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Nach 35 Betriebsjahren in bester Verfassung
So, 11 Aug 2019 09:00:00 GMT - Die erste Photovoltaik-Anlage Europas ging in den frühen 1980er-Jahren im Kanton Tessin ans Netz und überzeugt auch heute noch durch ihre erstaunlich hohe Energieeffizienz. swissinfo.ch im Gespräch mit Mauro Caccivio, Photovoltaikexperte der Fachhochschule Südschweiz. Es war 1982, als eine Gruppe von Forschern beschloss, in Canobbio, wenige Kilometer von Lugano entfernt, eine experimentelle Photovoltaikanlage zu bauen. TISO, das Akronym von "Ticino Solare", hatte eine Leistung von 10 Kilowattstunden und bestand aus 288 Zellmodulen aus monokristallinem Silizium. "Das war keine Weltneuheit, da es in den Vereinigten Staaten bereits mehrere PV-Projekte gab. Doch in Europa war es ein Novum?, erklärt Mauro Caccivio, Leiter eines Teams, das sich an der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) mit der Qualität von PV-Systemen befasst. 2017 wurde die Anlage vom Dach der Aula Magna abgebaut und ins Forschungslabor gebracht, wo sie auf ihren Zustand hin untersucht wurde. "Das war ein ...
 
Der elektrische Strom
Sa, 10 Aug 2019 09:00:00 GMT - Der kürzlich erschienene Bildband ist das Resultat des Versuchs, das Unsichtbare zu zeigen. Marc Renauds Bilder erzählen von einer Kraft, die uns heute in fast allen Lebenslagen umgibt und die wir ebenso häufig nutzen.  Täglich, stündlich, eigentlich jeden Moment, ohne dass wir uns dessen noch bewusst wären. Bis diese Kraft verschwindet - der Zug stehen bleibt, die Kassen im Supermarkt nicht mehr funktionieren und die Akkus unserer Smartphones nicht mehr laden. Dann erleben wir den Blackout, den Stromausfall. Kraft der Natur Es ist das Wasser, der Wind, die Sonne - aber nach wie vor auch fossile Brennstoffe, die diese Kraft entstehen lassen. Nicht wir Menschen haben die Elektrizität erfunden, sie war schon immer da. Aber es gelang uns erst vor einigen hundert Jahren, sie zu kontrollieren und uns so nutzbar zu machen. Auf den Bildern sieht man die Elektrizität oder deren vorausgehenden Energieträger nur selten (ein kleines Rinnsal am Ende eines Gletschers, die Blitze einer ...
 
Auf den Spuren des echten Gefangenen von Chillon
Fr, 9 Aug 2019 14:30:00 GMT - Das Schloss Chillon am Ufer des Genfersees ist das meistbesuchte Denkmal der Schweiz. Einen Grossteil seiner Berühmtheit verdankt es Lord Byrons Gedicht "Der Gefangene von Chillon". Das literarische Werk ist von einer realen Figur inspiriert, nämlich von François Bonivard, dessen Leben einem Roman würdig war. Wir befinden uns sozusagen in den Eingeweiden des Schlosses, in einem riesigen Keller, der von Gewölben und Säulen getragen wird. Auf einer Seite grenzt er an eine Felswand. Die Wand gegenüber besteht aus Steinblöcken mit wenigen kleinen Schlitzen dazwischen. Jenseits der Mauer beginnt die Unendlichkeit des Sees. Man kann sie nur erahnen. Es gibt nicht viel zu sehen. Einen Galgen ? ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert ?, um die düstere Seite des Ortes zu betonen, sowie eine beleuchtete Tafel mit einem kurzen, erklärenden Text und einem Gemälde mit zwei Personen ? nichts Aufregendes. Das Schloss hat an anderen Stellen viel mehr und auf den ersten Blick viel Interessanteres zu ...
 
Wie man einen geliebten Menschen aus einer Sekte befreit
Do, 8 Aug 2019 11:30:00 GMT - Sind Sie besorgt, dass Ihnen ein geliebter Mensch nach dem Beitritt zu einer Sekte entgleitet? Die Schweizer Hotline Infosekta beantwortet einige Fragen unserer Leserschaft zu diesem Thema. Susanne Schaaf von Infosekta ? einer Zürcher Fachstelle für Sektenfragen ? ist gut gelaunt. Ein ehemaliger Kollege hat gerade ein Verfahren gegen die Zeugen Jehovas am Bezirksgericht Zürich gewonnen. Die Religionsgemeinschaft hatte dem ehemaligen Infosekta-Mitarbeiter im Jahr 2015 diffamierende Anschuldigungen vorgeworfen. Die Richter entschieden, dass die Vorwürfe zwar schwerwiegend waren, aber durch handfeste Nachforschungen gestützt wurden. "Wir sind keine Journalisten und Journalistinnen, die eine 50:50-Ausgewogenheit für beide Seiten brauchen, sondern nehmen wie eine Konsumentenschutz-Organisation eine kritische Haltung ein. Unsere Informationen müssen korrekt sein und basieren auf Sekundärliteratur, internen Dokumenten, Besuchen in Problemgruppen und Gesprächen mit Familien und ...
 
Sie hat die digitale Jugend im Blick
Mo, 5 Aug 2019 14:30:00 GMT - Sandra Cortesi ging einst für acht Monate an die Harvard University. Heute, bald zehn Jahre später, ist sie noch immer dort. Weltweit setzt sie sich dafür ein, dass Jugendliche von digitalen Medien profitieren. Sie ist die vierte Digitalpionierin, die wir in unserer Serie "Swiss Digital Pioneers" porträtieren. Ihr Zuhause liegt in Gehdistanz zum Campus der Harvard University bei Boston. Ein Auto hat sie nicht. Aber Sandra Cortesi steigt in Flugzeuge wie andere ins Tram. Sie ist regelmässig beruflich in Südamerika, in Asien, in Europa. Ihre Arbeit als Expertin für Jugend und Internet ist global gefragt. Für das Berkman Klein Center for Internet & Society hat sie verschiedene globale Initiativen entwickelt und baut Brücken zu UNICEF. Neuerdings sitzt sie auch im Beirat des Swiss Media Forum. Als wir neulich beide am Menschenrechtsforum zu digitalen Kompetenzen referieren, versuchen wir, einen Lunch-Termin zu vereinbaren. Ich zücke meine schwarze Moleskine-Papieragenda. Sie blickt ...
 
