aber auch Ältere. Sie alle aber sind sehr engagiert und politik-interessiert. Am ...
 
Schweizer Berghütten verfallen trotz Kaufinteressenten
Di, 24 Sep 2019 06:00:00 GMT - Maiensässe, Ställe und Berghütten in den Schweizer Voralpen stehen häufig leer, weil sie landwirtschaftlich nicht mehr genutzt werden. Viele stehen zum Verkauf ? für Spottpreise. Doch ein Ferien- oder Wohnhaus daraus zu machen, ist gar nicht so einfach. Manche sind richtig süss: Kleine Stein- oder Holzhütten, die aussehen, als ob Heidi demnächst zur Tür herausträte. Andere sind so zerfallen oder voller Unrat, dass ein Wiederaufbau schwer vorstellbar ist. Sie kosten häufig zwischen 30'000 und 150'000 Franken. Die Rede ist von Maiensässen, Rusticos und Ställen in den Voralpen, die von der Landwirtschaft aufgegeben wurden. Früher dienten sie als Unterkunft für Bauern und Sennen, die in der Übergangszeit das Vieh hier weiden liessen, bevor sie es für den Sommer auf die Alp oder für den Winter ins Tal trieben. Manche dieser aufgegeben Hütten verfallen. Der Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft (RAKUL) ärgert sich über diese Ruinen in der Bergwelt. Er führt ein Inventar ...
 
Kommen auch Autofahrer an die Kasse?
Mo, 23 Sep 2019 10:20:00 GMT - Jetzt zeigt sich, ob die Appelle von Greta & Co. in der Schweizer Politik ankommen. Das Parlament diskutiert über eine Totalrevision des CO2-Gesetzes. Gefeilscht wird, wer, wo, wie viel Emissionsprozente einsparen soll. Ein Zankapfel ist die Abgabe auf Treibstoffen. Bleibt das Auto eine heilige Kuh oder wird es zur Milchkuh? Der grösste CO2-Verursacher in der Schweiz, der motorisierte Verkehr, der jährlich 15 Millionen Tonnen CO2 ausstösst, kommt klimatechnisch nicht vom Fleck. Bürgerliche Politiker bekämpfen Lenkungsabgaben seit Jahren erfolgreich. Auf Brennstoffen wie Heizöl und Erdgas hingegen ist im neuen CO2-Gesetz sogar eine Erhöhung der bereits bestehenden CO2-Lenkungsabgabe geplant. Aber auf Treibstoffen wie Benzin und Diesel ist keine Lenkungsabgabe vorgesehen. "Lenkungsabgabe auf Treibstoffen ist notwendig" Unter liberalen Politikerinnen und Politikern wollte sich kurz vor den Eidgenössischen Wahlen bisher kaum jemand an einer unpopulären Treibstoff-Lenkungsabgabe ...
 
Dem Konsumverhalten der Schweizer auf der Spur
So, 22 Sep 2019 09:00:00 GMT - Warum kaufen Schweizerinnen und Schweizer so häufig auf der andern Seite der Grenze ein? Was hat sich in deren Essverhalten in der letzten Zeit verändert? Diesen und anderen Konsumfragen geht der Forscher Thomas Rudolph nach ? ein Deutscher, der die Schweiz zu seinem Lebensmittelpunkt erkoren hat. Thomas Rudolph war für sein Doktorat noch nicht lange in der Schweiz, als er 1992 für eine Studie in den St. Galler Grenzort St. Margarethen reiste. Eigentlich ging es ihm um das Erscheinungsbild von Verkaufsstellen. Dazu wollte er bei einem Detailhändler hundert Kundinnen und Kunden befragen. "Das vergesse ich nie: An diesem Tag kamen Heerscharen von Österreichern und Deutschen zum Einkauf von Schokolade, Nudeln und Kaffee. Und die haben teilweise 20, 30 Tafeln Schokolade, 15 Pack Nudeln eingekauft", erzählt er. Heute ist es genau umgekehrt, der Einkaufstourismus geht seit Jahrzehnten genau in die entgegengesetzte Richtung. Seit der Schweizer Franken an Wert zugelegt hat. Rudolph ...
 
