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Die Technologie hinter Bitcoin und Blockchain
Do, 18 Apr 2019 11:16:36 GMT - Für einige ist es viel heisse Luft. Andere sehen darin eine revolutionäre Technologie, welche die Art und Weise verändern wird, wie wir fast alles austauschen, was einen Wert hat. Was ist Distributed Ledger Technology (DLT), wie funktioniert es, und wer wird davon profitieren? In dieser Animation trennen wir Fakten von Fiktion und helfen Ihnen, hinter die Kulissen zu schauen. Zuerst diente DLT als Grundlage von Kryptowährungen wie Bitcoin. In den letzten zehn Jahren hat sich die Technologie weiterentwickelt und eine ganze Reihe weiterer Anwendungen abgedeckt. Blockchain, die bekannteste Anwendung von DLT, wird von einigen als die Technologie der Zukunft gelobt und von anderen als Instrument für Betrug und Geldwäsche verspottet. Es ermöglicht Gruppen von Menschen, Daten sicher und ohne Vermittler wie Banken oder Anwälte zu speichern und zu transferieren. Befürworter der Technologie sagen, dass damit auch Kosten gespart und Transaktionen beschleunigt werden können. Es wird ...
 
Schweiz ist im Europa-Vergleich ein Paradies für Ausbrecher
Mi, 3 Apr 2019 12:30:00 GMT - In der Schweiz flüchten gemäss einer neuen Studie europaweit am meisten Insassen aus Gefängnissen. Hochgerechnet auf 10'000 machten sich 2017 rund 255 Häftlinge auf und davon. Das tönt negativ, ist aber eigentlich positiv. Denn die Rangliste bestrafe die "Guten", sagt ein Kriminologie-Professor. Auf den ersten Blick ist das für ein Land nicht sonderlich erstrebenswert: Die Schweiz belegt Rang eins, wenn es um Gefängnisflucht geht. In keinem Land auf dem europäischen Kontinent machen sich mehr Gefängnis-Insassen aus dem Staub. Dies zeigt der Space-Report, den der Lausanner Kriminologie-Professor Marcelo F. Aebi für den Europarat erstellt hat. Verglichen werden darin die Gefängnissysteme von 47 Ländern Europas. Hochgerechnet auf 10'000 Häftlinge flüchteten in der Schweiz 2017 rund 255 Häftlinge. In anderen Ländern waren es viel weniger: in Frankreich rund 88 pro 10'000 Gefängnisinsassen, in Deutschland 61, in Österreich 30 und in Spanien zwei. Ähnlich oft wie in der Schweiz türmten ...
 
Schaffhausen 75 Jahre nach der Bombardierung
Di, 2 Apr 2019 16:00:00 GMT - Am 1. April 1944 bombardierten die Amerikaner statt Nazi-Deutschland irrtümlich die Schweizer Grenzstadt Schaffhausen. Wie wirkt dieses Bombardement heute nach? Ein Ortstermin am Tag des Jubiläums. Warum an diesem 1. April 2019 um 11 Uhr die Kirchenglocken geläutet haben? Die meisten jungen Passanten in Schaffhausen, denen wir die Frage stellen, haben keine Ahnung. Ältere wissen es hingegen sofort: Vor 75 Jahren fielen Bomben über Schaffhausen. Ob dies irrtümlich geschah oder mit Absicht, darüber gehen die Meinungen auch heute noch auseinander. In einer nicht repräsentativen Umfrage, die wir unter Flanierern in der Schaffhauser Altstadt durchführen, halten sich beide Ansichten etwa die Waage. Auf Spurensuche Sieht man Schaffhausen die Bombardierung heute noch an? Wir begeben uns auf Spurensuche. Am Bahnhof sticht an einer Hausmauer ein Schild ins Auge ? ein Denkmal für die über 40 Todesopfer der Bombardierung? Fehlanzeige: Die Gedenktafel erinnert daran, dass hier der ...
 
Kranzniederlegung am 1. April 2019
Di, 2 Apr 2019 15:27:00 GMT -
 
Irrtum oder Absicht?
Di, 2 Apr 2019 15:24:00 GMT -
 
Wie E-Voting zu einem Kampf um die Demokratie wurde
Do, 28 Mär 2019 13:05:00 GMT - Nach jahrelangen Tests und Gesprächen steht E-Voting in der Schweiz am Scheideweg: Die Regierung will das elektronische Abstimmen stark ausbauen, eine parteiübergreifende Kampagne will es stoppen. Die Schweizerische Post hat es nicht einfach. Zuerst kam das Internet, und die Leute hörten auf, Briefe zu schreiben. Im letzten Jahr wurde bei PostAuto ? eine Tochtergesellschaft der Post, die in der Schweiz die regionalen und lokalen Busverkehrs-Dienste betreibt ? ein Subventionsskandal bekannt, der zum Rücktritt des CEO der Schweizerischen Post, zu einer intensiven öffentlichen Prüfung und zu Forderungen nach Privatisierung führte. Vor rund zwei Wochen wurde dann ein Leck im elektronischen Abstimmungssystem eines spanischen Technologieunternehmens entdeckt, das die Post bereits bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst in mehreren Kantonen einführen wollte. Und diese Woche wurde ein zweites Leck entdeckt. In der Folge hat die Ablehnung des E-Voting-Projekts der Schweizer Regierung ...
 
