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Neuer Startup-Rekord in der Schweiz
Fr, 17 Jan 2020 10:30:00 GMT - Im letzten Jahr wurden in der Schweiz 44'482 neue Unternehmen gegründet ???????? neuer Rekord. Auch die Investitionen in Startups wuchsen stark und überstiegen erstmals zwei Milliarden Franken. Die Verlangsamung der Konjunktur im Eurogebiet, die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und der Handelsstreit zwischen den USA und China belasteten 2019 auch die Wirtschaftsleistung der Schweiz: Laut den neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) betrug das Wachstum des Bruttoinlandprodukts nicht mehr als 0,9 %. Diese moderate Konjunkturentwicklung entmutigte die Unternehmer aber nicht: Die Zahl der Neugründungen von Unternehmen nahm gegenüber dem Vorjahr um 3% zu. Sie erreichte damit den höchsten Stand seit der erstmaligen Veröffentlichung des Schweizerischen Handelsamtsblatts (SHAB) im Jahr 1883. Die Zahl der Neugründungen ging in den letzten zehn Jahren stetig nach oben. Begünstigt wurde dies durch die Stabilität der Schweizer Wirtschaft in dieser Zeit und ...
 
Ms. Cybersicherheit
Do, 16 Jan 2020 07:00:00 GMT - Die Wissenschaftlerin Myriam Dunn Cavelty ist global führend im Bereich Cybersecurity Politics. In Zürich, genauer: an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH, hat sie das weltweit grösste Forschungsteam in ihrem Fachgebiet aufgebaut. Dunn Cavelty ist die neunte Schweizer Digitalpionierin, die wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Auf einmal sind grosse Teile der Schweiz ohne Strom, die Züge der SBB fahren nicht mehr, am Flughafen Zürich steht alles still und gerüchteweise sind Cyberkriminelle in die Netzwerke unserer Atomkraftwerke und Staudämme eingedrungen. Die Schweiz und halb Europa versinken im Chaos. Mit solchen Schreckensszenarien befasst sich die renommierte Cybersecurity-Expertin Myriam Dunn Cavelty. Die Gänge im ETH-Gebäude am Haldeneggsteig sind lang und verwinkelt. Sie wirken wenig altehrwürdig und trotz hellgrünem Anstrich fast farblos. Ganz hinten im Corner Office finde ich die bekannte Wissenschaftlerin. In der Serie SWISS DIGITAL ...
 
Wie Kommunisten-Angst die Schweizer zu Spionen machte
Fr, 10 Jan 2020 10:38:00 GMT - In der Schweiz fand der Kalte Krieg in den Köpfen statt. Dort herrschte Angst vor dem  Kommunismus der Sowjets. Misstrauen gegenüber allen, die sich nicht scharf genug davon distanzierten. Und ein Wahn, dass der Feind unter den Nachbarn lebt, wo er sein Gift verströmt. Januar, 1957: Martha Farner sitzt im Wartezimmer ihres Zahnarztes in Schwyz, sie wird aufgerufen.  Doch als sie sich auf den Behandlungsstuhl setzen will, beginnt ihr Zahnarzt zu schreien: "Halt, halt, bevor sie absitzen, müssen Sie abschwören?" "Was abschwören?" "Dem Kommunismus müssen Sie abschwören!" Einem Exorzisten gleich forderte er die Abrenuntiatio diaboli. Die Kommunisten, meint Martha Farner in ihren Erinnerungen, seien in der Schweiz als der "leibhaftige Teufel" gesehen worden ? besonders nach 1956. Der Mob von Thalwil Im November 1956 rollten sowjetische Panzer in Ungarn ein, um dort demokratische Reformen im Keim zu ersticken. Hunderttausende flüchteten ? viele auch in die Schweiz. Die ungarischen ...
 
Zehn Jahre nach Erdbeben in Haiti: Spendengelder zeigen Wirkung
Mo, 6 Jan 2020 10:00:00 GMT - Am 12. Januar 2010 bebte in Haiti die Erde. Noch immer ist die tatsächliche Zahl der Todesopfer unbekannt. Schweizer Hilfswerke setzten sich unter anderem für die Wasserversorgung und den Wiederaufbau von Häusern ein. Gemäss einer Evaluation der Glückskette zeigt diese Arbeit in den meisten Fällen bis heute positive Wirkung. UNO stellt Friedensmission ein Mitte Oktober des vergangenen Jahres hat der UNO-Sicherheitsrat nach 15 Jahren die UNO-Friedensmission in Haiti eingestellt. Die UNO hatte 2004 nach dem Sturz des damaligen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide Friedenstruppen in das Land entsandt. 2017 wurden die Blauhelmsoldaten durch eine UNO-Polizeimission ersetzt. Diese soll nun durch eine noch kleinere politische Mission ersetzt werden. In den vergangenen Monaten kam es in Haiti immer wieder zu Protesten, die sich vor allem gegen den seit Februar 2017 amtierenden Staatschef Jovenel Moïse richten. Die Opposition zweifelt seinen Wahlsieg an und fordert seinen Rücktritt.
 
"Mit dem Nobelpreis erklimmt man den Olymp der Wissenschaften"
Fr, 3 Jan 2020 13:00:00 GMT - Didier Quéloz, der 2019 mit seinem ehemaligen Professor Michel Mayor den Nobelpreis für Physik erhielt, gewährte uns zum neuen Jahr ein grosses Interview. Zur Sprache kommen dabei unter anderem der "Swiss touch", Wissenschaft in Bewegung und der Beginn einer sehr, sehr langen Geschichte. swissinfo.ch: Der Nobelpreis hat sie überrascht, am 8. Oktober hatten Sie nicht einmal daran gedacht, dass dies der Tag der Bekanntgabe der Preisträger war. Dennoch, angesichts der Bedeutung der Entdeckung und der Tatsache, dass Sie schon mehrmals nominiert worden waren, mussten Sie es doch auch ein bisschen erwartet haben... Didier Quéloz: Ja und Nein. Wenn man nominiert wird, weiss man, dass die Entdeckung bedeutend war. Es wäre daher falsch zu sagen, dass der Gedanke nicht irgendwo in meinem Hinterkopf steckte. Aber da es bereits relativ lange her ist, dass wir nominiert wurden ? es muss so 2008 oder 2010 begonnen haben ?, besteht eine gewisse Mattigkeit, und man sagt sich, man werde nicht ...
 
