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Eine extreme Hitzewelle rollt auf die Schweiz zu
Di, 25 Jun 2019 11:48:00 GMT - Diese Woche werden in der Schweiz hohe Temperaturen gemessen und noch höhere erwartet. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie hat für einige Regionen die höchsten Hitzewellen-Warnungen seit 2015 ausgegeben. Doch ab welcher Temperatur herrscht in der Schweiz ein Gesundheitsrisiko? Von Dienstag bis Donnerstag wird es in der Schweiz bemerkenswert heiss. In einigen Regionen werden rekordhohe Temperaturen bis 40 Grad Celsius erwartet. Und mit dem Klimawandel dürften solche Hitzewellen wohl noch zahlreicher werden. Hitzewellen seien eine Folge des Klimawandels, sagte etwa die Westschweizer Klimaforscherin Martine Rebetez. Wann spricht man in der Schweiz von einer Hitzewelle? "In der Schweiz treten Hitzewellen meist im Zusammenhang mit einer Hochdrucklage und einer süd- bis südwestlichen Anströmung auf, so dass heisse und trockene Luft aus den Subtropen zum Alpenraum geführt wird", schreibt das nationale Naturgefahren-Portal. Eine Hitzewelle definiert es als "eine Periode ...
 
Mit 3D-Gesichtserkennung die Cyberkriminalität bekämpfen
Di, 25 Jun 2019 06:30:00 GMT - Heute ist das Risiko grösser, Opfer von Computerbetrug zu werden als eines Einbruchs oder Diebstahls auf der Strasse. Um einen besseren Datenschutz zu garantieren, hat das waadtländische Unternehmen "OneVisage" ein dreidimensionales Gesichtserkennungs-System entwickelt, das mit einem Smartphone funktioniert. "Die Zahlen sprechen für sich: 2018 verursachten Computerbetrüge weltweit Verluste von mehr als 800 Milliarden Franken. In acht von zehn Fällen wurde dafür Identitätsdiebstahl betrieben, indem das User-Passwort geknackt wurde", sagt Christophe Remillet, Geschäftsführer und Gründer von "OneVisage" in Lausanne. "Leider hielten die IT-Sicherheitslösungen, besonders Identitätsauthentifizierungs-Lösungen, nicht mit der Entwicklung der digitalen Welt Schritt", so der Experte. "Die Kriminalität hat sich deshalb in die Cyberkriminalität verlagert, wo Betrüger und kriminelle Organisationen weniger wahrscheinlich in den Fängen des Rechtssystems landen." Diese Tendenz bestätigt auch ...
 
Schweizer Spin-off tüftelt an nachhaltigen Häusern für alle
Fr, 21 Jun 2019 14:02:00 GMT - Zwei Materialwissenschaftler und eine Architektin wollen mit ihrem zementfreien Beton aus tonhaltigem Aushubmaterial die Bauindustrie revolutionieren. Ihr Ansatz soll vor allem Menschen in Entwicklungsländern zugutekommen. "Oxara" kommt von "Ossara" und heisst Kommune auf Kabiyé. Die Sprache ist benannt nach einem Volk, das unter anderem im Togo lebt. "Dieser Name ist uns sehr wichtig", sagt Gnanli Landrou. Der Togolese ist der Gründer eines gleichnamigen Spin-offs, das er vergangenen Herbst ins Leben gerufen hat. Zusammen mit Thibault Demoulin, wie Landrou ein Materialwissenschaftler, steht er gut gelaunt in einer grossen Werkstatthalle der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) auf dem Hönggerberg in Zürich. Es fehlt die Architektin Daria Ardant, die ebenfalls zum Oxara-Team gehört und laut den beiden jungen Männern "ein Auge fürs Detail hat". Auf zwei Tischen haben Landrou und Demoulin Ansichtsexemplare ausgestellt: Zementfreie Betonplatten und -zylinder. Ein ...
 
Gnanli Landrou zeigt, wie er zementfreien Beton herstellt (Video: ETH)
Fr, 21 Jun 2019 08:45:46 GMT -
 
Das schöne Mondspielzeug aus Bern
Mi, 19 Jun 2019 08:00:00 GMT - Vor 50 Jahren betrat erstmals ein Mensch den Mond. Das war auch ein grosser Schritt für die Universität Bern: Dank ihrem lunaren Sonnenwind-Experiment konnte letztlich ein Makel der Urknall-Theorie bereinigt werden. Langsam schoben sich beim Start der Rakete die drei Buchstaben U ? S ? A an der Fernsehkamera vorbei. Und am 21. Juli 1969 pflanzten die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond die amerikanische Flagge auf: Für die Vereinigten Staaten war das, was vor 50 Jahren geschah, Werbung allererster Güte.  Kein Wunder, feiern sie die Erinnerung daran nun mit Pomp. Aber auch die Universität Bern feiert. Und das zu Recht: Das Physikalische Institut steuerte ein Experiment an die Apollo-11-Mission bei. Gemessen am Gewicht der nahezu 3000 Tonnen schweren Rakete war es winzig: Es wog bloss 454 Gramm, ein englisches Pfund. Aber es war das Gegenteil von unbedeutend.  Astronaut Buzz Aldrin stellte das Gerät aus Bern noch vor der amerikanischen Flagge auf: eine simple ...
 
