Schweizer Verein Freiburg e.V.


Willkommen Wir über uns Termine Berichte Vereins-News Nachrichten Adressen Links

News & Aktuelles


News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Schweiz! Klicken Sie einfach auf die gewünschte Überschrift, um die komplette Nachricht anzuzeigen....


Wissen & Technik - SWI swissinfo.ch

Dieser RSS Feed wird zur Verfügung gestellt von:
http://www.swissinfo.ch/ger

Informations- und Newsportal aus der Schweiz über die Schweiz: Direkte Demokratie, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Schweizer Leben und vieles mehr ? aktuell, informativ, hintergründig und in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Russisch).

Gianluca Rendina, ein Polar-Architekt
Mi, 13 Feb 2019 15:00:00 GMT - Was macht ein antarktischer Architekt? Ganz einfach: Er baut Gebäude am Südpol. Natürlich keine normalen Häuser, sondern Häuser für Wissenschaftler, die für Forschungszwecke in die Antarktis gehen. Gianluca Rendina aus dem schweizerischen Bellinzona lebt seit Jahren in London, wo er einer der Leiter des Planungsbüros Hugh Broughton ist. Er ist einer der wenigen Architekten weltweit mit Erfahrung in der Planung von "Gebäuden", die extremen Temperaturen und eisigen Winden standhalten. Sein erstes Projekt war die britische Forschungsstation Halley VI des British Antarctic Survey für Wissenschaftler, welche die Magnetfelder der Erde untersuchen. Die Wissenschaftler sind wegen der niedrigen Temperaturen (bis minus 60 Grad) und des Windes von über 150 Stundenkilometern gezwungen, dort anderthalb Jahre zu leben, ohne nach draussen gehen zu können. Die antarktische Basis mutet futuristisch an: eine Art "Tausendfüssler", der aus sieben blauen Modulen (oder Häusern) besteht, die an ...
 
Drohnen zum Schutz von Leben
Mi, 13 Feb 2019 10:00:00 GMT - Die Drohnen des Startup-Unternehmens Flyability können in enge und komplexe Räume vordringen. Räume, die bis anhin praktisch unzugänglich waren oder deren Erkundung mit einem hohen Risiko oder hohen Kosten verbunden war. Der Einsatz der ferngesteuerten Flugobjekte ist beispielsweise in Kernkraftwerken und Industrieanlagen möglich, aber auch bei Polizei und Feuerwehr. Die Flyability-Drohnen sind ein Symbol für den Erfolg des Schweizer "Drohnen-Valley" geworden. Den Anstoss zur Erfindung dieser Drohnen gaben das Erdbeben von Haiti (2010) sowie die Nuklearkatastrophe von Fukushima (2011). "Wir stellten fest, dass die damaligen Roboter nicht in komplexe Räume vordringen konnten, um auszukundschaften, ob es dort Opfer gab", erinnert sich Patrick Thévoz, ein junger Mann aus Lausanne, der im Jahr 2014 gemeinsam mit seinem Cousin Adrien Briod das Unternehmen Flyability in der Waadtländer Hauptstadt gegründet hat. Ziel war es von Anfang an, fliegende Roboter herzustellen, welche auch in ...
 
Frauen erobern die Schweizer Aussenpolitik
Di, 12 Feb 2019 10:00:00 GMT - Als letztes Land in Europa öffnet die Schweiz 1956 ihr Aussendepartement auch für Frauen. Doch Spitzendiplomatinnen bleiben lange die Ausnahme. Erst seit zehn Jahren steigt der Frauenanteil in der Schweizer Aussenpolitik stetig. "Als ich zur Botschafterin ernannt wurde, hat man mich wie einen Gegenstand betrachtet. Das hat mich schockiert, denn die Männer wurden ganz anders behandelt." Mit diesen Worten erinnerte sich Francesca Pometta in einem Interview aus dem Jahr 1998 an ihre Ernennung zur ersten Schweizer Botschafterin 1977. Im gleichen Jahr trat Paul Widmer in den diplomatischen Dienst des Schweizer Aussendepartements EDA ein. Er sagt heute, die Ernennung Pomettas zur Botschafterin sei damals unter den jungen, neu eintretenden Diplomaten "kein grosses Gesprächsthema" gewesen. "Frau Pometta war für uns einfach die Pionierin", so der ehemalige Botschafter. Die "Pionierin" sprach von sich selber rückblickend als "Alibifrau": "Ich blieb zehn Jahre lang die einzige Schweizer ...
 
Gigantische Pläne für Teilchenbeschleuniger in Genf
Mi, 30 Jan 2019 12:30:00 GMT - In der Nähe der Westschweizer Metropole Genf soll bis 2050 ein gigantischer neuer Teilchenbeschleuniger von 100 Kilometern Umfang entstehen. Das plant das Kernforschungs-Zentrum Cern. Nun werden Teilchenphysiker das Projekt auf Herz und Nieren prüfen. Das letzte Wort haben die 22 europäischen Mitgliedstaaten des Cern.  Im Winzigen die ganz grossen Fragen beantworten. Das ist das Ziel der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf. Dafür hat sie bereits mehrere und immer grössere Teilchenbeschleuniger gebaut. Der letzte war der "Large Hadron Collider" (LHC) mit einem Umfang von 27 Kilometern unter dem französisch-schweizerischen Grenzgebiet. Nun hat ein Forschungskonsortium aus über 1000 Wissenschaftlern einen Plan für die Zukunft der Teilchenphysik-Forschung entwickelt. Im bereits heute weltgrössten Forschungslabor für Teilchenphysik soll ein noch gewaltigerer Beschleuniger gebaut werden, der "Future Circular Collider" (FCC). Der neue Teilchenbeschleuniger soll ...
 