2019 in Zahlen ? von milden Strafen bis zum Samichlaus-Kurs
Mo, 30 Dez 2019 10:00:00 GMT - Wir blicken zurück auf einige nennenswerte Zahlen in swissinfo.ch-Artikeln des auslaufenden Jahres. Darunter etwa die 20 Kerzen auf unserer Geburtstagstorte oder die 500'000 Franken, die zwei Kinder in der Schweiz den Eltern kosten. Januar 10 Wer in der Schweiz einen Mord begeht, kann zu lebenslänglich verurteilt werden. Doch "lebenslang" kann auch nur zehn Jahre heissen. Warum tendieren Schweizer Richter zu relativ milden Strafen, verglichen mit anderen Ländern? Februar 95 Rund 95% aller Mütter in der Schweiz stillen ihre Kinder. Es existieren aber verschiedenste Ansichten darüber, wo ? und ob überhaupt ? gestillt werden soll. März 20 SWI swissinfo.ch konnte 20 Kerzen ausblasen! Entdecken Sie hier, wie stark sich der Journalismus über die letzten beiden Dekaden verändert hat. April 14 Ist man mit 14 Jahren zu jung, um eine Berufswahl zu treffen? In der Schweiz müssen sich Jugendliche relativ früh entscheiden, in welche Richtung es beruflich gehen soll. Mai 1'250'000 ...
 
Die Geschichte von Bulgariens Schweizer Blumenminister
So, 29 Dez 2019 10:00:00 GMT - Der Waadtländer Landschaftsgärtner Lucien Chevallaz drückte vor einem Jahrhundert der südbulgarischen Stadt Plowdiw seinen Stempel auf ? und führte im jungen Nationalstaat in Südosteuropa neben neuen Pflanzen auch moderne Techniken im Gartenbau ein. Als Lucien Chevallaz 1879 nach Plowdiw im südlichen Bulgarien reiste, das damals noch unter seinem griechischen Namen Philippopolis bekannt war, war er nicht etwa von Abenteuertum oder Balkanromantik angetrieben. Anders als viele Schweizer Auswanderer seiner Zeit war es auch nicht die Armut, die ihn auf die Suche nach einem besseren Leben in die Fremde brachte. Mit seinen 39 Jahren war Chevallaz bereits ein gefragter Landschaftsgärtner, Plowdiw eine weitere Etappe in seiner vielversprechenden Karriere. Kulturhauptstadt noch bis Ende Jahr Plowdiw gilt aufgrund von Funden, die im 6. Jahrhundert vor Christus datieren, als eine der ältesten Städte Europas. Thraker, Makedonier, Römer, Byzantiner, Osmanen: Zahlreiche Völker haben ihre ...
 
Der verschollene Film des Sergei Michailowitsch Eisenstein
Mi, 25 Dez 2019 14:00:00 GMT - Vor 90 Jahren drehte der russische Filmpionier Sergei Eisenstein auf dem Schweizer Schloss von La Sarraz mit Koryphäen der Avantgarde einen Film. Doch das Filmmaterial ist bis heute verschollen. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Der russische Filmemacher Sergei Michailowitsch Eisenstein ist für seine Spielfilme wie etwa "Panzerkreuzer Potemkin" (1925) oder "Iwan der Schreckliche" (1945) bekannt. Eisenstein erhielt 1929 die Erlaubnis der bolschewistischen Regierung, nach Westeuropa zu reisen, um die Neuheiten der Filmwelt zu erkunden. Als er mit seinem Kameramann Eduard Tissé und seinem Assistenten Grigori Alexandrow nach Zürich kam, wurde er von Hélène de Mandrot, einer angesagten Kunstmäzenin der anrüchigen Künstlerwelt, auf ihr Anwesen ? das Schloss von La Sarraz im Kanton Waadt ? eingeladen. ...
 
Nur wer das Licht löscht, wird von Sternen erleuchtet
Di, 24 Dez 2019 14:00:00 GMT - ??????? Die Schweiz hat ihren ersten Sternenpark, ein Gebiet, in dem zur nächtlichen Dunkelheit besonders Sorge getragen wird. Das ist weit mehr als ein romantisches Projekt. Der an einer sonnigen Bergflanke der Gemeinde Guggisberg im Kanton Bern gelegene Weiler Ottenleuebad ist eines ganz sicher nicht: aufregend. Früher mag er es gewesen sein. So wurde 1886 hier ein Heilbad eröffnet, also eine leicht anrüchige Wellness- und Vergnügungseinrichtung. Aber die damals weitherum blühende und lustvolle Bäderkultur ist völlig verschwunden. Heute ist es hier wieder maximal unspektakulär: ein paar wenige Bergbauernhöfe und Wochenendhäuschen, weidende Kühe, kreisende Greifvögel. Mal bellt ein Hund. Mal wandert ein Pilzsammler vorbei. Und am südlichen Horizont thronen die Gipfel der bernisch-freiburgischen Voralpen: Gantrisch, Bürglen, Ochsen, Kaiseregg. Diese voralpine Bergwelt bildet den Naturpark Gantrisch. Raus mit der Sicherung Die einzige Auffälligkeit im Ottenleuebad der ...
 