Diese Argumente haben das E-Voting in der Schweiz gestoppt
Fr, 2 Aug 2019 07:26:00 GMT - Die Geschichte von E-Voting in der Schweiz ist die eines kühnen Traums mit Bruchlandung. Das Schicksal dieses Projektes ist nun mehr als ungewiss. Die Skeptiker haben sich durchgesetzt. Wir redeten mit ihnen. Die Debatte um E-Voting zeigt auch, wie direkte Demokratie in der Schweiz funktioniert. Hier kurz der Hintergrund im Schnelldurchlauf: Die Regierung legt ein Projekt auf den Tisch. Gegner, hier IT-Profis, äusserten prompt Skepsis und Kritik. Es entstand eine emotionale Debatte zwischen Politikern, Behördenvertreterinnen und den IT-Profis. Die Debatte führte zu einem informierten Entscheid. Das Argument, das sich durchgesetzt hat: Die Manipulationsrisiken sind zu gross, denn sie drohen, das politische Rückgrat der Schweiz zu brechen: die direkte Demokratie. Zur Demokratie gehört aber auch der Grundsatz: Kein Entscheid ist in Stein gemeisselt. Hernâni Marques und Adrian Aulbach gehören zu den Skeptikern. Marques ist Computerlinguist, Soziologe, Neuroinformatiker und ...
 
"Auch die Schweiz ist ein Entwicklungsland"
Do, 1 Aug 2019 12:00:00 GMT - Nora Wilhelm hat mit 26 Jahren schon einiges erreicht: Sie wurde unter anderem von der UNESCO für ihre Arbeit als "Young Leader" ausgezeichnet und von der Zeitschrift "annabelle" zu einer von 80 Schweizermacherinnen ernannt. An der diesjährigen Jahreskonferenz der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit hielt sie dem Land den Spiegel vor ? und präsentierte Lösungsansätze. Ihre Rede in einer gekürzten Fassung. Ich bin in Genf aufgewachsen und war früh von den Visionen der ?Genève internationale? inspiriert. Die Schweiz ist ein Land mit einer langen humanitären Tradition. Unsere umgekehrte Flagge steht dafür, niemandem die Hilfe zu verweigern, dorthin zu gehen, wo es nötig ist. Auch ich wollte diesem Weg folgen, wollte mich engagieren ? den Blick nach Aussen gerichtet ? und fragte mich gleichzeitig: "Wer bin ich, und lebe ich in Integrität mit meinen Werten im Alltag, hier in der Schweiz?" Mit der Agenda 2030 kam ein Paradigmenwechsel in die internationale Zusammenarbeit. Zum ersten ...
 
"Die Nazis wollten uns erschiessen, weil wir Ausländer waren"
So, 28 Jul 2019 09:00:00 GMT - Als kleines Mädchen holten fanatische Nazis sie und ihren Schweizer Vater aus dem Haus und stellten sie vor ein Erschiessungs-Kommando. Nur dem Eingreifen des Ortsgruppenführers in letzter Sekunde verdankt Agnes Waser das Leben. Hier ist die Geschichte einer Schweizerin, die ihr Leben in Deutschland verbrachte. Sie lebt seit ihrer Geburt vor bald 85 Jahren in Deutschland. Aber ihr ganzes Leben lang besass Agnes Waser nur den Schweizer Pass. Darauf ist sie stolz. Waser lebt heute wie in ihrer Kindheit schon in Vettweiss in Nordrhein-Westfalen, zwischen Aachen und Köln. Sie hat eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. "Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber mein Herz gehört der Schweiz", sagt sie. Vor sich auf dem Tisch hat Waser zahlreiche, dicht bedruckte A4-Seiten ausgebreitet ? ihre Lebensgeschichte. Die Rentnerin ist für ihre Familie und den Ort gewissermassen das Gedächtnis. Als solches ist sie aktiv im Heimat- und Geschichtsverein Vettweiss. Ihre Geschichte ...
 
An der AKW-Beerdigung reichen sich die alten Feinde die Hand
Fr, 26 Jul 2019 08:00:00 GMT - ??????? Wenige Wochen vor der ersten Stilllegung eines Atomkraftwerks in der Schweiz ist die Debatte um dessen Sicherheit bereits zum Stillstand gekommen. Nach jahrzehntelangem Kampf ziehen die Betreiberin und die AKW-Gegner nun am gleichen Strick. Jahrelang waren sie sich spinnefeind. Jetzt sind sie des Lobes voll für die andere Seite. "Der Unterschied zu früher ist frappant. Ich habe eine neue BKW [Betreibergesellschaft des Kernkraftwerks Mühleberg, n.d.R.] kennengelernt, die mit den Leuten einen Dialog führt und nicht nur Communiqués verschickt", sagt Peter Stutz. Der Geschäftsleiter des Vereins NWA (Nie wieder Atomkraftwerke) vertritt seine Organisation in der "Begleitgruppe NGO", welche die BKW 2015 ins Leben rief, um auch AKW-kritische Experten in die Rückbau-Planung einzubeziehen. "In dieser Begleitgruppe werden wir stets sehr gut informiert. Die Verantwortlichen ? ob Leiter der Abteilung Nuklear oder des Rückbaus ?, wen auch immer wieder sprechen wollten, waren jedes ...
 