Locarnos neue Direktorin enthüllt ihre Pläne für das nächste Festival
Mi, 30 Jan 2019 10:00:00 GMT - Das Filmfestival von Locarno hat eine neue Direktorin. Seit dem 1. Dezember letzten Jahres stellt sich Lili Hinstin, 42, der Herausforderung, die Bedeutung des renommiertesten Schweizer Filmfestivals zu erhalten. Sie erzählt swissinfo.ch von ihren Plänen. Hinstin ersetzt Carlo Chatrian, der kurz vor Beginn der letzten Ausgabe von Locarno im August 2018 zum Direktor der Berlinale ernannt wurde. Damals gab das Festival Locarno auch ein Versprechen in Sachen Geschlechter-Gleichstellung ab, das auch von vielen anderen Filmfestivals weltweit übernommen wurde. Die Ernennung von Hinstin ist bestimmt auch eine Geste in diese Richtung, obwohl sie nicht die erste Direktorin des Locarno-Festivals ist (Irene Bignardi leitete es von 2000 bis 2005). Die ehemalige Direktorin des Internationalen Filmfestivals von Belfort (EntreVues) in Frankreich ist eine erfahrene Programmleiterin und Filmproduzentin. Die in Paris geborene und aufgewachsene Hinstin stammt aus einer Familie, die von seltsamen ...
 
"Sprengung des Bundespalastes diesen Monat. Zittert!"
Mo, 28 Jan 2019 10:00:00 GMT - Eine neue swissinfo.ch-Serie erzählt von den wenig bekannten anarchistischen Attacken auf Schweizer Boden. Sie bietet einen Überblick über die diversen Arten des Terrors, mit denen die Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert war. Teil 1: Wie das Bundeshaus zum Terrorziel wurde. "Lassen Sie das Bundesratshaus Tag und Nacht bewachen, wehren Sie jeder fremden Person den Eintritt, aber vorsichtig, da alle Genossen mit Waffen und Schwefelsäure versehen sind." "Nummer 5", reuiger Attentäter Als Bundespräsident Karl Schenk am 26. Januar 1885 seine Post durchgeht, durchfährt ihn ein gehöriger Schrecken. Ein anonymes Schreiben warnt ihn, Anarchisten hätten vor, "das Bundesratshaus während einer Sitzung des vollzählig anwesenden Bundesrates in die Luft zu sprengen."  Siebzehn Mann hätten sich freiwillig gemeldet, um die "entsetzliche Arbeit zu verrichten", Dynamit und Zünduhr befänden sich bereits in der Stadt, das Sprengmaterial reiche aus, "um ganz Bern zu vernichten".  ...
 
Greta Thunberg, der etwas andere Gast am WEF
Do, 24 Jan 2019 09:34:00 GMT - Ein "gewöhnlicher" Teenager ist sie nicht. Das Klima beschäftigt die junge schwedische Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg seit Jahren. Seit ihrem flammenden Appell zum Schutz des Klimas an der letzten UNO-Klimakonferenz in Polen ist die 16-Jährige ein Star. Nach über 30-stündiger Anreise im Zug ist Thunberg am Mittwoch in Davos eingetroffen. Sie ist verantwortlich dafür, dass in den letzten Wochen in ganz Europa immer mehr Schüler fürs Klima auf die Strasse gegangen sind ? der "stille" Protest vom Anfang ist lauter geworden.
 
Warum erschossen Schweizer Soldaten 1918 drei Arbeiter?
Di, 22 Jan 2019 13:00:00 GMT - Vor gut 100 Jahren untersuchte die Militärjustiz die Erschiessung von drei Streikenden in Grenchen durch Soldaten ? und kam zum Schluss, dass alles rechtens war. Historische Forschung zeigt: Die Schüsse waren die Folge einer Verkettung von Ängsten, Aggressionen und Fehlentscheiden. Am letzten Tag des Schweizerischen Landesstreiks von 1918 wurden in der Kleinstadt Grenchen drei Männer von Schweizer Soldaten erschossen. Von hinten. Die Angehörigen des Füsilier-Bataillions, das für die Erschiessung verantwortlich war, erhielten von der Armee eine Belohnung von 4000 Franken ? das wäre heute zehnmal mehr wert. Die Angehörigen der Toten forderten Schadensersatz ? doch sie erhielten nichts. Der Tod der drei Arbeiter erschien der offiziellen Schweiz gerechtfertigt.  Was ist damals genau passiert? "Die Situation ist recht komplex", sagt die Historikerin Edith Hiltbrunner, die sich jahrelang mit diesem Waffeneinsatz der Schweizer Armee auseinandergesetzt hat. Sie hat akribisch ...
 
Die Roboterrevolution im Kanton Tessin
Fr, 18 Jan 2019 10:00:00 GMT - Das Dalle Molle Institut für künstliche Intelligenz in Lugano etabliert sich zunehmend als Leuchtturm der Robotik in der Schweiz. Eine hybride Welt, in der Menschen und Maschinen harmonisch zusammenarbeiten: Das ist die Vision von Luca Maria Gambardella, Direktor des Instituts Dalle Molle für künstliche Intelligenz (IDSIA) in Lugano, Kanton Tessin. "Unser Ziel ist, die Symbiose zwischen dem Roboter und dem Menschen durch maschinelles Lernen zu fördern, das heisst, durch die Nachbildung bestimmter Verhaltensweisen und Modalitäten des menschlichen Gehirns im Roboter, durch ein künstliches neuronales Netzwerk", sagt der Professor. Thymio, der Bildungsroboter Anfang Oktober erhielt das 2007 gegründete Robotik-Labor die Auszeichnung "Optimus Agora" des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das Siegerprojekt zielt darauf ab, Grund- und Mittelschüler sowie deren Eltern und Lehrer an die "computational thinking modality" heranzuführen. Das heisst, Probleme anhand von theoretischen ...
 