Das Fondue ? ein "Naturkunstprodukt"
So, 22 Dez 2019 10:00:00 GMT - Bis zum Zweiten Weltkrieg war das Fondue in den meisten Regionen der Schweiz unbekannt. Zum "Nationalgericht" wurde die Käsespezialität erst mit einer Marketingkampagne der Schweizerischen Käseunion. Bis ins 20. Jahrhundert kannte man das Käsefondue nur in Gegenden, wo auch Kühe gehalten wurden. Denn lange brauchte man zur Zubereitung Milch, nicht Wein. Immer ein zentraler Bestandteil des Fondue war jedoch Käse, den man schmolz.  Weil auch in der Schweiz Käse erst vor hundert Jahren wirklich zu einem Volksnahrungsmittel wurde, kannten die meisten Konsumenten das Fondue vorher gar nicht. In der Deutschschweiz wirklich populär wurde es erst nach dem zweiten Weltkrieg, als, wie so vieles in der Konsumgesellschaft, auch Käse im Überfluss vorhanden war. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseumsexterner Link, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. ...
 
Wie der Klimawandel klingt
Fr, 20 Dez 2019 10:00:00 GMT - Hoch oben in den Berner Alpen fing der australische Künstler Philip Samartzis die Klänge des Klimwawandels ein. Heraus kam eine Komposition aus stöhnenden Winden, abbrechenden Steinen und klirrendem Gletschereis. Philip Samartzis lehrt Design am Royal Melbourne Institute of Technology in Australien ? und er ist ein Klangkünstler, der den Klimawandel fassbar macht. Jüngst verbrachte der Australier drei Wochen auf der Forschungsstation Jungfraujoch in den Berner Alpen, um Tonaufnahmen zu machen. Samartzis' Ziel war es, die Klanglandschaft der Alpen aufzuzeichnen, um so auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Mit zahlreichen Mikrofonen, Hydrophonen und Beschleunigungssensoren nahm Samartzis rund 150 Stunden Ton aus dem Gebiet der Forschungsstation auf. Anschliessend schuf er damit am Institute for Computer Music and Sound Technology der Zürcher Hochschule der Künste eine 45-minütige Komposition. Sie vermittelt einen guten Eindruck von den natürlichen und auch ...
 
Mühleberg ade! Der Blog zum heutigen Abschied
Fr, 20 Dez 2019 07:30:00 GMT - Das Atomkraftwerk Mühleberg bei Bern schreibt ein Stück Schweizer Geschichte: Es ist das erste AKW im Land, das seinen Betrieb einstellt. Im Live-Blog können Sie das Ereignis mitverfolgen.
 
Wie die Schweiz ihr altes AKW Stück für Stück entsorgt
Do, 19 Dez 2019 14:30:00 GMT - Dass dem Atomkraftwerk Mühleberg am 20. Dezember 2019 um 12 Uhr 30 der Stecker gezogen wird, geschieht nicht aus Sicherheits-, sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Wenige Stunden vor dem Aus gibt sich die Betreibergesellschaft BKW zuversichtlich, alles im Griff zu haben.     Obwohl mit dem Abbau des Atomkraftwerks (AKW) in der Schweiz Neuland betreten wird, ist Angst vor einem Atomunfall nirgends wahrnehmbar. Zusätzliche Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung wurden nicht erlassen. Nicht nur die Betreibergesellschaft, auch die Aufsichtsbehörde, die Medien, ja sogar die AKW-Gegner vertrauen darauf, dass nichts schiefgehen wird. Wenn von Risiken die Rede ist, sind entweder die finanziellen Kosten für Steuerzahler und Aktionäre, Engpässe bei der Stromversorgung oder das ungelöste Problem mit der Endlagerung gemeint. Wird der Strom danach knapp? In seiner 47-jährigen Betriebszeit produzierte das AKW Mühleberg ? es liegt wenige Kilometer westlich der Hauptstadt Bern ? rund 3000 ...
 
Pässe, Profiteure, Polizei: Die Geschichte eines Schweizer Kriegsgeheimnisses
Do, 19 Dez 2019 09:30:00 GMT - Hunderte von Juden und Jüdinnen aus Mittel- und Osteuropa entkamen der Vernichtung durch die Nazis dank lateinamerikanischer Pässe, die aus diplomatischen Kreisen der Schweiz stammten. Das Jüdische Museum der Schweiz in Basel widmet diesem wenig bekannten Kapitel der Schweizer Geschichte eine Ausstellung. "Pässe, Profiteure, Polizei. Ein Schweizer Kriegsgeheimnis" ist eine Ausstellung vom Jüdischen Museum der Schweiz in Basel in Zusammenarbeit mit dem Archiv für Zeitgeschichte der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Die Texte sind auf Deutsch, Französisch und Englisch. Ein Katalog wird in Kürze veröffentlicht. Nach Adolf Hitlers Machtergreifung in Deutschland suchten Hunderttausende von Juden und Jüdinnen Zuflucht im Ausland, insbesondere in den Vereinigten Staaten, Palästina und Lateinamerika. Als ab 1938 viele Länder ihre Grenzen für jüdische Flüchtlinge schlossen, wurde der Besitz von Pässen und Visa bestimmter Länder zu einem überlebenswichtigen Faktor. ...
 