Starmus-Festival vereint Astronomie und Musik
Mi, 19 Jun 2019 06:30:00 GMT - Garik Israelian ist Astrophysiker und Musiker. Brian May ist Musiker und Astrophysiker. Aus ihrer Begegnung entstand Starmus, das Festival, das den Geist, die Seele und die Sinne anspricht. Zu entdecken vom 24. bis 29. Juni in Zürich. Im Jahr 1999 war er an der Spitze des internationalen Teams, das eine Idee, die seit 200 Jahren in der Luft liegt, definitiv bestätigte: Nach ihren Supernovæ-Explosionen, welche die gesamte Galaxie erhellen, schrumpfen die Riesensterne zu schwarzen Löchern. Eine Premiere, die ihm ein Zitat von Stephen Hawking einbrachte. Kein Zweifel: Garik Israelian ist ein grosses Tier. Zum ersten Mal in der Schweiz Nach drei Ausgaben auf den Kanarischen Inseln und einer in Norwegen wählte das Festival die Schweiz. Der Vorschlag kam vom Schweizer Astronauten Claude Nicollier und von der Marke Omega, deren Uhren NASA-Astronauten seit 50 Jahren an ihren Handgelenken tragen. Vor einem halben Jahrhundert haben Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond eine ...
 
Willy Garaventa: "Ich war immer ein Abenteurer"
Mo, 17 Jun 2019 12:00:00 GMT - Willy Garaventa führte das Seilbahn-Unternehmen an die Weltspitze. Eine Biografie beschreibt das Leben des 85-Jährigen. Willy Garaventa sei eigentlich kein Mann, der sich gerne in den Mittelpunkt stellt, erzählt die Journalistin Rebekka Haefeli im Gespräch mit SRF News. Als sie im Zusammenhang mit der Eröffnung der Stoosbahn, einer Bahn der Garaventa, vor zwei Jahren Willy Garaventa kontaktierte, habe er sie erst abgewimmelt. Doch später meldete sich die Tochter und ermöglichte einen ersten Besuch. So erhielt Rebekka Haefeli die Gelegenheit, eine spannende Familien- und Firmengeschichte zu dokumentieren und aufzuschreiben. Noch immer wohnt der 85-jährige in Immensee, wo die Firma Garaventa als kleiner Handwerksbetrieb entstand. Vater Karl war Bauer und begann mit dem Bau von einfachen Seilbahnen für Materialtransporte. Seine Söhne Karl Junior und Willy stiegen ins Unternehmen ein. Als die Firma wuchs, reichte die Werkstatt in Immensee nicht mehr aus. Die Brüder Karl Junior ...
 
Rassentheoretiker Louis Agassiz macht einer Farbigen Platz
Do, 13 Jun 2019 09:00:00 GMT - Der Louis Agassiz-Platz der Universität Neuenburg heisst neu Tilo Frey-Platz. Die Stadtverwaltung zieht eine engagierte Politikerin einem offen rassistischen Wissenschaftler vor. Tilo Frey stellt Louis Agassiz in den Schatten: Die Stadt Neuenburg hat entschieden, dem Platz vor dem Gebäude der Geisteswissenschaften einen neuen Namen zu geben. Eine engagierte Politikerin soll dadurch Wertschätzung erhalten ? lieber als ein Wissenschaftler, der an Rassentheorien glaubt. Der Entscheid ist umstritten und lässt die Frage nach unserem Umgang mit historischen Persönlichkeiten aufkommen. Erklärungen. Wer ist Louis Agassiz? Geboren 1807 in Môtier im Kanton Freiburg, studierte Louis Agassiz Medizin und Naturwissenschaften in Zürich und Deutschland. Er lehrte an den Universitäten Neuenburg und Harvard in den USA. Agassiz ist vor allem bekannt für seine Forschungen über Fische, Fossilien und Gletscher. Warum ist der Wissenschaftler umstritten? Als Agassiz 1846 in die USA auswanderte, ...
 
Der Stand der Dinge beim Rahmenabkommen
Fr, 7 Jun 2019 15:00:00 GMT - Nach Monaten des Wartens bewegt sich etwas zwischen Bern und Brüssel. Die Schweizer Regierung fordert weitere Abklärungen. Die EU gibt bekannt, dass sie zwar bereit für Diskussionen ist, nicht aber für Nachverhandlungen. Hier der Stand der Dinge im Moment. Warum ein Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU? Die Schweiz ist eines der wenigen europäischen Länder, die nicht der EU beitreten wollten. 1992 lehnte das Schweizer Volk auch einen Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Dieser hätte es der Schweiz ermöglicht, am europäischen Binnenmarkt teilzunehmen und gleichzeitig ausserhalb der EU zu bleiben. Dieser große Markt von über 500 Millionen Menschen garantiert allen Mitgliedstaaten den freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital. Um nicht von diesem Markt ausgeschlossen und damit benachteiligt zu werden ? etwa durch Zölle ?,   hat die Schweiz in den letzten 20 Jahren bilaterale Abkommen mit der EU abgeschlossen. Dies in einer Reihe ...
 
"Europa braucht Schweizer und Briten, um mit den USA und China konkurrieren zu können"
Fr, 7 Jun 2019 13:48:00 GMT - "Wir unterschreiben (noch) nicht": Dies der Entscheid der Schweizer Regierung zum EU-Rahmenabkommen. Jetzt dürften die Risiken von Retorsionsmassnahmen seitens Brüssel steigen. So droht etwa der Ausschluss von EU-Forschungsprogrammen. Laut Mauro Dell?Ambrogio, dem ehemaligen Staatssekretär für Bildung und Forschung, ist die EU gespalten, was die Position gegenüber Drittländern betreffe. Das 9. Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation "Horizon Europe" sieht für die Jahre 2021 bis 2027 ein Investitionsvolumen von fast 100 Milliarden Euro vor. Der Entwurf der Europäischen Kommission wurde dem Europäischen Parlament vorgelegt, das im November 2019 eine Entscheidung treffen wird. Die helvetischen Forschungseinrichtungen haben sich bereits 2018 für eine vollumfängliche Teilnahme der Schweiz als assoziierter Staat an "Horizon Europa" stark gemacht. Die Schweizer Universitäten und der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) befürchten, ...
 