"Die globale Erwärmung ist beispiellos"
Do, 25 Jul 2019 09:32:00 GMT - Klimawandel-Kritiker argumentieren, dass es auch früher schon Warmzeiten gab. Eine neue Studie von Klimaforschern der Universität Bern zeigt: Der Vergleich hinkt. Denn bei diesen handelte es sich nur um regionale Phänomene. Die aktuelle Klimaerwärmung dagegen betrifft 98% der Erde. Forscher haben den Klimaverlauf der letzten 2000 Jahre untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Das Klima schwankte auch schon früher. Aber das war kein globales Phänomen, wie bislang angenommen, sondern nur ein regionales. Klima an Bäumen ablesen Unter Forscherinnen und Forschern ist oft die Rede von der römischen und der mittelalterlichen Warmzeit oder von der kleinen Eiszeit, die von 1300 bis 1850 gedauert haben soll. Identifiziert wurden solche Perioden mithilfe von alten Berichten und durch Untersuchungen, zum Beispiel der Wachstumsringe von alten Bäumen. Je nach Klima wachsen Bäume unterschiedlich und das schlägt sich in den Baumringen nieder. Auch aus alten Korallenstöcken kann man das Klima ...
 
Schweizer NASA-Chef träumt von der Entdeckung ausserirdischen Lebens
Fr, 19 Jul 2019 09:00:00 GMT - NASA-Forschungschef Thomas Zurbuchen wacht darüber, dass hundert Missionen und Tausende von Wissenschaftlern das Jahresbudget von sieben Milliarden Dollar bestmöglich nutzen: Sie sollen Antworten auf die grössten Fragen des Universums zu finden. swissinfo.ch hat den Berner Oberländer kürzlich getroffen. "Wir geben Steuergelder aus, die ganze Welt blickt auf uns, da wollen wir erfolgreich sein." Vergangenen Monat kehrte Thomas Zurbuchen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ersten Mondlandung durch Apollo 11 nach Bern zurück. An jene Universität, an der er 1996 in Astrophysik promovierte, an jenes Institut, in dem fast 30 Jahre zuvor das berühmte Sonnensegel für die Apollo-Missionen entwickelt worden war. "Wir betreiben Forschung, um die Geheimnisse des Universums zu lüften, mehr über Fragen zu erfahren, die in der Regel in die Domäne der Philosophie und der Religion fallen, und nähern uns ihnen mit den Instrumenten der Wissenschaft." swissinfo.ch: Welche Botschaft haben ...
 
Hunde an vorderster Front gegen invasive Insekten
Do, 18 Jul 2019 12:29:00 GMT - Wir sind es gewohnt, dass Hunde dank ihres feinen Geruchsinns für das Auffinden von Drogen eingesetzt werden, aber diese Tiere spielen auch eine wichtige Rolle im Kampf um Biodiversität. Im Kanton Aargau traf tvsvizzera.it zwei Trainer, deren treue Vierbeiner sich auf die Erkennung der schädlichsten invasiven Insekten spezialisiert haben. Anoplophora glabripennis, Anoplophora chinensis, Popillia japonica und Aromia bungii. Wenn Sie diese in Ihrem Garten entdecken, ist das keine gute Nachricht. Für Sie nicht, und vor allem für Ihre Pflanzen nicht. Es handelt sich dabei nämlich um sehr schädliche invasive Insekten, deren Ausrottung drastische Massnahmen erfordert, wie beispielsweise das Fällen aller Bäume um die betroffene Pflanze herum im Umkreis von mehreren Dutzend Metern. Carmelo Colletti ist sich dessen sehr bewusst. Seine Aufgabe ist es, die aus Asien stammenden Parasiten zu finden, weil deren Ausbreitung in Europa unkalkulierbare Schäden verursachen würde. Um ganz ...
 
Wie die Schweiz den Weltraum eroberte
Do, 18 Jul 2019 09:05:00 GMT - Seit Ende der 1950er-Jahre war die Schweiz im Rahmen der internationalen Weltraumforschung sehr aktiv. Man war sich damals bewusst, dass sich die Aktivitäten teilweise am Rande der schweizerischen Neutralitätspolitik bewegten. Sie dienten aber den Interessen der Schweiz als Forschungs- und Industriestandort. "(?) Die erste Landung eines Menschen auf einem anderen Himmelskörper ehrt das Können, den Mut und den Unternehmungsgeist Ihrer grossen Nation. Dieser Erfolg wird ein Markstein im unablässigen Streben des Menschen, die Kräfte des Weltalls zu erforschen und zu beherrschen. Die wissenschaftlichen Kreise der Schweiz haben die Entwicklung dieses Vorhabens mit umso grösserem Interesse verfolgt, als der Universität Bern die aussergewöhnliche Gelegenheit geboten wurde, sich an den wissenschaftlichen Experimenten zu beteiligen, die auf dem Mond durchgeführt wurden. Möge mit Apollo 11 eine neue Epoche der Zusammenarbeit im Weltraum für das Wohlergehen aller Völker beginnen." ...
 
Zehn Jahre europäische Weltraumagentur ESRO (Video von 1974)
Do, 18 Jul 2019 08:46:00 GMT -
 
Contraves und der ESRO-Satellit (Video von 1965)
Do, 18 Jul 2019 08:43:00 GMT -
 
Warum ein Australier dem Genfersee auf den Grund geht
Mi, 17 Jul 2019 09:45:00 GMT - Der berühmte Genfersee sei nicht nur schön und biete den Menschen darum herum einen kulturellen Wert. Für den australischen Forscher Andrew Barry ist er auch ein faszinierendes "Freiluft-Labor". Die Forschungsarbeiten, die er und sein Team in diesem See durchführen, könnten helfen, mehr über den Klimawandel und die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Wasserressourcen auf der ganzen Welt zu erfahren. Ursprünglich stammt er aus Brisbane, Australien. Professor Andrew Barry kam 2005 an die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL). Gegenwärtig ist er Leiter des dortigen Instituts für Umwelttechnologie. Seit September 2018 ist er auch Interimsdirektor der EPFL-Hochschule für Architektur, Bauwesen und Umwelttechnik (ENAC), die diese drei Disziplinen zusammenbringt. Und genau das sei einer der Gründe gewesen, warum er nach Lausanne gekommen sei. "Ich bin der Meinung, dass das Schweizer System bemerkenswert integrativ ist. Das macht es attraktiv, hierher zu ...
 
