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Der Wächter im Orbit
Mi, 4 Dez 2019 12:00:00 GMT - Während wir dank neuer Teleskope immer tiefer ins Weltall blicken können, bauen Forschende der Uni Zürich gemeinsam mit der Nasa Spektroskopie-Systeme, um die Erde vom Weltraum aus zu inspizieren. Perrine Huber von Swissnex San Francisco bekam Einblick in das Projekt.  Michael Schaepman will verstehen, wie sich unser Planet im Zeitalter der globalen Klimakrise verändert und welche Folgen das haben wird. Der Professor für Fernerkundung am Geographischen Institut der Universität Zürich arbeitet zusammen mit anderen Schweizer und US-Forschern an einem neuen Spektrometer, das vom Weltraum aus die Erde überwachen soll. Zwei Tage lang begleitete ich Schaepman und eine Gruppe aus der Schweiz bei einem Besuch im Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa im kalifornischen Pasadena. Mit dem Treffen wurde ein Gemeinschaftsprojekt eingeleitet, das zum Ziel hat, die Biodiversität auf der Erde abzubilden. Swissnex San Francisco, das Schweizerische Innovations- und Kooperationszentrum im ...
 
Revolutionäre Methode zur Speicherung erneuerbarer Energie
So, 1 Dez 2019 10:00:00 GMT - Die Idee scheint trivial, doch man muss darauf kommen: Betonblöcke am Seil per Kran hochziehen, mit erneuerbarer Energie, und dann bei Bedarf wieder herunterlassen, um Strom zu erzeugen. Das Tessiner Startup Energy Vault hat sich diese revolutionäre Weise der Energiespeicherung ausgedacht. Investoren und Kunden aus der ganzen Welt interessieren sich für die Technik. Erneuerbare Energien sind gut und recht. Doch was machen wir, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind bläst? Das Startup-Unternehmen Energy Vault scheint eine Antwort auf eine der zentralen Fragen gefunden zu haben, die von Skeptikern erneuerbarer Energien immer wieder gestellt werden. Wegen fehlender Speichertechnik sind sie der Ansicht, dass sich auf Nuklearenergie und fossile Energieträger nicht verzichten lässt. Die Frage der Speicherung ist die "Achillesverse" der erneuerbaren Energieformen. Solar- und Windenergie spielen in den Energiestrategien von immer mehr Ländern eine bedeutende Rolle. Mit diesen ...
 
Wie wichtig sind Hochschul-Rankings?
Do, 28 Nov 2019 15:00:00 GMT - Schweizer Schulen schneiden in internationalen Hochschulrankings oft gut ab. Aber wie werden diese Ergebnisse von den Institutionen selbst interpretiert und warum unterscheiden sie sich so stark?   Während die einen argumentieren, dass Hochschulrankings dazu beitragen, die Qualität in einem zunehmend globalen, wettbewerbsorientierten und vielfältigen Umfeld zu bewerten. Sagen andere, dass solche Ranglisten Universitäten dazu bringen, sich nur auf das Abschneiden im Ranking zu konzentrieren: Ranking-freundliche Forschung anstatt Lehr- und Sozialverantwortung. Kritiker haben auch auf Rankings verwiesen, die die 200 besten Unis bevorzugen, von denen viele in Europa und Nordamerika liegen.  Die Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich schneidet von den Schweizer Universitäten immer wieder am besten ab. An zweiter Stelle folgt ihr Pendant in der Westschweiz, die EPFL in Lausanne. Die beiden könnten an der Spitze bald Gesellschaft erhalten: Zwei Forscher der Universität Genf ...
 
Erst die Alpen ? dann die Anden
Mi, 27 Nov 2019 15:00:00 GMT - Auf seiner berühmten Forschungsreise durch Amerika hatte Alexander von Humboldt auch Schweizer Messgeräte im Gepäck - und seine in den Schweizer Alpen gewonnenen Erkenntnisse im Hinterkopf. Das Humboldt-Jahr anlässlich des 250. Geburtstags des Universalgenies neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, das auch für den renommierten Berner Humboldt-Forscher Oliver Lubrich ereignis- und erfolgreich war. Der Literaturwissenschaftler hat nicht nur über die Verbindungen Humboldts in die Schweiz geforscht, sondern jüngst auch mit seinem Kollegen Thomas Nehrlich eine viel gelobte Berner Ausgabe mit bisher nicht veröffentlichen Schriften des deutschen Abenteurers und Forschers herausgegeben. Bereits in den 1990er-Jahren als Student fiel Oliver Lubrich während seiner Reisen in Südamerika auf, dass Humboldt dort allerorts mit Denkmälern und als Namensgeber präsent schien.  "Erstaunlicherweise waren seine Werke aber im Buchladen kaum erhältlich", erinnert sich der wie Humboldt in Berlin ...
 
Die Schweiz, ein Volk von Migranten?
Di, 26 Nov 2019 15:00:00 GMT - Migration gehört zur Schweiz: Die Ausstellung "Homo migrans" im Historischen Museum Bern zeichnet die Bevölkerungsbewegungen nach, die das Territorium der Schweiz und seine Bewohner und Bewohnerinnen über Jahrtausende hinweg geprägt haben. Sie gibt auch Auslandschweizern eine Stimme. Wie viel Migration steckt in mir? Die Ausstellung "Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs" im Historischen Museum Bern beginnt mit dieser einfachen Frage. Oder vielleicht doch nicht ganz so einfach, wie ein Rundgang durch zwei Millionen Jahre Bevölkerungsbewegungen zeigt, die ihren Anfang in Afrika nehmen und schliesslich bis auf das Territorium führen, das wir heute "Schweiz" nennen. Die Ausstellung "Homo migrans" ist noch bis am 28. Juni 2020 im Historischen Museum in Bern zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr. Besucher und Besucherinnen können die Spuren der ersten Menschen verfolgen, die sich gegen 15'000 v. Chr. in der Region niederliessen und eintauchen ...
 