Paul Schneller, Reptilienflüsterer
Sa, 1 Jun 2019 09:00:00 GMT - Paul Schneller hat sich als erster Tierarzt der Schweiz in einer privaten Exotenpraxis auf exotische Tiere spezialisiert. swissinfo.ch hat ihm bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut. Die Patientin liegt rücklings ausgestreckt auf dem Operationstisch. Die Wirkung der Anästhesie hat eingesetzt und Paul Schneller ist bereit für den Schnitt. Doch bevor er die Klinge an der geschuppten Haut ansetzt, hält er einen Moment inne. "Ich möchte nichts riskieren. Vielleicht wäre es besser, sie einfach so weiterleben zu lassen", murmelt er. Die streifenköpfige Bartagame, ein aus Australien stammendes Reptil, hat einen Tumor in Herznähe. Nach erneutem Abtasten der betroffenen Zone beschliesst der Tierarzt, den Eingriff vorzunehmen. "Viele Tierbesitzer kommen zu mir und bitten mich inständig, ihr Tier nicht sterben zu lassen. Ich tue dann jeweils mein Bestes", sagt Schneller. Gefängnisaufenthalt mit Leguan Schlangen, Echsen, Schildkröten, Chamäleons, exotische Vögel und Nagetiere:
 
Ein neuer Frühling für den alten Furka-Dampfzug
Mi, 29 Mai 2019 08:15:00 GMT - Mit Kettensägen, Schaufeln und Schneefräsen: Ein gutes Dutzend Freiwillige engagiert sich während dreier Wochen, um den Schnee von der historischen Furka-Bahnstrecke zu räumen. Eine Reportage. Frühmorgens, 5 Uhr 30: Die verschneiten Berge zeigen sich beim ersten Tageslicht in bläulichen Tönen. In der Umgebung von Realp, einem kleinen Dorf im Kanton Uri, ist noch alles ruhig. Etwas vom Dorf entfernt fällt ein Gebäude mit seinen beleuchteten Fenstern auf: In der Kantine des Vereins Furka-Bergstrecke ist schon Betrieb. Auf den Gesichtern der Freiwilligen sind noch Kissenspuren zu sehen, aber sie reissen bereits Witze und bestreichen das Brot mit Konfitüre. Zwischen zwei Kaffees bereiten sie ihre Sandwiches für unterwegs vor, schnallen sich ihre Lawinenverschütteten-Suchgeräte um die Brust und schmieren sich Sonnencreme ins Gesicht. Denn: "Da oben scheint die Sonne unerbittlich!", warnen sie. Nach der Einweihung des Basistunnels unter dem Furkapass hindurch im Jahr 1981 wurde ...
 
Warum Peter Gloor dem WWW-Erfinder einen Korb gab
Fr, 24 Mai 2019 11:47:00 GMT - Peter Gloor ist ein bemerkenswerter Wissenschaftler, der sich mit kreativen und kollaborativen Netzwerken befasst. Sein Werk ist eng mit der Entwicklung des Webs verknüpft. Der Aargauer arbeitete mit dem WWW-Erfinder Tim Berners-Lee im gleichen Team. Aarau ist seine Heimatstadt. Seine berufliche Heimat ist seit 30 Jahren das MIT, das Massachusetts Institute of Technology bei Boston, die renommierteste Technologie-Universität der Welt. Peter Gloor ist wie viele erfolgreiche Wissenschaftler ein Weltbürger und unterrichtet rund um den Globus. Das MIT-Campus liegt am Charles River in Cambridge bei Boston. Peter Gloor ist der zweite Schweizer Digitalpionier, den swissinfo.ch in der monatlichen Serie "Swiss Digital Pioneers" porträtiert.  Dort treffe ich Peter Gloor vor sechs Jahren zum ersten Mal. Zunächst bin ich dankbar, dass ich sein Büro im architektonischen Dschungel des MIT-Campus endlich gefunden habe. Für einen vielbeschäftigten Forscher, Dozenten und Unternehmer nimmt er ...
 
Szenario: GAU in Schweizer AKW und die Folgen für Europa
Di, 21 Mai 2019 15:00:00 GMT - Bis zu knapp 25 Millionen Strahlenopfer: Dies hätte ein GAU in einem der fünf Schweizer Atomkraftwerke in ganz Europa zur Folge. Schweizer Wissenschaftler haben untersucht, wie sich eine Kernschmelze auf die Gesundheit der Menschen aus unmittelbarer Umgebung auswirken könnte, aber ebenso auf die Bewohner des ganzen Kontinents. Im Zentrum der Studie, die am Dienstag in Bern vorgestellt wurde, stand die Frage, wie das Wetter und die örtliche Topographie die Verbreitung einer radioaktiven Wolke beeinflussen würden. Ein Beispiel: Hätte sich am 19. Januar 2017 ein schwerer Reaktorunfall im Atomkraftwerk Gösgen (im Mittelland zwischen Bern und Zürich gelegen) ereignet, hätte eine radioaktive Wolke einen Korridor Richtung Westen verseucht. Dies zeigt der folgende Clip. In der Studie untersuchten Frédéric-Paul Piguet und sein Team vom Genfer Institut Biosphère das Unfallrisiko in den fünf Schweizer Kernkraftwerken. Dazu zählt auch das Werk Beznau I, mit 50 Jahren der älteste ...
 