Wie Schweizer Biologen den Huemul-Hirsch retten wollen
Sa, 13 Jul 2019 09:00:00 GMT - In Argentinien setzen sich Schweizer Forscher für eine Tierart ein, die vom Aussterben bedroht ist. Dazu wollen sie die erste Zucht- und Auswilderungsstation des Landes aufbauen. Eine argentinische Gemeinde mit einem Naturschutzgebiet ist mit an Bord, nun sind sie auf der Suche nach weiterer Unterstützung. Patagonischer oder Südlicher Andenhirsch, Huemul, Shoonem: Das Tier trägt viele Namen und ist vom Aussterben bedroht. Das schreibt die Weltnaturschutz-Union IUCN, die den offiziellen Gefährdungsgrad von Tierarten anhand formaler Kriterien festlegt. Der Schweizer Biologe Werner Flueck lebt seit 1990 in Argentinien und hat sich dort auf den Südlichen Andenhirsch spezialisiert. Zuvor erforschte er während des Studiums in den USA das Verhalten von Hirschen und doktorierte über Tiergesundheit und -krankheiten. Laut IUCN leben in Argentinien noch zwischen 350 und 500 Tiere, die auf einer Länge von 1800 Kilometern in den Anden verstreut sind. Um sie vor dem Aussterben zu bewahren, ...
 
Ein Deutscher rockt den Schweizer Käse
Do, 11 Jul 2019 13:24:22 GMT - Der deutsche Musik- und Medienwissenschaftler Michael Harenberg hat sich an ein schweizerisches Symbol gewagt: Zusammen mit Studierenden und einem Käsehändler will er herausfinden, ob Käse durch Beschallung mit Musik (noch) besser wird. Was reizt ausländische Forscherinnen und Forscher an spezifisch schweizerischen Themen? In dieser Reihe geht swissinfo.ch dieser Frage nach. Michael Harenberg kam Anfang der 2000er-Jahre in die Schweiz. Heute ist er Professor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) und Co-Leiter des Studienbereichs Musik. Durch das Projekt HKB geht an Land wurde er auf den Käsehändler Beat Wampfler in Burgdorf aufmerksam. Dieser schlug ihm vor, ein gemeinsames Projekt durchzuführen und Emmentaler-Käse mit Musik zu beschallen, zum Beispiel mit "Stairway To Heaven" von Led Zeppelin. Harenberg hatte sich schon als Kind für Musik interessiert, spielte Klavier und Orgel und experimentierte bereits in frühen Jahren mit elektronischer Musik. Er studierte in Giessen ...
 
Gnanli Landrou zeigt, wie er zementfreien Beton herstellt (Video: ETH)
Do, 11 Jul 2019 09:47:45 GMT -
 
Vor 50 Jahren eroberte die Schweizer Uhrenindustrie den Mond
Di, 9 Jul 2019 09:00:00 GMT - Die ersten Schritte auf dem Mond waren auch ein Uhren-Abenteuer. Die Astronauten trugen eine "Omega Speedmaster", von der NASA mit Sorgfalt ausgewählt. 50 Jahre später schart die Uhr Liebhaber, Sammler und sogar einige Forscher um sich. 2024 wird die erste Frau den Mond betreten, das ist der Plan der US-Weltraumagentur NASA. Doch welche Uhr soll sie tragen? Während diese Frage noch offen ist, feiert die Welt das 50-Jahr-Jubiläum des allerersten männlichen Schritts auf dem Mond am 21. Juli 1969. Um exakt 2:56 Uhr GMT, wie Schweizer Uhren damals bestätigten. "Es war unbestreitbar eines der grössten Ereignisse, die mit einer Uhr zu tun hatten." Grégoire Rossier, Sammler "Es war unbestreitbar eines der grössten Ereignisse, die mit einer Uhr zu tun hatten", sagt Grégoire Rossier. Der Mitautor von Werken über die Uhrmacherei ist auch Sammler und Forscher, der regelrecht verliebt ist in die "Omega Speedmaster". Er besitzt 25 Exemplare ? mindestens. Die erste seit seinem 14. Lebensjahr.
 
Auf Bomben folgte Kunst
Sa, 6 Jul 2019 09:00:00 GMT - Am 1. April 1944 wurde Schaffhausen von US-Flugzeugen irrtümlich bombardiert. Das städtische Museum verlor dabei über 80 Gemälde. In der Grössenordnung der Verluste trafen daraufhin aus der ganzen Schweiz Kunstwerke ein. Diese Kulturspende zeugt bis heute von der grossen Solidarität für die getroffene Stadt. Als das Museum zu Allerheiligen am 1. April 1944 von Bomben getroffen wurde, lag seine Gründung noch nicht weit zurück. Die Stadt Schaffhausen hatte ab 1921 auf dem Areal des ehemaligen Benediktinerklosters begonnen, ein regionales Heimatmuseum einzurichten. Es richtete sich nach dem Vorbild des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich. Nach umfangreichen Neubauten war das Museum am 11. September 1938 feierlich eröffnet worden. Am 1. April 1944 geschah das Unfassbare. 38 Flugzeuge der 8. US-Luftflotte warfen über der Stadt ihre Bomben ab. Sie hätten eigentlich Ludwigshafen bei Mannheim und die dortige IG Farben als Produzentin von Chemiewaffen treffen sollen. Aufgrund ...
 
Schöne Männer für die Frau Hauptmannin
Do, 4 Jul 2019 13:00:00 GMT - Die Geschichte der Fremden Dienste ist eine Männergeschichte ? aber nur zur Hälfte. Mütter, Töchter, Schwestern, Ehefrauen, Tanten und Cousinen arbeiteten im familiären Soldunternehmen mit, investierten eigenes Geld, waren Miteigentümerinnen und hatten erbrechtliche Ansprüche. swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Landesmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. "Schön" sollten sie sein, die Männer für Maria Jakobea Zurlauben (1658?1716). Grossgewachsene Kerle von kräftiger Postur. "Des beaux hommes", wie ihr Bruder Beat Heinrich Josef (1663?1706) zu sagen pflegte. Sie kamen von überall her: aus der Zentralschweiz, dem heutigen Aargau, der March, Zürcher Landschaft und Ostschweiz, Süddeutschland und gar Böhmen. Lang blieben sie nicht. Zu kostspielig war ihre Unterbringung und Verpflegung im Zuger "Löwen". Kaum hatte die "Frau Hauptmannin" Zurlauben ...
 