"Ihr könnt uns umbringen, aber nicht unsere Geschichten"
Di, 26 Nov 2019 10:44:00 GMT - Mit dem Jubiläum, das am 20. November 2019, in Bern mit internationalen Gästen aus der Medienwelt gefeiert wurde, setzt SWI swissinfo.ch ein Zeichen für den unabhängigen Journalismus und engagiert sich für "Reporter ohne Grenzen Schweiz". "You can kill us, but you can't kill the story" - Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht auf Informationen ? unabhängiger und unzensierter Journalismus. Die Proklamation ist laut und weltweit.  Caroline Muscats Worte hallen nach und ernten Beifall der rund 130 Gäste. SWI swissinfo.ch feiert sein 20-jähriges Online-Bestehen. In der hochkarätig besetzten Paneldiskussion mit Caroline Muscat von The Shift News (Malta), Galina Timtschenko von meduza.io (Russland) und Daniela Pinheiro, ehemalige Chefredaktorin vom Época Magazine (Brasilien) wird offensichtlich, unter welch massivem Druck sich die Medien teilweise in anderen Ländern befinden.  Die Hetze gegen Journalistinnen ist oft systematisch, Journalisten arbeiten in einem Klima der Angst, ...
 
Kleiner Einblick in die Ausstellung "Homo migrans"
Di, 26 Nov 2019 09:53:06 GMT -
 
"SWI swissinfo.ch ist heute einer der grossen Namen in der internationalen Information"
Mo, 25 Nov 2019 14:32:00 GMT - SWI swissinfo.ch feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aber eigentlich begann alles 1935. SRG-Generaldirektor Gilles Marchand mit seinem Blick auf zwei Jahrzehnte Internationaler Dienst und Auslandschweizer-Plattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR). 1935 strahlt der Schweizer Kurzwellendienst bereits weltweit das Programm der Schweizer Radios aus. Und die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die über alle Kontinente verstreut leben, schätzen den Kontakt zu ihrer Heimat und ihren Wurzeln, der durch die Rundfunkübertragungen aus der Schweiz möglich ist. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs entstehen die internationalen Schweizer Radioprogramme auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Programme, die dank ihrer Ausgewogenheit und ihrer Professionalität überall geschätzt sind. Der Begriff «mediale Neutralität» mag in Zusammenhang mit den Kurzwellen entstanden sein ? jedenfalls wird die Schweiz damit in Verbindung gebracht, was sehr positiv ist. ...
 
Das Schweizer Milizsystem
Di, 19 Nov 2019 14:15:00 GMT - Das Milizsystem prägt die Schweiz bis heute massgeblich. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff Miliz? Und wie hat sich dieses System überhaupt entwickelt?  Der Begriff "Miliz" bezeichnet ein im öffentlichen Leben der Schweiz verbreitetes Organisationsprinzip. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der sich dazu befähigt sieht, kann neben- oder ehrenamtlich öffentliche Ämter und Aufgaben übernehmen.  swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Die Milizarbeit beinhaltet aber weit mehr als ein Neben- oder Ehrenamt im Sinne der gemeinnützigen Arbeit. Sie weist vielmehr auf eine republikanische Identität hin, die ? falls verinnerlicht ? eine der wichtigsten Stützen unserer schweizerischen politischen Kultur darstellt. Das Milizprinzip ist in diesem Sinne bis heute nachhaltig in der politischen Kultur der ...
 
Ein Deutscher ergründet den Einkaufstourismus
Di, 19 Nov 2019 12:18:44 GMT - Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach.
 
Die Alpen werden grau anstelle von weiss
Di, 19 Nov 2019 09:47:00 GMT - Die Erwärmung des Permafrosts, also des Bodens, der dauerhaft gefroren ist und einen Viertel der Erdoberfläche bedeckt, hat in verschiedenen Regionen der Welt schwerwiegende Folgen. Sein Abbau, der eine direkte Folge des Temperaturanstiegs ist, betrifft auch die Schweizer Alpen. Wir haben die Forscher bei den Messungen begleitet. Es ist früh am Morgen, als der Hubschrauber die Forschenden des Instituts für Geowissenschaften der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) in Lugano in die Höhe bringt. Ziel ist der felsige Gletscher von Stabbio di Largario im oberen Val Soi im Tessin. Etwas weiter spiegelt das ewige Eis der Adula, dem höchsten Punkt des Kantons südlich der Alpen, das Sonnenlicht wider, das am Himmel aufgeht. Der felsige Gletscher ist eine Fläche aus Gneisblöcken, aber die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler gilt dem, was tiefer liegt. Nämlich dem Permafrost, dem Dauerfrostboden. Forscher untersuchen seit über einem Jahrzehnt das Verhalten des Dauerfrostbodens und haben ...
 
Die Schweiz, Land der grossen Pharma-Konzerne, versucht Startups einzubinden
Mo, 18 Nov 2019 10:00:00 GMT - Künstliche Intelligenz (KI) könnte für Spitäler Wunder bewirken: Präzisere Diagnosen, weniger Verwaltungsarbeit und mehr Zeit für Patienten und Patientinnen.? Die Schweiz ist gut positioniert, um eine Drehscheibe für KI im Gesundheitssektor zu sein, aber es gibt komplizierende Faktoren. Maschinen können schon heute klinische Daten erfassen und synthetisieren, die früher in Tausenden von medizinischen Veröffentlichungen verstreut waren. Bots können Soziale Medien durchsuchen, um Anzeichen auf Selbstmordtendenzen in Online-Chats zu erkennen. Algorithmen können Ansteckungen verfolgen, oder den Ausbruch seltener Krankheiten. Spracherkennungs-Software kann einen Dialog zwischen Arzt und Patient in Echtzeit protokollieren. Smartphone-Apps können dermatologische Zustände aus der Ferne bestimmen. Die Schweiz verfügt über ein robustes "Ökosystem" mit einem grossen Pharma- und Life-Science-Sektor sowie über ehrgeizige Startups, die als Spinoffs aus Spitzenuniversitäten hervorgehen.
 
