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Wie Nahrungsmittel der Zukunft entstehen
Mo, 1 Jun 2020 09:00:00 GMT - Klimaveränderungen und ethische Bedenken erfordern neue Nahrungsmittel und Verfahren. Auch in der Schweiz spriessen die Produkte: von Fleischersatz auf Basis von Erbsenprotein über ein Superfood-Pulver, das aus Wasserlinsen gewonnen wird, bis hin zu einem Anbausystem, das keine Erde und kaum Wasser benötigt. Der Mensch wählt sein Essen mit Bedacht und stellt zunehmend sicher, dass die Lebensmittel, die er konsumiert, gesund sind, umweltgerecht und ethisch produziert werden. Das Umdenken eröffnet neue Märkte und Möglichkeiten für die Produzenten. Die Schweiz erweist sich dabei als fruchtbarer Boden. Vieles klingt erst einmal unglaublich. So auch der Poulet-Ersatz, der vom jungen Team der Planted AG in Zürich hergestellt wird, einem Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH). Bevor ich die Mitgründer Pascal Bieri und Lukas Böni traf, ging ich in ein Zürcher Café, um ihr Produkt zu testen. Ich ass das pflanzliche Hühnchen in einer Salatmischung mit Kohl, Karotten, ...
 
Schweizer Software entlastet Bestellungen von unnötigen Kosten
Di, 26 Mai 2020 11:30:00 GMT - Unternehmen, deren Auftrags- und Lagerhaltungskosten explodieren, können diese dank einer von einem Start-up-Unternehmen in Lausanne entwickelten Software rationalisieren. Die künstliche Intelligenz hilft dabei, zu bestimmen, wann und in welchen Mengen Bestellungen aufgegeben werden sollen. Das Start-up-Unternehmen GenLots will schweizerischen und internationalen Unternehmen eine Software zur Verfügung stellen, die laut eigenen Angaben erhebliche Einsparungen ermöglichen kann, indem sie Warenbestellungen profitabel macht. Ein multinationales Unternehmen, den Pharmakonzern Merck GKaA (ehemals Merck-Serono), konnte GenLots bereits überzeugen. "Dies ist der erste Kunde, der uns sein Vertrauen geschenkt hat", erklärt Matthieu Dumont, Sprecher des jungen Unternehmens, das seinen Sitz im Innovationspark der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hat. Das Start-up beschäftigt rund zehn Mitarbeitende und hofft, etwa 400 Unternehmen aus dem Industriesektor von der ...
 
Der Fürst von Liechtenstein und das UFO, das Richtung Schweiz verschwand
Di, 26 Mai 2020 09:00:00 GMT - Fürst Hans-Adam II., Staatsoberhaupt von Liechtenstein, glaubte jahrzehntelang, dass Ausserirdische die Erde besuchen. Die Tagebücher des Astrophysikers Jacques Vallée geben Einblicke in eine Fürstenfamilie, bei der UFO-Sichtungen und dunkle Verschwörungstheorien häufiges Tischgespräch waren. Gibt es Ausserirdische? Und besuchen sie die Erde? Die uralte Frage - "Sind wir allein?" - beschäftigt viele Menschen, auch Staatsoberhäupter und Unternehmer. Das UFO-Thema hat in den vergangenen Jahren gar ein Revival erlebt. Das hat auch mit Berichten der "New York Times" zu einem geheimen UFO-Forschungsprogramm des Pentagons zu tun. Das Medieninteresse machte auf Prominente aufmerksam, welche dem Phänomen nachspüren: Zum Beispiel den früheren US-Musiker Tom DeLonge, der mit seiner "To The Stars Academy" angebliche UFO-Wrackteile untersucht oder den Raumfahrt-Unternehmer und Nasa-Partner Robert Bigelow, der in einem Interview mit CBS sagte, dass er überzeugt sei, dass es eine ...
 
Auf dem Schweizer Campus steht der Vertrauensvertrag auf dem Spiel
Mo, 25 Mai 2020 14:00:00 GMT - Aufgrund der Coronavirus-Krise warten Lehrkräfte, Doktoranden und Forschende auf eine Verlängerung ihrer befristeten Verträge. Auf acht von zehn Akademikerinnen und Akademiker trifft dies zu. Das zeigt, wie schwierig die Situation in der akademischen Welt der Schweiz ist. Der Lockdown wird an der Universität Lausanne (UNIL) zu einem bürokratischen Kampf. Professorinnen, Doktoranden und Forschende sind besorgt über die Verlängerung ihrer befristeten Verträge. Eine am 13. Mai lancierte Petition kritisiert den Umgang der Universitätsleitung mit den Angestellten als "problematisch". Assistentinnen und Doktoranden mit befristeten Arbeitsverträgen müssen ein detailliertes Formular ausfüllen und nachweisen, dass ihre Arbeit durch den Lockdown zwischen Mitte März und Mitte Mai tatsächlich beeinträchtigt wurde. Angestellte, deren Verträge Ende Mai auslaufen, haben drei Tage Zeit, diese Formulare zurückzuschicken. Damit bringe die Leitung ihr Misstrauen gegenüber den Forschenden zum ...
 
Mehr Erträge dank High-Tech-Analysen
Mo, 25 Mai 2020 09:00:00 GMT - Widerstandsfähige Weizensorten könnten der Schlüssel für eine Welt ohne Hunger sein. Deshalb arbeiten Schweizer Forscher mit Hochdruck daran, die genetischen Codes der Pflanzen zu analysieren, um die Resistenzen und Erträge zu erhöhen. Sie heissen Nara, Baretta und Montalbano und stehen auf der Liste von 57 Weizensorten, die in der Schweiz für den nationalen und internationalen Markt gezüchtet wurden. Jeder Eintrag in diesem Verzeichnis steht für 10 bis 15 Jahre Arbeit von Pflanzenzüchtungsexperten. Neue High-Tech-Methoden versprechen, den Züchtungsprozess um Jahre zu verkürzen. Dies ist erfreulich, denn der Faktor Zeit ist von grosser Bedeutung. Weizen gehört nebst Reis und Mais zu den grossen Pflanzenkulturen. Sie liefern rund die Hälfte der weltweit verbrauchten Kalorien. Aber vielerorts sind die Ernten bedroht; durch Krankheiten, Schädlinge und widrige Wetterbedingungen, die alle durch den Klimawandel verstärkt werden. "Das Problem ist, dass die genetische Vielfalt von ...
 