Ein visionärer Schweizer Ingenieur veränderte New Yorks Gesicht
Di, 26 Mär 2019 07:03:00 GMT - Der Ingenieur Othmar Ammann konstruierte und erbaute mehrere der ikonischen Brücken New Yorks und definierte die Kunst des Brückenbaus neu. Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Gateways to New York" erzählt die Geschichte des "Schweizer Manns in Amerika". "Es begann damit, dass mich der europäische Fernsehsender Arte anfragte, über unbesungene Schweizer Helden nachzuforschen", sagt Dokumentarfilmer Martin Witz. "Dabei fand ich einige Menschen, von denen ich das Gefühl hatte, sie sollten eigentlich berühmter sein." Darunter etwa der Autobauer Louis Chevrolet, der Schweizer Diplomat Carl Lutz, der im Zweiten Weltkrieg in Budapest zehntausende Juden rettete, oder der Pilot Victor Hug, der 1946 als erster Mensch mit einem Rettungsflugzeug auf einem Gletscher landete. "Ich schlug auch Othmar Ammann vor", sagte Witz an den Solothurner Filmtagen, wo sein Film den Publikumspreis gewann, gegenüber swissinfo.ch. "Doch als ich all diese Namen vorbereitete, dachte ich, Ammann könnte mehr ...
 
"Die Kaiserin ins Herz getroffen"
Mo, 25 Mär 2019 07:00:00 GMT - Die Schweiz als Tatort für Weltgeschichte: 1898 wird Kaiserin Elisabeth von Österreich in Genf ermordet. Die beliebte "Sisi", erdolcht von einem italienischen Anarchisten. Der Fall wühlt die Herzen der Menschen auf.  Die Welt ist wütend auf die Schweiz. Doch diese verteidigte ihre offenen Grenzen. Mit einem Pfiff kündigt das Dampfschiff Genève seine baldige Abfahrt an. Kaiserin Elisabeth und ihre Hofdame sind schon fast beim Steg angelangt, als ein Unbekannter auf sie zustürzt und der Kaiserin einen spitzen Gegenstand in die Brust rammt.  "Oh nein, es ist nichts! Er stiess mir nur gegen die Brust, offenbar hatte er es auf meine Uhr abgesehen." Kaiserin Sisi. Kurze Zeit später war sie tot. Lautlos sinkt sie zu Boden. Passanten helfen ihr auf die Füsse, die Hofdame ? so will es zumindest die Überlieferung ? fragt ängstlich: "Majestät, sollen wir nicht lieber ins Hotel zurückkehren?" Elisabeth erwidert: "Oh nein, es ist nichts! Er stiess mir nur gegen die Brust, offenbar hatte er ...
 
Wie sieht Sicherheit aus?
Sa, 23 Mär 2019 10:00:00 GMT - Terrorismus, Cyberkriminalität, Klimawandel, Migration ? die Palette der realen oder gefühlten Bedrohungen der Schweiz ist breit. Entsprechend vielfältig sind die Vorkehrungen, die in einem der sichersten Länder der Welt ständig getroffen werden. Wer ist für Sicherheit zuständig? Wer soll wovor geschützt werden? Wie sieht dieser Schutz aus? Diesen Fragen geht der Fotograf und Publizist Salvatore Vitale in seiner Arbeit "How to Secure a Country" nach. Er suchte seine Bilder bei den Institutionen, die uns von Amtes wegen beschützen sollen. Grosses Business, viele Player Sicherheit ist heute ein Miliardengeschäft. Armee, Polizei oder Grenzwacht sind darin längst nicht mehr die einzigen Akteure. Auch Wetterdienste, das Nationale Supercomputercenter CSCS oder das Institut für Robotik und Intelligente Systeme IRIS gehören dazu.  Der Abstellraum im Luftschutzkeller Salvatore Vitale war knapp zwanzigjährig, als er Sizilien verliess, um in Lugano zu studieren. Von der Schweiz hatte ...
 
Jubiläum des Rekord-Ballonflugs
Do, 21 Mär 2019 14:30:00 GMT - Vor 20 Jahren flog der Ballon Breitling Orbiter 3 um die Welt. Pilotiert wurde er vom Schweizer Ballonfahrer Bertrand Piccard und seinem englischen Kollegen Brian Jones. Es war eines der letzten grossen Abenteuer des 20. Jahrhunderts. Noch nie hatte jemand es geschafft, in einem Heissluftballon rund um die Erde zu fliegen. Andere reiche Abenteuer wie Richard Branson und Steve Fossett hatten die Weltumrundung per Ballon bereits versucht, waren aber gescheitert. Und sie waren nicht die Einzigen: Zehn Teams machten insgesamt 21 Versuche, auf diese Weise die Erde zu umrunden. Auch Bertrand Piccard scheiterte zwei Mal, 1997 und 1998, bevor er zusammen mit Brian Jones beim dritten Versuch erfolgreich war. Am 21. März 1999 landeten die beiden Ballonfahrer nach einem Flug von 45'755 Kilometern in 19 Tagen, 21 Stunden und 55 Minuten in der ägyptischen Wüste. Der Flug war ? sowohl betreffend der Distanz wie auch der Dauer ? der längste in der Geschichte der Luftfahrt. Hightech-Ballon ...
 
Klimastreik: Warum wir Wissenschaftler uns einmischen
Fr, 15 Mär 2019 09:13:00 GMT - Jugendliche streiken fürs Klima, nun unterstützen Forschende ihre Anliegen. Klimaforscher Reto Knutti von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) über eine unerwartete Wende in der Klimadebatte und die gesellschaftliche Rolle der Wissenschaft. Die Wissenschaft verfasst einen Klimabericht nach dem anderen, die Politik debattiert endlos über mögliche Massnahmen, doch passieren tut wenig. Dann provoziert die schwedische Schülerin Greta Thunberg weltweite Streiks für Klimaschutz. Und nun unterschreiben über 12'000 Wissenschaftler einen Appell zum Handeln, den Klimaforschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam verfasst haben. Warum mischen wir uns ein? Die Fakten sind klar Der Klimawandel ist real, der dominante Anteil menschengemacht, die Auswirkungen sind heute schon deutlich, viele sind nicht rückgängig zu machen. In einer idealen Welt liefert die Wissenschaft die faktischen Grundlagen, und die Gesellschaft entscheidet über die besten Massnahmen.
 