Expedition in die eisige Polarnacht
Fr, 20 Sep 2019 14:30:00 GMT - Kein Tageslicht und während Monaten Minusgrade: Das Forschungsschiff "Polarstern" lässt sich im Eis der zentralen Arktis festfrieren. Mit dabei: der Schweizer Schneeforscher Martin Schneebeli. Er ist der Wärmeleitfähigkeit von Meereseis auf der Spur. Martin Schneebeli installiert noch einen Computertomografen an Bord. Es ist höchste Zeit. In zwei Tagen wird das Schiff vom norwegischen Tromsø aus in die zentrale Arktis ablegen: Bis dahin muss die wissenschaftliche Ausrüstung für die kommenden zwölf Monate auf der 118 Meter langen und 25 Meter breiten "Polarstern" verstaut sein. Geleitet wird die Expedition vom Bremerhavener Alfred Wegener Institut (AWI). Der Forscher Martin Schneebeli mit dem so passenden Namen ist ein ausgewiesener Schnee-Experte und arbeitet am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos. Er wird von der "Polarstern" aus in der Arktis die Struktur von Schnee und Meereis untersuchen. Sein Fokus gilt der Wärmeleitfähigkeit von mit Schnee ...
 
Der Schweizer Eisenbahn-Gigant in Zahlen
Fr, 20 Sep 2019 09:30:00 GMT - Die Schweizerische Bundesbahn ist in Bezug auf beförderte Fahrgäste, Pünktlichkeit und Sicherheit die effizienteste in Europa. An Kritik fehlt es jedoch nicht. Beobachter sprechen von einer Verschlechterung des Angebots. Die Schweiz hat eines der grössten und ausgedehntesten Schienennetze des Kontinents. Es misst rund 5100 Kilometer. Die meisten Strecken, rund 3200 Kilometer, werden von der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) betrieben. Der ehemalige Bundesbetrieb wurde 1902 gegründet und 1999 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Laut dem European Railway Performance Index ist das Schweizer Schienennetz das beste in Europa, was die beförderten Personen, die Pünktlichkeit der Züge, gefahrene Kilometer pro Fahrgast und Unfälle betrifft. Diese Statistiken verbergen jedoch eine wachsende Unzufriedenheit, sowohl bei den Reisenden als auch unter den Mitarbeitenden. Eine Herausforderung, der sich die neue Geschäftsführerin oder der neue Geschäftsführer der SBB wird stellen müssen. Der ...
 
Ein Deutscher ergründet den Einkaufstourismus
Fr, 20 Sep 2019 07:18:44 GMT - Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach.
 
"Wir müssen den Mut haben, Nein zu Pestiziden zu sagen"
Do, 19 Sep 2019 15:00:00 GMT - Mals in Italien ist die erste Gemeinde in Europa, die Pestizide verboten hat. Auf Besuch in der Schweiz erklärt Bürgermeister Ulrich Veith die Gründe für das Verbot und wie sich die Realität des Südtiroler Dorfs seit dem historischen Entscheid verändert hat. Im September 2014 sprach sich Mals im Vinschgau als erste Gemeinde in Europa gegen Pestizide aus. In der von Bürgermeister Ulrich Veith einberufenen Volksabstimmung sagten 75% der Stimmbevölkerung des Dorfs mit rund 5200 Einwohnern Ja zu einem Verbot von Düngemitteln und Chemikalien auf ihrem Gebiet. Ein überraschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft der Gemeinde an der Grenze zur Schweiz und Österreich stark mit der Landwirtschaft, namentlich der intensiven Apfelproduktion, verbunden ist. "Ein Revolutionär? Nein, ich bin wie viele andere Bürgermeister, die sich um die Gesundheit ihrer Bürger kümmern", sagt Ulrich Veith, den swissinfo.ch anlässlich des Schweizerischen Insektentags in Aarau, Kanton Aargau ...
 