Die Suche nach Leben im All
Mo, 14 Jan 2019 13:08:00 GMT - Vor 25 Jahren machten zwei Schweizer Astronomen die erste Entdeckung eines Exoplaneten in der Pegasus-Konstellation ? ein Meilenstein in der astronomischen Forschung. Was hat die Forschung seither herausgefunden? Die Schweizer Wissenschaftler Michel Mayor und Didier Queloz waren die ersten, die 1995 einen Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckten und die Universität Genf als globales Zentrum für die Exoplanetenforschung etablierten. Der riesige Planet, den sie fanden, befand sich in einer viertägigen Umlaufbahn um den nahegelegenen Stern 51 Pegasi. Seitdem haben Astronomen auf der ganzen Welt Tausende von Exoplaneten entdeckt. Heutige Teleskope sind in der Lage, verschiedene Bereiche des elektromagnetischen Spektrums, kosmische Strahlung, Neutrinos oder Gravitationswellen zu erfassen. Und Queloz sucht noch immer nach Exoplaneten: als Teil der Astrophysik-Gruppe des Cavendish Laboratory, Cambridge, und an der Universität Genf. In diesem Video erzählt er swissinfo.ch, ...
 
Rivella ? Molke machts
So, 13 Jan 2019 10:00:00 GMT - Rivella ist das heimliche Nationalgetränk von Herr und Frau Schweizer. Erfunden wurde es von einem Juristen, bestehen tut es aus einem "Abfallprodukt". Die Geschichte einer besonderen Mischung. Begonnen hat alles 1951 in einem Badezimmer im Städtchen Rapperswil am Zürichsee. Ein junger Jurist namens Robert Barth übt sich als Zauberlehrling. Doch anders als in Goethes gleichnamigem Gedicht versucht er sich in seinem Selbstversuch nicht an einem Besen, sondern an einer Mixtur aus Mineralwasser, Kräuteraromen sowie dem aus Molke gewonnen Milchserum.  Dabei mag auch dieser Zauberlehrling immer wieder geklagt haben: "Nass und nässer wirds im Saal und auf den Stufen. Welch entsetzliches Gewässer!" Doch auch Robert Barth wird die Geister, die er rief nicht los. Die Möglichkeit aus der schon immer überflüssigen Molke - auch Schotte oder Sirte genannt - ein aromatisches Erfrischungsgetränk zu entwickeln, treibt ihn an.  Er besorgt sich ein bescheidenes Startkapital und geht auf die ...
 
Schweizer Klimapolitik: Im Ausland gelobt, im Inland kritisiert
Mi, 9 Jan 2019 16:00:00 GMT - Gemäss einem internationalen Bericht gehört die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu den führenden Ländern. Dennoch demonstrieren im Inland Hunderte von Studierenden gegen die "gescheiterte Schweizer Klimapolitik". Dank der guten Ergebnisse im Bereich der Treibhausgas-Emissionen und des Energieverbrauchs gehört die Schweiz zu den leistungsstärksten Ländern im Kampf gegen den Klimawandel, wie sich aus dem Climate Change Performance Index 2019 (CCPI) ergibt. Der Jahresbericht von Germanwatch, der auf der letzten internationalen Klimakonferenz in Katowice vorgestellt wurde, analysiert die Anstrengungen von 56 Ländern, die zusammen 90% der globalen Emissionen verursachen. Dabei wurden vier Elemente berücksichtigt: Treibhausgas-Reduzierung, erneuerbare Energien, Energieverbrauch und Klimapolitik. Im internationalen Vergleich belegt die Schweiz den neunten Platz, was im Vergleich zum Vorjahr (zwölfter Platz) eine Verbesserung darstellt. Besser abgeschnitten haben nur Schweden ? ...
 
Wie weiter mit der Elektromobilität?
Mi, 9 Jan 2019 12:04:00 GMT - Der Bund will den Elektroautos mit verschiedenen Massnahmen zum Durchbruch verhelfen. Andere Länder sind allerdings schon weiter. Derweil mehren sich kritische Stimmen, welche die ökologische Effizienz elektrisch betriebener Autos hinterfragen. Eine Steigerung um fast 40%. Das tönt gut. Um diesen Anteil hat sich 2017 der Verkauf von rein elektrisch betriebenen Autos in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Verglichen allerdings mit insgesamt 315'032 verkauften Personenwagen machten die 4929 E-Flitzer lediglich knappe 1,6% aller Neuzulassungen aus. Das zeigen Zahlen des Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS). Wenn man mit dem Pionier Norwegen vergleicht, ist dieser Anteil allerdings äusserst mager. Im Erdölland Europas lag die Quote bei den Neuzulassungen 2017 gemäss dem dortigen Strassenverband OFV bei 20,8%. Bis 2025 will Norwegen nur noch elektrifizierte oder hybride Personenwagen zulassen. Das plant die Schweiz 15% elektrische Neuzulassungen peilt die Schweizer ...
 