Als die Schweiz auf Abstand ging
Fr, 22 Mai 2020 11:00:00 GMT - Als der Zweite Weltkrieg vor 75 Jahren zu Ende ging, lagen Europa und weite Teile der Welt in Trümmern, die Schweiz aber stand verhältnismässig gut da. Der Historiker Jakob Tanner über die Nachkriegszeit und die langen Folgen für das Verhältnis zu Europa. swissinfo.ch: Über fünfzig Millionen Tote, zerbombte Städte, zerstörte Landschaften, brach liegende Wirtschaften, Flucht und Vertreibung in globalem Ausmass: 1945 lagen ganze Länder in Schutt und Asche. Wie hat die Schweiz das Kriegsende erlebt? Jakob Tanner: Es herrschte Erleichterung, überall läuteten die Kirchenglocken. Die Gesellschaft befand sich in einem Schwebezustand. Man wusste ja nicht, was nun kommen wird. Wirtschaftlich stach die Schweiz mit einer intakten Bausubstanz und einer leistungsfähigen Industrie hervor. Gleichzeitig war die Stimmung polarisiert ? seit der Kriegsmitte nahmen die Arbeitskämpfe zu und es begann das Ringen um die Zukunft. Insgesamt war das Kriegsende durch eine grosse Offenheit geprägt. ...
 
Ein Schweizer erforscht eine neue Idee zur Bekämpfung von Malaria
Mi, 20 Mai 2020 07:04:00 GMT - Jeremy Herren und sein Team in Kenia haben eine Mikrobe entdeckt, die in Stechmücken den Malaria-Erreger ausschaltet. Als Jeremy Herren 2014 die Schweiz verliess und in Kenia ein kühnes, neues Forschungsprojekt startete, glaubten neben ihm nicht viele an einen möglichen Erfolg. Nun, nach sechs Jahren Forschung, konnte Herren und sein Team ihre Idee zur Bekämpfung der Malaria in der renommierten Wissenschaftszeitschrift "Nature Communications" publizieren. Internationale Medien berichteten anerkennend über die Studie, von der britischen BBC über die deutsche ARD, bis hin zur französischen Zeitschrift Le Point, die Herrens Forschung als "revolutionär" bezeichnete. Herren selbst hält sich mit Superlativen zurück. "Was wir entdeckt haben, ist sehr vielversprechend", sagt der 35-jährige Schweizer per Videokonferenz in seinem Homeoffice in Nairobi. "Doch es ist erst ein Anfang. Wir haben noch viele Herausforderungen zu meistern, bis uns in der Praxis eine neue Strategie gegen die ...
 
Moderne Bienenzuchtmethoden
Mi, 20 Mai 2020 05:50:00 GMT - Isabelle Bandi zeigt, wie sie ihre Bienenstöcke modifiziert hat, um sie bienenfreundlicher zu machen.
 
Abgetrennte Bienenstöcke
Mi, 20 Mai 2020 05:50:00 GMT - Die Position der Bienenstöcke spielt eine Schlüsselrolle für die Bienengesundheit.
 
Emma Hodcroft: Die Virenversteherin
Mo, 18 Mai 2020 12:00:00 GMT - Die Biologin Emma Hodcroft geht den Mutationen des Coronavirus nach. Und sie kämpft öffentlich darum, dass die Medien korrekt und verständlich berichten. Ihr Name war so ziemlich überall zu lesen: im Computermagazin Wired, im Boston Globe und in der NZZ, aber auch in der Aargauer Zeitung, im Blick und sogar auf der News-Plattform Nau. Das ist erstaunlich, denn Emma Hodcroft, die an der Universität Basel tätig ist und amerikanisch-britische Wurzeln hat, erforscht komplexe Dinge: Sie zeichnet die Mutationen des Coronavirus Sars-CoV-2 in Echtzeit nach. Mit ihrem offenen Kommunikationsstil ist sie in der Pandemiezeit neben offiziellen Fachleuten zu einem der Gesichter der Wissenschaft geworden. «Dass die lokalen Medien über mich berichteten, hat mich berührt. Ich spürte als Ausländerin Akzeptanz und Wertschätzung», sagt sie. Doch Medien machen leider auch Fehler: «Eine falsche Behauptung ist etwa, dass Sars-CoV-2-Typen mit unterschiedlichen epidemiologische Eigenschaften existieren, ...
 
Die Schweiz könnte in Ethikfragen den Ton angeben
Mo, 18 Mai 2020 09:00:00 GMT - Aufkeimende Technologien wie künstliche Intelligenz sind nicht reguliert, und es fehlen internationale Standards. Die Schweiz als Demokratie-Vorbild und starker Forschungsstandort könnte im Bereich KI-Ethik eine Vorreiterrolle übernehmen. "Künstliche Intelligenz ist entweder das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit jemals passieren wird", sagte einst der bekannte Astrophysiker Stephen Hawking. Seine Aussage zeigt, wie kontrovers selbst in der Wissenschaft das Thema KI diskutiert wird. Viele Menschen fragen sich, welche Rolle schlaue Computersysteme in Zukunft spielen werden und fordern Schutz und Transparenz. Eine von der Europäischen Kommission eingesetzte Expertengruppe legte Ende 2018 Ethik-Leitlinien vor. Bisher fehlt jedoch eine weltweite Strategie, welche Grundsätze und Regeln hinsichtlich Transparenz, Datenschutz, Fairness und Rechte in Bezug auf künstliche Intelligenz definiert. In der Schweiz ist das Thema auch aktuell, und der Bundesrat beteiligt sich an ...
 