Definitives Aus für den Küken-Schredder in der Schweiz
Do, 19 Sep 2019 10:50:00 GMT - Ein Herz für Tiere: In der Schweiz werden die männlichen Küken nicht mehr lebendig geschreddert. Sie müssen fortan, da für die Eierproduktion unbrauchbar, mit Gas eingeschläfert werden. Dies hat das Schweizer Parlament entschieden. Die Schweiz zählt punkto Tierschutz zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt. Grundlage dazu ist das strenge Tierschutzgesetz von 2008. Ausnahme war das "Fenster" für den Küken-Schredder. Nach jahrelangen Protesten von Tierschützerinnen und Tierschützern wird dieses jetzt geschlossen. In anderen Ländern der Europäischen Union dagegen ist der Küken-Schredder aber weiter gängige Praxis. Auch die Regierung ist der Ansicht, dass sich die Zeiten geändert haben und diese Art von Tötung nicht mehr tolerierbar ist. Gallosuisse, der Verband der Eierproduzenten in der Schweiz, unterstützt das Verbot, da er das Schreddern von lebendigen Küken als eine veraltete Methode betrachtet. Die vier Grossbetriebe in der Schweiz, die Hühnerfarmen mit Jungtieren ...
 
Negativkampagne der CVP sorgt für Empörung
Mi, 18 Sep 2019 08:30:00 GMT - Seit Dienstagmorgen läuft die neue Wahlkampagne der Christlichdemokratische Volkspartei (CVP). Die Kritik im Netz und bei den Parteien fällt vernichtend aus. Um was geht es? Wer am Montag einen Kandidaten für die nationalen Wahlen gegooglet hat, staunte nicht schlecht. Zuoberst bei Google wird als Paid-Content eine von der CVP gesponserte Website "kandidaten2019.ch" angezeigt, welche die Positionen des jeweiligen Kandidaten auseinandernehmen.  Bei FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen heisst es zum Beispiel, dass er das CO2-Gesetz massiv verwässert habe. SVP-Nationalrat Roger Köppel nehme die Folgen des Klimawandels nicht ernst und SP-Nationalrätin Barbara Gysi wolle noch mehr Steuergelder umverteilen. Reaktionen ? Twitter: Die Kampagne verbreitete sich rasend schnell. Innert kurzer Zeit wurde der #cvpfail zum meist getwitterten Schlagwort der Schweiz. Politiker aus allen Parteien und andere Twitter-User werfen der Partei Verzweiflung und eine Schmierenkampagne vor. ...
 
Leitzins-Limbo: Die Nationalbank kann noch viel tiefer
Mi, 18 Sep 2019 06:00:00 GMT - Weltweit läuten die Notenbanken eine weitere Runde von geldpolitischen Lockerungen ein. Wie tief können die Zinsen noch gehen? Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat vorgesorgt: Eine raffinierte Regelung erlaubt ihr, die Zinsen noch weiter ins Negative zu drücken. Weiter, als bisher gedacht. Die US-Notenbank Fed hat es bereits getan. Sie hat im Juli die Zinsen gesenkt, um die Wirtschaft zu stützen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist letzte Woche nachgezogen und hat ebenfalls ein Stimulierungspaket beschlossen. Nun trifft sich am Donnerstag die Schweizerische Nationalbank (SNB) zur Lagebeurteilung. Sie ist unter Zugzwang. Um eine weitere Aufwertung des Schweizer Frankens zu verhindern, wird auch sie über eine Zinssenkung nachdenken müssen. Was daran so speziell ist: Der SNB-Leitzins ist mit ?0.75 Prozent bereits der tiefste der Welt. Wie weit kann die Nationalbank noch gehen? Um das zu klären, haben wir das Negativzinsreglement* der SNB genau studiert. Fazit: Die SNB kann ...
 