Schweizer Start-up entwickelt KI für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in der Landwirtschaft
Do, 4 Jul 2019 09:30:00 GMT - Eine junge Schweizer Firma will die Landwirtschaft auf der ganzen Welt revolutionieren. Gamaya entwickelt intelligente Systeme, die mit speziellen Kameras und Drohnen arbeiten, die es Landwirten ermöglichen, "chirurgische" Eingriffe an Pflanzen durchzuführen. Die wichtigsten Zuckerrohr- und Tabakproduzenten in Brasilien sind die ersten Abnehmer. Die "Front" ist eine grosse Farm im Südosten Brasiliens. "Feindliche Truppen" landen auf der Zuckerrohrplantage, ohne dass es jemand merkt. Es ist ein kleiner Schmetterling der Art Diatraea saccharalis. Er legt Eier auf die Blätter, und innerhalb weniger Tage dringen die Raupen in die Halme ein, bauen Galerien in den Stengeln und töten die Pflanzen allmählich. Der Landwirt reagiert mit einer grossen Menge an Pestiziden. Doch er merkt nicht, dass andere unnachgiebige Feinde das Land bereits in Beschlag genommen haben: Unkraut ? Nussgras, Guineagras und Rizinus. Diese Pflanzen sind widerstandsfähig, wachsen überall und konkurrieren um ...
 
Die kleinen Effekte der Mondlandung auf die Schweiz
Di, 2 Jul 2019 08:00:00 GMT - Die Schweiz erinnert sich auf viele Arten an die erste Mondlandung von 1969: In der Kunst, in Ausstellungen und jeden Sommer in der Badeanstalt. Die Mondlandung am  21. Juli 1969 war auch in der Schweiz ein epochales Ereignis des gerade angebrochenen Fernsehzeitalters. Manche bewegte die Ausstrahlung der Begehung des Mondes zum Kauf eines Fernsehers. Einzelne Mondbegeisterte stellten sogar ihre Kameras vor den Bildschirm auf ? um das Erlebnis fotografisch festzuhalten.  Man wartete gebannt. Dann, eine Unzahl knackender Funksprüche später, um 3.56 Uhr morgens, sagte Neil Armstrong seine berühmten Sätze und hüpfte auf den Mond. Um das zu sehen, machten Kinder in Pyjamas die Nacht durch. In Schweizer Städten blieben Restaurants, die ein Fernsehgerät hatten, die ganze Nacht offen. Und sogar Soldaten in Kasernen durften auf den Bildschirm starren. Es war einer jener Fernsehmomente, von dem alle wussten, wo sie ihn gesehen hatten.  Kunst unter dem Einfluss des Monds Einer der sich ...
 
Tsunami, Keramik und ein gutes Glas Wein
So, 30 Jun 2019 09:00:00 GMT - Der Schweizer Fabrizio Bernardi erforscht Tsunamis. Seit fünfzehn Jahren lebt er in Rom und schätzt die Herzlichkeit der Italienerinnen und Italiener. Aber er hat Heimweh, wenn er an die Berge der Schweiz denkt. "Ich befand mich für eine Hochzeitsfeier an der Amalfiküste. Auf dem Rückweg in die Schweiz legte ich in Rom einen Zwischenstopp ein, um Freunde zu begrüssen, die am Institut für Geophysik arbeiteten. Es sollte bloss ein Abstecher sein, doch am Ende fand ich mich mit einem Vorschlag für eine Forschungszusammenarbeit wieder", erzählt Fabrizio Bernardi. Das war 2004. Fünfzehn Jahre später ist der ursprünglich auf wenige Monate befristete Vertrag eine Festanstellung, und Bernardi fühlt sich auch als Bürger Roms. "Ich habe zwei Lebensweisen: eine römisch-italienische und eine tessinerisch-schweizerische. Ich schätze die menschlichen Kontakte und Herzlichkeit in Rom, aber ich fühle mich meinem Herkunftsland sehr verbunden". "Ich schätze die menschlichen Kontakte und ...
 
Porträts von administrativ Versorgten in der Schweiz
Sa, 29 Jun 2019 09:00:00 GMT - In Waisenhäuser, Gefängnisse oder Haftanstalten: Bis 1981 sperrte die Schweiz unschuldige Bürger und Bürgerinnen, die nicht den Normen der Schweizer Gesellschaft entsprachen, einfach weg. Nun wurden Porträts von Betroffenen veröffentlicht. Die Bilder des Fotografen Jos Schmid in Schwarz und Weiss sind gestochen scharf. In Auftrag gegeben hat das Porträtbuch die vom Bundesrat eingesetzte "Unabhängige Expertenkommission administrative Versorgung". Das Buch nimmt die Individuen in den Fokus, die Opfer dieser Zwangsmassnahmen wurden. Es ist der erste von zehn Bänden, die sich der Erforschung dieser vergangenen Praktik widmen. Berichte von Betroffenen, die Vernachlässigung, Schläge und sogar sexuellen Missbrauch in diesem System überlebt haben, zeugen von grossem Leid. Zehntausende angeblich vernachlässigte Kinder wurden ihren Familien entrissen ? eine Praxis, die sich aus einem ländlichen Brauch entwickelte, arme Kinder als Knechte aufzunehmen, so genannte Verdingkinder. Frauen und ...
 
Virtuelle Realität und die Schönheit der Schweizer Berge
Fr, 28 Jun 2019 15:24:00 GMT - Ein Schweizer Hightech-Unternehmen und der Astronaut, der von den Schweizer Alpen begeistert ist. Am Starmus-Festival in Zürich sind die Rollen klar verteilt: Die Emotionen stehen auf der Bühne, die Innovationen müssen mit dem hinteren Teil des Saales vorliebnehmen. Hier können Besucherinnen und Besucher eine Tour durch das Innere der Internationalen Raumstation (ISS) machen. Den Helm für Virtual Reality des Schweizer Unternehmens Virtual Augmented and Mixed Reality (SSVAR) aufsetzen und los gehts. Der Whow-Effekt ist garantiert, was fehlt, ist einzig die Schwerelosigkeit. Das junge Genfer Unternehmen hat eigens für die Festival-Besucherinnen und -Besucher eine App für Augmented Reality, mit der sich diese in über alle Referenten des Tages informieren können. Dies geschieht, indem sie ihr Smartphone auf ein offizielles Plakat richten. Am Mittwoch sind einige der Astronauten nach Zermatt gereist, wo sie die Teilnehmenden des IGLUNA-Projekts besuchten. Dort, in einem Iglu im ...
 