Können Weltraumspiegel den Planeten retten?
Do, 14 Mär 2019 15:45:00 GMT - Technologien zur Eindämmung der Sonneneinstrahlung oder zur Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre könnten dazu beitragen, die globale Erwärmung zu begrenzen. Aber mit welchen Folgen für Gesellschaft und Umwelt? Die Schweiz ruft zu internationaler Reflexion auf, um die Chancen und Risiken von Geo-Engineering zu bewerten. Lange Zeit als unwahrscheinliche Alternative zur Drosselung des Temperaturanstiegs angesehen, rückt das Geo-Engineering dank des wissenschaftlichen Fortschritts und vor allem wegen der Trägheit der Politik wieder in den Vordergrund. Trotz Berichten von Klimawissenschaftlern und internationaler Appelle steigen die CO2-Emissionen nämlich weiter an. Die Klimaexperten der Vereinten Nationen (IPCC, Weltklimarat) haben zwar grosse Zweifel an der Realisierbarkeit von Geo-Engineering. Dennoch könne die Technik eine "vorübergehende Korrekturmassnahme" sein. Auch die Schweiz zieht es eigentlich vor, nicht auf eine "riskante Notlösung" zu setzen. Trotzdem sei es notwendig, ...
 
Ein Deutscher rockt den Schweizer Käse
Do, 14 Mär 2019 13:33:38 GMT - Der deutsche Musik- und Medienwissenschaftler Michael Harenberg hat sich an ein schweizerisches Symbol gewagt: Zusammen mit Studierenden und einem Käsehändler will er herausfinden, ob Käse durch Beschallung mit Musik (noch) besser wird. Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach. Michael Harenberg kam Anfang der 2000er-Jahre in die Schweiz. Heute ist er Professor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) und Co-Leiter des Studienbereichs Musik. Durch das Projekt HKB geht an Land wurde er auf den Käsehändler Beat Wampfler in Burgdorf aufmerksam. Dieser schlug ihm vor, ein gemeinsames Projekt durchzuführen und Emmentaler-Käse mit Musik zu beschallen, zum Beispiel mit "Stairway To Heaven" von Led Zeppelin. Harenberg hatte sich schon als Kind für Musik interessiert, spielte Klavier und Orgel und experimentierte bereits in frühen Jahren mit elektronischer Musik. Er studierte in Giessen ...
 
Was Led Zeppelin mit dem Käse macht
Do, 14 Mär 2019 13:30:00 GMT - Wird Käse besser, wenn er mit Musik beschallt wird? Oder reift er schneller? Ein Käsehändler und ein Musikwissenschaftler haben die Probe aufs Exempel gemacht. Das Medieninteresse war riesig, das Resultat lässt aufhorchen. Was haben Mozart, A Tribe Called Quest, Yello und Led Zeppelin gemeinsam? Ihre Musik wurde während der letzten acht Monate in einem Versuch zur Beschallung von Schweizer Käse benutzt. Ergänzt mit einem Techno-Track und drei verschiedenen Sinustönen beschallten Stücke dieser Musiker und Komponisten je einen Käselaib ? rund um die Uhr. Alles begann in einem Käsekeller in Burgdorf. Beat Wampfler ist Pferde-Tierarzt in der Berner Kleinstadt und betreibt dort als Hobby das Käsehaus K3, einen "Mikro-Käsehandel", wie er es nennt. Vor drei Jahren kaufte er dieses Haus. Und weil über dem Keller Musiklehrer tätig sind, gefiel ihm der "Groove", den er im Käsekeller hörte. "Ich dachte, mein Käse hätte sicher auch Freude an etwas Musik." Die Hochschule der Künste Bern ...
 
"Dieser Code entspricht schlicht nicht dem Standard"
Mi, 13 Mär 2019 15:30:00 GMT - Diese Woche machten Krypto-Experten eine kritische Schwachstelle im Code des Schweizer E-Voting-Systems bekannt. E-Voting-Gegner fühlen sich bestärkt. Die Verantwortlichen begrüssen das Resultat als wichtigen Schritt. Wir publizieren die Analyse der kanadischen Forscherin, die den Fehler entdeckt hat. Sarah Jamie Lewis heisst die Forscherin, die sich mit Akribie - und Erfolg - hinter die Codes des Schweizer E-Voting-Systems gemacht hat. Dieses wird von der Schweizerischen Post verantwortet und von der spanischen Firma Scytl gebaut. Parallel zu ihrer Publikation über die gefundene Schwachstelle gab Lewis auf Twitter eine ausführliche Einschätzung über das Schweizer System ab. Wir haben ihre Tweets übersetzt: Es ist 09:00 Schweizer Zeit. Vanessa Teague aus Australien, Olivier Pereira und ich veröffentlichen die Details zu einer kryptografischen Falltür, die wir im E-Voting-System der Schweizerischen Post identifiziert haben. Diese Schwachstelle würde es System-Administratoren ...
 
Warum sich junge Schweizer für nachhaltige Ernährung einsetzen
So, 10 Mär 2019 10:00:00 GMT - Neben Pestiziden, Nitraten, Phosphaten und CO2-Emissionen sind Lebensmittel das wohl umweltschädlichste Konsumgut. Mit dem Startup-Unternehmen Beelong haben zwei junge Leute aus dem Kanton Waadt einen Indikator entwickelt, der es Produzenten, Händlern und Gastronomen ermöglicht, die negativen ökologischen Auswirkungen ihrer Produkte zu reduzieren. "Die Nahrungsmittel-Industrie führt zu unglaublichen Fehlentwicklungen. Man denke an Tomaten, die in Italien wachsen und dort geerntet werden, dann nach China verschifft und in Dosen verpackt werden, um schliesslich nach einer langen Rückreise in Europa auf den Tellern der Konsumenten zu landen. Ist das sinnvoll?", fragt Charlotte de La Baume. Der jungen Frau aus dem Kanton Waadt liegen ökologische Anliegen sehr am Herzen. 2012 hatte sie ihr Studium an der Hotelfachschule von Lausanne (EHL) mit einer Arbeit zur nachhaltigen Ernährung abgeschlossen. Auf diese Arbeit folgte die Entwicklung eines Gradmessers, um die Nachhaltigkeit und den ...
 