Wie Bienenköniginnen gezüchtet werden
Sa, 18 Mai 2019 09:00:00 GMT - Wir wissen, Bienen sind wichtig ? und bedroht. Seit 1985 ist ihre Zahl um 25% zurückgegangen. Dabei gibt es noch vergleichsweise viele Imker in der Schweiz. Insgesamt halten 17'500 Imkerinnen und Imker ca. 165'000 Bienenvölker. Einer davon, Marc Latzel, hat eine besondere Zucht fotografisch dokumentiert. Im bernischen Kiental hat Peter Linder eine Carnica Belegstation eingerichtet. Hier züchtet er durch sorgfältige Selektion und allenfalls künstliche Befruchtung reinrassige Carnica-Könniginnen. Diesen Vorgang hat der Fotograf und Imker Latzel fotografisch verfolgt. Die abgelegenen Schweizer Bergtäler eignen sich bestens für den Zuchtbetrieb, denn nur durch diese geografische Eigenheit kann sichergestellt werden, dass sich die Bienenrassen nicht vermischen und reinrassige Königinnen entstehen können. Von weither reisen die Imker an, um dort ihre Königinnen begatten zu lassen.  Ein Bienenvolk besteht aus Arbeiterbienen, Drohnen und einer einzigen Königin. Dem Kommando der ...
 
Wissenschaftler, Astronauten und Musiker feiern Mondlandung
Mi, 15 Mai 2019 12:00:00 GMT - 12 Nobelpreisträger und viele weitere Wissenschaftler, 7 Astronauten der Apollo-Missionen und einige Rock-Giganten wie Brian May und Brian Eno: Ende Juni feiert Zürich das 50-Jahr-Jubiläum der Mondlandung, indem es das 5. Starmus-Festival empfängt ? zum ersten Mal in der Schweiz. Das Programm wurde am Freitag bekanntgegeben. "Wenn Politiker sagen, dass Wissenschaft wichtig ist, wer glaubt ihnen? Wenn Wissenschaftler sagen, dass Wissenschaft wichtig ist, werden Sie denken, dass diese sich bloss für die eigene Sache einsetzen. Aber wenn Künstler sagen, dass Wissenschaft wichtig ist, besteht die Chance, dass Sie ihnen zuhören." Mit diesem Satz fasst der amerikanisch-spanische Astrophysiker Garik Israelian das Credo von Starmus zusammen, das er 2011 mit seinem Freund Brian May gegründet hat. Denn der berühmte Gitarrist von Queen ist auch Doktor der Astrophysik. In vier Ausgaben ? die ersten drei auf den Kanarischen Inseln, die letzte in Norwegen ? hat sich dieses UFO des ...
 
Schweizer Start-ups wollen Klimawandel mit Kuh-Rülpsern bremsen
Fr, 10 Mai 2019 06:33:00 GMT - Kann eine Umstellung der Ernährung von Kühen dazu beitragen, Klimaerwärmung zu bremsen? Mehrere Schweizer Unternehmen haben Futtermittel-Zusatzstoffe entwickelt, von denen sie behaupten, dass sie die Methan-Emissionen reduzieren. Doch noch sind nicht alle davon überzeugt. Bauernhöfe mit Kühen gehören zum idyllischen Bild des Schweizer Lebens: grüne Wiesen mit Wildblumen und weidende Kühe mit Glocken um den Hals, inmitten einer malerischen Alpenlandschaft. Aber von diesen Weiden steigen jährlich Millionen von Litern Methan auf ? ein Treibhausgas, dessen Einfluss auf die Atmosphäre über 100 Jahre etwa 28-mal so gross ist wie der von Kohlendioxid. Das macht Methan zu einem wichtigen Verursacher des Klimawandels. "Alle Kühe auf der Erde zusammen... wären der drittgrösste [Treibhausgas-]Emittent der Welt, nach China und den USA", sagt Michael Mathres, Leiter strategische Projekte bei Mootral, einem Agritech-Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Genf. Er sagt, dass die Land- und ...
 
Der Planet steht vor dem Abgrund
Mi, 8 Mai 2019 15:30:00 GMT - Eine von acht noch existierenden Arten ist in nächster Zeit vom Aussterben bedroht: Der Welt-Biodiversitätsrat hat Alarm ausgelöst. Ein Gespräch mit dem Schweizer Experten, der an der Erstellung des ersten globalen Berichts zur Biodiversität beteiligt war. "Die Natur geht weltweit in einem in der Geschichte der Menschheit noch nie gesehenen Tempo zurück, und das Aussterben der Arten nimmt zu. Dies hat bereits schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Bevölkerung weltweit", heisst es im Bericht der Zwischenstaatlichen wissenschaftlichen und politischen Plattform für Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen (IPBES). Die Zusammenfassung des Berichts wurde am Samstag in Paris von Delegierten aus 140 Ländern genehmigt. Die mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die am Bericht mitgearbeitet haben, ziehen eine dramatische Bilanz. Über eine Million Tier- und Pflanzenarten von insgesamt etwa acht Millionen lebenden Arten laufen Gefahr, durch menschliche ...
 
Ohne Supernova in der Nähe wäre die Erde ein Ozeanplanet
Mi, 8 Mai 2019 08:30:00 GMT - Hat eine kosmische Katastrophe dazu beigetragen, unseren Planeten bewohnbar zu machen? Junge Schweizer, deutsche und amerikanische Forschende haben ein solches Szenario ausgearbeitet. Es geht dabei um Aluminium 26, eine Urgaswolke, den Wasserhaushalt einer im Entstehen begriffenen Welt und eine Supernova. Um was geht es? "Gesteinsplanet vor Gebrauch bitte trocknen": Dies ist der vereinfachte Titel der Publikation, die im Februar 2019 im Fachblatt Nature Astronomy publiziert wurde. In Fachsprache heisst die Abhandlung "Eine Wasserhaushalts-Dichotomie von felsigen Protoplaneten durch 26Al-Erhitzung". Autoren sind Tim Lichtenberg, damals Doktorand an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und heute Postdoktorand in Oxford sowie ein Professor und fünf weitere Kollegen aus Bern, Zürich, Bayreuth (Deutschland) und Ann Arbor (Michigan, USA). Verfügt die Erde über viel Wasser? Vom Weltall aus gesehen, gibt es darauf nur eine Antwort. Weshalb wohl haben die Ozeane, die ...
 