Eine Schweizer Firma im Wettrennen um Satellitensysteme
Di, 17 Dez 2019 09:25:00 GMT - Das Startup-Unternehmen Astrocast ist dabei, ein neues Kapitel in der Weltraumgeschichte aus Schweizer Sicht zu schreiben. Das junge Unternehmen aus dem Kanton Waadt ist der erste Schweizer Anbieter, der ein eigenes Nanosatelliten-Netzwerk betreiben wird. Das Netzwerk dient dazu, eine Telekommunikation und das Internet der Dinge dort zugänglich zu machen, wo eine Abdeckung über Mobilfunk nicht gewährleistet ist. "Als wir ganz am Anfang unser Projekt in der Schweiz vorstellten, schauten uns die Leute wie Ausserirdische an", erinnert sich Fabien Jordan, Mitbegründer und Geschäftsführer von Astrocast. Warum? "Die Leute verstanden nicht, warum eine kleine Waadtländer Firma Dutzende von Miniatur-Satelliten in den Weltraum schicken wollte", so der Firmenchef. Doch im Lauf von wenigen Jahren hat das in der Nähe von Lausanne gelegene Unternehmen seine Skeptiker überzeugt. Mehr noch: Es gelang der Firma, eine erste Tranche an Finanzierungen aufzutreiben, eine Zusammenarbeit mit den besten ...
 
Wie sich Schweizer Künstler in die Klimadebatte eimischen
Sa, 7 Dez 2019 08:00:00 GMT - Die Schweizer Gletscher ziehen sich langsam zurück, die Temperatur im Alpenland steigt schneller als im Rest der Welt. Einige Schweizer Künstlerinnen und Künstler versuchen, die globale Klimakrise auf ihre Art zu bewältigen. Die Identität der Schweiz, die viel mit dem örtlichen Klima zu tun hat, verändert sich angesichts der globalen Erwärmung. Während sich früher mehrheitlich Wissenschaftler und Journalisten damit beschäftigten, beteiligen sich nun auch Künstlerinnen und Künstler an der grossen Debatte. Die Schweizer Kunstszene trat nicht zu spät in die Klimadiskussion ein. So war der Schweizer Modefotograf Michel Comte in den 1980er-Jahren eine Schlüsselfigur in der "Klimawandel-Kunst" Bewegung. 2019 tat sich die Schweizer Kulturförderung Pro Helvetia zusammen mit dem Swiss Polar Institute, um das Pilotprojekt "PolARTS" zu lancieren, bei dem Kunst und Wissenschaft Hand in Hand arbeiten. Sind also politische Institutionen eher bereit, Stipendien für Kunstprojekte zu vergeben, ...
 
"Die ganze Arbeit an der Spitze einer Rakete"
Fr, 6 Dez 2019 06:00:00 GMT - Am 17. Dezember startet das Weltraumteleskop Cheops ins All. Die Leitung des Projektes hat der der Astronom Willy Benz von der Universität Bern. "Man ist immer ein wenig nervös, wenn man sieben Jahre Arbeit, ausgeführt von 150 Leuten, an die Spitze einer Rakete platziert", sagt Willy Benz. Cheops ist ein Satellit, in dem ein Teleskop steckt, etwa 1,50 Meter auf 1,50 Meter gross. Er wird um die Erde kreisen und Planeten unter die Lupe nehmen, die ausserhalb unseres Sonnensystems liegen ? sogenannte Exoplaneten. "Und danach, dann folgt das Warten, bis im Frühling, wenn die ersten Daten eintreffen", sagt Willy Benz. Benz ist Astrophysiker an der Universität Bern und oberster Leiter der Cheops-Mission. Die Daten, von denen Benz spricht, werden zweimal täglich über eine Antenne in Spanien direkt an das Observatorium der Universität Genf zur Analyse übertragen. Was die europäische Integration anbelangt, ist die Schweiz in Weltraumforschung viel weiter als in der Politik. Cheops, ...
 
Der Wächter im Orbit
Mi, 4 Dez 2019 12:00:00 GMT - Während wir dank neuer Teleskope immer tiefer ins Weltall blicken können, bauen Forschende der Uni Zürich gemeinsam mit der Nasa Spektroskopie-Systeme, um die Erde vom Weltraum aus zu inspizieren. Perrine Huber von Swissnex San Francisco bekam Einblick in das Projekt.  Michael Schaepman will verstehen, wie sich unser Planet im Zeitalter der globalen Klimakrise verändert und welche Folgen das haben wird. Der Professor für Fernerkundung am Geographischen Institut der Universität Zürich arbeitet zusammen mit anderen Schweizer und US-Forschern an einem neuen Spektrometer, das vom Weltraum aus die Erde überwachen soll. Zwei Tage lang begleitete ich Schaepman und eine Gruppe aus der Schweiz bei einem Besuch im Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa im kalifornischen Pasadena. Mit dem Treffen wurde ein Gemeinschaftsprojekt eingeleitet, das zum Ziel hat, die Biodiversität auf der Erde abzubilden. Swissnex San Francisco, das Schweizerische Innovations- und Kooperationszentrum im ...
 
Revolutionäre Methode zur Speicherung erneuerbarer Energie
So, 1 Dez 2019 10:00:00 GMT - Die Idee scheint trivial, doch man muss darauf kommen: Betonblöcke am Seil per Kran hochziehen, mit erneuerbarer Energie, und dann bei Bedarf wieder herunterlassen, um Strom zu erzeugen. Das Tessiner Startup Energy Vault hat sich diese revolutionäre Weise der Energiespeicherung ausgedacht. Investoren und Kunden aus der ganzen Welt interessieren sich für die Technik. Erneuerbare Energien sind gut und recht. Doch was machen wir, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind bläst? Das Startup-Unternehmen Energy Vault scheint eine Antwort auf eine der zentralen Fragen gefunden zu haben, die von Skeptikern erneuerbarer Energien immer wieder gestellt werden. Wegen fehlender Speichertechnik sind sie der Ansicht, dass sich auf Nuklearenergie und fossile Energieträger nicht verzichten lässt. Die Frage der Speicherung ist die "Achillesverse" der erneuerbaren Energieformen. Solar- und Windenergie spielen in den Energiestrategien von immer mehr Ländern eine bedeutende Rolle. Mit diesen ...
 