"Es ist ein Gebot der Vernunft, eine CO2-Steuer einzuführen"
Di, 5 Mär 2019 07:22:00 GMT - Der Nationalrat diskutiert gegenwärtig die Einführung einer Steuer auf Flugtickets. Der einflussreiche Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr geht weiter. Er sprach sich kürzlich in der NZZ am Sonntag für eine umfassende CO2-Steuer aus. Wir publizieren das Interview mit freundlicher Genehmigung. NZZ am Sonntag: Die weltweit führenden Ökonomen haben ein Manifest für die Einführung einer CO2-Steuer lanciert. Auch Sie unterstützen den Vorschlag. Warum? Ernst Fehr: Wir berücksichtigen heute nicht alle Umweltkosten, die wir verursachen. Unsere CO2-Emissionen haben aber ernste Folgen für das Klima und schädigen den Planeten. Diese Kosten müssen wir in die Produkte einpreisen und Kostenwahrheit schaffen. Genau das erreicht eine CO2-Steuer. NZZ am Sonntag: Steuern sind aber in der Bevölkerung unbeliebt. E.F.: Genau darum hat mich dieser Vorschlag überzeugt. Das eingenommene Geld geht pro Kopf an die Bevölkerung zurück. Damit hat die Steuer auch noch eine vorteilhafte Verteilungswirkung:
 
So sieht der erste Schweizer Elektro-Sportwagen aus
So, 3 Mär 2019 09:00:00 GMT - Sein Vater Ferdinand war ganz gross im Geschäft bei Porsche, Audi und Volkswagen. Nun will Anton Piëch seinem Familiennamen einen neuen Dreh geben. Zum Automobilsalon in Genf hat er den elektrischen Prototypen Piëch Mark Zero lanciert. Der sportliche Zweisitzer stammt von einer Schweizer Firma. Anton Piëch hat, wie man sagt, Benzin im Blut: Er ist einer der Söhne des ehemaligen VW-Chefs Ferdinand Piëch und zudem ein Urgrosssohn von Porsche-Gründer Ferdinand Porsche. Doch mit seiner Firma wendet er sich ab von fossilen Brennstoffen und setzt ? grösstenteils ? auf die Karte der nachhaltigen Mobilität. Piëch Automotive mit Sitz in Zürich und München ist noch sehr jung. Das Unternehmen wurde 2016 von Anton Piëch und Rea Stark Rajcic gegründet und beschäftigt rund 20 Personen, arbeitet aber auch mit namhaften externen Partnern zusammen. Insgesamt sind rund 200 Personen in diesem Projekt involviert. Nun will es sein erstes Auto, einen Elektro-Sportwagen, am Genfer Automobilsalon ...
 
Raus mit dem "Schlangengezücht aller Utopisten und Fanatiker"
Mo, 25 Feb 2019 10:02:00 GMT - Die Bombenaffäre von Zürich: Im Jahr 1889 sprengte sich ein russischer Student in Zürich versehentlich selbst in die Luft. Wegen des Vorfalls wurden manche Ausländer ausgewiesen. Und endlich wurde Herstellung und Besitz von Sprengstoff unter Strafe gestellt. Am 6. März 1889 meldet ein Zürcher Polizist seinem Vorgesetzten, in der Stadt gehe das Gerücht, dass sich am Vortag zwei russische Studenten vor den Toren der Stadt mit Bomben duelliert hätten. Beide seien schwer verletzt und von Freunden ins Spital gebracht worden.  Polizeihauptmann Fischer, ein Kenner der hiesigen Emigrantenszene, glaubt kein Wort. Stattdessen macht er sich auf den Weg ins Petertobel, wo das Duell angeblich stattgefunden hat. Vor Ort macht er eine grausige Entdeckung: riesige Blutflecken im Schnee, Spuren einer Explosion, ein mit dickflüssiger gelblicher Flüssigkeit gefüllter, zerbeulter Blechbehälter und ... Teile eines menschlichen Fusses. Eine kleine Menge Dynamit Das nächste Ziel von Fischer ist das ...
 
Schweizer Drohnen und KI zählen Wildtiere in Afrika
Mo, 18 Feb 2019 14:00:00 GMT - Nach einem vielversprechenden ersten Testlauf in Namibia könnte ein Schweizer Projekt, das Drohnen und automatische Bildanalyse nutzt, die Naturschutz-Bemühungen in der Savanne unterstützen. Um einen Eindruck zu erhalten, wie viele Tiere in einem bestimmten Gebiet leben, wird eine Wildzählung normalerweise in Echtzeit von Leuten mit scharfen Augen aus Autos oder Helikoptern heraus durchgeführt. Das an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne EPFL gestartete Projekt Savmap, an dem Wissenschafter aus der Schweiz, Namibia und den Niederlanden beteiligt sind, nutzt jetzt Drohnen und Künstliche Intelligenz (KI), um wild lebende Tiere in Naturschutzgebieten effizienter zählen zu können. "Das menschliche Auge ist sehr gut darin, Tiere zu erkennen, nicht aber darin, unzählige Bilder zu durchforsten. Computer können viel mehr Daten verarbeiten", erklärt der Schweizer Geoinformations-Experte Devis Tuia. Er hatte vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) einen persönlichen ...
 
Gianluca Rendina, ein Polar-Architekt
Mi, 13 Feb 2019 15:00:00 GMT - Was macht ein antarktischer Architekt? Ganz einfach: Er baut Gebäude am Südpol. Natürlich keine normalen Häuser, sondern Häuser für Wissenschaftler, die für Forschungszwecke in die Antarktis gehen. Gianluca Rendina aus dem schweizerischen Bellinzona lebt seit Jahren in London, wo er einer der Leiter des Planungsbüros Hugh Broughton ist. Er ist einer der wenigen Architekten weltweit mit Erfahrung in der Planung von "Gebäuden", die extremen Temperaturen und eisigen Winden standhalten. Sein erstes Projekt war die britische Forschungsstation Halley VI des British Antarctic Survey für Wissenschaftler, welche die Magnetfelder der Erde untersuchen. Die Wissenschaftler sind wegen der niedrigen Temperaturen (bis minus 60 Grad) und des Windes von über 150 Stundenkilometern gezwungen, dort anderthalb Jahre zu leben, ohne nach draussen gehen zu können. Die antarktische Basis mutet futuristisch an: eine Art "Tausendfüssler", der aus sieben blauen Modulen (oder Häusern) besteht, die an ...
 