Die Dame des Hofes entsteht
Di, 7 Mai 2019 13:23:00 GMT -
 
Wasserprojekt verbessert das Leben südsudanesischer Flüchtlinge
Mo, 6 Mai 2019 06:30:00 GMT - Genügend Wasser ist zentral für ein Flüchtlingslager. Mindestens 20 Liter pro Person sind nötig zum täglichen Trinken, Kochen und Waschen. Dank einer in der Schweiz entwickelten Methode konnte die Wasserversorgung eines Lagers in Uganda vervierfacht werden. Wie funktioniert sie, und kann sie andernorts auch angewendet werden? "Es ist keine Zauberei", lacht Ellen Milnes. Die Hydrogeologin arbeitet Teilzeit für die Universität Neuenburg und das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR). Die Methode namens "Rapid Groundwater Potential Mapping" (Schnelle Grundwasserpotenzial-Kartierung) nutzt vorhandene Quellen und frei verfügbare Online-Informationen, um Karten zu überlagern und so die besten Stellen zum Bohren nach Wasser zu kartieren. Eine solche Karte ermöglicht es Hydrogeologen, diese Stellen heranzuzoomen und vor dem Bohren weitere Tests durchzuführen. Nach nur einem Jahr waren die Ergebnisse im nordugandischen Flüchtlingslager Bidi Bidi spektakulär. "Der Unterschied ist ...
 
Die Technologie hinter Bitcoin und Blockchain
Do, 2 Mai 2019 12:41:13 GMT - Für einige ist es viel heisse Luft. Andere sehen darin eine revolutionäre Technologie, welche die Art und Weise verändern wird, wie wir fast alles austauschen, was einen Wert hat. Was ist Distributed Ledger Technology (DLT), wie funktioniert es, und wer wird davon profitieren? In dieser Animation trennen wir Fakten von Fiktion und helfen Ihnen, hinter die Kulissen zu schauen. Zuerst diente DLT als Grundlage von Kryptowährungen wie Bitcoin. In den letzten zehn Jahren hat sich die Technologie weiterentwickelt und eine ganze Reihe weiterer Anwendungen abgedeckt. Blockchain, die bekannteste Anwendung von DLT, wird von einigen als die Technologie der Zukunft gelobt und von anderen als Instrument für Betrug und Geldwäsche verspottet. Es ermöglicht Gruppen von Menschen, Daten sicher und ohne Vermittler wie Banken oder Anwälte zu speichern und zu transferieren. Befürworter der Technologie sagen, dass damit auch Kosten gespart und Transaktionen beschleunigt werden können. Es wird ...
 
Wildpflanzen-Markt auf dem Bundesplatz
Do, 2 Mai 2019 11:30:00 GMT - Jährlich verwandelt sich der Bundesplatz in Bern am letzten Mittwoch im April in einen grossen Garten, wo mehr als 400 Wildpflanzen-Arten und Setzlinge von 150 verschiedenen Gemüse- und Obstorten präsentiert werden. Alle Pflanzen stammen aus der Schweiz.   An diesem Mittwochmorgen kurz nach sechs Uhr öffnen mehrere Non-Profit-Naturschutz-Organisationen, Pflanzenschulen, Gartenbesitzer, Gärtnerinnen und Gärtner ihre Stände. Sie präsentierten verschiedene Wildpflanzen, Obst, Gewürze, Blumen und Präparate von Wildtieren. Der Markt wird vom Verein Bio TERRA koordiniert und organisiert.         Infolge der Industrialisierung, des Siedlungsdrucks und der intensiven landwirtschaftlichen Produktion verschwinden immer mehr natürliche Lebensräume und damit auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Das Ziel des Marktes sei es, die Biodiversität zu fördern und Menschen anzuregen, über die Zukunft der Menschheit nachzudenken, erklären die Organisatoren des Marktes. Als Teil der Nahrungskette ...
 
Als Bomben Genf erschütterten
Mo, 29 Apr 2019 06:10:00 GMT - ???????Die Schweiz ? eine Insel der Ruhe und des Friedens? Nicht zu Anfang des 20. Jahrhunderts! 1902 und 1905 hielten zwei Sprengstoffexplosionen Genf in Atem. Die Täterschaft: Anarchisten und Anarchistinnen aus Italien resp. Russland. Es ist eine gewaltige Detonation, die am 23. Dezember 1902 das nachtschlafene Genf erschüttert. Der Lärm treibt die verängstigten Bewohner der Innenstadt in ihren Nachthemden auf die Strasse und ist bis in die Vorstädte zu hören.  Von der Kathedrale Saint-Pierre steigt dichter weisser Rauch auf. Schnell wird klar, dass es sich um ein Sprengstoffattentat handelt. Unbekannte haben eine Ladung Dynamit bei der Kathedrale gezündet. Die Explosion riss ein Loch ins Kirchenportal, in der Nachbarschaft gingen 319 Fensterscheiben in Brüche. Weil sich am Tatort Fetzen der Mailänder Zeitung Secolo finden, vermutet man italienische Anarchisten als Täter.  Doch alle Verhaftungen, Verhöre und Hausdurchsuchungen bringen die Polizei nicht weiter. Nur eines ...
 