Bremsen höhere Benzinpreise Ihre Autokilometer?
Mi, 18 Sep 2019 05:59:00 GMT -
 
Nicht lang her, und doch so anders
Di, 17 Sep 2019 13:30:00 GMT - In der Schweiz sind die Orte, an denen Rauchen erlaubt ist, in den letzten zwanzig Jahren immer weniger geworden. Dabei nahmen die Behörden vor allem die Tabakkonsumenten ins Visier. Gegenüber den Tabakproduzenten zeigten sie sich deutlich nachsichtiger. Doch der Wind scheint sich zu drehen. Raucher in der Schweiz: Ihre Art zu konsumieren und ihr Platz in der Gesellschaft haben sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Grund dafür sind neue Vorschriften, eine grössere Produktenvielfalt und ein Mentalitätswandel. Dennoch hat sich die Zahl der Raucher zwischen 1997 und 2017 kaum verändert: Der Anteil der Raucherinnen und Raucher in der Bevölkerung sank bei den Frauen von 27 auf 23% und bei den Männern von 39 auf 31%. Ungefähr 9500 Personen sterben jährlich aufgrund tabakbedingter Krankheiten. Rückgang des Passivrauchens Enorm verändert hat sich die Toleranz gegenüber Rauchern. Noch in den 1990er-Jahren konnte sich jeder ohne Probleme bei der Arbeit, in öffentlichen ...
 
Die Schweiz im Zeitalter des automatischen Austauschs von Bankdaten
Di, 17 Sep 2019 12:00:00 GMT - Seit Abschaffung des Bankgeheimnisses im Ausland vor einem Jahr gibt der Bund an rund 30 Länder Daten von Konten weiter, die deren Steuerpflichtige bei Schweizer Banken haben. Dieses Verfahren soll nun auf rund hundert Länder ausgedehnt werden. Der automatische Informationsaustausch scheint ein wirksames Instrument zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung zu sein, wirft aber auch Fragen auf. Warum wurden internationale Regeln im Bereich Steuern eingeführt? Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft und der Digitalisierung von Dienstleistungen ist es immer einfacher geworden, Gelder bei Finanzinstituten im Ausland einzuzahlen und zu verwalten. Das bedeutet, dass den Steuerbehörden jedes Jahr grosse Summen ? man spricht von Tausenden von Milliarden Franken ? entgehen können. Die internationale Steuerhinterziehung ist nicht nur für die reichen Länder ein ernsthaftes Problem, sondern vor allem für jene, die über geringe finanzielle Mittel verfügen. Mit Unterstützung der G20 und der ...
 
Zahlen Ausländer in der Schweiz höhere Autoversicherungs-Prämien?
Mo, 16 Sep 2019 12:30:00 GMT - Ein Leser möchte von uns wissen, ob es stimmt, dass Ausländer und Ausländerinnen in der Schweiz höhere Autoversicherungs-Prämien zahlen als Schweizer und Schweizerinnen. Die Antwort auf die Leserfrage lautet: Ja. Die Autoversicherer verlangen in der Schweiz von bestimmten Nationalitäten höhere Prämien. "Die Nationalität ist gemäss unserem Wissenstand bei den meisten Versicherern ein wichtiges Tarifkriterium", sagt Takashi Sugimoto, Mediensprecher vom Schweizerischen Versicherungsverband. Die Versicherungen stellen bei der Berechnung der Prämien unter anderem auf Geschlecht, Alter, Wohnort, Fahrzeugtyp, Fahrpraxis und Nationalität ab. Diese Faktoren beeinflussen nämlich statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls. "Die Versicherer versuchen das Risiko eines Autofahrers so gut wie möglich zu erfassen", sagt Sugimoto. Dafür bildeten sie Risikogruppen, gestützt auf die Schadenhistorie, eigene Statistiken sowie teilweise öffentliche Statistiken. Am teuersten sind die ...
 