Drohnen zum Schutz von Leben
Mi, 13 Feb 2019 10:00:00 GMT - Die Drohnen des Startup-Unternehmens Flyability können in enge und komplexe Räume vordringen. Räume, die bis anhin praktisch unzugänglich waren oder deren Erkundung mit einem hohen Risiko oder hohen Kosten verbunden war. Der Einsatz der ferngesteuerten Flugobjekte ist beispielsweise in Kernkraftwerken und Industrieanlagen möglich, aber auch bei Polizei und Feuerwehr. Die Flyability-Drohnen sind ein Symbol für den Erfolg des Schweizer "Drohnen-Valley" geworden. Den Anstoss zur Erfindung dieser Drohnen gaben das Erdbeben von Haiti (2010) sowie die Nuklearkatastrophe von Fukushima (2011). "Wir stellten fest, dass die damaligen Roboter nicht in komplexe Räume vordringen konnten, um auszukundschaften, ob es dort Opfer gab", erinnert sich Patrick Thévoz, ein junger Mann aus Lausanne, der im Jahr 2014 gemeinsam mit seinem Cousin Adrien Briod das Unternehmen Flyability in der Waadtländer Hauptstadt gegründet hat. Ziel war es von Anfang an, fliegende Roboter herzustellen, welche auch in ...
 
Frauen erobern die Schweizer Aussenpolitik
Di, 12 Feb 2019 10:00:00 GMT - Als letztes Land in Europa öffnet die Schweiz 1956 ihr Aussendepartement auch für Frauen. Doch Spitzendiplomatinnen bleiben lange die Ausnahme. Erst seit zehn Jahren steigt der Frauenanteil in der Schweizer Aussenpolitik stetig. "Als ich zur Botschafterin ernannt wurde, hat man mich wie einen Gegenstand betrachtet. Das hat mich schockiert, denn die Männer wurden ganz anders behandelt." Mit diesen Worten erinnerte sich Francesca Pometta in einem Interview aus dem Jahr 1998 an ihre Ernennung zur ersten Schweizer Botschafterin 1977. Im gleichen Jahr trat Paul Widmer in den diplomatischen Dienst des Schweizer Aussendepartements EDA ein. Er sagt heute, die Ernennung Pomettas zur Botschafterin sei damals unter den jungen, neu eintretenden Diplomaten "kein grosses Gesprächsthema" gewesen. "Frau Pometta war für uns einfach die Pionierin", so der ehemalige Botschafter. Die "Pionierin" sprach von sich selber rückblickend als "Alibifrau": "Ich blieb zehn Jahre lang die einzige Schweizer ...
 
Gigantische Pläne für Teilchenbeschleuniger in Genf
Mi, 30 Jan 2019 12:30:00 GMT - In der Nähe der Westschweizer Metropole Genf soll bis 2050 ein gigantischer neuer Teilchenbeschleuniger von 100 Kilometern Umfang entstehen. Das plant das Kernforschungs-Zentrum Cern. Nun werden Teilchenphysiker das Projekt auf Herz und Nieren prüfen. Das letzte Wort haben die 22 europäischen Mitgliedstaaten des Cern.  Im Winzigen die ganz grossen Fragen beantworten. Das ist das Ziel der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf. Dafür hat sie bereits mehrere und immer grössere Teilchenbeschleuniger gebaut. Der letzte war der "Large Hadron Collider" (LHC) mit einem Umfang von 27 Kilometern unter dem französisch-schweizerischen Grenzgebiet. Nun hat ein Forschungskonsortium aus über 1000 Wissenschaftlern einen Plan für die Zukunft der Teilchenphysik-Forschung entwickelt. Im bereits heute weltgrössten Forschungslabor für Teilchenphysik soll ein noch gewaltigerer Beschleuniger gebaut werden, der "Future Circular Collider" (FCC). Der neue Teilchenbeschleuniger soll ...
 
Locarnos neue Direktorin enthüllt ihre Pläne für das nächste Festival
Mi, 30 Jan 2019 10:00:00 GMT - Das Filmfestival von Locarno hat eine neue Direktorin. Seit dem 1. Dezember letzten Jahres stellt sich Lili Hinstin, 42, der Herausforderung, die Bedeutung des renommiertesten Schweizer Filmfestivals zu erhalten. Sie erzählt swissinfo.ch von ihren Plänen. Hinstin ersetzt Carlo Chatrian, der kurz vor Beginn der letzten Ausgabe von Locarno im August 2018 zum Direktor der Berlinale ernannt wurde. Damals gab das Festival Locarno auch ein Versprechen in Sachen Geschlechter-Gleichstellung ab, das auch von vielen anderen Filmfestivals weltweit übernommen wurde. Die Ernennung von Hinstin ist bestimmt auch eine Geste in diese Richtung, obwohl sie nicht die erste Direktorin des Locarno-Festivals ist (Irene Bignardi leitete es von 2000 bis 2005). Die ehemalige Direktorin des Internationalen Filmfestivals von Belfort (EntreVues) in Frankreich ist eine erfahrene Programmleiterin und Filmproduzentin. Die in Paris geborene und aufgewachsene Hinstin stammt aus einer Familie, die von seltsamen ...
 