Jüdische Geflüchtete in der Schweiz
Do, 14 Nov 2019 09:18:18 GMT - Die Schweiz hat trotz der judenfeindlichen Haltung von Bundesräten und hohen Verwaltungsbeamten jüdische Personen aufgenommen und so vor der Vernichtung durch die Nazis gerettet. Die folgenden Fotografien, die jüdische Flüchtlinge in der Schweiz während des Kriegs zeigen, befinden sich im Bildarchiv des Holocaust-Memorials in Paris.
 
Ein bisschen Uber, ein bisschen Postauto
Mo, 11 Nov 2019 14:30:00 GMT - ??????? In der Schweiz befindet sich die Mobilität im Umbruch. Bahn, Bus, Tram und Auto sind zwar nach wie vor die wichtigsten Verkehrsmittel. Die grossen Experimente finden jedoch auf der "letzten Meile" statt. In den vergangenen Jahrzehnten haben dichte Fahrpläne und Stundentakt den grösseren Städten in der Schweiz und deren Agglomerationen einen regelrechten Entwicklungsboom beschert.  Parallel zu dieser "Agglomerationierung" des Mittellandes wächst die Erwartungshaltung gegenüber der Verkehrserschliessung. Insbesondere in Zentrumsnähe steigt das Angebot stetig. Dazu zählen zum Beispiel das dichte Carsharing-Angebot von Mobility und die Nachtbusse an den Wochenenden. Dieser Ausbau führt unter anderem dazu, dass immer weniger Städter und Städterinnen über ein eigenes Auto verfügen. In Zürich wurden bereits die ersten Siedlungen gebaut, in denen die Mieterinnen und Mieter kein Auto besitzen dürfen.  Und trotzdem steigt nach wie vor das Bedürfnis, sich zeitlich und ...
 
Wollen uns die GAFAM unser Know-how entziehen?
So, 10 Nov 2019 10:00:00 GMT - Mehrere Initiativen zielen darauf ab, Genf zu einem Zentrum für die Regulierung des Cyberspace und den digitalen Wandel der Wirtschaft zu machen. Zwei Ansätze treffen aufeinander. Der eine versucht, den Staaten verbindliche Instrumente an die Hand zu geben. Der andere versucht, solche Massnahmen zu verhindern. Cyber-Expertin Solange Ghernaouti beleuchtet die Dynamik. Genf war Anfang der 2000er-Jahre mit dem Weltgipfel der Informationsgesellschaft das Zentrum für erste Versuche der Staaten, das Internet und den Cyberspace zu regulieren.  Dort entwickeln sich derzeit eine Reihe von Initiativen, die von den Schwergewichten der digitalen Wirtschaft dominiert werden, insbesondere von Microsoft. Auch Facebook wählte Genf aus für das umstrittene Projekt zur Einführung der Kryptowährung Libra. Solange Ghernaouti ist Professorin an der Universität Lausanne (UNIL) und internationale Expertin für Cybersicherheit und Cyberabwehr. Das Bild, das sie von den Risiken der GAFAM (Google, ...
 
Als die Mauer fiel, schaute die Schweiz erstarrt zu
Sa, 9 Nov 2019 10:00:00 GMT - In der Schweiz verfolgte man den Fall der Mauer um die DDR aufmerksam. Doch in die Feststimmung mischte sich Unbeholfenheit. Viele wussten kaum recht, wie mit dem Ende des Kalten Krieges umzugehen sei. Am 9. November 1989 wurde der eiserne Vorhang, der die DDR von der BRD trennte, von einem tödlichen Todesstreifen zu einer alten Betonmauer.  Hier finden Sie Beiträge von Schweizer Radio und Fernsehen zum Mauerfall Auch in der Schweiz war die Freude gross: David Hasselhoffs "Looking for Freedom" wurde in den Radiostationen zur Hymne der Wende. Der Korrespondent des Schweizer Fernsehens in Berlin sprach vor Menschen, die über die Mauer kletterten, enthusiastisch von einem "historischen Moment".  Und etliche Zeitungen feierten die Öffnung der Grenzen der DDR als "Götterdämmerung" des postkommunistischen Europas. Sie sollten Recht behalten: In den Wochen darauf erfassten friedliche Revolutionen die meisten kommunistischen Staaten Europas. Zögerliche Reaktion bei den Behörden Die ...
 
Wissenschaftler werden zu Diplomaten des Friedens
Fr, 8 Nov 2019 09:18:00 GMT - Korallen im Roten Meer sind äusserst widerstandsfähig gegen den Klimawandel. Doch die Staaten, deren Wissenschaftler zur Erforschung dieser Population beitragen können, sind zerstritten. Die Schweiz will helfen und die Forschenden an einen gemeinsamen Tisch bringen. Die so genannte Wissenschaftsdiplomatie ist ein Bereich, in dem sich die Schweiz zunehmend engagiert. "Ende des Jahrhunderts könnten wegen der Folgen des Klimawandels rund 90 Prozent der Korallenriffe weltweit verschwunden sein?, sagt Anders Meibom von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL). "Im Roten Meer ist die Situation etwas anders: Dort sind die Korallen sehr widerstandsfähig, weshalb wir denken, dass die lokale Population überleben kann, vorausgesetzt natürlich, sie wird nicht durch Wasserverschmutzung vernichtet", sagt der Physiker.  Warum die Korallen sterben Korallen sind Nesseltiere und bilden eine Art Unterwasserwald, der Nahrung und Sauerstoff an das umgebende Wasser-Ökosystem liefert.
 