Ist das Parlament nicht willig, spricht das Volk
Mo, 7 Jan 2019 16:00:00 GMT - So funktioniert direkte Demokratie: Mitte Dezember hat die grosse Parlamentskammer die Einführung einer CO2-Abgabe auf Flugtickets versenkt. 70% der Bevölkerung aber wollen das Klima mit einem solchen Zuschlag schützen. Die Grüne Partei nutzt die Ende Jahr publizierte Umfrage als Steilpass und kündigt eine entsprechende Volksinitiative an. Drei Punkte sind gesetzt: Erstens geht die menschengemachte Klimaerwärmung immer noch praktisch ungebremst weiter. Zweitens ist Fliegen so günstig wie nie. Und drittens ist die Schweiz eine direkte Demokratie. Sogar die direkteste der Welt. Zusammengerührt, ergeben diese drei Zutaten diesen Artikel. Aber der Reihe nach: Düsenflieger sind ein anerkannter Klima-Killer. Wenn auch nicht der grösste. Und die Schweizerinnen und Schweizer sind ein einig Volk von Vielfliegern: Von 2000 bis 2017 ist die Zahl der Schweizer Passagiere um 60% gestiegen. Jets stossen 10% der Treibhausgas-Emissionen der Schweiz aus. In der EU beträgt dieser Anteil nur 3%.
 
Wie sich die Schweiz für die Krypto-Ära rüstet
Mi, 19 Dez 2018 10:00:00 GMT - Mit dem Aufkommen so genannter Security-Token setzen auch grosse Börsen zunehmend auf die Blockchain-Technologie. Die Schweizer Börse steigt 2019 ein, mit dem offiziellen Segen des Bundesrats. Die SIX Group will im digitalen Krypto-Markt vorne mitmischen. Deshalb treibt die Betreiberin der Schweizer Börse den Aufbau einer Plattform im Blockchain-Stil voran, die den Handel mit Krypto-Vermögenswerten ermöglichen soll. Der australische Tech-Experte Jamie Skella schrieb 2017 in einem Artikel auf "LinkedIn" treffend, man könne sich eine Blockchain wie ein Kassenbuch vorstellen: "Sobald zwischen einem Absender und einem Empfänger eine Datentransaktion stattfindet, wird in das Kassenbuch eine neue Position eingetragen. Tausende Kopien dieses Kassenbuchs befinden sich auf Computern rund um den Globus. Sobald eine neue Position in eines dieser Kassenbücher eingetragen wird, erscheint dieser Posten in allen anderen Kassenbüchern und wird von den Computern, auf denen die Kassenbücher ...
 
Wie Wissenschaftler ihren Erfolg neu definieren
Mo, 17 Dez 2018 10:00:00 GMT - Hochschulrankings, "Journal Impact Factor", Anzahl Zitierungen: Viele Wissenschaftler sagen, diese Methoden zur Messung der "besten" Wissenschaft seien überholt und behinderten sogar den Fortschritt in der Forschung. Die Schweiz will nun helfen, Alternativen umzusetzen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Laut einem jüngst publizierten Bericht des Schweizerischen Wissenschaftsrats (SSC) haben die wissenschaftlichen Aktivitäten in der Schweiz während der letzten Jahrzehnte allgemein zugenommen: Es werden immer mehr Forscher beschäftigt, es wird mehr veröffentlicht, und mehr Geld, sowohl öffentliches als auch privates, fliesst in die Forschung. Dieses Wachstum wiederum hat zu einem beispiellosen Wettbewerb geführt: Forscher buhlen um Finanzierung, Preise, akademische Positionen, Erwähnungen in Top-Zeitschriften und andere wissenschaftliche Erfolge. Mit dem zunehmenden Druck, entweder zu veröffentlichen oder sonst in der akademischen Versenkung zu verschwinden, ist die Quantität ...
 
Schweizer Umweltministerin an der UNO-Klimakonferenz
Do, 13 Dez 2018 07:39:00 GMT - Die scheidende Umweltministerin Doris Leuthard ist an die Klimakonferenz nach Polen gereist, ohne dass die Schweiz über ein CO2-Gesetz verfügt. Denn der Nationalrat hat es gestern versenkt. Dennoch setzte sie sich für eine starke Klimapolitik ein.
 
Hindernisse für Drohnen-Kuriere
Di, 11 Dez 2018 07:19:00 GMT - Sie sind beim Arzt und ihre Blutprobe fliegt mit einer Drohne durch die Innenstadt, direkt von der Praxis zum Labor. Heute startete ein einjähriger Versuch der Post und des Universitätsspitals Zürich. Doch die Hürden für solche Projekte sind gross.
 
Sizilianerin züchtet in Zürich personalisiertes Hauttransplantat
Di, 4 Dez 2018 14:00:00 GMT - Weltweit leiden rund 50 Millionen Menschen an gravierenden Hautproblemen. Verbrennungen, Tumore oder andere Krankheiten können die Ursache sein. Die Wissenschaftlerin Daniela Marino hat mit ihrem Start-up Cutiss eine revolutionäre Methode entwickelt, um menschliche Haut im Labor herzustellen. Das personalisierte Hauttransplantat geht von den Zellen des jeweiligen Patienten aus. Ein Stückchen gesunder Haut reicht ? nicht grösser als eine Briefmarke. Von dieser Gewebeprobe ? einer so genannten Biopsie ? werden epidermale und dermale Zellen isoliert und in vitro expandiert. Diese Zellen werden mit einem Hydrogel zu einem dermo-epidermalen Hauttransplantat zusammengefügt. Die im Labor erzeugte Haut kann die 70-fache Grösse der entnommenen Gewerbeprobe erreichen. Sie ist dann bereit für die Transplantation, um den Hautdefekt des Patienten zu decken. Diese neue Heilungsmethode namens "denovoSkin" vom Start-up-Unternehmen Cutiss in Zürich stellt für Millionen von Menschen eine Hoffnung dar.
 