Wo Grenzen zwischen der Schweiz und Italien zerfliessen
So, 17 Mai 2020 09:00:00 GMT - Durch das Abschmelzen der Alpengletscher aufgrund der Klimaaufheizung ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien ständig in Bewegung. Auf den Gipfeln der Berge macht es nur wenige Meter Unterschied aus. Trotzdem kann es zu Konflikten führen. Im Alpenraum folgen die Grenzen natürlichen Gegebenheiten, vor allem Wasserscheidelinien, die felsigen Kreten und Gletscherkämmen entlangführen. Grenzmarkierungen sind selten. Am ehesten trifft man sie zum Beispiel auf Pässen an. "In den Alpen werden die Grenzen durch die Fliessrichtung des Wassers bestimmt", sagt Alain Wicht, Verantwortlicher für die Landesgrenzen beim Bundesamt für Landestopografie swisstopo. Aufgrund der globalen Erwärmung und des Abschmelzens von Eis und Schnee können sich die Wasserscheide-Linien jedoch verschieben. Und wenn sich die Natur verändert, "müssen Grenzen angepasst werden", sagt Wicht. + Mit Kunstschnee die Alpengletscher retten Das Konzept der "mobilen Grenzen" wurde auch in einem 2008 von der ...
 
Schweizer Wissenschaftler streiten über Nutzen des Lockdowns
Do, 14 Mai 2020 09:00:00 GMT - War es notwendig, einen grossen Teil der Schweiz für fast zwei Monate stillzulegen, um die Verbreitung von Covid-19 zu kämpfen? Ein Experte für Katastrophen-Management befürchtet, dass die Arznei letztlich schlimmer war als die Krankheit. Die Debatte ist lanciert, während die Schweizer Bevölkerung Schritte aus dem Lockdown macht. "Die Abschottung ? oder Abriegelung ? der europäischen Länder hat zu einem Ergebnis geführt, das wir quantifizieren konnten, nämlich zu einer Verringerung der Todesfälle in der Grössenordnung von 50 Menschen pro Million Einwohner". Nach den Berechnungen des Teams um Didier Sornette, Professor für unternehmerische Risiken an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ), hat der Lockdown in der Schweiz, der am 11. Mai weiter gelockert wurde, das Land vor 400 weiteren Todesfällen bewahrt. Dies im Vergleich zu weniger strikten Einschränkungen, wie man sie etwa in Schweden sieht. Bisher starben in der Schweiz rund 1800 Menschen an Ursachen, ...
 
Die neue Prekarität: Wie der Virus die Schweizer Kunstszene Empathie lehrt
Mi, 13 Mai 2020 09:00:00 GMT - Wie sollen Schweizer Kunstschaffende mit der Corona-Krise umgehen? Kunst online zu stellen alleine reicht nicht, meint Kurator Damian Christinger. Die Pandemie erschüttere das sichere Fundament, auf dem Schweizer Kunst wuchs und bedinge neue Ansätze des Nachdenkens über den global kulturellen Raum. Für die meisten von uns in der Schweiz ist dies die erste unmittelbare, existentielle Krise unseres Lebens. Dies unterscheidet Zürich, Genf oder Locarno von Kampala oder Delhi, Caracas oder Hong Kong.  Während sich die Auseinandersetzungen mit dem Anthropozän, dem Klimawandel und dem Massentiersterben, die den künstlerischen Diskurs der letzten Jahre auch in diesem Land dominierten, immer auf die rasant näherkommende Zukunft bezogen, liegt die Auseinandersetzung mit der Pandemie in einer Gegenwart, die sich fortwährend verändert.  Die angewendeten künstlerischen Strategien mögen dieselben bleiben: Blick von der Peripherie aufs vermeintliche Zentrum, Kritik der Macht und Ohnmacht, ...
 
Warum Schweizerinnen und Schweizer so ungern Masken tragen
Mo, 11 Mai 2020 11:30:00 GMT - Mit der Lockerung des Lockdowns sind wieder mehr Menschen unterwegs. Trotz einer breiten Debatte tragen jedoch im öffentlichen Raum wenige eine Maske. Weshalb ist das so? Eine (unwissenschaftliche) Spurensuche in unserem Umfeld. Die Frage, ob wir hier in der Schweiz Masken tragen sollen, begleitet uns bereits seit vielen Wochen. Fachleute und Bundesrat sind sich uneinig. Das wiederum befeuert die Diskussionen in der Bevölkerung. Trotz dieser breit geführten Debatte sind im Alltag weiterhin relativ selten Menschen anzutreffen, die eine Gesichtsmaske tragen. Zum einen hatte dies mit einem Mangel an Masken zu tun, denn die Bevölkerung kann erst seit einer Woche in den Läden wieder Masken kaufen, und die Kosten des konsequenten Tragens können hoch sein. Zum anderen liegt das an Einstellungen und der allgemeinen Wahrnehmung des Tragens von Masken. Wenig Verständnis für diese Zurückhaltung haben zum Beispiel Einwanderer aus anderen Ländern, in denen das Maskentragen mittlerweile im ...
 
Coronavirus: die Zahlen in der Schweiz
Mo, 11 Mai 2020 09:48:00 GMT - Wir präsentieren hier die wichtigsten Zahlen zum Verlauf der Pandemie in der Schweiz. Die Grafiken werden automatisiert aktuell gehalten. In der Schweiz gibt es unterschiedliche Datenquellen zum Ausbruch und zur Verbreitung des Coronavirus. Primär erhoben werden die Daten von den Kantonen, zusätzlich werden sie vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) täglich einmal weiterveröffentlicht. Gerade bei den verstorbenen Personen veröffentlicht das BAG teilweise Zahlen, die ein paar Tage Verspätung auf die Kantone haben. SWI swissinfo.ch veröffentlicht hier nur Zahlen, die direkt von den Kantonen stammen. Dafür wird eine Schnittstelle des Statistischen Amts des Kantons Zürich genutzt. Diese genügt hohen Standards bezüglich Datenqualität und Verfügbareit. Die Zahl der Genesenen ist eine Schätzung, die auf einer Formel der NZZ basiert. Diese stützt sich wiederum auf verschiedene Modelle von Forschern und Behörden. Da es sich um eine Schätzung handelt, wird die Zahl gerundet. Die hier ...
 