Niklaus Wirth ? eine lebende Informatik-Legende
So, 3 Nov 2019 10:00:00 GMT - Niklaus Wirth hat mehrere Programmier-Sprachen entwickelt. Mit Pascal wird der ETH-Informatikprofessor weltbekannt und erhält den Turing Award, den "Nobelpreis der Informatik". Niklaus Wirth ist der siebte Schweizer Digitalpionier, den wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Eine E-Mail-Adresse steht keine, obwohl der emeritierte ETH-Informatik-Professor vermutlich einer der wenigen 85-Jährigen mit eigener Homepage ist. Im Telefonbuch ist Niklaus Wirth aber noch mit Festnetz-Nummer auffindbar. Er lädt mich am Telefon zum Kaffee in seine gemütliche Zürcher Wohnung ein. Dort fällt mir neben seiner gastfreundlichen Art als erstes der grosse Modellflieger in seinem Wohnzimmer auf. In der Serie SWISS DIGITAL PIONEERS porträtiert SWI swissinfo.ch interessante Schweizer Persönlichkeiten im Ausland oder mit internationaler Ausstrahlung, die früh das Potenzial des Internets erkannt haben und es für ihre Tätigkeiten erfolgreich genutzt haben. Die Autorin Dr. Sarah Genner ...
 
Zürich riecht den Rauch des Roten Terrorismus
Fr, 1 Nov 2019 10:00:00 GMT - Schüsse vor der Polizeikaserne - und vier Männer entkommen unerkannt. Dann aber erinnert sich Jungpolizist Beck, dass er ein Gesicht schon einmal gesehen hat. Die Spur führt ins Milieu der Anarchisten. Ein Krimi aus dem Jahr 1907. Für Polizeirekrut Beck ist der 3. Juni 1907 ein grosser Tag. Endlich kann er eine Uniform fassen und in der Polizeikaserne Zürich seine erste Nachtwache antreten. Als kurz nach Mitternacht die Glocke neben dem Hauptportal geht und vier Männer um Einlass bitten, erkundigt er sich höflich nach ihrem Begehren. In diesem Moment zückt einer der Unbekannten eine Pistole und drängt in die Eingangshalle. Beck versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Vergebens rüttelt er an der Tür des Wachtzimmers. Seine Kollegen haben sich verschanzt und denken nicht daran, ihn einzulassen. Also ruft er laut nach Hilfe. Die Antwort sind mehrere Schüsse. "Es waren zweifelsfrei die Russen" Die erste Kugel zertrümmert eine Glasscheibe, die zweite durchschlägt eine Bürotüre, ...
 
Werwölfe in der Schweiz
Do, 31 Okt 2019 10:55:00 GMT - Von der Westschweiz aus nahm der Wahn der Hexenverfolgung seinen Ausgang. Weniger bekannt ist, dass in der Schweiz bis ins 18. Jahrhundert auch Werwölfe gejagt wurden. Über die alpine Spezialität der Werwolf-Prozesse.  Die Westschweiz wurde im Mittelalter eines der frühen Zentren der Hexenverfolgung. Man hatte in der Region in Prozessen gegen Ketzer wie die Waldenser einiges an Wissen gesammelt, das nun gegen andere Teufelsbündler verwendet wurde.  Ab 1430 begann man im Wallis, um Lausanne, Fribourg und den Genfersee, aber auch in Basel, Frauen wie Männer vor Gericht zu zerren, weil man ihnen vorwarf, sie hätten sich mit teuflischem Schadenzauber gegen die christliche Gemeinschaft gewendet. In den von den Inquisitoren erfolterten Protokollen schlich sich in jenen Jahren eine Figur ein, die unter Theologen und Dämonologen für Aufruhr sorgen sollte: Der Wolf.  Den Wolf geritten Zunächst erschien er in mehreren Prozessen plötzlich als Reittier für Hexen. So wurde 1433 in Basel ...
 
Als Schweizer Firmen ihre Flucht ins Ausland planten
Mi, 30 Okt 2019 10:40:00 GMT - Wie lassen sich Schweizer Firmen vor einer "sowjetischen Invasion" schützen? Während des Kalten Kriegs trafen die Eidgenössischen Behörden ? in enger Absprache mit Wirtschaftskreisen ? detaillierte Vorkehrungen, um die Niederlassungen von Schweizer Firmen ins Ausland zu verlegen. Doch war es gar nicht so einfach, die geeigneten Länder zu finden. "Auf eine kurze Formel gebracht liegt Sinn und Zweck der Sitzverlegung darin, einerseits schweizerische Firmen und die in ihnen verkörperten Interessen im Kriegsfall unserer Volkswirtschaft zu erhalten und dem eventuellen Zugriff einer Besetzungsmacht nach Möglichkeit zu entziehen, anderseits aber auch, die Voraussetzungen dafür schaffen, dass schweizerische Vermögenswerte im Falle einer Okkupation unseres Territoriums durch eine Kriegspartei von der Gegenpartei nicht als Feindsgut behandelt werden." Antrag des Eidgenössischen Politischen Departements an den Bundesrat, 10. September 1959 Anfang Oktober 1959 machte sich eine Delegation ...
 
"Der Felsgletscher bewegt sich über einen Meter pro Jahr"
Do, 24 Okt 2019 13:54:00 GMT - Der Forscher Cristian Scapozza erklärt, was mit dem Dauerfrostboden in den Schweizer Alpen passiert.
 