"Sprengung des Bundespalastes diesen Monat. Zittert!"
Mo, 28 Jan 2019 10:00:00 GMT - Eine neue swissinfo.ch-Serie erzählt von den wenig bekannten anarchistischen Attacken auf Schweizer Boden. Sie bietet einen Überblick über die diversen Arten des Terrors, mit denen die Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert war. Teil 1: Wie das Bundeshaus zum Terrorziel wurde. "Lassen Sie das Bundesratshaus Tag und Nacht bewachen, wehren Sie jeder fremden Person den Eintritt, aber vorsichtig, da alle Genossen mit Waffen und Schwefelsäure versehen sind." "Nummer 5", reuiger Attentäter Als Bundespräsident Karl Schenk am 26. Januar 1885 seine Post durchgeht, durchfährt ihn ein gehöriger Schrecken. Ein anonymes Schreiben warnt ihn, Anarchisten hätten vor, "das Bundesratshaus während einer Sitzung des vollzählig anwesenden Bundesrates in die Luft zu sprengen."  Siebzehn Mann hätten sich freiwillig gemeldet, um die "entsetzliche Arbeit zu verrichten", Dynamit und Zünduhr befänden sich bereits in der Stadt, das Sprengmaterial reiche aus, "um ganz Bern zu vernichten".  ...
 
Greta Thunberg, der etwas andere Gast am WEF
Do, 24 Jan 2019 09:34:00 GMT - Ein "gewöhnlicher" Teenager ist sie nicht. Das Klima beschäftigt die junge schwedische Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg seit Jahren. Seit ihrem flammenden Appell zum Schutz des Klimas an der letzten UNO-Klimakonferenz in Polen ist die 16-Jährige ein Star. Nach über 30-stündiger Anreise im Zug ist Thunberg am Mittwoch in Davos eingetroffen. Sie ist verantwortlich dafür, dass in den letzten Wochen in ganz Europa immer mehr Schüler fürs Klima auf die Strasse gegangen sind ? der "stille" Protest vom Anfang ist lauter geworden.
 
Warum erschossen Schweizer Soldaten 1918 drei Arbeiter?
Di, 22 Jan 2019 13:00:00 GMT - Vor gut 100 Jahren untersuchte die Militärjustiz die Erschiessung von drei Streikenden in Grenchen durch Soldaten ? und kam zum Schluss, dass alles rechtens war. Historische Forschung zeigt: Die Schüsse waren die Folge einer Verkettung von Ängsten, Aggressionen und Fehlentscheiden. Am letzten Tag des Schweizerischen Landesstreiks von 1918 wurden in der Kleinstadt Grenchen drei Männer von Schweizer Soldaten erschossen. Von hinten. Die Angehörigen des Füsilier-Bataillions, das für die Erschiessung verantwortlich war, erhielten von der Armee eine Belohnung von 4000 Franken ? das wäre heute zehnmal mehr wert. Die Angehörigen der Toten forderten Schadensersatz ? doch sie erhielten nichts. Der Tod der drei Arbeiter erschien der offiziellen Schweiz gerechtfertigt.  Was ist damals genau passiert? "Die Situation ist recht komplex", sagt die Historikerin Edith Hiltbrunner, die sich jahrelang mit diesem Waffeneinsatz der Schweizer Armee auseinandergesetzt hat. Sie hat akribisch ...
 
Die Roboterrevolution im Kanton Tessin
Fr, 18 Jan 2019 10:00:00 GMT - Das Dalle Molle Institut für künstliche Intelligenz in Lugano etabliert sich zunehmend als Leuchtturm der Robotik in der Schweiz. Eine hybride Welt, in der Menschen und Maschinen harmonisch zusammenarbeiten: Das ist die Vision von Luca Maria Gambardella, Direktor des Instituts Dalle Molle für künstliche Intelligenz (IDSIA) in Lugano, Kanton Tessin. "Unser Ziel ist, die Symbiose zwischen dem Roboter und dem Menschen durch maschinelles Lernen zu fördern, das heisst, durch die Nachbildung bestimmter Verhaltensweisen und Modalitäten des menschlichen Gehirns im Roboter, durch ein künstliches neuronales Netzwerk", sagt der Professor. Thymio, der Bildungsroboter Anfang Oktober erhielt das 2007 gegründete Robotik-Labor die Auszeichnung "Optimus Agora" des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das Siegerprojekt zielt darauf ab, Grund- und Mittelschüler sowie deren Eltern und Lehrer an die "computational thinking modality" heranzuführen. Das heisst, Probleme anhand von theoretischen ...
 
Die Suche nach Leben im All
Mo, 14 Jan 2019 13:08:00 GMT - Vor 25 Jahren machten zwei Schweizer Astronomen die erste Entdeckung eines Exoplaneten in der Pegasus-Konstellation ? ein Meilenstein in der astronomischen Forschung. Was hat die Forschung seither herausgefunden? Die Schweizer Wissenschaftler Michel Mayor und Didier Queloz waren die ersten, die 1995 einen Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckten und die Universität Genf als globales Zentrum für die Exoplanetenforschung etablierten. Der riesige Planet, den sie fanden, befand sich in einer viertägigen Umlaufbahn um den nahegelegenen Stern 51 Pegasi. Seitdem haben Astronomen auf der ganzen Welt Tausende von Exoplaneten entdeckt. Heutige Teleskope sind in der Lage, verschiedene Bereiche des elektromagnetischen Spektrums, kosmische Strahlung, Neutrinos oder Gravitationswellen zu erfassen. Und Queloz sucht noch immer nach Exoplaneten: als Teil der Astrophysik-Gruppe des Cavendish Laboratory, Cambridge, und an der Universität Genf. In diesem Video erzählt er swissinfo.ch, ...
 