Bern löst sich sachte aus der Corona-Starre
Do, 7 Mai 2020 12:00:00 GMT - "Die Exit-Strategie weist uns den Weg aus der bleiernen Corona-Ära. Wie aber wird diese neue Normalität aussehen?", fragt sich Gaby Ochsenbein. Die ehemalige Redaktorin von swissinfo.ch schreibt in dieser beispiellosen Zeit über ihre persönlichen Beobachtungen. Noch nie habe ich die Bundesstadt so gespenstisch und trostlos erlebt wie in den letzten Wochen. Noch nie habe ich so oft meine Hände gewaschen und so wenige Hände geschüttelt wie in dieser Ausnahmezeit. Jetzt aber kehrt wieder Leben ein: Auf der Plattform hinter dem Münster spielen vier ältere Herren Boules - unter Einhaltung des nötigen Abstands. Ein paar Kleinkinder sitzen im Sandkasten, nahe beieinander. Der grosse Wochenmarkt findet wieder statt, allerdings nicht wie sonst nur vor dem Bundeshaus, sondern über die ganze Stadt verteilt. Käse holt man auf dem Münsterplatz, Gemüse und Blumen auf dem Bundesplatz, das Brot vor dem Zeitglockenturm, wo in normalen Zeiten Touristen aus aller Welt ihre Smartphones zücken ...
 
Covid-19 rückt in der Schweiz ins Zentrum der Forschung
Do, 7 Mai 2020 09:30:00 GMT - Es ist eine Premiere: Erstmals lanciert der Schweizerische Nationalfonds ein Programm, das direkt der Aktualität entspringt. Wissenschaftliche Teams, die zum neuen Coronavirus forschen, erhalten 30 Millionen Franken. Welches sind die innovativsten Projekte? Die Übertragbarkeit sowie die Auswirkungen und Behandlungen der Krankheit besser verstehen, um sie mit gezielten Massnahmen zu bekämpfen. Das ist das Ziel des Nationalen Forschungsprograms 78, "Covid-19". Es ist auf zwei Jahre angesetzt. Das ist eine gute Nachricht für die verschiedenen Forschungsgruppen, die an Universitäten und Unispitälern der Schweiz über das Virus und dessen Konsequenzen forschen. Bis zum 25. Mai haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Zeit, ihre Forschungsprojekte einzureichen. Anfang März lancierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) einen ersten Appell, um die Forschung zum neuen Coronavirus anzustossen. Er wurde gehört: Bereits sind 284 Gesuche eingetroffen. Hier drei der ...
 
Schweizer Bierbrauer sorgt in Tansania für saubere Hände
Di, 5 Mai 2020 06:21:00 GMT - Als das Coronavirus Europa in Angst und Schrecken versetzte, reagierte Raphael Flury rasch. Der Geschäftsführer einer Bierbrauerei in Tansania stellte den Betrieb auf die Produktion von Handdesinfektionsmittel um. So kann er helfen und sichert seinen Angestellten gleichzeitig das Einkommen. Die Hände waschen oder desinfizieren. Was hier in Europa einfach tönt, ist in manchen Regionen Afrikas kaum möglich. Deshalb ist es für die Menschen dort umso wichtiger, ein erschwingliches Handdesinfektionsmittel kaufen zu können. Raphael Flury hat deswegen seinen Brauereibetrieb umgestellt und "braut" nun in der Coronakrise Desinfektionsmittel. Social Entrepreneur nennt sich der 30-jährige studierte Jurist, der sich als junger Backpacker von Ostafrika und dessen Naturprodukten begeistern liess. Nach einer ad-interims-Position in der Geschäftsführung einer Kaffeefarm, übernahm er ein paar Jahre später ? Ende 2016 ? die Geschäftsleitung einer Bio-zertifizierten Fairtrade-Gewürzfirma auf der ...
 
"Unsere Daten machen die Klimamodelle genauer"
Fr, 1 Mai 2020 11:30:00 GMT - Nach zwölf Wochen auf einer der grössten Polarexpeditionen der Geschichte ist Martin Schneebeli Anfang April nach Davos zurückgekehrt. Im Gepäck hat der Schneeforscher des WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung spannende Daten. Sie sollen helfen, den Klimawandel besser zu prognostizieren. Am 20. September 2019 nahm das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" mit einer internationalen Gruppe von Forscherinnen und Forschern vom norwegischen Tromsø aus Kurs auf die Arktis. Dort liess es sich im November an einer Scholle festfrieren und erhebt nun über den Zeitraum von einem Jahr Daten für ein besseres Verständnis des Klimawandels. Der Schweizer Martin Schneebeli war von Mitte Dezember bis Ende Februar Teil der weltweit beachteten Expedition. SWI swissinfo.ch sprach mit ihm nach seiner Rückkehr. swissinfo.ch: Als sie Ende November von Norwegen aus zur "Polarstern" aufbrachen, war das Coronavirus noch kein Thema. Als sie zurückkamen, gab es kein anderes mehr. War das ein ...
 