"Dieser Aufstieg der Grünen ist unglaublich"
Mo, 21 Okt 2019 05:39:00 GMT - "Das Ausmass der Verschiebungen ist massiv, das Plus der Grünen von über fünf Prozent ist ein unglaublicher Aufstieg, der so in der Schweiz selten ist", sagte der Politikwissenschaftler Lukas Golder am Schweizer Fernsehen SRF.  Die Wahlen 2019 gehen in die Geschichte ein. Verantwortlich dafür ist die Grüne Partei der Schweiz (GPS): Sie erringt einen beispiellosen Triumph und legt im Nationalrat um 17 Sitze zu. Neu haben die Grünen 28 Mandate. Einen solchen Sprung in Sachen Sitzgewinnen hat seit 1919 keine Partei geschafft. Die wirtschaftsfreundlichen Grünliberalen gewinnen neun Sitze und sind neu mit 16 Gewählten im Nationalrat. Zusammen kommen die beiden ökologisch fokussierten Kräfte neu auf 44 Sitze, was knapp einem Viertel der 200 Sitze im Nationalrat entspricht. "Die Grünen sind erster Sieger, die Grünliberalen zweiter Sieger", kommentierte Lukas Golder, Ko-Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern. 2019 sei ganz klar eine Klimawahl, denn das Pendel sei heute weit stärker ...
 
5G testet die Grenzen der Cybersicherheit in der Schweiz
Fr, 18 Okt 2019 09:00:00 GMT - Immer mehr Regierungen gehen das Risiko ein, mit ausländischen Anbietern von 5G-Netzwerken zusammenzuarbeiten. Die Schweiz als eine der ersten Anwenderinnen der Technologie steht deshalb im Blickpunkt. Wird sie ausländische Anbieter wie Huawei in der 5G-Lieferkette einschränken oder den Markt entscheiden lassen? Nehmen wir an, ein Hacker greife eine 5G-Antenne an und sende schädliche Signale an Millionen von angeschlossenen Geräten. Dies verursache einen Ausfall des Verkehrssystems und des Energienetzes und bringe die Städte zum Stillstand. Der Schaden breite sich schnell auf die Netzwerke anderer Länder aus und führe zu einem massiven Angriff auf das globale Internet Dieses Schreckensszenario ? es ist gar nicht so weit hergeholt ? zeigt, dass bei allen Vorteilen, welche die durch 5G ermöglichte Verbindungsfähigkeit mit sich bringen könnte, auch die Sicherheitsanforderungen steigen. Die in der vergangenen Woche veröffentlichte EU-weite Risikobewertung der 5G-Cybersicherheit ...
 
Die einflussreichen Camilli aus Avenches
So, 13 Okt 2019 09:00:00 GMT - Was wurde aus den Kelten, die nach der Eroberung durch die Römer weiterhin auf dem Gebiet der heutigen Schweiz lebten? Dank römischen Inschriften können wir den Stammbaum der keltischen Familie Camilli, die vor rund 2000 Jahren in Avenches lebte, teilweise rekonstruieren. Die Geschichte der Familie Camilli aus Avenches, dem antiken Aventicum, beginnt mit dem Tod einer Persönlichkeit, die keiner näheren Vorstellung bedarf: Gaius Iulius Caesar. Nach seiner Ermordung versuchte einer der Verschwörer, Decimus Iunius Brutus, aus Rom zu fliehen. Wie wir vom Historiker Appianos von Alexandria (95?165 n. Chr.) erfahren, führte seine Flucht durch Keltengebiet über den Jougne-Pass, der den französischen mit dem Schweizer Jura verbindet. Bei der Passüberquerung wurde Decimus Iunus Brutus von Camelus oder Camilus, dem Keltenführer, der damals die Region kontrollierte, abgefangen und im Jahr 43 v. Chr. auf Befehl von Marcus Antonius gefangen genommen und enthauptet. Von diesem Camilus kennen ...
 
Forscherin in Zürich will mit 3D-Druck die Korallenriffe retten
Do, 10 Okt 2019 10:00:00 GMT - Unsere Ozeane produzieren jedes zweite Sauerstoffatom. Korallenriffe sind wie der Regenwald des Ozeans. Doch sind die Riffe in einem kritischen Zustand und könnten bald verschwinden. Ulrike Pfreundt hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, eine Lösung zu finden. Die Meeresbiologin an der ETH Zürich wird emotional, wenn sie über das Korallensterben spricht. Mit Hilfe des 3D-Drucks gelang es ihr, künstliche Riffe zu bauen. Indem sie Strukturen für das Wachstum neuer Korallen schafft, kann sie so einen Teil der verloren gegangenen Korallen ersetzten. Zurzeit testet sie die Strukturen im Labor. Sie will herausfinden, wie man Korallenlarven dazu bringt, auf ihnen zu wachsen. Sie hofft, dass sie ihre gedruckte Erfindung eines Tages im Ozean einsetzen kann, um neue Korallen zu züchten und so die riesigen Ökosysteme zu unterstützen, die von ihnen abhängen. Das ist das achte Video einer Serie, die sich im Vorfeld der Wahlen im Oktober mit der Frage beschäftigt, wie sich politische ...
 
Schweizer auf den Spuren der Göttin Artemis
Do, 10 Okt 2019 08:00:00 GMT - Ein archäologisches Rätsel in Griechenland wurde nach fast einem Jahrhundert gelöst ? dank der Arbeit von Schweizer Forschern. "Es war ein Riesenerfolg, dass wir das Heiligtum nach so langer Zeit gefunden haben", sagt Karl Reber. Er ist Professor für Archäologie an der Universität Lausanne und Direktor der Archäologischen Schule in Griechenland, ESAG. In dieser Funktion verbringt Reber seit Jahren einen Teil des Sommers auf Euböa, der zweitgrössten griechischen Insel, wo sich die Aktivitäten der Schule konzentrieren. Vor zwei Jahren konnte Reber mit seinem 40-köpfigen Team einen Durchbruch vermelden: Der lange in der Nähe des Dorfes Amarynthos vermutete Tempel der Göttin Artemis konnte eindeutig lokalisiert werden. Diesen Sommer wurde nun erstmals in einer Inschrift der Name "Amarynthos" gefunden ? womit nachgewiesen wurde, dass sich diese Ortsbezeichnung mit Unterbrüchen seit fast 3000 Jahren hält. Beim Heiligtum handelt es sich um den wichtigsten Sakralbau der Insel mit ...
 