Wer hat's erfunden? Ein Schweizer!
Sa, 14 Sep 2019 09:00:00 GMT - Schweizerinnen und Schweizer werden oft als etwas vorsichtig und bieder wahrgenommen. Doch zeichnen sie sich immer wieder durch pragmatischen Erfindergeist aus, der Dinge hervorbringt, die die Welt verändern. Eine Auswahl an Schweizer Erfindungen, die formschön und nützlich sind: Einige von ihnen sind unterdessen zu Design-Ikonen aufgestiegen. Der einstige Bauernstaat hat sich zu einer innovativen Gesellschaft entwickelt. Gemäss "Global Innovation Index" war die Schweiz 2012 Innovations-Weltmeister. Nirgends sonst in Europa werden pro Kopf und Einwohner so viele Patente angemeldet, wie in der Schweiz. Zum Vergleich: pro 1 Mio. Einwohner wurden 2018 in der Schweiz 955 Patente, in Deutschland 332 Patente und in den USA 132 angemeldet. Die Liste helvetischer Erfindungen ist lang, und die Geschichten dahinter sind spannend. Die Schweiz hat eine starke Pharma-Industrie, deswegen erstaunt es nicht, dass wichtige Errungenschaften aus diesem Bereich stammen. Das reicht von der ...
 
Schweizer Start-up-Traum: Energielieferant aus 600 Metern Höhe
Fr, 13 Sep 2019 11:00:00 GMT - Die Schweiz produziert weniger Windenergie als andere europäische Länder, hat aber ehrgeizige Zukunftsziele. Ein Luganeser Start-up entwickelt Drohnen zur Stromerzeugung aus Höhenwinden. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im Oktober ist dies das dritte Video einer Serie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Schweizer und Schweizerinnen auswirken. In der Schweiz ist die Wasserkraft die wichtigste Energiequelle. Der Bau von grossen Windturbinen, insbesondere in Schweizer Tälern, ist umstritten. Wind, besonders in grosser Höhe, bietet ein enormes Potenzial als alternative erneuerbare Energiequelle zur Lösung der Klimakrise. Aldo Cattano und Nicola Mona, Erfinder und Geschäftsführer des Start-up-Unternehmens "Skypull", wollen durch die optimale Nutzung der Winde auf den Schweizer Berggipfeln dazu beitragen, sauberere Energie zu produzieren. Das kleine Team aus Lugano entwickelt ein System mit einer autonomen Drohne, die durch eine ...
 
Postfinance bringt Schweizer Expats in Kuba in Schwierigkeiten
Do, 12 Sep 2019 14:40:00 GMT - Der Beschluss von Postfinance, den Zahlungsverkehr mit Kuba zum 1. September auszusetzen, bereitet den vom Bund finanzierten Kooperationsprojekten grosse Schwierigkeiten. Es war wahrscheinlich der letzte Kanal, der für den Geldtransfer aus der Schweiz noch offen war. Das Finanzinstitut begründet seinen Entscheid mit den Risiken, die mit den Sanktionen der USA verbunden sind (welche die Schweiz nicht unterstützt). Roland Wüest fiel am 27. August aus allen Wolken: Ein Berater von Postfinance kündigte dem Sekretariat der NGO Medicuba an, dass der Zahlungsverkehr mit Kuba innerhalb weniger Tage ausgesetzt werde. Die Massnahme hat schwerwiegende Folgen für die NGO, die medizinische Geräte und Rohstoffe für die Herstellung von Medikamenten an das kubanische Gesundheitssystem liefert und besonders durch Fachaustausche von kubanischen und schweizerischen Gesundheitsfachleuten den Transfer von Know-how unterstützt. Sie wird von privaten Gebern, Kantonen, Gemeinden sowie von der Direktion ...
 