Die Schweiz lernt, ohne Bargeld zu leben
Do, 30 Apr 2020 08:30:00 GMT - Die Schweiz ist ein Bargeldland. Im Gegensatz zu Ländern wie etwa Schweden und Norwegen. Nun verschmähen wegen des Coronavirus immer mehr Menschen Bargeld und setzen auf Plastik. Wird sich dieser Trend auch nach der Krise halten? "Nur Bares ist Wahres", hiess es früher. Besonders seit der Corona-Krise gilt aber: "Geld ist schmutzig." Wenn man so wenig wie möglich anfassen sollte, gilt das natürlich umso mehr für Bargeld, das bereits vor dem neuen Coronavirus als Virenfänger verpönt war. So halten sich Grippeviren laut einer Studie der Universitätsklinik Genf bis zu zwei Wochen auf Banknoten. Laut der Zeitung Finanz und Wirtschaft sind die Internet-Suchanfragen nach den gesundheitlichen Risiken von Bargeld seit Mitte März "geradezu explodiert". Cashless und Contactless sind in diesen Zeiten häufig gehörte und gelesene Begriffe. Und weil viele Fachgeschäfte vorübergehend die Türen schliessen mussten, wurde viel mehr auch online geshoppt, was ebenfalls bargeldlos abgewickelt wird.
 
Vier gute Schweizer Ideen für die Ärmsten der Welt
Mi, 29 Apr 2020 10:30:00 GMT - Vom High-Tech Labor in der Schweiz in die bedürftigsten Gegenden des Planeten: Eine Schweizer Initiative bringt innovative Technologien der ETH Lausanne mit Bedürfnissen im globalen Süden zusammen. Die ersten vier Projekte zeugen von Pioniergeist. Wir stellen sie vor. Während akademische Forschung an Hochschulen oft mehrere Jahre dauert, müssen humanitäre Organisationen oft schnell und bescheiden gute Lösungen finden. Nun gibt es ein Projekt, dass Schweizer Forschung und die Schweizer Entwicklungshilfe zusammenbringt, konkret: Forschende der ETH Lausanne (EPFL) mit ihren innovativen Startups sowie lokale Organisationen im globalen Süden. Das Programm heisst Tech4Dev. Es ist eine Zusammenarbeit der EPFL mit der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. "An der EPFL wird modernste Technologie entwickelt ? und es gibt Länder, die enorm von diesem Wissen profitieren könnten", sagt Entwicklungs-Managerin Hilda Liswani.  Nun sind die ersten vier Projekte ausgewählt.
 
Datenschutz, der Schlüssel zur Contact-Tracing-App
Mo, 27 Apr 2020 15:10:00 GMT - Fast zwei Drittel der Schweizer Bürgerinnen und Bürger befürworten laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage Apps zur Kontaktverfolgung, um die Ausbreitung von Infektionen einzudämmen. Diese so genannten Contact-Tracing-Apps alarmieren die Benutzer, wenn sie mit infizierten Personen in Kontakt gekommen sind. Doch könnten solche Frühwarnsysteme auch den Datenschutz gefährden? Wie funktionieren Tracing-Apps? Im Unterschied zur Standortermittlung, die zeigt, wo Sie sich aufgehalten haben, zeichnet die Kontaktverfolgung jedes Mal auf, wenn sich zwei Smartphones, auf welchen die App heruntergeladen wurde, in nächster Nähe befunden haben. Smartphones senden sich gegenseitig Bluetooth-Signale und suchen mit der App nach anderen Telefonen. Wenn ein Kontakt erkannt wird, protokollieren beide Telefone ein verschlüsseltes "Kontaktereignis", wenn sich die Träger der Smartphones lange genug nahe waren, um eine Infektion übertragen zu können. Wenn jemand krank wird, teilt er oder sie dies ...
 
Coronavirus stellt Klimawandel in den Schatten
Mo, 27 Apr 2020 11:00:00 GMT - Das Jahr 2020 sollte zum entscheidenden Jahr in der Bekämpfung des Klimawandels und der Erderwärmung werden. Doch durch das Coronavirus ist das Klimaproblem in den Hintergrund gerückt. Gleichwohl könnte auch die aktuelle Pandemiekrise neue Impulse in der Debatte um Klimawandel und Umweltverschmutzung geben. Bis vor kurzem kannte niemand das Coronavirus. Inzwischen bestimmt es unser Leben und die ganze Gesellschaft. Warum sollte man sich in einer solchen Situation mit dem Schmelzen von Gletschern oder Hitzephasen beschäftigen, die vielleicht in 30 oder 40 Jahren unseren Alltag bestimmen? Die Frage ist legitim. Und doch gibt es auch in diesem Moment Berührungspunkte und Schnittstellen. Unser ökologisches Gewissen ist in den Zeiten von Coronavirus jedenfalls auf eine harte Probe gestellt. Wir machen uns wenige Gedanken, wenn es darum geht, das Auto für Kurzstrecken einzusetzen, um vielleicht für einige Stunden aus der häuslichen Isolation auszubrechen. Wir zögern auch nicht, wenn es ...
 
Ein Robotik-Pionier baut Brücken
So, 26 Apr 2020 09:00:00 GMT - Der international renommierte Forscher Francesco Mondada hat in Lausanne einflussreiche Mini-Roboter entwickelt. Mit "Khepera" erobert er die Wissenschaft, mit "Thymio" die Bildungswelt. Mondada ist der zwölfte Schweizer Digitalpionier, den wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Der eine Grossvater war ein jurassischer Uhrmacher, der andere Tessiner Schulinspektor. Robotik-Pionier Francesco Mondada hat die Technikbegeisterung und Feinmechanik der Uhrenindustrie mit der Bildung verbunden.  Privat kombiniert er die drei grossen Schweizer Sprachregionen: die Tessiner Herkunft mit seinem Wohn- und Arbeitsort Lausanne und seiner Deutschschweizer Frau und Mutter seiner drei Kinder. So gesehen ist Francesco Mondada ein geborener Brückenbauer. Vater von Thymio Wir skypen zwischen Zürich und Lausanne und sprechen (obwohl wir beide der drei Landessprachen einigermassen kundig sind): Englisch, die lingua franca der Wissenschaft. Francesco Mondada sitzt in seinem Büro ...
 