Schweizer Start-up an vorderster Front im Kampf gegen Lebensmittelabfälle
Fr, 26 Apr 2019 09:01:00 GMT - Schimmelpilze sind der Erzfeind Nummer Eins von Erdbeeren, Bananen und anderem geernteten Obst und Gemüse. Mit einer international patentierten biologischen Methode haben das Waadtländer Start-up AgroSustain und seine Gründerin Olga Dubey diesen Schädlingen den Kampf angesagt. Pathogene Pilze sind die Hauptursache von Pflanzenkrankheiten und verursachen in der Landwirtschaft pro Jahr weltweit Schäden in Höhe von schätzungsweise 200 Milliarden Franken. Nicht nur die Landwirte sind von dieser Geissel betroffen: Die gefürchtete Graufäule entsteht häufig nach der Ernte und zieht für Obst- und Gemüse-Grosshändler Abfälle und beträchtliche Ertragseinbussen (60 Milliarden Franken) nach sich.  "Wir bieten eine wirksame, wirtschaftliche und biologische Alternative zu den bisher ausschliesslich chemischen Lösungen" Olga Dubey, Gründerin von AgroSustain "Schimmelpilze sind für einen Drittel aller Verluste nach der Ernte verantwortlich. Das Problem ist besonders akut in ...
 
Blockchain-Revolution findet Weg in den Alltag
Mo, 22 Apr 2019 09:00:00 GMT - Als Blockchain 2008 erstmals angekündigt wurde, versprach es, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir Daten verwalten und transferieren. Es dauerte ein Jahrzehnt, bis sich die Unternehmen über die Technologie im Klaren waren. Nun kommen erste Anwendungen auf den Markt. Eine Skistation in der Ostschweiz ermutigt ihre Kundinnen und Kunden, mittels digitalen Mikroaktien eine Beteiligung einzugehen. Die Weisse Arena Gruppe (WAG), Betreiberin des Skiresorts Flims Laax Falera, gibt ihre Mikroaktien basierend auf der Distributed Ledger Technology (DLT) heraus. Treue Kundinnen und Kunden werden mit Anteilen am Unternehmen belohnt, wenn sie beispielsweise Jahres-Skipässe kaufen. Vom Erfolg des Resorts hängen auch andere Unternehmen und sogar die dortigen Immobilienpreise ab. Die Idee war deshalb, engere Verbindungen zur lokalen Gemeinschaft herzustellen und Stammkunden zu gewinnen, indem diese an den Gewinnen beteiligt werden und sich zu einer zukünftigen Strategie äussern können. ...
 
Bohren nach Wasser in Bidi Bidi
Di, 16 Apr 2019 07:59:00 GMT -
 
Schweiz ist im Europa-Vergleich ein Paradies für Ausbrecher
Mi, 3 Apr 2019 12:30:00 GMT - In der Schweiz flüchten gemäss einer neuen Studie europaweit am meisten Insassen aus Gefängnissen. Hochgerechnet auf 10'000 machten sich 2017 rund 255 Häftlinge auf und davon. Das tönt negativ, ist aber eigentlich positiv. Denn die Rangliste bestrafe die "Guten", sagt ein Kriminologie-Professor. Auf den ersten Blick ist das für ein Land nicht sonderlich erstrebenswert: Die Schweiz belegt Rang eins, wenn es um Gefängnisflucht geht. In keinem Land auf dem europäischen Kontinent machen sich mehr Gefängnis-Insassen aus dem Staub. Dies zeigt der Space-Report, den der Lausanner Kriminologie-Professor Marcelo F. Aebi für den Europarat erstellt hat. Verglichen werden darin die Gefängnissysteme von 47 Ländern Europas. Hochgerechnet auf 10'000 Häftlinge flüchteten in der Schweiz 2017 rund 255 Häftlinge. In anderen Ländern waren es viel weniger: in Frankreich rund 88 pro 10'000 Gefängnisinsassen, in Deutschland 61, in Österreich 30 und in Spanien zwei. Ähnlich oft wie in der Schweiz türmten ...
 
Schaffhausen 75 Jahre nach der Bombardierung
Di, 2 Apr 2019 16:00:00 GMT - Am 1. April 1944 bombardierten die Amerikaner statt Nazi-Deutschland irrtümlich die Schweizer Grenzstadt Schaffhausen. Wie wirkt dieses Bombardement heute nach? Ein Ortstermin am Tag des Jubiläums. Warum an diesem 1. April 2019 um 11 Uhr die Kirchenglocken geläutet haben? Die meisten jungen Passanten in Schaffhausen, denen wir die Frage stellen, haben keine Ahnung. Ältere wissen es hingegen sofort: Vor 75 Jahren fielen Bomben über Schaffhausen. Ob dies irrtümlich geschah oder mit Absicht, darüber gehen die Meinungen auch heute noch auseinander. In einer nicht repräsentativen Umfrage, die wir unter Flanierern in der Schaffhauser Altstadt durchführen, halten sich beide Ansichten etwa die Waage. Auf Spurensuche Sieht man Schaffhausen die Bombardierung heute noch an? Wir begeben uns auf Spurensuche. Am Bahnhof sticht an einer Hausmauer ein Schild ins Auge ? ein Denkmal für die über 40 Todesopfer der Bombardierung? Fehlanzeige: Die Gedenktafel erinnert daran, dass hier der ...
 