Micro-Cars erobern die Schweizer Städte
Mi, 11 Sep 2019 08:00:00 GMT - Nach E-Scootern, Fahrrädern und Rollern können in der Schweiz auch so genannte "Elektro-Leichtfahrzeuge" gemietet werden. Hinter dem Angebot steckt eine Firma aus Biel. In der Schweiz gehen die Wogen oft hoch, wenn die neue "smarte Mobilität" zur Sprache kommt. Die einen ärgern sich über die Kleinstfahrzeuge, die im Weg stehen, rare Abstellflächen belegen und für Unsicherheit im Strassenverkehr sorgen. Andere sehen im Hype um die "Mikro-Mobilität" das Potenzial, den Verkehr in den Städten revolutionär umzukrempeln. Inmitten dieser Diskussionen versuchen die Städte, mit jedem neuen Angebot einen Umgang zu finden. Die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich und der Mediendienst der Stadtpolizei reagierten überrascht, als swissinfo.ch wissen wollte, wie sie mit dem neuen Sharing-Angebot umgehen werden. Auf die Schnelle wusste niemand Bescheid, dass in der Stadt solche Microcars stehen. Im Gegenteil: Sie baten swissinfo.ch, ihnen Bilder der Fahrzeuge und von deren Standplätzen zu ...
 
Der Digitalmagier
Fr, 6 Sep 2019 09:00:00 GMT - Als Kind wollte er einst wie David Copperfield werden. Heute ist der Zürcher Marco Tempest der bekannteste Digitalzauberer der Welt und arbeitet auch für die Nasa. Regelmässig tritt er auf den grössten Bühnen der Welt auf und verzaubert das Publikum an grossen Konferenzen mit digitalen Tricks. Tempest ist der fünfte Digitalpionier den wir in unserer Serie "Swiss Digital Pioneers" porträtieren. "Die Magie von heute ist die Technologie der Zukunft," sagt Marco Tempest lächelnd. "Es gibt eine lange Tradition von Zauberern, die gleichzeitig Erfinder waren." Insofern steht der Digitalzauberer Tempest in einer Reihe von Magiern, die schon seit jeher versuchten, der aktuellen Technologie einen Schritt voraus zu sein. Aber Marco Tempest ist nicht nur Zauberer mit technologischen Mitteln, er ist auch Designer, Filmemacher, Coach und Storyteller. Sein Business sind Geschichten, Illusionen und Inspirationen. Der Zürcher erzählt auf der Bühne faszinierende Geschichten, um zu simulieren, was ...
 
Das sind die vielversprechendsten Schweizer Start-ups 2019
Do, 5 Sep 2019 14:55:00 GMT - Drohnen zur Inspektion von Kernreaktoren, revolutionäre Systeme zur Diagnose von Tumoren, Armbänder zur Bestimmung von Fruchtbarkeitstagen: Zahlreiche Produkte von Schweizer Start-ups sind weltweit sehr erfolgreich. Die besten Innovationen wurden in Zürich am Top 100 Start-up Award 2019 ausgezeichnet. Die Schweiz gehört schon seit langer Zeit zu den innovativsten Länder der Welt. Bisher konzentrierten sich die Ressourcen für die Forschung und Entwicklung von Spitzenprodukten fast ausschliesslich auf grosse transnationale ? von Nestlé über Novartis, Roche, ABB bis Givaudan ? und mittlere Unternehmen, die es geschafft haben, Nischenmärkte zu besetzen. Seit einigen Jahren blüht die Innovation aber auch im Start-up-Bereich. Es gibt immer mehr junge Menschen, die diesen Weg gehen, um die Früchte ihrer wissenschaftlichen Forschung oder ihres technologischen Einfallsreichtums weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Derzeit werden jedes Jahr rund 300 Start-ups gegründet, also Unternehmen, ...
 
Ob Mann oder Frau: Der Zeitaufwand ist der gleiche
Do, 5 Sep 2019 09:00:00 GMT - Frauen sind nicht nur schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen, sie müssen für gewisse Güter und Dienstleistungen auch tiefer in die Tasche greifen. Ein Coiffeur in Lausanne hat beschlossen, dieser Ungleichbehandlung ein Ende zu bereiten und Unisex-Preise einzuführen. Über solche Einzelinitiativen hinaus fordert der Westschweizer Konsumentenverband (FRC) eine landesweite Untersuchung zur "Pink Tax". "Unisex-Preise ab 1. Februar. Es ist an der Zeit, die Gleichstellung auch bei den Preisen zu beachten", kann man am Schaufenster des Lausanner Coiffeursalons Avant-Propos  lesen. Die Kundschaft erfährt also noch vor Betreten des Salons: Ob Mann oder Frau, hier gelten für gleiche Leistungen gleiche Tarife. "Der Preis richtet sich nach der Haarlänge", präzisiert Coiffeur Nicolas Cettou. Bisher bezahlten Frauen für einen Kurzhaarschnitt 90 Franken und Männer 59. Heute liegt der genderneutrale Referenzpreis bei 80 Franken. "Bei uns ist die Leistung ein und dieselbe. Wir ...
 