"Die Pandemie stellt unser Mobilitätsmodell in Frage"
Fr, 24 Apr 2020 13:30:00 GMT - Flugzeuge, die nicht abheben, Home-Office, halbverlassene öffentliche Verkehrsmittel, verschobene Ferien: Die Coronavirus-Krise hat den Reiseverkehr radikal eingeschränkt und die Schwachstellen der globalisierten Welt offengelegt. Welche gesellschaftlichen Veränderungen sind im Gang? Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 breitete sich seit dem ersten Auftreten Ende 2019 in China als unsichtbarer Gast auf reisenden Menschen innerhalb weniger Monate auf allen Kontinenten aus. Und fast überall haben die Regierungen auf die gesundheitliche Bedrohung reagiert, indem sie so viele Menschen wie möglich nach Hause verbannten, um die Ausbreitung der Seuche zu verlangsamen. Es ist daher schwierig, über die Krise nachzudenken, ohne über Mobilität zu sprechen. "Es wird im Zusammenhang mit der Pandemie natürlich viel über die öffentliche Gesundheit gesprochen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Krise auch stark mit der Mobilität zusammenhängt", sagt Vincent Kaufmann, Professor für ...
 
"Wir müssen die Schweiz vor dem sozialen Meltdown bewahren"
Fr, 24 Apr 2020 08:40:00 GMT - "Die Coronakrise verschärft auch das Problem der sozialen Ungleichheit in der Schweiz", sagt der Sozialforscher Oliver Nachtwey. Expertinnen und Experten sehen Gefahren für die Demokratie. In der Schweiz bekommen die Schwächsten der Gesellschaft die Auswirkungen der Coronakrise mit voller Wucht zu spüren: Ein Teil der Selbständigen, denen die Kunden wegbleiben, alleinerziehende Mütter, Verschuldete, Rentner ohne Vermögen, Randständige und Marginalisierte.  Viele von ihnen fallen durch die Netze, weil sie vom 40 Milliarden Franken-Hilfsprogramm des Bundesrats wohl ausgeschlossen bleiben.  Boom der Arbeitslosenzahlen Die Bürgschaftskredite für Unternehmen im Liquiditätsengpass wie auch die staatliche Entschädigung für Kurzarbeit konnten nicht verhindern, dass die Schweiz Anfang April den grössten Anstieg der Arbeitslosenzahlen in so kurzer Zeit erlebte. Bereits 2018 wies die Sozialhilfestatistik 807'000 Menschen aus, die in der Schweiz von Gemeinden und Kantonen erweiterte ...
 
Schweiz - Polen: Gute alte Freunde
Do, 23 Apr 2020 11:00:00 GMT - Die Schweiz war für polnische Bürger häufig ein Zufluchtsort vor Feinden und Unterdrücker. Die Beziehungen waren meist von gegenseitiger Sympathie geprägt.
 
Aus dem Archiv: Einweihung Marian Langiewicz-Denkmal in Grenchen 1965
Do, 23 Apr 2020 11:00:00 GMT - Grenchen schenkte dem polnischen Freiheitskämpfer Marian Langiewicz 1865 das Bürgerrecht, um ihn aus österreichischer Gefangenschaft zu befreien.
 
Der alte Kumpel auf Abwegen ? und was tut die Schweiz?
Do, 23 Apr 2020 11:00:00 GMT - Polen und die Schweiz sind gute Freunde, und das schon seit Langem. Doch Polens Abschied von der Demokratie entspricht nicht den Schweizer Werten. Die EU übt Kritik. Die Schweiz hält sich zurück. Ist es eine Freundschafts-Geste? Ignoranz? Oder reiner Eigennutz? In der Schweiz war dies in vielen Familien lange ein vertrautes Bild: Ein kleines Kind schaut der Mutter dabei zu, wie diese Medikamente, Spaghetti und Schokolade in eine grosse Kiste packt. Denn viele Schweizer schickten in den 1980er-Jahren regelmässig Lebensmittelpakete an Familien in Polen ? wegen der dortigen Versorgungskrise. Es ist wohl ein Sinnbild, aber nur eines von vielen Beispielen für die aussergewöhnliche Freundschaft, die zwischen Polen und der Schweiz schon lange besteht. "Die Länderfreundschaft ist wirklich aussergewöhnlich", sagt Jens Herlth, Professor für Slavistik an der Universität Fribourg und Experte für polnische Kultur und Geschichte. "Die Schweiz geniesst in Polen grosse Sympathie. Ich höre ...
 
Ein gespenstischer Tag in der Leere Berns
Do, 23 Apr 2020 10:58:00 GMT - "Wer kann, verzichtet offenbar auf den öffentlichen Verkehr in und um Lockdown-Bern?, sagt Gaby Ochsenbein. Die ehemalige Redaktorin von swissinfo.ch schreibt in dieser beispiellosen Zeit über ihre persönlichen Beobachtungen. Seit Corona uns plagt und das Notrecht regiert, war ich nie mehr mit Tram, Postauto, Bus oder Zug unterwegs, sondern mit dem Velo oder zu Fuss. Trotz Pandemie-Krise befahren die öffentlichen Verkehrsmittel fleissig das Stadtnetz, mit leicht reduziertem Fahrplan. Nur wenige Menschen nutzen sie ? und sitzen wenn möglich weit auseinander, jeder und jede für sich. Normalerweise wird der ÖV in und um Bern rege genutzt, in Stosszeiten stehen die Leute gar dicht gedrängt in Tram und Bus. Jetzt aber ist alles anders: Wer kann, macht Homeoffice, zur Schule und an die Uni geht man nicht, shoppen auch nicht, und Ausflüge verschiebt man auf später ? wann immer das sein wird. Ich wollte wissen, wie sich das anfühlt in dieser Zeit und kaufte eine ÖV-Tageskarte für ...
 