Klimagespräche zum Pariser Abkommen begleitet von Polemik
Mo, 3 Dez 2018 08:14:00 GMT - Drei Jahre nach dem Abschluss eines wegweisenden globalen Klima-Abkommens in Paris kommen die politischen Führungskräfte erneut zusammen, um sich auf Richtlinien zur Umsetzung zu einigen. Der Schweizer Klimabotschafter Franz Perrez erklärt gegenüber swissinfo.ch, was von den Gesprächen in Polen zu erwarten ist. "Wir werden hart arbeiten müssen, um Brasilien und die USA bei der Stange zu halten. Gleichzeitig dürfen wir aber nicht so viele Kompromisse eingehen, dass wir Paris rückgängig machen", sagte Franz Perrez im Vorfeld der Konferenz, die im polnischen Katowice (Kattowitz) stattfindet. "Es ist eine heikle Balance." Nachdem die USA schon 2017 ihren Rückzug aus dem Pariser Abkommen angekündigt hatten, drohte auch der nationalistisch ausgerichtete künftige brasilianische Präsident Jair Bolsonaro mit dem Ausstieg. Am 28. November erklärte Brasiliens Regierung, dass sie den bedeutenden Klimagipfel im nächsten Jahr nicht veranstalten werde ? nur zwei Monate, nachdem das Land die ...
 
Gletscher: Gefrorene Zeit
Sa, 24 Nov 2018 10:00:00 GMT - Der Klimawandel beschäftigt den Fotografen Daniel Schwartz schon seit Langem. Die Ausstellung "Gletscher Odyssee" im Bündner Kunstmuseum zeigt nun in Bildern, was sich vor der Tür des Kunsthauses abspielt. Ein Spaziergang an der Seite des Vaters, an einen Ort der Kindheitserinnerungen in den Walliser Bergen: Das gab den Ausschlag für Schwartz' aktuelle Arbeit. Der gemeinsame Blick auf den heutigen Rhonegletscher, sowie die Betrachtung einer Fotografie eines fünfzig Jahre zurückliegenden Ausflugs machte das Thema fassbar: Der über Jahrtausende gewachsene und sich unbemerkt fortbewegende Eisstrom zieht sich zurück - und löst sich praktisch vor unseren Augen auf.  Am Anfang stand die Neugier  Daniel Schwartz kehrte nach diesem Ausflug nach Hause zurück, nach Solothurn, an den von Gletschern geprägten Jura-Südfuss. Das Thema liess den Fotografen nicht los: Er studierte Karten, kontaktierte Glaziologinnen und Glaziologen. Schwartz geht beim Arbeiten immer ähnlich vor: Am Anfang ...
 
Die Garanten der Schweizer Präzision
Mo, 19 Nov 2018 12:00:00 GMT - Wer stellt sicher, dass die auf dem Display angegebene Menge wirklich stimmt, wenn wir tanken oder im Laden Gemüse abwägen? Die Suche nach der absoluten Präzision steht im Mittelpunkt der Arbeit der kantonalen Inspektoren und des Schweizerischen Instituts für Metrologie bei Bern. "Komisch, das ist mir noch nie passiert", sagt Urs Roseng. Er beobachtet seine Referenzgewichte auf der Waage, entfernt das Grössere, fügt zwei Kleine hinzu, dann ein Drittes. Er schüttelt den Kopf. "Eine unpräzise Waage, das kann vorkommen. Aber vier im gleichen Laden, das ist aussergewöhnlich." Wir sind in einer Metzgerei in Hindelbank, einem kleinen Dorf im Berner Mittelland. Urs Roseng ist als einer von fünf Eichmeistern des Kantons unterwegs. Seine Aufgabe: Die Genauigkeit der Messgeräte überprüfen. Die soeben gemessenen Ungenauigkeiten sind überproportional. Er hat 15 kg auf die Waage gelegt, doch das Display zeigt 25 Gramm mehr an. "Das ist nicht tolerierbar", sagt er. Der zulässige Grenzwert ...
 
Hitzesommer ? in der Schweiz keine Seltenheit mehr
Mi, 14 Nov 2018 10:42:00 GMT - Der Sommer 2018 war ein Vorbote für die Klimaveränderung in der Schweiz. Wärmere Sommer, stärkere Niederschläge, tropische Nächte und weniger Schnee. Klimaforscher von Meteo Schweiz und der ETH Zürich haben nun Berechnungen erstellt, die ein Klima-Szenario für die nächsten 42 Jahre, also bis 2060 aufzeigen. Auch die Wintersportgebiete müssen sich den neuen Wetterlagen anpassen.
 
Auslandschweizer-Organisation begrüsst Hacker-Test
Mo, 12 Nov 2018 13:00:00 GMT - Anfang 2019 sollen Hacker eines der beiden in der Schweiz für die elektronische Stimmabgabe benutzten Systeme auf Herz und Nieren prüfen. Der Bund stellt dafür ein ansehnliches Preisgeld in Aussicht. Die Auslandschweizer-Organisation, deren Mitglieder auf flächendeckendes E-Voting hoffen, begrüsst den Test. Während vier Wochen soll im ersten Quartal 2019 ein von Bund und Kantonen geplanter staatlicher Hackertest für E-Voting durchgeführt werden. Das berichtete die "NZZ am Sonntag". Dabei stünden der Bundeskanzlei für die Durchführung und Entschädigungen eine Viertelmillion Franken zur Verfügung, hiess es unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Die Bundeskanzlei machte zum Geldbetrag keine Angaben. "Es ist ein gutes Zeichen, dass die Bundeskanzlei als Projektleiterin in dieser Sache auf die Ängste reagiert und diese ernst nimmt. Denn seit etwa eineinhalb Jahren sind immer mehr kritische Stimmen zu hören, auch im Parlament", sagt Ariane Rustichelli, Direktorin ...
 