Wie wichtig sind Hochschul-Rankings?
Do, 28 Nov 2019 15:00:00 GMT - Schweizer Schulen schneiden in internationalen Hochschulrankings oft gut ab. Aber wie werden diese Ergebnisse von den Institutionen selbst interpretiert und warum unterscheiden sie sich so stark?   Während die einen argumentieren, dass Hochschulrankings dazu beitragen, die Qualität in einem zunehmend globalen, wettbewerbsorientierten und vielfältigen Umfeld zu bewerten. Sagen andere, dass solche Ranglisten Universitäten dazu bringen, sich nur auf das Abschneiden im Ranking zu konzentrieren: Ranking-freundliche Forschung anstatt Lehr- und Sozialverantwortung. Kritiker haben auch auf Rankings verwiesen, die die 200 besten Unis bevorzugen, von denen viele in Europa und Nordamerika liegen.  Die Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich schneidet von den Schweizer Universitäten immer wieder am besten ab. An zweiter Stelle folgt ihr Pendant in der Westschweiz, die EPFL in Lausanne. Die beiden könnten an der Spitze bald Gesellschaft erhalten: Zwei Forscher der Universität Genf ...
 
Erst die Alpen ? dann die Anden
Mi, 27 Nov 2019 15:00:00 GMT - Auf seiner berühmten Forschungsreise durch Amerika hatte Alexander von Humboldt auch Schweizer Messgeräte im Gepäck - und seine in den Schweizer Alpen gewonnenen Erkenntnisse im Hinterkopf. Das Humboldt-Jahr anlässlich des 250. Geburtstags des Universalgenies neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, das auch für den renommierten Berner Humboldt-Forscher Oliver Lubrich ereignis- und erfolgreich war. Der Literaturwissenschaftler hat nicht nur über die Verbindungen Humboldts in die Schweiz geforscht, sondern jüngst auch mit seinem Kollegen Thomas Nehrlich eine viel gelobte Berner Ausgabe mit bisher nicht veröffentlichen Schriften des deutschen Abenteurers und Forschers herausgegeben. Bereits in den 1990er-Jahren als Student fiel Oliver Lubrich während seiner Reisen in Südamerika auf, dass Humboldt dort allerorts mit Denkmälern und als Namensgeber präsent schien.  "Erstaunlicherweise waren seine Werke aber im Buchladen kaum erhältlich", erinnert sich der wie Humboldt in Berlin ...
 
Die Schweiz, ein Volk von Migranten?
Di, 26 Nov 2019 15:00:00 GMT - Migration gehört zur Schweiz: Die Ausstellung "Homo migrans" im Historischen Museum Bern zeichnet die Bevölkerungsbewegungen nach, die das Territorium der Schweiz und seine Bewohner und Bewohnerinnen über Jahrtausende hinweg geprägt haben. Sie gibt auch Auslandschweizern eine Stimme. Wie viel Migration steckt in mir? Die Ausstellung "Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs" im Historischen Museum Bern beginnt mit dieser einfachen Frage. Oder vielleicht doch nicht ganz so einfach, wie ein Rundgang durch zwei Millionen Jahre Bevölkerungsbewegungen zeigt, die ihren Anfang in Afrika nehmen und schliesslich bis auf das Territorium führen, das wir heute "Schweiz" nennen. Die Ausstellung "Homo migrans" ist noch bis am 28. Juni 2020 im Historischen Museum in Bern zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr. Besucher und Besucherinnen können die Spuren der ersten Menschen verfolgen, die sich gegen 15'000 v. Chr. in der Region niederliessen und eintauchen ...
 
"Ihr könnt uns umbringen, aber nicht unsere Geschichten"
Di, 26 Nov 2019 10:44:00 GMT - Mit dem Jubiläum, das am 20. November 2019, in Bern mit internationalen Gästen aus der Medienwelt gefeiert wurde, setzt SWI swissinfo.ch ein Zeichen für den unabhängigen Journalismus und engagiert sich für "Reporter ohne Grenzen Schweiz". "You can kill us, but you can't kill the story" - Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht auf Informationen ? unabhängiger und unzensierter Journalismus. Die Proklamation ist laut und weltweit.  Caroline Muscats Worte hallen nach und ernten Beifall der rund 130 Gäste. SWI swissinfo.ch feiert sein 20-jähriges Online-Bestehen. In der hochkarätig besetzten Paneldiskussion mit Caroline Muscat von The Shift News (Malta), Galina Timtschenko von meduza.io (Russland) und Daniela Pinheiro, ehemalige Chefredaktorin vom Época Magazine (Brasilien) wird offensichtlich, unter welch massivem Druck sich die Medien teilweise in anderen Ländern befinden.  Die Hetze gegen Journalistinnen ist oft systematisch, Journalisten arbeiten in einem Klima der Angst, ...
 
Kleiner Einblick in die Ausstellung "Homo migrans"
Di, 26 Nov 2019 09:53:06 GMT -
 
"SWI swissinfo.ch ist heute einer der grossen Namen in der internationalen Information"
Mo, 25 Nov 2019 14:32:00 GMT - SWI swissinfo.ch feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aber eigentlich begann alles 1935. SRG-Generaldirektor Gilles Marchand mit seinem Blick auf zwei Jahrzehnte Internationaler Dienst und Auslandschweizer-Plattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR). 1935 strahlt der Schweizer Kurzwellendienst bereits weltweit das Programm der Schweizer Radios aus. Und die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die über alle Kontinente verstreut leben, schätzen den Kontakt zu ihrer Heimat und ihren Wurzeln, der durch die Rundfunkübertragungen aus der Schweiz möglich ist. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs entstehen die internationalen Schweizer Radioprogramme auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Programme, die dank ihrer Ausgewogenheit und ihrer Professionalität überall geschätzt sind. Der Begriff «mediale Neutralität» mag in Zusammenhang mit den Kurzwellen entstanden sein ? jedenfalls wird die Schweiz damit in Verbindung gebracht, was sehr positiv ist. ...
 