Physik-Nobelpreis geht an Schweizer Forscher
Di, 8 Okt 2019 12:38:00 GMT - Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr jeweils zur Hälfte an James Peebles (Kanada/USA) sowie an Michel Mayor (Schweiz) und Didier Queloz (Schweiz) für ihre Beiträge zum Verständnis des Universums und des Platzes der Erde im Kosmos. Das hat die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag bekannt gegeben. "Die diesjährigen Preisträger haben unser Verständnis der Geschichte des Universums und unseres Platzes im Weltall revolutioniert", hat die Schwedische Akademie in Stockholm verkündet. Die beiden Schweizer Forscher entdeckten 1995 den ersten Planeten ausserhalb des Sonnensystems, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist, 51 Pegasi. Sie revolutionierten damit die Astronomie und begründeten das Feld der Exoplanetenforschung. Mittlerweile sind über 4000 Exoplaneten entdeckt worden. Die Arbeiten von James Peebles lieferten die Grundlage für unser Verständnis der Geschichte des Universums vom Urknall bis heute, hiess es. Peebles (84) ist von der ...
 
Heimweh nach den Bergen
So, 6 Okt 2019 09:00:00 GMT - Vor 200 Jahren galt Heimweh als typisch schweizerische Krankheit. Ausgelöst wurde sie von sogenannten Kuhreihen, alten Hirtenliedern. Auch die Kinderbuchfigur Heidi war davon betroffen. 1688 beschrieb der Elsässer Arzt Johannes Hofer eine neue, heimtückische Krankheit. Die Symptome: Fieber, unregelmässiger Herzschlag, Schwäche, Magenschmerzen, Melancholie. In manchen Fällen soll die Krankheit sogar tödlich enden. Und besonders auffällig: Sie befällt ausschliesslich Schweizer, speziell Schweizer Söldner, die weit weg von daheim für fremde Mächte kämpfen.  Hofer nannte das Leiden "Nostalgia" oder "Heimwehe". Für Hofer war die Ursache psychisch. Er vermutete sie im "übermässigen Denken an die Heimat", ausgelöst durch den Aufenthalt eines Menschen in ungewohnter Umgebung. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache ...
 
Die Wichtigkeit von Testpersonen im Zeitalter des Online-Handels
Do, 3 Okt 2019 08:30:00 GMT - Die Globalisierung und der Online-Handel haben eine wachsende Distanz zwischen Unternehmen und ihren Kunden geschaffen. Ein Zürcher Startup schliesst diese Lücke. Es hat die grösste europäische Plattform zu Vermittlung von Testpersonen geschaffen. So können Firmen die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Kunden kennenlernen. "Im Jahr 2014, als ich für die Abschlussarbeit meines Masterstudiums im Silicon Valley war, suchte ich einige Testpersonen, um die App einer Design Firma auszuprobieren. Ich habe eine Anzeige aufgeschaltet und es kamen alle möglichen Leute, die dem publizierten Anforderungsprofil überhaupt nicht entsprachen und die nur am Geld interessiert waren. Es gab sogar eine ganze Familie mit Kindern, Onkeln und Tanten", erzählt Reto Lämmler, CEO von TestingTime. "Da habe ich mich gefragt, wie ist es möglich, dass heutzutage für jegliche Dienstleistung ein Online-Service besteht, während es keinerlei Angebot gibt, um auch nur fünf geeignete Personen zum Testen eines ...
 
Wie Kommunisten-Angst die Schweizer zu Spionen machte
Mi, 2 Okt 2019 11:00:00 GMT - In der Schweiz fand der Kalte Krieg in den Köpfen statt. Dort herrschte Angst vor dem  Kommunismus der Sowjets. Misstrauen gegenüber allen, die sich nicht scharf genug davon distanzierten. Und ein Wahn, dass der Feind unter den Nachbarn lebt, wo er sein Gift verströmt. Januar, 1957: Martha Farner sitzt im Wartezimmer ihres Zahnarztes in Schwyz, sie wird aufgerufen.  Doch als sie sich auf den Behandlungsstuhl setzen will, beginnt ihr Zahnarzt zu schreien: "Halt, halt, bevor sie absitzen, müssen Sie abschwören?" "Was abschwören?" "Dem Kommunismus müssen Sie abschwören!" Einem Exorzisten gleich forderte er die Abrenuntiatio diaboli. Die Kommunisten, meint Martha Farner in ihren Erinnerungen, seien in der Schweiz als der "leibhaftige Teufel" gesehen worden ? besonders nach 1956. Der Mob von Thalwil Im November 1956 rollten sowjetische Panzer in Ungarn ein, um dort demokratische Reformen im Keim zu ersticken. Hunderttausende flüchteten ? viele auch in die Schweiz. Die ungarischen ...
 
Amputierten Hoffnung geben durch recycelte Flaschen
Do, 26 Sep 2019 12:00:00 GMT - Dass aus gebrauchtem Kunststoff neue Flaschen hergestellt werden, ist nicht neu. Aber Prothesen? Wie zwei Schweizer Designer das Leben anderer Menschen verbessern. Das ist das fünfte Video einer Serie, die sich im Vorfeld der Wahlen im Oktober mit der Frage beschäftigt, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Schweizerinnen und Schweizer auswirken. Fabian Engel und Simon Oschwald reisten nach Kenia. Dort hörten sie von den alltäglichen Schwierigkeiten der Menschen mit Prothesen. Aufgrund der hohen Zahl von Verkehrsunfällen kommt es in dem Land häufig zu Amputationen. Die Kosten für ein künstliches Bein sind für viele Menschen unerschwinglich hoch, und die eingeschränkte Mobilität, die das Leben mit nur einem Bein mit sich bringt, erschwert die Arbeitssuche. Die beiden Designer wollten eine Prothese entwickeln, die zu einem Bruchteil der normalen Kosten erhältlich ist ? hergestellt vor Ort und mit recycelten Materialien. Der Besuch in einer riesigen Müllhalde ...
 