Banken: Positive Ergebnisse auch in Zeiten von Negativzinsen
Mi, 4 Sep 2019 14:30:00 GMT - Trotz des Abschwungs an der Börse und der Einführung von Negativzinsen schlossen die Schweizer Banken das Jahr 2018 mit einer Steigerung des Geschäftserfolgs und Jahresgewinns ab. Für die Zukunft sind die Banker besorgt über die Verschlechterung des globalen wirtschaftlichen und politischen Umfelds, erwarten aber keinen weiteren Personalabbau. Der Bankensektor leidet zunehmend unter den von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) beschlossenen Negativzinsen. Die SNB will mit dieser Massnahme eine übermässige Aufwertung des Schweizer Frankens eindämmen. Die Negativzinspolitik reduziert allerdings die Gewinnmargen und den Handlungsspielraum der Banken, die wiederum teilweise gezwungen sind, ihren Kunden Negativzinsen aufzuzwingen. Gemäss Bankenbarometer 2019 der Schweizerischen Bankiervereinigung (SwissBanking) zahlten die Banken im vergangenen Jahr negative Zinsen in Höhe von zwei Milliarden Franken. "Es besteht das Risiko, dass Negativzinsen in den kommenden Jahren zur Normalität ...
 
Elektronische Fussfessel "Swiss Made" erobert die Welt
Mi, 4 Sep 2019 09:00:00 GMT - Die elektronische Überwachung, die günstiger und humaner ist als eine Gefängnisstrafe, ersetzt in vielen Ländern die Kurzzeitstrafen. Das Schweizer Unternehmen Geosatis hat es in nur wenigen Jahren geschafft, sich zu einem der weltweit führenden Anbieter von elektronischen Fussfesseln zu entwickeln.   "Heute wird man sich immer stärker bewusst, dass Gefängnisstrafen bei leichten Vergehen nicht die beste Lösung sind. Im Gefängnis laufen Inhaftierte Gefahr, von anderen Gefangenen, die teilweise schwere Verbrechen begangen haben, negativ beeinflusst zu werden. Und sie leben völlig von der Welt abgeschnitten: Wenn sie in die Freiheit zurückkehren, sind sie dann oft verloren, sie haben keine Arbeit und manchmal auch keine Wohnung mehr", sagt François Vigier, Kommunikationsbeauftragter von Geosatis. "Ziel der elektronischen Überwachung ist es, nach einer Alternative zur Inhaftierung zu suchen, um die Desozialisierung von Menschen mit geringem Risiko zu vermeiden", ergänzt Vigier.
 
Wie wohlhabende Kantone die ärmeren subventionieren
Mo, 2 Sep 2019 14:25:00 GMT - Der sogenannte Finanzausgleich, das einzigartige Umverteilungssystem der Schweiz, verschiebt jedes Jahr grosse Geldbeträge von reicheren in ärmere Teile des Landes. Trotz Debatten, Beschwerden und Reformen bleibt es ein Eckpfeiler des Bundesmodells. Ende Juni publizierte das Eidgenössische Finanzdepartement in Bern eine grosse Menge Zahlen, die erstaunlich viel Aufmerksamkeit hervorriefen: die Beträge zum sogenannten "Finanzausgleich". Die Zahlen zeigen im Wesentlichen, wieviel Geld die reichen Kantone jedes Jahr an die ärmeren Stände abgeben müssen. Ziel der Umverteilung ist es, die wachsenden regionalen Ungleichheiten zu mildern und damit den nationalen wirtschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Wie in den Vorjahren zahlen die Regionen Zürich, Zug und Genf am meisten in das System ein; die grössten Empfänger sind Bern, Wallis und Aargau. Berücksichtigt man die Beträge pro Kopf, ergeben sich die grössten Änderungen des Ressourcenindex beim Kanton Zug (unter den Geberkantonen) ...
 