Das Schweizer Milizsystem
Di, 19 Nov 2019 14:15:00 GMT - Das Milizsystem prägt die Schweiz bis heute massgeblich. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff Miliz? Und wie hat sich dieses System überhaupt entwickelt?  Der Begriff "Miliz" bezeichnet ein im öffentlichen Leben der Schweiz verbreitetes Organisationsprinzip. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der sich dazu befähigt sieht, kann neben- oder ehrenamtlich öffentliche Ämter und Aufgaben übernehmen.  swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Die Milizarbeit beinhaltet aber weit mehr als ein Neben- oder Ehrenamt im Sinne der gemeinnützigen Arbeit. Sie weist vielmehr auf eine republikanische Identität hin, die ? falls verinnerlicht ? eine der wichtigsten Stützen unserer schweizerischen politischen Kultur darstellt. Das Milizprinzip ist in diesem Sinne bis heute nachhaltig in der politischen Kultur der ...
 
Ein Deutscher ergründet den Einkaufstourismus
Di, 19 Nov 2019 12:18:44 GMT - Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach.
 
Die Alpen werden grau anstelle von weiss
Di, 19 Nov 2019 09:47:00 GMT - Die Erwärmung des Permafrosts, also des Bodens, der dauerhaft gefroren ist und einen Viertel der Erdoberfläche bedeckt, hat in verschiedenen Regionen der Welt schwerwiegende Folgen. Sein Abbau, der eine direkte Folge des Temperaturanstiegs ist, betrifft auch die Schweizer Alpen. Wir haben die Forscher bei den Messungen begleitet. Es ist früh am Morgen, als der Hubschrauber die Forschenden des Instituts für Geowissenschaften der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) in Lugano in die Höhe bringt. Ziel ist der felsige Gletscher von Stabbio di Largario im oberen Val Soi im Tessin. Etwas weiter spiegelt das ewige Eis der Adula, dem höchsten Punkt des Kantons südlich der Alpen, das Sonnenlicht wider, das am Himmel aufgeht. Der felsige Gletscher ist eine Fläche aus Gneisblöcken, aber die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler gilt dem, was tiefer liegt. Nämlich dem Permafrost, dem Dauerfrostboden. Forscher untersuchen seit über einem Jahrzehnt das Verhalten des Dauerfrostbodens und haben ...
 
Die Schweiz, Land der grossen Pharma-Konzerne, versucht Startups einzubinden
Mo, 18 Nov 2019 10:00:00 GMT - Künstliche Intelligenz (KI) könnte für Spitäler Wunder bewirken: Präzisere Diagnosen, weniger Verwaltungsarbeit und mehr Zeit für Patienten und Patientinnen.? Die Schweiz ist gut positioniert, um eine Drehscheibe für KI im Gesundheitssektor zu sein, aber es gibt komplizierende Faktoren. Maschinen können schon heute klinische Daten erfassen und synthetisieren, die früher in Tausenden von medizinischen Veröffentlichungen verstreut waren. Bots können Soziale Medien durchsuchen, um Anzeichen auf Selbstmordtendenzen in Online-Chats zu erkennen. Algorithmen können Ansteckungen verfolgen, oder den Ausbruch seltener Krankheiten. Spracherkennungs-Software kann einen Dialog zwischen Arzt und Patient in Echtzeit protokollieren. Smartphone-Apps können dermatologische Zustände aus der Ferne bestimmen. Die Schweiz verfügt über ein robustes "Ökosystem" mit einem grossen Pharma- und Life-Science-Sektor sowie über ehrgeizige Startups, die als Spinoffs aus Spitzenuniversitäten hervorgehen.
 
Jüdische Geflüchtete in der Schweiz
Do, 14 Nov 2019 09:18:18 GMT - Die Schweiz hat trotz der judenfeindlichen Haltung von Bundesräten und hohen Verwaltungsbeamten jüdische Personen aufgenommen und so vor der Vernichtung durch die Nazis gerettet. Die folgenden Fotografien, die jüdische Flüchtlinge in der Schweiz während des Kriegs zeigen, befinden sich im Bildarchiv des Holocaust-Memorials in Paris.
 
Ein bisschen Uber, ein bisschen Postauto
Mo, 11 Nov 2019 14:30:00 GMT - ??????? In der Schweiz befindet sich die Mobilität im Umbruch. Bahn, Bus, Tram und Auto sind zwar nach wie vor die wichtigsten Verkehrsmittel. Die grossen Experimente finden jedoch auf der "letzten Meile" statt. In den vergangenen Jahrzehnten haben dichte Fahrpläne und Stundentakt den grösseren Städten in der Schweiz und deren Agglomerationen einen regelrechten Entwicklungsboom beschert.  Parallel zu dieser "Agglomerationierung" des Mittellandes wächst die Erwartungshaltung gegenüber der Verkehrserschliessung. Insbesondere in Zentrumsnähe steigt das Angebot stetig. Dazu zählen zum Beispiel das dichte Carsharing-Angebot von Mobility und die Nachtbusse an den Wochenenden. Dieser Ausbau führt unter anderem dazu, dass immer weniger Städter und Städterinnen über ein eigenes Auto verfügen. In Zürich wurden bereits die ersten Siedlungen gebaut, in denen die Mieterinnen und Mieter kein Auto besitzen dürfen.  Und trotzdem steigt nach wie vor das Bedürfnis, sich zeitlich und ...
 