Polnische Internierte in der Schweiz
Do, 23 Apr 2020 09:20:21 GMT - Im Zweiten Weltkrieg flohen über 13?000 polnische Soldaten, die in der französischen Armee gekämpft hatten, in die Schweiz.
 
Mit diesen Massnahmen versuchen die Staaten das Coronavirus einzudämmen
Mi, 22 Apr 2020 13:38:00 GMT - Seit ihrem Auftreten in China zu Jahresbeginn hat sich die Lungenkrankheit Covid-19 über die ganze Welt ausgebreitet. Am 21. April waren 185 Länder und Territorien betroffen. Noch kennen wir nicht alle Geheimnisse des Virus und seiner Verbreitungsweise ? die Pandemie wird uns noch lange beschäftigen. Welche Massnahmen zur Eindämmung des Sars-CoV-2 wurden bisher getroffen? Ein Überblick. Während mehrere Länder in Asien, Europa und Amerika versuchen, die durch mehr oder weniger strenge Eindämmungsmassnahmen weitgehend zum Erliegen gekommene Wirtschaftstätigkeit wieder anzukurbeln, warnte Tedros Adhanom Ghebreyesu, Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), am Montag: "Wir wollen erneut betonen, dass die Lockerung der Beschränkungen in keinem Land das Ende der Epidemie bedeutet." Es wäre zum jetzigen Zeitpunkt sehr gewagt, eine Rangliste zu erstellen, mit den Ländern, welche die Ausbreitung des Virus am erfolgreichsten verhinderten. Denn die Situation in Japan zeigt, dass die Zahl ...
 
Schweizer Drohnen und Roboter verändern die Landwirtschaft
Mi, 22 Apr 2020 09:00:00 GMT - Sensoren, Big Data, künstliche Intelligenz und Robotik gehören heute in der Landwirtschaft immer häufiger zum Alltag auf dem Feld und im Stall. "Es ist bald an der Zeit, die Ernte einzubringen." Das meldet der Besitzer einer Zuckermühle in Indien den lokalen Zuckerrohrbauern in der Gegend. Dank der Technologie eines Schweizer Startups kennt er heute diesen Moment ganz genau. Die Informationen, die der Zuckerfabrikant erhält, kommen von Gamaya, einem Spinoff der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Die Software kombiniert ihre eigenen pflanzen- und regionenspezifischen Algorithmen mit Satellitenbildern. Letztes Jahr konnte sich Gamaya die Zusammenarbeit mit dem grössten Traktorfabrikanten Indiens, Mahindra & Mahindra, im Umfang von 4,3 Millionen Franken sichern. Drohnen und Satelliten sind zu einem beliebten Instrument für Landwirte geworden, um ihre Ländereien zu vermessen und mit Hilfe von Agritech-Unternehmen Ertragsdaten zu generieren. Gamaya verwendet je ...
 
Schweizer Passdrucker stellt sich der Herausforderung der digitalen ID
Di, 21 Apr 2020 13:30:00 GMT - Ein 500 Jahre altes Unternehmen, das ein Monopol auf die Herstellung von Schweizer Geld, Pässen und Führerscheinen hat, setzt künftig auf die digitale ID. Orell Füssli beteiligt sich an einer Firma, die sich auf elektronische ID-Systeme spezialisiert hat. Dies ist Teil eines breiteren Plans, einen Swiss Hub für digitale Ausweisdienste zu schaffen. Die Einführung der digitalen Identitäten in der Schweiz war ein langer und manchmal mühsamer Prozess, der noch immer nicht abgeschlossen ist. In einer Volksabstimmung im Herbst dieses Jahres wird über ein Referendum entschieden, mit dem verhindert werden soll, dass private Unternehmen für die Entwicklung und den Betrieb von eID-Systemen zuständig sind. Wie auch immer die Abstimmung ausgehen wird, Orell Füssli-CEO Daniel Link ist überzeugt, dass digitale Identitäten in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Das wird sich auf alles auswirken, auf das Abstimmen, die Inanspruchnahme staatlicher Dienstleistungen, die ...
 
Im Weltraum gehört die kleine Schweiz zu den Grossen
Sa, 18 Apr 2020 09:00:00 GMT - Der Nobelpreis für Physik von Michel Mayor und Didier Queloz hat die Schweiz daran erinnert, dass ihre Astrophysiker bei der Jagd nach Exoplaneten an vorderster Front stehen. Wie in vielen Bereichen der Erforschung des Weltraums. 1995 hatte die Entdeckung ausserhalb von wissenschaftlichen Kreisen noch wenig Aufsehen erregt. Doch im Laufe der Jahre begann die Öffentlichkeit zu verstehen, dass das, woran die Science-Fiction sie gewöhnt hatte, nun wissenschaftliche Realität war: Die Galaxie wimmelt nicht nur von Sternen, sondern auch von Planeten. Und die ersten, die eine dieser Welten identifizierten, die einen anderen Stern als unsere Sonne umkreisen, waren Michel Mayor und Didier Queloz. Und sie sind Schweizer. 24 Jahre später wurden sie für ihre Entdeckung mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Dieser Nobelpreis ist, ungeachtet aller lokalpatriotischen Hurras, völlig gerechtfertigt. Es geht um eine der wichtigsten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts in der Astronomie. Sie ...
 