Kranzniederlegung am 1. April 2019
Di, 2 Apr 2019 15:27:00 GMT -
 
Irrtum oder Absicht?
Di, 2 Apr 2019 15:24:00 GMT -
 
Wie E-Voting zu einem Kampf um die Demokratie wurde
Do, 28 Mär 2019 13:05:00 GMT - Nach jahrelangen Tests und Gesprächen steht E-Voting in der Schweiz am Scheideweg: Die Regierung will das elektronische Abstimmen stark ausbauen, eine parteiübergreifende Kampagne will es stoppen. Die Schweizerische Post hat es nicht einfach. Zuerst kam das Internet, und die Leute hörten auf, Briefe zu schreiben. Im letzten Jahr wurde bei PostAuto ? eine Tochtergesellschaft der Post, die in der Schweiz die regionalen und lokalen Busverkehrs-Dienste betreibt ? ein Subventionsskandal bekannt, der zum Rücktritt des CEO der Schweizerischen Post, zu einer intensiven öffentlichen Prüfung und zu Forderungen nach Privatisierung führte. Vor rund zwei Wochen wurde dann ein Leck im elektronischen Abstimmungssystem eines spanischen Technologieunternehmens entdeckt, das die Post bereits bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst in mehreren Kantonen einführen wollte. Und diese Woche wurde ein zweites Leck entdeckt. In der Folge hat die Ablehnung des E-Voting-Projekts der Schweizer Regierung ...
 
Ein visionärer Schweizer Ingenieur veränderte New Yorks Gesicht
Di, 26 Mär 2019 07:03:00 GMT - Der Ingenieur Othmar Ammann konstruierte und erbaute mehrere der ikonischen Brücken New Yorks und definierte die Kunst des Brückenbaus neu. Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Gateways to New York" erzählt die Geschichte des "Schweizer Manns in Amerika". "Es begann damit, dass mich der europäische Fernsehsender Arte anfragte, über unbesungene Schweizer Helden nachzuforschen", sagt Dokumentarfilmer Martin Witz. "Dabei fand ich einige Menschen, von denen ich das Gefühl hatte, sie sollten eigentlich berühmter sein." Darunter etwa der Autobauer Louis Chevrolet, der Schweizer Diplomat Carl Lutz, der im Zweiten Weltkrieg in Budapest zehntausende Juden rettete, oder der Pilot Victor Hug, der 1946 als erster Mensch mit einem Rettungsflugzeug auf einem Gletscher landete. "Ich schlug auch Othmar Ammann vor", sagte Witz an den Solothurner Filmtagen, wo sein Film den Publikumspreis gewann, gegenüber swissinfo.ch. "Doch als ich all diese Namen vorbereitete, dachte ich, Ammann könnte mehr ...
 
"Die Kaiserin ins Herz getroffen"
Mo, 25 Mär 2019 07:00:00 GMT - Die Schweiz als Tatort für Weltgeschichte: 1898 wird Kaiserin Elisabeth von Österreich in Genf ermordet. Die beliebte "Sisi", erdolcht von einem italienischen Anarchisten. Der Fall wühlt die Herzen der Menschen auf.  Die Welt ist wütend auf die Schweiz. Doch diese verteidigte ihre offenen Grenzen. Mit einem Pfiff kündigt das Dampfschiff Genève seine baldige Abfahrt an. Kaiserin Elisabeth und ihre Hofdame sind schon fast beim Steg angelangt, als ein Unbekannter auf sie zustürzt und der Kaiserin einen spitzen Gegenstand in die Brust rammt.  "Oh nein, es ist nichts! Er stiess mir nur gegen die Brust, offenbar hatte er es auf meine Uhr abgesehen." Kaiserin Sisi. Kurze Zeit später war sie tot. Lautlos sinkt sie zu Boden. Passanten helfen ihr auf die Füsse, die Hofdame ? so will es zumindest die Überlieferung ? fragt ängstlich: "Majestät, sollen wir nicht lieber ins Hotel zurückkehren?" Elisabeth erwidert: "Oh nein, es ist nichts! Er stiess mir nur gegen die Brust, offenbar hatte er ...
 
Wie sieht Sicherheit aus?
Sa, 23 Mär 2019 10:00:00 GMT - Terrorismus, Cyberkriminalität, Klimawandel, Migration ? die Palette der realen oder gefühlten Bedrohungen der Schweiz ist breit. Entsprechend vielfältig sind die Vorkehrungen, die in einem der sichersten Länder der Welt ständig getroffen werden. Wer ist für Sicherheit zuständig? Wer soll wovor geschützt werden? Wie sieht dieser Schutz aus? Diesen Fragen geht der Fotograf und Publizist Salvatore Vitale in seiner Arbeit "How to Secure a Country" nach. Er suchte seine Bilder bei den Institutionen, die uns von Amtes wegen beschützen sollen. Grosses Business, viele Player Sicherheit ist heute ein Miliardengeschäft. Armee, Polizei oder Grenzwacht sind darin längst nicht mehr die einzigen Akteure. Auch Wetterdienste, das Nationale Supercomputercenter CSCS oder das Institut für Robotik und Intelligente Systeme IRIS gehören dazu.  Der Abstellraum im Luftschutzkeller Salvatore Vitale war knapp zwanzigjährig, als er Sizilien verliess, um in Lugano zu studieren. Von der Schweiz hatte ...
 