Die Rückkehr des Nazi-Arztes
Fr, 9 Nov 2018 07:07:00 GMT - Josef Mengele ? Kriegsverbrecher und der Mann hinter den Menschenversuchen im Konzentrationslager Auschwitz ? floh nach dem Zweiten Weltkrieg nach Südamerika. Bis zu seinem Tod blieb er dort unbehelligt, doch nicht nur das. Er kehrte auch einmal nach Europa zurück ? als Tourist, in die Schweiz. Und das unter seinem richtigen Namen. Wie konnte das sein?
 
Otto Frank in Basel
Do, 8 Nov 2018 07:17:02 GMT - Naomi Lubrich, Direktorin Jüdisches Museum der Schweiz, zur Ausstellung "Das Tagebuch. Wie Otto Frank Annes Stimme aus Basel in die Welt brachte."
 
Anne Frank und die Schweiz ? eine tragische Geschichte
Do, 8 Nov 2018 07:00:00 GMT - Das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank, das während des Zweiten Weltkriegs in seinem Amsterdamer Versteck ein Tagebuch führte, ist auf tragische Weise mit der Schweiz verknüpft. Eine Ausstellung in Basel zeigt, wie ihr Vater Otto Frank von der Schweiz aus dem Tagebuch zu Weltruhm verhalf. Reichspogromnacht In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden vom nationalsozialistischen Regime organisierte Gewalttaten gegen Juden in ganz Deutschland statt. Die Reichspogromnacht markierte den Beginn der Schoah (Völkermord an den Juden). In Gedenken an diese schrecklichen Ereignisse vor 80 Jahren werden am 8. November 2018 in Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich die Synagogen speziell beleuchtet. Als der Untermieter der Familie Frank am 6. Juli 1942 die Amsterdamer Wohnung betrat, fand er eine grosse Unordnung und ein Briefchen vor, in dem die Franks darum baten, dass jemand für die Katze sorgt. Der Mann schloss aus der Notiz, dass die Franks in die Schweiz geflohen seien.
 
"Blitz-Kaffee ohne Kanne"
Mi, 7 Nov 2018 12:00:00 GMT - Vor 80 Jahren wurde in Vevey das Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Kaffeeextrakts entwickelt. Sein Erfinder, der Lebensmittelchemiker Max Morgenthaler, ist im Schatten des Welterfolgs von Nescafé beinahe vergessen. Der junge, an der Berner Universität gut ausgebildete Lebensmittelchemiker Max Morgenthaler spezialisiert in der Vitaminisierung von Milchprodukten, zieht 1929 nach Vevey um dort bei der Firma Nestlé als technischer Chemiker einzutreten. Es ist das Jahr der bodenlosen Börsencrashs und der Pleiten. Weltweit werden über Nacht immense Werte vernichtet. Auch die von der brasilianischen Regierung seit Jahren gehorteten Kaffeevorräte werden so wertlos, dass die Bohnen in Lokomotiven verheizt werden. Einen dauerhaften Schutz vor Kaffeekrisen und Preiszerfall könnte nur ein industrielles Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichem Kaffeepulver bieten. Die Nestlé, weltweit tätig und sehr erfahren bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln, erscheint den ...
 
Ein riesiger CO2-Staubsauger
Mi, 7 Nov 2018 10:00:00 GMT - Das Schweizer Start-up Climeworks hat die erste Industrieanlage entworfen, die CO2 aus der Atmosphäre filtern und verwerten kann. Eine Erfindung, die Kohlendioxid in eine wertvolle Ressource verwandelt. Die im Juni 2017 eingeweihte Anlage wurde auf dem Dach der Kehrichtverbrennungsanlage Hinwil im Kanton Zürich installiert. Durch spezielle Filter wird CO2 von anderen Molekülen in der Luft getrennt, was zur Reduktion von Treibhausgasen in der Atmosphäre beiträgt. Jeder sogenannte Kollektor, insgesamt sind es 18, kann bis zu 50 Tonnen CO2 pro Jahr aufnehmen, also doppelt so viel wie ein Hektar Wald. Das Kohlendioxid könne in Gewächshäuser geleitet werden, um das Gemüsewachstum zu stimulieren, erklärt Sprecherin Louise Charles. Es kann auch in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, im Energiesektor und in der Automobilindustrie eingesetzt werden.
 
CO2-Entnahme aus der Luft ? Wagnis oder Notwendigkeit?
Mi, 7 Nov 2018 10:00:00 GMT - Aus Sicht des Weltklimarats (IPCC) reicht es nicht mehr aus, Klimagas-Emissionen zu reduzieren. Zusätzlich muss CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden. Auf diesem Gebiet gehört die Schweiz zu den führenden Ländern. Worin liegen die Potenziale und Grenzen der Technologien zur CO2-Abscheidung? "Bedaure, ich habe eine schlechte Nachricht", erklärte Mitte Oktober der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA). Laut Fatih Birol haben die weltweiten CO2-Emissionen bereits in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen neuen Rekordwert erreicht. Diese Entwicklung steht in klarem Widerspruch zu den Schlussfolgerungen des jüngsten IPCC-Berichts: Der UNO-Weltklimarat hält eine drastische Emissionsreduktion für unabdingbar, wenn die globale Erwärmung auf 1,5°C begrenzt werden soll, wie es das ambitiöse Ziel des Pariser Klimaabkommens vorsieht. Gemäss dem Weltklimarat sollten die durch menschliche Aktivitäten verursachten Nettoemissionen bis 2030 im Vergleich zu den ...
 
Schweizer Jugendliche tendieren zu Extremismus
Mi, 7 Nov 2018 07:30:00 GMT - Wie verbreitet ist Extremismus unter Jugendlichen in der Schweiz? Darüber gab es bisher wenig Erkenntnisse. Nun haben Forschende der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft rund 8000 Schüler und Schülerinnen aus 10 Kantonen befragt.
 