Wollen uns die GAFAM unser Know-how entziehen?
So, 10 Nov 2019 10:00:00 GMT - Mehrere Initiativen zielen darauf ab, Genf zu einem Zentrum für die Regulierung des Cyberspace und den digitalen Wandel der Wirtschaft zu machen. Zwei Ansätze treffen aufeinander. Der eine versucht, den Staaten verbindliche Instrumente an die Hand zu geben. Der andere versucht, solche Massnahmen zu verhindern. Cyber-Expertin Solange Ghernaouti beleuchtet die Dynamik. Genf war Anfang der 2000er-Jahre mit dem Weltgipfel der Informationsgesellschaft das Zentrum für erste Versuche der Staaten, das Internet und den Cyberspace zu regulieren.  Dort entwickeln sich derzeit eine Reihe von Initiativen, die von den Schwergewichten der digitalen Wirtschaft dominiert werden, insbesondere von Microsoft. Auch Facebook wählte Genf aus für das umstrittene Projekt zur Einführung der Kryptowährung Libra. Solange Ghernaouti ist Professorin an der Universität Lausanne (UNIL) und internationale Expertin für Cybersicherheit und Cyberabwehr. Das Bild, das sie von den Risiken der GAFAM (Google, ...
 
Als die Mauer fiel, schaute die Schweiz erstarrt zu
Sa, 9 Nov 2019 10:00:00 GMT - In der Schweiz verfolgte man den Fall der Mauer um die DDR aufmerksam. Doch in die Feststimmung mischte sich Unbeholfenheit. Viele wussten kaum recht, wie mit dem Ende des Kalten Krieges umzugehen sei. Am 9. November 1989 wurde der eiserne Vorhang, der die DDR von der BRD trennte, von einem tödlichen Todesstreifen zu einer alten Betonmauer.  Hier finden Sie Beiträge von Schweizer Radio und Fernsehen zum Mauerfall Auch in der Schweiz war die Freude gross: David Hasselhoffs "Looking for Freedom" wurde in den Radiostationen zur Hymne der Wende. Der Korrespondent des Schweizer Fernsehens in Berlin sprach vor Menschen, die über die Mauer kletterten, enthusiastisch von einem "historischen Moment".  Und etliche Zeitungen feierten die Öffnung der Grenzen der DDR als "Götterdämmerung" des postkommunistischen Europas. Sie sollten Recht behalten: In den Wochen darauf erfassten friedliche Revolutionen die meisten kommunistischen Staaten Europas. Zögerliche Reaktion bei den Behörden Die ...
 
Wissenschaftler werden zu Diplomaten des Friedens
Fr, 8 Nov 2019 09:18:00 GMT - Korallen im Roten Meer sind äusserst widerstandsfähig gegen den Klimawandel. Doch die Staaten, deren Wissenschaftler zur Erforschung dieser Population beitragen können, sind zerstritten. Die Schweiz will helfen und die Forschenden an einen gemeinsamen Tisch bringen. Die so genannte Wissenschaftsdiplomatie ist ein Bereich, in dem sich die Schweiz zunehmend engagiert. "Ende des Jahrhunderts könnten wegen der Folgen des Klimawandels rund 90 Prozent der Korallenriffe weltweit verschwunden sein?, sagt Anders Meibom von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL). "Im Roten Meer ist die Situation etwas anders: Dort sind die Korallen sehr widerstandsfähig, weshalb wir denken, dass die lokale Population überleben kann, vorausgesetzt natürlich, sie wird nicht durch Wasserverschmutzung vernichtet", sagt der Physiker.  Warum die Korallen sterben Korallen sind Nesseltiere und bilden eine Art Unterwasserwald, der Nahrung und Sauerstoff an das umgebende Wasser-Ökosystem liefert.
 
Niklaus Wirth ? eine lebende Informatik-Legende
So, 3 Nov 2019 10:00:00 GMT - Niklaus Wirth hat mehrere Programmier-Sprachen entwickelt. Mit Pascal wird der ETH-Informatikprofessor weltbekannt und erhält den Turing Award, den "Nobelpreis der Informatik". Niklaus Wirth ist der siebte Schweizer Digitalpionier, den wir in unserer Serie Swiss Digital Pioneers porträtieren. Eine E-Mail-Adresse steht keine, obwohl der emeritierte ETH-Informatik-Professor vermutlich einer der wenigen 85-Jährigen mit eigener Homepage ist. Im Telefonbuch ist Niklaus Wirth aber noch mit Festnetz-Nummer auffindbar. Er lädt mich am Telefon zum Kaffee in seine gemütliche Zürcher Wohnung ein. Dort fällt mir neben seiner gastfreundlichen Art als erstes der grosse Modellflieger in seinem Wohnzimmer auf. In der Serie SWISS DIGITAL PIONEERS porträtiert SWI swissinfo.ch interessante Schweizer Persönlichkeiten im Ausland oder mit internationaler Ausstrahlung, die früh das Potenzial des Internets erkannt haben und es für ihre Tätigkeiten erfolgreich genutzt haben. Die Autorin Dr. Sarah Genner ...
 
Zürich riecht den Rauch des Roten Terrorismus
Fr, 1 Nov 2019 10:00:00 GMT - Schüsse vor der Polizeikaserne - und vier Männer entkommen unerkannt. Dann aber erinnert sich Jungpolizist Beck, dass er ein Gesicht schon einmal gesehen hat. Die Spur führt ins Milieu der Anarchisten. Ein Krimi aus dem Jahr 1907. Für Polizeirekrut Beck ist der 3. Juni 1907 ein grosser Tag. Endlich kann er eine Uniform fassen und in der Polizeikaserne Zürich seine erste Nachtwache antreten. Als kurz nach Mitternacht die Glocke neben dem Hauptportal geht und vier Männer um Einlass bitten, erkundigt er sich höflich nach ihrem Begehren. In diesem Moment zückt einer der Unbekannten eine Pistole und drängt in die Eingangshalle. Beck versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Vergebens rüttelt er an der Tür des Wachtzimmers. Seine Kollegen haben sich verschanzt und denken nicht daran, ihn einzulassen. Also ruft er laut nach Hilfe. Die Antwort sind mehrere Schüsse. "Es waren zweifelsfrei die Russen" Die erste Kugel zertrümmert eine Glasscheibe, die zweite durchschlägt eine Bürotüre, ...
 