Wie die Uni Bern zur Referenz in der Raumfahrt wurde
Fr, 28 Jun 2019 13:30:00 GMT - Vor 50 Jahren sorgte die Universität Bern mit einem Experiment auf dem Mond für eine Sensation, die ihren Ruf in der Weltraumforschung nachhaltig prägte. Mit einem grossen Fest feiert die Universität das Jubiläum und will damit Alt und Jung ansprechen. Das Triebwerk ist gezündet. Flammen schiessen aus den Raketentriebwerken. Der Boden vibriert immer stärker. Wir heben ab, vom Bundesplatz Richtung Mond und weit darüber hinaus. Bald schon sehen wir die Erde von oben, unseren blauen Planeten. Acht Beamer sorgen im Raketenkubus auf dem Platz vor dem Parlamentsgebäude in Bern für ein Rundum-Erlebnis. Die Multimedia-Show "Sightseeing im Universum" ist nur eine von zahlreichen Veranstaltungen, die Interessierte bis am 4. Juli in Bern besuchen können. Während einer Woche steht die Bundesstadt ganz im Zeichen der Mondlandung und der Berner Weltraumforschung. Gastgeberin ist die Universität Bern. Sie hat etwas zu feiern: Vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, setzte die Mondlandefähre Eagle ? ...
 
Türe zu!
Fr, 28 Jun 2019 06:16:00 GMT - Im Landesmuseum Zürich befindet sich eine der ältesten erhaltenen Türen Europas. Die Tür von Robenhausen ist über 5500 Jahre alt. Da muss er nicht schlecht gestaunt haben, der Herr Messikommer, Landwirt und Pfahlbauarchäologe aus Stegen bei Wetzikon, als er Mitte Juni 1868 im Robenhauserried bei Ausgrabungen auf ein grosses Holzbrett stiess. Das was er zunächst für einen Kistendeckel oder eine Bank hielt, erwies sich bei näherem Hinsehen als eine Türe. Wir befinden uns in der Anfangszeit der prähistorischen Forschung in der Schweiz. 1854 werden die Holzpfähle, Ton- und Steinobjekte, die an den Ufern der Mittellandseen zu finden sind, von Ferdinand Keller, Präsident der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, erstmals mit vorgeschichtlichen Dörfern in Verbindung gebracht. Es entsteht ein regelrechtes "Pfahlbaufieber". Überall an den Schweizer Seen wird gesucht, gegraben, geforscht, so auch im Robenhauserried am Pfäffikersee. Die Pfahlbauarchäologie entsteht und Jakob ...
 
"Wir sind für die ganze Menschheit gekommen"
Do, 27 Jun 2019 15:30:00 GMT - Das Rennen zum Mond fasziniert auch am dritten Tag des Starmus-Festivals: Die Europapremiere der Dokumentation über die Mission Apollo 11 prägt das Programm. Der Historienfilm "First Man" (deutsch, "Aufbruch zum Mond"), der Neil Armstrong gewidmet ist, erfreute sich nur eines mässigen Erfolgs. Da ist "Apollo 11" von Todd Douglas Miller eine richtig tolle Überraschung. Ohne Spezialeffekte, (fast) ohne pompöse Musik, geschnitten nur aus hervorragend restaurierten Archiv-Bildern, deren Wirkung vielleicht bereits vergessen war, wirft dieser von Starmus mit einer Stephen-Hawking-Medaille ausgezeichnete Dokumentarfilm einen neuen Blick auf "die gefährlichste Mission der Geschichte". Die Anwesenheit des Regisseurs und einiger Protagonisten von damals verstärkte die Wirkung der Premiere in Zürich. Leidenschaftlicher und begeisterter Applaus des Publikums beschloss die Vorstellung.
 
Die Männer, die den Mond eroberten
Mi, 26 Jun 2019 13:00:00 GMT - Premierenabend am Starmus Festival. 50 Jahre nach der Mondlandung begaben sich Beteiligte und Interessierte nochmals auf diese Reise ? musikalisch und von Ehrungen umrahmt. Es ist das erste Jahr, dass jener Mann nicht anwesend ist, nach dem die Zeremonie des Starmus-Festivals benannt ist: Die Stephen-Hawking-Medaillen belohnen aussergewöhnliche Anstrengungen im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation. Dieses Jahr gingen sie an Todd Douglas Miller für seinen Dokumentarfilm "Apollo 11", der "einen neuen Blick auf die berühmteste Raumfahrtmission der Geschichte wirft", den Soundtüftler Brian Eno "für seinen Beitrag zur Popularisierung der Wissenschaft" und an Elon Musk, Gründer der Elektroautomarke Tesla, aber auch von Space X, Open AI (künstliche Intelligenz) und Solar City (nachhaltige Energien), "für seine erstaunlichen Leistungen auf dem Gebiet der Raumfahrt und für die Menschheit". Eine Medaille "für sein Lebenswerk" erhielt Buzz Aldrin, Veteran von Apollo 11 und nach ...
 
Geht es um Pestizide, fehlt der Schweiz Transparenz
Mi, 26 Jun 2019 11:00:00 GMT - Pestizide geraten wegen ihrer schädlichen Wirkung zunehmend in Verruf. Welche zugelassen und welche verboten werden, wird in der Schweiz hinter verschlossenen Türen entschieden. Dieser Mangel an Transparenz nährt den Verdacht geheimer Absprachen zwischen Behörden und Industrie. Chlorpyrifos und Chlorothalonil: In unseren Ohren tönen diese zwei Pestizide weit weniger vertraulich als das das höchst umstrittene Herbizid Glyphosat. Nach einer erneuten Evaluierung der Schädlichkeit haben die Schweizer Behörden im Juni beschlossen, die beiden Pflanzenschutzmittel vom Markt zurückzuziehen. Zwei entscheidende Abstimmungen 2020 Zwei Volksinitiativen zum Kampf gegen Pestizide wurden in der Schweiz eingereicht. Die erste, "für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide", will den Einsatz von Pestiziden in der Schweiz sowie den Import von Lebensmitten, die Pestizide enthalten, verbieten. Die zweite, die "Volksinitiative für sauberes Trinkwasser und gesunde Ernährung", fordert, dass keine ...
 