"Greta bewegt, wie es uns nicht gelungen ist"
Mi, 25 Sep 2019 14:30:00 GMT - Jetzt rufen auch in der Schweiz sogar Politiker dazu auf, Treibhausgase zu reduzieren, die noch vor kurzer Zeit nichts von Klimaerwärmung wissen wollten. Dazu gebracht wurden sie von der jugendlichen Klimabewegung. Aber macht die Politik nun das Erforderliche, um die Erderwärmung zu bremsen? Ein Klimaexperte vom WWF hat Zweifel. Die kleine Parlamentskammer ist nicht dafür bekannt, klimapolitische Stricke zu zerreissen. Aber beim neuen CO2-Gesetz hat sie Ziele und Massnahmen beschlossen, die deutlich über jene hinausgehen, welche die Regierung vorsah, als der Name Greta Thunberg noch nicht in aller Munde war. Was der WWF Schweiz davon hält, sagt dessen Klimaexperte Patrick Hofstetter. Höhere Abgaben auf fossiler Energie Mit der Revision des CO2-Gesetzes will die Schweiz Massnahmen zur Erreichung des Ziels umsetzen, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren. Damit verankert sie Ziele des Pariser Klimaabkommens explizit im nationalen Recht. Die kleine ...
 
Der Marathon Man der Demokratie-Erneuerung in der Schweiz
Mi, 25 Sep 2019 11:26:00 GMT - Der Mann hat einen Plan: Mit der Plattform wecollect hat Daniel Graf die analoge direkte Demokratie Schweiz einen grossen Schritt Richtung Digital Age geschoben. Nach der kürzlichen, erfolgreichen Premiere des von ihm initiierten Demokratie Festivals blickt er schon in die Zukunft. Zur ihr gehört auch eine "Demokratie-Initiative". Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch. #DearDemocracy sprach mit dem Antreiber der Demokratie Schweiz kurz nach der Premiere von Beta, dem ersten Demokratie Festival der Schweiz, das der 46-jährige Zürcher ins Leben rief. swissinfo.ch: Die erste Ausgabe von Beta ging vor wenigen Tagen in Basel über die Bühne. Wie lautet Ihre Bilanz? Daniel Graf: Das Festival war seit Monaten ausgebucht und platzte am Tag selbst aus allen Nähten. Mich faszinierte, dass die unterschiedlichsten Menschen kamen, ganz Junge, aber auch Ältere. Sie alle aber sind sehr engagiert und politik-interessiert. Am ...
 
"Smart Village": Wenn sich Menschen auf der Online-Piazza treffen
Di, 24 Sep 2019 12:00:00 GMT - Eine Frau in einem Dorf im Süden der Schweiz stellt fest: Die Menschen in ihrem Umfeld würden sich gerne austauschen und Dinge teilen, wissen aber nicht, wie sie das angehen sollen. Deshalb erfindet sie "Smart Village", einen virtuellen Dorfplatz. Das ist das vierte Video einer Serie, die sich mit Blick auf die Wahlen im Oktober mit der Frage beschäftigt, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Schweizerinnen und Schweizer auswirken. Monica Rush Solcà lebt im italienischsprachigen Tessin. Sie erinnert sich an die Zeit, als sich die Menschen jeden Abend draussen auf der Piazza trafen. Sie sprachen über ihren Tag, sahen, was andere brauchten und halfen einander, wenn sie konnten. Aber die Zeiten haben sich geändert: Heute leben die Menschen individueller und neigen dazu, sich online zu verbinden. Sie besitzen auch mehr Dinge als je zuvor. Eines Morgens hatte Solcà eine Idee: Eine Gruppe und eine Plattform kreieren, auf der die Dorfbewohner Dinge austauschen und ...
 
Dem Konsumverhalten der Schweizer auf der Spur
So, 22 Sep 2019 09:00:00 GMT - Warum kaufen Schweizerinnen und Schweizer so häufig auf der andern Seite der Grenze ein? Was hat sich in deren Essverhalten in der letzten Zeit verändert? Diesen und anderen Konsumfragen geht der Forscher Thomas Rudolph nach ? ein Deutscher, der die Schweiz zu seinem Lebensmittelpunkt erkoren hat. Thomas Rudolph war für sein Doktorat noch nicht lange in der Schweiz, als er 1992 für eine Studie in den St. Galler Grenzort St. Margarethen reiste. Eigentlich ging es ihm um das Erscheinungsbild von Verkaufsstellen. Dazu wollte er bei einem Detailhändler hundert Kundinnen und Kunden befragen. "Das vergesse ich nie: An diesem Tag kamen Heerscharen von Österreichern und Deutschen zum Einkauf von Schokolade, Nudeln und Kaffee. Und die haben teilweise 20, 30 Tafeln Schokolade, 15 Pack Nudeln eingekauft", erzählt er. Heute ist es genau umgekehrt, der Einkaufstourismus geht seit Jahrzehnten genau in die entgegengesetzte Richtung. Seit der Schweizer Franken an Wert zugelegt hat. Rudolph ...
 