Begegnung mit dem neuen Mann der Schweiz in Washington
Mo, 2 Sep 2019 08:54:00 GMT - Ein Freihandelsabkommen verhandeln und die exzellenten Beziehungen zwischen beiden Ländern aufrechterhalten. Das sind die Prioritäten des neuen Schweizer Botschafters in den USA. "Es ist ein faszinierender Moment, in Washington zu sein, mit all den Entwicklungen in der amerikanischen Politik und dem Einfluss, den diese auf den Rest der Welt haben", sagte Jacques Pitteloud gegenüber swissinfo.ch. "Ich denke, es ist wahrscheinlich einer der faszinierendsten Posten, die es gibt." Der 57-jährige Pitteloud tritt sein Amt am 2. September an und wird am 16. September bei einer Zeremonie mit Präsident Donald Trump offiziell akkreditiert. Er übernimmt die Nachfolge von Martin Dahinden, der in den Ruhestand tritt. Auf die Frage, wie er über die Trump-Administration denke, sagt Pitteloud, dass es nicht seine Aufgabe sei, ein Urteil zu fällen. "Offen gesagt, haben wir es mit Ländern zu tun, nicht mit Regierungen. Unsere ausgezeichnete Freundschaft hat eine sehr lange Tradition. Und ich habe ...
 
Das sind die Gewinner des ersten Reportagen Festival Bern
Sa, 31 Aug 2019 20:00:00 GMT - Drei Journalisten aus drei ganz unterschiedlichen Ländern haben am Samstag in Bern den ersten True Story Award erhalten. Am Reportagen Festival Bern wurden sie für ihre ausserordentlichen und mutigen Reportagen ausgezeichnet. Der mit 30'000 Franken dotierte erste Preis ging an Aleksandr Burtin für sein Porträt des tschetschenischen Menschenrechts-Aktivisten Oyub Titiyev, der aufgrund falscher Anschuldigungen inhaftiert worden war. Seine Reportage Monitor 1, erstmals in der russischsprachigen Zeitung Meduza publiziert, wurde für den ausgezeichneten Erzählstil sowie die unerwartete Art und Weise gelobt, wie der Journalist damit einen vergessenen Krieg in den Fokus rückte. Der zweite Preis ging an den amerikanischen Journalisten Mark Arax für seine Reportage A Kingdom from Dust ? eine umfassende, vertiefte Untersuchung der Welt des Agrargeschäfts in Kalifornien. Arax wurde dafür ausgezeichnet, dass er soziale Themen wie Klimawandel, Wasserressourcen und die Geschichte Kaliforniens ...
 
Aussenminister Cassis: Visionen mit Sprengkraft
Fr, 30 Aug 2019 12:00:00 GMT - Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat eine Zukunftsvision für die Schweizer Aussenpolitik entwerfen lassen. Die grossen Herausforderungen: Digitalisierung, Migration und EU-Beitritt. Worum geht es? Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Ignazio Cassis, will der Schweizer Aussenpolitik neue Impulse geben. Dafür setzte er im Herbst 2018 eine Arbeitsgruppe ein ? mit dem Auftrag, eine "Aussenpolitische Vision Schweiz 2028" (Avis28) zu erarbeiten. Warum braucht die Schweiz eine Vision? Mit der Digitalisierung, dem Klimawandel, politischen Machtverschiebungen, der Zunahme geopolitischer Spannungen, Handelskonflikten, Migrationsbewegungen und dem damit verbundenen Vertrauensverlust in die etablierte Politik sind viele Dinge in Bewegung geraten und wirken auf die Schweiz ein, argumentiert das Aussendepartement. Die Welt werde rauer, fragmentierter, komplizierter und schwerer berechenbar, heisst es ...
 


Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
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