Eine extreme Hitzewelle rollt auf die Schweiz zu
Di, 25 Jun 2019 11:48:00 GMT - Diese Woche werden in der Schweiz hohe Temperaturen gemessen und noch höhere erwartet. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie hat für einige Regionen die höchsten Hitzewellen-Warnungen seit 2015 ausgegeben. Doch ab welcher Temperatur herrscht in der Schweiz ein Gesundheitsrisiko? Von Dienstag bis Donnerstag wird es in der Schweiz bemerkenswert heiss. In einigen Regionen werden rekordhohe Temperaturen bis 40 Grad Celsius erwartet. Und mit dem Klimawandel dürften solche Hitzewellen wohl noch zahlreicher werden. Hitzewellen seien eine Folge des Klimawandels, sagte etwa die Westschweizer Klimaforscherin Martine Rebetez. Wann spricht man in der Schweiz von einer Hitzewelle? "In der Schweiz treten Hitzewellen meist im Zusammenhang mit einer Hochdrucklage und einer süd- bis südwestlichen Anströmung auf, so dass heisse und trockene Luft aus den Subtropen zum Alpenraum geführt wird", schreibt das nationale Naturgefahren-Portal. Eine Hitzewelle definiert es als "eine Periode ...
 
Mit 3D-Gesichtserkennung die Cyberkriminalität bekämpfen
Di, 25 Jun 2019 06:30:00 GMT - Heute ist das Risiko grösser, Opfer von Computerbetrug zu werden als eines Einbruchs oder Diebstahls auf der Strasse. Um einen besseren Datenschutz zu garantieren, hat das waadtländische Unternehmen "OneVisage" ein dreidimensionales Gesichtserkennungs-System entwickelt, das mit einem Smartphone funktioniert. "Die Zahlen sprechen für sich: 2018 verursachten Computerbetrüge weltweit Verluste von mehr als 800 Milliarden Franken. In acht von zehn Fällen wurde dafür Identitätsdiebstahl betrieben, indem das User-Passwort geknackt wurde", sagt Christophe Remillet, Geschäftsführer und Gründer von "OneVisage" in Lausanne. "Leider hielten die IT-Sicherheitslösungen, besonders Identitätsauthentifizierungs-Lösungen, nicht mit der Entwicklung der digitalen Welt Schritt", so der Experte. "Die Kriminalität hat sich deshalb in die Cyberkriminalität verlagert, wo Betrüger und kriminelle Organisationen weniger wahrscheinlich in den Fängen des Rechtssystems landen." Diese Tendenz bestätigt auch ...
 
Schweizer Spin-off tüftelt an nachhaltigen Häusern für alle
Fr, 21 Jun 2019 14:02:00 GMT - Zwei Materialwissenschaftler und eine Architektin wollen mit ihrem zementfreien Beton aus tonhaltigem Aushubmaterial die Bauindustrie revolutionieren. Ihr Ansatz soll vor allem Menschen in Entwicklungsländern zugutekommen. "Oxara" kommt von "Ossara" und heisst Kommune auf Kabiyé. Die Sprache ist benannt nach einem Volk, das unter anderem im Togo lebt. "Dieser Name ist uns sehr wichtig", sagt Gnanli Landrou. Der Togolese ist der Gründer eines gleichnamigen Spin-offs, das er vergangenen Herbst ins Leben gerufen hat. Zusammen mit Thibault Demoulin, wie Landrou ein Materialwissenschaftler, steht er gut gelaunt in einer grossen Werkstatthalle der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) auf dem Hönggerberg in Zürich. Es fehlt die Architektin Daria Ardant, die ebenfalls zum Oxara-Team gehört und laut den beiden jungen Männern "ein Auge fürs Detail hat". Auf zwei Tischen haben Landrou und Demoulin Ansichtsexemplare ausgestellt: Zementfreie Betonplatten und -zylinder. Ein ...
 
Das schöne Mondspielzeug aus Bern
Mi, 19 Jun 2019 08:00:00 GMT - Vor 50 Jahren betrat erstmals ein Mensch den Mond. Das war auch ein grosser Schritt für die Universität Bern: Dank ihrem lunaren Sonnenwind-Experiment konnte letztlich ein Makel der Urknall-Theorie bereinigt werden. Langsam schoben sich beim Start der Rakete die drei Buchstaben U ? S ? A an der Fernsehkamera vorbei. Und am 21. Juli 1969 pflanzten die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond die amerikanische Flagge auf: Für die Vereinigten Staaten war das, was vor 50 Jahren geschah, Werbung allererster Güte.  Kein Wunder, feiern sie die Erinnerung daran nun mit Pomp. Aber auch die Universität Bern feiert. Und das zu Recht: Das Physikalische Institut steuerte ein Experiment an die Apollo-11-Mission bei. Gemessen am Gewicht der nahezu 3000 Tonnen schweren Rakete war es winzig: Es wog bloss 454 Gramm, ein englisches Pfund. Aber es war das Gegenteil von unbedeutend.  Astronaut Buzz Aldrin stellte das Gerät aus Bern noch vor der amerikanischen Flagge auf: eine simple ...
 