Was die Schweiz gegen Fake News unternimmt
Mo, 5 Nov 2018 10:00:00 GMT - Während in den USA die Kongresswahlen anstehen, wächst auf der anderen Seite des Atlantiks die Besorgnis über Desinformationskampagnen, die den demokratischen Prozess untergraben. Ist die Schweiz im Vorfeld der Parlamentswahlen im kommenden Jahr gerüstet gegen Fake-News-Kampagnen? Es ist inzwischen ein häufiges Szenario, zuletzt sichtbar im Vorfeld des Referendums in Mazedonien, bei dem die Bevölkerung über eine Änderung des Ländernamens abstimmte: Internet-Trolle, falsche Benutzerkonten und automatisierte Verteiler streuten Falschinformationen in den sozialen Medien und riefen zum Boykott des Referendums auf. 50% Wahlbeteiligung wären für die Gültigkeit der Abstimmung erforderlich gewesen. Am Ende waren es 34%. Das Ergebnis ? ein überwältigendes Ja ? war damit null und nichtig. Seit den umkämpften US-Präsidentschaftswahlen vor zwei Jahren ist das Problem in aller Munde: Fake News und manipulative Wahlbeeinflussung beschäftigen Politiker, Medien und die gewöhnlichen Bürger ...
 
Bald Gasspeicher-Kavernen in den Schweizer Alpen
Di, 30 Okt 2018 10:00:00 GMT - Schweizer Gasfirmen planen unterirdische Speicherkavernen für Erdgas. Im Kanton Wallis werden demnächst Probebohrungen durchgeführt, in der Nähe der unterirdischen Pipeline von Transitgas, in der Erdgas aus Deutschland und den Niederlanden transportiert wird. "Bis zu vier Kavernen werden in der Grimsel-Region untersucht, in der Nähe von Oberwald. Das Ziel ist, dort Millionen Kubikmeter Erdgas zu speichern, um so der Konsumnachfrage während den harten Wintern entgegenkommen zu können?" Wir stehen direkt unter der Pipeline von Transitgas, in der das Äquivalent der jährlichen Energieerzeugung von 25 Kernkraftwerken transportiert wird, wie René Bautz, Generaldirektor von Gaznat, erklärt. Diese Gesellschaft ist für die Lieferung und den Hochdruck-Transport von Erdgas in der Schweiz verantwortlich. Die 38 km lange Abschnitt der Erdgas-Pipeline durch die Alpen steht unter einem Druck von maximal 75 bar, das ist 75 Mal höher als der Luftdruck. Er befindet sich grösstenteils unter der ...
 
Digital-Tag: Technik erleben und verstehen
Fr, 26 Okt 2018 06:55:00 GMT - Wie wird die Digitalisierung unser Weltbild verändern? Wie beeinflusst sie unseren Alltag? Diesen Fragen geht der zweite Digitaltag nach, der gestern von der Organisation "Digitalswitzerland" zusammen mit Dutzenden Unternehmen durchgeführt wurde. Auch E-Sport fehlte am Digitaltag nicht.
 
Kaum Wasser im Rheinfall
Mi, 24 Okt 2018 11:31:00 GMT - Der trockene Sommer und Herbst lassen den Wasserpegel der Schweizer Seen und Flüsse sinken. Das zeigt sich nun auch beim Schaffhauser Wahrzeichen Rheinfall. Wo sonst das Wasser tobt, liegen Felsen blank und wachsen Pflanzen. (SRF/swissinfo.ch) Das schöne Sommerwetter lockte auch dieses Jahr zahlreiche Besucher an den Schaffhauser Rheinfall. Wegen des tiefen Wasserpegels können Schiffe zurzeit ungewohnt nahe an die Fälle heranfahren. Ansonsten geben die geringen Wassermassen aber eher Grund zur Sorge. Die Schiffe zwischen Stein am Rhein im Kanton Schaffhausen und Diessenhofen im Kanton Thurgau sollten nach Saisonschluss zurück in die Werft steuern, können aber wegen der momentan tiefen Pegel nicht fahren. In Basel, in dessen Häfen 12 Prozent aller Importe in die Schweiz umgeschlagen werden, können Frachtschiffe derzeit zwar noch auf dem Rhein fahren. Weiter abwärts jedoch im Raum Koblenz in Deutschland hat das anhaltende Ausbleiben von Niederschlägen den Pegel so tief absacken ...
 
Forscher vereint zur Ausrottung einer tödlichen Krankheit
Mi, 24 Okt 2018 09:09:00 GMT - 2017 starben laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,6 Millionen Menschen an Tuberkulose. Das sind mehr Todesopfer als durch AIDS und Malaria zusammen. Forscher aus Brasilien und der Schweiz versuchen, das genetische Geheimnis des Bakteriums zu entschlüsseln und damit dessen Mehrfachresistenz zu bekämpfen. Aber drastische Budgetkürzungen im wissenschaftlichen Bereich in Brasilien sind derzeit ein grosses Hindernis. In einem Raum des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (TPH) bewahrt Professor Sébastien Gagneux Proben aus verschiedenen Regionen Brasiliens auf, die er insbesondere dank der Oswaldo Cruz Stiftung (Friocruz) bekommen hat, Brasiliens führende Forschungseinrichtung im Bereich des Gesundheitswesens. "Wir haben ein wichtiges Forschungsprojekt mit Brasilien auf dem Gebiet der Tuberkulose. Ziel ist es herauszufinden, welche Bakterienstämme bei Patienten in Rio de Janeiro vorkommen und wie oft ein Patient mehrere Arten von Bakterien auf sich trägt", ...
 