Rivella ? Molke machts
So, 13 Jan 2019 10:00:00 GMT - Rivella ist das heimliche Nationalgetränk von Herr und Frau Schweizer. Erfunden wurde es von einem Juristen, bestehen tut es aus einem "Abfallprodukt". Die Geschichte einer besonderen Mischung. Begonnen hat alles 1951 in einem Badezimmer im Städtchen Rapperswil am Zürichsee. Ein junger Jurist namens Robert Barth übt sich als Zauberlehrling. Doch anders als in Goethes gleichnamigem Gedicht versucht er sich in seinem Selbstversuch nicht an einem Besen, sondern an einer Mixtur aus Mineralwasser, Kräuteraromen sowie dem aus Molke gewonnen Milchserum.  Dabei mag auch dieser Zauberlehrling immer wieder geklagt haben: "Nass und nässer wirds im Saal und auf den Stufen. Welch entsetzliches Gewässer!" Doch auch Robert Barth wird die Geister, die er rief nicht los. Die Möglichkeit aus der schon immer überflüssigen Molke - auch Schotte oder Sirte genannt - ein aromatisches Erfrischungsgetränk zu entwickeln, treibt ihn an.  Er besorgt sich ein bescheidenes Startkapital und geht auf die ...
 
Schweizer Klimapolitik: Im Ausland gelobt, im Inland kritisiert
Mi, 9 Jan 2019 16:00:00 GMT - Gemäss einem internationalen Bericht gehört die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu den führenden Ländern. Dennoch demonstrieren im Inland Hunderte von Studierenden gegen die "gescheiterte Schweizer Klimapolitik". Dank der guten Ergebnisse im Bereich der Treibhausgas-Emissionen und des Energieverbrauchs gehört die Schweiz zu den leistungsstärksten Ländern im Kampf gegen den Klimawandel, wie sich aus dem Climate Change Performance Index 2019 (CCPI) ergibt. Der Jahresbericht von Germanwatch, der auf der letzten internationalen Klimakonferenz in Katowice vorgestellt wurde, analysiert die Anstrengungen von 56 Ländern, die zusammen 90% der globalen Emissionen verursachen. Dabei wurden vier Elemente berücksichtigt: Treibhausgas-Reduzierung, erneuerbare Energien, Energieverbrauch und Klimapolitik. Im internationalen Vergleich belegt die Schweiz den neunten Platz, was im Vergleich zum Vorjahr (zwölfter Platz) eine Verbesserung darstellt. Besser abgeschnitten haben nur Schweden ? ...
 
Wie weiter mit der Elektromobilität?
Mi, 9 Jan 2019 12:04:00 GMT - Der Bund will den Elektroautos mit verschiedenen Massnahmen zum Durchbruch verhelfen. Andere Länder sind allerdings schon weiter. Derweil mehren sich kritische Stimmen, welche die ökologische Effizienz elektrisch betriebener Autos hinterfragen. Eine Steigerung um fast 40%. Das tönt gut. Um diesen Anteil hat sich 2017 der Verkauf von rein elektrisch betriebenen Autos in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Verglichen allerdings mit insgesamt 315'032 verkauften Personenwagen machten die 4929 E-Flitzer lediglich knappe 1,6% aller Neuzulassungen aus. Das zeigen Zahlen des Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS). Wenn man mit dem Pionier Norwegen vergleicht, ist dieser Anteil allerdings äusserst mager. Im Erdölland Europas lag die Quote bei den Neuzulassungen 2017 gemäss dem dortigen Strassenverband OFV bei 20,8%. Bis 2025 will Norwegen nur noch elektrifizierte oder hybride Personenwagen zulassen. Das plant die Schweiz 15% elektrische Neuzulassungen peilt die Schweizer ...
 
Ist das Parlament nicht willig, spricht das Volk
Mo, 7 Jan 2019 16:00:00 GMT - So funktioniert direkte Demokratie: Mitte Dezember hat die grosse Parlamentskammer die Einführung einer CO2-Abgabe auf Flugtickets versenkt. 70% der Bevölkerung aber wollen das Klima mit einem solchen Zuschlag schützen. Die Grüne Partei nutzt die Ende Jahr publizierte Umfrage als Steilpass und kündigt eine entsprechende Volksinitiative an. Drei Punkte sind gesetzt: Erstens geht die menschengemachte Klimaerwärmung immer noch praktisch ungebremst weiter. Zweitens ist Fliegen so günstig wie nie. Und drittens ist die Schweiz eine direkte Demokratie. Sogar die direkteste der Welt. Zusammengerührt, ergeben diese drei Zutaten diesen Artikel. Aber der Reihe nach: Düsenflieger sind ein anerkannter Klima-Killer. Wenn auch nicht der grösste. Und die Schweizerinnen und Schweizer sind ein einig Volk von Vielfliegern: Von 2000 bis 2017 ist die Zahl der Schweizer Passagiere um 60% gestiegen. Jets stossen 10% der Treibhausgas-Emissionen der Schweiz aus. In der EU beträgt dieser Anteil nur 3%.
 
Wie sich die Schweiz für die Krypto-Ära rüstet
Mi, 19 Dez 2018 10:00:00 GMT - Mit dem Aufkommen so genannter Security-Token setzen auch grosse Börsen zunehmend auf die Blockchain-Technologie. Die Schweizer Börse steigt 2019 ein, mit dem offiziellen Segen des Bundesrats. Die SIX Group will im digitalen Krypto-Markt vorne mitmischen. Deshalb treibt die Betreiberin der Schweizer Börse den Aufbau einer Plattform im Blockchain-Stil voran, die den Handel mit Krypto-Vermögenswerten ermöglichen soll. Der australische Tech-Experte Jamie Skella schrieb 2017 in einem Artikel auf "LinkedIn" treffend, man könne sich eine Blockchain wie ein Kassenbuch vorstellen: "Sobald zwischen einem Absender und einem Empfänger eine Datentransaktion stattfindet, wird in das Kassenbuch eine neue Position eingetragen. Tausende Kopien dieses Kassenbuchs befinden sich auf Computern rund um den Globus. Sobald eine neue Position in eines dieser Kassenbücher eingetragen wird, erscheint dieser Posten in allen anderen Kassenbüchern und wird von den Computern, auf denen die Kassenbücher ...
 