Werwölfe in der Schweiz
Do, 31 Okt 2019 10:55:00 GMT - Von der Westschweiz aus nahm der Wahn der Hexenverfolgung seinen Ausgang. Weniger bekannt ist, dass in der Schweiz bis ins 18. Jahrhundert auch Werwölfe gejagt wurden. Über die alpine Spezialität der Werwolf-Prozesse.  Die Westschweiz wurde im Mittelalter eines der frühen Zentren der Hexenverfolgung. Man hatte in der Region in Prozessen gegen Ketzer wie die Waldenser einiges an Wissen gesammelt, das nun gegen andere Teufelsbündler verwendet wurde.  Ab 1430 begann man im Wallis, um Lausanne, Fribourg und den Genfersee, aber auch in Basel, Frauen wie Männer vor Gericht zu zerren, weil man ihnen vorwarf, sie hätten sich mit teuflischem Schadenzauber gegen die christliche Gemeinschaft gewendet. In den von den Inquisitoren erfolterten Protokollen schlich sich in jenen Jahren eine Figur ein, die unter Theologen und Dämonologen für Aufruhr sorgen sollte: Der Wolf.  Den Wolf geritten Zunächst erschien er in mehreren Prozessen plötzlich als Reittier für Hexen. So wurde 1433 in Basel ...
 
Als Schweizer Firmen ihre Flucht ins Ausland planten
Mi, 30 Okt 2019 10:40:00 GMT - Wie lassen sich Schweizer Firmen vor einer "sowjetischen Invasion" schützen? Während des Kalten Kriegs trafen die Eidgenössischen Behörden ? in enger Absprache mit Wirtschaftskreisen ? detaillierte Vorkehrungen, um die Niederlassungen von Schweizer Firmen ins Ausland zu verlegen. Doch war es gar nicht so einfach, die geeigneten Länder zu finden. "Auf eine kurze Formel gebracht liegt Sinn und Zweck der Sitzverlegung darin, einerseits schweizerische Firmen und die in ihnen verkörperten Interessen im Kriegsfall unserer Volkswirtschaft zu erhalten und dem eventuellen Zugriff einer Besetzungsmacht nach Möglichkeit zu entziehen, anderseits aber auch, die Voraussetzungen dafür schaffen, dass schweizerische Vermögenswerte im Falle einer Okkupation unseres Territoriums durch eine Kriegspartei von der Gegenpartei nicht als Feindsgut behandelt werden." Antrag des Eidgenössischen Politischen Departements an den Bundesrat, 10. September 1959 Anfang Oktober 1959 machte sich eine Delegation ...
 
"Der Felsgletscher bewegt sich über einen Meter pro Jahr"
Do, 24 Okt 2019 13:54:00 GMT - Der Forscher Cristian Scapozza erklärt, was mit dem Dauerfrostboden in den Schweizer Alpen passiert.
 
"Dieser Aufstieg der Grünen ist unglaublich"
Mo, 21 Okt 2019 05:39:00 GMT - "Das Ausmass der Verschiebungen ist massiv, das Plus der Grünen von über fünf Prozent ist ein unglaublicher Aufstieg, der so in der Schweiz selten ist", sagte der Politikwissenschaftler Lukas Golder am Schweizer Fernsehen SRF.  Die Wahlen 2019 gehen in die Geschichte ein. Verantwortlich dafür ist die Grüne Partei der Schweiz (GPS): Sie erringt einen beispiellosen Triumph und legt im Nationalrat um 17 Sitze zu. Neu haben die Grünen 28 Mandate. Einen solchen Sprung in Sachen Sitzgewinnen hat seit 1919 keine Partei geschafft. Die wirtschaftsfreundlichen Grünliberalen gewinnen neun Sitze und sind neu mit 16 Gewählten im Nationalrat. Zusammen kommen die beiden ökologisch fokussierten Kräfte neu auf 44 Sitze, was knapp einem Viertel der 200 Sitze im Nationalrat entspricht. "Die Grünen sind erster Sieger, die Grünliberalen zweiter Sieger", kommentierte Lukas Golder, Ko-Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern. 2019 sei ganz klar eine Klimawahl, denn das Pendel sei heute weit stärker ...
 
5G testet die Grenzen der Cybersicherheit in der Schweiz
Fr, 18 Okt 2019 09:00:00 GMT - Immer mehr Regierungen gehen das Risiko ein, mit ausländischen Anbietern von 5G-Netzwerken zusammenzuarbeiten. Die Schweiz als eine der ersten Anwenderinnen der Technologie steht deshalb im Blickpunkt. Wird sie ausländische Anbieter wie Huawei in der 5G-Lieferkette einschränken oder den Markt entscheiden lassen? Nehmen wir an, ein Hacker greife eine 5G-Antenne an und sende schädliche Signale an Millionen von angeschlossenen Geräten. Dies verursache einen Ausfall des Verkehrssystems und des Energienetzes und bringe die Städte zum Stillstand. Der Schaden breite sich schnell auf die Netzwerke anderer Länder aus und führe zu einem massiven Angriff auf das globale Internet Dieses Schreckensszenario ? es ist gar nicht so weit hergeholt ? zeigt, dass bei allen Vorteilen, welche die durch 5G ermöglichte Verbindungsfähigkeit mit sich bringen könnte, auch die Sicherheitsanforderungen steigen. Die in der vergangenen Woche veröffentlichte EU-weite Risikobewertung der 5G-Cybersicherheit ...
 


Jahresprogramm 2020
Rundschreiben Nr. 1/2020 (14.12.2019)
Rundschreiben Nr. 6/2019 (28.10.2019)
Rundschreiben Nr. 5/2019 (23.08.2019)
Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
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