Starmus-Festival vereint Astronomie und Musik
Mi, 19 Jun 2019 06:30:00 GMT - Garik Israelian ist Astrophysiker und Musiker. Brian May ist Musiker und Astrophysiker. Aus ihrer Begegnung entstand Starmus, das Festival, das den Geist, die Seele und die Sinne anspricht. Zu entdecken vom 24. bis 29. Juni in Zürich. Im Jahr 1999 war er an der Spitze des internationalen Teams, das eine Idee, die seit 200 Jahren in der Luft liegt, definitiv bestätigte: Nach ihren Supernovæ-Explosionen, welche die gesamte Galaxie erhellen, schrumpfen die Riesensterne zu schwarzen Löchern. Eine Premiere, die ihm ein Zitat von Stephen Hawking einbrachte. Kein Zweifel: Garik Israelian ist ein grosses Tier. Zum ersten Mal in der Schweiz Nach drei Ausgaben auf den Kanarischen Inseln und einer in Norwegen wählte das Festival die Schweiz. Der Vorschlag kam vom Schweizer Astronauten Claude Nicollier und von der Marke Omega, deren Uhren NASA-Astronauten seit 50 Jahren an ihren Handgelenken tragen. Vor einem halben Jahrhundert haben Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond eine ...
 
Willy Garaventa: "Ich war immer ein Abenteurer"
Mo, 17 Jun 2019 12:00:00 GMT - Willy Garaventa führte das Seilbahn-Unternehmen an die Weltspitze. Eine Biografie beschreibt das Leben des 85-Jährigen. Willy Garaventa sei eigentlich kein Mann, der sich gerne in den Mittelpunkt stellt, erzählt die Journalistin Rebekka Haefeli im Gespräch mit SRF News. Als sie im Zusammenhang mit der Eröffnung der Stoosbahn, einer Bahn der Garaventa, vor zwei Jahren Willy Garaventa kontaktierte, habe er sie erst abgewimmelt. Doch später meldete sich die Tochter und ermöglichte einen ersten Besuch. So erhielt Rebekka Haefeli die Gelegenheit, eine spannende Familien- und Firmengeschichte zu dokumentieren und aufzuschreiben. Noch immer wohnt der 85-jährige in Immensee, wo die Firma Garaventa als kleiner Handwerksbetrieb entstand. Vater Karl war Bauer und begann mit dem Bau von einfachen Seilbahnen für Materialtransporte. Seine Söhne Karl Junior und Willy stiegen ins Unternehmen ein. Als die Firma wuchs, reichte die Werkstatt in Immensee nicht mehr aus. Die Brüder Karl Junior ...
 
Rassentheoretiker Louis Agassiz macht einer Farbigen Platz
Do, 13 Jun 2019 09:00:00 GMT - Der Louis Agassiz-Platz der Universität Neuenburg heisst neu Tilo Frey-Platz. Die Stadtverwaltung zieht eine engagierte Politikerin einem offen rassistischen Wissenschaftler vor. Tilo Frey stellt Louis Agassiz in den Schatten: Die Stadt Neuenburg hat entschieden, dem Platz vor dem Gebäude der Geisteswissenschaften einen neuen Namen zu geben. Eine engagierte Politikerin soll dadurch Wertschätzung erhalten ? lieber als ein Wissenschaftler, der an Rassentheorien glaubt. Der Entscheid ist umstritten und lässt die Frage nach unserem Umgang mit historischen Persönlichkeiten aufkommen. Erklärungen. Wer ist Louis Agassiz? Geboren 1807 in Môtier im Kanton Freiburg, studierte Louis Agassiz Medizin und Naturwissenschaften in Zürich und Deutschland. Er lehrte an den Universitäten Neuenburg und Harvard in den USA. Agassiz ist vor allem bekannt für seine Forschungen über Fische, Fossilien und Gletscher. Warum ist der Wissenschaftler umstritten? Als Agassiz 1846 in die USA auswanderte, ...
 
Der Stand der Dinge beim Rahmenabkommen
Fr, 7 Jun 2019 15:00:00 GMT - Nach Monaten des Wartens bewegt sich etwas zwischen Bern und Brüssel. Die Schweizer Regierung fordert weitere Abklärungen. Die EU gibt bekannt, dass sie zwar bereit für Diskussionen ist, nicht aber für Nachverhandlungen. Hier der Stand der Dinge im Moment. Warum ein Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU? Die Schweiz ist eines der wenigen europäischen Länder, die nicht der EU beitreten wollten. 1992 lehnte das Schweizer Volk auch einen Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Dieser hätte es der Schweiz ermöglicht, am europäischen Binnenmarkt teilzunehmen und gleichzeitig ausserhalb der EU zu bleiben. Dieser große Markt von über 500 Millionen Menschen garantiert allen Mitgliedstaaten den freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital. Um nicht von diesem Markt ausgeschlossen und damit benachteiligt zu werden ? etwa durch Zölle ?,   hat die Schweiz in den letzten 20 Jahren bilaterale Abkommen mit der EU abgeschlossen. Dies in einer Reihe ...
 
"Europa braucht Schweizer und Briten, um mit den USA und China konkurrieren zu können"
Fr, 7 Jun 2019 13:48:00 GMT - "Wir unterschreiben (noch) nicht": Dies der Entscheid der Schweizer Regierung zum EU-Rahmenabkommen. Jetzt dürften die Risiken von Retorsionsmassnahmen seitens Brüssel steigen. So droht etwa der Ausschluss von EU-Forschungsprogrammen. Laut Mauro Dell?Ambrogio, dem ehemaligen Staatssekretär für Bildung und Forschung, ist die EU gespalten, was die Position gegenüber Drittländern betreffe. Das 9. Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation "Horizon Europe" sieht für die Jahre 2021 bis 2027 ein Investitionsvolumen von fast 100 Milliarden Euro vor. Der Entwurf der Europäischen Kommission wurde dem Europäischen Parlament vorgelegt, das im November 2019 eine Entscheidung treffen wird. Die helvetischen Forschungseinrichtungen haben sich bereits 2018 für eine vollumfängliche Teilnahme der Schweiz als assoziierter Staat an "Horizon Europa" stark gemacht. Die Schweizer Universitäten und der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) befürchten, ...
 


Rundschreiben Nr. 4/2019 (11.06.2019)
Chronik - 100 Jahre Schweizer Verein Freiburg
Rundschreiben Nr. 3/2019 (24.04.2019)
Einladungskarte zum Jubiläumsabend am 01. Juni 2019
Rundschreiben Nr. 2/2019 (11.02.2019)
Einladung zur Mehr-Tages-Fahrt nach Flandern (Belgien), Antwerpen, Gent und Brügge
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