Wie Wissenschaftler ihren Erfolg neu definieren
Mo, 17 Dez 2018 10:00:00 GMT - Hochschulrankings, "Journal Impact Factor", Anzahl Zitierungen: Viele Wissenschaftler sagen, diese Methoden zur Messung der "besten" Wissenschaft seien überholt und behinderten sogar den Fortschritt in der Forschung. Die Schweiz will nun helfen, Alternativen umzusetzen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Laut einem jüngst publizierten Bericht des Schweizerischen Wissenschaftsrats (SSC) haben die wissenschaftlichen Aktivitäten in der Schweiz während der letzten Jahrzehnte allgemein zugenommen: Es werden immer mehr Forscher beschäftigt, es wird mehr veröffentlicht, und mehr Geld, sowohl öffentliches als auch privates, fliesst in die Forschung. Dieses Wachstum wiederum hat zu einem beispiellosen Wettbewerb geführt: Forscher buhlen um Finanzierung, Preise, akademische Positionen, Erwähnungen in Top-Zeitschriften und andere wissenschaftliche Erfolge. Mit dem zunehmenden Druck, entweder zu veröffentlichen oder sonst in der akademischen Versenkung zu verschwinden, ist die Quantität ...
 
Schweizer Umweltministerin an der UNO-Klimakonferenz
Do, 13 Dez 2018 07:39:00 GMT - Die scheidende Umweltministerin Doris Leuthard ist an die Klimakonferenz nach Polen gereist, ohne dass die Schweiz über ein CO2-Gesetz verfügt. Denn der Nationalrat hat es gestern versenkt. Dennoch setzte sie sich für eine starke Klimapolitik ein.
 
Hindernisse für Drohnen-Kuriere
Di, 11 Dez 2018 07:19:00 GMT - Sie sind beim Arzt und ihre Blutprobe fliegt mit einer Drohne durch die Innenstadt, direkt von der Praxis zum Labor. Heute startete ein einjähriger Versuch der Post und des Universitätsspitals Zürich. Doch die Hürden für solche Projekte sind gross.
 
Sizilianerin züchtet in Zürich personalisiertes Hauttransplantat
Di, 4 Dez 2018 14:00:00 GMT - Weltweit leiden rund 50 Millionen Menschen an gravierenden Hautproblemen. Verbrennungen, Tumore oder andere Krankheiten können die Ursache sein. Die Wissenschaftlerin Daniela Marino hat mit ihrem Start-up Cutiss eine revolutionäre Methode entwickelt, um menschliche Haut im Labor herzustellen. Das personalisierte Hauttransplantat geht von den Zellen des jeweiligen Patienten aus. Ein Stückchen gesunder Haut reicht ? nicht grösser als eine Briefmarke. Von dieser Gewebeprobe ? einer so genannten Biopsie ? werden epidermale und dermale Zellen isoliert und in vitro expandiert. Diese Zellen werden mit einem Hydrogel zu einem dermo-epidermalen Hauttransplantat zusammengefügt. Die im Labor erzeugte Haut kann die 70-fache Grösse der entnommenen Gewerbeprobe erreichen. Sie ist dann bereit für die Transplantation, um den Hautdefekt des Patienten zu decken. Diese neue Heilungsmethode namens "denovoSkin" vom Start-up-Unternehmen Cutiss in Zürich stellt für Millionen von Menschen eine Hoffnung dar.
 
Klimagespräche zum Pariser Abkommen begleitet von Polemik
Mo, 3 Dez 2018 08:14:00 GMT - Drei Jahre nach dem Abschluss eines wegweisenden globalen Klima-Abkommens in Paris kommen die politischen Führungskräfte erneut zusammen, um sich auf Richtlinien zur Umsetzung zu einigen. Der Schweizer Klimabotschafter Franz Perrez erklärt gegenüber swissinfo.ch, was von den Gesprächen in Polen zu erwarten ist. "Wir werden hart arbeiten müssen, um Brasilien und die USA bei der Stange zu halten. Gleichzeitig dürfen wir aber nicht so viele Kompromisse eingehen, dass wir Paris rückgängig machen", sagte Franz Perrez im Vorfeld der Konferenz, die im polnischen Katowice (Kattowitz) stattfindet. "Es ist eine heikle Balance." Nachdem die USA schon 2017 ihren Rückzug aus dem Pariser Abkommen angekündigt hatten, drohte auch der nationalistisch ausgerichtete künftige brasilianische Präsident Jair Bolsonaro mit dem Ausstieg. Am 28. November erklärte Brasiliens Regierung, dass sie den bedeutenden Klimagipfel im nächsten Jahr nicht veranstalten werde ? nur zwei Monate, nachdem das Land die ...
 
Gletscher: Gefrorene Zeit
Sa, 24 Nov 2018 10:00:00 GMT - Der Klimawandel beschäftigt den Fotografen Daniel Schwartz schon seit Langem. Die Ausstellung "Gletscher Odyssee" im Bündner Kunstmuseum zeigt nun in Bildern, was sich vor der Tür des Kunsthauses abspielt. Ein Spaziergang an der Seite des Vaters, an einen Ort der Kindheitserinnerungen in den Walliser Bergen: Das gab den Ausschlag für Schwartz' aktuelle Arbeit. Der gemeinsame Blick auf den heutigen Rhonegletscher, sowie die Betrachtung einer Fotografie eines fünfzig Jahre zurückliegenden Ausflugs machte das Thema fassbar: Der über Jahrtausende gewachsene und sich unbemerkt fortbewegende Eisstrom zieht sich zurück - und löst sich praktisch vor unseren Augen auf.  Am Anfang stand die Neugier  Daniel Schwartz kehrte nach diesem Ausflug nach Hause zurück, nach Solothurn, an den von Gletschern geprägten Jura-Südfuss. Das Thema liess den Fotografen nicht los: Er studierte Karten, kontaktierte Glaziologinnen und Glaziologen. Schwartz geht beim Arbeiten immer ähnlich vor: Am Anfang ...
 


Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
Anmeldeformular zur Mehr-Tages-Fahrt 2019
Einladung zur Generalversammlung 2019
Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
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