Expedition in die eisige Polarnacht
Fr, 20 Sep 2019 14:30:00 GMT - Kein Tageslicht und während Monaten Minusgrade: Das Forschungsschiff "Polarstern" lässt sich im Eis der zentralen Arktis festfrieren. Mit dabei: der Schweizer Schneeforscher Martin Schneebeli. Er ist der Wärmeleitfähigkeit von Meereseis auf der Spur. Martin Schneebeli installiert noch einen Computertomografen an Bord. Es ist höchste Zeit. In zwei Tagen wird das Schiff vom norwegischen Tromsø aus in die zentrale Arktis ablegen: Bis dahin muss die wissenschaftliche Ausrüstung für die kommenden zwölf Monate auf der 118 Meter langen und 25 Meter breiten "Polarstern" verstaut sein. Geleitet wird die Expedition vom Bremerhavener Alfred Wegener Institut (AWI). Der Forscher Martin Schneebeli mit dem so passenden Namen ist ein ausgewiesener Schnee-Experte und arbeitet am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos. Er wird von der "Polarstern" aus in der Arktis die Struktur von Schnee und Meereis untersuchen. Sein Fokus gilt der Wärmeleitfähigkeit von mit Schnee ...
 
Schweiz hilft China, Luftqualität in Echtzeit zu überwachen
Fr, 20 Sep 2019 12:00:00 GMT - Die Schweiz bekämpft in China Ursachen des Klimawandels: In bilateralen Klimaprojekten stellt sie ihr Wissen bezüglich Luftreinhaltung und Energieeffizienz zur Verfügung. Und erhält in Form von Grossstädten erweiterte Labors für die eigene Forschung. Xi'an ist die Hauptstadt der westchinesischen Provinz Shaanxi. International bekannt ist sie vor allem wegen ihrer Terrakotta-Armee und als Ausgangspunkt der Neuen (und Alten) Seidenstrasse. Als eine der grössten Städte Chinas kämpft auch Xi'an mit Luftverschmutzung. Die Luftqualität zu verbessern, ist ein nationales Ziel der zweitgrössten Volkswirtschaft mit ihren 1,4 Milliarden Bewohnern. Um dies zu erreichen, brauchen insbesondere Chinas Megastädte auch adäquate Messsysteme, um die Luftqualität in Echtzeit zu überwachen. Die Schweiz verfügt in der atmosphärischen Chemie über spezifische Kenntnisse und modernste Technologien, um verschiedenste Partikel in der Luft zu identifizieren, zu messen, zu klassifizieren und zu analysieren.
 
"Wir müssen den Mut haben, Nein zu Pestiziden zu sagen"
Do, 19 Sep 2019 15:00:00 GMT - Mals in Italien ist die erste Gemeinde in Europa, die Pestizide verboten hat. Auf Besuch in der Schweiz erklärt Bürgermeister Ulrich Veith die Gründe für das Verbot und wie sich die Realität des Südtiroler Dorfs seit dem historischen Entscheid verändert hat. Im September 2014 sprach sich Mals im Vinschgau als erste Gemeinde in Europa gegen Pestizide aus. In der von Bürgermeister Ulrich Veith einberufenen Volksabstimmung sagten 75% der Stimmbevölkerung des Dorfs mit rund 5200 Einwohnern Ja zu einem Verbot von Düngemitteln und Chemikalien auf ihrem Gebiet. Ein überraschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft der Gemeinde an der Grenze zur Schweiz und Österreich stark mit der Landwirtschaft, namentlich der intensiven Apfelproduktion, verbunden ist. "Ein Revolutionär? Nein, ich bin wie viele andere Bürgermeister, die sich um die Gesundheit ihrer Bürger kümmern", sagt Ulrich Veith, den swissinfo.ch anlässlich des Schweizerischen Insektentags in Aarau, Kanton Aargau ...
 
Definitives Aus für den Küken-Schredder in der Schweiz
Do, 19 Sep 2019 10:50:00 GMT - Ein Herz für Tiere: In der Schweiz werden die männlichen Küken nicht mehr lebendig geschreddert. Sie müssen fortan, da für die Eierproduktion unbrauchbar, mit Gas eingeschläfert werden. Dies hat das Schweizer Parlament entschieden. Die Schweiz zählt punkto Tierschutz zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt. Grundlage dazu ist das strenge Tierschutzgesetz von 2008. Ausnahme war das "Fenster" für den Küken-Schredder. Nach jahrelangen Protesten von Tierschützerinnen und Tierschützern wird dieses jetzt geschlossen. In anderen Ländern der Europäischen Union dagegen ist der Küken-Schredder aber weiter gängige Praxis. Auch die Regierung ist der Ansicht, dass sich die Zeiten geändert haben und diese Art von Tötung nicht mehr tolerierbar ist. Gallosuisse, der Verband der Eierproduzenten in der Schweiz, unterstützt das Verbot, da er das Schreddern von lebendigen Küken als eine veraltete Methode betrachtet. Die vier Grossbetriebe in der Schweiz, die Hühnerfarmen mit Jungtieren ...
 
Ein Banküberfall ? und "Todesstrafe!", rief Schweiz
Mo, 16 Sep 2019 09:00:00 GMT - ??????? Da blieb die Schweiz erstaunlich lange cool: Anfang des 20. Jahrhunderts trieben anarchistische Flüchtlinge im Gastland ihr Unwesen. Doch eine Tat war der Blutstropfen zu viel: Der Banküberfall von Montreux 1907, bei dem zwei Russen einen Angestellten und auf ihrer Flucht einen Passanten töteten. "Todesstrafe", riefen Bürgerinnen und Bürger. Am Morgen des 18. September 1907 kommt es in Montreux am Genfersee zu einer Verfolgungsjagd wie in den Gangsterfilmen, die neuerdings in den Lichtspielhäusern gezeigt werden. Zwei Männer hetzen durch die Avenue du Kursaal. "Haltet sie, haltet sie!", rufen Passanten. Dem Postangestellten Auguste Vuilliamoz gelingt es, einen der beiden zu Boden zu werfen. Der andere rennt, so ein Augenzeuge, "wie ein Hase" davon. Wilde Szenen Jules Favre, ein Notar, stellt sich ihm beherzt in den Weg. Der Flüchtende schiesst ihm eine Revolverkugel ins Bein und läuft weiter. Dem Coiffeur Georges Bär, der aus seinem Salon stürzt, ergeht es nicht besser.
 


Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
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