Der Stress der Süchtigen im Lockdown
Do, 16 Apr 2020 11:00:00 GMT - "Wo sind sie geblieben, all die Obdachlosen, Drogenabhängigen und Bettler?? Gaby Ochsenbein hat sich in Lockdown-Bern umgesehen. Die frühpensionierte ehemalige Redaktorin von swissinfo.ch schreibt in dieser beispiellosen Zeit über ihre Beobachtungen ? aus persönlicher Sicht. Normalerweise wird man in der Innenstadt alle paar Meter um Kleingeld angegangen, Strassenmusiker beglücken einen bei schönem Frühlingswetter mit Darbietungen in unterschiedlicher Qualität und Lautstärke, und Trinker sitzen auf der Treppe vor der Heiliggeistkirche beim Bahnhof und kippen ihr Dosenbier. Doch seit das Notrecht in Kraft ist, ist alles anders. Die Stadt ist leer und heruntergefahren: Die erst kürzlich installierten Bänke beim Bahnhof sind abgesperrt. Auch Parks, Gärten und Terrassen in Bern sind geschlossen. Die Polizei patrouilliert öfter als üblich und sorgt für Ordnung. Gemütliches Zusammensein ist untersagt. Letzte Woche fragte mich ein ziemlich schmuddeliger Junkie um einen ?Stutz? (1 ...
 
Hier kommt der Test für den Schweizer Neuanfang
Mo, 13 Apr 2020 14:00:00 GMT - Forschende auf der ganzen Welt sind sich einig, dass es Monate, wahrscheinlich sogar Jahre dauern wird, bis ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden wird. In der Zwischenzeit müssen Wissenschaft und Politik Antworten finden, damit die Menschen so bald wie möglich in ihr tägliches Leben zurückkehren können. Die Antwort könnte der serologische Test sein, der Ende April in der Schweiz bereit sein wird. Während man auf einen Impfstoff und wirksame Therapien zur Bekämpfung von Covid-19 wartet, konzentriert sich die Wissenschaft auch auf einen dritten Weg, die Diagnostik. Zu diesen Instrumenten gehört neben dem berühmten Abstrich auch der serologische Test. Um was geht es? Unser Organismus bekämpf Krankheiten mit seinem Immunsystem: Wir produzieren Antikörper als Reaktion auf externe Erreger, um diese (hoffentlich) zu bekämpfen und auszurotten. Haben wir eine ansteckende Krankheit einmal besiegt, bleibt in unserem Blutkreislauf eine Art "Erinnerung" an das Virus, das uns angegriffen ...
 
So begegnen Auslandschweizer dem Lockdown-Blues
So, 12 Apr 2020 09:00:00 GMT - Das Coronavirus raubt Millionen von Menschen auf der Welt ihr Sozialleben und zwingt sie in die Einsamkeit. Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer leiden darunter besonders. Doch es gibt Strategien. Ein Blick um die Welt. Viele Länder haben Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen. Orte, an denen Menschen zusammenkommen und Kontakte knüpfen, bleiben geschlossen. Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern tut das doppelt weh: Sie sind weit weg von ihren Familien und ihrem Heimatland. Zudem entsteht ein Gefühl der Gefangenschaft in der Wahlheimat. Möchten Sie an den Themen dranbleiben, die in der Schweiz diskutiert werden?  Mit der ?-App 'SWI plus' erhalten Sie täglich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Themen und Debatten aus der Schweiz: ? Android ? iPhone Gilda Hermann-Billo in Italien berichtet: "Ich hätte meine Familie in der Schweiz für drei Wochen besuchen sollen, aber ich musste mein Ticket annullieren. In der Zwischenzeit bleibe ich hier und hoffe, ...
 
"So erlebe ich mein Bern in dieser Zeit" - Teil 6
Mi, 8 Apr 2020 13:30:00 GMT - "Permanenter Corona-Medienkonsum ist nicht gut fürs Gemüt. Und doch kann ich es ? wie viele andere ? nicht lassen", sagt Gaby Ochsenbein. Die frühpensionierte ehemalige Redaktorin von swissinfo.ch schreibt in dieser beispiellosen Zeit über ihre Beobachtungen ? aus persönlicher Sicht. Die Affichen und Zeitungen in den Kiosken der Berner Innenstadt kennen nur ein Thema: Corona! Auch Schweizer Radio und Fernsehen widmen sich fast ausschliesslich den Auswirkungen dieser toxischen Mikrobe, die unser Leben aus den Fugen hebt. In wenigen Wochen hat die Pandemie mit ihren Begleiterscheinungen und Kollateralschäden fast alle anderen Ereignisse aus den Schlagzeilen verdrängt. Die Berichterstattung über die bedrohliche Seuche ist omnipräsent - man kann ihr nicht entkommen. "Too big to ignore...". Zuviel ist ungesund "Ich bin ständig dran, lese über die neusten Fallzahlen, höre die Nachrichten, schaue die Tagesschau", sagt ein Nachbar. Zum Selbstschutz  zwinge er sich immer mal wieder, ...
 
Krise offenbart kulturelle Kluft zwischen den Sprachregionen
Mi, 1 Apr 2020 08:00:00 GMT - Die Reaktion der Schweiz auf die Coronavirus-Pandemie hat einen "Röstigraben" aufgerissen: Je nach Sprachregion fällt die Meinung zu den Beschlüssen des Bundes sehr unterschiedlich aus. Ein Röstigraben sei aufgebrochen, schrieb die Westschweizer Zeitung Le Temps am 17. März. Auf der einen Seite die französischsprachigen Kantone und das Tessin, die entschlossen, seien "alles zu tun, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen" - auf der anderen die zögerlichen Deutschschweizer Kantone. "Die Ausbreitung verläuft nicht überall gleich", erklärte Christian Vitta, der kämpferische Tessiner Regierungspräsident, am 24. März gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen. Es gäbe Regionen, zum Beispiel das Tessin, die stärker betroffen seien als andere. Deshalb sei es schwierig, einen einheitlichen Lösungsansatz für die ganze Schweiz zu verfolgen. "Die Massnahmen müssen angepasst werden", forderte Vitta.  Die Schweiz ist von der Coronavirus-Pandemie stark betroffen: Inzwischen zählt ...
 


Rundschreiben Nr. 5/2020 (27.04.2020)
Rundschreiben Nr. 3/2020 (29.02.2020)
Einladung Mehrtagesfahrt 2020
Anmeldung Mehrtagesfahrt 2020
Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
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