Gletscherschmelze im Hitzesommer
Mi, 17 Okt 2018 06:31:00 GMT - Die Schweizer Gletscher haben in diesem Sommer im Vergleich zum letzten Jahr 2,5% Eis verloren. Dies geht aus Messungen der Akademie der Wissenschaften Schweiz hervor. Ein Augenschein auf dem Pizolgletscher mit einem Glaziologen.
 
Paul Scherrer Institut seit 30 Jahren im Dienst der Wissenschaft
Mo, 15 Okt 2018 15:01:00 GMT - Seit 30 Jahren reisen Forscher aus aller Welt in eine ländliche Region im Kanton Aargau, um die einzigartigen Möglichkeiten und das Know-how des Paul Scherrer Instituts zu nutzen. Zwischen Villigen und Würenlingen liegt die grösste Schweizer Forschungseinrichtung für Natur- und Ingenieurwissenschaften. Umgeben von Feldern und Wäldern, zu beiden Seiten des Aare-Ufers gelegen, geniesst das Paul Scherrer Institut (PSI) weltweit einen Ruf für wissenschaftliche Spitzenforschung. Das Zentrum entstand am 1. Januar 1988 durch die Fusion der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Reaktorforschung und der Schweizerischen Forschungsanstalt für Kernforschung. Es konzentriert sich auf drei Bereiche: Materie und Material, Mensch und Gesundheit sowie Energie und Umwelt. Durch Grundlagen- und angewandte Forschung wird im Institut an nachhaltigen Lösungen für zentrale Fragen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft geforscht. Paul Scherrer (1890-1969) ist in St. Gallen geboren und aufgewachsen.
 
Wie die Schweiz ein gerechteres Wahlsystem schuf
Mi, 10 Okt 2018 09:00:00 GMT - Im Jahr 1918 beschliesst das Schweizer Volk Historisches: Die Einführung des Verhältniswahlrechts. Wie kam es dazu und welche Auswirkungen hatte das neue System auf das Wahlverhalten der Bürger? Im Jahr 1847 tobte in der Schweiz der Sonderbundskrieg. Er endete am 29. November mit dem Sieg der protestantischen Kantone und mit der politischen Hegemonie des Freisinns. Bereits im folgenden Jahr stand die Verfassung, die erste der neuen Eidgenossenschaft, und sie war stark vom liberalen Geist geprägt. Die Liberalen betrieben fortan eine Politik der schnellen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Sie verwandelte die Schweiz innert wenigen Jahren zu einem der fortschrittlichsten Staaten in ganz Europa. Doch der Wandel hatte seinen Preis. Politik und Wirtschaft verschmolzen zum so genannten System Escher, bei dem die politische und die industrielle Elite das Sagen hatte. Viele Bürger wehrten sich, weil sie das System als sehr unfair betrachteten. Die liberale Volksbewegung, die in ...
 
Kampf gegen Klimaerwärmung: "Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend"
Mo, 8 Okt 2018 14:00:00 GMT - Eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C ist weiterhin möglich, aber die Netto-CO2-Emissionen sollten bis 2050 auf null reduziert werden. Das sagen die UNO-Klimaexperten in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht. Überlegungen der beiden Schweizer Autoren des Dokuments. Viel Zeit bleibt nicht. Dieser Satz wurde in den letzten Jahren oft wiederholt, aber im Lichte des jüngsten Sonderberichts des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der UNO (IPCC) ? der von den Staaten im Jahr 2015 angefordert wurde ? wird diese Anweisung noch dringender. Um die globale Erwärmung auf 1,5°C (im Vergleich zur vorindustriellen Ära) zu begrenzen, muss das Nettogleichgewicht zwischen vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen und den von Ökosystemen absorbierten Emissionen bis 2050 Null betragen, sagt der IPCC. Laut dem 2015 unterzeichneten Pariser Klimaabkommen soll "der Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C begrenzt werden, mit dem Ziel einer maximalen Erhöhung von 1,5°C".
 
Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle
Do, 4 Okt 2018 15:00:00 GMT - Gewinne für die Parteien links der Mitte, Einbussen für die Rechtsparteien: So könnten die Wahlen ins Schweizerische Parlament in einem Jahr aussehen. Was die Wählenden am meisten bewegt, sind die Sorgen um die soziale Sicherheit sowie um die Umwelt. Für die Auslandschweizer stehen dagegen die Beziehungen zur EU zuoberst. Von den acht wichtigsten politischen Parteien im Schweizer Parlament wäre die Schweizerische Volkspartei (SVP) mit 27,4% weiterhin stärkste Kraft, würden die Wahlen in die grosse Kammer jetzt stattfinden. Im Vergleich zu den Wahlen 2015 würde die rechtskonservative SVP aber rund 2% der Stimmen verlieren. Die anderen Verlierer wären die Christdemokraten. Die Mittepartei würde somit ihren Niedergang fortsetzen, so Michael Hermann vom Forschungsinstitut Sotomo, das den Wahlbarometer im Auftrag der SRG SSR erhob, zu der auch swissinfo.ch gehört. FDP zweiter Sieger Die grossen Gewinner wären die Grünen, eine Linkspartei, sowie die Freisinnig-Demokratische Partei ...
 


Rundschreiben Nr. 1/2019 (15.12.2018)
Jahresprogramm 2019
Rundschreiben Nr. 7/2018 (16.10.2018)
Rundschreiben Nr. 6/2018 (30.08.2018)
Rundschreiben Nr. 4/2018 (10.04.2018)
Einladung Generalversammlung 2018
Willkommen ::: News & Aktuelles ::: RSS-Feed ::: Impressum | Datenschutz