Jubiläum des Rekord-Ballonflugs
Do, 21 Mär 2019 14:30:00 GMT - Vor 20 Jahren flog der Ballon Breitling Orbiter 3 um die Welt. Pilotiert wurde er vom Schweizer Ballonfahrer Bertrand Piccard und seinem englischen Kollegen Brian Jones. Es war eines der letzten grossen Abenteuer des 20. Jahrhunderts. Noch nie hatte jemand es geschafft, in einem Heissluftballon rund um die Erde zu fliegen. Andere reiche Abenteuer wie Richard Branson und Steve Fossett hatten die Weltumrundung per Ballon bereits versucht, waren aber gescheitert. Und sie waren nicht die Einzigen: Zehn Teams machten insgesamt 21 Versuche, auf diese Weise die Erde zu umrunden. Auch Bertrand Piccard scheiterte zwei Mal, 1997 und 1998, bevor er zusammen mit Brian Jones beim dritten Versuch erfolgreich war. Am 21. März 1999 landeten die beiden Ballonfahrer nach einem Flug von 45'755 Kilometern in 19 Tagen, 21 Stunden und 55 Minuten in der ägyptischen Wüste. Der Flug war ? sowohl betreffend der Distanz wie auch der Dauer ? der längste in der Geschichte der Luftfahrt. Hightech-Ballon ...
 
Klimastreik: Warum wir Wissenschaftler uns einmischen
Fr, 15 Mär 2019 09:13:00 GMT - Jugendliche streiken fürs Klima, nun unterstützen Forschende ihre Anliegen. Klimaforscher Reto Knutti von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) über eine unerwartete Wende in der Klimadebatte und die gesellschaftliche Rolle der Wissenschaft. Die Wissenschaft verfasst einen Klimabericht nach dem anderen, die Politik debattiert endlos über mögliche Massnahmen, doch passieren tut wenig. Dann provoziert die schwedische Schülerin Greta Thunberg weltweite Streiks für Klimaschutz. Und nun unterschreiben über 12'000 Wissenschaftler einen Appell zum Handeln, den Klimaforschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam verfasst haben. Warum mischen wir uns ein? Die Fakten sind klar Der Klimawandel ist real, der dominante Anteil menschengemacht, die Auswirkungen sind heute schon deutlich, viele sind nicht rückgängig zu machen. In einer idealen Welt liefert die Wissenschaft die faktischen Grundlagen, und die Gesellschaft entscheidet über die besten Massnahmen.
 
Können Weltraumspiegel den Planeten retten?
Do, 14 Mär 2019 15:45:00 GMT - Technologien zur Eindämmung der Sonneneinstrahlung oder zur Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre könnten dazu beitragen, die globale Erwärmung zu begrenzen. Aber mit welchen Folgen für Gesellschaft und Umwelt? Die Schweiz ruft zu internationaler Reflexion auf, um die Chancen und Risiken von Geo-Engineering zu bewerten. Lange Zeit als unwahrscheinliche Alternative zur Drosselung des Temperaturanstiegs angesehen, rückt das Geo-Engineering dank des wissenschaftlichen Fortschritts und vor allem wegen der Trägheit der Politik wieder in den Vordergrund. Trotz Berichten von Klimawissenschaftlern und internationaler Appelle steigen die CO2-Emissionen nämlich weiter an. Die Klimaexperten der Vereinten Nationen (IPCC, Weltklimarat) haben zwar grosse Zweifel an der Realisierbarkeit von Geo-Engineering. Dennoch könne die Technik eine "vorübergehende Korrekturmassnahme" sein. Auch die Schweiz zieht es eigentlich vor, nicht auf eine "riskante Notlösung" zu setzen. Trotzdem sei es notwendig, ...
 
Ein Deutscher rockt den Schweizer Käse
Do, 14 Mär 2019 13:33:38 GMT - Der deutsche Musik- und Medienwissenschaftler Michael Harenberg hat sich an ein schweizerisches Symbol gewagt: Zusammen mit Studierenden und einem Käsehändler will er herausfinden, ob Käse durch Beschallung mit Musik (noch) besser wird. Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach. Michael Harenberg kam Anfang der 2000er-Jahre in die Schweiz. Heute ist er Professor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) und Co-Leiter des Studienbereichs Musik. Durch das Projekt HKB geht an Land wurde er auf den Käsehändler Beat Wampfler in Burgdorf aufmerksam. Dieser schlug ihm vor, ein gemeinsames Projekt durchzuführen und Emmentaler-Käse mit Musik zu beschallen, zum Beispiel mit "Stairway To Heaven" von Led Zeppelin. Harenberg hatte sich schon als Kind für Musik interessiert, spielte Klavier und Orgel und experimentierte bereits in frühen Jahren mit elektronischer Musik. Er studierte in Giessen ...
 
Was Led Zeppelin mit dem Käse macht
Do, 14 Mär 2019 13:30:00 GMT - Wird Käse besser, wenn er mit Musik beschallt wird? Oder reift er schneller? Ein Käsehändler und ein Musikwissenschaftler haben die Probe aufs Exempel gemacht. Das Medieninteresse war riesig, das Resultat lässt aufhorchen. Was haben Mozart, A Tribe Called Quest, Yello und Led Zeppelin gemeinsam? Ihre Musik wurde während der letzten acht Monate in einem Versuch zur Beschallung von Schweizer Käse benutzt. Ergänzt mit einem Techno-Track und drei verschiedenen Sinustönen beschallten Stücke dieser Musiker und Komponisten je einen Käselaib ? rund um die Uhr. Alles begann in einem Käsekeller in Burgdorf. Beat Wampfler ist Pferde-Tierarzt in der Berner Kleinstadt und betreibt dort als Hobby das Käsehaus K3, einen "Mikro-Käsehandel", wie er es nennt. Vor drei Jahren kaufte er dieses Haus. Und weil über dem Keller Musiklehrer tätig sind, gefiel ihm der "Groove", den er im Käsekeller hörte. "Ich dachte, mein Käse hätte sicher auch Freude an etwas Musik." Die Hochschule der Künste Bern ...
 


Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
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